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dominate her life. Unfortunately, the sound system let her down somewhat, but those of us who were close enough to hear what she had to say were treated to a captivating account of her life in coffee and her passion for the best coffees available. Last but not least, there was the end of conference keynote speech given by Dr Jane Goodall, who gave us a fascinating account of her life in Africa studying chimpanzees and who emphasised the fact that it is possible for man to live in harmony with our closest relatives (although she has not met my in-laws)! Interestingly, coffee trees and plantations may throw a significant lifeline for the survival of chimpanzees, by providing a muchneeded green corridor linking the remaining rainforest habitats in which the chimpanzees live. Dr Goodall took the opportunity of the conference to launch the Jane Goodall

Conservation Label, a scheme aimed at encouraging local farmers to tolerate chimpanzees, which apparently do not attack or destroy coffee trees, and to preserve and extend the area of shadegrown coffee so as to provide the green cover corridor mentioned above.

Kaffeeproduzierenden Ländern ansässig ist: Burundi, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Malawi, Ruanda, Tansania, Uganda, Sambia und Simbabwe. Die Mitgliedschaft erstreckt sich jedoch weit über die Grenzen dieser Regionen hinaus. Bei diesem Ereignis gab es eine beeindruckende Redner- und Ausstellerliste; Alle anerkannte Experten in ihrem Bereich. Die Konferenz wurde vom Vizepräsidenten der Republik Tansania, Dr. Ali Mohammed Shein, eröffnet, der umfassendes Wissen über die Industrie und die Probleme seines Landes und jene der Kaffeebauern bewies.

In a way, this also brought into stark focus the whole question of certification, something addressed in presentations by a number of speakers. It was pointed out that consumers are becoming increasing bewildered at the range and number of such schemes and that in some ways the industry was in danger of scoring an own goal by encouraging the proliferation of such labels. Many speakers addressed the question of the cost of such schemes to the farmers, pointing out that if farmers had difficulties covering their costs of production,

Ein umfangreiches und vielfältiges Konferenzprogramm widmete sich solchen Themen, wie der Prognose von Produktion und Verbrauch, den Herausforderungen des Ursprungsexports, Plänen der verschiedenen Hilfsorganisationen in Afrika, Realisierbarkeit regionaler Auktionen, Nachhaltigkeit, Preisrisikomanagement, den Möglichkeiten, die verschiedene Spezialitätenmärkte in den Verbraucherländern bieten, Zertifizierungs- und Verifizierungssysteme und den Möglichkeiten, der Herkunft mehr Gewicht zu verleihen. Da viele Sitzungen gleichzeitig stattfanden, konnte ich sie nicht alle besuchen. Aber ich muss auf drei bemerkenswerte Präsentationen hinweisen. Zuerst auf die Eröffnungsansprache von Jerry Baldwin, in welcher er die Zukunft des Spezialitätenkaffees für afrikanische Produzenten umfangreich analysierte. Zum zweiten die Begrüßungsansprache während der Eröffnungsdiners durch Mary Williams, die leidenschaftlich über jenes Produkt sprach, das weiterhin ihr Leben bestimmt. Leider hatte ihre Rede etwas unter dem Tonsystem zu leiden, aber die von uns, die so saßen, dass sie hören konnten, was sie zu sagen hatte, erfuhren viel über ein fesselndes Leben mit Kaffee und ihre Leidenschaft für die besten Kaffees. Und schließlich zu Ende der Konferenz , die Ansprache von Dr. Jane Goodall, die uns einen faszinierenden Überblick über ihr Leben in Afrika als Schimpansenforscherin gab und sagte, die Menschen könnten in Harmonie mit ihren nächsten Verwandten leben (sie hat meine Schwiegereltern noch nicht getroffen). Interessanterweise können Kaffeebäume und Plantagen einen wichtiger Beitrag für das Überleben der Schimpansen sein, denn sie bieten jene dringend benötigten grünen Korridore, die eine Verbindung zu den wenigen, noch vorhandenen Regenwäldern darstellen, in denen die Schimpansen leben. Dr. Goodall ergriff die Gelegenheit, um während der Konferenz das Jane Goodall Conservation Label vorzustellen, dessen Ziel es ist die Farmer zu ermutigen die Schimpansen zu tolerieren, die offenbar Kaffeebäume weder angreifen noch zerstören, die Shade Grown-Regionen zu erhalten und auszuweiten, da sie jenen zuvor erwähnten grünen Korridor bilden. In gewisser Weise brachte dies auch die Frage der Zertifizierung in den Fokus, etwas worauf viele Redner hingewiesen haben. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Konsumenten von der Vielfalt und der Anzahl solcher Modelle eher verunsichert werden und dass die Industrie in gewisser Weise Gefahr laufe, ein Eigentor zu schießen, wenn man die starke Ausweitung solcher Labels unterstütze. Viele Redner habe auf die Kosten solcher Modelle für die Farmer hingewiesen und darauf, dass die Farmer

Café Europa • Voice of the Speciality Coffee Association of Europe • No. 25 • 2006 • 90 •

Cafe Europa June 2006  

Cafe magazine for Europe

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