jedesmalanders - 11. Ausgabe 01.2022

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jedesmalanders 11. Ausgabe, 1.2022

HERZOG BLAUBARTS BURG (A KÉKSZAKÁLLÚ HERCEG VÁRA) Oper von Béla Bartók

Gespräch mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton über Béla Bartók Welche Bedeutung hat Béla Bartók als Komponist für die Musik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Béla Bartók ist es gelungen, einen Bogen zu spannen von musikalischer Einfachheit, wie sie in der Volksmusik vorkommt, bis hin zu großer Vielschichtigkeit und Expressivität. Er war nah am Puls seiner Zeit, was die musikalische Komplexität und die harmonische Buntheit betrifft. Bartóks Musik klingt vollkommen eigen – seine Musiksprache lässt sich schwer mit der Arbeit anderer Komponisten vergleichen. Dennoch hört man in seinen Werken Impulse von Claude Debussy und Zoltán Kodály, aber auch von Franz Liszt, Richard Wagner und Igor Strawinsky. Bartók sammelte ab 1906 auf zahlreichen Reisen in Ungarn, Rumänien, der Slowakei und dem Vorderen Orient Volksmusik und erforschte sie. Inwiefern ist das bei der Komposition seiner einzigen Oper, Herzog Blaubarts Burg, eingeflossen? Bartók hat es gereizt, aus dem Libretto, das formal sehr einfach gehalten ist und stilistisch an ungarische Volksballaden erinnert, etwas Komplexes zu machen. Die Gesangslinien sind melodisch sehr abwechslungsreich gestaltet. Andere ungarische Komponisten seiner Zeit orientierten sich eher an italienischen Vorbildern und schrieben große melodische Bögen wie Giacomo Puccini. Bei Bartók findet sich – bis auf ein paar Ausnahmen – eher die kleine Geste. Als Interpret muss man sich bei diesem Stück mit der ungarischen Sprache beschäftigen: Viele Stellen werden fast rezitativisch gesungen, sehr frei und aus dem Sprachrhythmus heraus entwickelt. Auffällig ist auch, dass Bartók sehr genau notiert, wie seine Musik aufgeführt werden soll, mit vielen wechselnden Tempoanweisungen: Die Musik bleibt immer dynamisch und ist nie ganz regelmäßig.

DER WUNDERBARE MANDARIN (A CSODÁLATOS MANDARIN) Ballett-Pantomime von Béla Bartók

In Herzog Blaubarts Burg öffnet Judith sieben Türen – in Bartóks Musik hören wir, welche Räume sich dahinter verbergen. Die Musik ist hier teilweise sehr lautmalerisch: Es ist eine jahrhundertealte Idee, dass die Musik auch die Atmosphäre malt. Das macht Bartók ganz einzigartig, zum Beispiel die Folterkammer ist mit sehr prägnanten Motiven gestaltet, wobei es für den Zuhörer absichtlich unangenehm wird. Ganz anders die Schatzkammer hinter der dritten Tür: Hier schimmert und glänzt die Musik wie eine heile Welt, die in goldenes Licht getaucht ist, begleitet von Celesta und Harfe. Dieser schillernde Klang ist phantastisch. Oder wir hören ein herrliches C-Dur, wenn die fünfte Tür geöffnet wird: Die Pracht von Blaubarts Ländereien wird so musikalisch greifbar. In Hagen wurde Der wunderbare Mandarin zum letzten Mal vor 11 Jahren ohne das Orchester aufgeführt. Du selbst hast dieses herausfordernde Werk bisher nicht dirigiert, aber du arbeitest nicht zum ersten Mal mit dem Choreographen Kevin O’Day – was zeichnet eure Zusammenarbeit aus? Wir haben zahlreiche Projekte gemeinsam gemacht: Romeo und Julia von Sergej Prokofjew und Othello, für welches wir die Musik selber zusammengestellt haben. Darin harmonieren wir sehr gut. Beim Mandarin handelt es sich wieder um eine Originalpartitur. Ich bin gespannt, wie Kevin das Ringen von Mann und Frau, das sich in dem Libretto finden lässt, auf die Bühne bringt. Bartók hatte das Libretto von Menyhért Lengyel gelesen und war spontan begeistert davon. Das Liebesmotiv im Stück überwindet das Elend und die Zerstörung nach dem Ende des Ersten Weltkriegs mit seinen ungeheuren politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen. Letztendlich setzt Bartók

sich, und ich glaube, deshalb war er auch so dankbar, diese Geschichte von Lengyel gefunden zu haben, über die bigotte Moral hinweg. Bartók verurteilt die Figuren des Stücks nicht, die ganze moralische Komponente, die mit der Uraufführung 1926 losbrach, hat ihn eher bestärkt. Er sieht diese Frau – also das Mädchen oder den Lockvogel – letztlich auch als unabhängiges Wesen. Hörst du das in der Musik? Absolut! Auf den fast höllischen Straßenlärm der Großstadt zu Anfang des Stücks folgt der schlichte Klang der Soloklarinette, deren Musik diese naive, unschuldige Frau repräsentiert – mit einer Quint (es heißt nicht ohne Grund „reine Quint“). Der Großstadtlärm wie auch die Natur inspirierten Bartók – das zeigt sich in beiden Stücken auf unterschiedliche Weise. Die Großstadt hat ihn bestimmt auch persönlich erschreckt, wie etwa in Fritz Langs Film Metropolis – das war Zeitgeist pur. Dem Schreckenslärm zu Beginn folgt die Frau mit dieser reinen Quint, die in der Wiederholung des Motivs stufenweise bei jedem neuen Einsatz höher beginnt. Das Faszinierende in der Musik sind die allgemeinen, aber natürlich auch die kleinen, höchst originellen Strukturen. Die Musik entwickelt sich ständig weiter, sie ist permanent in Bewegung, nimmt sich zurück, geht wieder vor, teilweise auch sehr drastisch, nicht nur dynamisch, sondern hart gegeneinandergesetzt. Bartók ist nie lauwarm, vor allem nicht im Mandarin. Es ist alles drastisch kalt oder heiß, hoch oder tief. Es ist ein wilder Ritt – man bleibt auf den Fußspitzen, auch als Musiker, weil es diese ständigen Wechsel gibt. Ich glaube, dass wir in Kevins Interpretation sehr gut nachvoll­ ziehen können, wie die Charaktere durch die Musik berührt werden. Kevin arbeitet mit rhythmisch komplizierter Musik, wie hier bei Bartók, liest Partituren und transformiert die Musik in Bewegung. Dabei übersetzt er nicht eins zu eins, folgt nicht immer synchron, aber er greift die Atmosphäre auf.

theaterhagen


HERZOG BLAUBARTS BURG (A KÉKSZAKÁLLÚ HERCEG VÁRA) Oper in einem Akt von Béla Bartók Libretto von Béla Balázs Orchesterfassung von Eberhard Kloke In ungarischer Sprache mit deutschen Übertexten Musikalische Leitung Inszenierung Bühne und Kostüme Licht Video Dramaturgie

Joseph Trafton Francis Hüsers Alfred Peter Hans-Joachim Köster Bibi Abel, Hans-Joachim Köster Rebecca Graitl

Herzog Blaubart Dong-Won Seo Judith Dorottya Láng

Premiere am Samstag, 15. Januar 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 22.1. (19.30 Uhr), 30.1. (15.00 Uhr), 3.3. (19.30 Uhr), 30.3.2022 (19.30 Uhr) DIE STUNDE DER KRITIK

Sonntag, 30.1.2022, im Anschluss an die Vorstellung Theatercafé . Eintritt frei Zu Gast: Andreas Falentin (Die Deutsche Bühne) Informationen zu Bartók-Workshops siehe Rückseite

Philharmonisches Orchester Hagen Judith tritt in Blaubarts Burg ein und will Licht in das dunkle, kalte Gemäuer brin­gen: Sie bittet Blaubart deshalb, die sieben verschlossenen Türen zu öffnen. Das Motiv des Türöffnens entnimmt Bartóks Librettist Béla Balázs dem bekannten Blaubart-Märchen von Charles Perrault, doch aus dem kaltherzigen Frauenmörder des Märchens wird in der Oper ein Mann, dem es schwerfällt, seine Vergangenheit, seine Sehnsüchte, seine inneren Konflikte mit einer Frau, die er liebt, zu teilen. Die Burg steht symbolisch für den Menschen Blaubart, und die verschiedenen Räume darin werden zu ,Seelenkammern‘. Judith dringt darauf, dass Blaubart sich ihr öffnet – sie ist getrieben vom Wunsch, diesen Mann zu verstehen. Francis Hüsers nimmt den Symbolismus des Stücks in seiner Inszenierung beim Wort, was zur Konzentration auf ein tragisches Kammerspiel von zwei in ihrer Verstrickung miteinander von der Außenwelt völlig isolierten Menschen führt.

ANNÄHERUNGEN AN BÉLA BARTÓK Intendant und Regisseur Francis Hüsers und Choreograph Kevin O’Day im Gespräch Francis: Ich hatte schon länger die Idee, zwei Werke von Béla Bartók – Herzog Blaubarts Burg und Der wunderbare Mandarin – als Doppel­ abend zu kombinieren. Das wurde nun möglich, da es Herzog Blaubarts Burg in einer neuen reduzierten Orchesterfassung von Eberhard Kloke gibt – die originale Besetzung hätten wir in Hagen nicht in unseren Orchestergraben bekommen. Meine Überlegung zu diesen Produktionen war ganz bewusst, dass zwei Teams einen selbständigen interpretativen Ansatz für das jeweilige Stück erarbeiten und wir dann sehen, ob und wie sich Bezüge ergeben, da beide Werke – wie ich glaube – auch thematisch zusammenhängen. Herzog Blaubarts Burg dreht sich um die Frage nach Einsamkeit und wie diese zu überwinden ist, auch aus der Biographie von Bartók abgeleitet. Auf eine andere Art kann man das ebenfalls bei Der wunderbare Mandarin sehen. Beide Stücke beschäftigen sich außerdem mit Geschlechterbeziehungen oder mit Beziehungen, in denen Sexualität, Erotik und Liebe eine Rolle spielen. Kevin: In gewisser Weise bilden wir im Wunderbaren Mandarin die ganze Gesellschaft ab. Jede*r innerhalb dieser Gemeinschaft kann potentiell jede*n der im Libretto benannten Charaktere darstellen und in unterschied­ liche Beziehung zueinander treten. Im Libretto zum Werk ist neben dem ,Mädchen‘ der ,Mandarin‘ die exponierte Figur. Er steht für Wissen, Reich­tum und auch eine bizarre Starrheit. Gemeinsam mit dem Ausstatter Thomas Mika veränderten wir diese Grundsituation weg von der Figur des ‚Mandarin‘ hin zu einem Ort, zu dem alle gehen, nennen ihn den ‚Mandarin Club‘ und schaffen damit eine allgemeine Struktur für die spezifische Situation. Das ist unser Ausgangspunkt. Verhandelt werden Beziehungen, emotional im unmittelbaren Gegenüber und symbolhaft im Blick auf die Brisanz der Gemeinschaft. Francis: Für mich war klar, dass wir bei diesem Doppelabend erst die Oper spielen und dann den Wunderbaren Mandarin – allein schon aus musikalischen Gründen, weil ich die Musik des Mandarin noch expressiver finde als schon diejenige in Herzog Blaubarts Burg. Ist es schwierig, zeitgenössische Bewegungssprache auf diese Musik anzuwenden? Kevin: Ja und Nein. Das hängt von der eigenen Blickrichtung ab. Hier kreieren wir ein Tanzstück mit einem heutigen, körperlich innovativen Tanz-Vokabular. Und trotzdem bleibt es in Verbindung mit der Vergangenheit, denn auch damals vor hundert Jahren war die Bewegungsfindung neu, ja revolutionär und beschäftigt uns bis in die Gegenwart, beeinflusst uns. Wir stellen also unbedingt eine Verbindung her, treten in Beziehung zur Geschichte. Es geht um die Authentizität des körperlichen Ausdrucks für Bartóks Werk. In der musikalischen Grundstruktur gibt es wunderbare Spannungsbögen, ein Aufbauen und Fallenlassen, eine Steigerung bis zu einem bestimmten extremen Punkt und erneute Lösung des Themas. Wir nähern uns physisch dieser Komposition. Offen für Bartóks Musik, spüren wir die Rhythmen, gestalten sie aber in Verbindung mit unserer gesellschaftlichen Zeit neu. Francis: Kevin, ich verstehe dich so, dass du die Grundstruktur der Panto­ mime erzählst, so dass die Zuschauer*innen diese Geschichte verstehen können, aber mit einem anderen Bewegungsrepertoire als bei der Uraufführung 1926 in Köln, die zu einem großen Skandal geführt hat. Ich sehe dabei Ähnlichkeiten, was die Ebenen betrifft, wenn man heute eine Oper


inszeniert: Man bedient das Libretto, deutet es aber auch um. Meine Inszenierung von Herzog Blaubarts Burg spielt zunächst in einem Gefängnis, das sich dann auflöst. Ich nehme den Symbolismus dieser Oper radikal ernst, indem ich sage, es geht nicht um die sieben Türen, die Judith auf­ macht: Die Türen sind ein Symbol für das Öffnen der Seele. Wenn Judith Blaubart bittet, eine Tür aufzumachen, dann meint sie eigentlich, dass er ihr von seinem Trauma oder seinen Bedürfnissen erzählen soll. Insofern interpretiere ich das neu, bin aber gleichzeitig nah am Libretto. Kevin: In unserer Interpretation des Wunderbaren Mandarin zeigen wir ­ mit Eintritt in den ,Club‘ diese schöne saubere, offene Welt, in dem diese Community wie in einer Schleife in drei sich wiederholenden und sich intensivierenden Episoden feststeckt, und damit folgen wir Bartóks Musik und dem Libretto. Die Kostüme aller Charaktere sind klar voneinander abgegrenzt, um sie zuordnen zu können – und so sieht man im Verlauf der Episoden deutlich: „Oh, diese vier schon wieder“. ‚Die Strolche‘ (in Lengyels Libretto) liefern jemanden an den Kunden aus, der in den Club kommt, die Situation wird plötzlich rauer und unausweichlicher. In Folge lösen wir die Szene auf, die Bühne dreht sich erneut in eine Außenwelt, und beginnen eine weitere Episode mit der ganzen Community zusammen. Somit werden die ‚Strolche‘ plötzlich zur Realität und bleiben doch eine Vorstellung in unseren Köpfen. Es ist nicht so, dass du nur die eine Rolle erfüllst, du kannst als Sexarbeiter*in die Straße entlang gehen und niemand weiß, wer du bist und warum du deine Arbeit tust. Vielleicht haben sogar deine engsten Freunde keine Ahnung. Das gehört also dazu. Ausbruchartig tanzen Kund*innen ihre Emotionen, die ja Ausdruck ihrer Bedürfnisse sind. Deshalb gehen sie an diesen Ort. Ein und aus. Unsere Idee ist: Jede*r könnte es sein. Das Stück beginnt und endet mit jemandem im Außen, der beschließt, in den Club zu gehen, um zu sehen, was passiert und sich fragt: Will ich wirklich wieder an diesen Ort? Francis: Interessant finde ich, dass für deine Choreographie offensichtlich das Innen und das Außen wichtig ist, und das in der Bühnensituation angelegt wird. Genauso ist es in meiner Inszenierung: Es gibt das Innen der Gefängniszelle, und Judith ist diejenige, die von außen hereinkommt, so wie es bei euch die Kunden sind, die in den Club hineingehen. Das andere ist, dass es in deiner Choreographie – so wie du es beschreibst – eine dramaturgische Bogenstruktur gibt. Hier sehe ich eine weitere Parallele mit Herzog Blaubarts Burg, da in der Oper schon musikalisch ein großer Bogen vorhanden ist: Kurz vor dem Ende taucht das Motiv, das man am Anfang gehört hat, wieder auf. Ich finde diese Bogenstruktur so bestechend, dass man sie bedienen muss. Deshalb habe ich nie verstanden, weshalb Judith sich in den meisten Inszenierungen in die Reihe der drei früheren Frauen als vierte einreiht. Dadurch wird so getan, als wäre es eine lineare Erzählung, die bei einem anderen Zustand endet als sie anfängt, während die Musik und die Dramaturgie aber genau diesen Bogen beschreiben: Für mich ist es deswegen logisch, dass wir wieder dort enden, wo wir begonnen haben – alles könnte wieder von vorne anfangen. Gleichzeitig stellt sich dabei die Frage: Was für eine Realität ist das eigentlich? Ist sie draußen oder beschreiben wir nicht eigentlich eine innere Realität? Kevin: Innen- und Außenwelten prallen aufeinander. In Bartóks Komposi­ tion mit dieser treibenden Musik, kristallscharf und gewaltig, entwirft er Bilder der gesellschaftlichen Umstände, die sich wiederholen. Wichtig ist, dass alle darin gefangen sind, egal in welcher Funktion. Es ist also schlüssig, dass die Personen sich nicht ausschließlich über ihre Rolle oder Figur identifizieren, sondern immer wieder zurückgehen in die Gesamtsituation. Francis: Ich glaube, ich habe meine Sicht auf die Oper immer sehr schnell auf das Ballett übertragen und dabei eher nach Verbindungen gesucht, aber es ist auch interessant, zu diskutieren, was eigentlich die Unterschiede sind. Der Unterschied, der mir durch deinen konzeptionellen Ansatz auffällt ist, dass Der wunderbare Mandarin stärker auf gesellschaftliche Themen fokussiert ist als die Oper, in der mehr das Individualpsychologische betont wird. Ich glaube, das lässt sich auch mit der Entstehungszeit erklären: Die Oper ist 1911 entstanden, noch vor dem Ersten Weltkrieg, zeitlich nahe an den Opern Salome und Elektra von Richard Strauss und auch von Claude Debussy stark beeinflusst. Gesellschaftlich konnte man es sich noch eher leisten, über die Seele nachzudenken – Sigmund Freud war gerade etabliert, seine Traumdeutung war 1900 erschienen. Während die Situation nach dem Ersten Weltkrieg völlig anders war und es viel stärker um gesellschaftliche Zusammenhänge ging.

DER WUNDERBARE MANDARIN (A CSOLDÁLATOS MANDARIN) Ballett-Pantomime in einem Akt von Béla Bartók Libretto von Menyhért Lengyel Choreographie von Kevin O’Day Musikalische Leitung Joseph Trafton Konzept und Inszenierung Kevin O’Day Choreographie Kevin O’Day in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen Bühne und Kostüme Thomas Mika Licht Martin Gehrke Chor Wolfgang Müller-Salow Trainingsleitung und choreographische Assistenz Amber Neumann Dramaturgie Waltraut Körver Sex-Arbeiter*innen Sara Peña, Riccardo Maria Detogni, Filipa Amorim Kund*innen Dario Rigaglia, Noemi Emanuela Martone und Andrea Schuler, Gennaro Chianese Schlepper*innen Alexandre Démont, Julie Endo, Antonio Moio, Beatrice Panero Chor des Theaters Hagen Philharmonisches Orchester Hagen Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V. In der aktuellen Interpretation von Béla Bartóks Der wunderbare Mandarin öffnet der Choreograph Kevin O’Day das Tableau dieser Geschichte. Menyhért Lengyels Libretto von 1917 spielt in einer ärmlichen Vorstadt. Ein Mädchen wird von drei Strolchen gezwungen, Freier anzulocken, um diese auszurauben. In den aufeinanderfolgenden Episoden treten ein Kavalier und ein Jüngling ein, die, da sie kein Geld haben, alsbald wieder hinausgeworfen werden. Mit dem Erscheinen des Mandarins und seiner Verzückung für das junge Mädchen steigert sich die Handlung und führt zu drei Tötungsversuchen. Das Mädchen, zunächst panisch entsetzt im Angesicht dieses Fremden und seiner Lust, erbarmt sich seiner, und in einer finalen Umarmung findet er die Erlösung und damit den Tod. Für das gesamte Ensemble des Balletts Hagen entwickelte Kevin O’Day gemeinsam mit dem Ausstatter Thomas Mika ein Konzept, das die Figur des Mandarins in einen Ort des Geschehens übersetzt. Den vitalen dynamischen Steigerungen der Komposition folgend, behält der Choreograph die Grundstruktur des tragischen Verlaufs bei, aber ermöglicht in seiner Gestaltung, in der alle Tänzer*innen gleichermaßen Betroffene sind, einen Blick ins Heute.


JANUAR 2022 SA

15 SO

16

19.30-21.40 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

15.00-16.00 Uhr Lutz

premiere

HERZOG BLAUBARTS BURG & DER WUNDERBARE MANDARIN Oper von Béla Bartók (in ungarischer Sprache mit deutschen Übertexten) & Ballett-Panto­ mime von Béla Bartók (Choreo­graphie von Kevin O’Day) ∙ Abo P und Freiverkauf 19,50-48€ PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN Ein philosophisches WeltEntdeckungsStück von Paula Fünfeck mit Musik. In Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen ∙ Ab 6 Jahren Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

15.00 Uhr Theatercafé

KULTURCAFÉ Mit Joseph Trafton, Christina Brüggemann und Gästen ∙ Eintritt frei (Anmeldung erforderlich)

18.00-20.20 Uhr Großes Haus

KONRAD BEIKIRCHER – KIRCHE, PEST UND NEUE SEUCHEN Abo K und Freiverkauf 13,50-30,50 €

MO

17

10.00-11.00 Uhr Lutz

kabarett

PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN Weitere Angaben s. 16.1. ∙ Schulvorstellung

DI

10.00-11.00 & 12.00-13.00 Uhr Lutz

PINIENKERNE WACHSEN NICHT IN TÜTEN Weitere Angaben s. 16.1. ∙ Schulvorstellung

MI

19.30-22.30 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF) Musical von Joseph Stein und Jerry Bock

9.45-11.15 & 12.00-13.30 Uhr Lutz

DER TRAFIKANT Eine Geschichte aus der Zwischenzeit Bühnenfassung von Anja Schöne nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler Ab 14 Jahren ∙ Schulvorstellung

18 19 DO

20 FR

21

Abo B und Freiverkauf 16,50-40 €

12.00-13.30 Uhr Lutz

DER TRAFIKANT Weitere Angaben s. 20.1. ∙ Schulvorstellung

19.30-21.40 Uhr Großes Haus

WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN (... IST DER TAG AM NÄCHSTEN) Deutsch-Rock-Punk-Pop-Theater-Party mit Musik von Ton Steine Scherben, Fehlfarben, BAP, Nena, Nina Hagen, Rio Reiser, Die Toten Hosen, Ideal, Extrabreit u.a. Abo Z und Freiverkauf 19,50-48 €

19.30-21.00 Uhr Lutz

SA

22 SO

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DER TRAFIKANT Weitere Angaben s. 20.1.

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BIST DU SCHON AUF DER SONNE GEWESEN? Ein RingelnatzTanzTheaterStück nach Joachim Ringelnatz von Anja Schöne · Ab 4 Jahren

premiere

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 € MO

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10.00 Uhr Lutz

BIST DU SCHON AUF DER SONNE GEWESEN? Weitere Angaben s. 30.1. ∙ Schulvorstellung

KREATIVE BEGEGNUNGEN MIT BÉLA BARTÓK

Workshops zu Bartóks Konzert für Orchester, der Oper Herzog Blaubarts Burg und der Ballett-Pantomime Der wunderbare Mandarin

Ab Januar 2022 bringt das Theater Hagen drei Hauptwerke des ungarischen Komponisten Béla Bartók zur Aufführung, der als wegweisender Tonschöpfer des 20. Jahrhunderts gilt und dessen Musiksprache sich zwischen Folklore und Avantgarde bewegt. Das umfassende Angebot von Theaterpädagogin Sara Walmsley in Zusammenarbeit mit Künstler*innen des Theaters Hagen ermöglicht es, sich in drei kostenfreien Workshops mit einem der Werke intensiv auseinanderzusetzen, mit Beteiligten der Produktionen ins Gespräch zu kommen und vor allem selber aktiv zu werden. Ausführliche Informationen, Termine und Anmeldeschlüsse können auf der Webseite unter www.theaterhagen.de/theaterpaedagogik/workshops/ sowie ­einem im Theater ausliegenden Flyer entnommen werden oder sind zu ­erhalten bzw. zu erfragen unter: sara.walmsley@stadt-hagen.de, Tel: 02331-3762378

Sonntag, 16.1.2022, 15.00 Uhr, Theatercafé

11.00 Uhr Großes Haus

2. FAMILIENKONZERT – BODY RHYTHM FACTORY Interaktives Konzert der dänischen Gruppe Body Rhythm Factory mit Percussion, Body Music, Klavier und Beats WIEDERAUFNAHME

18.00-19.15 Uhr Großes Haus 17.30 Uhr Einführung Theatercafé

FÄHRMANN Tanzstück von Gundula Peuthert

19.30 Uhr Stadthalle 18.45 Uhr Einführung 18.45 Sinfonikus

5. SINFONIEKONZERT Rachmaninow ∙ Bartók Klavier: Daniel Kharitonov Leitung: Joseph Trafton

19.30-22.00 Uhr Großes Haus

19.30 Uhr Kolpinghaus

19.30-22.00 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

Sonntag, 23.1.2022, 11.00 Uhr, Großes Haus

TREFFEN DES THEATERFÖRDERVEREINS Gast: Uroš Ugarković (Ballett- und Solo­ repetitor des Theaters Hagen) ∙ Eintritt frei DER LIEBESTRANK

WIEDERAUFNAHME

Mit freundlicher Unterstützung des Versicherungsbüros Kleine KG, Hagen

Sonntag, 30.1.2022, 11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier

premiere BIST DU SCHON AUF DER SONNE GEWESEN? Diese Neuproduktion im Lutz bietet einen poetischen TanzTheaterSpaß für alle Generationen, der eine Vielzahl von Ringelnatz-Gedichten zu einer luftig leichten Geschichte voller Humor mit einem liebevollen Blick auf die Schönheiten des Unperfekten verwebt. Eine ausführliche Ankündigung erfolgt in der nächsten Ausgabe von jedesmal­anders. Vorstellungen: 30.1., 6.2., 13.3., 18.4.2022 (jeweils 15.00 Uhr) Kita- und Schulvorstellungen: 31.1., 7.2., 14.3. (jeweils 10.00 Uhr), 20.6.2022 (10.00 + 12.00 Uhr)

Die nächste Ausgabe von „theaterhagen – jedesmalanders“ finden Sie als Beilage der Tageszeitung vom 29. Januar 2022.

Informationen zum Theater- und Konzertbesuch Informationen zu den aktuellen Besuchsregeln, Schutz- und Hygienemaßnahmen in ­unseren Spielstätten können Sie der Webseite www.theaterhagen.de entnehmen. Kartenverkauf und Reservierungen Die Theaterkasse (Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen) ist dienstags bis ­freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr und eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn geöffnet sowie ­telefonisch unter 02331 / 207-3218, per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder ­online über die Webseite (www.theaterhagen.de) ­erreichbar.

Die

theaterzeitung

Abo ThR und Freiverkauf 16,50-40 €

MONTY PYTHON’S SPAMALOT Ein Musical von Eric Idle und John Du Prez, liebevoll aus dem Film Die Ritter der Kokosnuss zusammengeklaut (deutsche Dialoge und englische Songs mit deutschen Übertexten)

Vorstellungen: 29.1. (19.30 Uhr), 11.2. (19.30 Uhr), 5.3. (19.30 Uhr), 9.3. (19.30 Uhr), 18.4. (15.00 Uhr), 15.5. (18.00 Uhr), 25.5.2022 (19.30 Uhr), Großes Haus

5. KAMMERKONZERT Die Musikerinnen des Philharmonischen Orchesters Hagen Magdalena Rozanska und Olga Rovner präsentieren unter dem Titel „Aus Oper und Konzert – leichte Klassik für Violine und Viola“ Werke von Marc-Antoine Charpentier bis Astor Piazzolla.

Wie vielfältig Rhythmus sein kann, ist im 2. Familienkonzert des Theaters Hagen zu erleben. Die dänischen Instrumentalisten Peter Stavrum, Sune Skuldbøl Vraa und Rune Thorsteinsson bilden zusammen die international bekannte Gruppe Body Rhythm Factory. In der unterhaltsamen Performance wird Musik auf allen nur erdenklichen Wegen kreiert. Mit Hilfe von Klavier, Schlagwerk, Gummitieren, Cajon, Alltagsgegenständen und sogar Wasser entstehen gesammelte und gefundene farbenreiche Klänge und Instrumente. Dabei ist der Name der Gruppe, Body Rhythm Factory, Programm: Auch der menschliche Körper kann Musik erklingen lassen (Body Percussion), und damit ist das Publikum nicht nur ein aktiver Teil der Vorstellung, sondern wird sogar selbst zum Instrumentarium – freuen Sie sich auf ein besonderes Mitmachkonzert!

POLKA FÜR IGOR Ein Zirkustheater mit Musik und Hund Nach dem Bilderbuch von Iris Anemone Paul von Anja Schöne In Zusammenarbeit mit Quamboni, dem Kinder- und Jugend­circus der evangelischen Jugend im Kirchenkreis Hagen Ab 4 Jahren · Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

Musikalische Leitung Rodrigo Tomillo | Inszenierung Francis Hüsers | Bühne Alfred Peter | Kostüme Katharina Weissenborn | Choreographie Francesco Vecchione | Licht Martin Gehrke | Chor Wolfgang Müller-Salow | Dramaturgie Rebecca Graitl | Mit Nina Andreeva, Insu Hwang, Kisun Kim, Anton Kuzenok, Kenneth Mattice, Penny Sofroniadou, Andreas Vogelsberger, Chor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

VORSCHAU

HERZOG BLAUBARTS BURG & DER WUNDERBARE MANDARIN Weitere Angaben s. 15.1.

15.00-15.50 Uhr Lutz

Sie gehört zu den schönsten Belcanto­ werken: Gaetano Donizettis 1832 uraufgeführte komische Oper Der Liebestrank, die nicht nur durch ihre grandiose Musik überzeugt, sondern auch dadurch, dass sie stets den richtigen Grat zwischen Komik und Anrührung trifft. – Worum geht’s? Nemorino ist unglücklich in die selbstbewusste Adina verliebt, die für ihn unerreichbar scheint: Gegen seinen Rivalen, den Draufgänger Belcore, hat er keine Chance. N ­ emorinos Verzweiflung nutzt der Quacksalber ­Dulcamara aus, der ihm einen vermeint­ lichen Liebestrank andreht ... Francis Hüsers legt seine Inszenierung als Spiel im Spiel an: Wir bekommen Einblick in die Probenarbeit von jungen Gesangsstudierenden einer Musikhochschule, die Donizettis Werk aufführen wollen – nicht nur die Figuren, die sie auf der Bühne verkörpern, haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen, sondern auch die Darstellerinnen und Darsteller hinter den Kulissen. Dabei steht die Liebe und der Kampf um sie, ihre Willkür und Ungleichzeitigkeit stets im Mittelpunkt. „Intendant Hüsers hat wieder ein Hausensemble aufgebaut, das mit ­Donizetti die glänzendste Visitenkarte ablegt. Die jungen Sängerinnen und Sänger gehen mit so viel Spaß an die Arbeit, dass der Funke in der ersten Minute überspringt. Das begeisterte Publikum ruft Bravo.“ (Westfalenpost, Westfälische Rundschau)

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Christina Brüggemann laden bei Kaffee und Kuchen zu einem musikalischen Gespräch in lockerer Atmosphäre ein. Der Januar steht mit der Premiere von Béla Bartóks Oper Herzog Blaubarts Burg und seinem Ballett Der wunderbare Mandarin sowie mit der Aufführung des Konzerts für Orchester im 5. Sinfoniekonzert ganz im Zeichen dieses besonderen Komponisten, weshalb die Veranstaltung sich ausgiebig diesem ungarischen Künstler widmet. Zudem wird der neue Solo-Pauker des Philharmonischen Orchesters Hagen, Andrea Tosseli, zu Gast sein, über Rhythmus sprechen und selbstverständlich einen musikalischen Beitrag präsentieren.

19.30-21.40 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

Abo W und Freiverkauf 19,50-48 €

Wiederaufnahme

KULTURCAFÉ

Body Rhythm Factory

Abo L + V und Freiverkauf 16,50-40 € FR

15.00 Uhr Lutz

2. FAMILIENKONZERT

Konzertabo und Freiverkauf 15,50-31 € MI

DIE STUNDE DER KRITIK zur Oper Herzog Blaubarts Burg und zur Ballett-Pantomime Der wunderbare Mandarin Zu Gast: Andreas Falentin (Die Deutsche Bühne) ∙ Eintritt frei

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

DI

Im Anschluss an die Vorstellung Theatercafé

DER LIEBESTRANK (L’ELISIR D’AMORE)

Mediaberatung Hagen Wiederaufnahme

POLKA FÜR IGOR Mit drei Vorstellungen steht dieses beliebte Stück von Anja Schöne nach dem Bilderbuch von Iris Anemone Paul erneut auf dem LUTZ-Spielplan. – Was wird erzählt? Busfahrerin Olga sammelt im Bus vergessene Dinge. So ist auch der alte Zirkushund Igor zu ihr gekommen, der nun die meiste Zeit im Sessel schnarcht. Doch sobald Polkamusik erklingt, blüht Igor auf und beginnt mit großer Geste von seiner Zeit als umjubelter Hundestar in der Manege zu berichten. Polka für Igor ist ein Theatererlebnis für die ganze Familie zwischen Erzählstunde, Figurentheater und Zirkusshow. Inszenierung Anja Schöne | Zirkuschoreographie Circus Quamboni | Bühne, Hund und Kostüme Sabine Kreiter | Dramaturgie Anne Schröder Mit Elisabeth Emmanouil und junge Artist*innen des Circus Quamboni Vorstellungen: 23.1., 20.2, 2.4.2022 (jeweils 15.00 Uhr), Lutz

Denis Gramaglia Tel. 02331/917-4146 d.gramaglia@funkemedien.de Alana Schindler (Digital) Tel. 02331/917-4073 Alana.Schindler@funkemedien.de Telefax 0 23 31 / 917 - 41 50

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

(L’ELISIR D’AMORE)

Komische Oper von Gaetano Donizetti (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten) ∙ Abo P und Freiverkauf 16,50-40 €

11.30 Uhr Auditorium im Kunstquartier

5. KAMMERKONZERT Leichte Klassik für Violine und Viola mit Werken von Charpentier bis Piazzolla Violine: Magdalena Rozanska, Viola: Olga Rovner ∙ Eintritt 12 / 6 €

15.00-17.10 Uhr Großes Haus 14.30 Uhr Einführung Theatercafé

HERZOG BLAUBARTS BURG & DER WUNDERBARE MANDARIN Weitere Angaben s. 15.1. Abo H und Freiverkauf 16,50-40 €

5. SINFONIEKONZERT

In diesem Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton ist der herausragende russische Pianist Daniel Kharitonov zu Gast, von dessen gleichermaßen virtuosen wie einfühlsamen Spiel man sich in der Interpretation von Sergej Rachmaninows hoch romantischem Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 überzeugen kann, welches 1901 in Moskau uraufgeführt wurde und zu den beliebtesten Werken dieser Gattung gehört. Als zweite Komposition erklingt an diesem Abend das 1943 geschriebene Konzert für Orchester von Béla Bartók. Darin vereint der Autor Einflüsse seiner ungarischen Heimat mit neuen Eindrücken, die er nach seiner Emigration 1938 in die USA gewinnen konnte. Dieses bedeutende Stück zeigt Bartók auf der Höhe seiner Orchestrierungskunst und erfreut sich bis heute einer weltweiten Rezeption. Dienstag, 25.1.2022, 19.30 Uhr, Stadthalle Hagen

Spielplan unter www.theaterhagen.de Impressum: 11. Ausgabe, 1.2022 Herausgeber: Theater Hagen gGmbH · Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen Tel. 02331 / 207-3210 Intendant: Francis Hüsers Redaktion: Ina Wragge | Gestaltung: Yuliana Falkenberg Texte: Christina Brüggemann, Rebecca Graitl, Francis Hüsers, Waltraut Körver, Kevin O’Day, Anja Schöne, Anne Schröder, Joseph Trafton, Ina Wragge Titel nach einem Bühnenbildentwurf von Thomas Mika Fotos: Jörg Landsberg (Herzog Blaubarts Burg & Der wunderbare Mandarin), Klaus Lefebvre (Der Liebestrank), Tong Production (Body Rhythm Factory) Verlag und Druck: WAZ- Druckzentrum Bathey; Auflage: 127.300


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