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Photo: Michael Segal

dem Hurrikan Stan und verzeichnen einen Rückgang von vielleicht 10 %. Die einzige steigende Produktion sehen wir in Vietnam. Deshalb wird der Zeitraum Oktober, November, Dezember sehr interessant werden.” Für Polit ist die Entwicklung der nachhaltigen Kaffees wichtig und sie wird anhalten und er bemerkt auch einen wachsenden Spezialitätensektor, der durch Marketinginitiativen von Nespresso, Starbucks, Migros und sogar McDonalds noch gefördert werde. “Es gab einen weltweiten Marketing-Blitzkrieg, aber ich glaube, der Verbrauch dort ist Kannibalismus. Der Sektor außerhalb zuhause ist oben, aber ich glaube, der Sektor zuhause ist unten und ein Rückgang “trinkt” viel weniger. Der gesamte Single-Serve-Bereich ist der größte Wachstumssektor und es ist Spezialitätenkaffee, aber es ist Kannibalismus: Wachstum zu Lasten von etwas anderem.”

Ivan Fremond, of Swiss Coffee House, thinks great coffee should be treasured Ivan Fremond von Swiss Coffee House glaubt, dass großartiger Kaffee gehütet werden muss gins, the different qualities and the ways to prepare coffee—so it’s been very positive because more people now know much more about coffee.” With current prices in a range over $1.00, producers are getting returns above their cost

price, finally, Gaud says. “After all these long years, I think it’s a bit rewarding for them, and for speciality it is good, because it gives some guarantee to the diversification of sources. I think we were on the verge of having some countries disappearing as producers, so in a

In Genf ist Bernard Gaud von Walter Matter eher geneigt zu glauben, dass die Werbung von Starbucks und Anderen vorteilhaft gewesen sei; durch Förderung des Kaffeewissens und Information der Verbraucher über die Probleme der Kaffeeproduzenten habe man das Produkt durch Marketing bekannter gemacht. “Ich glaube, dass die Öffentlichkeit nun besser über die verschiedenen Origins, die unterschiedlichen Qualitäten und die Art und Weise der Kaffeezubereitung informiert ist - daher war das sehr positiv, weil nun mehr Menschen mehr über Kaffee wissen.” Bei den aktuellen Preisen von über $1,00 würden die Einnahmen der Produzenten endlich deren Ausgaben übersteigen, sagt Gaud. “Ich glaube, nach all diesen vielen Jahren ist es nun etwas lohnend für sie und bei Spezialitäten sogar gut, denn diese geben etwas Garantie in Bezug auf die Streuung der Quellen. Ich glaube, wir waren kurz davor einige Länder als Produzenten zu verlieren, in gewisser Weise haben wir ihnen Auftrieb verliehen und das ist sehr gut”.

Café Europa • Voice of the Speciality Coffee Association of Europe • No. 25 • 2006 • 35 •

Cafe Europa June 2006  

Cafe magazine for Europe

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