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Team & Themenfolder Allgemein Bildende Hรถhere Schulen


Alle Texte und inhaltlichten Ideen für die Kandidatur wurden von den Kandidatinnen und Kandidaten des Teams Infinte Horizon verfasst. Layout & Design: Simon Naschberger Grafik: Josef Oberngruber Fotos: Dominik Abolis


Liebe Schülervertreterin lieber Schülervertreter, Vor allem in den letzten Jahren ist bildungspolitisch so einiges passiert. Vieles konnte durch konstruktives Handeln zum Besseren verändert werden. Wir sind bestrebt, diese erfolgreiche Arbeit weiterzuführen und auf ein wertvolles Fundament aufzubauen. Besonders wichtig ist uns dabei die Partizipation eines jeden einzelnen. Die landesweiten Schülerparlamente sind ein wertvolles Gremium und ein wesentliches Mittel zur Mitbestimmung. Auf dieses wollen wir uns auch im nächsten Jahr stark fokussieren, um jungen Menschen zu ermöglichen, Demokratie hautnah zu erleben. Auch an den einzelnen Schulen soll es Schülerinnen und Schülern künftig möglich sein, ohne Lehrpersonen und Direktoren über schulspezifische Themen zu diskutieren. Bei all unseren Vorhaben können wir sowohl auf Erfahrungen, als auch auf ein motiviertes und engagiertes Team bauen. Dieses starke Team werdet ihr in diesem Folder näher kennenlernen werdet. Außerdem stellen wir euch hier unsere Ideen und Projekte für das kommende Schuljahr vor. Gemeinsam werden wir alles geben, um dich und deine Interessen im nächsten Jahr bestmöglich zu vertreten.

Nur gemeinsam kann man Berge versetzen und Ozeane überqueren - bist du bereit dafür? Wir sind es!

für das Team

Clara Johannes &


Dein Kandidatenteam


Johannes Schretter

Kandidat zum AHS Landesschulsprecher 12 Wahlpunkte BG/BRG Reutte 17 Jahre johannes.schretter@schuelerunion.at 0680 | 21 87 986 Als Klassensprecher konnte ich bereits erste Erfahrungen als Schülervertreter sammeln. Aber erst seit der Schulsprecherwahl im Oktober weiß ich auch über die facettenreiche Welt der Schülervertretung auf Landes- und Bundesebene Bescheid.

„Wer stets den Kopf senkt, erkennt keinen Horizont!“

Mir ist es wichtig, dieses Wissen weiterzutragen und die Möglichkeiten vollends zu nützen. Die Landesschülervertretung bietet die einzigartige Chance, konstruktive und zukunftsweisende Arbeit für die gesamte Schülerschaft Tirols zu leisten. Mit meinem Team „Infinite Horizon“ möchte ich außerdem zeigen, dass Schülervertretung nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch Spaß machen kann.


MOST Wanted

Modulare Oberstufe jetzt! Seinen eigenen Interessen und Vorlieben nachzugehen, um dort seine ganze Motivation hineinzustecken und Spaß zu haben, ist wohl der Wunsch vieler junger Menschen. Allerdings darf dies nicht nur in der Freizeitgestaltung der Fall sein. Auch im Schulsystem muss es die Möglichkeit geben, individuelle Schwerpunkte zu setzen und seine eigenen Ziele zu verfolgen. Das würde auch Familien mit weniger finanziellen Mitteln die Chance geben, das Potential ihrer Kinder voll auszuschöpfen. Im heutigen Schulsystem kann jedoch von Interessensund Talenteförderung keine Rede sein. Nur vereinzelt gibt es an Tirols Schulen unverbindliche Übungen oder Wahlpflichtfächer, allerdings mit einem sehr geringen Stundenkontingent. Wir sind der Meinung, dass es unbedingt notwendig ist, Talente- und Interessensförderung in das Schulsystem zu integrieren.

Daher fordern wir •

das Modell der Modularen Oberstufe, um ein breit gefächertes und schulautonomes Fachangebot zu garantieren.

In erster Linie sollten Informationen und finanzielle Förderungen gestärkt an die Schulen kommen. Es muss ein Bewusstsein für die individuelle Förderung geschaffen werden. Zudem soll der Austausch mit Schulen gestärkt werden, die dieses System bereits erfolgreich praktizieren, um die Erstellung eines effektiven Fächerkanons zu erleichtern.


Florian Dagn

Kandidat zum stv. AHS Landesschulsprecher

11 Wahlpunkte

BG/BRG Kufstein 16 Jahre florian.dagn@schuelerunion.at Ich kandidiere für die Landesschülervertretung 2014/15, da ich Schülerinnen und Schülern dieses Landes eine Stimme verleihen will.

„Wir leben alle unter dem selben Himmel, aber wir haben nicht alle den selben Horizont.“

In den letzten Jahren hat es immer wieder große Erfolge der Landesschülervertretungen gegeben, sodass es auch meine Motivation ist, etwas zu verändern. Ich habe bemerkt, dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam etwas bewegen können. Mit meinem Team möchte ich vor allem den Schülervertretungen helfen und die Erfahrungen, die wir sammeln durften, weitergeben, um mit der Schülerschaft Tirols das Bestmögliche zu erreichen.


RIGHT from the start!

um gute Vertretungsarbeit zu gewährleisten Wenn uns der Wecker nach neun Wochen Sommerferien wieder fünf Mal pro Woche aus dem Bett klingelt, steht uns schon bald ein erstes Highlight bevor: Die Schulsprecherwahl. Doch in vielen Schulen finden leider noch immer keine verpflichtenden Hearings statt, daher hat die Wahl leider noch immer einen geringen Stellenwert bei der Schülerschaft. Wir sind bestrebt, diesen Umstand zu ändern. Denn sollten Schüler nicht die Möglichkeit haben, ihre zukünftigen Vertreter kennenzulernen und deren Sichtweisen zu kennen? Daher fordern wir: •

ein einheitliches Wahlverfahren inklusive einem verpflichtendem Hearing, um den SchülervertretungsAnwärtern eine Plattform zu bieten, sich vor den Schülern präsentieren zu können. Zudem sollen diese Hearings von der LSV moderiert werden, um alle Schülerinnen und Schüler über die facettenreiche Welt der Schülervertretung aufzuklären.

Wir wollen Effizienz und Kontinuität fördern, daher soll der Tatendrang nach der Wahl auch nicht der Unwissenheit zum Opfer fallen. Auch die Schülerinnen und Schüler sollen wissen wer ihr seid und wer sich für sie stark macht! Ebenso ist es uns ein Anliegen, den neugewählten Schulsprechern den Einstieg in ihr neues Amt zu erleichtern: •

in Form von Startboxen mit vielen relevanten Gesetzestexten, Infos und Tipps und auch mit dem traditionellen Startseminar, dem „Get Ready“ wollen wir den Schülervertretungen von Anfang an Unterstützung auf neutralem Boden bieten.


Maximilan Ribis

Kandidat zum Mitglied der LSV Tirol 10 Wahlpunkte BORG Telfs 17 Jahre max.ribis@schuelerunion.at

„Die Wahrheit ist eben kein Kristall, den man in eine Tasche stecken kann, sondern eine unendliche Flüssigkeit, in die man hineinfällt.“

Mit meinen ersten Tagen als Schülervertreter wurde mir klar, dass man einiges verändern kann. Ob es nun um eine Mikrowelle geht, eine neue Handyregelung oder die Sorge um die Zentralmatura, durch Kooperation der Schulpartner und einigen Diskussionen lassen sich viele Ziele von Schülern erreichen. Die LSV bietet die Möglichkeit tirolweit, Schulpolitik zu betreiben, damit noch mehr Anliegen der Schülerschaft Gehör verschafft werden kann. Es läuft bei weitem nicht alles rund, aber durch hingebungsvolle Arbeit und genügend Motivation kann man so manchen Berg versetzen.


Klasse(n) Kommunikation Reden ist Gold wert

„Kommunikation ist eine Säule der modernen Gesellschaft. Wer nicht miteinander redet, kann nicht urteilen“ die Redebereitschaft zwischen Lehrer- und Schülerschaft ist unabdinglich. Von einer Offenheit im Diskussionsverhalten profitieren beide Seiten. Jedoch scheitert diese Offenheit viel zu oft an mangelnder Gesprächsbereitschaft, sodass viele Dinge aufgrund von Bequemlichkeit gar nicht erst angesprochen werden. Zudem bietet die Schule weder Zeit noch Raum für solche Gespräche. Dabei sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass sich Lehrerinnen und Lehrer klasseninterner Konflikte annehmen und sie aus der Welt schaffen. Nur durch eine funktionierende Kommunikations- und Vertrauensbasis ist dies möglich. Diese Basis sollte zusätzlich genutzt werden, um eine Feedbackkultur in der Schule zu ermöglich. Denn nur durch ehrliches, gegenseitiges Feedback zwischen Lehrkörper und Schülerschaft kann auch die Unterrichtsqualität stetig verbessert werden.

Daher fordern wir •

die Einführung eines Klassenrates, der auf Ansuchen des Schulsprechers einberufen werden kann.

die Einführung eines verpflichtenden, regelmäßig stattfindenden Lehrerfeedbacks auf Grundlage des Konzepts des Landesschulrates. Zudem werden wir als LSV uns dafür einsetzen, die Feedbackkultur an Schulen zu fördern.

Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen sollen Zeit und Raum bekommen, gemeinsam mit einer Mediationsperson Streitigkeiten in einem angemessenen Rahmen während der Schulzeit beizulegen. In einer Anfangsphase sollten Schulen auf freiwilliger Basis mit dem Konzept vertraut gemacht werden. Langfristig sollte das Ziel aber sein, Klassenräte fest im Schulalltag zu verankern, um ein angenehmes Klassenklima das ganze Jahr über zu gewährleisten.


Max Hagenbuchner

Kandidat zum Mitglied der LSV Tirol 9 Wahlpunkte BG/BRG Kufstein 16 Jahre max.hagenbuchner@schuelerunion.at

„Hinter jedem Horizont stecken neue Chancen.“

Zu oft werden Entscheidungen oft über unsere Köpfe hinweg getroffen. Ich möchte mich engagieren und uns vor Verantwortlichen des Bildungssystems Gehör verschaffen. Ich möchte mit meiner Arbeit in der Landesschülervertretung allen Schulen den Weg für eine erfolgreiche Arbeit der Schülervertretung ebnen. Denn nirgends ist die SV Arbeit wichtiger als direkt an den Schulen. Wir sollten alle gemeinsam an einem Strang ziehen, uns ergänzen und austauschen, das ist nur durch die Organisation der Landesschülervertretung möglich.


Von SV für SV

weil gemeinsam alles einfacher ist Für uns Schülervertreterinnen und Schülervertreter ist es oft sehr schwer einzuschätzen, welche Projekte an unseren Schulen realisierbar sind. Oft scheitern Aktionen, weil keine Möglichkeiten für die Umsetzung gefunden werden. Dabei vergessen wir oft, dass wir mit diesen Schwierigkeiten nicht alleine sind. Durch eine bessere Kommunikation zwischen den einzelnen Schülervertretungen wäre es möglich, Erfahrungen auszutauschen und auf Erfahrungswerte anderer zurückzugreifen. Ermöglichen soll dies •

ein Onlineforum für Schülervertreter, in welchen man auf Projektreflexionen und Portfolios von Aktionen anderer Schulen zugreifen kann. Dies würde auch eine soziale Vernetzung und gemeinsame Projekte ermöglichen.

Es soll aber nicht nur ein Ort sein, um sich anhand von Berichten über frühere Projekte zu informieren. Es soll auch ein Forum sein, in welchem sich die Schülervertretungen gegenseitig bei laufenden Projekten unterstützen können. Um einen Anreiz zu bieten, eigene Projekte und das Konzept der Umsetzung in diesem Forum zu veröffentlichen, werden die besten Aktionen am Ende des Schuljahres von der Landesschülervertretung prämiert.


Patrizia Buemberger

Kandidatin zum Mitglied der LSV Tirol 8 Wahlpunkte Kath. ORG barmherzige Schwestern Innsbruck 17 Jahre patrizia.buemberger@schuelerunion.at Weil ich mich engagieren und die LSV im Land Tirol bei der Vertretung eurer Interessen und Anliegen tatkräftig unterstützen möchte.

„Just beyond the horizon of the so-called impossible is infinite possibility.“

Ganz besonders bestärkt mich dabei der Zusammen- und Rückhalt meines Teams, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Schülervertreterinnen und Schülervertreter mit seiner Motivation anzustecken und das politische Interesse der Jugendlichen mit viel Einsatz und Engagement auszubauen. Darüber hinaus bieten mir die zahlreichen Seminare eine Möglichkeit mich persönlich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu sammeln und unvergessliche Momente mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Österreich erleben zu dürfen.


Demokratie NEU

aller Guten Dinge sind drei! Momentan ist es so, dass die LSV nur von den Schulsprecherinnen und Schulsprechern jeder Schule im jeweiligen Bundesland gewählt wird. Wenn sich diese nicht mit ihren zwei Vertreterinnen bzw. Vertretern absprechen, verfügen sie über die alleinige Entscheidungsgewalt bei dieser wichtigen Wahl. Sollte es nicht auch hier mehr Demokratie geben, wodurch eine fairere Schülervertretung in Tirol gewährleistet wäre? Eine längst überfällige Veränderung zu unser aller Gunsten wäre die Erweiterung des aktiven Wahlrechtes auf die drei SGA- Mitglieder bei der Wahl der Landesschülervertretung. Ohne das System in seinen Grundzügen zu verkomplizieren, entscheiden drei mal mehr Meinungen, wodurch auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler drei mal besser vertreten werden können.

Daher fordern wir •

die Ausweitung des aktiven Wahlrechts auf die ersten drei Mitglieder des SGA, um allen aktiven Schülervertretern die Möglichkeit zu geben, über ihre Vertretung auf Landesebene mitzuentscheiden.

Da ich selbst stellvertretende Schulsprecherin bin und zwar bei dieser Wahl gewählt werden kann, selber aber nicht mitentscheiden kann, ist es mir ein besonderes Anliegen genau das zumindest in unserem Bundesland umzusetzen und so meinen Teil dazu beitragen das momentane Wahlsystem noch zu verbessern und optimieren.


Sarah Silberberger

Kandidatin zum Mitglied der LSV Tirol 7 Wahlpunkte Kath. ORG barmherzige Schwestern Innsbruck 16 Jahre sarah.silberberger@schuelerunion.at

„Um die Unendlichkeit zu erfahren, genügt ein besonderer Augenblick!“

In dem letzten Jahr habe ich als Schülervertreterin gelernt, dass man mit Engagement und Motivation viel verändern und verbessern kann. Man kann als Landesschülervertretung aber noch viel mehr erreichen, deshalb würde es mir Freude bereiten, auch auf Landesebene zu verändern und zu verbessern. Die größte Freude bereitet mir allerdings, dass wir diesen Weg bis zum Ende und darüber hinaus als Team bestreiten und als Team zusammen helfen. Das ist meine größte Motivation!


Freie Fahrt...

bis zur Matura und darüber hinaus Oft fällt es uns Schülerinnen und Schülern leider schwer, über den Tellerrand hinaus zu blicken, da wir uns auf unsere momentane Situation im Schulalltag versteifen. Ich denke, dass man als Landesschülervertretung genau das vermeiden sollte und immer neue Wege finden muss, etwas für Schülerinnen und Schüler zu tun. Manchmal auch über deren Schulzeit hinaus. So ist es mir und meinem Team ein großes Anliegen, mich für ein Studentinnen und Studenten Ticket in Tirol einzusetzen. Dieses Ticket ist langfristig ebenso wichtig wie das derzeitige Schulplus-Ticket für Schülerschaft und Lehrlinge. Immerhin streben jährlich Hunderte Maturaabsolventen ein Studium an der Universität Innsbruck an, darunter vor allem AHS-Schülerinnen und Schüler ohne spezifische Berufsausbildung. Auch angesichts der viel zu hohen Wohn- und Mietpreise dürfen Studenten nicht noch zusätzlich mit überteue rten Reisekosten belastet werden.

Daher fordern wir • die Einführung eines tirolweiten und preiswerten Freifahrttickets für Studierende, nach Vorbild des SchulPlus Tickets, um noch mehr jungen Menschen leistbare Mobilität zu ihrer Ausbildungsstätte zu ermöglichen. Denn nur mit Weitblick und einem Denken über den Horizont hinaus können wir unser Bildungssystem für alle angenehmer gestalten.


Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl zur LSV 2014/15

12 Pkt. Johannes Schretter

9 Pkt. Max Hagenbuchner

10 Pkt.

11 Pkt. Florian Dagn

Max Ribis

8 Pkt. Patrizia Buemberger

7 Pkt. Sarah Silberberger


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AHS-Folder | Infinite Horizon  

Wir stellen uns und unsere Projekte, Ideen und Forderungen vor.

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