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Venedig Die geheimen Schätze der Lagunenstadt

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Südfrankreich Liebeserklärung an die Provence Æ Seite 2 Die Tageszeitung der Schweiz Samstag, 29.6.2013

Reisen

Ab aufs Rad!

Die schönsten Velostrecken Europas Æ Seite 4

Schifffahrten

Kommentar

Schweiz ahoi!

Roland Grüter

Leiter, Publishing Service roland.grueter@ringier.ch

Zwei Räder für ein Halleluja Wind in den Haaren und Stahl in der Hose – Jack Nicholson brauchte im Oscar-gekrönten Film «Zeit der Zärtlichkeit» ein Cabrio, um auf diesen lebensfrohen Satz zu kommen. Mir genügt ein Fahrrad. Denn darauf säuselt einem der Fahrtwind nicht minder um die Ohren – und der Gluteus maximus, wie der menschliche Gesässmuskel in Altklug heisst, wird mit jedem Fahrkilometer hart, härter, stahlhart – vor allem, wenns bergauf geht. Trotzdem sind Ferien auf zwei Rädern ausgesprochen erholsam. Und sie bringen einem Land und Leute näher als etwa Autoreisen. Das Tempo ist niedriger, uns trennt kein Glasfenster von der Welt – genial! BLICK Reisen präsentiert Ihnen in dieser Ausgabe die 25 schönsten Velorouten Europas. Für jeden Luxus- und Fitnessgrad gibts geeignete Strecken. Und falls Sie danach etwas Erholung brauchen – bei uns finden Sie jede Menge Tipps, wo Sie den Sommer gemächlicher feiern können. Viel Spass!

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Inhalt Camping-Knigge Die Dos und Don’ts auf dem Zeltplatz. Æ Seite 7 Fotos: Thinkstock, swiss-image.ch

VIP-Service FCB-Goalie Yann Sommer zeigt uns sein Basel. Æ Seite 12 Schöne Aussichten Wo Sie in der Welt hoch hinaus kommen. Æ Seite 13 Segelliebe Wie Familie Züger die Weltmeere eroberte. Æ Seite 17

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Reisen

Vive la P

Südfrankreich Ein Fleckchen Erde wie eine alte Liebe: Wer einmal den Versuchungen der Provence erlegen ist, kommt immer wieder. Eine Liebeserklärung. Text: Christian Bauer

D

as erste Mal vergisst man nie. Den ersten Schultag, die erste Liebe, den ersten Kuss. Und natürlich das erste eigene Auto. In meinem Fall den alten Döschwo meines Opas. Ein Auto wie ein Esel: langsam und eigenwillig. Fast durchgerostet, und beim Bremsen ging manchmal der Motor aus. Ich liebte es. Mit dem klapprigen 2CV und der Studentenliebe wollte ich ans Mittelmeer. Irgendwohin nach Spanien. So weit kamen wir jedoch nie. Denn zwischen Heimat und Spanien lag die Provence.

Mitten auf dem Weg Richtung Süden hingen plötzlich diese Düfte in der Luft, nach Lavendel, Rosmarin und all den anderen Kräutern, die ich vom heimatlichen Gewürzregal kannte. Und die Häuser hatten auf einmal runde Dachziegel, die aus unerfindlichen Gründen immer nach Ferien aussehen. Und dieses Licht! Ja, dieses zauberhafte Licht, das alles in eine betörende Milde taucht. An ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Damals verliebte ich mich in die Provence. Und die schöne Studentin sich in

mich. Mittlerweile hat Opas Ente ihre letzte Ruhe auf dem Schrottplatz gefunden, und die Studentenliebe ist ihrer Wege gegangen. Zeit, für eine Reise zurück in die Erinnerungen und zu zwei ewigen Lieben: die Provence und den Döschwo. Also leihe ich mir für eine Woche eine Ente und besuche die Orte von damals. Alles fing in Arles an, dem kleinen Städtchen an der Rhone, das schon zu Zeiten der Römer einer der wichtigsten Orte der Region war. Dort wird noch heute das 90 nach Christus gebaute römi-

Fotos: Thinkstock (2), Prisma (2), Christian Bauer (3), ZVG

Balsam für die Seele: Die Nervenheilanstalt im Kloster Saint-Paul-deMausole in Saint-Rémy beherbergte für einige Zeit Vincent van Gogh.

Provenzalisches Lebensgefühl: Saint-Rémy in der Nähe von Arles.

Hübsche Dörfchen, schönes Wetter und eine umwerfende Natur: Die Provence bietet sehr viel – besonders in einem 2CV.

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Carpentras

Avignon

Saint-Rémyde-Provence Arles

Ringier Infographics

CAMARGUE

Forcalquier

Apt Cavaillon

Aix-en-Provence

Marseille

Saint-Mariesde-la-Mer 20 km

LUBERON Duranc e

Mittelmeer

Provence: Kurz und knapp X Anreise: Swiss fliegt mehrmals täglich von Zürich und Genf nach Nizza. Wer lieber mit dem Zug reist, kann in etwa dreieinhalb Stunden mit dem TGV Lyria von Genf nach Marseille fahren. www.swiss.com, www.tgv-lyria.com

X Beste Reisezeit: Die Provence ist klimatisch begünstigt. Im Frühling und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild. Wer die Lavendelblüte erleben will, sollte im Juli in die Provence reisen. Juli und August sind aber die Hauptreisezeit. Übernachtungen sollten dann vorgebucht werden. Der Winter eignet sich für Wintersport in der Haute-Provence.

X Geld: Das Preisniveau in der Provence ist niedriger als in der Schweiz. Bargeld kann leicht am Geldautomaten bezogen werden. Oft wird mit EC-Karte und Kreditkarte bezahlt. X Döschwo-Miete: Wer mit einer Ente oder einem alten VW-Bus durch die Provence reisen möchte, kann sich die kultigen Autos bei 2CVExperience in Aix-en-Provence mieten. Die Döschwos und VW-Busse können tagesweise gemietet werden, oder man folgt einer einwöchigen, vorgegebenen Tour durch die schönsten Ecken der Provence inklusive Übernachtungen. www.2cvexperience.com

Teil der einstigen Römerstrasse Via Domitia: Steinbogenbrücke Pont Julien nahe von Apt.


Reisen

rovence! sche Amphitheater als Veranstaltungsort genutzt. Als ich in Arles ankomme, findet denn auch eines der vielen lebensfrohen Feste statt. Und in Arles ist ein Fest ohne Stierkampf in der Arena kein richtiges Fest. Heute ist es die Course Camarguaise, das unblutige südfranzösische Kraftmessen zwischen Mensch und Tier. Dabei versucht ein junger, schneidiger Bursche dem Stier die sogenannten Kokarden, meist kleine Bänder oder Quasten, von der Stirn zu pflügen. Dafür muss er zuweilen waghalsig über das heran-

rasende Kraftpaket springen. Mehrere Tausend Menschen halten den Atem an, wenn der Stier seine Hörner senkt und auf den Jüngling zurennt. «Schau mal, wie elegant der sich bewegen kann», schwärmt eine Dame neben mir. Sie ist etwa 70 Jahre alt und hat sich herausgeputzt, als ginge sie nach Cannes zu den Filmfestspielen. «Ja, die Stiere sind sehr flink», stimme ich ihr zu. «Nein», grinst sie «ich meine die hübschen jungen Männer!» Mit dem Döschwo geht es weiter im Zickzack durch die

Provence und durch die Erinnerungen: nach Saint-Rémy-deProvence, wo meine Studentenliebe und ich uns einst verbotenerweise in Vincent van Goghs Zimmer in der Irrenanstalt geschlichen hatten. Der Maler verbrachte 1889 einige Zeit in der dortigen Nervenheilanstalt, nachdem er sich in Arles das Ohr abgeschnitten hatte. Ich fahre weiter in die postkartenidyll-verdächtige Region Luberon mit ihren zauberhaften Dörfern, in denen man sich am liebsten gleich niederlassen möchte, und diesen endlosen,

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Auf keinen Fall verpassen!

„Leuchtende Steine Die ehemaligen Steinbrüche um das malerische Dörfchen Les Bauxde-Provence in den Alpilles östlich von Arles werden alljährlich zu einem aussergewöhnlichen Kunstwerk. Mit aufwendigen Projektionen verwandeln namhafte Künstler die kargen Wände in ein Meer aus Farben. Highlight beim diesjährigen Spektakel «Carrières de Lumières» sind Projektionen von Gemälden, die in der Provence entstanden sind.

betörenden Lavendelfeldern. Dann gehts hinunter in die Camargue, wo pinkfarbene Flamingos zu Tausenden in den flachen Seen stehen, und nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Der Legende nach landeten hier Maria Magdalena und Jesu Mutter Maria mit einem Boot. Ich sitze am Strand an jener Stelle, wo wir damals die Ente in den Dünen parkten und im warmen Sand übernachteten. Über uns die Sterne, die Freiheit im Herzen und das Glück zum Greifen nah. Vielleicht sollte ich sie wieder mal anrufen.

www.carrieres-lumieres.com

„Kulturhauptstadt 2013 Marseille ist die Kulturhauptstadt 2013. Für diese Ehre hat sich die Metropole an der Côte d’Azur herausgeputzt. 660 Millionen Euro liess man sich die optische Auffrischung kosten. Marseille begeistert nun nicht mehr nur durch den Multikulti-Mix, sondern durch kühne Architektur und wiederbelebte Industrieanlagen. Das Festjahr wird mit einem grossen Kulturprogramm gefeiert. www.marseille-tourisme.com www.mp2013.fr

Überbleibsel von den Römern und noch heute ein beliebter Veranstaltungsort: Amphitheater von Arles. „Gartenkunst 2800 Sonnenstunden im Jahr lassen das Herz der Gärtner in der Provence höher schlagen. In der ganzen Region sind daher schöne Gartenanlagen entstanden. Eine besondere und originelle Anlage ist der «Jardin de l’Alchimiste» bei Eygalières östlich von Arles. Der Plan des Gartens beruht auf den Ideen der mittelalterlichen Alchemie. Den Eingang bildet ein Labyrinth, welches das Wort «berechit» nachbildet – auf Hebräisch bedeutet dies «am Anfang». www.jardin-alchimiste.com

Unblutiges Spektakel: Bei der Course Camarguaise entreissen Kämpfer den Stieren die Kokarde vom Kopf, den Zuschauern gefällts.

„Malerei 2.0 Die Provence ist für Künstler und Maler seit jeher ein Ort der Sehnsucht. Sie zogen wegen des besonders schönen Lichts in den Süden Frankreichs. Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Claude Monet und Pablo Picasso waren nur einige von ihnen. Die Gratis-App «GalleryPACA» zeigt die Entstehungsorte bekannter Gemälde und gibt Hintergrundinformationen.

Paradies für Ornithologen: Die Camargue mit ihren Flamingos und rund 400 weiteren Vogelarten.

Foto: look-foto

Die Entdeckung der Langsamkeit Müde und hungrig kam ich im romanischen Kloster von Ganagobie an und klingelte dort. «Oh, ein Pilger», begrüsste mich ein Mönch. Ohne zu zögern gab er mir einen Schlafplatz. Zum Abendessen sass ich mit den Mönchen schweigend im mittelalterlichen Speisesaal. Ein unvergessliches Erlebnis. Unterwegs auf einem uralten Pilgerweg. Die Provence verführt zur Langsamkeit, zur Entschleunigung. Zu

schön ist dieses Stückchen Erde, als dass man im rasenden Tempo durch die Gegend rauschen sollte. Das hiesige Lebensgefühl und die Landschaft zwischen Gebirgen, weiten Tälern und Mittelmeer enthüllen nur Reisenden mit Zeit ihre Reize. Und welches Tempo ist dafür geeigneter als das Gehen? Gut ist Frankreich mit einem Netz von Fernwanderwegen durchzogen, den

sogenannten Chemins de Grandes Randonnées (GR). Einige von ihnen schlängeln sich auch durch die Provence. So etwa der GR 653D vom Skiort Montgenèvre an der italienischen Grenze durch die Haute-Provence, den Luberon bis nach Arles. Der Wanderweg verläuft auf der einstigen Römerstrasse Via Domitia. Die Strasse – etwa im Jahr 100 vor Christus gebaut – war die Verbindung zwischen Itali-

en und Spanien. Auch heute noch finden sich Wegabschnitte mit original römischem Pflaster. Entlang des Wegs liegen einige schöne Städtchen, die es schon zu damaligen Zeiten gab: Briançon, Gap, Sisteron oder Apt. Für den gesamten Weg muss man etwa 14 Tage einplanen. Am romantischsten ist die Provence im Abschnitt von Forcalquier über SaintRémy-de-Provence nach Arles.

Im Mittelalter wurde die Römerstrasse auch von Pilgern genutzt, die sich auf den Weg nach Santiago de Compostela in Spanien machten. Der GR 653D ist heute ein «Zubringer» zur Via Tolosana, dem Jakobsweg, der in Arles beginnt. Warum nicht einfach weiterlaufen? Das Ziel des Jakobswegs ist schliesslich innerhalb von zwei Monaten erreichbar. www.gr-infos.com, www.jakobsweg.ch

„Markttreiben Das provenzalische Leben zeigt sich nirgends bunter und authentischer als auf den Wochenmärkten. Fast jede Stadt und jedes Dorf hat ihren Markttag, an dem die Bauern und Kunsthandwerker der Region ihre Waren feilbieten. Da duftet es nach Rosmarinhonig, nach Kräutern der Provence und nach luftgetrockneter Eselsalami. Der perfekte Ort für ein Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.


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Reisen

25 Routen, die Velofahrer auf Touren bringen Aktiv durch den Sommer Eine Reise mit dem Velo zeigt Land und Leute von einer sportlichen und zugleich unbekannten Seite. BLICK präsentiert die 25 schönsten Routen Europas. Text: Ivana Jazo und Christian Bauer

Von Tallinn nach Vilnius, Baltikum Art: kombinierte Bus-, Velound Kulturreise. Länge: ca. 320 km Velostrecke; 1140 km Busstrecke. Tagesetappen: 30 bis 55 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Tour, gelegentlich kleine Steigungen. Extras: Begleitbus mit täglicher Mitfahrgelegenheit. Beschreibung: Die Tour bringt Reisende zu den schönsten Gebieten Estlands, Lettlands und Litauens. Die Veloetappen führen in den Nationalpark Lahemaa im Nordosten Estlands und durch einen waldreichen Höhenzug, auch bekannt als die «Estnische Schweiz». Über das Seenland von Litauen gehts nach Trakai, zur gotischen Inselburg im Galve-See. www.eurotrek.ch

Von Brügge nach Blankenberge, Belgien Art: individuelle Tagestour entlang der Nordseeküste. Länge: ca. 55 km. Schwierigkeit: flache Radwege, ideal für Radtouren-Einsteiger und Kinder. Beschreibung: Diese Route bietet der ganzen Familie etwas: Kultur, Shopping, Badespass und eine spannende Landschaft. Nach dem Einkaufsbummel in der Altstadt Brügges fährt man nach Oudenburg, das auf den Ruinen einer römischen Stadt gebaut wurde, und weiter nach Ostende, der Königin der hiesigen Badeorte. Ziel ist der lange Strand von Blankenberge. www.radreisen.at

Rundreise um Augsburg, Deutschland Art: individuelle Rundtour um die Bayerischen Seen. Länge: ca. 315 km. Tagesetappen: 35 bis 65 km. Schwierigkeit: einige Steigungen bei den ersten Etappen, danach relativ flache Wege. Beschreibung: Auf dieser Route fährt man auf der Römerstrasse Via Claudia Augusta von Kuhglockengeläut begleitet durch Weideland und vorbei an

tiefblauen Seen. Die Reisenden passieren Augsburg, Ammerund Wörthsee und später das Märchenschloss Neuschwanstein sowie die Stadt Füssen. www.eurotrek.ch

Rundreise um Orange, Frankreich Art: individuelle Rundreise durch die Provence. Länge: ca. 270 km. Tagesetappen: 35 bis 50 km. Schwierigkeit: leichte, abwechslungsreiche Tour mit kurzen Anstiegen. Beschreibung: Die Strecke von Orange mit den altertümlichen Baudenkmälern aus der Römerzeit hinauf zum weltbekannten Weinstädtchen Châteauneuf-du-Pape und zurück gibt einen verlockenden Tagesausflug her. Die umfangreichere Tour führt vor der Kulisse des mächtigen Mont Ventoux durch das charmante Carpentras und schliesslich über Avignon entlang der Rhone. www.eurotrek.ch

Prächtige Landschaften, ein paar happige Anstiege und fast immer ein freier Blick aufs Mittelmeer: Tour von Montevecchio nach Pula auf Sardinien.

Schwierigkeit: leichte und abwechslungsreiche Tour mit kleinen Anstiegen. Beschreibung: Startpunkt dieser malerischen Veloroute ist die Wasserfontäne Jet d’eau am Genfer Hafen. Darauf geht es durch das schweizerisch-französische Grenzgebiet. Der Rhone folgend, mit Blick auf die Savoyer Alpen und den mächtigen Mont Blanc, begegnen man historischen Orten und Rebwww.eurotrek.ch bergen.

Von Sète nach Toulouse, Frankreich

Von Garmisch, Deutschland, zum Gardasee, Italien

Art: individuelle Einzeltour oder geführte Gruppentour. Länge: ca. 360 km. Tagesetappen: 35 bis 60 km. Extras: Die Gruppentour wird von einem landeskundigen Reiseleiter und einen Bus begleitet. Beschreibung: Auf der Route von Sète am Mittelmeer nach Toulouse fährt man der Wasserstrasse Canal du Midi entlang und an Cap d’Agde, dem grössten Yachthafen Europas, vorbei. Mit Castelnaudary erwartet Veloreisende die «Stadt der Mühlen». Von hier erreicht man radelnd den Stausee St-Ferréol, wo das klare Wasser, Sandstrände sowie Tretboote zu einem herrlichen Badetag einladen, bevor es weiter nach Toulouse geht. www.eurotrek.ch

Art: geführte AlpencrossMountainbike-Tour. Länge: ca. 370 km. Tagesetappen: 50 bis 95 km. Schwierigkeit: mittelschwere Tansalp, sehr gute Kondition erforderlich. Extras: geführte Tour mit Begleitfahrzeug, Hotels zum Teil mit Sauna und Pool. Beschreibung: Diese Alpenüberquerung ist der Traum eines jeden Mountainbikers. Nach dem Start in Garmisch, radelt man nach Imst und überquert oberhalb des Reschenpasses die Grenze zu Italien. Die nächsten Stationen sind Glurns, Meran, diverse Apfelplantagen und Bozen. Die Reise endet im Rifugio San Pietro, das 800 Höhenmeter über dem Gardasee liegt.

Von Genf nach Lyon Art: individuelle Einzeltour entlang der Rhone. Länge: ca. 260 bis 295 km. Tagesetappen: 55 bis 65 km.

www.biketeam-radreisen.de

Inselhopping in Dalmatien, Kroatien Art: geführte Rundreise mit Schiff und Mountainbike.

Länge: ca. 270 km Velostrecke, dazu kommen Schifffahrten. Tagesetappen: 25 bis 50 km. Schwierigkeit: mittelschwere bis anspruchsvolle Veloetappen, gute Kondition nötig. Extras: Überfahrten, Kost und Logis auf einer Motoryacht, Städteführungen inkl. Eintritte für Sehenswürdigkeiten. Beschreibung: Die Tour bringt Velofahrer zu kulturell wertvollen Städten wie Dubrovnik und dem bosnischen Mostar. Ein Highlight für Biker ist das Delta des Flusses Neretva auf dem Festland. Mit der Motoryacht erreicht man die Inseln Korcula, Lastovo und Mljet. Allesamt sind Mountainbikeparadiese mit üppiger Landschaft und faszinierendem Meerblick. www.biketeam-radreisen.de

Von Biarritz nach Banyuls-sur-Mer, Frankreich Art: geführte Rennrad-Gruppenreise durch die Pyrenäen mit Abstechern nach Spanien. Länge: ca. 920 km. Tagesetappen: 83 bis 131 km. Schwierigkeit: Bike-Etappen mit hohem sportlichem Anspruch, gute Kondition ist ein Muss. Extras: Begleitfahrzeuge mit Fahrradtransportanhänger. Beschreibung: Auf dieser anspruchsvollen Rennradreise durchs Kerngebiet der Tour de France überquert man imposante Pässe, auf der Königsetappe zum Beispiel den 2115 hohen Col du Tourmalet. Die Route endet am Mittelmeer. www.biketeam-radreisen.de

Von Bilbao nach Santiago de Compostela, Spanien Art: Gruppenreise mit dem Trekkingbike. Länge: ca. 523 km. Tagesetappen: 33 bis 67 km. Schwierigkeit: mittelschwere bis anspruchsvolle Etappen, etwas Erfahrung ist vorteilhaft. Beschreibung: Die Reise führt über den wohl schönsten Teil des Jakobswegs, den Camino del Norte, entlang der spanischen Nordküste. Er bietet sagenhafte Ausblicke auf den Atlantik. Über den Camino Francés erreicht man den Pilgerort Santiago de Compostela. www.biketeam-radreisen.de

Von Rorschach nach Montreux Art: geführte, rennradtaugliche Alpenpanorama-Route. Länge: ca. 456 km.

Königsroute im Veloland Schweiz: Auf der Strecke von Rorschach nach Montreux überwindet man zahlreiche Pässe.


Reisen

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Der Klassiker unter den Velotouren: Donauradweg von Wien über Bratislava nach Budapest.

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Tagesetappen: 48 bis 93 km. Schwierigkeit: für Radler mit sportlicher Kondition. Extras: Angebot in den Kategorien Standard, Hostel und «Schlaf im Stroh» buchbar. Beschreibung: Die Königsroute im Veloland Schweiz zwischen Bodensee und Genfersee überquert Alpenpässe auf bis zu 2000 Metern über Meer. Sportbegeisterten Radlern offenbaren sich dabei fantastische Ausblicke auf Berge, Seen, Wälder und Täler. www.swisstrails.ch

Von Schaffhausen nach St. Gallen Art: individuelle Tour entlang der Ostschweizer Wein-Route. Länge: ca. 90 km. Tagesetappen: 38 bis 52 km. Schwierigkeit: einfach, auch für Nichtsportler geeignet. Beschreibung: Die Strecke führt von Schaff hausen am Rheinfall vorbei, durch das Zürcher Weinland und den mit Apfelbäumen übersäten Thurgau nach St. Gallen. Sehenswürdigkeiten unterwegs sind die Kartause Ittingen, die Altstadt von Bischofszell und die Stiftsbibliothek St. Gallen. www.veloland.ch

Von Basel nach Nyon Art: individuelle Route. Länge: ca. 280 km. Tagesetappen: 36 bis 61 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen. Gute bis sehr gute Kondition nötig. Beschreibung: Die Jura-Route durchquert weite Hügelzüge und stille Täler. Reisende radeln unter anderem durch das mittelalterliche St-Ursanne und das städtisch-fidele La Chauxde-Fonds. Der Parc jurassien vaudois belohnt die Mühen auf einer etwas schweisstreibenden Etappe, bevor es schwungvoll zum Genfersee hinuntergeht. www.veloland.ch

Bad Schandau nach Cuxhaven, Deutschland Art: individuelle Tour auf dem Elberadweg. Länge: ca. 860 km.

Tagesetappen: 33 bis 100 km. Schwierigkeit: leichte Strecke, vorwiegend ebenes Gelände. Extras: Elberadweg-Teller: Viele Gastgeber entlang des Radwegs bieten ein vergünstigtes regionales Hauptgericht an. Beschreibung: Dank der satten Mischung aus Natur und Kultur ist der Elberadweg eine der populärsten deutschen Velorouten. Es warten Dresden, Wittenberg, Magdeburg und Hamburg. Dazwischen bezirzt die Landschaft mit Sandsteinfelsen, Weinbergen, dem Nationalpark Sächsische Schweiz und zuletzt mit der herben www.adfc.de Nordseeküste.

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Mallorca-Rundfahrt, Spanien Art: individuelle Einzeltour. Länge: ca. 280 km. Tagesetappen: 45 bis 65 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen mit einigen Anstiegen. Extras: Bus- und Zugfahrten zur Überbrückung schwieriger Abschnitte. Beschreibung: Üppiges Treiben an der Küste der Insel, ruhiges Landleben im Inneren – Mallorca hat zwei Gesichter. Auf dieser Route lernen Veloreisende beide kennen. Pittoreske Fischerdörfer, Drachenhöhlen bei Porto Cristo, Stauseen, Orangen- und Zitronenplantagen und ein Rundgang durch die Altstadt Palmas sind nur die Highlights. www.eurotrek.ch

Rundreise Madeira, Portugal Art: geführte Rundreise mit Bus und Mountainbike. Länge: ca. 250 km. Tagesetappen: 25 bis 50 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen mit einigen Anstiegen. Extras: Shuttlebus und Reiseleitung. Beschreibung: Die Blumeninsel ist eigentlich ein Wanderparadies. Doch die Wanderwege, Schotterpisten und Nebenstrassen eignen sich auch bestens für Touren mit Trekking- oder Mountainbikes. Madeira hat von rasanten Downhills bis zu Lesen Sie weiter auf Seite 6

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Reisen Fortsetzung von Seite 5

und ihres Buchs «Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen».

flachen Strecken an der Küste alles zu bieten. Zudem sind die Temperaturen auf der schroffen, gebirgigen Insel über das ganze Jahr angenehm mild.

www.radreisen.at

Rundreise Rhodos, Griechenland

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Rundreise Montenegro Art: geführte Rundreise mit Bus, Schiff und Trekkingbike. Länge: ca. 250 km. Tagesetappen: 25 bis 50 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen mit einigen Anstiegen. Extras: Begleitbus und Reiseleitung. Beschreibung: Montenegro, das Land der schwarzen Berge, wie der Name besagt, ist eines der jüngsten Länder Europas. Im facettenreichen Land an der Adria gibt es noch viele unberührte Paradiese zu entdecken. Highlights der Tour sind die Ausblicke auf die «Fjorde» an der Küste, die Unesco-Weltkulturstadt Kotor und Zeugnisse aus der österreichischungarischen K&K-Monarchie.

Stein- und Korkeichen – und triff t immer wieder auf das Mittelmeer, das zum Baden einlädt. www.bike-adventure-tours.ch

Lykischer Weg, Türkei

Art: geführte Velotour mit dem Mountainbike. Länge: ca. 200 km. Tagesetappen: 35 bis 60 km. Schwierigkeit: mittelschwere Etappen mit einigen Anstiegen. Extras: Begleitfahrzeug, Reiseleitung. Beschreibung: Der Lykische www.bike-adventure-tours.ch Weg, ein historischer Handelsweg aus dem Altertum, ist der Von Montevecchio nach Pula populärste Fernwanderweg in auf Sardinien, Italien der Türkei. Die Strecke entlang Art: individuelle Velotour mit der wildromantischen Küste der organisierten Unterkünften. Südtürkei ist für MountainbikeLänge: ca. 270 km. touren bestens geeignet. An der Tagesetappen: 40 bis 60 km. Strecke liegen einsame BergdörSchwierigkeit: leichte bis mit- fer mit Meeresblick ebenso wie telschwere Etappen mit einigen die Touristenhochburg Antalya. www.bike-adventure-tours.ch Anstiegen. Extras: Unterkünfte, GepäckKulturrundreise auf Zypern transport, Kartenmaterial. Beschreibung: Auf dieser Velo- Art: geführte Rundreise mit Bus und Trekkingbike. tour erkundet man den eher unbekannten Süden Sardiniens. Länge: ca. 280 km. Tagesetappen: 20 bis 70 km. Die Strecke liegt inmitten der mediterranen Natur mit ihren Schwierigkeit: leichte bis mittel-

schwere Etappen. Extras: Begleitfahrzeug, Reiseleitung. Beschreibung: Der Legende nach wurde Aphrodite, die Göttin der Schönheit, in Zypern aus Schaum geboren. Die Tour führt denn auch zum Aphrodite-Heiligtum und zu weiteren Schätzen der Insel. Etwa nach Nikosia oder zur Ausgrabungsstätte Choirokoitia, die Teil des Unesco-Weltkulturerbes ist. www.bike-adventure-tours.ch

Von Ljubljana nach Koper, Slowenien

Von Wien nach Budapest Art: individuelle Velotour. Länge: ca. 280 km. Tagesetappen: 30 bis 60 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen. Extras: Gepäcktransport, Zug und Schifffahrt, Karten. Beschreibung: Dieser Klassiker zeigt Velofahrern die schönsten Fleckchen an der Donau, und zwar in Österreich, der Slowakei und in Ungarn. Am Weg liegen Wien, Bratislava und Budapest. www.radreisen.at

Värmland, Schweden

Art: individuelle Velotour. Länge: ca. 250 km. Tagesetappen: 30 bis 50 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen. Extras: Gepäcktransport, Kartenmaterial, Weinprobe. Beschreibung: Auf dieser Reise radelt man von der Barockstadt Ljubljana an die Adria. Unterwegs geht es durch Karstlandschaften und Weinberge. Ein Highlight ist der Besuch eines Lippizaner Gestüts in Lipica, der Heimat der berühmwww.radreisen.at ten Pferde.

Art: individuelle Velotour. Länge: ca. 290 km. Tagesetappen: 20 bis 60 km. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen mit einigen Anstiegen. Extras: Gepäcktransport, Kartenmaterial. Beschreibung: Schweden ist ein Paradies für Bikeliebhaber. Im Land der tausend Seen und dichten Wälder wird Radeln zum intensiven Naturerlebnis. Die individuelle Reise führt durch die Heimatregion der Schriftstellerin Selma Lagerlöf

Art: individuelle Velotour. Länge: ca. 200 km. Tagesetappen: 20 bis 50 km. Schwierigkeit: mittelschwere Etappen mit einigen Anstiegen. Extras: Gepäcktransport, Kartenmaterial. Beschreibung: In der Inselhauptstadt Rhodos stand einst der berühmte Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder. Auch heute noch hat die Insel am Rande der Ägäis einiges zu bieten: neben griechischer und mittelalterlicher Kultur vor allem eine schöne mediterrane Landschaft. Die Insel ist bergig, sodass bei der Velotour einige steile Anstiege zu meistern sind. www.radreisen.at

Von der Schweiz in die Niederlande Art: individuelle Velotour. Länge: ca. 1230 km. Tagesetappen: individuell. Schwierigkeit: leichte bis mittelschwere Etappen. Beschreibung: Der Rhein ist wohl der mystischste Fluss Europas. Dessen Quelle bei Andermatt verbindet der Rheinradweg mit Rotterdam, wo der Rhein in die Nordsee mündet. Die Reise entlang des Flusses ist ein besonderes Natur- wie auch Kulturerlebnis. Einige Highlights sind Basel, Strassburg, der Oberrheingraben, die Loreley und Köln mit seinem berühmten Dom. www.rheinradweg.eu

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Reisen

Yes, we camp!

Neuer Trend: Pod-Camping Klapprige Zelte waren einmal. Heute wird in Pods übernachtet – in kleinen Holzhütten in Tunnelform. Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim TCS (Bild), der schweizweit 28 Campinglätze betreibt, erklärt das neue Camping-Phänomen:

Zeit, um Zelt und Schlafsack aus dem Estrich zu holen: Die Campingsaison ist eröffnet. Unsere Tipps für die perfekten Ferien unter freiem Himmel. Text: Alice Massen

E

Standortwahl Meiden Sie Schattenlöcher und platzieren Sie das Zelt in der Sonne – sonst wird es kühl und vor allem schnell nass am Platz. Ideal ist eine Halbhöhenlage mit Wasseranschluss. Ausser-

Herr Grützner, was sind Pods? Die idealen Unterkünfte um «Back to Basic»-Gefühl mit Komfort zu verbinden. Pods bieten Extras wie eine Heizung, Licht und ein stabiles Dach – der Schlafsack muss aber trotzdem mit. Und auch die Infrastruktur des Campingplatzes wird wie gewohnt genutzt.

Idylle ohne festes Dach über dem Kopf: Wer beim Camping ein paar Grundregeln beachtet, kann das Leben in freier Natur voll und ganz geniessen.

dem: Weg von Bäumen! Auch Stunden nach dem Regen tropft es noch von den Blättern. Zeltaufbau Untersuchen Sie den Boden bevor es losgeht mit dem Zeltaufbau. Spitze Steine sind nicht nur unbequem, sondern zerstören auch den Zeltboden. Ausserdem: Zelteingang am besten von der Windseite abwenden, und, auch wenn es aufwendig ist, die Spannseile für gute Stabilität benutzen.

Unbedingt mitnehmen Ohne warme Kleidung sowie Schlafsack und Isomatte/Luftmatratze geht nichts beim Campen. Die Zeltwände sind dünn und die Nächte meist kalt. Ebenfalls nützlich: Kühlbox, Notfallapotheke, kleine Abfallsäcke, Geschirr, Taschenlampe und Trainingshose für nächtliche Gänge zu den Sanitäranlagen. Verhaltensregeln So dünne Wände wie beim Campen haben Sie selten zu Ihren

Nachbarn. Daher wenn möglich rücksichtsvoll und leise sein. Infos über sanitäre Anlagen, Tierhaltung, An- und Abreisezeiten usw. geben die Campingplätze meist direkt vor Ort. Hygiene und Sicherheit Ameisen sind nur eine von vielen möglichen Besuchern – daher ist es wichtig den Zeltplatz sauber zu halten. Und: immer den Reisverschluss vom Zelt schliessen. Dann bleiben Mücken und Diebe draussen.

Die Zeiten von Heringeinschlagen sind also vorbei? Nein, keinesfalls. Klassisches Camping ist nach wie vor gefragt. Aber natürlich sind die Erwartungen an Campingplätze heute vielfältiger geworden. Deshalb wurde und wird in der Branche auch kräftig investiert. Wie kam es zum Wandel? Europaweit lässt sich seit Jahren ein sogenanner «Glamping-Trend (Camping + Glamour) feststellen. Der Zustand sanitärer Anlagen, die Grösse der Parzellen, Warmwasseranschlüsse – all dieser Komfort ist heute selbstverständlich.

Fotos: Thinkstock, ZVG

s klingt so einfach: einen idyllischen Ort in der Natur finden, Zelt aufschlagen und die laue Sommernacht unter freiem Sternenhimmel geniessen. Doch wir wissen alle: So einfach ist es nicht! Woher kommen sonst diese Jugenderinnerungen, bei denen der Zeltaufbau mehr schlecht als recht lief, die Mücken einem den Schlaf raubten oder man knietief im Schlamm stand. Und doch gehört Camping zu einer der beliebtesten Reisearten: Allein im Jahr 2012 verzeichneten die über 50 000 Campingplätze der Schweiz knapp eine Million Gäste – mehr als die Hälfte aus dem Inland. Wie wird das Campen also zum Genuss und nicht zum Verdruss? Wir haben die wichtigsten Regeln für gelungene Ferien im Freien zusammengetragen:

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Wo in der Schweiz kann man das Camping 2.0 austesten? Zurzeit auf 8 TCS-Campingplätzen: in Salavaux, Buochs, Interlaken, Solothurn, Gampelen, Bern, Genèvewww.tcs.ch Vésenaz und in Sion.

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Jeff Turner, Suzanne Klee, Country Sisters, Buddy Dee & the Ghostriders uvm.

Im Herbst 2013 sticht die erste Schweizer Country Cruise mit internationalen und nationalen Country-Grössen in See. Zu den Highlights der abwechslungsreichen Fahrt durchs westliche Mittelmeer gehören die täglichen Konzerte an Bord, vergnügliche Line Dance Kurse und die Nähe zu den Künstlern.

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Ein Schiff mit familiärem Charme und zuvorkommendem Service. Gönnen Sie sich ein frisch gezapftes Bier im Biergarten oder einen kühlen Drink am Pool. Kulinarisch erwarten Sie Leckerbissen in nur einer Essenssitzung mit freier Platzwahl für ungezwungene Gaumenfreuden. Die freundlich eingerichteten Kabinen verfügen über Dusche/WC, Bademäntel, Telefon, TV, DVD-Player, Kühlschrank, individuell regulierbare Klimaanlage und Feldstecher.

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Genua, Italien (ab 17.00 Uhr)–Livorno (Pisa/Florenz), Italien (07.00– 16.00 Uhr)–Neapel, Italien (13.00–19.00 Uhr)–Catania, Italien (14.00– 20.00 Uhr)–Valletta, Malta (07.00–12.00 Uhr)–Erholung auf See– Genua, Italien (08.00 Uhr)

Katalogpreis

Glückskabine A* 995 1050–1250 Glückskabine B* 1395 1450–1770 Aussenkabine (mit Bullaugen) 1695 1770 Aussenkabine (mit Panoramafenster) 1895 1970 Aussenkabine (mit Panoramafenster 1995 2070 höheres Deck) * Kategorie und Kabinennummer erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Bei A wohnen Sie in einer Innenkabine der unteren Kategorie, bei B erhalten Sie eine besser gelegene Innenkabine oder bei Verfügbarkeit sogar eine Aussenkabine. Optionale Hin- und Rückreise im Reisecar ab/bis Schweiz: CHF 195.– pro Person. Angebot nur gültig für Neubuchungen ab 29.06.13.

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Kreuzfahrt in gebuchter Kabinenkategorie, Hafentaxen und Gebühren, alle Konzerte an Bord, Line Dance Kurse, Unterhaltung/Animationsprogramm an Bord, Vollpension an Bord (inkl. Vormittags-Imbiss, Kaffee und Kuchen sowie Mitternachtssnacks), Reisebegleitung.

Nicht inbegriffen

Hin- und Rückreise, Geführte Landausflüge, Trinkgelder an Bord (EUR 5.– pro Tag/Person), persönliche Auslagen für Getränke etc., Kombi-Versicherungspaket der Europäischen Reiseversicherungs AG, evtl. Bearbeitungsgebühr Ihrer Buchungsstelle. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG. Bei Annullierung Spezialbedingungen (auf Anfrage).

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Architektonisches Schmuckstück mit eigenem Museum und Bibliothek: Querini Stampalia.

Traumkulisse für Touristen: Canale Grande vor der Basilica Santa Maria della Salute.

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Fotos: Thinkstock, ZVG

Reisen

Letztes Heim des spanischen Universalkünstlers Mariano Fortuny y Madrazo: Palazzo Fortuny.

Muntermacher: Kaffee in einem der unzähligen Lokale am Markusplatz oder am Canale Grande.

Gehört zu einem Abend in Venedig einfach dazu: Aperitif mit Aperol oder Campari.

Wo die Gräber vieler Berühmtheiten zu finden sind: Friedhofsinsel San Michele.

Venedig in 24 Stunden Die Lagunenstadt ist mehr als nur Markusplatz, Gondolieri und Dogenpalast. Viel mehr! Venedig ist eine Stadt der verborgenen Schätze – und der Geheimnisse. Text: Sandra Nast

Wer die ersten Sonnenstrahlen erhaschen und am Canale Grande gemütlich in den Tag starten möchte, kann dies in einem der unzähligen Cafés tun. Typisch italienisch ist ein Caffè normalo, ein kleiner, schwarzer Kaffee mit viel Zucker. Darin tunkt man süsse Kekse oder Zwieback. Im Land der Schuhmacher darf ein Besuch bei Giovanna Zanella nicht fehlen. Ihre Kreationen gehen rund um die Welt. Dennoch ist Zanella jeden Tag in ihrem Geschäft anzutreffen und fertigt Schuhe nach Mass an. Einmal bestellt, werden die exklusiven Treter einige Monate später vom Postboten vorbeigebracht. www.giovannazanella.it Den schönen Schuhen folgt ein schönes Gebäude: Der berühmte Architekt Carlo Scarpa verwandelte in den 60er-Jahren den Castello

der Stiftung Querini Stampalia in ein Schmuckstück. Er schuf die Brücke über den Kanal und die Gärten des Renaissance-Palastes neu. Das Kastell ist aber nicht nur für Liebhaber zeitgenössischer Architektur von Interesse, sondern beherbergt auch ein Museum und eine Bibliothek. www.querinistampalia.it Nun ist es Zeit für ein typisch venezianisches Mittagessen. Verlockend sind die Fischkreationen der Trattoria Corte Sconta. Hier wird der Fisch mit vielen interessanten Zutaten wie Orangensauce und Fenchelgemüse im traumhaften Innenhof unter einem Weinrebendach serviert. Wer lieber mit Blick auf den Canale Grande speisen möchte, kann sich diesen Wunsch im Al Paradiso Perduto erfüllen. Zu finden ist das typisch venezianische Restaurant an der Fondamenta della Misericordia 2540 im Stadtteil Cannaregio. www.veneziaristoranti.it

Kulturell, modisch und kreativ startet der Nachmittag im Palazzo Fortuny. Der Bau im Gotico-Florido-Stil ist mit Renaissance-Elementen verziert und bietet mit seinen Portegos (Salons) ein authentisches Abbild eines typisch venezianischen Palastes. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der Maler, Designer, Modeschöpfer und Fotograf Mariano Fortuny y Madrazo den Palast, der Arbeitsstätte und Wohnort für ihn war. Fortunys Werke können im ersten Stock besichtigt werden. http://fortuny.visitmuve.it

Schiff-Bus, genannt Vaporetto, geht es zurück ins Getümmel des historischen Stadtkerns. Den Abend leiten die Venezianer mit einem «Spritz» ein, einem Aperitif mit Campari oder Aperol. Dazu werden Köstlichkeiten wie die sog. Cicchetti oder Tramezzini serviert. Diese Weissbrot-Häppchen gibts in allen Variationen. Meist sind sie mit Käse, Salami, Gemüse, Thunfisch oder Krebsfleisch belegt. Am besten sind sie in einer typischen Bacari wie der Osteria Al Mascaron. www.osteriamascaron.it

Nun gehts weiter zur Friedhofsinsel San Michele, die mit dem Boot ab Fondamenta Nuova erreichbar ist und als Ruhestätte für Berühmtheiten wie den Komponisten Igor Strawinsky oder den Dichter Ezra Pound dient. Hier ist die Zeit im 19. Jahrhundert stehen geblieben und die Hektik der Innenstadt verflogen. Mit dem

Abends sollte auf jeden Fall ein Besuch im Teatro La Fenice auf dem Programm stehen. Obwohl bereits zweimal abgebrannt (1836 und 1996), wurde das Theater beide Male originalgetreu wieder aufgebaut. Karten können im Internet bestellt werden. www.teatrolafenice.it

Stadt der Inseln

Der Maler Claude Monet beschrieb Venedig schon vor über 100 Jahren als zu schön, um die Stadt auf Papier zu bringen. Kurz darauf fing er aber an, Venedig mit seinen Wasserwegen, Lagunen, Brücken und Palästen für die Ewigkeit einzufangen. Mit über 200 Inseln gilt die Stadt in Norditalien als eine der schönsten und romantischsten Europas. Seit den 80er-Jahren ist Venedig als Unesco-Weltkulturerbe gelistet. Weltbekannt sind die Gondolieri, die Verliebte über den Canale Grande chauffieren, oder der Markusplatz, auf dem sich neben Touristen Hunderte von Tauben tummeln. Gleich daneben befinden sich der Markusdom mit seinen Mosaiken und der prunkvolle Dogenpalast, dessen Gemäuer viele Geschichten erzählen. Wie kommt man hin? Swiss bietet täglich bis zu drei Direktflüge zwischen Zürich und www.swiss.com Venedig an.

Diese Bücher und Apps gehören ins Reisegepäck Für Bergliebhaber: Gipfelgeschichten – Wie die Schweizer Berge zu ihren Namen kamen. Eine aussergewöhnliche Entstehungsgeschichte zu 68 Berggipfeln. Fona Verlag AG, 179 Seiten, 44.90 Franken. Nathalie Henseler nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den beliebtesten Trophäen, welche die Schweizer Berglandschaft zu bieten hat. Die Spurensuche reicht 200 Jahre zurück und zeigt die Hintergründe zu den teilweise unverständlichen Bergnamen auf. Alle 68 Berggipfel sind mit Bildern und Karte porträtiert – ein Muss für die Hausbibliothek eines jeden Bergliebhabers.

Für Friedliebende: Menschen in

Myanmar. Eine Hymne zur ethnischen Vielfalt. Frederking und Thaler Verlag, 138 Seiten, 39.90 Franken. «Das Glück besteht darin, ein Land zu erleben, das so ist, wie andere früher einmal waren.» Mit diesem Zitat des Schriftstellers Cees Nooteboom öffnet der Bildband, der die Menschen Myanmars porträtiert. Jedes dieser Gesichter scheint eine Geschichte des lange verloren geglaubten südostasiatischen Staates zu erzählen. Erst 2012 öffnete sich Myanmar dem Massentourismus. Hier erlebt der Reisende noch ein Stück ursprüngliches Asien.

Für Junggebliebene: Die Youth HotSpot App von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zeigt, wo in Deutschland am meisten los ist. Erhältlich für Android und im Apple Store, gratis. Junge und junggebliebene Reisende können mit dieser App über 1300 frei zugängliche WLANs in Deutschland abrufen. Die App verfügt über eine interaktive Deutschland-Karte und gibt Tipps, wo in Sachen Nightlife, Bars & Cafés, Festivals oder Shopping am meisten geboten wird. Darüber hinaus stehen Usern Gutscheine für die Partnerhotels und -jugendherbergen der DZT zur Verfügung.

Für wandernde Züri-Fans: Die App «Züriwald – eifach erläbe» macht das Smartphone zum elektronischen Wanderführer. Erhältlich für Android und im Apple Store, gratis. Die App mit ihren 18 Wanderungen in verschiedenen Zürcher Regionen ist auf Familien und Schulklassen zugeschnitten. Sie weist die User auf Wissenswertes und Highlights im Wald sowie auf der Route hin und zeigt Rastplätze an. Für die Kinder sind die Wanderungen mit vielen Aktivitäten angereichert. Zu jeder Wanderung findet sich eine detaillierte Übersichtskarte. Zudem erleichtert eine GPS-Funktion die Orientierung.


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Reisen

Zu Hause auf hoher See Sonne, Strand und mehr: Auf einer Schiffsreise von Kreuzlingen nach Schaffhausen fühlt man sich wie in der Karibik. Ein Tag auf der MS Thurgau! Text: Christian Bauer

Sonne und Erholung satt: Auf Deck der MS Thurgau zwischen Kreuzlingen und Schaffhausen herrscht Karibik-Feeling.

D

anke, Wettergott! Gnädiger hätte der Herr über Regen und Sonnenschein an jenem Tag nicht sein können. Er hat strahlend blauen Himmel und tropische Temperaturen geschickt. Für eine Schiffstour vom Bodensee rheinabwärts könnte es nicht schöner sein. Ich darf heute im Steuerhaus der MS Thurgau von Kreuzlingen nach Schaffhausen mitfahren und dem Kapitän des knapp 50 Meter langen Kolosses über die Schulter schauen. Die «Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein» hat eine Fahrt an der Seite des Kapitäns in ihrem Angebot. So lerne also auch ich

Renato Svensson kennen. Der Endvierziger mit schwedischen Wurzeln ist seit 20 Jahren dabei, hat zunächst als Matrose das Schiff geschrubbt, war Maschinist und wurde schliesslich Kapitän. Ausserdem mit von der Partie: Matrose Herbert Rispy, der gerade seinen Schiffsführerausweis macht und sozusagen Lernfahrstunde hat. Also los gehts. Motoren an, volle Kraft voraus! Doch schon kurz nach dem Start in Kreuzlingen wartet das erste knifflige Manöver: die Einfahrt in den Konstanzer Hafen (D) – viele kleine Boote tummeln sich in der engen Einfahrt. «Tuut Tuut

Tuut», wir schiessen drei kurze Signaltöne in die Lüfte. Sie heissen so viel wie «Achtung, ich fahre jetzt in den Hafen», erklärt Svensson. Nachdem die neu zugestiegenen Gäste sich gerade eingerichtet haben, wird es erneut brenzlig. Der Wasserstand ist hoch, und die Brücke in Konstanz tief. «Wir haben immer noch mit dem Hochwasser zu kämpfen», sagt Rispy. Der Pegel heute: 397 Meter über dem Meer, etwa einen halben Meter über normal. Doch auch dafür gibts eine Lösung. Svensson klappt kurzerhand das Dach vom Steuerhaus ein und macht

aus der MS Thurgau einen schicken Cabrio. «Passen Sie auf Ihren Kopf auf», ruft er. Scheinbar macht er sich Sorgen um mich – die Landratte. Behutsam steuert Rispy das Schiff genau durch die Mitte der Brücke, wo der Abstand am höchsten ist. Dennoch müssen wir im Steuerhaus in die Hocke gehen, die Passagiere staunen nicht schlecht. Nun befinden wir uns auf dem Seerhein, dem neun Kilometer langen Verbindungsstück zwischen Bodensee und dem kleineren Untersee. Erster Halt ist das romantische Dörfchen Gottlieben, wo die berühmten Gottlieber Hüppen hergestellt

DEUTSCHLAND Singen

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ZH 10 km

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Steckborn

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Kreuzlingen

Frauenfeld

SCHWEIZ

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«Der Alltag ist hier besonders weit w Markus Bärtschi (42), Chefkapitän der Bielersee-SchifffahrtsGesellschaft (BSG), nimmt uns mit auf die längste Schifffahrt der Schweiz. Und erklärt, weshalb er die Strecke von Biel nach Murten genauso liebt wie seinen Beruf. Aufgezeichnet: Roland Grüter

I

ch fahre seit nunmehr 20 Jahren zur See – und noch immer fasziniert mich diese Art des Reisens ungemein. Denn jeder Tag ist anders: das Wetter, das Licht, die Vegetation, die Menschen an Bord. Oft genug spielen diese Faktoren perfekt ineinander, dann wird mir wieder bewusst: Mein Fieber für die Schiff fahrt ist noch immer gross. Ich möchte mit keinem anderen tauschen. Die Drei-Seen-Fahrt über den Bieler-, den Neuenburger- und Murtensee habe ich schon rund 1000 Mal bestritten. Und noch immer liebe ich fast jeden Fahrtkilometer. Schliesslich kreuzen wir zwischen Biel und Murten nicht nur drei Seen und zwei Kanäle. Sie führt uns durch zwei Sprachregionen und ganz unterschiedliche Naturlandschaften: vorbei an den wunderschönen Chasselas-Rebbergen, den idyllischen Gemeinden wie La Neuveville. Wir fahren die St. Petersinsel an, an die ich mein Herz genauso verloren habe wie einst Philosoph Jean-Jacques Rousseau. Er hat zwei Monate auf der Insel gelebt, die ja eigentlich eine

Halbinsel ist. Dann die Weite des Neuenburgersees! Sie ist bei der Einfahrt nach dem Zihlkanal grenzenlos. Hier scheint der Alltag besonders weit weg. Auch das 3000 Hektaren grosse Naturschutzgebiet La Sauge, in dem rund 220 Vogelarten leben, ist ein faszinierendes Biotop. Es liegt entlang dem Broye-Kanal, zwischen Neuenburger- und Murtensee, wo sich allerlei Tiere beobachten lassen: den seltenen Eisvogel, die Wildgänse, Dachse, Füchse, Eichhörnchen. Alle schon gesehen! Unlängst schwammen sogar Wildschweine vor unserem Bug durchs Wasser! Nein, an der Vielfalt der Natur kann man sich nie sattsehen. Ich bin am Wasser geboren, mit Wassersport aufgewachsen, und nun arbeite ich auf diesem Element. Schifffskapitäne sind zwar Teil des öffentlichen Verkehrs, finden in ihrer Arbeit aber ureigene Voraussetzungen. Unsere Gäste kommen aus Plausch zu uns und nicht, weil sie zur Arbeit reisen müssen wie mit dem Zug. Entsprechend entspannter ist bei uns die Atmosphäre. Zudem kann man sich an Bord frei

Murten-, Bieler- und Neuenburgersee: Auf der Drei-SeenFahrt passiert man zwei Sprachregionen und faszinierende Naturlandschaften.


Fotos: Christian Bauer

Reisen

Kapitän Renato Svensson und Matrose Herbert Rispy steuern die MS Thurgau zusammen in den Hafen.

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Über 12 Millionen Passagiere im Jahr Die Schweiz gilt als das Wasserschloss Europas. Zwei der grössten Flüsse Europas (Rhein und Rhone) entspringen inmitten des Landes, und mit rund 1500 Seen sind knapp 4 Prozent der Schweiz mit Wasser bedeckt. Die Bedeutung der Schweizer Schifffahrt ist entsprechend gross, genau wie die Liebe zum Leben am und auf dem Wasser. Die Zahlen des Schweizer «Seelebens» im Überblick: X Das erste Dampfschiff der Schweiz lief im Jahr 1823 auf dem Genfersee vom Stapel. Die «Industriel» wurde aus stabilen Eisen gefertigt und eignete sich somit erstmals für den Transport vieler Passagiere. Den grössten Fortschritt erzielte die Schifffahrt jedoch 1870. Mit der DS «Oberland» kam auf dem Brienzersee der erste Salondampfer mit Kabinen, Sitzen und Sonnendeck zum Einsatz.

Ist das Wasser zu hoch und die Brücke dadurch zu niedrig, heisst es Kopf einziehen.

werden und dessen Name mich wiederum an den Herr der Gewässer und des Wetters denken lässt. Der warme Wind, die glitzernde Sonne auf den Wellen – ein wunderschöner Tag! Als sei es geplant, hallt aus dem Radio «Surfin’ USA» von den Beach Boys. Wie wir so langsam über den Untersee schippern, fühle ich mich wie auf einem Segeltörn durch die Karibik. Die Passagiere haben es sich auf dem schattigen Oberdeck mittlerweile gemütlich gemacht, trinken Kaffee, essen Kuchen und blicken verträumt auf die dahinziehende Landschaft. Einer von ihnen ist Zami

Die MS Thurgau in Zahlen: Länge: 47,1 Meter Breite: 9,3 Meter Verdrängung: 165 Tonnen Geschwindigkeit: 25 km/h Sitzplätze: 386!

pen mit grossen Augen auf das Schiff warten. Gerade als wir wieder mit der Rasselbande an Bord losfahren möchten, steht plötzlich das Steuer nicht richtig. «Achtung, das Füdli fährt sonst gegen den Pfosten», warnt Svensson. Das Füdli? Schnell kapiere ich, dass dies auf Seemanns-Deutsch wohl «das Heck» ist. Die beiden gestandenen Männer reden über ihr Schiff, als sei es eine Geliebte. Auf der sogenannten «Rennstrecke», wo der Rhein noch breit ist, darf schliesslich auch ich mal kurz das Steuer halten. Ein tolles Gefühl! Grün-weisse Pfosten geben die Fahrrinne an,

aus Israel, der Ferien in der Schweiz macht. «Das ist so schön», schwärmt er. «Das Beste, was man in der Schweiz machen kann!» Aber nicht nur Touristen bevölkern das Deck, manche benutzen den Ausflugsdampfer auch als Nahverkehrsmittel. «Ich bin keine Touristin», erklärt mir eine Dame. «Ich fahre nur zum Bahnhof nach Stein am Rhein.» Inzwischen haben wir auch die Klosterinsel Reichenau und das Schloss Napoleons III. in Arenenberg hinter uns gelassen. Herbert Rispy steuert nun Steckborn an, wo am Hafen bereits zwei Kindergarten-Grup-

wir schweben über das Wasser. «Immer an Land einen Fixpunkt suchen», erklärt Rispy. «Auf den Kirchturm zusteuern und wenn die Burg links hinter den Bäumen hervorkommt, etwas nach rechts.» Die beiden Seebären brauchen kein GPS, da reicht als Fixpunkt ein einziger Baum. Da passt auch das mit dem Füdli wieder – es zählt einfach das Gefühl für die Geliebte! Infos zur Kapitänsfahrt (bei Normalwasser von Schaffhausen nach Stein am Rhein) auf www.urh.ch sowie Kombi-Angebote bei SBB RailAway mit 10% Ermässigung auf Bahn- und Schifffahrt auf www.sbb.ch/am-wasser

X Heute ist die Schweizer Schifffahrt ein Millionengeschäft. Insgesamt 16 Schifffahrtsgesellschaften zählt das Land. Sie betreiben zusammen 148 Passagierschiffe, verteilt auf allen grossen Seen des Landes. Im Jahr 2012 haben diese gemeinsam 12,8 Millionen Fahrgäste befördert und 2,4 Millionen Kilometer zurückgelegt – im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von knapp 3 Prozent. Das älteste Mitglied der Flotte: das über 100-jährige Dampfschiff «Uri». Seit 1901 verkehrt es auf dem Vierwaldstättersee. X Die Rangliste der Passagierzahlen führt ebenfalls der Vierwaldstättersee an. Rund 2,4 Mio. Gäste schippern auf ihm pro Jahr. Dicht gefolgt von Genfer- und Zürichsee. An einem Sommersonntag können so auf allen Seen der Schweiz 150 000 Gäste zusammenkommen. Für diese sind zur Hochsaison rund 1100 Angestellte im Einsatz.

Der Profi-Tipp

weg»

Fotos: Rob Lewis

Mehr als 1000 Fahrten haben sie gemeinsam bestritten: Kapitän Markus Bärtschi und seine MS Berna.

bewegen, hinaus an die frische Luft gehen, Wind und Wetter hautnah erleben. Viele Reisende kommen aus der Region, sie kennen fast jede Ecke, erzählen Geschichten. Das verbindet – die Menschen auf dem Schiff finden leicht ins Gespräch. Falls sie das wünschen. Ausserdem bin ich ganz anderen Mächten und Kräften ausgesetzt als meine Kollegen in der Bahn oder im Bus. Wellen, Strömungen, Nebel, Wind und Schnee – je nach Wetterlage verändern sich die Verhältnisse ungemein. Wir können an den Ländten, wie wir die Anlegestellen nennen, nicht einfach auf die Bremse stehen und stehen danach still. Wir sind ständig in Bewegung, das fordert viel Geschick und Erfahrung. Eine weitere Eigenheit unseres Berufs: Wir unterhalten und reparieren die Schiffe selber. Für mich und meine Kollegen sind sie mehr als blosse Werkzeuge. Sie sind gute Bekannte, deren Launen und Stärken wir haargenau kennen. Das schweisst auch unser Team zusammen. Die Belegschaft ist wie eine grosse Familie. Unlängst

ging einer nach 46 Dienstjahren in Pension. So ist das oft bei uns. Heute stehe ich auf der Drei-Seen-Fahrt am Steuer der MS Berna. Diese wurde 1964 in Betrieb genommen und sicherte der Bielersee-Gesellschaft eine neue Zukunft. Ich kenne sie noch aus jenen Jahren, als man deren Führerkabine von Hand im Zihlkanal runterklappen musste, wollte man unter der BN-Brücke (Bahnlinie Bern– Neuenburg) hindurchfahren. Das habe ich oft genug gemacht und wurde dabei ständig klatschnass. Mittlerweile senkt sich die Kabine per Hydraulik ab. Die Passage ist aber noch immer beeindruckend. Sie sehen, die Drei-SeenFahrt bietet ein Highlight nach dem andern. Müsste ich eines hervorheben, dann dieses: Kehren wir abends in den Bielersee zurück, ist das ein ganz besonderer Moment. Dann wissen wir: Bald sind wir zu Hause. Die ca. dreistündige Drei-Seen-Fahrt führt von Biel nach Murten oder retour und peilt unterwegs 13/14 Anlegestellen an. Infos zu dieser und anderen BSGFahrten auf www.bielersee.ch

Auf der Suche nach einer erfrischenden Sommerbrise? Dann kommen Sie doch an Bord eines der unzähligen Schiffe in der Schweiz. Zum Beispiel auf die hier beRené Kamer, schriebene SchiffsGeschäftsführer route auf dem Rhein, RailAway AG. zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein – sie gehört zu den schönsten der Schweiz! Klar, dass auch wir diese faszinierende Schifffahrt für Sie anbieten: preiswert mit 10 Prozent Ermässigung auf die Bahn- und Schifffahrt! Aber auch viele weitere Ausflugsziele am Wasser können Sie mit SBB RailAway per Bahn und Schiff bereisen. Lassen Sie sich beispielsweise von den Gärten auf der Insel Mainau bezaubern und geniessen Sie die frische Sommerbrise ab Konstanz auf dem Schiff. Oder möchten Sie gleich einen ganzen Tag auf einem Schweizer See verbringen ? Auf dem Thuner- und Brienzersee etwa profitieren Sie neben der um 20 Prozent vergünstigten Bahnfahrt von einer Tage skarte für die Schweizer Schifffahrt. Und das Beste daran: Sie fahren 1. Klasse zum Preis der 2. Klasse! Lassen Sie sich auf www.sbb.ch/am-wasser von den unzähligen erfrischenden SBB RailAwayKombi-Angeboten inspirieren! Unsere Top-Angebote erhalten Sie an den meisten Schweizer Bahnhöfen, online unter www.sbb.ch/am-wasser oder telefonisch beim Rail Service unter der Nummer 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz). Wir wünschen Ihnen unvergessliche sonnige Sommertage – am oder auf dem Wasser – mit SBB RailAway.


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NEWS

Sommer-Zeit in Basel

SCHWEIZ

Mehr Plausch

Der Adventure Park im Färich am Fusse des Flüelapasses bietet noch mehr: Der Seilpark wurde um die Elemente «Seilschere» und «Leiter» erweitert. Zudem baute man im Bikepark den Pumptrack zu einem Rundkurs aus. www.davos.ch

VIP-Service FCB-Goalie Yann Sommer (24) verrät uns, wo er in Basel die Sommernächte verbringt und was man in der Rheinstadt nicht verpassen darf. Text: Alice Massen

Fun und Sport

Restaurant Pinar Ich liebe gutes Essen in einer gemütlichen Atmosphäre. Genau das findet man im Restaurant Pinar. Der familiär geführte Betrieb beim Universitätsspital bietet frische anatolische Gerichte und das beste hausgemachte Fladenbrot. Meist bleiben wir länger als geplant und geniessen noch ein feines Deswww.restaurant-pinar.ch sert.

Bis Mitte Oktober können beim Reiseveranstalter Cafedetour pauschal individuelle oder geführte Wanderferien in den Waadtländer Alpen gebucht werden. In vier Tagen gehts von Aigle über Leysin, Les Diablerets und Villars zurück nach Aigle. Gepäcktransfers, Verpflegung und Übernachtung www.cafedetour.ch inbegriffen.

Im Land der Pioniere Der Bahnerlebnisweg Albula zwischen Preda und Bergün wurde neu gestaltet und bis nach Filisur verlängert. Die Besucher erfahren auf 26 Themenstationen alles Wissenswerte über die architektonische und technische Pionierleistung sowie über Land und Leute entlang des Unesco-Welterbes www.rhb.ch Albulalinie.

Fluss auf die Stadt. Von Kleinbasel gehts auf die andere Seite zum Münster. Dort kann man dann von der Pfalz aus die Aussicht aufs andere Ufer geniessen. Ich mache das heute noch.

Läckerli Huus Ein Muss für jeden, der nach Basel kommt! Im Läckerli Huus in der Nähe des Barfüsserplatzes gibts die berühmten Basler Läckerli und Hunderte andere süsse Träume. Da werde selbst ich als Sportler immer wieder schwach. Es duftet und schmeckt einfach zu gut.

www.faehri.ch

www.laeckerli-huus.ch

Fotos: Ben Brodmann Morales, ZVG

Golfen im Weinberg Das Golfturnier «Les Fairways de Lavaux», das vom 11. bis 14. Juli im Waadtländer Weinbaugebiet Lavaux stattfindet, feiert eine Weltpremiere. Erstmals wird in einer Unesco-Welterbestätte Golf gespielt. Auf dem 18-Loch-Kurs ersetzen Weinfässer die Löcher, und unterwegs können Weine degustiert werden. www.golflavaux.ch

stylisches Ambiente. Das Café des Arts ist für einen Drink am Abend perfekt. Besonders gefallen mir die regelmässigen Live-Piano-Abende und vielen Partys. Barfüsserplatz 6

Rhybadhüsli Ein Stückchen Ferien hole ich mir im Rheinbad Breite. Im Sommer ist es einer der schönsten Orte, um die Sonne den ganzen Tag lang zu geniessen. Das Beste: Auch an kalten Tagen lohnt sich der Besuch. Hier gibt es eine Sauna mit Blick auf den Rhein! www.rheinbad-breite.ch Café des Arts Seltene Whiskys, die besten Cocktails der Stadt und dazu ein

Ist nicht nur seinem Verein, sondern Spalenberg auch der Stadt selbst seit Jahren treu: Wer Shopping liebt, ist am Yann Sommer, Goalie des FC Basel. Spalenberg richtig. Unzählige kleine Shops reihen sich in den Altstadt-Strassen aneinander. Hier findet man lung immer wieder im Plattfon Spezielleres als in den grossen in Kleinbasel. Der Shop hat eine riesige Auswahl und einen guKaufhäusern. www.spalenberg.com www.plattfon.ch ten Vibe.

Plattfon Als grosser Musikliebhaber höre ich manche Songs am liebsten auf Vinyl. Deshalb stöbere ich für meine Samm-

Basler Fähre Wer im Sommer in Basel ist, sollte unbedingt eine kleine Fahrt auf dem Rhein unternehmen. Ich liebe diesen Blick vom

Set & Sekt Wenn ich mich fashionmässig wieder auf den neusten Stand bringen will, dann nur im Set & Sekt in der Altstadt Grossbasel. Die Auswahl stimmt, die Qualität ist super und der Service top. Mein persönlicher Lieblingskleiderladen. www.setandsekt.com

Rhyschänzli Wer ein bisschen italienisches Flair liebt, sollte ins Rhyschänzli bei der Buvette Kaserne gehen. Hier kann man stundenlang direkt am Rheinufer chillen und das Promenadenleben beobachten und geniessen. Tipp: die hausgemachten Panini und Burger. Beste Qualität! www.rhyschaenzli.ch

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Es muss nicht immer Meer sein Machen Sie Strandferien in der Schweiz! Sanftes Wellenrauschen, strahlender Sonnenschein, eine leichte Brise … Haben Sie jetzt das Bild eines Meeresstrands vor Augen? Dann schauen Sie noch einmal hin! Denn Ferien am Wasser gibt es auch in der Schweiz. In der Nähe, günstig und unkompliziert kommen grosse und kleine Wasserratten auf über zwanzig TCS Campingplätzen auf ihre Kosten. Ob im TCS Camping Salavaux Plage am Murtensee, der einen natürlichen Sandstrand bietet, im Camping Gordevio-Maggiatal an der glasklaren Maggia oder auf dem Campingplatz Disentis, abgelegen an einem Naturbadesee inmitten von Bergen, Fichtenwäldern und Wanderwegen – TCS Camping bietet für jedes Ferienbedürfnis das Richtige.

Und auch wer ohne eigenen Camper reist, macht bei TCS Camping unbeschwerte Ferien. Von Mietzelten und -Wohnwagen über grosszügige Bungalows bis zu den abenteuerlichen Holz-Pods – unsere Mietangebote umfassen Unterkünfte für jedes Budget und jeden Komfort. TCS Mitglieder sparen auf sämtlichen Plätzen 10%, und wenn Sie TCS Camping Mitglied sind, profitieren Sie sogar von 15% Rabatt. Alle Plätze an Seen oder Flüssen sowie weitere hilfreiche Informationen rund um Ihre nächsten Strandferien in der Schweiz finden Sie auf www.tcs-camping.ch/wasser.

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Fotos: Thinkstock, ZVG

13 Wahrzeichen von Rio de Janeiro: Christus-Statue auf dem Corcovado.

Nur für Schwindelfreie

Berggipfel, Kirchtürme, Wolkenkratzer: Wir bringen Sie hoch hinaus! Die zehn schönsten und spektakulärsten Aussichten der Welt. Text: Christian Bauer

Kapelle im Sockel der ChristusStatue aus Dankbarkeit eine Kerze anzünden.

Sirocco Sky Bar Bangkok, Thailand Willis Tower, Chicago, USA 443 Meter Höhe, 110 Stockwerke: Der Willis Tower in Chicago ist das höchste Gebäude der westlichen Welt – noch. Nach der für Ende 2013 geplanten Eröffnung des One World Trade Center in New York wird sich der Willis Tower mit Platz 2 begnügen müssen. Dennoch: Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. An klaren Tagen sieht man über vier US-Bundesstaaten (Illinois, Indiana, Wisconsin, Michigan) und bis zu 80 Kilometer weit. Der besondere Nervenkitzel: Der Boden des Skydecks ist zum Teil aus Plexiglas. Darunter ein 412 Meter hohes, schwindelerregendes Nichts und die Strassen von Chicago.

Die Sirocco Sky Bar im 63.Stock des Lebua Towers in Bangkok ist legendär. Sie ist die höchste Open-Air-Bar der Welt – und filmreif. Berühmt wurde die Cocktail-Bar weltweit, als hier im Film «Hangover 2» Bradley Cooper und seine Truppe Drinks schlürften. Für die Filmcrew hat Mixologe Alex Holzer eigens den «Hangovertini» erfunden. Bei tropischen Temperaturen, herrlichen Cocktails und mit Bangkoks pulsierendem Leben zu Füssen vergehen die Stunden in der Bar wie im Flug. www.lebua.com/sky-bar

www.theskydeck.com

Ballonfahrt in Bagan, Myanmar Die weite Ebene mit den über 1000 buddhistischen Pagoden und Tempeln rund um die Stadt Bagan gehört zu den mystischsten Orten Asiens. Aus der grün-rötlichen Weite ragen die roten Tempel wie Berge in die Höhe. Bei einer Ballonfahrt zu Sonnenaufgang, wenn goldene Sonnenstrahlen das Land überfluten, zeigt sich die majestätische Erhabenheit des 1000-jährigen Pagodenfeldes am eindrücklichsten. Zur Ballon-Experience gehören auch ein Sektfrühstück und eine Fahrt mit der Ochsenkutsche.

Yaki Point Grand Canyon, USA Unglaublich, aber wahr: Zur Entstehung des Grand Canyon, einer der eindrücklichsten Landschaften der Welt, brauchte es nur Wasser und ein paar Millionen Jahre Zeit. Nach und nach wusch der Colorado River die 449 Kilometer lange, 29 Kilometer breite und etwa 1800 Meter tiefe Schlucht aus. Die gewaltige und unbegreifliche Schönheit lässt sich am besten bei einem Blick vom Rand in die Tiefe erfahren. Einer der schönsten Aussichtspunkte ist der Yaki Point auf der Ostseite. http://explorethecanyon.com

www.easternsafaris.com

828 Meter – so hoch hat vorher noch kein Mensch gebaut. Das Burj Khalifa ist der mit Abstand höchste Wolkenkratzer der Welt. Planung und Bau dauerten sechs Jahre. 12 000 Arbeiter benötigten 22 Millio-

www.aletscharena.ch

Mount Everest, Nepal Vom Gipfel des höchsten Berges der Welt hat man die ultimative Aussicht. Höher als 8848 Me-

ter geht es auf der Welt nun wirklich nicht. Der Traum, einmal auf den Gipfel des Mount Everest zu stehen, ist heute greifbarer denn je. TrekkingAnbieter führen Expeditionen vom nepalesischen Mount-Everest-Basislager auf 5100 Meter Höhe zum Gipfel durch. Für

Anreise, Akklimatisation und Aufstieg muss man mit etwa 60 Tagen rechnen. Bergerfahrung und gute Kondition sind unabdingbar – und ein gut gefülltes Bankkonto: Für den Trip aufs Dach der Welt müssen etwa 50 000 Franken eingeplant werden. http://summitclimb.de Anzeige

Notre Dame de Paris, Frankreich Für manche ist Paris die schönste Stadt der Welt. Die wohl herrlichste Aussicht auf die Stadt der Liebe hat man von den Türmen von Notre Dame de Paris. Die gotische Kathedrale, erbaut zwischen 1163 und 1345, ist eine der berühmtesten Kirchen der Welt – nicht zuletzt wegen Victor Hugos Roman «Der Glöckner von Notre Dame». Von der Aussichtsplattform in 60 Metern Höhe überblickt man das gesamte historische Zentrum von Paris mit Invalidendom, Eiffelturm, Louvre und der weissen Basilika Sacré Coeur in Montmartre. www.notredamedeparis.fr

Kilimanjaro, Tansania Die Besteigung des 5895 Meter hohen Kilimanjaro in Tansania ist ein Gang durch die Klimazonen der Welt. Am Fusse des erloschenen Vulkans wächst üppiger Regenwald, später folgen Hochmoore, öde Mondlandschaft sowie Eis und Schnee. Der Aufstieg auf den höchsten Berg Afrikas dauert mindestens fünf Tage. Die Aussicht lohnt die Mühen. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die gesamte ostafrikanische Weite.

Aletschgletscher, Schweiz

Burj Khalifa, Dubai

Alpen, hat sich seinen Platz auf der Liste des Unesco-Weltnaturerbes redlich verdient.

www.burjkhalifa.ae

www.tanzaniaparks.com

Corcovado in Rio de Janeiro, Brasilien Segnend breitet der 30 Meter hohe Christus seine Arme über die brasilianische Megacity Rio de Janeiro aus. Das Wahrzeichen der Stadt steht auf dem 710 Meter hohen Kegel Corcovado. Zu dessen Füssen liegt die Zehn-Millionen-Metropole und die Guanabara-Bucht mit dem wohl berühmtesten Strand der Welt, der Copacabana. Wen ob der Aussicht die Ehrfurcht ergreift, kann in der

nen Arbeitsstunden, um den Koloss aus dem Wüstensand zu heben. Das Gebäude mit 163 nutzbaren Stockwerken hält einige Rekorde. So etwa für die höchste Wohnung, das höchste Restaurant und die höchste Outdoor-Aussichtsplattform, die sich auf 452 Metern über Meer befindet.

Die Schweiz ist das Land der spektakulären Aussichten. Zu den schönsten zählt der Blick von Bern auf Eiger, Mönch und Jungfrau, ebenso wie jener von der Segantinihütte bei St. Moritz über das Engadin oder vom Säntis bis zum Mont Blanc. Zu den eindrücklichsten Erlebnissen gehört definitiv auch der Blick vom 2869 Meter hohen Eggishorn auf den Aletschgletscher. Der 23 Kilometer lange Eisstrom, der längste der

Sauber F1 Team Extrazug an den GP in Monza. Sonntag, 8. September 2013, direkt ab Hinwil oder Zürich HB. sbb.ch/gpmonza

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Reisen

In freier Wildbahn

NEWS

INTERNATIONAL Luxemburg hautnah

Mit der Luxembourg Card haben Besucher Gratis-Zugang zu mehr als 50 Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie zu vielen Ausflugszielen im ganzen Land. Darüber hinaus ist die Nutzung der gesamten öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos. Die Karte ist als Einzelkarte ab 11 Euro oder als Familienkarte ab 28 Euro online erhältlich. www.visitluxembourg.com

Outdoor-Gadgets – Wetterfest, multifunktional und stilvoll. Elf kluge Helfer, die das Leben in der Wildnis erleichtern und versüssen. Yoga im kühlen Nass

Täuschend echte CampingRomantik: Das «Get a Room»Zelt sorgt für neugierige Blicke.

Die niederländische Karibikinsel Aruba ist ein Mekka für Wassersportler – und neu auch für Yoga-Fans. Rachel Brathen, Yoga Director im Manchebo Beach Resort & Spa, bietet als eine der Ersten weltweit ab dieser Saison Yoga-Übungen auf dem Wasser an. Der neue Trendsport heisst SUP-Yoga, was für «Stand-up Paddleboard Yoga» – Yoga auf dem Surfbrett – steht.

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-1 - Cheese Please! Zirkuszelt, Sandwich oder auch löchriger Emmentaler – das englische Unternehmen Fieldcandy macht aus stinknormalen Zelten kleine Kunstwerke. Mehr als 50 Designs stehen zur Wahl. Jedes einmalig, innovativ und ein garantierter Blickfang auf dem Campingplatz. Ab 385 Franken.

www.manchebo.com

Paradies für Pilger

Mit «Peregrinos por Asturias de Hotel en Hotel» bieten 19 Hotels in Asturien (Nordspanien) spezielle Angebote für Pilger auf dem Jakobsweg an. Diese beinhalten Extras und angepasste Dienstleistungen wie etwa besondere Essenszeiten, professionelle Massagen, Physiotherapie, Wäscheservice, Gepäckaufbewahrung und -beförderung.

henprofilen, Kartenausschnitten und Restaurant-Tipps. Die «Swiss Hike»-App lässt keinen Wanderer im Stich und ist dazu noch gratis. -8 - Feuerspucker Umweltfreundlich und energiespendend: der Biolite Campingkocher wird wie zu guten alten Zeiten mit Holz befeuert. Ganz nebenbei dient er als wärmendes Lagerfeuer und als Stromquelle für Smartphone und Co. – dank USB-Anschluss. Für 299.95 Fr. www.enjoymedia.ch

www.fieldcandy.com

-2 - Originell Dieses Buch ist anders. Hier gibts keine üblichen Bergtouren zu finden, sondern viel Humor und unnützes Wissen. Autor Dominik Prantl verrät etwa, wie man einem Kuhangriff entkommt, welche Ausrüstung Ötzi besass oder Absurditäten wie das Steinbockspray. Amüsant und doch lehrreich. Erhältlich www.buch.ch für 29.90 Fr.

www.ehotelesasturias.com

-3 - Kleinkariert Ohne das obligatorische VichyKaro-Halstuch kein stilvolles Wandern. Das gilt auch für die kleinsten Bergsteiger. Modell für Kinder ab ca. 12 Franken.

Spanien für Erwachsene

Mit dem neu eröffneten Hotel Sensimar Playa La Barrosa im andalusischen Novo Sancti Petri bietet TUI ein weiteres Hotel ausschliesslich für Erwachsene an. Das moderne 4½-Sterne-Hotel liegt direkt am Strand, verfügt über insgesamt 250 Zimmer und einen grossen Wellnessbereich. Alle Häuser der TUI-Hotelmarke Sensimar werden als «Adults-only-Hotels» geführt.

www.lafraiserouge.de

-4 - Multitalent Einerseits ein cooles Armband, andererseits ein lebensrettendes Outdoor-Utensil – das «Sur-

www.tui.ch/sensimar

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3 vival Bracelet» lässt sich in Sekundenschnelle zu einer bis zu 6 Meter langen Schnur aus Paracord entflechten – dem Material, das auch das Militär verwendet. Schäden an Kletterund Angelschnüren oder Zelten sind damit im Nu repariert. Für alle Notlagen ist die Schnur hilfreich. Ab 14.90 Franken. www.survivalbracelet.com

Ferienhits mit Kids

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Das Göbel’s Landhotel im deutschen Willingen im schönen Hochsauerland bietet Familien vom 30. Juni bis zum 23. August 2013 das zweitägige Arrangement «Hits mit Kids» an. Das Angebot beinhaltet die Übernachtung im Familienzimmer inkl. Frühstücksbuffet mit Kinderecke, Abendmenüs mit kinderfreundlichen Gerichten und unbegrenztes Schwimmen im Mountain-Spa.

-9 - Acht in einem Egal, was auf den Tisch kommt – mit diesem Multitool sind Sie gewappnet. Es ist Messer, Gabel, Löffel, Korkenzieher, Dosenöffner, Zahnstocher und Schlüsselring in einem. Für ca. 12 Franken. www.relaxdays.de

-5 - Trittsicher Ohne richtiges Schuhwerk wirds unter freiem Himmel ungemütlich. Die Manas bieten ein starkes Profil und besten Halt. www.zalando.ch Für 135 Fr.

-6 - Coffee to go Mit nur ein wenig heissem Wasser einhändig einen Espresso zaubern. Mit der «Handpresso» ist genau das möglich. Einfach Kaffee-Pad einlegen, einmal drücken und geniessen. Erhältlich für 120 Franken. www.handpresso.com

-7 - Alleswisser 32 attraktive Wanderungen in den Schweizer Bergen inkl. Hö-

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Impressum «BLICK Reisen» ist eine Publikation des Blick-Verlags. Auflage/Reichweite: 191 064 (WEMF/SW-beglaubigt 2012), Leser: 613 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Adresse: Blick, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 259 62 62, Fax 044 259 66 65, E-Mail: redaktion@blick.ch Redaktionsleitung: Roland Grüter, Publishing Service Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beilage: Christian Bauer, Patrick Imper, Alice Massen, Sandra Nast, Simone Wasserfallen, Ivana Jazo Layout: Nadia Lattmann Korrektorat: Regula Osman, Kurt Schuiki

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Herausgeber: Ringier AG, Zofingen Druck: Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen

Fotos: ZVG

Leiter Werbemarkt: Thomas Passen

-11 - Auf Schritt und Tritt Diese kleinen Kerle wissen alles: zurückgelegte Kilometer, Anzahl Schritte und verbrannte Kalorien. Und alle Daten werden automatisch aufs Smartphone synchronisiert. Für circa www.fitbit.com 75 Franken.

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www.goebels-landhotel.de

Geschäftsführer: Florian Fels

www.zalando.ch

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Bildbearbeitung: Ringier Redaktions-Services

-10 - Lastenträger Ob auf Wanderung oder im Grossstadtdschungel: Rucksäcke sind wieder in. Besonders in quietschbunten Farben. Den geräumigen Fenty gibts für 155 Fr.

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mehr erleben

Bodrum

Kultur- und Tourismusb端ro T端rkei Stockerstrasse 55, CH-8002 Z端rich Tel: 044 221 08 10-12, Fax: 044 212 17 49 info@tuerkei-info.ch, www.facebook.com/tuerkei.tourismus


! a p o r u E o l Hal Andalusien

Sizilien

Baltikum

Erkunden Sie Spaniens feurigen und kontrastreichen Süden

Faszinierende Rundreise durch die geschichtsträchtige Insel

Eine Reise, welche Kultur, Architektur und Tradition verbindet

Die Sonnenküste Andalusiens hat vieles zu bieten. Lassen Sie sich von den Gegensätzen der Natur sowie den glanzvollen Städten verzaubern und geniessen Sie kulinarische Köstlichkeiten.

Begeben Sie sich auf eine spannende Rundreise durch das vom Mittelmeer umrahmte Sizilien und lassen Sie sich von den Spuren der geschichtlichen Vergangenheit sowie dem grössten Vulkan Europas – dem Ätna - in den Bann ziehen.

Reisen Sie mit uns durch die verschiedenen Architekturepochen und lernen Sie die Traditionen des Baltikums kennen. Die drei baltischen Länder sowie die traumhaften Strandabschnitte an der Ostsee werden Sie begeistern.

ab Fr.

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1765.-

ab Fr.

2635.-

Reisedauer: 8 Reisetage / 7 Nächte

Reisedauer: 8 Reisetage / 7 Nächte

Reisedauer: 11 Reisetage / 10 Nächte

Das Routing: Zürich – Malaga – Torremolinos – Ronda – Cadiz – Jerez de la Frontera – Sevilla – Cordoba – Granada – Alfarnatejo – Malaga – Zürich oder Badeferienverlängerung

Das Routing: Zürich – Catania – Palermo – Zingaro Naturpark – Erice – Palermo – Agrigent – Palermo – Cefalu – Messina – Viagrande – Syrakus – Noto – Viagrande – Ätna – Taormina – Viagrande – Catania – Zürich oder Badeferienverlängerung

Das Routing: Zürich – Vilnius – Trakai – Vilnius – Palanga – Nida – Rundale – Riga – Sigulda – Kuressaare – Insel Saaremaa – Tallinn – Zürich

Eingeschlossene Leistungen: Beste Betreuung durch lokale Deutsch sprechende Reiseleiter, Linienflüge mit SWISS ab/bis Zürich in Economy-Klasse, alle Flugnebenkosten, Rundreise im Reisebus, 7 Nächte in bewährten Mittelklassehotels, täglich Halbpension und 2x Mittagessen, Sherry-Degustation in einer Weinkellerei, Besichtigung der königlichen Hofreitschule, Stadtrundfahrt in Sevilla, Besuch der von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Kathedrale Mezquita, Stadtbesichtigung in Granada inklusive Alhambra, Besuch einer Olivenmühle sowie Reiseunterlagen inklusive Reiseführer.

Eingeschlossene Leistungen: Beste Betreuung durch lokale Deutsch sprechende Reiseleiter oder unsere Vögele Schweizer Reiseleitung ab 15 Personen an den «*- Daten», Linienflüge mit Air Berlin ab/bis Zürich in Economy-Klasse, alle Flugnebenkosten, Rundreise im Reisebus, 7 Nächte in Hotels der gehobenen Mittelklasse, täglich Halbpension und 1x Mittagessen, Besuch des Zingaro Naturreservates, Halbtagesausflug nach Agrigent, Besichtigung der Hauptstadt Siziliens, Stadtrundfahrt durch Messina, Ausflug zum Ätna sowie Reiseunterlagen inklusive Reiseführer.

Eingeschlossene Leistungen: Beste Betreuung durch lokale Deutsch sprechende Reiseleiter und durch unsere Vögele Schweizer Reiseleitung ab 15 Personen an den «*- Daten», Direktflüge mit Air Baltic ab/ bis Zürich in Economy-Klasse, alle Flugnebenkosten, Rundreise im Reisebus, 10 Nächte in bewährten Mittelklassehotels, täglich Halbpension, Stadtrundfahrt in Vilnius, Ausflug zur Inselburg Trakai, Schifffahrt entlang der Küste Nidas, Kurze Besichtigung des Berges der Kreuze, Stadttour durch Riga, Halt bei der Gutmanns-Höhle, Rundfahrt durch Kuressaare sowie Reiseunterlagen inklusive Reiseführer.

Abreisedaten Rundreise Preise pro Person im DZ

Abreisedaten Rundreise Preise pro Person im DZ 07.09.2013 Fr. 1765.21.09. / 28.09. / 05.10. / Fr. 1815.12.10.2013 14.09.2013* Fr. 2045.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 260.-

Abreisedaten Rundreise Preise pro Person im DZ 01.08. / 15.08.2013 Fr. 2635.29.08.*/ 12.09.2013* Fr. 2745.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 445.-

11.08. / 25.08. / 01.09. / 08.09. / 15.09. / 22.09. / 29.09. / 06.10. / 13.10. / 20.10.2013

Fr. 1695.-

– Einzelzimmerzuschlag Fr. 300.Badeferienverlängerung möglich 7 Nächte im 3,5-Sterne Hotel Sol Don Marco in Torremolinos inkl. Frühstück und Transfers. Ab Fr. 444.- pro Person im Doppelzimmer / Einzelzimmerzuschlag Fr. 308.-

Badeferienverlängerung möglich 7 Nächte im 4-Sterne Hotel Naxos Beach Resort Ville in Giardini Naxos inkl. Halbpension und Transfers. Ab Fr. 785.- pro Person im Doppelzimmer / Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen (AVRB), Ausgabe November 2012.


Reisen

Heute im Cockpit Familie Züger aus Ried bei Kerzers FR

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Segeln Auf einer kleinen Yacht quer durch die Weltmeere segeln und dabei zu echten

Seefahrern werden. Familie Züger aus Ried bei Kerzers FR startete ihre Traumreise im Mittelmeer, passierte die Küste Ostafrikas, legte einen Zwischenstopp in Kapstadt ein und kehrte über Brasilien zurück in die Schweiz. Mehr als die Hälfte der Strecke gemeinsam mit ihrem wenige Monate alten Sohn Lenny. Eine Reise, die ihnen das harte und zugleich spannende Leben auf See, aber auch das wunderschöne Afrika zeigte. Mehr Infos auf www. zueger-yachting.ch

Unsere Leser reisen « Fotos: ZVG

Kann man heutzutage, wo alles erforscht und entdeckt scheint, überhaupt noch richtige Abenteuer erleben? Wir wissen seit unserer Reise: Oh ja, man kann! Vielleicht sogar mehr als einem lieb sein könnte. Etwa auf einer fünfjährigen Reise per Segelyacht durch die afrikanischen Gewässer und quer über den Atlantik und zurück. Blitzeinschlag, Kollision mit einem Wal, tagelange Nachtwachen, die Rettung eines Schiff brüchigen – es war alles dabei. Und noch viel mehr. Aber der Reihe nach: Wir, das bin ich, Simi, und meine Frau Christa. Beides passionierte Segler, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Und wie es das Schicksal wollte, hiess es für uns eines Tages: Leinen los, für unbestimmte Zeit, Richtung afrikanische Küste. Doch trotz jahrelanger SegelErfahrung landeten selbst wir sprichwörtlich im kalten Nass. Komplett auf einem Schiff zu leben, fühlte sich anders an als gedacht – ganz anders. Schlafen, kochen, dem Meer und Wetter trotzen, Motoren reparieren und, und, und – strapaziös und wunderschön zugleich. Aber die Nähe zur Natur entschädigte für alles: Im ewigen Blau glitzerte unsere «Mon Amie» im wärmenden Abendlicht, in der Nacht hörten wir die Delfine atmen, die uns begleiteten, und die Küstenstreifen zogen an uns in den buntesten Farben vorbei. Traumhaft! Zwischendurch aber auch kleine Schockmomente: Im weiten Blau entdeckten wir plötzlich eine winkende Hand – ein Schiff brüchiger! Das Gesicht des verzweifelten Mannes: Wir werden es nie vergessen. Über 30 Stunden harrte er auf dem Meer aus. Oder die furchteinflössende Erschütterung des Boots,

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Aufgezeichnet: Alice Massen

Werden auch Sie unser Reiseleiter:

Springende Delfine, schnaubende Wale, kalte und heisse Tage auf rauer See – und viele unerwartete Begegnungen: Familie Züger segelte in fünf Jahren mit ihrer «Mon Amie» durch die Weltmeere. Ihr Fazit: «Eine der spannendsten Zeiten unseres Lebens und ein Riesenabenteuer.»

Dreierpack: Traumschlösser in der Westschweiz Bezaubernder Charme

Verträumte Romantik Hohe Decken mit verspielten Stuckaturen, antike Möbel und der Glanz vergangener Zeiten: das Château de Vaumarcus (NE) ist ein echtes Bijoux. Auf Wunsch kann bei loderndem Kaminfeuer im Himmelbett des exklusiven Gästezimmers übernachtet werden. Erkundungstouren durch den romantischen Garten oder einer Tasse Kaffee auf der Bistro-Terrasse mit Seeblick inklusive. DZ mit Frühstück ab 320 Franken. www.chateauvaumarcus.ch

Verwunschene Lebendigkeit

Umgeben von malerischen Rebbergen und idyllischen Weindörfern thront das mittelalterliche Château Le Rosey über dem Genfersee (VD). Das edle Anwesen und Weingut befindet sich in der Region La Côte zwischen Genf und Lausanne. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist mit viel Liebe zum Detail von den heutigen Schlossbesitzern renoviert worden. Jedes der vier Zim-

die uns mitten in der Nacht aufschreckte und sich schlussendlich als Kollision mit einem schlafenden Wal entpuppte. Ja, das Meer forderte uns jeden Tag. Doch Monat für Monat wurden wir mehr zu echten Seefahrern. Die afrikanische Küste zwang uns auch dazu. Keine Häfen, keine Infrastruktur, keine anderen Segler weit und breit. Wir waren auf uns gestellt – auf dem Wasser wie auch auf Land. Doch es gefiel uns. Afrika sogar so gut, dass wir ein Jahr in Kapstadt blieben. Und nicht nur das Kap war guter Hoffnung, sondern auch Christa. Und selbst die Geburt unseres Sohnes Lenny hielt uns nicht von der hohen See ab. Es ging zu Dritt weiter – diesmal mit babysicherer «Mon Amie» und noch mehr Vertrauen in das Meer. Gemeinsam überquerten wir den Atlantik, feierten Geburtstage und Weihnachten in unserer kleinen Kajüte und fühlten uns so frei wie selten. Nach fünf Jahren schliesslich die Frage, ob die Weltmeere für immer unsere Heimat bleiben würden? Es war knapp, doch wir kehrten zurück. Mal sehen wie lange. Lenny vom Wasser abzuhalten, ist zumindest ziemlich schwer.

mer versprüht einen ganz eigenen Charme. Während die Einrichtung vom Architekten Pierre Bouvier individuell gestaltet wurde, stammen die Kunstgegenstände aus einer privaten Sammlung. Die wahren Schätze des Guts verbergen sich aber in den Hofkellern: roter, rosé und weisser Wein, der schon einige Preise gewonnen hat. Doppelzimmer mit Frühstück ab 440 Fr. www.lerosey.ch

Die Kunst des Lebens wird im Le Château in Montcherand (VD) grossgeschrieben. Regelmässig finden inspirierende Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Ein Highlight ist es, eine Nacht in der stilvollen Suite zu verbringen. Den Schlossbesitzern auf Zeit stehen eine Küche und das Badezimmer im Turm zur Verfügung. Suite mit Frühstück ab 150 Fr. www.lechateau.ch

Erzählen Sie den anderen BLICKLesern, welche Abenteuer Sie in Ihren Ferien erlebt haben. Weshalb Ihre Reise einmalig war und wo Sie den schönsten Ort gefunden haben. Schicken Sie ein Foto und Ihre Adresse mit ein paar Angaben zur Reise an reiseblick@ringier.ch – und schon könnten Sie unser nächster Reporter werden.


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e-Paper Reiseblick Juni 2013  

Extra-Ausgabe zum Thema Reisen

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