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Ausgabe 9 | Frühling 2017 | www.team-lebenshilfe.de

Der Sperling Was is(s)t gesunde Ernährung? Interview Teil 1

© karandaev / Fotolia.com


INHALT Heidi Riebel

Heilpraktikerin / ganzheitliche Ernährungsberaterin www.deinheilpraktiker.berlin kontakt@deinheilpaktiker.berlin www.meinheilpraktikerblog.wordpress.com

02 Team Lebenshilfe aktuell

Steffi Angermann

Ernährungsberaterin www.mybalancer.de info@mybalancer.de

05 Was is(s)t gesunde Ernährung?

08 Rückblicke © seralex / Fotolia.com

02 TEAM LEBENSHILFE AKTUELL »» »» »» »» »»

Wir sind fit in Erster Hilfe Wir sagen Danke Ein Kuchen versüßt den Geburtstag Ein Paradies für die Eichhörnchen Hoffnung für Tessa – Wir geben Lebenshilfe! »» Was ich schon immer mal zum Thema erste große Liebe sagen wollte...

»» Unser Ausflug in das Ofenmuseum Velten »» Unser Ausflug in das Schlossmuseum Oranienburg »» Rosenmontag in der Tagespflege »» Unser Ausflug in das Fontane Museum Neuruppin

12 VORSCHAU »» Auflösung unseres Rätsels »» Unsere nächsten Ausflugsangebote

05 PFLEGE AKTUELL »» Was is(s)t gesunde Ernährung

13 UNTERHALTUNG

08 RÜCKBLICKE

»» Rätsel mit Gewinnspiel »» Bilder Rätsel

»» Sterne über Berlin - Unser Ausflug in das Zeiss-Planetarium IMPRESSUM Herausgeber:

Team Lebenshilfe GbR Annette Kliemt & Ute Abraham Sperlingsweg 13 16547 Birkenwerder 03303 502056 info@team-lebenshilfe.de www.team-lebenshilfe.de

Redaktion:

Sabine Schnur | Sibylle Achard

Layout, Satz: Jens Abraham

www.nep-online.com

Druck:

Druckpunkt Birkenwerder GmbH Triftweg 20 16547 Birkenwerder www.druckpunkt-birkenwerder.de

Rechte und Nachdruck:

Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Beiträge geben die Auffassung der Autoren wieder und nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion. Alle Angaben

erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Nachdrucke sind nur mit Einwilligung des Herausgebers erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle Rechte bleiben vorbehalten.


VORWORT

Neue Kraft im Frühling

1,1

017 t2

möglich. Noch um den Jahreswechsel herum hat der MDK seine jährliche Qualitätsprüfung bei uns durchgeführt, erst in der Tagespflege und einige Wochen später auch für den ambulanten Bereich. Wir danken all unseren ausgewählten und befragten Klienten für Ihre guten Beurteilungen unserer Firma und Ihre Teilnahme an der Prüfung. Sie haben uns dadurch sehr unterstützt. Mit dem Ergebnis der Prüfung müssen wir natürlich nicht hinter dem Berg halten und auch auf unserer Internetseite können Sie sich darüber informieren. Da dieser „Pflicht“-Termin schon hinüfberic ter uns liegt, können wir uns nun K-Pr h Gesamt n voller Tatendrang den nächsote ten Aufgaben und Projekten widmen. Wir wünschen Ihnen sehr gu eine schöne und genussvolle t vom 11 .01.2017 Frühlingszeit und frohe Ostern. ie R T f ür

d

aben Sie sich auch so sehr gefreut, als Sie die ersten Schneeglöckchen gesehen haben? Und die zahlreichen Krokusse, die gerade überall zu sehen sind? Und das fröhliche Gezwitscher der Vögel, das endlich wieder zu hören ist? Sie versprechen uns verheißungsvoll den Frühling und verkünden das Neuerwachen der Natur. Die ersten warmen Sonnenstrahlen konnten sicherlich auch schon die meisten von Ihnen auf Ihrer Haut genießen. Was für ein wundervolles Gefühl! In ein paar Tagen und Wochen, mit steigenden Temperaturen, wird die Natur förmlich explodieren, alles wird Grünen und Blühen und später dann Frucht bringen. Jedes Jahr auf das Neue genieße ich, und Sie bestimmt auch, diesen Zauber. Es wohnt dem Frühling so viel Kraft inne, so viel Leben und neue Chancen, auf einmal scheint alles

MD

H

Sibylle Achard, Qualitätsbeauftragte

Viel Spaß beim Lesen!

eam

Gb Lebenshilfe

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SIE FRAGEN? WIR ANTWORTEN!

Liebe Leser und Leserinnen, wenn es Fragen gibt, auf die Sie schon immer mal eine Antwort wollten oder Sie Anregungen und Rückmeldungen zu Themen der Zeitung haben zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Wir freuen uns auf Ihre Resonanz!


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL Wir sind fit in Erster Hilfe

Die jährliche Weiterbildung des Teams in Erster Hilfe ist ein wichtiger Schritt. Die Sicherstellung einer wirksamen Ersten Hilfe gehört zu den grundlegenden Aufgaben unseres Berufszweiges. Damit die Handgriffe im Notfall, unter Stress und Zeitdruck, auch richtig sitzen, müssen die Maßnahmen regelmäßig im Rahmen einer Fortbildung trainiert werden. Im Januar war es auch für uns wieder soweit. Es ist erstaunlich, dass es immer neue Techniken zu diesem Thema gibt. Diese gilt es dann zu erlernen, um im Ernstfall richtig reagieren zu können. Auch bei diesem so lebenswichtigen Thema kam beim Ausprobieren der verschiedenen Griffe der Spaß nicht zu kurz. So wurde diese kurzweilige Weiterbildung von uns allen begeistert verfolgt.

Wir sagen Danke

In der Adventszeit erreichte uns ein Meer an wundervoll bevoll verpackten Präsenten. All Ihre Gedanken und Gaben ben uns den Sinn von Weihnacht sehr nah gebracht. Mit meinten Worte vernommen und möchten uns bei

geschriebenen Karten und lieerfüllen uns mit Stolz und haFreude haben wir die lieb geIhnen allen dafür bedanken.

Ein Kuchen versüßt den Geburtstag Das Torten ein kleines Kunstwerk sein können, durfte Annette an ihrem Geburtstag erleben. Das gesamte Team hat für unsere Chefin zusammengelegt und ein solch süßes Backwerk bei einer ortsansässigen Freizeitbäckerin bestellt. Das Ergebnis war ein kunstvoll gefertigtes Kleinod, das nicht nur ihr gut geschmeckt hat.

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» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL

Ein Paradies für die Eichhörnchen Eichhörnchen besuchen unsere Gärten immer wieder, da dort viel wächst und es Plätze zum Verstecken gibt. In manchen Gegenden finden Eichhörnchen nicht so viele schöne Plätze, die Anzahl der großen Bäume in der Umgebung nimmt zudem immer mehr ab. Aber wir haben ja einen schönen großen Garten und können helfen, den Eichhörnchen ein gemütliches Zuhause zu geben. Erik hat sich für die Hörnchen etwas besonders Schönes überlegt und eine „Wohnanlage“ konstruiert. Es gibt ein etwas erhabenes Häuschen, dazu eine Hängebrücke und im Winter täglich neue Walnüsse.

Hoffnung für Tessa – Wir geben Lebenshilfe! Die 21-jährige Tessa aus Birkenwerder hat Blutkrebs und braucht dringend eine Stammzellspende. Eine Stammzelltransplantation ist oftmals die letzte Rettung für an Leukämie erkrankte Menschen, wenn sie nicht durch eine Chemotherapie geheilt werden können. Am Samstag, den 25. Februar, fand daher eine Typisierung in der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerder statt. Jeder Gesunde zwischen 17 und 55 Jahren war eingeladen. Ohne den einen genetischen Zwilling hat Tessa aus Birkenwerder keine Überlebenschance. Auch unser Team wollte der jungen Frau auf der Suche nach einem geeigneten Spender helfen. Für sie und die vielen anderen Erkrankten haben wir uns bei der DMKS typisieren lassen. Gemeinsam sind 11 Kollegen aus unserem Team dem Spendenaufruf gefolgt und in die Regine- Hildebrandt- Schule gefahren. Hier haben wir uns zusammen mit unglaublichen 1318 anderen Freiwilligen angestellt, um uns registrieren zu lassen. Für jeden von uns übernahm das Team Lebenshilfe die Kosten der Typisierung. So konnten stolze €440,- an die DKMS übergeben werden. Wir wünschen Tessa die Hoffnung und die Kraft, diese schwere Zeit zu überstehen.

Allein in Deutschland wird die Diagnose Leukämie 11.000 Mal pro Jahr gestellt. Alle 15 Minuten erhält ein Mensch hierzulande die niederschmetternde Nachricht, dass er Blutkrebs hat. Blutkrebs ist der Oberbegriff für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks, beziehungsweise des blutbildenden Systems. Bei diesen Krankheiten wird die normale Blutbildung durch die unkontrollierte Vermehrung von entarteten weißen Blutzellen gestört. Wie bei allen Krebserkrankungen gibt es bei der Leukämie sehr unterschiedliche Erscheinungsformen. Eine Übertragung von Stammzellen zur Heilung von Blutkrebs ist erst möglich, wenn sich ein geeigneter Spender findet. Dafür müssen die Gewebemerkmale von Spender und Patient nahezu hundertprozentig übereinstimmen. Quelle: www.rbb-online.de

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» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL Was ich schon immer mal zum Thema erste große Liebe sagen wollte… Nur wer fragt, erhält Antworten... und Ihre Antworten haben uns überrascht, erfreut und geben uns und vielen Anderen die Möglichkeit von Ihren Erfahrungen zu lernen und in Ihre Gedankenwelt einzutauchen.

Danke!

Ich schrieb an einen mi r unbekannten Soldaten. Zu We ihnachten bekam ich die erste Nach richt zurück. September kam er das ers te Mal nach Breslau in schicker Uniform. Wir haben geheiratet und haben dr ei Meine erste Lie be traf ich beim Ki nd er zu sa mm en. Sport. Ich ha be sie gewinn Fr au H. en 91 lassen. Die er ste Liebe hat Jahre zwei Jahre g ehalten. Herr T. 72 Jahre war I c h sie war zwölf, dreizehn und Arbeitskollegen. n re a w r te Vä unsere ie Möglichkeit eine d ch si b ga er ch Dadur be uen. Unsere Lie ba zu uf a Meine erste ng hu ie Bez Liebe habe s 1946. Jedoch bi 41 19 ich geheiratet. Ich n vo ng gi bin mit meinen achkriegsFreundinnen drei Mal die brachte uns die N Woche zum Tanz geganauseinander. gen und dort habe ich ihn au zeit ch Kennengelernt. Er hat sic h Herr B. 84 gleich in mich verliebt. Wir haben uns dann regelmäßig beim Jahre Tanz getroffen und er hat mi ch intensiv umworben. Es da uerte ungefähr drei Monate, bis ich seine Gefühle erwide rte und auch ich mich verliebte, Es war Liebe verlobte und letztendlich auf den ersten Blick. Er öffnete die verheiratete. Viele haben ge sagt, dass wird nichts Tür, unsere Blicke trafen sich und dann mit euch. Darum haben wir wa r es um uns beide ge uns nicht ge sche hen. Ich war damals kümmert und hatten ein wund ei nu ndzwanzig. Bis wir ervolle heirateten hat es allerdings Ehe, haben Kinder bekomm noch sechs Jahre geda en uert, da mein Mann sein Stud und waren glücklich. ium und ich meine Au sbildung abschließen wollten. Frau S. 85 Das erste unserer se chs Kinder kam ein Ja Jahre hr später. Es waren 60 schöne Jahre, die ich mit meiner großen Liebe verheiratet sein durfte. Frau F. 92 Meine erste Liebe? Das ist mein Mann. Jahre Wir sind jetzt 60 Jahre verheiratet und ich r bin a w sehr glücklich darüber. Das erste Mal sah Freund en wir e sr e t s r e er Schw im uns im Ferienlager, da war ich dreizeh n n i i e e M m r r n. Mit ekannte al hatten wi e B vierzehn begann ich meine Ausbildung n i M e im ste groß erstes r e r e e s i n gleichen Betrieb wie er. Da verliebte er D ter. U en Garten. ehalten g n h a c s i e sich in mich. Allerdings „musste“ r n Jah bota mat 20 h e b n zusa e er erst mein Herz erobern. i e b L a h ir und w eine Tochter. Frau V. 78 men 83 Jahre Frau D. Jahre

zur sammen zu och Wir gingen er Klasse , jed n ei in t h ic n Dann Schule , waren n Tanzpartner. re a w ir W e. p p Krieg fing an er in einer Tanzgru D . n ei ll ba ss Abschlu -Boot- Offizier U lud er mich zum e lt ol w d n u r Marine er nach Haus und er ging zu en en d n a , en Tag Er kam werden. An den ns zu heiraten. u ir w en ch ra p einikam , vers Ich hoffte noch . er d ie w ie n h jedoc h dwann gab ic en g ir , re h Ja e g rnte meies auf und le nen. nen Mann ken Frau S. 93 Jahre

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» PFLEGE AKTUELL

Was is(s)t gesunde Ernährung Interview Teil 1

N

achdem in der letzten Ausgabe grundle-

und die Gesundheit haben. Anhand der Auswertung

gend die Bedeutung der Ernährung für un-

des Tagebuches finden Sie dann bestimmte Stell-

seren Körper und jede einzelne Zelle angesprochen

schrauben, über die Sie gezielt mit Ihren Klien-

wurde, geht es hier nun konkret um Ernährung

ten Arbeiten können. Ebenso lassen Sie auch

und die Fragen, die sicherlich Einige beschäftigen.

Anteile vom Coaching, NLP und die Access Bars®

Es geht darum, was gesunde Ernährung nun eigentlich

in Ihre Arbeit einfließen, um nachhaltig neue Ver-

ist, was das konkret bedeutet, was jeder einzelne tun

haltensweisen in das Leben Ihrer Klienten zu inte-

und ändern kann. Welchen Irrtümern sind wir eventuell

grieren. Interessant fand ich auch das Thema Acht-

aufgesessen? Wie gut versorgt sind wir als Konsumen-

samkeitstraining,

ten? Welche Auswirkungen kann Ernährung auf unse-

Körper wirklich braucht und was gut tut, um die so-

re Gesundheit haben und was kann eine konsequent

matische Intelligenz des Körpers wieder zu nutzen.

gute Ernährung bewirken? Weitere wichtige Fragen und

Kommen

wir

um

aber

wahrzunehmen,

jetzt

zur

was

ersten

der

Frage.

diese habe ich gleich drei Fachleuten gestellt. Geballte Kompetenz, um ein breites Spektrum an fachlichen Ein-

Was ist gesunde Ernährung und wie kann das eigent-

schätzungen zu bieten. An dieser Stelle möchte ich mich

lich aussehen?

bei Steffi Angermann, Heidi Riebel und Marina Decker

Als erstes möchte ich dazu sagen, das Leben ist bunt und

sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Zeit bedanken.

vielfältig, und genauso sollten wir uns auch ernähren.

Liebe Steffi, in unserem Vorgespräch hab ich viel über

Die Auswahl der Lebensmittel sollte ausgewogen und

Sie und Ihre Arbeitsweise erfahren. Sie sind Dipl. Be-

abwechslungsreich sein. "Bunt" essen, d.h. immer wieder

triebswirtin, Ernährungsberaterin, Entspannungstraine-

zu verschiedenen Gemüse- und Obstsorten greifen, ver-

rin und haben noch andere interessante Ausbildungen

schiedene Getreidesorten und -produkte nutzen. Damit

gemacht. Sie arbeiten im Vorfeld mit einer gründlichen

meine ich nicht nur die obligatorischen Nudeln, Reis und

Anamnese und mit einem Ernährungstagebuch, welches

Kartoffeln, sondern auch mal Hirse oder Buchweizen zu

Ihre Klienten über mehrere Wochen führen, um einen

essen. Es gibt so viel mehr und so viel zu probieren. Ein

Überblick über die Ernährungsgewohnheiten zu erhal-

weiterer wichtiger Punkt ist es vor allem, alles in Maßen

ten. Darin erfasst werden nicht nur die gegessenen Nah-

konsumieren (gerade bei den tierischen Lebensmitteln).

rungsmittel, sondern auch allgemeine Lebensumstände

Als Faustregel gilt mindestens 3-5 Portionen Gemüse

und auch, wie Ihre Klienten sich vor und nach den Mahl-

und 2 Portionen Obst am Tag (wobei eine Portion eine

zeiten gefühlt haben. Vielen ist sicher gar nicht bewusst,

gute Handvoll bedeutet) und 1x Fleisch und Fisch pro

welchen Einfluss auch diese Faktoren auf die Ernährung

Woche. Ein weiterer elementarer Bestandteil einer ge-

5


» PFLEGE AKTUELL sunden Ernährung ist es, genug Flüssigkeit zu sich neh-

wenn es noch so lecker ist und man am liebsten noch

men, am besten reines Wasser oder ungesüßte Tees und

viel mehr essen möchte, wir sollten aufhören, wenn wir

als Richtwert gilt ca. 1L pro 25 kg Körpergewicht. (Auch

satt sind. Isst man langsamer, spürt man auch das Sät-

Saftschorlen sind OK, wobei man da mind. 1:3 - Saft: Was-

tigungsgefühl viel besser, also deutlicher und schnel-

ser - mischen sollte.) Zucker & Salz sollten nur in Maßen

ler, bevor der Bauch im wahrsten Sinne am Platzen ist

aufgenommen werden. Im Prinzip geht es darum,

und man entlastet das ganze Verdauungssystem. Das

dem Körper das zu geben, was er wirklich braucht. Lei-

Essen sollte bewusst geschehen. Dazu zählen, das Hin-

der haben die meisten

setzen beim Essen und

Menschen verlernt, die

sich auch auf das Essen

"Sprache ihres Körpers"

zu konzentrieren. Der

zu verstehen, sie hören

Fokus sollte auf dem

ihn nicht mehr oder ver-

Essen liegen und nicht

stehen ihn falsch (ein

© Dušan Zidar / Fotolia.com

auf eventuellen Neben-

Bsp.: das Appetit oder Hungergefühl ist oft eine Fehlin-

tätigkeiten, also nicht bei der Arbeit oder beim Fern-

terpretation, häufig hat der Körper einfach nur Durst;

sehen. Auch das entlastet den Verdauungsapparat,

oder in der kalten Jahreszeit, da mag so mancher Kör-

denn ist man abgelenkt, kann sich der Körper nicht

per einfach keine kalten Gerichte, wie z.B. Müsli) Als

mehr auf den Prozess der Nahrungsaufnahme und

weiteren wichtigen Punkt möchte ich noch erwähnen,

-verwertung konzentrieren und die Energie fehlt, die

je unverarbeiteter ein Lebensmittel ist, desto besser

wir für unsere Verdauung eigentlich benötigen Sie

ist es. Alles, was eine intensive Verarbeitung durch die

steht in dem Maße dann nicht mehr zur Verfügung.

Lebensmittelindustrie erfahren hat, ist weit weg vom natürlichen Ursprung und der vorherigen Nährstoff-

Genuss und Freude spielen eine große Rolle, sowohl

dichte. Frische Lebensmittel, frisch und schonend verar-

bei der Zubereitung als auch beim Essen. Werden z.B.

beitet zu schmackhaften Speisen, tun dem Körper gut.

"schwere" Gespräche beim Essen geführt, über Probleme, Belastungen etc., so wird auch das direkt "mit verd-

6

Welche Einflüsse spielen eine Rolle und worauf soll-

aut" und kann auf den Magen schlagen. Wird mit Freude

te/kann ein jeder achten?

und Genuss gegessen, so ist auch die Aufmerksamkeit

Meines Erachtens nach spielt es eine sehr wesentli-

automatisch beim Essen. Ein jeder kennt wahrscheinlich

che Rolle, wie man das Essen zu sich sich nimmt: da-

dieses "hmmm..-Gefühl" wenn man etwas sehr Leckeres

mit meine ich langsam zu Essen, d.h. die Nahrung

isst - die Augen sind geschlossen, der Fokus ist voll auf

gut zu kauen, denn die Verdauung beginnt bereits im

den Geschmacksknospen und der ganze Körper freut

Mund. Den Bissen also mind. 30-40 Mal kauen, dann

sich. So sollte es sein. Aber auch die Qualität der Produk-

isst man auch automatisch langsamer und die Spei-

te und die Art der Zubereitung spielt eine erhebliche

se ist schon gut zerkleinert. Das entlastet den Magen.

Rolle: Damit meine ich, biologisch, ökologisch ange-

Die Mengen, die wir essen, spielen auch eine Rolle. Auch

baute Nahrungsmittel verwenden. Am besten saisonale


» PFLEGE AKTUELL und regionale Produkte bevorzugen (es gibt Saisonka-

Malzzucker eingefärbt ist. Rohrohrzucker statt braunem

lender für Obst und Gemüse) und diese dann schonend

Rohrzucker verwenden, da sehen die Verpackungen in

und natürlich Zubereiten. Das ist lecker und gesund.

den verschiedenen Supermärkten absolut identisch

Die nächsten Fragen stelle ich nun an Heidi, sie ist im ers-

aus. Rohrohrzucker enthält noch wichtige Mineralien,

ten Beruf gelernte Konditorin und hat vor vielen Jahren

brauner Rohrzucker eben nicht. Der Teufel liegt häufig

quasi die Seiten gewechselt und arbeitet sehr erfolgreich

im Detail (und im Kleingedruckten auf den Verpackun-

als Heilpraktikerin und ganzheitliche Ernährungsberate-

gen). Margarine um Fett zu sparen ist genauso fatal

rin. Weitere wichtige Ausbildungen in Fußreflexzonen-

wie Magerquark oder Lightprodukte zu verwenden, da

massage und Akkupunktur, sowie der Ausleitungs- und

diese häufig mehr Zucker enthalten als das Vollfett-Pro-

Entgiftungstherapie sind Bestandteile Ihrer Arbeit und

dukt. Ein Irrtum liegt auch darin, dass viele noch immer

Ihres Behandlungskonzepts. Heidi, Sie nutzen in Ihrer Pra-

denken gesund Essen sei teurer oder Fertigprodukte

xis unter anderem auch einen sehr praktischen Ansatz,

würden weniger Zeit zur Zubereitung brauchen. Das

wenn es um das Thema Ernährung geht. Ihre gemeinsa-

ist alles nur eine Frage der Organisation. All das ler-

men Kochabende zu wechselnden Themen sind sicher

nen die Menschen bei mir im basischen Kochabend.

immer gut besucht und sehr geeignet, um die Menschen ganz leicht an eine gesunde Ernährung heranzuführen.

Welche Tipps können sie unseren Lesern geben, um den Alltag gesünder zu gestalten?

Was haben Sie im Laufe der Jahre festgestellt, was sind

Es ist in den meisten Fällen ganz einfach den Alltag ge-

die häufigsten Fehler / Irrtümer in der heutigen Ernäh-

sünder zu gestalten, man streicht möglichst viele (so viele

rung?

wie möglich) verarbeitete Produkte. Es gibt so zahlreiche

Das was mir am Häufigsten in der Praxis auffällt ist,

Dinge, die wir essen, aber nicht brauchen. Wie Joghurt,

dass die Patienten gerne Glauben das sie sich gesund

Quark, süße Riegel in jeglicher Form, Fleisch, usw. Wenn

ernähren, oder das sie doch viel Obst und Gemüse es-

es unbedingt Fleisch sein muss, sollte man das Stück

sen. Im Ernährungsprotokoll zeigt sich jedoch, dass es

auch aus artgerechter Haltung nehmen. Jegliche Fertig-

dann doch viel !!!!! weniger ist. Ernährungsprotokolle

produckte sind nicht nötig, genau wie Backmischungen

decken, wenn sie ehrlich geführt werden, dann doch

oder Fix für sonst irgendwas. Das gleiche gilt für Wurst

viele Differenzen auf. Es gibt eine Diskrepanz zwischen

und ähnlichen Aufstrich, das brauchen wir nicht, genau

der gefühlten und der tatsächlichen Ernährung. Wenn

wie Eis und Schokolade und Gummibären. All das muss

ich z.B. empfehle morgens Haferflocken mit Obst zu es-

auch nicht wirklich sein. Wenn der Rest der Ernährung

sen, dann wird häufig Porridge fertig gekauft und die

stimmt kann man sich auch mal ein Stück Schokolade

Kunden denken das ist dasselbe, aber bei den Fertig-

gönnen, oder ein Eis. Es gilt wie immer, die Masse macht`s.

produkten ist häufig die Hälfte Zucker und es fehlen die Nährstoffe. Viele denken, wenn sie ein Müsli zum Früh-

In der nächsten Ausgabe lesen Sie den zweiten Teil unse-

stück essen ist das gesund, aber auch hier sind versteck-

res Interviews.

te Zuckerfallen. Dazu zählt auch dunkles Brot, was mit

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» RÜCKBLICKE

Sterne über Berlin - Unser Ausflug in das Zeiss-Planetarium

Annette K.

„Sterne über Berlin„ – war das Motto unseres Ausfluges ins Zeiss-Planetarium. Vorfreude und Spannung waren groß, entsprechend hoch war auch die Zahl der Anmeldungen. Unsere Erwartungen wurden noch weit übertroffen. Aus der Kuppel des Planetariums heraus flogen wir die Prenzlauer Allee hinunter auf den Fernsehturm zu. Dann ging es ab ins Weltall, wo wir untermalt von schöner Musik viel Wissenswertes über einzelne Sternbilder sowie über die Geschichte der Astrologie erfuhren. Ein Blick auf die kleine Erde war ebenso faszinierend, wie der unendlich weite Sternenhimmel. Es war fast schade, wieder in unser Universum einzutauchen.

Das Zeiss-Planetarium in Prenzlauer Berg ist einer der letzten Repräsentationsbauten der ehemaligen DDR und wurde anlässlich der 750 - Jahr - Feier Berlins im Jahr 1987 eröffnet. Nach zweijähriger Modernisierung eröffnete das Großplanetarium im August 2016 als modernstes Wissenschaftstheater Europas und ist allemal einen Besuch wert.

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» RÜCKBLICKE

Unser Ausflug in das Ofenmuseum Velten

Annette K.

Ein gemütliches Plätzchen an einem warmen Kachelofen – ein verlockender Gedanke an einem so ungemütlichen Wintertag, wie es der heutige war. Im Ofenmuseum in Velten haben wir uns daran erinnert, dass wir alle noch vor einigen Jahren selber einen Kachelofen geheizt und uns daran gewärmt haben. Hier konnten wir wunderschön gestaltete, altehrwürdige Modelle aus den letzten 300 Jahren bestaunen. Alte Küchenherde und eine gusseiserne Bügelstation weckten Erinnerungen an die schwere Hausarbeit aus früheren Jahrzehnten. Die Liebhaber von Porzellan kamen in der Ausstellung aus dem Nachlass von Hedwig Bollhagen ganz auf ihre Kosten. In der Tagespflege angekommen, wärmte der etwas modernere Elektrokamin den Wintergarten. In einer gemütlichen Kaffeerunde ließen wir diesen interessanten Nachmittag ausklingen.

Unser Ausflug in das Schlossmuseum Oranienburg

Caroline H.

Mit einer interessanten und spannenden Führung durch das Schloss Oranienburg lernten wir das Leben der Kurfürstin Louise Henriette von Oranien und dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm kennen. Um das Jahr 1650 schenkte Friedrich Wilhelm seiner Kurfürstin die Residenz, welche nach ihren Vorstellungen zum heutigen Schloss Oranienburg umgebaut wurde. Die Leidenschaft zur Kunst konnten wir in zahlreichen wunderschönen Gemälden im Schloss wiederkennen. Ein Sohn dieses hochwohlgeborenen Paares wurde der erste König in Preußen. Nach der Führung kehrten wir zu Kaffee und Apfelkuchen in das Schloss- Café ein. In gemütlicher Runde ließen wir das Erlebte auf uns wirken und den gelungen Tag ausklingen. Mit schönen Erinnerungen und erlangtem Kulturwissen wurden alle Ausflugsgäste von Michael und Caro sicher nach Hause gefahren.

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» RÜCKBLICKE

Rosenmontag in der Tagespflege

Aneka M.

Am 27. Februar war es wieder soweit. Unter dem Motto „Bunte Tücherwelt“ haben wir mit den Besuchern der Tagespflege den Rosenmontag gefeiert. Alle haben sich in den Tagen zuvor motiviert an der Fertigung der Dekorationen für diesen besonderen Tag beteiligt. Eifrig wurde eine lange und bunte Papiergirlande gebastelt. Sie passte perfekt zur bunten Deko und schlängelte sich nahezu durch die ganze Tagespflege. Wir haben auch in diesem Jahr viel geschunkelt und gelacht. In kreativen Kostümen haben die Mitarbeiter der Tagespflege dem Publikum drei Sketche dargeboten, die bei den Zuschauern sehr viel Anklang gefunden und für viel Gelächter gesorgt haben. Auch unser Praktikant Konstantin und unsere Auszubildende Vivien stellten sich dieser Herausforderung der besonderen Art und brillierten als Ehepaar. Die gute Stimmung an diesem Tag wurden mit den von uns geliebten Pfannkuchen gekrönt. Für uns alle war es wieder ein sehr schöner und gelungener Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Rosenmontag.

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» RÜCKBLICKE

Unser Ausflug in das Fontanemuseum

Caroline H.

Von Fontane bis Schinkel - Die Geschichte von Neuruppin. Nach einer stürmischen Autofahrt, an diesem Tag gab es eine Sturmwarnung, war unser Ziel die Stadt Neuruppin. Das Museum Neuruppin zeigt die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung bis zur Gegenwart und lud uns ein, das Haus mit Theodor Fontane zu erkunden, dem Architekten Karl Friedrich Schinkel zu begegnen, den Orientmaler Wilhelm Gentz zu entdecken und die bunte Welt der Neuruppiner Bilderbogen kennen zu lernen. Bei dem kurzen aber stürmischen Spaziergang zum Café entstand unser Gruppenbild. Zu Kaffee und Kuchen im Stadtkern von Neuruppin sagte keiner nein.

Das Museum der Stadt Neuruppin beherbergt eine der ältesten Sammlungen im Land Brandenburg. Friedrich Christian Graf von Zieten, der Sohn des legendären Husarengenerals, hatte als Landrat des Kreises Ruppin (von 1800 bis 1841) mit seiner Sammlung "vaterländischer Altertümer" den Grundstock für das Museum gelegt. Drei bis vier große Sonderausstellungen pro Jahr zur Geschichte und zum künstlerischen Schaffen in der Stadt und in der Region sowie kleinere Kabinettausstellungen laden immer wieder zu einem Besuch im Museum Neuruppin ein. Quelle: www.neuruppin.de/kultur-tourismus/kultur/literatur/literaturorte/museum-neuruppin

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» VORSCHAU Auflösung unseres Rätsels der Winterausgabe O K A R I N A

V O L D S T I OM E OR F L S P U E R L G E O

E O A B U L A R P O NG E D I L EM B R I E F R A L H F A R E G A F P O J E B A R T E R I WA N MA H N E N L A E N T E E I L G RG R A NG E

E L MA U S A NG A N G E E NG O D E U T R Z

Pünktlich zu Frühlingsbeginn haben wir den Namen von Frau Klawitter aus unserer Lostrommel gezogen. Die glückliche Gewinnerin hat sich bei unserem Anruf riesig gefreut und aufgeregt geäußert, dass sie noch nie etwas gewonnen habe. Der mit bunten Ballons bestückte Gutschein zauberte ein Lächeln in ihr Gesicht. Da Frau Klawitter regelmäßig unseren Einkaufsservice nutzt, fanden wir die Überreichung von Gutscheinen, die sie bei der nächsten Fahrt einlösen kann, passend. So kann sie kostenfrei und sorglos ihren Wocheneinkauf tätigen. Vielen Dank Ihnen allen, für Ihre rege Teilnahme an unserem Rätselspaß und vielleicht, ziehen wir ja im Juni genau Ihren Namen aus dem Topf. Viel Glück!

Vorschau Unsere nächsten Ausflugsangebote* April Samstag, 22.04.2017 Besuch der Aussichtsplattform in Joachimsthal Mai Samstag, 13.05.2017 Besuch des Ziegeleipark in Mildenberg "Märkisches Feldbahnfest" Juni Samstag, 17.06.2017 Besuch Karls Erdbeerhof in Elstal Juli Sonntag, 23.07.2017 Dampferfahrt Werbellinsee August Samstag, 19.08.2017 Dampferfahrt Berlin

In der kommenden Ausgabe Fortsetzung Themenreihe Ernährung

12

*Änderungen vorbehalten


» UNTERHALTUNG befestigt. Stadtteil in russ. Städten

griechische Friedensgöttin

unnötig lange Strecke

Aufzug, Fahrstuhl

französisch: danke

abgegrenzter Teil des Gartens

heftiger Windstoß

ungebraucht

fast, annähernd

Fragewort: Auf welche Art?

2

auf einem Blasinstrument spielen

kraftlos, erschöpft

dt. Philosoph (G. W. F.) langweilig; schlecht gewürzt

darauf, danach

4

Spaß, Vergnügen (ugs.)

Kanu fahren

linker Nebenfluss der Donau

Fluss zur Weser

Feuerkröte

7

Entdeckung, Ausgrabung

ein Mineral Stacheltier

geflügelte Kindergestalt, Amorette

balgen, rangeln

Einzelhandelsgeschäft Strom in Ostsibirien

1 Kräuselstoff

Nachtvogel

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freundlich

Adelsprädikat

günstig, vorteilhaft

englisch: eins

ein Balte

Gebirge auf Kreta

Stadt in Belgien

8 Regel, Richtschnur

Stutzer, Modenarr

altes Apothekergewicht

wertloses Zeug

5

italienische Insel großer Behälter für Flüssigkeiten

salopp: Geld

Und so geht´s:

gefrorenes Wasser

amerik. Autor (Edgar Allan)

kleines Gericht

3 Fernsprechapparat

Teilstrecke

1

2

Bad an der Lahn

6 3

4

5

6

7

8

Senden Sie uns das Lösungswort bis zum 16.06.2017 zu. Aus allen richtigen Einsendungen wird ein Gewinner ermittelt und mit einer kleinen Prämie beschenkt.

Bilder Rätsel: Finden Sie die 6 Unterschiede?

13


Team Lebenshilfe GbR

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