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Photo: Michael Segal

hohem Ausstoß und kompakten Design - die auf der World of Coffee in Bern vorgestellt werden wird. Diese Maschinen könnten auch auf dem schnell wachsenden “nicht traditionellen” Sektor, wie in Turnhallen und in Auto-Ausstellungen populär werden, sagt Hurni. “Das ist ein wichtiger Zukunftsmarkt, dieser “halb-professionelle” Bereich, weil wir über einen Preis sprechen, der im Bereich traditioneller Maschinen liegt. Sie kommt einer Haushaltsmaschine sehr nahe und die Haushaltgerätehersteller drängen in diesen Markt, genauso wie wir Hersteller von Vollautomatischen Gastronomiemaschinen in ihren Markt eindringen.”

Coffee machine production workshop at Schaerer Workshop zur Kaffeemaschinenherstellung bei Schaerer so consumption in other markets, but feels that Switzerland still prefers its café crème – a longer coffee with milk, and one that can be perfectly produced on her company’s machines. (HGZ stands to raise its international profile significantly as the sponsor of the Gala Banquet and Awards at World of Coffee in Berne). More knowledge and more turnover Natascha Piera, of Egro Coffee Systems near Berne, notes the major shift into fully automatic machines and feels that the increased market awareness that came with it has done nothing but good for the coffee business. “Buyers and consumers in general have gained a better knowledge of coffee makers, and focus much more on brands, coffee quality and none the less on lifestyle,” she says. She highlights the fact that the upcoming World Barista Championship will also be a chance for companies like hers to show off the flexibility of fully automatics. Besides producing a espresso-based beverage automatically, she says, Egro will also demonstrate that its equipment can be used in “barista mode” to create an Italian-style cappuccino “manually.” The range at Schaerer, based on the outskirts of Bern, runs from the high end consumer machines to catering sector units which can handle 1,000 cups a day, the company’s

Bernhard Künzler explains. The company has clients the likes of Dunkin’ Donuts and Starbucks, and its headquarters feature an impressive coffee competence centre that trains staff and customers in all manner of coffee activities from roasting and blending to the ideal method of brewing and serving every type of coffee drink. “It is really a bean-to-cup business and we focus on that,” he says, and that focus must be working: the firm had one of its most successful years in 2005, with a new parent firm – Germany’s WMF, with which it already has worked fruitfully for a number of years. The name Thermoplan is associated closely with Starbucks, as it was the supplier chosen by the American giant as its partner in the move into fully automatics. Since 1999, Thermoplan has delivered 20,000 machines to Starbucks, but, for president Domenic Steiner, this is only the beginning. After a period of exclusivity, the Swiss firm is now cleared to work with other clients, and already supplies the British and Irish branches of McDonalds and the departmental store chain Debenhams, as well as major chains in India, where the company has placed over 2,000 machines. From its base in picturesque Weggis, on Lake Lucerne at the foot of Mount Rigi, Thermoplan’s Steiner reckons that his company exports about 97% of its output.

HGZ aus der Nähe von Zürich konzentriert sich mit, im vergangenen Jahr 2.500 verkauften Einheiten, der Rex Royal und seinen Schweizer Marken auf den Gastronomiesektor. Die Hälfte der Produktion gehe auf den Schweizer Markt, sagt Monica Michel, obwohl HGZ mit seinen kompakten Maschinen auf dem asiatischen Markt sehr erfolgreich sei. Am anderen Ende der Skala spricht man mit der neuesten Rex Royal große Veranstaltungsorte und Hotels an, denn die Machine sei eine Einheit für große Kapazitäten, flexibel und für den schnellen Ausstoß gebaut, erklärt sie. Näher am Haushaltssektor angesiedelt bietet man auch kleine Selbstbedienungskaffeemaschinen für die Einzelhandelsketten von Migros an und Michel weist darauf hin, dass diese Vollautomatischen ideal seien, um eine Kaffeeauswahl anbieten zu können, darunter die beliebteren langen Kaffees. Sie hat einen Anstieg des Espresso-Verbrauchs auf anderen Märkten beobachtet, doch die Schweiz bevorzuge noch immer ihren Café Crème - ein längerer Kaffee mit Milch, der sich perfekt mit den Maschinen ihres Unternehmens herstellen lasse. (HGZ wird sein internationales Renommee als Sponsor des Gala-Banketts und den Awards der World of Coffee in Bern noch steigern). Mehr Wissen und mehr Umsatz Natascha Piera von Egro Coffee Systems aus der Nähe von Bern weist auf die starke Verschiebung hin zu den vollautomatischen Maschinen hin und glaubt, dass das gestiegene Markenbewusstsein für das Kaffeegeschäft gut sei. “Käufer und Konsumenten im Allgemeinen wissen mehr über die Kaffeemacher und konzentrieren sich mehr auf Marken, Kaffeequalität und nicht zu vergessen, den Lifestyle”, sagt sie. Sie weist darauf hin, dass die kommende Barista-Weltmeisterschaft auch für Unternehmen wie das ihre eine Möglichkeit sei, die Flexibilität der Vollautomatischen zu zeigen. Neben der automatischen Herstellung eines Getränks auf Espresso-Basis, sagt sie, werde Egro auch demonstrieren, dass man ihre Geräte wie ein “Barista” verwenden könne, um “manuell” einen italienischen Cappuccino zu machen. Die Palette des außerhalb von Bern ansässigen Unternehmens Schaerer umfasst Highend-Verbrauchermaschinen sowie Geräte für die Gastronomie, die bis zu 1.000 Tassen pro Tag herstellen können, erklärt Bernhard Künzler. Zu den Kunden des Unternehmens gehören u. a. Dunkin’ Donuts und Starbucks, und in der Zentrale befindet sich ein beeindruckendes Kaffee-Kompetenzzentrum, in dem die Mitarbeiter und Kunden in allen Bereichen rund um den Kaffee, vom Rösten und Mischen bis hin zum perfekten Brühverfahren und dem Servieren aller Arten von Kaffeegetränken geschult werden. “Es ist ein echtes von der Bohne-in-die-Tasse-Business und darauf konzentrieren wir uns”, sagt er. Und das muss funktionieren: 2005 war mit der neuen deutschen Muttergesellschaft, WMF, mit der man bereits einige Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hatte, eines der erfolgreichsten Jahre des Unternehmens.

Café Europa • Voice of the Speciality Coffee Association of Europe • No. 25 • 2006 • 16 •

Cafe Europa June 2006  

Cafe magazine for Europe

Cafe Europa June 2006  

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