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J O U R N A L S A I L I N G 0 8 J A N / 0 7 D E Z 0 2 4

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AUSGABE 06 / 2007 | DEZ / JAN

WWW.SAILING–JOURNAL.DE

30.11.2007 11:34:29 Uhr


vorwort

bild.bedeutungen Schon immer wollte ich meine Erlebnisse mit Wörtern beschreiben: meine ersten Segelerlebnisse auf dem Murtensee, meine erste Kieler Woche 1971, meine ersten Olympischen Spiele in Kiel 1972, mein erster America’s Cup 1977 in Newport. Da ich jedoch zweisprachig in Deutsch und Französisch aufwuchs sowie Italienisch und Englisch in der Schule lernte, konnte ich mich in keiner Sprache perfekt ausdrücken. Ich schrieb Artikel für Zeitschriften in drei verschiedenen Sprachen und hatte immer das perfekte Wort in einer anderen Sprache im Kopf. Fotografie wurde meine Sprache. Mit Bildern konnte ich Stimmungen, Regattaerlebnisse, Emotionen oder schlicht Tonnenrundungen beschreiben, ohne das Sprachwirrwarr in meinem Kopf. Die Morgenstimmung mit Wolkenschwaden über Tasman Island während des Rolex Sydney Hobart Yacht Race, der „Volvo Ocean Race“-Start im Nebel in Cape Town oder die Tonnenrundung der MORNING GLORY während der Rolex Big Boat Series braucht man nicht mit Worten zu beschreiben – das Bild genügt. Oder braucht das Portrait von Ernesto Bertarelli eine Bildunterschrift? So habe ich es mir vorgestellt, als ich zu fotografieren begonnen habe: Bilder, die für sich sprechen, Bilder ohne Legenden, Bilder, die eine Vorstellung wecken: Da will ich hin, dieses Boot will ich segeln, dieses Kap umrunden. Ich sage meinen Assistenten, die die Legenden schreiben: “Less is more”. Die Leute sollen das Bild sehen und nicht die Bildunterschrift suchen.

Ein Journalist, der eine Regatta oder eine Kreuzfahrt beschreibt, muss sich immer mit Vergleichen behelfen: Radioreporter Peter Montgomery beschrieb das Volvo Ocean Race: Climbing liquid Himalajas, der Onboardfotograf macht ein Bild des Volvo-Racers, der die Welle durchpflügt, mit der Mannschaft an den Grindern, bis zur Hüfte im strömenden Salzwasser – der Leser braucht keine Vergleiche mehr. Eine Regattabahn hat keine Tribünen, dank des Segelfotografen können die Segler zu Hause den Zweikampf an der Tonne aus nächster Nähe verfolgen. Der Leser wird nass, von der Gischt oder vom Schweiß – ein gelungenes Foto. Ein Bild bleibt in der Erinnerung. Worte werden durch andere Worte ersetzt.


editorial

Gerd-R. Lang, Uhrmachermeister und Gründer von Chronoswiss. Nordseeinsel Juist. 30. September 2005, 13.08 Uhr. semper smile me fecit.

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die seher In diesem Jahr wird die berühmteste aller Fotografenvereinigungen 60 Jahre alt: Magnum. Als der 22-jährige Robert Capa, eigentlich André Friedmann, 1936 das Bild des sterbenden Soldaten im Spanischen Bürgerkrieg machte, ahnte niemand, er am allerwenigsten, was sich daraus entwickeln sollte. In den USA wurden die Magazine Look und Life gegründet, in Frankreich kam Vu auf den Markt. Bildermagazine, die den Lesern die Welt ins Haus brachten. Ab 1954 hieß es, das Fernsehen sei das Medium der Zukunft, Fotos würden nicht mehr gebraucht. Heute gibt es das Internet und jede Menge Menschen, die mit ihren Handys fotografieren. Unrealistische „Digitale Bilderwelten“ vergrößern die Distanz zum Betrachter, anstatt sie ihnen näher zu bringen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Betrachter keine Lust mehr hat, zusammenmontierte Teilbereiche als Ganzes präsentiert zu bekommen. Ohne Magnum wären die heutigen Fotografen kaum Herren ihrer eigenen Bilder. Die Gründer Capa, Cartier-Bresson, Seymor, Eisner und Vandivert weigerten sich, ihre Negative an die Magazine abzugeben, und verboten, die Bilder im Layout zu beschneiden. Ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Erstaunlicherweise versuchen Verlage bis heute, oder heute mehr denn je, Fotografen um ihre Rechte zu bringen, indem sie sie mit dubiosen Verträgen erpressen. Manch ein Fotograf hilft ihnen indirekt dabei. Preise werden unterboten und so werden kurzfristige Aufträge zu langfristigen Handschellen. Ein Foto als Antwort? Die junge Generation der Magnumfotografen ist an Orten zu finden, an denen die Gründer wohl auch wären: Israel. Palästina. Der heutige Blick ist zwar abgeklärter, aber nicht distanzierter. Nach wie vor ist ein gutes Foto ein Foto, das dem Betrachter hilft, etwas zu sehen, das er nicht gesehen hätte.

Die Zeit hinterlässt überall Spuren. Wir messen ihren Lauf und können ihn doch nicht beeinflussen. Jeder Moment ist wechselvoll wie dieWellen auf dem Meer. Einzigartig und kostbar.

Erleben Sie die Faszination mechanischer Uhren. Fordern Sie das „Buch mit dem Tick“ an bei Chronoswiss, Dr.-Johann-Heitzer-Str. 4, 85757 Karlsfeld/München, Tel. +49 (0) 81 31-2 92 77-0, Fax +49 (0) 81 31-2 92 77-99, www.chronoswiss.de. SAILING JOURNAL 6 | 2007


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collectors issue

no.4

inhalt

undzwanzig

vorwort 3 editorial 4 inhalt 6 szene 8 eismeer albtraum in weiß 14 sandmeer meer ohne wasser 26 boote jan berthau 32 short track 38 wasserwerke the liquid season 42 short track 56 senza tempo franco pace 58 kolumne 66 angry ocean tough stuff 68 photographen photographieren photographen 84 christmas style 88 bilder welten des seglers welt 92 abo 108 produkte 23 race tracks 110 herstellernachweis 112 ausblick/impressum 113 titel R o l e x / C a r l o B o r l e n g h i

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SAILING JOURNAL 6 | 2007

Kraftstoffverbrauch l / 100 km: innerstädtisch 13,8 · außerstädtisch 6,8 · insgesamt 9,3 · CO2-Emission: 222 g/km


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segelszene

VEUVE CLICQUOT BOUTIQUE

LADIES ONLY

HANSEBOOT

HANSEYACHTS

Frank Floc’hlay, Geschäftsführer von Veuve Clicquot Deutschland, und Sven Zahn, Geschäftsführer des Alsterhaus,

Das Finale bei der vierten Auflage der internationalen Segelregatta Ladies

„Die hanseboot hat einmal mehr bewiesen, dass sie fachlich und qualitativ das Barometer in der Bootsbranche ist. Es

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2006/07 endete für die Greifswalder

eröffneten am 2. Oktober 2007 hoch über den Dächern von Hamburg die weltweit erste Champagner-Boutique. Veuve

Only hätte nicht spannender sein können. Erst im fünften Finalrennen

geht aufwärts, die Leute kaufen wieder, so die Stimmung bei den Ausstellern“, fasst Bernd Aufderheide, Vorsitzen-

Yachtbauer mit einem Umsatz- und Ergebnisrekord. Auf allen wichtigen

Clicquot wird somit seinem Image als innovativer Vorreiter und Visionär erneut gerecht und präsentiert im Alsterhaus

konnte die finnische Seglerin Silja Lethinen das Finale mit drei zu zwei

der der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, das positive Fazit zusammen. „Das erweiterte

Märkten konnte der Umsatz gesteigert und Marktanteile hinzugewon-

Clicquot Shopping pur! Neben der exklusiven „Veuve Clicquot“-Produktpalette werden auch edle, farblich abge-

Rennen gewinnen. Mit ihrer Crew Kirsi Dybdahl, Livia Väresma und Vivi

Gelände wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. Auch von widrigen Verkehrsverhältnissen ließen sich

nen werden. Der Umsatz wurde um 58,6 Prozent auf 105,2 Mio. Euro

stimmte Champagner-Accessoires angeboten. So sind erstmals die begehrten „Veuve Clicquot“-Champagnerkühler

Flemming-Lethinen besiegte sie Lokalmatadorin und Titelverteidigerin

weder Hamburger noch Anreisende aus anderen Bundesländern abhalten. Insbesondere die neue gigantische Ausrüs-

(Vorjahr: 66,3 Mio. Euro) gesteigert. Insgesamt wurden im Geschäfts-

in verschiedenen Designs sowie die dazu passenden Clicquot Flûtes käuflich erhältlich. Für Champagnerliebhaber ist

Silke Hahlbrock zunächst zweimal, musste jedoch anschließend zwei

tungshalle mit 13.000 Quadratmetren wurde von den Besuchern in Beschlag genommen“, fügt Aufderheide hinzu.

jahr 850 Yachten produziert (Vorjahr 586). Mit rund 80 Prozent wurde

das gesamte Champagner-Portfolio von Yellow Label über besondere Jahrgänge bis hin zur Prestige Cuvée La Grande

Niederlagen einstecken. Im letzen und entscheidenden Rennen konnte

Insgesamt kamen rund 110.000 Besucher zur 48. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. In den hanseboot-Hafen

der größte Anteil exportiert, vor allem in das europäische Ausland. „Der

Dame vorhanden. „Eiskühler unabhängige“ Champagner-Genießer freuen sich über die „Champagner to go Kollektion“

die Finnin schon wenige Bootslängen nach dem Start die Führung erringen

am Baumwall zog es etwa 25.000 Besucher. Hier standen die mehr als 40 größten Yachten der Bootsausstellung. „Die

Aufbau unseres internationalen Händlernetzes hat sich ausgezahlt. Der

mit dem stylischen Ice Jacket und den Clicquot Travellern. Die Clicquot Lounge und Bar verspricht ein echter Szene-

und gab sie auch nicht mehr ab. Der Hamburger Segel-Club hat zum

hanseboot hat in vielen Bereichen die hohen Erwartungen erfüllt“, berichtet auch Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer

Export ist einer unserer Hauptumsatztreiber“, sagte Michael Schmidt,

treffpunkt zu werden und bietet männlichen Champagnerfreunden eine prickelnde Wartezeit, während die Partnerin

vierten Mal die Veranstaltung ausgerichtet und viele der Seglerinnen

des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes. „Aussteller und Besucher bezeichnen die inhaltliche Neugliederung

Gründer und Vorstandsvorsitzender der HanseYachts AG.

grenzenloses Shoppingvergnügen im Alsterhaus genießt. À votre Santé!

waren bereits mehrfach in Hamburg angetreten. Für die jungen Finninnen

und Sortierung als gelungen.“

INFO WWW.HANSEYACHTS.COM

INFO WWW.MOET-HENNESSY.DE

war es die zweite Teilnahme. Nun fahren sie mit dem Ehrenteller der Freien

INFO WWW.HANSEBOOT.DE

und Hansestadt Hamburg in die Heimat zurück. INFO WWW.HSC–HAMBURG.ORG

KIELER WOCHE 2008

BOATFIT 2008

Die Kieler Woche Seeregatten vom 21. bis 29. Juni gehen 2008 neue

Die Wertschätzung klassischer Boote ist in den vergangenen Jahren immens gestiegen. Die Messe Bremen hat diesen

Wege. Ziel ist es, sowohl den Spitzensport als auch den Breitensport

Trend erkannt und vor drei Jahren, genau zum richtigen Zeitpunkt, die BOATFIT etabliert, Deutschlands einzige

mit speziellem Regattaformat noch weiter zu fördern. Dazu wird

Klassiker- und größte Refit-Messe für GFK-, Holz- und Stahlboote. „Die BOATFIT ist in sich stimmig. Die Idee, Ver-

der Offshore-Bereich in verschiedene Abschnitte unterteilt, um den

kaufsstände und Vortragsbühnen zu Themeninseln zusammenzufassen, hat sich hervorragend bewährt“, erklärt Hans

unterschiedlichen Ansprüchen mit variablen Angeboten entgegenzu-

Peter Schneider, Geschäftsführer der durchführenden MGH Messe und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. Das

kommen. „Wir verstehen uns als Dienstleister und möchten den Seg-

untermauert auch die Besucherbefragung der BOATFIT 2007: 83 Prozent der über 9.000 Besucher waren zufrieden und

lern und Seglerinnen Regattaformat nach ihren Wünschen anbieten“,

wollen wiederkommen. Das hat sich bereits bis ins Ausland herumgesprochen: Nach holländischen, österreichischen

so Eckhard von der Mosel und Eckart Reinke, die bei der Regattaor-

und schweizerischen Ausstellern ist bei der BOATFIT 2008 jetzt auch Schweden aktiv vertreten – und das mit einem lan-

ganisation der Kieler Woche für den Seebahnbereich zuständig sind.

destypischen Angebot. Paul Brauns und andere Referenten verraten praxisnahe Tipps und Tricks – die passenden Pro-

Schwerpunkte sind hochkarätige Wettfahrten für Top-Einheitsklassen

dukte für die Arbeit am eigenen Boot gibt es auf der Messe ebenfalls zu erstehen. Insgesamt bietet die BOATFIT sieben

wie Farr 40 oder X-35, hochwertige IMS-Regatten und Angebote für

Themenbereiche: Bootsbau und Reparatur, Motoren und Antrieb, Segel und Rigg, Elektrik und Elektronik, Farben, Lacke

ORC-, Yardstick- und Werft- sowie Einheitsklassen.

und Pflegemittel, Sicherheit und Seemannschaft sowie Klassik-Yacht-Charter. Sie öffnet von Freitag, 29. Februar, bis

INFO WWW.KIELER-WOCHE.DE

Sonntag, 2. März, von 10 bis 18 Uhr in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen ihre Pforten. Der Eintritt kostet neun Euro. INFO WWW.BOATFIT.DE

UNIQUE STEHT ZUM VERKAUF Der in den letzten Jahren auf den Regattabahnen unter dem Namen UNIQUE gesegelte 50-Fuß-Racer soll verkauft werden. Hans

NORTH SAILS

Otto Schümann ließ die Yacht in Neuseeland als RUBIN XV in der

North Sails wird in Deutschland größer und noch kundennäher. Ein neuer Serviceloft entsteht in der Hamburger Spei-

renommierten Marten-Werft erbauen. Mit Skipper Jochen Schümann

cherstadt. Auf circa 400 Quadratmetern hat die North Sails GmbH sowohl eine moderne Segelreparatur-Werkstatt als

feierte sie nationale und internationale Erfolge. Im Jahre 2001 erwarb

auch neue Verkaufsräume eingerichtet. In den Räumen am Brooktorkai bietet North Sails nun einen kompletten Service

Dr. Bernd Kriegel das Schiff und zeigte sich mit der UNIQUE erneut

vom Opti- bis zum Yachtsegel. Individuelle Beratung und Kundennähe sollen hier im Vordergrund stehen. Besonderes

recht erfolgreich auf den Regattabahnen. Zuletzt bei der IMS-Welt-

Augenmerk liegt auf den Fahrtensegeln, wo verstärkt „Easy-Segel“ angeboten werden. Um allen Aufgaben gerecht

meisterschaft in Norwegen, wo die UNIQUE unter die Top 10 kam.

zu werden, wird sich North Sails auch personell verstärken. Neben Geschäftsführer Thomas Jungblut, der sich vor-

Aus Altersgründen will sich nun der Eigner aus dem Regattasport

wiegend um größere Yachtsegel kümmern wird, wurde Stefan Matschuck mit ins Boot geholt. Er wird sich zusammen

zurückziehen und bietet die Judel/Vrolijk-Konstruktion zum Kauf an.

mit Frank Sothmann um alle anderen Segelbereiche kümmern. Verstärkt wird das Team außerdem noch von Christian

INFO WWW.UNIQUE-GER4815.DE

Hamma, der von Hamburg aus mit dem dänischen „North Sails Design Team“ zusammenarbeiten wird, sowie Claudia Langenhan, die sich um die Administration kümmern wird. INFO WWW.NORTH-SAILS.COM

RHEINISCHE YACHT SCHULE Anlässlich der Internationalen Bootsausstellung boot 2008 in Düsseldorf verwandelt sich das Erdgeschoss des Sevens auf der Königsal-

SALVE CUTURA

lee in ein segelndes Klassenzimmer: Am 19./20. und 26./27. Januar

Frachtschiffreisen sind Seefahrt pur. Und von den wahren Abenteuern zur See haben sich zu allen Zeiten Schriftsteller

präsentiert die Rheinische Yacht Schule Unterricht zum Mitmachen.

der Weltliteratur zu ihren größten Werken inspirieren lassen. Beides in ein Boot zu bringen, ist dem Veranstalter von Li-

Wer immer mit dem Gedanken gespielt hat, einen Bootsführerschein

teraturreisen „Salve Cultura“ gelungen. Das Kühlschiff MS HORNBAY (12.887 BRZ, 153 Meter Länge, 23 Meter Breite)

zu machen, kann dort einen Theorielehrgang zum Sportbootführer-

der Hamburger Reederei Horn-Linie ist ein 1990 gebauter schmucker Bananenfrachter mit viel Komfort für nur zwölf

schein See gewinnen. Zwölf Plätze stehen auf der Bühne des Sevens

Passagiere in sechs großzügigen Kabinen. Er verkehrt zwischen der Hansestadt Hamburg und Costa Rica mit Stopps

für angehende Skipper zur Verfügung. An allen Tagen erklären

auf den Azoren, Martinique, Guadeloupe und an der Küste Kolumbiens. Vom 03.11. bis 01.12.2008 wird das Schiff

Trainer der Rheinischen Yacht Schule anhand von Segeljollen die

auch mit literarischer Fracht unterwegs sein. An Bord führt der Dramaturg und Lektor Dr. Jan Kaestner durch nautische

Funktionsweise der Schiffe und stehen zu Fragen und Klönschnack

Welten samt Seefahrtskultur, durch Werke von Homer bis Hemingway, von Melville bis Marquez. Auch Kinoklassiker

zur Verfügung. Teilnahmekarten zum Führerscheinlehrgang sind ab

des Genres oder ein Shantie-Jamboree-Kurs bietet Kaestner an, der als Student selbst zur See fuhr. Nach neunzehn

Ende November an der Information des Sevens erhältlich.

Schiffstagen schließt sich in Costa Rica eine elftägige Rundreise durch die Naturparks des für seine ökologische Einzig-

INFO WWW.SEVENS.DE

artigkeit bekannten Landes an. Das gesamte Programm kostet inklusive Rückflug nach Deutschland pro Person 4.750 Euro. Buchungsschluss ist der 01. April 2008. INFO WWW.SALVE-CUTURA.DE

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segelszene

ISAF VERGIBT WM NACH PERTH

STEVE FOSSETT

„Glückwunsch nach Australien! Auch KIEL.SAILING CITY hätte die Welt-

Der seit September vermisste US- Flugabenteurer Steve Fossett soll nach Antrag seiner Ehefrau für tot erklärt

meisterschaften sehr gern gehabt“ – mit diesen Worten reagierten Kiels

werden. Peggy Fossett habe einen entsprechenden Antrag bei einem Gericht in Chicago eingereicht, berichtete die

Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und der Vorsitzende des Regattaaus-

Zeitung «Chicago Tribune». Am 3. September war der 63-jährige Pilot im US-Bundesstaat Nevada zu einem kurzen

schusses des Kieler Yacht-Clubs (KYC), Jobst Richter, auf die Entscheidung des

Soloflug gestartet, von dem er nicht zurückkam. 2002 schaffte Fossett unter anderem die erste Solo-Nonstop-Um-

Weltsegelverbandes ISAF, die Worlds 2011 nach Perth zu vergeben. Die von

rundung der Erde in einem Ballon. Nachdem er mit seinem Team gegen der Schweizer Bertrand Piccard unterlag,

KYC und Stadt gebildete Arbeitsgruppe hatte eine hervorragende Bewerbung

unternahm Fossett einen nochmaligen Versuch, diesmal allein, und schaffte es. Von 19.Juni bis 3.Juli 2002 war er

abgeliefert, die auch in der Konkurrenz mit den Großen des Weltsegelns

dafür nonstop in der Luft. Fossett hat eine ganze Reihe von Rekorden aufgestellt, die er insbesondere als Segler, Pilot

wie Perth oder Medemblik absolut erstklassig war. „Kiel mit seiner großen

von Motor- und Segelflugzeugen und als Ballonfahrer aufstellte. Bei einigen seiner Rekorde wurde er von Richard

Begeisterung für den Segelsport und seiner hervorragenden Infrastruktur hätte

Branson (Virgin) unterstützt. Zum Beispiel hielt der Amerikaner zahllose Rekorde im Hochseesegeln. Unter anderem

erneut Weltmeisterschaften verdient gehabt“, stellten Angelika Volquartz und

hielt er vor Bruno Peyron bis Juli 2006 den Rekord für die schnellste Atlantiküberquerung (4 Tage, 17:28,06 Stunden)

Jobst Richter klar. „Diese Entscheidung hat sicher viel mit dem Regattakalender

und bis Februar 2005 den für die schnellste Weltumrundung (58 Tage, 9:32,45 Stunden).

von 2011 zu tun“, meinte der Regattaausschussvorsitzende des KYC. „Denn zu den vorolympischen Regatten im britischen Weymouth im August passen Weltmeisterschaften im Januar natürlich besser.“ Zusammen mit der Oberbür-

ONYX

germeisterin dankte er trotzdem allen, die Kiels Bewerbung unterstützt hatten:

ONYX, die neue, sportliche Daysailoryacht geht jetzt auch in Deutschland an den Start um die Gunst der Segler-

„Unser besonderer Respekt gilt Dierk Thomsen, der als Leiter der ‚Arbeitsgrup-

Gemeinde. Mit einer Länge von 8,5 Meter, einer Breite von 2,2 Meter und einem Gesamtgewicht von nur 900

pe Bewerbung’ Großes geleistet hat.“ Die Unterstützung durch Bundesinnen-

Kilogramm begeistert dieses dynamische Bootskonzept Jung und Alt gleichermaßen. Die innovative ONYX mit eigen-

minister Dr. Wolfgang Schäuble und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen

ständigen Linien, die auf der Interboot in Friedrichshafen schon für Aufsehen sorgte, wurde von dem erfolgreichen

hatte die hervorragende Fundierung der Kieler Bewerbung unterstrichen.

Moth-Segler Thomas Cantz entwickelt und zu Wasser gebracht. Seine langjährige Regatta- und Cruising-Erfahrung

INFO WWW.KIEL-SAILING-CITY.DE

spiegelt sich in zahlreichen ausgeklügelten Details wider, welche optimale Leistung mit einfachem und sicherem Handling kombinieren. Gebaut werden die Hightech-Yachten ebenfalls in der Schweiz in der Yachtwerft Steinmayer: Konstruktion und Produktion 100% Swiss Made, jetzt auch in Deutschland erhältlich.

BEACH & BOAT

INFO WWW.ONYX-YACHTING.CH

Pünktlich zur Eröffnung der Wassersportsaison findet vom 12. bis 15. Februar 2009 auf dem Leipziger Messegelände erstmals die Beach & Boat statt. Zur neuen Wassersportmesse werden Produktneuheiten und Dienstleistungen rund um Wassersportausrüstung und -zubehör, Surf- und Tauchausrüstung sowie Angelsport präsentiert. Zudem können sich Wasser- und Freizeitsportler über Surf- und Angelreisen, Wassersportdestinationen und Wasserwandern, Häfen, Marinas und viele weitere wassertouristische Attraktionen in der Region informieren. Das Kerneinzugsgebiet der Beach & Boat – Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – zählt über acht Millionen Einwohner, von denen laut Allensbacher Werbeträgeranalyse im Jahr 2006 jeder neunte Wassersport betrieb. In Bundesländern mit etablierten Wassersportrevieren, beispielsweise Berlin und Brandenburg, liegt dieser Anteil bei 20 Prozent und mehr. „Das Potenzial des noch jungen Wassersportmarktes des Leipziger und des Lausitzer Seenlands ist enorm“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH. „In den kommenden Jahren gilt es, vor allem Einsteiger für den Wassersport in diesen Regionen zu begeistern und zugleich den Wassertourismus anzukurbeln. Die Beach & Boat wird dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.“ INFO WWW.BEACH-AND-BOAT.DE

BALTIC SPINT CUP 2008 Der Baltic Sprint Cup eine kleine Tradition erlangt und steigt am 19. Juli

ROLEX BALTIC WEEK 2008

2008 schon zum vierten Mal. Auf der 48. Internationalen Bootsausstel-

Zum kleinen Jubiläum, der fünften Rolex Baltic Week, bietet die exklusive Segelwoche im Jahr 2008 erneut einen sport-

lung hanseboot wurden nicht nur die Ausschreibung präsentiert, son-

lichen Leckerbissen. Vom 26. bis 31. August findet die Rolex Farr40-Europameisterschaft in Deutschland statt. Neuer

dern auch gleich die ersten namhaften Teilnehmer. „Das Interesse am

Austragungsort wird das Ostseebad Travemünde sein. Die Europameisterschaft wird zugleich Finale einer Grand-Prix-

nächsten Baltic Sprint Cup ist enorm, obwohl es noch neun Monate hin

Serie, dem nordeuropäischen Farr40-Circuit, werden. Er beginnt Ende Mai in Norwegen und führt über die Kieler

ist“, freuten sich Regattaleiter Alan Green und Eventmanager Henning

Woche in der letzten Juniwoche sowie eine Regatta Ende Juli in Kopenhagen zum Saisonhöhepunkt nach Travemünde.

Rocholl vom Veranstalter Sail & Race. Die Organisatoren zählen bereits

Dort will der Norddeutsche Regatta Verein Hamburg zusammen mit dem Lübecker Yacht-Club, der direkt an der Trave

28 Voranmeldungen. Start der vier Etappen über insgesamt 710 Seemei-

vor den geplanten Liegeplätzen für die Yachten sein zweites Clubhaus hat, und die internationale Farr40-Klassenver-

len ist am ersten Tag der 118. Travemünder Woche. Der Kurs führt die

einigung ein Farr40-Event der Extraklasse veranstalten. „Wir freuen uns über den Zuspruch der Farr40-Klasse, die seit

Seglerinnen und Segler übers schwedische Karlskrona nach Klaipéda in

Langem eine enge Beziehung zu unserem Haus hat. Die EM-Teilnehmer erwartet ein hoch spannender, aber fairer

Litauen zum Sea Festival. Von dort geht es nach Gdynia und Gdansk in

Wettkampf, währenddessen sie sich im einzigartigen Ambiente an der Travemündung rundum wohlfühlen sollen“,

Polen, wo auch zwei Kurzwettfahrten geplant sind, bevor das Ziel am 1.

sagte Peter Streit, Geschäftsführer von Rolex Deutschland in Köln.

August vor Rønne auf Bornholm ausliegt.

INFO WWW.REGATTANEWS.COM

INFO WWW.BALTICSPRINTCUP.COM

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Agentur: www.hqhh.de

segelszene

ISAF ROLEX WELTSEGLER 2007

AROUND THE WORLD

TRANSAT JACQUES VABRE 2007

Die Auszeichnung „ISAF Rolex Weltsegler des Jahres“ gilt als eine der höchsten Ehren, die ein Segler für seine oder

Seit Mai dieses Jahres ist Buchautor Sönke Roever zusammen mit seiner

Am 20.November überquerten nach 4.335 Seemeilen Berhard Stamm

ihre außergewöhnliche Leistung erfahren kann. Die diesjährige Zeremonie der Preisverleihung fand im portugiesischen

Frau Judith unterwegs. Auf ihrem Segelschiff HIPPOPOTAMUS, einer

und Tanguy Cariou als dritter die Ziellinie in Salvador de Bahia. Beide

Estoril im Kloster Penha Longa statt. Von den allesamt herausragenden Nominierten konnten nur zwei mit dem Titel

Gib’Sea 106 – mit nur 10 Quadratmeter Wohnraum – wollen die beiden

verbrachten die vergangenen 17 Tage, vier Stunden und 17 Minuten auf

nach Hause gehen: Claire Leroy aus Frankreich und Ed Baird aus den USA, wodurch die Nacht der Auszeichnung zu

in 1,5 Jahren über 15.000 Seemeilen von Hamburg nach Neuseeland

ihrem 60-Füßer, auf der „Route de Café“. Ein großer Erfolg für die beiden,

einem Tribut für das Matchracesegeln wurde. Claire Leroy ist seit Mai 2005 als Skipperin die Nummer eins der Frauen-

an das andere Ende der Welt segeln. Aktuell haben sie die Kanarischen

obwohl das Rennen anders verlief, als von vielen Experten vorausgesagt.

weltrangliste im Matchrace. Baird blickt schon auf eine etwas längere triumphale Geschichte in der Welt des internatio-

Inseln erreicht, wo sie zum Sprung über den Atlantik in die Karibik

Diese sagten einen überragenden Erfolg der neuen Generation der 60-Fü-

nalen Matchrace zurück und das sowohl im als auch außerhalb des America‘s Cups. Er ist der einzige Amerikaner, der

starten. Ziel der Roevers ist es herauszubekommen, wie groß unser

ßer voraus, das war nur bedingt richtig. Große Probleme machte fast allen

jemals die ISAF-Weltmeisterschaft gewinnen konnte – und das gleich dreimal in 1995, 2003 und 2004.

Planet ist. Dazu erklärt der passionierte Segler, der inzwischen mehr

die Wetterprognose, denn die Windbedingungen und -richtungen verlie-

INFO WWW.REGATTANEWS.COM

als 35.000 Seemeilen in seinem Kielwasser gelassen hat: „In unseren

fen völlig anders als gewohnt. Stamm und Cariou konnten aufgrund ihrer

Augen geht das am ehesten, wenn man sich zwei Punkte sucht, die auf

außerordentlichen Wetterprognosen und eines harten Segelstils und einer

unserer Erde genau gegenüber liegen. Frei nach dem Motto: Wenn

dementsprechenden Taktik viele Plätze gutmachen. Während Stamm das

ich hier ein Loch buddle – wo lande ich dann eigentlich? Natürlich

Boot bis an seine Grenzen brachte, lieferte Cariou die richtigen Prognosen

wollen wir kein Loch buddeln. Vielmehr wollen wir uns von einem zum

dazu. Ein gutes Team, wie es scheint. Nun wird Bernhard Stamm das Boot

anderen Punkt an der Erdoberfläche bewegen. Idealerweise mit einem

allein nach Le Havre zurücksegeln, gleichermaßen als Qualifikation für

Segelschiff, da man damit nicht viel schneller als ein Fußgänger ist. Wir

das Vendee Globe 08 und Übung. Auch bei diesem und den folgenden

glauben, dass wir als „schneller Fußgänger“ ein Gefühl für die wahre

Rennen, konnte und kann sich Bernhard auf seine bewährten Partner, wie

Größe der Erde bekommen können.“

Parmigiani und Landolt & Cie verlassen.

INFO WWW.HIPPOPOTAMUS.DE

TEAM ATHENA Es wird keine weitere Olympiaausscheidung für das Team um Kristin Wagner, Anna Höll und Anne Pfister in 2008 geben, da in 2007 die Kriterien nicht erfüllt wurden. Die Regatten am Anfang der Saison waren einfach zu früh für das Team, das sich nach der Babypause von Kristin Wagner erst einmal wieder zusammenfinden musste. Nach einer letztlich ungenutzten Chance bei der Weltmeisterschaft mit einem DNF in der ersten Wettfahrt und einem total verpatzten letzten Tag wäre bei der Europameisterschaft eine Top-5Platzierung sicherlich möglich gewesen, was die Ergebnisse am ersten Tag auch bestätigten. Um dies zu verhindern, segelte die Konkurrentin Ulrike

ORC INTERNATIONAL Zum Abschluß der 38. Jahreshauptversammlug hat der Offshore Racing Congress die neue VPP basierte Vergütungsformel ORC INTERNATIONAL präsentiert. Diese neue Formel ist rechtzeitig zum Start in 2008 fertig gestellt worden und wird das seit Jahren existierende International Measurement System (IMS) für die Berechnung von Geschwindigkeitsprognosen und Handicapwerten ablösen. „ORC INTERNATIONAL ist ein modular aufgebautes System, das leicht zu handhaben ist und mit seinen präzisen Vermessungsmethoden vom IMS, der riesigen Datenbank und dem ausgeklügelten Rechenmodell im Hintergrund genauer als bisher die Geschwindigkeitspotentiale ganz unterschiedlicher Yachten berechnen kann“, ist sich Wolfgang Schaefer vom DSV sicher, der als Mitglied des

Schümann, die zu diesem Zeitpunkt ihre Norm bereits erfüllt hatte, ab dem zweiten Tag konsequent Matchrace gegen das Team Athena, sodass beide Boote zum Teil als Letzter und Vorletzter die erste Tonne rundeten. Für das Team Wagner war somit kein normaler Regattasport im Feld möglich, ebenso wenig ein Abschneiden unter den ersten fünf. Ob die Regatta aus sportlicher Sicht den Zweck erfüllt hat, am Ende den Besten für die Olympischen Spiele im August 2008 zu ermitteln, wäre wohl zu diskutieren würdig und es werden

Entspannung pur. Mit Sicherheit Pantaenius.

sich hoffentlich in Zukunft bessere und fairere Wege finden lassen. INFO WWW.EADS.NET

Management Committee vom ORC an der raschen Umsetzung des neuen Konzeptes mitgewirkt hat. Der ORC wird weiterhin ORC CLUB als einfachere, preisgünstige Regel anbieten, die dieselbe VPP-Software wie ORC INTERNATIONAL benutzt, allerdings mit einem vereinfachten Vermessungsaufwand und mit bereits funktionierenden,

Pantaenius – da kann kommen, was will!

automatisierten internetgestützten Formularen. Die neue Handicap-Formel, die neuen Messbriefe ORC-Int. und ORC-Club sowie weitere Leistungen und Produkte wie Stabilitäts-Zertifikat, Performance Package, Segelplan und Ähnliches werden auf der ORC Internetseite ab Frühjahr 2008 verfügbar sein. INFO WWW.ORC.ORG

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Mike Horn. Š Panerai


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Manchmal ist der Weg wichtiger als das Ziel. Vor allem wenn man sich in gottverlassenen Gegenden befindet. Südpol, Arktisches Kap, Antarktis, Laptew See, Nordland, Nordpolarmeer und und und. Dort gibt es nichts – außer knarrenden Eisschollen, hungrigen Eisbären, klirrenden Temperaturen und der eigenen Angst. Niemand marschiert zum Nordpol, wenn er keine Erfahrungen hat. Börge Ousland, ein 43-jähriger schlaksiger Norweger, zum Beispiel. Er und Mike Horn, ein in Südafrika geborener Schweizer, durchquerten im Polarwinter das Arktische Kap. Nichts für Weicheicher. 965 Kilometer durch eisige Finsternis. Oder, auch keine Lachnummer, knapp 1.200 Kilometer über das Nordpolarmeer laufen – von Sibirien bis Kanada. Allein, so wie es Thomas Ulrich tat. Vergessen Sie es, Sie können es sich nicht vorstellen. Niemand, der nicht dort war, ist dazu in der Lage. Oder nehmen Sie eine 44er-Magnum mit auf ihre Alpenwanderung? Was würden Sie tun, wenn Ihre Lebensmittel zur Neige gehen würden? Darauf gibt es nicht viele Antworten. Eine von zweien: Länger laufen – weniger essen. Das führt zu Essfantasien: Ousland träumte von Blaubeerpfannkuchen mit Sauerrahm, Horn von Marshmallows mit Schokoladenguss. Wie orientieren in der Dunkelheit? Auf ebenen Eisflächen, im Packeis? Das GPS-Gerät verbraucht zu viele Batterien und das Display friert ständig ein. Fallender Schnee. Treibender Schnee. Verwehender Schnee. Inuit können den Schnee lesen. Die Höhe der Schneewehen gibt Auskunft über die Windstärke. Die wiederum sagt aus, wie schnell sich das Eis bewegt. Mike Horn. © Panerai

Mike Horn. © Panerai

Das Gesicht ist von einer so dicken Eiskruste bedeckt, dass man Schwierigkeiten beim Essen hat. Die Handschuhe kann man nicht ausziehen, denn dann würden die Finger erfrieren. Täglich muss man sein Gesicht mit Speichel einreiben, der zu einer Schutzschicht gefriert. Trotzdem kommt es zu Erfrierungen.

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Alain Hubert. Artic Arc. © laif

Alain Hubert. Artic Arc. © laif

Bei Schneestürmen, erinnert sich Ousland, war es, als ob sie blind gewesen wären. „Wir tasteten uns nach Gefühl voran.“ Plötzlich standen sie vor einer fünf Meter hohen Eisbarriere oder vor einer 350 Meter breiten Rinne, die mit dünnem Eis bedeckt war. Erfrorene Gliedmaßen gehören bei Temperaturen bis zu -40 Grad zum alltäglichen Nordpol-Wahnsinn. Zum Glück heilen die meisten Erfrierungen wieder ab. Wenn sich Nase, Finger oder Zehen beginnen, schwarz zu färben, Blut aus Nase und Mund läuft, Nierenschmerzen einsetzen, sich Blut im Stuhlgang befindet, wenn die Hände so sehr zittern, dass man kaum noch essen kann, dann entscheidet der Kopf, ob man überlebt oder stirbt. So wie Thomas Ulrich, der allein über das Nordpolarmeer lief. Ihm stand die dritte Nacht ohne Zelt bevor. Der Schlafsack und alles andere waren durchnässt. Er hatte Hunger, aber nichts zu essen. Er war durstig, aber es gab kein Süßwasser, nur gefrorenes Salzwasser. Er schnitt die Bilder seiner Kinder und seiner Frau aus der Zeltwand, er wollte sie mitnehmen, falls er sterben würde. Er war bereit dazu. Um zu überleben, durfte er nicht einschlafen – er wäre nie wieder aufgewacht. Nach vier Tagen wurde er gerettet. Bei Horn hatte sich durch die ständigen Erfrierungen eine Infektion über den ganzen Körper ausgebreitet. Aber er hasste Pillen, also nahm er keine Antibiotika. Ein in Norwegen angerufener Arzt sagte, dass sich das gar nicht gut anhöre und wie weit der nächste Hubschrauber entfernt sei. Erst nachdem Ousland mit Aufgabe drohte, nahm Horn die Medikamente und kam langsam wieder zu Kräften. Sie erreichten den Nordpol drei Monate, nachdem sie aufgebrochen waren. Auch Horn hat im Alleinsein seine Erfahrungen. 20.000 Kilometer wanderte und segelte er um den Arktischen Zirkel. Einmal um das Nordkap herum, durch Grönland, das nördliche Kanada, Alaska, die Beringstraße und die Anadyrskiy-Berge – in 27 Monaten. Noch Fragen? Warum? Menschen wie diese Männer suchen die Hölle. Irgendwann haben sie ihre Grenzen überschritten und wollen nun mehr. Es geht um bewusstseinserweiternde Erfahrungen und die macht man nur jenseits der eigenen Grenzen. Im Gegensatz zu den meisten Menschen versuchen diese Abenteurer, ihre Willenskraft zu steigern. Geleitet vom Wunsch, intensiver zu leben, und nicht, um dem Tod näher zu sein. Schließlich geht es nicht mehr nur darum, weiße Flecken von der Landkarte zu tilgen. Es gibt einen weiteren Grund: die Erderwärmung. Lonnie Dupre und Eric Larsen unternahmen

© Rolex

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Extremabenteurer wissen, dass sie sich in einer extremen Landschaft mit extremen Witterungen bewegen. Alles ist Extrem. Auch ihr Wissen, dass sie sich vom ersten Schritt an in Gefahr befinden.

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angst hast, kommst du um. wenn du keine hast, auch. warum also angst haben?“

„wenn du

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Alain Hubert. Artic Arc. © laif

Börge Ousland über Mike Horn: „Er ist der härteste Bursche, den ich kenne, er würde nie aufgeben.“ Das sagt jemand, der die Antarktis allein durchquert hat und den Nordpol als erster Mensch solo erreicht hat.

die erste Sommerüberquerung des Arktischen Ozeans, um auf die Folgen der Erderwärmung aufmerksam zu machen. Im Spätsommer sind die Eisbären der sieben Millionen Quadratkilometer großen Packeiszone in der Arktis zwischen Kanada, Grönland und Sibirien mager und ausgehungert. Ihre Neugier und ihr Hunger lassen sie zu einer Gefahr für jeden Menschen werden, der in ihr Territorium eindringt. Durch die ansteigende Erderwärmung und dem daraus folgenden Rückgang der sommerlichen Eisdecke des Arktischen Ozeans sind immer mehr Eisbären bedroht. Eine gefährliche Jahreszeit, die bisher immer vermieden wurde. Rund 100 Tage waren Dupre und Larsen unterwegs, vom sibirischen Kap Arctichesky bis ins kanadische Ellesmere. In ihren Kajaks zogen sie teils durch die offenen Gewässer des Polarmeers, teils über zerklüftetes Treib- und Packeis. Die Boote waren so konstruiert, dass sie auf festem Eis als Schlitten dienen konnten. Sie waren mit Vorräten für vier Monate beladen und wogen 140 Kilogramm. Mindestens ein Drittel der Zeit waren sie auf dem Wasser, häufig zwischen mächtigen Eisschollen, die von der Meeresströmung getrieben wurden. Kein ungefährliches Territorium für Menschen. Warum er sein Leben riskiert? Seiner Ansicht nach ist es das Arktisfieber – eine chronische Krankheit. Aber vor allem ist es seine Sympathie für die Inuit, sein Interesse an ihrer Kultur und seine Sorge um andere widerstandsfähige, aber auch verletzliche Bewohner der Arktis: Eisbären, Seehunde, Karibus, Alpenschneehühner und Raben. Am spürbarsten ist die Erderwärmung in den Polarregionen. Die sommerliche Durchschnittstemperatur der Arktis ist seit Anfang der Achtzigerjahre in jedem Jahrzehnt um rund 1,2 Grad Celsius gestiegen. In den letzten vier Jahrzehnten kam es zu einem beträchtlichen Rückgang der Meereisdecke. Umstritten ist der Rückgang im Sommer, eine neuere Studie schätzt ihn auf 50 Prozent, eine andere auf lediglich 15 Prozent. Die Wahrheit wird, wie so oft, in der Mitte liegen. Der Rückgang der arktischen Eisdecke gefährdet vor allem Eisbären. Diese amphibischen Raubtiere sind ausgezeichnete Schwimmer, können jedoch Seehunde in offenen Gewässern nicht erlegen. Deshalb müssen sie aus dem Hinterhalt jagen SAILING JOURNAL 6 | 2007 Mike Horn. © Panerai


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Mike Horn. © Panerai

Alain Hubert. Arctic Arc. © laif

und warten an Eislöchern, bis ihre Beute auftaucht. Demzufolge könnten die Bären verhungern und aussterben, wenn die sommerliche Eisdecke, wie manche Wissenschaftler voraussagen, bis 2050 ganz verschwindet. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie in Extrembereichen, in denen wir Normalsterblichen nicht einmal zwei Tage überleben könnten. Männer wie Ousland, Horn, Ulrich, Dupre oder auch Reinhold Messner sind Profis, die von Outdoorfirmen wie The North Face, Eider oder Haglöf, von Uhrenherstellern wie Rolex oder Panerai gesponsert werden. Wieder daheim schreiben sie Bücher und gehen auf Vortragstour oder arbeiten als Motivationstrainer – die Einnahmemöglichkeiten sind vielfältig. Und nötig, denn Expeditionen sind langwierig und daher teuer. Allein für eine etwaige, sofort einzuleiSAILING JOURNAL 6 | 2007

tende Rettung muss in der Regel eine 140.000-Dollar-Bankgarantie bereitstehen. Sonst hebt kein Rettungshubschrauber ab. Heutzutage kann jeder Adventure-Touren im Reisebüro buchen. An den Südpol? In die Arktis? Auf den Everest? Schon Alexander der Große drang mit seinem Tross bis in den Himalaya vor, aber erst 2.000 Jahre später begann die Eroberung der Enden der Welt. Nachdem Süd- und Nordpol erreicht waren, wurde die Jagd nach dem dritten Pol zur lohnenden Suche. Doch dieser Pol ist nicht real. Er existiert in jedem Einzelnen. Und bedeutet für jeden etwas anderes. Eine Suche, die unter Umständen niemals endet.

wichtig , wie weit wir kommen. Es zählt nur das, was wir dabei erleben .“

„Es war nie

REINHOLD MESSNER

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Man lebt im Jetzt. Mehr als einmal ist man einfach nur froh, am Ende des Tages im Zelt zu sitzen und noch am Leben zu sein.

Artic Arc. © Rolex

Artic Arc. © Rolex


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Afrika. Namib. Köcherbaum. © Tom Körber

Als dürres Drittel bezeichnet bedecken Wüsten und Halbwüsten genau 33,6 Prozent der Erdoberfläche oder in Quadratkilometern ausgedrückt: 50 Millionen. Als Wüsten gelten Landschaften, in denen weniger Regen niedergeht als verdunsten könnte. In Halbwüsten hingegen regnet es wenigstens ab und zu mehr als wieder verdunstet. Natürlich ist Wüste nicht gleich Wüste. Die Wissenschaftler unterscheiden zwischen Kontinentalwüste (Gobi, z.T. Sahara, Zentralasien), Reliefwüste (Atacama, Great Basin Desert), Wendekreiswüste (Rub Al-Khali, Great Sandy Desert, Sahara) und Küstenwüste (Namib, Atacama, Ogaden, Große Kavir). Aftika. Sahara. © Tom Körber

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Horrorgeschichten wechseln sich ab mit romantisch verklärten Reiseberichten. Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Kleinen Prinzen des Franzosen Antoine de SaintExupéry, der einem verunglückten Flieger in der Sahara begegnet. Beide schließen Freundschaft und trennen sich wieder. Dass Wüsten nicht zwangsläufig lebensfeindliche Lebensräume sind, zeigen Menschen wie die Tuareg, Beduiden, Tubu oder Massai. Sie wissen sich in dem Meer aus Sand zurechtzufinden. Lesen den Sand, lernen vom Sand. Temperaturen bis zu 55 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von nur 5 Prozent. Die Wüste der Wüsten ist die Sahara. Sie ist größer und extremer als alle anderen dieser Welt. Sie reicht über 6.000 Kilometer weit, vom Atlantik bis zum Roten Meer. Damit ist sie größer als Europa oder die USA. Ein wahrer Kontinent – aus Sand, Hitze und Kälte. Denn aufgrund fehlender Wolken und Vegetation fallen die Nacht- und Tagestemperaturen besonders extrem aus. Die Sahara ist keineswegs das endlose Sandmeer, das man sich immer vorstellt. Nur rund ein Fünftel ihrer Fläche besteht aus Sand, der Rest zum Beispiel aus Gebirgszügen. In dieser Umgebung existieren nur wenige Pflanzen und Tierarten und wenige Menschen. Die Wurzeln der Akazien dringen bis zu 40 Meter tief in den Boden und finden dort die ältesten Süßwasservorkommen der Erde. Aber auch Menschen haben sich assimiliert. Man sagt, ein Tubu könnte drei Tage von einer Dattel leben. Am ersten Tag isst er die Haut, am zweiten das Fleisch und am dritten den Kern. Ihre Ziegenherden weiden auf Steinfeldern, auf denen das Auge keinen einzigen Grashalm erkennen kann.

Namib. Cape Cross. © Tom Körber

Namib. © Tom Körber Namib. Nähe Swakopmund. © Tom Körber

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Peru. Atacama. Pacaras Halbinsel © Tom Körber

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Oasen bieten da Schutz und Versorgungsmöglichkeiten. Die 2,5 Millionen Menschen, die hier leben, setzen sich aus Berbern (Tuareg), Arabern, Juden, Mauren und negriden Volksgruppen zusammen. Die älteste Wüste, die Mutter aller Wüsten sozusagen, ist die Namib. Im Vergleich zur Sahara fällt sie wesentlich kleiner aus, sie besitzt eine Längsausdehnung von nur rund 2.000 Kilometern und ist 140.000 Quadratkilometer groß. Gebildet hat sie sich vor drei bis vier Millionen Jahren. Im Gegensatz zur Sahara reicht die Namib nur maximal 150 Kilometer ins Landesinnere hinein. Die Ursache liegt in den gewaltigen Meeresströmungen, die ein durchgehendes Wüstenband vom Atlantik zum Indischen Ozean verhindern. Dort sorgt der warme Mocambiquestrom für genügende Niederschläge. Nicht so der aus der Antarktis kommende Benguelastrom an der namibischen Küste. Sein eiskaltes Wasser führt zu einem Abregnen auf dem offenen Meer und bewirkt gleichzeitig, dass die küstennahe Wüstenregion zu den trockensten Gebieten der Erde gehört. Der kalte Strom sorgt allerdings auch für das fischreichste Küstengewässer überhaupt und so befinden sich hier nicht nur Robbenkolonien von bis zu 250.000 Tieren, sondern auch Pinguine – allerdings nur auf einigen Inseln in der Lüderitzbucht. Während die küstennahe Namib extrem trocken ist, fallen in der Inneren Namib genügend Niederschläge, um eine extensive Viehhaltung zu betreiben. Vor allem ist es diese Stille. Eine gewaltige, alles in sich aufsaugende Stille. Langsam schält sich der Vollmond aus den Hügeln am Horizont und taucht die Namib in ein unwirkliches, weißes Licht. So hell, dass wir alles um uns herum erkennen

können. Sanft geschwungene Bergketten. Kleine Canyons. Wir hören ein Rascheln. Erst leise, dann ein Schnuppern am Zelt. Das Lagerfeuer ist längst erloschen, also warten wir, bis es wieder ruhig geworden ist. Langsam öffnen wir den Reißverschluss. Nichts zu sehen. Nichts zu hören. Etwas unruhig schlafen wir wieder ein. Am Morgen entdecken wir Abdrücke. Am Zelt und am Lagerfeuer. Schakalspuren! Zum Glück waren es keine Löwen, die sind seit einigen Jahren so gut wie ausgestorben, obwohl gerade erst in einem Tal Wüstenlöwen gesehen wurden. Wir sind an der Skeleton Coast im nördlichen Namibia, rund 300 Kilometer von Swakopmund entfernt. Der Küstenstreifen zwischen dem Ugab River im Süden und dem Kunene im Norden bildet den Skeleton Coast Park. Der Sand, der von der Namib auf den Straßen liegen bleibt, wird akribisch, fast schon symbolisch weggefegt. Weggefegt wie die Vergangenheit der Ureinwohner. San. Herero. Nama. Ovambo. Kavango. Damara. Die Entscheidung für ihren „Untergang“ fiel 1904 am Waterberg beim letzten großen Aufstand der Herero. Der Befehl des deutschen Generals von Trotha lautete: „Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen.“ Von 60.000 Herero überlebten 20.000. Adolf Lüderitz erwarb 1883 große Landstriche von den Nama und forderte die Holländer zum Verlassen der Insel auf. Der deutsche Kaiser nahm offiziell von Namibia Besitz. Nur ein Jahr später wurde Namibia zu Südwestafrika. Land, auf dem seit Urzeiten die Eingeborenen lebten, wurde unter deutschen Siedlern aufgeteilt. Zäune gliedern das Land unter uns in riesige Farmen auf. Farmen, größer als Schleswig-Holstein. Wolkenschatten verwandeln die Landschaft in ein gewaltiges Puzzle. Hell. Dunkel. Der Schatten des Flugzeuges spiegelt sich, umgeben von einem kreisrunden Regenbogen, in den Wolken. Darunter – eine unendliche Stille. Namib. Spitzkoppe. © Tom Körber Namib. Robbenkolonie am Cape Cross. © Tom Körber

Namib. Swakopmund. © Tom Körber Zwischen Swakopmund und Lüderitz. © Tom Körber

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jan bertheau fotos © Tom Körber

Atelier. Jan Bertheau. 2007

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text volker andreae

Ein Boot ohne Leute, ohne Steuermann. Jan Bertheau, von Beruf eigentlich Jurist, ist Maler geblieben. Hat das Büro einer Versicherungsgesellschaft gegen ein malerisches Haus an der Hohwachter Bucht getauscht, um im Leben konsequent zu bleiben. Vom Konkreten zum Abstrakten – dies ist der rote Faden seiner Werke. Er lädt in seiner aktuellen Ausstellung am Hamburger Ballindamm den Betrachter ein, sich ohne Beobachtung auf ein leeres Schiff zu begeben, es selbst in Besitz zu nehmen, die Situation zu konkretisieren oder das Vertraute zu verlassen. Der Horizont als Fluchtpunkt dieser Reise ist ausgeblendet. Außerhalb des Bootes gibt es keine Trennung zwischen Meer und Himmel. „Ich weiß nicht, woher und wohin es geht, der Betrachter segelt in die Faszination der Unendlichkeit.“ Die räumliche Tiefe sei nur angedeutet, „die Bewegung stillgestellt“, so der Maler, für Ziele, die mit normalen Transportmitteln nicht mehr erreichbar sind. Jan Bertheau ist selbst Segler, lernte die Unendlichkeit des Ozeans auf einer Regatta von Mauritius nach Durban kennen. Es ist ihm offensichtlich gelungen, SAILING JOURNAL 6 | 2007

sein „Boot ohne Leute“ zu abstrahieren, eine Form zu finden, die eben nur gerade noch ein Schiff ist: „Ein Bügeleisen?“, fragte die unvermeidliche Cousine vom Lande. Zugegeben, Bertheau ist seit vielen Jahren nicht mehr auf den hiesigen Regattabahnen gewesen, sonst hätte er es besser gewusst: Bei seinem Abstraktionsversuch hat er zufällig eine gerade versunkene Realität getroffen, den kastenförmigen Linienriss neuerer, schon wieder verstorbener IMSKonstruktionen. Wenn man sich auf den spanischen Werften umsieht, findet man sie an Land, die Extrembauten vergangener königlicher Tage, die einsamen Boote ohne Leute. Die professionelle Party ist weitergezogen, Stichwort TP 52. Bertheau schuf jedoch – rein zufällig – ein Denkmal für eine 20 Jahre währende IMS-Epoche.

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Malerei über den Augenblick

text dr. celia isabel gaissert

Die Arbeit von Jan Bertheau konzentriert sich auf die Darstellung dessen, was in einem Blick so abgeht – was auf dem Weg vom Betrachter zum Gegenstand der Aufmerksamkeit geschieht. Jeder Strich eine Beobachtung – diese malerische Methode zur Erfassung der Umgebung hat seit Längerem ausgedient, die Aufgabe wird durch Fotografie mit geringerem Aufwand erfüllt. Das Foto erfasst alle Dachziegel, ohne dass es wie ein Bild jeden einzelnen auch beschreiben müsste. Ausgestorben nach dem Auftreten des neuen Mediums im zwanzigsten Jahrhundert ist noch lange nicht der Wunsch, die Wirklichkeit mit bildnerischen Mitteln darzustellen. Was geschieht mit Betrachter und Gegenstand im Moment eines Augenblicks? Die Gemälde wagen eine Art Schnitt durch den Blütenstempel des Blicks. Der Blick mag schweifen, man wird ihn indes nie zugleich auf den Fuß und den Kopf eines Menschen richten können. Der Kern vieler seiner Bilder beinhaltet eine realistische Szene – die Begegnung zweier Figuren, einer weiblichen und einer männlichen, zweier hockender Menschen, einer hastenden Frau, eingebettet in eine Stadt- oder eine Naturlandschaft, auf die der Blick des Malers wie zufällig gefallen ist. Die mehr oder weniger deutlich erkennbare Szene ist von einem Bildhof umgeben, einer Farbzone, die verschwimmt und dann umschlägt in eine Zone der Abstraktion, der Gestik, die an ihrem äußerem Ende kaum mehr in eine Verbindung gebracht werden kann mit dem Kern des Bildes. Dadurch erscheint auch der Blick, der eben – noch in der Bildmitte – so sicher schien, selbst gefährdet, angreifbar. In den neueren Arbeiten der Jahre 2006 und 2007 hat der Maler dieses Verfahren in seinen „Fensterbildern“ parallel entwickelt und dadurch dem Gegenüber von innen und außen einen neuen Maßstab, ein neues Umfeld geliefert. Oft sind zwei verschiedene Horizonthöhen nebeneinandergesetzt, wie um zwei verschiedene Betrachter, zumindest zwei Blicke zu markieren. Der Blick relativiert – nicht mehr notgedrungen der eines Einzelnen. Wiederkehrend daneben Bilder von Booten, auf denen ein Horizont als Fluchtpunkt jeder Reise ausgeblendet ist. Von der Romantik bleibt die Farbe des Meeres, das wechselnde Blau der Ostsee bei Hohwacht sowie die leise Ahnung einer Möglichkeit zum Aufbruch an einen Punkt, der weit hinter jedem der eigenen Bilder steht. Bertheau, der an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste in einer „malereifernen Zeit“, den Siebzigern, gelernt hat, hat eine wesentliche Prägung durch die malerische Auffassung des figurativ arbeitenden Münchner Malerfreundes Walter Klose erfahren. In der Zeit, in der am Hamburger Lerchenfeld in der „Klasse Polke“ Collage und mit ihr Ironie angesagt war, setzte Bertheau in Sympathie für Klose auf das potenziell geschlossene Weltbild, die potenziell geschlossene Bildwelt. Klose brachte auf Fotografien so lange Farbteile auf, bis die Fotografie überdeckt war. Das Bild hatte gerade ein Foto ausgelöscht und dem Bild war das nicht anzusehen. Bertheau, der sehr wohl erkannt hat, dass alle Arten von Zwischenformen gefährlich sind, kann sich trotzdem nicht ihrem Reiz, dem Spiel mit dem Feuer, entziehen. Eine Gewissheit besteht für ihn, die gegenwärtig die Rückkehr zu fotografischer Genauigkeit, das Freilegen von realistischem Material jedenfalls ausschließt: „Je realistischer man malt, umso unwirklicher wird es“, bemerkt Jan Bertheau. infos www.jan-bertheau.de

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rolex middle sea race Während Nord- und Ostsee Mitte Oktober in ruhigem Herbstwetter lagen, kochte das Mittelmeer rund um die Insel Malta. Schon die Anreise gestaltete sich für viele Mannschaften wegen der extremen Wetterlage schwierig. Doch im Rennen selbst sollte es noch härter kommen. „In der Spitze haben wir 54 Knoten gemessen“, berichtete Scheder-Bieschin, „das ist schon richtig viel Wind“ – Stärke zehn. Auch die Marten 49 VINETA, die das Rolex Sydney Hobart Race wegen Wassereinbruchs noch hatte aufgeben müssen, kämpfte wieder mit schwerem Wetter, kam aber diesmal ohne größere Schäden durch. „Schon bei der Küstenwettfahrt vor der Langstrecke hatten wir stürmische Winde. Das solide Verhalten dabei hat uns das nötige Vertrauen in das Boot gegeben, dem es auch gerecht wurde“, meinte der Kieler Navigator Ole Satori. Ohne wirklich in Nöte gekommen zu sein, werde er die Naturschauspiele nicht vergessen. „Neben uns schlug der Blitz ein und zog eine Wasserhose vorbei. Das war schon beängstigend.“ „Nur das Großsegel riss zwischendurch ein und wurde genäht, was allerdings nicht lange hielt“, sagte Eigner Scheder-Bieschin. „Das hat uns sicher unterm Strich drei bis vier Stunden gekostet.“ Gleich dreimal wurde das Team der RAMBLER ausgezeichnet. Denn die US-Mannschaft war mit neuer Rekordzeit nicht nur Erster im Ziel, sondern siegte auch überlegen nach berechneter Zeit. Nicht einmal in den kühnsten Träumen hatte Skipper Ken Read daran gedacht, den sieben Jahre alten Kursrekord seines Landsmanns Robert McNeill von der ZEPHYRUS IV gleich um fast 17 Stunden zu unterbieten. Schließlich hatte sein Vorgänger Neville Crichton (Neuseeland) die Rekordzeit mit demselben Schiff, als es noch ALFA ROMEO hieß, zuvor zweimal klar verfehlt. „Es war wirklich sehr windig“, meinte Read, der nicht so zimperlich ist. Schließlich testet er einen

short track

von DENNIS GRAU

Großteil der RAMBLER-Crew für das nächste „Volvo Ocean Race“ rund um die Welt. Zwölf Stunden lang segelte die RAMBLER gar ohne Großsegel. „Trotz drei Reffs und Sturmfock war das Boot bei Windstärke neun nur so über die weiß schäumenden Wellenberge geflogen“, erzählte der Skipper, „das war aber auf Dauer zu riskant.“ Statt des Großsegels setzte die Mannschaft ein zweites, schmales Vorsegel und fand darin unerwartet eine „ausgesprochen geeignete Sturmbeseglung“. Ken Read: „Das Gefühl in der Magengegend ist schon mulmig, wenn eine Front mit 50 Knoten herannaht. Um uns herum gab es überall wirbelnde Wasserhosen, die uns zum Glück nicht trafen.“ Am zweiten Regattatag lagen Freud und Leid dicht beieinander, denn während die RAMBLER-Crew zurück in Malta feierte, traf LOKI-Eigner Stephen Ainsworth eine schwere Entscheidung: Er gab sein Schiff auf. „Bei Windstärke sieben bis acht und gut 15 Knoten Bootsgeschwindigkeit brach plötzlich das Ruderblatt ab und schwamm hinterm Heck auf“, berichtete der Australier. „Wir konnten nicht mehr steuern und haben deshalb SOS gefunkt.“ Später zerschellte das Schiff an der Felsküste.

von KATRIN BEDI

bmw sailing cup deutschland Die Münsteraner Thorsten Hülsmann (32), Daniela Schulte-Bisping (24), Christian Knoll (24) und Max Jockenhövel (19) gewannen ein spannendes und hochklassiges Deutschland-Finale des BMW Sailing Cup 2007 auf Beneteau-7.5-Yachten. Auf der Hamburger Außenalster setzte sich Team Münster punktgleich gegen die Sieger der Qualifikationsregatta in Bad Wiessee durch. „Uns hatten wohl wenige Sailing Cup Deutschland-Finalisten auf der Rechnung“, sagte Hülsmann, dessen Team trotz Punktgleichheit mit Team Bad Wiessee wegen der besseren Platzierung in der letzten Wettfahrt den Titel gewann. „Nicht einmal wir selbst haben mit dem Sieg gerechnet. Dadurch war der Druck nicht so groß. Wir haben uns von Tag zu Tag gesteigert. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Ehe für die siegreiche Crew aber die nächste Regatta-Saison beginnt, erwartet sie noch ein sportliches Highlight. Skipper Hülsmann und seine Crew werden Titelverteidiger Deutschland im April 2008 beim Weltfinale des BMW Sailing Cup vertreten. Manfred Bräunl konnte am Sonntag bei der Siegerehrung im Clubhaus des Ruderclubs Allemannias bilanzieren: „Wir haben mit dem BMW Sailing Cup sowohl für unsere Kunden als auch für den Amateur-Yachtsport eine attraktive Herausforderung geschaffen, die perfekt zur Marke BMW passt.“ infos www.bmw-yachtsport.de

© Rolex/Carlo Borlenghi

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Ostsee. Pirat. Bendix Hügelmann & Philip Sonntag © Tom Körber

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Ostsee. Tornado. Jojo Polgar & Flo Spalteholz. © Tom Körber

MARIELLA. Rolex Veteran Boat Rally. © ROLEX/Carlo Borlenghi

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MARIELLA. Rolex Veteran Boat Rally. © ROLEX/Carlo Borlenghi

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… und es hat klick gemacht … balancing the force text Tommes Wolf

fotos © Richard Walch

So merkwürdig sich der Titel anhören mag, so positiv ist er gemeint. Denn nur knapp zwei Monate nach seiner Verpflichtung als Teamchef hat Jochen Schümann ein illustres Team um sich versammelt. „Wir haben uns die Jungs ins Team geholt, die wir im letzten Cup aufgrund ihrer Leistung respektiert haben“, so der Teamchef. Dabei sind u.a. Tony Kolb (ehemals BMW Oracle Racing), Tim Kröger (ehemals SHOSHOLOZA) sowie Karol Jablonski (ehemals DESAFIO ESPANOL), dazu gesellen sich ehemalige Top-Segler von LUNA ROSSA (Magnus Ausguston und Emanuele Marino), SHOSHOLOZA (Marc Lagesse/Navigator), VICTORY CHALLENGE (Luke Malloy) und BMW Oracle Racing (Ian Baker, Rodney Dawson und Zachary Hurst). Vom alten UITG-Team sind bis dato nur Matti Paschen und Jan Schoepe an Bord. Wobei sich das Segelteam in den kommenden Monaten finden und noch aufgestockt wird. Fest dagegen steht das Designteam, das in der jetzigen Phase die neuen technischen Spezifikationen für das neue Boot umsetzt. Technologisches Know-how kommt durch vier Designer von Porsche Consulting und drei weiteren Designern dreier Generationen aus drei verschiedenen Ländern.

Vorrangige Änderungen ergeben sich aus einer neuen Box Rule, der AC90. Das bedeutet, dass die Boote nun 90 Fuß lang sind und mit einem Lifting Keel (der Kiel kann damit in der Höhe variiert werden) ausgestattet sein müssen. Des Weiteren fällt die überlappende Genua weg, die nun durch eine 200 Quadratmeter große Fock ersetzt wird, während die Fläche des Großsegels auf 300 Quadratmeter erhöht wird. Auch der Baum wird sich von 3,5 Meter um fast zwei Meter auf 5,3 Meter verlängern. All das sind Veränderungen, welche die neuen Boote deutlich schneller machen werden. Es bedeutet aber gleichfalls, dass nun drei Mann mehr an Bord sein werden, um die knapp 50-prozentig größere Segelfläche zu beherrschen. Auch dieses Boot wird von Knierim in Kiel gebaut werden. Wann es ins Wasser kommt, wird noch geheim gehalten – vor Weihnachten, heißt es schmunzelnd aus der Designer-Ecke. Weitere Änderungen betreffen vorrangig die Regattaregeln. Um die Kosten zu reduzieren, sind nun zwei Boot-Kampagnen nicht mehr erlaubt. Die wichtigen Übungsrennen werden vom ACM organisiert, diese werden wohl den Charakter von Mittwochsregatten haben, die von fast jedem Yacht Club durchgeführt werden. Auch das Wettkampfformat blieb nicht verschont. So wird der 33. Cup in vier Phasen eingeteilt: Acts, Trials, Challenger Selection Series (ehemals Louis Vuitton Cup) und dem America’s Cup Match. Wobei dem Verteidiger (ALINGHI) möglich sein wird, in den Acts, den Trials und dem America’s Cup Match zu segeln, nicht aber in der Challenger Selection Series. Dadurch soll einer noch extremeren Isolation des vorangegangenen Siegers vorgebeugt werden. Entscheidend ist nur, dass in diesem Fall ALINGHI nicht in die Auswahl des finalen Herausforderers eingreift. Das ist durch die Trials gewährleistet. Und so wird der neue Zeitplan aussehen: Ende Juni 2008 steht der erste Act in Valencia (Fleet und Match Race) an, im September folgt dann der zweite Act (n.n.). Beide Acts werden auf den alten V5-Yachten ausgetragen. Obwohl die Ergebnisse nicht in die folgenden Trials eingehen, können Bonusse erworben werden. Diese betreffen die Segel. Wenn ein Team an beiden Acts 2008 teilnimmt, bekommt es fünf zusätzliche Segel zum bestehenden Kontingent von 45 Segeln hinzu, der Sieger noch zwei weitere Segel und der Zweitplatzierte immerhin noch ein zusätzliches Segel. Die Trials (Round Robins) beginnen am 2. Mai 2009. Die besten sechs Teams rücken ins Halbfinale vor, während die restlichen Teams untereinander in den Challenger Sail Off (ein Fleet Race) antreten. Das Halbfinale, das den Gewinner direkt in das „Challenger Selection“-Finale bringt, wird im Mai und Juni 2009 bestritten, während das zweit- und drittplazierte Team ein Ausscheidungsrennen austragen müssen. Dieses Ausscheidungsrennen ist gleichzeitig der Startschuss der Challenger Selection Series, die am 9. Juni 2009 beginnen. Der Gewinner segelt dann in einem Best-of-

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Seven-Match gegen den direkten Gewinner des Halbfinales, um in das America’s Cup Match vorzudringen. Der Verlierer segelt, und das ist neu, in einer Secondary Series mit ALINGHI und den zwei ausgeschiedenen Teams aus der dritten Round Robin des Halbfinales. Für ALINGHI ist diese Secondary Series nur ein Warm-up, während die anderen beiden Teams in der Gesamtwertung des 33. America’s Cup vorarbeiten können und letztlich die Plätze drei bis fünf untereinander aussegeln. Sozusagen eine Losers Round für die ausgeschiedenen Halbfinalisten. Das America’s Cup Match findet dann am 18. Juli 2009 statt. So weit, so gut. Was sich kompliziert anhört, ist auch nicht einfach nachzuvollziehen – vor allem für Beobachter, die sich nicht permanent mit dieser Materie beschäftigen. Aber zurück zum deutschen Team, das sich bei der ersten Präsentation als weitaus bodenständiger, aufgeräumter und ehrlicher als das vorherige präsentiert. Das mag an dem Einfluss Jochen Schümanns liegen, der Ruhe und Souveränität („Als olympischer Segler bin ich daran gewöhnt, mich an gesetzte Regeln zu halten – wenn sie denn für alle gleich sind.“) eines zweimaligen AC-Gewinners mitbringt. Letztlich geht es auch nicht hauptsächlich darum, was, sondern wie es gesagt wird. Kein Vergleich zu früher, wo man immer spürte, dass Ausgesprochenes nicht überzeugen konnte. Jeder Satz atmet Überzeugung. Überzeugung atmet Teamgeist. Egal, ob von Jochen Schümann oder Karol Jablonski, der mit dem jetzigen neuen V5-Boot, einer gebrauchten ALINGHI-Yacht, in jeglicher Form hoch zufrieden ist. Und so klingt das abermalige Ziel der deutschen Kampagne, das Erreichen des Halbfinales, plötzlich realistischer. Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns die Meldung, dass der AC nun doch erst 2011 stattfinden soll.

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short track uitg-team

Das Team:

Falls sich das bestätigen sollte, sind natürlich alle bisherigen Termine (s.o.) hinfällig. Laut www.seesegeln.org soll ALINGHI den Termin verschoben haben: „Ein gemeinsamer Vorschlag von drei bestehenden Herausforderern und dem GGYC, mit dem Ziel, den America’s Cup 2009 in Valencia im Rennen zu behalten, wurde von Alinghi heute abgelehnt. Der neue Vorschlag war von EMIRATES TEAM NEW ZEALAND, TEAM ORIGIN, TEAM SHOSHOLOZA und dem GGYC ausgearbeitet worden, mit der Zusage des Letzteren, seine Klage fallen zu lassen. ALINGHI jedoch lehnte diesen Vorschlag schon kurz nach dessen Erhalt schriftlich ab, ohne dabei auf die spezifischen Punkte oder die neu vorgeschlagenen Konzessionen einzugehen“, ist in dem Newsletter zu lesen. Allerdings gab ALINGHI bekannt, dass sie sich der Entscheidung des Gerichtes beugen werden – egal wie dessen Urteil ausfallen wird. Demnach könnte dann entweder der AC wie geplant im Jahr 2009 in Valencia ausgetragen oder aber in einem Katamaran-Match gegen den GGYC verteidigt werden. Dagegen gab BMW ORACLE RACING bekannt, dass sie mit dem Gedanken spielen, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Das würde bedeuten, dass der AC tatsächlich verschoben werden müsste. Internen Quellen zufolge werden potenzielle Sponsoren langsam ungehalten über diese Farce.

Jochen Schümann/Teamchef/GER Karol Jablonski/Steuermann/GER-POL Tony Kolb/Vorschiff/GER Tim Kröger/Pitman/GER Magnus Ausguston/Grinder(SWE Luke Malloy/Trimmmer/AUS Ian Baker/Grinder/NEU Rodney Dawson/Taktiker/NEU Zachary Hurst/Trimmer/NEU Marc Lagesse/Navigator/SA Jan Schoepe/Pitman/GER Matti Paschen/Trimmer/GER Emanuele Marino/Grinder/ITA Jean-Marie Dauris/Vorschiff/FRA Federico Giovanelli/Grinder/ITA Hartwell Jordan/Trimmer/USA Victor Marino Prieto/Traveller/ESP Philippe Mouriac/Navogator/FRA Dominik Neidhart/Grinder/CH Mikkel Rosberg/Trimmer/DK

Nun ist es amtlich, der 33. AC wird verschoben. Jochen Schümann, Co-CEO und Teamchef von United Internet Team Germany, bewertet die heutige Ankündigung des America’s Cup Managements, den 33. America’s Cup aufgrund der Unsicherheit des Ausgangs des Rechtsstreits nicht wie geplant in 2009 stattfinden zu lassen, sondern auf „unbestimmte Zeit zu verschieben“, als herben Rückschlag für die Veranstaltung und die Zukunft des America’s Cup. „Wir sind extrem enttäuscht. In den vergangenen Wochen haben wir im Rahmen unterschiedlichster Gespräche mit allen beteiligten Parteinen alles getan, um die angestrebte Austragung des 33. America’s Cup in 2009 sicherzustellen. Leider sind wir hierbei erfolglos geblieben. In den kommenden Wochen werden wir unser Team in Valencia zusammenhalten, unsere Strategie überarbeiten und die Zeit für entsprechende Gespräche mit unseren Wirtschaftspartnern nutzen.“

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franco pace

senza tempo franco pace Franco Pace wurde in 1942 in Tunis geboren, aber bereits ein Jahr später zogen seine Eltern mit ihm nach Triest, einer gemütlichen Stadt an der italienischen Adria. Im Laufe der Jahre wurde sein Büro immer mehr zum Reisebüro – permanent war Franco unterwegs. Mit der Zeit brachte er eine Vielzahl von Büchern auf den Markt, die alle Facetten des Segelsports zeigen – von olympischen Klassen bis zum America’s Cup. Jedes Jahr verwendet er seine besten Aufnahmen, um Poster, Kalender und Bücher zu produzieren. Dabei wird jeder einzelne Produktionsschritt von ihm persönlich kontrolliert. So auch bei seinem neuen Buch „Die großen Klassischen Segelyachten“, das durch eine optimierte Druckqualität besticht. Für Franco Pace ist das Wasser der hauptsächliche Charakter eines Segelfotografen. Schließlich muss die richtige Gewichtung, wie viel Wasser im Bild ist, in die Aufnahme einbezogen werden. Aber eines seiner größten Abenteuer erlebt er ausgerechnet ohne Kamera in der Hand. 2004, als ein Tsunami Thailand stark in Mitleidenschaft zog, schwamm Franco in dieser Welle. Glücklicherweise entschied sich die Welle, ihn unverletzt an den Strand zu werfen. Danach brachte sie den Tod. Viele seiner Fotos sind mittlerweile schon zu Klassikern geworden. Nahezu jeder Segler hat schon einmal den Namen Franco Pace gehört und kann ihm mindestens ein Bild zuordnen. Das kann kein anderer Segelfotograf von sich behaupten. Es war nur eine Frage der Zeit, dass er in eine Schaffenskrise geriet. Für kurze Zeit suchte er nach neuen Blickwinkeln und Motivation. Mittlerweile aber hat er sein „Augenmaß“ wiedergefunden. Dennoch wird er in den kommenden Jahren etwas kürzertreten, denn seit seinem Unfall (er wurde von einem Motorboot angefahren) hat er Probleme mit seiner Hüfte. Sein Blick aber ist ungetrübter denn je.

infos www.francopace.it

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Die Crew der ELEONORA arbeitet auf dem Bugsprit – in Hintergrund ein herrlicher Sonnenuntergang. alle Fotos © Franco Pace


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franco pace

Antigua 2006. ELEONORA in guten Segelbedingungen. Die Steuervorrichtung sowie das flache Deckhaus sind nach Originalplänen der WESTWARD gebaut worden.

ELEONORA bei einem tadellosen Manöver. Wie in Zeitlupe dreht sie herum und das in einer der pittoreskesten Ecken der Welt; die Farben der Häuser in Portofino sprechen eine unmissverständliche Sprache.

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ORION beim Navigieren bei den Felsen von Monaci, einer typischen, wenn nicht sogar die typische Wendemarke, die bei vielen Regatten des Port Cervo Yacht Clubs benutzt wird.

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franco pace

St. Tropez. Frankreich 2004. Eine Luftaufnahme von MARIQUITA, als sie mit maximaler Geschwindigkeit maximale Eleganz präsentiert.

Ich nahm das Foto von Shirley Heights in Antigua auf den Ruinen eines alten Militärforts auf. Im Vordergrund sieht man English Harbour, im Hintergrund liegt die größere Bucht von Falmouth Harbour.

Fast scheint es, als würde der Schooner ALTAIR hinten diesen Bergen aus Wasser verschwinden.

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Ein Blick in den Salon von ELEONORA. Das helle Licht der neuen Tapeten bringt die Schatten des Holzes zur richtigen Geltung.

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franco pace

Palma 2007. LULWORTH beim Super Yacht Cup. Durch die perfekten Bedingungen konnte sich die Sloop von ihrer besten Seite zeigen.

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Antigua Classic Yacht Regatta. April 2006. Das ist eine Luftaufnahme von ALTAIR, die downwind durch das beeindruckende karibische Wasser gleitet.

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o.t. weiß was

six feet under! Neulich, das war Mitte August (mein Endless-Summer-Feeling lief gerade auf Hochtouren), wurde ich in der Klinik gefragt, wann denn endlich der Urlaubswunschplan für 2008 ausgelegt würde. Urlaub 2008? War ich nicht gerade aus meinem wohlverdienten, aber zu kurzem Sommerurlaub zurück? Habe ich nicht auch noch 14 Tage vom aktuellen im Herbst abzuarbeiten? Die Mitarbeiter müssen bzw. wollen früh planen. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Mit etwas Geschick erwischen sie noch den einen oder anderen günstigen Flug ins warme Glück. Glück hatte auch, wer mich Anfang September fragte, was ich mir denn zu Weihnachten wünschen würde, und diese Frage ist bei mir im September nicht ungewöhnlich. Ich bin nämlich der Erste, der im September im Supermarkt die frischen Weihnachtsgebäckauslagen direkt aus den Regalen kauft. Auf meiner ewigen Bestenliste der Weihnachtsgeschenke liegt natürlich ganz weit vorn eine Halberg-Rassy mit regattatauglichem Kevlar-Segel. Oder, wenn es etwas billiger sein soll, eine Woche mit der Alinghi-Crew an Bord trainieren zu dürfen. Jetzt sagen Sie bitte nicht, meine Wünsche seien überzogen. Man darf doch wohl noch Wünsche haben…oder? Als ich noch ein kleiner Junge war, damals spielten wir noch mit Freunden zusammen in der Badewanne Kapitän, hatten wir auch Wünsche. Da waren unsere Wünsche auch noch „greifbar“, denn meistens wollten wir immer das Badewannenboot des anderen haben. Kaum war der Wunsch geboren, hatten wir ihn auch schnell in die Tat umgesetzt. Was natürlich mit heftigem Geschrei und Getobe in der zu kleinen Badewanne endete. Mutter konnte den Dieb schnell dingfest machen und den Streit mittels Shampoo rigoros schlichten. Einige Menschen sind allerdings nie wirklich erwachsen geworden bzw. hatten keine Mutter, die ihnen in der Badewanne erklärte, was „Dein“ und „Mein“ ist. Hat

doch neulich einer dieser Nichtsnutze wieder mal „Mein“ und „Dein“ verwechselt. Nun ist der gute alte Hobie Tiger „six feet over“ (in Anlehnung an die Fernsehserie „six feet under“) gestohlen worden. Die Diebe haben gründlich gearbeitet. Sie haben gleich noch einen Trailer und alles, was man an Zubehör benötigt, mitentwendet. Ganze Arbeit, aber feige – bei Nacht und Nebel! Überall auf der Welt werden immer wieder Segelboote gestohlen! Der wirtschaftliche Schaden für die Versicherer ist nicht unerheblich. Aus diesem Grund haben alle Versicherer weltweit diverse Detektive beschäftigt, die stetig auf der Suche nach gestohlenen Segelbooten sind. Ganz gleich, ob der Katamaran wiedergefunden wird oder nicht. Fragen Sie mich doch jetzt noch einmal, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Lieber guter Weihnachtsmann... Ich wünsche mir: Dass den Dieben Warzen an den Fingern wachsen. Dass ihnen der Fußpilz zwischen den Zehen blüht. Mast- und Schotbruch (und das meine ich so, wie ich es sage). Und zu guter Letzt…six feet under! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2008.

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VANITY V. Rolex Veteran Boat Rally. © ROLEX/Carlo Borlenghi

VIKESHA and TAI SHAN. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi

SAILING JOURNAL 6 | 2007 WILD OATS XI. Maxi Yacht Rolex Cup. © ROLEX/Carlo Borlenghi


MOONBEAM IV. Monaco Classic Week. © Chopard

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Voiles de St. Tropez. © Hans Dirk Ruebcke

Windstärke: mehr als 40 Knoten. Maxi Yacht Rolex Cup. © Rolex/Carlo Borlenghi

SAILING JOURNAL 6 | 2007 WHISPER. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi


Malta. Tigne Point. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi

SAILING JOURNAL 6 | 2007 RAMBLER. Rolex Fastnet Race. © Rolex/Carlo Borlenghi


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Nan of Fife. Voiles de St. Tropez. © Rolex/Kurt Arrigo

GEISHA. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi

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SAILING JOURNAL 6 | 2007 VINETA. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi


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VELSHEDA. Maxi Yacht Rolex Cup. © Rolex/Carlo Borlenghi

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ELUSIVE MEDBANK. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi

Heavy Weather. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi

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VERONIQUE. Rolex Veteran Boat Rally. © Rolex/Carlo Borlenghi

TUIGA. Voiles de St. Tropez. © Rolex/Kurt Arrigo

NORD STAR. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi


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photographen@work

photographen

photographieren photographen Tom Körber von Ulf Sommerwerck

Selten hat man eine Chance, hinter die Kulissen zu schauen. Hier geht’s. Es gibt sie nicht oft, die Bilder davon, wie Photographen das Bild aufnehmen, das man sieht. Kurt Arrigo von Carlo Borlenghi

MANN O MANN. Kieler Woche 2007. © Tom Körber

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Y3K. Maxi Yacht Rolex Cup. © Rolex/Kurt Arrigo

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photographen@work

Ulf Sommerwerck von Tom Körber

X-35. Kieler Woche 2007. © Ulf Sommerwerck

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Richard Walch von Jens Laufenberg

Valencia. Tim Dase. © Richard Walch

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Hamburg. Taufe HUGO BOSS. © Hugo Boss

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Valencia. Aktuelles Sportstudio auf UITG Base. © Richard Walch

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ELEONORA. Voiles de St. Tropez. © Rolex/Kurt Arrigo

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ELEONORA.Voiles de St. Tropez. © Rolex/Kurt Arrigo

MOONBEAM IV. Voiles de St. Tropez. © Rolex/Kurt Arrigo

SAILING JOURNAL 6 | 2007 UITG-Segel. © Richard Walch


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Mittelmeer. © Richard Walch

ULIKA. Rolex Capri Sailing Week. © Rolex/Kurt Arrigo

SAILING JOURNAL 6 | 2007 RUBINO und GUTS‘N GLORY. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi


Clipper Race 07-08. © onEdition

AGNETA. Voiles de St. Tropez. © Rolex/Kurt Arrigo

Ostsee. Cuxhaven. HSH Blue Race. © Niko Krauss


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F18. Ostsee. Michael & Thomas Walther. © Tom Körber

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Valencia. © Richard Walch

SAILING JOURNAL 6 | 2007 Scandia Cowes Week. © onEdition


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Rolex TP 52 Global Championship. © Rolex /Carlo Borlenghi

Rolex TP 52 Global Championship. © Rolex /Carlo Borlenghi

SAILING JOURNAL 6 | 2007 Extreme 40. Scandia Cowes Week. © onEdition

OBELIX. Rolex Middle Sea Race. © Rolex / Carlo Borlenghi


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Tango. Rolex Veteran Boat Rally. © Rolex/Carlo Borlenghi

Royal Yacht Squadron. Rolex Fastnet Race. © Rolex/Carlo Borlenghi

ELUSIVE MEDBANK. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Kurt Arrigo

New York Yacht Club. HSH Blue Race. © Niko Krauss

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F18. Michael & Thomas Walther. Ostsee. Kiel. © Tom Körber

Delta Dore. IMOCA 60 Fuß. © Guilain GRENIER

HSH Blue Race. Ostsee. © Niko Krauss

SAILING JOURNAL 6 | 2007 CIPPA LIPPA. Rolex Middle Sea Race. © Rolex/Carlo Borlenghi


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SAILING JOURNAL 6 | 2007

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racetracks winter

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dezember

International Christmas J24 Match Race/ITA

7.Dezember – 9.Dezember

Interclub Challenge/MON

7.Dezember – 9.Dezember

Bahrain Match Race/BAH

13.Dezember – 16.Dezember

J22 World Championship/SFA

14.Dezember – 22.Dezember

von Qingdao (China),

Mumbai International Match Race

16.Dezember – 20.Dezember

Ausrichter der olympischen

Christmas Race/ESP

17.Dezember – 22.Dezember

Segelwettbewerbe 2008

Schweriner Weihnachtsmatchrace 2007

22.Dezember

Rolex Sydney Hobart Race/AUS

26.Dezember

Star Christmas Race/FRA

27.Dezember – 30.Dezember

Int. New Year Regatta – Laser Euro Cup/CRO

27.Dezember – 1.Januar

Trofeo Marcello Campobasso/ITA

2.Januar – 6.Januar

29er/49er World Championship/AUS

2.Januar – 9.Januar

Semana Mar de Selis/ARG

4.Januar – 6.Januar

RS:X World Championship/NZA

10.Januar – 20.Januar

Circuito Atlantico Sur Rolex Cup/ARG

13.Januar – 22.Januar

Acura Key West Race Week 2008/USA

21.Januar – 25.Januar

470 World Championships/AUS

21.Januar – 30.Januar

Scandia Geelong Race Week/AUT

24.Januar – 28.Januar

Rolex Miami OCR/USA

27.Januar – 2.Februar

Sail the Gulf - Qatar International Regatta/QAT

3.Februar – 9.Februar

Andalusian Olympic Week - Carnival Trophy/ESP

4.Februar – 9.Februar

Laser World Championship/AUS

5.Februar – 13.Februar

Yngling Women World Championships/USA

9.Februar – 15.Februar

Semaine Internationale Cannes/FRA

12.Februar – 15.Februar

Olym Ol ympi pisc sche he Seg egel e we wett ttbe bewe werb rbee 20 2008 08

KIEL.SAILING CITY ist Partner

januar februar Foto: Tom Körber

Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Nur ausgewählte Regatten.

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SAILING JOURNAL 6 | 2007


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2007 / 2008

„DAS MEER IST TATSÄCHLICH DIESER GROSSARTIG UNÜBERSICHTLICHE UND UNGEORDNETE ZUSTAND, AUS DEM DIE ZIVILISATION HERVORGEGANGEN IST, DIE IHRERSEITS, ES SEI DENN DIE BEMÜHUNGEN VON GÖTTERN UND MENSCHEN WÜRDEN EINE RETTUNG BEWIRKEN, JEDERZEIT WIEDER DARIN UNTERGEHEN KANN.“ W.H. AUDEN

Tom Körber

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AUSGABE 25 ERSCHEINT ENDE JANUAR 2008 SAILING JOURNAL 6 | 2007

SAILING JOURNAL 6 | 2007


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