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Funktioniert glänzend: Kompass auf der MOONBEAM IV.

Schräge Sache: Zeit für eine kurze Zigarettenpause auf der hohen Kante beim Amwind-Kurs Richtung Ziel.

Einheitskleidung: Für jedes Crewmitglied gibt es an Bord der MOONBEAM IV Segelshirt und -hose mit der obligatorischen schwarzen Acht auf dem Rückenteil.

Man kennt und man schätzt sich. So wie die Kapitäne der beiden legendären MOONBEAMs. Auch wenn das Fazit der Rennserie („strong but great sailing days“) vor dem Chateau Grimaldi aus dem Munde von Skipper Creac`h eindeutig ausfällt („So we have won the Challenge with MOONBEAM III three to one.“), wird am Abend nach den Rennen doch ausgelassen zusammen gefeiert. Man gönnt den Jungs und Mädels mit der Acht auf dem Rücken den Sieg – jedenfalls für dieses Mal. Das nächste Mal werden die Karten neu gemischt. Bis dahin wird im Segler-Village am Ende des Quai Henri Rombaud auf dem Gelände des Chantier Naval getanzt,

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man trinkt ein Bier im Café de Porte an der Ecke Boulevard d´Aguillon/Rue Aubernon am Ancienne Porte Marine oder relaxt am nahen Plage de la Gravette. Überhaupt lässt es trefflich genießen, das Dolcefarniente in der drittgrößten Stadt an der Côte d`Azur: Die historische Altstadt ist groß genug, um den touristischen Rummel zu schlucken, und dabei doch kleinteilig und intim, sodass man ab und an bekannte Gesichter treffen oder neue kennenlernen kann. Wie etwa am Fuße des Schlosses in der eisernen Jugendstil-Markthalle, in der, gut beschattet von einer verspielten Metallkonstruktion

Sailing Journal 04/2009  
Sailing Journal 04/2009  

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