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PATRICK

RIC HT ER

LIGHTkultur // PROJEKTMAPPE


VORWORT

// HINTERGRUND UND IDEE Wir alle kennen verlassene Orte, Häuser und Plätze. Kleine baufällige Stellen, die oft zu einem gewissen Charakter in einem Stadtteil beitragen oder manchmal ihn auch bilden. Viele kennen diese Stellen aus Erzählungen, sie wissen, wo sie liegen, wie sie aus­ sehen und manchmal sind auch ein paar losgelöste Fakten bekannt.

Leider wird oft vergessen, welche herausragende Funktion und/oder welche Potentiale in ihrer Geschichte verankert liegen. Wir alle laufen an diesen Stellen vorbei, ohne sich mit ihnen zu beschäftigen und strafen sie mit Missachtung. Keine Nutzung und kein Interesse bedeuten meist auch keine Pflege und keine Investition. Somit sind diese Güter dem Verfall frei ausgeliefert und verlieren nach und nach ihren Charme und Charakter. Doch sind diese Orte

oft mehr als nur alte Ruinen, sie ermöglichen uns einen Einblick in vergangene Zeiten, Kulturtechniken aber auch über längst vergangene Traum- und Gedankenwelten. Wir alle kennen aber auch das Gefühl, einen Platz zu verlassen. Oft wehmütig schauen wir in die Vergangenheit und übersehen auch gern manch negative Erinnerung. Laut einem französischen Sprichwort heißt es, „Partir, c‘est mourir un peu.“ (Abschied ist ein bisschen wie


Sterben.) Und irgendwie „sterben“ wir in der jetzigen Zeit „sehr viel“. Wir sind immer flexibler, ziehen von Ort zu Ort und sehen diese, lediglich als Zwischenstationen an. Die direkte Auseinandersetzung bleibt leider zu oft außen vor und lediglich in manch ruhigem Moment, wird uns ein Abschied oder das Verlassen bewusst. Weniger die sozialkritische Dimension, mehr die Sensibilisierung dieses „kleinen Todes“ gab mir den Anlass für das Projekt „LIGHTkultur“.

Aus vielen persönlichen Fragen und gesam­ melten Gedanken konstruierte ich eine 7-teilige Bildserie von verlassenen Orten aus einer Kleinstadt in Sachsen. Mich trieb die Frage: „Was passiert mit einem Ort, den keiner mehr nutzt?“ und erstellte verschiedene, zu einander im Kontrast stehende Fotografien, die mittels Mehrfachbelichtung und speziellen Lichttechniken in der Nacht angefertigt worden sind. Neben den 7 Hauptbildern ent­

standen weitere Detailaufnahmen, die mit den Mehrfachbelichtungen korrespondieren. Die Betrachter werden auf eine Reise mitgenommen, die sich durch verschiedene subjektive und surreale Traum- und Gedankenwelten auszeichnet.


VORWORT

// KONZEPTION UND ZIEL Insgesamt wurden 31 Fotografien angefertigt. Davon 7 Hauptbilder, die mit einem externen Blitz, einer speziellen Taschenlampe und einem Model, welches mit einem zeit­ ge­ mäßen Kostüm aus dem „Theater Plauen - Zwickau“ gekleidet war produziert wurden. Diese 7 Bilder stellen die Hauptsäulen des Projektes dar und versuchen die Betrachter zum Nachdenken anzuregen. Angedacht und angedeutet wurden 2 Hauptthemen, die sich mit je 3 Bildern gegenüberstehen und unterschiedliche Lebenswege dar­ stellen. In jedem Hauptthema wurden die Situationen „Arbeit“, „Freizeit“ und „Wohnen“ verarbeitet und versucht detailgetreu die Zeit ihrer Hauptnutzung oder Entstehung preis zugeben. Die 6 Bilder bedienen sich aus einer gemeinsamen inhaltlichen Anordnung. Die Umgebung wurde mit der Taschenlampe aufgehellt und das Model mittels eines externen Blitzgerätes dreimal in die Umgebung eingebracht. Durch die

reduzierte Deckkraft, von 2 Abbildungen des Models ergibt sich eine Hierarchie, die wiederum in einer eigenen Geschichte mündet. Das 7. Hauptbild fungiert als Entscheidung oder Überleitung. Neben den 7 Hauptbildern entstanden weitere 24 Bilder, die stark beschnitten und in der Größe begrenzt waren. Sie sind als eine Art Überleitung der Hauptbilder anzusehen und versuchen relativ offen, gewisse Gefühle und Gedanken im Betrachter auszulösen. Dieses wurde durch eine offene Hängung, d.h. eine wellen­ förmige Anordnung unterstützt. Meine Absicht lag in dem Erzählen von nicht vorgefertigten Geschichten und dem Versuch, eine subjektive Auseinandersetzung mit dem Thema zu provozieren. Die Betrachter sollen anhand von eigenen Erfahrungen und den visuellen Reizen auf leerstehende Orte und Räume sensibilisiert werden. Ich möchte weniger manch mangelnde Bausubstanz anprangern, sondern den Abschied und das Verlassen in verschiedenen Facetten thematisieren.


HAUPTBILDER

// 7-TEILIGE BILDSERIE


DIE VERLORENEN WEGE // SCHLOSS GLAUCHAU


DER LETZTE RIEMEN

/ / O berm端hle S t . P eter N iederlungwitz


DAS EINSAME PICKNICK // CAROLA-PARK GLAUCHAU


DIE VERLASSENE LIEBE // BISMARKTURM GLAUCHAU


DER TIEFE SCHLUCK / / dienersche g 채 nge g L A U C H A U


DIE SCHÜCHTERNE VERGANGENHEIT // GARTENHAUS EHEM.ORANGERIE GLAUCHAU


DIE HÄNGENDEN TRÄUME

// HÄNGENDE GÄRTEN GLAUCHAU


AUSSTELLUNG

// HÄNGUNG UND DOKU


HOCHSCHULE MERSEBURG // „KULTURKELLER“ CA. 250 BESUCHER


IBUG 2013 ZWICKAU // CA. 8000 BESUCHER


HÄNGUNG IBUG 2013

// 7HAUPTBILDER UND 16 DETAILS


FLYER & FREIKARTEN // CA. 2000 FLYER


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FREIKARTE Tageskarte für Ulrich Schleife 50%

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Tageskarte für Ria Möller

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Tageskarte für Tino Helbig

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Was passiert mit einem Ort, den keiner mehr braucht? editierbare eps-datei in jeden LIGHTkultur gibt einen Einblick inskalierbar fantasie volle kleine %-Wert Zeiten, Geistergeschichten, von längst gewünschten vergangenen die passieren, wenn niemand da ist und sie sieht.

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VIELEN DANK

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Theater Plauen Zwickau | Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e.V.| Der Stadt Glauchau | Barbara Kümmer | Henrike Tetzner | Thomas Blank | Ulrich Schleife | Thomas Tiltmann | JAN THAU | DAVID HALLBAUER | JULIA SCHOLZ | kATJA wOCKATZ | bENJAMIN GRUNER | Dorothee winkler | Christian Metzeroth | und vielen mehr!


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Bildserie "LIGHTkultur"