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Ausgabe 7 | Herbst 2016 | www.team-lebenshilfe.de

Der Sperling

Wir stärken die Pflege Das Pflegestärkungsgesetz II ist da

© Bundesministerium für Gesundheit


INHALT 03 Fortsetzung III zum Thema Demenz

05 Wir stärken die Pflege - Das Pflegestärkungsgesetz 2 ist da

© Bundesministerium für Gesundheit

© Ocskay Bence / Fotolia.com

08 Rückblicke

02 TEAM LEBENSHILFE AKTUELL

12 VORSCHAU

»» Willkommen im Team »» Was ich schon immer mal zum Thema älter werden sagen wollte...

»» Auflösung unseres Rätsels »» Unsere nächsten Freizeitangebote

13 UNTERHALTUNG »» Rätsel mit Gewinnspiel »» Bilder Rätsel

03 PFLEGE AKTUELL »» Fortsetzung III zum Thema Demenz »» Das Pflegestärkungsgesetz 2

08 RÜCKBLICKE »» Unser jährliches Sommerspektakel in der Tagespflege »» Im historischen Scheunenviertel »» Mit dem Schiff auf dem Oder- Havel Kanal »» Natur pur auf der Schippelschute

IMPRESSUM Herausgeber:

Team Lebenshilfe GbR Annette Kliemt & Ute Abraham Sperlingsweg 13 16547 Birkenwerder 03303 502056 info@team-lebenshilfe.de www.team-lebenshilfe.de

Redaktion:

Sabine Schnur | Sibylle Achard

Layout, Satz: Jens Abraham

www.nep-online.com

Druck:

Druckpunkt Birkenwerder GmbH Triftweg 20 16547 Birkenwerder www.druckpunkt-birkenwerder.de

Rechte und Nachdruck:

Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Beiträge geben die Auffassung der Autoren wieder und nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion. Alle Angaben

erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Nachdrucke sind nur mit Einwilligung des Herausgebers erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle Rechte bleiben vorbehalten.


VORWORT

Neues und Veränderungen Annette Kliemt & Ute Abraham (v. l. n. r.) - Geschäftsführung

E

s ist nun bereits schon wieder September und die goldene Jahreszeit beginnt. Erfreulicherweise werden wir ja momentan mit wundervollem Wetter verwöhnt. Wie Sie sicherlich festgestellt haben, wandelt sich so wie die Natur, auch das Gewand des Sperlings kontinuierlich. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unsere Verbesserungen gut gefallen und Sie unsere Zeitung nach wie vor gerne in den Händen halten. In dieser Herbstausgabe möchten wir damit beginnen, Sie über die anstehenden Veränderungen im Zusammenhang mit dem Pflegestärkungsgesetz II zu informieren, das ab Januar 2017 in Kraft tritt. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir Sie am besten und umfassendsten vorbereiten können. Aus dem Artikel dieser Ausgabe können

Sie schon einmal alle geplanten Änderungen und Verbesserungen, die das neue Gesetz mit sich bringt, entnehmen. Was das dann konkret für Sie und Ihren neuen Pflegegrad bedeutet, erfahren Sie durch die eigens von uns erstellten Broschüren ganz detailliert. Diese Broschüren erhalten Sie ab Ende September von uns und selbstverständlich werden wir Sie, insofern es Ihr Wunsch oder in Ihrer Situation erforderlich ist, in einem persönlichen Gespräch individuell und ausführlich beraten. Eines sei vorab schon einmal verraten, Sie werden natürlich weiterhin durch uns versorgt und gut betreut. Lassen Sie uns gemeinsam den schönen Herbst genießen! Viel Spaß beim Lesen!

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SIE FRAGEN? WIR ANTWORTEN!

Liebe Leser und Leserinnen, wenn es Fragen gibt, auf die Sie schon immer mal eine Antwort wollten oder Sie Anregungen und Rückmeldungen zu Themen der Zeitung haben zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Wir freuen uns auf Ihre Resonanz!


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL Willkommen im Team Auch in dieser Ausgabe dürfen wir ein neues Gesicht in unserem Team willkommen heißen. Wir freuen uns, dass Vivien F. die anspruchsvolle und schöne Aufgabe annimmt und ab dem 1. Oktober eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft beginnt. Wir wünschen ihr an dieser Stelle Freude, Kraft, Ehrgeiz und Erfolg für die vor ihr liegende dreijährige Ausbildungszeit. Und natürlich bedanken wir uns auch bei Ihnen für das Verständnis und das Vertrauen, welches Sie uns entgegenbringen und für die Freundlichkeit und Offenheit, mit der Sie jedem neuen Mitarbeiter, jeder Auszubildenden und unseren Praktikanten entgegentreten.

Was ich schon immer mal zum Thema älter werden sagen wollte… Nur wer fragt, erhält Antworten... und Ihre Antworten haben uns überrascht, erfreut und geben uns und vielen Anderen die Möglichkeit von Ihren Erfahrungen zu lernen und in Ihre Gedankenwelt einzutauchen.

Danke!

…Gesundheit! Warten bis man dran ist! Herr K. 78 Jahre

…wenn man gesund ist und alles gut ist, lebt man halt so weiter. Ich habe mir dazu nie Gedanken gemacht, dazu war ich immer viel zu beschäftigt. Herr W. 86 Jahre

…ich bin zufrieden, wenn die Krankheiten nicht so auftauchen würden. Ich stehe zu meinem Alter und meinem Körper. Jetzt bin ich etwas ruhiger geworden, abgeklärter und beobachte was um mich herum geschieht. Mein Glaube ist mit den Jahren zurückgekommen, auch durch die Literatur. Das Temperament von früher ist weiterhin in mir – die Ruhe ist dazu gekommen. Frau P. 76 Jahre

….ich lasse alles auf mich zukommen und freue mich über jeden Tag der kommt. Da ich nicht weiß, wie lange es geht, lebe ich jeden Tag! Heute! Jetzt!!! Frau S. 76 Jahre

…mir gefällt nicht, dass ich nicht mehr so viel machen kann. Ich habe mein Haus aufgegeben, mein Fahrrad und fühle mich als Belastung für meine Kinder. Ich genieße allerdings auch das Alleinsein und dass ich von niemandem abhängig bin und Rechenschaft ablegen muss. Das was ich will, das kann ich auch noch und setze es durch! Älter werden ist an sich nicht schlecht, man müsste nur gesund sein!!! Fr. W. 81 Jahre

…man könnte hoffen, dass man seine Erfahrungen, die man gemacht hat, problemloser weitergeben kann. Man muss lernen, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und alles so zu nehmen, wie es kommt. Wir sollten nicht jede Veränderung, die im Körper aufgrund des Alters geschieht, dramatisieren. Das sind normale Prozesse. Auch der Tod will einen Anfang haben! Ich hatte gute Ärzte! Alt werden ist eine schwierige Sache. Im Alter muss man viel lernen. Lernen zu Lernen und lernen zu Lehren! Fr. F. 92 Jahre

…es ist, wie es ist! Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht. Für Gesundheit und Wohlbefinden / Vitalität im Alter, ist es wichtig sich täglich zu Bewegen und Sport zu treiben. Hr. Dr. P. 78 Jahre

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» PFLEGE AKTUELL

„ICH DARF (MUSS) AUCH AN MICH DENKEN!“ Wir kennen jede Menge Tipps, wie sich der Alltag mit einem demenzkranken Menschen gestalten und wie sich das Zusammenleben erleichtern lässt. Oft geht es dabei um die Frage: „Wie gehe ich mit meinem Angehörigen um und wie lasse ich ihm die Hilfe zukommen, die er als erkrankter Mensch braucht?“ Es ist nur schwer zu ertragen, wie sich geliebte Menschen durch eine Demenzerkrankung verändern. Aber eine ebenso elementare Frage kann sein. „Was kann ich als pflegender Angehöriger für mich tun, um all den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden, ohne mich selbst außer Acht zu lassen?“. Wer ein pflegebedürftiges Familienmitglied versorgt, erbringt jeden Tag rund um die Uhr körperliche Höchstleistungen, bekommt oft zu wenig Schlaf © Robert Kneschke / Fotolia.com und ist hohen seelichen Belastungen ausgesetzt. Pflegende Familienmitglieder neigen außerdem dazu, ihre eigenen Bedürfnisse einzuschränken und ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie einmal nur an sich denken. Pflegende Angehörige vernachlässigen oft auch ihre sozialen Bindungen und Freizeitbeschäftigungen, achten meist wenig auf ihre eigene Gesundheit und wollen eigene Beschwerden lange nicht wahrnehmen. Viele Angehörige bezahlen dieses „Durchhalten“ mit ihrer Gesundheit. Schwere Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen, psychosomatische Erkrankungen, Angst, chronische Kopfschmerzen, entzündliche Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates und Stoffwechselerkrankungen sind häufig die Folge dieser Überforderung. Um drohende Krankheiten oder gar Behinderungen zu verhüten, gibt es eine Reihe von sogenannten medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen. Eine dieser Sonderformen ist die „Reha für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz“. Dieses Angebot gibt es im Alzheimer Therapiezentrum (ATZ) in Ratzeburg, in Schleswig Holstein. Sie als Angehörige können hier entscheiden, ob Sie die Behandlung alleine durchführen, oder Ihren demenzkranken Angehörigen mitnehmen. Der demenzbetroffene Angehörige wird auf Wunsch im benachbarten Pflegehaus als Gast aufgenommen und dort betreut und gefördert. Während eines dreiwöchigen Reha-Aufenthalts gibt es psycho-, ergo-, physio-, musik- und kunsttherapeutische Angebote. Schulungen zum Umgang mit Demenzkranken gehören ebenso ins Programm, wie Beratung und Unterstützung. Eine weitere Möglichkeit bietet die AOK-Klinik Schloßberg in Bad Liebenzell ihren Mitgliedern. Sie werden in Gruppen drei Wochen lang von Fachpersonal psychologisch betreut, nehmen teil an Angehörigenschulungen und Themengesprächskreisen, erlernen Techniken zur Entspannung und Stressbewältigung, verbessern durch Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik ihre körperliche Konstitution. Sie können sogar einen Internetführerschein erwerben, damit es ihnen möglich ist, nachhaltig Kommunikation und soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. 3


» PFLEGE AKTUELL

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Ob man die Anforderungen für eine Rehabilitation erfüllt, überprüft der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK). Nutzen Sie das Angebot der Pflegeberatung, um die für Sie passenden Möglichkeiten zu kennen. Vergessen Sie bei all der großartigen Fürsorge für Ihre kranken Angehörigen nicht sich selbst. Sie müssen mit Ihren Kräften haushalten. Nutzen Sie Unterstützungs- und Betreuungsangebote, die die Pflegekassen Ihnen bieten, und ziehen Sie auch eine Kurzzeitpflege in Betracht. Und an dieser Stelle bitte ich Sie: „Fragen Sie sich einmal: Was mache ich für mich, meine Seele und meine Gesundheit?“ Wer sich bisher gescheut hat, Hilfsangebote anzunehmen, sollte sich nur einmal vorstellen: „Wie wäre es, wenn ich körperlich oder seelisch gar nicht mehr in der Lage wäre, mich um meinen pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern?“. Nutzen Sie deshalb regenerierende und gesundheitsfördernden Maßnahmen, egal welcher Art, ganz bewusst und kommen Sie gestärkt, gut erholt und mit neuem Mut in Ihren Alltag zurück.

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Millionen Demenzkranke leben gegewärtig in Deutschland, zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr für Jahr treten etwa 300.000 Neuerkrankungen auf. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf rund 3 Millionen erhöhen. Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Quellen: www.wegweiser-demenz.de (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) Pflegeberatungsstützpunkte Alzheimer Therapiezentrum AOK-Klinik GmbH Rehaklinik Rehaklinik Schmilauer Str. 108, 23909 Ratzeburg Hindenburgstraße 47, 75378 Bad Liebenzell Telefon: 04541 133800 Telefon: 07052 5090

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Sabine S.


» PFLEGE AKTUELL

Das Pflegestärkungsgesetz II

Sabine S.

„Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz wird die größte und tiefgreifendste Reform der Pflegeversicherung seit ihrem Beginn in der Mitte der 90er Jahre realisiert.“ Mit diesem Slogan wirbt die Bundesregierung für ihre Gesetzesreform. Aber was steckt hinter diesem Versprechen und was kann das Gesetz für Sie und für uns tun? Überall in den Medien hören wir von dem sogenannten PSG II, dem Pflegestärkungsgesetz II, das mit seinen Einzelheiten im Januar 2016 in Kraft getreten ist und im Januar 2017 mit weiteren Neurungen auf uns zukommen wird. Die Bundesregierung verspricht, dass keiner der heutigen Empfänger von Leistungen aus der Pflegeversicherung nach der Reform schlechter gestellt wird als vorher. Wie kann das funktionieren? Wir wollen Sie in der Flut von Informationen nicht allein lassen und haben die wichtigsten Fragen für Sie schon einmal beantwortet. Warum muss die Pflegebedürftigkeit neu definiert werden? Pflegebedürftigkeit hat sich bisher vor allem auf körperliche Beeinträchtigungen bezogen und wurde deshalb nicht allen pflegebedürftigen Menschen gerecht. Demenzkranke Menschen sind häufig körperlich kaum eingeschränkt und können dennoch ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nimmt den Menschen in seiner Ganzheit wahr und berücksichtigt alle in Frage kommenden Beeinträchtigungen. Was ändert sich in der Einstufung pflegebedürftiger Menschen?

Häusliche und stationäre Pflege Pflegebedürftige insgesamt

Ab dem 1. Januar 2017 gibt es anstelle der drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Die Selbstständigkeit oder die Fähigkeiten eines Menschen werden in sechs verschiedenen Bereichen beurteilt: 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Mobilität Kognitive und kommunikative Fähigkeiten Verhaltensweisen und psychische Problemlagen Selbstversorgung Umgang mit Krankheit Gestaltung des Alltagslebens

Damit werden auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, z. B. mit demenziellen Erkrankungen, vom neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erfasst. Der Gutachter oder die Gutachterin Quelle: Pflegestatistik 2013, Deutschlandergebnisse, Statistisches Bundesamt. des Medizinischen Dienstes wird sich ansehen, wie selbstständig jemand ist und welche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten vorliegen. Muss ich mich als pflegebedürftiger Mensch neu begutachten lassen? Nein! Alle Menschen, die bisher eine Pflegestufe haben, werden automatisch in einen der 5 Pflegegrade übergeleitet. Sie müssen keinen Antrag auf Neubegutachtung stellen. Die Überleitungsvorschriften sind so gestaltet, dass fast alle Pflegebedürftigen deutlich besser und keiner schlechter stellt als vorher. Wie funktioniert die automatische Überleitung? Alle bis Ende 2016 eingestuften Pflegebedürftigen werden automatisch in die neuen Pflegegrade übergeleitet. Pflegebedürftige ohne eingeschränkte Alltagskompetenz (z.B. Demenz) erhalten einen einfachen Stufensprung (von Pflegestufe 1 in Pflegegrad 2 usw.) und Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten einen doppelten Stufensprung (von Pflegestufe 1 in Pflegegrad 3 usw.). 5


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© Bundesministerium für Gesundheit

» PFLEGE AKTUELL


» PFLEGE AKTUELL Kann ich nach der automatischen Überleitung durch eine neue Begutachtung zurückgestuft werden? Für die automatische Überleitung gilt: Niemand, der vorher schon von der Pflegeversicherung Leistungen erhalten hat, soll zukünftig schlechter gestellt werden. Die automatische Überleitung führt nicht zu geringeren Leistungen, sondern meist zu deutlich höheren Leistungen, so dass ein Antrag auf neue Begutachtung durch den MDK im Regelfall kaum so schnell erforderlich sein wird. Was ändert sich bei der Beratung Pflegebedürftiger und ihrer Angehöriger? Viele Pflegebedürftige schöpfen die Angebote der Pflegeversicherung nicht aus. Die Pflegeberatung soll Sie und Ihre Angehörigen besser dabei unterstützen, die ihnen zustehenden Leistungen zu nutzen. Eine Pflegeberatung unterstützt Sie dabei, aus den verschiedenen Angeboten die für sie am besten passenden Leistungen nach ihren Bedarfen und Wünschen zusammen zu stellen. Auch Sie als Angehörige haben ab 2017 einen eigenständigen Anspruch auf eine Beratung. Damit erhalten Sie mehr Unterstützung bei der Organisation der Pflege Ihrer Angehörigen. Was kostet die Reform und wie wird sie finanziert? Der Beitrag zur Pflegeversicherung wird um 0,2 Prozent steigen, um die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und die damit verbundenen Leistungsverbesserungen zu finanzieren. Was habe Ich von der Reform? Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff ermöglicht eine personenzentrierte und bedarfsgerechte Pflege. Endlich wird körperlich, geistig und psychisch bedingte Pflegebedürftigkeit vollkommen gleichrangig als Einschränkung angesehen und bewertet werden. Es profitieren auch Sie als Angehörige, da durch die Reform Verbesserungen in der Beratung und bei unterstützenden Sozialleistungen eintreten.

© Bundesministerium für Gesundheit

An dieser Stelle haben wir für Sie sicherlich einige drängende Fragen beantworten können. Das wird natürlich nicht alles sein, was Ihnen zu diesem Thema auf der Seele brennt. Um Ihren individuellen Fragen und Bedürfnissen gerecht zu werden, informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch und mit informativen Broschüren über alle für Sie relevanten Neuerungen. Das Bundesgesundheitsministerium hat zudem eine Filmreihe herausgebracht, in der in kurzen Sequenzen die Pflegereform erläutert wird. Filmreihe, Praktisch erklärt: Neurungen in der Pflegeversicherung http://goo.gl/Z0WuCk Quellen: Bundesministerium für Gesundheit http://www.bmg.bund.de

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» RÜCKBLICKE

Unser jährliches Sommerspektakel in der Tagespflege Auch in diesem Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen mit unseren Tagespflege Besuchern ein aktives Sommerfest zu feiern. Als Kulisse diente uns im Tagesraum eine Leinwand mit einem wunderschönen tropischen Strandmotiv und dem Klang von Meeresrauschen. Unter dem Motto „Schiff Ahoi“ und dazu passender, liebevoll arrangierter Dekoration wurde wieder viel geschunkelt, getanzt und gelacht. Natürlich durften auch die Spiele mit dem „kühlen Nass“ nicht fehlen. Egal ob Wasserbomben- Weitwurf oder Schiffe versenken, alle hatten sichtlich Spaß daran. Aber auch das Dosenwerfen war sehr beliebt und es klapperte ordentlich in der Tanne, die als Kulisse dieser Mitmach- Station diente. Zum Mittag gab es selbstverständlich Bratwurst vom Grill und frischen Kartoffelsalat, die wir uns bei einer laufenden Diavorführung schmecken lassen konnten. Der krönende Abschluss des maritimen Tages waren dann die leckeren Eisbecher mit Früchten, Sahne und bunten Aneka M. Streuseln, über die sich alle freuten.

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» RÜCKBLICKE

Im historischen Scheunenviertel Am Rande der Stadt Kremmen, 30 km nordwestlich Berlins, steht das deutschlandweit wohl größte noch erhaltene Scheunenviertel. Etwa 50 Gebäude bilden hinsichtlich Grundriss und Fassade ein Ensemble, das als Gesamtheit seit 1993 unter Denkmalschutz steht. Dort zog es uns an einem schönen Sonntag hin. Die vielen historischen Scheunen luden zum Schlemmen, Staunen und Verweilen ein. In jedem noch so keinen Winkel gab es Kleinigkeiten zu entdecken und man konnte die Hingabe, mit der die einzelnen Scheunen restauriert wurden, förmlich spüren. Nach einem Bummel über den großen Trödelmarkt stärkten wir uns mit frischen Spargelgerichten. Das im 17. Jahrhundert entstandene Scheunenviertel ist immer einen Besuch wert, egal ob jung oder alt. Aneka M.

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» RÜCKBLICKE

Mit dem Schiff auf dem Oder- Havel- Kanal Frei nach dem Motto: „Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…“ konnten wir gemeinsam 2 abwechslungsreiche Ausflüge auf dem Oder- Havel- Kanal erleben. Mit den Besuchern der Tagespflege machten wir uns am 30.06.2016 nach einem ausgiebigen Frühstück gut gelaunt auf den Weg und am Sonntag, den 14.08.2016 n a h m e n wir die Gelegenheit und das schöne Wetter wahr und entspannten uns auf dem Wasser im Rahmen unserer Ausflugsangebote. Unsere Haveltouren be-

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gannen an der Dampferanlegestelle im Hafen von Hennigsdorf. Es hieß „Alle Mann an Bord“, Leinen los und ablegen. Die Haveltour führte uns durch unberührte Natur über den Nieder Neuendorfer- See, vorbei an Heiligensee und Konradshöhe, zum Tegeler- See und wieder retour. Die frische Seeluft ließ uns hungrig werden und so gab es zum Mittag gab es eine Stärkung aus der Schiffskombüse. Nach gut 3 Stunden ging es dann wieder zurück zur Anlegestelle und wir fuhren beschwingt und voller neuer Eindrücke nach Hause. Aneka M.


» RÜCKBLICKE

Natur pur auf der Schippelschute Den Finowkanal mit seiner teils noch unberührten Landschaft erleben, hieß es für uns an einem sonnigen Sonntag. Die Neugier auf das Floß mit dem Namen Schippelschute war groß, sodass wir zum ersten Mal einen dritten Bus für unseren Ausflug benötigten. Diesen stellte uns die Gemeinde Birkenwerder, samt freiwilligen Fahrer, zur Verfügung. Pünktlich um zehn machte sich unsere Kolonne, bestehend aus den drei Bussen und einem PKW, auf den Weg nach Finowfurt, wo uns die Schippelschute erwartete. „Wie von Geisterhand geschoben, gleitet sie im Sommerwind“ heißt es in einem Lied von Fritz Derkow über dieses Floß. Diesen Eindruck konnten wir alle nur bestätigen. Das traumhafte Wetter und die unberührte Landschaft boten ein perfektes Zusammenspiel. Wir erlebten eine kleine Livedarbietung der Betreiber zum Schunkeln und Mitsingen, und daneben bot uns auch die Kombüse einen kleinen Imbiss mit kalten und heißen Getränken. Es war mal wieder ein sehr gelungener Ausflug, den wir allen Naturliebhabern nur weiterempfehlen können. Mit ganz viel Glück kann man sogar den ein oder anderen seltenen Eisvogel beobachten. Aneka M.

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» VORSCHAU Auflösung unseres Rätsels der Sommerausgabe A B R I F E

D A N I E K E L X B A H MO R E L N Z

E N T E I L E N A

O A C K E N K D I E R I M R T U GO S N E R N F F A H R L U N A I S G P O L E

F A F U S S E L E K U R N E S S T P E L I A A N N R EMD T B M R A D E L A D B E N T A R

B O E R G O E L ON J E L A C K I E

Es erstaunt uns immer wieder, wie überrascht und E D E N hocherfreut die Menschen reagieren, wenn wir ihnen L O mitteilen, dass ihr Name bei unserem Rätsel-GewinnE R N spiel aus dem Lostopf gezogen wurde. So erging es auch unserer Frau Vonberg, die das zuerst so gar nicht R E N glauben wollte. Im Gespräch hat sie uns erzählt, wie D E viele unzählige Male sie schon an Gewinnspielen teilC E genommen habe und sie noch niemals auch nur eine O D Kleinigkeit gewonnen habe. Um so größer war dann D E R ihre Freude, als wir mit ihrem Preis vor ihrer Tür stanE R A den, um ihn zu übergeben und von der Gewinnerin L L ein schönes Foto zu machen. Die freudigen Momente G E L sind es doch, worum es im Leben geht. Vielen Dank Ihnen allen, für Ihre rege Teilnahme an unserem Rätselspaß und vielleicht, ziehen wir ja im November genau Ihren Namen aus dem Topf. Viel Glück!

Vorschau Unsere nächsten Freizeitangebote* Oktober

Der goldene Herbst und seine Vorzüge 02.10.2016 kreatives Gestalten Wir basteln ein Memoriespiel 09.10.2016 kreatives Gestalten Drachen selbst gestalten 16.10.2016 Kochen und Backen Wir grillen Bratwurst- & Gemüsespieße aus eig. Herstellung 23.10 .2016 Ausflug Drachen steigen lassen mit Picknick November Ein Contra den trüben Tagen 06.11.2016 kreatives Gestalten Wir malen mit verschiedenen "Zutaten" 13.11.2016 kreatives Gestalten Türkranz gestalten aus Tanne und Schmuck 20.11.2016 Lesungen Märchenstunde (Vorlesen) 27.11.2016 kreatives Gestalten Weihnachtsbastelei Dezember Es weihnachtet sehr 03.12.2016 Ausflug Weihnachtsmarktbesuch 10.12.2016 Kochen und Backen Backen für Weihnachten oder Geschenke verpacken 17.12.2016 Ausflug Planetarium Alle Termine im Dezember finden an einem Samstag statt!

*Änderungen vorbehalten

In der kommenden Ausgabe Fortsetzung IV zum Thema Demenz - Ein Interview mit einer pflegenden Angehörigen Neue Fortsetzungsserie - Ernährung 12


» UNTERHALTUNG Hauptstadt von Estland

Anzeige, Ankündigung (Wirtsch.)

auserlesen, auserwählt

erdichtet, angenommen

Spiel-, Sportübung

Weißfisch, Karpfenfisch

weiches Mineral

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amerik. Schauspieler (Gregory)

Gaststätte

Erfrischungsgetränk reichlich

eine Spielkartenfarbe

Großvater

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wertvolles Möbelholz

Und so geht´s:

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Klemme; Schmuckstück

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beständig, gleichbleibend

Kochsalz enthaltendes Wasser

Berührungsverbot lateinisch: König

6

in Geldscheinen oder Münzen

innige Zuneigung kleines, ärmliches Haus

2

Nadelbaum

Sport: Fechtwaffe

Ballspiel zu Pferd landwirtschaftlicher Betrieb

längere Erörterung

student. Organisation (Abk.)

blutsaugendes Insekt

äußerste Armut

ägyptische Göttin

flache, schirmlose Mütze

Kehrgerät

unbestimmter Artikel

echt; ehrlich

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roh, rücksichtslos

Kinostreifen

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frühere schwed. Popgruppe

Abkürzung für Direktor

Brot-, Käseform Tonkunst

Wickelgewand der Inderin

Heldengedicht

Schuldverschreibung

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Stadt in Japan, auf Honshu

wörtliche Wiedergabe

Kobold, Zwerg

3

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4 5

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1

Einheit d. Beleuchtungsstärke

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9

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Senden Sie uns das Lösungswort bis zum 15.11.2016 zu. Aus allen richtigen Einsendungen wird ein Gewinner ermittelt und mit einer kleinen Prämie beschenkt.

Bilder Rätsel: Finden Sie die 6 Unterschiede?

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ICH WEISS NICHT, OB ES BESSER WIRD, WENN ES ANDERS WIRD. ABER ES MUSS ANDERS WERDEN, WENN ES BESSER WERDEN SOLL. © GEORG CHRISTOPH LICHTENBERG

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