Pfarrblatt Pfarre Parsch, Winter 2019

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STW 11/2019

Martinsfest im November Pater Hermann hoch zu Ross

WINTER 2019


Editorial

Editorial

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Ich denke, dass die Sicherheit eines jeden authentischen Menschen von seiner Zufriedenheit über seine klare innere Haltung kommt. Menschen, welche die Probleme der Zukunft zu lösen vermögen, wie z.B. die sich anbahnende Klimakatastrophe, brauchen gleichwohl ein deutliches wie auch ein authentisches Sprachvermögen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Parscher Familien, im Namen unserer Pfarre und von P. Johannes eine ruhige winterliche Zeit sowie gesegnete weihnachtliche Tage!

Impressum

Liebe Parscher, liebe Mitchristen, wir alle möchten authentische Menschen sein. Das Echte an einem Menschen ist genau das was fasziniert. Auch wenn manchmal die Unehrlichkeit der bequemere und einfachere Weg für alle ist, sehnen wir uns doch, nicht nach der Pfeife der anderen zu tanzen, sondern unseren eigenen Weg zu finden. Um das zu können braucht es das Wissen um den wahren Wert eines klaren Ja oder eines Nein. Jesus selbst legt allergrößten Wert darauf. „Euer Ja sei ein Ja und euer Nein sei ein Nein. Alles andere stammt vom Bösen“ (Matt 5,37). Der Philosoph Byung-Chu Han meint dazu: „Es gibt nur sprachlose, lärmende Kommunikation, das ist ein Problem. Heute gibt es nicht einmal Wissen, sondern nur Information. [...] Heute leben wir mit einem Terror des Dilettantismus“ (ZEIT Sep. 2014). Ein echter Mensch ohne Falschheit hingegen ist etwas ganz Besonderes. Er hat es gelernt, sich nicht aus Angst einfach zurück zu nehmen. Er kann ein verlässliches Ja genau so gut wie ein entschiedenes Nein formulieren. Im gleichmachenden unentschiedenen Informationssumpf der heutigen Zeit braucht es gerade diese verlässlichen und eindeutigen Menschen, die eine klare verständliche Sprache sprechen. Es ist auch die Art wie Jesus zur Welt spricht. Er lehrt die Menschen „wie einer der (göttliche) Vollmacht hat und nicht wie die Schriftgelehrten“ (Mk 1,22).

EB Stadtpfarramt Parsch, für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer P. Hermann Imminger C.PP.S., Geißmayerstraße 6, 5020 Salzburg | Tel: 0662-641640 info@pfarreparsch.at | http://www.pfarreparsch.at


Aktuelles aus der Pfarre

Aus der Redaktion Wo war denn eigentlich das Sommer-Pfarrblatt? Oft kommen Dinge anders, als man sie plant. So saß das Redaktionsteam im Mai noch motiviert in den Redaktionssitzungen. Aber dann stand eine unerwartete Operation an und eine mehrwöchige Genesung verhinderte die Layoutierung des Sommer-Pfarrblattes. Aber wir wollen nicht in die Vergangenheit schauen, sondern in die Zukunft blicken. Die Ausgabe dieses Winter-Pfarrblattes soll an alle schönen Momente und Veranstaltungen des nun bald zu Ende gehenden Jahres zurückerinnern. Dabei entstand wieder ein buntes zu Papier gebrachtes „Kaleidoskop“ rund um unsere pfarrlichen Aktivitäten. Nehmen Sie daher ein paar Exemplare aus der Pfarre mit und überreichen Sie es Ihren Nachbarn. Vielen Dank!

Ein Danke ist nicht genug...

4 ... Sommergespräch 6 ... Erstkommunion VS Abfalter ... Flohmarkt Frühjahr 7 ... Seelsorge im Albertus-Magnus-Haus 8 ... Kulturfahrt des KBW Parsch 9 ... Firmung 10 ... Erstkommunion VS Parsch 11 ... Aus dem Pfarrgemeinderat 12 ... Eine Sommergeschichte 14 ... Wussten Sie schon ...? 16 ... Terminübersicht Advent, Weihnachten & Neujahr 18 ... Termine Frühjahr 2020 19 ... Allerseelen | Martinimarkt 20 ... Kirche in Not 22 ... Eine Wintergeschichte 26 ... Erntedank & Martinsfest 27 ... SEI SO FREI Adventsammlung 28 ... Aus dem Pfarrkindergarten 29 ... Gerti‘s Kinderseite 30 ... Informationen 32 ... Sternsinger | Danke!

An dieser Stelle bedanken wir uns auf das Herzlichste bei unserem Redaktionsmitglied Hannelore Blaschek. Lore begleitete uns seit 2011 mit zahlreichen Artikeln und Beiträgen. Sie feierte heuer ihren 86. Geburtstag und will sich etwas aus den pfarrlichen Tätigkeiten und damit aus dem Pfarrblatt-Team zurückziehen.

Liebe Lore! Ich werde die legendären Korrektursitzungen, besonders deine „Beistrichkorrekturdiskussionen“ mit Margareta, vermissen...

YStephan, Weiss,,,

Das Pfarrblatt Redaktionsteam Lore Blaschek, Pater Hermann Imminger, Günther Fischer, Heidemarie Marschall, Helmut Laimer, Margareta Rumpf, Stephan Weiss, Gabi Gugerbauer, Anton Prast

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Sommergespräch Unser Redaktionsmitglied Anton führte mit Stefan Maier, Projektkoordinator bei ICO (Initiative Christlicher Orient), ein Gespräch über die derzeitige Lage im Nahen Osten.

Erzählen sie uns zu Beginn etwas zu ihrer Person Ich bin Salzburger mit österreichischer und deutscher Staatsbürgerschaft. Über viele Jahre war ich im Auftrag der Caritas Salzburg als Leiter der Auslandshilfe mit den Schwerpunkten Libanon, Syrien und Ägypten tätig. Weit über 100 Projektreisen führten mich in die Länder des Nahen Ostens. Mit Jahresbeginn 2019 habe ich die Funktion des Projektkoordinators bei ICO übernommen.

Was ist darunter zu verstehen?

Die Mehrzahl der noch verbliebenen Christen lebt in diesem Gebiet. Im gesamten Irak beläuft sich die Zahl der Christen auf ca. 225.000 Personen.

Wie sieht die derzeitige Lage dort aus? Es gibt Gebiete und Städte die weitgehend zerstört sind. Andererseits gibt es Orte die weniger stark vom Krieg und Terror betroffen sind. Der Wiederaufbau ist bereits im Gange. Es fällt auf, dass die Länder Polen und Ungarn sich dabei besonders um die Hilfe bemühen. Es ist wichtig den im Lande verbliebenen Menschen zu helfen, dass ihr Leben wieder in Gang kommt und dass sie in ihrer angestammten Heimat bleiben können. Wer weggeht, kommt nicht mehr zurück. Unterstützung und Starthilfe für das Handwerk, die Landwirtschaft, die Schulen und die Gesundheit sind vorrangig.

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ICO ist das Hilfswerk „Initiative Christlicher Orient“. Es handelt sich dabei um einen, von der österreichischen Bischofskonferenz und dem Staate Österreich anerkannten, gemeinnützigen Verein.

Sie waren in letzter Zeit mit einer 22 köpfigen Personengruppe auf einer Informationsreise im Kurdengebiet des Nordirak. Was können sie darüber berichten?

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Sommergespräch - Interview mit Stefan Maier

Pojektkoordinator Stefan Maier, zu Besuch in einer Ordensschule im Libanon

Sind die Christen im Kurdengebiet geduldet? Erstaunlicherweise gibt es kaum Feindseligkeiten und das Zusammenleben funktioniert gut.

Was haben Sie als Nächstes vor? Im Herbst plane ich eine Projektreise in den Libanon. Der Schwerpunkt werden die Schulen unserer kirchlichen Partner sein. Die Schulbildung ist im Libanon seit jeher qualitativ gut. Fallen aber die Ordensschulen aus, bricht das Schulsystem zusammen. Die finanzielle Unterstützung des Staates geht ständig zurück und die Auszahlung verzögert sich bis zu vier Jahre. Das Leben im Libanon ist schwierig geworden. Das Land droht zu explodieren. Neben den vier Millionen Libanesen befinden sich ca. zwei Millionen – überwiegend syrische – Flüchtlinge im Lande. Immer mehr Libanesen werden arbeitslos, da die Flüchtlinge im Überlebenskampf ihnen die Arbeitsplätze durch billigeres Arbeiten streitig machen.

Wir danken herzlich den Inserenten, die mit ihren Einschaltungen einen wesentlichen Druckkostenbeitrag zur Finanzierung des Pfarrblattes leisten.

Wie können wir in Parsch ihre Arbeit unterstützen? Es gibt mehrere Möglichkeiten: Förderbetrag in der Höhe von mindestens € 25,00 /Jahr (inkl. Bezug der ICO Zeitschrift) Abonnement der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift “Information Christlicher Orient“ € 15,00 /Jahr. Projektbezogene finanzielle Unterstützung oder die Übernahme von Bildungspatenschaften. Informationen dazu gibt es im Internet unter: > www.christlicher-orient.at < Bankverb.: Hypo Oberösterreich, BIC: OBLAAT2L IBAN: AT42 5400 0000 0045 4546 Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. Meine Bitte an Sie ist: Schauen Sie über den eigenen Tellerrand hinaus und vergessen Sie die Christen im Orient nicht. Ich verbürge mich dafür, dass ihre Hilfe unbürokratisch bei den wirklich Hilfsbedürftigen ankommt.

Herr Maier, ich bedanke mich bei ihnen für das Gespräch. Anton Prast

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Erstkommunion VS Abfalter und Rudolf Steiner Schule

Erstkommunion der Volksschule Abfalter und Rudolf Steiner Schule, Mai 2019 Die Erstkommunionkinder der Volksschule Abfalter und der Rudolf Steiner Schule strahlten an diesem besonderen Tag mit der Sonne um die Wette. Es war Sonntag, der 26. Mai 2019 - der große Tag für die 39 Mädchen und Buben. Andächtig feierten die Erstkommunikanten die heilige Messe in unserer bis auf den letzten Platz

Unsere Erstkommunikanten: Laura Coroleu Lletget, Matthias Dammer, Natalie Fuchs, Leo Heidl, Leonie Hohla, Sanja Kofler, Felix Scharf, Jonas Schrempf, Valentina Steinegger, Luisa Thayer, Sophie Yalkaeva, David Auffarth, Lilian Eisl, Jonathan Girardi, Julia Gmachl, Julian Hildenbrand, Tom Huber, Laura Kössler, Christoph Kreibich, Monique-Charléne Lingenbrink, Anton Santner, Arthur Storandt, Heidi Altweger, Manuel Baronigg, Ines Binder, Verena Fürlinger, Mia Gnad, Paul Haas, Livia Hauser, Julian Komani, Vanessa Leiter, Annbell Matheis, Clara Pann, Marvin Putzhammer, Laurenz Rettenbacher, Martin Soriano Andreu, Emil Wohlmuth, Laura Wesierski, Emil Klaass

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gefüllten Pfarrkirche. In diesem stimmungsvollen Gottesdienst war die Freude bei allen Mitfeiernden spürbar. Die Kinder empfingen von P. Hermann und P. Johannes zum ersten Mal Jesus in der Eucharistie. Zum Andenken an diesen Tag erhielt jedes Kind von den Priestern ein gesegnetes Kreuz.

Flohmarkt

im Mai 2019 Bei kühlem, aber niederschlagsfreiem Wetter fand am 4. Mai unser Frühjahrsflohmarkt statt. Nach Abzug aller Spesen freuten wir uns über ein Ergebnis von € 4.273,02. Die Einnahmen werden als Ansparung für die Fassadenrenovierung der Kirche und des Pfarrhauses, sowie für die Sanierung der Toilette im Erdgeschoß verwendet. Wir danken allen SpenderInnen, sowie den vielen MitarbeiterInnen für die Hilfe!


Seelsorge im Albertus-Magnus-Haus

„Wir sorgen für die Seele“ Im neu renovierten ehemaligen Seniorenheim „Albertus Magnus Haus“, beschützt vom heiligen Albertus Magnus, in der Gaisbergstraße, haben seit Sommer 2018 psychisch beeinträchtigte Menschen ein neues Zuhause gefunden. Das Haus bietet Platz für 36 Personen, davon werden 27 Bewohner mit psychischen Erkrankungen intensiv betreut, 9 Zimmer sind für Langzeitbewohner vorhanden und 2 Pflegebetten für Kurzzeitpflege gibt es ebenfalls. Die Menschen bewohnen große, freundliche und gemütlich eingerichtete Einzelzimmer in vier Etagen. Dadurch ist neben dem Gemeinschaftsleben genügend Raum für die Privatsphäre jedes einzelnen Bewohners gegeben. Das Durchschnittsalter der Heimbewohner ist derzeit 63 Jahre; die körperliche Mobilität ist bei den meisten Bewohnern vorhanden. Ein engagiertes, professionelles Mitarbeiterteam sorgt für die Tagesstruktur und unterstützt die ihr anvertrauten Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags. Da das Albertus Magnus Haus seit jeher mit unserer Pfarre seelsorglich verbunden ist, hat Pfarrer P. Hermann Judith Hein-Kowalski und mich, Gabi Gugerbauer, gefragt, ob wir hier bei den Bewohnern Seelsorge machen möchten. Seit Juni 2019 besuchen nun wir beide als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen unserer Pfarre Parsch wöchentlich die Heimbewohner. Wir sind noch am Anfang und es ist ein langsames Herantasten, da der Umgang mit diesen Menschen für uns neu und nicht alltäglich ist. Doch die Bewohner, die wir derzeit besuchen, helfen uns die Berührungsängste schnell abzubauen. Wir singen, machen Spiele, plaudern mit ihnen oder hören nur zu. Es ist oftmals sehr berührend, was

sie uns zu erzählen haben. Manche berichten von ihrem Arbeitsleben und früheren Zeiten und sind auch an unserem Leben interessiert. Wir bemühen uns auch, dass die Bewohner mit uns den wöchentlichen Gottesdienst in der modernen Hauskapelle besuchen; einige nehmen bereits manchmal teil. Die Dankbarkeit, die uns die Bewohner entgegenbringen, ist zugleich Freude und Bereicherung, aber auch Ansporn für uns. Der erste Schritt ist gemacht, wir haben aber noch viel zu tun und zu lernen. Die Besuche von Judith und mir im Albertus Magnus Haus sind unsere Art der Seelsorge für diese Menschen “Wir versuchen zu tun was ihrer Seele gut tut“. Gabi Gugerbauer

Schon vorgemerkt

Kinderfasching im Pfarrsaal

Sa., 22. Februar 2020 von 15:00 - 17:00 Uhr

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Kulturfahrt des KBW Parsch

Kulturfahrt des Katholischen Bildungswerkes Parsch am 27. Juni 2019 An dem sehr heißen 27. Juni 2019 brachen wir auf zu unserer Kulturfahrt in das benachbarte Oberösterreich. 25 Pfarrmitglieder fanden sich zu unserer Busfahrt nach Wilhering und nach Eferding ein. Mit von der Partie war P. Johannes; Pfarrer P. Hermann musste leider kurzfristig aus Termingründen absagen. Wir erreichten um 9:45 Uhr wie geplant unser erstes Ziel Wilhering. Die Marktgemeinde Wilhering liegt donauaufwärts ca. 8 km von Linz entfernt. Im Stift Wilhering erwartete uns bereits eine kundige Dame, die uns durch Kirche und Stift führte. Das Stift Wilhering ist eine im September 1146 gegründete Zisterzienserabtei. Heute besteht die Klostergemeinschaft aus 20 Mönchen. Einer ihrer bekanntesten Mitbrüder war der im April dieses Jahres verstorbene Musiker, Musikpädagoge und Komponist, Prof. P. Balduin Sulzer. Die Wilheringer Stiftskirche zählt zu den bedeutendsten Bauten des Rokoko im deutschen Sprachraum. Nach dem Brand 1733 wurde die Kirche wiedererrichtet und 1751 fertiggestellt. Der Hochaltar zeigt die Krönung Mariens durch die Heilige Dreifaltigkeit. Das Hauptfresko, der Wilheringer Heiligenhimmel, zeigt überwiegend Heilige, die in besonderer Beziehung zu Wilhering oder zu den Zisterziensern stehen. Beim Anblick des Gotteshauses kamen so manche ins Staunen - Wilhering ist ein wahres Juwel. Das Stift beherbergt auch ein Gymnasium. Das Stiftsgymnasium Wilhering ist ein im Jahr 1895 gegründetes humanistisch ausgerichtetes Privat-

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gymnasium mit Öffentlichkeitsrecht. Derzeit wird es von ca. 540 Schülerinnen und Schülern besucht. Nach einem Gottesdienst in Wilhering ging es weiter nach Pupping - links und rechts die großen Gemüsefelder des Eferdinger Beckens, vorbei bei der allseits bekannten Eferdinger Konservenfabrik „Efko“ - wo wir uns beim „Klinglmayr“ mit Schweinsbraten, Knödel und warmen Krautsalat labten und unseren aufgrund der Hitze großen Durst löschten. Einige von uns machten noch einen Abstecher ins gegenüberliegende FranziskanerKloster Pupping bevor es zurück ins 4 km entfernte Eferding ging. Eferding ist die drittälteste Stadt Österreichs; das Stadtrecht wurde ihr 1222 verliehen. Dort besichtigten wir die Stadtpfarrkirche den sogenannten „Eferdinger Dom“, der von 1451 bis 1505 im Auftrag der Grafen von Schaunberg im spätgotischen Stil erbaut wurde. Bemerkenswert ist die seltene doppelarmige Wendeltreppe als Aufgang zum Chor. In Eferding gibt es weiters noch eine Spitalskirche sowie eine evangelische Kirche. Neben der Kirche liegt das Schloss Starhemberg. Das Schloss, in dem - so erzählt es das Nibelungenlied - Krimhild bereits übernachtete, einst im Besitz der Schaunberger, seit 1559 durch Erbschaft im Besitz der Starhemberger, ist heute noch Sitz des Oberhauptes der Starhemberger. Georg Adam Fürst Starhemberg bewohnt mit seiner Familie das Anwesen. Im Schloss befinden sich das fürstliche Starhembergische Familienmuseum und das Stadtmuseum. Unsere nächste Pause machten wir im Lebzelterhaus Vogl am wunderschönen Stadtplatz. Es ist seit 1683 ein Wachszieher- und Lebzelterhaus im Familienbetrieb, heute Konditorei mit eigener Erzeugung, zu der nicht nur aus Oberösterreich Feinspitze kommen um die berühmten Cremeschnitten zu genießen - wir taten’s auch.


Firmung mit Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer

Firmung, Juni 2019 Am Sonntag, den 23. Juni 2019 um 09:30 Uhr war es für 20 Mädchen und Burschen soweit. Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer firmte die Jugendlichen in unserem bis zum letzten Platz gefüllten Gotteshaus. Nach der intensiven Vorbereitungszeit, kam nun endlich das Highlight für unsere jungen Mitchristen: Der Empfang des Sakraments der Firmung. In seiner ansprechenden Predigt sagte der Weihbischof, dass die Firmung ein Geschenk ist. Gott schenkt den Firmlingen den Heiligen Geist.

Er ist „die Kraft von oben“, die wir brauchen damit unser Leben gelingt. Es war ein sehr feierlicher Moment, als der Bischof den Firmlingen, nachdem sie ihren Glauben bekannt haben, das Sakrament der Firmung spendete. Den „Neugefirmten“ wünschen wir, dass sie in unserer Pfarre einen Ort geistlichen Wachstums, kirchliche Beheimatung und ein Betätigungsfeld finden. Gabi Gugerbauer

Unsere Firmlinge sind: Um 16:30 Uhr ging es weiter zu unserem letzten Ziel, Maria Scharten. Dort feierte P. Johannes in der Wallfahrtskirche mit uns noch eine Andacht. Noch ein Abstecher zum Obstbauern, wo wir die berühmten Kirschen „aus der Scharten“ sowie süße Marillen, frisch gepflückt, kiloweise kauften. Wilhering, Pupping, Eferding und Scharten waren einen Ausflug wert! Gabi Gugerbauer

Bartel Raphael, Blin Franziska, Frauscher Leonard, Gamperer Samuel, Graf Felizitas, Grießler Luca, Haas Gabriel, Herfert Katharina, Jordis Valentina, Kirchmaier Daniel, Klösch Caroline, Kuehr Marlon, Lackinger Julia, Marschall Samuel, Piesslinger Leonie, Rumpler Alina, Schubert Felix, Seidl Dominic, Seminerio Orlando, Weiß Raphael

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Erstkommunion VS Parsch

Erstkommunion der Volksschule Parsch, Mai 2019 Am 5. Mai 2019 feierten 20 Kinder der dritten Klassen der Volksschule Parsch in unserer festlich geschmückten Kirche ihre Erstkommunion. Der Festgottesdienst, von den Mädchen und Buben sehr lebendig mitgestaltet, war ein schönes Fest für die ganze Pfarrgemeinde. Die Kinder haben mit großer Freude, manche ein wenig aufgeregt, erstmals die heilige Kommunion empfangen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Pfarrsaal an die Erstkommunikanten ein Fladenbrot ausgeteilt, das die Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern teilten. Der plötzliche Wintereinbruch an diesem besonderen Tag konnte der festlichen und fröhlichen Atmosphäre nichts anhaben.

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Unsere Erstkommunikanten: Lorenz Bodingbauer, Kilian Gabriel Brunnauer, Riccardo Gimmelsberger, Hanna Goldberger, Valerio Griggio, Nicklas Jäger, Helena Kolley, Leonel Matekic, Amelie Schober, Markus Vorderegger, Julia Wirnsperger, Meinhard Dwayne Anteza, Hannah Balla, Anja Flagl, Pero Frierß, Fridolin Jordis, Jàzmin Raćz, Luis Schartner, Yonas Wegenkittl, Larissa Welspacher

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Aus dem Pfarrgemeinderat

Aus dem Pfarrgemeinderat Bischöfliche Visitation Ein wichtiger Termin für unsere Pfarre und den PGR war die alle paar Jahre stattfindende bischöfliche Visitation im Juni dieses Jahres. Es war diesmal Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer, der sich über die Situation und die Arbeit in Parsch gründlich informieren wollte. Sein Besuch galt dem Kindergarten, den Schulen, den Seniorenheimen und der Pfarre. In der Sitzung des PGR mit dem Weihbischof kam nach einem allgemeinen Blick auf den Stadtteil Parsch die pastorale Situation der Pfarre zur Sprache, in der das Abnehmen der Beziehung zur Kirche – wie auch in anderen Gemeinden – Anlass zur Sorge ist und vor neue Herausforderungen stellt. Trotzdem wird als sehr erfreuliche Tatsache herausgestellt, dass in es in unserer Gemeinde eine große Anzahl ehrenamtlicher Frauen und Männer gibt. die sich in unterschiedlichen Aktivitäten und Gruppen intensiv engagieren, und dass man Parsch als besonders kinder- und familienfreundliche Pfarre bezeichnen kann. Trotz der vielen Bemühungen kann man aber nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass jährlich sehr viele vorwiegend junge Leute die Kirche verlassen und dass die Anonymität des städtischen Raumes grundsätzlich den Kontakt zu den Menschen (z.B. zu Neuzugezogenen) erschwert. Angesprochen wurde auch die Sorge um die Zukunft der Pfarre, vor allem dann, wenn die Gemeinschaft der Missionare vom Kostbaren Blut die Pfarrer-Stelle nicht mehr besetzt. Unter diesem Aspekt wird sich vieles ändern und pfarrübergreifende bzw. pfarrverbindende Arbeit überlegt werden müssen. Zusammenfassend hat Weihbischof Hofer die Lebendigkeit und Aktivität unserer Pfarre sehr anerkannt und Mut für das weitere Engagement gemacht.

Erwartung

Zeit der Sehnsucht! Unsere Hoffnung hat einen Namen. Unser Warten hat ein Ziel. Unsere Zuversicht hat einen Grund. Zeit der Erinnerung. Heil wurde uns zugesagt, ein Retter gesandt, ein Weg in die Zukunft gewiesen. Zeit der Erwartung. Alle Not wird ein Ende haben. Verzweiflung und Angst werden weichen. Dann werden Jubel und Freude sein. (Gisela Baltes)

PGR-Klausur Auch in diesem Oktober zog es uns für unsere jährliche PGR-Klausur wieder in das Exerzitienhaus Maria-Hilf in Kufstein. Die Klausur hatte u.a. „Ich bin berufen ...wofür lebe ich? Aus welchen Quellen?“ zum Thema. Der Schwerpunkt galt jedoch der Zukunft der Kirche, insbesondere unserer Pfarre Parsch. Wir befassten uns intensiv damit, wie wir die 4.300 „nicht praktizierenden“ Katholiken unserer Pfarre erreichen können. Wir wollen unsere Willkommenskultur verstärken um für die Parscher die uns noch fern sind attraktiv zu werden und sie für Christus zu gewinnen. Vor allem sehen wir in der Jugendseelsorge eine große Herausforderung, die wir anpacken müssen. Wir sind zuversichtlich, dass es uns auch künftig gelingt eine lebendige Pfarre zu sein, die für jeden offensteht. Heidemarie Marschall, Gabi Gugerbauer

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Eine Sommergeschichte

Große kleine Welt Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie kommen an einen Ort zurück, den Sie seit Ihrer Kindheit nicht mehr gesehen haben und plötzlich ist alles, was Sie in Ihrer Erinnerung gespeichert haben drastisch geschrumpft, wirkt klein und undramatisch, hat seine kindliche Bedeutung eingebüßt. Mir geht es so, wenn ich am Fuß des Gaisbergwaldes entlang spaziere. Blicke ich in das Gewirr der Bäume, so überkommt mich keine Ehrfurcht vor einer abenteuerlichen Wildnis, alles wirkt sehr friedlich und kultiviert, zwanzig Gehminuten von zu Hause entfernt. Möglicherweise überkommt mich die Angst, dass eines Tages auch dieses Stück Natur verbaut sein wird. Alles ganz anders, wenn ich die Zeit zurückdrehe. Der Krieg ist gerade vorbei, Parsch noch am Land und der Gaisbergwald für mich der brasilianische Dschungel. Wenn wir Kinder aus der Fadingerstraße nach langem Anmarsch bei Gänsbrunn den Wald betreten, fällt bei mir ein Vorhang, ich verlasse die reale Welt und tauche ein in die Welt des Karl May, Rolf Torring oder Mark Twain. Ihre Helden bevölkern meine Fantasie, es ist die Welt unstillbarer Sehnsüchte, nein, stimmt nicht, damals haben sie sich erfüllt, alles war real, ich unterschied noch nicht zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Ich kletterte mit meinen Expeditionsgefährten zwischen den Bäumen herum, immer auf der Lauer nach einer plötzlich eintretenden Gefahr in Gestalt eines unbekannten Trappers oder Verbrechers, der sich im Wald versteckt hielt. Eines Tages bekamen diese Gedanken konkrete Züge. Wir befanden uns gerade im Anstieg Richtung Aignerkirche, es war ein grauer Tag,

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die fröhlichen Lichtkringel der Sonnenstrahlen fehlten, für mich eine mystische Stimmung, da tauchte plötzlich, etwa einen Steinwurf entfernt, ein Mann auf. Er trug einen langen Mantel und Hut, im Schatten konnten wir sein Gesicht nicht erkennen, eindeutig ein Verbrecher, wir hatten noch nie einen Mann mit langem Mantel und Hut in unserem Dschungelrevier gesehen. Der hatte sicher ein Messer bei sich. Als sich der Unbekannte in unsere Richtung bewegte, heulten die Alarmsirenen. Was tun, eine kurze Beratung folgte, wir durften keine Zeit verschwenden, wohin sollten wir flüchten, schließlich hatte Leo, er war der Älteste und daher Anführer, eine echte Karl May-Idee: Wir teilen uns in zwei Gruppen auf und flüchten in verschiedene Richtungen, so wäre der Verbrecher verwirrt, würde nicht wissen wem er nachlaufen sollte und würde paralysiert die Verfolgung aufgeben. An der Kapelle in der Gänsbrunnstraße würden wir uns wieder treffen. Während ich mit Pepi und Hermann keuchend durch den Wald hetzte, wagte ich es nicht mich umzusehen. War der Unbekannte mit gezücktem Messer hinter uns her? Zu Hause war weit weg, die Gegend am Fuße des Gaisbergs kaum besiedelt, unsere Hilferufe würde niemand hören. Das war nicht mehr Karl May, das war echt. Als wir uns atemlos vor der Kapelle einfanden, fiel uns


ein ganzer Felsen vom Herzen, doch wir waren auch stolz, den gefährlichen Unbekannten so erfolgreich in die Irre geführt zu haben. Der Gaisbergwald war für mich der Ort, wo all die spannenden Abenteuer meiner Kindheitsliteratur Wirklichkeit wurden, wir entdeckten wilde Bäche, bauten Burgen, erforschten geheimnisvolle Höhlen, alles, was heute virtuell aus Fernseher und Tablet bezogen wird, erlebten wir greifbar wirklich. Ich nehme an, diese Schilderung wird Jüngeren ein Lächeln abringen, in der Welt von Avatar, Batman und Starwars nimmt sich der „brasilianische Dschungel“ am Fuße des Gaisbergs klein aus. Es ist ja merkwürdig, welch kümmerliches Dasein das Kleine in unserer Welt heute fristet, mit Ignoranz und Verachtung bedacht; das Große hingegen macht sich breit, zieht die Menschen an, strahlt Macht aus. Es ist auffällig, dass Autokraten eine besondere Vorliebe für Großes haben. Wenn man durch Schloss Schönbrunn wandert, kommt man sich in den riesigen Sälen sehr klein vor, die Größe lässt den Besucher zwergenhaft erscheinen und das war wohl auch Absicht. Der Monsterpalast des Ceausescu im

Herzliche Einladung zur

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Nikolausfeier für Kinder und Erwachsene. Fr. 06. Dezember 2019, Pfarrkirche Beginn 16:00 Uhr Dauer ca. 45 Minuten.

Wir werden den Hl. Nikolaus begrüßen, wir hören seine Geschichte und jeder bekommt ein Nikolaus Packerl.

zumindest damalig armen Rumänien ist ein Beispiel aus jüngeren Tagen. In der Türkei wurde 2018 der größte Flughafen der Welt eröffnet und ein Beispiel aus unserer unmittelbaren Umgebung, die Autos werden immer größer. Groß, größer, mega, giga … , wir sind auf der Suche nach immer neuen Superlativen. Wenn ich an die große kleine Welt meiner Kindheit denke, fange ich zu träumen an. Helmut Laimer

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Wussten Sie schon ...?

... dass eine Gruppe von 6 Heiligen von den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. zu Schutzpatronen und Fürsprecher für Europa erklärt wurden? Sie sollen die kulturellen Grundlagen unseres Kontinentes, seine nationale und geistliche Vielfalt, seine Zerrissenheit und deren Überwindung durch den Glauben repräsentieren und für die Menschen inspirierende Vorbilder darstellen.

Diese ausgewählten Personen sind Benedikt von Nursia Er lebte im 6. Jahrh. in Italien – in unruhigen Zeiten, zur Zeit der Völkerwanderung und des Untergangs des Römischen Reiches. Durch seine Spiritualität und seine Ordensregel („Bete, arbeite und lese“) wurde er zum Begründer des abendländischen Mönchtums und prägte damit entscheidend die Kultur Europas. Er starb 547 in dem von ihm gegründeten Kloster Montecassino.

Katharina von Siena Die große Beterin und Kirchenlehrerin lebte im 14. Jahrh., die – wie Zeitgenossen und Autoren des 15. Jahrh. schildern – als mutige junge Frau bedenkenlos vorgegebene Schranken von Stand und Geschlecht überwand und auch keine Skrupel kannte, sich mit den Mächtigen ihrer Zeit im wahrsten Sinn des Wortes anzulegen. Sie bemühte sich um Frieden unter ihren Mitbürgern und um die Erneuerung des religiösen Lebens, war Beraterin im geistlichen wie im weltlichen Bereich und betrieb die Rückkehr der Päpste von Avignon nach Rom.

Kyrill und Method Die Brüder lebten im 9. Jahrh. und stammten aus dem griechischenThessaloniki. Beide hatten vorerst weltliche Berufe, bevor sie sich als Mönch bzw. Bischof der Glaubensverkündigung bei den Slawen widmeten. Sie entwickelten für ihre Liturgie eigene Schriftzeichen, die slawische Schrift, die noch heute genutzt wird. Die beiden „Apostel der Slawen“ werden vor allem in der orthodoxen Kirche verehrt. Nach Johannes Paul II. haben sie entscheidend dazu beigetragen, dass Europa „mit zwei Lungen, der des Westens und der des Ostens, atmen kann“.

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Birgitta von Schweden Die temperamentvolle schwedische Adelige Birgitta Birgersdotter war schon zu ihrer Zeit eine „Europäerin“, deren Wirken weder auf das 14. Jahrh., noch auf ihr Heimatland begrenzt werden kann. Sie vereinte große Gegensätze in sich (Ehefrau und Ordensgründerin, Mutter von 8 Kindern, Hofdame und Bettlerin, Reisende durch ganz Europa - auch für politische Zwecke, Mystikerin und Beraterin von Fürsten und Päpsten – vor allem in den letzten 24 Jahren ihres Lebens, die sie in Rom verbrachte), hatte also


Gebet für Europa

eine äußerst aktive und eine kontemplative Seite, die sie zu einer beeindruckenden christlichen Zeugin machte. Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz) Sie wurde 1891 als Kind jüdischer Eltern in Breslau geboren, studierte Philosophie, promovierte mit Auszeichnung und wird eine starke Stimme gegen den Totalitarismus und für die Würde des

Einzelnen. Nach ihrer Taufe 1922 wirkte sie als Lehrerin und setzte sich auch für die Rechte der Frauen in Gesellschaft und Kirche ein. 1933 trat sie ins Kloster der Karmelitinnen ein. Trotz ihrer Übersiedlung von Köln in den niederländischen Karmel in Echt wurde sie von den Nationalsozialisten verhaftet und im August 1942 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Heidemarie Marschall

Gebet für Europa Vater der Menschheit, Vater der Geschichte! Sieh auf diesen Kontinent, dem du die Philosophen, die Gesetzgeber und die Weisen gesandt hast, Vorläufer des Glaubens an deinen Sohn, der gestorben und wieder auferstanden ist. Sieh auf diese Völker, denen das Evangelium verkündet wurde, durch Petrus und Paulus, durch die Propheten, durch die Mönche und die Heiligen. Sieh auf diese Regionen, getränkt mit dem Blut der Märtyrer, berührt durch die Stimme der Reformatoren. Sieh auf die Völker durch vielerlei Bande miteinander verbunden, und getrennt durch Hass und Krieg. Gib, dass wir uns einsetzen für ein Europa des Geistes, das nicht nur auf wirtschaftlichen Verträgen gegründet ist, sondern auch auf menschlichen und ewigen Werten: Ein Europa, fähig zur Versöhnung, zwischen Völkern und Kirchen, bereit um den Fremden aufzunehmen, respektvoll gegenüber jedweder Würde. Gib, dass wir voll Vertrauen unsere Aufgaben annehmen, jenes Bündnis zwischen den Völkern zu unterstützen und zu fördern, durch das allen Kontinenten zuteilwerden soll die Gerechtigkeit und das Brot, die Freiheit und der Friede. AMEN

(Carlo Maria Kardinal Martini, 1927-2012)

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Pfarrtermine Advent & Weihnachten 2019 Samstag, 30. November 18:00 Uhr Verkauf der bestellten Adventkränze Mittwoch, 04. Dezember 18:30 Uhr Bußgottesdienst Donnerstag, 05. Dezember 06:00 Uhr Rorate, mitgestaltet vom Kirchenchor Freitag, 06. Dezember 16:00 Uhr Nikolausfeier in der Kirche Samstag, 07. Dezember 16:00 Uhr Adventbesinnung „A b‘sinnliche Stund‘ “ mit dem Stadtteilchor „Chorissima“, Lesungen mit Gerti Fischer und Gundi Schatz Sonntag, 08. Dezember - Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria 09:30 Uhr Hl. Messe mit Vorstellung der Erstkommunionkinder 18:30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 11. Dezember 18:30 Uhr Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Donnerstag, 12. Dezember 06:00 Uhr Rorate, mitgestaltet vom Liturgiekreis 07:00 Uhr Rorate der VS Parsch, im Anschluss Frühstück in der Volksschule Sonntag, 15. Dezember 09:30 Uhr Familiengottesdienst mit dem Pfarrkindergarten, anschl. Pfarrcafe Dienstag, 17. Dezember 15:30 Uhr Hl. Messe, anschließend Krankensalbung 20:00 Uhr Lobpreisabend Donnerstag, 19. Dezember 06:00 Uhr Rorate, mitgestaltet vom Sozialkreis, anschl. „Fair Trade Frühstück“ 09:00 Uhr Weihnachtlicher Gottesdienst der VS Abfalter (in der Volksschule!)

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Terminübersicht Advent, Weihnachten & Neujahr

Freitag, 20. Dezember 08:15 Uhr Weihnachtlicher Gottesdienst der VS Parsch (in der Pfarrkirche) Samstag, 21. Dezember 18:30 Uhr Rhythmisch gestaltete heilige Messe Dienstag, 24. Dezember - Heiliger Abend Das Friedenslicht aus Bethlehem kann ab 12:00 Uhr von der Krippe abgeholt werden. 15:30 Uhr Krippenfeier für kleine Kinder 15:45 Uhr Mette in der Seniorenwohnanlage Aigner Straße 17:00 Uhr Mette für Kinder und SeniorInnen 23:00 Uhr Christmette mit dem Parscher Kirchenchor Mittwoch, 25. Dezember - Hochfest der Geburt unseres Herrn 09:30 Uhr Festhochamt mit dem Parscher Kirchenchor 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 26. Dezember - Fest des Hl. Stephanus 09:30 Uhr Pfarrgottesdienst Dienstag, 31. Dezember 17:00 Uhr Dankgottesdienst zum Jahresschluss mit Jahresrückblick 23:30 Uhr Wir beten dankend und bittend und singen um 00:00 Uhr „Großer Gott“ Mittwoch, 1. Jänner, Neujahr - Hochfest der Gottesmutter Maria 09:30 Uhr Hochamt 18:30 Uhr Hl. Messe, Aussendung der Sternsinger Donnerstag, 02. bis Sonntag, 05. Jänner Die Sternsinger sind unterwegs! Montag, 06. Jänner - Hochfest der Erscheinung des Herrn 09:30 Uhr Festgottesdienst mit den Sternsingern 18:30 Uhr Hl. Messe

2020

Jeden Samstag um 18:00 Uhr: Rosenkranzgebet 17


Terminvorschau weiterer Pfarrtermine Mittwoch, 08. Jänner, 18:30 Uhr Sonntag, 12. Jänner, 09:30 Uhr Samstag, 18. Jänner, 18:30 Uhr Dienstag, 21. Jänner, 20:00 Uhr Mittwoch, 12. Februar, 18:30 Uhr Samstag, 15. Februar, 18:30 Uhr Dienstag, 18. Februar, 20:00 Uhr Samstag, 22. Februar, 15:00 Uhr Sonntag, 23. Februar, 09:30 Uhr Sonntag, 08. März, 09:30 Uhr Mittwoch, 11. März, 18:30 Uhr Dienstag, 17. März, 20:00 Uhr Samstag, 21. März, 18:30 Uhr Sonntag, 05. April, 09:30 Uhr Sonntag, 26. April, 09:30 Uhr Sonntag, 17. Mai, 09:30 Uhr Sonntag, 14. Juni, 09:30 Uhr

Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Familiengottesdienst mit Kindersegnung, anschl. Pfarrcafé Hl. Messe, rhythmisch gestaltet, Vorstellung der Firmlinge Lobpreisabend Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Heilige Messe, rhythmisch gestaltet Lobpreisabend Kinderfasching Familiengottesdienst mit anschließendem Pfarrcafé Familiengottesdienst mit anschließendem Pfarrcafé Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Lobpreisabend Heilige Messe, rhythmisch gestaltet Palmsonntag, Pfarrgottesdienst mit Kindergarten- und Schulkindern und den Pfadfindern, anschl. Pfarrcafé Erstkommunion VS Abfalter Erstkommunion VS Parsch Firmung

Herzliche Einladung zur Adventbesinnung

„A b‘sinnliche Stund‘ “ Adventliche Chormusik mit dem Parscher Stadtteilchor „Chorissima“, Leitung Thomas Schneider und besinnliche Texte für die stille Zeit, gelesen von Gerti Fischer und Gundi Schatz. Anschließend lädt der Stadtteilverein zu einem Umtrunk vor der Pfarrkirche ein.

Sa. 07. Dezember 2019, 16:00 Uhr in der Pfarrkirche Parsch

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Allerlei

Allerseelen Gottesdienst mit besonderem Gedenken an die 42 Menschen, die aus unserer Pfarre im vergangenen Jahr ins ewige Leben gerufen wurden. Für jeden dieser Verstorbenen haben wir ein Licht entzündet und es war ein Erinnerungskärtchen mit ihrem Namen vorbereitet. An diesem Gottesdienst nahmen auch Angehörige der Verstorbenen teil und gemeinsam legten wir Trauer, Anteilnahme und Hoffnung in die Hand Gottes. Heidemarie Marschall

Martinimarkt Die MitarbeiteInnen des Projektes „Parscher für Parscher“ und des Sozialkreises organisierten den Martinimarkt, der am 9. und 10. November stattfand. Köstliche Marmeladen, Chutneys, Kräuterprodukte, verschiedene Stofftaschen und Bastelleien wurden angeboten. Der Erlös kommt der caritativen Initiative „ArMUT teilen - Parscher für Parscher“ zugute, die vor acht Jahren gemeinsam von der Pfarre und dem Stadtteilverein gegründet wurde. Die Spenden werden zu 100% an Hilfesuchende - nach genauer Überprüfung und Berücksichtigung von öffentlicher Unterstützung - weitergegeben.

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„ArMut teilen - Parscher für Parscher“

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Wir vergessen Euch nicht! Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Verfolgungen der Christen, von den Märtyrern der Urkirche bis heute. Waren es da zunächst einzelne Länder, wie z.B. die Sowjetunion, China oder Nordkorea, so breiten sich in unseren Tagen diese Verfolgungen immer mehr aus. Die Organisation CSI nimmt an, dass heuer über 100 Millionen Christen in 172 Ländern diskriminiert, ins Gefängnis geworfen, gefoltert oder getötet werden. Ein furchtbares Beispiel, das überall Erschütterung erweckte, waren heuer die grausamen Überfälle in Sri Lanka in drei Kirchen - ganz gezielt während der Ostermesse. Wenn wir auch kaum direkt an Ort und Stelle helfen können, so gilt es doch zu versuchen, Brücken zu unseren Schwestern und Brüdern zu schlagen. Im Folgenden werden zwei Institutionen kurz beleuchtet, deren Aufgabe und Ziel es ist, den Verfolgten und in Not Geratenen zu helfen. Sie öffnen dabei Wege für alle, die sich in irgendeiner Weise beteiligen möchten. Und was können wir tun? Indem wir uns informieren, kommen wir den Brüdern und Schwestern in ihrer Not näher. Es geht dabei um konkrete Verfolgungen in verschiedenen Ländern, aber auch um vielfältige Projekte, um konkrete Hilfen am Ort. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ wurde 1947 vom niederländischen Pater Werenfried van Straten gegründet, der damals den heimatvertriebenen Deutschen tatkräftig in ihrer Not half und später den Christen in der Sowjetunion in all den Gefahren hilfreich beistand. Diese heute weltweit tätige Hilfsorganisation gibt jedes Jahr eine aktuelle, fundierte Dokumentation „Christen in großer Bedrängnis - Diskriminierung und Unterdrückung“ heraus, die einen Einblick in verschiedene Länder bietet. Dazu kommt eine monatliche Flug-

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blatt „Echo der Liebe - damit der Glaube lebt!“ und ein Bericht über „Religionsfreiheit weltweit“, der auch Menschen anderer Religionen einschließt. Weiters werden Nachrichten im Internet gebracht, wobei auch eine „Medienbox“ (Dokumentationen, Kurzfilme) und eine Wanderausstellung mit Fotos angeboten werden. Das Hilfswerk CSI (Christian Solidarity International), jetzt „Christen in Not“ genannt, wurde vor 40 Jahren als eine ökumenische Organisation gegründet. Es bringt monatlich eine kostenlose Zeitschrift „Christen in Not – aktiv“ heraus, mit Berichten über aktuelle Verfolgungen in verschiedenen Ländern. (Sie liegt in unserer Kirche auf.) Dabei werden aber auch Wege zum Mitgehen und Mithelfen geöffnet: So findet man in dieser Zeitschrift jedes Mal eine Liste für Unterschriften. Es geht dabei jeweils um eine Petition für einen unschuldig gefangenen Christen, der an Hunger, Gewalt, Folter, aber auch vor drohender Hinrichtung leidet. Ein Beispiel aus Pakistan, das weltweit bekannt wurde, war die Begnadigung einer Mutter mit fünf Kindern, die jahrelang vor der Vollstreckung des Todesurteils stand, weil sie angeblich schlecht über Mohammed gesprochen hätte. Die Flut von Petitionen aus vielen Ländern rettete nach Jahren ihr Leben. Zu Festen, wie Weihnachten oder Ostern, bietet CSI die Möglichkeit, Gefangenen Briefe mit Segenswünschen zu schicken. Die Grüße können Trost bringen und vielleicht auch die Situation oder die Behandlung verbessern. Diese Sendung


Kirche in Not

ist relativ leicht, da mit der Adresse auch ein Text in englischer Sprache vorgeschlagen wird. Der Absender soll dabei nicht genannt werden. Nicht zuletzt: Wir können durch Spenden mithelfen beim Aufbau der zerstörten Häuser und Kirchen, im Kampf gegen Hunger und Kälte, Hilfe für Kinder und alte Menschen, für Behinderte, Kranke, Gefangene, in der Unterstützung der Priester und Ordensleuten u.a. Diese Hilfswerke sind weithin von Spenden abhängig. Vor allem aber können wir für die verfolgten Christen beten! „Kirche in Not“ und CSI gaben jeweils einen „Kreuzweg für die Verfolgten“ heraus. CSI regte an, in einer Nische der jeweiligen Kirche eine „Kerze der Hoffnung“ für einen bestimmten Gefangenen anzuzünden und für ihn zu beten. Vorgeschlagen wurde auch die Bildung von Gruppen, die gemeinsam beten und vielleicht auch gemeinsam Projekte erarbeiten. In Österreich haben bereits eine Reihe von Pfarren an bestimmten Tagen hl. Messen für die verfolgten Christen eingeführt. Gemeinsam wird weltweit einmal im Jahr ein „Weltgebetstag“ durchgeführt.

Verein „Christen in Not“ (CSI Österreich) Singerstr. 7/IV/2, A-1010 Wien +43 (0)1 712 1507 info@christeninnot.com Spendenkonto: Erste Bank AT76 2011 1824 1397 6100

So werden auch weitere Kreise aufmerksam gemacht. (Auf Wunsch unterstützt CSI übrigens auch Schweigemärsche an einzelnen Orten). Aus dem Begleitheft für den Weltgebetstag *:

„Das Gebet kann Ketten zerbrechen, Gefangene befreien und Hoffnung in düstere Gefängniszellen bringen. Gebet bringt Hilfe und Erleichterung in aussichtlosen Situationen. Gebet dringt durch Mauern und Gitter. Gebet ruft die Engeln des Herren als Trost und Schutz. Gebet ist die tragende Kraft für unsere verfolgten Glaubensbrüder und -schwestern.“ Lore Blaschek (* Weltgebetstag für verfolgte Christen, Begleitheft für Gebet und Gottesdienst, CSI, S.2)

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Jährlich kommen - meist in großen Scharen Schweigemärsche gegen „Christenverfolgung und für das Recht auf Religionsfreiheit“.

Kirche in Not Hernalser Hauptstr. 55/1/8, A-1172 Wien +43 (0)1 405 25 53 kin@kircheinnot.at Spendenkonto : Erste Bank AT71 2011 1827 6701 0600

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Zeit der Wunder Gibt es Wunder? Die Meinungen darüber gehen ziemlich auseinander. Doch es ist unbestritten, in der Kindheit gibt es sie, die Wunder. Sie verzaubern die Welt, lassen Träume Wirklichkeit werden, manchmal ganz schnell ohne sich anstrengen zu müssen. Ich habe in einem Buch gelesen, ich glaube da war ich so sechs, sieben Jahre alt, also eine Zeit, wo Wunder noch sehr häufig passieren, in diesem Buch stand drinnen, wenn du einen Regenbogen siehst, dann laufe zu dem Ort, wo der Regenbogen die Erde berührt, dort wirst du den Eingang ins Paradies finden. Das Paradies, das war ein Garten mit vielen Bäumen, auf denen hingen Schokoladen, Zuckerbrezen, Stollwerkzuckerl, Kaugummi, Fahrräder, Schischuhe, Indianerschmuck, eben alles, was dem Leben Sinn verleiht. Du musst nur sofort lossprinten, sonst ist der Regenbogen weg und mit ihm das Paradies. Leider haben es diese Himmelserscheinungen so an sich, dass sie in großer Entfernung stattfinden und ich es mir nicht zutraute, rechtzeitig dort zu sein, um in das Paradies eingelassen zu werden. Einmal habe ich es versucht, die sensationelle Farbenpracht senkte sich am Fuße des Gaisbergs auf die Erde, das könnte sich ausgehen, doch als ich am vermeintlichen Ende des Regenbogens eintraf, war er futsch. Ich suchte trotzdem, doch weit und breit kein prächtig verziertes Tor mit goldenen Beschlägen und goldener Klinke. Enttäuscht kehrte ich heim und wenn sich nach einem warmen Sommerregen der Himmel wieder verfärbte, beschränkte ich mich auf das Träumen und versuchte mir den Garten Eden bildhaft vorzustellen, was ja auch ganz schön sein kann. Doch eines Tages erlebte ich dann wirklich ein Wunder und das unmittelbar vor dem Heiligen Abend. Eine schreckliche Zeit war zu Ende gegangen, voll von Ängsten, Sirenen hatten sich

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Weichselbaumsiedlung Winter 1944/45

mitten in ein spannendes Fußballspiel gedrängt, jagten uns in den Luftschutzkeller, albtraumhafte Stunden mit dem Brummen herannahender Flugzeuggeschwader und dem Donner einschlagender Bomben, doch nun war Frieden, wir begannen wieder zu leben, nicht reichlich, ein wenig, aber das Wenige genossen wir in vollen Zügen. Weihnachten stand vor der Tür und ich wünschte mir Schischuhe mit roten Schuhbändern, dazu eine Keilhose mit einem roten Anorak und Norwegerpullover. Ich wusste, dass das Christkind mir diese Wünsche nicht erfüllen konnte, aber einen Wunsch vielleicht doch: Schnee. Schnee, so viel, dass alles weiß erstrahlte und ich beim Gehen tief einsinken würde und auf der Borromäumswiese schifahren konnte, wenn auch mit meinen alten Eschenbrettln, die eine wackelige Lederriemenbindung mit Schnalle und eine von Steinen malträtierte Lauffläche hatten. Ich wusste, dass das Christkind ein schwieriger Verhandlungspartner war, all zu oft hatte ich es um einen anständigen Patzen Schnee gebeten und musste am Heiligen Abend auf der blanken Straße zwischen grünen Wiesen in die Christmette gehen. Eigenartig, dass es erst richtig Weihnachten wird, wenn das Land weiß ist. Ist ja auf allen Weihnachtskarten klar zu sehen.


Eine Wintergeschichte

unterm Jahr. Da kann es schon passieren, dass plötzlich das Zimmer aufgeräumt ist, die Schulaufgabe pünktlich fertig wird oder Kohlen und Unterzündholz unaufgefordert neben dem Küchenofen bereit stehen. Doch das größte Wunder geschah in der Nacht vor dem Heiligen Abend. Wieder einmal präsentierte sich die Weichselbaumsiedlung so, wie sie es schon den ganzen Herbst getan hatte, kahl und aper, ohne das geringste Stäubchen Schnee. Und nun, so knapp vor dem Heiligen Abend, gab ich jede Hoffnung auf, dass es noch schneien könnte, so wie es sich eben gehört für echte Weihnachten. Wenn es auf den Heiligen Abend zuging, fing ich an, die Tage und Nächte zu zählen. Wie oft musste ich noch schlafen, wie oft noch aufwachen und bei Dunkelheit in die Schule stapfen. Ich schlief mit meinem Bruder in einem kleinen Kabinett, von da hatten wir einen direkten Blick zum Gaisberg und wenn der einmal ein weißes Häubchen hatte, konnten wir den Winter kaum mehr erwarten. Doch nur allzuoft löste ein heimFortsetzung auf Seite 24 >

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Wieder einmal stellte sich die bange Frage, wird es richtige, sprich weiße Weihnachten geben oder nicht? Dass Weihnachten vor der Türe stand, war nicht zu übersehen, es geschahen außergewöhnliche Dinge. Himmlische Düfte schlichen sich schon seit Tagen in meine Nase. Mutter schob ein Blech nach dem anderen ins Backrohr, die Mengenkalkulation war auf drei hungrige Bubenmäuler abgestimmt. Es waren immer die gleichen Kekse, schlicht und ohne Marmelade, für uns waren sie aber ein seltener Leckerbissen. Mutter hatte ihre liebe Not, die seltenen Leckerbissen an einem Ort zu lagern, wo sie bis zum Heiligen Abend überlebten. Ich vermute, sie berücksichtigte diese Tatsache bei der Planung der Menge. Ja, und Großmutter saß tagelang an ihrer Nähmaschine und führte eingehende Gespräche mit Mutter, was in mir den Verdacht nährte, dass das Christkind uns etwas von Großmutter Geschneidertes bringen würde. Das erzeugte in mir einen haptischen Reflex bei der Bescherung, ich drückte die Pakete zusammen und war erleichtert, wenn sie sich hart anfühlten. In der Adventzeit gibt es meist mehr Wunder als

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x < Fortsetzung von Seite 23

startete ich, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Ich schrieb einen Brief an Frau Holle, sie macht ja bekanntlich den Schnee, indem sie eine riesige Tuchent mit weißen Federn über der Erde ausschüttelt und die Federn dann zu Schnee werden lässt.

Liebe Frau Holle!

tückischer Föhn unsere Träume rasch wieder auf. Da wir im Winter nur die Küche heizten, war es in der restlichen Wohnung schweinekalt. Wenn ich am Abend in mein Bett schlüpfte, verschwand ich sofort unter der Tuchent, rollte mich ein wie ein Igel und tauchte erst wieder auf, wenn es unter der Decke einigermaßen erträglich war. Ich dachte an den nächsten Tag, was würde das Christkind bringen, was nicht. Zu dieser Zeit brachte es meist Sachen, die man unterm Jahr ohnehin bekam, weil sie gebraucht wurden und wenn Weihnachten vor der Tür stand, übernahm eben das Christkind diese Aufgabe. Bei Dingen, die man nicht unbedingt brauchte, war das schon anders. Da gab es ein banges Warten und Hoffen, zum Beispiel Schischuhe. Sollte das Christkind sich diesmal zu so einem tollen Geschenk durchringen, war die Aussicht auf den Heiligen Abend trotzdem getrübt. Ich müsste mit den Schischuhen auf der aperen Straße in die Mitternachtsmette gehen, denn vorführen würde ich mein Geschenk auf jeden Fall. Peter, Pepi, Karli und Konsorten würden sicher mit einem neuen Anorak, Schimütze oder Mantel sich in Szene setzen, wenn es auch oft vom Bruder geerbt oder von der Großmutter gestrickt war. Ich hatte als Jüngster von drei Buben das Problem, dass ich die Kleidung meiner Brüder auftragen durfte. Ja, es taten sich Probleme auf und das, weil uns Frau Holle zu Weihnachten so schmählich im Stich ließ. Einen letzten verzweifelten Versuch

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Dir ist sicher langweilig, nachdem du so viele Wochen nichts getan hast. Die Fadingerstraße ist aper, die Wiesen sind grün wie zu Ostern, nicht einmal der Gaisbergspitz ist weiß. Schüttel doch einmal kräftig an deiner Tuchent, damit es in der Weichselbaumsiedlung Weihnachten wird und wir beim Gang in die Christmette im Schnee versinken. In Oberparsch brauchst du nicht so viel schütteln, denn da wohnt die unsympathische „Bohnenstange“, die mir immer am Schulweg auflauert. Da genügen fünf Zentimeter. Wenn du meine Bitte erhörst, bekommst du einen Ehrenplatz gleich nach dem Martin Dannerberger, denn der schießt immer so viele Tore bei der Austria Salzburg. Dein Freund Helmut Ich schrieb „Freund“, weil sich das auf alle Fälle gut macht und gleich einmal ein familiäres Verhältnis herstellt. Doch ich war mir nicht sicher, ob meine Bitte so formuliert war, dass sie bei Frau Holle auch gut ankam, ob ich nicht etwas tun sollte, um ihre Laune zu heben, und während ich nachdachte, was ich als Gegenleistung anbieten konnte, schlief ich ein und hatte einen furchtbaren Traum: Es war Heiliger Abend und ich ging zur Mitternachtsmette – barfuß! Meine Zehen froren, bis ich sie nicht mehr spüren konnte. Als ich die Kirche betrat, lachten alle über meinen sonderbaren Auftritt, ich schämte mich und wünschte, der Boden würde mich verschlu-


Eine Wintergeschichte

cken, alle Augen waren auf meine nackten Füße gerichtet, Gelächter füllte die Kirche aus und ich spürte, wie meine Augen nass wurden und begann hemmungslos draufloszuheulen. Plötzlich hörte ich einen wilden Schrei: „Schnee, Schnee, Schneeee!“ Ich sprang wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett, konnte mich nicht orientieren, war ich noch in der Kirche? Doch beim nächsten Schrei registrierte ich, dass es mein Bruder war, der am Fenster wild gestikulierend immer wieder „Schnee! Schnee! Schnee!“ rief, als wären wir von einer Lawine verschüttet worden. Ich drängte mich neben ihn und war nicht sicher, ob ich noch träumte, doch als mein Bruder das Fenster aufmachte, seine Hände hinaushielt und Schneeflocken ins Zimmer tanzten, wusste ich, das war kein Traum, das war echt, so echt wie die Kälte, die sich ins Zimmer drängte, der Winter war da.

Flohmarkt

im Oktober 2019 Am 5. Oktober, dem Herbst-Flohmarkt unserer Pfarre, meinte es der Wettergott nicht besonders gut mit uns, denn es goss teilweise in Strömen und es war empfindlich kalt. Gott sei Dank gab es schützende Zelte, die fleißige Helfer aufgestellt hatten. Umso erfreuter waren wir über das Ergebnis abzüglich aller Spesen von € 4.928,23, die als Ansparung für die geplanten baulichen Maßnahmen der Pfarre verwendet werden. Allen Spenderinnen und Spendern, sowie den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön!

Draußen war es noch dunkel, die Straßenlaternen tauchten die tief verschneiten Hausdächer in ein stimmungsvolles Licht, wie von Kerzen angestrahlt, die Wäschestangen im Garten trugen hohe Hütchen und die Sträucher waren in einen dicken weißen Mantel gepackt. Man konnte sich gar nicht vorstellen, dass es am Vortag wie zu Ostern ausgesehen hatte. Andächtig verfolgte ich die großen dicken Flocken, die wie ein Heer kleiner Engel vom Himmel schwebten und ich dachte, heute Abend kommt das Christkind und alles ist weiß, so als hätte man für den heiligen Gast das Bett frisch bezogen und wir würden durch den Schnee in die Mitternachtsmette stapfen und ich würde Pepi, Leo und Karli treffen, wir würden uns in den weichen Schnee fallen lassen und Schneebälle werfen und - ich war mächtig stolz, weil mein Brief an Frau Holle dafür gesorgt hatte, dass es doch noch weiße Weihnachten gab.

Aigner Straße 16

ÖFFNUNGSZEITEN

11:30 - 14:30 Uhr 17:30 - 22:30 Uhr

MONTAG RUHETAG

Tel / Fax: 0662 622 695 www.chinesischemauer-lin.at

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Helmut Laimer

Restaurant Chinesische Mauer

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Erntedank & Martinsfest

Martinsfest

am 11. November 2019 „Zündet eure Kerzen an …“ Ein Laternenfest mit Liedern und Umzug, Martinskipferl zum Teilen, wer kennt diese Feierlichkeiten zu Ehren des Hl. Martin am 11. November nicht? Doch wer war eigentlich dieser außergewöhnliche Mensch? Welche Bedeutung hat seine Botschaft für uns heute? Wie können wir Licht für andere Menschen sein? Ein Blick auf die gesellschaftliche Veränderung zeigt, wie wichtig die Geste des Hl. Martin ist.

HILFSBEREITSCHAFT, MITGEFÜHL, EMPATHIE und TEILEN sind Werte, die uns Martin vorlebte. Martin hat durch sein Leben die Welt heller gemacht und darum ziehen wir am Martinstag mit unseren Laternen durch die Straßen und feiern das Martinsfest. Auch im Pfarrkindergarten beobachten wir Situationen, wo Kinder für Andere zum Licht werden. Helfen durch: Gesten, Worte & Taten

Erntedankfest Am Sonntag, den 13. Oktober 2019 feierten wir einen Familiengottesdienst zum Erntedank. Mitgestaltet wurde dieser Gottesdienst liebevoll von den Religionslehrern der Volksschule Parsch und Abfalter. Auch die Kinder unseres Pfarrkindergartens und der Schulkindgruppe trugen mit musikalischen Einlagen bei. Anschließend lud die Pfarre zum Pfarrcafé in den Pfarrsaal, der wieder einmal bis zum letzen Platz gefüllt war.

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Adventsammlung - SEI SO FREI

SEI SO FREI Adventsammlung „Stern der Hoffnung“ Seit über 60 Jahren unterstützt SEI SO FREI Menschen in Entwicklungsländern. SeiSoFrei ist die entwicklungspolitische Organisation der Katholischen Männerbewegung und arbeitet mit dem Ziel, Lebensbedingungen zu verbessern und gerechte Strukturen aufzubauen. SEI SO FREI arbeitet unmittelbar und sorgsam, unabhängig von politischen, religiösen oder ethnischen Zugehörigkeiten. Die Möglichkeit für Menschen in Entwicklungsländern, in Freiheit und Würde zu leben und sich selbst Chancen zu schaffen, steht dabei im Mittelpunkt. In den wichtigsten Schwerpunktregionen beschäftigt SEI SO FREI eigene, ortsansässige kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um ohne Umwege rasch und konkret Umsetzungen zu erzielen. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit öffentlich-rechtlichen Vereinen, sowie mit bäuerlichen Vereinigungen und Kooperativen vor Ort wichtig. Diese gewährleisten durch ihre Erfahrung, ihre Strukturen und ihre Nähe zu den Menschen, dass die Unterstützung auch faktisch Früchte tragen kann. Die Umsetzung geschieht durch konkrete, lokale und nachhaltige Projekte mit verschiedenen Schwerpunkten. Es ist wichtig, den Menschen in den betroffenen Regionen eine Stimme zu verleihen, sowie ihre Handlungsfähigkeit und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Adventsammlung 2019 für Wiederaufbau in Mosambik Nach dem verheerenden Zyklon im März dieses Jahres ist das Land noch immer verwüstet. Die Menschen müssen sich ihre Lebensgrundlagen neu schaffen. Im SEI SO FREI-Projektgebiet Sofala hat die Bevölkerung alles verloren. Das Essen ist noch immer knapp. Hilfslieferungen sichern das Überleben. „Meine Kinder können vor Hunger nicht schlafen. Wir haben die Katastrophe überlebt, stehen aber vor dem Nichts. Alle meine Felder sind zerstört. Die Ziegen und Hühner sind ertrunken“, erzählt Adao Munho. SEI SO FREI und die Partnerorganisation Esmabama unterstützen die Menschen dabei, sich bald wieder selbst versorgen zu können. Die Bauern erhalten Saatgut, Werkzeuge sowie Kleintiere und werden in landwirtschaftlichen Kursen begleitet. So können sie ihre Felder wieder bestellen, mit der ersten Ernte die Familien ernähren und Vorräte anlegen. Eine lebenswerte Zukunft wird möglich. Mit Hilfe der Adventsammlung können die Menschen in Sofala nach der Katastrophe wieder ins Leben finden. Unterstützen wir gemeinsam den Wiederaufbau in Mosambik!

Jeder Beitrag hilft! Spendenmöglichkeit: Im Rahmen der Adventsammlung am 2. oder 3. Adventsonntag in unserer Pfarre; Sammelsäckchen werden rechtzeitig verteilt bzw. liegen in der Kirche auf. Oder an den Empfänger: SEI SO FREI, IBAN: AT10 3500 0000 0001 4100 (steuerlich absetzbar)

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Aus dem Pfarrkindergarten

Ein „Bienen - Projekt“ im Pfarrkindergarten Parsch Kinder bereits im Kleinkindalter für die Umwelt zu sensibilisieren wird immer wichtiger. Es ist bereits bei Kindergartenkindern sehr schön zu beobachten, dass sie sich, wenn man ihnen die Gelegenheit bietet, mit Neugier und Interesse mit dem Thema „Bienen“ beschäftigen. Warum die Biene für das Überleben von Menschen und Pflanzen so wichtig ist, sollen die Kinder frühzeitig verstehen lernen. Gemeinsam mit den Kindern richteten wir eine Bienenecke in unserem Gruppenraum ein. Pater Hermann, der selber einige Bienenstöcke hat und zugleich auch Hobby - Imker ist, konnte uns viel Wissen über Bienen vermitteln. Durch unterschiedliche Aktivitäten in allen Bildungsbereichen, gelang es uns, dieses Thema ganzheitlich zu erarbeiten. Vom Angreifen der Wabe, dem Sehen, Riechen und Schmecken des Honigs war alles dabei. Gestalterisch konnten wir Kerzen aus echtem Bienenwachs für Ostern basteln, Bienenbalsam

für die Lippen zubereiten, sogar eine Bienenwiese wurde hinter dem Haus angesät. Mit großer Begeisterung warteten wir auf das Ereignis, die Bienenkönigin im Bienenstock zu Gesicht zu bekommen!

Filialleiter Filialleiter Alexander Alexander Thaler Thaler imim Namen Namen aller aller Mitarbeiterinnen Mitarbeiterinnen und und Mitarbeiter. Mitarbeiter. www.rvs.at/parsch www.rvs.at/parsch

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Herzlichen HerzlichenDank Dankfür fürIhr Ihr Vertrauen Vertrauenim imJahr Jahr2019. 2019.


Gerti‘s Kinderseite

MÄRCHENRÄTSEL

Weißt du, wie die Märchen richtig heißen?

FARBENRÄTSEL

In den Wörtern hat sich jeweils eine Farbe versteckt. Finde Sie und schreibe sie auf die Linie.

TIERISCHES

In den Rätselblumen ist jeweils eine in Österreich lebende Tierart versteckt. Der blaue Kreis ist immer der erste Buchstabe. Kannst du die Tiere erraten?

TIERE ERKENNEN

Wenn du die Tiere erkannt hast und in die Felder einträgst, ergeben die jeweils gelben Felder das Lösungswort - ein Fabeltier!

Lösungswort

Auflösungen auf Seite 30 Aber nicht schummeln... Erst probieren!

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Auflösungen Seite 29 - Kinderrätsel Farbenrätsel: gelb, grün, rot, blau, rosa, beige, weiß Tierisches: Ziege, Feldhase, Fuchs, Maulwurf, Katze, Waschbär Märchenrätsel: Geißlein, Schwesterchen, Rapunzel, Rumpelstilzchen, Schneeweißchen, 7 Zwerge, Biest, goldene Gans, Rotkäppchen, Frau Holle, des Kaisers, Meerjungfrau Tiere erkennen: Pferd, Tiger, Katze, Fisch, Schaf, Ziege Lösungswort: DRACHE

Kindermund Als die kleine Helene zum ersten Mal in ihrem Leben eine Eidechse sieht, ruft sie: „Schnell Oma, komm, auf unserer Terrasse ist ein kleines Krokodil!“

Taufen Nicklas Jäger Paul Haas Moritz Haas Luis Haas Leo Hübler-Roith

– annehmen, auch den, der dir nicht passt – da sein füreinander – vertrauen, dass alles gut wird – entdecken, was wichtig ist – neu beginnen, auch wenn du gestern gescheitert bist – tragen helfen denen, die deine Hilfe brauchen

Paul Julian Urthaler-Fratt Paula Brunauer Lukas Neudorfer Isabella Marie Sarah Gerhaber Sophie Stecher

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Hannah Balla Elisabeth Radlberger Vera Doppler Theodora Wolff Nicolas Ager

A D V E N T

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Informationen

Geburtstage In den Monaten Juni bis Oktober 2019 hatten folgende Personen Geburtstag: 100 Jahre Margaretha Heinz 97 Jahre Annemarie Gurtner 96 Jahre Anna Kurmann Augusta Krings Dr. Gottfried Plahl Emma Schatz 95 Jahre Dr. Franz Kainberger Erna Braunsteiner Rosalia Köstler Maria Lun Dipl. Ing. Josef Rass Maria Markenfort Elisabeth Hinterbuchner Martha Huber 90 Jahre Irmgard Pospischeck Margarete Haid Josef Lienbacher Agnes Wawrik Ernestina Reischmann Maria Schuhmertl Hermine Klatek Doris Brandecker Elisabeth Algatzy Ottilia Bearth

Gerlinde Grobbauer Anna Kaidisch Herta Kammerhofer Agnes Kratochwil Franz De Paul Mayr Annemarie Noppinger Gerhard Pawle Ingeborg Ratzer Hannelore Resinger Horst Schneider Ingeborg Schrank Pauline Steinwender Franz Strachwitz Dr. Leo Truchlar Gertraut Urban Renate Walch-Urlesberger Gudrun Wimmer Johann Zellner

85 Jahre Eleonore Wimmer Inge Stockhammer Annemarie Müller Armin Hitzenberger Pauline Berner Andreas Maislinger Franz Bliem 80 Jahre Annemarie Bogensberger Dagmar Bubendorfer Dipl.Ing. Johann Danmayr Ingeborg Eibl Irmingard Endl Siegfried Forcher Liselotte Fratton Theresia Ganzer Georg Gärtner

Wir gratulieren herzlich!

Verstorben seit November 2018 Sophie Diemling, † 09.11.2018 Elfriede Riedel, † 29.11.2018 Maria Anglberger, † 07.12.2018 Rudolf Scheiber, † 08.12.2018 Rita Wopelka, † 13.12.2018 Peter Prodinger, † 28.12.2018 Margit Göblös, † 02.01.2019 Maria Eder, † 03.01.2019 Johann Röhrl, † 07.01.2019 Karl Kugler, † 17.01.2019 Henriette Voglmayr, † 22.01.2019 Eduard Buttinger, † 27.01.2019 Franz Fuxjäger, † 02.02.2019 Elisabeth Bruckner, † 03.02.2019 Ursula Pawle, † 19.02.2019 Rosalia Hackenberg, † 24.02.2019 Edeltrud Knoll, † 28.02.2019 Monika Gruber, † 28.02.2019 Walter Haidenthaler, † 09.03.2019

Anneliese Schreder, † 13.03.2019 Rosa Steiner, † 20.04.2019 Maria Prokosch, † 24.04.2019 Erich Fischinger, † 08.05.2019 Maria Quitt, † 18.05.2019 Gerhard Pawle, † 28.05.2019 Margarete Strübler, † 06.06.2019 Friedrich Trawöger, † 15.06.2019 Sigrid Auffarth, † 02.07.2019 Elfriede Wallner, † 21.07.2019 Christiana Schaffenrath, † 29.07.2019 Erika Klein, † 07.08.2019 Rudolf Hodurek, † 02.09.2019 Jenny Steger, † 08.09.2019 Herbert Schneider, † 12.09.2019 Erwin Schwarzl, † 21.09.2019 Josef Luger, † 21.09.2019 Hermine Ellegast, † 01.10.2019 Elke-Irene Rieger, † 20.10.2019

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Vom 02. bis 05. Jänner 2020 sind die Sternsinger unterwegs. Die Sternsinger bitten um ihre Unterstützung für Menschen im Slums von Nairobi. Rund 60% der Einwohner/innen Nairobis leben in Slums. Im Mukuru-Slum leben rund 700.000 Menschen auf engstem Raum. Die Hütten bieten kaum Schutz gegen Hitze und Regen. Fehlende Toiletten, Kanalisation und Müllbeseitigung verursachen Krankheiten. Es fehlt an Gesundheitsversorgung, Schulbildung und Jobs. Kinder leiden besonders an der Armut. 60.000 leben in Nairobi auf der Straße, ohne ausreichend zu essen, ohne Unterstützung durch ihre Familien. Ein Schulbesuch und eine Ausbildung, um ihre zukünftige Existenz zu sichern, bleibt für viele ein unerfüllter Traum. Viele überleben nur, indem sie betteln, Schuhe putzen oder Müll sammeln. Die beiden Sternsingerprojekte MPC (Mukuru Promotion Centre) und MSDP (Mukuru Slums Development Projects) stärken genau das: Kinder, Jugendliche und Eltern so zu befähigen, dass sie ein menschenwürdiges Leben führen können. Wer von euch Kindern möchte mitmachen? Auch Begleitpersonen (ab 18 Jahren) sind sehr willkommen. Wir freuen uns auf euch!

Bitte meldet euch bei Gabi Gugerbauer Tel. +43 662 641640 (Pfarre Parsch) gabigugerbauer@pfarreparsch.at

Y DANKE! Ein herzliches „Vergelts Gott“ dem Team der Pfarrquelle, das jeden Dienstag im Einsatz ist, um die Bedürftigen der Pfarre mit Lebensmitteln zu unterstützen. Für die Ausgaben, die Vorbereitungen (Abholung von der Spenderfirma, Aufteilung und Einordnung, manchmal auch Einkauf von Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln) aber auch für die Nacharbeit, die Reinigung des Containers, die Sortierung der übriggebliebenen, nicht länger haltbaren Lebensmittel, die am nächsten Tag von den Franziskanern abgeholt werden, …..danke! Auch unseren fleißigen Suppenköchinnen, die jeden Dienstag eine gesunde, wohlschmeckende Suppe für hungrige Bedürftige kochen - auch mit viel Vorbereitung und Nacharbeit verbunden - ein herzliches Dankeschön!

Impressum

Danke auch den Frauen und Männern, die im caritativen Projekt der Pfarre Parsch und dem Stadtteilverein „ArMut teilen – Parscher für Parscher“ im ehrenamtlichen Einsatz sind!

EB Stadtpfarramt Parsch, für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer P. Hermann Imminger C.PP.S., Geißmayerstraße 6, 5020 Salzburg | Tel: 0662-641640 info@pfarreparsch.at | http://www.pfarreparsch.at

Redaktion: Lore Blaschek, Gerti Fischer, Heidemarie Marschall, Helmut Laimer, Margareta Rumpf, Gabi Gugerbauer, Anton Prast Grafik & Layout: Stephan Weiss