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Gestaltungspraktikum


Gestaltungspraktikum

Lehrplan

Vorbemerkungen

Im Spannungsfeld Technik und Gestaltung vermittelt das Fach Gestaltungspraktikum grundlegende handwerklich-technische Fertigkeiten im Umgang mit gebräuchlichen Werkstoffen (Metall, Holz, Kunststoff, Beschichtungsstoff, Textil, Glas). Hauptsächlich ist es durch Projekte und Fächer übergreifende Themenbearbeitung sowie durch originär designorientierte Inhalte wie Freihandzeichnen. Sachfotografie und Modellbau dem Leitfach Gestaltung verpflichtet.

lt. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Berufskolleg für Produktdesign Landesinstitut für Schulentwicklung Fachbereich 3

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Telemach Wiesinger ( Sachfotografie ) Michael Ryba ( Zeichnen )

Die sieben Lehrplaneinheiten im ersten Schuljahr orientieren sich an wichtigen Bereichen der beruflichen Praxis und stellen einheitliche Anforderungen an die beteiligten Schulen. Ein Schulwechsel ist damit bis zum Beginn des zweiten Schuljahres problemlos möglich. Durch die Auswahl von fünf aus 13 Wahlthemen sind im zweiten Schuljahr dagegen Vertiefungen entsprechend den jeweiligen Schulprofilen und gewählten Projektarbeiten möglich. Unverzichtbar für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Gestaltungspraktikum sind Kenntnis und Anwendung der Grundlagen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütungsvorschriften. Diese müssen entsprechend der Gefährdung zwingend zu Beginn jedes Wahlthemenbereiches unterrichtet werden. Sie umfassen insbesondere Werkstattordnung, Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz, persönliche Schutzausrüstung, Notfallmaßnahmen und technische Datenblätter.

2012

1


Gestaltungspraktikum

Lehrplan

1. Schuljahr

3. Holz 1 (45 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beherrschen grundlegende Bearbeitungsverfahren von Holz und Holzwerkstoffen. Sie erkennen und verwenden Holz und Holzwerkstoffe und arbeiten selbstständig nach Zeichnung. Die Genauigkeit des Arbeitens wird mit Messzeugen überprüft.

( 440 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Telemach Wiesinger ( Sachfotografie ) Michael Ryba ( Zeichnen )

Holzarten Mitteleuropäische Holzarten Holzwerkstoffe erkennen Spannplatten, Faserplatten, Verbundplatten Vgl. Lehrplan Technologie, LPE 2 Zeichnung lesen Bemaßung, Bezugskanten, Schnitte, Ansichten Vgl. Lehrplan Technologie, LPE 1 Messen Messwerkzeuge Anreißen Zerspanen Feilen und Raspeln, Sägen, Bohren, Drechseln Oberflächenbehandlung – Verbindungsmittel – Verbindungsarten Leim, Dübel, Winkeldübel, Lamello, Nut und Feder Schrauben, Nägel Zinkung. Überplattung , Schlitz und Zapfen 4. Zeichnen 1 (50 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler kennen Zeichenmaterialien und wenden sie sachgerecht an. Sie fertigen lineare Zeichnungen von geometrisch bestimmten Objekten an. Sie berücksichtigen bei ihren Darstellungen Grundsätze der Fluchtpunktperspektive. Zeichenmaterialien Bleistifte, Papier Strich – Linie Lineare Ausdrucksmöglichkeiten Geometrische Grundkörper Quader, Würfel, Zylinder, Kegel, Kugel Zusammengesetzte Grundkörper, Produkte

2012

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Gestaltungspraktikum

Lehrplan

1. Schuljahr

5. Zeichnen 2 (50 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zeichnerisch zwischen unterschiedlichen Materialien und Oberflächenstrukturen. Sie legen ihre Zeichenebene unter den Gesichtspunkten der Komposition an.

( 440 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Telemach Wiesinger ( Sachfotografie ) Michael Ryba ( Zeichnen )

Darstellungstechniken Buntstifte, Marker Schraffurtechniken Parallel- und Kreuzschraffur Rendering Materialtypische Oberflächenstrukturen Spiegelungen und Reflexe Bildaufbau Objekt und Hintergrund Komposition von Körpern im Bildformat 6. Sachfotografie (50 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler kennen die Grundlagen der digitalen Produktfotografie, beherrschen die Grundfunktionen der Kamera und die Grundregeln der Beleuchtung. Sie verwenden digitale Fotografie und Bildüberarbeitung zur Erstellung von Dokumentationen und Präsentationen. Kamera – digital Kompakt- und Spiegelreflexkameras Bedienungselemente, Objektive, Zubehör Einstellungen (Belichtungszeit, Blende, Schärfentiefe, Auslösung, Komprimierung) Leistungsfähigkeit analoger Kameras Licht – Ausleuchtung von Objekten und Hintergrund Studiozubehör, Lichtführung, Aufnahmetische, Lichtkubus, Reflektoren, Belichtungsmessung, natürliches Licht und Kunstlicht Bildkomposition Bildaufbau, Bildausschnitt, Perspektive Bildbearbeitung, Dokumentation und Präsentation Vgl. Lehrpläne Computeranwendung, Präsentation und Lehrplan Projektarbeit

2012

3


Gestaltungspraktikum

Lehrplan

1. Schuljahr

7. Beschichten 1 (45 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beherrschen grundlegende Beschichtungsverfahren auf Holzwerkstoffen, Kunstoffen und Materialien. Sie kennen wässrige und lösemittelhaltige Anstrichstoffe und sind mit Werkzeugen, Geräten und Beschichtungsanlagen vertraut.

( 440 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Telemach Wiesinger ( Sachfotografie ) Michael Ryba ( Zeichnen )

Untergrundvorbereitung, Schleifen, Spachteln, Abkleben Beschichtungsstoffe, Wässrige und lösemittelhaltige Anstrichmittel Beschichtungsauftrag, Streichen, Rollen, Spritzen, Trocknen Beschichtungsanlagen, Spritzstand, Spritz- und Trockenkabine, Absauganlage, UV-Trocknungsanlage Zeit für Leistungsfeststellung und zur möglichen Vertiefung (110 Stunden)

2012

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Gestaltungspraktikum

Lehrplan

2. Schuljahr

8. Metall 2 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler kennen und erproben die Fertigungsverfahren nach DIN 8580. Sie unterscheiden dabei metallische Stoffe nach dem Begriff Zusammenhalt eines festen Körpers. Dieser wird entweder beibehalten (Umformen), vermindert (Trennen), vermehrt (Fügen) oder geschaffen (Urformen).

( 320 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Michael Ryba ( Zeichnen )

Umform- und Trenntechnik Trennschleifen, Blech schlagen, Stanzen, Nippeln, Biegen Einführung in die Schweißtechnik Autogen, elektrisch, Schutzgas Gießen in verlorene Form Erstellen eines Modells, Erstellen einer Gussform, Gießen eines Werkstückes, Gussnachbearbeitung 9. Metall 3 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beherrschen effiziente Zerspanungstechnologien als Basis des modernen Werkzeug-, Formen- und Modellbaus. Sie verwenden die CNC-Technik mit teilautomatisierter Bearbeitung mit 2, 2½ und 3 numerisch gesteuerten Bearbeitungsachsen zur einfachen Bearbeitung von komplexen Geometrien (2D/3D). Sie nutzen die Bearbeitungs- und Wiederholungsgenauigkeit und die hohe Geschwindigkeit der Bearbeitungsschritte. Einführung in die CNC-Bearbeitung – Nut, Taschen und Absatz fräsen – Buchsen drehen – Blechbearbeitung – Gravieren CNC-Fräsmaschine CNC-Drehmaschine CNC-Nippler CNC-ISEL Vgl. LPE 16

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Gestaltungspraktikum

Lehrplan

2. Schuljahr

10. Kunststoff 2 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler wenden Be- und Verarbeitungsverfahren von Kunststoffen an. Sie vertiefen ihre Fertigkeiten an speziellen Werkzeugen und Maschinen. Zerspanen – Sägen – Bohren Feinsäge, Dekupiersäge Bohrmaschinen Oberflächenbehandlung – Schleifen – Feilen und Raspeln – Schaben Schleifmittel Kantenschleifmaschine, Tellerschleifmaschine, Poliermaschine Kunststoffverbindungen – Verbindungsmittel – Verbindungsarten Sekundenkleber 2-Komponenten-Kleber Schweißen Verformung (warm) Tiefziehen

( 320 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Michael Ryba ( Zeichnen )

11. Holz 2 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in werkstoffgerechten Be- und Verarbeitungsverfahren von Holz und Holzwerkstoffen. Sägen Dekupiersäge Drechseln Drechselbank Schleifen Handschleifmaschine 12. Holz 3 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beherrschen effiziente Zerspanungstechnologien als Basis des modernen Formen- und Modellbaus. Sie verwenden die CNC-Technik mit teilautomatisierter Bearbeitung mit 2, 2½ und 3 numerisch gesteuerten Bearbeitungsachsen zur einfachen Bearbeitung von komplexen Geometrien (2D/3D). Sie nutzen die Bearbeitungsund Wiederholgenauigkeit und die hohe Geschwindigkeit der Bearbeitungsschritte. Einführung in die CNC-Bearbeitung – Fräsen, Sägen, Bohren CNC-Bearbeitungszentrum Vgl. LPE 16

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Gestaltungspraktikum

Lehrplan

2. Schuljahr

13. Zeichnen 3 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler arbeiten projektbezogen. Sie erstellen Scribbles, legen Renderings an und nutzen die computergestützte Darstellungstechnik für die Produktvisualisierung.

( 320 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Michael Ryba ( Zeichnen )

Scribble, Ideenfindung, Morphologische Matrix Rendering Digitale Bearbeitung von Bildmaterial 14. Modellbau 1 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Grundfertigkeiten im industriellen Anschauungsmodellbau. Sie entscheiden sich selbstständig für ein dem Auftrag entsprechendes Material, beherrschen die grundlegenden Bearbeitungsverfahren und kennen geeignete Werkstoffe. Um zweidimensionale Pläne oder Computergrafiken begreifbar zu machen, erstellen sie Anschauungsmodelle. Sie nutzen diese zur Entscheidungsfindung über Form, Farbe und Funktion von Produkten. Standmodelle – Werkstoffe – Arbeitsmodell Polystyrol-Hartschaum, Plastillin, Papier, Karton, Pappe, Holz Vgl. LPE 3 Urformen, Umformen (Scheifen), Trennen (Spanen, Zerteilen), Fügen, Beschichten Vgl. LPE Holz 1-3, LPE Kunststoff 1-2, LPE Metall 1-3 und LPE Beschichten 1-2 Formmodell, Mock-up 15. Modellbau 2 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler sind mit den physikalischen Grundlagen von Funktionsmodellen vertraut. Sie fertigen bewegliche Modelle und verwenden einfache Bauteile sachgerecht. Funktionsmodell Mechanisch (Kräfte, Hebel, Momente) Vgl. Lehrplan Technologie, LPE 4 16. Modellbau 3 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beherrschen die Grundlagen des CAD-basierten Modellbaus, die einfache Bearbeitung von komplexen Geometrien (3D) und die teilautomatisierte Bearbeitung mit numerisch gesteuerten Bearbeitungsachsen. Sie erstellen und konvertieren selbständig Datensätze im geeigneten Format und sind mit den Funktionen und Möglichkeiten der Verfahren vertraut. Rapid Prototyping CAD-CAM Datenkonvertierung (STL-File) Stereolithografie, selektives Laserintern, Lasergenerieren, Fused Deposition Modeling, Laminated Object Modelling, 3D Printing, Multi Jet Modeling)

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Gestaltungspraktikum

Lehrplan

2. Schuljahr

17. Glas (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beherrschen grundlegende Bearbeitungsverfahren von Glas. Dabei arbeiten sie selbstständig nach Zeichnung. Die Genauigkeit des Arbeitens wird mit Messzeugen überprüft.

( 320 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Michael Ryba ( Zeichnen )

Handwerkzeug Glasschneider Schleifen Schleifmittel Glasschleifmaschine Verbindungsmittel UV-härtender Kleber 18. Textil 1 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beachten bei der Herstellung und der Analyse von textilen Produkten geeignete Kategorien und wenden verschiedene Verarbeitungstechniken an. Sie planen einfache Projekte, führen diese eigenverantwortlich durch und dokumentieren den Arbeitsablauf. Materialanalyse, Rohstoff , Eigenschaften , Arten, Typen Konzeption textiler Produkte Verwendungszweck Material, Entwurf, Kolorit Entwicklung textiler Produkte Verarbeitungstechnik Qualität, Farbe 19. Textil 2 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler beachten bei der Herstellung und der Analyse von textilen Produkten geeignete Kategorien und wenden verschiedene Verarbeitungstechniken an. Sie planen umfangreiche Projekte, führen diese eigenverantwortlich durch und dokumentieren den Arbeitsablauf. Materialanalyse Rohstoff Eigenschaften, Arten, Typen Konzeption textiler Produkte Verwendungszweck Material, Entwurf, Kolorit Entwicklung textiler Produkte Verarbeitungstechnik Qualität, Farbe

2012

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Gestaltungspraktikum

Lehrplan

2. Schuljahr

20. Beschichten 2 (40 Stunden) Die Schülerinnen und Schüler wenden unterschiedliche Beschichtungstechniken auf Holzwerkstoffen, Kunststoffen und Metallen an. Sie verwenden Beschichtungsstoffe und wählen werkstoffgerechte Auftragsverfahren aus.

( 320 Stunden )

PD 1

Dozenten: Markus Dörner Horst Sondergeld Michael Ryba ( Zeichnen )

Kleben Sprühkleber, 2-Komponentenkleber Bekleben Klebefolien, Applikationsfolien, Schneideplotter Beschichten Effektlacke, Strukturlacke, Airbrushtechnik Bedrucken Siebdruck Polieren Poliermaschinen, Poliermittel Zeit für Leistungsfeststellung und zur möglichen Vertiefung (80 Stunden)

2012

9


Gestaltung

Protokoll

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Datum: _____________ 2012

Name: _____________________

von: _____ Uhr bis: _____Uhr Thema:

Notizen:

Aufgaben:

Termine:

2012

1


Kriterien


Gestaltung

„gute Gestaltung“

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Kriterien für gute Gestaltung DDC Deutscher Designer Club

1. Aufgabenerfüllung Gibt es ein Gestaltungsziel? Wurde es schriftlich festgehalten? Und vor allem: Wie gut wurde es erfüllt? 2. Verständlichkeit Werden die gewünschten Inhalte klar und für die Zielgruppe verständlich kommuniziert? 3. Sinnhaftigkeit Löst die eingesandte Arbeit ein bisher ungelöstes Problem? Hilft das Ergebnis dem Nutzer des Produktes oder der Leistung? 4. Zielgruppenansprache Trifft die Arbeit in allen Facetten den Stil und Ton der Zielgruppe? 5. Originalität Ist die Umsetzung neuartig, mutig, kreativ, eigenständig? Anders als andere? 6. Branchenrelevanz Ist die gefundene Lösung eine Bereicherung für die Branche? Ist sie richtungweisend? 7. Vernetzung Verbindet die Lösung mehrere Medien in optimaler Weise? Sind unterschiedliche Materialien und Techniken neu und optimal kombiniert? 8. Durchgängigkeit Inwieweit zieht sich die inhaltliche und formale Leitidee stringent durch alle Medien und Materialien durch 9. Handwerkliche Qualität Wurden alle Qualitätsregeln der Branche optimal erfüllt? 10. Meisterschaft Zeichnet sich die Lösung durch ganz besondere Qualitäten aus, die so nur von einem Meister seines Fachs erzielt werden?

2012

1


Gestaltung

„gutes Design“

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Kriterien für gute Gestaltung Gestaltungsprozesse, Methoden und Kriterien zur Beurteilung

Was gute Gestaltung ist, ist nicht definierbar oder gar objektiv vorzuschreiben! Also gibt es weder eine „gute Gestaltung noch eine schlechte oder böse Gestaltung“ Gestaltung ist wie beim Essen eine Frage des Geschmacks. Manche Menschen lieben Hamburger von Mc Donalds, für andere Menschen ist er ein Inbegriff von Geschmacklosigkeit. Designer sollten sich in vielen Küchen auskennen, viele Rezepte und Zutaten kennen und die Gerichte appetitlich servieren. Gestalterische Entscheidungen entstehen immer aus einem konkreten Projekt oder Auftrag und entsprechenden Bedingungen, Möglichkeiten und Zielsetzungen. Folgende Herangehensweise hat sich bewährt, um Gestaltungsleistungen zu erkennen, diskutierbar zu machen und zu bewerten: 1. Analysieren der Anforderungen eines Auftrags oder Projekts 2. Nachvollziehen des Umsetzungsprozesses 3. Begreifen der gestalterischen Entscheidungen 4. Bewerten vor dem Hintergrund der Bedingungen, Möglichkeiten und Zielsetzungen Gutes Design nach Dieter Rams ist innovativ macht ein Produkt verständlich ist ästhetisch macht ein Produkt brauchbar ist unaufdringlich ist ehrlich ist langlebig ist konsequent bis ins letzte Detail ist umweltfreundlich ist so wenig Design wie möglich andere Verfasser einen ästhetischen Mehrwert reflektiert seinen Inhalt, seine Aufgabe stellt sich moralischen und ethischen Fragen argumentiert überzeugt löst Probleme macht das Produkt verständlicher befriedigt Bedürfnisse ist die Summe erweitert die Definition dessen, was als Design gilt Neugierig auf mehr? Unbedingt mal durchlesen! http://de.wikibooks.org/wiki/Design

2012

1


Gestaltung

Kriterien

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Kriterien für Präsentationen Tafel und Portfolio

Komposition

Unterstützt die Komposition die gewünschte Wirkung? Proportionen Aufteilung Gliederung Raster ( Gestaltungsraster ) Gewichtung Schwerpunkte Kontraste Ordnung / Unordnung Spannung / Harmonie ruhig / laut überladen / leer

Neugier

Wird Interesse geweckt? Magie Geheimnis Spannung Überraschung

Information

Werden die Informationen gut transportiert? Lesbarkeit Klarheit Eindeutigkeit Nachvollziehbarkeit Verständichkeit Sprache

Hirarchie

Wird der Betrachter an die Hand genommen? Reihenfolge Führung Ablauf 1.2.3.

Stimmung Mittel

Werden die Mittel wirkungsvoll eingesetzt ? Text Farben Texturen Bilder Grafik Symbole Diagramme

2012

Botschaft

Welche Gefühle werden erzeugt? Farben Anmutung fröhlich / frisch / traurig / langweilig... Assoziation ( erinnert mich an )

Was nimmt der Betrachter mit? „a-ha“ Erlebnis Erkenntnis Absicht Auflösung Ziel

1


Gestaltung

Kriterien

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Neugier

Was erweckt Interesse ? Magie Geheimnis Spannung Überraschung Unklarheit Dynamik Leben Sex Bewegung Dynamik ...

Detail groß herausstellen

ungewöhnliche Perspektive

Unscharf

Rätsel Frage stellen Symbol / Abstraktion etc.

2012

1


Gestaltung

Kriterien

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Komposition

Unterst端tzt die Komposition die gew端nschte Wirkung? Proportionen Aufteilung Gliederung Raster ( Gestaltungsraster ) Gewichtung Schwerpunkte Kontraste Ordnung / Unordnung Spannung / Harmonie Rhytmus Struktur ruhig / laut 端berladen / leer

Ordnung

Proportion

Raster

2012

1


Gestaltung

Kriterien

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Neugier

Wird Interesse geweckt? Wie ?

Hirarchie

Wird der Betrachter an die Hand genommen? Ist ein Drehbuch zu erkennen? 1.2.3.

Komposition

Unterst端tzt die Komposition die gew端nschte Wirkung?

Mittel

Werden die Mittel wirkungsvoll eingesetzt ?

Information

Werden die Informationen gut transportiert?

Stimmung

Welche Gef端hle werden erzeugt?

Botschaft

Was nimmt der Betrachter mit?

2012

1


Gestaltung

Kriterien

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Neugier

Wird Interesse geweckt? Wie ?

Hirarchie

Wird der Betrachter an die Hand genommen? Ist ein Drehbuch zu erkennen? 1.2.3.

Komposition

Unterst端tzt die Komposition die gew端nschte Wirkung?

Mittel

Werden die Mittel wirkungsvoll eingesetzt ?

Information

Werden die Informationen gut transportiert?

Stimmung

Welche Gef端hle werden erzeugt?

Botschaft

Was nimmt der Betrachter mit?

2012

1


Gestaltung

Otl Aicher

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

http://de.wikipedia.org/wiki/Otl_Aicher

2012

1


Bearbeitung


Gestaltungspraktikum

Bearbeitung

Spanende Bearbeitung

Feilen sind mehrschneidige, spanende Werkzeuge zum Abtragen von Werkstoffen. Feilenrohlinge werden aus legiertem Werkzeugstahl geschmiedet. Die Zähne werden anschließend als durchgehende Linien in das Feilenblatt - eingehauen (negativer Spanwinkel – Feile schabt) oder - eingefräst (positiver Spanwinkel – Feile schneidet). Die eingehauenen Linien können sich auch kreuzen, damit die Späne leichter gebrochen werden.

AUFGABE: Lernen Sie Ihre Werkzeuge kennen! Schauen Sie sich Ihre Werkzeuge aus Ihrer Werkzeugkiste einmal genauer an. Hilfreich ist eine Lupe oder unser 50mm Objektiv. Beschreiben Sie die folgenden Fachbergriffe jeweils durch einen kurzen Text und/oder einer Handskizze: Freiwinkel Schnittwinkel Spanwinkel / Keilwinkel Zahnteilung Zahnhöhe Freischnitt Einhieb / Kreuzhieb Feilenblatt Feilenangel / Feilenheft Flachfeile Rundfeile Spiralbohrer Forstner Bohrer Spitzenwinkel Querschneide Hinterschliff Hauptschneide Schaft Morsekegel Drehmeißel Schruppen Schlichten Abstechen Gewindedrehen Rohling Span Wendeschneitplatte Werzeughalter Schnittbewegung Vorschubbewegung ABGABE: 20.04.2012

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Raspeln Die Anordnung in Linien unterscheidet die Feile von der Raspel, bei welcher die Zähne einzeln eingehauen werden. Sägen Die Säge ist ein Werkzeug oder eine Werkzeugmaschine zum Trennen von Holz, Naturstein, Metall, Kunststoff und anderen festen Materialien. Ein Sägeblatt besteht aus einer dünnen Stahlplatte, welche am Rand mit meißelartigen Zähnen versehenen ist. Es ist entweder linear oder rund ( Kreissäge ) geformt. Man unterscheidet zwischen Handsägen und Maschinensägen. Um ein Festklemmen des Sägeblattes im Werkstoff, beispielsweise im Holz, zu verhindern, muss der Schnitt breiter sein als das Sägeblatt. Dies erreicht man durch ein gewelltes, gestauchtes oder sogenanntes geschränktes Sägeblatt. Bohren Ein gewöhnlicher Bohrer weist an der Spitze zwei Schneiden auf, die von dem zu bearbeitendem Material je einen Span abnehmen. Die Späne werden durch seitliche, wendelförmig eingearbeitete Nuten entgegen der Vorschubrichtung aus dem entstandenen Bohrloch heraus geleitet. Am Ende des Bohrers befindet sich ein Schaft (häufig zylinderförmig, manchmal auch ein Sechskant), an dem er über ein Spannfutter mit einer Bohrmaschine verbunden werden kann. Größere Durchmesser (ab ca. 10 mm) können auch mit einer kegelförmigen Aufnahme, dem so genannten Morsekegel versehen sein. Drehen / Drechseln Beim klassischen Drehen werden hauptsächlich rotationssymmetrische (runde) Teile bearbeitet. In der Holzbearbeitung heißt ein ähnliches Verfahren Drechseln.

2012

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Projekte


http://www.teamarbeit.tk/


Gestaltung

Objekte

PD 1

Stabkonstruktionen Aufgabe Bauen Sie aus Stabelementen und Knete als Knotenpunkte freie Strukturen, die an die Grenze des Machbaren gehen. Es soll auf spielerische Weise die Grundprinzipien des Bauens und der Statik entdeckt werden. Durch die unmittelbare Erfahrung der Stabiltät und Instabilität eines Gebildes soll ein „Gefühl für Statik“ vermittelt werden. Die Kräfte im Bauwerk werden erspürt.

Schüler: Kevin Albrecht Theresa Bork Felix Burger Moritz Csutora Julian Jaeck Marian Jehle Luisa Lamade Laura Lynn Reyes Mathis Weiß Ramona Weiß

Dozent: Dipl.Des. Horst Sondergeld

1. Semester

2011


Theresa Bork

Objekte

Draht Freiform

1. Semester

PD 1


Gestaltung

hansgrohe

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

http://de.wikipedia.org/wiki/Otl_Aicher

2012

1


Projekt

Begreifspiel

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Aufgabe: Begreifspiel

Auf einer Fläche von 58 x 58mm soll jeweils eine Figur stehen. Die Figur soll gut zu Begreifen sein. - ergonomisch - semantisch Es sollen 6 verschiedene Figuren entwickelt werden. Jede Figur hat seinen eigenen Charakter ( Anmutung ). Es soll eine Hiercharchie erkennbar sein. Es gibt drei Stufen: A=Chef B=Abteilungsleiter C=Angestellter A= A= B= B= B= C=

„Schah“ ( der Große ) „Wazir“ ( die Schöne ) „Ruch“ ( der Feste ) „Fil “ ( der Schnelle ) „Asb“ ( der Tänzer ) „Sarbaz“ ( der Bescheidene )

Wählen Sie Ihre eigne Formensprache: technoid-geometrisch-organisch-dynamisch...etc. Alle Figuren sollen trotz der Eigenheiten zu einer Produktfamilie gehören. Arbeiten Sie mit allen Werkzeugen: Skizzen, Zeichnungen, Modelle, Knete, Schaum, Rhino, Rendering Dokumentieren Sie Ihre Ergebnisse ( wie Portfolio ) auf DINA3. Viel Spaß!

2012

1


Begreifspiel

Projekt

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Aufgabe: Begreifspiel

A= „Schah“ ( der Große )

A= „Wazir“ ( die Schöne )

B= „Ruch“ ( der Feste )

B= „Fil “

B= „Asb“

( der Tänzer )

2012

( der Schnelle )

C= „Sarbaz“ ( der Bescheidene )

1


Projekt

Begreifspiel

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Vorgehensweise 1. „Einfach mal die Klappe halten!“ 2. „spielen Sie“ 3. „Prüfen Sie Ihre Ideen“

Kontemplation (von lat. contemplare: „anschauen, betrachten“) Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit auf einen Gedanken bestimmt. Man verwendet den Begriff auch häufig im Zusammenhang mit der Betrachtung der Natur oder eines Kunstwerks. Das Adjektiv kontemplativ bedeutet hier Konzentration auf geistige Inhalte. Die gängigste Verwendung hat jedoch ihre Bedeutung in der religiösen Auffassung im Sinne einer geistigen Versenkung in Gott oder in göttliche Werke und Anschauungen. Übersetzt in die Jugendsprache: „Einfach mal die Klappe halten!“ Homo ludens (der spielende Mensch) ist ein Erklärungsmodell des lebenden Menschen, wonach dieser seine Fähigkeiten im Besonderen über das Spiel entwickele: Er entdecke im Spiel seine individuellen Eigenschaften und entwickele sich dadurch anhand der dabei gemachten Erfahrungen selbst zu dem, was er ist. Spielen ist dabei der Handlungsfreiheit gleichgesetzt und setzt eigenes Denken voraus. Nach Schiller ist das Spiel eine menschliche Leistung, die allein in der Lage ist, die Ganzheitlichkeit der menschlichen Fähigkeiten hervorzubringen. Schiller prägte auch die berühmt gewordene Sentenz: »der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.« Ähnlich wie Friedrich Schiller hält Herbert Marcuse daher eine Rückbesinnung auf das Ästhetische und Spielerische für erstrebenswert, um entgegen den allgegenwärtigen Zwängen einen Freiraum für eine menschliche Betätigung nach selbst gewählten Regeln und um ihrer selbst willen zu schaffen. Übersetzt: „spielen Sie“ Experiment (von lateinisch experimentum „Versuch, Beweis, Prüfung, Probe“) im Sinne der Wissenschaft ist eine methodisch angelegte Untersuchung zur empirischen Gewinnung von Information. Das Experiment stellt eine „Frage an die Natur“ dar. Jedes Experiment benötigt eine Versuchsanordnung; sind Versuchspersonen oder andere lebende Objekte beteiligt, spricht man auch vom Forschungsdesign. In einem Experiment unterscheidet sich die Beobachtung von der unsystematischen Wahrnehmung durch ihre angestrebte Beobachterunabhängigkeit. Übersetzt: „Prüfen Sie Ihre Ideen“

2012

1


Gestaltungspraktikum

Fön

Aufgabe

Entwerfen und gestalten Sie einen neuen Fön.

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Folgende Bedingungen muß Ihr Fön erfüllen: 1. Mindestvolumen ( Durchmesser 58mm / Länge 90mm) Die Form ist frei wählbar! ( Der zylindrische Körper muß aber umschlossen sein ) 2. Der Lufteingang und Ausgang ( Luftlöcher) muß min. 2 Quadrat-Zentimeter sein. Die Luftlöcher oder Schlitze dürfen aus sicherheitstechnischen Gründen max 8mm sein. 3. Das Handling, der Schalter bzw. Regler müssen ergonomisch sein. ( Gut in der Hand liegen und leicht zu bedienen sein ) 4. Die Hand ( Griff ) darf nicht in dem erhitzen Bereich des Föns liegen. 5. Das Kabel muß berücksichtigt sein. 6. Ihr Fön sollte eine besondere Funktion haben ( z. Bsp. Kabelaufwickler, verbesserte Ablage durch Haken, Klemmen o.dgl., Stehaufmännchen etc. ) 7. Die Formensprache soll sympatisch-inspirirend-eigen sein. ( Inspirationsquelle Natur, Kunst, Architektur etc. ) Experimentieren Sie. Vorgehensweise: Informieren Sie sich, was gibt/gab es bereits, aktuelle Trends. Welche Materialien ( Kunststoff / Metall etc. ) werden verwendet? Skizzieren Sie Ihre Ideen auf DIN A4 Mindestens 10 sehr unterschiedliche Varianten. Experimentieren Sie mit allen bisher verwendeten Techniken. ( Papier, Draht, Stumpf etc. ) Wählen Sie gemeinsam mit dem Dozenten eine Variante aus. Zeichnen Sie diese Variante im Maßstab 1:1 Verwenden Sie Rhino. Drucken Sie die für ein Modell notwendigen Ansichten in richtigen Maßstab aus. Fertigen Sie daraus aus Modellschaum ein Volumenmodell im Maßstab 1:1 Voraussichtliche Zeitspanne sind 2-3 Unterrichtseinheiten.

2012

1


Gestaltungspraktikum

Holzknoten

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

1


Gestaltungspraktikum

Holzknoten 2

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2

2 3 3 3

1

2012

1


Gestaltungspraktikum

Holzknoten 3

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

1


Gestaltungspraktikum

Holzknoten 4

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

1


Technologie

Technische Kommunikation

PD 2

Dozent: Horst Sondergeld

Die Wäscheklammer

Der Song http://www.youtube.com/watch?v=GHl1wYu2CFU

lässt sich einem länglichen Quader (ca. 75 x 14 x 10 mm) einbeschreiben. Sie ist aus zwei gleich geformten Teilkörpern gebildet, die durch Teilung des Quaders in seiner Längsrichtung hergestellt werden können. Diese Teilkörper kann man als Leisten bezeichnen (je 75 x 7 x 5 mm). Beide Leisten sind in der Form identisch zugerichtet, besitzen am vorderen Ende eine steilere ( ca, 5 mm) und am hinteren Ende eine flachere ( ca. 25 mm) lange, keilförmige Abflachung. Während der 10 mm breite "Rücken" der Leiste eben verläuft, mit nur einer Kerbe in Querrichtung, als Eingriff für die noch zu beschreibende Metallfeder, besitzt die an beiden Enden abgeflachte "Bauchseite" drei unterschiedlich große, gerundete Einkerbungen. Die größte ist vom vorderen Ende 15 mm entfernt, die Kleinste 30 mm und die mittelgroße schließlich 45 mm. Die vordere Kerbung hat die Funktion die Wäsche zu halten, die kleine Kerbe umschließt das Wäscheseil, während in der mittelgroßen Kerbund die Metallfeder gelagert ist, die gleichzeitig den Drehpunkt der Hebelbewegung bildet, die das physikalische Prinzip der Klammer darstellt. Die Metallfeder zwingt die beiden Leisten zusammen. Die Oberfläche der Leisten ist teils glatt gehobelt, teils aber auch sägerau. Die Kerben auf der "Bauchseite" könnten durch Bohrungen entstanden sein. Die Feder besteht aus einem in Breite der Klammer spiralig gewickelten, runden Draht, dessen beide Enden die Wicklung im entspannten Zustand nahezu parallel verlassen in zwei ca 20mm langen Schenkeln, die am Ende rechtwinklig zur Richtung der Wicklung umgebogen sind. Diese umgebogenen Enden greifen nach V-förmiger Spreizung der Feder in die beiden Kerben aum Rücken der Holzleisten. Die Spreizung bildet die Spannung der Feder und stellt die Kraft dar, mit der die Klammer ein Wäschestück hält.

2013

1


Gestaltungspraktikum

PD

Spielwürfel Dozent: Horst Sondergeld

Der unten abgebildete Spielwürfel mit einer Kantenlänge von 100m soll aus 2mm Poystolplatten hergestellt werden. Es kommt bei dieser Aufgabe auf Maßhaltigkeit / Geauigkeit und Sorgfalt an. 1. Zeichnen Sie die einzelnen Flächen im Maßstab 1:1 2. Übertragen Sie die Zeichnung auf die Polystyrolplatte. ( Benutzen Sie den Anschlagwinkel und Zirkel ) 3. Schneiden Sie die Teile mit dem Cutter aus und benutzen Sie die Dekupiersäge 4. Kleben Sie die Teile mit einem geeigneten Kleber zusammen 5. Schleifen Sie die den fertigen Würfel mit einem feinen Schmirgelpapier Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften!

100

2

25

25

Aufgabe:

Ø20 100 2012

1


Technologie

Technische Kommunikation

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

„Ulmer Hocker“ In Zusammenarbeit mit Hans Gugelot entwarf Max Bill den Ulmer Hocker als Sitzgelegenheit für die Studierenden der neu gegründeten Hochschule für Gestaltung Ulm. Leicht und robust kann er vielfältig als Sitzmöbel, Beistelltisch oder Regalelement genutzt werden, aber auch als Transportbehälter, Serviertablett oder Tischaufsatz dienen. ( Ulm 1954 )

2012

1


Technologie

Technische Kommunikation

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

„Ulmer Hocker“

2012

2


8

7

30

3

225

9

430

2

5

600

30 360 480

90

1 Armlehne 2 Stück 450x90x30mm 2 Hinterbein 2 Stück 470x30x30mm 3 Armlehenpfosten 2 Stück 430x30x30mm 4 Strebe lang 2 Stück 660x30x30mm 5 Vorderbein 2 Stück 330x30x30mm 6 Querverbindung 4 Stück 600x30x30mm 7 Querverbindung lg. 1 Stück 660x30x30mm 8 Rückenlehne 1 Stück 880x330(345)x12(13)mm 9 Sitzfläche 1 Stück 450x360x12(13)mm ( Klammermaße= alternativ ) * Im Orginal ist die Rückenfläche dicker als die Sitzfläche

330

660

40

70

191

4

300

6

330

865

1

450

660

GERRIT RIETVELT RED AND BLUE CHAIR


8

7

30

3

225

9

430

2

5

600

30 360 480

90

1 Armlehne 2 Stück 450x90x30mm 2 Hinterbein 2 Stück 470x30x30mm 3 Armlehenpfosten 2 Stück 430x30x30mm 4 Strebe lang 2 Stück 660x30x30mm 5 Vorderbein 2 Stück 330x30x30mm 6 Querverbindung 4 Stück 600x30x30mm 7 Querverbindung lg. 1 Stück 660x30x30mm 8 Rückenlehne 1 Stück 880x330(345)x12(13)mm 9 Sitzfläche 1 Stück 450x360x12(13)mm ( Klammermaße= alternativ ) * Im Orginal ist die Rückenfläche dicker als die Sitzfläche

330

660

40

70

191

4

300

6

330

865

1

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660

GERRIT RIETVELT RED AND BLUE CHAIR


Gestaltungspraktikum

Stuhl

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Aufgabe:

1. Skizzieren Sie wie Sie die Vierkanthölzer anordnen möchten. 2. Zeichnen Sie den Stuhl in allen notwendigen Ansichten und Schnitten im Maßstab 1:5 ( incl. Ihrer Anordung der Vierkanthölzer) 3. Erstellen Sie eine Stückliste 4. Bauen Sie Ihren Stuhl in einem geeigneten Maßstab mit den vorhandenen Vierkanthölzern. Die Sitzfläche und Tückenlehenfläche aus Pappe. 5. Optimieren Sie Ihr Modell bist es ausreichend stabil wird. Dazu können Sie weitere Vierkanthölzer, Rundhölzer, Seil etc. verwenden

2012

1


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Messen Messzeuge Anreißen, Körnen

Aufgabe Stellen Sie aus 25mm dickem Modellschaum den Schriftzug

her. Es soll nur ein Schriftzug entstehen. Organisieren Sie das Team. Verteilen Sie die Aufgaben. Leon ... Dorothee ... Simon ... Benjamin ... Nicolas ... Sabine ... Lina ... Nantida ... Valeria ... Max ... Yannic ... Anna-Maria ... David ... Dustin ... Marco Auf den folgenden Seiten sind die einzelnen Buchstaben in Orginalgröße abgebildet.

ACHTUNG Maschinen nur unter Aufsicht des Lehrers nutzen!

2012

1


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Messen Messzeuge AnreiĂ&#x;en, KĂśrnen

2012

2


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Messen Messzeuge AnreiĂ&#x;en, KĂśrnen

2012

3


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

Messen Messzeuge AnreiĂ&#x;en, KĂśrnen

2012

4


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

4


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

6


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

7


Gestaltungspraktikum

Grundlagen

PD 1

Dozent: Horst Sondergeld

2012

8


Zeichnen


90mm

W端rfel

D

21


Test


Pr端fungsaufgaben


Gestaltungspraktikum