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FREIWILLIGE FEUERWEHR

Ausgabe 2012

der Stadt Weiden i. d. OPf.

Inhalt:

> Statistik 2011 > Personelles > Eins채tze 2011

Jahresbericht 2011


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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Weiden i. d. OPf.

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Inhaltsverzeichnis 3 | Einleitung - Technischer Teil 4 | „Einer für Alle - Alle für Einen“ 5 | Personal 2011 - Statistik 6 | Fahrzeuge 8 | Einsätze 2011 - Statistik 9 | Übungs- und Ausbildungsstatistik 10 | Feuerwehreinsatzzentrale 11 | Atemschutz 12 | Einsätze 2011 21 | Die Feuerwehr Weiden im Internet 22 | Zusammenfassung und Dank

Impressum HErAUSGEBEr Freiwillige Feuerwehr Weiden i. d. OPf., Stadtbrandrat Richard Schieder Landgerichtstraße 13, 92637 Weiden

rEdAKTIOnSLEITUnG Stadtbrandrat Richard Schieder

BILdnAcHWEIS Eigene / PR / www.bk-media.de, www.markusspiske.com, www.photocase.com

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Jahresbericht 2011 - Technischer Teil Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Weiden i. d. OPf. im Jahre 2011 2011 war ein Jahr, das in die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Weiden eingehen wird. Das 150jährige Gründungsjubiläum konnte an drei Tagen unter großer Beteiligung der Bevölkerung und Feuerwehren aus der gesamten Region würdig gefeiert werden. Auch das Wetter spielte über die gesamten Festtage mit und die Sonne war steter Begleiter der Festtage. Der grandiose Ehrenabend am Freitag, den 27. Mai, bildete den Auftakt und zugleich ersten Höhepunkt des Festes. Als Dankenschön an die Wehrfrauen und –männer, die seit 150 Jahren ehrenamtlich rund um die Uhr für die Sicherheit bereitstehen, lud die Stadt Weiden zu einem würdigen Festabend ein. Bei einem gelungenen Mix aus Musik, Tanz- und Gesangseinlagen, aber auch Festansprachen und Auszeichnungen, verbrachten wir zusammen mit Ehrengästen und den Führungskräften unserer Ortsteil- und Patenfeuerwehren einen kurzweiligen Abend. Ein hervorragendes Buffet rundete den Festakt ab. Über 70 Jugendfeuerwehren aus der gesamten Region, traten am Samstag Vormittag zu einem Wettkampf an. Mit großem Engagement und Ehrgeiz, aber auch viel Spaß, absolvierten die Gruppen feuerwehrtechnische und sportliche Herausforderungen. Eine Fahrzeugschau, welche in diesem Umfang dieser Vielfalt in unserer Region noch nicht zu sehen war, konnte man ebenfalls am Samstag ab 10.00 Uhr vormittags bestaunen. Zahlreiche Oldtimer, darunter die neu restaurierte Drehleiter der Feuerwehr Weiden aus dem Jahr 1941, lockten zahlreiche Besucher an. Zudem waren die neuesten Fahrzeuge aller Kategorien aus dem gesamten Umland angerückt. Vom Flugfeldlöschfahrzeug bis hin zu Abrollbehältern war alles anzutreffen, was derzeit auf dem Feuerwehrmarkt geboten wird. Ab dem Mittag wurde den Besuchern ein buntes Programm an verschiedensten Vorführungen geboten. Der Einsatz einer Jugendfeuerwehrgruppe wurde ebenso gezeigt, wie die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Regensburg oder die Fähigkeiten einer Hunderettungsstaffel. Vom Umgang mit Rettungsschere und –spreizer, bis hin zur Vorführung einer mobilen Gasbrandstelle war die gesamte Palette der Tätigkeiten einer großen Freiwilligen Feuerwehr zu sehen. Regelrecht gestürmt wurde der Rockabend im Festzelt mit den Bands „Wyatt Earp“ und „ACDX“. Trotz des frühen Beginns um 19.00 Uhr, strömten die Hardrockfans in Massen zum Festplatz. Bei gigantischer Stimmung heizten die Musiker den Besuchern bis 23.30 Uhr mit sagenhaftem Sound und Gesang ein. Bereits am Sonntag Früh gab es den Höhepunkt unseres Festes. Nach kurzem Kirchenzug von der Feuerwache zur Josefskirche,

zelebrierte Stadtpfarrer Uschold einen ehrenvollen und beeindruckenden Festgottesdienst. Über 20 Vereine und die kraftvollen Klänge der Stadtkapelle Weiden gaben der Messe einen würdigen Rahmen. Nach gemeinsamen Rückmarsch zum Festplatz rundete ein gemütlicher, musikalischer Frühschoppen den Vormittag ab. Ab 14.00 Uhr startete der große Festzug vom Festplatz in die Innenstadt und wieder zurück. Fast 100 Vereine und Abordnungen beteiligten sich an diesem beeindruckenden Zug. Äußerst erfreulich war die riesige Resonanz der Bevölkerung, welche die Straßen und Plätze bereits ab der Leuchtenberger Straße in großer Menge säumte. Kaum Platz gab es mehr in der Altstadt, wo sich die Massen dicht an dicht drängten. Einen Festzug dieser Größe hat es in der Stadt Weiden lange nicht mehr gegeben! Im Festzelt angekommen, wurden die Vereine einzeln begrüßt und erhielten jeweils ein Erinnerungsgeschenk. Der Andrang der Teilnehmer und der Bevölkerung war dermaßen groß, dass wir noch kurzfristig Sitzgelegenheiten vom nahen Bauhof herbeiholen mussten. Etwas ruhiger verlief dagegen der Festausklang am Sonntag Abend mit den Original Oberpfälzer Musikanten und dem „Gstanzlsänger Bäff“. Für uns war der relativ geringe Besuch nach den aufreibenden Tagen allerdings willkommene Gelegenheit, das Fest in Ruhe ausklingen zu lassen. Unser besonderer Dank gilt der Stadt Weiden für die hervorragende Unterstützung, aber vor allem auch den vielen Kameradinnen und Kameraden, welche teilweise eine ganze Woche Urlaub opferten und vom Zeltauf- bis abbau, mitgeholfen haben. Ohne diesen großartigen Zusammenhalt hätten wir diese Mammutaufgabe nicht bewältigen können. Auch während des Festes gab es unzählige Helfer und Unterstützer, damit vom Kaffee- und Kuchenstand, der Bar, dem Ausschank, bis hin zur Kasse, den feuerwehrtechnischen Vorführungen, dem Festzug, der Einsatzbereitschaft und tausender kleiner Handgriffe, alles reibungslos klappte. Wir haben bewiesen, dass auch eine große Freiwillige Feuerwehr in der Lage ist, ein Gründungsjubiläum in diesem Umfang zu feiern. Ein besonderer Dank auch den Erstellern unserer Festschrift, den Löschmeistern Alexander Kraus und insbesondere Carsten Ahl für die unzähligen Stunden der Ausarbeitung. Nochmals herzlichen Dank an alle Helfer, aber auch der Bevölkerung von Weiden, die dieses Fest mit „Ihrer“ Feuerwehr feierte!


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Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Weiden i.d.OPf getreu dem Motto

„Einer für Alle und Alle für Einen“

Wir danken allen Inserenten für ihr Engagement und bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese bei Ihren Einkäufen zu berücksichtigen.


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Freiwillige Feuerwehr Weiden

Personelles Personalstand (31.12.2011)

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

Feuerwehrdienstleistende (Aktive)

88

97

99

91

86

87

88

92

Feuerwehranwärter (mit JFW)

22

23

57

50

43

41

52

57

Feuerwehrfrauen

12

14

14

10

8

9

5

6

Passive Mitglieder

50

47

48

48

48

47

44

42

8

8

7

7

7

8

8

8

70

72

76

78

77

86

85

87

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

FF Rothenstadt (Aktive)

25

26

26

25

24

26

22

24

FF Muglhof (Aktive)

37

39

37

42

36

39

41

43

FF Frauenricht (Aktive)

33

36

37

40

43

43

44

44

FF Neunkirchen (Aktive)

27

35

36

36

37

36

39

39

FF Mallersricht (Aktive)

28

29

29

31

31

30

29

26

Ehrenmitglieder Fördernde Mitglieder

Stadtteilwehren

Personalstand (31.12.2011)

Damit stehen im Stadtgebiet Weiden 238 aktive Feuerwehrdienstleistende zur Verfügung.

FF Weiden – Aufteilung in Funktionen Die Aktiven teilen sich in folgende Funktionen auf:

Brandmeister

(BM – OBM – HBM)

4

Löschmeister

(LM – OLM – HLM)

17

(FMA – FM – OFM – HFM)

65

Mannschaftsdienstgrade davon: - Feuerwehranwärter

8

- Fahrzeugmaschinisten

39

- Atemschutzträger

44

Hauptamtliche Kräfte

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Angestellte im technischen Dienst

3

Feuerwehrbeamte

5

04.02.2009

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Fahrzeuge der FF Weiden (Stand: 31.12.2011)

Kommandowagen KdoW Baujahr 2000 / 1/10/1

Einsatzleitwagen ELW Baujahr 2003 / 1/12/1

Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF Baujahr 2001 / 1/49/1

Löschgruppenfahrzeug LF 16/16 Baujahr 2002 / 1/40/1

Gerätewagen-Gefahrgut GWG Baujahr 1992 / 2/52/1

Drehleiter DLK 23/12 CC Baujahr 1998 / 1/30/1

Tanklöschfahrzeug TLF 20/40 SL Baujahr 2010 / 1/23/1

Rüstwagen RW Baujahr 2003 / 1/61/1

Versorgungs-Lastkraftwagen VLKW Baujahr 2006 / 1/80/1

Mehrzweckfahrzeug MZF Baujahr 2011 / 1/11/1

Dekontaminationsfahrzeug Personen Dekon-P 2/97/1

Fahrzeuge des Katastrophenschutz & Anhänger

Pulverlöschanhänger P 250 Baujahr 1961

Löschgruppenfahrzeug LF 16/TS 1/41/1

Ölsperrenanhänger GA-Ölsperre Baujahr 1964


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Fahrzeuge der Ortsteilfeuerwehren Ölabscheider Noltemat Baujahr 1987

Kohlendioxidlöschanhänger GA-CO2 Baujahr 1964

Feuerwehr Neunkirchen

Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 Baujahr 1985

Tragkraftspritzenanhänger TSA Baujahr 1961

Mehrzweckfahrzeug MZF Baujahr 2011

Feuerwehr Muglhof

Feuerwehr Frauenricht

Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser TSF-W Baujahr 2005

Tragkraftspritzenanhänger TSA Baujahr 1970

Feuerwehr Mallersricht

Feuerwehr Rothenstadt

Trockentanklöschfahrzeug TRO-TLF 16 Baujahr 1967

Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 Baujahr 1994

Verkehrssicherungsanhänger VSA Baujahr 2000

Geräteanhänger-Schlauch GA-Schlauch Baujahr 1982

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W Baujahr 2008

Mannschaftstransportwagen MTW Baujahr 2001


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Einsätze 2011 Einsatzstatistik 2011 der FF Weiden (ohne Ortsteile)

Personenrettungen 2011

65

Einsätze

799

Std.

Bei Bränden gerettete Personen

1

Techn. Hilfeleistungen

459

Einsätze

2188

Std

Bei Bränden tot geborgene Personen

0

Fehlalarmierungen

153

Einsätze

457

Std

Über Feuerwehrleitern gerettete Personen

7

Brandeinsätze

Gesamt

50

25

Einsätze

269

Std

Bei techn. Hilfeleistung gerettete Personen

702

Einsätze

3713

Std.

Bei techn. Hilfeleistung tot geborgene Personen

9

Verletzte Feuerwehrdienstleistende

1

Sicherheitswachen

Gesamt eingesetzte Feuerwehrdienstleistende

3788

Aufteilung der Einsätze

Sicherheits- und Bereitschaftswachen 2011

Brandeinsätze Brand bei Eintreffen bereits gelöscht

Theaterwachen 17

21 Theaterwachen

Großbrand

1

Festplatzwachen

Mittelbrand

6

3 Festwachen

Kleinbrand

41

Sicherheitswachen

Fehlalarme Irrtum des Meldenden Böswilliger Alarm Brandmeldeanlagen

1 Sicherheitswachen 22

Gesamtanzahl

1

25 Wachen

9

Auslaufender Treibstoff aus Fahrzeugtank

8

Besetzen der Nast bzw. Kreiseinsatzzentrale

3

Einsatz zur techn. Hilfeleistung nicht mehr erforderlich

46

Freiw. Tätigkeit nach Nr. 4.5 VollzBekBayFwG

72

Freiwerden gef. Stoffe

2

Hochbauunfall, Einsturz/Einsturzgefahr von Gebäuden

1

Hochwasser, Eisstau

34

Ölspur, Öl auf Fahrbahn

50

Sonstige Hilfeleistungen

58

Sturmschäden

16

Tiefbau- / Silounfall

1

Tierunfall

8

Unfall mit Aufzügen, Fahrtreppen, Maschinen

8

Unfall mit Schienenfahrzeugen

2

Unfall mit Straßenfahrzeugen

29

Versperrter Raum o. Wohnung bei akuter Gefahr

53

Verschließen von Raum o. Wohnung bei akuter Gefahr

5

Wasserschäden

13

Wassertransport

9

(z.b. Wasserrohrbruch, geplatzter Wasserschlauch)

9 Stunden

5 Mann

40 Stunden

76 Mann

269 Stunden

32

Insekten

(Tierbergung)

9 Mann

Einsatzentwicklung der letzten Jahre

Absturzgefährdete Teile

(Mineralöle, Chemikalien, Druckgas)

220 Stunden

130

Technische Hilfeleistungen (lose Dachteile, Antennen, Gerüste, Eiszapfen)

62 Mann

Gesamtzahl der Einsätze 2010

Einsätze der Ortsteilfeuerwehren

Feuerwehr Weiden

702

Muglhof

10

Neunkirchen

41

Frauenricht

36

Mallersricht

3

Rothenstadt

37

Gesamtzahl der Einsätze der Feuerwehren der Stadt Weiden i.d.OPf

829


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Übungs- und Ausbildungsdienst 2011 Übungen

Anzahl

Teilnehmerzahl

Gesamtstunden

Dienstgradübungen

3

48

96

Maschinistenübungen

5

84

168

Zugübungen

10

320

640

Atemschutz

8

78

156

CSA-Übungen

4

18

36

Ausbildung ABC-Ausrüstung

3

35

176

Gefahrgutlehrgang

1

17

51

Absturzsicherung

7

42

105

Versammlungen mit Unterricht

6

452

904

Gruppe 1 (12-14 Jährige)

16

112

224

Gruppe 2 (14-18 Jährige)

18

180

360

Sonderübungen Jugendwettkampf

6

72

144

Jugendwettkampf

1

12

24

5

54

108

93

1524

3192

In den aufgeführten gelisteten Stunden sind nicht enthalten: • Übungsvorbesprechungen • Vorbereitungen auf Unterrichte und Übungen

Jugendfeuerwehr

Unterstützungsgruppe ÖEL Übungen und Unterrichte Gesamtzahl 2011

Atemschutzgrundlehrgang Im Zeitraum vom 12.03.2011 – 22.03.2011 wurde ein Atemschutzgrundlehrgang mit 4 Teilnehmern durchgeführt. Überörtliche Lehrgänge An Lehrgängen an den Staatl. Feuerwehrschulen Regensburg, Würzburg und Geretsried nahmen insgesamt 5 Kameradinnen/ Kameraden teil.

> Jugendwart (1) > Ausbilder für Atemschutzgeräteträger (1) > Gruppenführer (2) > Leiter einer Feuerwehr (1)

Am eintägigen Lehrgang „Retten aus Höhen und Tiefen“ bei der Fa. Bornack haben 2 Kameraden teilgenommen. Jugendwissenstest Den Jugendwissenstest 2011 bestanden > 3 Teilnehmer in der Stufe „Bronze“ > 3 Teilnehmer in der Stufe „Silber“ > 1 Teilnehmer in der Stufe „Gold“ > 3 Teilnehmer in der Stufe „Urkunde“ Mitgliederstand Jugendfeuerwehr 2011 (Stand: 31.12.2011) Die Jugendfeuerwehr der Stadt Weiden hat einen Mitgliederstand: von 12 Jungen und 6 Mädchen

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Gesamtaufstellung der eingesetzten Kräfte und Zeitaufwand 2011 (Ohne Ortsteile) Tätigkeit

eingesetzte Kräfte

geleistete Stunden

3788

3713

Einsatzdienst Wachdienst Übungsdienst Gesamtzahl

76

269

1524

3192

5388

7174

GrÖSSErE AnScHAFFUnGEn Und InVESTITIOnEn Mehrzweckfahrzeug (MZF), FF Weiden

70.800 €

Mehrzweckfahrzeug (MZF), FF Neunkirchen

59.200 €

Fahrzeugspannungs- u. Lufterhaltungssystem, FF Neunkirchen

4.300 €

Hochdruckreiniger, beheizt

2.800 €

20 Sprechfunkhörer für Funkmeldesystem

9.600 €

Erneuerung Videoüberwachung, Funktechnik, Gefahrenmeldeanlage der Einsatzzentrale

90.000 €

Feuerwehreinsatzzentrale

Die Feuerwehreinsatzzentrale der Stadt Weiden alarmiert 226 Feuerwehren der Stadt Weiden, sowie der Landkreise Neustadt/Waldnaab und Tirschenreuth, auf zwei verschiedenen Funkkanälen. Außerdem werden die Kräfte des THW von ihr alarmiert. Sie ist damit in ihrer Art einmalig in Bayern. Die Zentrale ist rund um die Uhr mit einem Mann besetzt. Im vergangenen Jahr wurde an Einsätzen alarmiert, betreut und bearbeitet: • für die Stadt Weiden: • für den Landkreis Neustadt/WN • für den Landkreis Tirschenreuth

702 Einsätze 921 Einsätze 559 Einsätze

Die Einsatzzentrale nimmt des Weiteren städtische Aufgaben wie die Überwachung und Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Parkgaragen, Stadtvermittlung nach Dienstschluss und Entgegennahme von Störungsmeldungen der Stadtwerke außerhalb der Geschäftszeiten wahr. Zudem ist sie zentrale schlüsselverwaltende Stelle für alle städtischen Liegenschaften. Auf der Brandmeldezentrale waren zum Stand 31.12.2011 295 Brandmeldeanlagen angeschlossen.


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Atemschutz Der Atemschutzpflegestelle Weiden obliegt die regelmäßige Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte und Masken sowie der Chemikalienschutzanzüge der Feuerwehr Weiden. Die 2 Werkfeuerwehren der Stadt Weiden sowie 43 Feuerwehren aus dem Landkreis Neustadt/WN und 6 Betriebe und Firmen haben mit der Atemschutzpflegestelle in Weiden einen Wartungsvertrag abgeschlossen. Für die Stadt Weiden (mit Ortsteilen) werden insgesamt: • 64 Pressluftatmer, • 64 Lungenautomaten, • 152 Masken, • 146 Atemschutzflaschen und • 6 Chemikalienschutzanzüge gewartet und geprüft Für die Feuerwehren des Landkreises Neustadt/WN werden insgesamt: • 348 Pressluftatmer, • 366 Lungenautomaten, • 674 Masken, • 744 Atemschutzflaschen und • 31 Chemikalienschutzanzüge gewartet und geprüft Für die Werkfeuerwehren, Betriebe und Firmen werden insgesamt: • 20 Pressluftatmer, • 20 Lungenautomaten, • 55 Masken, • 38 Atemschutzflaschen und • 6 Chemikalienschutzanzüge gewartet und geprüft Dies bedeutet einen Bestand von 2734 Geräten, der sich wie folgt aufteilt: • 43 Chemikalienschutzanzüge • 881 Masken • 432 Atemschutzgeräte • 450 Lungenautomaten • 928 Atemschutzflaschen In der Atemschutzpflegestelle Weiden wurden 2011 insgesamt 6564 Prüfungen an diesen Gerätschaften durchgeführt.

Foto: > o. l. Werkstatt > o. r. Prüfstand > u. l. Prüfgerät

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Einzelne Einsätze des Jahres 2011 Freitag, 21.01.2011 Wohnhausbrand in letzter Minute verhindert

Montag, 07.02.2011 Verkehrsunfall ST 2166

Den Vollbrand eines Wohnhauses in der Gartenstraße in Weiden-Ullersricht konnten die Feuerwehren Rothenstadt und Weiden buchstäblich in letzter Minute verhindern. Nur durch den beherzten Einsatz unter schwerem Atemschutz und Schaumrohr konnten die Flammen im Dachstuhl des einstöckigen Gebäudes gerade noch eingedämmt werden, kurz bevor es zur Durchzündung kam. Vermutlich durch einen defekten Ölofen war am Freitag, den 21.01.2011, gegen 20.30 Uhr ein Brand in dem ausgebauten Dachgeschoss ausgebrochen und die Flammen hatten rasch auf den Spitzboden übergegriffen. Nach Eingang des Notrufes rückten daraufhin die Feuerwehren Rothenstadt und Weiden mit 7 Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften zur Brandstelle aus. Bei Eintreffen trat dichter Rauch aus dem gesamten Dachstuhl aus. Nur durch den schnellen Einsatz eines Schaumrohres, das von einem Trupp unter schwerem Atemschutz in das Dachgeschoss vorgetragen wurde, konnte ein Vollbrand verhindert werden. Davon zeugte die bereits erhebliche Brandzehrung an allen Holzteilen des Dachstuhls. Hervorragend bewährt haben sich wieder einmal die in Weiden verwendeten Druckluftschaumanlagen, durch die ein Wasserschaden im Gebäude fast vollständig verhindert werden konnte. Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Haus befunden hatte, wurde mit leichter Rauchgasvergiftung vom BRK ins Klinikum Weiden eingeliefert. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten zogen sich über 3 Stunden hin.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montag, den 07.02, gegen 12.00 Uhr auf der Staatsstraße 2166 in Höhe der Autobahnauffahrt Frauenricht. Eine Autofahrerin übersah mit ihrem Kleinwagen bei der Ausfahrt von der A 93 einen

stadtauswärts fahrenden PKW und wurde von diesem frontal an der Seite erfasst. Nach Meldungseingang „Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen“ durch die Einsatzzentrale der Polizei, wurde Vollalarm für die Hauptfeuerwache, sowie die Ortsfeuerwehr Frauenricht ausgelöst. Bei Eintreffen an der Unfallstelle war die Unfallverursacherin bereits befreit. Die Lenkerin des zweiten Fahrzeuges war zwar nicht unmittelbar eingeklemmt, jedoch entschieden wir uns nach Absprache mit dem Notarzt und Rettungsdienst, das Dach zur patientenschonenden Rettung abzunehmen. Mittels der Rettungsscheren des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges und des Rüstwagens wurde daraufhin das Dach in wenigen Minuten abgetrennt. Nun konnte die zum Glück nur mittelschwer verletzte Fahrerin aus dem PKW gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Beide Unfallopfer wurden ins Klinikum Weiden eingeliefert. Anschließend wurde die Unfallstelle von ausgelaufenen Motorflüssigkeiten und Fahrzeugteilen gesäubert. Neben der Feuerwehr Frauenricht mit 4 Kräften war der komplette Rüstzug der FF Weiden mit 15 Feuerwehrleuten im Einsatz. Fast zeitgleich lief der Alarm einer Brandmeldeanlage eines großen Betriebes im Industriebgebiet Weiden West III


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begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Probleme bereiteten auch in Brand geratene Ablagerungen auf Rohrleitungen und Kabeltrassen unterhalb der Hallendecke. Nachdem die Rauch- und Wärmeabzugsklappen geöffnet worden waren, wurde mit einem Großlüfter die Halle ent-

in der Feuerwehreinsatzzentrale auf. Dieser Einsatz wurde von der Ortsteilwehr Neunkirchen und der Freiwilligen Feuerwehr Parkstein übernommen.

Donnerstag, 03.04.2011 Brand in Recyclingfirma Zum Brand einer Schreddermaschine für Altreifen, sowie der dazu gehörenden Filteranlage, kam es am Donnerstag, den 03.03., bei einer Recyclingfirma im Weidener Westen. Nach-

raucht. Die Rohrdurchführungen in eine angebaute, weitere Produktionshalle wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei wurde Hitzeentwicklung in einem Abluftrohr festgestellt. Mittels einer Steckleiter wurden daraufhin die Revisionsklappen des Rohres geöffnet und mit Schaum geflutet. Hervorragende Dienste leisteten wieder einmal die eingesetzten Wärmebildkameras, ohne die das Auffinden der zahlreichen Glutnester äußerst schwierig gewesen wäre. Insgesamt 5 Atemschutz-Einsatztrupps waren notwendig, um den Brand abzulöschen. Längere Zeit nahm noch das Zerlegen von Teilen der Maschinen und das Ausräumen des noch glimmenden Brandgutes in Anspruch. Erst gegen 08.30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte wieder in die Wache einrücken.

dem um 04.56 Uhr zunächst die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte, kam kurze Zeit später der Notruf der Firma „Brand im Recyclingwerk“. Nach Alarmierung der Feuerwehren Weiden und Neunkirchen, rückten daraufhin 6 Fahrzeuge mit 31 Einsatzkräften zur Brandstelle aus.Bei Eintreffen trat dichter Rauch aus dem Großfilter und aus einer Halle, in der zwei Schredderanlagen untergebracht waren, aus. Die Sprinkleranlage hatte ausgelöst und hielt den Brand unter Kontrolle. Zwei Trupps unter Atemschutz und Schaumrohren,

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Freitag, 04.03.2011 Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

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Dienstag, 10.05.2011 Verkehrsunfall auf der B 22 Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 22, Höhe Weiden Ost, ereignete sich am Dienstag, den 10.05., gegen 18.45 Uhr. Ein mit zwei Personen besetzter PKW, der Richtung Altenstadt unterwegs war, kam aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Nachdem in der ersten Unfallmeldung nur von leichter verletzten Personen die Rede war, rückte zunächst nur der Rettungsdienst aus. Als dieser eintraf stellte sich jedoch heraus, das zwei Personen schwer verletzt waren, die Bei-

Nach einer Vorfahrtsverletzung an der Kreuzung Königsberger Straße – Stockerhutweg kam es am Freitag, den 04.03, um 10.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit 4 zum Teil schwerverletzten Personen. Nach Eingang der Unfallmeldung mit zunächst unklarer Lage, es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass noch Personen eingeklemmt waren, wurde Vollalarm für die Hauptfeuerwache ausgelöst. Der Rüstzug rückte daraufhin mit 5 Fahrzeugen und 16 Kräften zur Unfallstelle aus. Bei Eintreffen waren schon alle Personen aus den Fahrzeugen befreit und wurden bereits vom Rettungsdienst betreut. Ein PKW hatte die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ an der Kreuzung missachtet und war mit einem zweiten Fahrzeug zusammengestoßen. Dies wurde zunächst gegen ein weiteres Fahrzeug und dann über den Gehweg gegen einen Gartenzaun geschleudert. Uns blieb die Aufgabe, die Unfallstelle abzusichern, den Verkehr umzuleiten und die Fahrbahn von ausgelaufenen Flüssigkeiten und Unfallspuren zu reinigen.Die Einsatzdauer betrug eine knappe Stunde.

fahrerin des Unfallverursachers war gar in dem vorne rechts völlig demolierten Wagen eingeklemmt. Unverzüglich wurde daraufhin die Feuerwehr Weiden alarmiert und auch der Rettungshubschrauber „Christoph 80“ wurde angefordert. Mit dem kompletten Rüstzug und 27 Einsatzkräften eilten wir zur Unfallstelle, an der bei Eintreffen der Hubschrauber schon gelandet war. Nachdem die Fahrbahn komplett blockiert war, wurde sofort eine Totalsperre und Verkehrsumleitung Höhe Süd-Ost-Tangente und Vohenstraußer Straße aufgebaut. Mit dem Rettungsspreizer des Rüstwagens wurde zeitgleich mit der Befreiung des Unfallopfers begonnen, den Brandschutz übernahm die Besatzung des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges. Nach wenigen Minuten war die Beifahrertüre entfernt und die Frau konnte vom Rettungsdienst übernommen werden. Längere Zeit nahm noch die Absperrung für die Unfallaufnahme durch die Polizei, sowie für die Fahrzeugbergung in Anspruch. Zudem musste ein größerer Straßenabschnitt von ausgelaufenen Flüssigkeiten und Unfallsspuren gesäubert werden. Erst um 20.15 Uhr konnten die letzten Kräfte wieder in die Wache einrücken.


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Sonntag, 05.06.2011 dramatische Personenrettung Zu einer dramatischen Personenrettung wurde die Freiwillige Feuerwehr Weiden am Sonntag, den 05.06., gerufen. Die Einsatzzentrale der Polizei in Regensburg teilte um 15.22 Uhr mit, dass bei Arbeiten an einem Betonsilo im Industriegebiet Weiden West eine Person mehrere Meter tief abgestürzt sei.

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vorzudringen. Auch ein Notarzt und ein Rettungssanitäter konnten auf diese Weise die Erstversorgung übernehmen. Der Patient war ansprechbar, klagte jedoch über starke Schmerzen von Verletzungen, die er sich beim Absturz zugezogen hatte. Nachdem das Unfallopfer erstversorgt war, konnte es mittels eines „KED-System“ fixiert und mit einem Seilzug, gesichert durch Rettungsleinen, langsam noch oben gezogen werden. Diese Arbeiten wurden durch Blecheinbauten im Silo äußerst erschwert. Nachdem der Mann aus dem Silo befreit worden war, konnte er auf die Krankentrage der Drehleiter umgelagert und aus ca. 25 m Höhe gehoben werden. Die Rettungsarbeiten dauerten rund eine Stunde an.

Unverzüglich wurde Alarm für die Hauptfeuerwache und auch die Spezialeinheit „Absturzsicherung“ ausgelöst. Der komplette Rüstzug, verstärkt mit der Drehleiter, rückte daraufhin mit 22 Kräften zur Einsatzstelle aus. Nach einer intensiven Erkundung, gelang es mittels einer Leiter in das Innere des Silos abzusteigen und zum Verunglückten

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Montag, 06.06.2011 Brand eines Lastwagens mit Gasflaschen

Montag, 06.06.2011 Sattelzug stürzt neben Bahngleis

Zu einem LKW-Brand mit geladenem Gefahrgut, wurde die FF Weiden am Montag, den 06.06. um 08.43 Uhr alarmiert. Die Einsatzzentrale der Polizei teilte mit, dass auf dem Betriebsgelände einer Metallbaufirma im Weidingweg ein mit Gasflaschen beladener LKW in Brand geraten sei. Nach Voll-

Gleich den nächsten größeren Einsatz hatte die Feuerwehr Weiden nur eine Stunde nach dem LKW-Brand zu bewältigen. „Umgestürzter Sattelzug neben Bahngleis auf der B 470 Höhe A 93“ lautete die Meldung um 11.08 Uhr, wiederum über die Einsatzzentrale der Polizei in Regensburg. Die Alarm-

alarm für die Hauptfeuerwache rückte daraufhin der Löschzug mit 21 Kräften zur Einsatzstelle aus. Zum Glück konnte der Motorbrand bis zum Eintreffen der Feuerwehr durch Beschäftigte mittels Handfeuerlöschern in Schach gehalten werden. Mittels Schaumrohr war das Feuer rasch gelöscht, jedoch schwelte es im Motorraum weiter und immer wieder stieg schwarzer Rauch auf. Da sich die Kippvorrichtung des Fahrerhauses nicht mehr betätigen ließ, war ein unmittelbarer Zugang zum Motorraum nicht möglich und konnte auch von einer herbeigerufenen Fachfirma nicht in Stand gesetzt werden. Daraufhin musste das Bodenblech des Fahrerhauses aufwendig mittels eines Trennschleifers aufgeflext werden, um an die letzten Glutnester zu gelangen. Dadurch betrug die Einsatzdauer insgesamt 1,5 Stunden.

schleife 131 für die Hauptfeuerwache wurde ausgelöst und der Rüstzug mit 16 Kräften fuhr zur Unfallstelle. Ein von der Autobahn her kommender Sattelzug war aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, hatte die Leitplanke durchbrochen und war in die Böschung neben der Bahnstrecke Weiden - Bayreuth gestürzt. Nachdem durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Gleissperrung bestätigt worden war, konnten die ersten Bergungsmaßnahmen beginnen. Zunächst wurden Bäume, die vom Lastwagen umgeknickt worden waren und auf die Gleisstrecke ragten, mittels Motorsäge entfernt. Auch die beschädigte Leitplanke wurde mittels Motortrennschleifer beseitigt. Eine großräumige Verkehrslenkung wurde aufgebaut und die Bergung der Ladung vorbereitet. Mittels eines Krans wurden die großen Papierrollen nacheinander geborgen und auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen. Die Totalsperrung des Gleises konnte im weiteren Verlauf wieder aufgehoben werden und die Züge konnten die Unfallstelle im Schritttempo durchfahren. Anschließend wurde der Lastzug mittels eines Bergungskranes wieder aufgerichtet und abgeschleppt. Uns blieb in dieser Zeit die Aufgabe, den Brandschutz sicherzustellen und Fahrbahn anschließend mit Strahlrohren von Dreck und Erdreich zu säubern. Aufgrund der aufwändigen Bergungsmaßnahmen konnten die letzten Fahrzeuge erst nach 18.00 Uhr wieder in Feuerwache einrücken.

Mittwoch, 29.06.2011 Unwetter über Weiden Genau über der Innenstadt von Weiden braute sich am späten Mittwochabend eine Gewitterzelle zusammen. Gegen 21.40 Uhr verdunkelte sich der Himmel und wolkenbruchartiger Regen ergoss sich über die Max-Reger-Stadt. In weniger als einer halben Stunde kamen knapp 20 l Regen pro Quadratmeter zusammen, an örtlich begrenzten Stellen soll sogar


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die doppelte Menge Niederschlag gefallen sein. In der Feuerwehreinsatzzentrale Weiden standen die Telefone daraufhin nicht mehr still. Mehr als 50 Notrufe gingen in den zwei darauffolgenden Stunden in der Feuerwache ein. Zahlreiche

wurden alarmiert und rückten mit 19 Fahrzeugen und knapp 100 Einsatzkräften zu den verschiedensten Einsatzstellen aus. Da trotz dieses Großaufgebotes an Helfern die Liste mit Einsatzstellen immer länger wurde, musste auch das Technische

Keller standen unter Wasser, Straßenunterführungen liefen voll und etliche Wohn- und Geschäftsräume erlitten einen Wasserschaden. Für die Feuerwehren Weiden bedeutete dies einen Großeinsatz. Sämtliche 6 Feuerwehren im Stadtgebiet

Hilfswerk (THW) Weiden noch alarmiert werden. Teilweise stand das Wasser in den Keller so hoch, dass Waschmaschinen und Mobiliar umher schwammen. Auch Heizöltanks waren bedroht und mussten gesichert werden. Mit allen verfügbaren Tauchpumpen und Wassersaugern wurden die Schäden in über fünfstündiger Arbeit beseitigt.

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Mittwoch, 13.07.2011 Verkehrsunfall auf der nordtangente Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch, den 13.07., Früh um 06.50 Uhr in Weiden, auf der Nordtangente zur A 93. Ein PKW war auf der Autobahnausfahrt Weiden Nord Richtung Industriegebiet unterwegs, als das Fahrzeug auf

regennasser Fahrbahn aus bislang unbekannten Gründen ins Schleudern geriet. Der VW Polo drehte sich dabei um 180° und schleuderte mit dem Heck in einen Richtung Autobahn fahrenden Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls

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wurde das Fahrzeug hinten völlig demoliert. Nach Eingang des Notrufes in der Einsatzzentrale über Notruf 112, wurde Vollalarm für die Hauptfeuerwache ausgelöst. Der Rüstzug rückte daraufhin mit 16 Kräften zur Unfallstelle aus. Bei Eintreffen war der Rettungsdienst bereits vor Ort und meldete zunächst „Person bereits befreit“. Wir beschränkten uns daher auf die Sperrung der Nordtangente Höhe Dr.-KilianStraße. Da bei der weiteren Erstversorgung des Patienten eine Rückenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, entschied die Notärztin, Beifahrer- und Fahrertüre für eine möglichst schonende Rettung zu entfernen. Mit dem hydraulischen Rettungssatz des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges wurden daraufhin die entsprechenden Türen entfernt. Nach einer knappen halben Stunde konnte der Patient mit dem Rettungswagen ins Klinikum Weiden abtransportiert werden. Längere Zeit nahmen noch die umfangreichen Aufräumungsarbeiten in Anspruch, da Scherben und Fahrzeugteile im weiten Umkreis verstreut waren. Erst nach einer Stunde konnten wir wieder von der Unfallstelle abrücken.


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Sonntag, 20.11.2011 Explosion in Wohngebäude „Explosion eines Wohngebäudes in der Moltkestraße“ lautete die Schreckensmeldung, welche die Feuerwehreinsatzzentrale Weiden am Sonntag, den 20.11., um 19.35 Uhr über die Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz erreichte. Daraufhin

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wurde Vollalarm für die Hauptfeuerwache ausgelöst und der Löschzug, verstärkt durch Rüstwagen und Mehrzweckfahrzeug, rückte mit 37 Kräften zu der nur 200 m entfernten Unglücksstelle aus. Am Schadensort bot sich ein Bild der Verwüstung: Von einem Gebäude waren sämtliche Scheiben der Erdgeschosswohnung geborsten, darunter auch eine große Schaufensterscheibe. Die gesamte Fahrbahn war von Glassplittern und Trümmern übersäht, mehrere parkende Fahrzeuge waren durch herumfliegende Teile beschädigt worden. Auch am gegenüberliegenden Wohnhaus waren einige Scheiben zerstört worden, eine Frau erlitt durch eine berstende Fensterscheibe eine Schnittverletzung an der Hand. Auf dem Gehsteig neben dem betroffenen Gebäude lag ein schwerverletzter Mann, der bereits vom Rettungsdienst betreut wurde. Aus der betroffenen Wohnung drang leichter Rauch und nach erster Befragung von Hausbewohnern konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz drang mit einem Schaumrohr ins Erdgeschoss vor, während zwei andere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz, mit der Absuche des Hauses nach eventuell zurückgebliebenen Personen begannen. Das zum Glück nur kleine Feuer in der Wohnung war mit wenigen Litern Wasser rasch gelöscht und es wurden keine Bewohner im Gebäude

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> Fortsetzung Explosion in Wohngebäude

mehr aufgefunden. Eine im Hof stehende Flüssiggasflasche wurde gekühlt und mittels Wärmebildkamera kontrolliert, es ergaben sich aber keine Auffälligkeiten. Die umliegenden Straßen wurden durch Kräfte der Polizei und Feuerwehr weiträumig abgesperrt und der Unglücksort für die Ermittlungen der Kriminalpolizei umfangreich ausgeleuchtet. Für die Verschalung der zerstörten Scheiben wurde das THW angefordert, welches mit 4 Fahrzeugen und 13 Kräften zur Einsatzstelle anrückte. Nach ersten Ermittlungen der Polizei, hatte ein Passant den noch im Explosionsraum befindlichen Bewohner, sowie auch die bereits erwähnte Gasflasche geistesgegenwärtig ins Freie gebracht. Warum es zur Explosion kam ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Nachdem die Spurensuche vor Ort beendet war, wurden die Straße und Gehsteige von Trümmern und Scherben gereinigt, wobei auch eine Kehrmaschine der Stadt zum Einsatz kam. Erst nach 3 Stunden konnten die letzten Fahrzeuge wieder in die Wache einrücken.

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Die Feuerwehr Weiden im Internet

Seit dem Jahr 2002 ist die Feuerwehr Weiden mit einer Homepage im Internet vertreten. Diese wurde im Dezember 2010 neu gestaltet und mit weiteren Funktionen ausgestattet. Die Domain www.feuerwehr-weiden.de sowie www. jugendfeuerwehr-weiden.de ist für die Feuerwehr Weiden reserviert. Die eindeutige Adresse ist sicherlich dafür

mitverantwortlich, dass diese Seiten im Internet regen Zuspruch erfahren. Ein notwendiges Muss ist es, dass die Präsentation laufend aktualisiert wird. Neben den laufenden Ergänzungen wird auch Wert darauf gelegt, die Themen stetig weiter auszubauen.

die Feuerwehr Weiden ist auch über E-Mail zu erreichen. die wichtigsten Adressen lauten: Zentraler Posteingang Feuerwehreinsatzzentrale Stadtbrandrat Richard Schieder Stadtbrandinspektor Ludwig Grasser Vorstand Dieter Henl Jugendfeuerwehr Weiden

info@feuerwehr-weiden.de fez@feuerwehr-weiden.de richard.schieder@feuerwehr-weiden.de ludwig.grasser@feuerwehr-weiden.de dieter.henl@feuerwehr-weiden.de jugendfeuerwehr@feuerwehr-weiden.de

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eine gemeinnützige Gesellschaft der Behindertenhilfe

HPZ-Werkstätten GmbH · Zur Lebenshilfe 1 · 92699 Irchenrieth Tel. (09659) 91-0 · Fax (09659) 91-2 36 Mail J.Kastner@HPZ-Irchenrieth.de · www.hpz-irchenrieth.de

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Dank und Ausblick Dieses enorme Aufgabenpensum konnte nur durch das gemeinsame Wirken aller Feuerwehren der Stadt bewältigt werden. Darum danke ich den Kommandanten, Vorständen und allen Feuerwehrdienstleistenden für die hervorragende Zusammenarbeit der Wehren dieser Stadt, was vor allem unseren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt. Aber letztlich kommt es auf jeden Einzelnen, der diesen aufopferungsvollen Dienst verrichtet, an, dass wir auf eine so schlagkräftige, freiwillige Feuerwehr zurückgreifen können.

das notwendige Verständnis für unsere Arbeit aufbringen. Unser aller Dank gilt im Besonderen Herrn Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, in Verbindung mit dem gesamten Stadtrat, dass er auch in finanziell äußerst schwierigen Zeiten die Modernisierung der Feuerwehren baulich und technisch weiterführt. Unser aller Dank gilt im Besonderen auch den Feuerwehrverbindungsleuten Alois Lukas, Josef Melch, Stefan Rank, Gisela Helgath und Karl-Heinz Schell, die sich unermüdlich für die Belange unserer Wehr einsetzen.

Darum gilt es ganz besonders Ihnen Dank zu sagen, liebe Feuerwehrkameradinnen und –kameraden, einschließlich der Jugendfeuerwehr, denn ohne ihre Mitarbeit hätten wir die gestellten Aufgaben nicht bewältigen können. Auf Sie waren und sind wir angewiesen, wenn Alarm ausgelöst wird, um in Not geratenen Mitmenschen zu helfen.

Ein großes Lob und Dank für die hervorragende Zusammenarbeit gilt auch den Führungskräften der Wehr, meinem Stellvertreter und Maschinistenausbilder SBI Ludwig Grasser, den Zugführern Dieter Henl und Alexander Ermer, dem Leiter des Atemschutzes Stefan Robl, den Gruppenführern, Maschinisten und Atemschutzträgern.

Der Nachwuchs durch die Jugendfeuerwehr soll dies auch für die Zukunft sichern: Ein Verdienst der hervorragenden Nachwuchs- und Jugendarbeit des Stadt- und stellvertretenden Bezirksjugendwartes Peter Stahl mit den Jugendwarten Patrick Preßl, sowie Maria Ertl und Eva Kraus. Dafür ein herzliches „ Vergelt`s Gott!“ Ebenso Dank an dieser Stelle gilt den Frauen und Familien der Wehrmänner dafür, dass sie

Für den Bereich „Absturzsicherung“ danke ich allen Mitgliedern dieser Abteilung, die zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst viele Stunden für Ausbildung, aber auch Einsatz, opfern. Hier an erster Stelle den Ausbildern Markus Ziegler und Klaus Heimann. Die „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung“ ist aus unseren Einsatzabläufen nicht mehr wegzudenken. Für Kommunikation und Dokumentation


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sind sie unverzichtbare Helfer. Auch hier leisten zahlreiche Kameradinnen und Kameraden zusätzliche Ausbildung und Einsatz und so bedanke ich mich stellvertretend beim Leiter der UG Peter Pfaffenzeller und Ronny Preßl. Auch den hauptamtlichen Kräften unserer Wache, die sich weit über ihre beruflichen Pflichten in die Freiwillige Feuerwehr einbringen, gilt mein besonderer Dank. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ all denen, welche an der Spitze des Vereins tätig sind. Ganz besonders unserem 1. Vorsitzenden Dieter Henl, den ich für die hervorragende und harmonische Zusammenarbeit ganz besonders danken möchte. Beste Kontakte bestehen zum Bayerischen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und zur Landespolizei, mit denen wir fast täglich zusammenarbeiten. Der Führung und allen Kräften dieser Einrichtungen ein Dankeschön, mit dem Wunsch auf weitere Jahre der guten Zusammenarbeit ! Dankeschön auch den Herren der Stadtverwaltung, an der Spitze dem Rechts- und Sozialdezernenten Hermann Hubmann und Amtsleiter Gerhard Büttner, die stets ein offenes Ohr für die berechtigten Anliegen, aber auch Probleme der Weidener Feuerwehren haben. Ebenso gilt unser herzlicher Dank für die stets harmonische und kooperative Zusammenarbeit mit der Katastrophenschutzbehörde, Hr. Sachbearbeiter Gerhard Bergler und seit September 2011 seiner Nachfolgerin Fr. Nadja Meiler, der ich bei dieser Gelegenheit nochmals für das verantwortungsvolle Amt gratulieren und viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft wünschen möchte. Dank auch der Presse für die ausführliche und stets objektive Berichterstattung und Unterstützung unserer Öffentlichkeitsarbeit. Ausblick Auch das neue Jahr wird uns wieder vor Herausforderungen stellen. Die Außergewöhnlichste wird hierbei die

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Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle im April sein. Nach über 40 Jahren verliert die Feuerwache Weiden damit die Alarmierungshoheit über die Freiwillige Feuerwehr. Wir haben uns intensiv und mit großem Zeitaufwand auf die neuen Alarmierungsstrukturen vorbereitet, wofür ich allen Beteiligten herzlichen Dank sagen möchte. Wie sich die neue Alarmierung entwickelt und was für genaue Auswirkungen diese auf unseren Feuerwehralltag hat, lässt sich momentan noch nicht abschätzen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns gemeinsam auch dieser Herausforderung erfolgreich stellen werden. Die Modernisierung unserer Einsatzleittechnik, sowie die Schaffung der Kreiseinsatzzentrale gibt uns jedoch die Möglichkeit, bei Großschadens- oder Flächenlagen eine optimale und strukturierte Einsatzleitung für das Stadtgebiet Weiden aufzubauen. Für diese wichtige Entscheidung gilt es nochmals besonders unserem Oberbürgermeister und dem gesamten Stadtrat herzlichen Dank auszusprechen. Eine ideale Verknüpfung von Feuerwehr und Katastrophenschutz könnten wir erreichen, wenn die Stabsräume der Führungsgruppe Katastrophenschutz vom Keller des neuen Rathauses in den Lehrsaal der Feuerwache wechseln würde. Ich hoffe, dass für diese wichtige Weiterentwicklung noch in diesem Jahr die entsprechenden Weichen gestellt werden. Mit dem Beginn der Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser (TSF-W) für die Feuerwehr Mallersricht, wird ein weiterer Meilenstein bei der Modernisierung des Fuhrparks der Ortsteilfeuerwehr erreicht. Nur gemeinsam mit unseren Ortsfeuerwehren können wir den Brand- und Katastrophenschutz für das Stadtgebiet sicherstellen. Wie alle Jahre hoffe und wünsche ich, dass wir von unseren Einsätzen stets gesund und unversehrt wieder zurückkehren und den Bürgerinnen und Bürgern jede erdenkliche Hilfe zuteil werden lassen können, gemäß unserem Wahlspruch:

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ und „Einer für Alle und Alle für Einen“

Richard Schieder Stadtbrandrat


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