Im Zentrum dieser Darstellung steht eine Archvalie aus dem Staatsarchiv Rudolstadt. Im Jahre 1797 streitet der Kelbraer Seifensieder Haake mit der Zunft der Frankenhäuser Seifensieder um das Recht, Asche, einen der Rohstoffe zur Seifenherstellung, in den umliegenden Dörfern aufkaufen zu dürfen. Der Fall zeigt den Widerstreit zwischen drängender Gewerbefreiheit und überkommenen Zunftprivilegien. - Der Leser lernt auch den Prozess der konservativen Seifenherstellung kennen. Genealogische Listen ergänzen den Aufsatz.