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jedesmalanders 6. Ausgabe, 11.2020

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Theaterbotschaft – Das Team Olav Schröer Was war für dich das auslö­ sende Moment, dich für das Theater zu interessieren? Ich kann mich gar nicht mehr an meine allererste Begegnung mit dem Theater, an meinen ersten Theaterbesuch erinnern, zumal ich aus Hamm stamme, eine Stadt, die gar kein eigenes Theater, sondern nur ein Kurhaus hat, in dem Theaterbühnen und Orchester gastieren. Fasziniert war ich in meiner Jugend auf jeden Fall von der Theaterlandschaft des Ruhrpotts: atemberau­ bende Inszenierungen im Schauspielhaus Bochum zu Claus Peymanns und anschließend Frank Patrick Steckels Zeiten. Absolut beeindruckt war ich vom Mülheimer Theater an der Ruhr mit legendären Inszenierungen von Roberto Ciulli in den Acht­ zigern. Diese Faszination hat dich dann dazu veranlasst, Theaterwissenschaften zu studieren? Ja, ich habe angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen studiert, ein zu damaliger Zeit in Deutschland eher außergewöhn­ licher Diplom-Studiengang, der Theorie und Praxis miteinander verband. Dazu kamen diverse Hospitan­ zen und Assistenzen in Theatern und beim Fernsehen sowie Praktika im Bereich auswärtige Kulturpolitik beim Goethe-Institut New York und im Verlagswesen beim Suhrkamp Theaterverlag. Dank eines Stipen­ diums vom Staat Israel konnte ich anschließend noch an der Tel Aviv Universität Theaterwissenschaften studieren. Wie ging es dann weiter? Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) eröffnete ein Lektorat an der Tel Aviv Universität. So entdeckte ich für mich den Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF). Nach meiner Rückkehr nach Deutschland übte ich Lehrtätigkeiten an der Universität Paderborn und am Institut für Kommunikation Düsseldorf aus. Ein Fernstudium zum Thema Erwachsenenbildung an der Technischen Universität Kaiserslautern vermittelte mir erwachse­ nenpädagogisch relevantes Wissen. Mit der Zeit kam bei mir wieder ein starkes Fernweh auf. Ich genieße es einfach, im Ausland für die deutsche Sprache und Kultur werbend zu arbeiten und dabei selbst gänzlich fremde Kulturen kennen zu lernen. Für den DAAD konnte ich an der Ewha Womans University in Seoul lehrtätig sein. Ich kehrte dann für vier Jahre nach Deutschland zurück, um als pädagogischer Leiter die DaF-Abteilung eines hochschulnahen Weiterbildungs­ instituts in Düsseldorf zu leiten. Am Goethe-Institut New Delhi war ich anschließend als Experte für den Unterricht für die Region Südasien fünf Jahre lang Leiter des Projekts „Schulen – Partner der Zukunft“ mit insgesamt 77 Schulen in sieben Ländern. Von dort aus ging es dann nach Maskat, wo ich das Goethe-Institut leitete. Und nun bist du in Hagen. Seit Beginn der Spielzeit 2020/21 bin ich als Theater­ botschafter am Theater Hagen engagiert. Ich freue mich sehr, zusammen mit all meinen engagierten

Kolleg*innen den Menschen aus Hagen und Umgebung mit der Theaterbotschaft in der Kampstraße 13 das Theater Hagen näher zu bringen. Wir wollen vermitteln. Im Theater Hagen werden Fragen erörtert, die DICH in deinem Hier und Jetzt betreffen. Wir hoffen, mit unseren Aktivitäten in der Theaterbotschaft Neugierde für das Theater Hagen zu wecken. Lebst du schon in Hagen? In dieser Hinsicht bin ich noch nicht ganz in Hagen angekommen. Eine Wohnung habe ich zwar schon, nur die Zeit für den Umzug fehlt mir momentan. Aber das wird sich hoffentlich sehr bald ändern, sodass ich dann Hagen mit all seinen Wäldern, Parks, Grünanlagen, Flüssen und Seen erkunden kann.

Sara (Sally) Walmsley Sally, woher kommst du? Ich komme aus Irland. Wie würdest du deine Arbeits­ weise beschreiben? Als Musiktheaterpädagogin und Theatervermittlerin besitze ich ein vielfältiges Fundament. Das gründet sich auf pädagogische und akademische Kenntnisse von meinem Lehramtsstudium und von meiner Musikausbildung. Neben meinem Studium der Theaterpädagogik BuT wurde ich außerdem auch künstlerisch im Bereich Musik und Theater ausgebil­ det. Und zudem habe ich auch eine mehrjährige Arbeitserfahrung im Bereich Theaterpädagogik – vor­ wiegend in Irland und Großbritannien, aber auch in Deutschland. Gibt es bei der Tätigkeit im Bereich Theaterpäda­ gogik einen Unterschied zwischen Irland und Deutschland? In Irland kennt man durchaus diese Verbindung zwischen dem Theater und der pädagogischen Vermittlung. Jedoch findet man das eher im Bereich Community Arts und in Sonderprojekten. Und in den letzten Jahren führte ich in Irland insbesondere viele Projekte durch, in denen ich mich mit der menschlichen Stimme auseinandersetzte. Deswegen habe ich mich im Verlauf der letzten Jahre fortwäh­ rend in diesem Bereich beruflich weitergebildet und konkret meinen Schwerpunkt auf die Theaterpraxis in Verbindung mit Musik gelegt. Wie begann deine Karriere mit der Musik? Mit sieben Jahren fing ich an, Oboe zu spielen und wurde Mitglied in einem Jugendorchester. Ein Freund meiner Familie schenkte mir just zu dieser Zeit ein Klavier, und ich brachte mir dann selbst bei, Klavier zu spielen. Erst Jahre später erhielt ich professionellen Klavierunterricht. Wann bist du nach Deutschland gekommen? Nach meiner Universitätszeit in Edinburgh (Schott­ land), wo ich auch meine ersten Theatererfahrungen

sammelte, verschlug es mich nach Regensburg. Ich kam nach Deutschland, ohne ein Wort Deutsch sprechen zu können. In Regensburg lernte ich dann durch meine Arbeit neben Niederbairisch auch ein bisschen Deutsch. Zu Regensburg habe ich immer noch Verbindung, mein Sohn lebt und wirkt dort als Musiker. Und wie ging es nach Regensburg in deinem Leben weiter? Nach zwei Jahren in Regensburg kehrte ich nach Nordirland zurück, um dort mein Lehramtsstudium abzuschließen. Während meiner Zeit als Lehrerin wurde mir klar, wieviel Spaß die Schüler und ich hatten, gemeinsam zu musizieren und welche Kraft und Energie der Einsatz von Theater im Klassen­ zimmer freisetzen kann. Wann ging es für dich wieder zurück nach Deutschland? Mein starkes Interesse an Musik und Theater ermöglichte es mir, im Rahmen eines Promotions­ studiums an der Queens University in Belfast für meine ethnographische Feldarbeit für 15 Monate wieder nach Deutschland zurückzukehren. Erfreu­ licherweise wurde meine Promotion von dem Arts and Humanities Research Council in Großbritan­ nien finanziell unterstützt. Letztendlich hatte ich wirklich viel Glück, denn immerhin war ich als Ethnomusikologin die allererste Doktorandin der Queens University, die dieses angesehene Stipendium erhielt. Im Gepäck hatte ich neben meinen beiden Kindern auch noch ein Pony namens Thomes. Nur dank eines sehr netten Aupair-Mädchens aus Estland konnte der Lebensalltag mit den beiden damals noch sehr jungen Kindern organisiert werden, und ich konnte mich meiner Forschungsarbeit im Bereich Laienmusik widmen. Diese Feldarbeit war wirklich ungemein spannend, weil ich mit vielen verschiede­ nen Gruppen verschiedener Genres in Kontakt kam. Wolltest du nach der Promotion weiterhin im universitären Rahmen arbeiten? Nach meiner Rückkehr nach Belfast arbeitete ich zunächst einige Jahre an der Uni als Lektorin für Ethnomusikologie. Aber das war eigentlich nicht das, was ich ausschließlich machen wollte. Tja, und dann ergab sich für mich die günstige Situation, nicht mehr nur rein theoretisch, sondern zudem auch praktisch arbeiten zu können. Wie sagt man das auf Deutsch: eine Gelegenheit beim Schopf fassen? Ich konnte meine künstlerischen und pädagogischen Fähigkeiten als Leiterin zahlreicher Projekte in den Bereichen Community Arts and Music in die Praxis umsetzen, auch außerhalb der Schule und der Universität. In dieser Zeit gelang es mir, meine kollaborative Arbeitsweise im Zusammenspiel mit verschiedenen Teilnehmergruppen unter ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen weiterzuent­ wickeln. Durch diese kommunalen Projekte in oft benachteiligten Stadtvierteln und Konfliktzonen, sowohl in Nordirland als auch in der Republik Irland, habe ich in verschiedenen musiktheaterpäda­ gogischen Formaten gearbeitet – konkret in Koopera­ tion mit absolut unterschiedlichen Gruppen und Organisationen im gemeinnützigen Sektor, im nationalen Gesundheitsdienst wie auch im Bildungsund Kulturbereich. Was ist dein Arbeitsverständnis, deine Arbeits­ philosophie? Anhand meines Portfolios zeigt sich meine interdiszi­ plinäre Denk- und Arbeitsweise, die auf vielseitiger Berufserfahrung beruht. Ich bin sehr daran interes­ siert, Partnerschaften mit vielen verschiedenen Kultur- und Bildungsinstitutionen aufzubauen.

Und nun bist du in Hagen … Ich genieße es ungemein, wieder in Nordrhein-West­ falen zu leben, denn ich finde, die Menschen hier sind sehr nett und mir gegenüber als aus Irland kommende Fremde sehr hilfsbereit. Dieses Bundes­ land lernte ich ja schon im Rahmen meines Aufbau­ studiums kennen: konkret Neuss, Köln, Wuppertal und Essen. Hagen beeindruckt mich, weil es hier so viel Wald in und um die Stadt herum gibt. Da ich eigentlich kein Stadtmensch bin, genieße ich es sehr, jeden Tag im Wald spazieren gehen zu können, da ich nur drei Minuten davon entfernt wohne. Und nach Corona hoffe ich, die gesamte Umgebung Hagens erkunden zu können, denn ich liebe das Grün – klar, ich komme ja von der grünen Insel. Und ich freue mich natürlich sehr, hier am Theater Hagen in meiner Leitungsposition für den Bereich Theater­ pädagogik mit all meinen Kolleginnen und Kollegen beim Theaterschaffen mitwirken zu können.

Kerstin Roth Was verbindet dich mit Hagen? Mehr als ein halbes Jahrhundert! Ich bin in Hagen geboren. Fürs Studium (Geographie) war ich kurz weg, habe in Hagen dann aber meine Familie gegründet. Ich bin also Hagenerin durch und durch. Da ich in den letzten Jahrzehnten in verschie­ denen Stadtvierteln Hagens gelebt habe, behaupte ich sagen zu können, dass ich die Stadt sehr gut kenne. Wie hast du dann letztendlich den Weg zur Elberfelder Straße 65, zum Theater Hagen gefunden? Durchs Studium? Nein! Ich hatte ein Jugendring-Abo und dann durch Theaterbesuche mit meinen Kindern. Dem Theater Hagen bin ich nun seit zehn Jahren beruflich ver­ bunden. Es begann für mich damals ‚märchenhaft‘ ... Wie das? Mit Schneewittchen und den sieben Zwergen. Für dieses Weihnachtsmärchen im Jahre 2010 wurden Aushilfskräfte für das Vorderhauspersonal gesucht. In diesem Bereich arbeite ich heute noch, und mit Beginn der Spielzeit 2019/20 bin ich zudem für die Gruppenbuchungen zuständig. Gruppenbuchungen, was hat man darunter zu verstehen? Ich bin die Ansprechpartnerin für alle Schulen und Kindertageseinrichtungen in und um Hagen herum, für alle Lehrer*innen, Erzieher*innen und Betreu­ er*innen, die mit ihren Klassen und Gruppen Aufführungen im Großen Haus und im Lutz besuchen möchten. Auch die Buchungswünsche für den Besuch der Einführungsveranstaltung Sinfonikus zu den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle nehme ich entgegen. Ich reserviere die Plätze und vermittle die Kontakte, wenn es um die Zusendung von Material­ mappen, um Workshops oder die Angebote des Lutz-Teams zu Vor- und Nachbesprechungen geht. Wir haben außerdem z.B. auch Anfragen von Pfadfindergruppen, Musikschulen aus dem Umland, Seniorenzentren, Kolpingfamilien, vom Kinder­ schutzbund sowie von Kulturvereinigungen aus dem Sauerland etc. Hoffentlich können uns als außerschu­ lischem Lernort schon sehr bald wieder Schulklassen besuchen. Beispielsweise unsere Produktion Nathan ist so stark nachgefragt, dass wir schon Zusatztermine eingerichtet haben.


An welchen Tagen, zu welchen Uhrzeiten und unter welcher Telefonnummer bist du zurzeit für die Gruppenbuchungen erreichbar? Montags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr bin ich im Theater Hagen telefonisch unter 02331 / 207-4648 erreichbar sowie per Email unter gruppen@theaterhagen.de. Sobald ich in der Theaterbotschaft arbeite, gibt es folgende neue Telefonnummer: 02331 / 375-5634. Gibt es eigentlich auch Gratiskarten für Schüler*innen? Ja, genau! Das Theater Hagen bietet für Schüler*in­ nen auch Gratiskarten für einige Produktionen an. Denn seit vielen Spielzeiten finanziert der Theater­ förderverein Hagen e.V. mehrere tausend Karten für ausgewählte Produktionen des Theaters Hagen und stellt diese kostenlos für den Besuch von Schülerin­ nen und Schülern im Klassen- bzw. Kursverband zur Verfügung. Für dieses Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ werden Produktionen für unter­ schiedliche Altersstufen ausgewählt, so dass für alle Kinder und Jugendlichen etwas dabei ist.

Hanife Karca Möchtest du dich erstmal vorstellen? Ich bin Hanife, 23 Jahre jung und komme aus dem wunderschö­ nen Sauerland. Ich bin diesen Sommer nach Hagen gezogen. Besonders schön finde ich die vielen Wälder rund um Hagen, welche man sogar aus der Stadt sehen kann. Was hast du vor deinem jetzigen Bundesfrei­ willigendienst (BFD) gemacht und hast du bereits Theatererfahrung? Nach dem Abitur habe ich ein BFD in einer Naturerlebniseinrichtung absolviert und anschließend Geographie in Münster studiert. Kontakt zum Theater hatte ich in der Schule, wo ich eine kurze Zeit in der englischen Theater-AG war. Abgesehen davon spiele ich seit knapp 10 Jahren Klavier.

Mein Aufgabenfeld ist abwechslungsreich – vom Organisieren bis hin zur Recherche, oder auch mal da anpacken, wo jemand gerade Hilfe braucht. Jeder Tag ist immer ein bisschen anders. Kreativität und ein vielseitiges Denkvermögen sind dabei definitiv von Vorteil. Offenheit und Kontaktfreudigkeit gehören auch dazu, denn man ist viel in Verbindung mit anderen Menschen. Was macht dir am meisten Spaß? Bis jetzt sind das die Einrichtungsgestaltung der Theaterbotschaft und vor allem die Organisation dessen. Es macht einfach Spaß, mit dem Vertrauen meiner Kolleg*innen und mit Verantwortung etwas mit auf die Beine zu stellen. Um etwas zu erledigen, darf ich auch mal den Sprinter des Theaters Hagen fahren, was ich super gerne mache.

Dieses Stellenangebot habe ich durch Zufall gefun­ den und ich wusste sofort: Da musst du hin! Denn das Theater ist ein Ort der Begegnung. Und mir war augenblicklich klar, ich würde große Freude daran haben, dieses nach außen vertreten zu dürfen. Zu diesem Zeitpunkt war mir bereits klar, dass ich im Bereich Marketing tätig werden will.

In der Innenstadt Hagens (Kampstraße 13) wird zurzeit ein ehemaliger Optikerladen zur Theaterbot­ schaft Hagen verwandelt. Ermöglichte der Optiker Brillen Backer Brillenträgern jahrzehntelang einen klareren Blick auf die Welt, bietet die Theaterbot­ schaft schon recht bald einen Einblick in die Sparten vom Theater Hagen: Musiktheater, Ballett, Schau­ spiel, Konzert sowie Kinder- und Jugendtheater.

auszusenden. Die Theaterbotschaft dient als Kontakt­ raum, in dem sich Menschen den verschiedenen künstlerischen Sparten in ihrer vertrauten Umgebung und in ihrem eigenen Tempo nähern können.

Das Herz des Vermieters schlägt schon seit vielen Jahrzehnten für das Theater Hagen, was nicht zuletzt auch sein engagierter Einsatz im Theaterförderverein belegt.

Das Team von der Theaterbotschaft setzt sich zusammen aus: Olav Schröer (Theaterbotschafter), Dr. Sara Walmsley (Leitung Theaterpädagogik), Hanife Karca (Bundesfreiwilligendienst) und Kerstin Roth (zuständig für Gruppenbuchungen).

Die Botschaft ist somit nicht nur Arbeitsstätte für vier Mitarbeiter*innen des Theaters Hagen, sondern auch Aktions- und Präsentationsraum.

Die Theaterbotschaft bietet Gespräche, Workshops, Lesungen, Diskussionen und kleine Vorführungen an. Zudem werden u.a. Kostüme und Requisiten aus verschiedenen Produktionen sowie Schätze aus dem Theaterarchiv ausgestellt.

DIE THEATERBOTSCHAFT – Ihr Kontaktraum, in dem Sie sich demnächst den verschiedenen künstlerischen Sparten des Theaters Hagen nähern können. Das Team Olav Schröer (Theaterbotschafter) Dr. Sara Walmsley (Leitung Theaterpädagogik) Hanife Karca (Bundesfreiwilligendienst) Kerstin Roth (Gruppenbuchungen) Adresse und Kontakt Kampstraße 13 58095 Hagen theaterbotschaft@theaterhagen.de Telefon ab dem 30.11.2020: Mo, Di, Do, Fr 10.00-13.00 Uhr Mi 14.00-17.00 Uhr 02331 / 3755634

Wieso machst du ein BFD in der Theaterbotschaft?

Was verbirgt sich hinter der Theaterbotschaft?

Inspiriert von den Prinzipien der „ortsspezifischen Kunst“ schafft das Theater Hagen „ortsspezifische Kommunikationsformen“, um Interessenten aus Hagen und Umgebung das Theater näher bzw. um das Theater zu den Hagener*innen und den Bewoh­ ner*innen des Umlands zu bringen. Mit der Theater­ botschaft in der Fußgängerzone verortet sich das Theater in einer neuen Nachbarschaft, um Impulse

Was sind deine Aufgaben als BFDlerin?

Offizielle Eröffnung: Anfang 2021

Der spärlich mit Mobiliar versehene und multifunk­ tional verwendbare Raum wird sich kontinuierlich wie eine Bühne verwandeln, um als „Show Room“ alle Arbeitsformen des Theaters zu präsentieren. Aktuell widmen wir uns der Netzwerkarbeit und stellen uns bei möglichen Partner*innen, bei Partnerorganisationen, bei städtischen wie kulturellen Institutionen vor. Dadurch wollen wir herausfinden, wie wir uns in Hagen produktiv einbringen können und wo es gemeinsame Interessen gibt. Denn unser Ziel ist es, mit vielen Personen und Einrichtungen zusammen zu arbeiten. Unser Schwerpunkt liegt in der Vermittlungsarbeit – sowohl für Menschen aller Altersgruppen und aller soziokulturellen Hintergründe, als auch für Institu­ tionen in Hagen und in den umliegenden Kreisen. Mit unserer Theaterbegeisterung möchten wir möglichst Viele anstecken, sodass sie für sich selbst ihren Weg ins Theater entdecken.

Gefördert wird das Theater Hagen vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nord­ rhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal. Für das Projekt „Neue Wege“ erhält das Theater Hagen Fördergelder für insgesamt drei Spielzeiten (von 2020/21 bis 2022/23) zur Finanzierung der Personalkosten für die neu im Bereich Theaterpädagogik eingestellten Mitarbeiter­ innen, für neue Produktionen wie auch für die Miete des Ladenlokals in der Kampstraße 13. Ab dem 30. November 2020 werden wir in der Theaterbotschaft tätig und damit – zunächst ausschließlich telefonisch – auch ansprechbar sein. Sobald es möglich ist, wird eine offizielle Eröffnung (Anfang 2021) mit einem künstlerischen Programm stattfinden. Wir freuen uns auf Ihr Interesse an der Theater­ botschaft. Olav Schröer

Eine Botschaft öffnet Türen zu anderen Welten und Weltanschauungen. Unsere internationalen Kontakte nutzen wir, um die Welt als Gast in Hagen zu haben. Ein konkretes Beispiel: Kinder, Jugendliche und Heranwachsende aus Amerika, Afrika, Asien und Europa nehmen im kommenden Frühjahr mit digital übermittelten Beiträgen an dem Lutz-Projekt Stadt der Kinder teil. Viele weitere Projekte planen wir und warten sehnlichst auf die Zeit nach Corona, um diese dann realisieren zu können.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat Wuppertal


Wir haben in den vergangenen Wochen täglich geprobt und an der Fertigstellung der Neuproduktionen gearbeitet. Nun warten wir darauf, unserem Publikum hoffentlich bald diese neuen Inszenierungen und insgesamt wieder ein vielseitiges Musiktheater-, Ballett-, Konzert-, Kinder- und Jugendprogramm sowie weitere Veranstaltungen präsentieren zu können. Wir informieren Sie in der Presse und auf unserer Homepage, ab wann wir Sie wieder in unseren Spielstätten begrüßen dürfen.

Im Repertoire

DIE EINSAME INSEL (L'ISOLA DISABITATA) / MARILYN FOREVER

„Die beiden Produktionen führen auf unterschiedliche Art und Weise Einsamkeit und Isolation vor und bilden so einen rundum gelungenen und großen Opernabend.“ (Online Musik Magazin)

„ZART“

„Das Hagener Publikum nimmt diese Tanzproduktion mit großer Begeisterung auf. [...] Dieser Tanzabend ist hoch persönlich. Beeindruckend!“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)

WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN (... IST DER TAG AM NÄCHSTEN)

DER WINTERREISE ERSTER TEIL

„Die Truppe auf der Bühne gibt alles: allen voran Vanessa Henning, eine quirlige und stimmgewaltige Rock-Röhre aus Hagen.“ (Ruhr Nachrichten, Westfälischer Anzeiger)

„Düsterer Schubert als Stimmungsaufheller. [...] Das Theater Hagen präsentiert Schuberts Liederzyklus ‚Winterreise‘ (Erster Teil) als szenische Aufführung – enthusiastischer Applaus.“ (Westfälischer Anzeiger)

PROLOG – SCHWANENSEE – AUFGETAUCHT

DIE BLUME VON HAWAII

„Marguerite Donlon gelingen mit diesem Prolog eindringliche Bilder, die von den Tänzer*innen wunderbar umgesetzt werden.“ (Online Musik Magazin)

„Das Theater Hagen zeigt Paul Abrahams Operette als vergnüglichironisches Spiel mit Klischees, von einem jungen Ensemble hervorragend gesungen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)

Die

theaterzeitung Mediaberatung Hagen Denis Gramaglia Tel. 02331/917-4146 d.gramaglia@funkemedien.de NATHAN

„Anja Schöne gelingt eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Lessing-Stoffes.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)

TRANSFORMMATES

„Junge Schauspieler*innen tanzen, wirbeln und springen mit begeistern­ der Leichtigkeit durch das abstrakt und flexibel angelegte Bühnenbild.“ (Westfälischer Anzeiger)

Theaterkasse Die Theaterkasse (Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen) ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet sowie unter der Telefonnummer 02331 / 207-3218 und per Email theaterkasse@stadt-hagen.de erreichbar. www.theaterhagen.de

Alana Schindler (Digital) Tel. 02331/917-4073 Alana.Schindler@funkemedien.de Telefax 0 23 31 / 917 - 41 50

Spielplan unter www.theaterhagen.de Impressum: 6. Ausgabe, 11.2020 Herausgeber: Theater Hagen gGmbH · Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen Tel. 02331 / 207-3210 Intendant: Francis Hüsers Redaktion: Ina Wragge | Gestaltung: Yuliana Falkenberg Texte: Olav Schröer, Ina Wragge Fotos: Dirk Burghaus, Yuliana Falkenberg, Klaus Lefebvre, Oliver Look, Olav Schröer Verlag und Druck: WAZ- Druckzentrum Bathey; Auflage: 54.000

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