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Spielzeit 2021 /22 Endlich!


Spielzeitheft 2021/22


engagierten Theaterma­ cher*innen zeigen, dass interaktive Formate auch virtuell möglich wenn ein Theater seine sind: Die BÜHNE DIGITAL neue Spielzeit vorstellt, war nicht nur ein pan­ demischer Notnagel, geht es inzwischen sondern wird unabhän­ meist um mehr als ge­ gig von Corona mit drei plante Premieren und digitalen Premieren Wiederaufnahmen. Im Mittelpunkt steht im­ ­fortgesetzt. Der Theater­ bus, der mit dem mer häufiger nichts ­Geringeres als die Frage ­Theaterpreis des Bundes finanziert wurde, wird nach der Zukunft des ab Herbst starten und ­jeweiligen Hauses. ­Corona hat die Heraus­ auch zu anderen Orten in Erlangen aufbrechen. forderungen noch ein­ Natürlich wird unser mal verschärft. Umso Theater auch wieder schöner, dass sich an dieser Stelle festhalten ­alles dafür tun, junge Leute von den Brettern, lässt: Es gab so gut die die Welt bedeuten, wie keinen „Stillstand“ durch die Pandemie an zu begeistern. Eine wichtige Auf­ unserem Theater. gabe, denn das Theater Sich immer wieder ist vor allen Dingen neu erfinden – dieser ­natürlich ein Ort der Leitgedanke treibt das künstlerischen Ausein­ Team um Intendantin andersetzung. Damit Katja Ott an. Auch in verbunden ist aber stets dieser Spielzeit ist das die Verpflichtung, mit nicht anders. Unsere

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreund*innen,

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dem Publikum in einen Austausch zu kommen. Es hat den Auftrag, Stimmungen und Be­ findlichkeiten aufzugrei­ fen und gesellschaftlich relevante Themen zu behandeln. Auch das geschieht in dieser neu­ en Spielzeit natürlich. Die Klimakrise wird auf und neben der Bühne genauso angesprochen, wie das Thema Umwelt. Theater muss in Be­ wegung sein und sich weiterentwickeln, um bestehen zu können. Genau das geschieht bei uns in Erlangen: Es wird viel probiert und ­experimentiert. Unser Theater ist sich in seinen eigenen vier Wänden nicht genug, sondern geht nach außen in die Stadt und holt dort die Erlanger*innen mit innovativen Ideen ab. Dafür bin ich unserem Haus sehr dankbar. 5

Sorgen wir alle ge­ meinsam dafür, dass uns auch in Zukunft nicht bange sein muss um unser Theater. Denn als Begegnungsort und Spiegel gesellschaftli­ cher Entwicklung bleibt es unverzichtbar. Ich freue mich mit Ihnen auf zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen, tosenden Applaus für die Künst­ ler*innen auf der Bühne und den angeregten Austausch über die viel­ fältigen Stücke und ­innovativen Dar­stel­lungs­formen. Ihr Dr. Florian Janik Oberbürgermeister


­ twas N e ­ eues mit? In vielen ­Bereichen wirkt die Pandemie wir alle wurden aus der wie ein Brennglas, das Missstände schonungs­ Bahn geworfen. Wir los offenlegt oder alle machen Erfahrun­ neue Chancen sichtbar gen, die noch keiner in unserer Zeit gemacht macht. Sei es in Bezug auf die verstärkt digi­ hat. Wir erleben eine talisierte Arbeits- und Krise, die uns auf Ab­ ­Bildungswelt, die stand hält und gleich­ ­Zunahme der sozialen zeitig zur Bewältigung, ­Ungleichheit oder die wie in jeder Krise, ver­ nachhaltige Verände­ stärkt Kommunikation rung unserer Mobilität. und Nähe braucht. Können wir die Zeit Jetzt, nach über einem der Pandemie auch Jahr der Distanz, nach als eine Zeit der Refle­ den Erfahrungen von xion begreifen, zu der völligem Unvorberei­ tetsein und Ausnahme­ Frage, wie wir in Zukunft leben wollen? Wird sich zustand, scheint ein Ende der aktuellen Be­ an­gesichts der Krise ein neues Wir-Gefühl drohung in Sicht. ent­wickeln? Wie stark Doch zu welcher wird unsere Sehnsucht ­ ormalität werden N nach Verständigung wir zurückfinden? und A ­ ustausch steigen? ­Werden wir die Zeit vor Wir vermissen unsere dem Ausbruch als Zuschauer*innen sehr: ­Status quo wieder an­ Die Spannung eines streben, oder nehmen Premierenabends, der wir aus dieser Krise

Liebes Publikum, liebe Theaterfreund*innen,

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Applaus und anregende Diskussionen sind ­essentieller Bestandteil einer Kunst, die nur durch die Begegnung von Schauspieler*innen und Publikum entsteht. Welche Kraft im thea­ tralen Erlebnis liegt, ­erscheint nun in ganz besonderem Licht. Und so freuen wir uns auf eine neue Spiel­ zeit mit einem breiten künstle­rischen Ange­ bot, auf neue Formate, auf einen Theaterbus und das ­traditionelle Weihnachtsmärchen, auf Stücke von Shake­ speare und B ­ eckett, große Themen wie ­Klimaschutz und Grund­ gesetz, gemeinsame ­Projekte mit der Bürger­ bühne, ein abwechs­ lungsreiches Programm für Kinder- und Jugend­ liche und ­darauf, dass Theater wieder mit allen Sinnen erlebbar und 7

physisch präsent statt­ finden wird. Ihre Katja Ott Intendantin


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Inhalt 13 Premieren 67 BÜHNE DIGITAL 85 Theaterbus & Extras 89 Repertoire 103 Ensemble 128 Mitdenken, Mitreden, Mitmachen 136 Gastspiele & Festivals 141 Abonnements 147 Karten & Service 155 Team & Gäste 166 Impressum 9


Spielplan 2021/22 PREMIEREN Was ihr wollt von William Shakespeare Premiere: 24.09.21 Markgrafentheater Regie … Mario Portmann Glückliche Tage von Samuel Beckett Premiere: 22.10.21 Markgrafen­theater Regie … Katja Ott In einem tiefen, dunklen Wald …   von Paul Maar Premiere: 27.11.21 Markgrafentheater Fassung & Regie … Inda Buschmann Volksfeind for Future nach Motiven von Henrik Ibsen von Lothar Kittstein Premiere: 15.01.22 Markgrafentheater Regie … Jan Langenheim GRNDGSTZ (UA) von Annalena und Konstantin Küspert Premiere: 05.03.22 Markgrafentheater Regie … Helge Schmidt Abschlussball – Eine undistanzierte Tanzstunde zum zweijährigen Lockdown (UA) Ein Rechercheprojekt der Bürgerbühne Erlangen Premiere: 26.03.22 im Stadtraum Regie … Matthias Spaniel

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Auf hoher See Groteske von Sławomir Mrożek Premiere: 29.04.22 Theater in der Garage Regie … Eike Hannemann Mein Vater und seine Schatten von Martin Heckmanns Premiere: 30.04.22 Markgrafentheater Regie … Katja Ott N. N. Premiere: 25.06.22 Markgrafentheater Regie … Elina Finkel

BÜHNE DIGITAL Else (ohne Fräulein)    nach der Erzählung von Arthur Schnitzler von Thomas Arzt Premiere: 14.11.21 Zoom Regie … Kyra Lisa Peters N. N. Premiere: 13.01.22 Gewinnerkonzept des Regienachwuchs­ wettbewerbs Vol. V „Bühne digital“ Premiere: 28.05.22

REPERTOIRE Der Bau nach einer Erzählung von Franz Kafka ab 25.09.21 Theater in der Garage Fassung & Regie … ­Matthias Kaschig So oder so – Hildegard Knef Eine Biografie von ­Gilla Cremer ab 02.10.21 Markgrafen­theater Regie … Katja Ott Musikalische Leitung … Ralf Schurbohm PROTEST4 (UA) Gewinnerkonzept des Regienachwuchswett­be­ werbs Vol. IV „Umbrüche“ ab 15.10.21 Theater in der Garage Fassung & Regie … ­Anastasija ­Bräuniger Der Untertan nach dem Roman von Heinrich Mann ab 29.10.21 Markgrafentheater Fassung & Regie … ­Matthias Kaschig Momentum von Lot Vekemans ab 11.11.21 Markgrafentheater Regie … Elina Finkel


All das Schöne von Duncan Macmillan (mit Jonny Donahoe) ab 28.01.22 Theater in der Garage Künstlerische Leitung … Katja Ott

Megafad oder Der längste Nachmittag des Universums (UA)   Auftragswerk von Bernhard Studlar ab 06.11.21 Theater in der Garage Regie … Jana Vetten

Junges Theater

Huck Finn  von Max Eipp nach Mark Twain ab 06.10.21 Regie … Inda Buschmann

Es war einmal … 5   Lok 1414 geht auf Urlaub von Friedrich Feld ab 02.10.21 Theater in der Garage Es war einmal … 2   Frederick von Leo Lionni Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt von Hannes Hüttner ab 11.02.22 Theater in der Garage Ox und Esel   Adventslesung von Norbert Ebel am 11. & 12.12.21 Foyercafé Immerfort in einem Wort (UA)   Ein Stück über das Wunder der Sprache von Karoline Felsmann ab 08.04.22 Theater in der Garage Regie … FranziskaTheresa Schütz

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Paul* (DE)   von Eva Rottmann ab 30.09.21 Regie … Niklas Handrich Tschick   Live-Hörspiel mit Video nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf ab 19.11.21 Theater in der Garage Regie … Eike Hannemann „Aufruf an alle!“ – 100 Jahre Sophie Scholl (UA)   ab 25.10.21 Theater in der Garage Fassung & Regie … Pascal Wieandt Die Leiden des jungen Werther    nach Johann Wolfgang von Goethe ab 07.12.21 Theater in der Garage Regie … Eike Hannemann


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Premieren 15 Was ihr wollt 21 Glückliche Tage 27 In einem tiefen, dunklen Wald … 33 Volksfeind for Future 39 GRNDGSTZ (UA) 45 Abschlussball (UA) 50 Auf hoher See 56 Mein Vater und seine Schatten 63 N. N.

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Was ihr wollt Komödie von William Shakespeare Premiere: 24.09.21 Markgrafentheater Auf der erfundenen ­Insel Illyrien entspinnt sich ein Liebes- und Ver­ wechslungsspiel mit viel Musik, in dem gängige Rollenklischees aus­ probiert und schwung­ voll über den Haufen ­geworfen werden: Vor der Küste erleiden Viola und ihr Zwillingsbruder samt Gefolge Schiff­ bruch. Im Glauben, ihren Bruder verloren zu ­haben, landet Viola in ­Illyrien und tarnt sich als junger Diener Cesario. Dieser wird zum Ver­ trauten des ­Herzogs ­Orsino und soll in des­ sen Auftrag um die ­Liebe von Gräfin ­Olivia werben, die allerdings sieben Jahre um ihren verstorbenen ­Bruder 15

trauern will. ­Viola setzt sich in ihrer Männer­ verkleidung leidenschaft­ lich für O ­ rsinos Liebe ein, in den sie sich jedoch längst selbst verliebt hat. Um das Chaos kom­ plett zu machen, findet die Gräfin nun am ­Diener Gefallen statt an dessen Auftraggeber. Cesario/Viola soll Orsino die ­Abfuhr vermitteln und Olivia schnellstens persönlich über dessen ­Reaktion informieren. Die Wirrungen nehmen ihren Lauf. In einem zweiten Handlungsstrang dreht sich alles um eine Intri­ ge rund um Malvolio, Olivias Haushofmeister, eingefädelt von Olivias Kammerfrau Maria und zur Belustigung von zwei einfältigen Herren. Begleitet und beobach­ tet wird das Spiel von dem Narr Feste, der vielleicht als Einziger in


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dem ganzen Stück nicht närrisch ist. Am Ende löst Shakespeare das Netz der Verwicklungen und lässt eine Doppel­ hochzeit feiern. Der englische Origi­ naltitel Twelfth Night ist eine Anspielung auf die letzte der zwölf Raunächte, die zu ­Shakespeares Zeiten mit ausgelassenem ­Feiern den Karneval einleitete.

Was ihr wollt Komödie von William Shakespeare Ins Deutsche übersetzt von Jürgen Gosch und ­Angela Schanelec Regie … Mario Portmann Bühne & Kostüme … ­Ulrich Leitner Musikalische Leitung … Clemens Giebel Dramaturgie … Karoline Felsmann

Enthalten in folgenden Abos: Premiere, Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Theater und Gäste I, Theater und Gäste II, Theater und ­Konzert, Pur I, Pur II, Schüler*innen Ü14, Schüler*innen I Ü16, Schüler*innen II Ü16

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Glückliche Tage von Samuel Beckett Premiere: 22.10.21 Markgrafentheater Winnie steckt bis zur Taille in einem Erdhügel, beschienen von gleißen­ der Sonne. Hier ver­ treibt sie sich die Zeit mit den wenigen Dingen, die immer in Reichweite in ihrer Tasche liegen. Trost und Ablenkung ­findet sie in der Selbst­ optimierung – Körper­ hygiene, Kosmetik, ­Psychopharmaka. Sie beklagt sich nicht über ihre Situation und ­unternimmt keinen ­Versuch, sich daraus zu befreien. Die Art, in der der Mensch sich „den wechselnden Ver­ hältnissen“ anpasst, nennt Winnie „wunder­ voll“. Das eigentliche ­Leben findet nur noch in ihren Erinnerungen statt. Diese teilt sie mit 21

Willie, der hinter ihr auf der anderen Seite des Hügels herumkriecht. Er macht sich nur selten bemerkbar, so dass Winnie nie sicher sein kann, ob er überhaupt noch da ist. Bekommt sie eine Reaktion von ihm, bedeutet diese Auf­ merksamkeit ihr alles: „Oh, dies ist ein glück­ licher Tag! Dies wird wieder ein glücklicher Tag gewesen sein! Trotz allem.“ „Was macht sie da? Was hat das für einen Sinn?“, fragte das letzte menschliche Wesen, das sich hierher verirrte, angesichts dieser ein­ gegrabenen, ausweg­ losen Existenz. Samuel Beckett lässt diesen ­respektlosen Zuschauer ihres Daseins in Winnies Erinnerungen auftau­ chen und nimmt damit die Frage vorweg, die ihm selbst immer wieder


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gestellt wurde und de­ ren eindeutige Antwort er stets verweigerte: „Für mich ist das Theater keine moralische An­ stalt im Schillerschen Sinne. Ich will weder be­ lehren noch verbessern noch den Leuten die Langeweile vertreiben. Ich will Poesie in das Drama bringen, eine ­Poesie, die das Nichts durchschritten hat und in einem neuen Raum einen neuen Anfang findet.“

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Glückliche Tage von Samuel Beckett Ins Deutsche übersetzt von Elmar und Erika Tophoven Regie … Katja Ott Bühne & Kostüme … ­Monika Gora Dramaturgie … Linda Best Mit … Alissa Snagowski, Ralph Jung / Hermann Große-Berg

Enthalten in folgenden Abos: Premiere, Montag, Donnerstag


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In einem tiefen, dunklen Wald … von Paul Maar Kinderstück zur Weihnachtszeit Premiere: 27.11.21 Markgrafentheater Die verwöhnte Prinzes­sin Henriette-RosalindeAudora findet keinen passenden Bräutigam. Für sie steht fest: Ein Untier muss her! Denn geraubte Prinzessinnen werden von mutigen Prinzen befreit – und ­hei­raten dann wen? Den mutigen Prinzen, klar. Also packt sie ihre Koffer und zieht in den Wald zu einem fürchter­ lich stinkenden, aber zum Glück vegetarischen Ungeheuer. Überall wird verkündet, dass ihr Befreier die Prinzessin zur Frau und das halbe Königreich obendrauf bekommt. Auch im ­winzigen Königreich 27

Lützelburgen hört man da­von. Ein zusätz­liches halbes Königreich könn­ te man dort wirklich gut gebrauchen! Deshalb schleicht sich die Königs­ tochter Simplinella als Junge verkleidet aus dem Schloss. Zusammen mit dem Küchenjungen Lützel findet sie im Wald das Ungeheuer und die Höhle mit der Prinzes­sin. Diese ist allerdings gar nicht damit einverstan­ den, von einer anderen Prinzessin gerettet zu werden. Ganz im Gegen­ satz zum Ungeheuer. Denn das (wie könnte es anders sein!) ist ein ver­ zauberter Prinz … Der Bamberger Paul Maar (*1937) begeistert mit seinen Geschichten – allen voran den Abenteu­ ern um das Sams – eine junge wie erwach­ sene Leserschaft gleichermaßen. In dieser Erzählung von 1999


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zerpflückt er genüsslich sämtliche Märchen­klischees. Inda Buschmann ist am Theater Erlangen unter anderem schon als Regisseurin des Weihnachtsmärchens Der Räuber ­Hotzenplotz und der mobilen Pro­ duktion Huck Finn in ­Erscheinung getreten. Die P ­ remiere von In ­einem tiefen, dunklen Wald … war bereits für Dezember 2020 geplant, musste dann aber ­aufgrund der Theater­ schließung in diese Spielzeit verschoben werden. Wir freuen uns, die Produk­tion nun ­endlich mit ­Ihnen teilen zu dürfen!

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In einem tiefen, dunklen Wald … von Paul Maar Kinderstück zur Weihnachtszeit Bühnenfassung & Regie … Inda Buschmann Bühne & Kostüme … Nina Hofmann Musik … Thomas Seher Dramaturgie … Udo Eidinger

Enthalten in folgendem Abo: Familie


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Volksfeind for Future nach Motiven von ­Henrik Ibsen von ­Lothar Kittstein Premiere: 15.01.22 Markgrafentheater Wenn man als junger Mensch von einer Sache überzeugt ist, muss man sich für ihr Gelingen ­einsetzen. Zum Beispiel für Klimagerechtigkeit. Wenn man als Ober­ bürgermeisterin einer klimafreundlichen Partei die Möglichkeit erhält, ein Werk für Elektroautos in der eigenen Stadt ­anzusiedeln, um damit Arbeitsplätze zu retten, muss man sich eben­ falls dafür einsetzen. Wenn die Welt nur so einfach wäre! Denn wie schon in der Vorlage Ein Volksfeind von Henrik Ibsen aus dem Jahr 1882 ist die Wahrheit schnell vergiftet und die öffentliche Meinung ein 33

hart umkämpftes Gut. Und so streiten sich in dieser von Lothar Kitt­ stein vorgenommenen Überschreibung des Originaltextes zwei Fridays-for-Future-Ge­ schwister aufs Bitterste mit ihrer grünen Ober­ bürgermeister-Mutter um gefälschte Ökobilan­ zen der Elektroautoin­ dustrie und die zu große Kompromissbereit­ schaft der Erwachse­ nen-Generation. Zwi­ schen den Fronten: Der rote Ehemann, ein ­Betriebsratsfähnchen im Wind und eine Chef­ redakteurin, die ge­ schickt auszunutzen weiß, dass das Private schon immer politisch war. Über allen: das „How dare you!“ einer Greta Thunberg, deren Bewegung nicht nur ­titelgebend war, sondern auch in Form eines ­jugendlichen Chores


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i­hren Auftritt findet. Ob am Ende dessen Mahnungen erhört wer­ den oder sich zumin­ dest u ­ nsere Sicht auf die N ­ atur infolge der Pandemie-Erfahrung wandelt, bleibt indes ­abzuwarten … Die Uraufführung des Textes hatte im Herbst 2020 am Düssel­ dorfer Schauspielhaus Premiere. Das Theater Erlangen plant über die Inszenierung hinaus ein stückbegleitendes ­Rahmenprogramm, das die ­Themen Klima und T ­ heater zusammen­ bringt. Denn nicht nur die Automobilindustrie muss sich die Frage nach der eigenen Klima­ bilanz stellen.

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Volksfeind for Future nach Henrik Ibsen von Lothar Kittstein Textmitarbeit Volker Lösch Regie … Jan Langenheim Bühne … Benjamin Schönecker Kostüme … Nina Kroschinske Musik … Thies Mynther Dramaturgie … Udo Eidinger

Enthalten in folgenden Abos: Premiere, Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Theater und Gäste I, Theater und Gäste II, Pur I, Schüler*innen Ü16 I


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GRNDGSTZ (UA) von Annalena und Konstantin Küspert Premiere: 05.03.22 Markgrafentheater Kurz bevor das Grund­ gesetz seinen 73. Ge­ burtstag feiert, laufen die Proben für die Ju­bilä­ umsfeier auf Hochtou­ ren. Es wurden keine Kosten und Mühen ge­ scheut, um dem Anlass entsprechend aus­giebig zurück- und nach vorn zu blicken. Neben berühmten Politikern und Vätern des Grund­ gesetzes sollen auch Gott, der Bundesadler und alle 148 Artikel bei den Feierlichkeiten anwesend sein. Ver­ treter der ehemaligen Besatz­ungs­mächte erin­ nern sich an die An­­­f­änge. John Lennon und Yoko Ono singen ein Geburtstagsständchen, 39

während Sigmund Freud sich um Artikel 18 kümmert, der verzwei­ felt ist, weil er bis dato noch nie zum Einsatz kam. Einst als Gegenent­ wurf zur totalitären Dikta­ tur entstanden, hat das Grundgesetz 1949 einzig und allein durch die Kraft des Wortes einen Anspruch an uns selbst festgelegt. Ge­ rade weil das demokra­tische Miteinander derzeit erneut von ver­ schiedenen Seiten infrage gestellt wird, sollten wir es heute umso selbst­bewusster feiern. Demokratie kennt keinen Status quo. Immer wieder gab es Veränderungen. Selbst heute sind noch nicht alle aus­formulierten Grundrechte vollständig in die Tat umgesetzt. Annalena und Konstan­ tin Küspert entwickeln,


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recherchieren und schreiben ge­meinsam Stücke. Das erste, Der Reichsbürger, ­wurde ­erfolgreich auf vielen deutschen Bühnen auf­geführt. Mit GRNDGSTZ zeigt das Theater Erlangen nun eine Uraufführung von Küspert & Küspert, die einen gewichtigen und komplexen Ge­ genstand zum Ausgangs­ punkt einer herrlich komischen Revue macht und unseren Umgang mit dem Grundgesetz kritisch beleuchtet.

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GRNDGSTZ (UA) von Annalena und Konstantin Küspert Regie … Helge Schmidt Bühne & Kostüme … Atelier LANIKA Video … Jonas Plümke Musik … Frieder Hepting Dramaturgie … Karoline Felsmann

Enthalten in folgenden Abos: Premiere, Montag, Donnerstag, Samstag, Sonntag, Theater und ­Gäste II, Pur I, Pur II, Schüler*innen Ü16 I, Schüler*innen Ü16 II


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Abschlussball – Eine undistanzierte Tanz­stunde zum zweijährigen ­Lockdown (UA) Ein Rechercheprojekt der Bürgerbühne Erlangen Premiere: 26.03.22 im Stadtraum Im März 2022 jährt sich der Beginn des Lock­ downs zum zweiten Mal – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Ob mit nostalgischem Blick in die Vergangenheit oder optimistisch der Zukunft zugewandt: Ein Zurück in die Zeit vor der Pande­ mie wird es nicht geben. Deshalb lässt die Bürger­ bühne des Theater Er­ langen in ihrem vierten Rechercheprojekt alle ideologischen ­Masken fallen und feiert scho­ nungslos coronakon­ form und durchgeimpft einen ausgelassenen 45

Maskenball. Vom inter­ aktiven Volkstanz bis zum verschworenem Veitstanz im Festzelt ­nähern sich müde Home-­ ­Office-Körper mit schüchternen Blicken einander wieder an. ­Anekdoten aus der Qua­ rantäne werden aus­ getauscht und die Impf­ pässe miteinander ­verglichen. Und während das Bürgerbühnen-­ Ensemble durch das Programm führt, mischt sich der Corona-Jahr­ gang („die verlorene ­Generation“) unter die Feierwütigen. Ob um Mitternacht der ganze Zauber wieder vorbei ist und alles nur ein schöner Traum war? Ausgang ungewiss … Für die diesjährige Bürgerbühne sucht das Theater Erlangen spiel­ freudige Erlanger*innen ab 16 Jahren, die Lust haben, sich sowohl


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k­ örperlich als auch geis­ tig mit den Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre auseinanderzu­­ setzen. Im bewährten Team um Regisseur Matthias Spaniel wird ab Dezember 2021 ge­ probt und im März eine Premiere im Stadtraum präsentiert. Erfahrungen im Thea­ terspiel werden nicht vorausgesetzt. Viel wichtiger sind Lust und Zeit, sich im Team über einen längeren Zeitraum mit dem Thema zu beschäftigen.

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Abschlussball – Eine ­undistanzierte Tanzstunde zum zweijährigen Lockdown (UA) Erlanger Bürgerbühnen-­ Projekt zum Thema Social Distancing Regie … Matthias Spaniel Bühne & Kostüme … Sandra Dehler Dramaturgie … Udo Eidinger Theaterpädagogik … ­Dorothea Kuhs Auswahlworkshop: 06.11.21 Der Ort wird noch bekanntgegeben.


Auf hoher See Groteske von Sławomir Mrożek Premiere: 29.04.22 Theater in der Garage Drei Herren alleine auf einem Floß im weiten Ozean. Was nach Aben­ teuer und Freiheit klingt, entpuppt sich als un­­-­ frei­willige Fahrt von Schiffbrüchigen – einem Dicken, einem Mittle­ren und einem Schmäch­­ tigen. Doch als sei das nicht Unglück genug, plagt die drei, am Ende ihrer Vorräte ange­ kommen, bald unerbitt­ licher Hunger. Also treffen sie eine folgen­ schwere Entscheidung: „Wir müssen essen, aber nicht etwas, son­ dern jemanden.“ Bloß wen? Und wie soll diese Entscheidung getroffen werden? Als zivilisierte Menschen folgen 50

sie auch außerhalb der Hoheitsgewässer dem demokratischen Weg: Freie und geheime Wah­ len sollen abgehalten werden, mit Wahlkampf und allem, was dazu gehört. Reden werden gehalten, Versprechun­gen gemacht, taktische Tricks angewandt, um Mehrheiten zu bekom­ men. Aber was, wenn man nicht Teil der Mehr­ heit ist? Und welches Opfer ist ein Einzelner be­­reit zu bringen, für die Mehrheit der anderen? In seiner Parabel aus dem Jahr 1961 nimmt der polnische Schrift­ steller Sławomir Mrożek (1930 – 2013) die Me­cha­ nismen des politischen Systems auf absurdkomische Art und Weise unter die Lupe und seziert die existenziellen Momente des Um­ schwungs menschlicher


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Freiheit in Unfreiheit. Mrożek appelliert an uns heutige Wähler*in­ nen, zu erkennen, dass die Demokratie nicht allein von außen an­ gegriffen wird, sondern auch manch blinden Polit-Passagier mit an Bord führt. Und das rettende Ufer man­chmal näher ist, als man denkt … Die Inszenierung soll­ te ursprünglich bereits in der Spielzeit 2019/20 zur Premiere kommen. Nachdem das Floß nun zwei Jahre auf dem ­Trockenen lag, werden die drei Schiffbrüchigen im Frühjahr 2022 in See stechen.

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Auf hoher See Groteske von Sławomir Mrożek Ins Deutsche übersetzt von Ludwig Zimmerer Regie … Eike Hannemann Bühne & Kostüme … Birgit Stoessel Dramaturgie … Udo Eidinger

Enthalten in folgenden Abos: Pur II, Familie, Schüler*innen Ü16 II


Michael sich für Kunst und Politik zu interessie­ ren. Er wurde Aktivist und Maler, heiratete und gründete eine Familie. Er beging Fehler, hinter­ ließ Verletzungen, war als Vater kaum da für Michael Heckmanns hat knapp achtzig Jahre die drei Kinder. Rück­ blickend muss für diese Leben hinter sich und vieles reine Interpreta­ verliert allmählich den tion bleiben, eine res­ Bezug zur Welt. Um pektvolle Annäherung: die größer werdenden Ein Mensch als Mysteri­ ­Gedächtnislücken zu um. Die Geistes- und schließen, aber auch, Kunstgeschichte der um ihn besser verste­ BRD verwebt sich un­ hen zu lernen, spielen seine drei erwachsenen trennbar mit privaten Kinder und seine Enke­ ­Ereignissen. Es entsteht der plastische Bilder­ lin Szenen aus seinem Leben nach. Seine Bio­ bogen eines Künstlerle­ bens, in dem historische grafie ist eine typisch deutsche und dennoch Personen genauso zu Wort kommen wie na­ einzigartig: Sein NSmenlose Randfiguren gläu­biger Vater zeugte ihn während eines Front­ der Geschichte, Schlag­ zeilen, Bücher und längst urlaubs und fiel bald verstorbene Familien­ ­darauf, die Restfamilie mitglieder. Ein wieder­ flüchtete aus Dresden. kehrendes Thema: Die Nach Kindheit und ­Jugend in Bonn begann Würde des Menschen, Mein Vater und seine Schatten von Martin Heckmanns Premiere: 30.04.22 Markgrafentheater

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die unantastbar sein sollte. Gefiltert werden all diese Stimmen durch den persönlichen Blick­ winkel des Vaters. Mal stimmt er zu, mal pro­ testiert er – kein hilfloser Seniler, sondern jemand, dessen Selbstverlust das letzte Stadium einer lebenslangen Suche ist. Martin Heckmanns, Jahrgang 1971, ist einer der renommiertesten deutschen Dramatiker. Mit großer Wärme spürt er in seinem neuesten, vielleicht persönlichsten Stück der Frage nach, was einen Menschen ausmacht und was von ihm bleibt.

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Mein Vater und seine Schatten von Martin Heckmanns Regie … Katja Ott Bühne … Bernhard Siegl Kostüme … Monika Gora Video … Kai Wido Meyer Musik … Jan-S. Beyer, Jörg Wockenfuß ­Dramaturgie … Linda Best

Enthalten in folgenden Abos: Premiere, Montag, Donnerstag, Freitag, Sonntag


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N. N. Premiere: 25.06.22 Markgrafentheater Die letzte Premiere im Markgrafentheater ­lassen wir in dieser Spielzeit wieder ganz bewusst offen. Nicht weil es uns an guten Theatertexten oder ­Ideen mangeln würde! Aber spätestens seit dem Frühjahr 2020 wis­ sen wir nur allzu gut, wie schnell sicher ge­ glaubte Wahrheiten sich in ihr Gegenteil kehren können. Um darauf auch im Spielplan program­ matisch zu reagieren, möchten wir uns zusam­ men mit der Regisseurin Elina Finkel auf die ­Suche nach Stoffen und Geschichten machen, die zwei Jahre nach ­Beginn der Pandemie unbedingt e ­ rzählt wer­ den müssen. Ob klassi­ scher Dramentext, 63

­ raufführung oder ein U selbst entwickeltes Stück – alles ist möglich. Auch ob der Ausgang der Bundestagswahl Einfluss auf die Ent­ scheidung haben wird oder Ereignisse, von ­denen wir heute noch nichts ahnen: Sicher ist nur, dass die Welt eine andere sein wird. Wir bleiben auf der Suche. N. N. Regie … Elina Finkel

Enthalten in folgenden Abos: Premiere, Theater und Gäste I


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BÜHNE DIGITAL

68 Aus- und Rückblick 73 Premieren 81 Repertoire 82 Die Theater Erlangen-App

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Aus- und Rückblick Als im März 2020 deutschlandweit die Theater schlossen, liefen am Theater Erlangen gerade die Vorbereitun­ gen für Let Them Eat Money. Welche Zukunft?! in der Regie von Katja Ott auf Hochtouren. Was tun: Alles absagen, die Premiere verschie­ ben – oder einen dritten Weg einschlagen und sich auf das Wagnis Theater im digitalen Raum einlassen? Eine Entscheidung war schnell getroffen. Viel­ leicht auch, weil noch nicht abzusehen war, dass allein schon stabi­ les Internet im über 300 Jahre alten Markgrafen­ theater eine unüber­ brückbare Herausforde­ rung werden würde. Dennoch: Rückblickend markiert dies den Be­ ginn einer Entwicklung, 68

die im Januar 2021 in der Gründung der ­BÜHNE DIGITAL als ­dritter Spielstätte des Theater Erlangen ­mündete. Neben dem Proben neuer Stücke ­ für die Zeit nach dem Lockdown wurde digital mit allerlei Formaten ­experimentiert. Immer vorne mit dabei: das ­Publikum. Ziel war es, im wechselseitigen ­Kontakt zu Stadtgesell­ schaft und Publikum zu bleiben und es nicht bei reinem Medien­ konsum zu belassen. Bald ging es live und interaktiv zu: Beim ­Detektivspiel Panopticon wurde jeweils an drei aufeinanderfolgenden Tagen das Publikum zu Spielenden auf Insta­ gram und beeinflusste live die weitere Vorge­ hensweise der drei Schauspielerinnen. Für Konzept und Regie


konnte der Shooting-Star des Online-Theaters, die Regisseurin Laura Tontsch, gewonnen wer­ den. Soziale Netzwerke als Bühne – das war in vielerlei Hinsicht eine neue Erfahrung. Eben­ falls in engem Kontakt mit den Zuschauenden spielte Ralph Jung sein Garagen-Solo All das Schöne über die Video­ plattform Zoom. Durch Webcams und Mikro­ fone ganz „mittendrin“, trugen die Zuschau­ er*innen ihren Teil zum Gelingen des Abends bei. Am Valentinstag konnte das Publikum ebenfalls via Zoom eine unterhaltsame Show mit Liebesbriefen ­ver­folgen und dabei ­mittels Schreibwork­ shop, Liebesbrief­ generator und corona­ gerechtem „Dis-Tanz“ 69

aktiv teilnehmen. Aber auch unter freiem ­Himmel wurde es digital theatral: Der Game­ designer Dr. Michael Straeubig entwickelte ein Smartphone-Spiel für den Erlanger Stadt­ raum. Das Ergebnis Theater in Stücken ­verband das (geschlos­ sene) Theater von April bis Juni virtuell mit ­seinen Zuschauer*innen auf einem Rätselpar­ cours vom Burgberg bis zum Rathaus. Und viel­ leicht sind die Spielen­ den dabei zufällig auch den langjährigen ­Ensemblemitgliedern Hermann Große-Berg und Ralph Jung begeg­ net, als diese gerade eine neue Folge für ihren Podcast Theater Erlangen unterwegs mit … aufgenommen haben? In diesem unterhalten sich die beiden nämlich


teils miteinander, teils mit einem Gast beim Spazierengehen durch die Stadt über das ­Leben auf und abseits der Bühne. Der Podcast wird auch in der Spiel­ zeit 2021/22 fortgesetzt. Denn auch zukünftig sollen auf der BÜHNE DIGITAL ausgewählte Stücke und Projekte zu erleben sein. Neben Else (ohne Fräulein) (s. S. 73) sind noch zwei weitere größere Pro­ jekte geplant: Das ­Gewinnerkonzept des Regienachwuchswett­ bewerbs Vol. V (s. S. 79) sowie eine dritte Pro­ duktion, die ausschließ­ lich im Digitalen spielen soll. Darüber hinaus werden weiterhin Videos on ­Demand angeboten, z. B. die aufwendig auf­ genommene Kult-Insze­ nierung Die Leiden des jungen Werther, 70

s­ owie Lesungen für Groß und Klein (Der kleine Prinz, Es war einmal … digital). Die ­Theater-Sprechstunde und Übertragungen von Theatergesprächen runden das Angebot der BÜHNE DIGITAL ab. Nach über einem Jahr Theater unter neuen ­Voraussetzungen und vielversprechenden ­Erfahrungen hat das Theater Erlangen nicht nur aus der anfängli­ chen Not eine Tugend gemacht, sondern sein Programm ganz be­ wusst um mehr als eine Möglichkeit des Theater­ erlebens erweitert. Wir freuen uns, wenn Sie auf der BÜHNE ­DIGITAL vorbei­schauen!  


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wenn Else sich ihm nackt zeigt. Dieses schonungs­ nach der Erzählung lose Sittenbild einer Zeit von Arthur Schnitzler überträgt nun knapp von Thomas Arzt hundert Jahre später der Premiere: 14.11.21 Dramatiker Thomas Arzt Zoom auf unsere Gegenwart und verschärft damit ge­ Else, ein junges Mäd­ chen – halb Erwachse­ konnt den moralischen Konflikt, in dem Else ne, halb Kind – steht in Arthur Schnitzlers wohl (heute längst kein Fräu­ lein mehr) sich befindet. bekanntester Novelle Anders als bei Schnitz­ Fräulein Else aus dem ler sind es auch nicht Jahr 1924 vor einer fol­ genschweren Entschei­ mehr die Erwachsenen, die Else unter Druck dung. Nachdem ihrem Vater eine Verurteilung setzen, sondern sie sel­ ber fantasiert sich eine wegen Veruntreuung droht, bittet ihre Mutter Welt zurecht. Und was ist von den ganzen sie, bei einem reichen Herren ein Darlehen zu Chatnachrichten ihrer Freundinnen zu halten, erwirken und so dem ­ inutentakt auch Vater das Gefängnis zu die im M alle eine Meinung zu ihr ersparen. Doch das ­Dilemma nimmt seinen und „der Sache“ haben? Als Live-Zoom-Insze­ Lauf. Denn den drin­ gend benötigten Kredit nierung für eine Spiele­ rin und mehrere Kame­ ist der Geldgeber nur ras wird die Erzählung bereit zu gewähren, Else (ohne Fräulein)  

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um soziale Zwänge, ­Moral und Einsamkeit nicht nur zeitlich ins Heute übertragen, son­ dern auch dort aufge­ führt, wo der Konflikt dieser Fassung spielt: in den sozialen Netz­ werken. Begleitet von der Followerschaft des Publikums verstrickt sich Else von Kapitel zu Kapitel immer tiefer in ein Netz aus Anschuldi­ gungen und Schuld. Und durchlebt wie schon vor hundert Jahren einen Kampf z­ wischen Integri­ tät und Erniedrigung. Das Stück richtet sich in seiner Online-Bear­ beitung vor allem an ­Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in den sozialen Netz­ werken zu Hause fühlen.

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Regie … Kyra Lisa Peters Dramaturgie … Udo Eidinger Mit … Nina Lilith Völsch


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Regienachwuchs­ wettbewerb Vol. V „Bühne digital“ Zum bereits fünften Mal lobt das Theater Erlan­ gen einen Regienach­ wuchswettbewerb aus. Dieses Mal jedoch unter gänzlich neuen Bedin­ gungen. Gesucht wird kein Konzept für die Spielstätte Theater in der Garage, sondern für die neue Spielstätte BÜHNE DIGITAL – das heißt, für eine Auffüh­ rung ausschließlich im digitalen Raum. Ob interaktives MessengerD­ienst-Theater, Platt­ form-Ballett oder noch Unbekanntes: Willkom­ men ist, was Theater und Digitalität auf kluge Weise zusammenbringt, die Interaktivität mit dem Publikum in den Vordergrund rückt und ohne analoge Spielstätte 79

auskommt. Die Konzep­ te sollten sich an Er­ wachsene und Jugendli­ che ab 14 Jahren richten und dürfen gerne den digitalen Wandel und dessen Bedeutung für das Theater zum Thema haben. Mögliche Frage­ stellungen etwa könn­ ten lauten: Welche ­Potenziale eines „ande­ ren“ Erzählens bietet eine digitale Bühne? Welche Rolle nimmt das Publikum ein? Wie kann ein nachhaltiger Austausch zwischen Theater und „Usern“ ent­ stehen? Den künstle­ rischen Umsetzungs­ ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bewerben können sich Theaterkünstler*in­ nen oder -kollektive, die eine entsprechende künst­lerische Ausbil­ dung h ­ aben und sich selbst als nachwuchs­


förderungswürdig be­ trachten. Die vielver­ sprechendste Idee wird von einer Jury ausge­ wählt und vom Gewin­ nerteam noch in der Spielzeit 2021/22 zur Premiere gebracht. Bewerbungen mit einer ausführlichen Künstler­ vita (mit Foto) und ei­ nem Konzept, das die Idee möglichst kurz und prägnant in ­ihrer Komplexität darstellt, bitte ausschließlich per E-Mail an ­dramaturgie@ theater-erlangen.de (Betreff: Regienach­ wuchswettbewerb 2021/22; alles in einer PDF-Datei von max. 10 MB).

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Premiere: 28.05.22 online Bewerbungsschluss: 30.11.21 Gewinnerbekanntgabe: Mitte Januar 2022 Jury … Karoline ­Felsmann (Leitende ­Dramaturgin am Theater Erlangen), Tina Lorenz (Projektleiterin für digitale Entwicklung am Staatstheater Augsburg), ­Christian Römer (­Referent für Kultur­ politik und Neue Medien in der Heinrich-Böll-­ Stiftung)


Repertoire Video on Demand Let Them Eat Money. Welche Zukunft?! von Andres Veiel in ­Zusammenarbeit mit Jutta Doberstein Die Leiden des jungen Werther   nach Johann Wolfgang von Goethe Live auf Zoom Tresenlesen IX: Sechsunddreißig Stunden von Ödön v. Horváth

Für Kinder Es war einmal … digital   Kindergeschichten neu erzählt & live illustriert Der kleine Prinz   von Antoine de Saint-Exupéry Extras Theater Erlangen ­unterwegs mit … Podcast mit Hermann Große-Berg & Ralph Jung (auf allen gängigen Podcast-­ Plattformen verfügbar) Tour de Franken: Mit Rad und Wilhelmine von Bayreuth nach Erlangen Digitale Führung durchs Markgrafen­ theater mit Janina Zschernig

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Die TheaterErlangen-App Vor zwei Jahren haben wir gemeinsam mit ­unserer Grafikagentur Neue Gestaltung Berlin eine Plakatserie ein­ geführt, die Kernthemen der ­Produktionen in Form von Strichzeich­ nungen aufgreift. ­Mittlerweile wurde die Reihe bereits mehrfach ausgezeichnet: von 100 Beste Plakate, vom Type Director’s Club New York und im Rah­ men der Internationalen Grafikdesign-Biennale von Chaumont. Darüber freuen wir uns sehr und sind auch ein biss­ chen stolz. Aber unsere Plakate glänzen nicht nur durch ihr Design, sondern ­können noch viel mehr, nämlich: leben! Hinter jedem Motiv versteckt sich eine Animation, 82

die mit unserer Theater-­ Erlangen-App (gratis ­erhältlich im App Store und bei Google Play) ­gestartet werden kann. Außerdem lassen sich über die App auch die Trailer im Repertoire-Teil dieses Heftes abspielen. In der Spielzeit 2021/22 gehen wir die nächste Etappe an: Un­ sere App wird noch viele ­zusätzliche Funktionen bekommen, interaktiver werden und mehr Teil­ habe am Kosmos Theater ermöglichen! Bei der Entwicklung unterstützt uns die Kulturstiftung des Bundes durch ihr Förderprogramm dive in. Herzlichen Dank!


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diedie mitApp? unserer Theater-­ Die Theater- Hast Du auf ein Plakat(gratis halten Erlangen-App Erlangen-App Einfach und los­egeht’s! rhältlich im App Store und bei Google Play) Vor zwei Jahren haben ­gestartet werden kann. wir gemeinsam mit Außerdem lassen sich ­unserer Grafikagentur Neue Gestaltung Berlin über die App auch die Trailer im Repertoire-Teil eine Plakatserie ein­ geführt, die Kernthemen dieses Heftes abspielen. In der Spielzeit der ­Produktionen in 2021/22 gehen wir die Form von Strichzeichnächste Etappe an: Unnungen aufgreift. sere App wird noch viele ­Mittlerweile wurde die Reihe bereits mehrfach ­zusätzliche Funktionen bekommen, interaktiver ausgezeichnet: von 100 Beste Plakate, vom werden und mehr Teil­ habe am Kosmos Theater Type Director’s Club ermöglichen! Bei der New York und im Rahmen der Internationalen Entwicklung unterstützt uns die Kulturstiftung Grafikdesign-Biennale von Chaumont. Darüber des Bundes durch ihr Förderprogramm dive in. freuen wir uns sehr und sind auch ein biss- Herzlichen Dank! chen stolz. Aber unsere Plakate glänzen nicht nur durch ihr Design, sondern ­können noch viel mehr, nämlich: leben! Hinter jedem Motiv versteckt sich eine Animation, 82


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23.02.19

Megafad

08.03.20

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Tschick

11.11.17 Die Leiden des jungen Werther

18.10.14

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10.06.21

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Theaterbus & Extras

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Theaterbus Im Jahr 2019 wurde das Theater Erlangen mit dem Theaterpreis des Bundes geehrt. Diese Auszeichnung wird alle zwei Jahre an kleinere und mittlere Theater ­verliehen, die mit ihren künstlerischen Projekten in besonderem Maße in die Stadtgesellschaft ­hineinwirken. Wir freuen uns sehr, das gewonne­ ne Preisgeld für einen Zweck verwenden zu dürfen, der gleichzeitig auch den Zielen dieser Förderung entspricht: Mit unserem Theaterbus wollen wir Orte in Erlan­ gen und der Region an­ steuern, dort Lesungen, Gespräche, mobile ­Monologe und ähnliche Formate veranstalten und damit Zuschauer*in­ nen erreichen, für die der Weg ins ­Theater keine selbstverständliche ­Routine ist. Dafür werden wir einen Regionalbus ­eigens zu einer kleinen fahrbaren Bühne umbau­ en. Wir sind schon sehr neugierig darauf, damit ab Herbst auch zu Zielen fernab von Markgrafen­ theater und Theater in der Garage aufzubrechen. Wir sehen uns im Bus!

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Tresenlesen IX Sechsunddreißig ­Stunden: Die Geschichte vom ­Fräulein Pollinger von Ödön von Horváth gelesen von Hermann Große-Berg Open Air / Zoom Agnes und Eugen lernen sich vor dem Münchner Arbeitsamt kennen. Sie verbringen den Tag und die halbe Nacht mit­ einander und verabreden sich für den nächsten Nachmittag. Da­zwischen jedoch trifft Agnes ihren Zimmernachbarn, ver­ dingt sich als Aktmodell und unter­nimmt eine Spritz­tour im Cabriolet eines Eishockeyprofis, immer auf der Suche nach dem Glück, einer Arbeits­stelle oder zumin­ dest einer E ­ inladung zum Gurken­salat. Die Begeg­ nungen schöpfen ihr ­komisches Potenzial aus Horváths liebevoll-ge­ nauer Figurenzeichnung, die er durch eigene ­Beobachtungen im Bier­ garten schulte. Bei ­aller Gesellschaftskritik zeigt die Erzäh­lung, wieviel ­Poesie doch in der ­Abschweifung liegt. Das (Happy) End kommt schließlich ganz anders als ­gedacht.

Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer gelesen von Ralph Jung und Max Mehlhose-­ Löffler Foyercafé Zwei Männer, die unter­ schiedlicher nicht sein könnten, ziehen auf Dienstreise durch die Provinz und überprüfen Gaststätten auf die Ein­ haltung von Hygiene­ bestimmungen. Der eine, Heinz Bösel, eher grob, wortkarg und mit Hang zum Alkoholismus, der andere, Kurt Fellner, fein­ sinnig und redefreudig, mit einem Faible für die indische Kultur. Nach mehreren Aus­ einandersetzungen ent­ wickelt sich doch eine ungewöhnliche Freund­ schaft zwischen den bei­ den. Die öde Dienstreise wird zum Roadtrip voller Erlebnisse. Das Stück Indien stammt von zwei Ikonen der österreichischen ­Kabarettszene, Josef ­Hader und Alfred Dorfer, die es in den 90er Jahren ­gemeinsam aufführten. 1993 entstand unter der Regie von Paul Harather der gleichnamige Film, der heute längst Kult­ status besitzt.


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Repertoire

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Der Bau nach einer Erzählung von Franz Kafka wieder ab 25.09.21 Theater in der Garage Einsamkeit und Abschot­ tung können zu Paranoia führen. Was manch einem gegen Ende des einen oder anderen Lockdowns erst bewusst geworden sein mag, machte Franz Kafka bereits 1923/24 zum Gegenstand der Betrach­ tung. Der Erzähler, ver­ mutlich ein Tier, berichtet von seinem Bau, den er zum Schutz vor sämtlichen potenziellen Gefahren ­angelegt hat. Während er versucht, den Bau weiter zu perfektionieren, steigert er sich in eine Angst­ spirale hinein: Reichen die Maßnahmen aus, oder ist der Feind womöglich bereits eingedrungen? Fassung & Regie … Matthias Kaschig Bühne, Kostüme & Video … Jens Dreske Dramaturgie … Linda Best Mit … Hermann Große-Berg, Alissa Snagowski

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So oder so – Hildegard Knef Eine Biografie von ­Gilla Cremer wieder ab 02.10.21 Markgrafen­theater

PROTEST4 (UA) Gewinnerkonzept des ­Regienachwuchswettbewerbs Vol. IV „Umbrüche“ wieder ab 15.10.21 Theater in der Garage

Hildegard Knef hatte ein bewegtes Leben: mit 19 wurde die gebürtige Ber­ linerin Kriegsgefangene der Roten Armee, wenige Jahre später schaffte sie den Sprung nach Holly­ wood und an den Broad­ way. Nachdem sie den USA 1957 den Rücken ge­ kehrt hatte, konzentrierte sie sich auf das Singen von Chansons, erst in ihrer eigenen BBC-Sendung The Hildegard Neff Show, später auch in Deutsch­ land. Ihre Texte voll Lebens­ weisheit und hintergrün­ digem Humor schrieb sie selbst. Janina Zschernig nähert sich dem Lebens­ weg der deutschen ­Grande Dame über deren Lieder.

Santiago de Chile, Hong­ kong und Beirut: So weit diese Städte geografisch auseinanderliegen mögen, so sehr ähneln sich die Szenen, die 2020 immer wieder von dort zu sehen waren. Menschen begeh­ ren plötzlich auf und pro­ testieren lautstark – gegen politische Fehlentschei­ dungen, gegen soziale ­Ungleichheit und Unter­ drückung. Dabei nehmen sie häufig Repressalien wie Haft und Folter in Kauf. Ein junges Team um die Regisseurin Anastasija Bräuniger hat Kontaktper­ sonen in diesen Städten befragt und ihre Situation in eine globale Beziehung zu Deutschland und Erlan­ gen gesetzt.

Regie … Katja Ott Musikalische Leitung … Ralf Schurbohm Illustrationen & Video … Theda Schoppe Bühne … Ines Bartl Kostüme … Monika Gora Dramaturgie … Karoline Felsmann Mit … Janina Zschernig; Ralf Schurbohm (Klavier)

Unterstützt durch das ­Goethe-Institut Chile Fassung & Regie … ­Anastasija Bräuniger Fassung & Dramaturgie … Linus Lutz Bühne, Kostüme & Video … Louis Caspar Schmitt Musik … Josefine Lukschy, Alexander Meurer Mit … Max Mehlhose-Löffler, Nina Lilith Völsch


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Der Untertan nach dem Roman von Heinrich Mann wieder ab 29.10.21 Markgrafentheater

Momentum von Lot Vekemans, ins Deutsche übersetzt von Eva Pieper und ­Alexandra ­Schmiedebach wieder ab 11.11.21 Markgrafentheater

All das Schöne von Duncan Macmillan (mit Jonny Donahoe) ins Deutsche übersetzt von Corinna ­Brocher wieder ab 28.01.22 Theater in der Garage

Welche besonderen ­Herausforderungen das Leben als First Lady bietet, lernt Ebba schmerzlich, als ihr Mann aufgrund ­seiner Depres­sionen kurz vor der Wieder­wahl auf­ geben möchte. Gemein­ sam mit seinem engsten Berater versucht sie, ihn anzuspornen: Zu groß sind die Opfer, die bereits ge­ bracht wurden, als dass das alles auf ­einmal vorbei sein könnte! Doch viel­ leicht gelingt es Ebba auch, sich von jeglichen Ansprüchen ­freizumachen und das ­Momentum des Umbruchs für eine selbst­ bestimmte Zukunft zu ­nutzen.

Nach dem Selbstmordver­ such seiner Mutter lässt sich ein 6-Jähriger etwas einfallen: Damit sie nie mehr vergisst, wie schön das Leben ist, beginnt er, all die kleinen Dinge, die einen glücklich machen, aufzuschreiben. Erst auf Post-Its, dann erfindungs­ reich auf die Innenseite ­einer Cornflakes-Schach­ tel, schließlich in Form ­einer Liste. Hunderte, nein, zehntausende von lebens­ werten Gegenständen, Gefühlen oder Momenten fallen ihm im Laufe der Jahre ein, und er merkt, dass im Tragischen immer auch die Möglichkeit ­eines Neuanfangs steckt.

Regie … Elina Finkel Bühne & Kostüme … Elena Fassung & Regie … Bulochnikova Matthias Kaschig Dramaturgie … Karoline Bühne & Video … Jens Dreske Felsmann Kostüme … Franziska Mit … Enrique Fiß, ­Hermann Große-Berg, Ralph ­Jacobsen Musik … Kriton Klingler-­ Jung, ­Jannik Mioducki, Ioannides ­Alissa Snagowski Dramaturgie … Linda Best Mit … Ralph Jung, Lisa ­Fedkenheuer, Martin ­Maecker, Max Mehlhose-­ Löffler, Leon Amadeus ­Singer

Künstlerische Leitung … Katja Ott Musik … Roderik ­Vanderstraeten Dramaturgie … Udo Eidinger Mit … Ralph Jung

Diederich Heßling weiß, wie man erfolgreich ­seinen Weg geht: keine Widerworte gegenüber Obrigkeiten wagen, dafür aber alle ächten, die ge­ sellschaftlich weiter unten rangieren. Und ewige Treue dem Kaiser! Er mau­ sert sich auf diese Weise vom Sohn eines Papierfa­ brikanten ohne besondere Talente zum einflussrei­ chen Unternehmer und Politiker – auch wenn das bedeutet, Atteste fälschen und die Jugendliebe ver­ raten zu müssen. In seiner bitterbösen Satire auf das opportunistische Spießer­ tum gelang Heinrich Mann 1914 ein Gesell­ schaftsbild, von dem aus sich auch über 100 Jahre später noch Parallelen zur Gegenwart ziehen lassen.

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Junges Theater Es war einmal … 5   Kindergeschichten neu erzählt Theater in der Garage Lok 1414 geht auf Urlaub von Friedrich Feld wieder ab 02.10.21 Theater in der Garage

Es war einmal … 2   Kindergeschichten neu erzählt wieder ab 11.02.22 Theater in der Garage Frederick von Leo Lionni

Immerfort in einem Wort (UA)   Ein Stück über das Wunder der Sprache von Karoline Felsmann wieder ab 08.04.22 Theater in der Garage

Frederick, die kleine Feld­ Auf dem Alpha-Beet wach­ maus, träumt vor sich hin, sen 26 Buchstaben-Pflan­ anstatt der Familie beim zen. Doch eines Tages, Nach 61 Jahren hat es Sammeln von Vorräten für als der Gärtner seine Pflan­ den Winter zu helfen. Ge­ zen gießen will, stellt er die Lokomotive 1414 satt, tagein, tagaus dieselbe nauso wichtig ist es doch, fest, dass das „O“ fehlt. Ihm Strecke hin und her zu bleiben lediglich ein paar Sonnenstrahlen, Farben ­fahren; sie sehnt sich nach und Wörter zu sammeln, „O“-Früchte, und jedes Mal, einem Urlaub. Und so wenn ein „O“ in den um den kalten, grauen kommt es, dass sie eines Wintertagen etwas entge­ Mund genommen wird, Nachts unbemannt los­ gibt es eine Frucht weniger. gensetzen zu können! Aber wie soll es ohne das fährt. Doch in der Dunkel­ „O“ weitergehen? Es bleibt heit sind die unbekannten Bei der Feuerwehr dem Gärtner nichts an­ Gleise gefährlicher als wird der Kaffee kalt von deres übrig: Er muss es ­gedacht. Tapfer entkommt Hannes Hüttner finden, und wenn er dafür sie Expresszügen, die bis nach China reisen ­drohen sie umzufahren, Bei der Feuerwehr wird manövriert durch gefähr­ es nie langweilig! Gerade muss! Auf seiner Reise be­ liche Berglandschaften als es ans Frühstück ge­ gegnet der Gärtner nicht und schafft es am Ende hen soll, kommt ein Notruf nur fantastischen Ge­ vielleicht sogar, ein Men­ stalten, sondern macht nach dem anderen rein: auch die unglaublichsten Es brennt, jemand ist im schenleben zu retten … Teich eingebrochen … und sprach­lichen Entdeckun­ Von all dem wissen der schon sind die Kameraden gen, bis er am Ende das „O“ ­Lokomotivführer Alfred und der Stationsvorsteher zur Stelle und helfen. wieder nach Hause brin­ nichts. Sehnsüchtig er­ gen kann. warten sie am Bahnhof Dramaturgie … Linda Best die Rückkehr von 1414, die Mit … Hermann Große-­Berg, Regie … Franziska-Theresa von Minute zu Minute Ralph Jung Schütz ­immer unwahrscheinlicher Bühne & Kostüme … Philipp wird … Kiefer Szenische Einrichtung … Karoline Felsmann Mit … Nina Lilith Völsch

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Dramaturgie … Karoline Felsmann Mit … Ralph Jung, Alissa ­Snagowski


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Megafad oder Der längste Nachmittag des Universums (UA)   von Bernhard Studlar wieder ab 06.11.21 Theater in der Garage Wer kennt das nicht: Erst passiert ewig nichts. Und dann, ganz plötzlich, passiert etwas, womit niemand gerechnet hat. Auch „die Eine“ und „der Andere“ wissen erst nicht so recht, was sie miteinander anfangen sollen. Doch schon bald wird aus der faden Einsam­ keit eine unterhaltsame Zweisamkeit. Eine wunder­ same Portion Fantasie aus dem Nichts hilft beim Zeitvertreib. Das Stück ist ein Lobgesang auf den Müßiggang und seine ­unvorhersehbaren Folgen.

Tschick   Live-Hörspiel mit Video nach dem Roman von ­Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall wieder ab 19.11.21 Theater in der Garage

Die Leiden des jungen Werther   nach Johann Wolfgang von Goethe wieder ab 07.12.21 Theater in der Garage

Regie … Eike Hannemann Bühne & Kostüme … Birgit Stoessel Dramaturgie … Udo Eidinger Mit … Max Mehlhose-Löffler, Leon Amadeus Singer, ­Janina Zschernig

Seit 2020 ist die Inszenie­ rung alternativ auch im ­Videostream zu erleben.

Seit der junge Werther die Bekanntschaft von Endlich Sommerferien! ­Lotte gemacht hat, kann er Doch statt wegzufahren, nur noch an sie denken ver­bringt Maik seine Zeit und steigert sich immer allein am heimischen Pool. mehr in seine Schwärme­ Zwar hat er von seinem rei hinein. Obwohl Lotte ­einem anderen Mann Vater 200 Euro Taschen­ ­versprochen ist, sucht er geld bekommen, aber was nützt das, wenn man ihre Nä­he und verzweifelt von dem Mädchen, in das an der Un­möglichkeit man heimlich verliebt ist, ihrer Liebe … ­Goethes keine Einladung zur Ge­ ­großer Brief­roman be­ burtstagsparty bekommen schreibt ein­fühlsam und hat? Doch dann kreuzt authentisch die Gefühls­ Tschick auf. Und die welt seines Helden, mit ­beiden ungleichen 14-Jäh­ der sich auch knapp rigen fahren in einem 250 Jahre später noch ­geklauten Auto ohne Stra­ ­Jugendliche identifizieren können. Im Theater in der ßenkarte, Handy oder Garage ist Werther als Kompass durch die som­ Regie … Jana Vetten One-Man-Show ­inszeniert, Bühne & Kostüme … merglühende deutsche Provinz. Eine Reise, die als in der ein Schau­spieler ­Eugenia Leis Irrfahrt beginnt, wird zum alle Gesprächspartner*in­ Musik … Öğünç Kardelen nen, Settings und Hinter­ Road-Trip in die Fremde Dramaturgie … Karoline vor der eigenen Haustür Felsmann grundgeräusche mithilfe von ­Video, Loopmaschine Mit … Leon Amadeus Singer, und zur Geschichte einer wahren Freundschaft. und Re­quisiten erschafft. Janina Zschernig Gefördert durch ‚Nah dran! Neue ­Stücke für das Kindertheater‘, einem Kooperationsprojekt des Kinderund Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e. V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundes­ regierung für Kultur und Medien

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Regie … Eike Hannemann Bühne & Kostüme … Birgit Stoessel Mit … Max Mehlhose-­Löffler


„Aufruf an alle!“ – 100 Jahre Sophie Scholl (UA)   wieder ab 25.10.21 Theater in der Garage Der Name Sophie Scholl steht beispielhaft für ­zivilen Widerstand gegen das NS-Regime. Ihre ­Aktionen, die sie zusam­ men mit ihrem Bruder Hans und Freunden im ­Namen der „Weißen Rose“ durchführte, zeugen bis heute vom Mut Einzelner, gegen politische Unter­ drückung und Gewalt vor­ zugehen. Im Jahr des 100. Ge­ burtstages von Sophie Scholl widmet sich das Theater Erlangen mit einer ­Stückentwicklung für eine Schauspielerin dem Kampf um „die geistige Freiheit des Menschen“ und wirft einen Blick auf die Frage, wie diese ­Freiheit heute in Deutsch­ land und anderswo ver­ teidigt wird. Fassung & Regie … Pascal Wieandt Bühne, Kostüme & Video … ­Kathrin Hauer Dramaturgie … Udo Eidinger Mit … Nina Lilith Völsch

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Adventslesung

Mobile Stücke

Ox und Esel   von Norbert Ebel wieder ab 11. & 12.12.21 Foyercafé

Paul* (DE)   Klassenzimmerstück von Eva Rottmann wieder ab 30.09.21

Kein Stern leuchtet am Himmel in dieser bitter­ kalten Nacht in Bethlehem. Alles schläft. Ox hat endlich Feierabend und freut sich aufs Fressen im war­ men Stall, aber da liegt ein schreiendes Baby in der Krippe! Auf seinem Abendessen! Er will das zappelnde Bündel so schnell wie möglich los­ werden, aber Esel, sein Mitbewohner, hält ihn da­ von ab. Ox und Esel müs­ sen sich nun allerhand einfallen lassen, um Herrn Rhodes und andere selt­ same Gestalten vom Stall fern zu halten, bis die Eltern des Kindes endlich vom Einkaufen zurück­ kommen.

Pubertät heißt: Alles neu, alles anders, alles auf­ regend! Die Hormone fah­ ren Achterbahn, und das ­Interesse am anderen ­Geschlecht kennt keine Grenzen. Aber was heißt eigentlich: das andere ­Geschlecht? Männlich oder weiblich. Logisch. Oder doch mehr als nur das? Die Welt von Chris steht kopf. Seit der Mensch, den er am meis­ ten liebt, ihm etwas offen­ bart hat, heißt es auch in seinem Leben: Alles neu, alles anders – und so viele Fragen. Was macht Männlichkeit, was Frau­ sein aus? Woher wissen wir, wer wir sind und wer wir sein ­wollen? Und was heißt es wirklich, einen Mit … Hermann ­Große-Berg, Menschen bedingungslos zu lieben? Ralph Jung

Die Adventslesung Ox und Esel ist auch mobil für Kindergärten und andere Institutio­ nen buchbar. Termine über susanne.ziegler@ stadt.erlangen.de

Regie … Niklas Handrich Ausstattung … Ines Bartl Dramaturgie … Udo Eidinger Mit … Max Mehlhose-Löffler


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Huck Finn  von Max Eipp nach Mark Twain wieder ab 06.10.21 Huck Finn hat es nicht leicht. Weder bei der Witwe Douglas, die ihn „ziehwilli-sieren” will, noch bei seinem Vater, der ihn verprügelt. Der einzige Aus­ weg: abhauen! Auf einem Floß den Mississippi fluss­ abwärts paddeln und frei sein. Was es heißt, tatsäch­ lich unfrei zu sein, erfährt Huck, als er auf Jim trifft, einen entlaufenen Sklaven. Nach anfäng­lichem Arg­ wohn wirft Huck die rassis­ tische Erziehung seiner Zeit über Bord und freundet sich mit Jim an. Gemein­ sam erleben sie die wildes­ ten Abenteuer: Es wird geflucht und gesungen, vor Spannung gezittert und gebrüllt vor Lachen. Regie … Inda Buschmann Ausstattung … Sandra Dehler Musik … Sebastian Flaig Dramaturgie … Linda Best Mit … Leon Amadeus ­Singer

Mobile Stücke sind für Schulen in Erlangen und Um­ gebung buchbar unter 09131 862185 und susanne.ziegler @stadt.erlangen.de

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Das Ensemble Fotoserie von ­Maria Ziegelböck

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Mitdenken, Mit­reden, Mitmachen

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Früh-Stück / Brunch Am Sonntag vor jeder Premiere im Markgrafen­ theater kommen Regie­ team und Ensemble­mit­ glieder um 11.15 Uhr mit dem Publikum an einem Tisch zusammen und präsentieren Ausschnitte und Hintergründe zur Inszenierung.

Termine in den Monats­ spielplänen, im Newsletter und unter theatererlangen.de

Einführungen & Publikumsgespräche

Zu allen Eigenproduk­ tionen bieten wir jeweils 30 Minuten vor der Vor­ stellung (außer Premieren) eine zehn­minütige Stück­ Auch in dieser Spielzeit einführung im Foyercafé möchten wir wieder an ausgewählten Terminen an. Ein*e Dramaturg*in fasst hier Wissenswertes vor dem Früh-Stück ein über Stück, Autor*in und Brunch-Büfett anbieten. Um­setzung auf der Bühne Wann diese stattfinden für Sie zusammen. können, teilen wir recht­ zeitig auf unserer Website Publikumsgespräche fin­ mit. den im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen im Foyercafé statt und Öffentliche Proben bieten die Gelegenheit, sich mit den Mitwirken­ Im Vorfeld unserer Pre­ mieren im Markgrafen­ den in ­lockerer Atmosphä­ theater laden wir Sie ein, re über das Gesehene mit eigenen Augen zu auszu­tauschen. sehen, wie eine Theater­ probe in der Endproben­ Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Anregungen oder zeit abläuft. Nach einer Kritik – und natürlich auch Einführung im Foyercafé sitzen Sie mit dem Regie­ auf Lob! team im Saal und kön­nen es live bei der Arbeit ­erleben. – „Nochmal, Theater-Gerüchteküche bitte!“ Ob die so weiter­ entwickelten Szenen den Was Sie schon immer über Sprung in die fertige das Theater wissen woll­ ­Inszenierung schaffen, ten, aber bisher nicht zu können Sie selbst ab der fragen wagten … das er­ Premiere überprüfen. fahren Sie im gemütlichen, privaten Rahmen. Sie Eintritt frei. melden sich (gern mit Freund*innen und Familie)

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bei uns als Gastgeber*in an. Zwei Theatermitglieder besuchen Sie zu Hause und kochen mit Ihnen ­zusammen ein vorab ver­ abredetes Menü. Neben­ bei sprechen wir mit Ihnen über Stücke und ­Inszenierungen, Zukunfts­ visionen und den Arbeits­ alltag am Theater. Wir freuen uns auf anre­ gende Gespräche, gutes Essen und einen unter­ haltsamen Abend mit ­Ihnen. Individuelle Terminabspra­ chen bitte über Susanne Ziegler: 09131 862185 / susanne.ziegler@stadt. erlangen.de.

Online-Theatersprech­ stunde Einmal im Monat gibt es die Möglichkeit des Aus­ tauschs mit Mitarbeiter*in­ nen aus den Abteilungen Dramaturgie, KBB, Öffent­ lichkeitsarbeit und Thea­ terpädagogik. Jeden ersten Donnerstag im Monat, 17.00–18.00 Uhr Anmeldung über ­dramaturgie@theater-­ erlangen.de.


Kulissengeflüster Führungen in Kooperation mit der Volkshochschule Erlangen Erfahren Sie Spannendes über die 300-jährige Ge­ Werden Sie per vhs-Kurs schichte des Markgrafen­ zu versierten Theater­theaters! Wie kann man expert*innen! Erleben Sie sich eine Aufführung im vier Theaterbesuche, die 18. Jahr­hundert vorstellen, zusätzlich an vier Montag­ und welche technischen Möglichkeiten stehen heu­ abenden in lockerer Run­de vor- und nachbereitet te zur Verfügung? Was werden. Sie erfahren von passiert hinter der Bühne? der Dramaturgie mehr über den Entstehungsprozess, Karten sind ausschließlich lesen Ausschnitte und im Vorverkauf erhältlich ­diskutieren das Gesehene. (4,00 €/2,00 € ermäßigt). Egal ob kritisch, begeistert, Aufgrund mehrerer Trep­ neu im Theater oder ein pen ist die Führung für ­alter Theaterhase – Sie Rollstuhlfahrer*innen und sind herzlich willkommen! gehbehinderte Personen leider nicht geeignet. Anmeldung und Informationen Wenn Sie das Theater Volkshochschule Erlangen mit einer Gruppe vhs-erlangen.de ­besuchen möchten, wenden Sie sich bitte an susanne.ziegler@ Foyergespräche stadt.erlangen.de. Zu dieser Gesprächsreihe des Fördervereins werden Gäste aus Wissenschaft, Politik und Kultur einge­­ laden, um im Foyercafé kontrovers zu Themen des aktuellen Spielplans zu diskutieren. Die Termine werden rechtzeitig über die Web­ site bekanntgegeben. Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit dem Förderverein Theater Erlangen

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Führungen mit Kinder­ garten- oder Schul­ gruppen buchen Sie über unsere Theater­ pädagogik: 09131 861965 / 862941 oder theaterpaedagogik@ theater-erlangen.de.

Theatergespräche „Kein Theater um das Klima“ Kein Thema schien vor der Pandemie so aktuell wie die Klimadebatte. Aber trotz Corona: Die Diskussion über die öko­ logische und ökonomi­ sche Zukunft unseres ­Planeten nimmt wieder an Fahrt auf. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrun­ gen der letzten Monate. Um einen genaueren Blick auf den Zusammen­ hang zwischen Kunst, Theater und Klima zu ­lenken, möchte die dies­ jährige Theatergesprächs­ reihe – auch online – eine Plattform bieten, die Künstler*innen, Wissen­ schaftler*innen und ­poli­tische Entscheidungs­ träger*innen zu Mög­ lichkeiten konkreten ­Handelns befragt. Die Gesprächsreihe dient zusätzlich dem Austausch und der Recherche zur Inszenierung Volksfeind for Future (s. S. 33), die die Frage nach der Moral bei politischen Entschei­ dungen im Kontext der Klimadebatte näher be­ leuchtet.

Auch online können Sie das Markgrafen­theater Moderation … Udo besichtigen: ­Janina Eidinger, Dramaturg Zschernig führt Sie digital Theater Erlangen durchs Haus! Das Video finden Sie auf theater-­ erlangen.de.


SPIELCLUBS

Aufbruch  

ANGEBOTE FÜR JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

In allen Spielclubs steht die gemeinsame Arbeit unter dem Motto: gucken, reden, selber machen! Für einen einmaligen ­Beitrag von 30,00 € p. P. besuchen wir gemeinsam drei ausgewählte Insze­ nierungen, diskutieren über das Gesehene und lernen so parallel zur eige­ nen Stückentwicklung viel über das Theatermachen.

Du hast Lust mit anderen Kindern Theater zu spie­ len? Im Kinderspielclub Aufbruch kannst du erste Theatererfahrungen ­sammeln und dich aus­ probieren. In den wöchent­ lichen Proben spielen und experimentieren wir gemeinsam und zeigen im Sommer 2022, was wir erarbeitet haben.

Auftakttreffen: 26.10.21, 17.00 Uhr Treffen jeweils dienstags 17.00–19.00 Uhr Premiere im März 2022

Sie möchten ein Theater­ Gruppengröße: projekt von Anfang an mit­ 10 Teilnehmer*innen Die Anmeldung muss gestalten und selbst auf ­verbindlich bis spätestens der Bühne stehen? Mehr eine Woche vorher zu unserer Bürgerbühne ­erfolgen! finden Sie auf Seite 45!

Ferien-Theaterworkshops  

Ferienzeit ist Theater­ spielzeit! In den Schul­ ferien wird es jeweils ­wieder zweitägige Kinder­ theaterworkshops geben, in denen wir gemeinsam Theater spielen, Geschich­ ten erfinden und aus­ Auftakttreffen: 08.03.22, probieren. Die genauen 17.00 Uhr Anmeldungen für alle Spielclubs bitte per E-Mail Proben jeweils dienstags, Themen und Termine ­findet ihr ­immer recht­ 16.00–18.00 Uhr an theaterpaedagogik@ Premiere im Sommer 2022 zeitig in unseren Monats­ theater-erlangen.de. spielplänen, auf der ­Website und im Familien-­ Bürgerbühne Höhenflug   News­letter.

Neuland   Auftakttreffen: 10.03.22, 17.00 Uhr Treffen jeweils donners­ tags 17.00–19.00 Uhr Premiere im Sommer 2022

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a­Coron nn ka t g in bed ungen ic e bw h es zu A men. , kom tändnis ie Vers rmine S n e b a Bitte h og­ramme, Te r r nte wenn P apazitäten u ristig f ­ z r und K u k nden Umstä er t werden ä e g nd sen. müs

#add my profile   November 2021 In Kooperation mit der Black Box Bruck, dem bits’n’bugs e. V. & der ­Eichendorffschule Erlan­ gen Tauchen wir ein in die Möglichkeiten des digita­ len Theaters! Die Unter­ scheidung zwischen ana­ loger und digitaler Person ist Ausgangspunkt für die Gestaltung verschiedener


Avatare. Wir wollen ge­ meinsam unsere Exper­ tisen im Umgang mit ­sozialen Medien und dem Internet aufgreifen, Ein­ blicke ins Creative Coding erhalten und uns gemein­ sam auf eine (Spuren-) Suche nach unseren viel­ fältigen Identitäten bege­ ben. Wie kann unser ­eigenes digitales Theater aussehen? Termine: 02.11.–05.11.21 täglich 12.00–15.00 Uhr im ­JUGENDhaus Black Box (alternativ online) 13.11.–14.11.21, jeweils 12.00–16.00 Uhr online 20.11.–21.11.21, jeweils 12.00–16.00 Uhr online Gefördert von

#conaction für Schüler*innen und ­Student*innen

und Jugendlichen unsere Phantasie zu nutzen, um eine Welt zu schaffen, in der wir gemeinsam besser leben. … Kinder und Ist das ein Stück für mich und meine Freund*innen? ­Jugendliche haben das Recht, auch und gerade Wie haben die das ge­ macht? – Du hast Lust, in Krisenzeiten, Zugang zu ins Theater zu gehen und Kunst und Kultur zu er­ halten und daran teil­zu­ mehr über das Theater haben.“ Um von Anfang ­Erlangen und seine Ge­ werke zu erfahren? Dann an das Zepter gleich werde Teil von # ­ conaction den Jugendlichen in die und erlebe das Theater Hand zu geben, suchen ­Erlangen hautnah! Einmal wir ­theaterinteressierte im Monat treffen wir uns ­Jugendliche, die sich im mit Schauspielenden und Jugendtheaterrat enga­ anderen Mitarbeiter*innen gieren möchten und mit des Theaters oder laden anderen Jugendlichen dich zu Proben oder Work­ Bayerns über die Gestal­ shops ein. Was musst du tung von Theater disku­ dafür tun: Du erhältst von tieren möchten. uns regelmäßig Material per Post zugeschickt und Nähere Information informierst deine Schule / ­erhaltet ihr unter deine Fakultät über jugendtheaterrat@gmx.de. ­unsere Angebote.

Jugendtheaterrat  

Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei. Anmeldungen per E-Mail an theaterpaedagogik @theater-erlangen.de.

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Bayerische Theater haben den Jugendtheaterrat ins Leben gerufen, um mehr Teilhabe und Mitbestim­ mung von Jugendlichen an Theatern zu ermöglichen. Im Manifest der „Inter­ nationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und ­Jugendliche“ stehen eben diese im Fokus: „Kunst und Kultur spielen für unser Zusammenleben eine zentrale Rolle. Sie ­ermöglichen es uns, ­gemeinsam mit Kindern

ANGEBOTE FÜR PÄDAGOG*INNEN Saisonauftakt für Pädagog*innen 11.10.21 18.00 Uhr, ­Foyercafé Eine neue Spielzeit ist ­immer ein Anlass für neue Zusammenarbeit! Wir ­laden Sie auch dieses Jahr wieder recht herzlich ein, den Saisonauftakt mit uns zu feiern! Zum Beginn dieser Spielzeit informieren wir Sie über unseren neu­ en Spielplan und alle wei­ teren Angebote, die Sie in dieser Spielzeit mit Ihren


Gruppen/Schüler*in­nen buchen können. ­Gerne ge­ hen wir hier auch persön­ lich und individuell auf Ihre Fragen und Anregun­ gen ein. Wir freuen uns auf das Kennenlernen und den Austausch mit ­Ihnen! Im Anschluss können Sie kostenlos die Vorstellung Was ihr wollt besuchen. Verbind­liche Anmeldung an theaterpaedagogik@ theater-erlangen.de.

Fortbildungen für Pädagog*innen Wir bieten regelmäßig Fortbildungen zu aktuel­ len theaterrelevanten ­Themen an. Die genauen Themen und Termine ­finden Sie rechtzeitig in unseren Monatsspiel­ plänen, auf der Website und im Pädagog*innen-­ Newsletter!

Theaterpädagogische Begleitworkshops Wenn Sie einen Vorstel­ lungsbesuch noch etwas intensiver vor- oder ­nachbereiten wollen, ­empfehlen wir Ihnen ­unsere theaterpädagogi­ schen ­Begleitworkshops. Sie können in Ihrem ­Klassenzimmer oder nach Absprache im Theater durchgeführt werden und befassen sich mit

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ausgewählten Schwer­ punkten der jeweiligen In­ szenierung. Die Work­ shops sind in Verbindung mit ­einem Theaterbesuch ­kostenfrei, ansonsten ­fallen 3,00 € pro Person an. Dauer: ca. 90 Minuten.

Patenjahrgänge

Für ausgewählte Inszenie­ rungen bieten wir Ihnen Materialmappen zur Voroder Nachbereitung Ihres Theaterbesuchs an. Das Begleitmaterial kann ab dem Tag der Premiere kostenfrei bei uns per E-Mail angefordert wer­ den. Eine Übersicht aller Materialmappen finden Sie auf ­unserer Website.

Für die Dauer eines ­Schuljahres befasst sich ein ­gesamter Jahrgang ­fächerübergreifend mit ­einer ausgewählten Insze­ nierung, sodass am Ende eine abschließende ­Präsentation der Ergebnis­ se innerhalb des Theaters oder der Schule stattfin­ den kann. Auch hier bieten wir nicht nur unsere ­Unterstützung, sondern auch Probenbesuche, Workshops, Vorstellungs­ besuche und Nachberei­ tungen an. Sie möchten mit Ihren Schüler*innen Patenklasse oder Paten­ jahrgang werden? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an!

Patenklassen

Abos für Schüler*innen

Zu allen Kinder- und ­Jugendinszenierungen ­suchen wir Klassen/ Kindergruppen, die sich genauer mit einer Insze­ nierung beschäftigen ­wollen. Dazu gehört natür­ lich eine gute Vorbereitung, sowie ein Probenbesuch, ein theaterpädagogischer Workshop und nicht z­ uletzt ein Vorstellungsbesuch mit Nachgespräch. Die Möglichkeit, Patenklasse zu werden, besteht für alle Schulen/Kindergärten ­Erlangens und ­Umgebung.

Begeistern Sie Ihre ­Schüler*innen und Kinder fürs Theater und erleben Sie gemeinsam einen Abend, der viel Gesprächs­ stoff bietet. Die Abos ­können sowohl von Schu­ len als auch privat ge­ bucht werden. Mit dem Kauf des Abos sparen Sie rund 25 % gegenüber dem Einzelkartenkauf. Bei 10 geworbenen Schü­ ler*innen erhalten ­Lehrer*innen ein ermäßig­ tes Schüler*innen-Abo. Bei 20 geworbenen ­Schüler*innen haben Sie

Theaterpädagogisches Begleitmaterial


die Wahl zwischen zwei ermäßigten Abos oder ­einem Gratis-Abo nach Wahl.

werfen einen Blick in die vielen unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Werk­ stätten des Theaters, ­sowohl vor als auch hinter der Bühne. Kosten pro Teilnehmer*in: Sichtungsvorstellungen 3,00 €, Anmeldung Wenn Sie sich nicht sicher und Buchung über sind, ob ein Stück das ­theaterpaedagogik@ Richtige für Ihre Kinder­ theater-erlangen.de. Maximale Personenzahl: gartengruppe/Schul­ klasse ist, dann besuchen 30 Sie eine unserer Sich­ tungsvorstellungen. KOOPERATIONEN Für Pädagog*innen ist es möglich, nach jeder Wiederaufnahme und zur Kulturfüchse zweiten oder dritten ­Vorstellung nach einer Die Kulturfüchse sind ein Premiere eine Freikarte zu innovatives Vermittlungs­ erhalten. Die jeweiligen programm der frühkind­ Termine werden im News­ lichen Bildung, das jahr­ letter für Pädagog*innen gangsübergreifend vom veröffentlicht. Wenn Sie Kindergarten bis zur 4. teilnehmen möchten, Klasse erfolgt. Die Koope­ schreiben Sie bitte unter rationspartner sind das Angabe Ihres Namens Theater Erlangen, das und der Institution, für die Kunstpalais Erlangen, die Sie tätig sind, eine E-Mail Stadtbibliothek Erlangen an das Team der Theater­ sowie die Hermann-Hede­ pädagogik. nus-Grundschule, die Mönauschule und der ­Erna-Zink-Kindergarten. Das Programm beinhaltet Führungen unterschiedliche Einhei­ ten, die abwechselnd im In einem über 300 Jahre Theater, im Kunstmuseum, alten Theater gibt es viel der Stadtbibliothek und in zu entdecken und noch viel mehr zu erfahren! Bei der Schule stattfinden. Die Kinder lernen dabei die unserer Theaterführung mitwirkenden Kulturinsti­ erzählen wir Ihnen und­ ­Ihren Schüler*innen von tutionen kennen und kön­ den Anfängen des Hauses, nen diese nicht nur im entdecken verborgene Stadtraum verorten, son­ Theatergeheimnisse und dern auch bald schon

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eigenständig in ihre Le­ benswelt integrieren. Das Programm entstand 2015, die Entwicklung wurde im Rahmen des Programms Kunst und Spiele von der „Robert Bosch Stiftung“ und der „Stiftung Bran­ denburger Tor“ gefördert.

Kulturfuchs Ein Kulturfuchs ist an Kunst- und Kultur interes­ siert und geht mindestens schon in die 5. Klasse! Mit deinem KULTURFUCHS-­ Ausweis kannst du dich zu den Veranstaltungen anmelden. Du kannst zu Aufführungen und Work­ shops im Theater Erlangen gehen. Im Kunstpalais kannst du eine Ausstel­ lung besuchen und dich kreativ mit den Kunst­ werken auseinander­ setzen. Für jede Aktion, bei der du mitgemacht hast, bekommst du einen ­Stempel in deinen ­KULTURFUCHS-Ausweis.


Wenn du genug Stempel gesammelt hast, wirst du am Ende der Spielzeit zu einem theatralen KULTUR­ FUCHS-Überraschungs­ tag eingeladen! Anmeldungen bitte per E-Mail an theaterpaedagogik@­ theater-erlangen.de.

Texte+Theater ist eine Kooperation des Theater Erlangen, der Stadtbibliothek Erlangen sowie der Eichendorff­ schule. Das Projekt geht im Schuljahr 21/22 in die sechste Runde und befä­ higt alle teilnehmenden Schüler*innen innerhalb eines Schuljahres zu einer kreativen und künst­ lerischen Auseinander­ setzung mit Literatur aller ­Arten. Die Abschluss­ präsentation in Form eines Bookslams findet im ­Foyercafé des Theater ­Erlangen statt.

NEWSLETTER Newsletter für Päda­ gog*innen Sie möchten keine wich­ tigen Termine für Ihre Schüler*innen verpassen und immer wissen, wann die nächste Sichtungs­ veranstaltung oder Fort­ bildung ansteht? Mit dem Newsletter für Päda­ gog*innen erhalten Sie ­monatlich ­unsere Ange­ bote zugeschickt und sind immer up to date! Um in den Verteiler aufgenom­ men zu werden, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

Familien-Newsletter Der Newsletter wird ein­ mal im Monat per Mail ­zugesendet und hilft Ihnen dabei, keine der aktuellen Inszenierungen und Aktio­ nen zu verpassen! Um in den Verteiler aufgenom­ men zu werden, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

S BI TAD BL T IO TH EK ER LA N G EN

KONTAKT

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Theaterpädagogik läuft bei uns doppelt gut! Gleich zwei Theaterpädagogin­ nen – Dorothea Kuhs und Merle Bönhardt – setzen für Sie Bühne und (mobile) Stücke in Bewegung, um

Ihnen möglichst viele ­Mitmach-Angebote sowie inszenierungsbegleitende Vermittlungsarbeit bieten zu können.

Kontakt Theaterpädagogik Dorothea Kuhs Telefon 09131 862941 E-Mail dorothea.kuhs@ stadt.erlangen.de Merle Bönhardt Telefon 09131 861965 E-Mail merle.boenhardt@ stadt.erlangen.de


Gastspiele & Festivals

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GASTSPIELE IM MARKGRAFENTHEATER Rainer Glas Universal Ensemble Sounds of Cuba & the Orient 30.01.22 Der Erlanger Bandleader und Bassist Rainer Glas feiert auch sein 40. Jahr als freischaffender Profi­ musiker mit einem Konzert im Markgrafentheater. Jährlich seit 2007 spielt er hier eine Weltmusik­ jazz-Premiere mit seinem Universal Ensemble und prominenten Gästen. ­Seitdem sind drei LiveCDs entstanden. Auch am Sonntag, dem 30. Januar 2022 gibt es eine Premie­ re. Im ersten Set ist Rainer Glas mit dem Kanunvirtuo­ sen G ­ ilbert Yammine, dem Bläser Hubert Winter und der Schlagzeugerin Carola Grey zu hören. Oriental Jazz vom Feinsten. Nach der Pause steht der kuba­ nische Pianist Alberto Diaz im Mittelpunkt, der bereits seit fünf Jahren in den Gruppen von Rainer Glas spielt. Afrocuban Jazz mit Power!

Kammeroper München Das Gespenst von Canterville Musik von George Gershwin, Henry Purcell und John Dowland in deutscher Sprache, ohne Übertitel 10.05.22 Mit der Erzählung vom alt­englischen Schlossge­ spenst, über das die Schrecken der modernen Zeiten in Gestalt einer amerikanischen Familie hereinbrechen, entfes­ selte Oscar Wilde 1887 den wohl vergnüglichsten Spuk der Literaturge­ schichte. Weder Film noch Musical ließen sich diese Vorlage entgehen, ebenso wenig die zeitgenössische Oper. In der Bühnenfassung von Dominik Wilgenbus swingt die amerikanische Familie zur Musik von George Gershwin, während das 300 Jahre ältere Ge­ spenst mit den Klängen von Henry Purcell und John Dowland betört. Regie … Katja Wolff Bühne & Kostüme … Cary Gayler Mit … P ­ atricia Hodell, Heike J­ onca, Angelika Mann, Nini Stadlmann

Mit … Gilbert Yammine, ­ ubert Winter, Alberto Diaz, H Rainer Glas, Carola Grey Enthalten in folgendem Abo: Theater & Gäste I

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Gastspiel N. N. 20.02.22 Enthalten in folgendem Abo: Theater und Gäste II


FESTIVALS 20. Internationaler Comic-Salon Erlangen 16.06.–19.06.22 Der alle zwei Jahre statt­ findende Internationale Comic-Salon Erlangen ist das größte und wichtigste Festival für grafische ­Literatur im deutschspra­ chigen Raum. Er verbindet in seinem Programm Kunst und Kommerz, Mainstream und Avant­ garde. Im Zentrum des ­Internationalen Comic-­ Salons Erlangen steht die Publikums-Messe. Zahl­ reiche hochkarätige Aus­ stellungen im gesamten Stadtgebiet – Einzel­ schauen internationaler Comic-Stars ebenso wie Einblicke in die deutsch­ sprachige S ­ zene, den ­Comic-Nachwuchs, ­Themenausstellungen zur Comic-Geschichte, zu ­Comic und Neuen Medien, Computer-Animation und ein umfassendes Rahmen­ programm. Beim Comic Film Fest sind neben neu­ en Comic-Verfilmungen alle Formen des Anima­ tionsfilms zu sehen. Die Max und Moritz-Gala im Markgrafentheater (Freitag, 17. Juni 2022) ist der H ­ öhepunkt des Salons. comic-salon.de

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16. Treffen bayerischer Theaterjugendclubs in Erlangen 15.07.–18.07.22 Markgrafentheater & ­Theater in der Garage

39. Erlanger Schultheatertage 22.07.–27.07.22 Markgrafentheater & ­Theater in der Garage & BÜHNE DIGITAL

Das Theater Erlangen darf 2022 Gastgeber für das 16. Treffen der bayerischen Theaterjugendclubs sein! An vier Tagen im Juli ­werden Jugendclubs aus den verschiedensten Städten Bayerns nach ­Erlangen reisen und sich gegenseitig ihre aktu­ ellen Produktionen oder Arbeitsstände zeigen, Workshops besuchen und Theater für sich neu definieren. Die Bühnen des Theater Erlangen ­werden also nicht nur von vielen jungen Menschen bespielt werden, sondern auch eine Plattform für ein Zusammenkommen, Kennenlernen und für jede Menge kreativen Aus­ tausch bieten. Sehen, aus­ probieren, präsentieren, klatschen – all das und noch viel mehr wird das ­älteste bespielte Barock­ theater Süddeutschlands auf Trab halten.

Das Theater Erlangen lädt auch in dieser Spielzeit Theater-AGs aus Erlangen und Umgebung ein, ihre im Schuljahr ­er­arbeiteten Stücke zu präsentieren: Klassische Dramen stehen genauso auf dem Pro­ gramm wie Inszenierun­ gen zeitgenössischer ­Theatertexte und selbst­ entwickelte Stücke. Ob analog, digital oder ­hybrid – Kreativität und Spiel­ freude sind keine Grenzen gesetzt! Anmeldungen sind ab Dezember 2021 möglich.


42. Erlanger Poetenfest 25.08.–28.08.22 Mit annähernd hundert Einzelveranstaltungen rund um die aktuelle ­Literatur zählt das 1980 gegründete Erlanger ­Poetenfest zu den größten und renommiertesten ­Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt stehen die langen Lesenachmit­ tage im Schlossgarten. In halbstündigen Lesungen können die Besucher*in­ nen eine ­große Bandbreite aktueller ­Literatur kennen­ lernen. ­Jeweils im An­ schluss an die Lesungen auf dem Hauptpodium fin­ den auf den ­Nebenpodien moderierte Gespräche statt. Die abendlichen ­Autorenporträts im Mark­ grafentheater sind jeweils ­einer*m hochrangigen ­Autor*in gewidmet. Litera­ rische Übersetzer*innen stellen in der Erlanger Übersetzerwerkstatt ihre aktuellen Projekte vor. Eine andere Besonderheit des Erlanger Poetenfests sind die zahlreichen Ge­ spräche und Diskussionen zu aktuellen gesellschaft­ lichen und ­politischen Themen. Kinder- und ­Familienveranstaltungen, Ausstellungen, Perfor­ mances und Konzerte ­runden das Programm ab. poetenfest-erlangen.de

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Abonnements

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Nun möchten wir aber endlich wieder Leben in unseren Spielstätten se­ Was für eine tumultreiche hen, Diskussionen führen, Auge in Auge mit Ihnen Spielzeit liegt hinter uns! sein. Unsere Abonne­ Wir haben sie zuversicht­ lich begonnen und viele ments haben wir so ge­ von Ihnen an Ihren ersten staltet, dass Termine, die Aboterminen im Theater in der letzten Spielzeit gesehen. Im November ­entfallen mussten, größ­ mussten wir uns vorüber­ tenteils nachgeholt ­werden können. Sollte Sie gehend vom analogen eine Vorstellung interes­ Theaterspiel verabschie­ den und neuen Formen sieren, welche nicht in zuwenden. Sie sind uns in ­Ihrem Abo enthalten ist, dieser schwierigen Zeit können Sie wie gewohnt treu geblieben und haben den 15 %-Gutschein ein­ uns von den ersten digita­ setzen, den wir Ihren ­Karten beilegen. Wir freu­ len Gehversuchen an mit Neugier und Experimen­ en uns unbeschreiblich tierfreude begleitet. Vielen auf ein Wiedersehen mit Ihnen und darauf, gemein­ Dank dafür! sam neue Theatererleb­ nisse zu schaffen! Liebe Abonnentinnen, ­liebe Abonnenten!

und Aufgr ränkten h c en inges der ­e ­kapazi­tät m Ende z t la ­P bis zu Ihnen geltenden ir w n e ater lich könn g esetz ln im The ­ r e e d ndreg nicht ­Absta omöglich Sitzplatz ­w hnten ten um ­gewo ­ it Ihren ten. Wir b ! ­anbie erständnis ­V

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Abo Premiere

Abo Freitag

Was ihr wollt 24.09.21 Glückliche Tage 22.10.21 Volksfeind for Future 15.01.22 GRNDGSTZ (UA) 05.03.22 Mein Vater und seine Schatten 30.04.22 N. N. 25.06.22

Was ihr wollt Momentum Der Untertan Volksfeind for Future So oder so – Hildegard Knef Mein Vater und seine Schatten

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Abo Montag

Abo Samstag

Was ihr wollt 27.09.21 Der Untertan 01.11.21 Glückliche Tage 13.12.21 Volksfeind for Future 17.01.22 GRNDGSTZ (UA) 21.03.22 Mein Vater und seine Schatten 11.07.22

Was ihr wollt Momentum Der Untertan Volksfeind for Future So oder so – Hildegard Knef GRNDGSTZ (UA)

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Abo Donnerstag

Abo Sonntag

Was ihr wollt Glückliche Tage Volksfeind for Future Der Untertan Mein Vater und seine Schatten GRNDGSTZ (UA) Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

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07.10.21 18.11.21 27.01.22 31.03.22 05.05.22 30.06.22

Was ihr wollt Der Untertan Volksfeind for Future So oder so – Hildegard Knef GRNDGSTZ (UA) Mein Vater und seine Schatten Kat. I 130,50 / 65,28 € Kat. II 112,50 / 56,28 € Kat. III 72,00 / 36,00 € Kat. IV 45,00 / 22,50 €

08.10.21 12.11.21 04.02.22 11.03.22 08.04.22 06.05.22

25.09.21 13.11.21 05.02.22 12.03.22 09.04.22 21.05.22

26.09.21 31.10.21 16.01.22 13.02.22 20.03.22 10.07.22


Theater und Gäste I So oder so – Hildegard Knef Der Untertan Was ihr wollt Volksfeind for Future Das Gespenst von Canterville N. N.

Theater Pur I 02.10.21 29.10.21 17.02.22 13.03.22 10.05.22 26.06.22

PROTEST4 (UA) Volksfeind for Future Was ihr wollt Der Untertan GRNDGSTZ (UA)

18.10., 19.10.21 17.01.22 16.02.22 29.03.22 19.05.22

Kat. I 97,50 € / 48,77 € Kat. II 85,50 € / 42,77 € Kat. III 58,50 € / 29,25 € Kat. IV 40,50 € / 20,25 €

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Theater Pur II Theater und Gäste II So oder so – Hildegard Knef Der Untertan Volksfeind for Future Gastspiel N. N. GRNDGSTZ (UA) Was ihr wollt

03.10.21 30.10.21 26.01.22 20.02.22 22.03.22 28.05.22

Theater & Konzert (bestehend aus drei­ mal Theater & drei ­Konzerten des gVe)

Kat. I 69,60 € / 34,80 € Kat. II 60,00 € / 30,00 € Kat. III 38,40 € / 19,20 € Kat. IV 24,00 € / 12,00 € zzgl. Preise Konzerte

144

11.10.21 03.02.22 23.03., 24.03., 28.03.22 04.05., 05.05.22 29.06.22

Kat. I 86,25 € / 43,14 € Kat. II 77,25 € / 38,64 € Kat. III 57,00 € / 28,50 € Kat. IV 43,50 € / 21,75 €

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Was ihr wollt National Symphony Orchestra of Ukraine hr-Sinfonieorchester So oder so – Hildegard Knef Der Untertan Orchestre National de Belgique

Was ihr wollt Der Untertan „Aufruf an alle!“ – Sophie Scholl Auf hoher See GRNDGSTZ (UA)

09.10.21 06.12.21 17.01.22 12.02.22 30.03.22 23.05.22

Abo Familie (dreimal mit Kindern ins Theater, dreimal von der kostenlosen Kinderbetreuung durch unsere Theater­ pädagoginnen profitieren) Der Bau In einem tiefen, dunklen Wald …   All das Schöne Megafad   Auf hoher See Es war einmal … 5   Kat. I 67,20 € / 51,60 € Kat. II 65,10 € / 49,90 € Kat. III 63,00 € / 48,20 € Kat. IV 58,80 € / 44,80 €

26.09.21 28.11.21 30.01.22 03.04.22 08.05.22 12.06.22


Schüler*innen Ü14

Sixpack! Das Wahl-Abo

„Aufruf an alle!“ – Sophie Scholl 26.10.21 Tschick 23.11.21 Der Untertan 30.03.22 Was ihr wollt 30.05.22

Sechsmal alleine ins ­Theater, dreimal in Be­gleitung oder zu sechst an einem Abend: Wie Sie möchten. Dabei legen Sie Stücke und Termine selbst fest.

Kat. I & II 30,75 € Kat. III & IV 20,26 €

Kat. I 130,50 € / 65,28 € Kat. II 112,50 € / 56,28 € Kat. III 72,00 € / 36,00 € Kat. IV 45,00 € / 22,50 €

Schüler*innen Ü16 I PROTEST4 (UA) Volksfeind for Future Was ihr wollt Der Untertan GRNDGSTZ (UA)

18.10., 19.10.21 17.01.22 16.02.22 29.03.22 19.05.22

Gemischtes Wahl-Abo Zwei Vorstellungen im Markgrafen­ theater, zwei Vorstellungen im Theater in der Garage und ein Extra im ­Gegenwert von bis zu 8,00 Euro

Kat. I & II 45,77 € Kat. III & IV 24,77 €

Kat. I 73,10 € / 36,56 €

Schüler*innen Ü16 II

Weihnachts-Abos 2021

Was ihr wollt Der Untertan „Aufruf an alle!“ – Sophie Scholl Auf hoher See GRNDGSTZ (UA) Kat. I & II 40,89 € Kat. III & IV 25,14 €

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11.10.21 03.02.22 23.03., 24.03., 28.03.22 04.05., 05.05.22 29.06.22

Ab dem 02.11.21 können wieder die ­beliebten Weihnachts-Abos gebucht werden – machen Sie anderen (oder sich selbst) eine Freude! Nähere ­Informationen finden Sie ab Ende ­Oktober unter theater-erlangen.de.


Abonnementbedingungen

Bei Abholung an der ­ heaterkasse können Sie T bar oder mit EC-Karte Ein bestehendes Abonne­ ­bezahlen. Beim Kauf ment verlängert sich auto­ ­eines Abos (nicht bei Wahl- und Weihnachts-­ matisch um eine weitere Spielzeit, wenn nicht frist­ Abos) er­halten Sie zusätz­ gerecht eine Kündigung lich zwei Ermäßigungs­ eingeht. Ausnahmen sind gutscheine über 15 % für Schüler*innen-Abos, diese eine Vorstellung Ihrer Wahl. ­verlängern sich nicht ­automatisch und können Ein Kartentausch ist nur von Schüler*in­nen ­zweimal pro Spielzeit bis ­erworben werden (bitte spätestens drei Tage vor der ­Veranstaltung möglich Nach­weis beim Kauf vor­ (bei Coronabedingungen legen). wird auf die sonst anfal­ lende Umtauschgebühr Wahl-Abos sind ab dem von 2,00 € verzichtet). Kaufdatum ein Jahr lang Beim Umtausch besteht gültig. Der Kaufwert kein Anspruch auf einen bleibt auch darüber hin­ ­bestimmten Sitzplatz oder aus bestehen, allerdings eine bestimmte Preiskate­ verfällt das Anrecht auf 25% ­Vergünstigung ge­ gorie. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ist die genüber dem regulären Vorstellung, in die ge­ Kartenpreis. Die Weih­ nachts-­Abos enden mit tauscht wird, teurer, muss der ­letzten Vorstellung ein Kartenaufpreis gezahlt werden. Ist die Karte im ­jeweiligen Abo. günstiger, erhalten Sie ­einen Restwertgutschein. Für einen Abo- oder Sitz­ platzwechsel wenden Sie Bei Eigenproduktionen sich bitte an die Theater­ des Theater Erlangen ist kasse. Bei Verlängerung nur ein Tausch des Vor­ eines ermäßigten Abos benötigen wir Ihre gültige stellungstermins möglich. Ermäßigungsberechtigung. Sollte dies nicht mehr möglich sein, kann nur in Bei Zusendung der Abon­ eine andere Eigenproduk­ nement-Karten erfolgt die tion getauscht werden. Zahlung per Lastschrift Bei Tausch eines Gast­ (gebührenfrei) oder auf Rechnung (Bearbeitungs­ spiels kann je nach gebühr: 5,00 €). Verfügbarkeit in ein ande­ res Gastspiel getauscht werden sowie in alle Hausproduktionen.

146

Die Konzerte im Abo Theater & Konzert können nur gegen einen anderen Konzerttermin getauscht werden. Umtauschgut­ scheine des Theaters ­können nur an der Theater­ kasse eingelöst werden. Bitte teilen Sie uns eine Änderung Ihrer Kontakt­ daten (Name, Adresse, Bankverbindung) schnellstmöglich mit.


Karten & Service

147


KARTENKAUF Tageskasse Theaterstraße 1 91054 Erlangen Telefon 09131 862511 Fax 09131 862255 service@theatererlangen.de Mo, Mi, Do 12.00–18.00 Uhr Di, Fr 10.00–16.00 Uhr Sa 11.00–14.00 Uhr Bitte beachten Sie die verkürzten Öffnungs­zeiten der Theaterkasse wäh­ rend der Spielzeitpause und zwischen den Jahren. Über tagesaktuelle Änderungen informieren wir Sie auf theatererlangen.de.

Abendkassen (jeweils eine Stunde vor Vorstellungs­beginn) Markgrafentheater Theaterplatz 2 Telefon 09131 862199 Theater in der Garage Theaterstraße 5 Telefon 09131 862380

Online-Kartenkauf Online erhalten Sie unsere Tickets auf theater-erlangen.de oder

148

reservix.de. Hierbei fallen weitere Gebühren an.

Reservierungsfristen Gern nehmen wir Reser­ vierungswünsche tele­ fonisch oder schriftlich entgegen. Reservierte Karten können innerhalb einer Woche an der Tages­ kasse abgeholt oder ­zu­geschickt werden (bei ­Coronabedingungen wird auf die Versandpauschale von 2,50 € verzichtet). Wenn die Zusendung nicht mehr möglich ist, reser­ vieren wir Ihnen Karten mit Erteilung einer Einzugs­ ermächtigung zur verbind­ lichen Abholung an der Abendkasse.

Kartenumtausch / Rückgabe Ein Kartenumtausch ist nur bis drei Tage vor dem Vorstellungstermin möglich (bei Corona­ bedingungen wird auf die sonst anfallende Um­ tauschgebühr von 2,00 € verzichtet). Es besteht kein Anspruch auf Rück­ nahme von gekauften ­Karten. Für nicht besuchte Ver­anstaltungen oder nicht recht­­zeitig ­getauschte Karten kann nachträglich kein Ersatz geleistet werden.

Geschenkgutschein Gutscheine erhalten Sie an der Theaterkasse oder online unter theater-erlangen.de.

Programmänderungen Aufgrund von Krankheit oder betriebsinternen Gründen sind Termin- und Stückänderungen möglich. Wir informieren Sie recht­ zeitig.

Eintrittskarte als VGN-Fahrschein Kostenlose und umwelt­ freundliche An- und Abrei­ se ohne Parkplatzsuche: Nutzen Sie Ihre Eintritts­ karte vier Stunden vor dem jeweiligen Vorstel­ lungsbeginn bis Betriebs­ schluss als Fahrschein in allen VGN-Verkehrsmitteln (DB: 2. Klasse, zuschlag­ freie Züge) im gesamten Verbundgebiet zur einma­ ligen Hin- und Rückfahrt.

Bis au f We beim iteres müs Kar te sen nka daten hinter uf Kontak tlegt Ü Hygie ber die ak werden. tuelle nema ren w ßnahmen n in ir S ie Webs auf un formie­ite se mail v und per Se rer or Ihr r viceem besuc Theater­h.


VORVERKAUFSSTELLEN

Herzogenaurach

Erlangen

NN-Ticket-Point Herzogenaurach An der Schütt 26 Telefon 09132 780120

Erlangen Ticket Fuchsenwiese 1 Telefon 09131 800555 EN-Ticket-Point Hauptstraße 38 Telefon 09131 9779310 Fürth Franken-Ticket Kohlenmarkt 4 Telefon 0911 749340 FN-Ticket Point Schwabacher Straße 106 Telefon 0911 2162777 Nürnberg

Das Theater Erlangen ist Kulturpartner der KulturTafel Erlangen. Diese ermöglicht Men­ schen mit geringem Einkommen den Besuch von Veranstaltungen ERMÄSSIGUNGEN des Theater Erlangen. & RABATTE Wir machen Theater für alle und unterstützen Ermäßigte Preise gelten für: die KulturTafel daher aus Überzeugung. Bitte ­sprechen Sie uns gern – Schüler*innen, Studie rende und Auszubildende auf ­dieses Angebot an! (bis zum 30. Lebensjahr) ­Weitere Informationen ­finden Sie auch unter ­diakonie-erlangen.de. – Empfänger*innen von Berufsausbildungsför derung, Personen im Freiwilligen Sozialen /  Öko­­­logischen / Kultu­ rellen Jahr (bis zum 30. Lebensjahr)

Nürnberg Ticket GmbH Ludwigsplatz 12–24 (Wöhrl) – Empfänger*innen der Telefon 0911 204295 Grundsicherung, ALG II, Asylbewerber*in­nen, NN-Ticketcorner Inhaber*innen des Mauthalle Erlangen-Pass / der Hallplatz 2 Activ-Card Telefon 0911 2162298

Stadt Nürnberg Kulturinfo – Schwerbehinderte (ab 50 % GdB) – BegleitKönigstraße 93 personen von schwer­Telefon 0911 2312530 behinderten Menschen mit Merk­zeichen B Forchheim erhalten eine Freikarte Nordbayerische – Gruppen ab 15 Personen Nachrichten erhalten 15 % Rabatt Hornschuchallee 7–9 auf den regu­lären Karten­Telefon 09191 722029 preis

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KulturTafel Erlangen


Saalplan Markgrafentheater 3. Rang Mitte 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15  16  17 18 19 20  21 22 23 24 25 26 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

Ra ng 1  2  re Mit 1  3  ch te 2  4 l t 1  3 4  5  s sei te 6 2    1. 3  5 6  7  Ra 4   7 8 5 ng  6  8  7 2  r M 3  ec it t e 4 h 3   5 ts ls 4  ei  6 3  5  te  7 4  6  5  7  6  8 7  8

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1 2 3  4  5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23  24

1  2 3 4 5 6 7 8

2.

1 2 3 4 5 6 7 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 1 2 3 4 5 6 Mittelloge

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1 2 3 4 5  6 7 8 9 10

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V

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 VIII IV

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 VII

III

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 VI 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 V

II I

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 IV 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 III 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 II Parkett Bühne

1. Kategorie

2 1

I

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

1 2

3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

X

VI

14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

XI

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

2. Rang Seite links

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

VII

10 9 8 7 6 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6  5 4  3  2 1

ze

VIII

1. Rang Seite links

ät 1. Rang Seite rechts

XIII

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 XII

11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

pl

6 7 8 9 10

hl

2. Rang Seite rechts

1 2 3 4 5 6 7

X

IX

2. Kategorie 3. Kategorie 4. Kategorie 5. Kategorie

Saalplan Theater in der Garage X IX VIII

70  71 61   62   63   64   65   66   67   68   69 52   53   54   55   56   57   58   59   60

VII

44   45   46   47   48   49   50   51

VI

37   38   39   40   41   42   43

V

30   31   32   33   34   35   36  Rollstuhlplatz

IV

22   23   24   25   26   27   28   29   

III

14   15   16   17   18   19   20   21   

II

7   8    9   10   11   12   13   

I

1   2   3   4   5   6    Bühne

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Preise und Ermäßigungen MARKGRAFENTHEATER Kategorie Normalpreis / ermäßigt

1

2

29,00 / 14,50 25,00 / 12,50

3

4

5

16,00 / 8,00

10,00 / 5,00

6,00

10,00 / 5,00

Klassen, Studierendengruppen bei Buchung über Lehrer*in/ Dozent*in

7,00

Joker-Vorstellung

8,00

Weihnachtsmärchen Normalpreis / ermäßigt Weihnachtsmärchen Schulklassen/ Kitas

18,00 / 9,00

16,00 / 8,00

14,00 / 7,00 6,00

Für Sonderveranstaltungen wie z. B. Silvestervorstellungen oder Gastspiele werden Preiszuschläge erhoben.

THEATER IN DER GARAGE

Normalpreis / ermäßigt Schulklassen Abendspielplan Kindertheater (3 – 9 Jahre) Normalpreis / ermäßigt

14,00 / 7,00 6,00 10,00 / 5,00

Schulklassen im Kindertheater

4,00

Spielclub-Produktion

4,00

BÜHNE DIGITAL

Stream / Live-Vorstellungen / ermäßigt

6,00–18,00 / 3,00–9,00

Lesungen, Extras

Z 1–5 / ermäßigt

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6,00–16,00 / 3,00–8,00


Joker-Vorstellungen

IHR THEATERBESUCH

Garderobe

Bei einer Joker-Vorstellung kostet jede Karte auf allen Plätzen im Markgrafen­ theater nur 8,00 € – auch im Vorverkauf.

Servicemail

Gemäß der Brandschutz­ verordnung der Stadt Erlangen müssen Mäntel, Jacken, Rucksäcke und große Taschen an der Gar­ derobe abgegeben wer­ den. Dies ist für Sie kosten­ frei. Die Garderobe ist die ganze Vorstellung über durch Abendpersonal besetzt.

Die Termine werden vier bis sechs Wochen vor der Joker-Vorstellung im Monatsleporello und auf der Homepage ange­ kündigt. Bei externen Vorverkaufsstellen oder bei Online-Buchung fällt ein Vorverkaufszu­ schlag an.

Mobile Stücke Für Aufführungen von Mobilen Stücken in Ihrem Klassenzimmer berech­ nen wir 4,00 € pro Schü­ ler*in, außerhalb Erlangens kommen 30,00 € Reise­ zuschlag hinzu.

Theaterworkshop für Kinder

Gerne lassen wir Ihnen vor Ihrem Theaterbesuch per E-Mail die wichtigsten Informationen zum Stück zukommen (Spiel­dauer, Pause etc.). Wenn Sie ­zukünftig die Servicemail erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an die Theaterkasse.

Nacheinlass Regelmäßige Information

Bitte haben Sie Verständ­ nis, dass nach VorstelFalls Sie den Monatsspiel­ lungs­beginn im Markgra­ plan kostenlos per News­ fentheater kein Sitzplatz­letter oder postalisch er­ ­anspruch mehr besteht. halten möchten, teilen Sie Ein Nach- und Wiederein­ dies bitte an der Theater­ lass ist nur im 2. und 3. kasse mit oder senden Sie Rang möglich. Im Theater in der Garage ist auf­ eine E-Mail an presse@ theater-erlangen.de. grund der Bühnensitua­ tion kein Nach- oder ­Wiedereinlass möglich. Vorstellungsbeginn

Foto- und Im Markgrafentheater Videoaufnahmen ­beginnen die Abend­ vorstel­lungen in der Regel um 19.30 Uhr, sonntags Die Teilnahme an den Das Aufzeichnen von Vor­ um 18.00 Uhr. Im Theater stellungen, auch von ­Ferienworkshops unserer Theater­pädagogik in der Garage beginnen kurzen Sequenzen, ist aus die Abendvorstellungen kostet 15,00 € / erm. urheberrechtlichen um 20.00 Uhr. Darüber 7,00 € (inkl. Pausensnack). Gründen nicht gestattet. ­hinaus gibt es ver­einzelte Bitte schalten Sie Ihr Die inszenierungs­be­ gleiten­den Workshops sind Vorstellungen an Sonn­ Telefon während der Vor­ tagen um 15.00 Uhr. im Zu­sammenhang mit stellung aus. ­einem Vorstellungs­besuch kostenfrei, ansonsten ­beträgt die Teilnahme­ gebühr 3,00 € p. P.

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BARRIEREFREIHEIT Zugang zu Tages- und ­Abendkassen

Rollstuhlplätze

Bitte informieren Sie unse­ re Mitarbeiter*innen der Theaterkasse bereits beim Kartenkauf, wenn Sie Die Tageskasse in der einen Rollstuhlplatz benö­ Theaterstraße 1 sowie die tigen. Über die Theater-Bar Abendkassen im Theater (Seite Wasserturmstraße) in der Garage und im ist der stufenlose Zugang Markgrafentheater sind für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei erreichbar. möglich. Das Einlassper­ sonal bringt Sie mit dem Induktive Höranlage  Aufzug zu den Rollstuhl­ plätzen im 1. Rang. Das Mit unserer induktiven Foyercafé ist leider noch Hör­anlage können Men­ nicht barrierefrei erreich­ schen mit einem Hörgerät bar. Der Bau eines Auf­ (Schalterstellung „T“ ) zugs ist geplant, damit in alle Vorstellungen im Saal Zukunft allen ein uneinge­ des Markgrafentheaters schränkt barrierefreier verfolgen. Bitte lassen Sie Zugang zum Markgrafen­ sich beim Kartenkauf von theater möglich ist. unserer Theaterkasse beraten. Sie erhalten den Im Theater in der Garage ermäßigten Kartenpreis. stehen ebenfalls Rollstuhl­ plätze zur Ver­fügung. Der Zugang ist eben­erdig. Plätze mit Induktions­ schleife: Bei Bestuhlung von 13 Reihen im Par­kett ab Reihe 4 bis ein­ Stückeinführung für Rollstuhl­fahrer*innen schließlich Reihe 12, bei Bestuhlung von 10 Reihen im Parkett ab Reihe 1 Die Dramaturg*innen bis einschließlich Reihe kommen 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn zu 9. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Ihnen und geben Ihnen Abstands­regelungen Einblicke in Stück und In­ nicht alle Plätze zur Ver­ szenierung. Bitte sagen fügung stehen. Sie dem Kassen- oder Abendpersonal Bescheid, wenn Sie dies wünschen.

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Ermäßigungen beim Kartenkauf Für Schwerbehinderte (ab 50 % GdB) gelten die ermäßigten Kartenpreise. Begleitpersonen von schwerbehinderten Men­ schen mit Merkzeichen B erhalten eine Freikarte.

Parkplätze in Theaternähe Parkplätze für Menschen mit Behinderung befinden sich in der Wasserturm­ straße.

Eurokey-WC Ein WC mit Eurokey-Zu­ gang befindet sich schräg gegenüber vom Eingang zum Markgrafentheater in der Passage.


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Team & Gäste

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TEAM

Niklas Handrich Eike Hannemann Matthias Kaschig Katja Ott Jonathan Lomani Intendantin Jan Langenheim Katja Ott Theaterpädagogik Kyra Lisa Peters Brigitte Alexandra Goebel Mario Portmann Assistentin der Intendanz Merle Bönhardt Helge Schmidt und Leiterin Vorderhaus Dorothea Kuhs Antonia Ruhl (in Elternzeit) Franziska-Theresa Schütz Matthias Spaniel N. N. Jana Vetten Assistent*in der Intendanz und P ­ rojektkoordinator*in Ensemble Pascal Wieandt

Künstlerisches Betriebsbüro Susanne Ziegler Leiterin Vesna Löhr Mitarbeiterin

Dramaturgie Karoline Felsmann Leitende Dramaturgin Linda Best Udo Eidinger Dramaturg*innen

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit Marco Eschenbach Leiter Lisa Giesinger Magdalena Naporra Mitarbeiterinnen

FSJ Kultur

Juliane Böttger Hermann Große-Berg Ralph Jung Max Mehlhose-Löffler Leon Amadeus Singer Alissa Snagowski Nina Lilith Völsch Elke Wollmann Janina Zschernig

Ehrenmitglied des Ensembles Winfried Wittkopp

Gastschau­spieler*innen Lisa Fedkenheuer Enrique Fiß Rudolf Klein Martin Maecker Jannik Mioducki Robert Naumann Jost op den Winkel Lola Wittstamm

Regie Anastasija Bräuniger Inda Buschmann Elina Finkel

156

Bühne / Kostüme Atelier LANIKA Ines Bartl Elena Bulochnikova Sandra Dehler Jens Dreske Monika Gora Kathrin Hauer Nina Hofmann Franziska Jacobsen Philipp Kiefer Nina Kroschinske Eugenia Leis Ulrich Leitner Louis Caspar Schmitt Benjamin Schönecker Theda Schoppe Bernhard Siegl Birgit Stoessel

Komposition und Musikalische Leitung Jan-S. Beyer Sebastian Flaig Clemens Giebel Frieder Hepting Öğünç Kardelen Kriton Klingler-Ioannides Josefine Lukschy Alexander Meurer


Thies Mynther Ralf Schurbohm Thomas Seher Roderik Vanderstraeten Jörg Wockenfuß

Bühnentechnik

Werkstatt

Gregor Schlobat Andreas Storjohann Meister für Veranstal­ tungstechnik, Bühnenmeister

Dima Riewe Leiter

Jürgen Bohnet Daniel Drechsler Sebastian Ebert Frank Holzhäuser Lutz Plorin Ernst Tordai Pascal Wilhelm Bühnentechniker

Johanna Meyer Michael Junga Elisabeth Wuzer Schreiner*innen

Sandra Dehler Produktionsleiterin

Video Jens Dreske Kathrin Hauer Kai Wido Meyer Jonas Plümke Louis Caspar Schmitt Theda Schoppe

Michaela Fuchs-Jalloh Theatermalerin Harald Stockmeyer Dekorateur

Regieassistenz Beleuchtung Kyra Lisa Peters Camilla Schneider Luise Walter

Technische Abteilungen

Simon Bachtik Leiter Anuschka Freund Jan Händel Beleuchter*innen

Kristjan Meyer Technischer Leiter Ton & Video Madlen Nastoll Assistentin Jörg Seifert Konstrukteur N. N. Ausstattungsassistent*in und Inspizient*in

Renate Aurnhammer Leiterin Jacha Abuchanova Stephanie Luft Anna Rojahn Carolin Hertel Mitarbeiterinnen

Christoph Panzer Leiter Requisite Hans-Christian Fuss Frank Zeidler Tontechniker

Madita Petzold Leiterin

N. N. Video

Karin Barwig Mitarbeiterin

Cedric Sauber Daniela Schulze Veranstaltungstech­niker*innen Garage

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Kostümabteilung

Maske Sieglinde Feck Alexandra Humphreys


Verwaltung

Hausverwaltung

Eva Christina Bär Verwaltungsleiterin

Team GME

Lisa Kurth Nadine Niedermann N. N. Mitarbeiter*innen

Bewirtung Markgrafentheater

Theaterkasse

Theatercafé Garage

Benjamin Satzenhofer-­ Filmer Leiter

Mikyias Shiferaw

Claudia Brüderlein Anja Herrmann Silvia Kulla Andrea Liebe Mitarbeiterinnen Tageskasse Elfriede Gläss Silvia Klausner Mitarbeiterinnen Abendkasse

Logen- und Garderobenpersonal Brigitte Alexandra Goebel Leiterin Vorderhaus Karin Gumbrecht Maria Hoffmann Sebastian Löhr N. N. Logenschließer*innen

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N. N.


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11.05.21 17:53


Igor Levit

© Sammy Hart

© Lucas Allen

© Felix Broede/Sony Classical

© Gregory Batardon

Gautier Capuçon

Ute Lemper

Arabella Steinbacher

Highlights Konzertsaison 2021/2022

Alle Konzerte und Details:

www.gve.de

Luitpoldstraße 45, Haus C, 91052 Erlangen, sekretariat@gve.de

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/// VERANSTALTUNGEN /// E-WERK ERLANGEN CORONA EDITION 2021 | 15/07 - 25/07

HIGHLIGHTS 2021/2022 06.10. MARTIN KOHLSTEDT

MIT OLLI SCHULZ, LEA, VON WEGEN LISBETH, MOOP MAMA, MIGHTY OAKS, JOY DENALANE, LEONIDEN, MARTINA SCHWARZMANN U.A.

12.10. NIGHT WASH LIVE 29.10. SILJE NERGAARD 04.11. CHRISTINE PRAYON

SAVE THE DATE:

08.11. MORITZ NEUMEIER

OPEN AIR 2022 14/07 - 25/07

14.11. KONRAD STÖCKEL 23. & 24.11. BUKAHARA 27.11. JULIUS FISCHER 07.12. TURBOSTAAT 12.01. KLÜPFL & KOBR 14.01. MEUTE

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14.02. CLUESO 15.03. PROVINZ 31.03. DER TATORTREINIGER WWW.E-WERK.DE

TINA DICO /// 02.02.2020 MARKGRAFENTHEATER, ERLANGEN

FAT FREDDYS DROP /// 16.03.2020

10.02. FINK

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PROGRAMM UNTER WWW.E-WERK.DE

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STADTHALLE FÜRTH

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Bildnachweise 14 AdobeStock von zinkevych und master1305 sowie diverse Category:Zantedeschia_aethiopica von commons. wikimedia.org 16 dom-hill-nimElTcTNyY-unsplash, divyansh-sharma-GfIyosn6FI4-unsplash, found House & Garden Cover 50s 17 Tumbler of cola with ice commons.wikimedia.org, rob-curran-sUXXO3xPBYo-unsplash, found 1959 aau-swimming diving championships 19 ebay (Freddie Mercury), etsy, Jean Shrimpton - 1965 von commons. wikimedia.org 20 Grace Jones; 1981 album „Nightclubbing“. commons.wikimedia.org under fair use 22 Howard, A., 1997, Badland morphology and evolution PDF, Simplicity (White Sands) von commons.wikimedia. org, cate-bligh-5r1P92zYNE-unsplash, sebastian-navarro-FO9feC2vUWU-unsplash, 25 AdobeStock by master1305 and found furniture catalogue 26 found feather and Photo of Joe Mandot (1891–1921), an American lightweight boxer, also known as the New Orleans Baker Boy,

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who was active from 1909 to 1921. (Source: Flickr Commons project, 2009) 28 John Henry Dearle for Morris & Co. – Tapestry- Greenery – Google Art Project von commons.wikimedia.org, Sports photo created by master1305 – freepik. com 31 Cover of Boys’ Life, May 1924 von commons.wikimedia.org, found vintage ad 32 Found Footage Tesla Cybertruck, Gartenzwerg von commons. wikimedia.org, 1201202642_snowglobe-snow-globe-transparent-png 34 adrian-ra-G-b_DO_ a8oU-unsplash, 1694-2._Kvinne_ med_grønt_hårbånd_-_Woman_ with_green_headband_(33305521801) von commons.wikimedia.org 35 found vintage REO Power Mower Ad, found Postcard from Ebay 37 annie-spratt-cYehjQybZv4-unsplash, Ava Gardner, Los Angeles, October 1952 farm3. staticflickr.com 38 thomas-renaud-tEzFyBNxcJg-unsplash, Jerry Seinfeld flickr commons 40 Alexander Pope - Emblems of the Civil War, German_garden_gno-

me, beide commons. wikimedia.org, 41 Reise der österreichischen Fregatte Novara, Wien,Kaiserlich-K1861-75., biodiversitylibrary.org 43 CDU Wahlkampfplakat - kaspl019, Salvador Dali NYWTS, beide commons.wikimedia. org 44 Bundesarchiv_ Bild_183-2005-0812501,_Ehepaar_Heinrici,_Deutsche_Meister_im_Paartanz, Pestmasken, wiki commons 46 andre-hunter-p-I9wV811qk-unsplash 48 Elvis Presley & Ann-Margret, aliexpress 51 bruna-branco-7r1HxvVC7AY-unsplash, Flickr Commons Archive 52 Backhuysen,_Ludolf,_I_-_Christ_in_ the_Storm_on_the_ Sea_of_Galilee_-_ Google_Art_Project von commons.wikimedia.org, png.tree 54 Come_on,_gang^_ We‘re_building_ arms_for_victory _-_NARA_-_534759 von commons.wikimedia.org 57 Fotoreproductie van een foto door L. Rabbers, voorstellend een portret van Jozef Israëls, anonymous, after L. Rabbers, c. 1880


– in or before 1907, rijksmuseum.nl 58 Ueber-die-sammlung-19-jahrhundert-caspar-david-friedrich-wanderer-ueber-dem-nebelmeer, Ay-O – 96 gradation rainbow 1985, beide commons. wikimedia.org, conor-sexton-hRemch0ZDwI-unsplash 59 Hurricane Florence as it was making landfall iss056e162821 (Sept. 14, 2018) --- Hurricane Florence is pictured from the International Space Station as a category 1 storm as it was making landfall near Wrightsville Beach, North Carolina, flickr.com/nasa and found vintage ad 61 _tumblr_o58jxnbHTL1qmkrx1o1_640, random Hole, found vintage ad of Insurance Company of North America 62 Gezicht op hooggebergte met sneeuwtoppen in India, RP-F-F80410, von commons.wikimedia. org, found Pure-Pack vintage ad 64 Fra Københavns Børs, von commons.wikimedia.org, found vintage ad 71 guillermo-ferla-Oze6U2m1oYU-unsplash,

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72 1955 … bad girl on a bad day! Anne Francis in „Bad Day at Black Rock“ flickr.com/photos/x-ray_delta_one und found vintage ad 74 found vintage Guido Ruggeri Ad, diverse Überwachungskameras von commons. wikimedia.org 77 Paulina_Łapińska von commons.wikimedia. org 78 flickr.com/photos/xray_delta_one 1956 … ‚1984‘ George Orwell Book Cover, pengchen-qd-dvtbS45Qunsplash 86 Bouquet_of_Flowers_in_a_Terracotta_Vase_with_Peaches_and_Grapes_by_Anne_Vallayer-Coster von commons.wikimedia. org 91–97 Trailer: Florian Reichart 98 Paul*, Foto: Sophie Gonera 100–101 Huck Finn, Foto: Alexandra Bayer 104–127 Das Ensemble, fotografiert von Maria Ziegelböck U1, U4 flickr.com/photos/x-ray_delta_one , commons.wikimedia. org

Alle nicht benannten Bilder von Theater Erlangen und wikimedia­commons/wikimedia.org sowie Urheber, die nicht erreicht werden konnten, werden zwecks nachträglicher Rechtsabgeltung um Nachricht gebeten.


Impressum Theater Erlangen Hauptstraße 55 91054 Erlangen presse@theater-erlangen.de Intendantin Katja Ott (V.i.S.d.P.) Redaktion Linda Best, Udo Eidinger, ­Karoline Felsmann, Dorothea Kuhs, Antonia Ruhl, Valerie ­Seufert, ­Susanne Ziegler Änderungen vorbehalten! Visuelle Konzeption Neue Gestaltung GmbH Pit Stenkhoff, Nina Odzinieks, Florian Paizs Fotostrecke Ensemble Maria Ziegelböck Druck osterchrist druck und medien GmbH Nürnberg Auflage: 6.000 Ex. Dieses Spielzeitheft wurde auf umweltfreundlichem ­Recyclingpapier gedruckt. Das Theater Erlangen wird von der Stadt ­Erlangen und der Bayerischen ­ Staats­regierung gefördert. Der Rechtsträger ist die Stadt Erlangen.

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Theater Erlangen: Spielzeitheft 2021/22  

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