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way we got some fresh air for them, and it’s very good.” Not all the market developments draw his praise however, as he points out that hedge funds—after two decades of involvement on the coffee markets—are now so heavily invested as to make a mockery of the market itself. “Now we have so much money in the market that who cares about production, consumption or stocks?” he asks. “The funds are so large in reference to the market that they can move it in any direction, being such dominant players. In my opinion, this is a violation of the rules of a terminal market—normally, it’s not an oligopoly but an open market, with many participants and without any dominant ones.” At Swiss Coffee House in Crissier, Ivan Fremond finds that the recent price movements on the market have made buyers frustrated and wondering when to buy. “What changed a lot is that we are back to hand-to-

mouth: if you don’t have spots, you don’t sell, if you have coffee for further months, you don’t sell it and when the coffee arrives—fresh coffee—you sell it right away.” Fremond, who predicts a range if 95 to 120 for this year, moving up to 110 to 130 in 2007, feels that world consumption levels are currently underestimated, and that they are on the rise. “I think we are at two percent growth now and within five years we will be much higher. So now you need to add two or three million bags each year and one million bags alone from Brazil. That means that in five years we might need 60 million bags from Brazil, and they are not prepared to do that.” Also very heartening, in Fremond’s opinion, is the way that single-serve systems are enlivening consumption at home. “Home consumption is very dynamic now,” he says. “It has been sleeping for 50 years and suddenly it has woken up.”

Er lobt nicht alle Marktentwicklungen und weist darauf hin, das Hedge Funds - die seit über zwei Dekaden im Kaffeegeschäft investieren - jetzt so stark angelegt hätten, als wollten sie den Markt zum Gespött machen. “Jetzt ist so viel Geld auf dem Markt, wer fragt da noch nach Produktion, Verbrauch oder Anteilen?” fragt er. “In Bezug auf den Markt sind die Mittel so stark, dass diese dominanten Player sich in jede Richtung bewegen können. Nach meiner Ansicht werden hier die Regeln des Terminal Market verletzt - normalerweise ist er kein Oligopol, sondern ein offener Markt, mit vielen Teilnehmern und ohne Dominatoren”. Bei Swiss Coffee House in Crissier glaubt Ivan Fremond dass die aktuellen Preisbewegungen auf dem Markt die Käufer frustrieren, die sich fragen, wann sie kaufen sollen. “Es hat sich viel verändert, wir sind wieder bei ‘von der Hand in den Mund’ angelangt: Hat man nicht gelagert, verkauft man nicht, hat man Kaffee für die kommenden Monate, verkauft man ihn nicht und wenn der Kaffee ankommt frischer Kaffee - verkauft man ihn sofort”. Fremond, der für dieses Jahr ein Volumen von 95 bis 120 schätzt, das 2007 auf 110 bis 130 steigen könnte, glaubt, dass das Verbrauchsniveau global aktuell unterschätzt werde und steigen wird. “Ich glaube, wir werden von nun an zwei Prozent Wachstum und in den kommenden fünf Jahren einen noch viel höheren Anstieg sehen. Jetzt braucht man daher weitere zwei oder drei Millionen Säcke jährlich und davon alleine eine Million aus Brasilien. Das bedeutet, dass wir in fünf Jahren eventuell 60 Millionen Säcke aus Brasilien benötigen werden und dort ist man darauf nicht vorbereitet.” Ebenfalls sehr ermutigend sei, nach Fremonds Meinung, die Tatsache, dass die Single-Serve-Systeme den Verbrauch zu Hause ankurbelten. “Der Verbrauch zuhause ist aktuell sehr dynamisch”, sagt er. “Er hat 50 Jahre geschlafen und ist plötzlich erwacht.”

Café Europa • Voice of the Speciality Coffee Association of Europe • No. 25 • 2006 • 36 •

Cafe Europa June 2006  

Cafe magazine for Europe

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