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iShares Cup Text Denis Grau © Fotos Tom Körber

Sie ist spektakulär, ein Zuschauermagnet und bietet Segelsport pur und zum Anfassen – die iShares Cup Extreme 40 Sailing Series gastiert vom 28. bis 30. August zum zweiten Mal in KIEL SAILING CITY. Insgesamt zehn Teams haben vor der Saison für die sechs europäische Stationen umfassende Segelserie gemeldet – eine illustre Reihe, in der sich 40 Segler befinden, die Medaillen bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und kontinentalen Wettkämpfen in Serie gesammelt haben. America`s-Cup-Teilnehmer und Weltumsegler sind dabei und mit den Franzosen Franck Cammas und Loïck Peyron zudem zwei Legenden des Katamaransegelns. In diesem Jahr geht erstmals eine deutsche Crew im Boot vom WIRSOL TEAM GERMANY KIEL.SAILING CITY an den Start. Am Montag, 20. Juli, stellte Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig gemeinsam mit Stefan Riel, Vorstand des Hauptsponsors WIRSOL Solar AG, das deutsche Team vor. Der Solardienstleister aus dem Südwesten Deutschlands möchte mit seinem Engagement den Startschuss für eine kommunale Klimaschutzinitiative im Nor-

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den Deutschlands geben. Noch wichtiger als ein gutes Abschneiden ist den Veranstaltern WIRSOL und Kiel-Marketing GmbH – KIEL.SAILING CITY, dass mit der Teilnahme eines deutschen Teams in Kiel ein klares Zeichen zur Nachwuchsförderung im Hochleistungssegelsport gesetzt wird. Für das WIRSOL TEAM GERMANY KIEL.SAILING CITY wurde eine junge Allstar-Mannschaft mit den besten Multihullseglern Deutschlands verpflichtet. Skipper ist Roland Gäbler, der auf zahlreiche Erfolge bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zurückblickt. Das Steuer übernimmt der 24 Jahre junge Tino Mittelmeier, der bereits Junioren-Welt- und Junioren- Europameister-Titel erkämpfte und der jüngste Steuermann der iShares-Serie ist. Nico Mittelmeier (27 Jahre) und Gunnar Struckmann (27 Jahre) komplettieren das junge deutsche Team. Alle vier Segler sind erfolgreich im einst olympischen Tornado gesegelt und kennen sich bestens mit zwei Kufen aus. Das Eventgelände des iShares Cup liegt zwischen dem Kieler IFM-Geomar und der Reventlouwiese, birgt eine Ausstellung in Pagodenzelten, vor allem aber Platz für „Sehleute“, die die Kurzregatten auf der Förde verfolgen möchten. Wie im Vorjahr auch werden die einzelnen Rennen kommentiert und begleitet. Zuschauen, staunen und Spaß haben gibt es im Übrigen ganz ohne Eintrittskarten, allerdings hat die Kieler Premiere 2008 gezeigt, dass frühes Kommen gute Aussichtsplätze sichert. Der iShares Cup erlebt seine insgesamt dritte Saison und die führt erneut über die einzige deutsche Etappe in Kiel. Mit insgesamt rund 80.000 Zuschauern setzte KIEL SAILING CITY 2008 eine Rekordmarke. INFO WWW.KIEL-SAILING-CITY.DE | WWW.WIRSOL.DE

Sailing Journal 04/2009  

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