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Kommerzialrat Hanno Schuster Geschäftsführer und Kreativ Direktor

Manfred Zaisberger Geschäftsführer und Kaufmännischer Direktor

Mag. Katja Blum Geschäftsführerin Wien

Mag. Christian Tuerr Art Director Multimedia


Vor Ihnen liegt die 5. Ausgabe unserer Marktund Markenuntersuchung. Vor Ihnen liegt die 5. Ausgabe unserer Markt- und Markenuntersuchung. Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr ein Konvolut an interessanten Informationen aus Wirtschaft und Gesellschaft überreichen zu können. Dies umso mehr, als dass unser Unternehmen heuer den 20igsten Geburtstag feiert. Die Beschäftigung mit den Auswirkungen der Dynamik eines Marktes, mit den »ups and downs« einer Gesellschaft, hat für uns große Relevanz, nicht nur dann, wenn es um Projekte im regionalen Vorarlberger Markt geht. Die Kommunikation von Produkten und Marken, die Beratung von Unternehmen und die Implementierung von Projekten in der Öffentlichkeit müssen immer in einem relevanten Bezug zu den realen Gegebenheiten stehen. Nur dann kann Werbung jene kommunikative Wirkung entfalten, die notwendig ist, um einer Idee Aufmerksamkeit zu verschaffen und Raum zu geben. Eben deshalb ist auch die Beschäftigung mit der Dynamik einer Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Zudem ist es auf diese Weise möglich, den Ergebnissen aus Vorarlberg entsprechende Studien aus anderen Märkten und Ländern gegenüberzustellen und Vergleiche zu ziehen. Damit lassen sich künftige Entwicklungen zielgerichteter einschätzen und die Entwicklung von Kommunikationsstrategien noch genauer und effektiver entwickeln. Die »Hitparade der Vorarlberger Marken« ist mittlerweile jedoch auch für viele Unternehmen zu einer Art willkommener Standortbestimmung geworden. Keine andere Untersuchung stellt Vorarlberger Marken und Unternehmen in den Mittelpunkt. Wir tun dies mit den uns zu Verfügung stehenden Möglichkeiten um die heimischen Marken und Unternehmen in ihrem Werben um die Konsumenten zu unterstützen und andererseits, um einmal mehr den Nachweis zu liefern, dass Werbung für die notwendige Aufmerksamkeit im Markt sorgt.

Team a5 – Geschäftsführung KR Hanno Schuster Manfred Zaisberger

Mag. Christian Tuerr Mag. Katja Blum


untersuchungsdesign Haben Sie in nachfolgende Medien eher oder weniger (kein) Vertrauen?  6 Haben Sie in nachfolgende Berufsgruppen eher oder weniger (kein) Vertrauen?  14 Inwiefern hat sich Ihr Vertrauen in die nachfolgenden Berufsgruppen in den letzten zwei Jahren verändert?  16 4

Bevorzugen Sie heimische Marken bzw. Produkte?  19 Wie informieren Sie sich über Lebensmittelprodukte und Bekleidung/Mode?  22 Worauf achten Sie, wenn Sie Lebensmittel kaufen?  26 Worauf achten Sie, wenn sie Bekleidung/Mode kaufen?  28 Welche Produkte haben Sie schon über das Internet gekauft und welche nicht?  30 »Die Marke« in Vorarlberg  32 In welchen Bereichen glauben Sie, sind Markenprodukte besser/schlechter als No-Name-Produkte?  36


Wie schätzen Sie die Entwicklung in Vorarlberg im kommenden Jahr ein?  40 Wenn Sie an Ihren persönlichen Bereich denken, wie sehen Sie die Entwicklung in Zukunft …?  42 Inwiefern hat sich Ihr Konsumverhalten seit Jänner 2010 verändert?  44 Vorarlberger Marken: Ungestützte Bekanntheit  47 Vorarlberger Marken: Gestützte Bekanntheit  52 5

Vorarlberger Marken: Bin Kunde …  58 Vorarlberger Marken: Sympathie  60 Welche, der im Folgenden genannten Werbungen beachten Sie am meisten?  62 Nutzen Sie die neuen Kommunikationsplattformen und Foren?  65 Welche der im folgenden genannten Kommunikationsplattformen & Foren nutzen Sie?  66 Wie häufig nutzen Sie die neuen Kommunikationsplattformen/Foren durchschnittlich im Zeitablauf?  67

Die Erhebung erfolgte durch das Institut Dr. Berndt im Auftrag der Team a5 OG. Erhebungszeitraum: 26. Juli bis 16. August 2010. Stichprobengröße: 404 Personen ab dem 15. Lebensjahr.


haben sie in nachfolgende medien eher oder weniger (kein) Vertrauen?

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medienvertrauen

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medienvertrauen

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Welcher Nachricht kann man trauen? Vorarlbergs Medien und die Vertrauensfrage Medien legen ihr Hauptaugenmerk entweder auf die Informationsarbeit oder auf Themen aus dem unerschöpflichen Bereich Lifestyle und Unterhaltung. Wir wollten wissen, welchen Medien die Vorarlberger vertrauen und welchen sie weniger vertrauen. Das Ergebnis ist eindeutig und birgt doch Überraschungen. An der Spitze, mit einem Vertrauensindex von +47, liegt die ORF Fernsehsendung V-Heute. 60 Prozent bescheinigen V-Heute Vertrauen, 13 Prozent eher wenig/kein Vertrauen. Die saldomäßige Differenz ergibt den Vertrauensindex. Dicht dahinter mit +44 die Ausgaben der VN-Heimat. Radio Vorarlberg bringt es auf +41. Die Vorarlberger Nachrichten (Montag bis Samstag) belegen mit einem Vertrauensindex von +32 ebenfalls einen Spitzenrang in der Glaubwürdigkeit. Alle anderen Medien bringen es auf einen Vertrauensindex von maximal +20 (Neue am Sonntag, Ö1 Radio, Antenne Vorarlberg). Auf den Plätzen folgen Die Neue (Dienstag bis Samstag) mit +14 und ORF Ö3 mit +13. Online-Medien hinken den »etablierten Berichterstattern« noch etwas nach. Vorarlberg Online erreicht aber immerhin schon einen Vertrauensindex von +17.

Hinzu gefügt werden muss allerdings, dass sich dieses Ergebnis auf 100 Prozent der Befragten bezieht. Bezieht man nur die User mit ein, so fällt das Ergebnis deutlich positiver aus.

Auffallend ist, dass es sich bei allen positiv besetzten Medien um Kaufmedien handelt. Wenig Vertrauen haben Frau und Herr Vorarlberger wenn es um Gratismedien geht. Keines der von uns abgefragten Gratismedien erreicht einen positiven Vertrauensindex.

Prinzipiell gilt, dass Vertrauen in Medien mit dem Alter eher zunimmt und Frauen ein höheres Vertrauen in Medien haben.

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Ist der Ruf erst ruiniert ... Welchen Berufsgruppen vertrauen die Vorarlberger?

Hilfe wird mit Vertrauen belohnt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Frau und Herr Vorarlberger den Mitgliedern der Feuerwehren das meiste Vertrauen entgegenbringen. Mit einem Vertrauensindex von +94 schlagen sie alle Rekorde. Deutlich dahinter, aber immer noch mit überragenden Vertrauenswerten findet man mit +60 die Berufsgruppe der Ärzte, gefolgt von den Landwirten +58 und den Apothekern +57. Die – zumindest in der Öffentlichkeit – viel gescholtenen Lehrer bringen es auf erstaunliche +34. Mit einem Respektabstand folgen Polizisten +26. Die Berufsgruppe der Richter erreicht mit +15 zwar noch einen positiven Vertrauensindex, aber die Skandale der letzten Zeit dürften dieser einstmals hoch geschätzten Berufsgruppe doch deutlich Vertrauen gekostet haben. Negativ besetzte Vertrauensindices weisen mit -6 Unternehmer, -10 Priester, -28 Bankmanager, –43 Journalisten auf. Das Schlusslicht bildet auch in diese Untersuchung die Berufsgruppe der Politiker mit einem negativen Index von -65.

Interessant, dass die jüngere Generation (bis 29 Jahre) Unternehmer, Politiker und Priester deutlich schlechter bewerten als der Durchschnitt der Befragten. Umgekehrt erhält die Berufsgruppe der Lehrer von den Jüngeren deutlich bessere Vertrauenswerte.

Vertrauen kann man verlieren oder sich erarbeiten. Wir fragten daher, inwiefern sich das Vertrauen in einzelne Berufsgruppen während der letzten beiden Jahre verändert hat. Spürbar positive Veränderungen erzielten dabei lediglich die Landwirte mit einem Zuwachs von 14 Prozent, die Mitglieder der Feuerwehren mit plus 13 Prozent und die Ärzte mit 10 Prozent Vertrauenszuwachs. Viel Vertrauen verloren haben hingegen Bankmanager (61 Prozent), Politiker (61 Prozent), Priester (54 Prozent), Richter (42 Prozent).

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haben sie in nachfolgende berufsgruppen eher oder weniger (kein) vertrauen?

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inwiefern hat sich ihr vertrauen in die nachfolgenden berufsgruppen in den letzten zwei jahren ver채ndert? 16


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Vorarlberger Marken weiter im Steigflug! Patriotismus bringt Gewinn Schon seit Jahren konstatieren wir hohe Zustimmung zu heimischen Marken und Produkten. So auch dieses Jahr. W채hrend 2007 noch 55,7 Prozent und 2008 58 Prozent der Vorarlberger bevorzugt zu heimischen Produkten und Marken gegriffen haben, waren es 2009 bereits 66 Prozent und heuer sind es 69 Prozent! Das Konzept des regionalen Marketings ist nicht nur in Vorarlberg eine Erfolgsgeschichte. Auch immer mehr Regionen Europas entdecken die Kraft regionaler Produkte und schaffen so attraktive regionale Absatzm채rkte.


bevorzugen sie heimische marken bzw. produkte?

Vorarlberger = 100% / n = ca. 400 jeweils

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Die attraktive und informative Bespielung des POS sowie eine perfekte Beratung ist bares Geld wert.


Wie kommt die Werbung zu den Konsumenten? Der POS ist die Nr. 1 Die meisten Konsumenten informieren sich über Lebensmittel (92 Prozent) und Mode (91 Prozent) direkt im Geschäft. Die attraktive und informative Bespielung des POS sowie eine perfekte Beratung ist bares Geld wert. Vom Sofa aus nutzen Frau und Herr Vorarlberger für ihre Information hauptsächlich Zeitungsbeilagen (54 Prozent / 37 Prozent) und Postwurfsendungen (61 Prozent / 48 Prozent). Im Modebereich spielt jedoch immer noch der Katalog eine gewichtige Rolle: 54 Prozent führen sich die informativen Wälzer zu Gemüte. Für viele Konsumenten entscheidend sind aber auch Tipps von Freunden/Bekannten. 34 Prozent verlassen sich gerne auf diese Informationsquelle. Leicht verloren zur vergangenen Erhebung in der Beliebtheit der Konsumenten haben Zeitungsinserate. Dennoch nehmen immerhin 37 Prozent der Vorarlberger Informationen zu Lebensmittelangeboten und 22 Prozent zu Mode aus Inseraten. Mehr Mut seitens der Auftraggeber aber auch seitens der Agenturen wäre hier u.U. ein probates Mittel, um dieser Informationsquelle wieder zu mehr Kraft zu verhelfen. Über Mode informieren sich zunehmend mehr Konsumenten im Internet. Im Zeitverlauf beobachten wir hier eine starke Zunahme: von 12 Prozent im Jahr 2007 auf 31 Prozent im Jahr 2010 und da scheint noch »Luft nach oben zu sein«.

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Wie informieren Sie sich 端ber Lebensmittelprodukte und Bekleidung/Mode?

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Worauf die Konsumenten achten, wenn sie kaufen Je älter, desto wichtiger wird die Marke Beim Kauf von Lebensmitteln achten die Vorarlberger 2010 am meisten auf Frische (90 Prozent), Preis (75 Prozent) und Herkunft (51 Prozent). Für 2009 ergibt sich dasselbe Ranking.

Nicht überraschend ist Mode ein Frauenthema und »jung«: Relativ betrachtet sind alle Bereiche (Marke, Preis, Qualität und Trend/Mode) für Frauen wichtiger als für Männer. Einzig das Thema Herkunft wird von beiden gleich bewertet.

Auch hier wird der Trend zum steigenden Markenbewusstsein mit höherem Alter bestätigt: Denn die Gruppe der 50+ achtet relativ gesehen überdurchschnittlich hoch auf die Marke, die unter 29jährigen hingegen achten überdurchschnittlich hoch auf den Preis.

Wie bei den Lebensmitteln achten auch bei der Mode überdurchschnittlich viele Junge auf den Preis.

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Sensibilisierung und Wichtigkeit für die Herkunft der Lebensmittel. Die Herkunft scheint aber nicht nur bei Lebensmitteln immer wichtiger zu werden, sondern auch bei der Mode. Während 2009 noch 20 Prozent auf die Herkunft der Bekleidung achteten, sind es 2010 bereits 25 Prozent. Bei der Mode achten die meisten Vorarlberger auf die Qualität (78 Prozent), knapp gefolgt vom Preis (77 Prozent), der Herkunft (25 Prozent), der Marke und dem Trend/Mode (jeweils 4 Prozent).

Die Marke hingegen ist bei der Gruppe 50+ nicht (wie bei den Lebensmitteln) überdurchschnittlich ausgeprägt.

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worauf achten sie, wenn sie lebensmittel kaufen?

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Vorarlberger = 100% / n = ca. 400 jeweils

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worauf achten sie,wenn sie bekleidung/mode kaufen?

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Vorarlberger = 100% / n = ca. 400 jeweils

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welche Produkte haben Sie schon Ăźber das Internet gekauft und welche nicht? Alle analysierten Warengruppen weisen im Vergleich zum Vorjahr hĂśhere Werte auf, was die steigende Bedeutung des Internet unterstreicht. 30


werden können, beweist der Schweizer Online-Lebensmittler »Le Shop«. Mit im Kern nur 43.000 Haushalten, die 90 Prozent des Gesamtumsatzes bringen, erzielt »Le Shop« einen Jahresumsatz von 130 Mio SFR. Jeder Stammhaushalt bestellt im Durchschnitt Lebensmittel für 2.750 SFR pro Jahr.

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Was kaufen die Vorarlberger nicht über das Internet? Beratungsintensive und heikle Produkte wie beispielsweise Medikamente und Wein. 92 Prozent der Vorarlberger haben 2010 noch nie Medikamente über das Internet gekauft, 90 Prozent Wein und 86 Prozent Heimwerkerbedarf. Dass auch »schwierige« Produkte erfolgreich Online verkauft


»Die Marke« in Vorarlberg Zunehmend attraktiv – auch wenn sie teuer ist

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Das Ranking ist über die letzten vier Jahre gleich geblieben: An erster Stelle ist immer die Aussage „Marken sind teuer“ – 2010 stimmen dieser Aussage 93,3 Prozent zu. An zweiter Stelle »Marken haben eine tolle Werbung« 2010 sagen das 62 Prozent der Vorarlberger. Platz 3 belegt 2010 mit 39 Prozent die Aussage »Mit Markenprodukten hat man mit Sicherheit eine verlässliche Qualität«. Und das Schlusslicht bildet die Aussage »Markenprodukte sind besser als No-Name-Produkte« – 2010 sagen das 34 Prozent.

Männer und Frauen sind insgesamt betrachtet in gleichem MaSSe markenaffin. Die Belegung der Plätze 1 bis 4 ist zwar über die letzten Jahre ident geblieben, dennoch sind Entwicklungen und Tendenzen erkennbar: Der Aussage, dass Markenprodukte besser als No-Name-Produkte sind, stimmen immer mehr Vorarlberger zu. Während 2007 nur 10 Prozent der Aussage zustimmten, waren es 2008 bereits 24,5 Prozent und 2010 bereits 34 Prozent. Dies bestätigt erneut die Entwicklung, dass das Markenbewusstsein der Vorarlberger kontinuierlich zunimmt. Mit zunehmendem Alter steigt auch der Glaube an die Qualität der Markenprodukte gegenüber No-Name-Produkten. Frauen verbinden mit Markenprodukten eher eine tolle Werbung als Männer. Diese wiederum sind mehr als Frauen der Meinung, dass Markenprodukte besser als No-NameProdukte sind.


»Die Marke« zeigt Muskeln Marken- versus No-Name-Produkte

Von 12 untersuchten Produktkategorien weisen 9 einen höheren Saldo an Markenvertrauen aus, als im vergangenen Jahr. Ein Zeichen dafür, dass »die Marke« Jahr für Jahr an Bedeutung gewinnt. Gleichwohl gibt es für Markenmanager einzelner Produktgattungen noch viel Arbeit: So sind etwa 51 Prozent der heimischen Konsumenten der Meinung, dass No Name - Kosmetikartikel gleich gut sind wie Markenprodukte dieser Gattung. Bei Mode sind 58 Prozent dieser Meinung, bei Spielsachen die Hälfte der Befragten, bei Süßigkeiten 54 Prozent und bei Kaffee immerhin noch 47 Prozent.

Markenware wird vor allem bei Milchprodukten von den Vorarlbergern bevorzugt. Herr und Frau Vorarlberger glauben, dass Markenprodukte zu ... Prozent (wie folgt) besser sind als No-NameProdukte: • Milchprodukte (65 Prozent), • Sportbekleidung (58 Prozent), • Elektronik (53 Prozent), • Babynahrung (51 Prozent), • Fruchtsäfte (49 Prozent) • und Kosmetik (40 Prozent).

Bei Babynahrung gibt es über die letzten vier Jahre eine ständig wachsende Sensibilisierung: 2007 waren 13,3 Prozent der Meinung, dass Markenprodukte in diesem Bereich besser sind als No-Name-Produkte, 2010 sind es bereits 51 Prozent.

Die wachsende Sensibilisierung ist auch bei Fruchtsäften festzustellen. Da Frauen meistens noch für den Kauf der klassischen Verbrauchsgüter im Haushalt zuständig sind, bevorzugen diese überdurchschnittlich gesehen mehr Markenprodukte als Männer.

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In welchen Bereichen glauben Sie, sind Markenprodukte besser/ schlechter als No-Name-Produkte?

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Erwartungsfroh ins neue Jahr!


Der Optimismus bricht sich eine Bahn. In allen abgefragten Kategorien sehen die Vorarlberger positiver in die Zukunft als noch 2009. 64 Prozent schätzen die Entwicklung in Vorarlberg in Bezug auf die eigene Kaufkraft im kommenden Jahr (sehr) gut ein (nur 48 Prozent im Jahr 2009), 61 Prozent schätzen die Entwicklung der Wirtschaft (sehr) gut ein (2009 nur 49 Prozent) und 41 Prozent die Arbeitsmarktsituation (2009 nur 23 Prozent). Männer schätzen die wirtschaftliche Entwicklung in Vorarlberg im kommenden Jahr überdurchschnittlich höher ein als Frauen, diese wiederum schätzen die eigene Kaufkraft überdurchschnittlich ein.

Auch was das eigene Weiterkommen im Beruf betrifft, ist Optimismus angesagt. 68 Prozent sehen die Zukunft im Bereich Beruf/Arbeitsplatz besser bzw. gleich gut, 66 Prozent tun dies im Bereich Einkommen und 61 Prozent im Bereich Karriere. Die Themen Beruf/Arbeitsplatz und Karriere sehen die Jungen relativ betrachtet besser – ein plausibles Ergebnis, da der Großteil des Arbeitslebens dieser Gruppe noch bevor steht.

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WIE sch채tzen sie die Entwicklung in vorarlberg im kommenden jahr ein?

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Wenn Sie an Ihren persÜnlichen Bereich denken, wie sehen Sie die Entwicklung in Zukunft ‌?

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Inwiefern hat sich Ihr Konsumverhalten seit J채nner 2010 ver채ndert?

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Billig einkaufen bleibt ein Volkssport ... dennoch, das Geld der Konsumenten sitzt wieder lockerer. Am deutlichsten zeigt sich der neue Optimismus bei den Antworten auf die Frage, wie sich das Konsumverhalten in Vorarlberg seit Januar 2010 verändert hat. 57 Prozent bejahen diese Frage, für 39 Prozent hat sich diesbezüglich keine Änderung ergeben. Die Konsequenz: Heuer sind es nur mehr 25 Prozent der Konsumenten die angeben, »generell weniger zu kaufen«. Vergangenes Jahr waren dies noch 39 Prozent. Auch der Preisvergleich scheint nicht mehr so sehr im Focus von Frau und Herrn Vorarlberger zu stehen. Statt wie 2009 71 Prozent, achten »nur mehr« 49 Prozent zuallererst auf den Preis. Und auch beim Kauf von Sonderangeboten gibt es einen respektablen Unterschied. Waren es in unserer letzten Erhebung noch 60 Prozent, so sind es heuer nur mehr 39 Prozent, die diese Frage bejahen. Dennoch verzeichnen die Markenartikler mit den »Diskont-Eigenmarken« (SPAR »S-Budget«, Rewe »Clever«) lt. eigenen Angaben große Umsatzzuwächse. Bei Rewe (Merkur, Billa, Penny, Adeg, Sutterlüty) sollen diese gar im zweistelligen Bereich liegen (Kärntner Zeitung 20.10.2010). Das liegt jedoch eher am neuen Volkssport »billig einkaufen«, als am tatsächlichen Sparwillen der Konsumenten.

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Die »Marken – Königsdisziplin« Ungestützte Bekanntheit

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In der »Königsklasse« – der so genannten ungestützten Bekanntheit – konnten die Befragten in diesem Jahr alle Marken nennen, die ihnen bekannt waren. Im vergangenen Jahr war die Anzahl der Marken auf 3 beschränkt. Aufgrund dieser Neuerung wurden viele Marken daher heuer häufiger angeführt als vor einem Jahr. Bei der Wiedergabe der Daten unterscheiden wir wieder nach der ersten Nennung und nach weiteren Nennungen. Bei der ersten Nennung finden wir jene Marken, die von den Befragten zuallererst genannt wurden. Die jeweilige Platzierung ergibt sich aus der Summe beider Nennungen. Nimmt man nur die jeweils erste Nennung, ergeben sich leichte Verschiebungen in der Reihenfolge: • Ländle Milch (22 Prozent), • Ländle Produkte (6 Prozent), • Rauch und Spar (5 Prozent), • Mohrenbräu und Ölz (4 Prozent).

Positiver AusreiSSer und Sonderfall ist »Lustenauer Senf«. Die »Marke ohne Werbung« muss sich in diesem Jahr mit dem 12. Platz zufrieden geben, nach dem sie 2009 auf dem 9. Platz gelandet war. Dennoch ist und bleibt »Lustenauer Senf« die Überraschung.


vorarlberger marken: ungest端tzte bekanntheit

Vorarlberger = 100% / n = jeweils ca. 400

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Die gewinner 2010

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Gestützte Bekanntheit, Akzeptanz und Sympathie Die Bekanntheit einer Marke ist Voraussetzung für den (Nicht)Kauf bzw. (Nicht)Konsum. Ob eine bekannte Marke tatsächlich gekauft wird 50

(Akzeptanz), hängt wiederum vom Image ab. Das Image (die Sympathie) wiederum wird von der Bekanntheit und vom Konsumentenverhalten (Akzeptanz) beeinflusst. Eine positive Einschätzung des Images ist aufgrund eigener Erfahrungen (Produktkauf), Mundpropaganda oder guter Werbung und Marktkommunikation möglich. Hohe Bekanntheit ist nicht gleichzusetzen mit einem hohen Akzeptanz- oder Sympathiewert.


Vorarlberger/Ländle Milch schneidet in allen drei Bereichen top ab: Diese Marke ist sowohl bei (ungestützter und gestützter) Bekanntheit, als auch bei der Bewertung der Akzeptanz und Sympathie auf Platz 1 bei den Vorarlbergern. Auch Rauch ist in allen Bereichen weit vorne: Bei der ungestützten Bekanntheit erreicht der Fruchtsafthersteller den 2. Platz, bei der Akzeptanz den 3. Platz und der Sympathie ebenfalls den 3. Platz. Pfanner wiederum hat zwar einen hohen Bekanntheitsgrad (ungestützt Platz 3 mit 22 Prozent und gestützt 98 Prozent), liegt aber bei Akzeptanz und Sympathie jeweils auf Platz 7. Bei Spar Vorarlberg zeigt sich hingegen ein ganz anderes Bild: Die Platzierung bei der Akzeptanz (2. Platz) und der Sympathie (ebenfalls 2. Platz) ist höher, als die der ungestützten Bekanntheit (Platz 4). Dasselbe gilt für Lustenauer Senf und Tann. Mit 84 Prozent Akzeptanz wählen die Vorarlberger Lustenauer Senf auf Platz 3. Mit 79 Prozent ist auch der Sympathiewert sehr hoch – das ist Platz 4. Trotz dieser beiden hohen Werte erreicht Lustenauer Senf bei der ungestützten Bekanntheit mit 10 Prozent nur Platz 12.

Tann liegt mit 70 Prozent auf Platz 5 der Akzeptanz-Skala und mit 55 Prozent auf Platz 11 der Sympathie-Skala. Der ungestützte Bekanntheitsgrad beträgt 6 Prozent (Platz 16). Mohrenbräu wird von 54 Prozent der Befragten gekauft (Platz 11), obwohl die ungestützte Bekanntheit 19 Prozent (Platz 4) und die Sympathie 74 Prozent (Platz 3) erreicht. Die Bäckerei Mangold beweist, dass man mit unter 3 Prozent ungestützter Bekanntheit (89 Prozent gestützter!!) auf Platz 6 der Akzeptanz liegen kann – 64 Prozent der Befragten konsumieren die Marke.

Man sieht: Bekanntheit ist nicht gleich Akzeptanz, ist nicht gleich Sympathie! Die drei Bereiche beeinflussen sich gegenseitig. Mittels zielgruppengerechter und marktorientierter Kommunikation können die drei Parameter positiv verändert und dadurch der Unternehmenserfolg gesteigert werden.

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vorarlberger marken: gest端tzte bekanntheit

Vorarlberger = 100% / n = jeweils ca. 400

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Handelsmarken bzw. Verbrauchsgüter sind Industriemarken (B2B Unternehmen) gegenüber im Vorteil, da diese vom Konsumenten häufiger benötigt und gekauft werden und

somit meist bekannter und sympathischer sind. Daher werten wir heuer erstmals die gestützte Bekanntheit detaillierter in fünf unterschiedlichen Kategorien aus.

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vorarlberger marken: bin kunde ‌

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vorarlberger marken: sympathie

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Welche, der im Folgenden genannten Werbungen beachten Sie am meisten?

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Wer oder was »transportiert« Werbebotschaften am besten?

Auf die Gesamtheit der Befragten umgelegt sind die beliebtesten Werbeträger in Vorarlberg Prospekte in Form von Zeitungsbeilagen und Postwurfsendungen. 40 Prozent geben an, diesen am meisten Beachtung zu schenken. Mit deutlichem Respektabstand folgen • Fernsehwerbung (21 Prozent), • Zeitungsinserate (12 Prozent), • Internetwerbung (10 Prozent), • Verkaufspromotion im Geschäft/Gratisproben (5 Prozent) • und Radiowerbung (6 Prozent).

Radiowerbung, Prospekte und Promotions im Geschäft sind weiblich. Fernsehwerbungen, Zeitungsinserate und Internetwerbung eher männlich. Sowohl Werbungen in elektronischen Medien wie TV, Radio und Internet als auch Plakate werden überdurchschnittlich von jungem Publikum beachtet. Zeitungsinserate, Prospekte als Beilage und Promotions im Geschäft hingegen von der Gruppe 50+.

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Die neuen digitalen Begleiter durch den Alltag Facebook & Co setzen sich fest

Die Nutzung der neuen Kommunikationsplattformen und Foren ist – wie nicht anders zu erwarten – auch in Vorarlberg stark gestiegen: Während es 2009 noch 34 Prozent Nutzer waren, sind es 2010 bereits 47 Prozent. Parallel dazu werden die Nichtnutzer immer weniger: 2009 waren es 63 Prozent, 2010 nur noch 51 Prozent. 64

Somit nutzt jede/r 2. Vorarlberger/in die neuen Kommunikationsplattformen und Foren.

ErwartungsgemäSS sind die Nutzer überdurchschnittlich viel Männer und unter 29 Jahren. Die Top 5 der meistgenutzten Kommunikationsplattformen und Foren sind Facebook mit 71 Prozent, Skype mit 69 Prozent, bereits weit abgeschlagen MSN mit 28 Prozent, My Space mit 18 Prozent und ICQ mit 17 Prozent. Twitter liegt mit 12 Prozent auf Platz 7 und Xing mit 6 Prozent auf Platz 10. Diejenigen, welche die neuen Kommunikationsplattformen und Foren nutzen, sind sehr davon überzeugt. 33 Prozent tun dies täglich bzw. 26 Prozent durchschnittlich 2-4 Stunden pro Woche. Im Durchschnitt benutzen Herr und Frau Vorarlberger 5,5 Stunden pro Woche Facebook & Co.


nutzen sie die neuen kommunikationsplattformen und foren?

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Vorarlberger = 100% / n = ca. 400 jeweils


welche der im folgenden genannten kommunikationsplattformen & foren nutzen sie?

Nutzer = jeweils 100% / n = 190 davon 4% WEISS NICHT / KEINE ANTWORT

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wie h채ufig nutzen sie die neuen Kommunikationsplattformen/ foren durchschnittlich im zeitablauf?

Nutzer = jeweils 100% / n = 190

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Die Hitparade der Vorarlberger Marken 2010