jedesmalanders - 3. Ausgabe 09.2022

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jedesmalanders 3. Ausgabe, 9.2022

IL TROVATORE Oper von Giuseppe Verdi (Konzertante Aufführung)

theaterhagen


Giuseppe Verdi

Handlung

Die Zigeunerin Azucena musste einst die Verbrennung ihrer Mutter als Hexe auf dem Scheiterhaufen mit ansehen. Aus Rache entführte sie den jüngeren der beiden Söhne des dafür verantwortlichen alten Grafen Luna. Sie warf ihn in die Flammen, doch – was niemand weiß – verwechselte sie tragischerweise im Wahn den Säugling mit ihrem eigenen Sohn. An seines statt zieht sie das Kind ihres Erzfeindes unter dem Namen Manrico auf. Jahre später kämpfen der junge Graf Luna, Bruder des Entführten, und der Troubadour Manrico, der vermeintliche Sohn Azucenas, nicht nur im Bürgerkrieg auf gegnerischen Seiten um die Herrschaft im spanischen Aragonien, sondern geraten zudem auch aneinander, weil sie beide die Hofdame Leonora lieben. Als sich herausstellt, dass die beiden Männer Brüder sind, ist es zu spät: Manrico ist tot, hingerichtet auf Befehl seines Rivalen, des hasserfüllten eigenen Bruders.

IL TROVATORE (DER TROUBADOUR) Oper in vier Teilen Text von Salvatore Cammarano In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten Konzertante Aufführung

Premiere am Samstag, 10. September 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: 15.9. (19.30 Uhr), 9.10. (15.00 Uhr), 12.10.2022 (19.30 Uhr)

Ein Sängerfest Musikalische Leitung Rodrigo Tomillo Chor Wolfgang Müller-Salow Dramaturgie Ina Wragge Graf von Luna, ein junger Adliger im Dienst des Fürsten von Aragonien Insu Hwang Leonora, Hofdame der Fürstin von Aragonien Emily Newton Azucena, eine Zigeunerin Evelyn Krahe Manrico, der Troubadour, Offizier im Heer des Fürsten Urgel, vermeintlicher Sohn Azucenas Adrian Xhema Ferrando, Hauptmann im Heer des Grafen Luna Dong-Won Seo Ines, Leonoras Gesellschafterin und Vertraute Alina Grezschik / Andrea Kleinmann Ruiz, Soldat im Gefolge Manricos Anton Kuzenok Ein alter Zigeuner Sebastian Joest Ein Bote Matthew Overmeyer Chor des Theaters Hagen Extrachor des Theaters Hagen Philharmonisches Orchester Hagen

Fasziniert und inspiriert von den „starken Situationen“, die sich aus dieser bizarren Handlungs- und Figurenkonstellation sowie aus der „Neuheit und Kühnheit des spanischen Dramas“ El trovador von Antonio García Gutiérrez, der literarischen Vorlage für das Libretto, ergaben, schuf Giuseppe Verdi ein einmaliges Werk, dessen umjubelte Uraufführung 1853 in Rom stattfand. Auch wenn die sprunghafte und recht unglaubwürdige Handlung immer wieder Anlass zur Kritik gab (und auch Regisseurinnen und Regisseure vor große Herausforderungen stellt), so boten doch die von Gräuel­ taten, Rachegelüsten, Wahn, Eifersucht, Liebe, Verzweiflung und Hass geprägten Szenen dem Komponisten Anlass zum Schreiben äußerst ausdrucksstarker Melodien, emotionsgeladener Arien und effektvoller Chöre, die Il trovatore zu einem wahrhaft packenden Sängerfest machen. Das Theater Hagen präsentiert diese expressive Oper in einer konzertanten Aufführung unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo mit hochkarätigen Gesangssolist*innen – ­Gästen und Ensemblemitgliedern –, den Chören des Theaters Hagen und dem Philharmonischen Orchester Hagen.


Alina Grezschik Die in Bonn geborene Mezzosopranistin absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und war bereits während ihres Studiums in mehreren Konzerten und Musicalproduktionen zu erleben, u. a. in der Kölner Philharmonie und im Grillo Theater Essen. In der Oper sammelte sie erste Erfahrungen als Mutter in Ravels L’enfant et les sortilèges sowie in der zeitgenössischen Oper Wunder­ land von Anno Schreier. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie am Theater Hagen im Opernchor engagiert. Zudem interpretiert(e) sie auf der Großen Bühne dieses Hauses auch Solorollen wie u. a. Witwe Brown (Zar und Zimmer­ mann), Bessie Worthington (Die Blume von Hawaii), La Maestra delle Novizie (Suor Angelica). Insu Hwang Der aus Seoul stammende Bariton studierte Gesang an der Yonsei-Universität seiner Heimatstadt, an der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Hochschule für Musik Detmold. Von 2016 bis 2018 gehörte er zum Ensemble des Landestheaters Detmold, wo er u. a. als Scarpia (Tosca), Guglielmo (Così fan tutte) und Rigoletto auftrat. Gastengagements führten ihn u. a. ans Theater Pforzheim. Anschließend war er freischaffend tätig, bevor er im Herbst 2020 als festes Ensemblemitglied ans Theater Hagen kam. Hier verkörpert(e) der auch als Konzertsänger gefragte Künstler die Rollen Enrico (L’isola disabitata), Kanako Hilo (Die Blume von Hawaii), Dulcamara (L’elisir d’amore), Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), Amfortas (Parsifal). Sebastian Joest Der Bass wurde in Köln geboren und absolvierte zunächst ein Studium der Elektrotechnik. Zeitgleich sang er erfolgreich in verschiedenen Chören, beschloss daraufhin, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und ging für ein Gesangsstudium an die Musikhochschule Aachen, welches er u. a. bei KS Prof. Kurt Moll und KS Prof. Reinhard Leisenheimer ergänzte. Seit 2008 ist der auch in Konzerten immer wieder mitwirkende Sebastian Joest festes Mitglied im Opernchor des Theaters Hagen, in dessen Produktionen er zudem zahlreiche kleinere Solo-Partien übernommen hat, u. a. den Mönch (Don Carlo) und Lefort (Zar und Zimmermann). Andrea Kleinmann Das Studium (Schulmusik, Sologesang) der aus Bayern gebürtigen Sopranistin erfolgte an der Hochschule für Musik Detmold, welches sie durch Besuche von mehreren Meisterklassen, u. a. in Stuttgart und München, ergänzte. Direkt nach der Ausbildung trat sie als Solistin in der Fledermaus beim Opernstudio der Region Nürnberg auf, sodann in Purcells Feen­ königin bei den Sommerlichen Musiktagen Ulm, im Ulmer Kornhaus u. a. mit Brahms’ Zigeunerliedern sowie in zahlreichen Konzerten und gab Liederabende im In- und Ausland. Seit Oktober 2006 ist sie Mitglied des Opernchores am Theater Hagen und wirkt aktuell solistisch als Una Conversa in Suor Angelica mit.

Evelyn Krahe Die Altistin ließ ihre Stimme von der Opernsängerin Diane Pilcher ausbilden sowie in Meisterkursen bei KS Brigitte Fassbaender und Prof. Claudia Eder. Nach einer Festanstellung im Opernchor des Theaters Stralsund, darauf folgend am Theater Bonn, arbeitete die auch im Konzertbereich tätige Gesangssolistin zunächst freiberuflich und war dann von 2008 bis 2013 festes Mitglied am Landestheater Detmold. Zu ihren Partien gehör(t)en Erda, Flosshilde, 1. Norn, Waltraute, Grimgerde, Schwertleite (Der Ring des Nibelungen), Filipjewna (Eugen Onegin), Mrs. Quickly (Falstaff), Suzuki (Madama Butterfly) u .a., die sie an den Theatern in Bonn, Bremen, Detmold, Düsseldorf-Duisburg, Braunschweig sowie beim Longborough Festival Opera (England) interpretierte. Auf der Bühne des Theaters Hagen stand und steht sie u. a. als 2. Knappe, Blumenmädchen (Parsifal), Principessa (Suor Angelica), Mary Carmichael (A Room of One’s Own). Anton Kuzenok Der junge russische Tenor begann sein Musikstudium an der Hochschule für Kunst in Orenburg und setzte es am Staatlichen Konservatorium Saratow fort. Als Solist sang er an den Staatlichen Theatern in Saratow und Samara u. a. Lenski (Eugen Onegin), Remendado (Carmen), Tamino (Die Zauberflöte), Herzog ­(Rigoletto), Alfredo (La Traviata). Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Zu seinen dortigen Rollen zählten u. a. 2. Nazarener (Salome), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Pang (Turandot). Der Gesangs­ solist gastierte bei mehreren Festivals, wirkt auch im Konzertbereich und gehört seit der Spielzeit 2020/21 zum Ensemble des Theaters Hagen, in dessen Produktionen er u. a. als Gernando (L’isola disabiata), Nemorino (L’elisir d’amore), 1. Gralsritter (Parsifal), Hexe (Hänsel und Gretel) zu erleben war und ist. Wolfgang Müller-Salow wurde in Düren geboren und absolvierte sein Studium (Schulmusik, Deutsche Philologie, Philosophie) in Köln. Nach einigen Jahren der Lehrtätigkeit am Gymnasium, an der Musikhochschule und an der Universität Köln, schloss er zunächst seine Ausbildung zum Kapellmeister ab. Engagements führten ihn dann als Korrepetitor ans Staatstheater Wiesbaden, als Studienleiter an die Oper Frankfurt und als Chordirektor an die Theater in Luzern und Pforzheim, wo er auch immer wieder als Dirigent wirkte. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er als Chordirektor und Kapellmeister am Hagener Theater tätig. Hier zeichnet er für sämtliche Einstudierungen der Chöre verantwortlich und hatte ferner die musikalische Leitung einzelner Produktionen wie My Fair Lady oder von Ludger Vollmers Oper Gegen die Wand inne. Emily Newton Die amerikanische Sopranistin studierte an der University of North Texas und am A. J. Fletcher Opera Institute an der North Carolina School of the Arts. Zahlreiche Auftritte führten sie zu renommierten Opernhäusern und Festivals in den USA, an die Staatsoper Wien, ans Teatro Nacional de São Carlos Lissabon, Saarländische Staatstheater Saarbrücken u. a. Als festes Ensemblemitglied gehörte die gleichermaßen als Konzertsängerin gefragte Künstlerin zum Theater Dortmund und wechselte 2018 ans Staatstheaters Nürnberg. Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst Partien wie Elsa (Lohengrin), Madama Butterfly, Elisabetta (Don Carlo), Mimì (La Bohème), Ellen Orford (Peter Grimes), Marschallin (Der Rosenkavalier), Desdemona (Otello), Donna Elvira, Donna Anna (Don Giovanni), Rosalinde (Die Fledermaus), Leonore (Fidelio), Lady Macbeth, Anna Bolena, Micäela (Carmen) u. a. Auf der Hagener Bühne stand sie bereits als Lilli Vanessi/Katharina (Kiss Me, Kate) und begeisterte mit ihrem Gesang im Neujahrskonzert 2022 in der Stadthalle Hagen die Besucher*innen. Matthew Overmeyer Der Tenor stammt aus Kapstadt, begann seine Gesangsausbildung an der Universität von Stellenbosch und setzte sie an der Cape Town University fort. Es folgten Auftritte an der Cape Town Opera sowie als Mitglied des erfolgreichen Trios Cape Flats Tenors. Von 2004 bis 2007 war er auf Asientournee mit dem Phantom der Oper und gastierte anschließend bis 2013 u. a. in Konzerten auf der Insel Martinique. Sein Repertoire umfasst zahlreiche Partien in Opern, Operetten, Musicals sowie im Oratorienbereich. Seit 2011 singt er als festes Mitglied im Opernchor des Theaters Hagen und übernimmt immer wieder kleinere solistische Rollen wie Normanno (Lucia di Lammermoor), Licone (Ritter Roland), 3. Knappe (Parsifal).

Dong-Won Seo Der koreanische Bass studierte Gesang an der Hanyang Universität und an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, bevor er 2007/08 Mitglied des Opernstudios am Deutschen Nationaltheater Weimar wurde. Meisterkursbesuche ergänzten seine Ausbildung. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er u. a. als Sarastro (Die Zauberflöte), Philipp II. (Don Carlo), Komtur (Don Giovanni) zu hören war. Gastverpflichtungen führten ihn zudem an verschiedene Theater (u. a. in Mainz, Dortmund, Essen). In der Spielzeit 2018/19 gehörte er zum Ensemble des Hagener Theaters, dem er, nach einem Engagement am Staatstheater Darmstadt, seit Herbst 2021 wieder als festes Mitglied verbunden ist und u. a. als Fiesco (Simon Boccanegra), König Marke (Tristan und Isolde), Gurnemanz (Parsifal) sowie in der Titelpartie in Herzog Blaubarts Burg auf der Bühne stand und steht. Rodrigo Tomillo Der in Sevilla geborene Pianist und Dirigent absolvierte sein Studium in der Heimatstadt, in Paris und an der Musikhochschule Frankfurt. Von 2007 bis 2017 war er am Pfalztheater Kaiserslautern als 1. Koordinierter Kapellmeister engagiert und ist 1. Gastdirigent der Polnischen Kammerphilharmonie. Sein Repertoire an Werken, die er in Festanstellungen oder als Gast (u. a. an den Theatern in Kaiserslautern, Münster, Mainz, Innsbruck, Chemnitz, Schwerin) dirigierte, umfasst La Bohème, Rigoletto, Ein Maskenball, La Traviata, Das schlaue Füchslein, Schwanensee, Dornröschen, Tosca, Prokofjews Romeo und Julia u. a. Zahlreiche Einladungen führ(t)en ihn zu internationalen Festivals und renommierten Orchestern. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Theater Hagen. Zu seinen musikalischen Einstudierungen und Dirigaten gehören hier u. a. Aida, Zar und Zimmer­ mann, Graf von Luxemburg, Die Blume von Hawaii, L’elisir d’amore, Hänsel und Gretel sowie Konzerte. Adrian Xhema Der Tenor stammt aus Tirana und studierte an der Akademie der bildenden Künste in seiner Heimatstadt sowie an der Post University High School Academy Katia Ricciarelli in Mantua und Bari. Nach seiner Ausbildung ging er als Solist ans Nationaltheater in Tirana, wo er u. a. Herzog (Rigoletto), Alfredo (La Traviata), Don Ottavio (Don Giovanni) interpretierte. Gastengagements führten ihn für Auftritte im Opern- wie Konzertbereich in zahlreiche Städte Europas (u. a. Rom, Athen, Barcelona, Mainz, Dresden, Weimar, Bremen, Nürnberg, Darmstadt) sowie nach Amerika. Als Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München sang er viele große Partien seines Fachs, darunter Pinkerton (Madama Butterfly), Don José (Carmen), Rodolfo (La Bohème), Turiddu (Cavalleria rusticana). Am Theater Münster war er als festes Mitglied u. a. in den Rollen Cavaradossi (Tosca), Herodes (Salome), Manrico (Il trovatore), Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) und in der Titelpartie in Benvenuto Cellini zu erleben.


SEPTEMBER 2022 SA

10

19.30 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

FR

premiere

IL TROVATORE (DER TROUBADOUR) Oper von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten) Konzertante Aufführung

30

10.00-11.05 Uhr Lutz

TRANSFORMMATES Weitere Angaben s. 29.9. · Schulvorstellung

19.30-22.00 Uhr Großes Haus

DIE RATTEN Tragikomödie von Gerhart Hauptmann Gastspiel Rheinisches Landestheater Neuss Abo G und Freiverkauf 16-39,50 €

Abo P und Freiverkauf 20,50-53 € 19.30-21.00 Uhr Lutz

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11.00 Uhr Großes Haus

DER TRAFIKANT Eine Geschichte aus der Zwischenzeit Bühnenfassung von Anja Schöne nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler Ab 14 Jahren · Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 € 1. FAMILIENKONZERT Superheld des Barock: Johann Sebastian Bach Moderation: Juri Tetzlaff Leitung: Steffen Müller-Gabriel Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

18.00 Uhr Opus 17.30 Uhr Einführung Lutz-Foyer

ZETTELS TRAUM Ein barock-zeitgenössisch-jazziges Musiktheater-Experiment inspiriert durch Zettel’s Traum von Arno Schmidt und Texten von Edgar Allan Poe mit Musik von Thomas Tallis, John Dowland, Benjamin Britten, Michel van der Aa, Clara Iannotta und Pat Metheny Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

MI

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Im Anschluss an die Vorstellung, ca. 19.45 Uhr Opus

DIE STUNDE DER KRITIK zu Zettels Traum Zu Gast: Pedro Obiera (Westfalenpost)

10.00-10.55 Uhr Lutz

ADAS UNIVERSUM Eine musikalische Forschungsreise von Anja Schöne · Ab 8 Jahren · Schulvorstellung

Eintritt frei

WIEDERAUFNAHME

12.00-14.30 Uhr Großes Haus 11.30 Uhr Einführung Großes Haus

WIEDERAUFNAHME HAMLET Schauspiel von William Shakespeare Deutsch von August Wilhelm von Schlegel Texteinrichtung von Francis Hüsers

10.00-10.55 Uhr Lutz

ADAS UNIVERSUM Weitere Angaben s. 14.9. · Schulvorstellung

19.30 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

IL TROVATORE (DER TROUBADOUR) Weitere Angaben s. 10.9.

19.30 Uhr Lutz

THIRD CHOICE – VORTEX Gastspiel WestDeutsches Tanztheater

15.00-15.55 Uhr Lutz

24 SO

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10.00-10.45 Uhr & 11.15-12.00 Uhr Theatercafé

19.30-22.30 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

1. KAMMERKONZERT Best of Cinema – Hits der Filmgeschichte Trio Classic Deluxe: Eugen Akinschin (Flöte), Natascha Akinschin (Violine), Maxim Lysov (Gitarre) · Eintritt 12 / 6 € WIEDERAUFNAHME

SUOR ANGELICA (SCHWESTER ANGELICA) & A ROOM OF ONE , S OWN (EIN EIGENES ZIMMER) Oper von Giacomo Puccini (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten) & Oper von Outi Tarkiainen (in englischer Sprache mit deutschen Übertexten)

WIEDERAUFNAHME

ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF) Musical von Joseph Stein und Jerry Bock

Abo L und Freiverkauf 17,50-44 €

ZUM LETZTEN MAL

HAMLET Weitere Angaben s. 14.9.

15.00-18.00 Uhr Großes Haus

HEROES Rock-Pop-Grunge-Theater-Party Mit Musik von David Bowie, The Beatles, Janis Joplin, The Rolling Stones, Amy Winehouse, Deep Purple, P!NK, Queen, Jimi Hendrix, The Doors, Adele u. a.

Abo W und Freiverkauf 17,50-44 €

ZUM (VORERST) LETZTEN MAL ZETTELS TRAUM Ein barock-zeitgenössisch-jazziges Musiktheater-Experiment

„Francis Hüsers, Intendant des Hagener Theaters, hat sich von Arno Schmidt zu einem Musiktheater-Experiment inspirieren lassen. [...] Der Bariton Kenneth Mattice (Daniel Pagenstecher) und die Sopranistin ­Elizabeth Pilon (Franziska) flirten zunächst zur Renaissancemusik von John Dowland. In den Blake-Vertonungen von Benjamin Britten und ­einem rhythmisch nachdrücklichen Lied von Michel van der Aa gewinnen beide stark an expressiver Kraft. Zudem kann Mattice in seiner Zweitrolle als Edgar Allan Poe dessen ausdrucksstarke Sprache im Original zelebrieren. Ralf Grobel (Paul Jacobi) und Kristina Günther (Wilma Jacobi) geben dem Abend mit ihrer Schauspielkunst eine stabile Achse. [...] Seine ­stärksten Momente erreicht der Abend, wenn Poes Schreckensvisionen in der Musik eine Fortsetzung finden. [...]“ (Westfalenpost) Sonntag, 11. September 2022, 18.00 Uhr, Opus Unterstützt durch die Förderung Neue Wege des Landes Nordrhein-Westfalen

DIE STUNDE DER KRITIK Zu Zettels Traum wird eine „Stunde der Kritik“ bzw. ein Publikums­ gespräch angeboten. Hier können die Besucher*innen ihre Eindrücke und Meinungen über die erlebte Vorstellung schildern, Fragen stellen und in einen Austausch mit den Teilnehmenden inklusive der Produktionsbeteiligten kommen. Zur Anregung der Diskussion wurde für ein Eingangs­ statement der Kritiker Pedro Obiera gewonnen. Auch diejenigen, die diese Aufführung an einem anderen Tag gesehen haben, sind natürlich herzlich willkommen. Sonntag, 11. September 2022, ca. 19.45 Uhr im Anschluss an die Vorstellung, Opus, Eintritt frei

BEST OF CINEMA

Kammerkonzert

Die Reihe der Kammerkonzerte wird mit einem besonderen Programm eröffnet: Unter dem Titel Best of Cinema führen das Trio Classic Deluxe mit Eugen Akinschin (Flöte), Natascha Akinschin (Violine) und Maxim Lysov (Gitarre) Filmmusikhits, u. a. „Chim-Chim Cheree“, „Singin’ in The Rain“, „River Flows in You“, „Over The Rainbow“, „New York, New York“, „Moon River“, „Pink Panther“ und „Skyfall“ auf – Kopfkino garantiert! Sonntag, 18. September 2022, 11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier

VORSCHAU DER ZINNSOLDAT UND DIE PAPIERTÄNZERIN Die erste Premiere im Lutz präsentiert dieses Märchenabenteuer von Roland Schimmelpfennig nach Motiven von H. C. Andersen am 25. September 2022 (15.00 Uhr). Eine ausführliche Beschreibung dieser Neuproduktion finden Sie in der nächsten Ausgabe von jedesmalanders.

THEATERBOTSCHAFT

Die Theaterbotschaft ist geöffnet! Ihr Kontakt zum Theater Hagen in der Kampstr. 13 (Innenstadt):

Montag: 10.00-17.00 Uhr / Dienstag: 10.00-13.00 Uhr / Mittwoch: 10.00-17.00 Uhr / Donnerstag: 10.00-13.00 Uhr / Freitag: 10.00-13.00 Uhr / Feiertags geschlossen Egal ob Sie sich über die Sparten des Theaters Hagen informieren wollen, einen unverbindlichen Kontakt zum Theater Hagen suchen oder sich über Theater, Musik, Tanz und Kultur im Allgemeinen austauschen möchten – wir freuen uns auf Sie! Theaterbotschaft des Theaters Hagen, Kampstr. 13, 58095 Hagen, theaterbotschaft@theaterhagen.de, Tel: 02331/3626260

Informationen zum Theater- und Konzertbesuch

WIEDERAUFNAHMEN ADAS UNIVERSUM Eine musikalische Forschungsreise von Anja Schöne Ab 8 Jahren; Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 3-5

Ada und Lia haben einen Traum: sie wollen Erfinderinnen werden. Ada begibt sich auf die Spuren der Computerpionierin Ada Lovelace, Lia experimentiert mit Klängen und Tönen für eine Musik, die in eine bessere Zukunft führen soll ... Vorstellungen: 14.9. (10.00 Uhr), 17.9.2022, 5.3.2023 (jeweils 15.00 Uhr), Schulvorstellungen: 15.9., 15.11., 16.11.2022, 7.3., 8.3.2023 (jeweils 10.00 Uhr), Lutz Unterstützt durch die Förderung Neue Wege des Landes Nordrhein-Westfalen

Informationen zu den aktuellen Besuchsregeln, Schutz- und Hygienemaßnahmen in ­unseren Spielstätten können Sie der Webseite www.theaterhagen.de entnehmen. Kartenverkauf und Reservierungen Die Theaterkasse (Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen) ist dienstags bis ­freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr und eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn geöffnet sowie telefonisch unter 02331 / 207-3218, per E-Mail (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder ­online über die Webseite (www.theaterhagen.de) erreichbar. Gastronomie Besuchen Sie unsere Gastronomie und genießen Sie vor der Vorstellung und/oder in der Pause ein Getränk und einen Snack. Unser neues Team hält ein erweitertes Angebot für Sie bereit!

HAMLET Schauspiel von William Shakespeare

Hamlets Welt ist aus den Fugen – der Vater tot und die Mutter nun mit seinem Onkel Claudius verheiratet. Hat der neue König seinen Vater ermordet, wie der Geist von Hamlets Vater behauptet? Hamlet wird von dem Gedanken getrieben, den Mord rächen zu müssen, und rebelliert gegen die etablierte Macht ... An zwei Terminen ist dieser Schauspielklassiker (mit Musik) zu erleben – sollte man gesehen haben! Vorstellungen: 14.9. (12.00 Uhr), 24.9.2022 (19.30 Uhr), Großes Haus

premiere

DER ZINNSOLDAT UND DIE PAPIERTÄNZERIN Ein Märchenabenteuer von Roland Schimmelpfennig nach Motiven von H. C. Andersen · Ab 7 Jahren

ORCHESTER

11.00 Uhr Parktheater Iserlohn

HERBSTTAGE ISERLOHN UNTERWEGS Glinka ∙ Rachmaninow ∙ Borodin Klavier: Alexandra Dariescu · Leitung: Rodrigo Tomillo

10.00 Uhr Lutz

DER ZINNSOLDAT UND DIE PAPIERTÄNZERIN Weitere Angaben s. 25.9. · Schulvorstellung

DI

10.00 Uhr Lutz

DER ZINNSOLDAT UND DIE PAPIERTÄNZERIN Weitere Angaben s. 25.9. · Schulvorstellung

DO

10.00-11.05 Uhr Lutz

TRANSFORMMATES Ein digitales Metamorphosen Adventure Game von Anja Schöne frei nach Ovid Ab 12 Jahren · Schulvorstellung

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Sonntag, 11. September 2022, 11.00 Uhr, Großes Haus

KRABBELKONZERTE Ganzheitliches Musikerlebnis für Kinder von 0-2 Jahren und deren Eltern · Leitung: Andrea Apostoli · Eintritt Erwachsene 6 € / Kinder 1 €

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

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Wie war das damals, mit Johann Sebastian Bach? War er ein Superheld – ein Star, auf den alle geflogen sind? Haben die Leute seine Konzerte gestürmt und ihn bejubelt? Und die Kids haben sich Plakate von ihm an die Wände gepinnt? Tatsächlich ging’s ein bisschen ruhiger zu rund um diesen Superhelden des Barock. Bach war eben kein lauter Hero. Schon zu seinen Lebzeiten war es seine Musik, mit der er begeistert hat. Und die macht ihn definitiv zum Superhelden: Er hat extrem viel komponiert, und das vor allem wahnsinnig gut und äußerst vielseitig. Sein Erfolg ist ihm aber nicht zugeflogen, er hat dafür hart gearbeitet – mit viel Disziplin und großer innerer Überzeugung. Damals war den Leuten noch nicht so bewusst, was heute sonnenklar ist: Bach war nicht einfach nur gut, er war der Beste aller Komponisten. Eben: der musikalische Superheld des Barock! Moderator Juri Tetzlaff und das von Steffen Müller-Gabriel geleitete Philharmonische Orchester Hagen stellen diese Künstlerpersönlichkeit vor.

Die nächste Ausgabe von „theaterhagen – jedesmalanders“ (zu Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin) finden Sie als Beilage der Tageszeitung vom 24. September 2022.

19.30-22.00 Uhr Großes Haus 19.00 Uhr Einführung Theatercafé

15.00 Uhr Lutz

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ORCHESTER

JUNGE DIRIGENT*INNEN UNTERWEGS Studierende der Dirigierklasse von Prof. Florian Ludwig leiten Werke von Bernstein, Rachmaninow und Tschaikowsky

ADAS UNIVERSUM Weitere Angaben s. 14.9.

Abo H und Freiverkauf 20,50-53 €

MO

19.30 Uhr Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold

Abo D und Freiverkauf 16-39,50 €

Abo ThR und Freiverkauf 17,50-44 €

SA

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

18.00-20.30 Uhr Großes Haus 17.30 Uhr Einführung Theatercafé

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THIRD CHOICE – VORTEX Gastspiel WestDeutsches Tanztheater

Familienkonzert

Eintritt 12 / 6 €, Familienkarte 25 €

11.30 Uhr Auditorium im Kunstquartier

MI

19.30 Uhr Lutz

SUPERHELD DES BAROCK: JOHANN SEBASTIAN BACH

WIEDERAUFNAHME

SUOR ANGELICA & A ROOM OF ONE’S OWN Opern von Giacomo Puccini und Outi Tarkiainen

Hier geht es inhaltlich um Frauenschicksale und -themen, bei A Room of One’s Own auch von Frauen kreiert (die Vorlage für das Libretto stammt von Virginia Woolf, die Komposition von der finnischen zeitgenössischen Komponistin Outi Tarkiainen), und beide Werke wurden hinsichtlich der Inszenierung und Ausstattung von Frauen umgesetzt. „Im ingeniösen Blick der Regisseurin Magdalena Fuchsberger kommentieren beide Stücke sich gegenseitig. [...] Ein großer Abend! Gäbe es eine Auszeichnung für Opernhäuser außerhalb der Metropolen, so wäre Hagen gewiss der erste Anwärter.“ (Opernwelt) Vorstellungen: 18.9. (18.00 Uhr), 2.10. (18.00 Uhr), 14.10.2022 (19.30 Uhr), Großes Haus A Room of One’s Own wurde gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater 2020-2022 des NRW Kultur Sekretariat Wuppertal Das Theater Hagen freut sich, aufgrund des Projektes des Theaterfördervereins Hagen e.V. Jede*r Schüler*in ins Theater Hagen, Schulklassen einen kosten­losen Besuch von Aufführungen zu ermöglichen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: gruppen@theaterhagen.de

ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF) Musical von Joseph Stein und Jerry Bock

„Wenn ich einmal reich wär’ ...“ – dieses populäre Lied des Milchmanns kennt jeder. Auch in schwierigen Zeiten kann Tevje nicht anders, als auf das Beste zu hoffen und die Welt mit warmherzigem Humor zu betrachten. Das beliebte Musical in der erfolgreichen Neuproduktion am Hagener Theater ist sehr gefragt – Karten sichern! Vorstellungen: 21.9. (19.30 Uhr), 22.10. (19.30 Uhr), 17.11. (19.30 Uhr), 26.12.2022 (16.00 Uhr), 21.1. (19.30 Uhr), 27.1. (19.30 Uhr), 26.2.2023 (15.00 Uhr), Großes Haus Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse HagenHerdecke

Spielplan unter www.theaterhagen.de Impressum: 3. Ausgabe, 9.2022 Herausgeber: Theater Hagen gGmbH · Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen Tel. 02331 / 207-3210 Intendant: Francis Hüsers Redaktion: Ina Wragge | Gestaltung: Yuliana Falkenberg Texte: Otto Hagedorn, Lisa Könnecke, Anja Schöne, Anne Schröder, Ina Wragge Fotos: Helene Claussen (Alina Grezschik), Mareike Granzow (Evelyn Krahe), Paul Leclaire (Anton Kuzenok), Julia Puder (Emily Newton), Robert Schittko (Dong-Won Seo), Jörg Siewers (Insu Hwang), Jörg Landsberg (Zettels Traum), Wikimedia commons (Giuseppe Verdi); Urheber*innen, die nicht erreicht werden konnten, bitten wir um Benachrichtigung. Verlag und Druck: WAZ-Druckzentrum Bathey; Auflage: 127.300