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news santé Nr:29/2018

Das Gesundheitsmagazin der team santé apotheken

So fern und doch so nah ... Sommer: In die Ferne schweifen!

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Tipps: Alles gegen den Fußpilz.

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Rezept: Griechisch, Tomaten-Keftédes.

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Krimi: Breitling schnappt den Mörder!

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Mag. pharm. Thomas Kunauer

inside team santé

Liebe Leserinnen und Leser! Sommerzeit ist Reisezeit. In der aktuellen Ausgabe von news santé widmen wir uns dem Thema nah & fern. Wie reiste man im Mittelalter? Sind Reiseapotheken eine Erfindung der Neuzeit? In unserer Titelgeschichte geben wir einen kleinen Einblick in die Geschichte des Reisens. Tipps zur Reiseapotheke für Ihren tierischen Liebling finden Sie auf Seite 4 und Gesundheits-Tipps für Sie selbst auf Seite 5. Wussten Sie, dass es die „Landkrankheit“ gibt? Mehr dazu auf der Kinderseite. team santé apotheken sind beste Arbeitgeber 2017. Darüber freuen wir uns mit Ihnen auf Seite 13. Und im letzten Teil des Breitling-Krimis von Franz Zeller wird nicht nur der Mörder oder die Mörderin geschnappt … Lassen Sie sich überraschen!

Reisezeit:

In die Ferne schweifen Wo fühlen Sie sich am wohlsten? Zuhause? Auf Reisen? Auf Reisen, wenn Sie sich dort wie zuhause fühlen können? Ach! von Gewölk und Flut Hat auch mein wildes Blut Heimlich geerbt den Drang, Stürmet die Welt entlang! Vaterlands Felsental Wird mir zu eng, zu schmal, Denn meiner Sehnsucht Traum Findet darin nicht Raum. Sehnsüchtig klingt hier das Lied „Drang in die Ferne“ von Franz Schubert in den Ohren. Die enge Heimat verlassen und die weite Welt suchen, ein Gefühl, das wohl die meisten kennen. Sind diverse Urlaubsziele heute relativ einfach erreichbar, so bedeutete Reisen in früheren Zeiten durchaus Anstrengung und Gefahr.

Holprige Wege, wilde Tiere Im Mittelalter waren Reisen mühsam und beschwerlich. Soldaten, Kaufleute und Pilger

Geschäftsführer von team santé

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waren auf holprigen Straßen unterwegs, immer in Gefahr, die Orientierung zu verlieren und von wilden Tieren angefallen zu werden. Unterkunft fand man in Herbergen oder bei gastfreundlichen Familien, Brücken über Flüsse waren Mangelware. Man war also auf das Wissen und die Informationsfreudigkeit kundiger Kaufleute angewiesen. Reisen war weder angenehmer Luxus noch idealisiertes Eintauchen in fremde Kulturen.

Bildungsreisen

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und frohe Sommertage!

Ihr Mag. pharm. Thomas Kunauer

Die New York City Taxi Cabs, mit ihrer gelben Farbe, sind ein weithin bekanntes Symbol der Stadt New York.

Beduinen-Kamele ruhen vor dem Schatzhaus des Pharao, Khazne al-Firaun, in der antiken Stadt Petra.

Erst im 18. Jahrhundert unternahmen Adelige und all jene, die es sich leisten konnten, Bildungsreisen durch Europa. „Grand Tour“ nannten das die EngländerInnen, die das europäische Festland hinauf- und hinunterfuhren. Goethe gilt als einer der rührigsten Bildungsreisenden seiner Zeit. Zwei Jahre lang tourte er durch Italien, um dort auf den Spuren der Antike zu wandeln. Seine Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken hielt er in einer Ausgabe: 29, Sommer 2018


Daten & Fakten

Der Skógafoss-Wasserfall in Island.

Wussten Sie, dass ... 3 ... es im Mittelalter üblich war, sein Testament zu machen, bevor man auf Reisen

ging, weil dieses so gefährlich war?

3 ... das Goethe auf Reisen immer sein eigenes Bett und einen Koffer mit einem

speziellen Fach für seinen Zylinder dabeihatte?

3 ... Mallorca noch in den 1960er Jahren ein Geheimtipp für EntdeckerInnen war? 3 ... es Reiseapotheken seit Menschengedenken gibt? So führte Ötzi schon vor

5000 Jahren in seiner Gürteltasche einen Pilz mit antibiotischer Wirkung mit sich.

3 ... im 18. Jahrhundert Mittel gegen Ohnmacht, blutstillende Flüssigkeiten,

Helfer gegen Durchfall und Emsersalz gegen Entzündungen im Rachenbereich auf Reisen mitgenommen wurden?

Alles ist möglich

Amphitheater in Griechenland.

Heute ist Reisen billig und für fast alle erschwinglich geworden. Vom All-Inclusive-Urlaub, bei dem man gern unter sich bleibt, über geführte Reisgruppen, Individualtourismus, Abenteuerurlaube, Couch-Surfing, alles ist möglich. Wollen die einen fremde Kulturen kennenlernen, suchen andere Erholung vom Alltag.

Art Reisetagebuch fest: Die „Italienische Reise“ gilt heute als eines seiner meistgelesenen Werke.

Luxuriöse Abenteuerlust Gänzlich dem Luxus verschrieb sich die Haute Volée dann im 19. Jahrhundert. Mit mehreren riesigen Schrankkoffern als Gepäck machte man sich auf, um Erholung und Vergnügen zu suchen – und das Exotische, denn an Europa hatten sich die Damen und Herren sattgesehen. Ägypten und Istanbul waren beliebte Destinationen, man schiffte sich auf einem Dampfer ein und bereiste den Nil oder stieg in den Orientexpress und fuhr gen Osten. news santé * Gesundheitsmagazin * www.teamsante.at

Ein Walhai vor den Philippinen.

wegs Gutes für eine NGO zu tun, peppt nebenbei den Lebenslauf auf. Wichtig: Luxus auf Reisen ist verpönt, denn es geht der Generation Y um Weltenbummelei und nicht um Tourismus. Der Kompliziertheit des westlichen Lebens für ein paar Wochen entfliehen und das vorgeblich einfache Leben in der Ferne suchen – das soll den Weg zum Ich freimachen. Oder so. Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da. … schreibt Goethe und drückt damit kurz und prägnant aus, was ReisegegnerInnen in Blogs und Büchern eloquent darzulegen versuchen: Dass nämlich Reisen vollkommen überwertet sei. Ein Urlaub auf Balkonien bringe ebenso viel oder wenig neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Glücksgefühle wie eine Reise nach Kerala – vom Erholungswert ganz zu schweigen. Der vermutlich einflussreichste deutsche Philosoph Immanuel Kant hat bekannterweise seine Heimatstadt Königsberg auch nie verlassen und trotzdem das abendländische Denken revolutioniert. Vielleicht also einfach einmal zwei Wochen zuhause hinsetzen und nachdenken? p

Selbstfindung in der Ferne Bei jungen Leuten steht Reisen in ferne Länder hoch im Kurs. Selfies von den entlegensten Gegenden der Welt zeugen von Abenteuerlust, Work & Travel in Australien von wahrer Hipness, unter03


3 team santé-App.

Nicht ohne meinen Liebling:

Reiseapotheke für Tiere 3 Tier und wir Wer möchte schon ohne seinen Liebling verreisen? Wenn Sie Ihren Hund oder Ihre Katze in den Urlaub mitnehmen möchten, dann vergessen Sie nicht, wichtige Vorkehrungen zu treffen und notwendige Dinge einzupacken.

vergessen Sie nicht, dass Ihr Tier Schatten braucht und vor Hitze geschützt werden muss. Ein No-Go ist es, den Hund oder die Katze bei Hitze im Auto einzusperren. Sie riskieren damit einen tödlichen Hitzeschlag.

In den Koffer

Reiseapotheke

Ein internationaler Impfpass gehört ebenso ins Gepäck wie Näpfe, Spielzeug, Decke oder Körbchen, eine Bürste und bei Katzen das Katzenklo inklusive Einstreu, so diese am Urlaubsort nicht einfach zu erwerben ist.

Vergessen Sie nicht, dass auch Ihr Hund oder Ihre Katze im Urlaub erkranken kann. Unter der Reisekrankheit mit Übelkeit beim Autofahren, am Schiff oder im Flugzeug können auch Tiere leiden. Häufig treten auf Reisen auch Bindehautentzündungen, Erbrechen und Durchfall auf. Sie sollten also gerüstet sein und das Notwendigste für Hund und Katz in der Reiseapotheke mitführen: Spezialhalsband gegen Zecken, Flöhe und Sandmücken, Desinfektionsmittel, Wundund Heilsalbe, Durchfallmittel, Beruhigungsmittel, elastische Binden, Mullkompressen, Flohkamm, Pinzette und Zeckenzange. p

Schneller und bequemer zu Ihrem

Medikament!

Wer möchte schon ohne seinen Liebling verreisen?

Futter und Hitze Gleich jetzt die App herunterladen oder einfach im App-Store bzw. Google Play Store nach „team santé“ suchen. Erwarten Sie mehr von Ihrer Apotheke.

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Da Sie im Urlaub das Futter nicht umstellen sollten, nehmen Sie genügend Fertigfutter mit und verfüttern Sie weder Speisereste noch rohes Fleisch. Sorgen Sie jederzeit für frisches Wasser und

Fragen Sie in Ihrer team santé apotheke nach der passenden Reiseapotheke für Ihren tierischen Begleiter! Ausgabe: 29, Sommer 2018


Füße, Beine, Sonnenschutz 3 Tipps der Saison Fußpilz und schwere Beine sind unangenehme Nebenerscheinungen des Sommers. Was Sie dagegen tun können und wie Sie nach einem kurzen Wasseraufenthalt nicht sofort wieder Sonnenschutz nachschmieren müssen, erfahren Sie hier. frisches Handtuch verwenden und vor allem auch wieder waschen müssen, verwenden Sie zum Abtrocknen Ihrer Füße eine Küchenrolle.

Sonne – Handtuch

Wenn Sie Fußpilz haben, können Sie ihn von Mensch zu Mensch übertragen.

Fußpilz Wenn Sie Fußpilz haben, können Sie ihn über die sogenannten Pilzsporen von Mensch zu Mensch übertragen. Pilzsporen finden Sie in Ihren Socken, Strümpfen, Schuhen und in der Dusche. Sie können nicht nur andere damit anstecken, sondern auch sich selbst immer wieder. Deswegen muss man bei Fußpilz mehrere Dinge beachten, um ihn auch wieder loszubekommen: Behandlung ausreichend lange durchführen, Schuhe desinfizieren, Socken/ Strümpfe bei 90° Celsius waschen oder mit Spezialwaschmittel behandeln. Fragen Sie dazu Ihre/n ApothekerIn. Damit Sie nicht über Wochen täglich ein news santé * Gesundheitsmagazin * www.teamsante.at

Um zu vermeiden, dass Sie nach einem kurzen Wasseraufenthalt sofort wieder nachschmieren müssen, tupfen Sie sich mit dem Handtuch nur ab oder lassen Sie sich an der Luft trocknen. Achtung vor allem bei Kindern: Hier ist‘s von den Müttern oft gut gemeint, die Kinder richtig „abzurippeln“, um ihnen Wärme zu verschaffen. Auf diese Art und Weise wird aber sofort das gesamte Sonnenschutzmittel heruntergerieben.

Venen

Tupfen Sie ihr Kind mit dem Handtuch nur ab, oder lassen Sie es an der Luft trocknen.

Lagern Sie die Füße hoch, stehen Sie auf und gehen Sie herum. Wippen Sie von den Zehenspitzen auf die Fersen und umgekehrt. Machen Sie Kneipp-Wechselduschen, um die Durchblutung anzuregen und bewegen Sie sich regelmäßig. Gerade im Sommer bietet sich Schwimmen an, das für die Venen ideal ist. Achten Sie auf ballaststoffreiche Nahrung mit Obst und Gemüse und vermeden Sie Zucker, Salz, Alkohol und Kaffee. Dafür sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Dies wirkt dem Eindicken des Blutes entgegen. Extrakte aus dem Roten Weinlaub lindern die Beschwerden und halten die Venen gesund. p

Machen Sie Kneipp-Wechselduschen, um die Durchblutung anzuregen.

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Volksweisheiten auf dem Prüfstand:

Weniger glauben – mehr wissen! 3 Gesundheitsmythen #7 Pro Tag zwei Liter Wasser trinken Es ist richtig, dass der Mensch ausreichend Flüssigkeit braucht. Er muss aber nicht zwangsläufig zwei Liter in Form von Wasser trinken. Auch Obst, Gemüse und Milchprodukte enthalten Flüssigkeit. Außerdem hängt der Flüssigkeitsbedarf von vielen Faktoren ab, etwa wie heiß es ist, wie viel der Mensch wiegt und ob man sich körperlich stark anstrengt. Pauschal eine Menge von zwei Litern zu empfehlen, ist wenig sinnvoll. Zu viel Wasser kann dem Körper auch schaden. Wer ein normales Durstgefühl hat, nimmt automatisch genug Flüssigkeit zu sich.

#8 Kaffee trocknet den Körper aus Nein, Kaffee entzieht dem Körper kein Wasser. Koffein wirkt allerdings harntreibend: Wer viel Kaffee trinkt, muss also öfter die Toilette aufsuchen. Das bedeutet aber nicht, dass er dabei mehr Flüssigkeit verliert, als er mit dem Bürokaffee aufgenommen hat.

#9 Nase hochziehen ist gefährlich Im Volksmund heißt es häufig, Schleim durch die Nase hochzuziehen sei nicht nur unhöflich und unappetitlich, sondern zudem auch gefährlich, da der Schleim sich in den Nasennebenhöhlen Zu viel Wasser kann dem Körper auch schaden. Wer ein normales Durstgefühl hat, nimmt automatisch genug Flüssigkeit zu sich.

einniste. Mediziner Carsten Lekutat widerlegt diese Behauptung ganz klar: Nicht das Hochziehen des Schleims, sondern zu kräftiges Schnäuzen birgt Gefahren. Denn der dabei entstehende Druck leitet den Schleim aus der Nase im schlimmsten Fall in die Nebenhöhlen oder durch einen Kanal im Nasen-Rachen-Raum ins Mittelohr. Auch wenn das Naseputzen wohl manierlicher ist, gesünder ist es nicht. p

Nein, Kaffee entzieht dem Körper kein Wasser. Koffein wirkt allerdings harntreibend: Wer viel Kaffee trinkt, muss also öfter die Toilette aufsuchen.

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Mehr Gesundheitsmythen finden Sie auf unserer Facebook-Seite! Ausgabe: 29, Sommer 2018


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TomatenKeftédes 3 Schlaue Rezepte Griechische Fleischlaberl einmal anders, aber um nichts weniger köstlich! Die griechische Küche ist bekannt für ihre Bodenständigkeit und ihren beherzten Einsatz von Olivenöl. Sonnengereiftes Gemüse, Meeresfrüchte und Fisch, frische Kräuter und Gewürze prägen den typisch herzhaften, aromatischen Geschmack. Natürlich dürfen auch Feta sowie Schaf- und Ziegenfleisch, meist im Ofen gekocht und lauwarm mit Weißbrot genossen, nicht fehlen. Keftédes beispielsweise sind auf fast jeder griechischen Speisekarte zu finden.

Eine Idee, viele Namen Keftédes, Hackfleischbällchen, Köfte, faschierte Laibchen, Cevapcici, Frikadellen, Bouletten – viele Namen für eine Idee: Faschiertes in Kugel- oder Laibchenform zu bringen und in der Pfanne zu braten. Die typisch griechischen Keftédes werden traditionellerweise mit Faschiertem aus Lamm hergestellt, manchmal auch aus Rindfleisch. In unserem heutigen Rezept lassen wir das Fleisch einmal weg und

Zutaten für 2 Portionen:

hlings+ 300 g Cocktailtomaten + 1 Stück Frü leinert) zwiebel (grüne und weiße Teile fein zerk Pfefferminze 1 Esslöffel Wasser + 1 Esslöffel frische 4 Esslöffel + 1/4 Teelöffel Oregano getrocknet + oder Weizenvollkornmehl + 25 g Pecorino Parmesan + Salz + Pfeffer

Tzatziki:

he + 60 ml Naturjoghurt + 1 Knoblauchze 1/4 Esslöffel Olivenöl + 1/4 Esslöffel Rotweinessig + 1/2 Esslöffel fein gehackte Dille + 3/4 Esslöffel Zitronensaft + Salz + Pfeffer

Zubereitung:

kblech mit Den Ofen auf 200°C vorheizen. Ein Bac taten in eine Backpapier belegen. Alle Keftédes-Zu große Schüssel geben. Die Tomaten mit den Händen zerdrücken und

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verwenden stattdessen Tomaten und Pecorino oder Parmesan. p Quelle: www.ichkoche.at

das Ganze so lange kneten, bis eine dicke, klebrige Mischung entstanden ist. (Bei Bedarf mehr Mehl oder Wasser zugeben). Aus dem Mix etwa 6 golfballgroße n Kugeln formen, auf das Backblech lege und ein wenig flachdrücken. ken, Die Keftédes 10 Minuten im Ofen bac uten dann wenden und weitere 13 bis 15 Min innen backen, bis sie außen gut gebräunt und i fest sind. Alle Zutaten für das Tzatzik verrühren und dieses zu den Tomaten Keftédes reichen. Mehr Infos finden Sie auf der Seite unseres om Kooperationspartners www.mitohnekochen.c und auf teamsante.at

Ausgabe: 29, Sommer 2018


Unser liebstes Gemüse:

Paradiesapfel Paradeiser 3 Aus der Apothekerlade Die Bezeichnung Tomate erhielt die Paradeiser erst im 19. Jahrhundert, abgeleitet vom Aztekischen xitomatl. Eine Frucht, viele Namen. In Ostösterreich kämpft man darum, dass der Paradeiser ein Paradeiser bleiben möge und nicht von der Tomate, wie sie in Westösterreich und in Deutschland heißt, verdrängt wird.

Goldapfel Der italienische „Pomodoro“ bedeutet übersetzt „Goldapfel“ und ist in der Tat eine der wichtigsten Gemüsesorten, die die Küche kennt. Ihr Ursprung liegt in Südamerika. Im 16. Jahrhundert wurde sie in Europa heimisch, aber erst nach dem 2. Weltkrieg erlangte sie in Österreich die Bedeu-

tung, die sie heute hat. 28 Kilogramm Paradeiser essen Frau und Herr ÖsterreicherIn heute pro Jahr. Damit steht die Frucht im Gemüse-Ranking an erster Stelle. Kein Wunder, wenn man sich die Rezepte anschaut: Wenig Speisen kommen ohne sie aus, denn ihre Einsetzbarkeit ist vielseitig. Ob roh im Salat, gekocht als Sauce, gegrillt oder getrocknet als Antipasti – der Paradeiser passt zu (fast) allem.

Gesund und kalorienarm Und gesund ist er auch noch. 100 Gramm enthalten etwa zwölf Kalorien, der Fettanteil ist verschwindend gering. Ne-

Die Fleisch-Tomate „Gigantomo“ ist die größte Tomate der Welt.

ben dem für den Körper so wichtigen Kalium zur Eiweißherstellung und Verwertung von Kohlenhydraten enthält die Tomate auch noch Natrium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Phosphor. Einzig Menschen mit Histaminintoleranz sollten die köstlichen Früchte meiden, denn ein Kilogramm enthält etwa 20 Milligramm Histamin.

Foto: Wikipedia

Raus aus dem Kühlschrank

Die Tomatina ist ein Fest, zu dem Tausende aus aller Welt herbeiströmen; überreife Tomaten werden in einer Schlacht durch die Straßen geworfen. Es findet in der letzten Augustwoche in Buñol, Valencia statt.

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Paradeiser sollten keinesfalls im Kühlschrank gelagert werden, da bei Temperaturen unter 12° Celsius bestimmte Geschmacksstoffe nicht mehr gebildet werden. Auch die Haltbarkeit sinkt und die Frucht verliert bei zu kühler Lagerung ihre Textur. Übrigens ist die Tomate auch noch genießbar, wenn sie weich und schrumpelig ist. Gerade zum Verkochen eignet sie sich dann wunderbar. p 09


Franz Zeller 3 Krimi

Der Tote im Pool Teil 4

Liebe Leserinnen und liebe Leser! Im 3. Teil haben Chefinspektorin Breitling und ihr Assistent Slavic Conny Sonnenfels, die lustige Witwe des Mordopfers, zum Mordfall befragt, aber die scheint an der Aufklärung des Verbrechens nicht besonders interessiert zu sein. Außerdem

hat Slavic über Marc Lahnsteiner herausgefunden, dass er Versicherungsmakler ist – und dabei erstaunlich vermögend. Hat er geerbt oder ist er sehr erfolgreich? Unklar auch, weshalb Breitling Slavic immer seltener verbal züchtigen möchte …

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim letzten Teil unseres BreitlingKrimis! Ihr Mag. pharm. Thomas Kunauer, Geschäftsführer von team santé 10

„Was heißt, du hast jetzt keine Zeit mehr?“, fauchte Nicole Breitling ins Telefon. „Als Abteilungssekretärin hast du kein Privatleben, Miriam.“ Danach setzte der Verstand der Chefinspektorin aus. „Hab ich mich verhört, oder hast du wirklich gesagt, dass du jetzt mit Dr. Weißmann essen gehst?“ Wortlos legte sie auf. Dieser Schuft von Weißmann, dieses Ekel in Weiß, dieser Medizin-Gigolo verführte doch tatsächlich die busenlose Miriam, die selbst für ein Magermodel zu wenig auf den Hüften hatte. Und sie dumme Gans hatte gedacht, er hätte wirklich Interesse an ihr, Nicole Breitling, dabei machte sich der Weißkittel einen Sport daraus, Frauen abzuschleppen. Hätte sie in diesem Augenblick dürfen, wonach sie sich fühlte: Weißmann hätte sich selbst nicht sezieren mögen. „Da.“ Slavik hielt ihr Mannerschnitten hin. Wortlos brach sie sich vier Stück davon ab und schob sie gierig in den Mund. „Danke“, murmelte sie nur und kramte nach dem Schlüssel für die Wohnung von Sonnenfels. „Der Weißmann hat übrigens einen abgebrochenen Fingernagel in der Leiche gefunden. Sobald er weiß, ob männlich oder weiblich, meldet er sich“, gab sie den erfreulicheren Teil des Telefonats wieder. Drei Stockwerke später keuchte Breitling wie ein Dampfross. Aber trotz der Atemnot musste sie sich auf das Durchsuchen der Wohnung des Toten konzentrieren, den sie vor kurzer Zeit in seinem Kärntner Urlaubsdomizil stranguliert im Pool gefunden hatten. „Na bumm“, sagte sie nur, als sie die hohe Tür öffneten. Slavik stieg vorsichtig über eine Dose mit der

Dieser Schuft von Weißmann, dieses Ekel in Weiß, dieser Medizin-Gigolo verführte doch tatsächlich die busenlose Miriam.

Aufschrift Essigsaure Tonerde. Wo auch immer sie hin blickten, lagen Papiere am Boden. Der Einbrecher musste sehr in Eile gewesen sein, sonst hätte er nicht dieses Chaos angerichtet. Oder hatte verzweifelt nach etwas gesucht. Wie im Haus in Kärnten, wo es ähnlich ausgesehen hatte. „Da war einer schneller als wir.“ Breitling durchkämmte einige Räume, zog Bücher aus dem Regal im Arbeitszimmer, aber nirgends war etwas zu finden, was sie weitergebracht hätte. Auch Slavik kam mit hängenden Schultern zurück. Sie war jetzt mehrfach grantig: wegen Weißmann, wegen dem Chaos und weil sie Hunger hatte. Erschöpft räumte sie einen großen Polster beiseite und ließ sich in eine tiefe Ledercouch fallen, schrie jedoch sofort auf, weil sie auf etwas Hartem zu sitzen kam. Sie zog ein Handy unter ihrem Gesäß hervor. So fett konnte sie also noch nicht sein, dass sie nichts gespürt Ausgabe: 29, Sommer 2018


3 Gewinner Die Gewinnerin vom letzten Gewinnspiel des ApothekenKrimis ist:

Tödliches Rendevouz: Irmtraud G. 1140 Wien hätte unter ihren Rundungen. „Kann es sein, dass Ihnen ein Fingernagel Slavik nahm ihr das Gerät sofort ab. „Das eingerissen ist? Und dass Sie die Wunde könnte das Handy von Peter Sonnenfels sein. mit Johanniskrautöl versorgt haben?“ SlaWir haben in Kärnten keines gefunden.“ vik wartete keine Antwort ab. „Wir könWenig später steckte es an einem Ladekabel. nen Ihnen den Fingernagel vor Gericht zuDer Inhalt ließ sich auch ohne Code für die rückgeben.“ SIM-Karte lesen, weil Sonnenfels es nicht „Was Sie für einen Blödsinn reden“, murmit einem PIN geschützt hatte. melte Lahnsteiner. Breitling zog das Sie brauchten nicht lange durch die WhatsHandy von Sonnenfels hervor. UnglaubApp-Nachrichten scrollen, und beider Gelich schnell wandte sich der Mann zur Tür. sichter leuchteten auf. „Bingo“, sagte Slavik Aber noch schneller drückte Breitling auf nur und ging Richtung Ausgang. die Zentralverriegelung und hatte LahnAuf der Fahrt zurück in den Wienerwald steiner auch schon mit Handschellen ans klingelte Breitlings Handy erneut. Als sie Lenkrad gefesselt. „Weißmann“ auf dem Display las, gab sie „Ihre Frau hatte also die Aufgabe, Conny es Slavik. Der nickte zu den Ausführungen Sonnenfels aus Kärnten wegzulocken. Sades Mediziners nur. „Keine Ahnung, wo die gen Sie uns einfach, warum Sie Sonnenfels Chefinspektorin ist“, sagte er schließlich. stranguliert haben.“ „Ich glaube, diese Nymphe treibt es gerade „Er wollte sein Geld zurück, das ich mit mit dem Hauptverdächtigen.“ Wortlos gab Investitionen in Bitcoins verspekuliert er Breitling das Handy zurück. habe. Ich hatte gedacht, ich Sie grinste über beide mach den Ur-Reibach Ohren. und gebe alles zuEs dämmerte bereits, rück. Dann sind die als sie das Anwesen Kurse gepurzelt, auf der Lahnsteiners erein Drittel.“ reichten. Dezent park„Verstehe“, sagte Slaten sie mit Blick auf die vik, „das Modell hatGarage. Eine Viertelstunde ten sie auch den ZahnärzSlavik hielt ihr Mannerschnitten hin. Wortlos brach sie sich vier Stück davon ab und später bog Marc Lahnten angeboten, von denen schob sie gierig in den Mund. steiner auf sein Grundstück ich so viele Visitenkarein. „Los geht’s“, sagte Breitling. Noch beten gefunden habe. Aber bei denen war es vor Lahnsteiner aussteigen konnte, stieg die Schwarzgeld. Die haben sich wohl weniger Chefinspektorin auf den Beifahrersitz, Slavik laut beschwert.“ setzte sich in den Fonds. „Warum tragen Sie Lahnsteiner nickte. Breitling hob die ofeigentlich Handschuhe?“, fragte er mit Blick fene Hand in Richtung Slavik. Der schlug auf Lahnsteiners Hände. „Ein Ekzem“, antmit einem lauten Klatschen ein. Was für wortete der Versicherungsmakler kurz. ein sympathischer Kerl, dachte sie. p news santé * Gesundheitsmagazin * www.teamsante.at

3 Gewinnspiel Haben Sie Teil 4 des team santé-Krimis aufmerksam gelesen? Dann können Sie bestimmt die Gewinnfrage beantworten: Wogegen hilft essigsaure Tonerde? Ihre Antwort schicken Sie bitte mit dem Betreff „Krimi-Gewinnspiel“ per E-Mail an: zentrale@teamsante.at oder per Fax an: 04352-36166 66. Zu gewinnen gibt es spannende Krimis: „Sterben ist das Letzte“ Franz Zeller „Bubbelmuck und der Wettermacher“ Franz Zeller „In Unterzahl“ Eva und Moritz Sommer = Bibiane Presenhuber und Franz Zeller Einsendeschluss: 30. Juni 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar abgelöst werden.


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Ausgabe: 29, Sommer 2018


Great Place to Work:

team santé apotheken sind „Beste Arbeitgeber 2018“ 3 Backstage Die team santé apotheken haben nicht nur bei Kundinnen und Kunden top Werte, sie werden auch von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hochgeschätzt. ein gemeinsames Verständnis dafür, wie die KundInnen in team santé apotheken optimal betreut werden.

Auf dem richtigen Weg

Die ChefInnen freuen sich! Vlnr.: Mag. pharm. Nikolai Wenkoff, Mag. pharm. Christina Fischill, Mag. Anton Henckel-Donnersmarck, Mag. pharm. Christa Wenkoff, Mag. Harald Markut, Doris Palz, Managing Director von Great Place to Work®, Mag. pharm. Thomas Kunauer, Mag. pharm. Georg Fischill, Mag. pharm. Wolfgang Fischill und Dr. Klaus Schirmer

Jährlich zeichnet das 2002 in damals allen 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eingeführte unabhängige und international tätige Forschungsund Beratungsnetzwerk Great Place to Work® die herausragendsten ArbeitgeberInnen aus.

Hervorragende Arbeitsplatzkultur Gekürt werden jene Unternehmen aus Österreich, die durch ihre hervorragende Arbeitsplatzkultur und ihr mitarbeiterorientiertes Engagement von ihren Mitarbeitenden als news santé * Gesundheitsmagazin * www.teamsante.at

„Beste Arbeitgeber“ bewertet wurden. Die team santé apotheken erreichten in der Kategorie Medium (50 bis 250 MitarbeiterInnen) den 5. Platz.

Anonyme MitarbeiterInnenbefragung Die Wahl des besten Arbeitgebers erfolgt anonym durch eine Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Auszeichnung ist damit Beleg für die hohe Zufriedenheit der MitarbeiterInnen in den team santé apotheken. Die Einbindung des Teams bei der Weiterentwicklung des Unternehmens schafft

Das positive Feedback, das wir laufend von unseren KundInnen bekommen, motiviert unsere MitarbeiterInnen und trägt damit auch zu deren Zufriedenheit bei. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere Mitarbeiter sind ein zentraler Faktor für den Erfolg, daher ist es uns sehr wichtig, dass wir ein Great Place to Work sind!“, zeigt sich Thomas Kunauer, Geschäftsführer von team santé, sehr erfreut über die Auszeichnung.

Motiviert weiterarbeiten Das Resultat der Befragung stimmt natürlich froh. Für eine positive Weiterentwicklung ist es wichtig, jene Punkte rechtzeitig zu erkennen, die man verbessern kann. Mit den Ergebnissen der Befragung können die team santé apotheken nun gezielt an der Unternehmenskultur weiterarbeiten, um den Erfolg der Apotheken zu sichern. Denn es wird immer wichtiger, gute und motivierte MitarbeiterInnen zu finden – die Auszeichnung zum „Besten Arbeitgeber 2018“ wird dabei helfen. p 13


NACHGEFRAGT:

Leserinnen und Leser fragen nach: Wir freuen uns über Ihre Einsendung unter: leserforum@teamsante.at

3 Leserforum Jelena U.: Jedes Jahr dasselbe Problem: Sobald ich meine Sommerschuhe – auch die vom Vorjahr – anziehe, bekomme ich Blasen.

Mag. pharm. Elke Aschbacher-Weinhandl von der team santé apotheke hausmannstätten antwortet:

Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie am besten nicht zu kaltes Mineralwasser mit ätherischen Ölen wie z. B. Zitrone, oder lauwarme Tees etwa aus Salbei oder Pfefferminz.

Bernhard E.: Ich leide im Sommer extrem unter der Hitze im Büro, das keine Klimaanlage hat. Haben Sie einen Tipp?

PKA Sylvia Moder von der team santé apotheke hausmannstätten antwortet: Lieber Herr E., zunächst einmal: Sehen Sie es positiv, dass Sie im Büro keine Klimaanlage haben! So leiden Sie nicht unter, zum Teil extremen, Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen – und das schont Ihren Kreislauf. Stellen Sie sich einen Mini-Ventilator auf den Tisch und holen sich so die kühle Brise, die Sie brauchen. Seien Sie aber mit der Zugluft vorsichtig. Das Wichtigste: Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie am besten nicht zu kaltes Mineralwasser mit ätherischen Ölen wie z. B. Zitrone, oder lauwarme Tees etwa aus Salbei oder Pfefferminz. Ein wunder14

bares Kühlmittel sind kalte Kompressen mit z. B. Pfefferminzöl in den Nacken oder auf die Handgelenke gelegt. Ein Roll-On mit Pfefferminzöl sorgt für Erfrischung.

Liebe Frau U., damit Blasen gar nicht erst entstehen, tragen Sie einen AntiBlasen-Stick auf. Dieser schützt die Haut und beugt unangenehmen Blasen vor. Wenn sich die Blase bereits gebildet hat, kleben Sie ein Blasenpflaster darauf, damit lässt sich der Heilungsprozess beschleunigen. Der Grund ist, dass Blasenpflaster Hydrokolloid-Technologie enthalten, was für optimale Wundheilung sorgt. Das Pflaster lindert den Schmerz und Druck sofort und schützt die Wunde vor Bakterien und Schmutz, vor der Reibung am Schuh und ist außerdem wasserfest. p

Damit Blasen gar nicht erst entstehen, tragen Sie einen Anti-Blasen-Stick auf.

Ausgabe: 29, Sommer 2018


TEIL 9: Pharmazie im 20. Jahrhundert

Rasante Entwicklungen 3 Geschichte der Pharmazie Im 20. Jahrhundert wurden unter anderem wichtige Heilseren entwickelt, das Vorhandensein von Vitaminen bewiesen und das Penicillin entdeckt. Foto: Wikipedia

in der Industriegesellschaft ein empfindlicher Kostenfaktor. So wurden Heilseren etwa gegen Diphterie und Immunisierungen gegen Typhus und Kinderlähmung entwickelt.

Penicillin und Antibabypille

1928 entdeckte Alexander Fleming durch einen Zufall Penicillin.

Morphin und Codein Im 19. Jahrhundert hatte die Industrie im Zuge der Entschlüsselung organischer Verbindungen begonnen, chemische und pharmazeutische Synthetika herzustellen. Die Fortschritte der synthetischen Chemie machten Molekularumbauten möglich, die eine scheinbar grenzenlose Flut neuer Medikamente hervorbrachten. Damit änderte sich auch die herkömmliche Rolle des Apothekers.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Vorhandensein von Vitaminen definitiv bewiesen. 1928 entdeckte Alexander Fleming durch einen Zufall Penicillin. Heute zählen Antibiotika zu den weltweit am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Außerdem führten neue Erkenntnisse über (Sexual-)Hormone zur Entwicklung der Antibabypille – und damit zu mehr sexueller Selbstbestimmung der Frau.

Berufsbild ApothekerIn Im Laufe des 20. Jahrhunderts änderten sich Ausbildung und Berufsbild des Apothekers erheblich.

news santé * Gesundheitsmagazin * www.teamsante.at

Waren in den 1920er Jahren allgemeine Rezeptierkenntnisse noch für 80 Prozent der in amerikanischen Apotheken vorgelegten Rezepte nötig, so betrug der Anteil in den 1940er Jahren nur noch 26 Prozent. Bereits 1971 enthielt nur noch maximal 1 Prozent aller Rezepte zwei oder mehr Wirkstoffe.

Neuer Verantwortungsbereich Heute liegt es in der Verantwortung der Apothekerin und des Apothekers, KundInnen professionell und umfassend zu beraten, individuelle Empfehlungen auszusprechen und nicht zuletzt vor Nebenwirkungen und Kontraindikationen zu warnen – ein weites Feld angesichts der Vielzahl an immer neuen Medikamenten. p

Entwicklung von Heilseren Nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Suche nach neuen Medikamenten zur Krankheitsbekämpfung, aber auch zur Hebung des Wohlbefindens und zur Lebensverlängerung im 20. Jahrhundert intensiviert. Denn die Gesunderhaltung der Arbeitskraft ist

Heute liegt es in der Verantwortung der Apothekerin und des Apothekers, KundInnen professionell und umfassend zu beraten.

Die Suche nach neuen Medikamenten zur Krankheitsbekämpfung wurde zur Lebensverlängerung und aus wirtschaftlichen Gründen im 20. Jahrhundert intensiviert.

Tipp: David L. Cowen und William H. Helfand: Die Geschichte der Pharmazie in Kunst und Kultur. Ende der Serie. 15


entgeltliche Einschaltung

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Mehr sehen, mehr erleben. 3 Wussten Sie ... dass Reisen schlau macht?

Die Elefanten des Songkran Festivals in Thailand.

Junge Frau aus Rajasthan.

Reisfelder in Yenbai,Vietnam.

Eine Studie in Großbritannien hat ergeben, dass Reisen die Intelligenz fördert. Demnach sind Kinder mit Reise-

erfahrung konzentrierter und besser in der Schule, da gleich zwei wichtige emotionale Systeme des Gehirns auf

einer Reise aktiviert werden. William W. Maddux, Professor für Organisationsmanagement bei INSEAD, The Business School for the World, fand heraus, dass Leute, die im Ausland studieren, sich schneller an neue Kulturen anpassen und auch rascher bereit sind, die Sichtweisen anderer Kulturen nachzuvollziehen. Lassen wir uns also auf neue Eindrücke und Erlebnisse beim Reisen ein, verändert das auch unser Weltbild – was wiederum zur Folge hat, dass wir dadurch kreativer an Aufgabenstellungen herangehen und fähig sind, ganz neue Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Reisen macht also nicht nur glücklich, sondern auch schlau. p

größter altrömiStrom scher SüdameAdeliger rikas

Getreidegroßspeicher

kalter Niederschlag

Halbedelstein

6 eingelegtes Gewürz

7

hinweisendes Fürwort

Bamberger Domherr (11. Jh.)

Quelle: www.geo.de

Gerbflüssigkeit

2

nordischer Kriegsgott

1

internationales Notrufzeichen

1

Ausdruck d. Überraschung

Lebensgemeinschaft

ein Verhältniswort

glänzendes Atlasgewebe

3

4

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lateinisch: damit

4

Gefäß, Topf (ugs.)

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Fluss durch Frankreich

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Zierstrauch

Authentizität

raetselstunde.com

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Die Auflösungen finden Sie unter: teamsante.at Scannen und die Lösung erfahren. 17


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Ausgabe: 29, Sommer 2018


Mag. pharm. Dr. Klaus Schirmer

apotheke

d n a L s e Schaukelnd

für kids Ohrenschutz beim Schwimmen

3 Kinderseite Reisen macht Spaß, aber Reisekrankheiten lassen einen die Freude daran verlieren. Was tun bei Seekrankheit? Und gibt es auch eine Landkrankheit? Seekrankheit kennt jede und jeder. Wenn schon nicht aus eigener Erfahrung, dann von anderen: Das Schiff schaukelt, der Mensch wird grün im Gesicht, rennt und erbricht sich über die Reling. Der Grund ist, dass manche Leute empfindlich darauf reagieren, wenn sie die optischen Eindrücke nicht mit dem Gleichgewichtssinn in Einklang bringen können. Wenn sie also unter Deck sind und nicht sehen, dass das Schiff schwankt, es aber spüren.

Hilfe, der Boden fängt an zu schwanken Soviel zur Seekrankheit. Aber wer bitte kennt das: Am Schiff ist alles okay, dir geht es gut, du lachst, spielst, isst. Dann gehst du an Land und hast plötzlich das Gefühl, als würde der Boden unter dir schwanken, als stündest du auf einem Ruderboot am offenen Meer! Diese äußerst beunruhigende Erfahrung nennt sich Landkrankheit und tritt manchmal nach einer Schiffsreise auf. Der Körper hat sich bei dieser so an das Schaukeln gewöhnt, dass der Gleichge-

Leg mir auch noch ein Würstel drauf!

Nein, das letzte gehört mir!

Du bist gemein!

wichtssinn glaubt, man sei immer noch auf dem Schiff, und damit Schwindelgefühle verursacht.

In die Ferne schauen, Ingwer kauen Was kannst du nun bei Seeoder Landkrankheit tun? Wenn dir auf See schlecht wird, dann geh an Deck und fixiere einen Punkt am Horizont. Konzentriere dich auf keinen Fall auf einen Gegenstand, der sich mit dem Schiff bewegt, also etwa auf dein Handy. Lieber aus dem Fenster schauen. Dasselbe gilt übrigens auch, wenn dir beim Autofahren schlecht wird. Ein heißer Tipp: Reisekaugummi aus der Apotheke oder an einem Stück Ingwer kauen. Der ist zwar scharf, hilft aber gegen Erbrechen. Bei der Landkrankheit musst du Geduld beweisen. In die Ferne schauen, Kaugummi kauen, Eis essen und warten, bis sich der Körper wieder an den festen Untergrund gewöhnt hat. p

Die Gelsen sind noch gemeiner!

Das juckt.

Ob im Planschbecken oder im Meer: Sobald die Ohren über längere Zeit im Wasser sind, weicht die Haut auf und der natürliche Fettschutz Ohrenschmalz wird ausgewaschen. Ohne diese Schutzfunktion haben es Bakterien und Pilze leicht, in winzigste Wunden einzudringen. Durch die Wärme vermehren sich die Erreger blitzschnell und können zu einer Ohreninfektion führen. Abhilfe schaffen weiche Ohrenstöpseln, die nach dem Baden ins Ohr geschoben werden, um das Wasser aufzusaugen. Um das Eindringen von Wasser in den Gehörgang zu vermeiden, bieten sich speziell für Kinder, die zu Ohreninfektionen neigen, formbare Silikonstöpseln an. Auf jeden Fall sollten Sie nach jedem Wasserbad die Ohren gut mit einem Handtuch abtrocknen. Dafür krieg ich jetzt das letzte Würstel!

Ich hab eine Idee!

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IMPRESSUM: Medieninhaber & Herausgeber: tsz GmbH, Vordergmitsch 38, 9400 Wolfsberg AUSTRIA Redaktion: team santé – Abteilung Kommunikation | Agentur: DIETER LEBISCH DESIGN, dl@d-regulation.com Texte, wenn nicht anders angegeben: Nicole Mahal, Fotos: fotolia.com, wikipedia.org | Druck: Printed in Austria. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Diese muss nicht mit der offiziellen Position von team santé übereinstimmen. Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: GF von team santé: Mag. pharm. Thomas Kunauer. Grundlegende Richtung (Blattlinie): Die 4-mal jährlich erscheinende Zeitschrift „news santé“ versteht sich nicht nur als internes Branchenmedium der tsz GmbH. Kunden, Ärzte, Apotheker, Pharmaindustrie, Gesundheitsbehörden, Sozialversicherungsträger und Fachmedien sollen sich in der Themenauswahl und -aufbereitung ebenso wiederfinden wie die an gesundheitspolitischen Fragen interessierte breite Öffentlichkeit aller Gender- und Altersgruppen.

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3 TV-tipp santé ORF 2: Bewusst gesund, jeden Samstag, 17:05 Uhr 3sat: nano, Montag bis Freitag, 18:30 Uhr

3 Online-tipp santé www.derstandard.at/Gesundheit Gesundheitsseite im Standard.at www.gesundheit.gv.at Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs www.kinderjugendgesundheit.at Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit

3 Radio-tipp santé Ö1: Radiodoktor – Medizin und Gesundheit jeden Montag, 14:05 Uhr

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Gesundheitszeitung news santé Sommerausgabe 2018  
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