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Winterwandern Drei Tage durchs verschneite Unterengadin

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Schlittelspass

Wo Sie die schönsten Bahnen finden Æ Seite 12

Die Tageszeitung der Schweiz Samstag, 26.1.2013

Reisen Myanmar

Ein Land öffnet sich der Welt

Fantastische Fasnacht

Europa feiert an der Fasnacht wild und willig mit. Die Highlights im Überblick. Æ Seite 13 Kommentar Roland Grüter

Leiter, Publishing Service roland.grueter@ringier.ch

Wandervögel fliegen nun auch im Winter

S

elbst wenn derzeit die Hotels im Unterengadin gut besucht sind: Deren Skiräume bleiben oftmals leer. Viele Gäste verzichten freiwillig auf den alpinen Skizirkus und entdecken den Winter zwischen Susch und Scuol neu – in aller Stille und zu Fuss, wie unsere Reportage auf Seite 8 zeigt. Denn Winterwandern ist populär – und längst nicht nur bei Pensionären. Eigens dafür hergerichtete Wege können ohne Schneeschuhe begangen werden. Sie führen Besucher durch tief verschneite Wälder, mitten durch die Idylle der Alpen. Und sie bereiten selbst dann Freude, wenn die Sonne mal nicht scheinen sollte. Entsprechend wird das Wegnetz ständig ausgebaut. Derzeit umfasst es in der Schweiz 5100 Kilometer. Was Winterwandern doppelt so schön macht: Viele Wege führen in die schönsten, besten und vor allem kuschelig warmen Bergbeizen.

Fotos: Thinkstock (2), swiss-image.ch/Christof Sonderegger

Inhalt Istanbul Wie die Stadt am Bosporus Ost und West zusammenbringt. Æ Seite 5 Shoppingtipps Was den Winter noch schöner macht. Æ Seite 7 Rekordwinter Wo die steilsten Pisten auf Abenteurer warten. Æ Seite 10 Haitauchen Wie die Könige der Ozeane Besucher empfangen. Æ Seite 15

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Reisen

Spiritueller Spielplatz: Die Tempel sind auch Treffpunkt der Einheimischen und ihrer Kinder.

Ausblick von der Shwesandaw Pagode: Die Pagoden und Tempel ziehen sich bis zum Horizont der Baganebene.

Noch immer strömen die Burmesen in die Tempel, beten vor Buddha und lassen Räucherstäbchen glimmen.

Der Glace-Verkäufer karrt seine Köstlichkeiten per Velo an – empfindliche Touristen sollten darauf verzichten. In jede Himmelsrichtung schaut ein Buddha. Manche der Statuen sind mehrere Hundert Jahre alt.

Im Land der 10 Myanmar Die touristische Landkarte ist um eine Attraktion reicher: Myanmar, ehemals Burma, öffnet sich der Welt. Das Land in Südostasien empfängt Besucher mit der Herzlichkeit seiner Menschen und mit seiner Schönheit. Text und Fotos: Christian Bauer

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as Paradies, es gibt es doch. Und wie jedes Paradies, das etwas auf sich hält, ist das Pagodenfeld von Bagan manchmal schwer erreichbar. «Heute bekommen Sie kein Flugticket mehr», sagt der Mann an der Hotelrezeption in Yangon, der ehemaligen Hauptstadt von Myanmar (Burma). «Es ist Samstag, nach 14 Uhr.» Der Alltag macht bis Montag Pause. Myanmar ist ein grosses Land, vom Himalaja reicht es hinunter bis zu den Traumstränden der Andamanischen See, 2000 Kilo-

meter Länge, 6000 Höhenmeter. Hochgebirge und tropische Paradiese. Das Land wurde lange übersehen, eingeklemmt zwischen den mächtigen Nachbarn Indien, China und Thailand. Oft sorgte es für zweifelhafte Schlagzeilen. Das soll sich ändern, Myanmar rüstet sich für den Aufbruch ins 21. Jahrhundert. Ein holpriger Aufbruch, aber einer mit Charme. Irgendwann rumpelt die kleine Propellermaschine doch noch über die Startpiste von Yangon und klettert bedächtig

200 km

IND IEN

Myanmar: Kurz und knapp

CHIN A Mandalay Inle-See

MYANMAR

LAO S

Ngapali-Beach

Ringier Infographics

Golf von Bengalen

THA ILAN D Yangon (Rangun)

Bangkok

X Anreise: Von der Schweiz gibts keine Direktflüge nach Yangon. Diverse Gesellschaften bieten aber ab Zürich Flüge mit einmaligem Umsteigen an: Singapore Airlines, Qatar Airways, Thai Airways International oder die Swiss. Alternative: Man bucht einen Flug nach Bangkok und organisiert sich vor Ort einen Flug nach Yangon. X Visum: Es besteht Visumpflicht. Besorgen Sie sich also vor der Abreise bei einer Botschaft Myanmars ein Visum. Auch möglich: In Bangkok kann man sich innerhalb weniger Stunden in der Botschaft ein Visum ausstellen lassen.

X Impfungen: Es sind diverse Impfungen notwendig (u. a. gegen Malaria, Hepatitis A oder Masern). Erkundigen Sie sich vor der Reise bei Ihrem Hausarzt. X Geld: In Myanmar werden keine internationalen Kreditkarten akzeptiert. Das gesamte Bargeld muss mitgeführt werden. In den offiziellen Wechselstuben werden Dollars und Euros gewechselt. Scheine müssen in makellosem Zustand sein. X Handy: Ausländische Mobiltelefone funktionieren nicht. Es können aber myanmarische Handys mit SIM-Karten geliehen werden.

In Myanmar werden Waren mitunter noch auf dem Ochsenwagen transportiert.

in die Höhe. Unter uns zieht das flache Flusstal des grossen Irrawaddi dahin, der berühmt ist für seine weissen Delfine. Die Lebensader für Millionen Menschen. Rote Sandpisten winden sich durchs Land, manchmal blinkt ein goldener Tempel im Sonnenlicht. Immer den Fluss entlang, der Pilot braucht keine Karte. Nach einer Stunde liegt das Pagodenfeld von Bagan unter uns – eine der wichtigsten archäologischen Stätten Asiens und das erklärte Ziel der meisten fremden Besucher. Unzählige


Reisen

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Die Menschen leben in Myanmar einfach, meist in Basthütten. Gekocht wird mitunter auf improvisierten Feuerstellen.

Heiligster Ort: Die ShwedagonPagode ist mit 10 t Gold bedeckt.

Yangon: Kolonialer Charme

Viele Mönche waschen am Ufer des Irrawaddi sich und ihre Wäsche – diese drei reinigen gerade die Fotolinse unseres Reporters.

00 Tempel Pagoden und Tempel übersäen das weite Land – mal rund, mal eckig, klein, gross, rot oder golden. Vor Jahrhunderten wurden sie erbaut – zu Ehren Buddhas des Erleuchteten, von Königen, Beamten und Reisbauern. Ihre Zahl ging in die Zehntausende, heute sind es noch 2230. In jedem von ihnen thront ein Buddha und lächelt selig die Besucher an. All die Anstrengungen für ein einziges Ziel: gutes Karma für das nächste Leben. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Auch heute strömen die Burmesen in die alten Tempel und bringen ihre Hoffnung auf ein besseres Leben mit. Der Schlüssel zum Erfolg: gute Taten. In der Shwesandaw-Pagode, die eine herrliche Aussicht über die Ruinen der Baganebene bietet, sind viele Familien zusammengekommen. Männer und Frauen in den typischen Wickelröcken. Schön haben sie sich gemacht, die besten Kleider angezogen. Auf ihren Bastmatten haben sie Bananen, Kokosnüsse, Süssigkeiten und Reis aufge-

häufelt, manchmal steht eine Flasche Coca-Cola dazwischen, oder ein künstliches Bäumchen aus Geldscheinen: Spenden für die Mönche, gute Taten. Die Mönche rezitieren segnende Mantras, wie in alten Zeiten. Die schier unendliche Weite der Pagodenlandschaft erkundet man entweder mit der Pferdekutsche oder dem Velo. Die Tage sind anstrengend. Aber jeder einzelne Schweisstropfen ist es wert. Die Belohnung: Erlebnisse von ursprünglicher Schönheit. Frauen ziehen mit Ziegen- und

Rinderherden durch die staubige Landschaft, Männer beladen ihre Ochsenkarren mit Grünzeug. «Mingguhlaba», rufen sie – «Guten Tag» – und grinsen über den Touristen, der sich in der Hitze auf seinem altersschwachen Velo durch den Sand quält. Am Abend hat der Sonnenuntergang zum Date geladen. Goldenes Licht flutet durch Bäume und Bauwerke. Der innere Frieden ist jetzt ganz nah, und damit auch das Paradies. Dann lächelt man selig, wie die vielen Buddhas.

Das «Goldene Land» will eine goldene Zukunft Myanmar steht vor einem grossen Wandel. Das südostasiatische Land überwindet gerade die Repressionen der Militärdiktatur, die 1962 an die Macht kam, und hat den Weg in die Freiheit eingeschlagen. Seit 2010 gibts in Myanmar wieder Wahlen, Versammlungen sind erlaubt, Regierungsgegner wurden aus den Gefängnissen entlassen. All diese Zeichen werden im Ausland zur Kenntnis genommen und

anerkannt. Im November 2012 eröffnete beispielsweise die Schweiz in der ehemaligen Hauptstadt Yangon (Rangoon) eine Botschaft. Im Land leben 135 verschiedene Ethnien, 89 Prozent der Bevölkerung sind Buddhisten. Die Menschen sind voller Hoffnung. Dazu trägt auch «The Lady», Freiheitskämpferin und Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, bei, die 2010 aus ihrem Hausarrest entlassen wurde.

Ihre Partei, die Nationale Liga für Demokratie (NLD), ist seit 2012 wieder im Parlament vertreten. Parallel zum gesellschaftlichen Umbruch öffnet sich Myanmar zusehends auch dem Tourismus. Die grossen Reiseveranstalter bieten geführte Reisen an. Auch Individualreisen sind möglich – auch wenn die entsprechende Infrastruktur noch lückenhaft ist. Der Besuch der touristischen Highlights

gilt als sicher. Dazu zählen vorab Yangon, das Pagodenfeld von Bagan, die ehemalige Königsstadt Mandelay und der Inle-See. Selbst Badegäste kommen in Myanmar auf ihre Kosten. Der Strand von Ngapali Beach etwa ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Hauptreisezeit ist Ende November bis März, wenn die Temperaturen etwas niedriger sind (bis 36 Grad) und der Monsun Pause macht.

Anders als im Nachbarland Thailand steht hier der grosse Aufschwung erst bevor. Das «Goldene Land» ist gerade deshalb für jene interessant, die ein Stück ursprüngliches Asien entdecken wollen. Myanmar lockt aber nicht nur mit seinen kulturhistorischen Stätten. Eindrückliche Erlebnisse bietet auch die Begegnung mit den Menschen. Sie sind stolz, ihr Land und ihre Kultur zu zeigen.

In kaum einer anderen Stadt liegen Alt und Neu, Vergangenheit und Zukunft so nahe beisammen wie in Yangon, Myanmars ehemaliger Hauptstadt. Die britischen Kolonialbauten zerfallen langsam; gleich nebenan entstehen kühne, moderne Einkaufszentren. Menschen bieten auf den Trottoirs Besuchern ihr analoges Telefon für Gespräche an, während Mädchen mit dem Handy am Ohr vorbeiflanieren. Und neben dem Computerladen tippt einer Briefe gegen Bezahlung ab – auf der Schreibmaschine. Diese Kontraste machen Yangon wohl zur spannendsten Metropole Ostasiens. Durch die Gassen der Altstadt wuseln unendlich viele Menschen, vorbei an Garküchen und Betelnuss-Verkäufern. Heiligster Ort der Stadt und Symbol des Landes ist die Shwedagon-Pagode: 100 Meter hoch, mit 10 Tonnen Gold bedeckt, mit Tausenden Diamanten, Rubinen und Saphiren verziert. 2500 Jahre alt soll sie sein, im Innern liegen die heiligen Haare Buddhas. Bei Sonnenuntergang strömen die Bewohner in den Tempel, opfern Räucherstäbchen, singen Mantras oder bewundern einfach nur das Strahlen des Goldes in der Abendsonne.

Der Profi-Tipp

Zauberhaftes Myanmar! Erleben Sie einen unvergesslichen Sonnenuntergang am Mandalay Hill, Dunja Stefanesku, lernen Sie hautLeiterin nah das Leben Produktion der Mönche kenVögele Reisen. nen oder statten Sie dem liegenden Buddha von Chauk Htat Gyi einen Besuch ab – die Abenteuer in Myanmar kennen keine Grenzen. Auf gar keinen Fall sollten Sie auch eine Bootsfahrt auf dem Inle See verpassen – die schwimmenden Gärten und Balancekünste der «Beinruderer» werden Sie begeistern. Es wartet wahrhaft eine unvergessliche Reise durch ein weitgehend unbekanntes Paradies auf Sie – durch wunderschöne Landschaften und die mystische Vergangenheit eines versunkenen Königreichs. Und zum krönenden Abschluss finden Sie am Strand von Ngapali sogar noch beste Bedingungen für erholsame Stunden in der Sonne.

Unsere Rundreise nach Myanmar daue rt 13 Reisetage und umfasst 10 Nächte (z. B. ab 10. April 2013): Ab/bis Zürich mit Singapore Airlines ab 4075 Franken pro Person im Doppelzimmer. Badeverlängerung am «Ngapali Beach», 7 Nächte inklusive Frühstück im 4-Sterne-Hotel (Landeskategorie) ab 975 Franken pro Person im Doppelzimmer.


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Reisen

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Istanbul in 24 Stunden Hotspot am Bosporus In Istanbul prallen Ost und West laut und bunt aufeinander. Die wohl faszinierendste Stadt der Türkei kommt nie zur Ruhe. Selbst im Winter nicht. Text: Sandra Nast

Kurz nach 6 Uhr geht im Winter über den Dächern von Istanbul die Sonne auf – Besuchern bleibt folglich genügend Zeit, die 13,1-Millionen-Metropole zu erkunden. Der Tag beginnt mit einem türkischen Frühstück im Stadtteil Ortaköy, dem ehemaligen Fischerdorf und heutigen Treffpunkt der Stadt. In den schmalen Gassen gibts unzählige Cafés. Welches wählen? The House Café! Von dessen Terrasse bietet sich den Gästen ein Prachtblick auf die neobarocke Ortaköy Moschee und den Bosporus. Und die Tafel wird reich gedeckt. Frische Tomaten, Gurken, Oliven, Früchte, Wurst und Käse: Afiyet olsun – guten Appetit!

8.30 Uhr: Besuch der Ortaköy-Moschee mit den beiden Minaretten und Blick auf den Bosporus.

Türkei ohne Kaffee? Undenkbar! Auch für die Bewohner Istanbuls ist das Kaffeebrühen und -trinken sowie das Lesen des Kaffeesatzes ein wichtiger Teil ihres Alltags, ein Ritual. Weshalb den Liebsten nicht ein Kaffee-Set mit nach Hause bringen? Traditionelle Tassen gibts im Grand Bazaar, moderne in dessen Nähe

www.ozlemtuna.com

Fotos: Thinkstock (3), ZVG

12 Uhr: Zeit für einen türkischen Kaffee. In Istanbul wurde 1554 das erste Café Europas eröffnet. 9.30 Uhr: Erkundung des Versunkenen Palasts, der Cisterna Basilica mit 336 Säulen.

www.thehousecafe.com

Gestärkt geht es weiter ins Sultanahmet-Quartier. Der historische Teil der Stadt ist für Besucher ein Muss. Die legendäre Blaue Moschee steht gegenüber der ehemaligen Kuppelbasilika Hagia Sophia, dem Wahrzeichen der Stadt. Wenige Schritte davon entfernt befindet sich die Cisterna Basilica. Die spätantike Zisterne diente einst als Wasserspeicher, ihr Fassungsvermögen beträgt 80 000 m3. Selbst Agent 007 liess sich davon begeistern – die unterirdische Anlage mit ihren 336 Säulen war Kulisse in «Liebesgrüsse aus Moskau».

bei Designerin Ozlem Tuna. Die viel gerühmte Gestalterin verbindet – wie der Bosporus – Asien mit Europa und peppt türkische Kultur mit westlichem Style auf – ein aufregender Mix.

Nahe der IstiklalStrasse ragt der 67 Meter hohe Galataturm aus den Häuserzeilen. Ein Prachtstück! Ursprünglich war das Bauwerk Teil der Stadtbefestigung und diente als Wachturm. Heute führen die 143 Stufen hoch zur spektakulärsten Aussichtsplattform der Stadt. Wer sich im Gewusel einen Überblick verschaffen will – dann hier.

17 Uhr: Aufstieg auf den 67 m hohen Galataturm. Der Ausblick ist atemberaubend schön. 15 Uhr: ShoppingTour in der roten, historischen Strassenbahn.

13.45 Uhr: Einkauf im Gewürz-Basar im Stadtteil Eminönü. Feilschen erwünscht!

Die Stadt, die niemals schläft

Noch mehr Lust auf Shopping? Dann los! Durch den Gewürzbasar und über die Galata-Brücke gehts den Hügel rauf zur IstiklalStrasse. Tagsüber ist sie Einkaufsstrasse, abends Mittelpunkt des Istanbuler Nachtlebens. Kilometerlang reiht sich Geschäft an Geschäft. Eine Herausforderung! Werden die Beine müde, kann man sich vom Taksim- zum Tünel-Platz fahren lassen – in der historischen roten Strassenbahn. Oder man setzt sich in einem der Seitengässchen auf einen Holzstuhl und trinkt einen Cay, einen türkischen Tee.

Sie sind unübersehbar, flink und in Massen unterwegs. Die knallgelben «Taksi» schlängeln sich wie kleine Spielzeugautos durch Istanbul-Stadt und schleusen ihre Passagiere zielstrebig durch das Strassenlabyrinth. Die Stadt ist gross, sehr gross sogar. Die Megametropole mit rund 13 Millionen Einwohnern vibriert permanent, pocht Tag und Nacht. Wer sie näher kennenlernen will, darf es nicht eilig haben, denn es ist schlichtweg unmöglich, im ständigen Chaos schnell von A nach B zu kommen. Wer sich aber genügend Zeit nimmt, zurücklehnt und sich von der Stadt einfach treiben lässt, lernt die verschiedenen Facetten dieses bunten www.tuerkeitourismus.ch Mikrokosmos kennen und lieben.

Staunen macht hungrig: Wir beschliessen den Tag im Kiva Restaurant direkt neben dem Galataturm. Wählen Sie als Vorspeise den Mezze-Teller und dann ein typisch anatolisches Gericht: Sihil Mahsi – mit Lamm gefüllte Zucchetti. Hier können Sie in lauen Nächten unter freiem Himmel schmausen und die Soundkulisse der Stadt noch einmal auf sich wirken laswww.galatakiva.com sen.

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Marktplatz

Was gibt es zu entdecken, wo kann man am schönsten entspannen, welche Ausstellung lohnt sich? Unser Marktplatz zeigt, was Sie diesen Monat nicht verpassen dürfen.

Belfast: Eine Metropole im Aufschwung Die Hauptstadt Nordirlands mausert sich zusehends zum Geheimtipp für Cityfans. Denn in Belfast stehen Historie und Moderne eng nebeneinander, so wie kaum in einer anderen Metropole: Kühne Architektur trifft auf Kopfsteinpflasterstrassen, viktorianische Gebäude auf Businesszentren. Nach einem Besuch im beeindruckenden Opernhaus stolpert man etwa geradewegs ins Kellys Cellars, eines der ältesten Pubs Belfasts. Die warmherzigen Belfaster runden das Erlebnis zusätzlich ab: Bei einem Besuch in einem der vielen Restaurants oder Cafés kann man sich von den stets lächelnden Menschen gleich selbst überzeugen und eine der hiesigen Spezialitäten wie das Irish Stew geniessen. Wer auf den Spuren der Titanic wandeln will, ist hier übrigens ebenfalls goldrichtig. Im Titanic-Quartier (im Bild: das Titanic Museum) kann die berüchtigte Werft Harland & Wolff, das Titanic Museum und vieles mehr bestaunt werden. Mehr Informationen zu www.ireland.com den Attraktionen von Belfast:

Naturschönheit Costa Rica Bereits in der Dämmerung schallen in Costa Rica die kräftigen Stimmen der Brüllaffen durch die Baumwipfel. Derweil starten am Strand die Fregattvögel zu ihren Morgenflügen, während Faultiere und unzählige andere Tiere in den Bäumen ihr Frühstück geniessen. Das Naturschauspiel des kleinen mittelamerikanischen Paradieses ist artenreich und fast unbegrenzt: Vulkane, Strände, trockene Tropenwälder, feuchte Nebelwälder, Gebirge und vor allem viel Grün liegen hier so nahe beieinander wie fast nirgendwo. Und dann gibts da ja auch noch die Ticos, die Einwohner Costa Ricas, die Ihren Aufenthalt mit ihrer unglaublichen Gastfreundschaft verschönern. Deren Herzlichkeit ist das letzte Puzzleteil zu einzigartigen, unvergesslichen Ferien. www.voegelereisen.ch


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Ganz viel Feriengenuss für Sie! Unsere fantastischen Traumziele und wunderschönen Schiffe wollten Sie schon immer einmal kennenlernen? Dann haben wir einen guten Tipp: Machen Sie 2013 zu Ihrem AIDA Jahr! Bestaunen Sie die Perlen der Ostsee, entdecken Sie die Naturschönheiten der Kanaren oder erobern Sie die faszinierendsten Ziele Nordamerikas! Wir begleiten Sie mit Begeisterung. An Bord geniessen Sie die herrlich entspannte AIDA Atmosphäre, Service bis ins kleinste Detail und attraktive Inklusiv-Leistungen wie Vollpension mit Tischgetränken, tolle Sportund Wellnessangebote, Entertainment der Spitzenklasse und Kinderbetreuung im Kids Club. Ob Winter, Frühling, Sommer oder Herbst – mit AIDA erleben Sie die schönste Zeit des Jahres! Lassen Sie sich inspirieren auf www.aida.ch/meinjahr

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Reisen

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Für den Schnee gewappnet

NEWS SCHWEIZ

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Auch dieses Jahr findet vom 1. bis 9. Februar in Gstaad der KlassikEvent Sommets Musicaux statt. Zum 13. Mal treffen sich dort Jungtalente sowie die Crème de la Crème der klassischen Musikszene und geben Konzerte in den Kirchen von Gstaad, Saanen und Rougemont. Im Zentrum steht 2013 das Cello.

-6 - In Bild und Ton Den Schneespass für immer auf Zelluloid festhalten: Mit dieser Helmkamera gerät keine Ab-

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www.sommets-musicaux.com

Magic Comedy on Tour

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Klassik in Gstaad

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www.snowup-interjurassien.ch

-9 - Klein, aber fein Die Lenco Sportkamera 100 trotzt jedem Wetter. Egal, ob sie in den Schnee oder auch ins tiefe Wasser fällt – die Kleine hält alles aus und macht gestochen scharfe Bilder von ihren nächsten Winterferien. Erhältlich für circa 100 Franken.

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-5 - Bequem gebettet Damit die kleinsten Familienmitglieder ebenfalls komfortabel und gut gewärmt über die Pisten sausen: Schlittensack

Mal langsam! Diverse Gemeinden im Jura setzen sich am 3. Februar für Entschleunigung im Schnee ein: SnowUp – die sanfte Mobilität für die ganze Familie. Vier verschiedene Parcours können u. a. mit Schneeschuhen, Schlitten, Langlaufskis oder mit Wanderschuhen erkundet werden.

Redaktion: Alice Massen; Fotos: Pays-d’Enhaut Tourisme/Fabrice wenger, ZVG

-4 - Alpenrundfahrt Die 80 spektakulärsten Abfahrten, die schönsten Einkehrmöglichkeiten an den Rodelbahnen und die Top-Adressen für Auskünfte über Bergbahnen und Schneeverhältnisse: alles, was man über die Schlittelpisten rund um die Alpen wissen muss, gesammelt in einem Buch. Für 20 Franken. www.rocksports.de

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SnowUp im Jura

Der deutsche Komiker Matze Knop ist diesjähriger Stargast des Magic Comedy Festivals Schweiz, an dem Comedy und Zauberei zusammenkommen. Das Festival geht vom 13. bis 19. Februar auf Tournee mit Stopp in Zürich, St. Gallen, Luzern, Baden und Pontresina. Höhepunkt der Tour: die Verleihung des renommierten Magic Comedy Awards. www.magic-comedy.ch

Grosse Messen Falls Sie nicht wissen, welche Ecke der Welt Sie entdecken möchten: Derzeit finden schweizweit Ferienmessen statt. Bis morgen zeigt die TRAVELexpo in Luzern Neuheiten, vom 31. Januar bis 3. Februar findet in Zürich die Fespo statt. In St. Gallen können Sie sich vom 8. bis 10. Februar und in Basel vom 22. bis 24. Februar beraten lassen. www.travelexpo.ch, www.fespo.ch, www.olma-messen.ch, www.baslerferienmesse.ch


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Reisen

Zu Fuss durch den tiefsten Winter

Wer im Unterengadin die Schönheit des Winters kennenlernen will, muss robustes Schuhwerk anziehen. Die Via Engiadina führt Interessierte drei Tage lang am Südhang des Tals durch verschneite Wälder und idyllische Dörfer. Das Reisegepäck wird nachgeliefert – damit die Hände für den warmen Tee frei bleiben. Text: Roland Grüter

S

elbst am Südhang des Unterengadins ist es heute bitterkalt. Der Wind peitscht die Schneeflocken unerbittlich über die Hänge. Vor uns liegt Guarda GR, schmuck und idyllisch, wie wir das Dorf aus dem Kinderbuch «Schellen-Ursli» kennen. Hier wurde der kleine Held vor mittlerweile 68 Jahren von Selina Chönz und Alois Carigiet erfunden. Wahrscheinlich an einem Hundstag wie heute. Die Häuser des Dorfes stehen nahe beieinander, als müssten sie sich gegenseitig wärmen. Sie tragen einen dick-weissen Hut. Aus den Kaminen steigt Rauch. Dieser wird sogleich vom Wind erfasst und in die Lungen der Besucher getrieben. Ohne Zweifel: Heute kommen sie dem Winter näher, als ihnen lieb ist.

Dabei haben sie sich vor rund zweieinhalb Stunden in Susch genau deshalb auf den Weg gemacht: um den Winterzauber ungefiltert und fernab des Gewusels, wie er oben im Tal im umtriebigen St. Moritz herrscht, auf sich wirken zu lassen. Drei Tage werden sie die Via Engiadina begehen, den ehemaligen Säumerpfad zwischen Susch und Sent. Vorbei an tief verschneiten Wäldern und den Perlen des Unterengadins: Lavin, Guarda, Ardez, Ftan und Sent. Dreimal übernachten sie auf ihrem Weg durchs makellose Weiss – das Gepäck wird ihnen per Kurier nachgereicht. Schliesslich soll das Wandern auf Eis und Schnee völlig unbelastet bleiben. Auch wenns den Winterwanderern mal gehörig um die Ohren pfeift.

Der Winterwanderweg zwischen Susch und Sent wird regelmässig frisch herausgeputzt. Er ist insgesamt 35,2 Kilometer lang und lässt sich mit festem Schuhwerk leicht bewältigen. Seine An- und Abstiege sind sanft – die längste Etappe beansprucht knapp viereinhalb Stunden. Damit unterwegs genügend Zeit bleibt, Land und Leute näher kennenzulernen. Soweit möglich – schliesslich sind die Heimischen keine ausgesprochenen Frohnaturen. Marie Louise Meier ausgenommen. Die Frau empfängt Fremde mit einem offenen Lachen. Sie ist in den 1980er-Jahren mit ihrem Mann nach Guarda gekommen und führt Fremde nach Voranmeldung mit Stolz durchs Dorf. Anders als die um-

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UNTERENGADIN Ardez

Ftan 1633

1430

Scuol 1243

2 Vulpera

Gonda Guarda 1654

Lavin

Inn

Susch

1420

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liegenden Gemeinden blieb dieses seit 360 Jahren von Lawinen, dem Feuer und den Raubrittern aus Österreich unbehelligt. Nun muss es sich gegen Unterländer

Das Do-it-yourself-Hotel

Ein unvergessliches Wochenende im selbst gebauten Iglu verbringen: Die Iglubauer machens möglich.

wehren – mit dem wachsenden Interesse an den schönen Engadiner Häusern wachsen die Preise höher als die Unterengadiner Dolomiten. Steht ein Haus zum

Sauna auf Eis Nur den Sternenhimmel über dem Kopf – umgeben von tief verschneiten Bergen. Die Igludörfer in Gstaad, Zermatt, Davos-Klosters und Engelberg bringen uns mitten in die Natur hinein: inkl. Fondue-Plausch und Wellnessen in der Sauna. Wer danach noch immer fröstelt, kann im Hot-Iglu übernachten: in einem mit Ofen geheizten Zelt. Übernachtung inkl. Abendessen und Frühstück www.iglu-dorf.com ab 158 Franken pro Person.

Schnee-Suite für Verliebte Eingang freischaufeln, die Löcher stopfen – und bezugsbereit ist das Prachtwerk! Nach einem stärkenden Abendessen können Iglubauer auf Schneeschuhen die verschneite Umgebung erkunden und danach in den kuschelig-warmen Schlafsack schlüpfen. Pingu lässt grüssen! Übernachtung inkl. Abendessen und Frühstück ab 250 Franken pro Person. www.iglubauer.ch

TaraspFontana

Nationalpark

Dreierpack: Schlafen im Schnee

Bis März können Sie sich Ihr eigenes Hotel bauen. Wie anpacken? Die «Iglubauer» zeigen Ihnen und Ihrer Famile, wie’s geht. Sie errichten mit Interessierten seit 1997 Schneehütten in den Schweizer Bergen – nach der traditionellen Technik der Inuit. Geschick, Kraft und Ausdauer sind gefragt: Denn die Schneeziegel müssen erst gesägt, dann feinsäuberlich aneinandergefügt werden. Den

Sent

Motta Naluns

Was gibts Schöneres, als mit seinem Liebsten in einem sprudelnden Badeholzfass Sternschnuppen zu zählen und danach in einem Romantik-Iglu zu kuscheln? Seit 2008 baut das Hotel Kemmeriboden-Bad in Schangnau BE im Winter sein Iglu und beschert darin Verliebten unvergessliche Stunden. Übernachtung inkl. Abendessen und Frühstück ab 249 Franken pro Person. www.kemmeriboden.ch

Verkauf, können Ortsansässige oft nicht mithalten – und es bleibt nach dem Handwechsel kalt. «Ist Ihnen aufgefallen, dass alle Häuser hin zu den Brunnen

2 km


Reisen

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Wer den Weg von Susch nach Scuol unter die Sohlen nimmt, wird dafür reich belohnt. Die Dörfer Ardez und Guarda verströmen nostalgischen Charme, der Wanderweg führt über zugefrorene Bäche und damit zum Element, welches diesen Landstrich einzigartig macht, dem Wasser. Unzählige Heilquellen sprudeln aus dem Fels. Darauf sind selbst die Nachbarn aus der oberen, mondänen Talhälfte neidisch.

Der Winter-Panoramaweg auf der Via Engiadina ist 35,2 Kilometer lang und in drei Tagen zu bewältigen. Die 4-Tages-Pauschale umfasst u. a. vier Übernachtungen im DZ, Frühstück, Gepäcktransport von einem Hotel zum andern, Winterwanderkarte und Tickets mit den regionalen Bahnen. Preis pro Person: ab 430 Franken. Mehr Infos: Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair, Tel. 081 861 88 00 oder www.engadin.com

gebaut sind?», fragt Marie Louise Meier. «Sie waren das, was modernen Menschen heute das Internet ist: Informationsbörse und sozialer Treffpunkt.» Hier trafen sich die Bewohner, hier wurde das Vieh getränkt und schmutzige Wäsche gewaschen – auch verbal. Alle sieben Brunnen von Guarda lassen noch immer frisches Quellwasser in die Tröge plätschern. Heute tragen sie einen Bart aus Eis. Weiter gehts nach Ardez. Der Weg führt über eine kleine Geländeterrasse zum Weiler Boscha. Die Strasse ist vereist. «Aufgepasst», warnt mein Begleiter. Doch kaum hat er das Wort ausgesprochen, schon liegt er am Boden. «Schreib in deine Geschichte dick und fett, dass man Spikes ins Unterengadin mit-

bringen soll.» Also vormerken: Auch Winterwandern hat seine Tücken. Anderntags präsentieren sich der Winter und die Bündner Berge von ihren Prachtseiten. Über Ardez geht die Sonne auf – strahlend blauer Himmel bis zum Horizont. Vor uns liegt die schönste Strecke der Via Engiadina – hinauf nach Ftan mit Blick auf unzählige Gipfel und Wipfel. Wir setzen uns auf eine Holzbank und schauen den Langläufern zu, wie sie in die Ferne gleiten. Das Winterglück ist in diesem Moment unermesslich und die Unbill von gestern vergessen. Mit einem Seufzer nehmen wir den Weg unter die Sohlen (dieses Mal mit Spikes) – und visieren das nahe Restarant an. Es heisst Paradies. Nomen est omen.

in Bivio: t o b e g n a r chnuppe S n e r u o atur t i N Sk e t r h ü r e ie unb Entdecke d

Auch hier wird im Winter gewandert Wallis: In der Moosalp-Region wurde vor kurzem der Panorama-Winterwanderweg eröffnet. Er führt von Törbel nach Bürch – mit Prachtblick auf das Hochgebirge des Matter- und Saastals und die Aletsch-Gipfel. Wer will, kann bis nach Eischoll/Strygge weiterlaufen. Länge: 8 km, Dauer: 2,5 h. Schwyz: Der Brückenrundweg oberhalb von Sattel ist zwar nur kurz (2 km) und schont die Fitness – spektakulär ist er aber alleweil. Er verbindet die Bergstation Mostelberg mit der 374 Meter langen Hängebrücke «Skywalk», die europaweit einzigartig ist. Wer nach dem Spaziergang noch mehr Winterluft schnuppern will, kann auf dem Schlitten nach Sattel hinuntersausen. Dauer der Kurzwanderung: 40 min. Appenzell: Auf dem Laternliweg Schwägalp stehen sie knöcheltief im Schnee – und in Glückshormonen. Denn hier wandert man in dunkler Nacht, der Weg durch die verwunschene Natur wird von Laternen erhellt. Romantischer kann Winterwandern nicht sein. Längen: 2 km (bis Berghotel) oder 2,5 km (bis Passhöhe), Dauer: ca. 40 min.

St. Gallen: Auf dem Chäserrugg oberhalb Unterwasser wandeln Sie auf höchstem Niveau: auf 2262 Metern über Meer. Der spektakuläre Panoramarundweg startet bei der Bergsation und wendet bei den Rosenböden. Dazwischen liegt die Aussicht auf den Walensee, das Toggenburg und Rheintal sowie die Berge von insgesamt sechs Ländern. Länge: 3 km, Dauer: 45 min. St. Gallen: Sie bevorzugen längere Distanzen? Dann ist der Winterwanderweg Flumserberg Ronda für Sie genau der richtige. Der 14,2 km lange Rundgang startet in Tannböden und geht hinauf zur Prodalp. 777 Meter steigen Sie in die Höhe – den Rückweg können Sie auf dem Schlitten antreten. Eine Riesengaudi! Dauer: 5 h. Bern: Gstaad propagiert diesen Winter den Slogan «Come up – slow down» – dazu passt der neue Winterwanderweg am Hausberg Eggli perfekt. Mit Glück begegnen Sie unterwegs sogar einem Promi. Länge: 3,2 km, Dauer: 1,5 h. Weitere Winterwanderwege finden Sie auf der neuen App von Schweiz Tourismus: Lesen Sie dazu den Tipp auf S. 15.

Jungfräuliche Hänge Mit den Fellen Spuren in die tiefverschneite Landschaft ziehen? Im Skitoureneldorado Bivio haben Sie mit unserer Schnupperpauschale die Möglichkeit dazu. Ihr Bergführer gibt Ihnen Tipps zur Tiefschnee-Skitechnik und vermittelt Ihnen das elementare Grundwissen. Sämtliches Material wird Ihnen zur Verfügung gestellt.* Weitere Infos unter www.savognin.ch/skitouren

* 3 Übernachtungen inklusive Halbpension in einem Dreisternehotel in Bivio inkl. 3 Schulungstagen/Skitouren mit einheimischem Bergführer 4-Tagesskipass der Sportanlagen Bivio und Tourenausrüstung ohne Skischuhe ab CHF 710.– pro Person. Angebot buchbar vom 23. - 26. Februar, 26. Februar - 1. März, 9. - 12. und 12. - 15. März 2013. Die maximale Teilnehmerzahl pro Gruppe beträgt 10 Personen.


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NEWS

INTERNATIONAL Mehr Komfort Air Berlin, die zweitgrösste Airline Deutschlands, stattet ihre Flugzeuginterieurs der Business Class ab sofort mit sogenannten Full-FlatSitzen aus. Diese bieten Fluggästen mehr Komfort und individuelle Privatsphäre. Die 19 Sitze verfügen allesamt über eine Massagefunktion und direkten Zugang zum Gang. Klingt vielversprechend! www.airberlin.com

Mehr Gäste

Reisen

Iran bis Ottawa: Wo Wintersp

Schöner, schne

Vor kurzem wurde Wien mit dem Titel «Lebenswerteste Stadt der Welt» gekürt – unter diesem Motto empfängt die Stadt nun auch die Gäste aus aller Welt. Bis 2015 will die dortige Tourismusbranche den Umsatz um jährlich rund 120 Millionen Franken steigern – und eine Million zusätzliche Übernachtungen generieren. Unter anderem mit Highlights wie der Wiener Kunstkammer, die nach einer Renovation nun wiedereröffnet wurde. www.wien.gv.at

Snowkiting

Mehr Flair Dia Aida-Flotte ist um eine Attraktion reicher: Am 17. März geht Aida Stella auf Jungfernfahrt. Es ist eines der modernsten und umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffe, die je gebaut wurden. Was bleibt, ist die für Aida typische Vielfalt. Eines der neuen Highlights: der Wellnessbereich, der mit nordischem Design aufgepeppt wird. www.aida.ch

Mehr Kultur In Deutschland wird derzeit der 200. Geburtstag von Richard Wagner (1813–1883) ausgiebig gefeiert – und längst nicht nur in Bayreuth. Leipzig, die Geburtsstadt des Komponisten, lädt zu Ehren ihres Sohnes zur grössten Kulturreihe des Jahres 2013 ein. Das Programm umfasst 137 Veranstaltungen. Der Höhepunkt werden die RichardWagner-Festtage sein, die im Mai stattfinden. Wer mag, kann sogar quer durch Leipzig auf Wagners Spuren wandeln. www.leipzig.de

Mit horrendem Tempo dem Lenkdrachen hinterher: In St. Moritz kann man die Technik der Trendsportart lernen.

Action In Grönland mit Robben um Eisberge schnorcheln, in Indien über die höchstgelegene Skipiste der Welt flitzen: Der Winter hält für Adrenalinsüchtige zahlreiche Attraktionen parat. Aber auch für Romantiker und Gaudi-Fans setzt er Spitzenwerte. Eine Auswahl. Text: Simone Wasserfallen und Christian Bauer

Eistauchen in Grönland

Mehr Weitblick Die holländische Firma Space Expedition Corporation (SXC) bietet ab 2014 Passagierflüge in den Weltraum an. Falls Sie mitfliegen wollen: Für 95 000 US-Dollar können Sie sich jetzt einen Platz im Raumschiff reservieren – um aus 103 Kilometer Höhe die Erde zu bestaunen. Einzig ein Pilot ist mit dabei, sonst reist jeder Passagier alleine.

Impressum «BLICK Reisen» ist eine Publikation des BLICKVerlags. Auflage/Reichweite: 191 064 (WEMF/SW-beglaubigt 2012), Leser: 613 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Adresse: BLICK, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 259 62 62, Fax 044 259 66 65, E-Mail: redaktion@blick.ch Redaktionsleitung: Roland Grüter, Publishing Service. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beilage: Christian Bauer, Alice Massen, Sandra Nast und Simone Wasserfallen. Layout: Nadia Lattmann. Korrektorat: Regula Osman. Bildbearbeitung: Ringier Redaktions-Services. Geschäftsführerin: Caroline Thoma. Leiter Werbemarkt: Beni Esposito. Herausgeber: Ringier AG, Zofingen. Druck: Ringier Print, 6043 Adligenswil. Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen.

Lufttemperatur: minus 20 Grad, Wassertemperatur: um den Gefrierpunkt. Tauchen im Eiswasser ist definitiv nichts für Warmduscher. Das ultimative Taucherlebnis erfordert viel Überwindung und Mut. Der Lohn fürs Bibbern: ein Naturerlebnis der Extraklasse. Fast unendliche Fernsicht, funkelnde Eisberge, tummelnde Robben. Auf Tauchgang lassen sich wahlweise auch Schiffwracks vor der Küste Grönlands erkunden. Wird an verschiedenen Spots angeboten. www.greenland.com

Eisklettern in Kandersteg

Kandersteg ist das EiskletterMekka schlechthin; Fans aus der ganzen Welt pilgern ins Berner Oberland, um dort mit Eispickel und viel Gottvertrauen die senkrechten Eiswände hochzuklettern. Aber nicht nur Profis können sich ins Eis wagen, auch für Anfänger werden Touren angeboten. Unvergessliche Momente für die ganze Familie sind garantiert. www.kandersteg.ch

Snowboarden im Iran

Wintersport im Iran? Das gibts und zwar auf höchstem Niveau. Dizin gehört zu den schneesichersten Wintersportorten

der Welt, das Resort liegt im Elburs-Gebirge, zwei Autostunden nördlich von Teheran, und erschliesst Pisten bis auf 3600 Höhenmeter. Übrigens: Eine Tageskarte kostet 20 Franken. Hotels und Chalets befinden sich direkt im Skigebiet: ein Geheimwww.irandizinski.com tipp.

Snowkiting in Silvaplana

Für Drachenbändiger gibts eine neue Trendsportart. Snowkiting! Von einem Lenkdrachen gezogen, gehts dabei mit halsbrecherischem Tempo über Schnee und Eis. Auf Skiern oder Snowboard, je nach Belieben. Wie beim Kitesurfing sind komplizierte Sprünge und Figuren möglich. Entsprechende Kurse werden in Silvaplana und am Berninapass von Anfang Dezember bis Mitte April angebowww.stmoritz.ch ten.

Eislaufen in Ottawa

Auch für Romantiker bietet der Winter Rekordwerte. Friert der Rideau Canal im kanadischen Ottawa zu, wird er zum längsten Eiskanal der Welt. Er ist genau 7,8 Kilometer lang und führt Besucher auf Kufen vom kanadischen Parlamentsgebäude in eine zauberhafte Winterlandschaft. Unvergesslich! www.canadascapital.gc.ca

Snow Scooting Der Sport in den 1990er-Jahren in Frankreich erfunden und zieht Fans unter anderem nach Isola 2000.

Eisstockschiessen in München

Geselligkeit in München – da denken viele ans Oktoberfest oder Hofbräuhaus. Falls Sie rekordverdächtig viel Spass haben wollen: Das traditionelle Eisstockschiessen bietet Gaudi ohne Ende. Dieses findet auf dem zugefrorenen Kanal um Schloss Nymphenburg statt. 40 Bahnen und 200 Leihstöcke liegen dort für Familien parat. Unbedingt reservieren. www.eisstockbahnen.de

Heliskiing in Kamchatka

Ganz im Osten Russlands, auf der Halbinsel Kamchatka, liegt eines der aufregendsten HeliskiGebiete der Welt. Vulkane, Geysire, Bären, Wölfe und jede Menge Pulverschnee: Die Natur auf Kamchatka ist atemberaubend. Auch gut: Hat man die steilen Hängen der Vulkane bezwungen, kann man den Wintertag mit einem heissen Bad in einer Thermalquelle ausklingen lassen. www.heliskiing.ru

Snow Scooting in Isola 2000

Snow Scooting ist eine Trendsportart, die in den Neunzigerjahren in Frankreich erfunden wurde. Dabei handelt es sich um Schussfahrten auf einer Art Schneevelo. Statt auf Rädern fährt man auf zwei Brettern talwärts. Ein Mix aus Snowboard, Mono Ski und BMX-Velo, der dem Fahrer komplett neue Lenkmethoden abverlangt (diese sollen leicht erlernbar sein). Der französische Wintersportort Isola 2000 gilt als Snow-

Scooting-Eldorado schlechthin. winter.isola2000.com

Speedriding

Fliegend Gletscherspalten überwinden oder sich aus einem Steilhang in die Höhe tragen lassen. Speedriding, das Joint Venture zwischen Extrem-Skifahren und Gleitschirm-Fliegen, machts möglich. Die Freiheiten sind grenzenlos, die Gefahren aber auch. Wer die Nerven zum Speedriding hat, muss sich vorab zwingend zu einem Kurs anwww.airpole.ch melden.

Besuch der höchsten Skipiste der Welt in Indien

Ja, das Skigebiet am Kleinen Matterhorn liegt ziemlich hoch: knapp 3900 Meter. Das indische Wintersportgebiet Gulmarg im Himalaya überragt diesen Spitzenwert jedoch um 80 Höhenmeter – und gilt deshalb als «höchste Skipiste der Welt». Wer noch höher hinaus will: Von der Bergstation kann man zum Mount Apharwat (4124 Meter) wandern. Die Mühen werden mit einem spektakulären Fernblick auf den berühmten Nanga Parbat belohnt. www.skihimalaya.com

Ski-Harakiri in Mayrhofen

Harakiri: Die 150 Meter lange Skipiste im österreichischen Mayrhofen trägt den Namen aus gutem Grund. Mit 78 Prozent Gefälle ist sie die steilste präparierte Skipiste Österreichs. Es braucht enorm Mut, im freien Fall Kopf und Kragen zu riskieren. Viel Vergnügen! www.mayrhofner-bergbahnen.com


Reisen

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ort besondere Rekordwerte schreibt

ller, spektakulärer Eisklettern

Kandersteg gilt weltweit als Mekka der Eiskletterer: Auch Anfänger werden dort in die Disziplin eingeführt.

Eistauchen Wer Glück hat, trifft auf den eisigen Tauchgängen in Grönland auf Wale. Oder er entdeckt ein Schiffwrack.

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Hier sehen Sie die neuste Sehenswürdigkeit in Singapur. SWISS fliegt als Botschafter für die Schweiz direkt zu 70 Reisezielen weltweit. Und ab dem 12. Mai 2013 neu auch nach Singapur. Dabei legen wir Wert auf persönlichen Service, regionale Küche und Schweizer Gastfreundschaft. Und dafür werden wir auch in Zukunft unser Bestes geben. Erfahren Sie mehr auf swiss.com

Ab 12. Mai täglich nach Singapur


Reisen

Fotos: swiss-image/Christian Perret, Thinkstock

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Fahren Sie Ihren Sorgen davon: Schlitteln macht grossen und kleinen Kindern Riesenspass.

Schnell mal schlitteln gehen Kurze Anfahrt, lange Abfahrt Fast jede Schweizer Stadt liegt in der Nähe einer Schlittelbahn. Wer Lust auf Spass und Action hat, muss folglich nicht weit reisen. Eine Übersicht. Text: Alice Massen und Roland Grüter

D

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Malbun/Steg: Zwei

Diemtigtal-Wiriehorn: Neben

Luzern

Basel

vom Üetliberg zum Triemli scheint einfach, aber Vorsicht: Lassen es die Schneeverhältnisse zu, sind Schussfahrten garantiert. Länge: 3,1 km; Anfahrt ab HB: 20 min.

Schlittelbahn Pilatus bedient jeden Geschmack und jedes Alter. Es gibt lange, rasante Bahnen, aber auch kürzere, leichte. Auch gut: Zur Infrastruktur gehören ein Snow- und Funpark sowie eine SnowTubing-Anlage. Längen: 6 oder 3 km; Anfahrt ab HB bis Fräkmüntegg: 1 h.

gehts auf dieser Schlittelbahn von der Wasserfallen hinab nach Reigoldswil. Quer durch traumhafte Wälder und schneebedeckte Landschaften. Ein kleiner Parcours, der Riesenspass macht. Länge: 4 km; Anfahrt ab HB bis Reigoldswil: etwa 40 min.

Hörnli: Von den ersten, etwas

Rigi: Ob gemütlich oder rasant:

er längste Schlittelweg der Schweiz? Der liegt in den Fideriser Heubergen, am Eingang zum Prättigau. 12 Kilometer Fahrspass erwarten dort Gross und Klein – und bieten Stadtmenschen eine gute Gelegenheit, ihren Alltag mit frischem Wind zu beleben. Denn der Schlittelweg liegt nur 90 Fahrminuten von Zürich entfernt, quasi vor der Haustür – so wie die folgenden Beispiele auch.

Zürich

Üetliberg: Der Schlittelweg

steileren 200 Metern abgesehen, gehts hier recht gemütlich hinunter ins Tal. Auch Kinder fühlen sich pudelwohl und sicher. Länge: 4,5 km; Anfahrt ab HB bis Steg: 50 min.

Elm: Ein Geheimtipp für Nacht-

eulen! Die Glarner Strecke wird eigens von 19 bis 21.30 Uhr beleuchtet. Länge: 4 km; Anfahrt ab HB bis Elm: 1 h 30 min.

Snow’n’Rail.

St. Gallen

Neu online kaufen und ab auf die Piste! Online-Kauf und Informationen auf sbb.ch/snownrail

Kronberg: Die längste SchlitERMÄSSIGTE SKIPÄSSE. BAHNFAHRT UND TRANSFER MIT

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telpiste der Ostschweiz! Neben Action gibts hier eine atemberaubende Aussicht auf die Nordwand des Säntis und den Bodensee. Länge: 7 km; Anfahrt ab HB bis Jakobsbad: 30 min.

Unterwasser: Die Piste nach

Iltios ist bis zu den letzten Metern rasant und aufregend. Täglich wird sie exklusiv für die Schlittler präpariert. Beste Voraussetzungen für den ultimativen Schneespass. Länge: 3,5 km; Anfahrt ab HB bis Unterwasser: 1 h 15 min.

Naturrodelbahnen bieten Familienspass pur. Falls Sie auf der Schussfahrt Hunger kriegen: Im Berggasthaus Sücka werden über ein Dutzend Fonduesorten serviert. Länge: je 1 km; Anfahrt ab HB bis Malbun: 1 h 50 min.

Fräkmüntegg ob Kriens: Die

Drei unterschiedliche Schlittelwege führen von der Rigi ins Tal. Längen: 1,5 km, 3 km oder 4,5 km; Anfahrt ab HB bis ArthGoldau: 30 min.

Stoos: Die Piste startet auf 1922 Metern – hoch über dem Nebelmeer. Eine zweite ist für Airboards reserviert. Längen: je 2 km; Anfahrt ab HB bis Stoos: etwa 1 h 30 min.

Bern

Gurten: Auch auf dem Berner Hausberg kann geschlittelt werden – falls genügend Schnee liegt. Schlittenmiete möglich. Länge: 1,2 km; Anfahrt ab HB bis Gurtenbahnen: 15 min.

Beatenberg-Niederhorn: 40 Minuten

Schlittelspass mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau: Mehr geht wirklich nicht. Länge: 3 km; Anfahrt ab HB bis Beatenberg: 1 h 10 min.

einem extra präparierten Schlittelweg gibts im Naturpark Diemtigtal Schlittelspass wie zu alten Zeiten. Autofreie Bergwege und die umliegenden Hänge sind nämlich ebenfalls befahrbar. Länge: 5 km; Anfahrt ab HB bis Talstation Wiriehorn: 1 h 10 min.

Wasserfallen: 30 Minuten lang

SBB RailAway bietet in seinem Winterangebot diverse Schlittel-Arrangements an. Tipps zu anderen spektakulären Schlittelbahnen finden Sie online auf: www.myswitzerland.com


Reisen

17 Gründe, Fasnacht nicht zu hassen

Die Welt feiert Fasnacht, Fasching, Fasnet, Karneval, die fünfte Jahreszeit. Mit Masken, Larven. Mal edel, mal wild. Wir zeigen die coolsten Bräuche aus der Schweiz und Europa. Text: Sandra Nast und Christian Bauer

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Auf zum Frauenraub Im jurassischen Le Noirmont läuten bereits morgen furchteinflössende Waldwesen die fünfte Jahreszeit ein. Wie es die Tradition vorsieht, gehen sie abends auf die Suche nach schönen Frauen. Geht ihnen eine ins Netz, sind die Folgen drakonisch: Ohne Erbarmen werden die Frauen in den Dorfbrunnen gesteckt. Ein Riesenspektakel X 27.1. mit viel Spass.

in aberwitzigen Formationen und ziehen lärmend durch die Strassen. Frauen sind dabei strengstens verboten. Schleicht sich doch mal eine ein, wird sie kurzerhand in den eisigen DorfX 12.2. brunnen geworfen. www.wolfach.de

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Blumen on Tour «Bataille de Fleurs» – so nennt sich die grösste und älteste Blumenparade Frankreichs. Die achtzehn sorgfältig dekorierten Blumenwagen markieren das Highlight der imposantesten Strassenparade Europas. Ein farbenträchtiges Blüten-Schauspiel an der Côte X 15.2. bis 6.3. d’Azur.

www.carimentran.ch

2

Nominierung des «Ehrenfüdlibürgers» Die Wahl des «Ehrenföbü», auch Ehrenfüdlibürger genannt, gehört zu den speziellsten Events der St. Galler Fasnacht. Es wird die Person öffentlich ausgezeichnet, die sich im abgelaufenen Jahr den schlimmsten Fauxpas geleistet hat. Eine Ehrung mit Augenzwinkern und einem ohrenbetäubenden Knall! X 9.2. www.fasnachtsg.ch

3

Angst und Schrecken Sie kommen aus den Tiefen des Lötschentals, furchteinflössend und schaurig: die Tschäggätä – Urwesen in Fellen und mit fratzenhaften Gesichtern (im Bild). Niemand ist vor ihnen

Zur Luzerner Fasnacht gehört selbstredend der traditionelle Umzug durch die Stadt – mit viel Getöse und Guggenmusik.

6

Engel zu Besuch Solange Venedig noch nicht versunken ist, gehört dessen Karneval zu den schönsten Norditaliens. Nicht verpassen: den legendären «Volo dell’Angelo», den Engelsflug. 99 Meter über dem Markusplatz schwebt ein Engel durch die Lüfte und symbolisiert den Höhepunkt des Karnevals. Die kunstvollen Masken und Kostüme runden das einzigartige ErX 1.2. bis 14.2. lebnis ab.

www.nicecarnaval.com

8

Das grosse Fressen Ob Umzüge oder Tanzgelage – Prag, die Goldene Stadt, weiss die fünfte Jahreszeit gehörig zu feiern. Mit dem «mastné úterý», dem fetten Dienstag, erreicht der Karneval dort seinen Höhepunkt. Noch einmal richtig deftig essen, lautet die Devise. Zahlreiche Restaurants bieten nationale Gerichte zu Top-Preisen an. Ein Genuss! X 1.2. bis 13.2. www.carnevale.cz

www.venice-carnival-italy.com

sicher, wenn sie des Nachts durch die Dörfer streichen. Einer der mystischsten Fasnachtsbräuche der Schweiz. X 3.2. bis 12.2. www.loetschental.ch

4

Total abgefahren Schlitten statt Schminke: Am Faschingsdienstag treffen sich die jungen finnischen Studenten im Stadtpark Kaivopuisto in Helsinki zum fasnächtlichen Schlittelwettrennen. Natürlich auf keineswegs herkömmlichen Schlitten. Eine fantasievolle Parade mit einer grossen Portion Humor. X 12.2.

Fotos: swiss-image/Elge Kenneweg/ Stephan Engler, ZVG

www.visithelsinki.fi

5

Monstermusik und Getöse Während des einzigen Nachtumzugs der Schweiz verwandelt sich der Rathausplatz von Glarus in ein magisches Lichtermeer mit unzähligen farbenträchtigen Guggenmusikern. Das lässt nicht nur Kinderaugen strahlen. Begleitet wird der Marsch durch das unverwechselbare Monsterkonzert. Ein visuelles und akustisches Feuerwerk. Ohren zu und X 16.2. durch! www.fasnacht-glarus.ch

loses Wettrennen – und das in Stöckelschuhen und Frauenkleidern. Ein Riesenspass – vor allem für die Zuschauer! X15.2. www.todotenerife.es

10

Die Parade von Acireale Ein Umzug ist den Sizilianern von Acireale nicht genug. Es müssen dann doch zehn sein – in zwei Wochen! Bunt, schrill und gigantisch sind die Wagen mit ihren allegorischen Figuren. Der schönste und ausgefallenste geX 26.1. bis 12.2. winnt. www.carnevaleacireale.com

7

Fötzeliräge & Urknall Der Beweis ist erbracht: Den Urknall gibt es wirklich – und zwar im Zentrum der Schweiz, in Luzern. Zu nachtschlafender Zeit gibt der «Fritschivater», der Zunftmeister der Safranzunft, das ohrenbetäubende Startsignal. Daraufhin erfolgt der «Fötzeliräge», der die tosende Menge auf dem Kappelplatz in grenzenlosen Fasnachtsrausch X 2.2. bis 15.2. versetzt. www.luzerner-fasnacht.ch

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Die Tücken des Frauseins High Heels, Marathon und Männer – passt nicht ganz zusammen, oder? In Puerto de la Cruz, Teneriffa, schon. Zum Abschluss des Karnevals liefern sich Männer ein erbarmungs-

Feuersbrunst gegen den Winter Am 17. Februar ist in Liestal der Winter vorbei. Dann ziehen die Liestaler mit ihren brennenden Chienbäsen durch die Stadt und vertreiben die kalte Jahreszeit aus ihren Gassen. Ob der Winter sich daran hält? Er täte gut daran, schliesslich flössen die meterhohen, funkensprühenden Chienbäse und die Feuerwagen X 17.2. mächtig Angst ein. www.chienbaese-verein.ch

Fasnacht in der Schweiz Basler Fasnacht

Morgestraich Umzug (Cortège)

18. bis 20. Februar 18. Februar, 4 Uhr. 18. und 20. Februar, nachmittags

Luzerner Fasnacht

7. bis 12. Februar 7. Februar, 5 Uhr. 7. und 11. Februar, 13.45 Uhr

St. Galler Fasnacht

7. bis 12. Februar 10. Februar, 14 Uhr 9. Februar, 20 Uhr

Berner Fasnacht

14. bis 16. Februar 14. Februar, 20 Uhr 16. Februar, 14.30 Uhr

Zürich Carneval Tschäggättä Umzug

15. bis 17. Februar

Urknall Umzug

Umzug Föbu-Verschuss

Bärenbefreiung Umzug

7. Februar (Lötschental)

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Frischgepresster Orangensaft Das bestimmt verrückteste aller Karnevalsrituale von Italien findet in der Nähe von Turin, im pie-

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Frauenpower Am Donnerstag vor den Faschingstagen übernehmen im Rheinland die Frauen das Regiment – es ist Weiberfasnacht. Mit einer Schere bewaffnet, ziehen sie durch die Städte und kastrieren die Männer. Keine Angst, nur symbolisch. Die Krawatte muss als Ersatz herhalten. Männer, nur nicht grämen: Als Entschädigung gibts X 7.2. ein Küsschen.

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Alles Nase, oder was? Zum Abschluss der Fasnet zieht in Wolfach im Schwarzwald der Nasenzug durch die Stadt. Die Männer verkleiden ihren Riechkolben, Zinken oder auch Gesichtserker

montesischen Ivrea statt. Eine Orangenschlacht zwischen der symbolischen Obrigkeit auf ihren Wagen und dem «Fussvolk». Rund 500 Tonnen Orangen, aus Kalabrien und Sizilien herangeschaff t, fallen der «Orangenschlacht von Ivrea» zum Opfer. X 9.2. bis 12.2. www.storicocarnevaleivrea.it

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Olle Kamellen Das ultimative Karneval-Erlebnis gibts beim Rosenmontagszug in Köln – der Höhepunkt des rheinhessischen Karnevals. 1,5 Millionen Menschen strömen jährlich in die Stadt, um die geschmückten und politischen Wagen zu bestaunen. Und um ein paar «olle Kamelle» zu ergattern – Karneval-Bonbons, die in die Menge geschmissen werden. Überlebensregel: Immer nur «Kölle Alaaf» rufen, «Helau» wird gar nicht X 7.2. bis 13.2. gerne gehört. www.koelner-karneval.info

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Begräbnis der Sardine In Murcia steht die Sardine als Symbol des Fastens. Deshalb wird in der spanischen Stadt das Ende der Karnevalszeit mit dem «Begräbnis der Sardine» gefeiert. Höhepunkt ist die Verlesung des «Testaments der Sardine», bei der humorvolle Anspielungen zu Ereignissen und Persönlichkeiten des Landes gemacht werden. X 6.4. bis 7.4. www.turismodemurcia.es

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Reisen

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Haitauchen Für Urs Seleger (54) ist es die Begegnung mit einem der faszinierendsten

Heute im Cockpit

Urs Seleger aus Affoltern am Albis ZH

Lebewesen auf unserem Planeten. Seit über 25 Jahren taucht er zusammen mit dem berühmten Schweizer Haiforscher Erich Ritter in die Tiefen der Ozeane, um Haie zu bestaunen. Ein Erlebnis, das einem den Atem raubt – und einen neuen Blickwinkel auf den angeblichen Bösewicht des Meeres wirft. Wer mit den Profis diese Reise in die Unterwasserwelt erleben möchte: Verschiedene Angebote finden Sie auf www.seleger.ch oder www.sharkschool.com

Unsere Leser reisen « Fotos: ZVG

Ja, ja und nochmals ja! Auch ich bin aufgeregt, auch mir schlägt das Herz schneller, zieht ein Hai mit seinen messerscharfen Zähnen an mir vorbei. Danach fragen mich die meisten Leute, wenn ich ihnen erzähle, dass ich immer wieder zu ihnen hinabtauche – zu den Königen des Meeres. Adrenalin ist definitiv da. Und wie es da ist! Schliesslich sind Haie keine Goldfischchen. Das ist auch mir bewusst. Unten bei den Haien erlebe ich aber auch die friedlichsten und spannendsten Minuten, die man sich vorstellen kann. Denn die Tiere sind wahre Wunderwerke der Natur und lange nicht so gefährlich, wie es uns Steven Spielberg in seinem «Weissen Hai» glauben lassen will. Doch alles der Reihe nach: Ich, Urs Seleger, liebe das Wasser seit jeher. Dieses Element faszinierte mich schon als Kind enorm – und ich träumte schon immer davon, irgendwann auch in die Welt einzutauchen, die sich unter dem Meeresspiegel verbirgt. Und schon bei meinem ersten Tauchgang war die Begegnung mit dem Hai der magischste Moment, den ich in der Tiefe erlebt habe. Wumm! Plötzlich zieht der stärkste aller Meeresbewohner an dir vorbei. Geräuschlos, elegant und betont vorsichtig. Keine Spur von Aggressivität. Ohne Zweifel: Monster verhalten sich anders. Ich verliebte mich vom ersten Moment an in dieses Urtier und in seine einmalige Ausstrahlung. Mittlerweile bin ich 54 Jahre alt – und Haie sind längst ein fester Bestandteil meines Lebens geworden. Kein Tauchgang ohne die Hoffnung auf eine Begegnung mit dem König des Ozeans. Ich will alle Arten kennenlernen – den Riff hai, den Hammer-, Zitronen- und Tigerhai. Und ja, den Weissen Hai auch. Viele kenne ich bereits. Vergangenen Sommer schloss ich dann aber mit einem speziellen Gesellen Bekanntschaft, dem Tigerhai. Er begegnete mir vor den Bahamas und gehört zu den etwas schwereren Kalibern seiner Familie. Puh!

Farben, wie man sie über dem Meeresspiegel selten zu sehen bekommt, und Nervenkitzel, der beinahe unbeschreiblich ist: Urs Seleger aus Affoltern am Albis kommt den Tigerhaien auf den Bahamas so nahe wie kaum jemand – und fühlt sich zwischen ihnen pudelwohl. «Ein Tauchgang der Mut, Respekt und jede Menge Vor- und Rücksicht verlangt, aber auch wahnsinnig spannend und faszinierend ist.»

Da stand ich also auf dem Boot, die Tigerhaie im Blickfeld, und dachte: Spinn ich eigentlich, freiwillig in diesen «Haitopf» zu springen. Nervenkitzel pur! Doch schnell kam der Augenblick, wo ich wusste: Solange ich mich ruhig und respektvoll verhalte, wird nichts passieren. Also, zack – rein da! Und schon schwebe ich in der wohl farbenträchtigsten Welt mit ihren unzähligen Bewohnern zwischen den «Bossen» des Meeres – ein unbeschreibliches Gefühl. Erhaben und doch scheu ziehen die Riesen an mir und meiner Tauchcrew vorbei. Dabei bleiben wir stets ihr konzentriertes, zurückhaltendes Publikum. Wir wissen, die Haie sind stärker als wir, und wir dürfen sie nicht stören. Neugierig und gelassen ziehen sie recht unbeeindruckt an uns vorbei. In solchen Momenten wird es mir neuerlich bewusst: Haie sind keineswegs die Bösewichte, für die sie so viele halten. Sie sind einfach die Stärksten des Ozeans, und man muss bei Kontakten stets vorsichtig sein. Vor allem aber sind sie Tiere und Lebewesen. Wenn ich mit meinen Tauchgefährten wieder oben im Boot sitze, spüren wir vieles, aber kein bisschen Angst. Davon zeugen all die strahlenden Gesichter. Wow, was für imposante Tiere! Wir wollen alle wieder zu ihnen runter. Weisser Hai – irgendwann treffen auch wir uns. Versprochen.

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Aufgezeichnet: Alice Massen

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