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Hanna Kier Ineke Nestmann

ma.m2.2_ss 2011 [mie(s).s/caping] prof. kazu blumfeld hanada Š mßnster school of architecture 2011 1


01_ [ mi(e).s/caping ]

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proportionsstudie, 2011 proportionsstudie, 2011 proportionsstudie, 2011 rastersystem, 2011 mies, 2011 tausch, 2011 glas, 2011 deckenplatte, 2011 transluzent, 2011 spiegelung, 2011 schiebesystem, 2011

werkzeug schaffung einer limitierter/festgelegter/beschrenkter flexibilität. wände sind teilweise verschiebbar, sie treffen jedoch nicht direkt an einander sondern mit einem mindestabstand . so dass zu jeder zeit ein mensch hindurch kann. 01.00

linear-volumen horizontal-vertikal offen-geschlossen einblick-ausblick innen-außen privat-öffentlich haus_wänden(wandscheiben)-decke-boden volumen_wände-decke-boden volumen_räumliche ausdehnung, rauminhalt, fassungsvermögen horizontal_waagerecht vertikal_sich in einer senkrechten linie erststrecken, senkrecht offen_geöffnet, nicht ab-,zugeschlossen geschlossen_verschlossen, zu einblick_blick in etwas hinein, einsicht ausblick_blick in die ferne, aussicht, sicht blicken, anschauen, gucken innen_innenseite, auf der inneren seite, haus hat ein innen und außen außen_an der äußersten seite, außerhalb privat_nur die eigene person betreffend, eigen, individuell, persönlich, familiär, häuslich öffentlich_für alle hörbar, sichtbar, nicht geheim, in

der öffentlichkeit backstein_ ziegel, schwer, massiv glas_hartes, sprödes,leicht zerbrechlich, meist,durchsichtiges, gepresstes glas, transparent, reflextion milchglas_weißglas, lichtdurchlässig, aber undurchsichtig boden_obere schicht der erde, grund, ackerboden, lehmboden, sandboden, fußboden, grundfläche im freien oder in einem innenraum decke_obere äußere schicht, umhüllung, oberer abschluß eines raumes haus_gebäude (dient menschen zum wohnen und arbeiten), bau, bauwerk_boden, wände decke bilden ein haus haus_ohne decke ist eine ruine ruine_stehen gebliebene reste, eines zum größeren teil zerstörten oder verfallenen bauwerk_innen, außen kehrt sich um

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durch verlängerung von linien entsteht ein unregelmäßiges raster, die abstände untereinander sind gleich, die größen verdoppeln sich

zeigt den original grundriss des von mies van der rohe veröffentlichten landhaus aus backstein

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der grundriss ist zum original fast gleichgeblieben, nur die wand- bzw. glasflächen wurden mit einander getauscht. die großen wandscheiben, sowie die äßeren wandscheiben im kleineren gebäudetrakt sind aus transluzentem/spiegelndem material. die übrigen, nicht aus backstein bestehenden scheiben sind aus glas.

der eigentlich schmale bau, der die beiden gebäudetrakte verbindet ist durch zusätzliche große glasscheiben vesentlich breiter geworden. so entstehen ein schmaler flur und ein zusätzlicher licht durchfluteter raum. die schon im original bestehenden backsteinände blieben bestehen. sie dienen nun als trennung und raumgestalter.

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ruinöser karakter durch in den körper verschobener deckenplatte. die an dieser stelle nun mehr extrem schmale deckenplatte ruht auf einer großen transluzenten scheibe (im original grundriss eine backsteinscheibe ist).

grundriss wie im original, jedoch sind alle innen wände transluzenten/reflektierenden scheiben gewichen.

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dadurch, dass einzelene wände verschoben werden könne, ändert sich die raumsituation. räume vergößern oder verkleinern sich. es ergeben sich andere einblicke und ausblicke.

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02_ [ egon eiermann preis ]

visu, 2011 proportionsstudie, 2011 pflanzen, 2011 genpflanzen, 2011 grundriss, 2011 wegführung, 2011 detail grundriss, 2011 ansicht, 2011 schnitt, 2011 schnitt (ausschnitt), 2011 visu, 2011 visu, 2011 visu, 2011 modellfoto, 2011 modellfoto, 2011 modellfoto, 2011

im 20 jahrhundert gibt es viele visionen der zukunft zu sehen, technischen fortschritts, visionen zum zukünftigen leben. ende des 20. jahrhunderts verliert die expo an bedeutung. es finden kleine ausstellungen zu bestimmten themen statt , die erfindungen sind erschöfft. das internet macht es möglich sich schnell zu informieren, neuigkeiten zu beschaffen und sich auszutauschen. die expo hat nun das ziel ein erlebnis für den menschenvor ort zu schaffen, welches nicht durch das medium internet abgedeckt werden kann.

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exposition universelle internationale die weltausstellung, exposition mondiale (expo) , ist eine internationale ausstellung, die sich in der zeit der industrialisierung etabliert hat. die grundidee war es alle industriellen produkte und erzeugnisse der an der weltwirtschaft beteiligten nationen zu zeigen. die erste weltaustellung fand 1851 im hyde park in london statt. für diese veranstaltung wurde der cyrstal palace aus glas und eisen gebaut. dieser pavillon vereinigte alle nationen unter einem dach. in den anfängen war die weltaustellung eine technische und kunsthandwerkliche ausstellung. in den folgenden jahren hat sich die ausstellung zu einer selbstdarstellung großer konzerne entwickelt. die ausstellung findet jedes mal unter einem bestimmten thema statt und dauert 3 bis 6 monate. auf jeder expo werden die neusten technischen fortschritte gezeigt und präsentiert. 1867 gibt es auf der expo in paris zum ersten mal länderpavillions. 1893 ist die weltausstellung in chicago zu gast, dort gibt es zum ersten mal einen vergüngspark und die idee den besucher gut zu unterhalten. in den folgenden jahren verschwindet diese idee wieder.

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klinische natur gentechnik in den letzten 30 jahren haben die wissenschaftler entdeckt, daß dna zwischen den organismen austauschbar sind, egal ob bakterium, pilze, oder tier. bisher hat der mensch durch züchtung und auswahl tiere oder pflanzen gewünschten eigenschaften versehen, nun kann er mit hilfe der erkenntnisse molekularbiologie durch gezielten gentransfer die organismen mit merkmalen ausstatten. die größten genprodukte hersteller sind die usa, argentinien, brasilien der gensamen muss jedes 02.02

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jahr neu eingekauft werden, was die bauern von der industrtie abhängig macht. eine pflanze wird z.b. so verändert, dass sie gegen alle bakterien resiztend ist oder die pflanze ein gift absondert das die bakterien absterben lässt. Genpflanzen können sich über die felder hinaus verteilen. das ziel ist es einen höhren ertrag zu erzielen. die pflanzen werden angebaut und so gelangt die genpflanzen auf unterschiedliche weise in unsere nahrungskette. bis heute gibt es genmais, gensoja, genraps und genbaumwolle. genprodukte wird zu futtermittel verarbeitet. 15


natur? was ist natur? gibt es noch natur? wie gehen wir heute mit unserer umwelt um? jeder mensch ist natur, jeder baum ist natur, jedes teil einzeln ist noch natur/natürlich. unsere umgebung ist künstlich, alle wiesen, felder und wohngebiete sind künstlich vom menschen geschaffen. wir leben in einer künstlichen welt. bei unserem entwurf haben wir uns zunächst auf die spuren von mies begeben. und seine projekte analysiert in unserem fall besonders das landhaus aus backstein von 1924, was nie gebaut wurde. wir haben uns gefragt was es gibt für räume, sind sie begrenzt oder offen? gibt es einen fließenden übergang der räume sind sie strikt getrennt? wie ist es mit dem außenraum? wie mit dem innenraum? bezieht sich der eine auf den anderen?

sich verteilt sitzbänke um die eindrücke auf sich wirken zu lassen. dem besucher soll die wichtigkeit der natur näher gebracht werden, alttagsgegenstände sollen an bedeutung gewinnen und ins bewusstesein gerufen werden. bewussteres einkaufen, sich ernähren und augen offen halten. selber nachdenken und agieren und nicht erst regaieren. unser ziel ist es, einen vor ort erlebbaren inhalte zu schaffen, gebäude und ausstellung sollen sich ergänzen und den besucher aktiv beteiligen. der besucher selbst als ein stück natur erlebt die künstlichkeit.

der vorliegende entwurf greift einige punkte auf, wird aber in einem anderen kontext gebraucht. unserem entwurf liegt ein nicht sichtbares raster zugrunde (1,00 auf 1,50 meter). mit den außenmaßen von 25 auf 240 metern kamen wir auf die, vom egon eierman wettbewerb, geforderten 6000 qm grundfläche. der boden besteht aus einer estrichplatte die weiß gestrichen wird. es gibt drei funktionskerne zum einen information/aufenthaltsraum, wcs, sowie einen technik bereich. einige pflanzen wachsen ganz gewöhnlich auf einem stück feld, andere pflanzen in 9 qm kästen hinter 4 metern hohen glasscheiben (diese beinhalten genpflanzen), zwischen diesen elementen befinden sich tranzluzente vorhänge aus kunststoffstreifen. sie dienen der zusätzlichen verfremdung und irritation. der pavollion ist von „außenwänden“ begrenzt. außen herum befinden sich ebenfalls vorhänge. wenn man den pavillion betritt geht man in einen innenraum, dieser innenraum hat aber keine decke, kein schützendes dach, man ist im außenraum, die pflanzen sind innen oder außen, hinter glas. die sinne werden durch pflanzen und (oder) gerüche angeregt durch die neutralität der materialien wird eine künstliche welt geschaffen, die einige eindrücke aus dem altag zeigt. jetzt werden diese alltagseindrücke in einem anderen zusammenhang gezeigt. das sehen spielt eine wichtige rolle, aber auch das fühlen, die haptik, die vorhänge zu durchbrechen und in einen neuen abschnitt zu gelangen. zwischen den einzelen zonen befinden

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03_ [ detail ]

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aufsicht, 2011 detail feld, 2011 detail glaskasten, 2011 detail vorhang, 2011 sitzbank, 2011 detail sitzbank, 2011 sitzbank, 2011 lampen, 2011

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bodenaufbau: 5cm estrich 30cm beton vlies 12cm sand erdboden bodenaufbau feld/glaskasten: 30cm erde vlies 12cm sand erdboden glask채sten: bel체ftung und bew채sserungsanlage 03.02

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LED-Pflasterleuchten LED-Technologie homogene Ausleuchtung Rutschhemmung R 11 befahrbar bis 5 t Radlast Schutzart IP 67 Bodenleuchte 1 inkl. Sockelstein 71 x 71 x 80 Verbrauch 1 W Bodenleuchte 2 inkl. Sockelstein 146 x 146 x 80 Verbrauch 3 W Bodenleuchte 3 inkl. Sockelstein 296 x 296 x 80 Verbrauch 6 W Stein-Zuschnitt Format 30/30/8 für Größe 71 x 71 x 60 Mittiger Zuschnitt auf Anfrage Lieferbare Farben (auf Anfrage): gelb, rot, grün, blau (Standardfarbe weiß) oder automatischer Farbwechsel

FOCUS ® Vorschaltgerät Vorschaltgerät 25 W Vorschaltgerät 100 W Vorschaltgerät 200 W

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Versorgungsspannung 230 Volt Ausgangsspannung 24 Volt (DC)

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FOCUS LED-Pflasterleuchten ®

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lange Lebensdauer geringer Verbrauch keine Wärmeabstrahlung belagsbündiger Einbau homogene Ausleuchtung befahrbar bis 5 t Radlast Rutschhemmung R 11 beständig gegen Streusalz keine Kondensbildung

Lichtpunkte im Parkett Diese Bodenleuchten sind einzeln, ge reiht und in Gruppen nahezu universell einsetzbar. Richtungsweisend oder als gestaltungsbezogenes Attribut. Es liegen verschiedene Ausführungen auf Sockel steinen mit gängigen Rastermaßen vor, so dass die Einbindung in Pflasterbeläge problemlos ist. Für individuelle Kombi nationen werden auch Steinzuschnitte vorgenommen. Neben der Lichtfarbe Weiß sind auf Anfrage auch Gelb, Rot, Grün und Blau lieferbar.

Ausschließlich für Installation im Innenbereich! Vorschaltgerät zur Installation im Außenbereich auf Anfrage. Übernahme der Garantie bei allen FOCUS® -Leuchten nur bei Verwendung des von uns empfohlenen Vorschalt gerätes.

FOCUS ® Plug & Play Stecksystem Anschlussbeispiel

– Wasserdichter, verpolungssicherer Verteiler-Stecker mit integrierter Parallelschaltung, zum Anschluss von drei Leuchten. – Verlängerungskabel, vorkon fektioniert mit erforderlichen Steck verbindungen, Kabellängen auf Anfrage.

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nestmann kier  

entwurf master

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