Page 1

STW 11/2018

>

>

( ( ))

Fest zum Erntedank im Oktober 2018

2018


Editorial

Editorial Liebe Parscher, liebe Mitchristen, biologisch gesehen treten wir wieder in die ruhigere Jahreszeit ein. Nicht für alle! Der berühmte Salzburger Adventmarkt läuft an und das Weihnachtsgeschäft wird von vielen Menschen wieder großen Einsatz abverlangen. Trotzdem laden uns die kürzer werdenden Tage zum Zuhause bleiben ein. Wir können einige Dinge ordnen und haben auch Zeit zum Nachdenken und zum Horchen. Das allererste Wort in der Regel des Hl. Benedikt lautet: „Horch!“ Aus biblischer Sicht kommen alle Dinge durch Gottes schöpferisches Wort in die Welt. Der verborgene Gott spricht in der Natur und in der Geschichte. Wir Menschen streben nach einem erfüllten Leben, nach Glück, nach Lebenssinn, finden uns aber oft in der Zerstreuung eines „ganz normalen“ Tagesverlaufes. Die Bibel lehrt uns Menschen, dass Gott selbst in unterschiedlichsten Situationen zu uns spricht. In Leid und Freud. Ich kann mich der Botschaft des Augenblicks öffnen und so vorstoßen zur Quelle der Sinnhaftigkeit. Richtig horchen heißt in der Tradition der Mönche, mit dem Herzen zu horchen. Indem wir uns die Dinge zu Herzen nehmen, kehren wir immer wieder zum Herzen zurück. So können wir unser Leben mit der Zeit in Einklang bringen, die letztlich ja nicht unsere Zeit, sondern ein Geschenk ist. Der Begriff Herz steht letztlich aus biblischer Sicht für das Zentrum unseres menschlichen Wesens. Es ist das Organ, mit dem wir tiefer sehen und Sinn erkennen können. Wir

2

müssen teilweise einen langen inneren Weg zurücklegen um vom aktiven Regisseur zum Horcher zu werden. Letztlich kommt darin eine menschliche Haltung zum Ausdruck, die Jesus uns so erklärt: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.“. (Mt 11,29-30) Jeder Augenblick stellt uns vor eine gegebene Wirklichkeit. Wenn sie gegeben ist, ist sie auch eine Gabe. Im Blick auf den Geber können wir den Herzensfrieden finden und so aus der Zerstreuung in den Einklang mit Gott und seiner Schöpfung gelangen. Hoffen wir auch dieses Jahr auf besinnliche Stunden. Ihnen allen wünsche ich von Herzen zum Fest der Geburt unseres Herrn im Namen der gesamten Pfarre und von P. Johannes und P. Hermann Wörgötter Gottes reichen Segen und erholsame weihnachtliche Tage in familiärer Geborgenheit!


Aktuelles aus der Pfarre

Auch wir gehen mit der elektronischen Medienzeit So wollen wir bewusst die „neuen Medien“ nutzen. Diese bieten uns die Möglichkeiten, zeitnah auf unsere Aktivitäten hinzuweisen und einen Blick auf Vergangenes zu werfen. Besuchen Sie uns auf Facebook und Instagram!

www.facebook.com/pfarreparsch @pfarreparsch Geben Sie uns ein „Gefällt mir“

www.instagram.com/pfarreparsch #pfarreparsch Abonnieren Sie unsere Fotos

2 4 6 8 10 12 13 14 16 19 20 22 23 24 25 26 28 29 30 32

... Editorial ... Gedanken über die Zukunft der Pfarre ... Jubiläen 2018 in der Pfarre Parsch ... 200 Jahre „Stille Nacht, heilige Nacht!“ ... Aus dem Pfarrgemeinderat - Klausur 2018 ... Miniausflug nach München ... Sei so Frei - Adventsammlung ... Über die Kunst des „Loslassens“ ... Terminübersicht Advent, Weihnachten, Neujahr & Frühjahr 2019 ... Flohmarkt | Ein ABC des Advents ... Auszeit in Palästina ... Wussten Sie schon ...? ... Sternsinger ... Weihnachtliches ... Pfarrwallfahrt 2018 ... Neue Liednummernanzeige ... Die weißen Bilder ... Aus dem Pfarrkindergarten ... Gerti‘s Kinderseite ... Informationen ... Danke!

Extradank ...Y Danke an Heinz-Dieter Gürtler, Brigitte Ringer und Gerti Fischer, die das Redaktionsteam in dieser Ausgabe so tatkräftig unterstützt haben!

Bitte um Ihre Mithilfe ... Es ist sehr schwierig für uns, das Pfarrblatt in alle Haushalte in Parsch zu verteilen. Nehmen Sie daher ein paar Exemplare aus der Pfarre mit und überreichen Sie es Ihren Nachbarn. Herzlichen Dank!

Das Pfarrblatt Redaktionsteam Lore Blaschek, Pater Hermann Imminger, Günther Fischer, Heidemarie Marschall, Helmut Laimer, Margareta Rumpf, Stephan Weiss, Gabi Gugerbauer, Anton Prast

3


Hat das Glaubensleben, in Pfarren organisiert, noch Zukunft? Laut diözesanen Berichten in der Erzdiözese Salzburg soll die Zahl der aktiven Priester in einem Zeitraum von zehn Jahren auf fast die Hälfte zurückgehen. Bei den Laienmitarbeitern, die im pfarrlichen Leitungsdienst arbeiten, gibt es ähnliche Entwicklungen. Die Pfarrverbände haben oft so erhebliche Ausmaße, sodass das wöchentliche Arbeitspensum eines Gemeindeleiters / einer Gemeindeleiterin weit über dem eines normalen Zivilberufes liegt. Während in den Diözesen über Pfarrzusammenlegungen nachgedacht wird, ermutigt hingegen Papst Franziskus in seinem Schreiben Evangelii Gaudium [EG] (2013) über die noch „ausstehende Erneuerung der Kirche“ am Festhalten der bewährten Pfarrstruktur: „Die Pfarre ist keine hinfällige Struktur; gerade weil sie eine große Formbarkeit besitzt, kann sie ganz verschiedene Formen annehmen, die die innere Beweglichkeit und die missionarische Kreativität des Pfarrers und der Gemeinde erfordern. Obwohl sie sicherlich nicht die einzige evangelisierende Einrichtung ist, wird sie, wenn sie fähig ist, sich ständig zu erneuern und anzupassen, weiterhin die Kirche sein, die inmitten der Häuser ihrer Söhne und Töchter lebt. Das setzt voraus, dass sie wirklich in Kontakt mit den Familien und dem Leben des Volkes steht und nicht eine weitschweifige, von den Leuten getrennte Struktur oder eine Gruppe von Auserwählten wird, die sich selbst betrachten. Die Pfarrei ist eine kirchliche Präsenz im Territori-

4

um, ein Bereich des Hörens des Wortes Gottes, des Wachstums des christlichen Lebens, des Dialogs, der Verkündigung, der großherzigen Nächstenliebe, der Anbetung und der liturgischen Feier. Durch alle ihre Aktivitäten ermutigt, formt die Pfarre ihre Mitglieder, damit sie aktiv Handelnde in der Evangelisierung sind. Sie ist eine Gemeinde der Gemeinschaft, ein Heiligtum, wo die Durstigen zum Trinken kommen, um ihren Weg fortzusetzen, und ein Zentrum ständiger missionarischer Aussendung“. (EG, S.27f.) Die Pfarrei ist „Präsenz in Territorium“. Dort geschieht vor allem durch Beziehungsarbeit Kontakt mit den Menschen vor Ort. Im Wesentlichen verwirklicht sich durch die Arbeit der Pfarrei die Nachfolge Jesu Christi. Zu ihren wesentlichen Aufgaben gehört die Verkündigung der frohen Botschaft von der Liebe Gottes, die gemeinschaftliche Gottesdienstfeier, der helfende Dienst an den Menschen und das Leben christlicher Gemeinschaft (Statut Pfarrgemeinderat). In unserer Stadtpfarre Parsch mit ca. 4.500 Mitgliedern bekommen wir von der Diözesanleitung für diese Aufgaben derzeit zwei vollzeitliche Stellen aus Kirchenbeitragsmitteln finanziert. Die Pfarrsekretärin und die Kirchenmusik finanzieren wir durch wöchentliche Kollektensammlungen und eine Benutzungsgebühr des Kindergartens für unser pfarrliches Raumangebot. Des Weiteren haben wir noch durch den sogenannten „Frühzahlerbonus“ jährlich ca. EUR 10.000,-- in der Pfarrkassa. Vielen Dank allen Frühzahlern! Viele Arbeiten in unserer Pfarre werden durch einen Großteil unserer aktiven Pfarrmitglieder geleistet. Insbesondere in der Verwaltung, bei Flohmärken, sozialen Diensten, Pfarrgruppen, Reinigung, liturgischen Diensten, Seelsorge, Mesnerei und handwerklichen Tätigkeiten bringen sich ca. 150 Pfarrangehörige ein; zumeist Pensionisten. Der Kirchenbeitrag wird natürlich auch dafür


Gedanken über die Zukunft der Pfarre

Fest der Ehrenamtlichen im Jänner 2018

verwendet diözesane Verwaltungseinrichtungen, verschiedene Projekte und Baumaßnahmen diözesanweit zu finanzieren. Jede Pfarre ist verpflichtet 10% ihrer sonstigen Einnahmen in einen Solidaritätsfond fließen zu lassen und 10 Wochenend-Kollekten sind pro Jahr zweckgebunden an die diözesane Verwaltung abzugeben. Längerfristig gedacht hat eine Pfarrei genau so wie unsere gesamte Erzdiözese nur Zukunft, wenn Nachwuchs aufgebaut wird. Leider kann dafür auf unserer Pfarrebene von der Diözesanverwaltung keine Finanzierung für unsere Zukunft aus den Kirchenbeitragsmitteln zur Verfügung gestellt werden. So planen wir für unsere eigene Pfarrjugend eine etwas jüngere Führungskraft anzustellen. Dafür werden wir auch gegebenenfalls unsere Rücklagen verwenden. Die ursprünglich angedachte Lösung aus der ganzen Stadt „eine Pfarre“ mit zentralisierter Vermögensverwaltung und zentraler Matrikenführung zu machen ist vorerst vom Tisch. Es hat sich herausgestellt, dass die vor einiger Zeit am grünen Tisch entwickelten Pfarrverbände nur „geduldiges Papier“ waren. Geplant ist nun wieder die Errichtung von vier Stadt-Dekanaten.

Wir danken herzlich den Inserenten, die mit ihren Einschaltungen einen wesentlichen Druckkostenbeitrag zur Finanzierung des Pfarrblattes leisten.

Mit dem Ausblick, dass durch den erheblichen Mangel an pfarrlichen bezahlten Mitarbeitern in einem Zeitraum von zehn Jahren je nach Mitarbeitermangel die Pfarren dann zusammengelegt werden sollen. In der Stadt Wien ist bereits dieser Prozess unter dem Titel „Pfarre neu“ voll im Gange. Da Gott für uns arm geworden ist, um uns durch seine Armut reich zu machen, wünscht sich Papst Franziskus eine „arme Kirche für die Armen. Sie haben nicht nur Teil am Sensus fidei, sondern kennen außerdem dank ihrer eigenen Leiden den leidenden Christus. Es ist nötig, dass wir alle uns von ihnen evangelisieren lassen. Die neue Evangelisierung ist eine Einladung, die heilbringende Kraft ihrer Leben zu erkennen und sie in den Mittelpunkt des Weges der Kirche zu stellen. [...] was der Heilige Geist in Gang setzt ist nicht übertriebener Aktivismus, sondern vor allem eine aufmerksame Zuwendung zum anderen, indem man ihn als eines Wesens mit sich selbst betrachtet.“ (EG. S.142) Der Wunsch des Papstes eine arme Kirche zu haben, könnte - wenn man sich darauf einließe sicherlich helfen, das Denken in finanziellen und pastoralen Großraumstrukturen zu überwinden. Bleibt also abzuwarten, wie lange die in vielen Teilen Europas bestehende Kirche noch im bisherigen zentral verwalteten Modus aufrecht erhalten werden kann. Ich bin mit Leopold Kohr der Meinung, dass in der Dezentralisierung sozialer Organisationen und Gruppen auf eine Größe, in der Funktion noch möglich ist, aber gleichzeitig der Überblick gewahrt bleibt, die größtmögliche Zukunftschance bietet. Also ein Konzept der Jahrhunderte lange bewährten Pfarren bei den Mitmenschen, wie Papst und Philosoph vorschlagen. P. Hermann Imminger, Pfarrer

5


Jubiläen 2018 in der Pfarre Parsch Im Jahr 2018 kann die Pfarre Salzburg Parsch auf 3 Jubiläen von in der Pfarre seelsorglich wirkenden Priestern zurückblicken. Pater Johannes Reiter Bei schönem Sommerwetter feierte Pater Johannes Reiter mit der Pfarrgemeinde Parsch den festlichen Dankgottesdienst anlässlich des Gedächtnisses seiner vor 35 Jahren erfolgten Priesterweihe durch Erzbischof Dr. Karl Berg. Nach dem Gottesdienst gab es eine Agape, bei der der Jubilar beglückwünscht wurde und die auch Gelegenheit zur Begegnung bot. 1

Traunstein (Oberbayern). Darauf folgten Stationen in Dürrnberg und Seekirchen a. Wallersee. Von 2009 bis 2012 betreute er als Pfarrer die Pfarre von Schellenberg. Seit 2013 ist P. Johannes wieder in Parsch als Seelsorger. Seit 2014 ist er auch Gehörlosenseelsorger der Erzdiözese Salzburg. In den 35 Jahren seines Priestertums war P. Johannes an verschiedenen Wirkungsstätten tätig, er ging hin, wohin die Kirche ihn schickte, von einem Dienst zum anderen und konnte durch seine gewinnende und aufgeschlossene Art viele Menschen zu Gott führen. Dass ihm dies auch weiter mit Gottes Segen und Hilfe gelingen möge, das wünscht ihm von Herzen die Pfarrgemeinde von Parsch. 2

Dieses Jubiläum ist Anlass auf das priesterliche Wirken von P. Johannes zurück zu blicken: P. Johannes Reiter, am 7. Mai 1952 in Dellach an der Drau in Kärnten geboren, trat 1973 in das Noviziat der Missionare vom Kostbaren Blut in Schellenberg ein. Nach dem Noviziat und der Priesterweihe am 29. Juni 1983 trat er seine erste Stelle als Kaplan in Salzburg Parsch an. Nach drei Jahren wechselte er als Pfarrprovisor für 14 Jahre in die Klagenfurter Stadtpfarre Annabichl. Danach war P. Johannes ein halbes Jahr in den USA in Celina/Ohio in einer Pfarrei seines Ordens vergleichbar mit Parsch. Sechseinhalb Jahre war er dann in der Pfarre Heilig Kreuz in

6

Pfarrer P. Hermann Imminger

P. Hermann wurde am 12. September 1968 in Jettingen im Landkreis Günzburg in Deutschland geboren. Für seine Pfarre ein Grund ihn am Sonntag dem 16. September zu seinem 50. Geburtstag gebührend zu feiern. Dies geschah im Rahmen eines festlichen Pfarrgottesdienstes und einer anschließenden Agape, bei der Glückwünsche übermittelt wurden. P. Hermann‘s Lebensweg führte über die Grundund Hauptschule in Zusmarshausen und die Lehre zum Elektriker und Fernsehtechniker zur Arbeit in der Elektronikindustrie. Die Berufung zum Priester machte eine Weiterbildung und das Nachholen der Matura im Bayernkolleg in Augsburg notwendig. 1999 trat P. Hermann bei den Missionaren vom Kostbaren Blut ein. Daran schloss sich das Studium der Fachtheologie und Religionspädagogik in Salzburg an, welches jeweils mit dem Magister abgeschlossen wurde. 2006 wurde P. Hermann im Salzburger Dom von


Jubiläen 2018 in der Pfarre Parsch

Erzbischof Dr. Alois Kothgasser SDB zum Priester geweiht. Anschließend kam P. Hermann in die Pfarrei Mering bei Augsburg. Dann war er Schulseelsorger und Religionslehrer am Privatgymnasium der Missionare vom Kostbaren Blut in Neuenheerse bei Paderborn. 2008 kam P. Hermann nach Parsch und wurde 2010 zum Stadtpfarrer ernannt und ist auch Leiter des Pfarrverbandes Aigen, Parsch und Elsbethen. Chronisten der Pfarre Parsch werden in P. Hermann einen bedeutenden Bauherrn an Kirche, Pfarrhaus, Kindergarten und den Bereich um die Kirche sehen. Zu den Hobbys von P. Hermann zählt die Imkerei. Dieses Hobby teilt er mit einer immer größer werdenden Schar von Bienenzüchtern, gerade in Städten. Ein weiteres Hobby sind seine Hühner. Besonders auffällig sind momentan die Sulmtaler Hühner mit ihrem Federschopf am Kopf sowie gesperberte Hühner. Wir wünschen P. Hermann alles Gute zum Geburtstag und noch viele gute Jahre, in denen er mit Gottes Hilfe die Pfarre Parsch betreuen kann. Pater Hermann Wörgötter Der dritte Jubilar der Pfarre Parsch im Jahre 3

2018 ist P. Hermann Wörgötter. Er feierte am 5. November seinen 75. Geburtstag. P. Hermann kam 2014 als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Hausgeistlichen des Albertus-Magnus-Hauses, P. Fritz Wimböck, nach Parsch. P. Hermann Wörgötter stammt aus St. Johann in Tirol, wo er mit sieben Geschwistern aufgewachsen ist. Sein Vater war Schuhmachermeister, führte ein Schuhgeschäft und daneben eine kleine Landwirtschaft. P. Hermann erlernte zunächst das Schuhmacherhandwerk, das er mit der Gesellenprüfung abschloss. Danach leistete er den Dienst beim Bundesheer und besuchte anschließend die Aufbaumittelschule in Horn/NÖ, die er mit der Matura abschloss. Dann trat er in die Ordensgemeinschaft der Missionare von Kostbaren Blut ein und studierte in Salzburg Theologie. Am 29. Juni 1974 wurde er im Salzburger Dom zum Priester geweiht.

Danach war er in verschiedenen Aufgabebereichen seiner Ordensgemeinschaft tätig. Einige seiner Stationen waren 1975 bis 1987 Erzieher und Leiter im Xaveriushaus in Feldkirch. 1992 Seelsorger in Kufstein Endach, 2007 Pfarrer in Langkampfen, danach ab 2013 Pfarrer in Schellenberg. Die Pfarrgemeinde Parsch wünscht P. Hermann alles Gute und Gottes Segen zu seinem Geburtstag, weitere gesunde Jahre und dankt ihm für seine seelsorglichen Dienste in Parsch.

7


„Stille Nacht, heilige Nacht“ Vor 200 Jahren, am 24. Dezember 1818, erklang in Oberndorf an der Salzach in der Pfarrkirche St. Nicola zum ersten Mal das Lied: „Stille Nacht, heilige Nacht“ Da St. Nicola wiederholt von Hochwasser bedroht war, entschloss man sich 1899 ein neues Ortszentrum mit einer neuen Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus zu errichten. Am Schuttkegel der abgerissenen Kirche St. Nicola steht jetzt die Stille-Nacht Kapelle. Der in Oberndorf wirkende Priester Josef Mohr (1792 - 1848) übergab dem in Arnsdorf tätigen Lehrer und Mesner Franz Xaver Gruber (1787 - 1863) den bereits 1816 in Mariapfarr entstandenen Text und dieser komponierte die Melodie dazu. Die alte praktisch nicht mehr verwendbare Orgel in der Nikolauskirche in Oberndorf war der Grund dafür, dass das Lied unter Gitarrenbegleitung von Mohr und Gruber gesungen wurde. Gruber bemühte sich um die Behebung der schadhaften Orgel der Kirche, sodass 1825 der Orgelbaumeister Karl Mauracher aus Fügen im Zillertal ein neues Orgelwerk einrichten konnte. Mauracher dürfte bei seiner mehrwöchigen Arbeit in Oberndorf das Lied kennen gelernt haben. Die Entstehung des Liedes fällt in die Zeit des Umbruchs und der Neuordnung Europas nach Beendigung der Napoleonischen Kriege und des Wiener Kongresses. Die von Napoleon erzwungene Neuordnung des deutschen Reiches brachte es mit sich, dass die Kirchenfürsten auf ihre weltliche Herrschaft verzichten mussten und 1803 deren geistliche Fürstentümer säkularisiert wurden. Dies geschah auch in Salzburg. Nach der Schlacht am Walserfeld im Dezember 1800 wurde die Stadt Salzburg von französischen Truppen besetzt und eine 200 Jahre währende Zeit des Friedens ging für Salzburg zu Ende. 1805 marschierten die Franzosen und die mit ihnen verbün-

8

deten Bayern in Salzburg ein und es kam zu heftigen Freiheitskämpfen im Bereich der Salzburger Pässe. Salzburg stand bis 1810 unter französisch – bayrischer Verwaltung. Von 1810 bis 1816 war Salzburg unter bayrischer Herrschaft. 1816 erfolgte die Abtretung Salzburgs von Bayern an Österreich. Dazu kam dann auch noch die soziale Not der Menschen in ganz Salzburg und Oberndorf, da von September bis April die Salzachschifffahrt ruhte und die Schöffleute arbeitslos waren. Alle diese schrecklichen Ereignisse erlebten der am 11. Dezember 1792 geborene Josef Mohr und der 1787 geborene Franz Gruber. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn sich in Dichtung und Musik von „Stille Nacht, heilige Nacht“ eine Sehnsucht nach Frieden ausdrückt. Das Lied wird heute auch als Friedenslied gesehen, besonders in den Strophen 3-5. Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ in der Fassung von Gruber und Mohr hat 6 Strophen. Diese sechs Strophen wurden aber von verschiedenen Autoren ergänzt. So z.B. vom Waidringer Lehrer Blasius Wimmer, der die erste Zeile umstellt und die siebte hinzugefügte Strophe den Hl. drei Königen widmet. Auch Valentin Pfeifenberger, der spätere Pfarrer von Thomatal, 1948 Kaplan in Unken, schrieb eine 7. Strophe für die Könige mit Bezug auf den Frieden. Vielleicht entstand diese Strophe zur Erinnerung an Mohr‘s 100 Todestag?


200 Jahre Stille Nacht ! Heilige Nacht !

Durch den Orgelbauer Carl Mauracher kam das Lied auch in dessen tirolische Heimat, das Zillertal. Die Ur-Rainer sangen das Lied bereits 1819 bei der Christmette in der Fügener Kirche. Musikalische Bauernfamilien zogen als Wanderhändler durch Europa und traten vor Publikum auf, wie die Sängergruppe der Familie Strasser, welche es vermutlich 1832 in Leipzig sang. Von hier aus ging es durch ganz Deutschland. 1839 brachten die Rainer-Sänger das Lied nach New York. Erzabt Petrus Klotz von St. Peter begegnete das Lied auf seinen Weltreisen in Afrika, Neuseeland und Südamerika, wohin es durch Missionare gelangte. So breitete sich das Lied rasch aus und wird heute in über 300 Sprachen gesungen. Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ wurde 2011 in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Von Oberndorf nach Parsch 1861 gründete der Orgelbauer Matthäus Mauracher in der Gaisbergstraße in Salzburg eine Orgelbauwerkstätte. Unter einem der Erben und Nachfolger Maurachers, Matthäus Mauracher d. J. erlebte die Orgelbauwerkstätte eine Blüte. So kam es 1922 zur Gründung der Firma „Cäcilia“ in einem Zusammenschluss mit den ebenfalls in Salzburg arbeitenden Orgelbauwerkstätten Dreher und Mertel. Die Firma

„Cäcilia“ war damals das größte Orgelbauunternehmen Österreichs. Das Firmengelände erstreckte sich von der Gaisbergstraße über die Eberhard Fuggerstraße und Fürbergstraße. Über 100 Arbeiter waren an den modernsten Maschinen beschäftigt. An den erfolgreichen Unternehmer Matthäus Mauracher erinnert eine Gedenktafel an dem Haus Eberhard Fuggerstraße 22. Auch die Mauracherstraße wurde nach ihm benannt. Jedoch 1928 wurde das Unternehmen aufgelöst und der Teilhaber Max Dreher pachtete die Firma mit Leopold Flamm. Nach dem 2. Weltkrieg kam das Ende für den Orgelbau der Firma Mauracher in Parsch. Ab 1958 hieß die Firma Dreher und Reinisch. Mit dem Tod von Max Reinisch erlischt die Orgelbautradition in Parsch. 1959 kaufte die Pfarre Parsch um 12.000 Schilling von den Schwestern vom guten Hirten eine Orgel. Der Orgelbaumeister Max Dreher überprüfte, überholte die Orgel und stellte sie auch auf. Max Dreher war auch Mitglied des Pfarrkirchenrates. 1964 erfolgte ein Ausbau der Orgel auf 14 Register und die Anschaffung eines neuen Spieltisches. In der Mitternachtsmette erklang die überholte Orgel. Sicher war zu dieser Mitternachtsmette auch das „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu hören. So endet diese Betrachtung zum Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“, die in der Kirche von Oberndorf begonnen hatte, in der Pfarrkirche Salzburg Parsch. Dr. Heinz Dieter Gürtler

Anzeige

Herzlichen Herzlichen HerzlichenDank Dank Dankfür für fürIhr Ihr Ihr Vertrauen Vertrauen Vertrauenim im imJahr Jahr Jahr2018. 2018. 2018. Filialleiter Filialleiter Filialleiter Alexander Alexander Alexander Thaler Thaler Thaler imimNamen imNamen Namen aller aller aller Mitarbeiterinnen Mitarbeiterinnen Mitarbeiterinnen und und und Mitarbeiter. Mitarbeiter. Mitarbeiter. www.rvs.at/parsch www.rvs.at/parsch www.rvs.at/parsch

9


Aus dem Pfarrgemeinderat Klausur in Maria Hilf in Kufstein Am 12./13. Oktober stand – wie jedes Jahr am Beginn eines neuen Arbeitsjahres – eine Klausur-Tagung am Programm, zu der wir uns im Tagungshaus Maria Hilf in Kufstein trafen. Schwerpunkt dieses Treffens war der sogenannte „Zukunftsprozess“ der Erzdiözese Salzburg, in dem es darum geht, wie in der Salzburger Kirche mit den vorhandenen personellen und finanziellen Möglichkeiten eine bestmögliche, lebendige Seelsorge in den kommenden Jahren sichergestellt werden kann. Und es ist natürlich klar, dass wir auch in unserer Pfarre von diesen Auseinandersetzungen betroffen sind. Im ersten Teil unserer Klausur begleitete Mag. Lucia Greiner (Seelsorgeamtsleiterin und Mitglied des Zukunftsarbeitskreises der Erzdiözese) unsere Überlegungen. Sie gab auch einen kurzen Rückblick, wie es zu diesem „Zukunftsprozess“ kam. Nach dem 2. Vatikanischen Konzil (1964-1965) war es die Salzburger Diözesansynode 1968, – die erste Synode im deutschsprachigen Raum – die sich mit den Themen „Erneuerung der Kirche durch lebendige Christengemeinden“ und „Kirche als Leib Christi“ auseinander setzte und die Mitverantwortung aller durch die Einführung z.B. der Pfarrgemeinderäte zum Ausdruck brachte. In 10-jährigen Abständen fanden dann jeweils Versammlungen statt, die aktuelle Themen und Probleme aufgriffen. So kam es auch 2008 zur Einführung der Pfarrverbände. 2018 geht es uns nun um einen konstruktiven Blick nach vorne, um die vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen bestmöglich einsetzen zu können. Im Lauf des letzten Jahres wurden Pfarren und kirchliche Einrichtungen eingeladen, konkrete Projekte für den Zukunftsprozess einzubringen.

10

Diese wurden dann beim Zukunftsfest am 24.9.2018 von Präl. Sieberer vorgestellt und sind auch in gedruckter Form erhältlich. Schwerpunkte des Zukunftsprozesses sind: 1.) eine qualitätsvolle Pastoral: Wie kann es der Kirche trotz Priestermangel gelingen, ihrer Botschaft auch in Zukunft Gehör zu verschaffen und wieder vermehrt Menschen - besonders die Jugend – anzusprechen? 2.) Nachhaltigkeit: Damit soll auch die Wirtschaftlichkeit in alle Überlegungen einbezogen werden, wobei es um den Versuch geht, die Kosten sowohl bei Gebäuden, als auch in der Personalpolitik soweit als möglich zu minimieren. 3) Situation in der Stadt Salzburg: Dabei geht es lt. Aussage von Mag. Greiner nicht mehr darum, aus den 22 Pfarren der Stadt EINE Pfarre zu machen, sondern die Pfarrverbände zu stärken. Es gibt u.a. folgende Gedankenanstösse: die Gottesdienst-Zeiten in der Stadt besser über den Tag verteilen, Projekte finden für bestimmte Zielgruppen (z.B. Hausfrauen….), Ideenwerkstätten initiieren, Eltern von Kindergartenkindern über Feste ansprechen,… Im Gespräch ergaben sich folgende Ideen für Parsch: Erstellen eines „Kontaktblattes“ (mit Gottesdienstzeiten und Aktivitäten) für Neuzu-


Aus dem Pfarrgemeinderat - Klausur 2018

gezogene; Werbung durch Projektion an die Außenwand der Kirche (Termine, Feste, religiöse Texte), Pfarrcafe auch einmal am SamstagAbend (mit entsprechend angepasstem Angebot), Bibelgespräche, Senioren-Abholdienst für Sonntagsmesse, Firmlinge des Vorjahres als „Begleiter“ der neuen Firmkandidaten; Pfarrblatt an öffentlichen Orten auflegen (Ordinationen, Apotheke,…), uvm. Am 2. Tag der Klausur gab uns P. Richard Pühringer CPPS noch einen geistlichen Impuls für unsere Tätigkeiten mit. Er machte auf die Gefahr in der heutigen Zeit aufmerksam, die in der Mutlosigkeit, Traurigkeit und Versinken in der Krise liegt und stellte dem die Zusage Jesu gegenüber: „Fürchtet euch nicht! Habt Vertrauen!“ (Mit 14,22-33) Jede Krise bedeutet auch Entscheidung, Wendepunkt und Umdenken, und ist damit auch eine neue Chance. Wir sind aufgerufen zum Zeugnis und – trotz allem Gegenwind – zur Nachfolge. Ein Spruch soll uns dabei begleiten: „Sprich nie über deinen Glauben, außer man fragt dich. Lebe aber so, dass man dich fragt“. Zum Abschluss der Klausur gab es noch eine gemütliche Kaffee-Jause. Bei der Gelegenheit sei auch noch einmal ein herzliches DANKESCHÖN allen gesagt, die uns bei unserem

Aufenthalt im Tagungshaus Maria Hilf bestens versorgt hatten (vor allem mit besonders guten Kuchen!). Helvig Jordis, Heidemarie Marschall

Herzliche Einladung zur

Nikolausfeier für Kinder und Erwachsene. Do, 06. Dezember 2018, Pfarrkirche Beginn 16:00 Uhr, Dauer ca. 45 Minuten. Wir werden den Hl. Nikolaus begrüßen, wir hören seine Geschichte und jeder bekommt ein Nikolaus Packerl.

Y

ringer & partner prophylaxe zahnmedizin chirurgie Anzeige

Arnogasse 4 5020 Salzburg 0662 24 34 34

11


Miniausflug nach München

Miniausflug in die

Bavaria Filmstudios München „Wieder einmal ein Ausflug nach München wäre toll“, sagten unsere älteren Minis. „Oktoberfest?“ „Nein“, sagten die Großen. „Deutsches Museum?“ - „Nein“, sagten die Kleinen. „Aber die Bavaria Filmstudios wären super!“ waren sich alle einig. Na dann, auf nach München. Die Kinder waren begeistert, die Eltern waren einverstanden. Am Samstag, den 20. Oktober 2018 war es endlich soweit. Unser Ziel war die Bavaria Filmstadt München. 8 Buben und 4 Mädchen, 1 „großer“ Mini, P. Hermann, P. Johannes und Gabi traten die Reise an. Um 8:15 Uhr ging’s mit dem „Bayernexpress“ nach München. Bereits im Zug war die Stimmung bestens. In München fuhren wir mit der Straßenbahn weiter zu den Film Studios. Gut gelaunt, manche noch immer hungrig und durstig (wir haben ja den Reiseproviant bereits im Zug verspeist), sind wir in der Filmstadt angekommen. Unsere Reise durch die Filmwelt konnte beginnen... Nach den ersten Eindrücken im Schloss von König Ludwig durften wir im Cockpit der Air Force One Platz nehmen. Danach war bei einigen von uns ihr schauspielerisches Können gefragt. In der Blue Box begann eine abenteuerliche Fahrt mit der Eisenbahn. Ein heftiger Sturm kam auf und kündigte den Drachen an, der Angst und Schrecken einjagte. Es sind aber alle „Jungschauspieler“ heil davongekommen. Im nächsten Raum sagten die künftigen Meteorologen unter uns profimäßig das Wetter an, wie wir es aus der täglichen ZIB kennen. Danach konnten alle Mutigen mit dem Fabelwesen aus der unendlichen Geschichte über den Wolken schweben. Weiter ging unsere Reise auf hohe See. Unsere Gruppe - wir waren so 40 Personen - ging bzw. kletterte durch das 55 Meter lange Modell des Unterseebootes aus dem Filmklassiker „Das Boot“. Für uns kaum vorstellbar, dass solche U-Boote einmal Wirklichkeit waren.

12

Die langen Filmarbeiten müssen in diesem engen Boots-Nachbau sehr anstrengend gewesen sein. Alles schaut so echt aus. Weiter ging‘s zu Asterix und Obelix, wo uns unser netter Filmstadt-Guide die spannende Geschichte der Dreharbeiten erzählte, und er alle unsere Fragen geduldig beantwortete. Wir haben auch erfahren, dass in der Filmstadt 1.800 Menschen beschäftigt sind. Natürlich besuchten wir auch das megacoole Klassenzimmer der 10b der Goethe-Gesamtschule. Hier hieß es für unsere Minischauspieler wieder „Klappe und Action“ - nun waren wir schon richtige Profis im Filmgeschäft. Und nochmals durfte unsere Gruppe in einem Zugabteil ihr schauspielerisches Können vor und hinter der Kamera unter Beweis stellen. Nach ungefähr zwei Stunden Rundgang durch das Produktionsgelände mit vielen spannenden Details großer Filmhits in den Originalkulissen war Schluss für „uns Schauspieler“, und wir steuerten hungrig das Restaurant an, wo es echtes Essen und Trinken für uns gab. Gestärkt mit Hamburger, Brezen, Eis und Limo spielten die ganz sportlichen Minis noch ein Fußballmatch. So, und wo waren nun die Rosenheim-Cops, drehten die gerade eine neue Folge? Wir mussten uns für unser Gruppenfoto daher leider mit den Pappfiguren der Cops begnügen. Das tat aber unserer guten Laune keinen Abbruch. Nun war es bereits 14:30 Uhr, Zeit uns auf den Weg in Richtung Bahnhof zu machen. Mit vielen tollen Eindrücken traten wir fröhlich die Heimreise an. Die Zugfahrt war ebenso lustig wie der ganze Tag. Alle fanden den Ausflug „cool“, die Jungen und die Alten. Gabi Gugerbauer


Sei so Frei - Adventsammlung

4Projekt 2: Bildung als Weg aus der Armut

Adventsammlung Es gibt seit mehr als 50 Jahren die großartige Tradition in unserer Kirche, dass sich in der Adventzeit alle Pfarren gemeinsam für die Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit einsetzen. Dabei geht es um die Adventsammlung „Stern der Hoffnung“ von SEI SO FREI (früher „Bruder in Not“), der entwicklungspolitischen Aktion der Katholischen Männerbewegung, die ein Garant dafür ist, dass Hilfe ankommt.

In diesem Jahr geht es um 2 Schwerpunkte:

4Projekt 1: Wasser zum Leben

Helfen wir in diesem Advent zusammen, dass diese Vorhaben verwirklicht werden können! Dazu werden Anfang Dezember Sammelsäckchen verteilt, die dann am 3.u.4. Adventsonntag mit Ihrer Spende wieder eingesammelt werden. Darüber hinaus kann man natürlich seinen Beitrag auf folgendes Konto überweisen: SEI SO FREI IBAN: AT10 3500 0000 0001 4100 Als kleines Dankeschön und persönlicher Begleiter durch die Wochen vor Weihnachten liegt in der Kirche ab Adventbeginn auch der SEI-SO-FREIAdventkalender auf mit Impulsen für jeden Tag des Advents.

Anzeige

Das Leben von Kleinbauernfamilien in den Bergen Perus ist geprägt von Entbehrungen und harter Arbeit. Die Felder an den steilen Hängen werden mühevoll von Hand bestellt. Trockenheit bedroht aber die Ernte, denn auf Grund des Klimawandels bleibt der Regen immer öfter aus. SEI SO FREI hilft, in dem dringend benötigte Wasserspeicher angelegt und die Bergbauernfamilien bei der Umstellung auf biologische Landwirtschaft und dem Anlegen von Gewächshäusern begleitet. Diese Starthilfe ermöglicht Selbständigkeit und sichert Einkommen.

Es geht um den Ausbau einer Schule in Kyogha, im Südwesten Ugandas. Das Leben der Familien dort ist geprägt von Hunger, Unterernährung und Armut, unter der besonders die Kleinsten leiden. Zusammen mit einer Partnerorganisation vor Ort baut SEI SO FREI Volksschulen und verbessert die Lernsituation der Kinder auch durch Einbau neuer Böden oder Einrichtungen, denn die Erfahrung zeigt, dass eine gute Schulbildung der erste Schritt auf dem Weg aus der Armut ist.

13


Über die Kunst des Loslassens Vor einigen Tagen sah ich im Fernsehen zufällig eine wunderbare Gletscher-Landschaft: strahlendes Eis, erhabene Felsen, blauer Himmel… Da kam eine Wehmut über mich: Ich kann nie mehr in den geliebten Bergen wandern wie früher… Aber fast zu gleicher Zeit bin ich auf ein Buch gestoßen: ein gemeinsames Werk des Erzbischofs Alois Kothgasser und des Theologen und Philosophen Clemens Sedmak – mit dem Titel „Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne“ 1). Ein Zauber - hmm?! Beim Lesen aber wurde mir warm ums Herz, und ich habe auch so manche Anregung für einen guten Abschied erfahren.- Ich will versuchen, etwas von diesen tröstlichen Gedanken anzusteuern. Zunächst werden verschiedene Formen von „Halten“ und „Loslassen“ skizziert – wobei auch Lebenserfahrungen einzelner Persönlichkeiten eingeflochten werden: 4Es beginnt mit dem Loslassen von Dingen: Wir hängen oft an Dingen, die etwas aus unserem Leben erzählen, vor allem an nahestehende Menschen erinnern. Die Sprache der Dinge ist sicherlich auch eine Sprache der Liebe. Es können aber auch beliebige Gegenstände zu viel werden. „Es ist befreiend, sich von Dingen zu lösen… Entrümpeln kann ein Akt der Befreiung sein.“ (26) 4Orte und Zeiten verändern sich, nicht selten muss man einen lieben Ort verlassen. Das betrifft gerade pflegebedürftige Menschen, wenn sie wissen, dass sie nie mehr in ihr Heim zurückkommen werden. Es ist hilfreich, manchmal auf frühere Zeiten zu blicken und alles dankbar in Gottes Hände zu legen. 4Gewohnheiten und Haltungen müssen auch oft verändert werden. So wird z.B. heute das Familienleben mehr und mehr mit Terminen überlastet.

14

„Da kann es hilfreich sein, Termine zu entrümpeln oder Gewohnheiten zum Sperrmüll zu geben.“ (39) Dabei hilft eine Gewissenserforschung, wie sie Johannes XXIII in seinem „Geistlichen Tagesbuch“ anstrebt. Die Erfahrung zeigt, dass man beim Loslassen von schlechten Gewohnheiten nicht zu vieles auf einmal vornehmen sollte. 4Pläne und Überzeugungen loslassen: Es geht oft nur um kleine Pläne, die leicht zu verändern sind. Aber es kann auch das Tiefste verletzen, das Leben selbst. So musste z.B. Pastor Bonhoefer gerade vor seiner Hochzeit (!) der Hinrichtung entgegen sehen. Dennoch schrieb er noch im Gefängnis: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag...“. 4Verantwortung und Aufgaben geben unserem Leben Struktur und Bedeutung. Heute tritt die Angst vor dem Verlust des „Status“, der Anerkennung in der Gesellschaft, stark hervor. Es ist eine besondere Kunst, im rechten Moment z.B. aus dem Berufsleben auszuscheiden. Das Loslassen von Verantwortung und Status wird ermöglicht – durch die Tugend der Demut (S.65).“Wer in der Selbsttäuschung gelebt hat, unersetzbar zu sein, wird schwer loslassen können…man muss lernen, sich so zu sehen, wie man ist, mit all den Schwächen, aber auch als geliebtes Kind Gottes.“ (67 f.)

4Fähigkeiten und Gesundheit loslassen: Es wird nie wieder so sein – das erzeugt bei vielen Angst und das Gefühl der Ohnmacht. Das Loslassen im Älterwerden ist gerade in unserer Gesellschaft eine besondere Herausforderung. Man muss lernen, Anforderungen an sich selbst loszulassen.


Über die Kunst des „Loslassens“

Entscheidend ist die Grundhaltung „Es wird nie mehr so sein wie vorher, aber es wird auf andere Weise Gutes bergen“. (74) 4Schuld und Verbitterung können schwer belasten. Wenn man einem anderen etwas nachträgt, ist es schwer zu verzeihen. Jesus hat jedoch als Gekreuzigter gebetet: „Vater, vergib´ ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Dem zu folgen in Umkehr, Versöhnung und Vergebung, bringt Lösung und Befreiung. 4Geliebte Menschen loszulassen, gehört wohl zu den schwersten Aufgaben: wenn eine Freundschaft oder Partnerschaft zerbricht oder ein Angehöriger dement wird, auch wenn Kinder das Elternhaus verlassen. Besonders tief jedoch ist der Abschied durch den Tod; er kann aber auch ein sanftes Scheiden sein. Was bleibt ist die Liebe und das Gebet. 4Das eigene Leben loslassen: Für jeden Menschen kommt eine letzte Stunde. Die wichtigsten Grundlagen sind der Gehorsam in den Willen Gottes und die Liebe zu Gott und den Menschen. Es lässt den Heimgang ruhiger antreten, wenn man in Frieden geht und seine Angelegenheiten geregelt hat.

Mit „Trost, Hoffnung, Gottvertrauen“ enden die Betrachtungen und Erfahrungen des „Loslassens“. Trost ist eine Gegenkraft, die Kraft des Leidens zu schwächen. Was trägt, ist die unerschütterliche Hoffnung, die starke Zuversicht ausstrahlt und Kraft zum Handeln schenkt (158). Eine der größten Geißeln, die uns quälen ist die Angst. Das Heilmittel ist das Gottvertrauen, wohl das Wichtigste. Es bedeutet, ruhig und mit einer damit verbundenen Heiterkeit das Leben in Gottes Hände zu legen. (166). Hannelore Blaschek Alois Kothgassser, Clemens Sedmak: Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne. Von der Kunst des Loslassens. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2012. www.tyrolia-verlag.at

1)

Anzeige

Im nächsten Teil werden „Geschichten und Wege“ von Menschen geschildert, die um das Loslassen

ringen: Petra Kunter (ein Mädchen, das mit 12 Jahren, an einem Tumor leidend, stirbt); Alfred Delp (ein Jesuitenpater, der 1945 hingerichtet wurde); Etty Hillesum (aus jüdischer Familie, in Auschwitz ermordet); Joseph Bernardin (Erzbischof von Chicago, fälschlich angeklagt, mit vielen Leiden, an Krebs gestorben). Bei allen ging es um schweres Leiden und heftiges Ringen um das Loslassen; es kam aber auch immer wieder das Gottvertrauen zu Hilfe. Anschließend schildern die beiden Autoren ihre persönlichen Erfahrungen: Erzbischof Alois Kothgasser bei dem Heimgang seiner Eltern, Clemens Sedmak beim Abschied von seinem Vater.

15


Pfarrtermine Advent & Weihnachten 2018 Samstag, 01. Dezember 17:45 Uhr Verkauf der bestellten Adventkränze Mittwoch, 05. Dezember 18:30 Uhr Bußwortgottesdienst Donnerstag, 06. Dezember 06:00 Uhr Rorate, mitgestaltet vom Kirchenchor 16:00 Uhr Nikolausfeier in der Kirche Samstag, 08. Dezember - Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria 09:30 Uhr Pfarrgottesdienst 16:00 Uhr Adventbesinnung „A b‘sinnliche Stund‘ “ mit dem Stadtteilchor „Chorissima“, Lesungen von Gerti Fischer und Gundi Schatz 18:30 Uhr Hl. Messe Sonntag, 09. Dezember 09:30 Uhr Hl. Messe mit Vorstellung der Erstkommunionkinder, anschl. Pfarrcafé Mittwoch, 12. Dezember 07:00 Uhr Rorate der VS Parsch, im Anschluss Frühstück in der Volksschule 18:30 Uhr Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Donnerstag, 13. Dezember 06:00 Uhr Rorate, mitgestaltet vom Liturgiekreis 18:30 Uhr Adventkonzert der Chöre des Stadtteiles Parsch (in der Pfarrkirche) Sonntag, 16. Dezember 09:30 Uhr Familiengottesdienst mit dem Pfarrkindergarten, anschl. Pfarrcafe Dienstag, 18. Dezember 20:00 Uhr Lobpreisabend Donnerstag, 20. Dezember 06:00 Uhr Rorate, mitgestaltet vom Sozialkreis, anschl. „Fair Trade Frühstück“ 11:00 Uhr Weihnachtlicher Gottesdienst der VS Abfalter (in der Volksschule!)

16


Terminübersicht Advent, Weihnachten & Neujahr

Freitag, 21. Dezember 08:15 Uhr Weihnachtlicher Gottesdienst der VS Parsch (in der Pfarrkirche) Montag, 24. Dezember - Heiliger Abend Das Friedenslicht aus Bethlehem kann ab 12:00 Uhr von der Krippe abgeholt werden. 15:30 Uhr Krippenfeier für kleine Kinder 15:45 Uhr Mette in der Seniorenwohnanlage Aigner Straße 17:00 Uhr Mette für Kinder und SeniorInnen 23:00 Uhr Christmette mit dem Parscher Kirchenchor Dienstag, 25. Dezember - Hochfest der Geburt unseres Herrn 09:30 Uhr Festhochamt mit dem Parscher Kirchenchor 18:30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 26. Dezember - Fest des Hl. Stephanus 09:30 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 31. Dezember 17:00 Uhr Dankgottesdienst zum Jahresschluss mit Jahresrückblick 23:30 Uhr Wir beten dankend und bittend und singen um 00:00 Uhr „Großer Gott“ Dienstag, 1. Jänner, Neujahr - Hochfest der Gottesmutter Maria 09:30 Uhr Hochamt 18:30 Uhr Hl. Messe, Aussendung der Sternsinger Mittwoch, 02. bis Samstag, 05. Jänner Die Sternsinger sind unterwegs! Samstag, 05. Jänner - Hochfest der Erscheinung des Herrn 18:30 Uhr Hl. Messe Sonntag, 06. Jänner - Hochfest der Erscheinung des Herrn 09:30 Uhr Festgottesdienst mit den Sternsingern 18:30 Uhr Hl. Messe

2019

Jeden Samstag um 18:00 Uhr: Rosenkranzgebet 17


Termine in der Pfarre 2019

Terminvorschau weiterer Pfarrtermine Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Familiengottesdienst mit Kindersegnung, anschl. Pfarrcafé Lobpreisabend KBW- Vortrag: „In der Hoffnung oder Angst“ Mag. Richard Schwarzenauer Heilige Messe, rhythmisch gestaltet KBW- Vortrag: „Herbstglanz- die Schönheit des Alters erkennen“, Frau Tanja Hochgründler Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Heilige Messe, rhythmisch gestaltet Lobpreisabend Familiengottesdienst mit anschließendem Pfarrcafé Kinderfasching im Pfarrsaal Taizé Gebet mit eucharistischer Anbetung Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge, rhythmisch gestaltet Familiengottesdienst mit anschließendem Pfarrcafé Lobpreisabend KBW- Vortrag: „Was unser Denken und Beten weitet“ Mag. Elisabeth Koder KBW-Vortrag: „Entrümpeln befreit“ Susanne Hirschbichler Palmsonntag, Pfarrgottesdienst mit Kindergarten- und Schulkindern und den Pfadfindern, anschl. Pfarrcafé Erstkommunion VS Parsch Erstkommunion VS Abfalter Firmung Anzeige

Mittwoch, 09. Jänner, 18:30 Uhr Sonntag, 13. Jänner, 09:30 Uhr Dienstag, 15. Jänner, 20:00 Uhr Donnerstag, 17. Jänner, 19:00 Uhr Samstag, 19. Jänner, 18:30 Uhr Donnerstag, 07. Februar, 19:00 Uhr Mittwoch, 13. Februar, 18:30 Uhr Samstag, 16. Februar, 18:30 Uhr Dienstag, 19. Februar, 20:00 Uhr Sonntag, 24. Februar, 09:30 Uhr Samstag, 02. März, 15:00 Uhr Mittwoch, 13. März, 18:30 Uhr Samstag, 16. März, 18:30 Uhr Sonntag, 17. März, 09:30 Uhr Dienstag, 19. März, 20:00 Uhr Donnerstag, 28. März, 19:00 Uhr Donnerstag, 11.April, 19:00 Uhr Sonntag, 14. April, 09:30 Uhr Sonntag, 05. Mai, 09:30 Uhr Sonntag, 26. Mai, 09:30 Uhr Sonntag, 23. Juni, 09:30 Uhr

www.hartlbau.com

/ WOHNBAU / UMBAU / TROCKENBAU / HOCHBAU

H a r t l B a u G m b H / R i e d e n b u rg e r S t r a ß e 1 0 / 5 0 2 0 S a l z b u rg +43 662 8445460 / office@hartlbau.com

18


Flohmarkt | Ein ABC des Advents

Adventkonzert der Chöre des Stadtteiles Parsch der Chöre des Stadtteiles Parsch

Flohmarkt

I! E IN T R IT T FR E

Beginn: 18.30 Uhr Pfarrkirche Parsch

Mitwirkende: Kirchenchor Parsch

STW | 10/2018

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Chor der 1. Klassen des Gymnasiums Borromäum

Parscher Stadtteilchor Chorissima

Schulchor der Volksschule Parsch

Schulchor der Volksschule Abfalter

blockunion des Musikum Salzburg

Der Flohmarkt am 06. Oktober 2018 erbrachte ein Ergebnis von € 4.922,-. Dieser Betrag wird für Infrastrukturmaßnahmen (siehe Bericht auf Seite 4/5) angespart. Ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Spenderinnen, sowie den zahlreichen Mitarbeiter/innen, die beim Flohmarkt geholfen haben! Nächster Flohmarkt: Samstag 4. Mai 2019

Ein ABC des Advents A wie Ankunft B wie bald C wie Chance, etwas Neues zu gebären D wie Dank für das DU, das Gott uns anbietet E wie Erwartung des Entgegenkommens Gottes F wie Friede G wie guter Hoffnung sein H wie Heil; wie heilende Nacht I wie ich selbst, der mit Weihnachten gemeint ist J wie Ja sagen zum Wachsen Gottes in mir K wie kindlich bleiben L wie Licht sein für das, was Einsamkeit erhellt M wie Macht der Zärtlichkeit N wie Neugeburt der Menschlichkeit

O wie Ostern – das nicht mehr weit ist P wie preisen (nicht wie Preis) Q wie Quelle R wie Ruhe finden S wie sprachlos sein vor dem Wort, das Mensch wurde T wie trösten U wie Ufer finden für den Zweifel V wie vorbereiten W wie wandern nach Bethlehem X und Y für alles Unbekannte, das Menschen im Verborgenen tun, und das zu gut ist für eine Nachrichtensendung im Fernsehen Z wie Zeit schenken

19


„Auszeit“ in Palästina in Beit Emmaus Regina Sams, aktives Pfarrmitglied in Parsch, verbrachte von Februar bis Mai 2018 Ihre Zeit als Voluntärin in Palästina. Als meine Arbeitsstelle einen neuen Betreiber bekam und meine direkte Vorgesetzte gekündigt hatte, war auch für mich klar geworden, meine Arbeitsstelle zu wechseln. Da reifte der Entschluß in mir, einen Traum zu erfüllen und für einige Zeit in das Land zu gehen, wo Jesus geboren wurde, wirkte und lebte. Da ich aber nicht Tourist sein, sondern mich sinnvoll betätigen wollte, suchte ich zuerst einmal. Ich dachte z.B. an eine Tätigkeit im österreichischen Hospiz, stieß dann auf den Bericht von den Salvatorianerinnen, die in Palästina ein Pflegeheim betreiben, für christliche und muslimische Frauen. außerdem gefiel mir sofort auch der Beisatz: ... auch „ältere Volontäre“ wären herzlich willkommen! Begeistert nahm ich Kontakt mit der zuständigen Sr. Hildegard Enzenhofer SDS auf und wir kamen schnell auf einen Termin für meinen 3 monatigen Aufenthalt. Ich durfte in dieser Pflegestation mit 34 Betten 40 Stunden pro Woche arbeiten und konnte meistens in den 2 freien Tagen das Land erkunden. Es war ein Riesenunterschied zwischen dem

20

modernen, sauberen Israel und dem von den Auseinandersetzungen und Konflikten geprägten Palästina; Jedoch hinter den Klostermauern herrschte für mich eine friedliche, wunderschöne Atmosphäre. Es war die Liebe Christi unter den Schwestern, den Gästen und anderen Volontären merk- und spürbar! Ich durfte für viele, vom Leben schwer vernachlässigte Frauen sorgen. Man muss sich vorstellen, in Palästina ist man als unverheiratete Frau wertlos, diese Menschen wachsen abseits der Gesellschaft auf; viele Schicksale prägten sich mir ein: eine Frau wurde als Baby blind, da sie im Winter stundenlang in der Sonne stand, weil die Mutter sie vergessen hatte ... sie hatte aber das Glück in einer Blindenschule nahe Bethlehem die Brailleschrift zu erlernen und eine gute Ausbildung zu machen. Sie sprach mehrere Sprachen und übersetzte „unser Englisch“ den anderen Frauen, die meist ja nur arabisch verstanden. Außerdem wurde sie immer „auserkoren“, beim „Abschlussfest“ einer „scheidenden Volontärin“ eine Dankesrede zu halten. Eine andere Frau wurde mit 2 Jahren in einen Hühnerstall gesperrt und wuchs dort auf – Grund war eine Erkrankung (Gehirnhautentzündung). Anfangs waren ihre Gesten für mich schwierig zu verstehen, da sie oft ganz unerwartet die Hände vor das Gesicht schlug - die anderen „Workers“ erklärten mir, dass sie auch geschlagen wurde. Diese „Hühnerfrau“, wie sie auch genannt wur-


Auszeit in Palästina

anderen Mitarbeitern vermitteln. Besonders die Kinästhetikschulung zur Erleichterung der körperlichen Arbeit wurde gut angenommen. Erwähnen möchte ich auch die ausgezeichnete Küche und die liebevoll hergerichteten Speisen - besonders das palästinensische Reisgericht „Maglouba“ war hervorragend! In der Freizeit lernte ich andere Volontäre kennen und wir unternahmen gemeinsam etliche Ausflüge. Ich weiß auch jetzt, wo man die „besten Falafel“ (= frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen; das Gericht stammt aus der arabischen Küche) in Jerusalem bekommt - in der Nähe vom Damaskustor! Unvergessen werden mir auch die Tage am See Genezareth bleiben, wo ich mich in Tiberias aufhielt und von dort auf den Spuren Jesu „wandelte“. Auch die Problematik zwischen Israel und Palästina lernte ich besser verstehen, aber dort in dem Haus in Beit Emmaus - im Miteinander der Fortsetzung auf Seite 22

Anzeige

de, ist mir besonders ans Herz gewachsen. Eine weitere junge Frau wurde aufgrund ihrer geistigen Behinderung bis zu ihrem 16. Lebensjahr in einer Höhle versteckt. Dort war sie angebunden und bekam nur selten etwas zu essen. Ihr Instinkt half ihr: Sie konservierte die unregelmäßig erhaltenen Speisen mit Speichel und versteckte sie. Die Schwestern erzählten, dass sie anfangs das Essen auch unter dem Bett versteckte und dass sie auch nicht stehen konnte, weil die Höhle so niedrig war. Es erforderte jahrelange Arbeit und viel Geduld - heute ist sie 30 Jahre alt, reden kann sie nicht, nur tierähnliche Laute von sich geben und sie hat Unmengen an Energie und vor allem Muskelkraft. Sie liebt die Natur und die Blumen - da kann es bei den täglichen Spaziergängen im Klostergarten schon vorkommen, dass sie das eine oder andere Gänseblümchen oder Weinblätter (die liebt sie besonders) isst. Das Heim ist Dank des „Deutschen Vereines vom Heiligen Land“ und von vielen Spenden gut ausgestattet (es gab 2 Hebelifte zum Transfer der Bewohner auf einen Rollstuhl und einen Liegekran zum Duschen, der zum Teil sehr pflegebedürftigen Menschen) und ich hatte die Möglichkeit ohne viel bürokratischen Aufwand wirklich meine Zeit diesen Menschen zu schenken. Ich konnte auch meine langjährige Erfahrung und Praxis in der Pflege gut anwenden bzw. den

21


Wussten Sie schon ...? Fortsetzung von Seite 21

verschiedenen Nationalitäten und Religionen war kaum etwas zu spüren von dem Fanatismus, der unter bestimmten Gruppen herrscht, die Politik prägt und Menschen zu Feinden macht. Für ihr Engagement in Beit Emmaus erhielt Schwester Hildegard den Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich. Seit 2002 leitet Sr. Hildegard das Pflegeheim für palästinensische Frauen christlichen und muslimischen Glaubens, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind. Auf Initiative von Sr. Hildegard wurde 2007 in

Zusammenarbeit mit der Bethlehem-Universität in Qubeibeh eine Krankenpflegeschule errichtet (Fakultät für Pflege- und Gesundheitswissenschaften), die Ausbildungsplätze für Männer und Frauen bietet. Die Pflegefakultät leistet einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Sie bildet qualifizierte Pflegekräfte aus, die Arbeit finden, ihr eigenes Geld verdienen und ihrem Umfeld Vorbilder sind. Die Statistik zeigt, dass 93 Prozent der AbsolventInnen arbeiten. Das ist einzigartig in Palästina. Regina Sams

Wussten Sie schon ...? ... dass die Erzdiözese Salzburg seit 50 Jahren Partnerdiözesen in anderen Kontinenten hat? Dabei geht es um die Diözesen Daegu in Südkorea, San Ignacio de Velasco in Bolivien und Bokungu-Ikela in der Demokratischen Republik Kongo. Gefeiert wurde dieses Jubiläum beim Rupertus-Fest 2018. Die Initialzündung für diese Partnerschaften erfolgte bei der Diözesansynode 1968, bei der auf ortskirchlicher Ebene die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils umgesetzt werden sollten. Der damalige Salzburger Oberhirte Andreas Rohracher – in der Zeit vor dem Konzil noch ein richtiger „Fürsterzbischof“! – kam von der Weltkirchenversammlung in Rom verwandelt zurück, war viel offener und weiter geworden (Er hat „Weltkirche geschnuppert“, erzählt Pfarrer Katinsky in einem Interview.) und sehr stolz darauf, dass die erste Diözesansynode im deutschsprachigen Raum, die sich mit den Konzilsbeschlüssen auseinandersetzte, in Salzburg stattfand.

22

Seit nunmehr fünf Jahrzehnten wird nun diese „Lerngemeinschaft Weltkirche“ mit zahlreichen Kontakten gepflegt und dabei geht es nicht nur um materielle Zuwendungen für die Kirchen im „Süden“, sondern – wie Erzbischof Lackner erklärt – um ein „Teilhaben am Leben und Glauben des anderes. Und es gilt bis heute: mit den Partnerdiözesen können wir Weltkirche exemplarisch (er)leben“.

Aufbauend auf persönlichen Kontakten und im Austausch mit den anderen Ortskirchen wird Kirche lebendig erfahrbar und wir können uns auf den Weg machen, immer mehr eine Glaubens-, Solidar- und Lerngemeinschaft zu werden.


Sternsinger

„Den Stern tragen wir in euer Heim, sein Licht soll immer bei euch sein“ Vom 02. bis 05. Jänner 2019 sind die Sternsinger unterwegs. Sie verkünden die frohe Botschaft, bringen den Segen in die Häuser und sammeln Spenden für die Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern der „Dritten Welt“. Es werden rund 500 Sternsinger-Projekte in 20 Ländern mit Ihren Spenden unterstützt. Seit über 60 Jahren wird die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar durchgeführt. Es ziehen etwa 10.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Begleitpersonen in unserer Erzdiözese jährlich von Haus zu Haus um Spenden für Menschen in Armutsregionen der Welt zu „ersingen“.

Wer von euch Kindern möchte mitmachen? Auch Begleitpersonen (ab 18 Jahren) sind sehr willkommen. Wir freuen uns auf euch! Bitte meldet euch bei Frau Gabi Gugerbauer Tel. +43 / 662 / 641640 (Pfarre Parsch) gabigugerbauer@pfarreparsch.at

Operation des Grauen Stars mit modernster Lasertechnik

Anzeige

Brillenfrei durch multifokale Linsen Laserkorrektur von Fehlsichtigkeit (Femto-LASIK) Privatdozent Dr. Josef Stoiber Salzburg, Gaisbergstraße 14 www.amadeus-augenzentrum.at

Tel.: 0662 641020 23


Weihnachtliches

Ein Fest gegen den Stolz Weihnachten ist ein Fest gegen den Stolz. In einer alten Legende fragt ein Schüler seinen geistlichen Lehrer: „Warum haben früher Menschen Gott gesehen und warum sehen sie ihn heute nicht mehr?“ Der alte Mann antwortete: „Weil sich heute keiner mehr tief bücken mag.“ Diese Geschichte hat etwas mit Weihnachten zu tun. Wer das Kind, das auf den Weihnachtsbildern in der Krippe liegt oder von Maria in den Armen getragen wird, genau sehen will, der muss sich bücken. Er muss sich kleiner machen und so diesem Kind ähnlicher werden und auch dem Kind, das er selbst vor langer Zeit gewesen ist und das er vielleicht vergessen, ja verraten hat. Und wer Maria, die Mutter dieses Kindes, verstehen will, der muss etwas über ihre Demut wissen, die ein Ausdruck von Freiheit ist. Ein silberner Stern im Boden der Grotte von Bethlehem bezeichnet den Ort, wo gemäß einer alten Überlieferung Jesus geboren wurde und so

der Welt ihr Licht aufgegangen ist. Der Raum ist niedrig, und auch in die hohe Geburtskirche, die über dieser Grotte errichtet ist, kommt man nur, wenn man sich etwas bückt. Das große Tor dieser alten Kirche ist nämlich vor Jahrhunderten bis auf eine enge Pforte, ein „Nadelöhr“, zugemauert worden. Man muss sich klein machen, um an den Ort zu gelangen, wo nach ehrwürdiger Tradition Gott als Kind erschienen ist. Das zum Mann aus Nazareth gewordene Kind von Bethlehem hat in die Mitte seiner Jünger, die um einen Rang im Himmelreich stritten, ein Kind gerufen und gesagt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte“ (Mt 18,3-4). (aus „Glanz strahlt von der Krippe auf“ von Egon Kapellari)

Herzliche Einladung zur Adventbesinnung

„A b‘sinnliche Stund‘ “ Adventliche Chormusik mit dem Parscher Stadtteilchor „Chorissima“, Leitung Thomas Schneider und besinnliche Texte für die stille Zeit, gelesen von Gerti Fischer und Gundi Schatz. Anschließend lädt der Stadtteilchor zu einem Umtrunk vor der Pfarrkirche ein.

Sa. 08. Dezember 2018, 16:00 Uhr in der Pfarrkirche Parsch

24


Pfarrwallfahrt 2018 | neue Liednummernanzeige

Pfarrwallfahrt am 30. September 2018 Ziel unserer heurigen Wallfahrt war die Pfarrkirche „Petrus und Paulus“ in Salzburg-Liefering Thema: „Ich träume von einer Kirche...“ Bei strahlendem Sonntagswetter machten wir uns auf den Weg - abseits der Straße - leicht begehbar - zur Kirche Liefering. Wir waren eine sehr kleine Gruppe (leider), denn wir hätten gerne Eure Träume zum Thema gehört!

1. Station: Wir sind Kirche- ich träume von einer Kirche, die heilt... 2. Station: Wir sind Kirche- ich träume von einer Kirche, die Kinder und Jugendliche und jeden von uns ernst nimmt... 3. Station: Wir sind Kirche- ich träume von einer Kirche, die einfach lebt und die Schöpfung achtet... 4. Station: Wir sind Kirche- ich träume von einer Kirche, die geschwisterlich auf andere zugeht und die Vielfalt als Bereicherung annimmt... Anschließend feierten wir den Gottesdienst mit P. Hermann, bevor wir uns zum Abschluss mit einem Mittagessen beim Hartlwirt-Liefering für die Rückfahrt stärkten. Wir laden schon jetzt zur Wallfahrt 2019 ein! Diese findet immer am letzten Sonntag im September statt.

Neue elektronische Liednummernanzeige Einige Kirchenbesucher mögen sich anfangs über die Monitore beim Sakristeieingang gewundert haben. „Wird hier jetzt in der Kirche gefernseht?“ Keineswegs! Denn spätestens, wenn die Anzeige auf den Monitoren erschien, war jedem klar: Hier wird die Liederfolge der Messe angezeigt. Unser altes Steckkartenboard war sehr mühselig zu bestücken, vom Aufstieg mit Leiter oder Sessel in die Höhe gar nicht zu sprechen... Wurde ein Lied für die Messe spontan ergänzt, dann musste man alle Lieder unterhalb wieder entfernen und die Nummern neu setzen. Ab sofort funktioniert das schnell und einfach: Die Lieder werden jetzt direkt in der Sakristei auf die Monitore übertragen. Das spart Zeit und gibt ein wenig mehr Sicherheit (die Leiter kann man dafür zumindest einmal in der Ecke stehen lassen).

25


Die weißen Bilder Es ist kalt, der Himmel grau und ich schlendere die Sigmund-Haffner-Gasse entlang Richtung Rathaus, werfe da und dort einen Blick in eine Auslage, ein Laufsteg edler Designermarken, die Preisschilder lassen keinen Zweifel aufkommen: gehobene Ware für gehobenes Publikum. Bei einer Galerie bleibe ich stehen, ein bisschen Wärme wäre nicht schlecht, nach kurzem Überlegen steige ich die Stiege hinauf in den ersten Stock und als ich den Raum betrete, bleibe ich verdutzt stehen. An den Wänden hängen Bilder, doch auf den Bildern ist nichts zu sehen als eine weiße Fläche! Den Entschluss, wieder zu gehen, besiegt die aufkommende Neugier, was hat es mit den gerahmten weißen Flächen auf sich, wenn sie hier hängen, muss doch etwas dahinter stecken, ich werde sie mir anschauen. Die mich erwartungsvoll anblickende Dame hinter dem Schreibtisch kann ich dann ja auch noch fragen. Es sieht alles sehr hell aus, aber hell, genügt das? Sollte ein Kunstwerk nicht eine Botschaft vermitteln? Diese hier vermitteln mir vorerst einmal nichts, außer die Abwesenheit von Form und Farbe. Doch nach einiger Zeit tauchen, wie auf einem weißen Fotopapier in einer Entwicklertasse, langsam hauchzarte Grautöne auf, werden immer konkreter, verdichten sich zu einer Form, meine Fantasie springt an, ein Kopf? Ja, ein Kopf könnte es sein oder eine Wolke? Neugierig gehe ich zum nächsten weißen Bild und zum nächsten und überall vollzieht sich derselbe Vorgang, je länger ich hinsehe, umso mehr sehe ich. Natürlich wusste die freundliche Dame hinter dem Schreibtisch viel über Bild und Künstlerin zu erzählen, doch für mich war die Verwandlung in meinem Kopf das Faszinierende, die Verwandlung der Bilder, wenn man sie nur lange genug ansah. Obwohl es schon viele Jahre zurückliegt, macht

26

mich dieses Erlebnis heute noch nachdenklich. Fast wäre ich nach dem ersten Blick in die Galerie wieder gegangen. Wir sind es gewohnt, Dinge schnell erfassen zu können, die mediale Welt hilft uns dabei, serviert Bilder in grell bunten Farben und kurzen Texten, Oberfläche ja, Tiefe nein, dauert zu lange, ist zu mühsam. Unsere Antennen für Botschaften mit komplexeren Inhalten verkümmern zusehends. Ja, es kostet Zeit, genauer hinzuschauen, was steckt hinter der grellen Fassade? Und da ist es bequemer, man lässt denken, anstatt selbst zu denken. Es gibt Leute, die machen das für uns, sogenannte Opinionleaders, Meinungsmacher, die wissen was uns zu gefallen hat. Sie trommeln uns laut ihre Botschaften ins Ohr, bis diese ihren festen Platz in unserem Kopf haben. Ich bin oft entsetzt, wie manipulierbar Menschen sind, was man ihnen alles einreden kann. Ein neues, noch wischfreundlicheres Smartphone obwohl man im Vorjahr gerade eines gekauft hat, eine neue Hose, die rundum zwickt, aber der neueste Modeschrei ist, ein größeres Auto, weil der smarte Geschäftsmann in der Werbung und der Nachbar so eines fahren. Während diese Probleme überschaubar sind, wirkt sich Manipulation in der Politik gravierender aus. Da geht es nicht um Smartphones, da geht es um Meinungen, um Einstellungen, die unser und das Leben anderer betreffen. Und da denke ich ist es wichtig, sich nicht schnell einer Meinung anzuschließen, sondern sich Zeit zu nehmen, genauer hinzuschauen. Aussagen sind nicht wahr, weil sie eine große Menge von Menschen für richtig hält, die unselige Zeit des Nationalsozialismus ist ein gutes Beispiel dafür. Der britische Philosoph Karl Popper ruft zu einer ständigen kritischen Prüfung von Überzeugungen und Annahmen auf. Gesunder Zweifel kann Unheil verhindern. Und gründliche Information auch. Je weniger wir die Hintergründe eines Problems kennen, umso mehr sind wir geneigt, die


Die weißen Bilder

Meinung anderer zu übernehmen. Wenn wir andere für uns denken lassen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie uns Zug um Zug unsere Freiheiten wegnehmen, unter dem Motto: Du musst dich nicht bemühen, wir machen das für dich. Und sie bieten schnelle Lösungen an: schwarz oder weiß, ein grober Raster, durch den viele fallen, die nicht in das Schema passen. Zum Beispiel die, die keine Steuer zahlen. Da muss man auch genauer hinsehen, warum das so ist.

Niemand hat sich seine miese Situation in der Gesellschaft gewünscht, und wenn man jeden Tag mit einem Bierflaschl im Park sitzt, mag das oberflächlich gesehen bequem erscheinen, aber da kann ich jenen, die das so sehen, nur sagen: Probieren Sie es aus. Darf ich Sie zu einem Besuch der Galerie der weißen Bilder einladen? Aber ein wenig Zeit müssen Sie schon einplanen. Helmut Laimer

Das DasWirtshaus WirtshausininIhrer IhrerNähe Nähe Sonntag Sonntagbis bisFreitag Freitagab ab11:00 11:00Uhr Uhrgeöffnet geöffnet Samstags Samstagsab ab17 17Uhr Uhr 11:30 11:30Uhr Uhrbis bis22:00 22:00Uhr Uhrwarme warmeKüche Küche

Anzeige

Mittwoch: Mittwoch:Schnitzelwoch Schnitzelwoch(Klassiker (Klassiker in in neuem neuem Gewand Gewand je je 13€) 13€) Drei-Bier-Tag(jedes (jedes Bier Bier 0,3l 0,3l nur nur 3€) 3€) Freitag: Freitag:Drei-Bier-Tag Samstag: Samstag:Weinsamstag Weinsamstag(jede (jede Flasche Flasche nur nur 20€) 20€) Reservierungen Reservierungenunter unterTel.: Tel.:0662 0662633 633633 633 oder oderjederzeit jederzeitauf aufwww.steinlechner-wirtshaus.at www.steinlechner-wirtshaus.at 27


Aus dem Pfarrkindergarten

Zeit des Herbstes Zeit des Dankens Der Herbst ist die Jahreszeit der Reife, der Farben und Formen, der Ernte, der Vollendung. Diese Zeit der Fülle wird von den Kindern intensiv mit allen Sinnen erlebt, mit Kopf, Herz und Hand. Bewundernd stehen sie vor der Vielfalt der Früchte in Garten, Feld und Wald. Aus dem Staunen der Freude über den Reichtum der Schöpfung erwächst die Verpflichtung zum sorgfältigen Umgang mit den Früchten der Natur und zum Dank an Gott, als den Urheber aller Gaben.

Für musikalische Stimmung sorgten drei Musikanten aus der Pfarre. Unsere Kinder erfreuten sich über die große Hüpfburg auf der Pfarrwiese, - das absolute Highlight war der Besuch eines kleinen Ponys. Großen Dank sprechen wir allen Kolleginnen, den unzähligen ehrenamtlichen Mitarbeitern/ innen, den großzügigen Sponsoren und allen Gästen aus, die das Fest unvergesslich gemacht haben. Der Erlös kommt den einzelnen Gruppen der Einrichtung zugute. - DANKE!

Anzeige

Herbst heißt für uns im Kindergarten: • Zeit der Reife und der Vollendung • Zeichen der Vergänglichkeit • Menschen freuen sich auf die Ernte: Erntetanz, Singen • Wir danken Gott, dem Schenkenden für die Früchte der Erde • Früchte, bunte Herbstblätter wollen wir riechen, schmecken, tasten, sehen… • Gestalten mit Naturmaterialien • Gemeinsam den Erntedank Gottesdienst feiern und gestalten

Gedanken zu einem gelungenen Fest: Mit großer Freude dürfen wir, der Pfarrkindergarten Parsch, im Anschluss an den Gottesdienst auf ein gelungenes Erntedank-, Herbstfest zurück blicken. Bei traumhaftem Herbstwetter konnten wir rund um unseren Kindergarten mit den Kindern und deren Eltern, Freunden und zahlreichen Gästen aus der Pfarrgemeinde, bei köstlichen Speisen und Getränken das Fest in vollen Zügen genießen.

28


Gerti‘s Kinderseite

DURCHEINANDERGEPURZELT

Achte auf die Kästchenform und bilde die richtigen Wörter!

CHRISTBAUMSCHMUCK

Zähle die unterschiedlichen Formen!

KREUZWORTRÄTSEL

Beantworte die Fragen und trage die Antworten in die nummerierten Zeilen ein. Wenn du alles richtig beantwortet hast, kommt in der gelben Spalte ein Lösungswort heraus. 1. Wie bezeichnet man die Zeit vor Weihnachten? 2. Wie heißt eines der bekanntesten Weihnachtslieder? 3. Was feiern wir am 6. Dezember? 4. Jedes Kind . . . . . sich auf Weihnachten. 5. Was befindet sich auf dem Adventkranz? 6. Für uns Christen ist Weihnachtn ein großes ....! 7. Wie heißt einer der Heiligen Drei Könige?

WEIHNACHTSSTERN

1 2

Welches Wort versteckt sich im Weihnachtsstern?

3 4 5 6 7

Auflösungen auf Seite 30 Aber nicht schummeln... Erst probieren!

29


Auflösungen Seite 29 - Kinderrätsel Durcheinandergepurzelt Schaukelpferd, Kerzenschein, Wunschzettel, Adventzeit, Nikolaus, Päckchen, Tannenbaum, Lebkuchen Kreuzworträtsel Advent, Stille Nacht, Nikolaus, freut, Kerzen, Fest, Balthasar = Lösungswort: ANKUNFT

Kindermund Als es bei unserer letzten Familienfeier recht laut und lustig zuging, sagte unsere kleine Lilli: „Seid doch nicht so laut, sonst bekommen meine armen Ohren noch Kopfweh!“

Christbaumschmuck 7 Kugeln, 6 Zapfen, 3 Sterne Weihnachtsstern ENGEL

Taufen

Julius Höftberger

Nutzen Sie auch 2019 die Vorteile des Frühzahlerbonus und unterstützen Sie damit Ihre Pfarre direkt. (siehe Bericht auf Seite 4)

Verstorben seit Mai 2018 Christa Aschenbrenner, † 11.07.2018 Notburga Pichler, † 26.07.2018 Helma Rieder, † 02.08.2018 Aloisia Bachmayer, † 14.08.2018 Johann Hipf, † 24.09.2018 Zsuzsanna Görögne Barka, † 01.10.2018 Rosina Becker, † 08.10.2018 Margarethe Matzku, † 18.10.2018

Anzeige

Charlotte Von König, † 26.05.2018 Robert Wanka, † 31.05.2018 Peter Tschina, † 02.06.2018 Elisabeth Stadlbauer, † 11.06.2018 Johann Hess, † 18.06.2018 Christel Huber, † 23.06.2018 Clemens Filip, † 04.07.2018

30


Informationen

Geburtstage In den Monaten November 2018 bis Mai 2019 haben folgende Personen Geburtstag: 106 Jahre Dr. Erich Öhlinger 104 Jahre Elisabeth Hysek 100 Jahre Dr. jur. Gertrude Kermauner 99 Jahre Anna Hollerweger Rosalie Hackenberg 98 Jahre Elisabeth Bruckner Dr. Gertrud Voglhofer 97 Jahre Erika Aichinger Eleonore De Zordo Maria Quitt Elfriede Riedel 96 Jahre Edeltraud Gottwald Hermine Bruckenberger Anna Drescher Anton Furtner Margarete Jedina Anna Maus Dr. Friederike Meusburger Dr. Norbert Strasser Gustav Wenger

Ing. Wilhelm Nemetz Anna Platz Alfrun Raditschnig Elfriede Roth Anna Schaden Gertrud Vogel Konrad Weingerl Hans Willemsen Dr. Irmgard Zell

95 Jahre Maria Hentschläger Gertrud Hofmann Josefine Messer Hermine Strohmer Elisabeth Abfalter Dr. Günther Baumgartner Dipl.Ing. Franz Fuxjäger Anna Kindlinger Irene Roesler Erna Schindler 90 Jahre Hildegard Ortner Mathias Winter Grete Orbert Ing. Ernst Ferdinand Piech 85 Jahre Berta Aspöck Katharina Grießner Maria Hinterauer Gertraud Six Eva Spängler Beatrice Stadler Liselotte Unterweger Maria Schernthaner Dr. Hannelore Blaschek Maria Drekonja Mathilde Feurich Melitta Gebelein Margaretha Gehmacher Ingeborg Gold Eva Gugler Auguste Haidvogl Alois Haslhofer Mag. Helene Karrer Oskar Lerperger Ingeborg Mettig

80 Jahre Gertraud Moser Ingeborg Rienößl Erika Achleitner Gerhard Franz Bitterlich Helga Danmayr Pauline Franzmair Gottfried Fresacher Helga Gröger Fritz Habermann Erna Hofer Herbert Lindner Erich Alexander Lorbek Irmgard Madner Katharina Maurer Annelise Mitter Gottfried Mooslechner Hedwig Nedorost Renate Nieckau Dr. Hilde Parkos Helene Rabl Elfriede Schmuck Rudolf Sedlacek Mag. Heinrich Strasser Maria Josefa Wangermann Dipl.Kfm. Viktor Zeitheim Martha Zitz Jaroslav Zodl Hermine Zuba

Herzlichen Glückwunsch !

31


Anzeige

YDANKE!

Impressum

An dieser Stelle sei einmal unseren Kantoren ein ganz herzliches DANKE gesagt. Ihr Dienst an fast allen Wochenenden und Feiertagen des Jahres ist eine große Bereicherung in der Gestaltung der Liturgie. Man spürt, dass sie ihr Talent mit persönlichem Engagement zum Lob Gottes und zur Freude (und oft auch zur Unterstützung!) der Gemeinde einsetzen. Damit tragen sie viel zu einem lebendigen Feiern der Gottesdienste bei.

EB Stadtpfarramt Parsch, für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer P. Hermann Imminger C.PP.S., Geißmayerstraße 6, 5020 Salzburg | Tel: 0662-641640 info@pfarreparsch.at | http://www.pfarreparsch.at

Redaktion: Lore Blaschek, Günther Fischer, Heidemarie Marschall, Helmut Laimer, Margareta Rumpf, Gabi Gugerbauer, Anton Prast Grafik & Layout: Stephan Weiss

Pfarrblatt Parsch Winter 2018  

32 Seiten Information über das Pfarrleben im Stadtteil Parsch in der Stadt Salzburg.

Pfarrblatt Parsch Winter 2018  

32 Seiten Information über das Pfarrleben im Stadtteil Parsch in der Stadt Salzburg.

Advertisement