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Mitten im Leben


Inhaltsverzeichnis

Unsere Philosophie

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Lassen Sie sich von einem modernen und kompetenten Konzept …

Unsere Geschichte

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Das Betagten- und Pflegeheim Niesenblick …

Unternehmensleitbild

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Wir stellen den Bewohner in seiner Individualität und mit seiner Biografie …

Pflegekonzept

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Wir konzentrieren uns darauf, die Selbständigkeit der Bewohner …

Informationen Von A–Z

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Hier finden sie alle Informationen über »Aktivitäten« bis »Wintergarten«

Organigramm

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Organigramm Stand 2012

Pensionspreise & Tarife (ab 1. Januar 2012)

IMPRESSUM Verlag, Redaktion und Produktion Pflegeheim Niesenblick AG Buechallme 9 CH-3608 Thun Tel. +41 (0)33 336 23 83 Fax +41 (0)33 336 23 03 info@pflegeheim-niesenblick.ch www.pflegeheim-niesenblick.ch Druck Musterdruckerei Thun Musterstrasse 20 2502 Biel / Bienne

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Gestaltung / Konzept Marc Andrea Huber Zentralstrasse 19 CH-2502 Biel / Bienne contact@marcandrea.ch www.marcandrea.ch

Finden sie den auf Ihnen angepassten Preis.

Kontaktadressen

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Sämtliche Kontaktangaben die sie brauchen.

Fotografie Michal Florence Schorro Gurzelenstrasse 44 CH-2502 Biel / Bienne michal@prune-michal.ch www.prune-michal.ch

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Unsere Philosophie

Lassen Sie sich von einem modern­en und kompetenten Konzept der Altenpflege überzeugen.

Im Alter wird die Bewältigung des Alltags oft zu einem Problem. Viele Dinge, die selbstverständlich zum Leben gehören, werden zur Anstrengung. Wir bieten Ihnen Hilfe und Unterstützung, von der benötigten modernen Infrastruktur bis hin zur kompetenten Pflege, Betreuung und Aktivierung.

Entscheiden Sie sich für eine neue Heimat, für eine neue Selbstständigkeit, die es Ihnen erla­ ubt, weiterhin mitten im Leben zu stehen. Wir bieten Ihnen eine Heimat statt einem Heim. Die Verwirklichung Ihrer individuellen Gedanken und Wünsche sind uns sehr wich­tig und diese nehmen wir ernst. Jeder Bewohner soll sein Leben selbst gestalten und Entscheidungen eigenständig treffen können. So viel Hilfe wie nötig, soviel Freiheit, wie möglich. Unser erklärtes Pflegeziel ist die Eigenständigkeit des Bewohners. Dabei können Sie sich jederzeit auf die Unterstützung unserer kompetenten Mitarbeitenden verlassen.

Förderung von Aktivitäten Wir betreuen und pflegen nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel, dass die Förderung von Lebensaktivitäten ins Zentrum rückt. Kommunizieren, sich bewegen, sich beschäftigen, soziale Bereiche des Lebens sichern sind einige Kernpunkte dieses Pflegemodells. Im Pflegeheim Niesenblick AG werden von Montag bis Freitag täglich Aktivitäten angeboten. Turnen, Sing­en, Kochen, Malen, Basteln, Gedächtnistraining sind hier einige Beispiele. Wir feiern gemeinsam Geburtstage, Jahresfeste, unternehmen Ausflü­ge in die nähere Umgebung. Jeder Bewohner bekommt bei Bedarf individuelle Aktivitäten, als Beispiele dienen hier Gehtraining oder Spiele.

- Holger Stauner, Heimleiter -

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Unsere Geschichte

Die tägliche Pflege und Betreu­ung der Bewohner ist nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel organisiert. Das Betagten- und Pflegeheim Niesen­blick wurde am 1. Juni 1991 vom Ehepaar Frau Elisabeth Wenger und Herr Paul Wenger als Kleinheim eröffnet und als Familienbetrieb geführt. Im Sommer 2009 wurde das Heim durch Umbaumassnahmen erweitert. Es verfügt nun über 2 Zweibettzimmer und 9 Einbettzimmer. Am 11.12.2001 wurde der Betrieb in die Betagtenund Pflegeheim Niesenblick AG überführt. Ab Januar 2013 wird der Name in Pflegeheim Niesenblick AG geändert. Es verfügt nun über 2 Zweibettzimmer und 9 Einbettzimmer. Am 11.12.2001 wurde der Betrieb in die Betagten- und Pflegeheim Niesenblick AG überführt. Ab Januar 2013 der Name in Pflegeheim Niesenblick AG geändert. Das Betagten- und Pflegeheim Niesen­blick wurde am 1. Juni 1991 vom Ehepaar Frau Elisabeth Wenger und Herr Paul Wenger als Kleinheim eröffnet und als Familienbetrieb geführt. Im Sommer 2009 wurde das Heim durch

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Umbaumassnahmen erweitert. Es verfügt nun über 2 Zweibettzimmer und 9 Einbettzimmer. Am 11.12.2001 wurde der Betrieb in die Betagten- und Pflegeheim Niesenblick AG überführt. Ab Januar 2013 wird der Name in Pflegeheim Niesenblick AG geändert. Das Betagten- und Pflegeheim Niesen­blick wurde am 1. Juni 1991 vom Ehepaar Frau Elisabeth Wenger und Herr Paul Wenger als Kleinheim eröffnet und als Familienbetrieb geführt. Im Sommer 2009 wurde das Heim durch Umbaumassnahmen erweitert.


Unternehmensleitbild

Das Pflegekonzept

Wir stellen den Bewohner in seiner Individualität und mit seiner Biografie in den Mittelpunkt all unserer Bemühungen.

Die tägliche Pflege und Betreu­ung der Bewohner ist nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel organisiert.

Im Pflegeheim Niesenblick AG steht die Würde des Menschen als zentrales Leitmotiv. Wir stellen den Bewohner in seiner Individualität und mit seiner Biografie in den Mittelpunkt all unserer Bemühungen. Unser gesamtes Tun und Handeln orientiert sich stets an den Wünschen, Erwartungen und Interessen des Bewohners. Die Tagesstruktur unseres Hauses ent­hält aktivierende Möglichkeiten für den Bewohner und richtet sich nach seinen Gewohnheiten und Bedürfnissen. Unser pflegerisches Handeln bezieht den Bewohner und seine Angehörigen mit ein. Wir nutzen die Ressourcen des Bewohners, um seine Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern. Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und Ver­ trau­en sind Werte, an denen wir uns orientieren. Wer mit dem Pflegeheim Niesenblick AG in Kontakt steht, soll sich ernst genommen fühlen. Die Persönlichkeit jedes Einzelnen wird respektiert. Einem guten Arbeitsklima messen wir ei­n­ en hohen Stellenwert zu. Da es nicht von selbst entsteht, arbeiten wir täglich daran und pflegen es. Die Eigenverantwortung ist uns ein zentrales Anliegen. Wir führen die Mitarbeitende so, dass sie möglichst motiviert sind und einen hohen Stand an Eigenverantwortung erreichen.

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Wechselseitiges Vertrauen ist für die optimale Pflichterfüllung auf allen Ebenen wi­chtig. Indem wir transparent und mit Zielen führen, können Entscheidungen und Handlungen nach­ vollzogen werden. Um unsere Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz zu erhalten, weiter zu entwickeln oder diesbezüglich Lücken zu schliessen, ist die fachliche und persönliche Fortbildung für uns ein Recht und eine Pflicht. Die Führungsverantwortlichen tragen eine spezielle Verantwortung in Bezug auf Weiterbildung und Förderung der Mitarbeitenden. Da­zu steht ein neuzeitliches, auf unser Heim ausgerichtetes Qualitätsmanagement mit mindestens einer Standortbestimmung pro Jahr zur Verfügung. Für unsere Mitarbeitende haben wir das Konzept für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erarbeitet, welches wir laufend wei­ter entwickeln und im Alltag umsetzen. Wir fördern das Zusammenspiel im Team und geben dazu klare Vorgaben und Richtlinien. Untereinander wahren wir Anstand, unser Verhalten ist fair korrekt und gewaltfrei. Im Rahmen des Qualitätsmanagements finden regelmässig Teambesprechungen, Fallbeispiele und Mit­arbeitergespräche statt. Wir unterhalten zu anderen Dienstleistungserbringern, welche mit unse­ren Bewohnern zu tun haben, gute Kontakte und führen klare Absprachen. Die Betriebsausgaben in un­ serem Haus müssen durch Einnahmen von den Bewohnern gedeckt werden. Wirtschaftlichem und ökologischem Den­ken und Handeln messen wir einen hohen Stellenwert bei. Wir bemühen uns immer das richtige Mass zu finden zwischen Bedarf und der Nutzung von Ressourcen.

Der Pflege- und Hilfebedarf wird dabei individuell geplant und organisiert. Wir konzentrieren uns darauf, die Selbständigkeit der Bewohner soweit wie möglich zu erhalten und verlorengegangene Fähigkeiten zu reaktivieren. Individuelle Betreuung bedeutet für uns, dass die zeitlichen Abläufe unserer Arbeit an die jeweilige Situation der Bewohner angepasst werden. Frühere Gewohnheiten, wie z. B. besondere Wach- und Ruhezeiten oder Essgewohnheiten werden berücksichtigt und nach Möglichkeit beibehalten. In der täglichen Praxis bemühen wir uns, die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse des Einzelnen- in die Arbeitsabläufe der Institution zu integrieren. Unsere Aufgabe ist dabei, den einzelnen Bewohner zu ermutigen oder in seinen Bemühungen zu unterstützen, seine noch vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten bzw. wieder zu entdecken. Das Ziel hierbei ist, ihm eine größtmögliche Unabhängigkeit zu geben und zu erhalten. Pflege und Betreuung erfordert von unseren Mitarbeitenden ein hohes Maß an Flexibilität und stellt hohe Ansprüche an die inhaltliche Gestaltung der Arbeitskonzeption. Aus diesem Grund passen wir unter Mitwirkung aller Mitarbeitender unsere Arbeitsprozesse stetig an aktuelle Anforderungen an.

Pflege und Entwicklungsstand der Bewohner werden in einer Pflegedokumentation festgehalten. In der Pflegeplanung sind die einzelnen Pflege- und Betreuungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der individuellen Zielsetzung dokumentiert Die Durchführungskontrolle sowie die regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Pflegeplanung machen sie zum wichtigsten Steuerungsinstrument einer individuellen Pflege und Betreuung unserer Bewohner. Die Pflege wird von uns massnahmenorientiert mit den einzelnen Be­wohnern, deren Angehörigen und dessen behandelnden Ärzten abgestimmt. So gewährleisten wir sowohl eine optimale medizinische, als auch soziale Behan­dlung.

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Informationen von A–Z

Hier finden sie sämtliche Informationen von »Aktivitäten« bis »Wintergarten«.

A

ktivitäten Im Pflegeheim Niesenblick AG gibt es folgende Aktivitäten: Musik, Turnen, Malen oder Basteln, Gedächtnistraining und Kochen oder Backen. Diese werden von Montag bis Freitag jeweils ab 15.00 Uhr durchgeführt. Arzt Im Pflegeheim Niesenblick gibt es eine freie Arztwahl. Die Bewohner wählen aus, ob Sie bei Ihrem bisherigen Arzt verbleiben möchten oder ob Sie sich durch den Heimarzt Dr. Matti in Zukunft ärztlich betreuen lassen möchten. Aufnahmeverfahren Interessierte Personen oder deren Vertreter können sich an die Heimleitung des Pflegeheim Niesenblick AG wenden. In einem persönlichen Gespräch werden die Aufnahmekriterien abgeklärt. Es werden schriftliche Informationen über das Pflegeheim Niesenblick AG abgegeben. Aufnahmekriterien Es werden nur Bewohner aufgenommen, welche mindestens einer Einstufung der RAI Gruppe 1 entsprechen. Alle Be­wohner können im Pflegeheim Niesenblick AG unabhängig von der künftigen Höhe der Pflegestufe im Heim verbleiben. Aufsichtsrechtliche Anzeige Jede Person kann sich jederzeit schriftlich an die Gesundheits- und Fürsorgedi­rektion

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Bern wenden, wenn diese ein Einschreiten der Aufsichtsbehörde als erforderlich sieht. Ausflüge Jedes Jahr unternehmen wir mit den Bewohnern mehrere Ausflüge wie beispielsweise eine »Fahrt ins Blaue«, Besuch einer Zirkusvorstellung sowie des Weihnachtsmarktes im Bälliz und weitere. Das Pflegeheim Niesenblick beteiligt sich an den Kosten. Ausschlusskriterien bei einer Aufnahme Alle Suchtkranke in einem akuten Stadum. Personen mit agitierter und aggressiver Grundstimmung, welche für die anderen Bewohner gefährlich werden könnten oder diese in der Bewegungsfreiheit im Heim einschränken. Personen mit wiederholter tätlicher Gewaltausübung gegen anderen Menschen.

B

eschwerden Wenn der Bewohner einen Entscheid der Heimleitung nicht akzeptiert, soll er von der Heimleitung eine schriftliche Stellungnahme verlangen. Die nächste Rekursinstanz ist der Präsident des Verwaltungsrates. Alle Bewohner dürfen Beschwerden direkt an die Ombuds­ stelle für Alters- und Heimfragen richten. Besuchszeiten Im Pflegeheim Niesenblick AG gibt es keine festen Besuchszeiten. Sie können je­der­zeit in Ihrem Zimmer oder in den anderen Räumen Besuch empfangen. Bitte achten sie darauf, dass andere Bewohner nicht durch den Besuch gestört werden.


C

oiffeur Regelmässig ist eine Coiffeuse im Hause. Die Rechnung der Coiffeuse wird mit der Monatsrechnung abgerechnet Selbstverständlich kann Ihre Coiffeuse oder Fusspflege-­ rin in unserem Haus die In­frastruktur nutzen.

E

ssenszeiten Frühstück: von 07.00 –10.00 Uhr Mittagessen: ab 11.30 Uhr Zvieri: ab 14.30 Uhr Abendessen: ab 17.30 Uhr

F

euer Im ganzen Pflegeheim Niesenblick AG dürfen keine offenen Feuer, Kerzen oder ähnliches angezündet werden. Kerzen und Kaminfeuer dürfen nur durch Mitarbei­tende unter Aufsicht angezündet werden. Fusspflege Regelmässig ist eine Fusspflegerin im Hause. Die Rechnung der Fusspflege wird mit der Monatsrechnung abgerechnet. Natürlich kann Ihre Fusspflegerin in unserem Haus die Infrastruktur nutzen.

H

eimleitung Die Heimleitung ist für sie der Ansprechpartner, wenn es um Anfragen, Anliegen oder Probleme geht. Er wird im­mer versuchen, diese in Ihrem Sinne und den Interessen des Heimes zu lösen. Die Heimleitung ist un­ ter der Nummer: 033 336 23 83 telefonisch erreichbar. Heizung Aus Sicherheitsgründen dürfen in den Zim­ mern weder Heizgeräte noch Rechauds oder Tauchsieder betrieben werden. WennSie zu kalt haben, melden Sie dies bitte dem Heimleiter, er wird die nötigen Einstel­ lungen vornehmen. Aus Gründen der Öko­ logie und der Energiekosten werden Zimmer maximal auf 23° geheizt. Nachts wird die Temperatur etwas abgesenkt. Damit während

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der Heizperiode nicht zuviel Energie verloren geht, bitten wir Sie, mehrmals während kurzer Zeit intensiv zu lüften und niemals während längerer Zeit einen Fensterflügel schräg zu stellen.

K

rankenhaus­aufenthalt Drängt sich die Einweisung in ein Spital oder in eine Spezialinstitution auf und trifft die Bewohnerin, resp. der Bewohner selbst kei­ ne geeignete Wahl, wer­den die Angehörigen in die Entscheidung miteinbezogen. Ist keine Einigung möglich oder besteht ein Notfall, entscheidet der Heimarzt. Kündigung des Heimplatzes Durch schriftliche Kündigung auf Ende des nächsten Monats ist der freiwillige Aus­tritt jederzeit möglich. Wird das Heim ohne orden­ tliche Kündigung verlassen, so ist der Pensionspreis bis Ende des auf den Austritt folgenden Monats zu bezahlen. Eine gegenüber dem Bewohner ausgesprochene Kündigung wegen wiederholter Missachtung der An­ ordnungen oder bei Gewaltausübung gegenüber Dritten ist nach zweimaliger schrift-­ licher Verwarnung durch den Verwaltungsrat und nach Anhören der des Bewohners oder der Angehörigen statthaft. Es gelten die gleichen Kündigungsfristen. Nach Ableben wird für maximal 15 Tage der Pensionspreis der RAI Stufe 0 erhoben , sofern das Bett nicht vorher belegt werden kann. Berechnet wird ab vollständiger Räumung des Zim­mers und der Effekten.

L

age und Umgebung Das Pflegeheim Niesenblick AG wirkt dank seiner Lage und Ausstattung ge­­mütlich und warm. Es liegt in einem ruhigen Wohnquartier. Die Bewohner können sich ohne grosse Mühe in der nahen, ländlichen Umgebung erholen. Asphaltierte, verkehrs­ arme Wege führen zum Dorfzentrum Allmendingen. Mit dem öffentlichen Bus (Nr. 3) können auch Gehbehinderte das Zentrum der Stadt Thun erreichen. Im gepflegten, roll-

stuhlgängigen Garten finden Sie sonnige und schattige Sitzgelegenheiten.

P

ersönliche Artikel Wenn Sie Lust auf etwas spezielles haben, besorgen wir Ihnen die gewün­schten Dinge in den umliegenden Geschäften. Der Bezug von persönlichen Artikeln wie Kioskartikel, Strumpfhosen u. ä. wird mit der Monatsrechnung verrechnet. Pensionstaxen Unsere Pensionspreise werden je nach Pflegebedarf abgestuft (Vorgabe RAI / RUG, GEF Kt. Bern). Bei Veränderung der Pflegebedürftigkeit werden die Einstufungen dem entsprechend angepasst. Eine jährliche Preisanpassung wird durch die AHV-Stelle Thun schriftlich bekannt gegeben. Die monatlichen Taxen sind ge­mäss Heimvertrag gemäss Artikel 2 zu bezahlen. Für eine Mahnung wird eine Mahn­gebühr von CHF 12.00 erhoben. Pflegehilfen Den Bewohnern werden Pflegehilfen und Ge­räte wie Rollstuhl, Rollator, Geh­stöcke, Inhalator usw. ohne Weiterverrechnung zur Benutzung abgegeben. Pflegerische Betreuung Bei Fragen können Sie sich an die Mitarbei­ tenden des Pflegedienstes wenden. Für die Betreuung und Pflege sind ­während vier­undzwanzig Stunden quali­fi­zierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Auf unserer Pflegeabteilung kann auch eine aufwen­ dige Pflege erbracht werden. In jedem Zimmer, je­der Dusche und jedem WC gibt es Ruf­tasten. Zudem kann der Rufmelder für den Aufenthalt aus­serhalb des Zimmers mitgenommen werden. Betreuung und Pflege werden gemäss RAI-Einstufung in Rechnung gestellt. Ein Exemplar der Rechnung sollten Sie monatlich Ihrer Krankenkasse zustel­len. Wir führen gemäss den Vorgaben der Krankenversicherer eine Bewohnerdo­

kumentation. In dieser Dokumen­-­tation sind Messdaten (Gewicht, Blutdruck usw.), ärztliche Verordnungen, Verlaufs­blätter und Pflegeplanung enthalten. Sie dürfen wann immer Sie es möchten Einsicht nehmen. Wir halten uns an die Bestimmungen des Daten­schutzes und informieren bei einer allfälligen Über­weisung nur die Spezialärzte und das Spital. Ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung infor­ mieren wir niemanden, auch nicht Ihre Angehörigen. Physiotherapie Bei Bedarf kommt eine diplomierte Physiotherapeutin / ein diplomierter Physiotherapeut ins Haus. Damit sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligt, muss die Therapie vom Arzt schriftlich verordnet werden.

R

adio Im Zimmer dürfen Radios nur in Zimmerlautstärke betrieben werden. Wenn Sie schlecht hören, empfehlen wir Ihnen, Kopfhörer anzuschliessen. Der Betrieb von Radio ist auch im Heim konzessionspflichtig, ausser bei Pflegebedürftigen. Sobald Sie im RAI RUG eingestuft sind, können sie bei der BILLAG die Auf-hebung der Konzession beantragen. Rauchverbot Im ganzen Haus und in allen Zimmern be­steht ein absolutes Rauchverbot. Sie dürfen gerne im Garten unter der Veranda rauchen, wenn sie dies möchten. Religion Im Pflegeheim Niesenblick AG gibt es etwa alle 6 Wochen eine evangelische An­-dacht. Die freie Pfarrwahl bleibt gewährleistet. Ange­hörige aller Landeskirchen dürfen zur Durchführung religiöser Handlungen und für Got­ tes­dienste unsere Infrastruktur nutzen.

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T

elefon Auf Wunsch erhalten Sie im Zimmer einen Telefonapparat mit Ihrer bisheri­gen Nummer. Melden Sie bitte der Swisscom frühzeitig Ihren Wohnungswechsel. Die Kosten für die Aufschaltung durch das Elektrofachgeschäft muss der Bewohner tragen. Die Gebühren für Telefon (Grundta­xe, Apparatemiete und Gesprächs­ta­x­en) werden Ihnen von der Swisscom in Rechnung gestellt. Tierhaltung Das Heim hält eine Hauskatze auf der Pflegeabteilung. Das Halten von zusätzlichen Haustieren bedarf einer Bewilligung durch die Heimleitung.

TV Im Zimmer dürfen Fernseher nur in Zimmer­lautstärke betrieben werden. Falls Sie schlecht hören, empfehlen wir Ihnen, Kopfhörer anzuschliessen. Der Betrieb Fern­­seher ist auch im Heim konzessionspflichtig, ausser bei Pflegebedürftigen. Sobald Sie im RAI RUG eingestuft sind, können sie bei der BILLAG die Aufhebung der Kon­zession beantragen.

V

erpflegung Essen hat sehr viel mit Lebensfreude und Lebensqualität zu tun. Wir achten auf eine bekömmliche, abwechslungsreiche und aus­ ge­wogene Menüzusammenstel­lung, die den Ansprüchen betagter Mensch­en gerecht wird. Das Frühstück wird im Haus zuberei­tet. Spezialwünsche berücksichtigen wir gerne. Das Mittag- sowie das Abendessen beziehen wir vom Restau­rant Schärmehof, Thun. Änder­ungen des Menüs können bestellt werden. Auch Wunschmenüs sind möglich. Im Pensionspreis inbegriffen sind die Haupt- und Zwischenmahlzeiten und Tee und Wasser. Verrechnet werden alle Süssgetränke und alkoholische Getränke nach Ihrer Wahl.

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Versicherungen Die Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse ist obligatorisch. Wir empfehlen Ihnen, die private Hausratsversicherung anzupassen oder aufzulösen, die Haftpflichtversich­erung mit minimaler Deckung sollten Sie unbedingt bestehen lassen.

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äsche Im Pensionspreis ist die Besorgung der Wäsche inbegriffen, falls die Wäschestücke mit Namensbändern versehen sind. Auf Wunsch besorgt Ihnen die Verwaltung die Namensbänder. Wir verwenden keine Textilveredler. Besonders heikle Wäsche lassen Sie am besten durch Ihre Angehörigen besorgen oder chemisch reinigen. Für Wäsche, welche in unserer Lingerie färbt oder eingeht, haftet das Heim nur bei grober Fahrlässigkeit. Kleinere Flickarbeiten verrichten wir kostenlos. Grösse­ re Arbeiten, wie beispielsweise Annähen von mehreren Namensbändern, werden durch eine externe Näherin verrich­tet und den Bewohnern in Rechnung gestellt. Wertgegenstände Für abhanden gekommene Gegenstände oder Beträge können wir keine Haftung übernehmen. Wir empfehlen Ihnen, nur we­nig Bargeld und Wertgegenstände bei sich zu haben. Wir empfehlen in jedem Fall von Diebstahl eine Anzeige bei der Polizei.

Wintergarten In unserem schönen Wintergarten können Sie Zeitung lesen, Besuche empfangen und Fernsehschauen. Eine Kaffeemaschine steht Ihnen hier zur Verfügung. (CHF 1.- pro Tasse) Zeitungen: An verschiedenen Orten im Pflegeheim Nie­senblick AG finden Sie die Tageszeitungen Thuner Tagblatt, Berner Oberländer und den Bund.


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Pensionspreise & Tarife (ab 1. Januar 2012)

Pensions- und Pflegepreise, gelten auch für Ferienzimmer Das Betagten- und Pflegeheim Niesen­blick AG ist eine private Institution und erhält als solche keine Subventionen für den Betrieb. Die Niesenblick AG ist ein vom Schweiz. Krankenkassen-Konkordat anerkanntes Betagten- und Pflegeheim.

Die Preise wurden von den Empfehlungen der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern übernommen und entsprech­en der Ta­rif­ordnung der WIA AG Thun.

Anteile, welche von der Krankenkasse übernommen werden:

0

1

2

3

4

5

6

Pflege

0.00

9.45

18.90

28.35

37.80

47.25

56.70

MiGeL

0.30

0.35

0.70

1.05

1.40

1.75

2.10

Total

0.30

9.80

19.60

29.40

39.20

49.00

58.80

7

8

9

10

11

12

66.15

75.60

85.05

94.50

103.95

113.40

2.45

2.80

3.15

3.50

3.50

4.20

68.60

78.40

88.20

98.00

107.80

117.60

RAI

Stufe

Tarif, welcher durch die Bewohnenden zu bezahlen und nur bis RAI Stufe 3 variabel, ansonsten unabhängig vom Pflegeaufwand ist:

RAI Stufe

Kosten Pflege Infrastruktur

Hotellerie & Betreuung

Total Bewohnende zu bezahlen (EL-Obergrenze)

0

0.00

34.30

126.25

160.95

1

1.10

34.30

126.25

162.05

2

12.75

34.30

126.25

173.70

3–12

21.60

34.30

126.25

182.55

Gesamttarif: RAI

Stufe

Betrag

Reduktion im Doppelzimmer: CHF 3.50 pro Tag

0

1

2

3

4

5

6

161.25

171.85

193.30

214.75

236.20

257.65

279.10

7

8

9

10

11

12

300.55

322.00

343.45

346.90

368.35

407.80

Direktzahlung Kanton: RAI

Stufe

Betrag

24 | S

0

1

2

3

4

5

6

0.00

0.00

0.00

2.80

14.45

26.10

37.75

7

8

9

10

11

12

49.40

61.05

72.70

84.35

96.00

107.65

Kann das Total des Tarifanteils nicht mit dem eigenen Einkommen und Vermögen bezahlt werden, können Sie Ergänzungsleistungen beantragen. In diesem Fall bitten wir Sie, sich an die AHVZweigstelle Thun, Thunerhof, Hofstetten­strasse 14, 3602 Thun, Tel. 033 225 82 59, zu wenden. Bei Bedarf sind wir Ihnen dabei sehr gerne behilflich.

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Rechnungsstellung bei Abwesenheiten Bei Abwesenheit infolge Spitalaufenthalt usw. wird der Tarif gemäss diesem Vertrag beiliegenden Preisliste für Infrastruktur, Hotellerie usw. im Betrage von CHF 160.95 verrechnet.

Rechnungsstellung im Todesfall Nach Ableben wird für max. 15 Tage der Tarif gemäss der diesem Vertrag beiliegenden Preisliste für Infrastruktur, Hotellerie usw. im Betrage von CHF 161.10 verrechnet, sofern das Zimmer nicht vor­her belegt werden kann.

Zuschläge für Externe Speziell angebotene Leistungen nach Aufwand und Absprache für: • Blutdruck messen • Blutzucker messen • Augentropfen / Medikamente verabreichen • Verband wechseln • Mittagstisch • Fingernägel schneiden • Hörgerät Einsetzen, Reinigen, Batterienwechsel usw.

Zuschläge für Heimbewohner / in

(siehe »Punkt 4« des Heimvertrages)

• Eintrittspauschale

CHF

• Begleitete Fahrten zum Arzt, Zahnarzt, Spital usw.

CHF/ h

50.00

• Kosmetische Fusspflege

CHF

55.00

• Grössere Flickarbeiten an Kleidern

CHF/ h

50.00

• Ausserordentliche Zimmerreinigung

CHF/ h

50.00

• Schlussreinigung

CHF 300.00

• Sterbebegleitung / Todestag

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250.00

Im Heimtarif enthaltene Leistungen (bei Teilpauschalenheimen)

• Zimmer, Pflegebett, Nachttisch, Notrufanlage im Zimmer • Reinigung des Zimmers und der Nassräume • Benutzung der Gemeinschafts­- einrichtungen • Grund- und Behandlungspflege während 24 Stunden pro Tag • Betreuung und Beratung durch qualifiziertes Personal • Benutzung / zur Verfügung stellen von einfachen Standardrollstühlen und Gehhilfen • Alltagsgestaltung gemäss Heimangebot, zum Beispiel: Ausflüge, Konzerte, Filmvorführungen, saisonale Festlichkei- ten, Altersturnen, »Guetzle«, Ge dächtnistrainings, Werk- und Bastelgrup- pen, Lesezirkel, Spielgruppen, Singen, Spaziergänge, Dekorationen

• Gespräche mit Angehörigen / Beratung von Angehörigen • Vollpension mit altersgerechter Ernä­hrung, inkl.  Zwischenverpflegung, Mineralwasser nature, Kaffee und Tee • Krankheitsbedingte Verpflegung im Zimmer • Heizung, Strom und Wasser, allgemeine Entsorgungskosten • Frottierwäsche und Bettwäsche (Benutzung und Waschen) • Waschen und Bügeln der persönlichen Wäsche • Medizinisch indizierte Fusspflege bei Diabetiker / innen • Verbrauchs- und Pflegematerial gemäss Liste der Mittel- und Gegenstände (MiGeL)

(nach Aufwand)

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Organigramm

Im Heimtarif NICHT inbegriffene Leistungen Die nachfolgenden Leistungen des Heimes oder Dritter sind im Heimtarif nicht inbegriffen. Derartige Leistungen können zusätzlich in Rechnung gestellt werden. • Ärztliche Betreuung durch Heimarzt (nach Wunsch freie Arztwahl) • Zahnärztliche Untersuchungen und Behandlungen • Medikamente und Laboruntersuchungen • Krankenkassenprämien sowie Franchise und Selbstbehalt • Coiffeur • Kosmetische ­Fusspflege / Pediküre bei Bewohner /-innen, die nicht Diabetiker /-innen sind • Transporte: Bezüger / innen von Ergän zungsleistungen können Transport kosten innerhalb der geltenden Bedin- gungen und Höchstbeträge bei der EL geltend machen. Selbstzahlenden Bewohner / innen zahlen die Kran kenkassen einen Anteil an die Transportkosten. • Externe Veranstaltungen • TV, Radio, Telefon und Internet (Anschluss, Abonnement, Gebühren) • Von den Bewohner /-innen persönlich abonnierte Zeitungen und Zeitschriften • Reparaturen von persönlichem Eigentum (ausser kleinen Flickarbeiten an Kleidern und Wäsche) • Chemische Reinigung

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• Kleider-, Wäsche- und Schuhan­schaffungen • Persönliche Versicherungen, Gebühren und Steuern • Nicht krankheitsbedingte Verpflegung im Zimmer • Individuell bestellte Getränke und Esswaren • Persönliche Körperpflegeprodukte und Toilettenartikel • Übrige persönliche Auslagen • Kosten für das Räumen des Zimmers bei Austritt / Todesfall • Eintrittspauschale sowie Schlussreini gung bei Austritt / Todesfall

Gemäss Art. 14 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen vergüten die Kantone den Bezüger / innen von Ergänzungsleistungen Krankheits- und Behinderungskosten innerhalb der geltenden Höchstbeträge. Der Kanton Bern hat die notwendigen Bestimmungen in der Einführungsverordnung zum Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen (EV ELG) erlassen.

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Situationsplan

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Kontaktangaben

Pflegeheim Niesenblick AG Buechallme 9 3608 Thun Tel. 033 336 23 83 Fax 033 335 23 03 info@pflegeheim-niesenblick.ch www.pflegeheim-niesenblick.ch Verwaltungsratspr辰sidentin Frau Marliese R端fenacht Dorfstrasse 2 Postfach 229 3661 Uetendorf Ombudsstelle Bern Frau Andrea Lanz M端ller Ombudsfrau und F端rsprecherin Herrengasse 22 Postfach 580 3000 Bern 7

Heimleitung Herr Holger Stauner Buechallme 9 3608 Thun heimleitung@pflegeheim-niesenblick.ch www.pflegeheim-niesenblick.ch

Tel. 031 320 30 69 Fax 031 320 30 59 info@ombudsstellebern.ch www.ombudsstellebern.ch

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Heimat statt Heim

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Test