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Industrial IT

Messe-Vorschau:

Werkzeugmaschinen:

Swisstech, Basel 16.–19.11. Prodex, Basel 16.–20.11.

Technologiesprung für Werkzeugmaschinen

Messe-Nachschau:

Swissrobotics.net:

AMB, Stuttgart

11/2010 Front

Roboter: Flexibilität inbegriffen


Kein Engpass

Unser Wissen hilft der Industrie, ihre Produktion effizienter zu gestalten. Dank eines Instandhaltungsvertrages, der die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmier- und Überwachungssysteme umfasst, konnte ein Kunde mit unserer Hilfe seine Produktion um eindrucksvolle 30 Prozent steigern! Auch unser Umweltbeitrag war beeindruckend. Der Energieverbrauch konnte reduziert und auch der Ölverbrauch um fast ein Fünftel vermindert werden. Unsere Erfahrung, unser Wissen und unsere Kreativität machen Leistungssteigerungen möglich, die alle Erwartungen übertreffen. Wir aktivieren Leistungsreserven. Sprechen Sie mit unseren Spezialisten!

The Power of Knowledge Engineering

Erfahren Sie mehr über “The Power of Knowledge Engineering” unter www.skf.com/knowledge


Editorial

Noch 50 % Marktpotenzial!

kommedia@t-online.de

Im Herbst der geraden Jahre ballen sich immer diverse nationale Fachmessen zum Thema Metallbearbeitung. So folgt der deutschen AMB in Stuttgart nun die Schweizer Prodex in Basel. Damit werden den heimischen potenziellen Kunden die neuesten Produktionstechnikentwicklungen aus dem Bereich Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, Werkstück-Spanntechnik und Peripherie quasi vor Ort präsentiert. Potenzielle Kunden? Gibt es die überhaupt noch oder haben wir nicht schon lange alle irgendwie im Sack? Da lässt die Feststellung von Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender des Vorstandes der Gildemeister AG, die er an der AMB-Fachpressekonferenz machte, aufhorchen: «Wir haben in Deutschland nach heutigen Erkenntnissen exakt 24 797 Zerspanungstechnik-Unternehmen aller Grössen. Von denen sind 12 998 Kunden der DMG. Demnach ist ein Kundenpotenzial von 11 799 Unternehmen vorhanden. Also haben wir noch eine ganze Menge zu tun!» Nun steht die DMG mit ihrer weltweiten Vertriebs- und Servicepräsenz ja eher nicht für eine nachlässige Marktbearbeitung und hat trotzdem selbst auf dem heimischen Markt noch ein gewaltiges Geschäftspotenzial vor Augen. Dabei ist gerade die DMG eines der wenigen Werkzeugmaschinenunternehmen, das auf dem Klaviatur-Mix aus Technologie und Marketing hervorragend zu spielen weiss, wie der internationale Erfolg zeigt. Umgelegt auf den nach wie vor vergleichbar interessanten Schweizer Markt für Werkzeugmaschinen, lauten für die Schweizer Hersteller und Händler die Fragen folglich: Wie gross ist das Kunden- und Geschäftspotenzial des eigenen Unternehmens? Nutze ich alle Möglichkeiten zur Akquisition und Geschäftsanbahnung? Habe ich die richtigen Produkte? Stimmen Leistungsprofil und Servicestruktur?

« Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst. » (Albert Schweitzer, deutscher Arzt und Theologe, 1875 –1965)

Fairerweise muss man festhalten, dass die besagten 50 % Kunden- und Geschäftspotenzial ja schon von Wettbewerbern besetzt sind oder es zumindest sein könnten. Es geht also nur noch ums pure Verdrängen. Zumal in diesen Zeiten kaum ein Kunde in mehr Kapazitäten, sondern wenn überhaupt, in Ersatzbeschaffung und dann in neueste Technologien investiert. Folgerichtig haben zunächst auch alle potenziellen Lieferanten die Chance, wieder oder neu ins Geschäft zu kommen, wenn das Port­ folio stimmt. Doch das allein reicht eben nicht, denn der Kunde vor der Haustür muss auch Kenntnis vom «tollen» Produkt- und Serviceangebot bekommen. Zur Information und Kommunikation sowie zur Akquise und Kontaktaufnahme zwischen Kunde und Anbieter von produktionstechnischen Ausrüstungen gibt es bewährte MarketingBausteine wie Fachzeitschriften und Fachmessen. Oder andersherum: Technica und Prodex unterstützen nachdrücklich die Erschliessung der vorhandenen Markt- und Kundenpotenziale im Bereich der Schweizer Metallverarbeiter.

Edgar Grundler Redaktion technica

11-10  technica  1


Inhaltsverzeichnis

Seite 20

Seite 48

Modernste Fertigung hautnah erleben – an der Prodex 2010

Technologiesprung für Werkzeugmaschinen

Die Schweizer Prozessketten-Fachmesse für Fertigungstechnik, die von Exhibit & More AG mit Unterstützung von Swissmem und Tecnoswiss durchgeführt wird, hat sich im Markt etabliert. Und wir zeigen hier einen Querschnitt durch die Angebote.

Neuartige Maschinen- und Führungskonzepte ermöglichen, dass trotz schneller Be- und Ver­arbeitung eine grosse Genauigkeit erreicht wird und der Betrieb ausserdem erst noch kostengünstig ist. Ein Beispiel dafür ist eine flächig geführte Werkzeugmaschine (Bild), die an der Prodex erstmals der Welt vorgestellt wird.

■■ Panorama

Wir werden die Apps unserer Computer 9 Editorial und Buchtipp

Sika fördert ETH-Professur «Materialwissenschaft» Weiterbildung just in time Die Zukunft von Arbeit und Weiterbildung

Die Batterie der Zukunft Mit einer neuen Graphitmixtur die Alterung in den Elektroden der Batterie verzögern

14

Keine Wickelspäne mehr 20 Drehgeometrie NMT erhöht Prozesssicherheit bei schmiede- und kalt verformten Bauteilen aus Stahl

Steuern im virtuellen Finanzcockpit Die wichtigsten Kennziffern des Unternehmens sollten aufdatiert vorliegen

16

8

■■ Planung + Produktion Go and click and read Abstracts für p-p-plus

Automation Schweiz weiterhin auf Kurs 19 Vorschau auf die Messe vom 26. und 27. Januar in Winterthur

Wie sicher sind Ihre Unternehmens­daten? Seminar «Schwachstellen und Sicherheitslücken im Netzwerk»

■■ Export-Forum Starker Franken hinterlässt Spuren KMU-Exportindikator 4. Quartal 2010: Exportstimmung deutlich verhaltener

13

4

10

11 12

Modernste Fertigung hautnah erleben 21 Vorschau auf die Prodex 2010 – die einzige Prozessketten-Fachmesse der Schweiz

■■ Märkte und Unternehmen Inbetriebnahmeassistent für Frequenzumrichter Neues Bedienpanel für schnelle und intuitive Inbetriebnahme

Industrial IT

■■ Werkzeugmaschinen und Werkzeuge

18

Clevere Systeme sparen Geld und schonen die Umwelt Beispielsweise bei Hydraulik können schnell mehr als 50 Prozent eingespart werden AMB 2010 – auf zu neuen Taten  Nachschau auf die AMB: 86 000 Fachbesucher sorgten für sichtbare Aufbruchstimmung

36

Eine Steuerung für Prototyp bis Serie CNC-Unterstützung von der Prototypenbis zur Serienfertigung

41

Mehr «PEPS» für die Fertigung Mehr Leistungseffizienz pro Fläche durch Innovation

44

Brillante Produktbilder ohne Fotograf

97

Herstellkosten senken – präventiv oder reaktiv? Prodema berechnet und prognostiziert die Herstellkosten präventiv mit Kingcost

98

Technologiesprung für Werkzeug­ maschinen Die erste flächig geführte Fräsmaschine der Welt

Solidworks-Informationstag

99

Vom Zerspanen zum «Mecaneering» Bearbeitungszentren für anspruchsvolle Anwendungen

Zugriff auf CAD-Entwürfe via Web und Mobile

101

Fünfachsig ist wirtschaftlicher CAD/CAM-System für das Fünfachsfräsen

102

2  technica  11-10

26

48 52

Wenn die Löcher grösser werden sollen 56 Werkzeuginnovationen für das Bohren Ausstellungsfläche auf Rekordniveau 57 Vorschau auf die SPS/IPC/DRIVES 2010 in Nürnberg vom 23.–25. November 2010


Stand F Halle 1.1

15

Seite 66 Jetzt wirds handgreiflich Der metallene Greifer mag zwar grob aussehen, aber er hantiert mit empfindlichen oder zerbrechlichen Gegenständen, ohne sie zu beschädigen. Dies ist eine Anwendung, die von Erkenntnissen der Bionik profitiert.

Kostengünstiges, einfaches Konzept für Achssteuerung

57

■■ Automations- und Antriebstechnik Auch wer Power braucht, kann seine Ruhe haben Kompaktgetriebe werden leiser, aber stärker

58

Druckwechsel auf Knopfdruck 60 Übergeordnete Steuerung ermöglicht schlagartiges Abkühlen von Metallen in Härterei Mechatronik wird mobil Systeme für die mobile Automation

62

Jetzt wirds handgreiflich Bionischer FinGripper sortiert Blumenzwiebeln und Schokoladeneier

66

■■ SwissRobotics Roboter: Flexibilität inbegriffen Immer häufiger werden Roboterlösungen konventionellen Handlingsystemen vorgezogen

69

Vision gegen den Kostendruck Flexibel automatisieren mit Zuführeinheit, VisionSystem und Roboter

74

Hocheffiziente Leichtbauachse aus Kohlefaser ABB-Roboter palettieren TK-Produkte Griff in die Kiste beim Kunststoff-Reibschweissen «plug and automate»: Automation wird einfach

■■ Zulieferindustrie + Industriebedarf Flexibler darf nicht teurer heissen Modulare Fertigungstechnologie für die Präzisionsteileherstellung

79

Einmal Stephan Klapproth treffen? Swisstech 2010: Baden-Württemberg und die Schweiz spannen zusammen

81

■■ Produkte ■■ Lieferantenverzeichnis

88–96

105–110

■■ Impressum

111

■■ TechniKnacknuss

112

76 77 77 78

11-10  technica  3


Panorama

Spitzenplatz dank Weiterbildung. Unsere praxisnahen Weiterbildungsangebote führen zum Master, Diploma oder Certificate of Advanced Studies. Aktuelle Kurse: • • • • • •

Zürcher Fachhochschule

www.engineering.zhaw.ch

Integriertes Risikomanagement (MAS) Instandhaltungsmanagement (CAS) Barrierefreie Flash-Anwendungen (WBK) Embedded Software Engineering (WBK) Grundlagen der Hochfrequenztechnik (WBK) Medientraining für Führungskräfte(WBK)

www.engineering.zhaw.ch/weiterbildung Telefon +41 58 934 74 28 weiterbildung.engineering@zhaw.ch

Wichtige Dichtung beim längsten Tunnelbau

57 km Schwerarbeit.

Die Tunnelbohrmaschinen am Gotthard haben sich aufgrund ih­ rer Zuverlässigkeit weltweit einen Namen gemacht. Dazu beigetra­ gen haben auch die verlässlichen Dichtungen von Merkel Freuden­ berg Fluidtechnic. Denn das Herz einer solchen Grossmaschine ist das Hauptlager, ein mehrreihiges Rollenlager von bis zu sechs Me­ tern Durchmesser und einem Ge­

wicht von bis zu 20 Tonnen, das das rotierende Schneidrad auf­ nimmt und es gegen die enormen Vorschubkräfte und die gewalti­ gen Drehmomente abstützt. Diese Hauptlager werden durch spezi­ elle Wellendichtringe vor dem Ein­ dringen von Abraum mit Gestein, Sand und Wasser geschützt. Gleichzeitig verhindern die Dich­ tungen den Austritt von Getrie­

beöl. Die von Merkel Freudenberg Fluidtechnic dafür extra entwi­ ckelten Wellendichtringe sind von der Profilgebung, der Werkstoff­ auswahl bis zu den Fertigungs­ methoden auf diese harten Dau­ erbelastungen ausgelegt. Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik www.freudenberg-ds.com

Aktiv – schon vor der Einweihung Als einer der anspruchsvollsten Produktionsstandorte in Europa hat sich der Automatisierungs­ markt in der Schweiz in den letz­ ten Jahren überproportional ent­ wickelt. Daher war es für Fanuc konsequent, am Standort Biel die notwendigen Ressourcen und die erforderliche Infrastruktur für den weiteren Ausbau zu schaffen. Das neue Gebäude folgt der Entwurfs­ idee der Berliner Architekten Ge­ wers Kühn + Kühn und ist eine angepasste Version des vor fünf Jahren errichteten Gebäudes der

4  technica  11-10

Fanuc Robotics Deutschland GmbH. Die kombinierte Metallund Glasfassade, so die Meinung von Bauherr und Architekten, spiegle den technischen Anspruch des Unternehmens wider. Meetin­ gräume und offene Büroflächen sind Ausdruck einer prozess- und kommunikationsorientierten Phi­ losophie. Insgesamt stehen 2000 m2 zur Verfügung. Den grössten Teil ma­ chen Trainingscenter und DemoBereich aus. Errichtet wurde das Gebäude von Fanuc CNC Switzer­

land. Von Anfang an war der Kom­ plex so konzipiert worden, dass man für Kunden beider Geschäfts­ bereiche eine gemeinsame Aussendarstellung mit Fanuc Ro­ botics hat. Peter Balimann, Ge­ schäftsführer von Fanuc CNC Switzerland, hob schon im Vorfeld der Einweihung die Gemeinsam­ keiten hervor: «In der Schweiz ar­ beiten wir seit Beginn eng mit Fa­ nuc Robotics zusammen. So ist für uns die Umstrukturierung mit allen Gesellschaften unter einer Flagge eigentlich nichts Neues.»

Das Gebäude spiegelt den technischen Anspruch des Unternehmens wider.

Fanuc CNC www.fanuccnc.eu Fanuc Robotics Schweiz www.fanucrobotics.ch 2500 Biel/Bienne


Panorama

Nexans: neun Niederlassungen feiern Jubiläum Am 9. Oktober feierte Nexans das zehnjährige Bestehen seiner Niederlassungen in Paris, Oslo, Shanghai, Moskau, São Paulo, Melbourne, Cortaillod NE, Cossonay VD und Breitenbach SO. In der Schweiz zählt Nexans neben den drei Produktionsstätten über 600 Mitarbeitende und ein separates Büro in Winterthur. Die Leistungen reichen von der Kabellieferung bis zur Umsetzung komplexer schlüsselfertiger Projekte, welche insbesondere Engineering und Bauingenieurwesen, Systeme sowie Verlegung und Installation umfassen. Von mehr als 22 000 Mitarbeitern arbeiten 600 in der Schweiz.

www.nexans.ch

Von Hans Schärli zu Adrian Achermann Am 1. Oktober 2010 hat Adrian Achermann die Geschäftsleitung der Beutler Nova AG von Hans Schärli übernommen. Der 36-jährige neue Geschäftsführer ist seit 1998 im Unternehmen tätig, zuletzt als Betriebsleiter. Adrian Achermann (links) ist der neue Adrian Achermann ist Geschäftsführer von Beutler Nova. verantwortlich für den Bereich Marketing und Vertrieb schäftsführer Hans Schärli hat inund bildet gemeinsam mit Doris nerhalb des Schuler Konzerns Baumgartner (Personal und Fi- eine neue Aufgabe in der Vernanzen) und Beni Schenker (Tech- triebsentwicklung übernommen. nik und Produktion) das Geschäftsleitungsteam der Beutler Beutler Nova AG Nova AG. Der ehe­malige Ge- www.beutler-nova.ch

Kunststoffgleitlager-Wettbewerb «manus» Zum bereits fünften Mal hat der Kunststoffentwickler und Lagerspezialist Igus GmbH den ManusWettbewerb für Kunststoff-Gleitlager-Anwendungen eingeläutet. Aufgrund des grossen Erfolges findet der Wettbewerb jetzt sogar weltweit statt. Der Manus ist eine Gemeinschaftsinitiative mit wissenschaftlichen Partnern wie u. a. dem Institut für Verbundwerkstoffe (Kaiserslautern) und der

Fachhochschule Köln. Beim letzten Wettbewerb vor zwei Jahren gingen über 80 zum Teil spektakuläre Einsendungen ein. Gesucht werden erneut innovative und mutige Anwendungen mit schmier- und wartungsfreien Polymerlagern, die sich durch technische und wirtschaftliche Effizienz, Kreativität bzw. überraschende Ergebnisse auszeichnen. Teilnehmen ist ganz ein-

fach: Zur Bewertung benötigt die Jury eine kurze Beschreibung der Anwendung bzw. vorausgegangenen Problemstellung, dazu Fotos oder Skizzen mit Beschreibung der Lösung und Nennung der Lagerart. Teilnahmeberechtigt sind Anwender mit Vollkunststoff-Gleitlagern und Kunststoff-Compounds, nicht jedoch Applikationen mit nur beschichteten Lagern.

Dem Gewinner winken 5000 Euro Preisgeld (2. und 3. Platz: 2500 und 1000 Euro). Einsendeschluss ist der 28. Februar 2011. Die Preisverleihung findet auf der Hannover Messe 2011 (4.–8. April) statt. Teilnahmeunterlagen unter www. manus-wettbewerb.de und weitere Informationen bei manus@ igus.de

Front

Zum Titelbild

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11/2010 Front

Auch wer Power braucht, kann seine Ruhe haben. Mit dem Koaxdrive von Maxon Motor wird ein flüsterleises Kapitel «eingeläutet». Erstmalig steht nicht nur ein stark miniaturisiertes und sehr leistungsstarkes, sondern gleichzeitig auch äusserst geräuscharmes Getriebe zur Verfügung. Verschiedene Ausführungen und eine grosse Auswahl an Untersetzungen decken dabei ein weites Applikationsfeld ab. Siehe Bericht auf Seite 58

Messe-Vorschau: Industrial IT

maxon motor ag 6072 Sachseln 041 666 15 00 www.maxonmotor.com info@maxonmotor.com

Werkzeugmaschinen:

Swisstech, Basel 16.–19.11. Prodex, Basel 16.–20.11.

Technologiesprung für Werkzeugmaschinen

Messe-Nachschau:

Swissrobotics.net:

AMB, Stuttgart

Roboter: Flexibilität inbegriffen

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Panorama

Frech-Hoch erhält Grossauftrag von ABB Das Sissacher Unternehmen FHS Frech-Hoch AG erhält vom Elektrokonzern ABB einen weiteren Grossauftrag. Es handelt sich um eine 10er-Serie Gleichrichterkabinen, komplett aus Aluminium, inklusive Stromtrenner und Kühlkreislauf. Dazu liefert die FHS Frech-Hoch AG zehn isolierte und klimatisierte Stahlcontainer für Elektroschaltschränke. Die Gleichrichter und Container werden mit

Von Sissach über Birsfelden nach Saudi-Arabien: Zehn Stahlcontainer von FHS für ABB.

Schwerlasttransportern nach Birsfelden überführt, verpackt und anschliessend mit dem Schiff nach Saudi-Arabien transportiert. Nach Aussage des CEO Andreas Ott beläuft sich der gesamte Auftrag auf knapp 4 Mio. CHF. Geliefert wird in Etappen bis Ende 2012. FHS Frech-Hoch AG 4450 Sissach info@frech-hoch.ch

Aus PVSS wird Simatic WinCC Open Architecture Simatic WinCC Open Architecture entspricht PVSS mit allen bekannten und bewährten Funktionen und Eigenschaften. Kunden und Partner von ETM werden auch wei-

terhin von ihren gewohnten ETMAnsprechpartnern betreut. Bestehende Verträge, Garantie- und Wartungs­vereinbarungen bleiben unverändert erhalten. Ebenso

bleibt ETM als eigenständige Gesellschaft innerhalb des SiemensKonzerns verantwortlich für die Entwicklung von Simatic WinCC Open Architecture.

ETM professional control GmbH www.etm.at

«Fulminanter Aufschwung in allen Geschäftsbereichen» Nach der mit Umsatzeinbussen verbundenen Wirtschaftskrise in den letzten zwei Jahren habe die Rotronic-Gruppe einen fulminanten Aufschwung in allen Bereichen erleben dürfen, erklärte Michael Taraba, Geschäftsführer der Rotronic-Gruppe, kürzlich vor den Medien. «Trotz Umsatzeinbussen mussten wir keine Mitarbeiter entlassen. So schnell wie die Krise kam, so plötzlich und unerwartet ist sie wieder verschwunden», führte er aus. Das IT-Kerngeschäft funktioniere gut, bilanzierte Michael Taraba

Datum

Ort

weiter und unterstrich dabei, dass sich die Rotronic wieder vermehrt auf die Bereiche Vernetzungs­ technik und Computer-Zubehör konzentrieren wolle. Auch im ­Industriebereich laufe es nach zwei schwierigen Jahren wieder sehr gut. Der Geschäftsführer dazu: «Das Industrtiegeschäft läuft wieder klasse. Wir konnten sehr gute Projektgeschäfte mit Stadler Rail und der Ruag abschliessen.» Rotronics neu entwickelter Mikroprozessor für die Mess- und Regeltechnik komme – nach den übli-

chen Anfangsschwierigkeiten bei Produkteeinführungen – bei den Kunden sehr gut an und der AirChip3000 hat die alte Technologie nun vollends abgelöst. Weiter informierte die Unternehmensleitung über die Trennung von ihrem Assemblierungsgeschäft, das per 1. November 2010 von der Littlebit Technology AG übernommen wurde (siehe separate Nachricht). In Italien, wo die Rotronic AG bereits 1,5 Millionen Franken Umsatz generiere, sei eine neue Tochtergesellschaft mit Sitz in Mailand und fünf Be­

schäftigten gegründet worden, hiess es an der Medienorientierung weiter. Schliesslich meldete Michael Taraba den erfolgreichen Start als Schweizer Vertretung der deutschen Firma Mobotix, die IPÜberwachungskameras herstellt. «In den ersten neun Monaten erzielten wir mit IP-Überwachungslösungen einen enormen Umsatz», stellte Michael Taraba zufrieden fest und wies auf das grosse Wachstumspotenzial in ­dieser Branche hin. www.rotronic.ch

Thema

Kosten

Veranstalter/Infos

22.–23.11. jeweils 24.–25.11. Dietikon 29.11.–2.12.

Kundenbindung entwickeln und stärken Kundenzufriedenheit fördern Grundlagen der Pneumatik

auf Anfrage

Festo Didactic 8953 Dietikon 044 744 55 44 www.festo.ch

Alle Termine auf www.technica-online.ch

/category/vk oder Rubrik «Termine»

25.11.

Ennetbaden LabVIEW/DAQ Hands-On (für Noch-nicht-Anwender)

auf Anfrage

National Instruments Schweiz 5408 Ennetbaden, 056 200 51 51 ni.com/switzerland

2.12.

Zürich

kostenlos

ETH Zürich, 8092 Zürich 044 632 63 90 www.iwf.mavt.ethz.ch

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Energieeffizienz in der Fertigungstechnik


Export-Forum Export-Forum

IN ZUSAMMENARBEIT MIT OSEC BUSINESS NETWORK SWITZERLAND

KMU-Exportindikator 4. Quartal 2010: Exportstimmung deutlich verhaltener

Starker Franken hinterlässt Spuren Unter den Schweizer KMU hat sich die Exportstimmung abgekühlt. Das ist der Befund des quartalsweise erhobenen KMU-Exportindikators von Credit Suisse und der Osec. Erstmals in diesem Jahr deuten beide Indikatoren auf eine Verlangsamung zum Vorjahr oder sogar auf einen leichten Rückgang zum Vorquartal hin. Die Ursachen dafür sind die schwächer werdende Auslandskonjunktur und der starke Schweizer Franken. Gegenüber dem 2. Quartal 2010 konnte das Exportbarometer der Credit Suisse, das die ausländi­ sche Nachfrage nach Schweizer Produkten abbildet, noch einen Anstieg verzeichnen. Aktuell wird ein Wert von 0,6 erreicht, weit über der Wachstumsschwelle von −1 und über dem Nullwert, der eine Normalisierung signalisiert. Der Anstieg des Barometers ist ­allerdings im Sommer 2010 zum Erliegen gekommen. Aktuell ist nach einer Seitwärtsbewegung eine schwächere Tendenz aus­ zumachen. Entsprechend dürfte die Auslandsnachfrage nach Schweizer Produkten über die nächsten Monate an Dynamik ver­ lieren, aber im Vergleich zum Vor­ jahr noch im positiven Bereich bleiben. Noch stärker als die ausländische Nachfrage hat sich die Export­ stimmung inländischer Unternehmen abgekühlt, wie die KMUExportperspektiven der Osec zei­ gen, die auf der Befragung eines Panels von über 200 Schweizer KMU basieren. Aktuell werden 47,0 von möglichen 100 Punkten erreicht. Dieser Wert errechnet sich aus der Exportstimmung der KMU für das 4. Quartal 2010 so­ wie den Exporten im Vorquartal. Gegenüber dem Wert des Vorquar­ tals von 68,5 Punkten hat sich die Exportstimmung somit deutlich abgekühlt. Auf der von 0 bis 100

8  technica  11-10

reichenden Skala signalisieren Werte unter 50 einen Rückgang der Exporte zum Vorquartal.

Heterogene Entwicklung nach Sektoren Dass im 4. Quartal 2010 eine Ver­ langsamung oder ein leichter Rückgang zu erwarten ist, zeigt auch die heterogene Exportstim­ mung nach Branchen. Gemäss den KMU-Exportperspektiven der Osec rechnen KMU aus den Sek­ toren Maschinenbau, Elektrotech­ nik, Präzisionsindustrie und Che­ mie/Pharma damit, dass sie ihre Exporte erneut steigern können. Rückläufige Exporte werden hin­ gegen im Dienstleistungssektor, der Papier- und der Metallindus­ trie sowie im Konsumgütersektor erwartet. Besonders augenfällig ist der Umschwung im Dienstleis­ tungssektor, der zu Beginn des 3. Quartals 2010 noch von einem deutlichen Zuwachs ausging. Auch das Exportbarometer der Credit Suisse zeigt für alle wich­ tigen Exportbranchen eine stagnierende ausländische Nachfrage mit darauf folgender Abschwä­ chung.

Exporte nach Europa leicht rückläufig Nur geringe Verschiebungen wer­ den sich gemäss den KMU-Ex­ portperspektiven der Osec in den nächsten sechs Monaten (4. Quar­

tal 2010/1. Quartal 2011) bei den Exportdestinationen ergeben: 85 % der Schweizer KMU werden nach Europa exportieren, während es in den vergangenen sechs Mo­ naten 92 % waren. Auch wenn An­ passungen aufgrund von Wäh­ rungsänderungen eher träge erfol­ gen, dürfte die Euroschwäche dazu beigetragen haben. Wichtigster Exportmarkt bleibt Deutschland, wohin 71 % der be­ fragten KMU Waren oder Dienstleistungen ausführen werden, ­gefolgt von Österreich (49 %) und Frankreich (48 %). 51 % der KMU werden in die Region Asien/Pazi­ fik exportieren (Vorperiode 49 %), mit China (31 %), Indien (21 %) und Japan (19 %) als wichtigsten Märkten. Nach Nordamerika dürf­ ten 37 % der KMU exportieren, 31 % in die Region Naher Osten/ Afrika sowie 20 % nach Süd­ amerika. Wie das Exportbarometer der ­Credit Suisse zeigt, tragen wich­ tige Handelspartner – Deutsch­ land, Frankreich, USA und China – trotz einer gewissen Abschwä­ chung positiv zu den Wachstums­ aussichten für Schweizer Expor­ teure bei.

Starker Franken hinterlässt Spuren 66% der von der Osec befragten Schweizer KMU erwarten, dass sie als Folge des starken Schweizer Frankens weniger exportieren. Zu Beginn des 3. Quartals 2010 hatte erst rund die Hälfte der Be­ fragten angegeben, dass sich die Wechselkursverschiebungen ne­ gativ auf ihr Exportvolumen aus­ wirken. Insbesondere die Bran­ chen Präzisionsindustrie (89 %), Metallindustrie (83 %) und Pa­ pierindustrie (80 %) sind von der Wechselkursentwicklung betrof­ fen. Verhältnismässig resistent zeigt sich der Dienstleistungs­ sektor (44 %). Für 29 % der KMU hat der starke Franken keinen ­Einfluss auf ihre Exporte, 5 % er­ warten trotzdem mehr zu expor­ tie-ren. (mg)

Swiss Pavilion an der Hannover Messe 2011 Exportbereite Zulieferunternehmen können auch dieses Jahr von der Toplage des «Swiss Pavilion» in Halle 4 und vom umfassenden Ser­ vice und der erstklassigen Infrastruktur der Osec profitieren. Für die Zulieferindustrie bietet sich der von Osec organisierte «Swiss Pavilion» an Toplage in Halle 4 an: Hier präsentieren sich seit Jahren mit gutem Erfolg jährlich 20 bis 25 Schweizer KMU. Vorgesehen ist zudem ein Gemeinschaftsstand in Halle 2 «Research & Technology». Für Auskünfte und Anmeldungen zum «Swiss Pavilion» wenden sich interessierte Unternehmen an den von Osec beauftragten Projektleiter Reto Schoch. Schoch Marketing Reto Schoch 8142 Uitikon 044 400 33 50 rschoch@schoch-marketing.ch.


Offizielles Organ des Schweizerischen Verbandes für Betriebsorganisation und Fertigungstechnik – svbf Nr. 11-10

www.fraisa.com

Editorial und Buchtipp

Wir werden die Apps unserer Computer

W

er gute und stimmige Anklage gegen die Digi­ talisierung sucht, findet im Buch «Payback» von Frank Schirrmacher einen Supermarkt der Argumente. Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, öffnet in seinem Buch die Schleusen gegen alles, was mit http anfängt und mit Zugangscodes endet. Gemäss seiner Wahrnehmung sind wir schnurstracks auf dem Weg, selbst zu Plug-Ins und zu Apps der elektronischen Maschinen zu werden. Ein Schlüsselsatz: «Wir scannen die Bücher, damit der Computer sie liest, nicht, damit Menschen sie ­lesen.» Der Computer sauge unser Wissen und unsere Erfahrungen auf, denn er soll ja so viele Informationen wie möglich erhalten, um diese zu vernetzen, was wiederum uns neue Erkenntniswelten und Entscheidungsmöglichkeiten bescheren soll. An diesem Punkt hört für Schirrmacher der blauäugige Spass auf, weil sich Vernetzung im elektronischen Universum zwar nach den von uns geschaffenen ­Algorithmen vollziehe, aber die Qualität, die Wirkungsmacht und der Umfang der damit geschaffenen artifiziellen Maschinenintelligenz völlig im Dunkeln bleibt. Ironisch bemerkt Schirrmacher, dass diese Perspektive aber niemanden zu stören brauche, da wir sowieso die Denkweise von elektronischen Maschinen übernähmen, um mit ihnen optimal zusammenzuarbeiten. Daher falle auch niemandem ein, die Maschinenfähigkeiten irgendwie zu begrenzen. Ganz im Gegenteil, Maschinen sollen immer umfangreichere Informationsmengen schneller und kreati-

ver zu neuen Qualitäten verarbeiten, um Resultate zu liefern, die für uns im wahrsten Sinne des Wortes undenkbar sind. Leistungen der Maschinen möch­te man – sobald man einmal davon profitiert hat – kaum mehr missen. Aus diesem Grund sei bei den die Informationstechnologie nutzenden Menschen gemäss Schirrmacher ein ungeheurer Anpassungsprozess im Gange. Die elektronischen Maschinen nähmen uns in Beschlag; sie formten unsere Art, aufmerksam zu sein, unsere Arbeitstechnik, Inhalt und Form unserer beruflichen und gesellschaftlichen Kontakte. Schirrmachers grosse Sorge ist nicht die Tätigkeit von Computern an sich, sondern dass wir aus Bequemlichkeit zu viele Aufgaben, vorbereitendes Handeln und Durchdenken von Problemen an die Computer delegierten. Dabei übersähen wir, dass Delegation keine Einbahnstrasse sei, sondern wir uns den Resultaten unterziehen müssten, welche die elektronischen Maschinen für uns aufbereiten. Die Menschen schalteten aber immer mehr ihre eigenen Fähigkeiten wie Intuition, assoziatives, kombinatorisches und logisches Denken aus, liessen den eigenen Wissensvorrat und die im menschlichen Kollektiv gesammelten Erfahrungen verkümmern, um sich stattdessen computerisierten Navigationssystemen anzuvertrauen. Und damit sind beileibe nicht nur die Navis im Auto gemeint. Der Computer biete, so Schirrmacher, für alles die aufs jeweilige Individuum zugeschnittene Lösung: passende Kleidung, Wohnungseinrichtung bus zum auf persönliche Vorlieben zugeschnittenen

Vergnügung. Die Qual der Wahl werde uns abgenommen. So wisse das Netzwerk der Computer mit der Zeit alles über uns. Computer seien auf dem Wege, unentbehrlich zu werden, während man die Abwesenheit von Menschen eher verschmerzen könne, da man ja sowieso mit allen online sei. Der zweite Teil des Buches von wesentlich bescheidenerem Umfang sollte unter dem Titel «Wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen können» in den Vorstellungen des Autors offensichtlich die Schwarzmalerei des ersten Teils wenigstens ansatzweise ausbügeln. Dies ist aber auch bei wohlwollender Betrachtung nicht gelungen, denn ein Zitat des Google-Gründers Larry Page verbreitet wenig Hoffnung: «Ein aufregender Aspekt ist die Vorstellung, dass Ihr Gehirn von Google verstärkt wird. Wenn Sie beispielsweise an etwas denken, könnte Ihnen Ihr Handy die Antwort ins Ohr flüstern.» Fazit: Ich frage mich, was der Laptop von Schirrmacher wohl dachte, als der sein Buch schrieb. Auch wenn der Autor letztlich in düsteren Visionen stecken bleibt – lesenswert ist das Buch auf jeden Fall. Vielleicht in stillen Minuten um Weihnachten, wenn Handy und Computer weniger dominant sind? Alois Altenweger, Redaktor P+P

www.ch.trumpf.com

www.interpers.ch

www.igm.at

www.3marbreitschutz.ch

allfi.com

Infos Titel des Buches: Payback Autor: Frank Schirrmacher Verlag: Karl Blessing-Verlag, München (2009) ISBN: 978-3-89667-336-7 240 Seiten, geb., Fr. 30.90

www.waterjet.ch

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Planung + Produktion

| Abstracts für p-p-plus

Abstracts für p-p-plus

Go and click and read Die Website www.p-p-plus.ch bietet etliche Texte zu diesen und weiteren Themen und ist eine ideale Ergänzung zu «Planung und Produktion» in der Technica sowie zu www.technica-online.ch

ternehmensführung, die auf vermuteter Mitarbeiterzufriedenheit basiert, könnte gefährlich werden. Sie gleicht einem Blindflug im dichten Nebel des Betriebsklimas. Befindlichkeit, Motivation und Einsatzwille der Belegschaft haben entscheidenden Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und damit auf den finanziellen Erfolg. Übrigens: Mitarbeiter liefern – je nach Studie – 50 bis 70 % der Verbesserungsvorschläge. Warum nicht einfach mal nachfragen? Mehr bei www.p-pplus.ch

Mit Resonanzgruppen Veränderungsprozesse steuern

«System Unternehmen» IT-Spezifikation: weniger schreiben, mehr kommunizieren Was muss das neue System können? In vielen Unternehmen wird die IT-Spezifikation als lästige Pflicht gesehen. Denn gerade die «alten Projekthasen» wissen: Wenn wir erst einmal ans Entwickeln des neuen Systems gehen, kommt ohnehin vieles anders als geplant. Entsprechend mechanisch und bürokratisch wird diese Aufgabe oft erledigt. Viel sinnvoller wäre es, sie als dynamischen sowie interaktiven Prozess zu verstehen, an dessen Ende das von allen Beteiligten gewünschte oder benötigte IT-System entsteht. Hier einige Tipps, die beim Realisieren eines solchen Ansatzes und beim Spezifizieren geplanter IT-Systeme helfen. Mehr bei www.p-p-plus.ch

Business Cases und Projekte: Für Transparenz und Sicherheit sorgen Viele Projekte sind nicht erfolgreich, wie ein Blick auf die internationale Projekt und Business Case Studie 2009 zeigt. Allgemein lassen sich die Gründe für die schlechte Performance von Projekten und Business Cases in zwei grobe Kategorien einteilen: Mängel in der Kalkulation und Auswahl sowie Mängel in der Umsetzung. Die Erfahrungen aus der Beraterpraxis zeigen, dass die Ebene der Kalkulation und Selektion meist deutlich schlechter entwickelt ist als die Ebene der Umsetzung. Da die Kalkulation und Auswahl das Fundament für den Projekterfolg bilden, ist die schlechte Projektperformance nicht überraschend. Mehr bei www.p-p-plus.ch

Macht macht mächtig Macht hat einen schlechten Ruf, wofür sie jedoch nichts kann. Mit ihrem Missbrauch ist sie nicht gleichzusetzen. Sie ist auch nicht einfach nur negativ, sondern hat durchaus ihre positiven Seiten. In Unternehmen wird das Streben nach Macht tabuisiert. Niemand will ein Machtmensch sein, es würde bedeuten, einen schlechten Charakter zu haben. Deshalb wird in Firmen das Bedürfnis nach Macht im Verborgenen befriedigt. Machtausübung entzieht sich so der Kontrolle und Transparenz und leistet dem Missbrauch Vorschub. Mehr bei www.p-p-plus.ch

Mitarbeiterumfrage: Nur wer fragt, bekommt Antworten «Wir wissen auch ohne Umfrage, dass unsere Belegschaft zufrieden ist!» Kann stimmen, muss aber nicht. Meistens verbirgt sich hinter dieser Aussage die Angst des Managements vor Transparenz. Eine Un-

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Wie können wir kulturverändernde Projekte planen und steuern? Das fragen sich viele Unternehmen – unter anderem, weil die Dynamik ihres Umfeldes und die Komplexität ihrer Organisation ein Erfassen aller Einflussfaktoren und eine langfristige Planung nur bedingt erlauben. Ein Instrument hierzu sind Resonanzgruppen, die das Unternehmen «im Kleinformat» abbilden. Sie können bei Change-Projekten der Motor der Veränderung sein. Mehr bei www.p-p-plus.ch

Überlebensfähigkeit ist das Kernkonzept des Unternehmens Das Spektrum der Mainstream-Konzepte zur Gestaltung von Produktionssystemen reicht von Lean Manufacturing, Flexibilitätskonzepten wie die atmende Fabrik über Manufacturing Excellence und Agile Manufacturing bis hin zu Wandlungsfähigkeit und virtuellen Produktionsnetzwerken. Ihre Tauglichkeit müssen solche Konzepte auf mindestens drei Prüfständen beweisen: Orientierungsleistung, Realistik und Ausgewogenheit. Keiner der vorliegenden Ansätze erfüllt gleichzeitig alle diese Anforderungen. Besser schneidet hier ein realistisches und ausgewogenes Konzept mit hoher Orientierungsleistung ab, das auf dem Resilience-Ansatz, das heisst auf der Widerstands- und Überlebensfähigkeit des Unternehmens basiert. Mehr bei www.p-p-plus.ch

«Forschung und Entwicklung» Freiformoptik: Kugelrund war gestern Kameras, DVD-Player, Laserdrucker, Teleskope – sie alle funktionieren nur dank moderner Präzisionsoptik. Heute braucht es dazu ausgeklügelte Systeme aus vielen aufeinander abgestimmten Spiegeln und Linsen. Künftig soll ein einziges Bauteil genügen, dank dem neuen Verfahren namens Freiformoptik. Mehr bei www.p-p-plus.ch

«Zukunft» Lebenslanges Lernen und mögliche Folgen: Aussicht auf Utopia Neuerworbenes Wissen wird immer rascher alt. Mit Weiterbildung kann man der Entwicklung entgegenwirken, vom Fortschritt überholt und abgehängt zu werden. «Employability» heisst das Gebot der Stunde: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben dafür zu sorgen, arbeitsmarktfähig zu bleiben. Ohne lebenslanges Lernen ist diese Anforde-


rung nur schwer zu erfüllen. Eine der Folgen von «lifelong learning» ist, dass sich die Halbwertszeit des Wissens weiter verkürzt. Die «beschleunigte Wissensgesellschaft» wird die «Wissensgesellschaft» ablösen. Ausbildungen werden kürzer werden, weil am Ende einer Lehre das zu Beginn vermittelte Wissen bereits veraltet ist. Das Rad der Veränderung wird sich immer rascher drehen. Mehr bei www.p-p-plus.ch

Aufgelesen «Amerika befindet sich auf einer ungeteerten und unbeleuchteten Strasse nach nirgendwo.» Paul Krugman, ­ Ökonom und Nobelpreisträger

Ausgezeichnet wegen guter Führung...

Sika fördert ETH-Professur «Materialwissenschaft» Aus Anlass ihres 100-Jahre-Jubiläums unterstützt die Sika AG eine neue Professur für Materialwissenschaft im nachhaltigen Bauwesen an der ETH Zürich. Die Partnerschaft ist mit einem Förderbeitrag von sieben Mio. Franken an die ETH Zürich Foundation verbunden. Klimawandel und wachsende Bevölkerung auf der Welt erfordern eine nachhaltige Bauplanung. Daher hat die ETH Zürich «Nachhaltiges Bauen» als ein strategisches Schwerpunktthema festgelegt. Sie verstärkt die bestehenden Kompetenzen mit neuen Professuren in den Bereichen «Architektur», «Bauingenieurwesen» und «Materialwissenschaft» und baut die interdisziplinäre Forschungstätigkeit aus. Die neue Professur soll Grundlagenforschung über Alterungsprozesse von Baumaterialien betrei-

ben und so die Grundlagen zu ­deren Lebensdauerverlängerung schaffen. Sika fühlt sich den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Das bedeutet beispielsweise, im Bausektor CO2-Emissionen zu verringern oder den Wasserverbrauch in der Betonherstellung zu senken. «Die Forderungen nach umweltverträglichen Materialien können nicht nur auf bestehenden Erfahrungswerten aufgebaut werden, sondern verlangen nach neuen Lösungen. Es ist deshalb wichtig, dass Sika hohe wissenschaftliche Kompetenz fördert, um Ideen für nachhaltige Innovationen zu ermöglichen. Die ETH Zürich ist dazu die ideale Partnerin», sagt Walter Grüebler, Verwaltungsratspräsident der Sika AG. (aa)

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Planung + Produktion  |  Aus- und Weiterbildung

Die Zukunft von Arbeit und Weiterbildung

Weiterbildung just in time Die Zukunft der Weiterbildung ist abhängig von der Zukunfts­ entwicklung der Arbeit, die dort vergeben wird, wo das LohnLeistungs-Verhältnis am günstigsten ist. Dezentralisieren und virtualisieren machen es möglich, sich nur auf die Strategie für ein bestimmtes Produkt zu fokussieren, während Forschung und Entwicklung sowie die Produktion von anderen erledigt werden. Sogar Marketing und Verkauf werden «outgesourced».

D

ie flachen Hierarchien, die sich in den letzten Jahren eingebürgert haben, werden bleiben. Die Folgen für Mitarbeiter: weniger klassische Möglichkeiten in der Karriereentwicklung, dafür höhere Selbstverantwortung und mehr Zugriff auf ganzheitliche, übergreifende Informationen. Die Zeiten, in der Führungskräfte Informationen horteten und als Machtinstrument einsetzten, sind damit vorüber. Eigenverantwortliches Handeln erlaubt dem Einzelnen, sich besser und individueller zu entfalten – mit der Konsequenz, dass der Leistungsdruck zunimmt. Motivierend ist, dass der Weg zu den Zielen weitgehend frei gestaltet werden kann.

Informatik setzt Leute frei Zwischen den Branchen und Arbeitsmärkten wird es beträchtliche Verschiebungen geben. Es bestehen Prognosen, wonach im Jahre 2020 nur noch 1 % der Beschäftigten in der Agrarwirtschaft, 15 % in der Produktion und 34 % in den uns bekannten Dienstleistungen arbeiten werden. Das heisst: 50 % der Beschäftigten können dann im sozialen Bereich oder in Kunst und Kultur eingesetzt werden. Dies ist möglich, weil die Informatik zunehmend mehr Leute in den klassischen, jetzt vor allem administrativen Arbeitsplätzen freisetzt. Es ist eine ähnliche Bewegung im

Autor Fritz Haselbeck, Gründer und Leiter der International Business School ZfU (Zentrum für Unternehmensführung) www.zfu.ch

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Gang wie ehedem in der Landwirtschaft. Nicht zu unterschätzen ist, dass Ausund Weiterbildung für die Gemeinschaft eine Gefahr darstellen: es droht die Bildung einer Zweiklassengesellschaft. Auf der einen Seite stehen jene mit schwacher Grundausbildung, die auch während der Arbeit kaum weitergebildet werden. Auf der anderen Seite jene mit einer hochqualifizierten Grundausbildung, die sich kontinuierlich während ihres gesamten Arbeitslebens weiterbilden. Die schwach Ausgebildeten erfüllen die Hilfsarbeiten. Häufig sind dies Tätigkeiten, bei denen Mitarbeiter darauf durch neue Technologien freigesetzt werden. Das bedeutet einen ständigen Kampf an der untersten Skala der Einkommen. Die Working Poor balancieren der Überlebensgrenze entlang.

Selbstständige PortfolioWorker Auf der anderen Seite gibt es die hochqualifizierten, sehr gut Ausgebildeten, die eine integrative Arbeit verrichten können, zu der nur wenige Leute fähig sind. Hier sind die Firmen bereit, sehr hohe Saläre zu zahlen, was die Einkommensschere öffnet. Hierarchieunterschiede in Unternehmen gestalten sich dann weniger struktur- als eher projektbezogen. Mehr selbstständige Portfolio-Worker denn je werden sich ihr eigenes Know-how aufbauen, sich überlegen, was gefragt ist, und dies ganz gezielt anbieten. Während ihrer Arbeit bilden sie sich kontinuierlich weiter, um auch für die nächste Herausforderung gewappnet zu sein.

Das Eingebettetsein in ein vertrautes Team und in eine Firmen«heimat» werden viele Portfolio-Worker vermissen. Dass sich für den Einzelnen Arbeit und Freizeit mehr und mehr vermischen, liegt jedoch im Trend. Kreative Arbeiten oder attraktive Wei­terbildungsmodule werden vom Mitarbeiter gar nicht mehr als Arbeit, sondern eher wie Hobby und Freizeit empfunden. All dies ist durch die neuen Informationstechnologien erst möglich geworden. Die Weiterbildung wird in unserem ganzen Arbeitsleben einen zentralen Stellenwert einnehmen. Dort, wo das beste und neueste Wissen und Know-how ist, wird die grösste Wertschöpfung erreicht. Dies ermöglicht, die höchsten Saläre zu bezahlen, und garantiert so einer Volkswirtschaft den besten Lebensstandard. Deshalb lohnt es sich für jede Nation, in Aus- und Weiterbildung zu investieren. Wissen und Kreativität sind die Schlüssel für Erfolg in der Wirtschaft. Die neuen technologischen Entwicklungen erfordern permanent aktuelles Wissen, das sich sehr rasch verändert. Die virtuelle Arbeitswelt verlangt neue Führungskulturen und Informationstechnologien. Zwischenkulturelle Unterschiede erhalten in Zukunft einen anderen Stellenwert. Projektgruppen werden sich ganz selbstverständlich aus verschiedensten Nationen zusammensetzen. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen daher gut darauf vorbereitet werden, damit sie mit diesen Unterschieden gekonnt umgehen können. Mit dem sich rasch verändernden Umfeld kommt eine neue Verantwortung auf den Mitarbeiter zu: Er ist für seine eigene Weiterbildung verantwortlich, um seine «Employability» zu erhalten, das heisst, um auf dem Stellenmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Der Aufwand der Unternehmen für Weiterbildung wird steigen. Diese fokussieren sich auf Investitionen, die dem konzentrierten Umsetzen von Strategie und Vision dienen.


Aus- und Weiterbildung  |  Planung

Vier Berufe bis zur Pensionierung Die Ausbildung wird kürzer werden. Lange Ausbildungswege haben in Zu­ kunft einen gravierenden Nachteil: Inhalte, die mit den ersten Schritten gelernt wurden, sind beim Eintreten in die praktische Arbeit bereits ver­ altet. Am Anfang jeder Ausbildung müssen die grundlegenden Fähigkei­ ten erarbeitet werden, die ein Leben lang gebraucht werden: lesen, schrei­ ben, rechnen und allgemeinbildende Fächer wie Lernen lernen, Probleme lösen, Kreativität, Flexibilität, Team­ work oder Denkarbeit. In einer zwei­ ten Phase der Ausbildung gilt es, he­ rauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen, um dort ein Basiswissen zu erarbeiten. Heute – und in Zukunft verstärkt – wird die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Ausbildungs­ profilen und Berufen bedeutend bes­ ser sein als im Vergleich zu früher. Aufgrund von Untersuchungen wird angenommen, dass im Schnitt künf­ tig jeder Mensch vier verschiedene Berufe bis zu seiner Pensionierung ausüben wird. Umgang mit Verände­ rungen und Lernen ist für jeden Ein­ zelnen angesagt. Für jedes Unternehmen ist die Inves­ tition in die Mitarbeiter wichtig: bes­

seres, neueres Wissen steigert das Firmenvermögen. Durch die Investi­ tion in die Mitarbeiter werden Bin­ dungsprogramme wichtiger, weil Fluktuation im Know-how empfindli­ che Lücken reisst. Der Engpass für das Wachsen und Entwickeln eines Unternehmens bildet das Potenzial seiner Mitarbeiter. Erhöhte Investiti­ onen in Weiterbildung erfordern ein professionelles Bildungs-Controlling. Eines, das transparent die Ergebnisse liefert, ob und wie erfolgreich vermit­ teltes Wissen im Betrieb angewendet und umgesetzt wird. Veranstaltungen zur Entwicklung der Persönlichkeit werden wichtiger denn je. Menschen, die einen Einblick in ihre eigenen Stärken und Schwächen gewinnen, steigern ihre persönliche Effizienz im Unternehmen. Häufig ist eine solche Investition bedeutend wirkungsvoller als eine weitere Ver­ tiefung der fachtechnischen Ausbil­ dung. Meine Empfehlung: Die Grund­ ausbildung verkürzen und berufsbe­ gleitendes Weiterbilden wesentlich verstärken. So wird die «lernende Or­ ganisation» im Unternehmen Reali­ tät. Für den Stelleninhaber ist meist eine am Bedarf orientierte Just-intime-Weiterbildung am sinnvollsten. Längere Lernblöcke bieten sich an,

+ Produktion

wenn grössere Veränderungsschritte (Berufswechsel) zu bewältigen sind. Die vertikale Karriere tritt allmählich in den Hintergrund und wird von der Know-how-Karriere abgelöst. Zusätz­ liches Wissen auf unterschiedlichen Gebieten erleichtert den Aufstieg auf der sozialen Leiter und bewegt das Salär mit nach oben.

Spürbare Verbesserungen Am Arbeitsort selbst wird Coaching immer wichtiger: Für die Führungs­ kraft wird es selbstverständlich, ei­ nen Coach zu haben, der die eigenen blinden Flecken aufzeigt. Auch Ler­ nen im Team an pragmatischen Fra­ gestellungen aus dem Unternehmen gewinnt an Boden. Mit den vermittel­ ten Lehrinhalten lassen sich sofort spürbare Verbesserungen direkt im Betrieb umsetzen. – Entscheidend ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort das richtige Wissen intus zu haben. (aa)

Infos ZfU International Business School 8800 Thalwil 044 722 85 85 info@zfu.ch www.zfu.ch

Seminar «Schwachstellen und Sicherheitslücken im Netzwerk» (Seminar-Nr. 10/11-014)

Wie sicher sind Ihre Unternehmensdaten?

Z

um Thema: Früher wurden wichtige Dokumente im Tre­ sor aufbewahrt, doch heute liegen diese oft ungesichert im Fir­ mennetzwerk. Eigentlich kein Wun­ der, dass Datendiebstahl je länger, je mehr zunimmt. Die Melde- und Analysestelle Informationssiche­ rung (MELANI) in Bern bestätigt diese Tendenz und gab im zweiten Halbjahr 2009 bekannt, dass die Vorfälle, bei welchen mittels Schad­ software Daten entwendet wurden, zugenommen haben. Das General­ sekretariat der EU, die Bank HSBC, Liechtensteinische Landesbank, Credit Suisse und auch Google wur­ den Opfer von gezielten Angriffen oder Datendiebstahl, und es folgen mit Bestimmtheit noch mehr.

Der immer härtere Wettbewerbs­ kampf von Unternehmen ist ein treibender Faktor für die Wirt­ schaftskriminalität. Es werden neue Wege gesucht, um an relevante Daten eines Mitbewerbers heran­ zukommen. Da heute Daten ganz einfach auf einen Speicherstick zu kopieren sind, ist der Datenklau in ganz kurzer Zeit erledigt. Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Wie leicht kann Ihr Kapital – sprich Ihre Unternehmensdaten – in fremde Hände gelangen? (aa)

Inhalt • Schwachstellen und Sicher­ heitslücken im Netzwerk. • Traditionelle Lösungen inkl. Vor- und Nachteile. • Verschlüsselungstechnologien und deren Vor- und Nachteile. • Ein Ausblick in die Zukunft: Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Seminarziel: Aufdecken von Schwachstellen und Sicherheits­ lücken sowie kennenlernen von entsprechenden Lösungen und Technologien. Zielgruppe: Führungskräfte jeder Stufe und Fachkader, Personal aus dem IT-Bereich. Referent: Bernhard Kather, Direktor Vertrieb und Marketing bei Barclay Technologies AG.

B + I-Moderator: Walter Wipfli. Datum: Donnerstag, 10. Februar 2011. Kurszeit: 16.30–18.30 Uhr Kursort: 6020 Emmenbrücke, Oberhofstrasse 45, BBZE Berufs‑ bildungszentrum (Berufsschule) Emmen, Aula. Teilnahmegebühr: für svbfMitglieder und B + I-Mitglieder Fr. 80.– (anstelle von Fr. 140.– für Nichtmitglieder). Mindestanzahl: 10 Teilnehmer. Anmeldeschluss: Donnerstag, 3. Februar 2011. Anmeldung:  Walter Wipfli walter_wipfli@sefag.ch Pfisterer Sefag AG 6102 Malters 041 499 72 72 www.b-i-seminare.ch

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Planung + Produktion  |  Im Spektrum

Mit einer neuen Graphitmixtur die Alterung in den Elektroden der Batterie verzögern

Die Batterie der Zukunft Zweieinhalb Jahre lang forschte der Chemiker Andreas Hintennach an der Verbesserung von Lithiumionen-Batterien. Sein Einsatz hat sich gelohnt: Dank ihm könnten Handys, Laptops oder Elektroautos künftig umweltfreundlicher und kostengünstiger betrieben werden. Der ETH-Absolvent erhielt für seine Arbeit den «swisselectric research award 2010».

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martphones sind Stromfresser. Mit ihnen lassen sich zwar rund um die Uhr Fotos schiessen, das eigene Facebook-Profil abrufen, Zeitung lesen und fernsehen, das machen die Akkus aber nicht lange mit. Der Griff zum Aufla-

Schematische Darstellung des mikrowellen­ gestützten Herstellungsverfahrens. (Bilder: zVg psi)

dekabel erfolgt öfters, als dem Nutzer lieb sein kann. Abhilfe schaffen könnte der Chemiker Andreas Hintennach: Der ETH-Absolvent erhielt den «swisselectric research award 2010» für seine Forschung an LithiumionenBatterien im Rahmen seiner Dissertation. Mithilfe modernster Mikro­ skope hat Hintennach beobachtet, wie das in den Elektroden der Batterien enthaltene Graphit beim Laden und Entladen altert. Die Folgen: Der Akku beispielsweise eines Smart­ phones muss in immer kürzeren Abständen aufgeladen und am Ende ganz ausgewechselt werden.

Autorin Rebecca Wyss redaktion@ethlife.ethz.ch

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Ausgehend von seinen Beobachtungen suchte der Student eine Möglichkeit, diesen Alterungsprozess zu verzögern. Einfach war das nicht. Er vermischte das Graphit mit speziellen Mineralen und stellte so ein neues Elektrodenmaterial her, das weniger rasch altert. Hintennach entwickelte zwei Verfahren, mit denen sich dieses neue Material effizient im Labor herstellen lässt: einerseits mit Mikro­ wellen, andererseits mit einem Flammenspray. Setzen sich diese Verfahren durch, werden Lithiumionen-­ Batterien in Zukunft langlebiger, kostengünstiger und umweltfreundlicher sein. Hintennach interessierte sich bereits während des Studiums für Energiespeichertechnologien und Batterien. Motiviert durch die Vorlesungen von Petr Novak, Professor am Departement für Chemie und angewandte Biowissenschaften, folgte er diesem später für seine Dissertation ans Paul Scherrer Institut. Zweieinhalb Jahre hat sich Hintennach mit der Erforschung und Verbesserung der Batterien beschäftigt. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Mit seiner Dissertation überzeugte der 26-jährige Chemiker die neunköpfige Jury des «swisselectric research award» und erhielt den Preis 2010. Das Preisgeld von 25 000 Franken kann Hintennach für einen Studienaufenthalt in den USA gut brauchen: In den nächsten ein bis zwei Jahren wird er am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sein Postdoc machen. Laut dem Geschäftsführer von «swiss­ electric», Michael Paulus, stach Hintennach hervor, weil er unter anderem den davor unbekannten Vorgang

Schematische Darstellung des FlammensprayHerstellungsverfahrens.

Aufbau und Funktionsweise einer LithiumionenBatterie.

Abblättern (Exfoliation) des Graphits unter dem Rasterelektronenmikroskop.

der Alterung von Graphit offengelegt und Prozesse zur Herstellung einer diesbezüglich verbesserten Batterie entwickelt hat.  (aa)

Infos swisselectric swisselectric research 3001 Bern 031 380 10 64 research@swisselectric Andreas Hintennach andreash@student.ethz.ch


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Kundenfertigung für Hightech-Anwendungen Das hier abgebildete Werkstück sehen Sie bestimmt zum ersten Mal. Kein Wunder, denn es handelt sich um ein Ausstellungsobjekt, das die Vorzüge des Rührreibschweissens oder FSW (Friction Stir Welding) demonstriert. Das Original sehen Sie an unserem Stand an der Swisstech. Rapid Technic zählt übrigens zu den ersten Schweizer Unternehmen, die dieses Verfahren beherrschen. Aber auch wenn es um Zerspanung, Blechbearbeitung oder Montage geht, sind wir vorne dabei. Interesse? Kontaktieren Sie einfach unseren Verkaufsleiter unter Telefon 044 743 13 91 oder erich.stiffler@rapid.ch.

10.11.2010 technica

Besuchen Sie uns an der Swisstech, 16. bis 19.11.2010, Halle 2.1, Stand M36


Planung + Produktion  |  Unternehmen

Die wichtigsten Kennziffern des Unternehmens sollten aufdatiert vorliegen

Steuern im virtuellen Finanzcockpit Bei KMU ist oft zu sehen, dass viele wichtige Entscheidungen nur basierend auf Erfahrungen und dem Bauchgefühl des Unternehmers oder Managers gefällt werden, ohne fundierte, rationale Entscheidungsgrundlagen. Dies reicht gerade in schwierigen Zeiten nicht aus.

W

ie 2009 erlebt, gerieten viele Unternehmen ohne eigenes Verschulden wegen des sich stark negativ veränderten Umfelds in die Krise. Dies hatte zur Folge, dass sie ihren Shareholdern plötzlich Rechenschaft über ihre Entscheidungen ablegen und transparent darlegen mussten, wie sie diese Krise zu bewältigen gedächten. Die den Shareholdern vorgeschlagenen Massnahmen, die umgesetzt werden sollten, mussten auf rationalen Entscheidungsgrundlagen beruhen, denn Shareholder verfügen nicht über die Erfahrungen des Unternehmers oder Managers und vertrauen nur ungern rein auf dessen Bauchgefühl. Doch nicht nur gegenüber den Shareholdern musste die eingetretene Situation erklärt werden. Die Lieferanten wollten überzeugt werden, dass die Rechnungen weiter fristgerecht bezahlt werden können. Die Kunden verlangten nach der Zusicherung, dass sie weiter termingerecht beliefert werden.

Kennzahlen aufbereiten Die Autoren haben oft erlebt, dass die Kunden, Lieferanten und auch Banken, von denen das Unternehmen stark abhängig ist, gerade in Krisensituationen die wichtigsten Kennzahlen monatlich anforderten und den Austausch mit dem Unternehmen suchten, um sich zum Beispiel über die Unternehmensstrategie zu unterhalten. Diese wichtigen Kennzahlen sollten dann nicht erst in diesem Moment, womöglich noch manuell, erstellt und die Strategie definiert werden müssen. Die Kennzahlen

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sollten im Unternehmen standardisiert in Entscheidungsfindungen einfliessen. Es ist zudem wichtig, dass eine aktualisierte, auf Analysen beruhende Unternehmensstrategie vorliegt und die Strategie nicht nur im Kopf des Unternehmers gespeichert ist.

Finanzcockpit erstellen Die Erfahrungen zeigen, dass gerade bei KMU viele Kennzahlen gar nicht vorliegen, nicht aktuell oder inkonsistent sind. Was zum einen wenig vertrauenerweckend gegenüber Dritten ist, aber auch für die eigene Entscheidungsfindung ein Manko darstellt. Durch ein überschaubares Finanzcockpit, das der Unternehmer oder Manager monatlich aktualisiert auf seinem Schreibtisch vorfinden sollte, kann er negative Tendenzen frühzeitig erkennen und die Zahlengrundlagen in seine Entscheidungen einfliessen lassen. Ein Finanzcockpit sollte alle für den Unternehmer oder Manager wichtigen Informationen enthalten, konsolidiert und aktuell. Es darf nicht sein, dass im Bedarfsfall die wichtigsten Unternehmenskennzahlen erst mühsam zusammengetragen werden müssen oder bei der Entscheidungsfindung aus Zeitgründen gar fehlen. Das Finanzcockpit sollte einen Vergleich zum Vormonat, zum Vorjahresmonat und auch zum Budget ermöglichen. Zur erfolgreichen Steuerung eines Unternehmens mittels eines Finanzcockpits sollten folgende Kennzahlen mit den jeweiligen Vergleichen mit dem Budget, dem Vormonat und dem Vorjahresmonat enthalten sein:

• Liquidität, • Gesamtumsatz, • Umsatz pro Produkt/Produktgruppe, • Umsatz pro Kunde/Kundengruppe, • Kostenübersicht pro Cost Center/Abteilung, • Bruttomarge pro Produkt/ Produktgruppe, • Bruttomarge pro Kunde/ Kundengruppe, • Deckungsbeiträge pro Produkt/ Produktgruppe und pro Kunde/ Kundengruppe (je nach Industrie quartalsweise, halbjährlich oder jährlich). Weitere wichtige Informationen im Finanz- oder Steuerungscockpit könnten folgende Punkte sein: • Ausschussquote, • Anzahl Qualitätsissues, • Anzahl Produktionsunter­ brüche, • Anzahl Leads und Verkaufs­ chancen usw. Ebenso sollte die Unternehmensstrategie im Unternehmen gut verankert sein. Dies beinhaltet, dass die Unternehmensstrategie zu Papier gebracht wird und alle Mitarbeiter über die Vision und die wichtigsten Punkte in der Un­ ternehmensstrategie informiert sind. Folgende Punkte sollte eine Strategie abdecken: • Vision, • Business-Modell (wie verdient das Unternehmen in welcher Weise Geld?), • Wertschöpfungskette des Unternehmens, • kurze Markt- und Wett­ bewerbsanalyse, • Vertriebsstruktur,

• Analyse der Produkte/Services (mittels Steuerungscockpit, mit welchen Produkten wird der grösste Umsatz gemacht?), • Analyse der Kunden (mittels Steuerungscockpit, mit welchen Kunden wird der grösste Umsatz gemacht? Klumpen­ risiko), • Organisation der Unternehmung, • Swot-Analyse (Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren), • strategische Stossrichtungen, • strategische Initiativen. Selbstverständlich muss die Strategie kontinuierlich überprüft und angepasst werden, was hier aber nicht weiter vertieft werden soll. Falls ein Unternehmen über ein gutes Steuerungscockpit verfügt und eine auf Analysen basierende Strategie vorlegen kann, so verfügt es über grosse Transparenz, kann somit negativen Tendenzen schneller entgegenwirken und diese Fakten in seine Entscheidungsfindung einfliessen lassen.  (aa)

Autoren Bodo Hechelmann Master of Science ETH Senior Consultant bodo.hechelmann@tco.ch Dr. René C. Schum Senior Partner Tel. 041 726 77 21 rene.schum@tco.ch www.tco.ch


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Märkte und Unternehmen  |  Fachmessen

Neues Bedienpanel für schnelle und intuitive Inbetriebnahme

Mehr Sicherheit bei der Programmierung

Inbetriebnahmeassistent für Frequenzumrichter

Niederspannungs-Frequenzumrichter von ABB verwenden künftig ein gemeinsames Komfort-Bedienpanel in einheitlichem Design, das ein hohes Mass an Benutzerfreundlichkeit gewährleistet. Auf Basis moderner Schnittstellentechnik wird das Panel über Funktionstasten (Softkeys) und eine intuitive Vier-Richtungs-Navigation bedient.

Das gemeinsame Bedienpanel gewährleistet eine schnelle und effiziente Inbetriebnahme der neuen ABB-Frequenzumrichter. ProfiCAM - das 2D/3D Programmiersystem für die Anwendungen Fräsen, Drehen und Erodieren inkl. Simulation mit Kollisionskontrolle. Die innovative solidSHAPE Technologie sorgt für ideale Werkzeugbahnen. Schneller und sicherer zum qualitativ hochwertigen NC-Programm! Produktiver programmieren Rüst- und Einfahrzeiten reduzieren Durchlaufzeiten verringern Weitere Informationen im Internet unter www.coscom.ch oder telefonisch: +41 (0) 62 748 10 00

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Das Bedienpanel verfügt über Assistenten, die die Einstellung der wichtigsten Parameter vereinfachen. Der Inbetriebnahme-Assistent stellt dem Benutzer Fragen zur Anwendung, um die Einstellungen für die Standardapplikationen durchzuführen. Dieser muss so nicht alle Parameter kennen und spart Zeit bei der Inbetriebnahme.

Vielseitige Anzeige­ möglichkeiten Die kontraststarke, hoch auflösende Anzeige ist unter allen Bedingungen sehr gut lesbar. Sie bietet verschiedene Darstellungsmöglichkeiten von einer Basisanzeige bis zu detaillierten Anzeigen wie zum Beispiel Kurven, Histogrammen, Messanzeigen, blinkender Hintergrundbeleuchtung für Warnung/Störung, Signalanzeigen und Balkendiagrammen. Diese ermöglichen es dem Benutzer, Schwankungen und Störungen des Prozesses zu ermitteln und zu analysieren.

Raum für Individuelles Die Menüs und Meldungen können individuell an die applikationsspezifische

Terminologie angepasst werden. Benutzer, die die Applikation kennen, aber nicht über antriebsspezifisches Knowhow verfügen, finden bei der Einrichtung des Frequenzumrichters ihre vertraute Terminologie vor. Mit dem Texteditor des Bedienpanels können Informationen hinzugefügt und Texte angepasst werden, wie beispielsweise die Kontaktinformationen auf den Ereignisanzeigen. Das gemeinsame Bedienpanel ermöglicht des Weiteren die schnelle Einrichtung des Frequenzumrichters und das Kopieren der Parameter von einem Frequenzumrichter in den anderen. Dies spart Zeit bei der Konfigurierung mehrerer Frequenzumrichter.  (mg)

Infos ABB Schweiz AG Normelec 5400 Baden 058 586 00 00 elektrische.antriebe@ch.abb.com www.abb.com/motors&drives


Märkte und Unternehmen  |  Fachmessen

Automation Schweiz 2011: 26. und 27. Januar 2011, Eulachhallen Winterthur

Automation Schweiz weiterhin auf Kurs Die Ende Januar 2011 stattfindende Automationsmesse Automation Schweiz 2011 ist auf gutem Weg. Bereits haben 90 Aussteller fest reserviert und die Anfragen und Buchungen laufen noch drei Monate weiter. Somit bietet easyFairs bereits mit der zweiten Austragung Ausstellern und Besuchern einen repräsentativen Branchentreff. Parallel und in Kooperation mit Sigmatek Schweiz AG findet das maschinenbauforum.ch statt.

zum Wissenstransfer wird auf die Bedürfnisse der Branche ausgerichtet und Ausstellern wie Besuchern wesentliche Zusatzinformationen vermitteln. Zum Hauptprogramm zählen wiederum das maschinenbauforum.ch der Sigmatek Schweiz wie auch die LearnShops, das starke Schweizer Fo-

rum für Brancheninnovationen. Sie geben Besuchern wie Ausstellern die Chance, aktuelles Branchenwissen live zu erleben. Der Eintritt und das gesamte Rahmenprogramm sind für alle Messebesucher kostenlos. OnlineReservationen für Gratis-Eintrittsti­ckets können ab sofort unter

easyfairs.com/automationschweiz gemacht werden.

Infos easyFairs Switzerland GmbH 4058 Basel 061 228 10 07 www.easyfairs.com

Automation und Robotik gelten als Schlüsselfaktoren zu einer globalen Wettbewerbsfähigkeit für die gesamte produzierende Industrie. Die alljährlich stattfindende Automation ist in der Schweiz die wichtigste Veranstaltung, die die gesamte Wertschöpfungskette – von der Komponente bis zum System und von der Applikation bis hin zur Dienstleistung – zeigt. Waren es zur Premiere im letzten Jahr in Luzern noch 69 Aussteller und 1420 Besucher, rechnet easyFairs für Januar 2011 mit rund 100 Ausstellern und mehr Besuchern. Christian Rudin, Geschäftsführer der easyFairs Switzerland GmbH, ist überzeugt, dass das strukturierte Angebot mit allen Themen zu Antriebstechnik, Steuerung, Erkennung und Industrial Handling eine Stärke der Plattform ist und sieht darin die Zukunft der Automation Schweiz. Die Besucher sind hauptsächlich Entwickler, Einkäufer, Produktionsleiter, aber auch Geschäftsführer und wichtige Entscheidungsträger.

Branchenwissen live Das umfangreiche Begleitprogramm mit verschiedenen Themen

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Märkte und Unternehmen  |  Fachmessen

Drehgeometrie NMT erhöht Prozesssicherheit bei schmiede- und kalt verformten Bauteilen aus Stahl

Keine Wickelspäne mehr

Synergien aus verschiedenen Anwendungsbereichen spielen bei der Schneidstoffentwicklung eine wichtige Rolle. Dies bestätigt die neue ISO-Wendeplatte mit der Geometrieform NMT von Walter. Die ursprünglich für Titanwerkstoffe in der Luftund Raumfahrttechnik konzipierte Geometrie funktioniert auch hervorragend bei schmiedeund kalt verformten Bauteilen aus Stahl, die vor allem in der Automobilindustrie anzutreffen sind. Das Spanbruchverhalten von schmiede- oder kalt verformten Bauteilen ist ähnlich problematisch wie das von Titanlegierungen. Die Neigung zu Wickelspänen ist besonders ausgeprägt, etwa bei Materialien wie Cf53, C10 oder St37. Zusätzlich beträgt das Aufmass bei Schmiedeteilen häufig nur 1,0 bis 2,0 mm, was den Spanbruch nochmals erschwert. Um den Span zuverlässig zu brechen und die Pro-

zesssicherheit damit zu erhöhen, sind optimierte Schneidengeometrien notwendig. Mit der ISO-Wendeplatten-Geometrie NMT brachte Walter eine solche Lösung für das Drehen von Ti-Werkstoffen auf den Markt. Diese Geometrie eignet sich ebenso für Umformteile aus Stahl. Beispiele sind Kugelgelenkzapfen, Getriebeteile oder Antriebswellen. Der Bauteilzielgruppe gemäss kombiniert Walter die ursprüngliche Ti-

Geometrie mit einem Schneidstoff für ISO-P-Werkstoffe. Zur Auswahl stehen die Tiger.tecSorten WPP10, WPP20 und WPP30. Der Anwender hat mit diesen drei Qualitäten – sehr hart WPP10, universell WPP20, sehr zäh WPP30 – ausreichend Spielraum für die individuelle Prozessanpassung. Das Sortiment umfasst derzeit die folgenden Grundformen: CNMG, DNMG, TNMG und WNMG. Hauptmerkmal ist die geschwungene Schneidkante, deren Aufgabe es ist, die Schnittkräfte zu redu­ zieren und beim Einkopieren, beispielsweise bei Kugelzapfen, ein «Aufreissen» der Werkstückoberfläche zu verhindern. Dicht dahinter stellt sich eine geschlossene Reihe kalottenartiger Höcker dem Span in den Weg, die diesen umlenkt und

gleichzeitig eine Einschnürung auf der gesamten Schnitttiefe bewirkt. Im Bereich des Eckenradius wurde die Schneidkante leicht nach oben gezogen, sodass an dieser Stelle hoch positive Geometrieverhältnisse entstehen. Aus dieser neuen optimierten Schneidkantengestaltung resultiert ein Vorschubbereich von 0,12 bis 0,40 mm pro Umdrehung sowie eine Hauptschnitttiefe von 0,6 bis 3,0 mm. Die üblichen Aufmasse bei Warm- und Kaltumformteilen liegen genau in dieser Grös­ senordnung.  (mg)

Infos Walter (Schweiz) AG 4501 Solothurn 032 617 40 72 service.ch@walter-tools.com www.walter-tools.com

Swissmem Zertifikats-Lehrgänge – die praxisorientierte Alternative oder Ergänzung zum Nachdiplomstudium Ziel: Steigerung der Führungs-Methoden und Sozialkompetenz – sichert den Führungserfolg in der Praxis!

Lehrgang für Leitende Techniker

Lehrgang für Leitende Ingenieure

Nächster Lehrgang startet am 07. 03. 2011. Dauer: 26 Tage in 8 Teilen von 3 – 5 Tagen plus 5 Selbstlerntage, Projektarbeit und Zertifikatsprüfung. Das Zertifikat entspricht 17 ECTSPunkten.

Nächster Lehrgang startet am 01. 03. 2011. Dauer: 21 Tage in 7 Teilen von 2 – 5 Tagen plus 4 Selbstlerntage, individuelle Projektarbeit und Zertifikatsprüfung. Das Zertifikat entspricht 16 ECTS-Punkten.

Inhalte des Lehrgangs: Management und Mitarbeiterführung, Unternehmerisch-wirtschaftliches Denken und Handeln, Projektmanagement, Teambildung und Teamentwicklung, Problemlösung, Information und Sitzungsleitung, Reden und Auftreten, Persönliche Arbeitsmethodik, Prüfungen, Kursabschluss

Inhalte des Lehrgangs: Führungsgrundlagen /Psychologie, Management und Betriebsführung, Unternehmerischwirtschaftliches Denken und Handeln, Leadership und Mitarbeiterführung, Team- und Projektführung, Redeund Präsentationstechnik, Selbstmanagement, Teamprojekt und Schlussarbeit, Zertifikatsprüfung

Mit Zusatzmodulen kann das Zertifikat als Projektmanager oder Verkaufsingenieur erreicht werden. Detaillierte Informationen finden Sie unter: www.swissmem-kaderschule.ch. Swissmem Kaderschule, Brühlbergstrasse 4, 8400 Winterthur, Tel. 052 260 54 54 / E-mail: kaderschule@swissmem.ch

die Führungsschule der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie

20  technica  11-10


Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Fachmessen

Prodex 2010 – die einzige Prozessketten-Fachmesse der Schweiz

Modernste Fertigung hautnah erleben

Bestens aBgefedert!

Anlässlich der Prodex in Basel sind nicht nur die modernsten Fertigungstechnologien hautnah erlebbar, sondern es wird auch etwas für den Berufsnachwuchs getan. Am ersten Messetag, dem sogenannten Nachwuchstag, profitieren Lehrlinge und Studenten nicht nur von einem freien Messeeintritt, der Veranstalter offeriert ihnen zudem, wie bereits anlässlich der letzten beiden Ausstellungen, einen Gratisimbiss. Wie vor zwei Jahren werden im Rahmen der Prodex am ersten Tag wieder die QualifikationsWettkämpfe für die Berufsweltmeisterschaften 2011 in London ausgetragen. Die teilnahmeberechtigten jungen Berufsleute wurden anlässlich der Berufs-Schweizer-Meisterschaften der Sparten Automatiker (Gold- und Silbermedaillenteam), Elektroniker und Konstrukteur (alle Medaillengewinner) an der Ecole technique – Ecole des métiers in Lausanne – ermittelt. Die Ausscheidung findet am 16. November auf der Galerie in der Halle 5 statt. Die Sieger werden nach der Award-Verleihung bekannt gegeben.

Verleihung des Prodex Awards Exhibit & More AG hat erneut den Prodex Award ausgeschrieben. Der begehrte Industrie-Preis für Schweizer Firmen und Vertretungen wird für Innovationen aus den Bereichen Werkzeugmaschinen und Peripherie, Werkzeuge und Beschichtungen, Spannmittel, Fertigungsmesstechnik sowie neue Produktionsverfahren und -strategien, die auf der Prodex ausgestellt sein müssen, ver-

geben. Die drei Preisgewinner aus der Runde von 10 nominierten Unternehmen werden an der Award-Verleihung ausgezeichnet.

Sonderschau Schweissen Weil es in der Schweiz keine Fachmesse für Schweisstechnologien gibt, lanciert die Fachgruppe Schweiss- und Schneidtechnik des Swissmem eine Sonderschau mit dem Thema «Schneiden & Schweissen». Da diese Fachgruppe die wichtigsten Unternehmen aus den Bereichen Schweissen sowie Gasarmaturen und industrielle Gase umfasst, wird diese Branche repräsentativ vertreten sein. Die Sonderschau befindet sich in Halle 5, StandNummer M05.

Infos Messedauer: 16. bis 20. November 2010 Öffungszeiten: 9 bis 17 Uhr, Samstag bis 15 Uhr. Ort: Messezentrum Basel Infos: www.prodex.ch

Automation für Klein- und Mittelserien

System 3R zeigt an der Prodex, wie dank der gelungenen Kombination eines Roboters mit Spannsystemen höchste Flexibilität und Produktivität bei der Verarbeitung von Klein- und Mittelserien umgesetzt werden können. Die Flexibilität zeichnet sich dadurch aus, dass der Roboter Vorrichtungen und Werkstücke automatisch einwechseln kann. Somit können Kleinstserien vermischt mit grösseren Produktionslosen ohne zusätzliche Aufwände

in einer Maschine durchgeschleust werden. Die WSM CellManagement-Software behält den Überblick, verwaltet die Daten für alle vorliegenden Aufträge und speichert die Bearbeitungsdaten für statistische Auswertungen. Die Spannmittel von System 3R sind in verschiedenen Grössen erhältlich. Das völlig abgedichtete Spannsystem GPS 70 oder GPS 120 mit integrierten Zusatzfunktionen ermöglicht es, pneumatische oder hydraulische Spannmittel zu betätigen.

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11-10  technica  21


Werkzeugmaschinen und Werkzeuge

| Fachmessen

Prädestiniert für schwer zerspanbare Werkstoffe Die Schaftfräserreihe TiNox von Franken ist konzipiert für die Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe. Sie besteht aus drei Basistypen: • 4-schneidiger Schaftfräser zum Schruppen und Schlichten • 4-schneidiger Schaftfräser mit NRFSchrupp-Schlichtprofil • 5-schneidiger langer Schlichtfräser. Die Reihe wurde speziell für die Bearbeitung der schwer zerspanbaren Werkstoffe wie:

• nicht rostender austenitischer und austenitisch-ferritischer Stahl und nicht rostender Stahlguss • hochwarmfeste Speziallegierungen auf der Basis von Eisen, Nickel und Kobalt sowie • Titan und Titanlegierungen entwickelt und überzeugt durch eine extreme Laufruhe sowie durch überdurchschnittlich hohe Standzeiten. Die Vollhartmetall-Fräser sind mit unterschiedlichen Eckenradien ab Lager lieferbar. Um die maximale Einsatztiefe zu erreichen, sind die Hälse nach der Schneide freigesetzt.

Durch die speziell aufgerauten Werkzeugschäfte wird ein «Herausziehen» des Werkzeuges aus dem Spannfutter vermieden.

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Modulares Mehrfachspannen auf 5-Achsen-Maschinen Immer öfter werden die 5-AchsenMaschinen in den Produktionsabläufen eingesetzt, um den Ansprüchen der heutigen effizienten Herstellung gerecht zu werden und weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Werkstückspannung ist sehr anspruchsvoll und fordert die technischen Mitarbeiter ausserordentlich, wie auf den nachfolgenden Bildern dargestellt. Vorteile der Triag 5-AchsenSpannsysteme:

22 technica 11-10

• Die unteren Basisschienen dienen sowohl als mechanisches Nullpunktspannsystem, aber auch als Spannstock. • Die Spannkraft wirkt direkt beim Werkstück, trotzdem ist das Werkstück ob klein, lang oder gross mit kurzen Werkzeugen sehr gut zugänglich. Die Einschränkung ist der Maschinentisch! • Bei Dreiseitenbearbeitung ist auch Mehrfachspannung möglich.

• Es können über 50 verschiedene Spannmodule sowie Rohmodule, Zentrischspanner, Dreibackenfutter, Spannzangenfutter, Vakuumspannmodule usw. aufgesetzt werden. Die Schnittstelle ist immer dieselbe. • Sehr schnelles Umrüsten! • Wenig Reinigungsaufwand, da keine T-Nuten vorhanden sind. • Nicht nur speziell gut für 5-Achsen-Maschinen geeignet, alle Teile können auf Horizon-

tal- und Vertikalmaschinen genauso gut und universell eingesetzt werden.

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Die optimale Welt Evolution einer Revolution

Die EvoDeco 16 zeichnet sich durch eine grundlegende technologische Weiterentwicklung der Deco-Plattform aus, bei der die kinematischen Eigenschaften, auf denen der Erfolg dieses Produkts beruht, erhalten bleiben. Auf dem Tornos-Stand kann die Fertigung von komplexen Knochenschrauben für den Spine-Markt bestaunt werden. Die EvoDeco 16 verfügt über vier Werkzeugsysteme, die von der Programmiersoftware TBDeco gesteuert werden. Eine Motorspindel mit Synchronmotor wurde ergänzt, um die Zeit für die Arretierung deutlich zu verringern und damit ebenso die Taktzeit zu senken. Dieser technologische Vorsprung sorgt nicht nur für eine bessere wirtschaftliche Rentabilität, sondern auch für eine höhere Energieeffizienz. Ebenfalls auf der Messe zu sehen ist die Gamma 20. Diese überaus vielseitige Maschine zeichnet sich durch die gleichen Besonderheiten wie die EvoDeco 16 aus und besitzt wie die Delta die Möglichkeit der Bearbeitung mit oder ohne Führungsbuchse. Das heisst, eine herkömmliche Drehmaschine mit beweglichem Spindelstock und Führungsbuchse kann in 30

Minuten umgerüstet werden, um darauf wie auf einer Drehmaschine mit festem Spindelstock zu arbeiten. Dieses innovative System gewährleistet die effiziente Fertigung von Teilen geringer Länge (max. 45 mm), bei der keine Führung notwendig ist. Die Vorteile dabei sind die Verwendung von kostengünstigeren Materialstangen sowie das Anfallen weniger grosser Stangenreste, die ebenfalls kostspielig sind. Die Gamma ist in zwei Versionen mit 5 und 6 Linearachsen erhältlich und kann über bis zu 6 Achsen und 39 Werkzeuge verfügen, davon 15 angetrieben. Dadurch ist sie in der Lage, eine Vielzahl von Teilen herzustellen, insbesondere im medizintechnischen Bereich. Einfach und ergonomisch in der Bedienung präsentiert sich die Gamma 20 als ein kompletter Drehautomat zu einem wettbewerbsfähigen Preis.

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Durch die langjährige Mithilfe unserer Kunden und Geschäftspartner aus aller Welt gehören wir heute zu den fünf bedeutendsten Herstellern von Werkzeugmaschinen für die mechanische Fertigung. Wir bieten komplette Infrastrukturen für diese Branche, verfügen über einen einwandfreien Kundendienst und tragen wesentlich dazu bei neue Anwendungen zu entwickeln. Unsere Erfahrung, Qualität und die zukunftsgerichtete Technologie unserer Produkte garantieren unseren Kunden einen Spitzenplatz im immer anspruchvolleren Markt.

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11-10  technica  23


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Fachmessen  |  Werkzeugmaschinen

und Werkzeuge

Markierung und Gravur unterschiedlicher Materialien Neue Lösungen zum Laser-Markieren präsentiert der Graviertechnikspezialist Gravograph, Hersteller von Graviermaschinen, Laserbeschriftern und Gravier­materialien.

YAG- oder CO2-Laser? Der YAG200 ist ein gepulster YAG-Festkörperlaser mit einer Leistung von 12 Watt. Einsatzgebiete der Maschine sind die industrielle Markierung technischer Teile wie Werkzeuge, Typenschil-

der und Anzeigeinstrumente oder die Personalisierung verschiedener Geschenk-, Schmuck- und Werbeartikel. Der YAG200 erlaubt einen Markierbereich von 70 × 70 mm bis 180 × 180 mm. Der LS100 ist ein CO2-Laser im Leistungsbereich zwischen 35 und 70 Watt. Ausgestattet mit Auto Focus, Air Assist und Laserpointer können einfach und schnell eine Vielzahl von unterschiedlichen Materialien graviert und auch geschnitten werden.

Eine Software für beide Beide Laser werden mit GravoStyle 6 angesteuert, einer professionellen Software im Bereich Gravier- und Laser-Technik.

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Maschinenumzüge gestern und heute

Bauberger AG präsentiert an der Prodex eine faszinierende Zeit-

reise zurück zu den Anfängen der Industrialisierung. Im Jahr 1860 wurden in Amerika bereits 30 Tonnen schwere Dampfkessel mit Pferdefuhrwerken transportiert. Der Ablad und das Versetzen am Aufstellungsort waren damals noch mühsame und gefährliche Handarbeit von vielen Tagen. Heute

werden Lasten von mehreren Hundert Tonnen mit hydraulischen Spezialgeräten sicher und schnell von A nach B verschoben. Unter dem Motto «The good old days» überrascht das 1974 gegründete Generalunternehmen für internationale Industrieumzüge und Schwermontagen die Fachbesucher der Prodex mit einer historischen Fotosammlung. Stau-

nen Sie beim Besuch des im Retro-Stil gestalteten Standes, wie einfallsreich die Pioniere früher gearbeitet haben.

Halle 5.0, Stand N06 Bauberger AG 8353 Elgg 052 368 60 60 www.bauberger.ch info@bauberger.ch

Neue vertikale Bearbeitungszentren Josef Binkert AG präsentiert die neue X-Klasse von Mori Seiki. Die neuen vertikalen Bearbeitungszentren NVX5060, NVX5080 und NVX5100 kombinieren Dynamik und hohe Steifigkeit durch den Einsatz von Flachführungen im Prozess. Bei Wahl eines entsprechenden Spindelsystems ist

Schwerzerspanung problemlos bei Eilganggeschwindigkeit bis 30 m/ min möglich. Zur Erhöhung der thermischen Stabilität sind die Zuführbohrung für Luft und Kühlöl symmetrisch um das Spindelzentrum angeordnet. Dies führt zu einer gleichmässigen Ableitung der Wärme und somit zu höheren Genauigkeiten im Prozess. Eine zusätzliche Kühlmittelzirkulation im Maschinenbett ermöglicht eine aktive Kontrolle der thermischen Veränderungen während der Bearbeitung. Diese macht die Maschine unabhängiger gegenüber Schwankungen von Umgebungs- und Kühlmitteltemperatur. Die NVX-Baureihe steht

ausserdem für hohe Bearbeitungsleistung und Genauigkeit, äquivalent zu der mehr als 8000-mal verkauften NV-Serie. Aber auch der Stromverbrauch konnte gegenüber der NV5000 um ca. 35 Prozent reduziert werden. Dies wurde durch Abschalten der Stromzufuhr zum Spindelmotor, den Servoantrieben und Ventilatoren während des Standby-Betriebes sowie durch den Einsatz von LED als Maschinenbeleuchtung ermöglicht. Technische Daten: NVX5080/40 • Achsverfahrweg X/Y/Z: 800/530/510 mm • Tischgrösse: 1100 × 600 mm • Max. Tischbelastung: 1000 kg

• Max. Drehzahl: 12 000 U/min • Eilgang: 30 000 mm/min • Werkzeugschaftausführung: BT40 [CAT40/DIN40/HSK A63] • Anzahl Werkzeuge: 30 [60/90] • Spindelmotor: 15/11 kW (30 min/konst.) • Aufstellfläche (Breite × Tiefe): 2180 × 3660 mm • [ ] Option

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Highlight

Beispielsweise bei Hydraulik können schnell mehr als 50 Prozent eingespart werden

Clevere Systeme sparen Geld und schonen die Umwelt Betriebskosten und Energiebedarf in der Fertigung senken, das ist für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ein wichtiges Thema. Zum einen werden Ausgaben und Umwelt geschont, zum anderen gibt es zunehmend gesetzliche Vorgaben zur Senkung des Energieverbrauchs. Ein Beispiel ist die EuP-Richtlinie (Energy using Products), auch Ökodesign-Richtlinie genannt, mit den damit verbundenen Aktivitäten.

S

peziell für Betriebe, in denen Werkzeugmaschinen rund um die Uhr laufen, zeigen sich die Einsparungen in Franken und ein reduzierter Ausstoss von CO2-Emissionen deutlich. Für Hersteller von Werkzeugmaschinen ist das ein überzeugendes Verkaufsargument. Der Anwender spürt eine finanzielle Entlastung im laufenden Betrieb

Bei 3600 h Betriebs- und 400 h Stillstandszeit lässt sich mit geeigneten Komponenten leicht viel Energie sparen.

und er trägt einen Anteil zum Umweltschutz bei.

Hydraulik und Pneumatik ideal auslegen Voraussetzung für energieeffiziente Maschinen ist, dass auch das Hydrauliksystem auf Effizienz ausgelegt ist – vgl. Beitrag zur effizienten Druckluft in Technica 8: tinyurl.com/Technica-Druckluft 

Hawe-Hydratec AG beispielsweise bietet dafür belastbare HydraulikKomponenten sowie ­Lösungen, die auf die Maschine ausgelegt werden. Kompakt-Pumpen­aggre­ gate und leckage­freie Wegesitzventile sind die Basis, denn die Kompakt-Pumpenaggregate von Hawe-Hydratec bieten eine hohe Leistungsdichte und kompakte Bauweise bei gleichzeitig komfortablen Anordnungsmöglichkeiten. Sie bestehen aus einem Gehäuse (das gleichzeitig der Öltank ist), dem darin integrierten Motor und der Förderpumpe. Diese sogenannte Unterölbauweise bewirkt eine bessere Kühlung des Motors und erhöht dessen nutzbare elektrische Leistung. Es kann dann ein vergleichsweise kleiner Motor verwendet werden, was sich auch günstig auf Gehäusebaumasse und Tankvolumina auswirkt, was wiederum zu einem reduzierten Bedarf der wertvollen Ressource Öl führt und weniger Wartungszeit verursacht. Die kompakte Bauweise bietet gleichzeitig den Vorteil, dass die Kompakt-Pumpenaggregate keinen separaten Stellplatz benötigen, sondern direkt in die Maschine integrierbar sind. Da alle druckbelasteten Komponenten aus Stahl gefertigt werden, sind Betriebsdrücke bis zu 700 bar möglich.

Kompakte Aggregate Kühlrippen und das oben angeordnete Lüfterrad sorgen bei dem Kompakt-Pumpenaggregat Typ HK für eine ausgezeichnete Wärmeabfuhr. Das Gesamtfüllvolumen ist dadurch kleiner als bei konventionellen Hydraulikaggregaten.

26  technica  11-10

Kompakt-Pumpenaggregate reichen für Werkzeugmaschinen ­völlig aus, wenn die Bewegungssteuerung der Hydro-Verbraucher

mit leckage­freien Wegesitzventilen umgesetzt wird. Sind in dem Hydrauliksystem hingegen Wege­ schieber­ventile im Einsatz, muss deren konstruktionsbedingte Leck­age im Betrieb durch ständiges Nachpumpen der Pumpe kompensiert werden. Bei Wegesitzventilen ist das nicht not­ wendig, da sie im geschlossenen Zustand leckölfrei sind. So bleibt der erreichte Spanndruck sicher erhalten. Die Pumpe kann abschalten oder geht in Umlauf­ betrieb, bis zum nächsten Spannvorgang. Die Kombination aus KompaktPumpenaggregat und leckagefreien Wegesitzventilen hat sich auch bei einem Test für ein horizontales Bearbeitungszentrum als die energieeffizienteste Lösung erwiesen. Dazu wurde ein Vergleich von drei Hydrauliksystemen durchgeführt: 1. konventionelles Hydraulikaggregat mit Wegeschieberventilen; 2. Hydraulikaggregat mit Frequenzumrichter und Wegeschieberventilen; 3. mit dem System von Hawe-Hydratec, das heisst, mit Kompakt-Pumpenaggregat und leckage­freien Wegesitzventilen.

Der Test im Detail Testvorgabe waren eine Arbeitszeit von 3600 Stunden pro Jahr und Stillstandszeiten von 400 Stunden pro Jahr. Geprüft wurden dabei die Energieaufnahme in Kilowattstunden und der CO2-Ausstoss in Kilogramm pro Jahr. Die Umrechnung von Verlustleistung


Fachmessen  |  Werkzeugmaschinen

und Werkzeuge

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Die Preiswerte für volle Bearbeitungslänge und einfachste Bedienung. Weltweit einzigartig Noch komplexere Werkstücksgeometrien können in einer Aufspannung geschliffen werden! Ein neuer Schleifkopf mit zwei Motorspindeln für das Aussenschleifen und einer Innenschleifvorrichtung machen dies möglich. Drei Schleifscheiben sorgen dafür, dass das Werkstück noch individueller und schneller bearbeitet werden kann – eine Komplettbearbeitung der Extraklasse!

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28  technica  11-10

Der Ventilverband Typ BVH besteht aus Segmenten mit Wegesitzventilen. Er ist mit allen Kompakt-Pumpenaggregaten von Hawe-Hydratec kombinierbar und mit energiesparenden Magneten in 8-Watt-Technik erhältlich.

in CO2-Ausstoss basiert dabei auf den Vorgaben der japanischen Organisation NEDO (New Energy and Industrial Technology Development Organization). System 1 (konventionell) kam im Betrieb auf 1,2 kWh, System 2 (Hydraulikaggregat mit Frequenzumrichter, Wegeschieberventile) auf 0,86 kWh. Mit grossem Vorsprung brillierte das Hawe-System mit 0,26 kWh; das entspricht einer Einsparung von 68 bis 77 Prozent. Wird der Stromverbrauch in einen CO2-Ausstoss umgerechnet, entfallen auf die Hawe-Lösung nur noch 455 kg pro Jahr. Die ersten beiden Systeme «fras­ sen» sogar im Stillstand Energie: 0,75 kWh benötigte System 1 und 0,4 kWh System 2. Das Hawe-System kam durch den Einsatz der Wegesitzventile und des Aggregats im Abschaltbetrieb gänzlich ohne Strom aus.

Strom fliesst nur dann, wenn wirklich nötig Für eine stabile Bearbeitungsqualität sollten in Werkzeugmaschinen Wärmequellen, die sich verändern, vermieden werden. Deshalb ist es empfehlenswert, das Spannhydraulik-System als kompaktes Element mit kleinem Tank (womit die Beharrungstemperatur schnell erreicht wird) und in Abschaltbetrieb auszulegen. Das bedeutet, dass die Pumpe nur fördert, wenn Druck

und Ölvolumen benötigt werden, demzufolge benötigt sie nur dann Strom. Ist der erforderliche Spanndruck erreicht, halten ihn leckagefreie Wegesitzventile zuverlässig aufrecht, die Pumpe schaltet ab. Die Einsparung während der Stillstandzeiten mag klein erscheinen. Sie kommt aber dann zum Tragen, wenn eine Maschine im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz ist. Werden die Wegesitzventile darüber hinaus mit 8-WattMagneten ausgestattet, bietet sich nicht nur eine weitere Energieeinsparung, sondern auch eine vereinfachte Anbindung der Hydraulik-Komponenten an die Steuerungstechnik. Der Test verdeutlicht, dass es sich lohnt, bei der Entwicklung von Werkzeugmaschinen Augenmerk auf das Hydrauliksystem zu legen. Das Einsparpotenzial der späteren Betriebs- und Lebenszykluskosten wird jeden Anwender überzeugen.  (bf)

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Handling, Messung und Überwachung

Der Erowa Robot Dynamic ist ein modulares Handling-System, das sich von der Stand-alone-Version zu einem Linear-Roboter mit Anbindung an bis zu acht Maschinen ausbauen lässt. Die schnellen und dynamischen Achsantriebe fahren präzise auf die Wechselposition und sorgen für kurze Zykluszeiten und eine hohe Produktivität, die Zellensteuerung sorgt für den richtigen Ablauf. Erowa-Preset-Qi ist eine flexible 3D-CNC-Messmaschine und ermöglicht höchste mechanische Präzision. Die bedienerfreundliche Software unterstützt den Operateur bei präzisen Messungen. Die grafische Bedienerführung ist einfach zu bedienen. Die Messmaschine ist übrigens kompatibel zu allen Erowa-Spannsystemen und zum Prozessleitsystem.

Das Erowa-Nullpunktspannsystem MTS+ wird vollumfänglich überwacht und bietet ein Höchstmass an Prozesssicherheit und Präzision. Für die gesamte Steuerung und die Überwachung des Systemzustandes der Spannfutter sind nur zwei Luftleitungen nötig. Beim Wechseln von schweren Paletten wird dank sichergestelltem Offenzustand des Spannfutters ein sicheres Abheben der Palette gewährleistet, ohne dabei den Greifer eines Roboters, den Hebekran oder den Maschinentisch in Mitleidenschaft zu ziehen. Die Spannfutter können manuell mit einer Steuerbox mit Überwachungsanzeige oder einer automatischen Lösung bedient werden. MTS+ ist gänzlich rostbeständig und voll abgedichtet gegen Verschmutzung.

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Fachmessen

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Die Matsuura MX-520 ist als hochpräzises Modell für die 5-Achsen-Simultan-Bearbeitung dank der sehr guten Zugänglichkeit für den Bediener für die wirtschaftliche Fertigung von Einzelund Kleinserien ausgelegt. Dabei steht sie den erfolgreichen 5-Achsen-Vertikal-Bearbeitungszentren der MAM72-Baureihe in puncto Spindelleistung, Stabilität und Präzision in nichts nach. «Mit der MX-520 bieten wir ein neues Bearbeitungszentrum, das alle Vorteile einer kompakten und bedienerfreundlichen Maschine mit hochpräziser 5-Achsen-Technologie vereint. So profitieren unsere Kunden, die kleine Losgrös­

sen produzieren, von einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, ohne auf Qualität und Wirtschaftlichkeit zu verzichten», erläutert Rolf Jauch, Verkaufsleiter von Newemag. Miyano BNJ-51 SY3 – mit einer noch höheren Produktivität Nach sieben erfolgreichen Jahren und einer grossen Anzahl verkaufter BNJs in der Schweiz wird dieser Quotenrenner neu lanciert. Das überarbeitete Modell der neuen BNJ-Serie besticht äusserlich durch eine neue Maschinenverschalung und innerlich mit dem ABX-Revolver, der nun den Austausch der angetriebenen Werkzeuge auf allen Modellen von Miyano zulässt. Weiter wurden an der neusten Fanuc 0i-TD-Steuerung verschiedene Softwareoptimierungen vorgenommen, die an der Prodex am Messestand A21 vorgeführt werden. Dank den zusätzlichen Funktionen reduzieren sich die Nebenzeiten markant. Davon profitiert der Anwender direkt – mit einer höheren Produktivität.

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Spanabhebende Fertigung seit drei Generationen Springmann AG bietet Produktionsmaschinen für die spanabhebende Fertigung und die dazu passende Peripherie an. An der Prodex, in der Halle 1.0 im Erdgeschoss, werden mehr als 20 Maschinen vorgestellt, davon mehrere Schweizer Premieren. Zusätzlich ergänzen drei neue Vertretungen die Produktpalette der Firma Springmann, welche in der ganzen Schweiz an den Standorten Neuchâtel, St-Blaise NE und Niederbüren SG tätig ist. Seit drei Generationen bewährt sich die Geschäftsphilosophie von Springmann und legt die Basis für das Vertrauen, das seitens Kunden und Lieferanten – ungeachtet konjunktureller Schwankungen – der Firma stets entgegengebracht wird.

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«Mithilfe von Brunox-TurboSpray», erklärt der Produktionsleiter eines Aluminium-Verarbeitungs-Betriebes, «lässt sich Aluminium viel schneller bearbeiten, sei es beim Fräsen, Bohren oder Schneiden. Wir benutzen diesen Allrounder für die Aluminiumbearbeitung anstelle von Kühlemulsionen. Die Schnitte sind einfach genial und perfekt.»

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verhält sich absolut neutral gegenüber Kunststoff, Gummi, Lackoberfläche, Holz usw. Mit Brunox-Turbo-Spray ist man auch deshalb gut beraten, weil es gerade bei der Wartung von Hightech-Maschinen auch als Kontaktspray beste Dienste leistet. Es beseitigt Kurzschlüsse und bietet einen Korrosionsschutz für elektrische Kontakte in der Nieder- und Kleinspannungstechnik. Gleichzeitig reinigt es diese Kontakte auch hervorragend. Wer sich also für diesen Geheimtipp interessiert, sollte anlässlich der Prodex 2010 unbedingt am Stand der Brunox AG (Halle 1.1, Stand H14) vorbeigehen und sich ein Muster dieses AllroundersC M abholen.

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Kompaktdrehmaschine mit Y-Achse Achsen und moderne Motorspindeln. Ebenso kommt ein schneller Servo-Schaltrevolver zum Einsatz aus Spinner-Entwicklung, voll integriert in die Maschinenmechanik. Die Maschine ist mit den leistungsfähigsten Steuerungsbaureihen der beiden Marktführer bei CNCs lieferbar, Siemens 840DSolutionLine mit neuer «SiemensOperate»-Bedienoberfläche oder mit Fanuc 31i und «ManualGuide i». Also volle Technik – aber laut Spinner zum Eco-Preis ! Erstmals in der Schweiz zeigt Spinner an der Prodex seine neue Kompaktdrehmaschine TC300. Ausbaubar mit Haupt- und Gegenspindel bis zu 16 Werkzeugen und Y-Achse setzt sie neue Mass-

stäbe in Präzision, Kompaktheit und Preis. Die Maschine verfügt wie alle Spinner-Universaldrehmaschinen über solide, gehärtete und geschliffene Gleitführungen in allen

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Fachmessen

Vielseitiges Trennverfahren

Das vielseitige Trennverfahren des Hochdruck-Wasserstrahlschneidens wird von Flow Europe, in der Schweiz durch Hch. Reimmann AG, vertreten, und seit vielen Jahren zur industriellen Anwendung gebracht. Jüngste Entwicklung ist die Wasserstrahlschneidanlage-­ Serie Mach 2, konzipiert als klassische Abrasivstrahlschneidanlage und lieferbar in zwei Baugrössen. Der Mach 2 1313b bietet einen Schneidbereich von 1300 × 1300

× 180 mm (X, Y, Z) und hat dank sehr kompakter Abmessungen einen Platzbedarf von lediglich 3000 × 2740 mm. Der Mach 2 2031b hat einen Schneidbereich von 3100 × 2000 × 180 mm (X, Y, Z) und benötigt eine Aufstellfläche von 4340 × 4850 mm, womit er im Vergleich immer noch als genügsam zu bezeichnen ist. Beide Anlagen sind mechanisch präzise, stabil und robust aufgebaut, was auch in einer guten Positionier- und Verfahrgenauigkeit von ± 0,13 mm (auf einer Länge von 1000 mm) bzw. in einer sehr guten Wiederholgenauigkeit von ± 0,08  mm zum Ausdruck kommt. Die Wasserstrahl-/Abrasivstrahlschneidanlagen der Serie Mach 2 werden standardmässig mit den

praxiserprobten Jetplex-Pumpen (3800 bar) ausgestattet. Sie bieten mit der ebenfalls industriell bewährten Flow-exklusiven Pac-VTechnologie die Möglichkeit eines effizienten und damit wirtschaftlichen Betriebs der Wasserstrahlschneidtechnologie in vielen Anwendungsbereichen. Eine zusätzliche Wasser- oder Energieversorgung zur Kühlung der Pumpe ist nicht nötig. Die erwähnte Pac-V-Technologie gestattet die automatische und damit anpassbare Drucksteuerung per Kegelventil. Damit ist ungeachtet des Düsendurchmessers oder der Druckeinstellungen automatisch ein echtes Drucksignal aufrechterhalten, wodurch, im Gegensatz zu Wettbewerbssystemen, die Handhabung der Pumpe verein-

facht und der Wartungsaufwand verringert wird. Optional sind auch Druckverstärkerpumpen lieferbar, mit denen dann bei Bedarf bis zu 4150 bar realisiert werden können. Optional gibt es u. a. eine Anbohrhilfe Ultrapierce zum perfekten Anbohren von Werkstücken aus Stein, Glas und laminierten Materialien, die sich mittels Wasserstrahlschneidtechnik besonders gut und prozesssicher bearbeiten lassen.

Halle 1.0, Stand C04 Hch. Reimmann AG Werkzeugmaschinen 8617 Mönchaltorf 044 949 49 49 info@reimmann.ch www.reimmann.ch

Vielseitiger Späneförderer Turbo MH500

Aluminium, Messing, Stahl: Der neue Späneförderer Turbo MH500 kann eine Vielzahl von Materialien und Formen verarbeiten. Die LNS Group stellt diese Innovation zusammen mit einem neuen Hochdruck-Kühlmittelsystem und anderen Neuheiten vor.

Die Rückmeldungen der Kunden auf den Späneförderer Turbo MH500 seien äusserst positiv, berichtet LNS-Produktmanager Jamie Towers, auch bezüglich Reduktion des Wartungs-Aufwandes. In einem konkreten Fall konnte ein Kunde die Wartungsarbeiten besonders drastisch reduzieren: Während die alten Späneförderer und Kühltanks einmal in sechs Wochen gewartet und gereinigt werden mussten, benötigt der MH500 nur eine einzige Wartung in sechs Monaten. Zudem ist die Vielseitigkeit das grösste Plus des robusten Späneförderers:

Er kann eine Vielzahl von Materialien und Formen fördern, von Stahl bis Aluminium. Zudem garantiert der Turbo MH500 eine gute Filtration, damit der Maschinentank frei von Spänen bleibt. «Werkzeugmaschinen sind heute in der Lage, vielseitige Bearbeitungsprozesse durchzuführen und dabei die verschiedensten Späne zu erzeugen. Das Problem, mit dem die Kunden bisher konfrontiert waren, war die Tatsache, dass Förderer entweder keine Filtration hatten oder sehr komplex und teuer waren», erklärt Towers. «Der Turbo MH500 ist eine

perfekte Lösung, weil er das gesamte Spektrum abdeckt.» Auch im Bereich der HochdruckKühlmittelsysteme (HPC) hat LNS mit dem PowerStream SA eine Neuerung zu bieten: Es kann gefiltertes Kühlmittel mit einem Druck von bis zu 140 bar liefern.

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Fachmessen

86 000 Fachbesucher der AMB sorgten für sichtbare Aufbruchstimmung

AMB 2010 – auf zu neuen Taten

AMB = perfektes Timing! Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die am 2. Oktober zu Ende gegangene Messe bringen. Sie fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich das Blatt zum Besseren zu wenden begann. Zwar sind die Auftragsbücher der Metallbearbeiter bereits wieder gut gefüllt, doch so recht scheint keiner an die Beständigkeit des zarten Aufschwungs zu glauben. Das bekamen die Hersteller und Anbieter von Werkzeugmaschinen bis in den Sommer hinein eher negativ zu spüren, während sich bei den Herstellern von Zerspanwerkzeugen schon seit Monaten deutlich mehr tut.

D

ie steigende Nachfrage bei den Zerspanwerkzeugen hat ihren guten Grund, denn in der konsequenten Anwendung moderner Werkzeuge steckt noch so viel Effizienz- und damit Produktivitätspotenzial, dass man sich schon fragen muss, warum das die Kunden nicht viel stärker ausnutzen. Zumal die Verwendung innovativer und damit hoch leistungsfähiger Werkzeuge zunächst auch kein grosses Investment in eine neue Maschine verlangt und damit die arg strapazierten Finanzpolster schont, so denn noch welche vorhanden sind. Allerdings gilt es, beizeiten und nicht zu knapp auch wieder in weitergehende Technologien und damit in neue Maschinen zu investieren, die spätestens mit der Prodex in Basel (16. bis 20. November 2010) dem Schweizer Fachpublikum quasi «vor Ort» ­vorgestellt werden. Aus diesem Grund konzentriert sich die Berichterstattung der Technica diesmal etwas auf die peripheren und doch «lebenswichtigen» Bereiche Werkzeuge und Werkstück-Spanntechnik, ohne die Werkzeugmaschinen ganz zu übersehen.

Tiefer gehts nimmer … Tiefe Bohrungen in einem Arbeitsgang herstellen ist eine Sache. Erreichen diese Tiefen jedoch standardmässig bis zu 30 XD und in Sonderfällen auch 40 XD oder im

(realisierten!) Extremfall gar 70 XD, dann ist das schon ein Wort. Mit den neuen XD-Bohrern von Walter, die in der Ausführung 70 XD zunächst als Sonderwerkzeuge im Durchmesserbereich 5 bis 12 mm lieferbar sind, ist das nachweislich sehr wohl möglich. Grundlage dafür sind einige wesentliche konstruktive sowie material- und fertigungstechnische Besonderheiten wie spezielles Herstellungsverfahren für die VHM-Rohlinge, angepasstes Schleifverfahren oder auch zwei Kopfbeschichtungen mit TFP für die Bearbeitung weicher Stähle bzw. XPL für Gusswerkstoffe. Selbstredend weisen die XDBohrer innere Kühlkanäle auf, und trotz der grossen Bohrtiefe soll für die Kühlmittelversorgung kein Hochdruckaggregat erforderlich sein.

Helixfräsen von ­Bohrungen Geht es um die Bearbeitung gros­ ser Aufmasse und sehr grosser Bohrungen, bringen die neu entwickelten Helixfräser mit Tangentialtechnologie von Mapal bei der Vorbearbeitung echte Ratio-Erfolge. Denn die herkömmlichen Aufbohrwerkzeuge eignen sich ­dafür nur bedingt oder stossen schnell an ihre Grenzen. Zumal die gesamte Schnitttiefe in mehreren Schritten oder mittels gestuften Werkzeugen mit Schnitt­ aufteilung bewältigt werden muss.

Der Walter Titex Alpha 4 XD70 erreicht als erster VHM-Spiralbohrer die unglaubliche Bohrtiefe von 70XD ohne zu lüften.

36  technica  11-10

Drehen hochwarmfester Superlegierungen Die (Dreh-)Bearbeitung von HRSA (hochwarmfesten Superlegierungen) und Titan unterliegt bekanntlich besonderen Anforderungen, oder etwa doch nicht mehr? Jedenfalls verspricht Sandvik nachhaltige Besserung in der Form,

MAPAL: Helixfräser zur Vorbereitung sehr grosser Bohrungen oder bei hohem Aufmass.

Beim Helixfräsen dagegen wird die bekannte Zirkularfräsbewegung durch eine zusätzliche axiale Vorschubbewegung überlagert, womit sich gegenüber den bekannten Zirkularfräsern ein um rund 40 % höheres Zeitspanvolumen ergibt.

Sandvik: Neue ISO-S-Geometrien.

dass mit einem komplett neuen und wirklich umfassenden Programm von rund 300 verschiedenen Wendeschneidplatten mit optimierten ISO S-Geometrien die Bearbeitung besagter Werkstoffe unkomplizierter denn je sein soll. Je nach Auslegung sind die WSP


Fachmessen |

Werkzeugmaschinen und Werkzeuge

nen. Mit CC 6060 ist sowohl die Dreh- als auch Fräsbearbeitung möglich, und zwar die Vor- wie die Fertigbearbeitung etwa bei Bauteilen mit grösserem Zerspanaufwand und entsprechend längeren Eingriffen.

Im Handumdrehen auf 0,000 mm Schunk: Einstellbar auf 0,000 mm Rundlaufgenauigkeit: Tendozero sorgt für exakte Ergebnisse.

gut für die Schrupp- oder Fertigdreh-Operation, beim Arbeiten mit oder ohne Schnittunterbrechung, wobei sechs verschiedene Geometrien Schnitttiefen von 0,2 bis 10 mm erlauben und dabei niedrige Schnittkräfte sowie maximale Spankontrolle gewährleis-

Gressel: Schnittmodell des neuen Nullpunkt-Spannsystems gredoc.

ten. Sollten die Bearbeitungsanforderungen noch spezifischer ausfallen, kann der Anwender auf die innovativen Sialon-Sorten (Keramik-Sorten CC 6060) ausweichen und hat dann noch mehr Möglichkeiten, hochwarmfeste Legierungen effizient zu zerspa-

Für den wirklich exakten Rundlauf rotierender Werkzeuge ist es unerlässlich, diese nicht nur in geeigneten, sondern in justierbaren Spannfuttern aufzunehmen bzw. zu spannen. Schunk-Intec geht jetzt den entscheidenden Schritt weiter und bietet ein innovatives Hydro-Dehnspannfutter, bei dem die Rundlaufgenauigkeit ganz einfach und buchstäblich im Handumdrehen auf 0,000 mm eingestellt werden kann. Dazu ist das neue Spannfutter Tendozero mit vier seitlichen Gewindestiften ausgestattet, die unmittelbar auf den Werkzeugschaft wirken. Über die Stifte wird zum einen die Winkellage des Werkzeuges korrigiert und zum anderen der Rundlauf hochpräzise eingestellt. Auf diese rationelle Art und Weise sind selbst anspruchsvolle Bearbeitungen mit engen Toleranzen in Form, Lager und Oberflächengüte prozesssicher und damit reproduzierbar genau zu realisieren.

Jawohl – noch ein Nullpunkt-Spannsystem! Die Antwort des Spezialisten für Werkstück-Spanntechnik Gressel

Kurt Breuning: Universal-Kurzstangenlader ILS MUK 7012.

auf die konkreten Anforderungen des Marktes bezüglich NullpunktSpannsysteme lautet gredoc! Denn dabei handelt es sich im Gegensatz zu vielen der bis dato erhältlichen Nullpunkt-Spanneinheiten um ein vergleichsweise einfaches mechanisches System. Dabei werden die Vorteile der bekannten Technik weitgehend vereint, jedoch ohne deren Komplexität sowie den damit verbundenen Handlings- und vor allem den entsprechenden Investitionsaufwand auch nur annähernd zu erreichen. Das neue NullpunktSpannsystem gredoc zeichnet sich durch eine flache, kompakte und dabei massive Präzisionsbauweise mit grossformatigem Aufnahmebolzen aus. Die praxisgerechte Ausführung gewährleistet ein schnelles und vor allem verkantungsfreies sowie reproduzierbar positionsgenaues Handling (< 0,01 mm) der jeweiligen Werk-

stück-Spannaufnahme. Dank hoher Einzugskräfte mit 20 kN ist eine exakte und sichere Fixierung garantiert, zumal die Spannung über eine zentrale Spannschraube mit einem Anzugsmoment von 50 Nm erfolgt. Schliesslich haben die Kunden den Vorteil, das Nullpunkt-Spannsystem plus passgenaue Werkstück-Spanntechnik aus einer kompetenten Hand geliefert zu bekommen.

Zuwachs bei den IRCO Kurzstangenladern Der völlig neu konzipierte Kurzstangen-Ladeautomat MUK (Multi-Universal-Kurz) ist nahezu ein Alleskönner. Rund, sechskant, vierkant, Rechteck und Profilmaterial stellen kein Problem für das ILS MUK dar. Modernste CNCTechnik bietet dem Anwender ein hohes Mass an Bedienkomfort zu einem sehr attraktiven Preis. Das ILS MUK ist in zwei Ausfüh-

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Fachmessen

rungen lieferbar, das MUK 7012 für Stangenlängen bis max. 1200 mm und das Modell MUK 7016 für Stangenlängen bis max. 1600  mm. Der Durchmesserbereich erstreckt sich von 6 mm bis 70 mm. Neben den bekannten Standardschnittstellen ist das ­Ladesystem auch mit einer optionalen BUS- oder EthernetIP-Schnittstelle zum erweiterten ­Signalaustausch mit der Dreh­ maschine lieferbar. Die selbstführende Bedieneroberfläche visualisiert alle relevanten Vorgänge im Ladesystem auf einem Display mit Touch Screen.

Messneuheit für die produktionsnahe ­Qualitätssicherung Im Zentrum des Messeauftritts von Mahr auf der AMB stand eine Weltneuheit: der optische Messplatz «MarPreset 1800 ShrinkSet». Mit diesem Messsystem verbindet Mahr erstmalig alle Vorzüge eines robusten und einfach zu bedienenden Voreinstellgerätes mit den bekannten Vorteilen der induktiven Schrumpftechnik integriert zu einer Einheit. Der Vorteil des innovativen Gerätes ist der, dass das Werkzeug vollautomatisch erhitzt und dann bis auf den Kern abgekühlt wird,

3000-mm-Dreh-BohrFräszentrum

Mahr: Weltneuheit auf der AMB – der optische Messplatz «MarPreset 1800 ShrinkSet» zur Werkzeugeinstellung.

WFL: Perfekte Ergonomie bei der neuen Maschinengeneration von WFL. Durch den perfekten Zugang zum Arbeitsraum als auch zum Werkzeugmagazin ist dem Maschinenbediener enorme Arbeits­ erleichterung garantiert.

Während andere Anbieter immer mehr Komplettbearbeitungsmaschinen in Form von Bearbeitungszentren mit angebauter Drehspindel vorstellen, geht WFL beim Drehen keine Kompromisse ein und zeigte in Stuttgart die neue M120 Millturn/3000 mm, eine Komplettbearbeitungsmaschine mit echtem Schrägbett. Durch die WFL-typische Bauform werden die beim Drehen besonders hohen Schnittkräfte vertikal zur Z-Führungsebene ins massive Schrägbett geleitet. In Kombination mit den gross dimensionierten Führungen mit breitem Führungsabstand resultiert ein Höchstmass an Stabilität. Die M120 Millturn/3000 mm überzeugt mit Bearbeitungslängen von 2000 mm bis 8000 mm und einem Umlaufdurchmesser von bis zu 1220 mm. Neben überlegenen Leistungs- und Drehmomentwerten der Hauptspindel von bis zu 126 kW bzw. 12 400 Nm sorgen gewaltige Vorschubkräfte auf allen Achsen für bestechende Dynamik und höchste Produktivi-

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Fachmessen  |  Werkzeugmaschinen

und Werkzeuge

DMG: Steuerungsseitig präsentiert sich die DMU 60 eVo mit der DMG Ergoline Control mit 19˝-Bildschirm und 3D-Software, in der wahlweise die Hightech-CNCs Siemens 840D solutionline mit ShopMill oder Heidenhain iTNC530 für optimale Performance in Prozess und Programmierung sorgen.

links vom Portal für noch höhere Präzision und Dynamik. Zur Wahl gibt es HSC-Spindeln bis 15/18/­ 24/28/40.000 Upm. Spinner: Die Maschine hat einen soliden Aufbau mit MonoblockGussbett.

tät. Die 55-kW-Getriebe-Frässpindel sichert die Maximalleistung bereits bei niederer Drehzahl, was besonders beim Einsatz grosser Bohrer und Fräser einen wesentlichen Vorteil darstellt.

ner stattet die Maschine aber darüber hinaus noch mit Direktantrieben durch Torque-Motoren in beiden Rundachsen aus sowie einem Tandemantrieb rechts und

Der Nebenzeitenkiller Bei der Entwicklung der VLC 250 P stand klar die Reduzierung der Nebenzeiten im Fokus. Unproduktive Zeiten der Maschine aufgrund von Be- und Entladevorgängen sollten komplett eliminiert werden. Besonders bei Werkstücken mit kurzen Bearbeitungszeiten

Noch mehr 5-AchsenBearbeitung Nach der erfolgreichen Einführung eines universellen Einstiegsmodells im 5-Achsen-Bereich ­«U-UniversalLine» zur AMB 2008, von der zwischenzeitlich mehrere Hundert Maschinen ausgeliefert wurden, zeigte Spinner zur AMB 2010 nun die neue «D-Baureihe». «D» steht dabei für DynamicLine, denn die erweiterte Modellpalette ist primär für sehr dynamische und hoch genaue Anwendungen konzipiert. Eine geschlossene Portalbauweise mit beidseitig gelagertem Dreh/Kipp-Tisch hat sich ja bei einigen Herstellern schon für High-End-Anwendungen im 5-Achsen-Bereich etabliert. Spin-

EMAG: Arbeitsraum dwe VLC 250 P: Mit zwölf Dreh- oder wahlweise bis zu zwölf angetriebenen Bohr- und Fräswerkzeugen lassen sich vielfältige Bearbeitungen ausführen.

kann die Maschine punkten, da hier das Verhältnis Hauptzeit zu Nebenzeit ausschlaggebend für die Wirtschaftlichkeit des Prozesses ist. Ein weiterer Vorteil: bei der herkömmlichen Bearbeitung der OP 10 und OP 20 mit einem DUO-Konzept ist immer die langsamere Operation bestimmend für die Ausbringung. Demgegenüber können bei einer VLC 250 P die Einzeltaktzeiten auch sehr ungleich sein. Die VLC 250 P produziert durchgehend, unabhängig von den Einzelzeiten. Bei der Vertikaldrehmaschine VLC 250 P sind zwei Spindeln auf einem Schlitten gemeinsam verfahrbar. Während in der einen Spindel ein Werkstück bearbeitet wird, legt die zweite Spindel das fertig bearbeitete Werkstück ab und nimmt ein unbearbeitetes Rohteil auf. Somit befindet sich immer eine Arbeitsspindel im ­Arbeitsraum und bearbeitet ein Werkstück. Damit wird die Werkstückwechselzeit verschwindend gering. Mit der neuen DMU 60 eVo präsentierte DMG eine weitere Evolutionsstufe, die zwar weiterhin mit einem schnellen NC-SchwenkRundtisch ausgestattet ist, jedoch im Bereich der Kopfachsen mit einer völlig neuen Konstruktion für

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Fachmessen

noch mehr Stabilität und Dynamik sorgt. Die fertigungsstrategische Ambition hat die DMU 60 eVo von ihren Vorgängern geerbt – allerdings ist das Maschinenkonzept zielgerichtet überarbeitet und in entscheidenden Punkten

verbessert worden. Besonders hervorzuheben ist die revolutionäre Anordnung der X- und Y-Achse, die nun als Gantry ausgeführt ist. Der kurze Abstand der Führungen sorgt für eine extrem hohe und konstante Stabilität über den ge-

samten Arbeitsbereich. Der optimierte Gantry mit versetzt zum Arbeitstisch angeordneten Führungsbahnen bietet darüber hinaus eine bessere Zugänglichkeit, auch von der Seite. Das schafft neue Freiräume, insbeson-

dere auch im Hinblick auf mögliche Automationslösungen, bei denen der Arbeitsraum weiterhin zugänglich bleiben wird. (mg)

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Steuerungen  |  Werkzeugmaschinen

und Werkzeuge

CNC-Unterstützung von der Prototypen- bis zur Serienfertigung

Eine Steuerung für Prototyp bis Serie Mit speziellen Funktionen werden CNC-Steuerungen den unterschiedlichsten Anforderungen der Metallbearbeitung gerecht.

S

panende Metallbearbeitung hat viele Facetten. Nicht nur, dass es verschiedene Verfahren wie Drehen, Fräsen, Schleifen, Hohnen usw. gibt, auch die gefertigten Stückzahlen variieren vom Ein-

Moderne CNC-Steuerungen von Fanuc bieten zahlreiche Funktionen, um dem Bedarf von Einzelteilund Serienfertigung gerecht zu werden.

zelteil bis zur Grossserie. Jede Variante stellt spezielle Anforderungen an Werkzeugmaschine und Steuerung. Moderne CNC-Steuerungen bieten daher zahlreiche Funktionen, um dem jeweiligen Bedarf gerecht zu werden. Verdient wird mit dem Span – dieser Grundsatz gilt in der kompletten zerspanenden Metallbearbeitung. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass die Werkzeugmaschine unfreiwillig steht. Produktionsausfälle sind

teuer. Daher wird der Verfügbarkeit von Maschine und Komponenten höchste Bedeutung zugemessen. Auch guter Service und schnelle Ersatzteilversorgung leisten einen wichtigen Beitrag zur Verfügbarkeit. Denn selbst die besten Komponenten sind einem gewissen Verschleiss unterworfen. Da ist es viel wert, wenn der Anwender die Garantie erhält, während der gesamten Maschinenlebenszeit jedes Originalersatzteil geliefert zu bekommen – in nahezu jedem Land der Erde in kürzester Zeit. Die schnelle und einfache Wartung der Steuerungs- und Antriebskomponenten ist ein weiterer Faktor, der zur hohen Verfügbarkeit der Maschinen beiträgt. Fanuc legt daher Wert auf den einfachen Austausch von Batterie und Lüfter usw., den der Maschinenbediener selbst erledigen kann. Auch das Einspielen von neuen Programmen und Backups sowie der Austausch von Hardwarekomponenten funktionieren schnell und unkompliziert und tragen zu einer kurzen MTTR (Mean Time to Repair) bei.

dem sie einmalig erfasste, dreidimensionale Messdaten des gesamten Maschinenvolumens verarbeitet und die Fehler kompensiert. Das Resultat ist eine deutlich höhere Bearbeitungsgenauigkeit. Für jegliche Bearbeitung von Vorteil ist ausserdem die Aufwärtskompatibilität der gesamten Fanuc-Software – system- und generationenübergreifend. Das heisst: Jedes Programm, das einmal für eine Fanuc-CNC-Steuerung programmiert wurde, läuft problemlos auf jedem jüngeren Steuerungsmodell. Damit sparen sich die Anwender bei einem neu ausgestatteten Maschinenpark eine Menge Zeit fürs Programmieren, beispielsweise bei selten benötigten einzelnen Werkstücken, Ersatzteilen oder auch bei ausgefeilten Programmen für die Serienproduktion.

Kleine Serien benötigen flexible Systeme Die Prototypen- und Kleinserienfertigung, bei der die jeweilige Werkzeugmaschine relativ häufig für neue Teile

CNC-Steuerung unterstützt die Präzision Eine weitere in vielen Fällen geforderte Eigenschaft der Werkzeugmaschine ist ihre Präzision. Dazu muss sie mechanisch steif ausgelegt sein sowie hochgenaue Führungen und Antriebe besitzen. Über verschiedene Kompensationsmöglichkeiten kann dann die CNC-Steuerung die Präzision weiter erhöhen. Grundlegende Verbesserungsmöglichkeiten bietet beispielsweise die in den Fanuc CNCSteuerungen der Serien 30i und 31i-A5 verfügbare Funktion 3D Error Compensation. Sie kann geometrische Maschinenfehler korrigieren, in-

Die Prototypen- und Kleinserienfertigung fordert, dass die Programmierung einfach und schnell vonstatten geht. Unterstützung bietet die Werkstattprogrammiersoftware Manual Guide i.

11-10  technica  41


Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Steuerungen

CNC-Weltmarktführer Fanuc verbessert permanent die Leistungsfähigkeit seiner Steuerungen und achtet dabei streng auf maximale Verfügbarkeit.

eingerichtet und programmiert werden muss, stellt zusätzliche Anforderungen. So soll zum Beispiel die Programmierung einfach und schnell vonstatten gehen. Zwei Wege führen dahin: die Programmierung in der Werkstatt oder am CAM-Arbeitsplatz. Für beide Möglichkeiten bieten Fanuc-CNC-Steuerungen beste Unterstützung. Bei der Kleinserienfertigung kommt es nicht darauf an, Zehntelsekunden Bearbeitungszeit zu sparen. Wichtiger ist eine kurze Einrichtzeit. Die CNC-Steuerung beachtet diese räumlichen Informationen zusammen mit den aktuellen Werkzeugdaten bei der Berechnung der Achsbewegungen. Sollte ein Crash drohen, stoppt die Maschine. Damit ist permanente Überwachung gewährleistet, auch bei spontanen Änderungen im Programm oder bei den Werkzeugen.

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Die in den Fanuc CNC-Steuerungen der Serien 30i und 31i-5 verfügbare Funktion «3D Error Compensation» korrigiert geometrische Maschinenfehler und sorgt für eine grundsätzlich höhere ­Bearbeitungsgenauigkeit.

­­ Jede Sekunde zählt bei Grossserien Für die Serienfertigung hingegen spielen all diese Funktionen untergeordnete Rollen. Denn ein Programm läuft Tage, wenn nicht Wochen oder Monate, um die geforderten grossen Stückzahlen zu produzieren. Für die Wirtschaftlichkeit sind daher kurze Bearbeitungszeiten wichtig, da sich gesparte Sekunden über die Stückzahlen zu Stunden addieren. Eine wichtige Rolle in der Serienfertigung spielen ausserdem automatisierte Prozesse. Grundvoraussetzung hierfür ist eine Kommunikationsstruktur, in die die Maschinen, sprich deren CNCSteuerungen, eingebunden sind. Netzwerksysteme wie Ethernet und Datentransfer via FL-Net, Profibus und andere Bussysteme sorgen dafür, dass alle relevanten Informationen bei Bedarf zur Verfügung stehen. Wenn die Werkzeugmaschine tagaus, tagein läuft, lohnt es sich auch, den Energieverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei hilft die sogenannte Energy Monitoring Function. Sie erlaubt

das detaillierte Überwachen der Verbrauchs- und Rückgewinnungswerte aller Achsen während des Bearbeitungsprozesses. Zusätzlich zu den Einzelwerten während der Bearbeitung stehen kumulierte Werte zur Verfügung. Alle Überwachungsdaten können über Focas2 gelesen und über die diverse Funktionen ausgegeben werden. Die Darstellungen sind nicht nur im Standard-Screen verfügbar, sondern können auch in kundenspezifische Oberflächen integriert werden. Natürlich sollte der Energie­ verbrauch auch in der Einzelteilund Kleinserienfertigung optimiert werden. Wie bei vielen ­anderen Funktionen ist der sinnvolle Einsatz nicht allein an den gefertigten Stückzahlen fest­ zumachen. Denn in der gesamten spanenden Fertigung – ob bei ­Prototypen oder Serien – kommt es auf viele Faktoren an. Die Aufgaben, die Maschine und Steuerung heutzutage meistern müssen, sind sehr komplex geworden. Daher arbeiten ­Fanuc und verschiedenste Maschinenhersteller eng partnerschaftlich zusammen, um dem End­­anwender die jeweils idealen Zerspanungsbedingungen zu bieten. (bf)

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Werkzeugmaschinen

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Mehr Leistungseffizienz pro Fläche durch Innovation

Mehr «PEPS» für die Fertigung Auf der Prodex 2010 präsentiert Stama mit der neuen 2. Generation der MT-2C-Zentren eine zukunftsorientierte Innovation. Damit wird aufgezeigt, welche Gedanken der Hersteller verfolgt, um den verschärften Forderungen des Marktes nach kürzeren Produktionszeiten und niedrigeren Stückkosten wirksam und nachhaltig Rechnung zu tragen. Das Wie zeigt die neue Fertigungslösung unter dem Aspekt der «Performance Efficiency Per Square Meter», kurz PEPS.

H

och produktive Komplettbearbeitung mit Fräsen und Drehen: die 2. Generation der MT-2C-Zentren hat in der Schweiz auf der Prodex Premiere. Stama hat

Autor Dr. Achim Feinauer, Geschäftsführung Stama

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mit der Entwicklung der MT-Technologie sowohl das leistungsstarke Fräsen als auch das vollwertige Drehen in einem Bearbeitungszentrum vereint. Seit über 10 Jahren steht bei den Stama-Zentren das Kürzel MT für prozesssichere, präzise und hoch flexible Komplettbearbeitung vieler Werkstückspektren. 2007 wurde das erste Fräs-Dreh-Zentrum MC 726/

MT-2C mit Tandem-Konzept auf der EMO Hannover vorgestellt; seitdem fertigen die mit zwei unabhängigen Fahrständern auf einem gemeinsamen Maschinenbett ausgerüsteten MT-Zentren in Branchen wie Automotive, Tooling, Medical und Maschinenbau hoch produktiv und bleiben dabei hoch flexibel. Und das Ganze zu einem herausragenden Stückkostenvorteil.

Leistungseffizienz pro Stellfläche Wo ist da Platz für Innovationen? Auch hier war Stamas neue Definition von Leistungseffizienz pro Stellfläche – «PEPS» – der Initialgedanke für die innovativen Neuerungen: Die neue Generation der MT-2C-Zentren


ist dynamischer und kompakter als das Original. Die Reduzierung der Grundfläche beträgt gut 30 %, wobei die Verfahrwege der 26er-Klasse für eine ideale Bearbeitung von der Stange angepasst wurden. Optimale Dämpfungseigenschaften und damit hohe Stabilität wird durch ein Mineralgussbett gewährleistet. Die Werkstückzu- und -abfuhr ist über den Stangenlader und das integrierte Abfuhrband automatisiert.

Die je zwei Fräs- und Drehspindeln einer MT-2C kommen aus dem Stama-eigenen Spindelbau und fräsen mit bis zu 20 000 U/min respektive drehen mit bis zu 5000 U/min bei Drehmomenten von bis zu 200/180  Nm – fertigungstechnisch höchsten Ansprüchen genügend. Wer seine Werkstücke aus dem Futter oder von der Stange 5-achsig komplett fräsen und drehen will, und das bei nahezu doppelter Produktivität,

1. Übergabe von der Drehspindel an die integrierte Automation zur

2. automatischen Abfuhr des Fertigteils.

11-10  technica  45


Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Werkzeugmaschinen

bekommt mit der 2. Generation der MT-2C eine durchdachte und innovative Fertigungslösung.

Auch das 180°-Schwenktisch-Zentrum hat «PEPS» Dass ein Schwenktisch-Zentrum (vorne laden, hinten bearbeiten) die Nebenzeiten quasi halbiert und als Twin-Zentrum die Ausbringung nahezu verdoppelt, sind bekannte Tat-

sachen. Die kompakte Bauweise, die bei der MC 326/Twin mit nur knapp 12  m2 Stellfläche auskommt, sorgt für hohe Leistungseffizienz auf kleinem Raum. Mit dem 2 plus 4-Konzept werden in einem Arbeitszyklus mit zwei Arbeitsspindeln vier gespannte Werkstücke 3-, 4- oder 5-achsig bearbeitet. So erreicht man einen Stückkostenvorteil von 30 %. Auf der Prodex präsentiert Stama in Kooperation mit Helfina das MC 326/

Twin mit dem neuen RoboCube von Martin Mechanic. Zusammen ergibt das eine flexible und wirtschaftliche Prozessautomatisierung mit grosser Wirkung auf kleiner Fläche.

Und was hat der Kunde von PEPS? Hinter PEPS steckt die ganzheitliche Betrachtung eines Fertigungsprozesses mit besonderem Fokus auf die erbrachte Leistungseffizienz pro Quadratmeter. Mit «PEPS» stellt Stama präzise und umfassend alle Parameter dar, die bei der Entscheidungsfindung für eine Fertigungslösung in Hinblick auf Produktivität, Flexibilität sowie langfristige Wirtschaftlichkeit für klare Fakten sorgt. Performance Efficiency per Square Meter betrachtet vordergründig zwar die Baugrösse, hat aber in gleichem Masse Verfügbarkeit, Umrüstflexibilität, Bedienbarkeit und Servicefreundlichkeit der Zentren im Fokus. Mit «PEPS» präsentiert Stama auf der Prodex mit dem MC 326/TWIN und der 2. Generation der MT-2CZentren stellvertretend für das ganze Zentren-Programm den Vorteil hoher Leistungseffizienz pro Quadratmeter.  (mg)

3. Übergabe des Werkstücks von Arbeitsraum 1 an Arbeitsraum 2.

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Präzisionsbearbeitung

Die erste flächig geführte Fräsmaschine der Welt

Technologiesprung für Werkzeugmaschinen In der Produktionstechnik ist weiterhin ein Trend zu höherer Genauigkeit und höherem Preisdruck zu verzeichnen. Dies erfordert Maschinen, welche die Genauigkeit bei hoher Produktivität erreichen und ausserdem kostengünstig sind. Durch neuartige Maschinen- und Führungskonzepte ist dies möglich, indem die Anzahl der erforderlichen hoch genauen Maschinenteile reduziert wird oder indem der Einfluss der Unsicherheit einzelner Komponenten auf die Gesamtunsicherheit verringert wird.

sen aufeinander gestapelt werden. Diese Anordnung ist bei allen konventionellen Werkzeugmaschinen anzutreffen und erzeugt eine Addition der Ungenauigkeiten, der Herstellungskosten und der zu bewegenden Massen. Dies wird durch das Präzoplan-Konzept der flächigen Führung umgangen. Dies führt zu einer hohen Präzision und hoher Produktivität bei einem niedrigen Preis.

Premiere auf der Prodex

Weltpremiere an der Prodex: Präzoplan 300, die erste flächig geführte Fräsmaschine.

E

in eigentlicher Technologiesprung ist jedoch nur durch ein fundamental neues Konzept möglich, da bei bestehenden Konzepten die Möglichkeiten der Verbesserung weitgehend ausgereizt sind. Das fundamental neue Konzept hierfür wurde an der inspire AG im

Autor Dipl.-Ing. Sascha Jaumann, Jaumann-Werke, Zürich

48  technica  11-10

ETH-Zentrum unter der Bezeichnung Präzoplan entwickelt. Die Maschine basiert auf einem neuartigen Führungssystem, bei dem ein einziger Schlitten zwei Bewegungsrichtungen erzeugt, indem er nicht linear, sondern flächig auf einer höchstpräzisen Ebene geführt wird. Er schwebt auf einem aerostatischen Lager hoher Steifigkeit unmittelbar auf dieser Führungsfläche. Beim konventionellen Kreuztischkonzept werden zwei Bewegungsrichtungen erzeugt, indem zwei Linearach-

Dieses Konzept ist eine Erfindung von Dipl.-Ing. S. Jaumann und wird im Rahmen einer Dissertation zu einer seriennahen Maschine entwickelt. Ein Prototyp der flächigen Führung wurde als Demonstrator auf der Messe Prodex 08 in Basel ausgestellt. 2009 erfolgten geometrische Messungen sowie Probeläufe und Analysen des dynamischen Verhaltens. Dabei wurde die Technologie ­gefestigt und bereits einzelne Ver­ besserungsmassnahmen abgeleitet. 2009 wurde ein KTI-Startup angemeldet sowie ein KTI-Projekt zur technischen Umsetzung der serienreifen Maschine lanciert. Die Maschine wurde nun zu einer dreiachsigen Höchstpräzisionsfräsmaschine weiterentwickelt. Entsprechend geänderter Anforderungen durch den geplanten Einsatz als Formenbau-Fräsmaschine wurden die Genauigkeit, die Tragfähigkeit und die Steifigkeit beträchtlich gesteigert. Diese Maschine wird nun auf der Prodex als Präzoplan 300 auf dem Stand der EMA GmbH ausgestellt. Die EMA GmbH ist sowohl Projektpartner im KTI-Projekt, indem sie die Hauptspindel beisteuert, als auch zukünftiger Vertriebspartner.

Das Maschinenkonzept Der Präzoplan ist eine flächig geführte dreiachsige Fräsmaschine mit


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Die Maschinenstruktur. Deutlich erkennbar ist in der Bildmitte der flächig geführte Schlitten auf dem Granitbett.

Möglichkeit zur Aufrüstung zur 4- und 5-Achs-Maschine. Die beiden horizontalen Achsen (X und Y) werden durch den flächig geführten Schlitten gebildet. Er hat eine horizontale werkstückseitige Aufspannfläche. Eine Vertikalachse (Z) trägt die ebenfalls vertikal angeordnete Motorspindel. Als Maschinenbasis dient ein gross dimensionierter Naturgranit. Er hat auf seiner Oberseite eine präzisionsgeläppte Fläche mit höchster Ebenheit, die als Führungsfläche für den flächig geführten Schlitten dient, vergleichbar mit einer Messplatte höchsten Genauigkeitsgrades. Die Maschinenstruktur ist auf ein Grundgestell montiert, welches aus einer Stahlschweisskonstruktion besteht und auf Luftfeder-Dämpfer­ elementen aufgestellt ist. Zur Erhöhung der Massendämpfung kann es mit Sand gefüllt werden.

Hohe Anforderungen an die Aerostatik Üblicherweise wird Aerostatik bei Messgeräten eingesetzt und bei Positionieraufgaben allerhöchster Präzision aufgrund der völligen Reibungsfreiheit und daher ausge-

zeichneten Wiederholgenauigkeit. Der übliche Aufbau eines aerostatisch gelagerten Schlittens hat jedoch kein grosses Potenzial für hohe Steifigkeit. Steifigkeit ist jedoch eine Hauptanforderung an Fräsmaschinenführungen, weshalb für den Präzoplan eine eigens entwickelte Aerostatik neuer Bauart zum Einsatz kommt. Unmittelbar auf dem massiven Führungsschlitten werden aerostatische Führungsbereiche mit sehr guten Notlaufeigenschaften durch eine neue Fertigungstechnologie hergestellt. Die Luftversorgung erfolgt durch etwa 500 Luftdüsen mit einem ­hydraulischen Durchmesser von 30 µm und einer Länge von 8 mm, wodurch eine laminare Strömung ermöglicht wird. Die Luftdüsen sind in patentierten Düseneinsätzen enthalten, die auf der aerostatischen Führungsfläche appliziert sind. Dadurch ist ein ausserordentlich grosses, einteiliges Luftlager auf einem einzigen, massiven Schlittenkörper serienmässig herstellbar, der ein sehr grosses Steifigkeitspotenzial bietet und sich aufgrund seiner grossen Fläche auch dynamisch sehr stabil verhält. Aufgrund der Auslegung als

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Mikrodüsenluftlager beträgt die Steifigkeit solch eines Schlittens mehrere 1000 N/µm bei einem sehr geringen Luftverbrauch von etwa 20  Nl/min und völliger Reibungsfreiheit. Mit dieser Aerostatik sind alle Führungen des X- und Y-Führungssystems bestehend aus flächig geführtem Schlitten und Traverse ausgestattet.

Antriebe und Messsystem Der Achsantrieb erfolgt in allen Achsen mittels Kugelgewindetrieben neuester Generation. Der X-Antrieb hat eine angetriebene Mutter und die Y-Achse einen Gantryverbund. Die flächige Führung ist keine Stapelanordnung, weshalb der Massenmittelpunkt des Schlittens mit der Antriebskinematik in einer Flucht liegt. Dies bewirkt eine extrem schnelle, schwingungsarme Positionierung. In allen Achsen sind Linearmassstäbe verbaut. Ausserordentlich kleine Offsets ergeben sich zwischen ihnen und dem TCP durch den niedrigen Achsaufbau im Vergleich zu ­einem gestapelten Kreuztisch. Dadurch wirken sich rotatorische Abweichungen nur in geringem Ausmass auf die Positioniergenauigkeit aus.

Innovative Achsabdeckung Das flächige Führungssystem der Xund Y-Achse wird durch ein neuartiges Schiebeblech vor eindringenden Spänen, Schmutz und Kühlschmierstoff geschützt. Ein einteiliges und somit sehr gut abzudichtendes Stahlband ist in einer Richtung zwischen einer Abstreiferanordnung geführt und in der anderen Richtung aufrollbar. Das zweiachsige Bewegungsprinzip wurde auch hier konsequent umgesetzt mit dem Vorteil eines stapelfreien, sehr niedrigen Aufbaus und sehr geringen Massen. Durch das Aufrollen kann der Bauraum der Abdeckung in einer Richtung sehr kompakt ausgeführt werden. Geometrisch bleibt viel Platz für eine steife Maschinenstruktur und für eine perfekte Ergonomie. Von vorne kann der Maschinenbediener an den Schlitten mit seinen aufgespannten Werkstücken sehr dicht herantreten, ohne sich weit in die Maschinen hineinbeugen zu müssen.

Kompakte Verkleidung Die Verkleidung ist mit knappen 2 ×  2 m sehr kompakt und umfasst aus­ ser dem Kühlgerät alle Aggregate der Maschine. Dabei ist der Unterteil als Wanne ausgeführt, in der die gesamte Maschinenstruktur hineingestellt ist. Durch diese Bauart wird die niederfrequente, dämpfende und schwingungsisolierende Aufstellung der Maschine ermöglicht, die Maschine kann innerhalb der Verkleidung auf ihren Luftfeder-Dämpferelementen frei schwingen. Ferner ist der Unterteil der Maschine als Wanne ausgeführt, was höchste Dichtigkeit gegen austretenden Kühlschmierstoff verspricht. Die Verkleidung ist Teil des Thermokonzeptes und kapselt die Maschine vollständig gegenüber Umgebungseinflüssen und gegenüber Emissionen ab. Ein Kühlschmierstoff­ aggregat ist in der Wanne untergebracht, die Späneentsorgung erfolgt in der Basisausführung durch eine gut zugängliche Späneauffangvorrichtung. Die Schutztüren können übers Eck geöffnet werden, wodurch sich der Arbeitsraum vollständig öffnet und das Werkstück sehr gut zugänglich ist. Das Ergonomiekonzept umfasst weiterhin die perfekte Arbeitsraumhöhe, sodass der Bediener ohne herunterbeugen feinste Details seiner Bearbeitung erkennen kann, was insbesondere im Einsatz als Höchstpräzisionsfräsmaschine sehr wichtig ist.

und Werkzeuge

Anstelle des Scheibenmagazins kann das System durch Kettenmagazine auf 50 und 100 Plätze erweitert werden. Die linke Seite des Arbeitsraumes ist zum automatischen Werkstückwechsel vorgesehen. Hier können unterschiedliche Beladesysteme angeboten werden. Das standardmässige Kühlschmierstoffaggregat kann durch einen Späneförderer nach hinten oder durch eine Absauganlage für anfallenden Staub bei der Bearbeitung ersetzt werden. Späne kontaktieren nicht die Maschinenstruktur, wodurch eine Trockenbearbeitung und Minimalmengenschmierung bei thermischer Stabilität ermöglicht wird. Eine Ultrapräzisionsoption ist ab Mitte 2011 verfügbar. Die ohnehin sehr gute Genauigkeit der Maschine kann noch einmal beträchtlich gesteigert werden mit einer Positioniergenauigkeit im sub-µm-Bereich. Es sind weitere zahlreiche Optionen in der modularen Bauweise vorgesehen, um die Maschine für verschiedene Anwendungen zu optimieren. So kann die Maschine zu einer idealen Formenbau-Fräsmaschine, zur dynamischen Graphitbearbeitung, zur Produktionsfräsmaschine für mittlere Serien von Hochpräzisionsteilen oder zur ergonomischen Werkstattmaschine für sehr hohe Genauigkeit konfiguriert werden. (mg)

Standardausstattung und Optionen Standardmässig ist die Maschine mit einer Arbeitsspindel mit Lebensdauerfettschmierung ausgestattet, was die Bearbeitung von Graphit und staubenden Materialien erleichtert. Die Spindel erreicht mit HSK-E40 35 000 U/min und ist mit einer Leistung von 8 kW im S6-60 % auch zum Schruppen geeignet. Die Spindel wird durch ein hysteresearmes Kühlaggregat temperiert. Auf der rechten Seite des Arbeitsraumes befindet sich ein Werkzeugwechselsystem mit 30-fachem Scheibenmagazin und schnellem Werkzeugwechsler. Aufgrund der hohen Dynamik ist eine Span-zu-Spanzeit nach VDI2582 von 2,5  s möglich.

Die Langversion dieses Beitrages mit zusätzlichen Informationen zur flächigen Führung und den technischen Daten der Maschine gibt es unter www.technica-online.ch unter Technica Plus.

Infos JAUMANN-Werke 8057 Zürich 076 289 05 23 jaumann@jaumann-werke.com Prodex: Halle 1.1, Stand L13 inspire AG 8092 Zürich 044 632 40 73 www.inspire.ethz.ch

11-10  technica  51


Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Werkzeugmaschinen

Bearbeitungszentren für anspruchsvolle Anwendungen

Vom Zerspanen zum «Mecaneering» Anspruchsvolle Bearbeitungsaufgaben in der gebotenen Qualität durchzuführen, verlangt nach ausgewiesenem Fachpersonal und nach einem adäquaten Maschinenpark. Doch am Ende gehört schon noch etwas mehr dazu … «Wir sehen uns als Chirurgen der Mechanik …», lautete das Eingangsstatement von Charles Locher, das vom Partner Roland Häderli, beide Geschäftsleiter der KL Locher Mechanik AG in 3512 Walkringen, noch um den Zusatz ergänzt wurde, dass man sich nicht einfach als Zerspanungs- und ProduktionstechnikDienstleister, sondern «als Mecaneering-Spezialist» versteht. Anlässlich einer Reportage über das HorizontalBearbeitungszentrum H.Plus-300 von Matsuura (in der Schweiz vertreten durch Newemag AG, 6343 Rotkreuz), das vor einiger Zeit bei KL Locher Mechanik installiert wurde, fielen diese Worte der beiden sehr bescheiden gebliebenen Praktiker, die

Autor Edgar Grundler, Allensbach Redaktor Technica

mit 21 Fachkräften mechanische Teile für die unterschiedlichsten Branchen fertigen. Jedoch geschieht das hier eben ein bisschen anders, was nicht zuletzt auch daran abzulesen ist, dass die KL Locher Mechanik AG nach DIN EN ISO 9001:2000 (Herstellung und Montage von mechanischen Teilen) und weitergehend auch nach DIN EN ISO 13485:2003 (Herstellung und Montage mechanischer Medizintechnikteile) zertifiziert ist. Dabei war dieser Weg keineswegs vorprogrammiert, als sich der Seniorchef Karl Ludwig Locher im Jahr 1979 dazu entschloss, die alteingesessene mechanische Reparaturwerkstatt seines Vaters zu übernehmen, denn damals bildeten auch Motorradund Autoreparaturen sowie die Herstellung von Motorradkomponenten einen Teil des Geschäfts. Ab 1987 erfolgte dann der Einstieg in die Auftragsfertigung, wobei die Beschaf-

Gesamtansicht des kompakten Horizontal-Bearbeitungszentrums H-Plus-300 Matsuura mit dem Palettenspeicher (im Vordergrund) und dem Werkzeugmagazin (rechts).

52  technica  11-10

fung eines 4-Achsen-Bearbeitungszentrums plus Teilapparat als 5. Achse im Jahr 1986 als Grundstein diente. Wer schon Mitte der 80er-Jahre die 4- und 5-achsige Präzisionsbearbeitung grösserer Werkstücke auf einer Maschine mit X = 1000, Y = 600 und Z = 650 mm praktizierte, der hat wohl Weitblick bewiesen, und an dieser Vorwärts-Philosophie hat sich unter Führung der«Junioren» Charles Locher und Roland Häderli bis heute nichts geändert.

Mecaneering als Dienstleistungspaket Längst hat sich das Geschäft in andere Bereiche entwickelt und so steht KL Locher AG heute für Spanabhebende Bearbeitung von kubischen und rotationssymmetrischen Teilen sowie Schweisskonstruktionen und Baugruppen. Jedoch ist man nicht nur als Zulieferer tätig, sondern es gibt auch noch eine eigene Produktlinie Schweiss- und Einstelllehren für den Geländerbau, die in der mechanischen Fertigung für eine Grundauslastung sorgt. Den Hauptpart aber stellt das «Mecaneering», sprich die komplette Dienstleistung ab der Beratung über Tests und Machbarkeitsstudien bis zur Klein- und Mittelserienfertigung von Teilen und Baugruppen für die Branchen Maschinenbau, Lebensmitteltechnik, Me­dizintechnik, Vorspann- und Hebe­technik, Spezialbau und Energie­technik dar. Folgerichtig gilt es, auch unterschiedlichste Werkstoffe wie Stahl, Edelstahl, NE-Metalle und Alu zu verarbeiten und dies geschieht mittels modernem CNC-Maschinenpark. Das Hauptaugenmerk liegt mit etwa 80 % Anteil auf der Fertigung ab 1 und bis 200 Werkstücken und rund 20 % betreffen Aufträge mit 200 bis 5000 Stück. Entsprechend flexibel müssen die Werkzeugmaschinen und überhaupt das ganze Fertigungstechnik-


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Equipment ausgelegt sein, zumal im Normalfall einschichtig mit Bedienung und in der zweiten Schicht dann unbemannt gefertigt wird. Da KL Locher mit den Kunden langjährige partnerschaftliche Beziehungen unterhält, kommt es auch oft zu Wiederholaufträgen, was in der Ausrüstung zu berücksichtigen ist. Dies verdeutlicht besonders das schon eingangs erwähnte CNC-Horizontal-Bearbeitungszentrum H.Plus-300 N, das im Boomjahr 2008 angeschafft und zum Anfang des Krisenjahres 2009 in ­Betrieb genommen wurde. Das Hori­zontal-Bearbeitungszentrum H.Plus 300 N ist mit seinem Palettenwechsler (2 Paletten), dem Werkzeugmagazin (Standard sind 51 Plätze), der HSC-Spindel mit 15 000 min-1, dem B-Achsen-Rundtisch und der Fanuc-Steuerung G-Tech 30 grundsätzlich schon gut ausgerüstet für die flexible Auftragsfertigung. Charles Locher und Roland Häderli gingen jedoch deutlich weiter und orderten zum Bearbeitungszentrum einen Paletten-Rundspeicher für 15 Paletten (300 × 300 mm) sowie zusätzliche Werkzeugmagazin-Racks, womit bei Bedarf dann auf insgesamt 320 verschiedene Werkzeuge zurückgegriffen werden kann. Mit Verfahrwegen von X = 500, Y = 560 und Z = 500 mm sowie einem B-AchsenBewegungsbereich von 360° plus den Werkzeugmöglichkeiten und dem Paletten-Wechselsystem ergeben sich für KL Locher und damit für die Kun-

Roland Häderli, Geschäftsleiter KL Locher Mechanik AG, vor einem Rack des grossen Werkzeugmagazins mit 320 Plätzen.

Palettenrüstplatz für die Beladung bzw. Entnahme von Werkstücken während der Bearbeitung.

Roland Häderli (links) und Charles Locher (rechts), Geschäftsleiter der KL ­Locher Mechanik AG, in der Mitte Alois Krummenacher, Verkauf Newemag AG. Auswahl an Werkstücken unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrades aus verschiedenen Werkstoffen.

Der grosszügigen Arbeitsraum der H.Plus-300 mit dem B-Achsen-Rundtisch und einer aufgespannten Wechselpalette mit Mehrfach-Spannturm.

54  technica  11-10


Werkzeugmaschinen  |  Werkzeugmaschinen

den grosse Freiräume für die hoch flexible und schnell nach Prioritäten umzustellende Teilefertigung.

Mehr Bearbeitungs- und Termin-Flexibilität Charles Locher führte dazu aus: «Wir haben einen grossen Werkzeugspeicher gewählt, um mit einer umfassenden Ausstattung und wenigen Umrüstungen ein grosses Teilespektrum bearbeiten zu können. Dies beinhaltet zum einen viele Wiederholteile und zum anderen eine Grundausrüstung an häufig benötigten Werkzeugen. Dadurch können wir bei Wiederholteilen meistens sofort starten und kommen bei neuen Teilen auf kurze Rüstzeiten, wodurch sich die produktiven Maschinenlaufzeiten pro Schicht entsprechend steigern lassen. Wir nutzen die Flexibilität der Matsuura H.Plus-300 N maximal aus, indem wir konsequent Mehrseitenbearbeitung praktizieren und die Teile fertig von der Maschine kommen, selbst wenn sie eine Minute länger laufen, als wenn wir umspannen würden. Ausserdem ist die Qualität dann noch besser.» Dass dem in der Tat so ist, bestätigt Roland Häderli: «Die praktisch voll nutzbare Dynamik der H.Plus-300 N hat uns dazu bewogen, auch die Entgratarbeiten mit Sticheln auf der Maschine durchzuführen. Das heisst im Klartext, dass die Teile wirklich fertig und ohne manuelle Entgratarbeiten machen zu müssen, von der Maschine fallen, was natürlich auch für die in der Nacht produzierten Teile gilt.» Dass das Bearbeitungszentrum deshalb auch mit einer hohen technischen Verfügbarkeit aufwarten muss, versteht sich bei KL Locher AG von selbst. Seit der Beschaffung des Grossteile-Bearbeitungszentrums im Jahr 1986 wird der Liefer- und Servicepartner Newemag AG nicht zuletzt auch deswegen immer wieder ins Boot genommen, «weil die Drehmaschinen, das Grossteile-Bearbeitungszentrum und schliesslich die Bearbeitungszentren wesentliche Bausteine unserer Strategie darstellen, den Kunden nicht nur zerspantechnische Leistungen, sondern verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten hoch flexibel zur Verfügung stel-

len zu können. Das ist nicht zuletzt mit der H.Plus-300 N der Fall, weshalb das nicht die letzte Investition in eine Matsuura-Maschine sein dürfte. Für uns ist die Ausrüstung von Maschinen mit Palettenspeicher und grossen Werkzeugmagazinen die Zukunft, denn nur so können wir den Anforderungen der Märkte dauerhaft begegnen.» (bf)

und Werkzeuge

Infos Matsuura-Maschinen:

ZerspantechnikDienstleistungen:

Newemag AG 6343 Rotkreuz 041 798 31 00 info@newemag.ch www.newemag.ch

KL Locher Mechanik AG 3512 Walkringen 031 701 01 31 info@kl-locher.ch www.kl-locher.ch

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Wir stellen aus: SPS/IPC/DRIVES 2010 Nürnberg, Halle 4A, Stand 341 vom 23.–25.11.2010

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Werkzeugmaschinen und Werkzeuge  |  Werkzeuge

Werkzeuginnovationen für das Bohren

Wenn die Löcher grösser werden sollen Erweiterter Durchmesserbereich bei den Xtra.tec Point Drill-Bohrern mit Wechselspitze und Optimierung des Aufbohrens mit spezieller Wendeplatte – das sind zwei Werkzeuginnovationen, mit denen Walter das Bohren grösserer Durchmesser vereinfacht.

D

ie Xtra.tec Point Drill-Bohrer mit Wechselspitze haben seit ihrer Markteinführung zahlreiche Programmergänzungen erfahren. Walter folgt regelmässig vielen Kundenwünschen mit neuen Durchmessern oder Bohrtiefen. Diese Entwicklung setzt sich fort: Die Obergrenze für den Bohrungsdurchmesser liegt nun bei 38 mm. Die Xtra.tec Point Drills zählen hinsichtlich Performance und Bohrungsqualität zu den Spitzenbohrern auf dem Werkzeugmarkt. Das liegt vor allem an den geschliffenen Wechselspitzen aus Tiger.tec-Schneidstoffen, den Hochgenauigkeits-Prismensitzen im Bohrerkörper und der bombenfesten Fixierung. Im Durchmesserbereich bis 24 mm erreicht die 10 × D-Variante – Typenbezeichnung B4010 – mittlerweile den Tieflochbereich. Die Varianten für die Bohrungstiefen 3 × D, 5 × D

und 7 × D – Typenbezeichnungen B4013, B4015 und B4017 – waren bislang für Bohrungsdurchmesser bis 32 mm verfügbar. An dieser Stelle setzt eine Programm­ ergänzung an, auf die viele Anwender aus dem allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau und verwandten Sparten gewartet haben: Bis 7 × D ist ab sofort der Bohrungsdurchmesser 38  mm die neue Obergrenze. Die Spanne zwischen 32 und 38 mm wird durch zahlreiche wichtige Zwischengrös­ sen abgedeckt. Walter liefert für diesen erweiterten Durchmesserbereich zunächst die Wechselspitze Typ 6003 für nicht rostende Stahlsorten, schwer zerspanbare Werkstoffe sowie lang spanende Baustähle. Weitere Wechselspitzen dieser Bohrungsgrössen werden folgen. Zu den Merkmalen des Typs 6003 gehört eine PVD-Monolayerbeschichtung auf Titan-Aluminiumnitrit-Basis,

Das Kennzeichen der neuen Aufbohrwendeplatte mit Geometrieform E47 ist eine variabel gestaltete Spanmulde hinter der Schneidkante. Die Wendeplatte eignet sich damit für wechselnde Spantiefen.

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Die Xtra.tec Point Drills mit Bohrerlängen von 3 × D bis 7 × D gibt es künftig bis 38 mm Durchmesser.

abgestimmt auf die genannten Werkstoffe. Zwei weitere Eigenschaften sind gerade beim Vollbohren grosser Durchmesser wichtig: ein leichtes Anbohren und ein möglichst weicher Schnitt, der auch den Einsatz auf leistungsschwächeren Maschinen erlaubt. Diese Eigenschaften wurden beispielsweise durch eine moderate Schneidkantenverrundung und eine besondere Gestaltung der Ausspitzung berücksichtigt.

Perfekte Späne aus der Bohrung Beim Aufbohren sieht Walter noch reichlich Optimierungspotenzial. Daher hat der Tübinger Werkzeughersteller für die Aufbohrsysteme Walter Boring Medium und Walter Boring Maxi eine neue Wendeplatte mit der Aufbohrgeometrie E47 ins Programm aufgenommen. Ein herausragendes Merkmal der Wendeplatte spielt eine entscheidende Rolle für eine optimierte Qualität und Performance: Hinter der Schneidkante befindet sich eine variabel ausgelegte Spanmulde, die sowohl bei kleinen wie auch bei grösseren Spantiefen für eine perfekte Spanbildung sorgt. Dieser Vorteil zahlt sich vor allem bei wechselnden Schnitttiefen aus, beispielsweise bei der Bearbeitung vorgegossener Bohrungen. Egal wie weit sich die Schneide im Eingriff befindet, sie erzeugt stets einen perfekten Span. Die neue Wendeplatte wird als umfangsgesinterte Ausführung in der Grundform CC hergestellt. Die Geometriebezeichnung E47 steht

für eine Universal-Aufbohrgeometrie mit 15 Grad Spanwinkel, mittlerer Schneidkantenverrundung und 7 Grad Freiwinkel. Dank gerade ausgelegter Schneidkante ist die Bearbeitung formgenauer Schultern mit typischerweise 90 oder 75  Grad ohne Profilverzerrungen möglich. Die E47-Wendeplatte wird in drei Schneidstoffvarianten angeboten. Die CVD-Tiger.tec-Sorte WPP20 ist die erste Wahl bei Guss und Stahl. Für schwierigere Bearbeitungsbedingungen stehen die PVD-Tiger.tec-Qualitäten WSM20 und WSM30 zur Verfügung. Diese Schneidstoffe bieten extrem hohe Zähigkeiten und eignen sich für Stahl, nicht rostenden Stahl und schwer zerspanbare Werkstoffe. Unterbrochene Schnitte, wie sie häufig beim Aufbohren vorkommen, stellen für diese Sorten kein Problem dar. Die neue Wendeplatte wurde für die Werkzeugsysteme Walter Boring Medium und Walter Boring Maxi entwickelt. Beide Systeme decken den kompletten Aufbohrbereich von 20 mm bis 640 mm ab. Die Kombination aus Werkzeug, Tiger.tec-Schneidstoff und Geometrieform E47 gewährleistet dabei eine maximale Prozess­ sicherheit bei kürzester Bearbeitungszeit. (mg)

Infos Walter (Schweiz) AG 4501 Solothurn 032 617 40 72 service.ch@walter-tools.com www.walter-tools.com


Fachmessen  |  Automations-

und Antriebstechnik

SPS/IPC/DRIVES 2010, Nürnberg, 23.–25. November 2010

Ausstellungsfläche auf Rekordniveau Mit 90 000 m² Ausstellungsfläche erreicht die SPS/IPC/DRIVES in diesem Jahr die Rekordmarke von 2008 und damit den Stand vor der Wirtschaftskrise. Rund 1300 Aussteller präsentieren in diesem Jahr ihre Produkte und Dienstleistungen. Alle Neuheiten der elektrischen Automatisierung sind auf der SPS/IPC/DRIVES zu sehen. Viele Unternehmen haben Produktpremieren für die Veranstaltung angekündigt. Die Hallen der SPS/IPC/DRIVES sind nach Themen gegliedert, um das umfassende Angebot übersichtlich darstellen zu können.

Aus dem umfangreichen Angebot gehen auch die Sonderthemen der SPS/IPC/DRIVES 2010 hervor: «Energieeffizienz», «Industrial

Die Schwerpunkte der Hallen: Halle 1, 2 und 4: Elektrische Antriebstechnik / Motion Control und Steuerungstechnik Halle 4A: Sensorik Halle 5: Mechanische Systeme und Peripherie und Steuerungstechnik Halle 6: Steuerungstechnik Halle 7: Sensorik und Steuerungstechnik Halle 7A: Sensorik und Software Halle 8, 9 und 10: Steuerungstechnik und Interfacetechnik

Identification» und «Safety and Security». Zu diesen wichtigen, aktuellen Themenfeldern werden zahlreiche Exponate auf den Ausstellungsständen zu sehen sein, sowie Vorträge im Forumprogramm und im Kongress. Die Gemeinschaftsstände «wireless in automation», «Open Source meets Industry» und «AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik» liefern den Besuchern einen schnellen Überblick zum jeweiligen Thema. Die Messe bleibt weiterhin am Dienstag und Mittwoch bis 19 Uhr geöffnet. Anla-

genautomatisierung, elektrische Antriebe und industrielle Kommunikation sind die Schwerpunkte des parallel zur Messe stattfindenden Kongresses. Erstmalig werden beim Kongress der SPS/IPC/DRIVES 2010 zwei Young Engineer Awards verliehen. Ausgezeichnet werden die je besten Beiträge aus den Bereichen Automation und Drives. Die offizielle Preisverleihung erfolgt auf einer Abendveranstaltung am 24. November 2010. (mg)

Infos Mesago Messemanagement GmbH D-70178 Stuttgart +49 711 61946-0 info@mesago.com www.mesago.de

Kostengünstige, einfache Achssteuerung

Rockwell Automation stellt mit seinem Komponenten-Servoantrieb Allen-Bradley Kinetix 3 eine Lösung vor, mit der Maschinenbauer für einfache Anwendungen die Komplexität herkömmlicher Servolösungen umgehen können. Der Antrieb ist schon ab 50 W Leistung verfügbar und erlaubt es, die einzelnen Achsen flexibel auf den tatsächlichen Leistungsbedarf einer Maschine abzustimmen. So können Abmessungen und Kosten minimiert werden. Dank seiner kompakten Konstruktion eignet sich der Antrieb ideal für Maschinen,

die weniger als 1,5 kW Leistung und ein Kurzzeit-Drehmoment bis zu 12,55 Nm erfordern. Beispiele hierfür sind im Taktverfahren arbeitende Form-/Füll-Siegelmaschinen, Rundschalttische, medizinische Geräte, automatisierte Laborausrüstung und die Halbleiterher­ stellung. Oliver Haya, Produktmanager bei Rockwell Automation, beschreibt die Situation wie folgt: «Die Hersteller sehen sich heute mit erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert. Während weniger Kapital für die Beschaffung neuer Ausrüstung verfügbar ist, erwarten die Anwender Lösungen, die einfacher anzuwenden sind, weniger Stillstandszeiten aufweisen und sich schneller bezahlt machen. Maschinenbauer können eine kostengünstige, einfach einzusetzende und zu wartende Achssteuerungslösung für Anwendungen mit wenigen Achsen realisieren, indem sie den neuen Servoantrieb Kinetix 3 mit einer

­ llen-Bradley MicroLogix-KleinA steuerung kombinieren.» Der Komponentenantrieb Kinetix 3 lässt sich mithilfe von Allen-Bradley UltraWare einfach konfigurieren. Diese kostenlose Software ist Bestandteil des Kinetix Accelerator Toolkit. Weiter vereinfachen lässt sich die Konfiguration durch die automatische Motorerkennung, die bei den rotierenden Motoren der Allen-Bradley TL-Serie, den Elektrozylindern der TL-Serie sowie den linearen Servomotoren der ­Serien LDL und LDC funktioniert. Weitere Funktionen in Kinetix 3 sind die Online-Vibrationsdämpfung, das fortschrittliche Auto-Tuning und die kürzere Einschwingzeit. Letztere verkürzt die Einrichtzeit, indem viele Schritte des Kommissionierungsprozesses praktisch wegfallen. Über den Modbus oder seine digitalen Eingänge kann der Antrieb bis zu 64 Punkte indexieren. Als weitere Vereinfachung für den Anwender lässt sich der Antrieb in

eine vernetzte Komponentenlösung einbinden. Die Connected Component Building Blocks (CCBB) für Kinetix 3 umfassen CAD-Zeichnungen, Layouts, Stücklisten, Codebeispiele und Bildschirmdarstellungen für die Benutzeroberfläche. Geboten wird überdies die Fähigkeit zur Ausführung von Indexierungsvorgängen für drei Achsen über das Modbus-Netzwerk mithilfe der Steuerung MicroLogix 1400, der HMI-Komponente AllenBradley PanelView sowie Motoren der TL-Serie.

SPS/IPC/Drives: Halle 9, Stand 205 Rockwell Automation AG 5000 Aarau 062 889 77 77 www.ab.com/motion www.rockwellautomation.ch marketing.ch@ra.rockwell.com

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Automations- und Antriebstechnik  |  Antriebstechnik

Zum Titelbild Kompaktgetriebe werden leiser und leistungsstärker

Auch wer Power braucht, kann seine Ruhe haben Bei der Entwicklung von leistungsstarken Kleingetrieben blieb bis anhin der Komfort sehr oft auf der Strecke. Mit dem Koax­drive von Maxon Motor wird nun aber ein neues – flüsterleises – Kapitel eingeläutet. Erstmalig steht nicht nur ein stark miniaturisiertes und sehr leistungsstarkes, sondern gleichzeitig äusserst geräuscharmes Getriebe zur Verfügung.

Maxon-Motor-Koaxdrive KD 32 1-stufig (links) und 2-stufig.

D

er Forderung des Marktes nach Antrieben mit verminderter Geräuschentwicklung begegnete die Industrie in der Vergangenheit mit eher klassischen Konzepten. Die Lösungsansätze basierten in der Regel auf modifizierten Standardplanetengetrieben. Dabei wurde beispielsweise die motorseitige Eingangsstufe mittels Kunststoffplanetenrädern und geringer Eingangsdrehzahl realisiert, was zu deutlich re­duzierter Leistung führte. Oder es kamen Schnecken- oder Hybrid­ getriebe zum Einsatz. Hybridgetriebe – die Kombination eines motorseitigen Schneckengetriebes mit einem nachfolgenden Stirnrad- oder Planetengetriebe – weisen dabei den Nachteil eines geringen Wirkungsgrades im Schneckentrieb auf und tragen dabei wesentlich zu einem schlechten Gesamtwirkungsgrad bei. Viele Applikationen – beispielsweise patientennahe Anwendungen in der Medizintechnik

– erfordern jedoch beides: hohe Leistung und minimales Laufgeräusch.

Stark und trotzdem leise soll es sein Maxon Motor hat diese Marktan­ forderung aufgenommen und einen völlig neuen Ansatz gewählt. Das Resultat der Entwicklung ist eine eigenständige Getriebeklasse: Der MaxonMotor-Koaxdrive. Koaxdrive steht dabei für «koaxiales Getriebe», welches (ähnlich einem Planetengetriebe) über eine achsengleiche Anordnung von Eingangs- und Ausgangswelle verfügt. Aus konstruk-

Autoren Stefan Westholt (stellvertretender Leiter Entwicklung Getriebe) und Carsten Horn (Leiter Business Unit Getriebe)

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Schalldruckpegel.

tiver Sicht ist der Koaxdrive eine Kombination aus Schnecken- und Planetengetriebe. Dabei ist es Maxon Motor gelungen, Vorteile und Vorzüge aus beiden Welten zu vereinen. So produziert das eingesetzte Schneckengetriebe keinen (für gerade Verzahnungen typischen) Zahneingriffsstoss, der als eine der Hauptursachen für die Geräuschentwicklung in Getrieben verantwortlich ist. Auch die gewählte Materialkombination für Schnecke und Schneckenrad wirkt sich in diesem Zusammenhang besonders positiv aus. Die an ein Planetengetriebe erinnernde Charakteristik resultiert in vorteilhaften geometrischen Eigenschaften; eine sehr kompakte Bauform und eine optimale Leistungsverzweigung innerhalb des Getriebes. Der prinzipielle Aufbau des Koaxdrive entspricht grundsätzlich einem Planetengetriebe mit Sonnenrad, mehreren Planetenrädern und Hohlrad. Anstelle eines Sonnenrades kommt im Koax­ drive eine Schnecke zum Einsatz, welche drei schräg verzahnte KunststoffPlanetenräder antreibt, die sich im gerade verzahnten Hohlrad abwälzen.


Eine der Herausforderungen, die es zu lösen galt, war die um 90° zueinander versetzten Verzahnungsrichtungen von Schnecke und Hohlrad. Dies wurde durch eine aufwändig konstruierte Anordnung der Planetenräder gelöst, welche über einen Schrägungswinkel und winklig zur Antriebsrichtung stehende Achsen verfügen. Zusammen mit dem Schrägungswinkel der Schnecke resultiert daraus der erforderliche Achswinkel von 90°. Die Schnecke verfügt über eine eigene, vom Motor unabhängige, auf hohe Drehzahlen ausgelegte Lagerung. Das Motordrehmoment wird über eine neu entwickelte Kupplung aufs Getriebe übertragen, welche auf grosse Verdrehsteifigkeit, hohe Lebensdauer und die Übertragung von hohen Drehzahlen bei geringem Bauraum ausgelegt wurde. Zusätzlich bietet die gewählte Konstruktion einige weitere Vorteile: • einfache Schnittstelle; alle ­Motoren können getriebeseitig identisch ausgeführt werden • geringe Vibrationen; ­Schwingungen werden eliminiert • thermische Entkopplung; ­Antriebsund Getriebeteil sind physikalisch getrennt, die Wärmeübertragung vom Motor in das ­Getriebe wird stark reduziert Die separate Lagerung der Schnecke ermöglicht (neben der Aufnahme hoher Axialkräfte) hohe Drehzahlen. Dies mit dem Resultat, dass der Maxon-Motor-Koaxdrive selbst bei Eingangsdrehzahlen von bis zu 8000 min-1 nahezu geräuschlos läuft. Die Ausführung der Koaxial-Stufe als

Charakteristika/Eckdaten/Kennwerte Geräuschentwicklung Ein grosses Anliegen und stetiger Begleiter während der gesamten Entwicklung war der Fokus auf einen geräusch­armen Lauf; der mit einem Koaxdrive ausgerüstete Antrieb sollte im Betrieb als leise, diskret und nicht störend empfunden werden. Das Resultat darf sich auch in diesem Aspekt sicherlich sehen lassen. Denn Laufruhe und Geräuschbelastung können – auch unter maximaler Last und mit hohen Eingangsdrehzahlen – als sehr bemerkenswert umschrieben werden. In Vergleichsuntersuchungen mit nahezu allen auf dem Markt als «geräuschlos» und «geräuschreduziert» erhältlichen Getrieben hat der Koaxdrive KD 32 von Maxon Motor mit Abstand die besten Messwerte gezeigt. Lebensdauer Der Koaxdrive erreicht auch unter hohen Belastungen eine typische Nutzungsdauer von über 1000 Stunden (Basis: maximal zulässige Drehzahl antriebsseitig, maximal mögliches Drehmoment abtriebsseitig, dauerhaft in eine Drehrichtung wirkende Last). Wirkungsgrad Der Wirkungsgrad des Schneckentriebes kann als sehr hoch angesehen werden. Er ist abhängig von der Gangzahl der Schnecke und resultiert typischerweise wie folgt: 3-gängig (i = 11): 85 % 2-gängig (i = 17): 75 % 1-gängig (i = 33): 75 % Der Gesamtwirkungsgrad des Getriebes wird stark von den nachfolgenden Planetenstufen mitbestimmt und liegt zwischen ca. 80 % (i = 11) und 55 % (i = 1091). Aus dem hohen Wirkungsgrad ergibt sich auch, dass die Getriebe rückdrehbar sind, also über keine Selbsthemmung verfügen.

Spindeln Muttern Führungen Lineareinheiten

Robustheit Die Konstruktion des Koaxdrive kann als widerstandsfähig und unempfindlich gegen äussere Einflüsse bezeichnet werden. Er erzielt die gleichen Resultate wie Standardgetriebe der GP32-Baureihe.

in sich geschlossene Baugruppe macht es möglich, dass der Koaxdrive auf einfachste Weise eingebaut oder mit zusätzlichen Planetenstufen kombiniert werden kann. Verschiedene Ausführungen und eine grosse Auswahl an Untersetzungen decken dabei ein weites Applikationsfeld ab. (bf)

Infos

Technische Daten.

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Automations- und Antriebstechnik

| Fluidik

Übergeordnete Steuerung lädt Druckluftspeicher zum schlagartigen Abkühlen von Metallen in Härterei

Druckwechsel auf Knopfdruck

Druck kostet – deshalb wird der Druck in der Kompressorstation so weit wie möglich heruntergefahren. Dieses von der Theorie her richtige Prinzip stösst in der Praxis schnell an seine Grenzen. Dann nämlich, wenn einzelne Prozesse einen höheren Druck fordern, welcher stark von der «normalen» Betriebsdruckluft abweicht. Vor dieser Herausforderung stand die Härterei Gerster AG aus Egerkingen, die für ihren eigens entwickelten Kühlprozess für Metalle einen genau definierten Druck vorgab.

D

ie Härterei Gerster AG ist seit 1950 der Spezialist für technische Wärmebehandlungen mit internationaler Kundschaft. Das vielfältige Verfahrensangebot bietet für jede Art von Wärmebehandlungs-

stücken von mehreren Tonnen für Maschinen und Walzen. Die Firma Gerster benötigte schon in der Vergangenheit viel Druckluft – aber nicht konstant. 2- bis 3-mal pro Woche und dann auch nur für kurze Zeit. Wenn

Steuerung von mehreren Druckluftnetzen.

problemen individuelle Lösungen. Wärmebehandelt werden kleinste Teile für Uhren oder für die Augenchirurgie bis zu sehr grossen Werk-

Autor Tai Moser Product Manager Optimization

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in der Härterei Gerster der Kühlprozess eingeleitet wird, laufen vier Kompressoren auf Volllast, und der Druck muss manuell auf 8,5 bar angehoben werden, weil sonst ein Netzdruck von 6 bar ausreicht. Das lästige Umstellen der Drücke an den vier einzelnen Kompressoren, die in der entfernten Druckluftstation untergebracht sind, veranlasste die Härterei

zum Handeln. In Zusammenarbeit mit Atlas Copco entschied man sich für eine übergeordnete Steuerung, die bei Bedarf die vier Kompressoren automatisch startet und den Druck von 6 bar auf 8,5 bar anhebt und nach Abschluss des Prozesses den Druck wieder absenkt. Möglich macht dies ein weiteres Druckband, welches auf der übergeordneten Steuerung einprogrammiert und hinterlegt wurde. Durch einen potenzialfreien Kontakt oder durch die eingebaute Zeitschaltuhr kann der Druckbandwechsel eingeleitet werden. Die Montage der zentralen Steuerung mit eigenem Gehäuse und Stromversorgung ist flexibel und kann nach Kundenwunsch überall angebracht und einsatzbereit gemacht werden. Die Vernetzung der einzelnen Kompressoren und des zusätzlichen Equipment wie z. B. Trockner, Klappen, Ventile und Sensoren erfolgt über ein CAN-Bussystem. Leitungslängen über 250 m sind bei Atlas Copco kein Problem. Mithilfe der Glasfasertechnologie sind Entfernungen nahezu unbegrenzt. Zusätzlich kann das Signal über verschiedene Feldbussysteme wie Profibus, Modbus und Ethernet/IP zu einer Leitwarte geleitet werden. Hierdurch werden konsequent Betriebskosten eingespart – Schluss mit überflüssigem Aufsuchen von Maschinen und zeitraubender Umprogrammierung. Die übergeordnete Steuerung bündelt alle Betriebsparameter der einzelnen Kompressoren auf einen 14˝ grossen übersichtlichen Farbbildschirm, welcher durch Antippen bedient werden kann. Schnell ist der aktuelle Status der Kompressoren ermittelt. Wartungsintervalle können einfach abgeglichen werden, und alle sicherheitsrelevanten Ereignisse werden gespeichert. Der zentrale Optimierungsansatz der übergeordneten Steuerung ES130


Druckoptimierung durch zentrale Steuerung.

von Atlas Copco ist die signifikante Minimierung des Druckbandes und die Absenkung des Netzdruckes im gesamten System. Eine Reduktion des Netzdruckes um 1 bar resultiert in ca. 7 % Energieersparnis. In einer herkömmlichen Installation mit mehreren Kompressoren sind die Beund Entlastungsdrücke der einzelnen Kompressoren in einer Kaskade geschalten. Dies verhindert, dass mehrere Kompressoren gleichzeitig starten bzw. belasten. Dadurch wird nicht nur die Möglichkeit eingeschränkt, sich eng an den erforderlichen Druck anzupassen, sondern es wird zusätzlich ein breites Druckband erzeugt. Die Folge: Energie wird verbraucht, ohne tatsächlich benötigt zu werden. Mit den übergeordneten Steuerungen von Atlas Copco wird basierend auf der Veränderung des an der

Abnahmestelle gemessenen Netzdruckes stets der optimale Energiemix der Kompressoren gewährleistet. Ein Versetzen der Druckwerte ist daher nicht notwendig. Das daraus resultierende Druckband ist wesentlich schmaler und näher am gewünschten minimalen Netzdruck als bei einem nicht geregelten System. Somit wird der Energiebedarf der Kompressorinstallation mit der übergeordneten Steuerung ES130 im Vergleich zur herkömmlichen Installation deutlich reduziert. ES130 kann mit AirConnectTM, einem sehr einfach zu bedienenden Fernüberwachungs- und Analysesystem, ergänzt werden. AirConnectTM überwacht alle Parameter der Drucklufterzeugung. Im Fall einer Warnung oder Störung wird die zuständige Person sofort per SMS oder E-Mail benachrichtigt. Mit der Visualisierung wird der Status der Druckluftzentrale bequem per Mausklick auf einem Bildschirm angezeigt. Die Archivierung der Daten erfolgt beim Kunden oder auf einem Server von Atlas Copco. (bf)

Infos Atlas Copco (Schweiz) AG Kompressoren und Druckluftaufbereitung 2557 Studen 032 374 14 02 www.atlascopco.ch kompressoren@ch.atlascopco.com Adrian Winzenried an der Steuerung.


Automations- und Antriebstechnik

| Automation

Systeme für die mobile Automation

Mechatronik wird mobil Die stetig wachsende Zahl mechatronischer Einheiten in der mobilen Automation zeigt es mehr als deutlich. Immer komplexer werdende Technologien machen es erforderlich, dass einzelne Soft- und Hardwarekomponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Der Trend ist klar: Der Systemgedanke setzt sich auch im Bereich der mobilen Automation durch.

D

er Bereich der mobilen Automation von Landmaschinen, Kommunalfahrzeugen und Baumaschinen wurde, im Gegensatz zum Pkw- oder Lkw-Markt, noch vor einigen Jahren eher stiefmütterlich behandelt. Dies hat sich in der letzten Zeit erheblich geändert. Dazu beigetragen haben im Landmaschinen-

beziehungsweise zu regeln. Dafür sind in Zukunft aufeinander abgestimmte Automatisierungssysteme gefragt.

nehmens Control Developments, jetzt Jetter UK, verfügt Jetter auch über das Know-how im Bereich der Steuerung von Hydraulikelementen.

Auf Erfahrung gebaut

Spezielle Anforderungen

Die Jetter AG ist seit dreissig Jahren in der industriellen Automation und seit etwa acht Jahren in der mobilen

Bei den Systemanforderungen ist der Vergleich zwischen mobiler Automation und der industriellen Automation nur bedingt möglich. Aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen gelten für die Steuerungshardware ausserordenliche Richtlinien. Als typischer Eingangsspannungsbereich wird 8–32 VDC gefordert. Zusätzlich wird eine robuste Gehäuseausführung, die Schutzart IP67 und ein Betriebstemperaturbereich von –30 bis +85 °C verlangt. Auch die Anforderungen an die Steuerungssoftware sind vielseitig und anspruchsvoll. Für landwirtschaftliche und Kommunalfahrzeuge bedeuten intelligente Traktionskontrollen mehr Fahrkomfort und mehr Ökonomie, da trotz höherer Arbeitsgeschwindigkeit der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden kann. Zur Optimierung des Saatgutes, Düngers und der Pflanzenschutzmittel sollen die Steuerungen in der Lage sein, über GPS praktisch auf den cm² genau die richtige Menge zu dosieren. Im Bereich der Kommunalfahrzeuge und Baumaschinen geht es häufig darum, Hydraulikantriebe mit grossen Kräften optimal zu steuern beziehungsweise zu regeln. Bei diesen Systemen stehen auch erhöhte Anforderungen an die Systemstabilität und an die Sicherheit im Vordergrund.

Durch die zunehmende Komplexität der Automatisierung von mobilen Arbeitsmaschinen ist das Zusammenspiel aller Komponenten zu einem einheitlichen System von grösster Bedeutung.

bau nicht zuletzt die von der Europäischen Union gestellten gesetzlichen Bestimmungen an die Agrarwirtschaft. Im Bereich der Kommunalfahrzeuge und Baumaschinen geht es häufig darum, Hydraulikantriebe mit grossen Kräften optimal zu steuern

Autor Andreas Leu, Technisches Marketing und Seminare, Jetter AG

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Automation tätig. Die in dieser Zeit gewonnenen Erfahrungen flossen konsequent in die Entwicklung der Steuerungssysteme für die mobile Automation ein. Waren es bis vor wenigen Jahren ausschliesslich Bediengeräte für den mobilen Bereich, so bietet das Unternehmen seit einiger Zeit auch Controller, Peripheriemodule sowie Programmier- und Visualisierungssoftware an. Durch den Anfang 2008 erfolgten Kauf des Unter-

Alles aus einer Hand Die Jetter AG ist bestrebt, ihren Kunden ein aufeinander abgestimmtes


Aus Vision wird

Perfektion

Sowohl der hier abgebildete Jobrechner als auch die Peripheriemodule entsprechen allen Anforderungen der mobilen Steuerungswelt und sind in robusten Gehäusen bis IP68 erhältlich.

System anbieten zu können. Die Voraussetzung ist dadurch gegeben, dass sich bereits Quasi-Standards durchgesetzt haben. Komponenten verfügen in der Regel über eine CAN-Schnittstelle, über die sie mit anderen Geräten innerhalb

der Maschine kommunizieren können. Als Protokolle sind standardmässig CANopen und SAE J1939 implementiert. Alternativ bietet Jetter bei mehreren Komponenten die Möglichkeit, über Ethernet zu vernetzen und ist somit auch für zukünftige Anwendungen bestens vorbereitet. Jeder Controller ist beliebig mit den verschiedenen Peripheriemodulen kombinierbar. Controller können als Standalone-Geräte oder auch gemeinsam mit Peripheriemodulen verbaut werden. Alle Steuerungen sind frei programmierbar, wobei die Software aller Controller zueinander kompatibel ist. Damit ist die Portierung eines Projektes auf einen anderen Controller ohne Weiteres möglich. Programmiert wird mit der auf strukturiertem Text basierenden Sprache JetSym STX, die sich schon vielfach in der Industrieautomation bewährt hat. Viele Anwender aus diesem Bereich halten STX für die aktuell leistungsfähigste Programmiersprache der Automatisierungstechnik.

Antriebssysteme für gehobene Ansprüche

Erfolgreiche Grossprojekte Die Jetter AG hatte die Möglichkeit, mit einigen namhaften Kunden aus unterschiedlichen Bereichen grosse Projekte

Motorkonzepte, Getriebe, Elektronik, Geber und Bremsen. Leistungs- und Regelelektronik integriert. Antriebssysteme aus einem Haus. Bei uns entwickelt und gebaut. Dunkermotoren - immer ein wenig mehr. Besuchen Sie uns auf der Moderne Nutzfahrzeuge enthalten vielfältige Automatisierungsfunktionen zum Steuern, Bedienen, Antreiben und Vernetzen. Systemlösungen sorgen dabei für mehr Übersicht und reibungslose Kommunikation.

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Halle 1 Stand 438 Dunkermotoren GmbH Phone +49 (0) 7703/ 930-0 www.dunkermotoren.de

11-10 technica 63


Automations- und Antriebstechnik

| Automation

Der ISO-Designer ist eine Designumgebung, mit der ISO-11783-konforme Masken erstellt werden können. Das Tool basiert auf der Visualisierungs- und SCADA-Software JetViewSoft, die im industriellen Bereich seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird.

für die mobile Automation zu realisieren. Somit konnte die notwendige Kompetenz aufgebaut werden, die es für die hohe Anforderung braucht, die solche Systeme mit sich bringen. Ein bedeutendes Projekt wurde mit einem der führenden Hersteller für Kommunalfahrzeuge zur Reinigung und Schneeräumung von Strassen und Plätzen angegangen. Die neue Generation der Kehrmaschinen wird mit Controllern und Anzeigegeräten der Jetter AG ausgerüstet. Die Hauptaufgaben des neuen Steuerungssystems sind die Erleichterung der Bedienung, 4-Rad-Lenkung, Rekuperation (Wasserrückgewinnung), Optimierung von automatischen Abläufen und Diagnosefunktionen. Ein weiteres Grossprojekt betrifft Feuerwehrfahrzeuge, die vom zweitgrössten Hersteller von Feuerwehrgeräten produziert werden. Hier wurde als höchste Priorität eine durchgängige Programmiersoftware vom Controller bis zum Bediengerät vorgegeben. Das Programmiertool JetSym STX und die Visualisierungs- und SCADA-Software JetViewSoft konnten ihre volle Stärke zeigen. Eine weitere Anforderung bei diesem Projekt war, dass die Automatismen von ver-

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schiedenen Orten des Fahrzeuges bedient werden können. Auch die Regelungsaufgaben waren eine Forderung an den Controller.

Komfortable Softwaretools Das Software-Entwicklungstool JetSym mit der Programmiersprache JetSym STX ist ein leistungsstarkes Werkzeug, um die Systeme effizient zu programmieren. JetSym STX ist eine echte Hochsprache. Jedermann, der eine Hochsprache wie z. B. C, C++, Java oder C# beherrscht, kann JetSym STX programmieren. Es finden sich jedoch auch Programmierer mit Kenntnissen in strukturiertem Text aus der Norm IEC-61131-3 schnell zurecht, da JetSym STX eine Erweiterung des Sprachumfangs dieser Norm darstellt. Dies verkürzt die Einarbeitungszeit erheblich. Zur Realisierung von grafischen Bedienoberflächen für den ISO-Bus bietet Jetter dem Anwender den ISO-Designer. Der ISO-Designer ist eine komfortable Designumgebung, mit der ISO-11783-konforme Masken mit objektorientierten Strukturen erstellt werden können. Das Tool basiert auf der Visualisierungs- und

SCADA-Software JetViewSoft, die im industriellen Bereich seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Deshalb sind die Features des ISO-Designers einzigartig ausgereift.

Kompetenz wird kontinuierlich ausgebaut Bei weiteren anspruchsvollen Applikationen baut die Jetter AG ihre Kompetenz in der mobilen Automation kontinuierlich aus. So vergrössert sich auch in Zukunft das Portfolio an Jobrechnern, Peripheriemodulen und Anzeigegeräten für verschiedenste Anforderungen und Preisklassen. Die Softwaretools werden auf noch mehr Komfort und Bedienerfreundlichkeit weiterentwickelt. Mit diesem Sortiment bietet die Jetter AG einen kompletten Systembaukasten. Hersteller von mobilen Arbeitsmaschinen profitieren somit heute schon vom Knowhow und dem breiten Produktange-

Infos Jetter (Schweiz) AG 9554 Tägerschen 071 918 79 50 sales@jetterag.ch www.jetterag.ch


Die Energie-Effizienz um 25% erhöhen?

Mit einer Komplettlösung für Energie- und Automationstechnik von ABB konnte das grösste Aluminiumwerk in Europa die Energieeffizienz um 25% erhöhen und gleichzeitig die Produktivität steigern. Unsere Forscher und Entwickler arbeiten ständig daran, die Leistung von Unternehmen zu verbessern, Energie einzusparen – und die Umweltbelastung zu verringern. www.abb.ch/betterworld

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Automations- und Antriebstechnik

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Bionischer FinGripper sortiert Blumenzwiebeln und Schokoladeneier

Jetzt wirds handgreiflich Natürlich gewachsene Tulpenzwiebeln und weiche Schokoladeneier sind mit herkömmlichen Greifern aus Metall oder mit Vakuumfunktion nur unter hohen Verlusten oder Beschädigungen zu greifen und umzusetzen. Darunter leiden demnach zwei zentrale Ziele der Automatisierungstechnik: Schnelligkeit und Qualität.

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on der Natur abgeschaut – für die Natur aufgebaut: Mit dem FinGripper von Festo gelingt es, natürlich gewachsene Früchte, Knollen oder druckempfindliche Lebensmittel schnell und sicher zu handhaben. Möglich macht das der so genannte Fin Ray Effect, der sich aus der Konstruktionsweise der Schwanzflosse von Fischen ableitet.

Wie die menschliche Hand Der bionische FinGripper hingegen ist leicht, flexibel und adaptiv. Er besteht aus einem pneumatischen Ak-

tuator in Form eines Faltenbalgs sowie drei Greiffingern in Form der Fin Ray-Struktur der Schwanzflosse eines Fisches. Grundlage dieser Struktur sind zwei flexible Bänder, die wie ein Dreieck in der Spitze zusammenlaufen. In regelmässigen Abständen sind Zwischenstege eingesetzt, die über Gelenke mit den Bändern verbunden sind. Mit diesem flexiblen Verbund können sich die Greiffinger bei seitlich einwirkendem Druck an die Kontur eines Werkstücks anpassen – ähnlich der menschlichen Hand, einfach viel schneller.

Tripod mit CMXR-Robotersteuerung und VPPM-Proportionalventil von Festo: Idealer Robotertyp fürs Handhaben leichter Lasten bei hohen Geschwindigkeiten.

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Schokoeier sortieren So wie es dieser bionische Greifer in einer Sortierstation für Überraschungseier aus Schokolade macht. Die Greiffinger umschliessen die Kontur der Schokoladeneier vollständig, ohne sie zu zerdrücken und ohne deren Hülle aus Aluminiumfolie zu beeinträchtigen. «Die flexible Struktur des FinGrippers macht es sogar möglich, die Überraschungseier zu greifen, wenn sie geneigt oder nicht richtig positioniert sind», erklärt Ingenieur Federico Nardone vom italienischen Systemintegrator FluidoDinamica. Fortsetzung Seite 68


Bionik bei Festo Seit einigen Jahren ist Bionik ein grosses Thema bei Festo. Darum engagiert sich die Firma auch im Bionic Learning Network, um gemeinsam mit namhaften Hochschulen, Instituten und Entwicklungsfirmen im Bereich Bionik zu forschen und Projekte umzusetzen. Zielsetzung ist es unter anderem, automatisierte Bewegungsabläufe mit der Bionik noch effizienter und produktiver zu gestalten. Projekte des Bionic Learning Network regen oft als völlig neue technologische Ansätze den Dialog zwischen Ingenieuren und Anwendern über das zukünftig Machbare und Gewollte an. Das Bionic Learning Network ist aber einfach auch ein Teil von Festos Engagements im Bereich der technischen Aus- und Weiterbildung. Im Verbund mit den Partnern fördert Festo insbesondere Projekte, Versuchs- und Technologieträger, die über das Kerngeschäft der Firma (also Automatisierung und Didactic) hinausreichen und nicht sofort in konkrete Anwendungen umgesetzt werden können. Ziele des Netzwerks • Überprüfung der Marktrelevanz im Dialog mit den Kunden • Übertrag der natürlichen Effizienzstrategie auf die Automatisierungstechnik • Aufspüren neuer Produkte bzw. Produktideen • Erprobung neuer Technologien und Fertigungsverfahren • Entwicklung energieeffizienter und biomechatronischer Produkte

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Automations- und Antriebstechnik

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Für den richtig dosierten Druck sorgt das pneumatische Proportionalventil VPPM. Es erlaubt, individuelle Beschleunigungs- und Druckrampen zu fahren. Variable Durchflusswerte der Proportionalventile passen die Zylinderdrücke dem Fertigungs- oder Sortierprozess an. Dieses ist mit der Robotik-Steuerung CMXR vernetzt, die das Tripod-Roboterhandling steuert. Der Tripod bewegt den FinGripper schnell zu den Schokoladeneiern. «Dieser Robotertyp ist ideal fürs Handhaben leichter Lasten bei hohen Geschwindigkeiten», ergänzt Nardone.

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Sortieren von Blumenzwiebeln nach Grösse und Qualität: Der FinGripper von Festo ist viel effizienter als menschliche Hände.

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90 Prozent leichter Der FinGripper wird mit Selective Laser Sintering hergestellt. Dabei werden 0,1 Millimeter dünne Schichten aus Polyamidpulver nacheinander aufgetragen und zu einem festen Bauteil ausgehärtet. Um satte 90 Prozent sinkt dadurch das Gewicht an der Werkzeugaufnahme gegenüber einem herkömmlichen Greifer aus Metall. Damit greift und bewegt der FinGripper von Festo Werkstücke auf sehr energieeffiziente Weise.

Blumenzwiebeln greifen Die Vorzüge des leichten und adaptiven Bionik-Greifers nutzt auch das niederländische Unternehmen Total Systems. Es erstellt Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung von Blumen und Blumenzwiebeln. Für die Entwicklung einer neuen Blumenzwiebel-Sortiermaschine kam der FinGripper gerade rechtzeitig. Mit dem Greifer sortiert Total Systems die Blumenzwiebel nach Grösse und Qualität. Was vorher mühsam und wenig effizient menschliche Hände sortieren mussten, erledigt jetzt der FinGripper. (bf)

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Adaptives Greifen: Für den richtigen Druck an den Greiffingern des FinGrippers sorgt das VPPMProportionalventil von Festo.

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Nr. 11-10 www.swissrobotics.net

Immer häufiger werden Roboterlösungen konventionellen Handlingsystemen vorgezogen

Roboter: Flexibilität inbegriffen Die Tendenz ist unverkennbar: Bei der Modernisierung bestehender Automationslösungen genauso wie bei Neuanlagen werden trotz knapper Investitionsbudgets mehr denn je robotergestützte Automationslösungen den «Sondermaschinenbaulösungen» vorgezogen. Die Argumente, dass der Roboter teuer, unpräzis und aufwändig zu programmieren sei, scheinen immer weniger zu gelten. Was steckt hinter diesem «kollektiven Sinneswandel»? Sind roboterbasierte Automationslösungen teuer? Generell und absolut lässt sich diese Frage selbstverständlich nicht beantworten. Sagen lässt sich aber auf jeden Fall, dass solche Lösungen in den letzten Jahren in verschiedener Hinsicht «günstiger» geworden sind. Zum einen sanken die «Rampenpreise» der Roboter in den letzten Jahren tatsächlich. Zum andern haben die Roboteranbieter aber auch dafür gesorgt, dass die Integration der Roboter in das Gesamtsystem einfacher und damit kostengünstiger wurde. Mit Entwicklungen in anwenderfreundliche Programmiersysteme, vorausschauende Diagnosesysteme, Steuerungen mit erweiterten Funktionen, aufgabenspezifischen Applikationspaketen oder Steigerung der Verfügbarkeit, um nur ein paar aktuelle Trends zu nennen, haben die Roboteranbieter vor allem dafür gesorgt, dass die Lebenszykluskosten deutlich gesunken sind. Nebenbei sei in diesem Zusammenhang vermerkt, dass sich mittlerweile ein lebhafter «Second-Hand-Robotermarkt» etabliert hat, der das Investitionsrisiko verkleinert: Roboter lassen sich weiter verkaufen, EinzweckAutomationslösungen kaum. Alles in allem sind heute roboterbasierte Automationslösungen immer öfter wirtschaftlicher als «konventionelle» Automationen, selbst ohne monetäre Berücksichtigung der übrigen Robotervorteile wie Flexibilität, Langlebigkeit, Kompaktheit und Wiederverwend-

barkeit. Es sei die allgemeine Faustformel erlaubt: • Bei komplexen Aufgabestellungen und hohen Flexibilitätsanforderungen ist die Roboterlösung in der Regel günstiger • Bei einfachen Aufgabestellungen mit grossen Stückzahlen und hohem Wettbewerbsdruck hat die Linear-/Portallösung Vorteile.

Lohnende Investitionen in Roboter Wie erwähnt: Die Investitionskosten für Roboterlösungen haben dank dem Stückzahleneffekt sinkende Tendenz. Daneben sind jedoch auch die Betriebskosten zu berücksichtigen. Wie heftig sich

Bei der Automatisierung von Kunststoff-Spritzgussmaschinen verdrängen Roboterlösungen zunehmend die traditionellen Entnahmegeräte. (Foto: Fanuc Robotics)

allein die höhere Verfügbarkeit auf der Ertragsseite niederschlagen kann, zeigt folgendes Beispiel bei

Verfügbarkeit Linearroboter: Verfügbarkeit 6-Achs-Roboter Maschinenstundensatz: Einsatz pro Tag: Zusatzertrag aus Verfügbarkeit:

der Automation des Entformens einer grossen Spritzgussmaschine:

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Der Preis der Roboter sinkt und gleichzeitig werden sie einfacher zu programmieren. Das Foto zeigt die lockere Atmosphäre am Swissrobotics.net-Gemeinschaftsauftritt anlässlich der Fair for Automation. (Foto: J-R Gonthier)

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Aber auch bei einer kleineren Ma­ ten zwischen ±0,01 und ±0,1mm schine mit einem Stundensatz – je nach Typ und Traglast – ist von lediglich Fr. 70.– beträgt der heute weitgehend Standard und Zusatzertrag gut Fr. 10 000.– pro auch durch Sondermaschinen­ Jahr. bau-Lösungen nur mit einigem Die allgemein sinkenden Losgrös­ Aufwand zu übertreffen. sen machen sich auch bei den Kunststoffspritzgiessern bemerk­ Technische Vorteile, die bar. Auch Spritzgiessmaschinen Kosten sparen müssen immer häufiger auf neue Nicht alles lässt sich vorkalkulie­ Seite Produkte umgestellt werden. Hier ren. Sehr oft hat der Roboter ge­ zeigt auch ein Vergleich der Fol­ genüber der Sondermaschinen­ gekosten eines Formwechsels ein baulösung auch technische Vor­ eindrückliches Bild. Während Li­ teile, die sich manchmal nicht in nearhandling-/Portallösungen in Franken ausdrücken lassen oder aller Regel eine teure, da artikel­ aber erst zum Tragen kommen, bezogene Peripherie (Umlegevor­ wenn es zu Abweichungen und richtungen, Schneidstationen Veränderungen von der ursprüng­ usw.) erfordern, kommt der fle­ lichen Aufgabenstellung kommt. xible Gelenkarmroboter mit einer Dies zeigt sich auch beim oben günstigeren Grundperipherie ohne angeführten Beispiel der Kunst­ Artikelbezug aus. Über den Dau­ stoff-Spritzgussmaschinenauto­ Seite men gepeilt kann man davon aus­ matisierung: gehen, dass sich die Folgekosten Geringere Formkosten: Komplexe pro Formwechsel durch den Ro­ Bauteile mit Hinterschnitt können botereinsatz in etwa halbieren. vom Roboter aus dem Negativ der Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Spritzgiessform «herausgeschält» den Wartungskosten: Der mögli­ werden. Bei den Formen kann teil­ cherweise etwas höhere Aufwand weise auf Auswerfer, Kernzüge für eine einmalige Wartung der und Seitenschieber verzichtet Roboterlösung wird durch die um werden. Dadurch werden die For­ ein Mehrfaches längeren War­ men wesentlich günstiger. tungsintervalle (10 000 bis Geringere Bauhöhe: Der Konsol­ 20 000 Betriebsstunden beim roboter über der Spritzgussma­ Seite Roboter) mehr als kompensiert. schine benötigt wesentlich weni­ Dies zeigt einen weiteren Vorteil ger freie Hallenhöhe als die Zdes Roboters gegenüber der Son­ Achse eines entsprechenden derlösung. Das «Standardpro­ Portals. dukt» Roboter glänzt nicht nur mit Höhere Steifigkeit: Der Roboter überlegener Verfügbarkeit und Le­ kann Bauteile sowohl kraftvoll bensdauer, weil alle namhaften (Zwangsentformung aus der Mat­ Roboteranbieter global aufgestellt rize) als auch feinfühlig (Entfor­ sind, ist auch der weltweite Ser­ mung vom Kern) entnehmen. vice kein Thema. Auch bei ausgestreckter Lage be­ Und das Vorurteil der mangelnden hält der Roboter seine Steifigkeit während diese 11:15 bei ausgefah­ Präzision? Wiederholgenauigkei­ bei,15.10.2010 Seite Inserate_Oktober_10_dt.qxp:. Uhr Seite

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Ein wesentlicher Vorteil dieser Roboter: der kugelförmige Arbeitsraum. (Bilder: ABB Robotics und Stäubli AG)

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renem Teleskoparm nachlässt und mit bewegungsbehindernden Greiferabstützungen aufgefangen werden muss.

Tatsächlich können die 6-AchsRoboter dieser Marke vollständig um sich herum arbeiten. Anstelle sich um seine «Hüfte» (Achse 1) nach hinten zu drehen, kann er direkt über Kopf schwenken. DaUm die Hüften drehen oder über die Schultern durch vermeidet er Kollisionen greifen? mit Peripherieelementen und die Das Beispiel aus der Kunststoff- Bewegung wird gleichzeitig viel industrie wurde hier ausgewählt, direkter und somit schneller, was weil der Vergleich zwischen Ro- auch die Zykluszeiten messbar Inserate_Oktober_10_dt.qxp:. boterlösung und Linear-/Portallö- reduziert. sung für viele Anwendungsberei- Da der Roboter auch hinter sich che repräsentativ ist. Daneben arbeiten kann, ist es nach dem Maschinenschutz kann der Roboter aber zahlreiche Entladen der Maschine möglich, weitere Vorteile ausspielen, die je auch ergänzende Tätigkeiten (Panach Einsatzbereich unterschied- lettieren, Prüfen, Zusammenlich ins Gewicht fallen. Ein we- bau …) auszuführen. Der benösentlicher Vorteil sei hier jedoch tigte Arbeitsraum ist damit optibesonders erwähnt: Der weitge- mal ausgenutzt und gleichzeitig hend, bei einem Hersteller sogar sehr kompakt. Im Bereich des Rovollkommen kugelförmige Arbeits- boterfusses gibt es praktisch raum. keine Totzone, somit11:15 lässt sich der Seite Inserate_Oktober_10_dt.qxp:. 15.10.2010 Uhr Inserate_Oktober_10_dt.qxp:.

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Roboter sehr nahe an der Anwendung anordnen. Dieser Vorteil verstärkt sich durch die Tatsache, dass dieser Roboter sehr beweglich ist und sich stark zusammenfalten lässt. Der kugelförmige Arbeitsraum des Roboters lässt ungenütztes Volumen frei und ermöglicht dadurch eine spätere Ergänzung des ProSeite zesses durch Einbau zusätzlicher Arbeitsstationen in diesem Bereich. Die Skalierbarkeit sichert zusätzliche Chancen auf grösseren Payback und noch raschere Amortisation. Der vollständig vom Roboterfuss bis zum Vorderarm integrierte Ka-

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Handlinganlage mit Roboter – nicht nur die flexiblere, sondern zunehmend auch die günstigere Lösung. (Bild: Insys) Seite Inserate_Oktober_10_dt.qxp:. 15.10.2010 11:15 Uhr Seite

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ohne weitere Schutzmassnahmen einerseits reinraumverträglich, lebensmittel- und pharmatauglich und andererseits gegen aussen geschützt (Schutzklassen IP6567). Eine solche Einsatztauglichkeit für anspruchsvolle Produktionsumgebungen lässt sich mit linearen Achsen kaum erreichen und die Entwicklungskosten sind deutlich höher als eine Systemlösung mit einem 6-Achs-Roboter. Zu den «schutzbedürftigen» Produktionsumgebungen gehören zahlreiche Applikationen in der Metallverarbeitungsindustrie, wie Schweissen, Schneiden, Schleifen, Entgraten, Lackieren usw., bei denen ungeschützte Medienleitungen nur kurze Lebensdauern hätten.

wirtschaftlich immer interessanter und gegenüber anderen Lösungen überlegener macht. Mit der enormen Vielfalt verfügbarer Greifer kann er praktisch alles handeln, von der Schweisspistole bis zum Praliné und vom Kartoffelsack bis zum sperrigen Kunststoffteil. Letzteres holt er dank seiner enormen Beweglichkeit übrigens auch dann zuverlässig und schnell aus dem Spritzgusswerkzeug, wenn das Teil breiter ist als die lichte Weite der Holmen – eine Aufgabe, die mit Linearachsen nur mit sehr viel Aufwand lösbar wäre ...

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Flexibel automatisieren mit Zuführeinheit, Vision-System und Roboter

Vision gegen den Kostendruck Das Problem ist bekannt: Je kleiner die Serien sind, desto schwieriger ist es, für das Vereinzeln und Zuführen der Teile eine kostenmässig vernünftige Automationslösung zu finden. Zu gross ist in der Regel der Aufwand für das Umrüsten von Fördertöpfen, Robotern, Handlinggeräten und Peripherie. Lösen lässt sich dieses Problem mit einer einfach zu programmierenden, kompakten Anlage, die aus einem Zuführband, einem VisionSystem und einem Roboter besteht. Oliver Widmer, Geschäftsführer der Stanzerei Stettler AG in Wolfwil, hatte bis anhin für die Herstellung der meist recht komplexen Kundenteile zwei Produktionsstrategien: Grossserienteile produzierte man in der Regel mit Folgewerkzeugen in einem Durchgang. Bei mittelgrossen Serien im Bereich von 10 000 bis 100 000 Stück wurden die Teile automa-

tisch vorgestanzt und dann an manuell bedienten Pressen weiterbearbeitet. Dass die manuelle Weiterverarbeitung immer mehr unter Kostendruck steht, ist im Hochlohnland Schweiz nichts Neues. Akzentuiert hat sich die Situation aber durch neue Sicherheitsvorschriften: Gemäss aktuellen SUVA-Vorschriften dürfen Handpressen

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Gesamtansicht der Zelle bei der Stettler AG: v.l.n.r. Zuführanlage mit Bedienkonsole und Vision-System, Knickarmroboter und Presse.

nicht mehr mittels mechanischem Handschutz abgesichert werden. Gefordert sind nun Sicherheitssysteme mit Lichtvorhang und Zweihandauslösung. Die Folge davon: Die Produktivität sinkt erheblich – die Stückkosten steigen.

Miniflex: kompakt und flexibel Die Lösung für dieses Problem fand Oliver Widmer bei der Bachmann Engineering AG in Zofingen. Letztere liefert ihren Kunden schlüsselfertige, in der Regel massgeschneiderte Roboteran­ lagen und Handhabungsgeräte samt entsprechender Steuerung. In diesem Fall kam allerdings nicht der Bachmann-Sondermaschinenbau, sondern die flexible Miniflex-Anlage des schwedischen Anbieters SVIA zur Anwendung. Miniflex ist eine praktisch schlüsselfertige Kompaktanlage, die aus einer Zuführeinrichtung, einem Vision-System und einem Knickarmroboter besteht. Diese Komponenten stehen auf einer ­gemeinsamen Bodenplatte und laufen an einer gemeinsamen Steuerung. Der Ablauf ist einfach: Das Visionsystem erkennt die vom Zuführsystem vereinzelten Teile und übermittelt deren Lage auf dem Zuführband dem Roboter. Dieser greift das Teil und gibt resp. verarbeitet es weiter. D.h. je nach Konfiguration und Aufga-

benstellung kann der Roboter ein Teil prüfen, weiterverarbeiten (waschen, entgraten usw.) oder der nächsten Station übergeben. Dieses System hat ein paar bestechende Vorteile: • Es lässt sich über Teach-in leicht und schnell programmieren. Das «Anlernen» eines neuen Teils dauert typischerweise rund 20 Minuten.

Der Roboter legt das Teil in die Presse ein und löst beim Zurückziehen des Greifers durch den Lichtgitterrahmen den Press­ vorgang aus.

Die Anlage im «Durchblick» vom Standort des Bedieners aus. Rechts der Bildschirm des VisionSystems.


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• Die Umstellung auf ein ­Wiederholteil dauert rund ­ fünf Minuten. • Die einzigen Folgekosten fallen ggf. beim Greifer an – der Rest der Anlage ist nicht teilespezi­ fisch. • Die Taktzeit beträgt je nach Teil 2 bis 7 Sekunden und lässt sich durch Parallelbetrieb weiter reduzieren. • Die Flexibilität dank weitest­ gehend teileunabhängigem Systemdesign ermöglicht kurze Amortisationszeiten. • Die Steuerung lässt sich als «Produktionsmaster» einset­ zen. Das heisst, sie steuert auch die Folgeoperationen an.

Das Zuführsystem als Zellenmaster Der letztgenannte Vorteil kommt auch beim Stanz-Zulieferbetrieb Stettler AG zum Tragen: Das Zu­ rückfahren des Robotergreifers aus der Presse durch das Lichtgit­ ter löst den Pressvorgang aus. An­ schliessend wird das fertige Teil ausgeblasen und die Presse «war­ tet» auf das nächste Werkstück. Selbstverständlich schätzt man die leichte und schnelle Umrüst­ barkeit auch bei der Stettler AG, obwohl sie in der Stanzerei nicht denselben Stellenwert hat wie bei anderen Applikationen – das Um­ rüsten der Stanzpresse mit Wech­ sel des Stanzwerkzeuges ist hier eher die «kritische Grösse». Diese einfach zu bedienende und gleichzeitig flexible Anlage erlaubt selbstverständlich auch den Be­ trieb der ganzen Stanzzelle in der unbemannten Nachtschicht. Ersetzen der manuellen Pressenbe­ dienung durch eine automatische Zuführeinrichtung. Das riecht doch förmlich nach «Jobkiller»? Oliver Widmer winkt ab. Bisher hat die zur vollen Zufriedenheit arbeitende An­ lage keine Mitarbeiter freigesetzt. Arbeit gibt es so noch genug bei der Stettler AG. Eher im Gegenteil: Oli­ ver Widmer kann sich vorstellen, dass die verschärften SUVA-Vor­ schriften dazu führen, dass es sich für Firmen mit geringem Stanzteil­ bedarf nicht mehr lohnt, ihre teil­

ausgelastete Presse nachzurüsten. Solche Stanzteile können wohl bei einem spezialisierten, modern ein­ gerichteten Zulieferbetrieb günsti­ ger hergestellt werden. Zum Bei­ spiel bei der Stettler AG. (mg)

Stettler AG Innovative Lösungen in der Stanz-, Tiefzieh- und Umform­ technik, damit hat sich die Stettler AG in den letzten Jah­ ren einen klingenden Namen als leistungsfähiger Zulieferer ge­ macht. Innovation beginnt bei einer umfassenden Beratung, gefolgt von Prototypenbau und Werkzeugentwicklung. Verarbei­ tet werden alle Arten von Metall vor allem ab Band (bis 6 mm und bis 620 mm Breite) oder ab Stange (bis Durchmesser 12 mm) auch in Chromstahl. Für alle Arten von Stanz- und Fügeteilen steht ein vielseitiger Maschinenpark mit Stanz­ automaten bis 200 Hüben pro ­Minute oder 315 Tonnen Press­ kraft zur Verfügung. Stettler AG 4628 Wolfwil 062 926 35 25 info@stettler-ag.ch www.stettler-ag.ch

Bachmann Engineering AG Als Systemhaus baut Bachmann über die Landesgrenzen hinaus schlüsselfertige Roboter- und Automationsanlagen nach Mass. Insbesondere: • Roboter-Lösungen / Robotik • Handhabungsgeräte • Sondermaschinen • Maschinenbeschickungen mit­ tels Roboter • Roboterlackieranlagen • Schweissanlagen • Softwareentwicklungen sind Kernkompetenzen der Zo­ finger Automationsfirma. Beson­ deren Wert wird auf schlüssel­ fertige Lieferung der Anlagen in den obigen Kenkompetenzen gelegt mit allen entsprechenden Engineeringbereichen bis zur Fertigung, Montage und Inbe­ triebsetzung. bachmann engineering ag 4800 Zofingen 062 752 49 49 info@bachmann-ag.com www.bachmann-ag.com

Selbstbewusster Roboter sucht ambitiöse Arbeit. Mein Name ist KR 16 und ich empfehle mich für den Maschinenbau. Mit meiner kompakten Bauweise eigne ich mich fürs Be- und Entladen, genauso wie für Mess-, Prüf-, Schleif-, Polier- oder Entgratungsarbeiten. Weitere Informationen über mich und weitere motivierte Kollegen finden Sie unter www.kuka-roboter.ch

KUKA Roboter Schweiz AG Industriestrasse 9 | 5432 Neuenhof T +41 (0)44 744 90 90 F +41 (0)44 744 90 91 www.kuka-roboter.ch

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swissRobotics.net  |  Robotik Leichte Linearachse dank Kohlefaserstruktur.

Hocheffiziente Leichtbauachse aus Kohlefaser Bauteile aus Karbonfasern sind nicht nur im Rennsport und im Automobilbau auf dem Vormarsch: Mit der CFK-Achse System CLD präsentiert Schunk erstmals eine standardisierte Linearachse aus Kohlefaser. Sie ist die leichteste direkt angetriebene Linearachse

A U F

Z U

auf dem Markt. Verglichen mit Aluminiumprofilen reduziert sich das Gewicht des Profils bei ihr um bis zu 58 %. Vor allem für mehrachsige Handhabungssysteme, in denen komplette Z- oder Y-Achsen bewegt werden, ist das Leichtgewicht interessant: Die Masse-

N E U E N

trägheit sinkt und die Achsen ­können deutlich schneller und energieeffizienter beschleunigt und verfahren werden. Das innovative Linearmodul von Schunk bietet entscheidende Vorteile: Der Kohlefaserverbundwerkstoff und eine spezielle Struktur

H O R I Z O N T E N

Linearachsen mit Direktantrieb MLD Dynamik und Präzision aus dem Systembaukasten Speziell für High-Speed-Anwendungen Dynamisch und aggressiv verfahren Präzise und wiederholgenau positionieren Kompakt und kraftvoll

und Füllung im Innern machen die Achse extrem leicht und stabil zugleich. Aufgrund des höheren E-Moduls verfügt sie über eine höhere Biege- und Torsionssteifigkeit als Aluminiumprofile. Die hohe Eigendämpfung reduziert zudem Schwingungen, was zu einer hohen dynamischen Steifigkeit führt. Erwärmt sich das Material im laufenden Betrieb, behält es dennoch seine Form. Beste Voraussetzungen also für den µ-genauen Einsatz in hochpräzisen Prüf- oder Handhabungsapplikationen. Anwendern verschaffen die hocheffizienten Leichtbauachsen sowohl in punkto Taktzeiten als auch in punkto ­Präzision einen deutlichen Vorsprung. Die standardisierten CFK-Achsen von Schunk gehören zur Baureihe CLD. Ihre hohe Dynamik und Wiederholgenauigkeit verdanken sie einem servoelektrischen Linear­ direktantrieb, der ihnen insbesondere bei Highspeed-Anwendungen in der Montageautomation die Poleposition sichert. Die Antriebskraft wird von spielfreien, hochpräzisen Antriebselementen ohne mechanische Übertragungselemente direkt auf den Schlitten übertragen. Weil Motor, Messsystem und Linearführung im Achsprofil bzw. Schlitten integriert sind, bauen sie äusserst kompakt und benötigen nur wenig Platz. Für eine maximale Wiederholgenauigkeit werden auf das CFKProfil spezielle Laufschienen aus Stahl aufgebracht und anschlies­ send präzisionsgeschliffen. (mg)

www.schunk.com

GREIFM O D U L E

DRE H MODU LE

LI NE A RMODU LE

ROBO RO BO TE RZ UBEHÖR

MODUL AR E MONTAGEAUT OMATION

SCHUNK Intec AG · Spann- und Greiftechnik · Im Ifang 12 · 8307 Effretikon Tel. +41 52 354 31 31 · Fax +41 52 354 31 30 · info@ch.schunk.com · www.schunk.com

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BILDVER AR BEITUNG

Schunk Intec AG 8134 Adliswil 044 710 21 71 info@ch.schunk.com www.ch.schunk.com


Robotik  |  swissRobotics.net

ABB-Roboter palettieren TK-Produkte betrieb, der unter anderem auch spezielle Tiefkühlprodukte her­ stellt. Die einzelnen Produktelinien be­ finden sich auf verschiedenen Etagen, von wo aus die verschlos­ senen Boxen über Förder­ technik ins Untergeschoss gelangen. Dort stehen je vier Linien für die Palet­ tierung der TK-Brote und der übrigen TK-Produkte zur Verfügung. Die ferti­ gen Paletten werden mit­ tels Fördertechnik und Verschiebewagen zur Stretchanlage gefördert, Der IRB 6650 palettiert alles, mit oder ohne Zwischenlagen. gestretcht und etikettiert. Die Firma Moveline AG, Auto­ matisierungspartner Kestenholz, plante als Generalunternehmerin eine zentrale Palettierungsanlage für die Jowa AG in Gränichen. Jowa ist ein Migros-Produktions­

Dann werden sie an das Ausliefe­ rungskühllager übergeben. Die einzelnen Linien können bei Bedarf untereinander gewechselt werden. Dieser mögliche Wechsel wird nur über die Anlagensteue­ rung gewählt und automatisch ausgeführt. Dem ABB-Roboter Typ IRB 6650, mit seinem anfor­ derungsgerechten Greifersystem, ist es egal, welches Produkt auf welcher Linie bereitgestellt wird, er palettiert alles, mit oder ohne Zwischenlagen. Da es sich um eine hohe Leistung mit TK-Pro­ dukten handelt, wird kundensei­ tig eine extrem hohe Verfügbarkeit verlangt.

Moveline AG konzipierte und of­ ferierte eine Lösung, die sowohl mit der grossen Kartonvielfalt zu­ rechtkommt, die geforderte Leis­ tung bringt und eine hohe Verfüg­ barkeit aufweist. (mg)

moveline AG 4703 Kestenholz 062 889 70 10 info@moveline.ch www.moveline.ch ABB Schweiz AG Robotics 8048 Zürich 058 586 05 15 www.abb.ch/robotics get.info@ch.abb.com

Griff in die Kiste beim Kunststoff-Reibschweissen Ein namhafter Hersteller der Au­ tomotive-Branche hat die Robo­ mat AG mit der Projektierung und der Realisation einer Spezialma­ schine für Kraftstoffleitungen be­ auftragt. Kraftstoffleitungen im Fahrzeugbau bestehen heute mehrheitlich aus konfektionierten Kunststoffleitungen mit beidsei­ tigen Steckverbindern. Rüttelbunker vereinzeln die als Schüttgut zugeführten Steckver­ binder unterschiedlichster Aus­ führungen und führen sie der Prüfstelle zu. Das Vision-System erkennt Position und Ausrichtung der Teile und übermittelt dies den beiden Stäubli-Handling-Robo­ tern.

Der 4-Achsen-Scara-Roboter er­ greift einen Steckverbinder, korri­ giert dessen Lageversatz und po­ sitioniert ihn in den Aufnahmen der Reibschweiss-Vorrichtung, welche dann über das Rohrende der Kraftstoffleitung fährt und un­ ter Beachtung verschiedener Pa­ rameter wie Druck, Weg und Zeit alles dicht und dauerhaft ver­ schweisst. Die beidseitig konfek­ tionierten Rohre werden durch Ausblasen gereinigt und aufgrund der kontinuierlichen Prozessda­ tenüberwachung in Gut/SchlechtBehälter aussortiert. Die Anlagenkonzeption hat sich bestens bewährt; pro Stunde wer­ den bis zu 360 vollständig ge­ prüfte Kraftstoffleitungen gefertigt. Robomat ent­ schied sich aus folgenden Gründen für Stäubli-ScaraRoboter:

• Kleiner Platzbedarf • Hohe Dynamik

• Kurze Zykluszeit • Präzision

Stäubli AG 8810 Horgen 043 244 22 66 robot.ch@staubli.com www.staubli.com Das Vision-System übermittelt Position und Ausrichtung der Teile den beiden StäubliHandling-Robotern.

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swissRobotics.net  |  Robotik

«plug and automate»: Automation wird einfach

Roboter der Quantec-Serie.

Mit der Roboterserie Quantec, der Software-Plattform Kuka, WorkVisual und der Robotersteuerung KR C4 wird Automation in Zukunft ganz einfach sein – gemäss dem Kuka-Motto «plug and automate». Jetzt zeigt Kuka ­Roboter Schweiz diese neue ­Produktgeneration live in der Schweiz. Die neue Produktgeneration macht Automation einfach: einfach zu planen, einfach zu integrieren, einfach zu bedienen, einfach zu warten und einfach an die spezifischen Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Mit der neuen Roboterserie Quantec deckt eine einzige Roboterfamilie den hohen Traglastbereich von 90 bis 300 kg bei Reichweiten bis 3100 mm komplett ab.

Ausgenutzt und an die Grenzen getrieben? Definitiv.

Unsere Roboter gehen gerne an ihre Leistungsgrenzen. Denn ABB Robotics Schweiz steht für Kompetenz in der Robotik und der roboterbasierten Automation und unterstützt ihre Partner, Roboter gezielt einzusetzen und deren Potenzial optimal auszuschöpfen. So dass der Endkunde von effizienteren und produktiveren Automatisierungslösungen profitieren kann. www.abb.ch/robotics

ABB Schweiz AG, Robotics CH-8048 Zürich, Switzerland Tel.: +41 (0)58 586 05 15 E-Mail: get.info@ch.abb.com

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Aus 15 genau aufeinander abgestimmten Robotertypen kann der Kunde exakt den Roboter auswählen, den er wirklich braucht. Einfach sicher: KR C4, das Steuerungssystem der Zukunft: Kuka hat mit der neuen Steuerung KR C4 eine grundlegend neue, klar strukturierte und leicht verständliche Systemarchitektur entwickelt, die sich auf offene und leistungsfähige Datenstandards konzentriert: Eine Architektur, bei der alle integrierten Steuerungen über eine gemeinsame Datenbasis und Infrastruktur verfügen und diese intelligent nutzen, teilen und direkt kommunizieren. Programmieren und konfigurieren leicht gemacht: WorkVisual ist die neue Software-Werkbank für die KR C4. Konsistente Daten und ein-

heitliche Toolbars gewährleisten einfaches und schnelles Engineering ohne zeitraubende Mehrfacheingaben oder Versionskonflikte.

Einfach «plug and automate» Kuka Roboter hat Einfachheit als zentrales Zukunftsthema der Robotik erkannt. Mit unkomplizierten Automationskonzepten, die die neue Produktgeneration ermöglichen, gibt die Kuka Roboter GmbH die bedienerfreundliche Antwort auf die Frage, wie Automation einfach wird: «plug and automate». (mg) KUKA Roboter Schweiz AG 5432 Neuenhof 044 744 90 90 info@kuka-roboter.ch www.kuka-roboter.ch


Maschinenelemente |

Zulieferindustrie + Industriebedarf

Modulare Fertigungstechnologie für die Präzisionsteileherstellung

Flexibler darf nicht teurer heissen Kleiner werdende Losgrössen sowie Variantenvielfalt an Produktuntergruppen sowie die Anforderungen des Marktes, anstelle von Einzelteilen komplette Baugruppen zu liefern, zwingen die produzierende Industrie dazu, hinsichtlich der eingesetzten Fertigungstechnologien umzudenken.

S

pätestens seit der (hoffentlich) überstandenen Wirtschaftskrise sehen sich produzierende Unternehmen aus dem Bereich der Massenteilefertigung mit neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Mehr Flexibilität ist gefordert, Werkzeuge müssen günstiger werden und komplexe Montageanlagen werden nicht mehr vom Kunden finanziert, sondern der Lieferant wird gezwungen, entsprechend in Vorlage zu treten.

1: Gewindeformmodul

Das SBT-Maschinenkonzept Die Grundidee des modularen Maschinenkonzeptes von SBT ist, dass die Maschine nur eine Plattform für die einzusetzenden Module darstellt. Jeder Bearbeitungsmodul wird über einen separaten Servomotor angetrieben. Somit gibt es, mit Ausnahme des Maschinenbettes, keinerlei antriebstechnische Verbindung zwischen den einzelnen Modulen. Dies ermöglicht eine beliebige Kombination der Module. Um auch hinsichtlich der Maschinenauslegung die Basismaschine nicht bei der Antriebstechnik überzudimensionieren, kann der Kunde zwischen einer Basisversion und einer High-End-Ausbaustufe wählen. Bei der Basisversion handelt

es sich um den sogenannten «Ministamper», welcher für max. drei synchron betriebene Servoachsen ausgelegt ist. Da je nach Applikation auch unterschiedliche Maschinenbettlängen benötigt werden, ist der Ministamper mit Maschinenbettlängen von 1000 bis 1500 mm Länge verfügbar. Für komplexere Aufgaben, die eine grössere Anzahl an Bearbeitungsmodulen erfordert, ist der HighEnd Fertigungsautomat SBTM300NC ausgelegt. Bei diesem Maschinensystem können bis zu zwölf Servoachsen winkelsynchron betrieben werden mit einer Leistung von bis zu 400 Hüben/min. Hier ist, um eine maximale Flexibilität des Automaten für zukünftige Projekte zu gewährleisten, auch der Maschinensockel modular ausgeführt, d. h. wenn für zukünftige Projekte mehr Module oder mehr Platz zwischen den Modulen benötigt wird, dann können nach dem Baukastenprinzip weitere Sockelmodule linear an den bestehenden Maschinensockel angebaut werden.

Durchgängiges Antriebsund Steuerungskonzept Bei der Steuerungs- und Antriebstechnik setzt SBT auf Komponenten von Sigmatek. Dieses durchgängige System zusammen mit einer schnellen Busverbindung ermöglicht kürzeste Schaltzeiten, welche für die Überwachungsfunktionen der Servoantriebe und dann auch für die Werkzeugüberwachung essenziell sind. Aufgrund des übersichtlichen TouchScreen-Monitors, über den der Grossteil der Anlagenbedienung erfolgt,

können sämtliche Programmier- und Einstellarbeiten einfach, ohne wesentliche EDV-Kenntnisse des Bedieners, durchgeführt werden. Als besonders praktikabel und anwenderfreundlich hat sich das (bei allen SBTM-300NC Anlagen standardisierte) elektronische Handrad erwiesen, welches ein langsames Verfahren der Anlage beim Rüsten und Einstellen ermöglicht.

Präzision beginnt immer beim Vorschub In der Regel werden die zu bearbeitenden Bänder mit einem Bandvorschub durch die Anlage geschoben. Aufgrund des offenen Maschinenkonzeptes können diese Bandvorschubmodule beliebig rechts oder links am Automaten

2: Kontaktschweissmodul

platziert werden, für Montageaufgaben stehen auch Quereinzüge zur Verfügung. Für extrem dünne Bänder kann auch mit einem ziehenden Vorschub gearbeitet werden. Die von SBT entwickelten und auch im Haus gefertigten, kurvengesteuerten Zangenvorschübe transportieren die Bänder sanft und präzise durch die Anlage. Für stärkere Bänder stehen Präzisionswalzenvorschübe zur Verfügung. Diese Vorschubapparate liefert die Schweizer Firma Zehnder + Sommer, die Ansteuerung erfolgt direkt über die SBT-Maschinensteuerung.

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Zulieferindustrie + Industriebedarf  |  Maschinenelemente

Präzise stanzen und ­biegen Stanzen ist in der Regel die erste und die letzte Aufgabe, die an einem SBTAutomaten durchgeführt wird. Dafür stehen eine Vielzahl von standardisierten Modulen zur Verfügung, vom Präzisionsstanzmodul für dünne Bänder bis 0,03 mm Bandstärke hin bis zum 250-kN-Pressenmodul. Dieses Modul ist vom Werkzeugeinbauraum her identisch mit dem Stanzautomaten BSTA-25, wodurch auch bestehende Werkzeuge eingesetzt wer­den können. Technologien wie das Schweis­sen oder Montieren, die im ursprünglichen Fertigungskonzept in einem zweiten oder dritten Arbeitsgang durchgeführt wurden, können somit auf der modularen SBT-Produktionsanlage an nur einem Automaten realisiert werden.

3: SBTM

Um auch den Bereich dazwischen ideal abzudecken, gibt es Pressenmodule mit 4 und 12 t Stanzkraft. Die Biegeoperationen werden entweder im Folgeverbundwerkzeug durchgeführt oder anschliessend an einem Stanz- und Biegemodul. Durch eine variable Anordnung der Biegeschlitten können auch komplexe Biegeoperationen mit relativ einfachen und kostengünstigen Werkzeugen realisiert werden. Für Sonderanwendungen, speziell im Bereich der Medizintechnik, kommen sogenannte Radialmodule zur Einsatz, bei welchen die Schlitten radial um das Biegezentrum angeordnet sind, ähnlich einem klassischen Stanzbiegeautomaten, wobei der SBT-Modul ausschliesslich für Mikroteile zum Einsatz kommt.

Schweiss- und Niettechnologie für Kontaktteile Die Kontaktschweisstechnologie ist bereits seit Mitte der 80er-Jahre Kerntechnologie bei SBT. Mit den im Haus entwickelten und produzierten

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Kontaktschweissgeräten können Runddraht und Profilbandkontakte mit hoher Produktionsleistung aufgeschweisst werden. Einzigartig ist dabei auch das SBT-Schnellwechselsystem, mit dem die Kontaktschweissgeräte innerhalb weniger Minuten umgerüstet werden können. Diese Kontaktschweissgeräte kommen auch auf Maschinensystemen anderer Maschinenhersteller zum Einsatz, maximale Flexibilität wird jedoch nur an den SBT-Produktionsautomaten erreicht, da die Geräte hier an Modulen platziert werden, die das Aufschweissen der Kontakte in allen beliebigen Lagen ermöglichen und auch optimale Zugängigkeit garantieren. Mit dem Gerätetyp HSG-600E können Kontakte auch in jedem beliebigen Winkel zum Trägerband aufgeschweisst werden. Eine andere Technologie, Schaltkontakte herzustellen, ist das Vernieten der Kontakte. Hierfür steht bei SBT ein Nietmodul zur Verfügung, welcher bereits die Zuführ- und Sortiereinrichtungen für die Kontaktnieten integriert hat. Die Montage und das Verpressen erfolgt in zwei Stationen, dies gewährleistet gute Zugängigkeit und eine starke Verbindung zwischen dem Niet und dem Band.

Integrierte Spritzgiesstechnologie für Hybride Um den Wachstumsmarkt für hybride Bauteile aus Metall und Kunststoff effektiv zu bearbeiten, wurde 2008 das Schwesterunternehmen MMS Modular Molding Systems gegründet. MMS bietet Engineering und Spritzgiesslösungen in Form von Spritzgiessmodulen, die in die SBT-Fertigungssysteme integriert werden. An diesen Spritzgiessmodulen wird das Kunststoff-Granulat plastifiziert, dosiert und in ein Spritzgiesswerkzeug eingespritzt. Das Band wird dabei durch das Spritzgiessmodul geschoben und umspritzt. Mit dieser Technologie können sowohl Standard- als auch Hochleistungskunststoffe verarbeitet werden. Bei der Herstellung solcher Hybridbauteile kommt das patentierte Multihub-System zum Einsatz, d. h. es werden mehrere Teile im Folgeverbund gestanzt und gebogen und an-

4: Spritzgiessmodul

schliessend an derselben Maschine in Mehr-Kavitätenwerkzeugen (2–16 Formbilder) umspritzt. Somit können auch komplexeste Hybridbauteile, auch mit integrierter Schweiss- und Montagetechnik, an nur einem Automaten wirtschaftlich hergestellt ­werden.

Kreativität und I­ nnova­tionsgeist SBT bietet seinen Kunden aufgrund des weitgestreuten Betätigungsfeldes weit mehr als nur Maschinen und Werkzeuge. Gemeinsam mit dem Kunden wird die wirtschaftlichste Fertigungslösung ermittelt und auch Alternative aufgezeigt. Dabei zeigt sich SBT auch schon bei der Produktentwicklung als kompetenter Partner, um das Produkt des Kunden aus fertigungstechnischer Sicht zu optimieren, damit dieses im Anschluss mit hoher Produktionsleistung und möglichst wenig Materialaufwand hergestellt werden kann. Aufgrund der hohen Fertigungstiefe (SBT fertigt an 2 Standorten in Österreich) sowie der hausinternen Entwicklung und Konstruktion können auch komplexe Systeme in einem ansprechenden Zeitraum umgesetzt werden.  (bf)

Infos MMS Modular Molding Systems GmbH & Co KG A-2752 Wöllersdorf +43 2633 45645 info@mms-technology.com www.mms-technology.com


Fachmessen  |  Zulieferindustrie

+ Industriebedarf

Swisstech 2010: Baden-Württemberg und die Schweiz spannen zusammen

Einmal Stephan Klapproth treffen? Deutschland führt seit Jahrzehnten die Schweizer Ein- und Ausfuhrstatistik an. Unter den deutschen Bundesländern ist BadenWürttemberg sowohl wichtigster Lieferant als auch bedeutendster Abnehmer. Baden-Württemberg im Fokus der Swisstech: Gäste diskutieren spannende und aktuelle Themen auf dem von Stephan Klapproth moderierten Podium. Die Swisstech findet vom 16. bis 19. November 2010 in der Messe Basel statt. «The way forward: gemeinsam Richtung Zukunft» – dieses Motto wird an der Podiumsdiskussion vom 18. November 2010 grossgeschrieben. Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft diskutieren Themen rund um die Länderbeziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Themen reichen von grenzübergreifender Zusammenarbeit, Stärken des gemeinsamen Wirtschaftsraums, Strategien in Krisenzeiten bis zu Innovation und Forschung am Beispiel der Nanotechnologie. Stephan Klapproth, Frontmann der Schweizer Nachrichtensendung «10vor10», moderiert den Anlass im congress center Basel, Saal Osaka-

Samarkand, welcher hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zusammenbringt: • Julian Würtenberger, Regierungspräsident, Freiburg im Breisgau • Dr. Guy Morin, Regierungspräsident Kanton Basel-Stadt • Dr. Hans-Jürgen Lesser, Research and Development, Director, A. Raymond, Lörrach • Dr. Regine Geerk-Heddrich, Geschäftsführung NanoMat, Netzwerk Nanomaterialien, Karlsruhe • Dr. Jan-Henning Fabian, Abteilungsleiter ABB Corporate Research ABB Schweiz AG, BadenDättwil

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.swisstech2010. com/badenwuerttembergtag An der letzten Swisstech stellten 629 Firmen aus. 23 478 Fachpersonen aus Einkauf und Beschaffung, Fertigung und Produktion sowie Unternehmensleitungen besuchten die Messe. Parallel zur Swisstech finden wieder die Prodex, Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Fertigungsmesstechnik, sowie die Pack&Move, Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik, statt. (mg)

Infos Dauer: 16. bis 19. November 2010 Ort: Messe Basel Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr Infos: www.swisstech2010.com

Jede Menge Neues ‒ 248 frische Ideen.

SWISSTECH – Europas zentrale Messe der Zulieferindustrie vom 16. ‒ 19. November 2010 Besuchen Sie uns auf unserem Messestand in Basel Halle 2.1 Stand A42

Tel. +41 52 647 40 20

info@item24.ch

www.item24.ch

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Zulieferindustrie + Industriebedarf  |  Fachmessen vibraplast

h Swisstec 52 / Stand B Halle 2.0

Schaumstoff- & Verpackungstechnik

Normteile, aber auch individuelle Lösungen

Dabei geht es sowohl um Technik als auch um Menschen.

Lärmschutz / Schwingungsisolation Gummitechnik / Kunststoffe / Antriebstechnik Schaumstoffe / Verpackungstechnik Wittenwilerstrasse 25 / CH-8355 Aadorf T +41 52 368 00 50 / F +41 52 368 00 51 info@vibraplast.ch / www.vibraplast.ch

world in vibration!

Unter dem Motto «Bossard verbindet» präsentiert Bossard an der Swisstech 2010 bewährte und neue Markenprodukte sowie eine verblüffend einfache und rationelle Systemlösung für die Befestigung von Solarpaneelen. Abgerundet wird das Angebot mit einem Auszug aus unzähligen Liefermöglichkeiten von Sonderartikeln. Aber nicht nur technische Verbindungen werden angesprochen, vor allem steht die positive Verbindung zu Besuchern und Kunden im Mittelpunkt. Normteile und Markenartikel Bossard führt Tausende nach DIN oder ISO genormte Artikel im Sortiment. Aber das ist nicht alles. An der diesjährigen Swisstech gewährt Bossard einen Einblick in die Welt von führenden Markenprodukten: Neuigkeiten und Anwendungsmöglichkeiten der Marken Panduit und

BM (Verbindungselemente für die Elektrotechnik), Mikalor (Schlauchschellen), Eco-Lubric (Tribologische Trockenbeschichtung), NordLock (Keilsicherungsscheiben), Tuflok und Nytemp (Gewindesicherungen), Nystay (Verliersicherungen), Nyseal und Nyplas (Un­ terkopfdichtungen), Elesa (Be­ dienelemente) und Mungo (Befestigungstechnik). Aber auch für individuelle Lösungen ist Bossard die richtige Adresse. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Dreh- oder Frästeile, kalt- oder warm gepresste Formteile oder um Stanz- und Biegeteile handelt. Bossard kennt die globalen Märkte und findet dank dem feinmaschigen Beziehungsnetz die jeweils optimalen Beschaffungsquellen. An der Swisstech kann aber selbstverständlich nicht alles gezeigt werden.

Halle 2.1, Stand E12 Bossard AG 6301 Zug 041 749 66 11 bossard@bossard.com www.bossard.com

Messen, Steuern, Bewegen und Fertigen

Die Sirag AG präsentiert sich an der Swisstech unter anderem als spezialisiertes Unternehmen im Bereich Ventiltechnik, Pneumatik, Druck-, Kraft- und Temperaturmesstechnik. Nebst dem breiten Produktesortiment mit einer hohen ProgrammModularität bietet sie individuelle Lösungen für Baugruppen, Sonderund Fertigungsteile an.

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Durch die langjährige Erfahrung und Leistungsfähigkeit ist Sirag AG für Modulaufträge und Gesamtlösungen ein zuverlässiger Partner. Um Einblick zu erhalten und die Welt von Steuern, Messen, Bewegen und Fertigen zu erleben, lädt die ­Sirag AG alle Besucher herzlich ein zu einem Besuch an ihrem Stand.

Halle 2.1, Stand D12 SIRAG AG 6312 Steinhausen 041 747 11 47 www.sirag-ag.ch mail@sirag-ag.ch


Fachmessen  |  Zulieferindustrie

+ Industriebedarf

Robuste Busleitungen für alle Bewegungen

Für Millionen von Bewegungszyklen.

Von Profibus, DeviceNet, CC-Link über CAN-Bus, USB bis hin zu sämtlichen Ethernet-Varianten inklusive GigE hat Igus eine Lösung im Angebot für Standard- wie für Extremanwendungen bis hin zu Torsion. Wo Kupfer nicht die erste Wahl ist (riesige Datenraten, lange Strecken), empfiehlt Igus bevorzugt Glasund Kunststoff-LWL. Eins aber ist allen Anwendungen bzw. allen Energieketten gemein: Auch bei mehreren Millionen Bewegungszyklen sollen die Übertragungseigenschaften der entsprechenden Busspezifikation eingehalten werden.

Neu auch GigE-Leitungen aus PVC und PUR Beim jetzt erweiterten Busleitungsprogramm spielt das Aus­ senmantelmaterial eine wichtige Rolle. Der Mantelwerkstoff der neuen CAT5e/GigE-Leitung «CFBUS.PVC.045» ist aus einer PVCMischung, die abrieboptimiert ist für den dauerbewegten Einsatz in Kunststoffenergieketten. Die Leitung ist flammwidrig, für den Temperaturbereich von –5 °C bis +70 °C geeignet und hat UL-Zulassung. Mit der getesteten PVCMischung lassen sich bei Anwendungen ohne Ölbelastung hohe Zyklenzahlen bei moderaten Kosten erreichen, so Igus. Die ebenfalls neue PUR-GigE-Leitung «CFBUS.PUR.045» dagegen

ist für Energiekettenanwendungen mit Maschinenöl, Kühl- und Schmiermitteln. Diese hoch öl­ beständige Leitung verbindet Flammwidrigkeit und Halogenfreiheit, ist einsetzbar bei Temperaturen von –35 °C bis +70 °C und hat ebenfalls UL-Zulassung. Auch hier ist das Aussenmantelmaterial im Abriebverhalten abgestimmt auf das Kettenmaterial, was zu einer vielfach längeren Lebensdauer führt.

Halle 2.1, Stand L77 Igus Schweiz GmbH 4623 Neuendorf 062 388 97 97 info.ch@igus.ch www.igus.ch

Engineering + Production + Logistics = Bamotec

Bamotec AG ı Bielstrasse 80 ı CH-4503 Solothurn ı Tel. +41 (0)32 625 93 11 Fax +41 (0)32 625 93 00 ı www.bamotec.ch ı mail@bamotec.ch

SWISSTECH: Bamotec AG « we know how »

Halle 2.1, Stand N55

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Zulieferindustrie + Industriebedarf  |  Fachmessen

Ultraschallreinigung & Oberflächenveredelung Oberflächen-Veredelung von medizintechnischen Produkten im „Medical Surface Center“

Auf die Welle kommt es an

Konzeption und Konstruktion von Ultraschall-Reinigungsanlagen und kundenspezifischen Anlagen für die Oberflächenbehandlung

Das Prinzip für mehr Sitzfestigkeit.

«Auf die Welle kommt es an!» lautet das Motto, mit dem sich die Connex AG in diesem Jahr an der Swisstech präsentiert. Eine Idee, die schon seit Jahren Erfolg garantiert. ConnexSpannstifte und -buchsen verfügen über einen versetzten Wellenschlitz – das Connex-Prinzip – welches eine zusätzliche Spannkraft erzeugt. Das heisst, beim Einpressen der Connex-

Halle 2.1– Stand C73

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Fachmessen |

Zulieferindustrie + Industriebedarf Premium Metalldrahtgewebe aus der Schweiz

Spannelemente und der damit verbundenen federnden Kompression im elastischen Bereich des gehärteten Werkstoffs entsteht durch den versetzten Wellenschlitz eine zusätzlich zur Federkraft wirkende radiale Tangentialkraft. Diese führt zu einer höheren Flächenpressung zwischen den Spannelementen und der Bohrung und damit zu einer erhöhten Sitzfestigkeit. Dabei ist zu erwähnen, dass die Connex-Produkte meistens kundenspezifisch entwickelte Spezialteile sind, die im Dialog mit dem Kunden entstehen. Connex-Spannstifte nehmen unter den Verbindungselementen eine Sonderstellung ein. Im Speziellen: Spannstifte mit Innengewinde. Dienen sie doch unter anderem zur Demontage aus Sacklöchern. Auch können damit die Kosten im Vorrichtungs- und Werkzeugbau erheblich reduziert werden. Gesamthaft betrachtet er-

gibt sich eine äusserst wirtschaftliche Lösung. Qualität ist der Connex AG äusserst wichtig und kann in diesem Jahr von den Besuchern am Stand direkt mitverfolgt werden. Mittels einer speziellen Dimensionsprüfmaschine mit acht Kameras werden Connex-Spannelemente geprüft und gemessen. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, bei Connex Einblick in die Welt anspruchsvoller Verbindungselemente zu nehmen und zu erfahren, worauf es bei der Welle ankommt.

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Vibraplast bietet individuelle Verpackungslösungen, wo immer etwas geschützt, transportiert und präsentiert werden soll. Sie sorgen dafür, dass Produkte eine massgeschneiderte Verpackung erhalten, damit diese sicher verwahrt und unbeschadet am Bestimmungsziel ankommen. Gerne steht Vibraplast auch beratend zur Seite, wenn immer es um Einoder Mehrwegverpackung von der Idee bis zum Lösungsvorschlag geht. Die Verpackungstechnik der Vibraplast AG beinhaltet die Entwicklung (Konstruktion mit CAD) bis hin zur Serieproduktion. Auf

Wunsch werden Produkte der Kunden zum Versand aufbereitet. Vibraplast verarbeitet qualitativ hochstehende Schaumstoffprodukte und kann dank ihrer Fertigungsmethoden kostengünstig und schnell vom Prototyp bis zur Serie produzieren. Verschiedenste Kunden im Bereich der Industrie, der Medizinaltechnik sowie Apparate- und Gerätebauer vertrauen auf VibraplastVerpackungsprodukte. Alle handelsüblichen Schäume sind bei Vibraplast im Sortiment: • Elastomere Schäume (z.B. PUR-Schaum, NBR, CR usw.) • Thermoplastische Schäume (z.B. PS, PP, PVC) • Duroplastische Schäume (z.B. PUR-Haurschaum)

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Mit über 80 Jahren Erfahrung im Maschinenbau hat Rapid in den letzten Jahren in der hochwertigen mechanischen Kundenfertigung ein zusätzliches Standbein aufgebaut. Mit dieser neuen Sparte «Contract Manufacturing» hat Rapid sich als industrieller Fertigungspartner für anspruchsvolle Komponenten und Baugruppen in kleinen bis mittleren Seriegrössen speziali-

siert und bietet hohe Kompetenz in einem breiten Prozessspektrum: Laserschneiden, Biegen, Schweissen, Zerspanen, Lackieren und Montage. Seit 2008 setzt Rapid neu das HightechVerfahren Rührreibschweissen (FSW) ein. Rapid hat als erste Firma in der Schweiz diese Technologie in der Kundenfertigung eingeführt. Am Rapid-Stand wird anhand eines speziell hergestellten Muster-Kühlers aus Aluminium aufgezeigt, welche Prozessschritte für die Produktion eines solchen komplexen Produkts notwendig sind. Eine Schlüsseltechnologie darunter ist das Rührreibschweissen (FSW). Die FSW-Technologie erlaubt die Verbindung der Materialien bei niedrigerer Temperatur und deshalb auch unter geringerer Wärmeeinwirkung als mit herkömmlichen Schweissverfahren. Dadurch resultiert eine Schweissnaht von hoher Gleichmäs­ sigkeit und Dichtheit. Ein weiterer entscheiden-

Wenn es genau und richtig sein soll Wenn es genau und richtig sein soll

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der Vorteil ist, dass die Verzüge des Werkstücks in der Umgebung der Schweissnaht dank tieferer Temperaturen auf ein Minimum reduziert werden können. Weitere Exponate wie Gehäuse und Geräte, zum Beispiel aus der Medizinaltechnik, geben einen Überblick über die Fertigungskompetenzen von Rapid für anspruchsvolle Aufgaben. Wie in Killwangen gearbeitet wird, zeigt ein Film-­ Firmenportrait, in dem auch Kunden zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen mit Rapid als Fertigungspartner berichten. Die Besucher des Rapid-Standes erwartet eine Überraschung, die sie mit einem kleinen Geschicklichkeitstest an einem bei Rapid in der

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Produkte

❚❚Kompatible Toner senken Druckkosten

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in Holland hergestellt werden. Spezialisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zerlegen die angelieferten Leermodule. Nach strengster ISO/ IEC-19752-Norm werden ausschliesslich Originalkartuschen von führenden Herstellern wiederbefüllt. Um den Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, verzichtet ARP auf eine zweite und dritte Befüllung. Die Leermodule werden vor der Aufbereitung aufwändig gereinigt, alle Verschleissteile ersetzt und auch der Fotoleiter wird immer neu eingesetzt. Zwölf verschiedene

Testausdrucke werden vor dem ­Versand durchgeführt, um die gewünschte Profi-Qualität zu garantieren. Die Druckqualität steht den Originalkartuschen in nichts nach. Das gilt sowohl für die schwarz­ weissen als auch für die farbigen Laserprints. ARP dokumentiert diese hochwertige Qualität mit einer 100-ProzentGarantie und ersetzt das Produkt unbürokratisch, sofern irgendwelche Mängel auftreten sollten. Zudem steht ARP dafür ein, dass die kompatiblen Toner voll und ganz der

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Produkte

❚❚Neue Kunden gewinnen mit Networking

Das spezialisierte Informationsnetzwerk der Schweiz, BusinessLink.ch hat mit verschiedenen Erweiterungen die Möglichkeit geschaffen, ­aktuelle Themen ins Zentrum zu ­rücken und mit Fachkompetenz zu überzeugen.

Jedes Unternehmen kann – seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend – über das Informationsnetzwerk seine Kompetenzen kommunizieren oder sogar zum Meinungsführer werden. Für beide Aktivitäten stehen umfangreiche Mög-

lichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel das Veröffentlichen von Ausschreibungen, Branchen-News, Fachberichten und Events, um damit qualifizierte Geschäftskontakte zu knüpfen. BusinessLink.ch stellt jedem Teilnehmer eine permanente URL zur Verfügung, damit die eigenen Beiträge einfach in weitere Kommunikationsmassnahmen wie News­ letter, E-Mail-Empfehlungen, Xing, Facebook, Twitter usw. eingebunden werden können. Zudem sorgt BusinessLink.ch dafür, dass alle Beiträge von den Suchmaschinen wie Google & Co. korrekt indexiert und gefunden werden. Für alle registrierten Nutzer sind die Informationen kostenlos und uneingeschränkt verfügbar. Zudem kann ein aktives Networking im B2B-Umfeld mit diversen Tools betrieben werden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die einfache Interaktion über Inhalte nach einem erfassten Fachbericht, einem aktuellem Forum-Thema oder Event. Die Networker laden nun ihre Arbeitskollegen und Geschäftspartner zu diesen Diskussionen und Themen Ihrer Wahl ein. Sie verbinden sich zudem mit der persönlichen Kontaktliste für die einfache Kontaktaufnahme. Damit bauen sie Ihr gutes Netzwerk stetig aus und setzen es als einen wichtigen Erfolgsfaktor aktiv ein.

Den Nutzern der industriellen Webplattform wie den Einkäufern und den Entwicklern stehen verschieden nützliche Funktionen zur Verfügung. So können zum Beispiel wichtige Informationen mit der MerkerFunktion gespeichert werden. Die «Merker» können in Gruppen verwaltet und mit Notizen versehen werden. Auch ist das Speichern von Messe- oder Event-Terminen im persönlichen Kalender wie Outlook möglich. Das Versenden von Firmenportäts und Beiträgen für den Austausch mit Mitarbeitern und Partnerfirmen für die Evaluation von geeigneten Anbietern ist mit der Empfehlen-Funktion möglich. BusinessLink GmbH 4665 Oftringen 062 797 89 89 mail@businesslink.ch www.businesslink.ch

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Produkte

❚❚Die volle Performance nutzen

Mit der neuen innovativen DualGigE-Schnittstelle bietet Baumer eine attraktive Lösung, um Kameras mit schnellen Sensoren und hohen Bildraten in ein GigE-Netzwerk einzubinden. Moderne Sensoren wie die verwendeten Quad-TapSensoren von Kodak, bieten neben hoher Bildqualität gleichzeitig eine hohe Bildrate. Die Dual-GigESchnittstellentechnologie von Baumer erreicht die doppelte GigEBandbreite und ist mit 240 MB/s in der Lage, die volle Performance dieser Sensoren auszunutzen. Gleichzeitig bietet Dual-GigE mit einer Übertragungslänge von 100 m

dieselben Vorteile wie die Standard-GigE Schnittstelle. Das redundante Systemkonzept ermöglicht zusätzlich eine erhöhte Übertragungssicherheit, die selbst bei Ausfall eines der beiden Ethernetkabel den zuverlässigen Betrieb der Kamera gewährleistet. Die SXG-Industriekameras von Bauerm sind mit der neuen Schnittstelle ausgestattet. Sie nutzen die volle Performance der Kodak-Sensoren und bieten Auflösungen bis 8 Megapixel. Dabei werden Bildraten von bis zu 120 Bildern/s ermöglicht. Gleichzeitig können die Kameras per Power over Ethernet Technologie mit Strom versorgt werden. Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com www.baumer.com

❚❚Spannende Tests live erleben Datalogic Mobile nutzt das grösste Internet-­ Videoportal YouTube und zeigt Tests mit dem PDA Elf live aus Italien. Datalogic Mobile demonstriert in 1,52 Sekunden, wie der PDA Elf äusseren Einflüssen trotzt und beweist damit, dass er die ­Anforderungen der Schutzklasse IP64 erfüllt. Von Rockmusik begleitet hält der PDA Elf mehrfachem freien Fall aus 1,5 Meter Höhe stand. In einem einer Waschtrommel ähnlichen Testgerät von rund einem Meter Durchmesser wird der PDA Elf durchgeschüttelt. In einer Nasszelle wird Regen nachgeahmt. Nach jeder Testphase wird die Funktionsfähigkeit des PDA getestet und die einwandfreie Funktion demonstriert. Weitere Videos veranschaulichen, wie man mit dem PDA Elf «die Welt in seinen Händen hält». Sie zeigen, wie der PDA den Arbeitsalltag im Aussendienst, Handel und in der Logistik vereinfacht.

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TSUBAKI setzt neue Massstäbe für BS/DIN Rollenketten TSUBAKI veröffentlicht als weltweit grösster und fortschrittlichster Hersteller von Rollenketten die neue, 4. Generation der BS/DIN Standard Rollenkette. Die neue Kettengeneration mit dem Markennamen GT4 Winner vergegenwärtigt zahlreiche Produktions- und Materialerneuerungen.

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Produkte

eine deutlich höhere Vorschubkraft und eine verlängerte Lebensdauer. Exlar-Produkte treffen höchste ­Erwartungen in unterschiedlichen Branchen wie Lebensmittelindustrie, Medizintechnik, Holzbearbeitungsindustrie, Montageautomation oder Luftfahrttechnik und sind deshalb die ideale Ergänzung zum bestehenden Produktsortiment von Parkem. Ein klarer Kundenvorteil − mit der Erweiterung stehen neue Möglichkeiten für abgestimmte Systemlösungen zur Verfügung. Parkem AG und Exlar freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammen­ arbeit.

Ab sofort sind die weltweit eingesetzten Exlar-Produkte bei Parkem AG erhältlich. Exlar entwickelt und produziert lineare und rotatorische Antriebe für alle geregelten oder gesteuerten Bewegungen. Die patentierten Exlar-Elektrozylinder mit Rollengewindetrieb haben gegenüber herkömmlichen Lösungen

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Produkte

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Der Trombone ist ein superkompakter, digitaler Servoregler der Simpl­ IQ-Produktlinie, der sowohl AC- als auch DC-Servomotoren, Linearund Voice-Coil-Motoren antreiben kann. Er ist in zwei Versionen erhältlich; die eine als integrierbare AusfĂźhrung fĂźr PCB-Karten, die andere als Stahlgehäuse mit Steckern. Er weist eine sehr hohe Leistungsdichte auf, wird mit DC-Bus eingespeist, ist in zwei Spannungsbereichen von 80­â&#x20AC;&#x201C;400 VDC und 200­â&#x20AC;&#x201C;­750 VDC verfĂźgbar und kann den Motoren 17 A Nennstrom liefern. Ausserdem hat er eine Hilfs-

â?&#x161;â?&#x161;Eine Weiterbildung, die sich lohnt

spannungsversorgung von 24 VDC. Wie die anderen Modelle der Simpl-IQ-Linie kann der Trombone im Strom-, Geschwindigkeits- und Positioniermodus betrieben werden. Dank seines Programmspeichers kann er spezifischen Anfordungen zahlreicher Applikationen angepasst werden. Die Composer-Software erlaubt eine grosse Programmierflexibilität und bietet eine breite Palette an Optionen und Funktionen, wie ECAM und Dual Loop, an. Der Trombone kann mit zahlreichen Feedbacktypen arbeiten. Er hat RS232-Schnittstelle oder CAN­ open DS301 und DS402.

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Die marktgerechten Weiterbildungsangebote der Hochschule fßr Technik der FHNW bieten den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern Zugang zu neuestem Wissen und damit die MÜglichkeit fßr neue berufliche Perspektiven. Die Studiengänge haben einen starken Praxisbezug und sind inter­ national ausgerichtet. Das neu er-

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Produkte

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Die Embedded-PCs der Serie CX5000 im robusten und kompakten Magnesiumgehäuse bieten über die integrierten I/Ound Systemschnittstellen zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten. Optionale Master-/ Slave-Feldbus- und Kommunikationsschnittstellen erlauben die flexible Integration in unteroder überlagerte Systeme. Die Steuerung kann im erweiterten Temperaturbereich von –25 bis +60 °C betrieben werden.

Der Embedded-PC CX5000 ist lüfterlos und ohne rotierende Bauteile konzipiert. Ausserdem verfügt er über eine feste Anzahl an Systemschnittstellen (2 × Gigabit-Ethernet, 4 × USB, 1 × DVID) sowie über ein direktes I/O-Interface für die Beckhoff-Busklemmen und Ethercat-Klemmen. Das Ethercat-I/O-System ermöglicht die Integration von Feldbusgeräten über Kommunikationsklemmen von Profinet bis IO-Link. Alternativ ist die Feldbusintegration auch über den Embedded-PC CX5000 möglich: Als Option bietet er die werksseitige Erweiterung durch Master- oder Slave-Feldbusanschlüsse (Ethercat, Profibus, Profinet RT, Ethernet/IP, CAN­

UM OPTIMALEN

open) oder Kommunikationsschnittstellen (RS232, RS422/ RS485). Trotz dieser Erweiterungsmöglichkeiten bleiben die Aussenabmessungen des Ge­ rätes erhalten. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz als EtherCAT-Slave, also als programmierbarer, dezentraler Teilnehmer einer EtherCAT-Installation. Die Beckhoff-Embedded-PCSerie CX5000 für die Hutschienenmontage ist für den flexiblen Einsatz als kompakter Industrie-PC für SPS, Motion Control und Visualisierung geeignet.

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Zur Standardisierung der Anlagenkommunikation in Windparks unterstützt die BeckhoffAutomatisierungssoftware TwinCAT das Kommunikationsprotokoll der IEC 61400-25. Mit dem «Twincat Telecontrol Configurator» ist die Konfiguration des komplexen IEC-6140025-Datenmodells ohne besondere Programmierkenntnisse möglich. Zur standardisierten Kommunikation in Windparks unterstützt Twincat das Kommunikationsprotokoll der IEC 61400-25 mit einer PLC-Bibliothek. Die IEC 61400-25 definiert, neben dem Kommunikationsstack und den Datentypen, auch ein windkraftspezifisches Datenmodell, ergänzend zur IEC 61850. Die-

ses umfasst beispielswei­se Objekte, welche einen Windkraftanlagengenerator oder Abläufe in der Gondel beschreiben. Physikalisch beruht der objekt­ orientierte Standard auf der Ethernet-Technologie. Die Twincat-PLC-Bibliothek umfasst mit dem «Twincat Telecontrol Configurator» eine komfortable Möglichkeit, das Datenmodell der IEC 61850 bzw. IEC 61400-25 schnell und einfach zu konfigurieren. Um eine Basis zur Erstellung einer Konfiguration zu haben, kann der Anwender auf XML-basierte Datenbanken für die IEC 61850 oder die IEC 61400-25 zurückgreifen. Auch ohne Program-

mierkenntnisse ist der mit dem Standard vertraute Anwender in der Lage, quasi auf Knopfdruck ein eignes Datenmodell zu erstellen. Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen 052 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch

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deten Bussystem harmonisiert. Das AutomationStudio ist dazu mit einem universellen FDT-Container (Field Device Tool) ausgestattet, der über eine Plug-in-Schnittstelle beliebige Device Type Manager (DTMs) einbindet. Feldbusgeräte, die mit ­einem DTM ausgeliefert werden, integrieren sich so auf effiziente Weise direkt in die Topologie des Steuerungs­ systems. Diese nahtlose Integration garantiert die Investitionssicherheit der Software, da sich zukünftige Umstellungen des Feldbusses nicht auf die Appli-

kation auswirken. Durch die zentrale Datenablage der Geräteparameter auf der SPS gehört manuelles Umprogrammieren nach Austausch der Feldbusgeräte der Vergangenheit an. Die Steuerung lädt automatisch die notwendigen Konfigurations­ daten auf das neue Gerät. Da dazu keinerlei Programmierwerkzeuge notwendig sind, sinkt der Serviceaufwand. Die Wartung im Feld wird zudem deutlich erleichtert. B & R Industrie-Automation AG 8500 Frauenfeld 052 728 00 55 www.br-automation.ch office@br-automation.ch

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❚❚Präzis, innovativ, kundenfreundlich und modern Die Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten von Formfedern, Blattfedern, Stanzbiegeteilen, Laser- und Drahtbiegeteilen sind vielseitig und komplex wie ihre Fertigung. So müssen diese neben passgenauer Formgebung nicht selten mehrfach fallend auf bis zu fünf Ebenen gefertigt werden. Gutekunst Stahlverformung KG ist auf solche Aufgaben spezialisiert. Bei der Verarbeitung sämtlicher Werkstoffstähle bis 3,0 mm Materialstärke und 4,0 mm Drahtstärke sowie abschliessender Oberflächenveredelung kennt das 1990 gegründete Unternehmen keine Grenzen. Mit zahlreichen innovativen prämierten Lösungen und dem umfangreichen modernen ­Maschinenpark mit CAD/CAM-gesteuerten Laser, Stanz-, Abkant-,

Biege- und Drahterodierautomaten bietet Gutekunst eine extrem hohe Teilepräzision und Wiederholgenauigkeit von bis zu +/−0,05 mm. ­Dabei sichert der hauseigene Werkzeugbau, die CAD-basierende Auftragsund Produktionssteuerung sowie das «All-in-one-Prinzip» mit der personalisierten Auftragsbetreuung einen schnellen und optimalen Auftragsdurchlauf für Prototypen, Kleinmengen und Grossserien zu. Produziert wird nach Anforderungsprofilen, Zeichnungen, Mustern und CAD-Daten, die direkt in sämtlichen 2D- und 3D-Formaten für Auslegung und Fertigungssteuerung übernommen werden können. Dabei erstellt das nach ISO 9001:2008, 14001 und 18001 zertifizierte ­Unternehmen auf Wunsch jeden

­ ewünschten Prüfbericht, g lückenlose Prozessprotokollierungen sowie CADBelastungssimulationen für je­­den geforderten Einsatzzweck. Damit bietet Gutekunst von Anfang an grösstmögliche Flexibilität, präzise Produkte, kürzeste Durchlaufzeiten und ein Maximum an Produktsicherheit.

Gutekunst + Co. KG D-72555 Metzingen +49 71 23/9 60-0 www.federnshop.com service@gutekunst-co.com

❚❚Universell und flexibel mit neuer Steuerung Die drei- bis fünfachsigen Universalbearbeitungszentren der U-Serie sind mit neuesten Steuerungen von Siemens oder Heidenhain ausgerüstet. Die fünfachsige Vorführmaschine U5-620 ist mit der Steuerung TNC620 von Heidenhain ausgestattet. Diese vielseitige Bahnsteuerung für alle Achsen bietet ein flexibles Bedienkonzept. Es beinhaltet beispielsweise die freie Konturprogrammierung sowie schnelles Bezugspunktsetzen mittels Tastsystem. Mit schnellem 54-fachen Werkzeugwechsler und Späneförderer ist die U-UniversalLine optimal einsetzbar in der HSC-Bearbeitung. Hierbei kommt die optionale HSK-Spindel mit 20 000 U/min zum Einsatz. NORD-LOCK Switzerland GmbH_Inserat_1/3-Seite_184 x 85 mm_cmyk_Sujet Tresor

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Die noch leistungsstärkere U-ProductionLine in der Langbettversion oder für die Pendelbearbeitung nutzt sogar zwei Werkzeugwechsler und bewältigt X-Verfahrwege bis 2520 mm. Alle Maschinen der U-Serie sind in der Lage, komplexe Geometrien nicht nur schnell, sondern auch präzise zu fertigen. In der Anwendung flexibel meistern sie den Produk­ tionsalltag zuverlässig. Spinner AG CNC-Präzisionsmaschinen 8451 Kleinandelfingen 052 301 21 55 info@spinner-ag.ch www.spinner-ag.ch Prodex: Halle 1.0, Stand C16


Produkte

❚❚Mehr Laufruhe, mehr Gewinde

Mehrfachwerkzeuge liegen im Trend, auch bei der Gewindeherstellung. Walter optimiert daher ständig sein Programm in dieser Richtung durch Neuheiten oder Upgrades. Das jüngste Upgrade betrifft die Vollhartmetall-Gewindefräser mit Senkfase der Kompetenzmarke Walter Prototyp für den Gewindebereich M3 bis M16. Bei einem Feldversuch mit rostfreiem Stahl 1.4301 erreichte diese Variante etwa die doppelte Standmenge im Vergleich zu einem Werkzeug der älteren Generation. Getestet wurde mit einem Gewindefräser der Grösse M8. Dieser Vorsprung beruht auf mehreren neuen Details: Ein verbessertes, extrem feinkörniges Hartmetallsubstrat sorgt für eine höhere Verschleissfestigkeit. Der auf 27 Grad vergrösserte Drallwinkel (bislang 10 Grad) bewirkt weichere Schnitte. Ein verkürzter Nutenauslauf verhindert, dass Späne in die Aufnahme gelangen und diese beschädigen. Zusätzlich erlaubt dies eine kürzere Einspannung, die Stabilität nimmt dadurch zu. In der Summe führen diese Merkmale zu mehr Laufruhe und zu weniger Werkzeugverschleiss. Eine exzellente Gewindequalität ist ein willkommener Nebeneffekt. Die maximalen Schnittgeschwindigkeiten liegen bei rund 90 m/min, dieser Wert ist beispielsweise bei Vergütungsstahl 42CrMo4 noch möglich. Die Senkfase, die vor dem Fräsen der Gewindegänge hergestellt wird, beträgt in der neuen Version 90 Grad (bislang 60 Grad). Dieser Wert gewährleistet einen annähernd gratfreien Gewindeanfang. Neu ist auch die Innenkühlung bis zur Gewindegrösse M4 (bislang M6). Bezüglich Kühlmedium ist Emulsion oder Blasluft möglich. Die Tauglichkeit für die Minimalmengenschmierung, intern oder extern, ist ebenfalls gegeben. Die Werkzeuge sind universell einsetzbar für Werkstoffe bis 48 HRC. Die maximale Gewindetiefe beträgt 2 × D.

❚❚CNC-Hochleistungs-Bearbeitungszentrum Das Maschinenkonzept des neuen CNC-Hochleistungs-Bearbeitungszentrums C 22 U dynamic von Hermle ist auf höchstmögliche Flexibilität in der Tischauslegung, der Spindelvarianz, des Fluid- und Spänehaushaltes und der Aufstellmöglichkeiten ausgelegt. Auch mögliche Ausbaustufen und die Hermletypischen Automationslösungen wie Paletten- oder Werkstückwechsler sind bereits angedacht. Beim Grundaufbau der C 22 wird auf die bei Hermle bewährte modifizierte Gantry-Bauweise in Mine-

CNC CONTROLS

ralgussausführung gesetzt. Hier sind drei Achsen im Werkzeug und bei der 5-Achs-Version zusätzlich zwei Achsen im NC-Schwenkrundtisch. Mit optimal an die maximale Werkstückgrösse angepassten Verfahrwegen von X-Y-Z 450/600/330 mm versehen und konsequent auf bis zu 5-achsige Anwendungen ausgelegt, stellt die C 22 das ideale Bearbeitungssystem für die Teilefertigung mit höchsten Genauigkeiten, kleinsten Toleranzen und besten Oberflächengüten dar.

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Unsere Steuerungen sind die verlässlichsten der Welt: Statistisch gesehen kann erst nach über 10 Jahren ein Steuerungsfehler auftreten. Das spart teure ServiceEinsätze und reduziert die TCO (Total Cost of Ownership) auf ein Minimum. Ihr Vorteil: höchste Zuverlässigkeit für maximale Verfügbarkeit.

Nur eine unserer Stärken. Walter (Schweiz) AG 4500 Solothurn 032 617 40 72 service.ch@walter-tools.com www.walter-tools.com

FANUC CNC Switzerland GmbH / Grenchenstrasse 7 CH-2500 Biel/Bienne 8 / Tel.: (+41) 32 366 63 63 / Fax: (+41) 32 366 63 64 info@fanuccnc.ch / www.fanuccnc.ch

11-10  technica  95


Produkte

❚❚Hygienegerechter Füllstandsschalter für hohe Temperaturen

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Erfolgreich exportieren.

Der LFFS erkennt den Füllstand von Flüssigkeiten, dickflüssigen Medien und sogar von trockenen Stoffen. Bei besonders schwierigen Medien ermöglicht die Teach-inFunktion eine manuelle Einstellung der zu erkennenden Füllstände. Alle Bauteile, die mit dem Messmedium in Kontakt kommen, sind aus FDA-zugelassenem, säurebeständigen Edelstahl oder PEEK-Kunststoff gefertigt. Der Füllstandsschalter entspricht den EHEDG-Anforderungen und hat eine 3A-Zulassung. Er ist sowohl für offene als auch für geschlossene Behälter mit Drücken bis 40 bar einsetzbar. Da der LFFS keine beweglichen Teile hat und die Elektronik komplett integriert ist, ist er wartungsfrei. Bei Verwendung einer Kühlstrecke ist der Füllstandsschalter für Prozesstemperaturen von –40 °C bis maximal +200 °C geeignet. Das op-

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com www.baumer.com

❚❚Drehgeber – Miniaturisierung bei maximaler Leistung

Hotline: 0844 811 812, www.osec.ch Osec unterstützt als offizieller Exportförderer Schweizer und Liechtensteiner KMU auf dem Weg in internationale Märkte. Mit einem umfassenden Netzwerk von Kompetenzpartnern und dem Beratungskonzept «Export Step-by-Step» stellen wir für Sie ein individuelles Massnahmenpaket zusammen. Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne erfolgreich zu exportieren.

Dass sich dank Engagement und hoher Engineering-Kompetenz auch «gordische Knoten» lösen lassen, beweist Contelec mit ihren miniaturisierten Drehgebern. Diese verzeichnen im Vergleich zu ihren grossvolumigeren High-End-Pendants keine Leistungseinbussen. Unabhängig davon, ob es sich um Draht-, Cermet- oder Leitplastik-basierte Potenziometer oder um kontakt- und berührungslose Drehgeber handelt: Dank der Fokussierung auf die Entwicklung und die Produktion miniaturisierter Drehgeber ist von Contelec nun eine ganzheitliche Familie von Winkelsensoren erhältlich, die Aspekte wie geringste Abmessungen, Robustheit, Präzision, Auflösung und Modularität in einem System vereint.

96  technica  11-10

tionale Anschlussstück ist in den Längen 100 mm und 250 mm erhältlich. Es kann als Kühlstrecke oder als Verlängerung dienen, etwa wenn das Medium durch eine Tank­ isolierung erreicht werden soll oder die Erfassung des Füllstandes an eine bestimmte Höhe anzupassen ist. In der Standardausführung ist der LFFS für dauerhafte Prozesstemperaturen von –40 °C bis +85 °C ausgelegt sowie für den Einsatz in CIP- und SIP-Anlagen mit kurz­ zeitigen Temperaturen (max. eine Stunde) bis zu 140 °C. Für Anwendungen in gas- und staubhaltigen Umgebungen ist der LFFS in verschiedenen ATEX-Ausführungen erhältlich. Damit lassen sich auch die Füllstände explosionsgefährdeter Gas- oder Staubgemische, die zum Beispiel in der chemischen, pharmazeutischen und der Nahrungsmittelindustrie vorkommen, sicher detektieren. Die ATEX-Zertifizierungen decken die Gefahrenzonen 0, 1 und 2 sowie die Zonen 20, 21 und 22 ab.

Zum beeindruckenden Angebot gehören beispielsweise Miniaturdrehgeber mit Gehäusedurchmessern ab 9 mm, absolute und inkrementelle Ausführungen mit einem Messbereich von bis zu 360º sowie Sensoren mit speziellen Ausgangskennlinien und mit Schaltfunktionen. Darüber hinaus sind berührungslose Mini-Winkelsensoren erhältlich, bei denen die Permanentmagnete kundenseitig am sich drehenden Objekt befestigt werden. Dadurch entfällt die mechanische Kopplung zwischen Kundenachse und Messsystem, wodurch axial und radial wirkende Kräfte keinen Verschleiss verursachen. Kleinste Drehgeber mit einer Auflösung bis zu 14 Bit sowie der Schutzklasse IP68 machen deutlich, dass im Bereich der Miniaturisierung kaum Grenzen gesetzt sind. Contelec AG 2503 Biel 032 366 56 36 verkauf@contelec.ch www.contelec.ch


Industrial IT  |  Berechnungs-Software

Industrial IT Engineering, CAD/CAM, PDM/PLM, ERP, Business-Software

Brillante Produktbilder ohne Fotograf

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Bild: CADENAS GmbH, D-86153 Augsburg. www.noser.ch

Mit der neu entwickelten Schnittstelle zu einem 3D-Rendering-Programm werden die Produkte der elektronischen Produktkataloge eCATALOGsolutions der Cadenas GmbH ins richtige Licht gesetzt. Ab sofort können Komponentenhersteller fotorealistische Bilder von ihren bereits vorliegenden 3D-Geometrien mit einem Knopfdruck in

eCATALOGsolutions erzeugen. Die gestochen scharfen gerenderten Bilder werden durch eine neue Schnittstelle zu der Software Maxwell Renderer möglich. Für das blosse Auge sind Unterschiede zu einem Produktfoto eines professionellen Fotografen kaum erkennbar. Zum Einsatz kommen die hochauflösenden Bilder des 3D-Ren-

derings zum Beispiel auf Websites, in Papierkatalogen, auf CD-ROMs oder auf einem Poster am Messestand eines Herstellers. (mg)

www.arp.com

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Industrial IT  |  Engineering-Tools

Prodema berechnet und prognostiziert die Herstellkosten präventiv mit Kingcost

Herstellkosten senken – präventiv oder reaktiv? Jedes Prozent eingesparte Herstellkosten lässt sich direkt in Ebit wandeln. Voraussetzungen sind grosses Sachverständnis, Kapazität in der Entwicklung und eine effektive Methodik über den gesamten Prozess.

W

enn ein Produkt entsteht, wird immer eine enge Verbindung zwischen Engineering und Herstellkosten geschlossen. Die grössten Erfolge verbucht derjenige, der es versteht, die Funktion zu erfüllen – und gleichzeitig ein marktgerechtes Produkt zu entwicklen. Prodema schlägt diese Brücke erfolgreich mit Kingcost. Management / Verkauf und Marketing

Um sich von der breiten Masse der Engineering-Dienstleister abheben zu können, bietet Prodema ihren Kunden volle Kostentransparenz an – in jeder Phase der Entwicklung. Jedes Bauteil verursacht auch Kosten. Dafür sind natürlich verschiedene Faktoren ausschlaggebend. Bereits in der Konzeptphase ist die ganzheitliche Betrachtung dieser

Entwicklung

CAD Daten

Der Kingcost «Constructor» – das Kosten­ interface für den Ingenieur und voll integriert im CAD-System. Entwicklung

Einkauf

Herstellkostentransparenz auf Basis von CAD-Daten. Jeder Projektteilnehmer ist jederzeit über Herstellkosten und Zielkosten informiert.

Zielkostenkontrolle im CAD-System Dass ein neu lanciertes Produkt primär seine Funktion erfüllen muss, ist selbstverständlich. Alle EngineeringDienstleister verfolgen diesen Fokus.

Autor Hanspeter Gysel, Kingcost

98  technica  11-10

Kosten entscheidend für ein erfolgreiches und marktgerechtes Produkt. Michael Keller von Prodema weiss von vielen Projekten, in welchen die Herstellkosten in der Entwicklungsphase zu wenig transparent waren – und von Produkten, welche auf dem Markt zu geringe oder keine Margen erzielten. Prodema sieht sich in der Verantwortung, ein Produkt so zu gestalten,

dass die Zielkosten eingehalten werden können und der Kunde das Produkt gewinnbringend am Markt verkaufen kann. «Was nützt unseren Kunden ein funktionierendes Produkt, das nur eine geringe Marge abwirft?», fragt sich Simon Weber, Projektleiter und Entwickler bei Prodema Engineering. Natürlich hatten auch wir mit der Problematik zu kämpfen, dass unvorhergesehene technische Probleme und der Termindruck des Kunden uns dazu verleiteten, die Herstellkosten zu vernachlässigen. Das kann uns heute nicht mehr passieren. Denn heute erfassen wir mit dem Kunden zusammen die Zielkosten im CAD-System – und werden von Kingcost informiert, sobald diese


Engineering-Tools  |  Industrial

Zielkosten überschritten werden. Natürlich mit Einbezug aller relevanten Faktoren wie Losgrössen, Materialkosten, Fertigungskosten und den unternehmensspezifischen Gemeinkosten.

Dynamische Kosten­ kontrolle für den Erfolg Kosten sind etwas sehr Dynamisches, denn CAD-Daten ändern oft. Um diesem Umstand gerecht

zu werden braucht es eine Technologie, die Herstellkosten schnell und einfach für jede Abteilung in einem Unternehmen transparent macht. Herstellkosten werden zu 80 % in der Produktentwicklung definiert. Aber auch der Einkauf und die Lieferanten müssen in diesen Prozess mit einbezogen werden und jederzeit über Ziel – und effektive Kosten informiert sein. Zielkosten erreichen oder gar

unterbieten, ist Teamarbeit! Mit DCC von Kingcost wird diese Teamarbeit erst möglich. Michael Keller von Prodema: «Wir setzen unsere Ideen und Projekte auf 3D CAD-Systemen um. Mit Kingcost ist es auch dem Einkauf möglich, CAD-Daten zu öffnen – ohne zusätzliche CAD-Lizenz. Sobald Teilepreise von unseren Lieferanten seitens Einkauf oder dem Engineering hinterlegt

IT

werden, greift die Zielkostenkontrolle ein. Sind die Zielkosten durch neu hinzugekommene Preisinformationen gefährdet, warnt Kingcost alle Projektteilnehmer. Das fördert die Kommunikation zwischen Engineering, Einkauf und Lieferanten und ermöglicht auf einfache und effiziente Weise, Zielkostenmanagement zu leben.» Elementar ist eine frühe Vernet-

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Verkürzen Sie Ihre Entwicklungszeiten und bringen Sie Ihre Maschine schneller zur Serienreife. Unsere aufeinander abgestimmte Hard und Software passt sich flexibel Ihren Automatisierungsanforderungen an. Durchgängige Skalierbarkeit, vom Kleinstgerät bis zur Großanlage, reduziert die Hardwarekosten. Energieeffiziente Antriebssysteme helfen, die Betriebskosten zu senken. Intelligente Diagnosefunktionen erhöhen die Maschinenverfügbarkeit. Über den Lebenszyklus Ihrer Maschine lassen sich so die Gesamtkosten um bis zu 50% senken.

Die Kursteilnehmer erleben in diesem kostenlosen Seminar, wie schnell sie durch einfache Be­ dienung komplexe 3D-Volumenmodelle konstruieren und dadurch ihren Produktentwicklungsprozess wesentlich verkürzen können. Am Nachmittag dann kann Solidworks in einem Workshop getestet werden. Kursinhalte • effizient Einzelteile und Baugruppen erstellen • einfach Zeichnungen inklusive Stücklisten ableiten • mit importierten 2D-Daten schnell 3D-Teile erzeugen • Blechteile auf Knopfdruck abwickeln • bequem mit Entwicklungs­ partnern kommunizieren Termine 29.11.2010 01.12.2010 07.12.2010 13.12.2010

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zung und Zusammenarbeit der Disziplinen Entwicklung, Einkauf und Produktion. Natürlich gelten die Marktanforderungen, welche vom Verkauf und Marketing erarbeitet werden, als Grundvoraussetzung. Darauf zu fokussieren, was dem Kunden nutzt und kein Over-Engineering zu betreiben, ist der Hauptschlüssel für erfolgreiches Kostenmanagement und niedrige Herstell­kosten.

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Konstruktionskonzepte definieren die anfallenden Herstellkosten zu einem hohen Grad. Es braucht daher eine im CAD-System integrierte Lösung, um sich effizient und transparent mit Ziel- und Herstellkosten befassen zu können. Kostensenkungspotenziale können so direkt im CAD während des Entwurfsprozesses erkannt werden. Mit Kingcost werden die Herstellkosten direkt in den CADDaten abgebildet; die Kostenanalyse erfolgt direkt auf Basis von CAD-Daten. Dies ermöglicht, immer mit aktuellsten Entwicklungsdaten zu arbeiten und alle Kosteninformationen stehen jederzeit und allen involvierten Projektteilnehmern zur Verfügung. Die Herstellkosten können so wie eine Funktion des Produkts gehandhabt werden.

31.03.09 09:1

Michael Keller: «Das CAD steht im Mittelpunkt, hier entstehen Produkte. Kingcost gibt den entstehenden Produktdaten einen direkten Mehrwert, jedoch ohne effektiv neue Dateien zu erzeugen. Mit dieser erreichten, sehr hohen Kostentransparenz können wir uns von Anfang an voll auf die Ausarbeitung der zu lösenden Funktionen konzentrieren und wissen von Anfang an, wie hoch die gesamten Herstellkosten ausfallen werden.»

tet optimale Möglichkeiten, um den Gewinn des Unternehmens langfristig zu sichern. Vorhandene Kosteninformationen aus ERP-Systemen, Materialkosten und geschätzte Kosten ergeben ein sehr genaues Gesamtbild der zukünftigen Herstellkosten. DCC von Kingcost unterstützt Unternehmen ideal, sich der Konkurrenzsituation zu stellen und bietet die Möglichkeit, Zielkostenmanagement zu «leben». (bf)

Zielkostenmanagement direkt im CAD Target Costing lässt sich als unternehmensweites Gewinnmanagement definieren. Bei gleich­ zeitiger Erfüllung der Kundenwünsche betreffend Qualität, Lieferzeit, Funktionalität und Preis muss das Unternehmen die Produktkosten so steuern, dass langfristig die Unternehmensrendite gewährleistet ist. Target Costing stellt ausserdem einen simultanen, abteilungsübergreifenden, von aussen nach innen gerichteten Prozess dar. Mit Kingcost kann Target Costing optimal in jede beliebige Unternehmensstruktur integriert werden. Kingcost setzt direkt im CAD-System an – also dort, wo die Herstellkosten entstehen und gesteuert werden können – und bie-

Infos Kingcost Wiesenstrasse 36 8700 Küsnacht www.Kingcost.ch Prodema Engineering  & Management AG Industriestrasse 9552 Bronschhofen www.prodema.ch


Engineering-Tools  |  Industrial

IT

Zugriff auf CAD-Entwürfe via Web und Mobile Autodesk präsentiert Autocad WS. Die frei zugängliche Web-Applikation ermöglicht es Autocad-Anwendern, mittels Cloud Computing ihre Entwürfe und DWG-Daten über das Internet und an mobilen Geräten anzuschauen, zu bearbeiten und mit anderen zu teilen. Die

kostenlose App für Autocad WS für iPhone, iPad und iPod touch steht im Apple iTunes App Store zum Download bereit. Autocad WS war bisher unter dem Projektnamen «Butterfly» auf den Autodesk Labs als Technology Preview erhältlich. 75 000 Inter-

essierte nutzen die App bereits, um ihre Entwürfe per Browser zu betrachten, zu bearbeiten und mit anderen zu teilen. www.autocadws.com

Infos Autodesk SA 2000 Neuchâtel 032 723 90 00 infoline.suisse@autodesk.com www.autodesk.ch

Das ehemalige «Butterfly» ist nun als Autocad WS erhältlich und auf mobilen Endgeräten einsetzbar.

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Industrial IT  |  CAX-Systeme

CAD/CAM-System für das Fünfachsfräsen

Fünfachsig ist wirtschaftlicher Lange Zeit war 5-achsiges Fräsen mit simultaner Bewegung aller Maschinenachsen nur speziellen Anwendungen vorbehalten, beispielsweise im Bereich Turbinen und Verdichter oder in der Luft- und Raumfahrt. Erst in den letzten Jahren setzte sich die 5-Achs-Technologie für Standardfräsaufgaben durch. Doch auch heute werden 5-achsige Maschinen häufig «nur» zum Fräsen mit fest angestellten Werkzeugen verwendet.

D

ie allgemeinen Methoden der CAD/CAM-Systeme zur Definition 5-achsiger Simultanbearbeitung waren in der Vergangenheit im Vergleich zum alternativen 3-achsigen Fräsen, High-Speed-Cutting oder zum Erodieren zu eingeschränkt sowie mangels effizienter Kollisionskontrolle und Kollisionsvermeidung zu aufwändig und/oder zu unzuverlässig. Beispielsweise war die Qualität 5-achsiger Mehrflächenbearbeitungen in hohem Masse von der Qualität der Flächen abhängig. Dazu kam, dass die Anstellung des Werkzeuges, bezogen auf die gewählte Referenz (Punkt, Achse, Kurve, Fläche), über den gesamten Bearbeitungsbereich unveränderlich war, wodurch in vielen Fällen das einfache und sichere Vermeiden von Kollisionen schwierig war. Restmaterialbearbeitungen erforderten ein Aufsplitten in

mehrere Bearbeitungsschritte, was zu einem erheblichen Programmieraufwand führte. Die Open Mind Technologies AG stellte bereits vor 10 Jahren eine Methode zum einfachen und sicheren Programmieren 5-achsiger Simultanbearbeitungen für den Werkzeug- und Formenbau vor. Zusätzlich zu den praxisgerechten Strategien zur Werkzeugorientierung ist die vollautomatische Kollisionsvermeidung Herzstück dieser 5-Achs-Technologie. Für komplexe Fräsbereiche ist es in der Regel aufwändig und oft sogar unmöglich, eine konstante Definition für die Werkzeugorientierung zu finden. Hier bot die 5-Achs-Simultan-Bewegung mit vollautomatischer Berechnung der Werkzeuganstellung die Lösung. Die zunehmende Nachfrage nach der 5-Achs-Bearbeitung hat heute fast

alle CAM-Anbieter veranlasst, eigene Entwicklungen zu forcieren bzw. Technologie zuzukaufen, um die 5-Achs-Simultanbearbeitung mit anbieten zu können. Jedoch gibt es gros­se Unterschiede von System zu System, die sich in der Funktionalität, der Bedienbarkeit und unter anderem auch im Preis ausdrücken. Wer ein solches System erwerben möchte, ist gut beraten, nicht nur nach dem günstigsten Angebot zu «schauen». Vielmehr ist es wichtig, die Wirtschaftlichkeit eines solchen Systems kennenzulernen. Dabei geht es weniger um die blosse Anzahl der Funk­ tionen. Vielmehr geht es darum, was es wirtschaftlich am Ende des Jahres bringt. Schon fünf Minuten Bearbeitungszeiteinsparung pro Teil können übers Jahr gesehen eine Summe ­ausmachen, die den Kaufpreis des Systems nebensächlich erscheinen lässt.

Einfache Bedienung Um dem Anwender das Erstellen eines Programms möglichst einfach zu machen, bietet Hypermill vom Drehen über 2D- und 3D-Bearbeitungen bis hin zur 5-achsigen Simultanbearbeitung ein einheitliches Bedienkonzept.

Im Vergleich zum 3-achsigen Fräsen sind bei der 5-achsigen Simultanbearbeitung die Bewegungen des Werkzeugreferenzpunktes und die Bewegungen der Linearachsen der Maschine (Pivotpunktbahn) unterschiedlich, da Bewegungen der Dreh- und Schwenkachsen in den Linearachsen sogenannte «Ausgleichsbewegungen» ergeben. Diese Ausgleichsbewegungen sind von verschiedenen Faktoren abhängig – z. B. zu bearbeitende Geometrie, Aufspannlage und Kinematik der Maschine.

102  technica  11-10


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Lange Durchlaufzeiten im Projekt – können Sie sich das noch leisten? Machen Sie kurzen Prozess. Forcieren Sie Ihr Tempo im CAE. Erleben Sie durchgängiges Engineering in Rekordzeit. Standardisiert & flexibel – für alle, die lieber schneller zum Ziel kommen. Eine erfolgreiche 5-achsige Simultanbearbeitung erfordert einiges Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Dies gilt sowohl für die Auswahl der richtigen Maschine als auch für die richtige Wahl der Strategie zur Werkzeugorientierung und der Kollisionsvermeidung. Die Zeit, die für das Erlernen und das Begreifen der «Geheimnisse» einer erfolgreichen 5-achsigen Simultanbearbeitung investiert wird, bedeutet anschlies­ send bares Geld. Das Know-how des Software-Partners kann hier im Vergleich zu «Eigenversuchen» eine echte geldwerte Leistung darstellen. Sie hilft, Geld zu sparen und relativiert schnell die Mehrkosten bei Softwareanschaffung und Schulung.

Dies ist aus mehreren Gründen wichtig: • Es gibt kaum Werkstücke, bei denen nur eine Bearbeitungsart (2D/3D/5-Achs) erforderlich ist • Das breite Spektrum an verfügbaren Strategien macht den Anwender flexibel • Das Unternehmen kann unterschiedlichste Teile mit einer Software programmieren Darüber hinaus muss der An­wender für die 5-achsige Simultanbear­ beitung nur noch die Steuerung der Dreh- und Schwenkachsen berücksichtigen. Dabei werden dem Anwender mithilfe aufgabenorientierter Bedienmasken nur praktikable und sichere Möglichkeiten an die Hand gegeben und nicht alle theoretisch denkbaren Varianten. Insofern muss der Anwender mit einem Minimum an Schaltern und Parametern nur zwischen den bereits in der Praxis erprobten Verfahren der einzelnen Anwendungsgebiete wählen.

Spezialapplikationen Die 5-achsigen Bearbeitungsstra­ tegien für den Werkzeug- und Formenbau ermöglichen es, mit kurz ausgespannten Werkzeugen an steilen Wänden oder in der Nähe steiler Wände wesentlich grössere Bereiche kontinuierlich zu bearbeiten und so bessere Prozessparameter sowie bessere Oberflächen zu erreichen. Mit Stirnen und Wälzfräsen sind aufgrund der grösseren Bahnabstände im Vergleich zur Bearbeitung mit Kugelfräsern höhere Zeit-/ Span-Volumina erreichbar. Fasen, Formnuten und Gravuren lassen sich ebenfalls wesentlich effizienter herstellen. Andere Werkstückspektren wie zum Beispiel Reifenprofile, Formkanäle, Turbinenschaufeln, Impeller und Blisks stellen extrem unterschiedliche Anforderungen an CAM-Systeme. Details, die sich mit allgemeinen Methoden nicht oder nur aufwändig erfüllen lassen, entscheiden hier oftmals darüber, ob

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Industrial IT  |  CAX-Systeme

Simulation

Das automatische Indexieren ermöglichte hier eine Bearbeitungsstrategie, bei der sich die C-Achse in unmerklich kleinen Schritten insgesamt nur einmal um 360° bewegt – eine ­Bearbeitung, die im Vergleich zu einer konventionellen 5-achsigen Bearbeitung selbst mit langsamem Schneckenantrieb den programmierten Vorschub immer einhalten kann. Und da unnötige Bewegungen so vermieden werden, schont dieses Verfahren auch die ­Maschine – ein wesentliches Wirtschaftlichkeitskriterium.

Programmieraufwand und Bearbeitungszeit effektiv sind. Darüber hinaus wird der Anwender oft mit Material konfrontiert, das besondere Herangehensweisen in der Bearbeitung erfordert. Open Mind bietet daher für diese unterschiedlichen Teilearten speziell angepasste Frässtrategien. Nur so lassen sich komplizierte Bearbeitungen mit einer übersichtlichen Anzahl von Parametern effizient und anwenderfreundlich programmieren. Ein einrucksvolles Beispiel dafür ist das Reifenpaket, mit dem die Bearbeitungszeiten entsprechender For-

men halbiert und Nacharbeit nahezu vermieden werden konnte. Obwohl die Bearbeitung wesentlich detaillierter erfolgt, steigt die Programmierzeit nicht. Bei Turbinen und Verdichtern lassen sich Bearbeitungszeiten erreichen, die denen der Spezialsysteme in nichts nachstehen – nur dass die Bearbeitung der Gehäuse mit dem gleichen CAM-System erfolgen kann, ebenso wie die Drehbearbeitungen der Wellen und des Rohlings. Basis dafür ist das breite Spektrum an Bearbeitungsstrategien in der CAM-Software und die Integration der Spezialpakete in die Bedienoberfläche.

SolidSolution_Ins_Edef.09:SolidSolution_Ins_Okt.09

4.12.2009

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In Hypermill stehen zur Unterstützung der Programmierung eine Analyse sowie zwei wirkungsvolle Simulationsmöglichkeiten zur Verfügung. Mithilfe der Analyse lassen sich Abstände, Winkel und Radien untersuchen sowie die Zugänglichkeit mit den geplanten Werkzeugen überprüfen. Mithilfe der Simulation kann ausschliesslich das Werkzeug simuliert werden oder eine Kontrolle mit der gesamten Maschine und mit Materialabtrag durchgeführt werden. Der Schwerpunkt der Simulation verlagert sich dabei allerdings zunehmend von der Kollisionskontrolle in Richtung der Unterstützung bei der Auswahl der Maschine und dem Finden der optimalen Aufspannung sowie zur Definition des möglichst stabilsten Werkzeuges. Manche Kunden möchten eine weitere Simulation nach dem Postprozessing durchführen. Hierfür bietet Hy­permill eine Schnittstelle zu Vericut und NCSimul an. (bf)

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Bodenmatten Druck- und Vakuumschalter Decolletagearbeiten

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Energiezuführungen mobil

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 franzonis@bluewin.ch

CAD/CAM Systeme

Diamant- und Borazonwerkzeuge

Endoskope, industrielle

Tel: +49-7151-97 92 02 Camtek GmbH Fax:+49-7151-97 92 05 Werkstraße 24 Info@Camtek.de 71384 Weinstadt-Endersbach www.Camtek.de

106 technica 11-10


Lieferantenverzeichnis und Internetadressen Galvanik

Hydraulikzylinder + Systeme

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Industrie-PCs

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Keilriemen

Klimageräte und Ventilatoren

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Gebläse/Radialventilatoren

Infrarot-/UV-Strahler

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Kompressoren und Zubehör

Gravieren

Kabel Gummi-PUR-Silikon-Schaumcfk-Walzen-Rollen

www.heiniger-ag.ch Ritterquai 27 Tel. 032 625 58 58 www.typ-gummi-tgw.com CH-4502 Solothurn Fax 032 622 72 40 E-Mail: info@typ-gummi-tgw.ch

Heiniger Kabel AG, 3098 Köniz

Honmaschinen Korrosionsschutz BRUNOX AG CH-8732 Neuhaus SG Tel. 055 285 80 80 Fax 055 285 80 81 www.brunox.com

Hydraulik

Aahusweg 8, Fänn 6403 Küssnacht

Tel. 041 799 49 49 Fax 041 799 49 48

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info@atphydraulik.ch www.atphydraulik.ch

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Kreissägemaschinen

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11-10 technica 107


Lieferantenverzeichnis und Internetadressen Kunststoffprofile/-Teile

Lineartechnik

Messwerkzeuge

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Normteile

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Kupplungen

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Oberflächenbehandlung

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Lohnfertigung

Flachhonen, Läppen, Honen

Ihr Partner für exakte Lohnfertigung:

Amsler Laeppfinish AG Lagertechnik

Gurzelenstrasse 6 CH-4512 Bellach www.laepp-finish.ch

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Telefon +41 (0)32 618 05 23 Telefax +41 (0)32 618 05 27 E-Mail: info@laepp-finish.ch

Oberflächenbearbeitung Löten

Gleitschleifen • Trowalisieren • Entgraten Polieren • Entfetten • Ultraschallreinigen

Laserbeschriftungen

Mechanische Fertigung

KÄSER BIBERIST, Oberflächenfinish, Ulmenweg 6 4562 Biberist, Tel. 032 671 26 60, Fax 032 672 20 01 mail@kaeser-biberist.ch, www.kaeser-biberist.ch

Präzisions-Drehteile Lasergraph AG Döttingerstrasse 11 5303 Würenlingen Tel. 056 297 11 11, Fax 056 297 11 12 www.lasergraph.ch E-Mail: info@lasergraph.ch

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Lieferantenverzeichnis und Internetadressen Putztextilien

Schleif- und Poliermaschinen

Ultraschall-Reinigungsanlagen

Sandstrahl-Anlagen Sandmaster AG 4800 Zofingen Switzerland info@sandmaster.ch www.sandmaster.ch

Tieflochbohren/-Arbeiten

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USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung CTA Energy Systems AG 3110 Münsingen Tel. 031 720 15 50 www.usv.ch usv@cta.ch

usv.ch Sandstrahl-Zubehör

Schweisskonstruktionen

Verbindungstechnik Befestigungstechnik

Schichtdicken-Messgeräte

Sensoren

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Schleifen

Sicherheitstechnik

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Wälzlager

Stahl Brütsch/Rüegger Metals AG CH-8105 Regensdorf Tel. +41 44 871 34 34 Fax +41 44 871 34 99 info@brr.ch Metalshop: www.brr.ch

SKF (Schweiz) AG Eschenstrasse 5, CH-8603 Schwerzenbach Tel +41 (0)44 825 81 81, Fax +41 (0)44 825 82 82 www.skf.ch, skf.schweiz@skf.com

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Lieferantenverzeichnis und Internetadressen Werkstoffprüfmaschinen

Wasserstrahl-Schneiden Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie: Susanna Franzoni technica Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

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Zahnräder

Werkzeuge

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howatech ag Bäumliackerstrasse 10 8552 Felben-Wellhausen Tel +41 (0)52 770 10 31 Fax +41 (0)52 770 10 32 info@howatech.ch www.howatech.ch

Werkzeugmaschinen

Stirnräder, Kegelräder, Zyklo-PalloidSpiralkegelräder, Hirth-Stirnverzahnung

Tel.: + 49 (0) 71 64/94 30-0 Fax: 94 30-31 www.hagmann.de

info@hagmann.de

Mikro- und Präzisionswasserstrahlschneiden

micro waterjet Microwaterjet AG, Mittelstrasse 8, CH-4912 Aarwangen Tel. 062 919 20 90, info@microwaterjet.ch, www.microwaterjet.ch

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110 technica 11-10

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Impressum technica

die Fachzeitschrift für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ISSN 0040-0866 59. Jahrgang 2010 www.technica-online.ch, www.marktspiegel.ch Total verkaufte Auflage: 1057 Exemplare Total Gratisauflage: 7368 Exemplare

Kontakt

Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Herausgeberin

AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50 Fax +41 (0)58 200 56 51

Geschäftsführer Dietrich Berg

Leiterin Zeitschriften Ratna Irzan Redaktion

«technica», Neumattstr. 1, Postfach, CH-5001 Aarau, Tel. +41 (0)58 200 56 42, Fax +41 (0)58 200 56 61

Chefredaktor

Martin Gysi, Masch. Ing. FH, Tel. +41 (0)58 200 56 29

Redaktion

Barbara Fischer, W.-Ing. FH, Tel. +41 (0)58 200 56 30

Externe redaktionelle Mitarbeiter Edgar Grundler, Alois Altenweger

SVBF-Teil «Planung und Produktion»

Offizielles Organ des Schweizerischen Verbands für Betriebsorganisation und Fertigungstechnik SVBF Schweiz, 8021 Zürich, www.svbf.ch Redaktor: Alois Altenweger, lic. rer. pol., Tel. +41 (0)34 402 56 69, a.altenweger@zapp.ch

Copyright

Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Produkte und Highlights sind kostenpflichtig. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.

Leiter Werbemarkt

Jürg Rykart, Tel. +41 (0)58 200 56 04

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Peter Spycher, Tel. +41 (0)58 200 56 33 Thomas Kolbeck, Tel. +41 (0)58 200 56 31 Verena Müller, Tel. +41 (0)58 200 56 42 Anzeigentarif unter www.technica-online.ch

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Preise

Abonnementspreis: Fr. 95.– Ausland: Fr. 95.– plus Postgebühren

Layout/Produktion Peter Utz

Druck

Vogt-Schild Druck AG, 4552 Derendingen

Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG , Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

In dieser Ausgabe ABB Schweiz AG 65, 78 ABB Schweiz AG Normelec 18 ABB Schweiz AG Robotics 77 ALCATEL SEL Components Division Dunkermotoren 63 Alfred Imhof AG 34 Antrimon AG 59 ARP Datacon AG 88 Atlas Copco (Schweiz) AG  60 Autodesk SA 101 AxNum AG 33 Bachmann Engineering AG 74, 75 Bamotec AG 83 Bauberger AG 7, 25 Baumer Electric AG 55, 90, 96 Baumgartner AG 89 Beckhoff Automation AG  49, 93 Beutler Nova AG 5 Bibus AG 31 Bionic Learning Network 67 Bodo Hechelmann 16 Bosch Rexroth Schweiz AG 91 Bossard AG 82 Brändle Werkzeugmaschinen GmbH 3 B & R Industrie-Automation AG 93 Brunox 33 Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG 50 BusinessLink GmbH 89 Connex AG 85, 92 Contelec AG 96 COSCOM GmbH 18 Datalogic Mobile Germany 90 DMG (Schweiz) AG 36 Durolaminat AG 29 easyFairs Switzerland GmbH 19 Elektromotorenwerk Brienz AG 61 EMAG 36 Eplan 103 Erowa AG 29 ETM professional control GmbH 101 Fachhochschule Nordwestschweiz 92 Fanuc CNC Switzerland GmbH 4, 43, 95 FEINGUSS BLANK GmbH 40 Festo AG 66 FHS Frech-Hoch AG 6 Fritz Studer AG 27 Fronius Schweiz AG 30, 31 Gravograph AG/SA 25 Gressel AG 36 Gutekunst + Co. KG 94 Ingersoll Werkzeuge GmbH 67 Hans Eberle AG 84 Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier GmbH  45 Hawe-Hydratec AG 26 Helmut Fischer AG 86 Hermle (Schweiz) AG 35, 95 H. Fröhlich AG 90 Igus Schweiz GmbH 68, 83 IST-Edelstahl-Anlagenbau AG 92 Item Industrietechnik Schweiz GmbH 81 Jakob Keller Verschlusstechnik AG 96 JAUMANN-Werke 48 Jetter (Schweiz) AG 62 Josef Binkert AG 25, 47 Kaiser engineering GmbH 78 Keller Laser AG 40 KingCost 98

KKS Ultraschall AG 84 Klüber Lubrication AG (Schweiz) 84 Kubo Form AG 87 KUKA Roboter Schweiz AG 78, 75 Kurt Breuning ICRO-Maschinenbau GmbH 36, 38 KVT Koenig Verbindungstechnik AG 91 Laesser AG 85 Lastech AG 37 LNS SA 34, 50 Mahr AG Schweiz 36 MAPAL Präzisionswerkzeuge 36 Max Mitschjeta AG 89 maxon motor ag US 1, 5, 58 MCH Messe Schweiz (Basel) AG US 3 Mesago Messemanagement GmbH 57 MMS Modular Molding Systems 79 moveline AG 77 Murrplastik AG 11 National Instrument  US 4 Newemag Werkzeugmaschinen 30 NORD-LOCK Switzerland GmbH 94 Open Mind Technologies Schweiz GmbH 102 OSEC 96 Parkem AG MotionControl 91 Portmann Instruments AG 30 Prodema Engineering & Management AG 98 Product Manager Optimization 60 Rapid Technic AG 15, 87 Reimmann Hch. AG 23 RIWAG Präzisionswerkzeuge AG 22, 30 Rockwell Automation AG 57 Sandvik AG 36 Schoch Marketing 8 Schunk Intec AG 36, 76 Servotronic AG 92, 100 SHL 53 Siemens Schweiz AG 42 SIRAG AG 82 SKF (Schweiz) AG US 2 Solid Solutions AG 104 Spinner AG  33, 36, 94 Springmann AG 31, 32 STALDERfinish 86 STAMA Swiss GmbH 17, 44 Stanzbiegetechnik GmbH 82 Stäubli AG 77 Stettler AG 75 swisselectric 14 Swissmem Kaderschule 20 System 3R Schweiz AG 21 TECALTO AG 53 Thür & Co Federnfabrik 21 Tornos SA 23, 24 Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG 93 Triag Präzisionswerkzeuge  22, 28 Vibraplast 82, 85 Walter Meier AG  29 Walter (Schweiz) AG 20, 36, 56, 95 WENK AG 32 WFL Millturm Technologies GmbH 36 ZfU International Business School 13 ZHAW 4 Zwahlen Bruno AG 86

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TechniKnacknuss

TechniKnacknuss-Kreuzworträtsel erklären

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Werkstoffprüfinstitut

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Das Rätsel für technisch versierte Kreuzwortfans. Umlaute: 1 Buchstabe Das Lösungswort können Sie auf unserer Homepage www.technica-online.ch in der Rubrik «TechniKnacknuss» eingeben. Einsendeschluss für das Lösungswort: Freitag, 10. Dezember 2010. Unter den Einsendern der richtigen Lösung verlosen wir drei Exemplare des attraktiven Buches «Schweizer Käse», Ursprünge, traditionelle Sorten und neue Kreationen aus dem AT-Verlag. Das umfassende, preisgekrönte Standardwerk über Schweizer Käse von Dominik Flammer und Fabian Scheffold im Wert von Fr. 98.–.

Polyurethan

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Vorschau auf technica 12-10 Werkzeugmaschinen und Werkzeuge

Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, NC-, CNC-, DNC-Steuerungen, Werkzeug- und Werkstückspannsysteme, Wärmebehandlung und Oberflächentechnik, Präzisions- und Mikrobearbeitung, Décolletage, Fertigungsautomatisierung, Fertigungsmesstechnik, Prüftechnik, QS.

Automations- und Antriebstechnik

Steuerungen (SPS, Soft-SPS usw.), Handling, Robotik, Montagetechnik, Vision-Systems, Motoren, Hydraulik, Pneumatik, Antriebssteuerungen, mechanische Antriebselemente, Komponenten und Systeme zur Energieversorgung.

Fördertechnik und Logistik

Fördertechnik, Krane, Lagertechnik, Materialflusssysteme, Logistiksysteme, Logistikdienstleistungen, Indentifikationssysteme, Sensorik für die Fördertechnik.

Aus- und Weiterbildung

Studiengänge und Nachdiplomstudien in allen industrierelevanten Wissensgebieten. Berufliche Aus- und Weiterbildung.

Fügen-Trennen-Formen

Schweissen, Löten, Kleben, Schneiden, Trennen, mech. Fügeverfahren, Lasertechnik, umformende Werkzeugmaschinen, Blechverarbeitungsmaschinen.

Greentec

Was kann die Industrie dazu beitragen, um die Umweltprobleme von heute und morgen zu lösen? Langsam setzt sich die Einsicht durch, dass Greentec eher als Geschäftschance denn als Bürde zu verstehen ist.

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ShoppingTour für Chefeinkäufer. Erbeuten Sie wertvolle Kontakte und wichtige Eindrücke über die ganze Palette der Zulieferindustrie. Am Schweizer Branchentreffen in Basel.

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16. – 19. November 2010 | Messe Basel

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Automatisierte Prüfsysteme – mehr als eine Ansammlung von Messgeräten

Anwender auf der ganzen Welt nutzen die softwaredefinierte PXI-Plattform als Eckpfeiler ihrer Prüfsystemarchitekturen. Über 8500 modulare Messgeräte von mehr als 70 Anbietern sorgen dafür, dass PXI die funktionellen Anforderungen für die Erstellung flexibler Prüfsysteme erfüllt und zudem Prüfkosten und Platzbedarf reduziert.

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PRODUKTPLATTFORM Modulare PXI-Messgeräte Grafische Programmierumgebung NI LabVIEW Software NI TestStand

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Technica November 2010 (neu)