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Ausgabe 5 | Frühling 2016 | www.team-lebenshilfe.de

Der Sperling

rüfbericht -P Gesamtnote

1,0

16 20

MD K

Demenz

sehr gut

Das Herz wird nicht dement!

Notfallwissen aufgefrischt

vom 12.02.2016

ie T eam

Gb ilfe h s n Lebe

Unsere neue Internetpräsenz ist Online

Häusliche Krankenpflege • Seniorenbetreuung • Tagespflege • Fahrdienst

R

rd


Inhalt

Vorwort 1 Team Lebenshilfe Aktuell

2

Team Lebenshilfe aktuell Aus dem Pflege- und Gesundheitswesen Das Herz wird nicht dement!

Rückblicke 7

4 Das Herz wird nicht dement!

Immer wieder Sonntags Glückskekse backen Süße Verführung Ausflug zum Liebenberger Weihnachtsmarkt Ausflug in die Biosphäre Potsdam

Tagespflege Rosenmontag in der Tagespflege

Unterhaltung 12 Auflösung unseres Rätsels der Winterausgabe Ein neues Rätsel mit Gewinnspiel

Vorschau 12 Unsere nächsten Freizeitangebote In der kommenden Ausgabe

7 Rückblicke IMPRESSUM Herausgeber:

Team Lebenshilfe GbR Annette Kliemt & Ute Abraham Sperlingsweg 13 16547 Birkenwerder 03303 502056 info@team-lebenshilfe.de www.team-lebenshilfe.de

Redaktion:

Sabine Schnur | Sibylle Achard

Layout, Satz: Jens Abraham

NEP

www.nep-online.com

Druck:

Druckpunkt Birkenwerder GmbH Triftweg 20 16547 Birkenwerder www.druckpunkt-birkenwerder.de

Rechte und Nachdruck:

Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Beiträge geben die Auffassung der Autoren wieder und nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion. Alle Angaben erfol-

gen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Nachdrucke sind nur mit Einwilligung des Herausgebers erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle Rechte bleiben vorbehalten.


Vorwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Es sind erst drei Monate seit der letzten Ausgabe vergangen und doch hat sich so viel ereignet. Die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel, der neue Bus für den Fahrdienst, unsere neuen Shirts für die Mitarbeiter, und der MDK war dieses Jahr auch schon bei uns im Haus. Wenn wir uns zu Anfang einmal gesorgt haben, ob wir alle Seiten unserer Zeitung mit aktuellen Themen, Informationen und interessanten Beiträgen immer würden füllen können, so haben sich diese „Bedenken“ in das Gegenteil verkehrt. Manchmal fällt es schwer, all die Dinge, über die wir berichten möchten, in eine Ausgabe zu verpacken. Unabhängig davon, würden wir uns über noch mehr Anregungen von Ihnen sehr freuen. Was bewegt Sie? Welche Themen interessieren Sie? Was sollen wir für Sie thematisch aufarbeiten und hier präsentieren? Welche Fragen stellen Sie sich? Kontaktieren Sie uns, wir sind gerne für Sie da und greifen Ihre Ideen mit Freude auf. Ähnlich verhielt es sich auch mit dem Thema Dienstkleidung. Die Bitte danach wurde immer wieder von verschiedenen Mitarbeitern an uns heran getragen. Auch einige Klienten äußerten gelegentlich, dass sie Schwierigkeiten hätten, sich an die Namen der Kollegen zu erinnern. So entstand nach einigen Besprechungen, Umfragen und Abstimmungen unser Dienstkleidungskonzept. Jedes Shirt ist versehen mit unserem Firmenlogo und dem Namen des Mitarbeiters. Und bisher ist das sowohl bei den Kollegen, als auch bei Ihnen sehr gut angekommen und die Shirts erfreuen sich großer Akzeptanz. Ein weiterer Grund zur Freude ist das Ergebnis der diesjährigen Qualitätsprüfung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen). Am Vortag der Prüfung erhalten wir eine Benachrichtigung per Fax, die uns über den Termin in Kenntnis setzt. Unsere Freude hielt sich etwas in Grenzen, bedeutet so ein Termin immer einen großen Zeitaufwand und die eigentlich anstehende Arbeit bleibt erst einmal liegen. Doch auch so eine Prüfung geht mal vorbei und das Resultat entschädigt uns für all unsere Mühen. An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal ganz offiziell bei allen Klienten bedanken, die uns und den Damen vom MDK bereitwillig ihre Türen geöffnet und an der Prüfung teilgenommen haben. Wir, das Team Lebenshilfe, haben die Note 1,0 erhalten. Nun viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe und genießen Sie das beginnende Frühjahr mit all seinen Blumen, den erwachenden Vogelstimmen, den Düften und warmen Sonnenstrahlen mit allen Sinnen.

Ihr Team Lebenshilfe Seite 1


Team Lebenshilfe Aktuell

Team Lebenshilfe aktuell Notfallwissen aufgefrischt Auch in diesem Jahr werden wir an vielfältigen Weiterbildungsthemen rund um die Pflege teilnehmen. Den Anfang haben wir mit einem Erste Hilfe Lehrgang gemacht. Hier konnten wir unser vorhandenes Wissen vertiefen und Neuerungen lernen.

Willkommen zurück Wir freuen uns, Tatjana wieder in unserem Team begrüßen zu können. Einige von Ihnen können sich sicherlich noch an sie erinnern. Sie verstärkt ab sofort das Team der ambulanten Pflege und unterstützt uns mit Kompetenz, Fachwissen und Humor.

Gut betreut Kai Simone ist eine lang ersehnte Verstärkung in unserem Team. Sie ist der Ansprechpartner, wenn es um die soziale Betreuung und Beschäftigung im ambulanten Bereich geht und kümmert sich darüber hinaus mit Engagement und neuen, frischen Ideen um die sonntäglichen Freizeitangebote.

Frühjahrsputz für den guten Zweck Regelmäßig räumen wir unser kleines Lager auf und aus, um Platz für Neues zu schaffen. So konnten wir wieder einmal gut verpackte Inkontinenzhilfsmittel an den Verein Litauenhilfe Birkenwerder e.V. spenden und damit sozusagen einen Frühjahrsputz für den guten Zweck durchführen. Der Verein, welcher von Reinhard

Schlarmann

geleitet

mäßig

Hilfstransporte

wird,

nach

organisiert Litauen.

Unter dem Motto "Hilfe die ankommt" werden unter anderem Kleidung, Spielzeug, Schulmaterial, sowie medizinisches Gerät und Hilfsmittel gesammelt und mindestens zwei Mal im Jahr in diverse Einrichtungen in Sumskas und Valkininkai transportiert. Seite 2

seit

1997

regel-


Team Lebenshilfe Aktuell

Neues Fahrzeug für den Fahrdienst Mit Beginn des neuen Jahres kann unser Fahrdienst mit einem neuen behindertengerechten Fahrzeug den Dienst antreten. Zu der Ausstattung gehören unter anderem eine funktionale Hebebühne, eine automatisch ausfahrende Trittstufe und komfortable Einzelsitze für jeden Passagier.

Unsere neue Internetpräsenz ist Online Wir haben in den vergangenen Monaten einen kompletten Umbau unseres Internetauftritts vollzogen und präsentieren uns seit Februar diesen Jahres nun mit einer sowohl optisch als auch inhaltlich und strukturell komplett veränderten Internetseite. Ab sofort finden Sie viele Informationen kompakt auf einen Blick. Natürlich hat es auch Der Sperling auf unsere Website geschafft und steht für Sie mit einem Archiv aller bereits erschienen Ausgaben bereit. Unter der Rubrik Neuigkeiten wollen wir Sie zeitnah zu aktuellen Themen und Änderungen informieren, aber auch Bilder von Ausflügen oder Veranstaltungen aus der Ta-

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gespflege und von unseren Freizeitangeboten veröffentlichen. Seit Anfang des Jahres sind wir auch bei dem sozialen Netzwerk „Facebook“ vertreten und würden uns dort über einen Besuch von Ihnen freuen.

Frisch bedruckt Vielen von Ihnen ist sie bereits aufgefallen und sie wurde durchweg positiv kommentiert: Unsere „Dienstkleidung“. Die neuen, modernen Shirts waren ein lang gehegter Wunsch von allen Kollegen in unserem Team. Seit Beginn des neuen Jahres sind sie endlich da und kommen mit gesticktem Logo und passend abgesetztem, persönlichem Namenszug daher. Jetzt können wir den täglichen Aufgaben und Herausforderungen in den Wohlfühl - Shirts nochmal so motiviert begegnen und unser Teamgefühl nach außen sichtbar repräsentieren. Seite 3


Aus dem Pflege- und Gesundheitswesen

Das Herz wird nicht dement!

Das große Zukunftsthema Demenz ist weltweit verbreitet und die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit. Derzeit leben in Deutschland etwa eine Million Menschen mit Demenz und bis 2030 könnten Prognosen zufolge bis zu 1,7 Millionen Menschen betroffen sein. Demenz ist nicht nur eine Herausforderung für Angehörige, sowie ärztliches und Pflegepersonal, sondern für die ganze Gesellschaft. Im pflegerischen Alltag ist Demenz ein zentrales Thema, gesellschaftlich herrscht nach wie vor eine große Wissenslücke, wenn es etwa um die verschiedenen Symptome und unterschiedliche Krankheitsverläufe geht. Auch viele Angehörige wissen zunächst nicht, was Demenz ist oder bedeutet. Dass die gesellschaftliche Diskussion um die Demenzerkrankung immer mehr Raum einnimmt, zeigt sich auch am aktuellen politischen Geschehen. Die Bundesregierung reformiert derzeit die Pflegeversicherung. Profitieren sollen davon unter anderem Demenzkranke. Demenz ist mehr als ein Gedächtnisverlust. Demenz beeinflusst Gefühle, die gesamte Art, wie Menschen sich und ihre Welt erleben. Das Wort Demenz kommt aus dem lat. „dementia“ und heißt wörtlich übersetzt "weg vom Geist". Es ist eine Erkrankung, die das wichtigste menschliche Organ betrifft, nämlich das Gehirn. Dabei entsteht ein Defizit von sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Seite 4

Sabine S. Wichtig ist, es gibt nicht die „Demenz“. Demenz ist nicht gleich Demenz. Es gibt differenzierte Formen. Die Demenz unterteilt sich in die primär degenerative (nicht heilbare) Demenz mit einer Anteiligkeit von 90 % und die sekundäre (heilbare) Demenz mit einer Anteiligkeit von 10 %. Bei der sekundären Demenz handelt es sich um eine Folgeerkrankung, hervorgerufen durch eine Grunderkrankung. Unter den Oberbegriff Demenz fallen unterschiedliche Formen mit variierenden Ausprägungen. Die bekannten Formen der Demenz können durch unterschiedliche Ursachen entstehen. Dazu gehört die Demenz vom Alzheimer- Typ, die vaskuläre Demenz oder die Parkinson- Demenz. Die Demenz vom Alzheimer- Typ tritt insbesondere nach dem 60. Lebensjahr auf. Die genaue Ursache ist noch ungeklärt. Es treten dort Gedächtnisstörungen auf, die durch die langsame Reduzierung der Nervenzellen ausgelöst werden. Sie ist die häufigste Form der Erkrankung. Die vaskuläre Demenz ist die zweihäufigste Demenzerkrankung. Ursache der vaskulären Demenz ist das Verengen von Blutgefäßen, wodurch das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Bei rechtzeitiger Erkennung der Erkrankung kann diese Form der Demenz therapiert werden. An der Parkinson-Demenz leiden vor allem ältere Menschen. Die Ursache der Parkinson-Demenz ist noch nicht geklärt. Die Erkrankung betrifft


Aus dem Pflege- und Gesundheitswesen

zuerst vorrangig die Motorik. Je nach Erkrankungs-

uns in ihn hinein zu versetzen, fällt der Umgang

dauer lassen Gedächtnisleistung und Erinnerung

und das Verständnis für den Erkrankten viel leich-

nach. Begleitet wird diese Erkrankung von einer

ter. Wie schwer muss es sein, seiner Erinnerungen

Veränderung der Persönlichkeit, Verhaltensstörun-

beraubt zu werden und Gedanken und Gefühle

gen, Schlafstörungen oder Depressionen. Von der

nicht mehr in Worte fassen zu können? Demente

dementiellen Krankheit betroffen sind vor allem

wünschen sich, dass sie als Person ernst genom-

Menschen im hohen Lebensalter. Die meisten von

men werden. Sie möchten in ihre Welt begleitet

ihnen sind älter als 80 Lebensjahre. Für die Diagnose

werden. Hier hat unsere Geduld einen sehr hohen

einer Demenz müssen die Symptome über mindes-

Stellenwert. Das Leben eines Demenzkranken soll-

tens sechs Monate bestehen. Der Weg zur Diagnose

te einfach, übersichtlich, vorausschaubar und klar

führt in der Regel vom Hausarzt über den Facharzt

strukturiert sein. Eine ruhige Ansprache kann dafür

und im besten Fall in eine Gedächtnisklinik. Die

sorgen, dass Ängste nicht zum Tragen kommen.

frühzeitige Diagnose einer Demenz ist wichtig, um

Sprache und Stimme müssen auf den Menschen

die heilbare Form der Erkrankung rechtzeitig zu er-

mit Demenz eingestellt werden. Nicht zu verstehen

kennen und zu behandeln, und bei der nicht heilba-

oder nicht verstanden zu werden, ist das Schlimms-

ren Erkrankung den Verlauf zu verlangsamen und

te was einem Menschen

Anlaufstellen in Ihrer

noch vorhandene Fähigkeiten länger zu erhalten.

passieren kann, dies gilt

Umgebung:

Demenz macht nicht alle gleich und verläuft höchst individuell. Eine Demenzerkrankung betrifft immer

genauso für an Demenz Alzheimer- und Demenzberatung Erkrankte. Sprechen Sie Märkischer Sozialverein e.V.

die ganze Familie. Es ist eine verantwortungsvolle

deutlich und mit fester

Aufgabe und stellt eine große Herausforderung für

und gleichmäßiger Stim-

Sie als pflegende Angehörige dar. Der Mensch, der

me, sprechen Sie langsam

vor Ihnen steht, war kraftvoll, geistig und körperlich

und formulieren Sie Ihre

in einer sehr guten Verfassung, lebensfroh und hat

Anliegen in kurzen, direk- Selbsthilfe Kontaktstellen

sein Leben gemeistert. Er spürt, wie die Erkrankung

ten und präzisen Sätzen. Liebigstraße 4

immer mehr von seinem Körper Besitz ergreift. Der

Mit dementiell erkrank-

Geist schwindet mehr und mehr. Er ist unfähig, sich

ten Menschen zu kom-

dagegen zu wehren und ist auf unsere Hilfe ange-

munizieren, in Kontakt

wiesen. Wenn wir unsere Wahrnehmung schärfen,

zu treten, ist ein wichtiger Punkt, wenn es um die

hinsichtlich des Demenzerkrankten und versuchen

Entwicklung von Lebensqualität geht. Einige de-

Liebigstraße 4 16515 Oranienburg

Tel.: 03301 6896910 Fax.: 03301 6896912 E-Mail: geschaeftsstelle@msvev.de Website: www.msvev.de

SEKIS Oberhavel

16515 Oranienburg Tel.: 03301 537160 Fax.: 03301 2029633 E-Mail: sekis@msvev.de Website: www.sekis-oberhavel.de

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Aus dem Pflege- und Gesundheitswesen mentiell Erkrankte haben Schwierigkeiten, in ih-

hochwertige Speisen sollten liebevoll angerichtet

rem Bett die nötige Ruhe zu finden. Einsamkeit

werden und die Umgebung sollte Lust auf das Ein-

kann unruhig machen. Geben Sie ihnen den Mut

nehmen von Mahlzeiten machen. Und wenn das

zu schlafen. Achten Sie auf individuelle Schlaf- und

Essen mit Messer und Gabel nicht mehr möglich

Ruhebedürfnisse. Auch auf dem Stuhl, im Sessel

ist, ist das Essen mit den Fingern, so ungewohnt

oder auf dem Sofa darf geschlafen werden. Wenn

der Anblick ist, vielleicht eine Alternative, wenn die

Ihr Angehöriger traurig scheint, nehmen Sie ihn in

ausgewählte Speise diese Form der Nahrungsauf-

den Arm und teilen Sie seine Trauer. Wenn er Men-

nahme zulässt. Sicherlich wird es im Umgang mit

schen sieht, die nicht da sind, glauben Sie ihm,

Ihren Angehörigen auch zu Vorwürfen kommen.

denn er sieht sie wirklich. Wenn er etwas für ihn

Bitte beziehen Sie diese nicht auf sich. Fühlen Sie

Wichtiges sucht, helfen sie suchen, denn er braucht

sich nicht persönlich angegriffen und nehmen Sie

es in diesem Moment und wenn er unentwegt lau-

nicht sofort eine Verteidigungshaltung ein, son-

fen muss, begleiten Sie ihn ein Stück seines Weges.

dern nehmen Sie die Gedanken des dementiell Er-

Das Vorliegen einer dementiellen Erkrankung wirkt

krankten ernst, helfen Sie ihm bei seiner täglichen

sich bei den Betroffenen zunehmend im Alltag

Suche nach sich selbst. Der wichtigste Halt eines

aus. Dies betrifft auch die Fähigkeit, ausreichend

Dementen sind Sie als Angehörige. Verzweifeln

zu essen und zu trinken. Essen und Trinken stel-

Sie nicht, holen Sie sich Hilfe für den Alltag, und

len komplexe Anforderungen dar: Wie spürt man,

nutzen sie die zahlreichen Angebote in Ihrer Um-

dass man Hunger hat? Wann soll gegessen wer-

gebung, um sich selbst und Ihren Angehörigen

den? Was ist essbar? Wie benutzt man Messer und

die nötige Kraft für eine schwere Zeit zu geben.

Gabel? Menschen mit Demenz sind oft nicht in der

Und

Lage, ihr Bedürfnis nach Nahrung verbal auszudrü-

le, die ein Demenzkranker hat, sind nicht

cken. Manchmal vergessen sie einfach das Essen,

krank

verlieren jegliches Interesse daran. Gemeinsame

Fortsetzung folgt...

Mahlzeiten sollten so gestaltet sein, dass mit Appetit gegessen werden kann. Qualitätsvolle und

Seite 6

denken und

das

Sie Herz

daran: wird

Die nicht

Gefühdement.

Quellen: http://www.heike-henrich.de/Demenz/Demenzformen König, Jutta; Zemlin, Claudia:. 100 Fehler im Umgang mit Menschen mit Demenz: und was sie dagegen tun können. Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft. 2.aktual. Aufl. 2011


Rückblicke

Rückblicke GLÜCKSKEKSE BACKEN

Kai Simone G.

Wie kommt nun der Zettel in den Keks...? Es ist keine Magie...! Wer es ausprobieren mag, der befolge einfach diese Anleitung. Wir - Frau Bannert, Frau Freiherr, Frau Mekelburg, sowie Herr Schulze nebst Kai haben uns am 2. Sonntag im neuen Jahr mal daran versucht... und siehe da, es hat allen großen Spaß gemacht, war eine kleine Herausforderung und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen! Wer sich traut, soll es selbst mal ausprobieren - macht bestimmt auch großen Spaß mit den Enkelkindern... Trauen Sie sich! Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen Ihre Kai

Zutaten: 3 Eiweiß, 60g Puderzucker 45g zerlassene Butter, 60g Mehl Arbeitszeit: ca. 50 Minuten Zubereitung: • Ofen auf 180 °C vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen, drei Kreise zu je 8cm Ø auf das Backpapier zeichnen • Eiweiß in Schüssel leicht schaumig schlagen • Puderzucker und Butter zugeben, glattrühren • Mehl vorsichtig unterrühren, bis Teig glatt ist • mit flacher Klinge eines Messers ca. 1,5 gestrichene Teelöffel des Teiges auf Kreise verteilen • 5 Minuten backen, bis Teigränder leicht braun • mit flacher Messerklinge Kekse rasch vom Blech nehmen • geschriebene Glücksbotschaft auf jedem Keks platzieren • Keks zu Halbkreis umschlagen • dann über stumpfkantigen Gegenstand erneut falten (z.B. Schüsselrand) • auf Drahtgitter abkühlen lassen

SÜSS­E VERFÜHRUNG

Kai Simone G.

Am Sonntag, den 24. Januar 2016, hieß unser Motto "Schokopralinen herstellen"! Frau Bannert, Frau Freiherr, Frau Mekelburg und Herr Schulze nahmen sich dieser Herausforderung an. Zuerst wurden hübsche kleine Faltschachteln aus Fotokarton zurecht gebastelt. Dies stellte eine ziemlich knifflige Angelegenheit dar. Dann ging es an die Herstellung unserer kleinen Bananen - Gelee - Pralinen mit Schokoladenüberzug. Zuerst musste dazu das vorbereitete, bereits feste Gelee aus der Form geschnitten werden. Frau Freiherr war mit voller Tatkraft dabei. In der Zwischenzeit rührte Frau Mekelburg sehr emsig die Kuvertüre im heißen Wasserbad zu einer herrlich cremigen Schokoladenverführung. Dann konnte jeder seine ausgesuchten Geleestückchen mit der flüssig herben Schokocreme

überziehen.

Zum

Auskühlen kurz auf´s Fensterbrett nach draußen gestellt, schwelgten wir bei Musik von Roland Kaiser bis die Zeit schon wieder ran war und es hieß "Bus ist da... Jacken an und einen schönen Sonntag noch..."! Seite 7


Rückblicke

UNSER AUSFLUG IN DIE BIOSPHÄRE POTSDAM Sibylle A. Voller Vorfreude und Erwartungen kam unsere Ausflugsgruppe an den Toren der Biosphäre Potsdam an. Viele hatten bereits im Vorfeld gesagt, dass sie schon so lange vorhatten hierher zu fahren und es hat doch nie geklappt. Allein sich mitten im Winter in sommerlich, tropischen Temperaturen aufzuhalten, war ein großartiges Gefühl. Wir konnten nicht nur unsere Augen an der prächtigen Flora erfreuen, sondern auch Exponate anfassen und viel Wissenswertes erfahren über den Lebensraum Tropen. Doch damit nicht genug, gab es von australischen Stabheuschrecken, über Geckos, Schildkröten, Sittichen und Papageien vielerlei Tiere zu entdecken, wenn man die z.T. sehr gut getarnten Lebewesen in ihren Terrarien überhaupt erspähen konnte. Ein Höhepunkt war die Arten- und Farbvielfalt, die wir im Schmetterlingshaus bestaunen durften. Thematisch aufgegriffen wurden nicht nur die Tropen, sondern auch die angrenzenden Meere mit ihren Bewohnern. Beeindruckende Meerwasseraquarien – eingefasst in den Nachbau eines alten U-Bootes, ließen die Gedanken auf Reisen gehen. Die Darstellung, wie die Meere und Meeresströmungen unser Leben und Klima beeinflussen und wie stark wir auf dieses sensible System bereits Einfluss genommen haben, holte uns wieder in die Realität zurück. Anschaulich und bemerkenswert war auch gezeigt, wie das Ökosystem unter der Umweltverschmutzung leidet und wie jeder Einzelne durch sein Verhalten positiv Einfluss nehmen kann. Nach zwei sehr intensiven Stunden ließen wir uns gemeinsam und erschöpft im Restaurant nieder und stillten bei gepflegten Speisen und Getränken unseren Hunger und Durst. Ein durchweg gelungener Ausflug!

Seite 8

Phalaenopsis-Hybriden

Bromeliengewächse (Guzmania)


Rückblicke

Weißkehl-Doktorfisch (Acanthurus leucosternon)

Pinzetten-Doktorfisch (Chelmon rostratus)

Anemonenfisch (Amphiprion percula)

Weitere Bilder von diesem Ausflug, stehen für Sie ab sofort in unserem Blog bereit. blog.team-lebenshilfe.de

Seite 9


Rückblicke

Sabine S. Das Schloss und Gut Liebenberg lockte uns am dritten Adventswochenende hinter die Tore auf sein malerisches Gelände. Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt vor der historischen Kulisse gehört zu den schönsten in unserer Region. Bei Klassikern, wie Glühwein und Bratwurst, ließ es sich besinnlich über das traumhaft gelegene Gelände schlendern. Ein Markenzeichen sind die vielen Stände von Handwerkern und Künstlern. Und es ist wirklich für jeden was dabei. Von Schmuck und Strickwaren, über Honig und Käse bis hin zu Kerzen, Körben und Holzschnitzereien. Wochenende für Wochenende zieht dieser Weihnachtsmarkt tausende Gäste an. Auch wir werden in diesem Jahr bestimmt wieder dabei sein.

Seite 10


Rückblicke

ROSENMONTAG IN DER TAGESPFLEGE

Aneka M.

Auch in diesem Jahr haben wir uns den Spaß zur Faschingszeit nicht nehmen lassen und mit unseren Besuchern der Tagespflege den Rosenmontag gefeiert. Ganz unter dem Motto „Glanz und Gloria“ wurde viel gelacht, geschunkelt und natürlich auch getanzt. Mit viel Applaus und Gelächter wurden Hermann und Berta begrüßt, gespielt von Aneka und Sandra, die Szenen aus ihrer Ehe zum Besten gaben. Die Grundlage der Sketche waren zwei bekannte Stücke von Loriot. Die Darbietungen von „Das Frühstücksei“ und „Der Feierabend“ gefielen allen sehr gut und wurden mit viel Applaus bedacht. Zum Abschluss des tollen Tages gab es frische Pfannkuchen. Aber auch der schönste Tag ging einmal zu Ende und so freuen wir uns gemeinsam auf das Spektakel im nächsten Jahr.

Seite 11


Unterhaltung | Vorschau

Auflösung unseres Rätsels der Winterausgabe Dieses Mal war die Auslosung Chefsache. Annette wollte es sich nicht nehmen lassen, auch mal Glücksfee zu sein und zog den Namen des Gewinners unseres Rätsels aus dem Lostopf. Herr Schulze sollte es diesmal sein. Er war sichtlich überrascht und erfreut gewonnen zu haben. Das „kuschelig-warm- Set“ gesponsert von Zimmerei Dachbau Sven Kliemt wurde dankend in Empfang genommen. Auf ein Neues!

Vorschau Unsere nächsten Freizeitangebote* April

Der April weiß, was er will!

03.04.2016 10.04.2016 17.04.2016 24.04.2016

kreatives Gestalten Singen Rätsel / Quiz Singen

Mai

Den Wonnemonat celebrieren

08.05.2016 Bewegungsangebot 22.05.2016 kreatives Gestalten 29.05.2016 Ausflug

Juni

Bald ist Sommeranfang

05.06.2016 12.06.2016 19.06.2016 26.06.2016

kreatives Gestalten Singen Ausflug Bewegungsangebot

Juli

Abkühlung in der heißen...

03.07.2016 10.07.2016 17.07.2016 24.07.2016 31.07.2016

Kochen und Backen Bewegungsangebot kreatives Gestalten Ausflug kreatives Gestalten

Wir fertigen eine Ente für Seifenreste aus Wolle und Filz Wo man singt, da lass Dich nieder... Urlaubsquiz... Fotos / Mitbringsel zum Bestaunen erwünscht! Schunkeln und tanzen in den Mai! Gerne Lieblings-CD mitbringen! Bewegung im Garten mit Bällen Deko- Blumen basteln aus Krepppapier Ausflug in den Tierpark Berlin Friedrichsfelde Malen mit Fingerfarbe Einladung zum fröhlichen Singen Kunst-, Handwerker- und Trödelmarkt im Scheunenviertel Kremmen Tanztee, nur ohne Tee Wir kreieren unser eigenes Eis Spiele mit und ohne Ball im Freien Experimentieren mit Peelings und Co. Ausflug zum Kneipp- Pfad Birkenwerder mit Picknick üppiger Sommerstrauß, selbst gebunden

In der kommenden Ausgabe Tipps und Tricks für den Umgang mit demenzkranken Menschen Einstieg in die Rente - Wie die Freiheit nicht zur Last wird Seite 12

*Änderungen vorbehalten | Mindestteilnehmerzahl 5


Unterhaltung | Rätsel mit Gewinnspiel

Rätsel mit Gewinnspiel

Und so geht´s: Senden Sie uns das Lösungswort bis zum 31.05.2016 zu. Aus allen richtigen Einsendungen wird ein Gewinner ermittelt und mit einer kleinen Prämie beschenkt. Seite 13


Team Lebenshilfe GbR

Tel. 03303 502056 Fax. 03303 212370

Sperlingsweg 13 16547 Birkenwerder

info@team-lebenshilfe.de

"ES GIBT KEINE GROSSEN ENTDECKUNGEN UND FORTSCHRITTE, SOLANGE ES NOCH EIN UNGLÜCKLICHES KIND AUF ERDEN GIBT" ALBERT EINSTEIN | 1879 - 1955

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