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Journal

Mein Herz im fremden Land Ein Journal Von Christoph Fromm

2. Januar Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 starteten in den Kinos 174 deutsche Filme.

Das neue Jahr hat gut angefangen. Der lange ersehnte Weihnachtsurlaub im Odenwald wird jäh von hektischen Anrufen aus der Heimat unterbrochen. Offensichtlich hat es in meiner Wohnung einen Wasserrohrbruch gegeben. Wieder kein Urlaub! Stressige Heimfahrt im Neujahrsverkehr. Mit München nähern sich die Sorgen: Wie sieht die Wohnung aus, was ist alles kaputt? Ist unser Verlagsbüro geflutet? Wird unser kleiner Primero Verlag mit oder ohne Wasserschaden das nächste Jahr überstehen? Klappt die geplante Lesereise mit Barbara Rudnik? Können wir das Jugendbuch meiner Verlagspartnerin noch veröffentlichen? Sie hat Jahre dafür gekämpft. Dann die Problematik mit unseren Praktikanten. Da der Verlag im Augenblick noch ein Zuschussgeschäft ist, müssen alle aus reinem Idealismus arbeiten. 134


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Mein Herz im fremden Land Ein Journal Von Christoph Fromm

2. Januar Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 starteten in den Kinos 174 deutsche Filme.

Das neue Jahr hat gut angefangen. Der lange ersehnte Weihnachtsurlaub im Odenwald wird jäh von hektischen Anrufen aus der Heimat unterbrochen. Offensichtlich hat es in meiner Wohnung einen Wasserrohrbruch gegeben. Wieder kein Urlaub! Stressige Heimfahrt im Neujahrsverkehr. Mit München nähern sich die Sorgen: Wie sieht die Wohnung aus, was ist alles kaputt? Ist unser Verlagsbüro geflutet? Wird unser kleiner Primero Verlag mit oder ohne Wasserschaden das nächste Jahr überstehen? Klappt die geplante Lesereise mit Barbara Rudnik? Können wir das Jugendbuch meiner Verlagspartnerin noch veröffentlichen? Sie hat Jahre dafür gekämpft. Dann die Problematik mit unseren Praktikanten. Da der Verlag im Augenblick noch ein Zuschussgeschäft ist, müssen alle aus reinem Idealismus arbeiten. 134


Mein Herz im fremden Land

Geben wir unseren jungen Mitarbeitern wenigstens genügend Knowhow mit? Was wird aus dem nächsten Kurzgeschichtenband mit der Ludwigsburger Filmakademie? Können wir uns diese kreative Insel erhalten? Ich erinnere mich an den Drehbuchautor William Goldman, der sinngemäß gesagt hat: Wer ausschließlich Drehbücher schreibt, wird verrückt. Man kann ja oft selbst am wenigsten beurteilen, wie weit man auf dem Weg ins geistige Nirwana bereits fortgeschritten ist, aber eines weiß ich bestimmt: Seitdem ich einen Platz gefunden habe, wo ich ohne Druck und Vorgaben Prosa schreiben kann, sind in meinem Kopf Scheren aufgegangen, und ich kann auch den Drehbuchbetrieb wieder sehr viel gelassener ertragen.

16. Januar Mit dem Wasserrohrbruch alles in allem unverschämtes Glück gehabt. Kaum ein Schaden in der Wohnung, das Verlagsbüro heil, den Feuerwehreinsatz zahlt die Versicherung. Petra Schröder, eine ehemalige Studentin von mir, getroffen. Sie arbeitet mittlerweile als Producerin in der Bavaria. Gebe ihr das Buch von Alisdair, einem jungen Diplomanden von mir. Das erste deutsche Drehbuch, das ich gelesen habe, das tatsächlich eine enge Verwandtschaft zu dem von mir so verehrten asiatischen Kino aufweist. Natürlich spielt Gewalt eine große Rolle. Ein verhinderter Amokläufer. Konsequent aus seiner Sicht, aus seiner Gefühls- und Gedankenwelt heraus erzählt. Eine moderne Version von Schuld und Sühne. Ein Buch, das wirklich den Mut hat, anders zu sein. Wir befürchten beide, dass genau deshalb eine Realisierung schwierig wird.

18. Januar Diplomprüfung: Überraschung. Der Stoff von Alisdair wird relativ gut aufgenommen. Vor allem der Qualität der Voice-over kann sich keiner entziehen. Natürlich geht es um die Frage, wie legitim es ist, aus der Perspektive eines Amokläufers zu erzählen, aber Alisdair hat sich argumentativ sehr gut vorbereitet. Eine Prüferin ist persönlich betroffen: In ihrem Bekanntenkreis gab es einen jugendlichen Amokläufer, der seine Eltern erschossen hat. Man fragt sich, wie würde man selber reagieren? Hätte man noch genügend Abstand, um so einen Stoff sinnvoll beurteilen zu können? Schwer zu sagen. Das Drehbuch einer anderen Diplomandin stößt zu meiner Überraschung auf mehr Widerstände: Es geht um Afghanistan, einen 135

Am 4. Januar startete: VERFOLGT (D: Susanne Billig; R: Angelina Maccarone) »Wie kein Film zuvor zeigt VERFOLGT die ekstatische Durchdringung von Innen und Außen im Zeichen mühsam gesprengter HautOberflächen, mystisch, atavistisch, auf schräge Weise religiös, wenn die schlagende Übermutter das geschlagene Kind nach dem Martyrium in der Pose einer trauernden Pietà hält.« (Frankfurter Rundschau)


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Am 11. Januar starteten: MEIN FÜHRER – DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLER (D+R:

Dani Levy) »Levy beansprucht die Position, in Deutschland einen Film zu drehen, der sich dem Wunsch verschreibt, Hitler zu schlagen. Er verlangt vom Publikum, diesen Wunsch zu teilen, und das ist ein sympathischer Anspruch. Wer sich lieber wohlig schaudernd im Morast des Führerbunkers suhlt, der wird MEIN FÜHRER wenig abgewinnen. Schade nur, dass die Rechnung nicht ganz aufgeht. Denn Levys Ermächtigungsfantasie setzt sich selbst enge Grenzen.« (die tageszeitung) BRINKMANNS ZORN (D+R: Harald Bergmann) »Die kühnste Literaturverfilmung seit Kinogedenken. Der Coup, einen Toten mit seiner eigenen Stimme im fremden Leib einer filmischen Nach-Schau zu Wort kommen zu lassen, wird nur noch durch Eckhard Rhodes gestisches und mimisches Vokabular übertroffen.« (Frankfurter Rundschau)

Christoph Fromm: Die Macht des Geldes (Primero 2006)

traumatisierten deutschen Soldaten, der in Afghanistan einen Jungen erschossen hat. Einige in der Prüfungskommission tun sich schwer mit dem Realismus des Stoffes. Es mangelt nicht an Vorschlägen, die Figuren sympathischer zu machen. Die junge Autorin setzt sich vehement zur Wehr. Sie will nichts beschönigen, nichts zurechtbiegen. Einige Tage später, das kleine Wunder: Der SWR wird das Buch als Debütstoff realisieren. Eine Redakteurin, die nicht zufällig aus dem Dokumentarbereich kommt, hat das Projekt mutig durchgekämpft. Das Buch gewinnt sogar den MFG-Drehbuchpreis. Das freut mich sehr. Manchmal geht es eben doch. Mein dritter Diplomand hat eine bitterböse Satire um einen AlKaida-Terroristen in Deutschland während der Fußballweltmeisterschaft geschrieben. Eigentlich ein Stoff für die Monty Pythons. Einige in der Prüfungskommission fürchten um Leib und Leben des jungen Autors. Ich befürchte gar nichts. Der Stoff wird in Deutschland ohnehin nie gemacht werden. Leider.

20. Januar Rückschläge: Lesereise mit Rudnik abgesagt. Kein Interesse bei Thalia. Kurzgeschichtenband verschoben. Durch personelle Veränderungen kann an der Aka keine Entscheidung getroffen werden.

23. Januar Treffen mit Dominik Graf. Vielleicht gibt es doch noch eine Chance für die Verfilmung meines Romans Die Macht des Geldes? Wie lange haben wir das gemeinsam für den WDR entwickelt? Zwei Jahre! Wie viel kreative Kraft und Zeit investiert? Wie kann ein Fernsehspielchef ein solches Projekt, von dem er wissen muss, wie viel Kraft und Zeit da drinsteckt, nach einem so langen Entwicklungszeitraum gegen den erklärten Willen seines qualifizierten und sehr erfahrenen Redakteurs vom Tisch wischen? Was sind das für unheilvolle Hierarchien, die eine solche Verhaltensweise möglich machen, und wieso begehren Drehbuch- und Regieverband nicht geschlossen dagegen auf? Wieso gibt es keinerlei Solidarität unter den Kreativen, wieso scheitern alle Initiativen für mehr Freiräume und eine höhere Qualität im deutschen Fernsehen so kläglich? Genügt tatsächlich die Androhung von Beschäftigungslosigkeit, um uns alle kirre zu machen? Da hat die heute so viel geschmähte 68er-Generation mehr Mut und Initiative bewiesen. Sie hat – mit all ihren Fehlern – den Erfolg am System vorbei gesucht und gefunden, und dann ist ihr das System 136


Mein Herz im fremden Land

nachgelaufen und hat sie – zugegebenermaßen – eingeholt und instrumentalisiert. Uns kann man nicht einholen, weil wir’s nicht mal mehr schaffen, auszubrechen. Freiheit ist abgesehen von lächerlichen

FDP-Phrasen kein Thema mehr, es geht in erster Linie um Sicherheit. Man macht uns täglich so viel Angst, dass wir von unserer Angst gefressen werden. Es herrscht kein Bedürfnis nach Freiheit, und das führt zu einer ängstlichen, hermetischen Kunst. Die Kunst zitiert nur noch sich selbst. Die Wirklichkeit findet immer weiter entfernt statt. Nicht umsonst sind die authentischen Recherchen das Erste, was aus jedem fiktiven Stoff gestrichen wird. Deswegen recherchieren die meisten Autoren nicht mehr, sondern bedienen sich ausschließlich bewährter Versatzstücke, die man bereits tausendmal gesehen hat. Das zeitgenössische Kino und vor allem das Fernsehen bestehen fast ausschließlich aus den immer gleichen Standardszenen, die Dialogarmut ist unüberbietbar. Jeder neue Film ist nahezu komplett aus anderen Filmen zusammengestohlen. Das Verheerende ist, dass man damit mittlerweile nicht nur beim Publikum, sondern auch beim Feuilleton Erfolg hat. Dominik und ich beschließen, ausgehend von meinem Roman, einen neuen Anlauf beim ZDF. Mal sehen, wie weit wir diesmal kommen. Da der Roman mittlerweile erschienen ist, kann ich dem Prozedere diesmal relativ entspannt entgegensehen. Mein Buch ist geschrieben und veröffentlicht. Das kann mir keiner mehr nehmen. 137

Am 18. Januar starteten: SCHWERE JUNGS (D: Philipp Roth; R: Marcus H. Rosenmüller) »Rutscht gut, das Ganze.« (Die Welt) »Das alles erzählt Rosenmüller durchaus solide. Dennoch gleitet dieser Film wie auf Kufen stromlinienförmig an einem vorbei. Während die Bayern-Klischees in WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT immer überraschend verpackt waren, wirken sie hier abgestanden.« (Spiegel Online) UNSER TÄGLICH BROT

(D: Nikolaus Geyrhalter, Wolfgang Widerhofer; R: Nikolaus Geyrhalter) »Der Film zeigt, warum wir beim Anblick unseres Essens eigentlich Brechreiz fühlen müssten.« (Die Welt)


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24. Januar War wieder mal im Kino. Obwohl ich keine übertriebenen Erwartungen hatte, war es enttäuschend. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit Vorliebe die Leute deutsches Land und Alltagsleben beschreiben, die keine Ahnung davon haben. Ich habe vier Jahre meines Lebens auf dem Land verbracht und finde die Menschen, die ich dort kannte und kenne, nicht in diesen Darstellungen wieder. Man projiziert sein eigenes, offensichtlich gutbürgerliches Psychogramm in sogenannte proletarische Figuren. Die offensichtliche Unstimmigkeit, die dann entsteht, wird von vielen mit Kunst verwechselt. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist die gähnende Langeweile, die mich immer öfter im Kino überkommt. Ich gehe nicht ins Kino, um mir dort kleine Fernsehspiele oder gar heimatverbundene Vorabendserien anzusehen. Das Kino sollte ein Ort der Magie, des Mythos, der Spannung und des Geheimnisses sein. Es gibt nur noch sehr wenige neue Filme, die diesen Anspruch für mich erfüllen. Sie kommen meistens aus Fernost und sind hier häufig nur auf DVD erhältlich. Aber selbst im Fernsehformat strahlen sie eine Kraft aus, die vielen Filmen, die man hier im Kino sehen kann, abgeht.

25. Januar Große Besprechung in Mainz. Der Dreiteiler Die Wölfe, den ich mit meinem Bruder Friedemann gemeinsam geschrieben habe und den er inszenieren wird, bekommt endgültig grünes Licht. Die Zusammenarbeit mit der Redaktion Zeitgeschichte war ausnehmend gut. Endlich kann ich mal eine Fernsehredaktion loben: Leute aus dem Dokumentarfilmbereich; man konnte sich auf der Grundlage der Recherche immer verständigen: Wenn das so war, wenn ihr das so recherchiert habt, dann macht das so. Es wurde gleich zu Beginn klar abgesteckt, was möglich ist und was nicht. Wenn Inhalte mal abgesegnet waren, dann blieb das auch so. Die mittlerweile normale Prozedur, nach der dritten Drehbuchfassung ein völlig neues Buch zu verlangen, über dessen Inhalt es mindestens zehn verschiedene Meinungen gibt, blieb uns diesmal erspart. Einziger Wermutstropfen: Zu wenig Geld. Aber da wir das rechtzeitig wissen, können wir die notwendigen Kompromisse machen, ohne – hoffentlich – an entscheidender Qualität einzubüßen.

26. Januar Zum ersten Mal höre ich aus dem Munde eines jungen, engagierten Fernsehredakteurs die rhetorische Frage: Was hat Quote mit Qualität 138


Mein Herz im fremden Land

zu tun? Meine persönliche Frage schließt sich an: Wieso muss das öffentlich-rechtliche Fernsehen, das sich in erster Linie über Gebühren finanziert, in erster Linie Quote statt Qualität herstellen? Gegenbeispiel arte: Jeder findet es gut, aber keiner guckt! Es ist ein Teufelskreis. Es findet sehr wohl eine Wechselwirkung zwischen Publikum und Medien statt. Provokanter Satz von Kroetz in einem Interview: Fernsehen ist Volksverblödung für Hartz-IV-Empfänger. Die Ausrede der Macher: Wir bedienen doch nur den Publikumsgeschmack. Gerade in Deutschland hat man besonders verheerende Erfahrungen damit gemacht, wenn ein Medium radikal den »Massengeschmack« bedient. Birgt eine vorbehaltlose Erfüllung von Massensehnsüchten und Triebkräften nicht bereits die Gefahr von Hysterisierung und Totalitarismus? Ist nicht in den letzten 15 Jahren durch einen Teil der Medien ein Kult der Dummheit in diesem Land aufgerichtet worden, der längst demokratiegefährdende Ausmaße erreicht hat? Können wir es uns wirklich leisten, dem amerikanischen Vorbild zu folgen und ein Drittel der Gesellschaft abzukoppeln und als Prekariat mit einem Minimum an Sozialleistungen, vollgepumpt mit Fernsehen, Internetunterhaltung und anderen Drogen, vor sich hin vegetieren zu lassen? Zappa, 1970: I’m the tool of the government, and industry too, ... have you guessed me yet, I’m the slime oozin’ out of your TV-set. Der Schuss könnte gewaltig nach hinten losgehen. Der Deutsche definiert sein Glück mehr als andere über Lohn und Arbeit. Verliert er beides, verliert er seine Würde und ist potenziell zu jeder Verzweiflungstat fähig.

2. Februar Eine Lesung aus Die Macht des Geldes, für die ich den Münchner Sprecher Martin Pfisterer gewinnen konnte, wurde uns nicht abgesagt, sondern findet nicht statt. Grund: Der Buchhändler ist angeblich plötzlich schwerstens erkrankt. Er steht zwar bereits zwei Tage später wieder erfreulich gesund in seinem Buchladen, ist dafür aber ab sofort für uns umso schwieriger telefonisch erreichbar. Für unseren kleinen Verlag bedeutet das viel Vorarbeit umsonst, für Martin Pfisterer 300 Euro weniger. Was mich am meisten dabei erbost – die Leute sind nicht mal mehr in der Lage, etwas abzusagen, im persönlichen Gespräch Stellung zu beziehen. Umso dreister sind sie aus sicherer Entfernung. Nicht umsonst werden Beziehungen mittlerweile per SMS beendet. Eine besondere Rechercheblüte war folgende SMS, Ende einer dreiwöchigen Beziehung unter Mittdreißigern: »Liebe Y, du bist 139

Am 1. Februar starteten: VIER MINUTEN (D+R: Chris Kraus) »Ein Virtuosenstück ist dieser Film, eine Talentprobe für den Regisseur und seine junge Hauptdarstellerin, die mit der jungen Borderlinerin Jenny eine Rolle gefunden hat, die wie geschaffen ist für eine erste starke Performance.« (Süddeutsche Zeitung) DAS WILDE LEBEN (D: Dagmar Benke, Achim Bornhak, Olaf Kraemer, nach dem Buch von Uschi Obermaier; R: Achim Bornhak) »Man weiß nicht, was man scheußlicher finden soll: die narzisstische Zentriertheit der Hauptperson, die sich und ihr Bett als Ursache sämtlicher Ereignisse der Zeitgeschichte sieht, oder die abermalige Reduktion der 68er-Geschichte auf Fotoposen.« (die tageszeitung) DIE WILDEN KERLE 4 (D+R: Joachim Masannek) »Wie gewohnt ist die Dramaturgie wenig ausgefeilt. Dafür tragen alle Teenager ausgefallene Klamotten, fahren schwere MotocrossMaschinen, schwingen pathetische Reden (›Wenn ich jetzt kneife, bin ich nicht mehr, was ich bin‹) und üben sich in allerlei coolen Posen, während Songs der Bananafishbones für die passende musikalische Untermalung sorgen.« (Hamburger Morgenpost)


... Fortsetzung in

Scenario 2


Journal: Mein Herz im fremden Land