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Mahara McKay Shoppen und geniessen in Zürich.

 Seite 13

Ab auf die Piste!

Die besten Ski-Angebote für Familien  Seite 13 Die Tageszeitung der Schweiz Samstag, 24.11. 2012

Reisen

Treue Freunde

Mit Schlittenhunden durch die klirrende Kälte Schwedens  Seite 19 Kommentar Roland Grüter

Leiter, Publishing Service roland.grueter@ringier.ch

Wir führen Sie in einer Stunde um die Welt!

M

Auf grosser Fahrt übers Meer

achen Sie sich gefasst auf eine lange Reise, sie führt uns rund um den Globus. Wir besteigen in Cannes einen Luxusdampfer und lassen uns nach Dubai schippern. Danach besuchen wir 24 Stunden lang Abu Dhabi, gehen in der Wüstenmetropole auf Safari und ziehen danach weiter gegen Osten. Bei den Pamirs, einem vergessenen Volk im afghanischen Wakhan-Korridor, machen wir kurz Pause, bevor wir uns von Huskys durch den schwedischen Winter ziehen lassen, um abschliessend in Wienacht-Tobel AR das Christkind zu besuchen. Was die Weltreise kostet? Keinen einzigen Rappen. Und wie lange sie dauert? Schätzungsweise eine Stunde. Sie müssen einzig in unserem BLICK Reisen blättern, und schon lernen Sie all die beschriebenen Länder und ihre Menschen näher kennen. Und falls Sie nicht in die Ferne schweifen mögen, auch gut: Wir zeigen Ihnen die schönsten Weihnachtsmärkte der Schweiz – und wollen Ihnen und Ihrer Familie Lust aufs Skifahren zu günstigen Preisen machen. Ausblick aufs neue Jahr halten wir in der letzten Ausgabe unseres BLICK Reisen auch. Sie werden sehen: 2013 erwarten Sie jede Menge Attraktionen und Jubiläen, für die es sich lohnt, die Koffer tatsächlich zu packen. Viel Vergnügen!

Inhalt

Fotos: Think Stock, swiss-image

Weihnachtsmärkte Wo Christkinder am liebsten Einkaufen gehen.  Seite 6 Silvesterchläuse Eine urige Tradition lebt im Appenzell weiter.  Seite 10 Geocaching Mit GPS und Spürsinn in der Schweiz auf Schatzsuche.  Seite 15 Events 2013 Die schönsten Highlights des  Seite 16 kommenden Jahres.


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Reisen

Das Kussmund-Logo der Aida-Flotte kreuzt vom Mittelmeer bis nach Südamerika auf.

Für Familien F

erien für die ganze Familie – an Bord der Aida ist das Programm. Während sich die Kleinen im Kids-Club köstlich amüsieren, können die Eltern auf Deck entspannen und ruhige Stunden geniessen. «Mama, waren deine Spaghetti heute beim Nachtessen auch so fein»,

fragt die achtjährige Sarah, als sie von ihrer Mutter abgeholt wird. Müde, aber überglücklich erzählt sie – fast ohne dabei Luft zu holen – von ihrem abwechslungsreichen Nachmittag: Nach einer Bastelstunde direkt im Anschluss ans Mittagessen wartete die erste Taucherfahrung

Sport und Spiel: Profis kümmern sich auch unterwegs um die Kinder an Deck.

auf Sarah. Zusammen mit drei anderen Mädchen wurde sie spielerisch in die faszinierende Unterwasserwelt eingeführt. Natürlich nicht in den Tiefen des Meeres, sondern im Schiffspool. Ausgerüstet mit Maske, Flossen, Schnorchel und Pressluftflasche, setzten sie am Poolboden unter Anleitung eines ausgebildeten Tauchlehrers ein grosses Puzzle zusammen. Nach drei Stunden hatte die Girls-Gruppe noch nicht genug vom Planschen im Wasser. Bis zum Nachtessen ging es im Kinderpool zig Male im flotten Tempo die Wasserrutsche runter. Die 13-jährige Rahel hatte auf der zehntägigen Reise auch ein besonderes Erlebnis: Zum ersten Mal ging sie im Ausland ohne ihre Eltern auf einen Ausflug. Die Teens-Crew startete mit einem gemeinsamen Frühstück unter Gleichaltrigen. Ge-

stärkt machten sie sich auf zu einem Fahrradausflug mit anschliessender Digicam-Rallye in der Stadt, wo das Schiff vor Anker lag. Wie es sich für Mädchen gehört, durfte natürlich auch eine kleine Shoppingtour nicht fehlen, bevor es wieder zurück an Bord ging. Auf den Aida-Schiffen wird es Kindern echt nie langweilig. Den kleinen Gästen und jungen Erwachsenen steht auf der gesamten Flotte ein vielfältiges Programm zur Verfügung, betreut durch ein qualifiziertes

Jedem sein Traumschiff Fotos: Think Stock (2), ZVG

Ferien mit RundumMeerblick liegen im

Trend – und faszinieren längst nicht nur ältere Weltenbummler. Innovative, abenteuerliche und luxuriöse Schiffsreisen locken vermehrt auch Jüngere an. Jeden Tag eine neue Ferienwelt an einer anderen Destination entdecken und die Koffer nur einmal packen – entspannter können Ferien nicht sein. Text: Simone Wasserfallen

Für Abenteurer und Entdecker E

s muss nicht immer der Süden sein: Ab in den Norden, wo die Natur wild und die Ausflüge noch Abenteuer sind. An Bord einer Hurtigruten, einem typischen Postschiff Norwegens, kann man den Schnee riechen. Die Sonne steht tief am Horizont. Die Landschaft ist in Pastellfarben gehüllt. Nach sieben Tagen Fahrt erreicht man den Wendepunkt der zwölftägigen Tour. Kirkenes befindet sich blosse 10 km von der russischen Grenze entfernt. Die Polarnacht dauert hier im hohen Norden vom 21. November bis zum 21. Januar und verheisst nicht ständige Dunkelheit. Wenn das Wetter gut ist, kann man ein flackerndes Farbenspiel am arktischen Himmel beobachten. Vorbei an Schären und Inseln folgt die Route in der ersten Woche der über 2000 km langen norwegischen Küste. Tief verschneite Winterlandschaften, so weit das Auge reicht, Hundeschlitten laden zu Fahrten, und Trondheim, die frühere Haupt-

stadt Norwegens, ist ein Besuch wert. Am vierten Tag frühmorgens überquert man den Polarkreis, wo die Suche nach dem Nordlicht beginnen kann. Eine warme Winterjacke und eine noch wärmere Decke sind Pflicht, will man das einmalige Lichterschauspiel der Aurora Borealis, wie das Polarlicht wissenschaftlich genannt wird, erleben. Die Leuchterscheinung entsteht beim Auftreffen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in den Polargebieten der Erde. Diese spektakuläre, naturgeschaffene Lichtinstallation ist nur schwer zu beschreiben. Die Nordlichter tauchen aus dem Nichts auf, tänzeln in Weissgelb-grün-Tönen am Himmel und verschwinden urplötzlich wieder. Unvergesslich! Täglich verlässt eines der elf Hurtigruten-Schiffe den Hafen Bergen, um eine gute Woche später in Kirkenes anzukommen, um von dort die Rückfahrt nach Bergen anzutreten. Ursprünglich wurde die Route vor 119

An Bord der Hurtigruten: Die Natur im hohen Norden Norwegens zieht Touristen aus aller Welt an.

Jahren geschaffen, um die Küstenbewohner mit Lebensmitteln und Post zu versorgen, heute lockt diese Schiffslinie auch Touristen aus aller Welt an. Hurtigruten begeistert Reisende, die die Natur Norwegens

erleben möchten. Sei es das glänzende Licht der Mitternachtssonne im Sommer, das verspielte Nordlicht im Winter, den «Indian Summer» im Herbst oder das Erwachen der Flora und Fauna im Frühling. Möglich


Reisen

den in unterschiedliche Altersgruppen unterteilt und vergnügen sich mit ihren neu gefundenen Freunden. Kein Kind mehr, aber auch noch nicht ganz erwachsen. Teenager lieben es, mal ohne Eltern zu sein. Gelegenheit dazu bietet sich zum einen auf den organisierten Landausflügen, zum anderen im coolen «Hype», dem für Klar zum Entern: Jugendliche zwiIm Kids-Club ist immer schen 12 und 17 etwas los, und fröhliche Jahren reservierPiraten sind nicht weit. ten Bereich. Hier kann man abhängen, plaudern, mit der Spielkonsole kegeln oder eine Party samt Karaoke steigen lassen. Die Eltern haben zum «Hype» keinen Zutritt! Team. An Landtagen organisiert Diese ziehen einen gemütlidie Kids-Crew bis zu sechs Stun- chen Tag in der Hängematte auf den lang sportliche, kreative dem Balkon vor, entspannen bei und spielerische Programme, an einer Massage im Spa, flanieren Seetagen sogar bis zu sieben auf einem Tagesausflug durch Stunden lang. Die Kinder wer- die verwinkelten Gassen medi-

terraner Städte oder verbringen einen romantischen Abend zu zweit bei Kerzenschein im Restaurant an Bord.

Gut zu wissen

Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche und familienfreundliche Preise machen Ferien noch perfekter. An Bord der Aida-Schiffe ist zum Beispiel an vielen Terminen die Übernachtung für Kinder zwischen 2 und 15 Jahren in der Kabine der Eltern (im 3. und 4. Bett) gratis. Bei Buchung einer Extra-Kabine erhalten Kinder von 2 bis 15 Jahren einen Rabatt von 35%.

10 Tage ab/bis Mallorca ab ca. 1680 Franken pro Person, An- und Abreisepaket ab/bis Schweiz ab ca. 400 Franken pro Person. Kinder (2 – 15 Jahre bei Reiseantritt) reisen an ausgewählten Terminen kostenlos in der Kabine der Eltern mit. Und Jugendliche (16 – 24 Jahre) geniessen in Begleitung ihrer Eltern einen Festpreis ab 340 Fr. www.aida.ch pro Person.

wie in Asien. Abgesehen von einem erweiterten Angebot in der Adria können Aida-Gäste 2013 z. B. neu eine viertägige Städtereise-Schnuppertour mit AIDAstella von Hamburg nach Amsterdam und London buchen (März und April 2013).

Mögliche Reise

Angebote mit AIDAblu im Mittelmeer: April bis Oktober 2013

Der Anbieter

Vor 16 Jahren wurde das erste Aida-Schiff in Rostock getauft: die AIDAcara. Bis im März 2013 wächst die Flotte auf zehn Schiffe, die zu den modernsten und innovativsten weltweit zählen. Das markante Kussmund-Logo lächelt im Mittelmeer, rund um die Kanaren, in der Nord- und Ostsee, in der Karibik, in Nordund Südamerika, in Dubai so-

Einfach mal nichts tun und an Bord die frische Meerluft geniessen.

Fürs ganz grosse Portemonnaie

G

sind ganze oder halbe Rundreisen (Bergen-Kirkenes, KirkenesBergen oder Bergen-KirkenesBergen). Anders als auf den touristischen Kreuzfahrtschiffen begegnet man an Bord einer Hurtigruten auch der lokalen Bevölkerung. Norweger nutzen Teilstrecken, um zum Beispiel an die Universität zu kommen oder Freunde zu besuchen.

Wo buchen?

Glur Reisen wurde 1977 von Jakob Glur, dem SkandinavienPionier der Schweiz gegründet. Heute ist Glur Reisen Spezialist für Reisen nach Norwegen, Grönland, Spitzbergen und die Antarktis.

enuss und Luxus der Superlative: 40 000 Seemeilen, 100 Häfen, über 45 Länder und 158 Tage – das sind die Eckdaten einer Weltreise auf dem Luxusliner Europa. Kurz vor Weihnachten: Zu Hause werden die Kerzen angezündet und die letzten Weihnachtseinkäufe gemacht. Die Europa ist fern von allem, irgendwo in der blauen Unendlichkeit des Atlantiks zwischen Kapstadt und Buenos Aires. Auf einem Schiff die Welt zu umrunden – ein Traum für viele. Unbekannte Kulturen kennenlernen, exotischen Tieren begegnen, auf riesige Vulkane klettern, am Strand in der Karibik faulenzen und ganz einfach das Bordleben geniessen. Einmal die Koffer auspacken und dann 158 Tage unterwegs sein, ohne ein einziges Mal das Hotel zu wechseln. Die Reise führt von Dubai in den Indischen Ozean, weiter nach Südafrika, über den Atlantik nach Südamerika, rund um die südlichste Spitze Südamerikas nach Tahiti und anschliessend nach Australien, bevor sich das Schiff Asien nähert. Indonesien, die Philippinen, Städte wie Hongkong und Singapur sind einige der Highlights in dieser Region. Über Sri Lanka und Indien gelangt man schliesslich kurz nach Ostern 2013 wieder nach Dubai.

Dieses einmalige Abenteuer ermöglicht zum Beispiel die Europa, das Flaggschiff von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Vom Berlitz Cruise Guide 2013 wurde sie als erstes und einziges Kreuzfahrtschiff zum dreizehnten Mal in Folge mit 5-Sterne-Plus ausgezeichnet. Und diesen Luxus kann man wirklich geniessen. Die maximal 408 Passagiere werden von einer 285-köpfigen Crew verwöhnt. Geboten wird ein vielfältiges Programm, das von Entertainment über raffinierte Menüs und abwechslungsreiche Ausflüge bis zu entspannenden Wellnessbehandlungen reicht. Damit man nicht mit 10 Kilo mehr Gewicht nach Hause kommt, empfiehlt sich auch das Fitness-Angebot. Selbst passionierte Golfer müssen nicht auf ihren Sport verzichten. Ein GolfSimulator lässt sie in Schwung bleiben. Beim Golf-Pro können Lektionen gebucht und der Abschlag verfeinert werden. Natürlich lässt sich bei manchen

Die Europa bietet als Kreuzfahrtschiff 5-Sterne-Plus-Standard auf den Weltmeeren. Destinationen auf einem echten Green einlochen.

Wo buchen?

Hapag-Llyod Kreuzfahrten zählt im deutschsprachigen Raum zu den führenden Anbietern von Luxus- und Expeditionskreuzfahrten. Zur Flotte gehören vier Schiffe. Ab Mai 2013 werden es fünf Schiffe sein, neu stösst die Europa 2 dazu. 258 Suiten für maximal 516 Personen werden den grössten Raum pro Passa-

Mögliche Reise

Eine 6-tägige halbe Rundreise von Kirkenes nach Bergen mit Vollpension in einer Innenkabine (Zweierbelegung) ist ab 1170 Franken buchbar – die Anreise nach Kirkenes und Rückreise von Bergen in die Schweiz nicht www.glur.ch inbegriffen.

In 100 Häfen rund um den Globus läuft der 5-Sterne-PlusLuxusliner ein.

Die grosszügigen Kabinen können auch für Teilstrecken gebucht werden.

gier mit einer Mindestgrösse von 28 Quadratmetern auf einem Kreuzfahrtschiff bieten.

Mögliche Reise

Die 158-tägige Weltreise der Europa (5.11.12 bis 13.4.13) von /nach Dubai ist ab 71 316 Euro pro Person buchbar. Im nächsten Jahr wird die Weltreise auf der Europa von Madeira nach Dubai in 137 Tagen durchgeführt. Reisedaten: vom 28.11.13 bis 15.4.14. Von einer Weltreise können einzelne oder mehrere Teilstrecken gebucht werden. Zum Beispiel von Auckland nach Hongkong vom 4.2. bis 15.3.13 für 24 798 Euro pro Person. Inbegriffen in diesen Preisen sind zusätzliches Freigepäck, Abholung und Rücklieferung der Gepäckstücke vom/bis zum Wohnort, kompletter Wäscheservice und Landgänge. Eine reine Golf-Reise zum Beispiel von Nizza über Cannes, Marseille, Barcelona, Valencia, Palma de Mallorca, Algier und Casablanca nach Funchal/Madeira vom 19. – 30.11.13 kostet 4490 Euro pro Person inkl. Flüge ab/bis Deutschland. www.hlkf.de

 Der Tipp für Geniesser siehe Seite 4

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Gut zu wissen!

Für Geniesser R

aus aus der Hektik des Alltags, entschleunigen und einfach Ruhe geniessen. Dies ist auch auf einem vollbesetzten Schiff mit über 4000 Passagieren möglich. Der Yacht-Club auf der MSC Divina ist ein erschwingliches «Schiff im Schiff»-Konzept. Für rund 150 Gäste gibt es neben dem 24-Stunden-Butlerservice eine eigene Reception, eine Bar mit Panoramablick, einen exklusiven Poolbereich mit Whirlpools und das Restaurant mit dem klingenden Namen Le Muse. 333 Meter von den Suiten entfernt befindet es sich am hinteren Ende des Schiffs und bietet À-la-carte-Menüs und individuelle Essenszeiten für die YachtClub-Passagiere.

Die 70 grosszügigen Suiten sind im italienischen Stil gehalten, die Farben Blau, Gelb, Braun dominieren, die Bäder sind aus Marmor, der Schlafbereich praktisch und mit Balkon versehen. Wem die Ruhe und der Rundumservice zu viel werden, der kann jederzeit an den Aktivitäten im allgemeinen Bereich des Schiffs teilnehmen und alle Annehmlichkeiten des Schiffs wie die anderen Gäste nutzen. Doch das Yacht-Club-Personal lässt kaum solche Gedanken aufkommen. Viel lieber organisiert es einen privaten Städteausflug, bei dem die Shopping-Gelegenheiten nicht zu kurz kommen. Übrigens, an Bord kann man von verschiedenen Duty-Free-Angeboten profitieren, die von Schmuck über Mode zu Tabak und Spirituosen reichen. Beim Afternoon Tea gilt es noch eine Frage zu klären: Welche Tageszeitung möchte man zum Frühstück lesen? Die Wunschzeitung wird

Welche Leistungen sind auf Schi ffsreisen im Preis enthalten, welche nicht? Gene rell

über Nacht in fotokopierter Originalgrösse vom persönlichen Butler-Team bereitgelegt. Das aufmerksame Personal denkt wirklich an alles. Sogar an die Gutenacht-Schoggi, welche später auf den Kopfkissen liegt – jeden Abend mit einem anderen Geschmack für sie und ihn.

Wo buchen?

MSC Kreuzfahrten in Basel ist die Schweizer Niederlassung der Reederei MSC Crociere. Die moderne Kreuzfahrtflotte umfasst 12 Schiffe und befördert jährlich über eine Million Passagiere. Im kommenden Jahr stösst neu die MSC Preziosa dazu. Die MSC Schiffe kreuzen durchs Mittelmeer, Nordeuropa, den Atlantischen Ozean, die Karibik, Südamerika, den Indischen Ozean, Süd- und Westafrika und das Rote Meer.

Mögliche Reise

Eine Yacht-Club-Suite auf einer 11-nächtigen Rundreise auf der MSC Divina ab/bis Genua ist ab 2870 Franken pro Person buchbar. Auf der MSC Splendida kann eine 7-nächtige Kreuzfahrt diesen Winter ab 1780 Franken pro Person reserviert werden. www.msckreuzfahrten.ch

umfassen Kreuzfahrtangebote die Übernac htung und Vollpension inklusive Getränke zu den Hauptmahlzeiten in den Buffetrestaurants. Eben falls inbegriffen sind die Kinderbetreuung zu den angegebenen Zeiten, die Nutzung des Fitne ssbereichs, der Besuch der Shows und Veranstaltun gen, ein umfangreiches Sportangebot und die Trinkgelder. In einem normalen Arrangement sind Land ausflüge, Einkäufe in den Shops, Massagen, Well nessanwendungen, Internet, Kosmetiksalon, Getr änke an der Bar, À-la-carte-Restaurants kostenpfl ichtig. Was sollte man einpacken? Eine leichte Strickjacke empfiehlt sich in den oft klimatisi erten Restaurants und Bars. Die Garderobe für den Abend wird in der Regel auf den Tagesprogram men aufgeführt. Hab

en alle Zimmer ein Fenster? Auf einem Kreuzfahrtschiff sind verschiedene Zimm erkategorien buchbar. Diese reichen von Inne nkabinen ohne Fenster über Aussenkabinen mit Bulla uge bis hin zu Zimmern und Suiten mit Balkonen . Welches

Entertainment gibts an Bord? Das Unterhaltungsangebot auf Kreuzfahrtsch iffen ist sehr abwechslungsreich. Jeden Abend werden verschiedene Shows aufgeführt, die spez iell für die jeweiligen Schiffe entwickelt wurden. Zusätzlich treten in den Bars oft Bands auf. Muss ich

an Bord Trinkgeld geben? Grundsät zlich ist das Trinkgeld bei Kreuzfahrtschiffen im Reisepreis inbegriffen. Wenn der Gast eine n aussergewöhnlichen Service mit einem Extra -Trinkgeld honorieren möchte, liegen am Abreiseta g Trinkgeldumschläge an der Reception für die grosszügigen Gäste bereit.

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Jetzt oder nie: Mit CREDIT-now werden Ihre Träume ganz schnell wahr. Gratisnummer 0800 40 40 42 oder direkt abschliessen auf www.credit-now.ch Ein Kredit über CHF 10’000.– mit einem effektiven Jahreszins zwischen 9.9% und 13.9% ergibt für 12 Monate Gesamtkosten zwischen CHF 521.– und CHF 723.20. Hinweis laut Gesetz: Kreditvergabe ist verboten, falls sie zu Überschuldung führt (Art. 3 UWG). CREDIT-now ist eine Produktmarke der BANK-now AG, Horgen.


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Grosse Reisen in Bildern

Weihnachtszeit ist Geschenkzeit: Reisebuch-Expertin Gisela Treichler präsentiert ihre Favoriten – und macht damit Lust auf mehr.

NEWS

INTERNATIONAL Für Sonnenliebhaber Edelweiss Air fliegt acht Mal wöchentlich von Zürich auf die Kanarischen Inseln: am Freitag nach Lanzarote, am Sonntag nach Fuerteventura und jeweils am Montag, Mittwoch sowie Samstag nach Gran Canaria und Teneriffa. www.edelweissair.ch

Türkei-Offensive Mövenpick Hotel & Resorts hat in der Türkei ihr drittes Hotel eröffnet: Nach Istanbul und Izmir ist die Hotelkette nun auch in Ankara präsent. Zur Eröffnung gibt es bis am 29. Dezember das Paket «Discover Ankara». Inbegriffen sind 2 Nächte für 2 Personen im Superior Doppelzimmer inkl. Frühstücksbuffet, Transfer und Eintritt zu Museen etc. www.moevenpick-ankara.com

Gratis unterwegs Mit der Konus-Gästekarte sind im Schwarzwald Busse und Bahnen im Nahverkehr für Feriengäste gratis. Die Karte ist bei über 10 000 Gastgebern der Region erhältlich. Auch im gut ausgebauten E-Bike-Netz kommt man gut und günstig voran, und im Hochschwarzwald können selbst Elektro-Smarts kostenlos gemietet werden. Zahlreiche Veranstalter bieten zudem Segway-Touren an. www.emotion-schwarzwald.info

Mit Musik im Blut

Für Ethnografen

«Pamir» – Vergessenes Volk auf dem Dach der Welt. Knesebeck Verlag. 256 Seiten, 53.90 Franken Umgeben von den höchsten Gipfeln der Erde, lebt auf einer Höhe von mehr als 4000 Metern über Meer ein Volk, das vom Rest der Welt vergessen wurde: die Pamir. Sie sind kirgisischen Ursprungs, siedeln aber abgeschlossen im afghanischen Wakhan-Korridor zwischen Pakistan, China und Tadschikistan. Vor der imposanten Berglandschaft entstanden Bilder von Würde und Schönheit, von Menschen, die trotz extrem harter Lebensbedingungen ihrer Heimat treu verbunden sind. Ein Werk mit 180 faszinierenden Farbbildern.

Für Afrika-Freaks

«AmazingAfrica» Dreisprachig: D, E, F. Edition Lammerhuber. 348 Seiten, 73.90 Franken «AmazingAfrica» ist das Werk eines der herausragendsten Fotografen unserer Zeit. Seit 30 Jahren macht Pascal Maître den aufregenden Erdteil mit grosser Leidenschaft zu seiner Agenda. Jedes Bild des französischen Fotojournalisten ist ein berührendes Zeitzeugnis voll Faszination und Respekt vor den Menschen Afrikas. Mit seinem wunderbaren Werk will Maître allen in den Texten präsentierten Menschen etwas zurückgeben. Für jeden, der sich ein Bild von Afrika machen will, ist dieses Buch mit 147 doppelseitigen Fotos ein Muss!

Kuriosem und Hintergrundinformationen.

Für Tessin-Geniesser

aufzeigen. Und aktuell auch, was hinter dem geheimnisvollen Maya-Kalender steckt.

«Ticino ti cucino» – Eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Südschweiz. AT Verlag. 280 Seiten, 49.90 Franken Auf der Suche nach dem Ursprünglichen und Unverfälschten nehmen die Autoren die Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch das Tessin. Sie treffen dabei auf Menschen, die ihre Salami, Formaggini oder ihren Merlot mit Leidenschaft produzieren und kosten authentische Gerichte aus Nonnas Zeiten ebenso wie Kreationen von jungen einheimischen Spitzenköchen. Zudem spüren die Autoren vergessene Geschichten auf und zeigen mit eindrücklichen Fotos das Leben auf der entlegenen Alp Cedullo oder den Sommer auf dem See. Mit 50 authentischen Rezepten, die nach «Nostrano» schmecken.

Für Nervenkitzel-Freaks

Für sanften Tourismus

Für reisefreudige Gourmets

«Weltreise für Feinschmecker» – Reisebuch mit über 1000 Farbbildern. Verlag Dorling Kindersley. 336 Seiten, 48.90 Franken Dieser Band präsentiert 120 Spezialitäten aus der ganzen Welt, fein säuberlich nach Kontinenten aufgeteilt. Die kulinarischen Traditionen der Regionen werden dabei ebenso vorgestellt wie der beste Ort, an dem das jeweilige Gericht verzehrt werden sollte. Zahlreiche Empfehlungen für Restaurants rund um den Globus, kulinarische Feste und Festivals sowie Hinweise zu Anreise, Unterkunftsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten machen das informative Buch zum perfekten Reiseführer für Gourmets.

Für Neugierige

«Kosmische Kultstätten der Welt» – Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln. Kosmos Verlag. 240 Seiten, 40.90 Franken Dieser reich bebilderte Band beschreibt mit spektakulären Aufnahmen und wissenschaftlichen Befunden mehr als 50 bedeutende Kultstätten. Steinkreise wie Stonehenge dienten etwa zur Berechnung von Sonnenund Mondfinsternissen, Pfeilvorrichtungen wurden eingesetzt, um den Beginn der Jahreszeiten bestimmen zu können. Der Archäologe Ken Taylor erklärt für Laien gut verständlich beeindruckende Bauten, die das himmelskundliche Wissen unserer frühen Vorfahren

«Grosse Abenteuer» – Herausforderungen zwischen Grand Canyon und Mount Everest. Verlag Lonely Planet. 312 Seiten, 66 Franken Nervenkitzel pur: Dieses Buch führt an die aufregendsten Plätze der Erde und eignet sich selbst zum Staunen und Geniessen im Lehnstuhl bestens. Aufgeteilt in neun Kategorien, lässt der Bildband mit beeindruckenden Fotos den Adrenalinspiegel steigen und macht Lust auf eigene Abenteuer. Schwimmen mit Walhaien auf den Philippinen, auf dem Fahrrad durch Vietnam, mit Schneeschuhen ins bulgarische Rila-Gebirge und viele weitere faszinierende Trecks werden auf jeweils zwei Doppelseiten vorgestellt. Mit Tipps, Karten, Streckenverlauf,

Expertinnen-Tipps aus erster Hand

«Green Hotels» – Mehr als 100 exklusive Reiseziele für nachhaltige Erholung. Brandstätter Verlag. 192 Seiten, 28.50 Franken Immer mehr Menschen erkennen, dass ein gutes Leben nicht zwangsläufig mit der Verschwendung von Ressourcen einhergehen muss. Das mit 220 Bildern illustrierte Buch zeigt auf, dass man als umweltfreundlich denkender Mensch mit gutem Gewissen nachhaltig reisen kann. Vom Luxushotel auf den Seychellen bis zum günstigen Biobauernhof im Allgäu, vom schicken Null-Energie-Hotel in Wien bis zum exotischen und naturnahen Dschungelresort – eine Reise zu den schönsten, originellsten und innovativsten Hotels auf allen Kontinenten.

Wenn einer eine Reise tut, lohnt sich gründliche Vorbereitung. Wer vor dem Start Landkarten, Reiseführer, Stadtpläne, Kochbücher, Routen, erzählende Literatur und die Geschichte seines Reiseziels studiert, weiss mehr darüber und wird entsprechend mehr erleben. Das wusste auch die passionierte Globetrotterin sowie diplomierte Buchhändlerin Gisela Treichler (Bild) – sie eröffnete 1975 in der Zürcher Altstadt den Travel Book Shop. Heute kann die Reisebuch-Expertin auf eine grosse, treue Kundschaft und ein umfassendes Bücherangebot stolz sein. Hier findet sich von A-Z alles gegen das Fernweh. Für BLICK Reisen wählte Gisela Treichler sieben Bildwww.travelbookshop.ch bände aus, die unterm Weihnachtsbaum doppelt Freude machen.

Eine Woche die Blues-Metropole Memphis in Tenneesse USA erkunden und bei der legendären «Int. Blues Challenge» das Schweizer Blues-Talent Fabian Anderhub anfeuern. Maya Travel Inn bietet eine musikalische Reise durch die Stadt von Elvis, Johnny und Jerry Lee und die Wurzeln der Blues-Musik. www.mti.ch

Barcelona für Gourmets

Für alle, die eine Panoramatour durch Barcelona mit einem Dinner aus der Küche eines Sternekochs verbinden möchten, ist der neue Gourmetbus die passende Attraktion. Die Route führt entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Mittelmeermetropole. Der Bus ist im Stil eines modernen Restaurants eingerichtet und verfügt über ein verglastes Panoramadach. Die dreistündigen Rundfahrten starten täglich um 17.30 und 21 Uhr. www.gourmetbus.com

Toskanische Erweckung Nach der Landflucht in den 60erJahren wohnten im elf Quadratkilometer grossen Landgut und 800 Jahre alten Dorf Castelfalfi im Herzen der Toskana nur noch fünf Personen. Mit der Eröffnung des Boutiquehotels «La Tabaccaia» in den Mauern einer früheren Tabakfabrik wird der Ort nun zu neuem Leben www.tui.ch erweckt.

Impressum «BLICK Reisen» ist eine Publikation des BLICKVerlags. Auflage/Reichweite: 208 360 (WEMF/SW-beglaubigt 2011), Leser: 613 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Adresse: BLICK, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 259 62 62, Fax 044 259 66 65, E-Mail: redaktion@blick.ch Redaktionsleitung: Roland Grüter, Publishing Service. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beilage: Christian Bauer, Michael Hutschneker, Alice Massen, Sandra Nast, Simone Wasserfallen, Marc Bodmer. Layout: Nadia Lattmann. Korrektorat: Regula Osman. Bildbearbeitung: Ringier Redaktions-Services. Geschäftsführerin: Caroline Thoma. Leiter Werbemarkt: Beni Esposito. Herausgeber: Ringier AG, Zofingen. Druck: Ringier Print, 6043 Adligenswil. Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen.


Reisen

Indoor-Lichtermeer: In der Halle des Hauptbahnhofs Zürich macht man den Weihnachtseinkauf im Vorbeigehen.

Das grosse ABC der

Fotos: Reto Schlatter, Ty Stange

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Weihnachtsmärkte Wenn der Duft von Glühwein unsere Nasen kitzelt, die Nächte im Schein der Lichterketten funkeln und Kinderchöre herzerwärmende Lieder singen, dann ist Weihnachten. Wir zeigen Ihnen von A bis Z, wo der Zauber besonders gross ist. Text: Michael Hutschneker & Christian Bauer

A

dventskalender: Was sich wohl hinter den Türchen verbirgt? Adventskalender sind Spannung pur. Der mit 857 m2 grösste frei stehende Kalender der Welt steht auf dem Weihnachtsmarkt in Leipzig. Vom 1. bis 24. Dezember wird täglich eines der 3 x 2 Meter grossen Fenster geöffnet. X 27.11. bis 23.12.

B

www.leipzig.de

asel: Die Altstadt verwandelt sich im Dezember in ein weihnachtliches Wintermärchen mit rund 100 geschmückten Christbäumen, kilometerlangen Lichterketten und dekorierten Häusern. Die Basler wissen, wie sie ihre Stadt in einen wahren Sinnesrausch X 2.11. bis 23.12. verzaubern.

C

www.basel.com

olmar: Fünf Weihnachtsmärkte in der Altstadt, eine Eisbahn, Konzerte, eine Weihnachtsachterbahn, eine mechanische Krippe, Theatervorstellungen für Kinder, Stadtführungen, Weihnachtskeller mit der Möglichkeit, elsässische Rebsorten, Schnäpse und Liköre zu entdecken, und vieles, vieles mehr. X 23.11. bis 31.12. www.noel-colmar.com

D

resden: Im Jahr 1434, Weihnachten steht vor der Tür – die Menschen haben ihr letztes Geld zusammengekratzt, um auf dem Striezelmarkt einen Braten zu kaufen. Was vor 578 Jahren als Fleischmarkt begann, ist heute einer der romantischsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Traditionelles Handwerk aus dem Erzgebirge, Thüringer Glasbläser, ein Märchenschloss, Geschichtenerzähler. Und dann gibt es noch den Striezel: den berühmten Dresdner Stollen. X 28.11. bis 24.12. www.weihnachtsmarktdresden.com

E

is-Kunst in Londons Hyde Park: Die Weltstadt bietet eine schier grenzenlose Auswahl an Adventmärkten. Wir empfehlen das «Hyde Park Winter Wonderland» mit einer Eisbahn, einem Weihnachtsmarkt, Riesenrad, dem Familienzirkus Zippos und einem bayerischen Dorf. Neu ist das «Magical Ice Kingdom» mit seinen aus über 200 Tonnen Eis erbauten Skulpturen. X 23.11. bis 6.1.

F

www.visitlondon.com

euerzangenbowle in München: 9000 Liter Rotwein, Orangen, Zitronen, Zimt, Gewürznelken, Anis und ein in Rum ge-

tauchter brennender Zuckerhut – das sind die Zutaten für die Königin der winterlichen Getränke und der Münchner Super-Bowle. Wer von dem würzigen Drink nicht genug bekommen kann, kann dort aus dem gigantischen Kessel ein Glas nach dem andeX 7.12. bis 6.1. ren schöpfen. www.muenchner-

G

feuerzangenbowle.de

I

ärchenpyramide: Der Weihnachtsmarkt in Kassel (D) steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Erzählung der Brüder Grimm. Nicht nur märchenhafte Stimmung, auch einen Superlativ hat der Kasseler Markt zu bieten: Hier steht die grösste Märchenpyramide der X 26.11. bis 23.12. Welt.

www.christkindlimarkt.ch

www.weihnachtsmarkt-kassel.de

K

rösste Krippe: Im Diorama Einsiedeln kann bis am 6. Januar die weltgrösste Weihnachtskrippe mit 450 handgeschnitzten, orientalisch bekleideten Figuren bestaunt werden. Der Weihnachtsmarkt bietet ein Rahmenprogramm mit Konzerten, Kutschenfahrten, Modelleisenbahnen und vieles mehr.

irchturm: Mit 161,53 m ist der Turm des Ulmer Münsters der höchste Kirchturm der Welt. Wer sich aufmacht, die 768 Stufen zu erklimmen, wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Zu seinen Füssen erstrahlt der romantische Weihnachtsmarkt in unzähligen Lichtern.

X 1. bis 9.12.

X 26.11. bis 22.12.

www.einsiedler-weihnacht.ch

www.ulm.de

H

M

ndoor: Beim Pendeln noch schnell ein Geschenk für unter den Baum posten? Einer der grössten IndoorWeihnachtsmärkte Europas in der Halle des HB Zürich macht es möglich. Der Star der X-MasGala ist der 15 Meter hohe Swarovski-Weihnachtsbaum mit über 6000 glitzernden OrnaX bis 24.12. menten.

L

N

orden: Wer dem Weihnachtsmann die Hand schütteln will, muss so manche Strapaze auf sich nehmen. Schliesslich wohnt der rauschebärtige Herr im fernen Finnland, im Städtchen Rovaniemi am Polarkreis. Wer es bis dahin schaff t, kann sich im Santa Claus Village den raren Polarkreis-Poststempel abholen oder weihnachtlich shoppen bis Ostern – hier ist das ganze Jahr Weihnachten.

oly.Shit.Shopping: Die Liste der Christkindmärkte in Berlin ist lang. Beim Holy.Shit. Shopping-Weihnachtsmarkt kommen Liebhaber ausgefallenen Designs auf ihre Kosten. Im Postbahnhof am Ostbahnhof gibt es Mode, Interior, Musik und tausend andere tolle Dinge zu entdecken. Und es wird definitiv keine «Stille Nacht».

achs: Die Feiertage verheissen auch Geniessen und Schlemmen. All das bietet der GourmetMarkt der Räucherei Balik im toggenburgischen Ebersol. Räucherlachs, Kaviar, Trüffel – alles für Feinschmecker und Gourmets. Aufgepeppt wird das kulinarische Programm mit Gratiskonzerten von Pippo Pollina, Yasmin Tamara und Misty Blue.

X 15. und 16.12.

X 20.12. bis 23.12.

nline: Auch das geht! Wer dem Einkaufsstress ausweichen will oder Weihnachten lieber im Juli feiert, der findet das passende Geschenk am einfachsten im Netz. Holzschnitzkunst, eine moderne Madonna, ein Gloria-Engel, Dekorationsmaterial und vieles mehr das ganze Jahr.

www.weihnachteninberlin.de

www.balik.ch

www.dolfi.com

www.santaclausvillage.info

O


Reisen

P

aris: Das Disney-Land präsentiert sich zum 20. Geburtstag weihnachtlicher als je zuvor. Jeden Abend wird mit einer festlichen Zeremonie das Lichtermeer am gigantischen Christbaum entzündet. Die Disney Dreamshow bietet ein faszinierendes Farbenspiel, und im Weihnachtswunderland begegnet man Schneemännern in Form von Disney-Figuren.

oder Regensburg. Angeboten werden auch Fahrten nach München, Passau, Wien und Salzburg. www.mittelthurgau.ch, www.rivage-flussreisen.ch

X

-mas: Der grösste Weihnachtsmarkt Italiens taucht Bozen im Südtirol in ein Lichtermeer. Ein magischer Winterwald, ein riesiger Adventskalender und der Besuch am AlmhittStand sind ein Muss. Zum Glühwein wird hier warmes Käsebrot X 30.11. bis 23.12. gereicht.

X bis 6.1.13 www.disneylandparis.com

Q

ual der Wahl: In Bregenz locken unter dem Motto «Zwei Märkte, ein Genuss» die Innenstadt täglich und die Oberstadt an den Wochenenden mit kulinarischem und kunsthandwerklichem Schaffen aus der Region. X 23.11. bis 23.12.

R

www.bregenz.travel

avennaschlucht: Unweit des deutschen Freiburg i.B. quert die Höllentalbahn die wildromantische Ravennaschlucht. Jeweils am 2., 3. und 4. Adventswochenende duftet, leuchtet und klingt es unter ihrem 36 Meter hohen und festlich angeleuchteten steinernen Viadukt weihnachtlich. An dieser ungewohnten Stätte werden von regionalen Anbietern Produkte aus dem Schwarzwald feilgeboten. Nicht fehlen dürfen kulinarische Köstlichkeiten und ein KinderproX 7.-9.12. / gramm. 14. bis 16.12. / 21. bis 23.12. www.hochschwarzwald.de

7

Leuchten in den Augen: Für einen romantischen Ausflug ist das Tivoli in Kopenhagen ideal.

S

ex, Cocktails und heisse Rhythmen: Der saisonale Markt Santa Pauli im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli heizt so richtig ein, nicht nur mit Glühwein. Hier steht Erotik an erster Stelle. Lustvolle, frivole Geschenkideen sind ebenso zu finden wie Striptease knackiger NikoläuX 22.11. bis 23.12. sinnen.

T

www.hamburg.de

ivoli: Inmitten von Kopenhagen liegt der älteste Vergnügungspark Europas, das Tivoli. In der Adventszeit verwandelt sich das Gelände in den wohl romantischsten Weihnachtsmarkt Nordeuropas. Mit grosser Liebe zum Detail sind die Holzbuden geschmückt, Tausende Lampen

funkeln in den dunkelblauen Himmel. Und wer genug hat vom Shoppen, kann sich in Tschaikowskis «Der Nussknacker» in die Welt der lebendigen Spielzeuge entführen lassen. X 16.11. bis 30.12. www.visitcopenhagen.com

U

nterirdisch: Das unterirdische Gangsystem der Gemeindegrotte Valkenburg in den Niederlanden diente einst als Fluchtweg aus der Burg. In den Gängen tief unter der Erdoberfläche findet heute ein Adventsmarkt statt. Tägliche Live-Musik, holländische Spezialitäten und vieles mehr sorgen für ganz und gar Feststimmung. X 16.11. bis 23.12. www.kerststadtvalkenburg.nl

V

erlängerung: Der Weihnachtsmarkt auf dem Prager Wenzelsplatz geht bis am 13. Januar 2013 in die Verlängerung. Und selbst auf dem grössten und bekanntesten Markt der Stadt auf dem Altstädter Ring kann bis zum 1. Januar eingekauft und geschlemmt werden. X 1.12. bis 13.1. www.praguewelcome.cz

W

asser: AdventsFlussfahrten zu den Christkindmärkten auf dem Rhein, dem Main oder der Donau bieten ein erholsames Adventserlebnis ganz ohne Stress. Sehr gefragt sind Reisen auf den komfortablen Hotelschiffen ins Elsass sowie nach Heidelberg, Würzburg

Y

www.bolzano.net

es, we‘re open: Die Christkindlmärkte in Salzburg sind auch an den beiden Weihnachtstagen geöffnet. Täglich um 17 Uhr (Sa./So. auch um 15 Uhr) finden vor dem Dom Chorkonzerte statt. Nachtwächter- und Domführungen, Krampus-Lauf und weitere Veranstaltungen gehören zum festlichen Programm. X 22.11. bis 26.12. www.christkindlmarkt.co.at

Z

eitgeschehen und Weihnachten: Das Tollwood Winterfestival in München tritt den Beweis an, dass ein gemütlicher Weihnachtsmarkt gleichzeitig eine Plattform für ökologische Themen sein kann. Über 200 Betriebe sind auf der Theresienwiese präsent, und auch Diskussionen über Aktualitäten des Zeitgeschehens fehlen nicht im etwas anderen WeihnachtsproX 27.11. bis 31.12. gramm. www.tollwood.de Anzeige


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Fotos: ZVG

Reisen

Potenzieller Patient im Abu Dhabi Falcon Hospital: Falke bei der Arbeit. Flaniermeile mit vielen Cafés und Restaurants: Promenade Corniche.

Von 0 auf 240 km/h in 4,9 Sekunden: Achterbahn des Themenparks Ferrari World Abu Dhabi.

Naturoase in einer der modernsten Städte der Welt: Kanufahrt durch die Mangrovenwälder.

Sakralbau aus schneeweissem Marmor: Sheikh Zayed Moschee.

Höllenspass auf vier Rädern: Wüstensafari durch die grösste Sandwüste der Welt.

Abu Dhabi in 24 Stunden Kultur, Shopping, Natur und Abenteuer – das Herz der Emirate präsentiert sich dem Besucher als hypermoderne Welt, gepaart mit uralten Bräuchen. Text: Sandra Nast

Um Land und Leben der 621 000 Einwohner Abu Dhabis besser zu verstehen, lohnt sich ein Ausflug in die imposante, erst 2007 eröffnete Sheikh Zayed Moschee. Im 224 mal 174 Meter grossen Gebäude, das über vier 107 Meter hohe Minarette verfügt, finden 40 000 Gläubige Platz. Damit ist die Moschee das drittgrösste Gotteshaus für Muslime. Die kostenlose Führung dauert rund 90 Minuten und erlaubt tiefe Einblicke in die kulturelle Vielfalt der Region. www.szgmc.ae

Entdecken Sie nach dem imposanten Sakralbau die Mangrovenwälder, direkt am Stadtrand von Abu Dhabi. Die 90-minütige Kanufahrt durch die Lagunen und schmalen Kanäle ist atemberaubend schön – und naturschonend. Die Tour eignet sich für erfahrene Paddler, aber auch für Anfän-

ger. Besonders eindrucksvoll: der Blick auf die Silhouette der www.noukhada.ae Stadt. Die Jagd mit Falken ist eine alte Tradition im Wüstenstaat. Hautnah erleben kann man die Raubvögel im Abu Dhabi Falcon Hospital, dem grössten Falkenkrankenhaus der Welt, das selbst einen 24-Stunden-Notfalldienst anbietet. Seit der Eröffnung vor zwölf Jahren wurden schon über 50 000 fliegende Patienten verarztet. Eine Tour führt Besucher mitten ins Leben der Falken und ihre Jagdfähigkeiten. Die Vögel können sogar gefüttert werden. Touren finden jeweils von Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 14 Uhr www.adfh.ae statt. Rasant gehts weiter: Die schnellste Achterbahn der Welt verschaff t Gross und Klein garantiert einen Adrenalin-Kick der Extra-

klasse. In sagenhaften 4,9 Sekunden beschleunigt sie von 0 auf 240 km/h. Die Bahn befindet sich im Ferrari World Abu Dhabi, dem grössten überdachten Themenpark der Welt mit mehr als 20 hochmodernen Bahnen und Attraktionen. Ein Spass für die ganze Familie! www.ferrariworldabudhabi.com

Auch die nächste Attraktion basiert auf Pferdestärken. Das Nationale Automuseum der Emirate beherbergt die private Autokollektion von Scheich Hamad Bin Hamdan Al Nahyan, darunter zahlreiche umgebaute Militärfahrzeuge, einen Mercedes auf riesigen Rädern und das grösste Wohnmobil der Welt: Es ist über fünf Meter hoch. www.enam.ae Nun gehts ab in den Sand. Die Wüstensafari im Jeep durch die Rub el-Chali, die grösste Sandwüste der Welt,

ist Abenteuer pur. Wer will, kann sich in den Dünen sogar als Skifahrer versuchen. Geniessen Sie dann den orangeleuchtenden Sonnenuntergang, einen Imbiss mit Leckereien vom Grill sowie traditionellen arabischen Kaffee – und eine Wasserpfeife. Den krönenden Abschluss des Beduinenerlebnisses bilden ein Kamelritt und eine Bauchtanzvorführung. www.netgroupauh.com

Zurück in der Stadt wartet die Corniche. Die acht Kilometer lange Promenade am Meer lockt mit zahlreichen Cafés sowie Restaurants und nachts mit einem zauberhaften Blick auf eine Stadt im Lichtermeer. Auch eine Shopping-Tour in der 234 000 Quadratmeter grossen Marina Mall lohnt sich. Alle Läden sind bis um 23 Uhr geöffnet. Die Bowling-Halle sogar bis um 2.30 Uhr. www.visitabudhabi.ae

Metropole im Wüstensand

Wo einst Perlentaucher und Fischer ihr bescheidenes Leben führten, boomt heute eine der modernsten Städte der Welt. Trotz der rasanten Entwicklung Abu Dhabis konnte die Wüstenstadt Authentizität und Gelassenheit erhalten: Die Stadt ist grün, lebhaft und das Zuhause von Menschen, die Grosszügigkeit, Gastfreundschaft und Respekt als Pfeiler ihrer Kultur und Tradition sehen. Die Namensgebung Abu Dhabis, Hauptstadt des gleichnamigen Emirats wie auch der sieben Vereinigten Arabischen Emirate, geht auf eine Legende zurück: Einst führte eine junge Gazelle die Vorväter der heutigen Metropole sicher zu einer Wasserquelle. Kein Wunder, dass Abu Dhabi auf Arabisch «Vater der Gazelle» bedeutet. www.visitabudhabi.ae

www.marinamall.ae

Diese Apps gehören ins Reisegepäck Für City-Hopper: «taxi.eu» – die App fürs Taxifinden, gratis. Vom Restaurant ins Hotel, von der Shoppingtour zum Bahnhof oder von der Party nach Hause? Mit der TaxiApp findet sich das nächste Taxi einfach und schnell. Das Taxi-Netz dieser App umfasst 40 000 Fahrzeuge in acht Ländern und 60 Städten Europas. Die GPS-Standortbestimmung zeigt die Fahrzeuge in der Nähe an und deren voraussichtliche Ankunftszeit. Die App verfügt zudem über einen integrierten Fahrkosten-Rechner, so dass man berüchtigten Umwegfahrten vorgreifen kann.

Für spontane Schnäppchenjäger:

«Hotels Now» – Last minute ein Hotel buchen, gratis. Mit dieser App können ab 6 Uhr morgens Hotelzimmer in über 40 Städten Europas gebucht werden – mit Rabatten bis zu 50 Prozent gegenüber regulären Tarifen. Das Zimmer muss jeweils erst bei Abreise im Hotel bezahlt werden. Die App zeigt interessante Lokalitäten an wie etwa Restaurants in der Nähe des Hotels. Diese Lokalitäten lassen sich auch auf einer Umgebungskarte nach persönlichen Interessen filtern. Eine Registrierung der App ist nicht notwendig.

Für Südafrika-Entdecker: «In

Sicht – Südafrika» – die App, die alles erkennt, 4 Franken. Diese App kennt sich in Südafrika aus. Um sie zu aktivieren, muss man sein Handy um 90 Grad drehen, auf die Sehenswürdigkeit zeigen, und schon werden die Namen von Bergen, Seen, Orten und Gebäuden in der Umgebung angezeigt. Mit der App können auch Aufnahmen gemacht und per E-Mail verschickt oder auf Facebook gepostet werden. Zudem kann man auch selbstgewählte Orte hinzufügen. Weil alle Daten in der App gespeichert sind, funktioniert sie auch offline.

Für Postauto-Reisende: «Die

PostAuto-App» – unentbehrlich für alle «Tütata-Fans», gratis. Diese App bietet im Alltag und der Freizeit einen grossen Mehrwert. Abrufbar sind Fahrpläne aller nationalen Verbindungen. Für viele Regionen werden die Abfahrtspläne fast sekundenganau geliefert. Zudem sind für Freizeit und Ferien unzählige, der Saison angepasste Angebote aufgeschaltet, und für verschiedene Strecken ist ein Audioguide verfügbar. Bilder und Videos der schönsten Postautostrecken fehlen auf dieser App ebenso wenig wie Spiele und Wettbewerbe, welche die Reise verkürzen.


Reisen

Neujahrs-Bräuche in der Schweiz

Bei den Schönen und Wüeschten

X Hotschrennen, Klosters GR: In der Bündner Gemeinde laufen am 1. Januar Glücksschweinchen Sturm. Am traditionellen Hotschrennen treten zehn rosa Grunzer, die in der Region grossgezogen und eigens für ihren Einsatz trainiert wurden, zu einem Sprint durchs Dorf an. Und rund herum stossen 2000 Klosterser und Gäste aufs kommende Jahr und auf ihr Glück an. www.davos.ch

X Priis-Chlepfä, Schwyz: Die Schwyzer lassen es Anfang Jahr richtig knallen: Das Priis-Chlepfä auf dem Hauptplatz gehört seit 1968 zur Neujahrstradition des Städtchens – es soll die Kunst des traditionellen Chrüzlistreichs lebendig halten. Fertigkeit, Klang und Körperspannung zeichnen die Meister der Geisslen aus. Diese Punkte werden von einer Jury vor Publikum bewertet. Am 6. Januar 2013, ab www.priis-chlepfe.ch 11 Uhr.

Wenn Schellengeläut und Jodelgesang durch die schneebedeckten Täler hallen, dann begrüssen die Appenzeller das neue Jahr. Am Fuss des Säntis hat sich eine alte Tradition erhalten: das Silvesterchlausen. Text: Christian Bauer

U X Harder-Potschete, Interlaken BE: Uii, ist der hässlich! Wenn das Hardermannli mit Wyb und Gefolge durch Interlaken zieht, läuft so manchem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken. Da wird gebrüllt und gerissen – seit bald 50 Jahren. Aufgepasst: Die Route der Potschete verläuft dieses Jahr um die Höhematte. Start ist wieder auf dem Marktplatz in Interlaken. Am 2. Januar. www.harderpotschete.ch

X Fackelabfahrt, Schwarzsee FR: Falls Sie den Schritt ins Neue Jahr auf Skiern machen wollen: Mit der Sesselbahn auf die Riggisalp hochfahren, im Bergrestaurant zu Abend essen und danach mit der Fackel in der Hand ins Tal fahren. Unten erwartet Sie die Märchenwelt von Künstler Karl Neuhaus: eine Stadt aus Eis. Romantik pur! www.schwarzsee-tourismus.ch

Fotos: Keystone, ZVG

X Trychler, Beatenberg BE: Am 31. Dezember ziehen die ledigen Männer von Beatenberg mit ihren Trychlen durchs Dorf und machen einen Höllenlärm, um die bösen Geister des alten Jahrs zu vertreiben. Ihr Ziel: das nächste Restaurant und schöne Frauen, die sie necken können. Also aufgepasst! Ab 18 Uhr. X Brunnensingen, Rheinfelden AG: Punkt 21 Uhr laden die Glocken der Martinskirche zum Brauch des Brunnensingens der Sebastianibruderschaft. Die Lichter des Städtchens erlöschen – die Brüder stimmen ihr Neujahrslied an. Weitere Schweizer Silvester- und Neujahrsbräuche finden Sie auf: www.myswitzerland.com

rnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Silvester, vor Sonnenaufgang. Der Schnee funkelt im Mondschein, in den erleuchteten Fenstern der Bauernhäuser glimmt die Wärme der Kamine, draussen ist es bitter kalt. Fünf Gestalten tauchen aus der Dunkelheit auf. Ihre Umrisse sehen seltsam aus, unförmig, übergross. Kurz vor dem Bauernhaus fangen sie an zu rennen, sich im Kreis zu drehen, zu hüpfen. Unzähliges Schellengeläut schwellt an, hoch und tief, entzweit die Stille. Die Bewohner versammeln sich auf dem Hof und stellen sich um die Gruppe.

Kaum verstummen die Schellen, setzen die Männer zum Jodeln an. In harmonischen Tönen singen sie die alten Melodien. Im Licht der Hoflampe kann man die fünf nächtlichen Besucher nun erkennen. Zwei tragen Frauenkleider, Frauenmasken mit einer Blume im Mund und ein Gestell mit zwölf kleinen Schellen. Auf ihrem Kopf haben sie einen riesigen kronenartigen Hut mit ländlichen Szenen aus Holzfiguren. Die drei anderen haben jeweils eine grosse Glocke auf Bauch und Rücken, eine Larve mit Bart und auf ihrem Kopf eine bunt bemalte Platte mit fein geschnitzten Figuren.

Hof zu Hof und wünschen den Bewohnern ein gutes Jahr. Oder vertreiben sie böse Geister, die Unheil bringen könnten? Die Ursprünge des Silvesterchlausens verwischen im Dunkel der Vergangenheit. Hat es sich aus der Tradition des Adventssingens entwickelt? Oder aus der Unsitte des Bettelchlausens? Gewiss ist nur, dass das fröhliche Treiben der kirchlichen Obrigkeit anno dazumal missfiel und mit einer Strafe von fünf Talern belegt wurde. Dennoch hat der Brauch in Appenzell Ausserrhoden bis heute überlebt. Wie die Silvesterchläuse durch die archaische Landschaft

Das Tal von Urnäsch, über das sich allgewaltig der Säntis erhebt, ertönt vom Schellen und Jodeln vieler Schuppeln, wie die Gruppen genannt werden. Eine mystisch-besinnliche und auch fröhliche Stimmung. Eine schöne und landesweit einzigartige Art, das Jahr ausklingen zu lassen. Ein Tag bei den urigen Silvesterchläusen kann gut mit einem Ausflug auf den Säntis mit seinem Sechs-Länder-Blick kombiniert werden. Neben den schönen Chläusen gibts noch die wüeschten: Mit Tannengrün, Hörnern und einer grotesken Maske flössen sie Angst ein. So ziehen sie von

Am neuen und alten Silvester ziehen die Schuppeln durchs Appenzellerland.

Die Schönen verbreiten eine fröhliche Stimmung.

Wo das Schweizer Das kleine Dorf am Ausläufer des Kantons Appenzell Ausserrhoden würde in keinem Reiseführer erwähnt, hätte es nicht seinen schönen Namen: Wienacht. Was aber bietet die Gemeinde sonst? Auf zur grossen Entdeckungstour. Text: Christian Bauer

I

ch liebe Herausforderungen. Dabei klang der Auftrag einfach: «Geh nach Wienacht und finde heraus, warum es sich lohnt, das Dorf zu besuchen.» Schon beim Durchfahren wird klar: Das wird Schwerstarbeit. Am Ende des Dorfs sehe ich ein Schild «Appenzeller Wein». Bei Weinbau Lutz läuft ein älterer Herr über den Hof. «Entschuldigen Sie, sind Sie hier der Chef?», will ich wissen. «Nein, nur der Grossvater.» – «Ich soll gut zehn Gründe finden, warum man nach Wienacht kommen soll.» «Zehn? Da gibts nicht mal drei», meint er und lädt mich in die Probierstube ein. «Jetzt trinken wir erst einmal was.» Er stellt zwei Gläser und eine Flasche Wein auf den Tisch: der Wienachtswy, ein Blauburgunder, der direkt am Hang hinter dem Haus wächst. Köstlich schmeckt er. Bald kommen drei weitere Gäste dazu. «Hört mal, der arme Kerl soll zehn Gründe finden, nach Wienacht zu kommen», sagt HansRuedi, der am liebsten nur Grossvater genannt wird. Und nun brainstormen sie alle für

mich, und der gute Rote trägt auch seinen Teil dazu bei. Und siehe da, ein paar Gründe haben sich gefunden. Da wäre Lutz Weinbau. Kaum zu glauben, aber wahr: Im Appenzell gibt es nebst Tradition und Käse auch tolle Weine. Natürlich hat Wienacht auch einen Weihnachtsmarkt, in diesem Jahr zum 20. Mal – worauf alle mächtig stolz sind. Im schönen Dorf werden nur lokale Produkte und lokales Handwerk verkauft. Am 2. Dezember ist es wieder so weit. «Willi Würzer», meint einer der Gäste. «Er ist das Christkind.» Der ergraute Herr und pensionierte Pöstler beantwortet liebevoll die Briefe, die an die Adresse «An das Christkind, 9405 Wienacht» geschrieben werden. Mit in seine Domäne fällt der Weihnachtsstempel. Herr Würzer entwirft jedes Jahr einen saisonalen Poststempel, den man sich am Postschalter am Weihnachtsmarkt abholen kann. Ein echtes Sammlerstück für Briefmarken-Fans. Der nächste Tipp: «Die Zahnradbahn. Die Rohrschach–Heiden–Normalspur-Zahnradbahn

Fotos: Christian Bauer

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Fotos: swiss-image.ch, ZVG

Reisen

ziehen, über die sich die Stille des Winters gelegt hat, da wird man andächtig und denkt über das vergangene Jahr nach. Und über die Zukunft. Was wird sie wohl bringen? Wo: In Urnäsch, Herisau, Hundwil, Stein und Waldstatt. Mehr Infos finden Sie unter: www.urnaesch.ch oder www.appenzell.info. Wann: Am 31.12.2012 und 12.1.2013 (alter Silvester), von 6 Uhr morgens bis spät in die Nacht Tipp: Wer ein paar Tage ausspannen möchte, kann das bestens im Wellnesshotel Hof Weissbad nahe Appenzell tun. Nähere Informationen: www.hofweissbad.ch

Christkind lebt Im Appenzell hat das Christkind graue Haare: Der pensionierte Pöstler Willi Würzer beantwortet Briefe fürs Weihnachtskind.

Idylle über dem Bodensee: Im appenzellischen Wienacht leben 1200 Einwohner.

hält einmal pro Stunde in Wienacht-Tobel.» Beeindruckend. Aber man komme mit dem Zug von Wienacht bis Peking, halten sie fest: «Wienacht–Rorschach– St. Margarethen–München– Berlin–Warschau–Moskau– Peking.» Wer sagts denn. Lokal verwurzelt ist die Eiche am Hang zwischen WienachtDorf und Wienacht-Tobel. Auf einer etwas schiefen Tafel steht: «Diese Eiche wurde 1913 zum Andenken an die 400-jährige Zugehörigkeit von Appenzell zum Bund der Eidgenossen gepflanzt.» Das ist historisch, eindrucksvoller ist der Blick auf das Rheintal und den Bodensee. Eine vergleichbare Aussicht geniesst man vom treffend benannten Kurhotel Seeblick. Das kleine Bijou mit Hotelzimmer und Bungalows bietet nicht nur Ruhe und Entspannung, sondern auch Sauna und Wellness. An der Bahnstation Schwendi findet ich das urige Appenzeller Beizli «Station». Heute ist gerade Metzgete. «Hast du reserviert?», fragt mich der Wirt. «Nein.» – «Gut, dann setz dich mit an den Stammtisch.» Kritisch wird verfolgt, wie ich mein

Kesselfleisch esse. Es schmeckt herrlich, aber mache ich auch alles richtig? Darf ich Senf dazu essen? Ich schweige lieber und folge der Unterhaltung am Tisch: «Wie haschst?», nuschelt mein linker Nachbar. «Es giabt immä genuag z tua», antwortet philosophisch mein Rechter. Das Restaurant Treichli wurde mir auch empfohlen. Ein Traum! Der Raum erglüht durch unzählige Kerzen. Ich esse nur eine Kleinigkeit, denn in meinem Magen tummeln sich bereits Kesselfleisch und Sauerkraut: in Kardamom gebratener Ziegenkäse auf Quittenkompott und zum Nachtisch Zitronengras-Panna-Cotta. Dafür lohnt es sich, mit dem Zug von Peking nach Wienacht zu fahren. Und da wäre noch die junge blonde Elfe, die mich mit ihrem Lächeln sofort verzaubert. Aber jetzt schweife ich ab. So, das sind die wichtigsten Gründe, nach Wienacht zu kommen. Mission vollbracht! Mehr Infos zum Dorf und seinen Menschen: www.lutzweinbau.ch; www.wienacht.info; www.hotelseeblick.ch; www.treichli.ch

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Reisen

Schneespass für die ganze Familie

Skitickets auf einen Klick

Gute Nachrichten für alle Schneesportler! Dank dem neuen, für Smartphones optimierten Skiticket-Shop von Ticketcorner können diesen Winter Skitickets für über 70 Skigebiete auch unterwegs gekauft werden. Strahlend blauer Himmel und herrlich weisse Pisten locken bald schon wieder Tausende von Schneesportlern in die Berge. Was sie jedoch oft nervt: die Mühsal spontaner Buchungen und das Anstehen an den Bergbahnen. Ticketcorner will nun Abhilfe schaffen und die Bahn frei zu den Pisten machen. Via Ski.ticketcorner.ch können ab dieser Saison in der ganzen Schweiz per Smartphone Tickets gebucht werden. Der optimierte und grösste OnlineSkiticket-Shop bietet Billette für über 70 Schweizer Gebiete. Zusätzlich sollen die Kunden von vielen attraktiven Aktionen profitieren und aktuelle Informationen über alle beteiligten Skigebiete erhalten.

Winterfreude Von wegen viel zu kostspielig. Schweizer Skigebiete gehen in die Gegenoffensive. Trotz starkem Franken und schwieriger Wirtschaftslage starten sie mit attraktiven Angeboten in die Saison. Vor allem für Familien! Text: Alice Massen

S

Ein Tag im Schnee: Dieses Jahr winken in Schweizer Skigebieten tolle Angebote für Familien.

Foto: swiss-image

ie sind nicht die Grössten in der Schweiz, doch welche, die nicht minder attraktiv sind: unsere kleinen und mittelgrossen voralpinen Skigebiete. Auch sie geben, genau wie die Big-Player im Schneesport-Geschäft, dieses Jahr mächtig Gas und wollen der schwierigen Wirtschaftslage trotzen. Denn wiederum rechnet die Branche mit einem Rückgang der Logiernächte in der Schweiz. Gründe dafür liegen nicht zuletzt am starken Franken und an der Konjunkturlage. Davon lassen sich die Skigebiete jedoch nicht beeindrucken. «Es wird weiterhin viel investiert und die ohnehin hohe Qualität verbessert», bestätigt die Kommunikationsverantwortliche Daniela Bär von Schweiz Tourismus, «und vor allem wird den Kunden viel Mehrwert geboten.» Die verschiedenen Destinationen lassen sich tatsächlich einiges einfallen. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass eine vierköpfige Familie ein kleines Vermögen auf den Pisten liegen lässt, gib es diesen Winter Angebote zu Schnäppchenpreisen. Savognin, Bivio, Arolla, Balmberg und Co. bieten Familien-

Tageskarten, die höchstens 120 Franken kosten und oftmals noch Extras wie ein Gratis-Mittagessen für die ganze Familie beinhalten.

Doch nicht nur der Preisfaktor spricht für einen Besuch der voralpinen Skiregionen, die besonders um Familien werben. Sie sind es auch, die den Nach-

wuchs dem Schneesport näherbringen können. Andreas Keller vom Verband Seilbahnen Schweiz sieht durch sie eine Chance, die Jungen auf die Pis-

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te zu holen: «Die etwas kleineren Gebiete sind übersichtlicher und nicht allzu steil – und somit perfekt, um den Wintersport kennenzulernen.» Nachdem immer mehr Skilager vom Programm der Schulen gestrichen wurden, sei der «Zugang für Jugendliche tatsächlich erschwert», bestätigt Riet Campell von Swiss Snowsports. Er kann der Krise aber Positives abgewinnen: «Durch die erschwerten Bedingungen rücken Dienstleister näher zusammen und erarbeiten gemeinsam tolle Angebote.» Auch sonst blickt die Branche zuversichtlich in die Zukunft. Das Schweizer Forschungsinstitut BAKBasel rechnet 2013 gar mit dem Ende der Baisse, und Fachfrau Daniela Bär versichert, dass «das Produkt Schweiz eine hohe Anerkennung geniesst und viele neue Gäste, etwa aus asiatischen Ländern, zu uns kommen». Auch Petrus hat seine Finger im Spiel. Fällt die weisse Pracht, kommen die Gäste. Und dafür stehen die Prognosen heuer gut!

Für alle, die ein grenzenloses Skivergnügen suchen, gibt es die sogenannte Ticketcorner Skicard. Sie kann online unter Ski.ticketcorner.ch sowie in jeder Manor-Filiale für 6 Franken bezogen werden. Sobald die Skicard registriert und eine Kreditkartennummer hinterlegt ist, gehts los zum bargeldlosen Skispass – ohne Anstehen, dafür auf direktem Weg zur Bergstation hoch. Schnellentschlossene können unter Ski.ticketcorner.ch von der Aktion gar noch profitieren und Skicards kostenlos bestellen. Wer seine Skicards bis zum 31. Dezember 2012 im Kundenkonto registriert, kann viele attraktive Preise gewinnen.

Alle Familien-Angebote unter: www.myswitzerland.com/ familienreduktion

Mahara zeigt uns «ihr» Zürich

VIP-Service Erfolgreiche DJane, Model und begeisterte Wahl-Zürcherin: Mahara McKay verrät uns, wo in der Limmatstadt am besten geshoppt, getanzt und gegessen werden kann. Text: Alice Massen

laden mit dem gewissen Etwas. Die Inhaber legen Wert auf Qualität und coole Designs – 0815 gibts hier nicht. Die meisten Kleider und Accessoires stammen aus Asien und werden direkt nach Zürich gebracht. So viel Auswahl an fernöstlicher Fashion hat man sonst nirgendwo. Mein Geheimtipp! www.opiashop.ch

www.madhairstyling.ch

Zürcher Theaterspektakel Wer ein bisschen Kultur sucht, sollte sich das Zürcher Theaterspektakel nicht entgehen lassen. Eine super Mischung von renommierten sowie aufstrebenden Theatergruppen. Ich gehe gerne mit Freunden hin und geniesse die Festival-Atmosphäre. Übrigens: Auch Kulinarisch wird einiges geboten. www.theaterspektakel.ch

Opia Im Opia finde ich immer etwas Besonderes – ein toller Mode-

Les Millionaires Diamonds are a girl’s best friend! Im Millionaires findet man ein Schmuck-Eldorado vor, das alle Frauenherzen höher schlagen lässt. Ich könnte Stunden in diesem Laden verbringen. Eine prima Mischung aus pompösem, aber auch schlichtem Bling-Bling. Definitiv einen Besuch wert. www.millionnaires.ch Gelateria Leonardo Die einzige Glace, die mich an die unschlagbare Gelateria Cesare in Reggio Calabria erinnert, findet man im Sihlcity: die

Gelateria Leonardo. So muss Glace schmecken – köstlich! Unbedingt vorbeigehen und das italienische Flair geniessen.

hier nicht passieren. Ich zumindest, verlasse das Le Cèdre immer mit einem Lächeln. www.libanesisch.ch

www.gelaterialeonardo.ch

Fondue-Schiff/Fondue-Tram Ich sage sogar bei 35 Grad am Strand nicht Nein zu einem Käse-Fondue. Natürlich kann man auch in Zürich wunderbar unser Nationalgericht verkosten. Und das sogar auf besondere Art: wie etwa mitten auf dem Zürichsee oder im unvergleichlichen Fondue-Tram. Da schmeckts gleich noch besser! www.zsg.ch; www.stadt-zuerich.ch

Restaurant Le Cèdre Hier wird das Znacht zum Erlebnis. Nicht nur wegen der libanesischen Spezialitäten ist das Restaurant ein Muss, sondern vor allem wegen der humorvollen und sympathischen Bedienung. In Zürich mangelt es schliesslich viel zu oft daran. Das kann

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Reisen

Die Schatzsucher der Neuzeit

Geocaching: Das Wichtigste in Kürze

Ruedi und Michael Estermann haben dank GPS schon über 500 Schätze gefunden – und sich dafür sogar in einen Wildschweinkäfig gewagt. Text: Samuel Schumacher

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ir sind umgeben von einer geheimnisvollen Welt mit verborgenen Schätzen und Geschichten. Für viele ist sie unsichtbar, und doch zieht sie immer mehr Menschen in ihren Bann: in der Welt des Geocaching, einem Spiel zwischen Internet und Realität. Bereits sechs Millionen Angefressene suchen nach über 1,8 Millionen versteckten Geocaches – kleinen Behältern, in denen ein Logbuch und manchmal kleine Tauschgegenstände zu finden sind (siehe Kasten). Das Prinzip ist einfach: Man klickt sich auf der Online-Plattform Geocaching.com zu, wählt dort einen sogenannten Geocache, einen «Tresor» aus, lädt sich dessen GPS-Koordinaten aufs Handy, geht zum beschriebenen Ausgangspunkt, um in der realen Welt nach dem versteckten Tresor zu suchen.

«Geocaching funktioniert wie eine Schatzsuche», sagt Ruedi Estermann (56) aus Zürich, der mit Sohn Michael (22) schon über 500 Geocaches in Europa, auf den Malediven und in den USA gefunden hat. Die Estermanns – in der Szene als «wildsau33» bekannt – haben auf der Suche schon einiges erlebt. «Wir sind durch Kanalisationstunnels gekrochen, haben Vulkane erklommen und uns sogar in einen Wildschweinkäfig gewagt», erzählt Michael. Zwei Grundregeln muss jeder Geocacher kennen. Erstens: Gehe rücksichtsvoll um mit der Natur. Und zweitens: Achte darauf, dass dich kein «Muggle», also kein «Nicht-Eingeweihter», erwischt. «Es ist wichtig, dass uns niemand beim Geocaching beobachtet», betont Ruedi. Schliesslich soll das Versteck für Muggles unsichtbar bleiben.

Als «wildsau33» unterwegs: Ruedi Estermann und Sohn Michael lernten dank Geocache viele tolle Orte kennen, die sie ohne das Spiel nie besucht hätten.

Trotzdem kommt es vor, dass Geocacher mitunter auf geheimer Mission ertappt werden. «Ein Freund wurde mal von der Polizei erwischt, als er sich an einem Plastikbehälter zu schaffen machte», lacht Michael. An diesem Herbstnachmittag macht sich das Team «wildsau33» auf, um die von ihnen versteckten Behälter zu kontrol-

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lieren. «Nur ein Cache, der regelmässig gewartet wird, ist ein guter Cache», sagt Ruedi. In der Zürcher Stadtgärtnerei, wo sie den «Züri-Palmencache» platziert haben, treffen sie auf ein Problem: Jemand schläft neben dem Versteck. «Da können wir nichts machen», sagt Ruedi. «Ist ein Muggle in der Nähe, heisst das für uns: Nichts wie weg!»

So funktionierts: Melden Sie sich auf www.geocaching.com an (kostenlos), besorgen Sie sich ein GPS-Gerät oder ein GPStaugliches Handy und suchen Sie aus den über 1,8 Millionen Caches einen Schatz aus: Beschreibung lesen, Hinweis entziffern, GPSKoordinaten aufs GPS-Gerät laden und los gehts! Nachdem Sie den Geocache gefunden haben, tragen Sie ihn im Onlinelogbuch ein. Damit sichern Sie sich einen Cache-Point. Beeindruckende Zahlen: Am 3. Mai 2000 wurde in den USA von Erfinder Dave Ulmer der allererste Geocache versteckt. Inzwischen gibt es 1,8 Millionen davon in über 200 Ländern und knapp 6 Millionen registrierte Geocacher. 8600 sind Schweizer. In der Schweiz sind über 18 000 Geocaches versteckt. Falls Sie mitsuchen wollen – diese Begriffe sollten Sie kennen: Geocache: Kombination aus geo (Erde) und cache (geheimes Lager). Travel Bug: Im Cache verstecktes Objekt, das man mitnehmen und in einem anderen Cache wieder verstecken kann. Wer einen Travel Bug startet, kann dessen Reisestationen online mitverfolgen. Cacherautobahn: Gut sichtbare Trampelpfade rund um begehrte Caches. DFDC: «Danke für den Cache.» FTF: Kurz für «First to Find». Logbuch: Zettel oder OnlineBereich, auf dem man seinen Cache-Fund mit Name und Datum verzeichnet.

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Marktplatz

Was gibt es zu entdecken, wo kann man am schönsten entspannen, welche Ausstellung lohnt sich? Unser Marktplatz zeigt, was Sie diesen Monat nicht verpassen dürfen.

So spektakulär ist der Westen Irlands Der Westen Irlands verspricht einen Urlaub, den Sie garantiert nicht vergessen werden: raue Landschaften, Meerespanoramen, Berge und Seen. Die warmherzigen Einwohner runden die faszinierenden Landschaften ab. Kristallklares Wasser, meterhohe Buchten und die Winde des Atlantiks machen Westirland zum idealen Ziel für Outdoor-Sportler und Abenteurer jeglicher Art. Wanderer erfreuen sich an Bergtouren, markierten Wanderwegen, den neuen Rundwegen oder Strandspaziergängen. Radfahren in Irland vermittelt intensive Eindrücke, die Sie nicht vergessen werden. In ganz Irland wurden neue Strecken und Rundtouren ausgeschildert. In Mayo beispielsweise befindet sich der kürzlich angelegte, 42 Kilometer lange Great Western Greenway, der per Fahrrad und zu Fuss erkundet werden kann. Die Wellen an der Küste Westirlands sind ein Geheimtipp für Surfer. Mehr Informationen: Tourist Service, Tel. 044 210 41 53, info.ch@tourismireland.com. www.discoverireland.com

Die tägliche Pflege für Ihre Nase Heizungsluft oder Klimaanlagen trocknen die Nasenschleimhaut aus und machen sie empfindlicher für Schnupfenviren. Ist das Immunsystem zusätzlich geschwächt, beginnt die Nase schon bald zu laufen. Mare-Mepha® B5 ist ein konservierungsmittelfreier Meerwasserspray, der die trockene Nasenschleimhaut befeuchtet, schützt und pflegt. Neben isotonischem Meerwasser enthält der Nasenspray das Provitamin B5 (Dexpanthenol), das den Aufbau und die Regeneration der Nasenschleimhaut unterstützt. Mare-Mepha® B5 eignet sich zur täglichen Anwendung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage von Mare-Mepha® B5.

Naturschönheit Costa Rica Bereits in der Dämmerung schallen in Costa Rica die kräftigen Stimmen der Brüllaffen durch die Baumwipfel. Derweil starten am Strand die Fregattvögel zu ihren Morgenflügen, während andere Tiere in den Bäumen ihr Frühstück geniessen. Das Naturschauspiel des mittelamerikanischen Paradieses ist artenreich und fast unbegrenzt: Vulkane, Strände, trockene Tropenwälder, feuchte Nebelwälder, Gebirge und vor allem viel Grün. Und dann gibts noch die Ticos, die Einwohner des Landes, die Ihren Aufenthalt mit Gastfreundschaft verschönern. Deren Herzlichkeit ist das letzte Puzzleteil zu einzigartigen Ferien. www.voegelereisen.ch


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Reisen

25 Gründe, um nächstes Jahr die Welt neu zu entdecken 2013 wird Sie nicht enttäuschen: Kulturelle, sportliche, kulinarische, königliche und ausgeflippte Highlights sorgen im neuen Jahr für unvergessliche Erlebnisse rund um den Globus. Text: Samuel Schumacher

24 Für Wett- und Trinkfreudige

5. November: Der Melbourne Cup sorgt nicht nur bei Pferdesportlern für Begeisterung, sondern auch bei Wettbüros und Alkoholverkäufern.

wie es nur Holländer zelebrieren können. 2013 feiert Amsterdam zudem den 400. Geburtstag seines Kanalsystems – mit zahlreichen Konzerten sowie Ausstellungen. www.iamsterdam.com

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Die Barbecue-Weltmeisterschaft findet dieses Jahr in Marokko statt (24. bis 26. Mai). In Saidia an der romantischen Mittelmeerküste brutzeln und braten Teilnehmer aus der ganzen Welt drei Tage lang um die Wette. Degustieren ist erlaubt!

17 Für Flugfans 26. Juli bis 4. August: Hunderte Heissluftballone schweben am Lorraine Mondial Air Ballons über Chambley in Frankreich.

www.wbqa.com

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Neuseeland startet halsbrecherisch ins neue Jahr. An der International Air Show in Auckland (26. bis 28. Januar) fliegen die besten Sportpiloten der Welt um die Wette. Skydiving-Stuntmänner, futuristische Flugzeugmodelle und Jetman – der fliegende Mann mit Aluflügeln – sind ebenfalls mit von der www.nzairshow.com Partie.

Am Euro Dance Festival (14. bis 17. Februar) im Europapark Rust dreht sich alles um Tanz und Bewegung. In knapp 400 Workshops verraten Profitänzer aller Sparten ihre Moves und Tricks. Wer abends noch mag, darf sich auf der neuen Wodan-Achterbahn die Seele aus dem Leib schreien. www.euro-dance-festival.de

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Über 1100 Aussteller haben für die Fashion Week in Kopenhagen (30. Januar bis 3. Februar) zugesagt. Nordeuropas grösster Mode-Event bietet neben Schönheiten und hippen Kollektionen eine Modeschau für Kids und Jugendliche. www.copenhagenfashionweek.com

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Mit der symbolischen Übergabe der Stadtschlüssel an den Rio Momo – den Karnevalskönig – eröffnet der Stadtpräsident von Rio de Janeiro den Carnaval do Rio (8. bis 12. Februar). Höhepunkte der wohl heissesten Feier des Jahres sind die beiden Paraden von Rios Samba-

6 9. bis 20. Oktober: Das Festival of Lights hüllt in Berlin u. a. das Brandenburger Tor in ein buntes Kleid.

Schulen am 9. und 10. Februar. www.rio-carnival.net

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Die Chicago Auto Show (9. bis 18. Februar) ist die grösste PS-Parade Nordamerikas. Auf 112 000 Quadratmetern zeigt die Auto-Extravaganza, welche Karossen ab 2013 über die Strassen rollen werden. www.chicagoautoshow.com

2000 Spitzenköche aus über 100 Ländern kochten 2012 an der Gulfood Messe in Dubai um die Wette. Nächstes Jahr (25. bis 28. Februar) soll alles noch gigantischer werden. Kulinarische Länderpavillons, Backwettkämpfe, Gewürzausstellungen und Live-Kochshows verwandeln die weltgrösste Food Messe in ein Fest www.gulfood.com der Sinne.

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Bis zu 20 Meter hoch sind die bunten Holz- und Kartonfiguren, die während den Fallas de San José (14. bis 19. März) in den Strassen von Valencia (E) aufgestellt werden.

In der Nacht vom 19. auf den 20. März fallen die Figuren in einem stundenlangen Lichtund Feuerspektakel den Flammen zum Opfer. www.fallasvalencia.es

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Shakespeare würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, wie viele Hamlet-Fans sowie Romeo-und-JuliaNostalgiker jedes Jahr zu seinem Geburtsort Stratford-upon-Avon pilgern. Das 2008 lancierte Stratford-upon-Avon Literaturfestival (21. April bis 3. Mai) ist ein Grund mehr, dem schönen Städtchen im Herzen Englands einen Besuch abzustatten. www.stratfordliteraryfestival.co.uk

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Der Koninginnedag (Tag der Königin) lässt in Amsterdam keinen kalt. Schon Wochen im Voraus reservieren sich die Untertanen der Königin ihren Stehplatz auf den Trottoirs mit Klebestreifen, um am 30. April einen Blick auf die vorbeifahrende Königsfamilie werfen zu können. Ein Happening,

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Am 25. Mai ist das Wembley Stadion in London das Zentrum aller Fussballfans: An diesem Tag wird das Finale der Uefa Champions League auf den Rasen ausgetragen. Die Briten hoffen, dass nach dem FC Chelsea auch 2013 ein englischer Club den Pokal www.uefa.com holen wird.

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Eine grosse OutdoorDesign-Ausstellung, verrückte Kunstinstallationen und vor allem packende

30. August bis 1. September: Titelverteidger Kilian Wenger versucht, am Eigenössischen Schwingfest in Burgdorf BE erneut der «Böseste» zu sein.


Reisen

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13 Für Musikbegeisterte

Fotos: Keystone

26. bis 30. Juni: Die Worthy Farm in Glastonbury ist nach einer Pause wieder das Highlight der europäischen Musikfestival-Saison. Erwartet werden über 200 000 Fans.

Clowns, Schauspieler, Eistänzer und Feuerspeier in mehr als 400 familienfreundlichen Shows, was sie drauf haben. Genaue Programminfos gibts ab Mai 2013. www.hkiac.gov.hk

15 8. bis 12. Februar: Rio de Janeiro lädt mit zahlreichen Schönheiten und einem bunten Spektakel zum Carnaval do Rio.

Live-Performances beleben Edmonton, die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, am Works Art and Design Festival (20. Juni bis 3. Juli). Kein Wunder, lautet das Motto der grössten Outdoor-Ausstellung des Landes doch «Human Enerwww.theworks.ab.ca gy».

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Weil die Olympischen Spiele in London 2012 alle Toitoi-Toiletten und Polizisten des Landes für sich beanspruchten, musste das legendäre Glastonbury Festival im Südwesten Englands ein Jahr pausieren. Vom 26. bis zum 30. Juni öffnet die Worthy Farm nahe der Stadt Glastonbury nun aber wieder die Tore. Erwartet werden 200 000 Fans – und vielleicht auch die Rolling Stones, wie im Internet seit Wochen gemunkelt wird. www.glastonburyfestivals.co.uk

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Während vier Wochen verwandelt sich die Megachinesische metropole Hongkong in einen märchenhaften Zirkus. Am International Arts Carnival (5. Juli bis 11. August) zeigen Zauberer, Akrobaten, Kampfsportler,

Marseille (Frankreich) und Košice (Slowakei) sind Europas Kulturhauptstädte 2013. Die beiden Hotspots haben sich für ihre grossen Auftritte fein herausgeputzt und unterhalten Besucher übers ganze Jahr mit Festivals, Konzerten, Ausstellungen und ausgefallenen Events. Im Juli geht in Marseille das Jazz-Festival Cinq Continents (17. bis 25. Juli) über die Bühne, während Košice am «Mazaltov»-Festival (7. bis 15. Juli) spannende Einblicke in die jüdische Kultur www.mp2013.fr bietet.

ne in allen Farben und Formen werden am Lorraine Mondial Air Ballons gemeinsam abheben. www.pilatre-de-rozier.com

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Tattoos und Piercings kann man sich an jeder zweiten Ecke stechen lassen. Nirgendwo aber wird die Tattoo-Kunst so traditionell und authentisch gepflegt wie auf Hawaii. Hier lassen sich die Ureinwohner ihre Körper schon seit Jahrhunderten bemalen. Die Pacific Ink & Art Expo (2. bis 4. August) lockt die besten Tattoo-Künstler auf die wunderschönen Inseln im Pazifik. www.pacificinkandartexpo.com

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Genau 230 Jahre nachdem der französische Physiker Jean-François Pilâtre de Rozier als erster Mensch in einem Heissluftballon über dem Boden schwebte, treffen sich im französischen Chambley Luftfahrt- und Ballonfans zum grössten Ballontreffen der Welt (26. Juli bis 4. August). Mehrere Hundert Heissluftballo-

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Urchig und heftig gehts am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf BE (30. August bis 1. September) zu. Wenn sich «die Bösen» im Sägemehlring mit einem Schwung auf den Rücken werfen, die Lebendpreise unter lautem Glockenläuten dem Publikum präsentiert werden und der Unspunnenstein zu Boden donnert, dann wirds jedem Schweizer warm ums Herz.

21. April bis 3. Mai: Shakespeare und das Literaturfestival locken Besucher nach Stratford-upon-Avon.

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Jahr für Jahr strömen bis zu 50 000 Menschen mitten in der Hitzesaison in die Wüste im Osten Kaliforniens, um aus dem Nichts eine riesige Hüttenstadt aufzubauen und eine Woche lang der Kunst und dem alternativen Lebensstil zu frönen. The Burning Man heisst das Festival (26. August bis 2. September), das in der

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Fans von aussergewöhnlichen Naturereignissen kommen am 3. November voll auf ihre Kosten. Während bis zu 100 Sekunden wird die Sonne vom Mond komplett verdeckt. Erst im Jahre 3264 wird wieder eine totale Sonnenfinsternis von ähnlicher Länge zu beobachten sein. Auf einer Schifffahrt auf dem Atlantik südlich der Elfenbeinküste und Ghanas hat man die grösste Chance auf das seltene Spektakel. Wer festen Boden unter den Füssen bevorzugt, sollte nach Gabun reisen. www.sofi2013.de

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Das zwanzigste Noorderlicht Photofestival (7. bis 30. September) im niederländischen Groningen steht im Zeichen der Wirtschaftskrise. «To Have and Have Not» (Haben und nicht Haben) heisst die Ausstellung, für die sich Fotografen weltweit auf die Suche nach über raschenden Bildern gemacht haben.

In Australien ist der Melbourne Cup bekannt als «das Rennen, das die Nation stoppt». Nichts geht mehr, wenn am 5. November auf der Flemington-Rennstrecke die Rennpferde aus ihren Boxen stürmen. Seit 1861 versetzt der Melbourne Cup Down Under in kollektives Wettfieber und gibt den feierfreudigen Aussies einen guten Grund anzustossen.

www.noorderlicht.com

www.melbournecup.com

Berlin wird funkeln und glänzen, wenn Tausende von Beamern und Scheinwerfern die Sehenswürdigkeiten der Stadt in farbige Lichtgewänder hüllen. Vom 9. bis zum 20. Oktober gehören Berlins Nächte dem Festival of Lights. Das Brandenburger Tor, der Bundestag und der Fernsehturm am Alexanderplatz sind für einmal rot, grün und blau statt einfach nur grau. Ein guter Zeitpunkt für Lightseeing in der Bundeshauptstadt.

Zum Abschluss des Jahres 2013 lockt die Schwyzer Gemeinde Küssnacht am Rigi mit einem uralten Brauch in die Innerschweiz: Beim «Chlausjage» (5. Dezember) ziehen Hunderte Männer aus der Region mit Iffelen (Laternen), lauten Trycheln (Glocken) und Kuhhörnern durch die dunkeln Strassen. Unter ihnen ist auch der Samichlaus, der tags darauf an unzählige Türen der ganzen Schweiz klopfen wird.

www.festival-of-lights.de

www.klausjagen.ch

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www.letour.fr/le-tour/2013

www.burningman.com

www.burgdorf2013.ch

www.kosice2013.sk

Am 21. Juli geht auf den Champs-Elysées in Paris die hundertste Ausgabe der Tour de France zu Ende. Die Abschlussetappe der Jubiläumstour ist als Nachtrennen geplant. Nach der Siegerehrung vor dem Triumphbogen wird die Nacht in Paris durchgefeiert – zu Ehren eines hoffentlich sauberen Siegers.

Verbrennung einer über 30 Meter hohen Holzstatue gipfelt. Hippie-Feelings und Lagerfeuerstimmung sind garantiert.

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Samstag, 24. November 2012

www.blick-sporterlebnis.ch Ski-Plausch Samnaun

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Zollfrei shoppen: 64 exklusive Läden stehen dafür bereit.

Die beiden Skiasse Martin Hangl und Ambrosi Hoffmann sind ebenfalls mit dabei und geben ihr Wissen an die Skipläuschler weiter: Damit sie bald carven können wie Weltmeister. Der BLICK Ski-Plausch Samnaun wird heuer bereits zum zweiten Mal durchgeführt (die Adresse für Anmeldungen und das genaue Programm finden Sie auf dieser Seite). Der VIP-Service ist längst nicht das einzige Extra, das die Teilnehmer erwartet. Sie können die grösste Skiarena der östlichen Alpen auch an der Seite von heimischen Skilehrern erobern. Falls gewünscht auf GratisTestskis: Auch dieser

Stöckli Abfahrtstraining, Davos Klosters

... oder mit Schuss hinab ins Tal S

treif, Lauberhorn, Saslong: 83 WeltcupAbfahrten hat Paul Accola in seiner Karriere bestritten. Nun gibt er sein Knowhow vom 5. bis 10. März 2013 an die Teilnehmer des Stöckli Abfahrtstraing weiter. Im Rahmen dieses exklusiven BLICK SportErlebnis, das in Davos Klosters abgehalten wird, zeigt der Altprofi, wie man bei Abfahrten die Sprünge richtig drückt oder wie sich Kurven aerodynamisch nehmen lassen – um die Jagd nach Hundertstelsekunden in Profi-Atmosphäre zu üben oder zu per-

fektionieren. Accola wird dabei vom Stöckli-Skiteam unterstützt. Videoanalysen, Trainingsfahrten auf separierten und eigens präparierten Pisten, Test-Downhill-Skis – alles inklusive. Schliesslich wartet im Anschluss des Stöckli Abfahrtstrainings das legendäre ParsennDerby auf die Teilnehmer, das zu den «Super Vier» gehört, den vier wichtigsten Volksabfahrten der Schweiz (siehe Kasten). Vier resp. fünf Übernachtungen in

Die Skiprofis Conny Kissling und Daniel Mahrer zeigen Ihnen drei Tage in Silvaplana, wie Sie Ihre Carving-Technik verbessern. Danach können Sie – falls gewünscht – am Silvaplana-Cup gegen die Schwinger-Asse Ivo und Adi Leimbacher und Nöldi Forrer antreten und das Gelernte rennmässig ausprobieren. Fünf Kurse stehen zur Wahl: vom 29. November bis 19. Dezember.

Wir machen Sie fit für den Engadiner

Die Teilnehmer des Ski-Plausch Samnaun erwarten VIP-Service, Traumpisten und zollfreies Weihnachts-Shopping in 64 Läden. afi am Pistenrand: Ob Skistar Vreni Schneider ihr lüpfiges Lied für die Teilnehmer des BLICK SkiPlausch Samnaun hat einfallen lassen? Denn die Elmerin wird die Skifans teilweise vom 6. bis 9. Dezember auf ihren Schussfahrten begleiten und ihnen aus berufener Hand Tipps für die Fahrt hinab ins Tal mitgeben.

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IHR TOP-ANGEBOT! Das Programm beinhaltet: 3 Übernachtungen in Pension, Garni, Appartement oder Hotel Ihrer Wahl, inkl. Vollpension Begrüssungsapéro und «Come Together» mit Super-GWeltmeister Martin Hangl 3-Tages-Skipass Begleitetes Skifahren mit heimischen Guides Promi-Besuch der Skistars Vreni Schneider und Ambrosi Hoffmann Individuelles Skifahren Top-Skitest mit Sportgeschäften im Samnauntal Après-Ski-Treffs Freie Fahrt mit Samnaun Bus und Gratis-Transport im Tal Abschiedsgeschenk Datum : Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Dezember

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einem Hotel Ihrer Wahl (inkl. Frühstück), Skipass, professioneller SkiRennservice und viele Extras sind in diesem Angebot enthalten: ab 579 Franken. Die Tipps von Paul Accola gibts gratis mit dazu.

Sich unter Anleitung von Profis auf den legendären Engadin Skimarathon vom 10. März 2013 vorbereiten – das macht unser Langlaufcamp Engadin in St. Moritz möglich. Trainiert wird auf der Original-Strecke zwischen Maloja und S-chanf. Viele Extras runden das Package ab. Das dreitägige Höhentraining findet vom 10. bis 13. Januar oder 24. bis 27. Januar statt.

Machen es den Schneepläuschlern vor, wie man weltmeisterlich Kurven zieht: die Skiasse Ambrosi Hoffmann Vreni Schneider und Martin Hangl (v.l.n.r.).

Service ist Bestandteil unseres Wintertraum-Programms. Atttraktionen gibts im SkiPlausch und in Samnaun zuhauf: 238 Pisten-Kilometer warten darauf, erobert zu werden – und mit ihnen das höchstgelegene Shoppingparadies Europas. Denn Samnaun ist seit 1892 Zollfrei-Oase. Erst wollte der Bun-

Das Stöckli Abfahrtstraining bringt Weltcup-Feeling.

Paul Accola als Privat-Trainer: Im Stöckli Abfahrtstraining können Sie Hocke und Kurventechnik perfektionieren.

desrat mit diesem Privileg die Bevölkerung der Talschaft entlasten, heute zieht es ShoppingFans aus aller Welt dorthin. Insbesondere in der Adventszeit, wo manche der 64 Zollfrei-Läden bis Mitternacht geöffnet sind: Damit der BLICK SkiPlausch Samnaun auch Ihre Lieben zu Hause glücklich macht.

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Im Stöckli Abfahrtstraining holen Sie sich den letzten Schliff für die «Super Vier», die vier grössten Volksabfahrten der Schweiz. In der Gesamtwertung dieser Rennserie wird der Amateur-Abfahrtsmeister erkoren. Die Renndaten: Belalp Hexe, 12. bis 19. Jan. 2013; Inferno Mürren, 23. bis 26. Jan. 2013; Parsenn Derby, 8. bis 10. März 2013; Allalin Rennen Saas-Fee; 12. bis 13. April 2013. Mehr Infos: www.super-vier.ch

Sie wollen sich für ein BLICK SportErlebnis anmelden? Dann hier zuschalten:

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Wintererlebnis zum Hammer-Preis Auf Parsenn die neusten Skimodelle von Ausrüster Stöckli im Schnee testen und zum einmaligen Vorzugspreis die Berge von Klosters Davos geniessen: Vom 7. bis 9. Dezember bietet Ihnen genau das BLICK SportErlebnis. Das Package bietet viele Extras für wenig Geld. Auch gut: Sie können frei wählen, ob Sie das Angebot mit oder ohne Übernachtung buchen wollen.

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Auf leisen Sohlen durch den Schnee Wie sieht die perfekte Ausrüstung aus? Welche Route bringt Sie sicher ans Ziel? Die wichtigsten Fragen zum Thema werden in unserem dreitägigen Schneeschuhcamp (13. bis 16. 12./16. bis 19. 1. 2013) von erfahrenen Guides beantwortet – im Prättigau. Falls gewünscht, stellen wir Ihnen auch das passende Material zur Verfügung.

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Reisen

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Hundeschlitten-Fahren Durch die klirrende Kälte Schwedens mit dem

Heute im Cockpit

Marianne Imhof aus Bülach ZH

Hundeschlitten gleiten, tanzende Nordlichter beobachten und absolute Stille erleben. Für Marianne Imhof aus Bülach ZH war es nicht nur eine einmalige Begegnung mit dem hohen Norden und seiner eindrücklichen Schneelandschaft, sondern vor allem eine mit den wohl gutherzigsten Hunden: den Huskys. Eine Reise für Abenteuer- und Tierliebhaber, die den Alltag für einmal hinter sich lassen wollen. Verschiedene Angebote finden Sie unter www.wildact.ch

Unsere Leser reisen «

Hunde. Tatsächlich entsteht schnell eine wunderbare Beziehung zu den Tieren. Die verschiedenen Charaktere dieser Hochleistungs-Sportler und ihre Gutmütigkeit faszinieren. Fast ohne Pause ziehen sie mich durchs unendliche Weiss. Abends bekommen sie dafür ausgiebige Streicheleinheiten. So kuschlig wie sie aussehen, sind die wilden Huskys nämlich tatsächlich. Und das einfache Leben ohne Handy und Co. tut zunehmend gut. So gehts auch meinen Mitreisenden. In unseren kleinen Holzhütten interessieren uns lediglich das feine, schwedische Znacht, ein heisser Tee und unsere Vierbeiner. Zumindest bis ich um Mitternacht auf meiner Veranda stehe und das mystischste Naturschaupiel entdecke, das ich je gesehen habe. Nordlichter! Sie tanzen in giftigem Grün über den Sternenhimmel und scheinen übernatürlich. Der Abschied von diesem einzigartigen Land und meinem fleissigen Team fällt schwer. Zum Schluss kann ich mich nur bedanken: für diese unglaubliche Leistung und die Treue der Tiere. «Hej då!» schönes Schweden. Ich komme wieder – garantiert.

Fotos: ZVG

Eine Woche absolute Ruhe, eine Woche Natur pur, eine Woche gemeinsam mit Hunden die Landschaft im Norden Schwedens erkunden: fernab von Zivilisation, Menschen und dem hektischen Alltag. Genau das war mein Traum. Und dieses Jahr hiess es endlich: ab nach Lappland zur Husky-Farm in Arvidsjaur. Ich, Marianne Imhof (33) aus Bülach ZH, bin zugegebenermassen etwas erprobt in solchen Abenteuerferien. Übernachtung im Iglu, Schneeschuhwandern – alles schon gemacht. Die kalte Brise, die mir bei der Ankunft entgegenfegt, ist zwar doch etwas steifer, aber beim ersten Blick in die stahlblauen Augen der Huskys schnell vergessen. Die Tiere faszinieren mich vom ersten Moment an. Genau wie die stille Landschaft, die in meterhohen Schnee gebettet ist. Am nächsten Morgen gehts gemeinsam mit meiner kleinen Reisegruppe los: Fünf Tage auf dem Hundeschlitten, Übernachtung in Holzhütten und wunderschöne Naturschauspiele warten. Doch erstmal müssen die Hauptakteure der Fahrt parat gemacht werden, unsere Huskys. Geschirr, wärmende Socken und Fingerspitzengefühl sind gefragt. Schliesslich stehen hier keine Schosshündchen vor uns. Doch die Tiere sind sehr geduldig und freuen sich wahnsinnig, dass sie bald losrennen dürfen. Und das tun sie: wumm! – der Schlitten zieht an – mein Traum beginnt. Nichts als das Geräusch knirschenden Schnees und das Hecheln der Hunde begleiten mich durch die Winterlandschaft. Vorbei an dichten Wäldern, über zugefrorene Seen kurven wir Tag für Tag bis zum Sonnenuntergang durch das endlose Weiss – Entspannung pur. Die Einzigen, mit denen ich rede: meine

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Aufgezeichnet: Alice Massen

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Erzählen Sie den anderen BLICKLesern, welche Abenteuer Sie in Ihren Ferien erlebt haben. Weshalb Ihre Reise einmalig war und wo Sie den schönsten Ort gefunden haben. Schicken Sie ein Foto und Ihre Adresse mit ein paar Angaben zur Reise an reiseblick@ringier.ch – und schon könnten Sie unser nächster Reporter werden.

Unterwegs im schneebedeckten Lappland, Schweden: Marianne Imhof fuhr eine Woche auf dem Hundeschlitten quer durch den eisigen Norden. Ihr Fazit: «Eine Reise, bei der man zur Ruhe kommt und eine der faszinierendsten Hunderassen kennen- und lieben lernt.»

Dreierpack: Hotels, in denen die Glöcklein klingen Festtagszauber mit Kuschelfaktor

Botschaft vom Christkind Blonde Locken, strahlendes Gewand, Engelsflügel – wie das Christkind wohl aussieht? In Steyr in Oberösterreich kann man ihm bei der Arbeit zusehen: Im Hotel Christkindlwirt befindet sich das Weihnachtspostamt Christkindl. Jedes Jahr beantwortet das himmlische Wesen etwa zwei Millionen Briefe mit Weihnachtsmarke und Sonderstempel. Ein Garant für strahlende Kinderaugen! Doppelzimmer inkl. www.christkindlwirt.at Frühstück ab 114 Euro.

Eisiger Lichterzauber 300 000 Lämpchen, 70 bunt geschmückte Bäume, 63 warm leuchtende Sterne: So glitzert die Adventszeit. Noch bis im Januar erstrahlt das Luzerner Hotel Seeburg am Ufer des Vierwaldstättersees im Festtagszauber. Wie wäre es mit einem Open-AirFondue auf der Terrasse mit Blick auf den See? Dank Wolldecke bleibts trotz winterlichen Temperaturen kuschelig warm. Ein

Highlight ist der Weihnachtsmarkt im Jesuitenhof und Panoramasaal des Hotels am ersten Wochenende im Dezember: Dann werden Köstlichkeiten wie heisse Maroni, Lebkuchenherzen und würziger Glühwein angeboten, und die Kinder können sich auf dem Karussell oder beim Ponyreiten vergnügen. Doppelzimmer www.weihnachtshotel.ch inkl. Frühstück ab 190 Franken.

Glühwein, Fondue, Grittibänze und die wohl romantischste Eisbahn der Schweiz. Das alles gibts im Hotel Sonne in Küsnacht ZH. In Szene gesetzt wird die Eisbahn von Lichtkünstler Gerry Hofstetter. Verliebte, Freunde und Familien können das Beisammensein unter hell erleuchteten Bäumen geniessen. Doppelzimmer inkl. Frühstück www.sonne.ch ab 228 Franken.


Weihnachtsferien:

Silvesterferien:

22.12.2012 – 30.12.2012

29.12.2012 – 06.01.2013

Makadi Spa

The Grand Hotel

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Hurghada

Sharm El Sheikh

1 Wo . All-inclusive . Junior Suite

1 Wo . All-inclusive . Standard DZ

CHF

CHF

1.372,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

The Grand Resort

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Hurghada

1 Wo . Halbpension . Deluxe DZ

CHF

972,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

The Grand Hotel

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Sharm El Sheikh

Adv

ug am fl b A t mi 12 01.12. 12 08.12. 12 15.12.

1.302,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

Sharm Plaza

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Sharm El Sheikh

1 Wo . All-inclusive . Deluxe DZ

CHF

1.282,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

Makadi Palace

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Hurghada

1 Wo . All-inclusive . Standard DZ

1 Wo . All-inclusive . Junior Suite

CHF

CHF

1.082,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

cial e p s s t en

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Sharm Plaza

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Sharm El Sheikh

1.492,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

Siva Grand Beach

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+

Hurghada

1 Wo . All-inclusive . Deluxe DZ

1 Wo . All-inclusive . Junior Suite

CHF

CHF

1.052,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

Feiertage an de

r Sonne

1.372,-

pro Person, inkl. Flug & Transfer

am Roten Meer

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Kinderfestpreis bis 16 Jahre (bei All-inclusive-Hotels bis 13 Jahre) g Abflug Zürich g Auf allen Nachtflügen gewährleisten wir kostenloses LATE CHECK-OUT! g Die Visagebühr für ganz Ägypten beträgt ca. CHF 25,g Sinai Visum - kostenfrei g 80% deutschsprechendes Publikum in unseren Red Sea Hotels g Kinderanimation in den Red Sea Hotels

Keine Zeit verlieren und Ihre Traumferien buchen! Weitere Informationen und Buchungen: Express Travel International AG Eggbühlstrasse 36, 8050 Zürich Tel. 043 336 00 50 – Fax 043 336 00 59 oder bei Ihrem guten Reisebüro www.expresstravelinternational.ch

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e-Paper Reiseblick November 2012