Page 1

Ausgabe 10 | Sommer 2017 | www.team-lebenshilfe.de

Der Sperling Was is(s)t gesunde Ernährung? Interview Teil 2

Š Jenny Sturm / Fotolia.com


INHALT 02 TÜV Rheinland Akademie lädt zum JobDating

10 Es locken die süßen Früchte

07 Was is(s)t gesunde Ernährung

© Karls

© seralex / Fotolia.com

02 TEAM LEBENSHILFE AKTUELL

10 RÜCKBLICKE

»» TÜV Rheinland Akademie lädt zum JobDating ein »» Vom Praktikanten zum Azubi »» Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum »» Was ich schon immer mal zum Thema meine schönste Urlaubserinnerung sagen wollte...

»» Es locken die süßen Früchte

07 PFLEGE AKTUELL

»» Rätsel mit Gewinnspiel »» Bilder Rätsel

»» Was is(s)t gesunde Ernährung

12 VORSCHAU »» Auflösung unseres Rätsels »» Unsere nächsten Ausflugsangebote

13 UNTERHALTUNG

IMPRESSUM Herausgeber:

Team Lebenshilfe GbR Annette Kliemt & Ute Abraham Sperlingsweg 13 16547 Birkenwerder 03303 502056 info@team-lebenshilfe.de www.team-lebenshilfe.de

Redaktion:

Sabine Schnur | Sibylle Achard

Layout, Satz: Jens Abraham

www.nep-online.com

Druck:

Druckpunkt Birkenwerder GmbH Triftweg 20 16547 Birkenwerder www.druckpunkt-birkenwerder.de

Rechte und Nachdruck:

Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Beiträge geben die Auffassung der Autoren wieder und nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion. Alle Angaben

erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Nachdrucke sind nur mit Einwilligung des Herausgebers erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle Rechte bleiben vorbehalten.


VORWORT

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Sibylle Achard, Qualitätsbeauftragte

Streckenweise hinkt das Wetter der Jahreszeit noch etwas hinterher und trotzdem, es ist Sommer. Die Natur und die Wärme locken uns ins Freie, es ist einfach die Zeit, um viel draußen zu sein. Viele Menschen genießen diese Saison sehr, weil die Kleidung dünner sein kann, die warmen Sonnenstrahlen die Haut verwöhnen und das Eis so besonders gut schmeckt. Eine schöne Zeit auch für Urlaub und Entspannung. Diesem Thema haben wir uns in dieser Ausgabe unter anderem zugewandt und einige von Ihnen zu ihren Erlebnissen befragt. Erinnern Sie sich noch an Ihre schönsten Urlaube? Viele Kollegen gehen in den nächsten Wochen auch in ihren wohlverdienten Sommerurlaub. Habt eine wundervolle Zeit und sammelt schöne Geschich-

ten, an die hr Euch im Alter genauso gerne erinnert, wie unsere Klienten. Eventuell möchten ja einige von euch im Anschluss ein schönes Foto und eine kleine Anekdote mit uns hier teilen. Ich selbst werde zusammen mit meinem Mann drei Wochen lang mit dem Fahrrad und dem Zelt unterwegs sein. Es ist eine für uns so schöne Art Urlaub zu machen. Wir kommen so ganz intensiv mit dem Land und den Menschen in Kontakt und haben das Gefühl alles sehr hautnah zu erleben. Auf diese Weise entdecken wir viele wunderschöne Seiten unseres Landes. Genießen Sie den Sommer ausgiebig und geben Sie gut auf sich acht. Viel Spaß beim Lesen!

© Thaut Images/ Fotolia.com

SIE FRAGEN? WIR ANTWORTEN!

Liebe Leser und Leserinnen, wenn es Fragen gibt, auf die Sie schon immer mal eine Antwort wollten oder Sie Anregungen und Rückmeldungen zu Themen der Zeitung haben zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Wir freuen uns auf Ihre Resonanz!


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL

TÜV Rheinland Akademie lädt zum JobDating ein Mit dem Ziel Unternehmen und entsprechend qualifizierte Arbeitssuchende, Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Fachkräfte zusammenzubringen, lud die TÜV Rheinland Akademie gemeinsam mit den Berliner Jobcentern und der Agentur für Arbeit am 18. Mai zur Arbeitgeberbörse – dem sogenannten JobDating ein. Gut ausgebildete Fachkräfte sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt rar. Das trifft in besonderem Maße auch in unserem Arbeitsfeld zu. So haben wir uns, Sibylle und Sabine auf den Weg nach Spandau gemacht, um unsere Firma, unsere Firmenphilosophie und Arbeitsweise vorzustellen und ggf. mit geeigneten Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Im Gepäck hatten wir alles, um uns repräsentativ aufstellen zu können. Nach einer ansprechenden Gestaltung des Tisches nahmen wir den zugewiesenen Platz ein und kamen schnell mit den Besuchern ins Gespräch. Es galt, den Vorurteilen entgegen zu treten, die offensichtlich in den Köpfen vieler Arbeitssuchender vorhanden sind. Mit unserer Anwesenheit bei dieser Veranstaltung warben wir für die Vielseitigkeit, die Abwechslung und den Spaß, den die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen bringt. Arbeitssuchende konnten sich Unterstützung von A wie Aussehen bis Z wie Zeugnis holen. Das JobDating dient nicht nur dem Erstkontakt mit den Unternehmen, sondern soll die Besucher auch bei der generellen Bewerbung unterstützen. Auf Wunsch konnten Interessierte von den Profis ihre Bewerbungsunterlagen checken und gegebenenfalls „aufpeppen“ lassen, ein Stylist gab Tipps, worauf Bewerber achten sollten und ein Fotograf schoss im Anschluss das perfekte Bewerbungsfoto. Nach Abschluss der Veranstaltung haben wir uns den Spaß gemacht und uns ebenfalls dem Fotografen gestellt. 2


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL Vom Praktikanten zum Azubi Hallo, mein Name ist Konstantin. Ich bin 17 Jahre alt und absolviere gerade ein Praktikum beim Team Lebenshilfe im Rahmen der Ausbildung zum Sozialassistenten. Wie bist Du zum Team Lebenshilfe gekommen? Ich bin mit dem Fahrrad oft an der Einrichtung vorbeigefahren und empfinde sie als sehr ansprechend. Das Gelände hat mir immer gefallen, so schön naturnah, und ich fand es immer sehr geeignet als eine Einrichtung für ältere Menschen. Seit wann bist Du bei uns? Seit Februar kann ich 2 x wöchentlich am Geschehen in der Tagespflege teilnehmen. Vor einer Woche begann dann mein Blockpraktikum. Ich kann in diesen drei Wochen auch die ambulante Pflege und Betreuung kennen lernen.

Wie sieht dein Tagesablauf aus? Nach einer kurzen Frühstückspause unter der Raufe gestalte ich oft die Bewegungsrunde und die Gruppenaktivitäten mit den Besuchern. Wir bereiten gemeinsam das Mittag vor und kümmern uns auch um die Kaffeemahlzeit. Ein erwähnenswertes Erlebnis war? Besonders gefallen mir gemeinsame Ausflüge mit den Kollegen. Zum Beispiel waren wir zusammen unterwegs, um uns als Stammzellenspender registrieren zu lassen, bei einer großen Aktion im Februar. Wie sind Deine Vorstellungen für die Zukunft? Seit meinem Praktikum kann ich mir eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger vorstellen. Ich habe gerade alle Unterlagen in einer Schule eingereicht und die Team Lebenshilfe GbR hat mir einen Ausbildungsplatz angeboten.

Warum absolvierst Du dein Praktikum hier? Ich wollte seit Ausbildungsbeginn zum Sozialassistenten wissen, wie eine Tagespfle- Warum möchtest Du in der Altenpflege arbeiten? ge funktioniert, und dank eines Zufalles, Ich habe Freude am Unterstützen und Helfen wusste ich ja, wo eine solche zu finden ist. von älteren Menschen und führe gerne Gespräche mit ihnen. Ich kann jeden Tag Neues erleben. Wie beginnt dein Tag? Mein Tag beginnt immer zu unterschiedli- Weshalb kannst Du Dir eine Ausbildung beim chen Zeiten, jedoch meistens mit der Vor- Team Lebenshilfe vorstellen? bereitung des Frühstückes und der persönl- Beim Team Lebenshilfe kann ich den Beruf des chen Begrüßung jedes einzelnen Besuchers. Altenpflegers erlernen. Ich habe hier aufmerksame, freundliche und hilfsbereite Kollegen kennengelernt. Dazu kommt die sehr schöne Lage der Einrichtung. In der Tagespflege gibt es strukturierte und durchdachte Tagesabläufe und jederzeit die Möglichkeit, spontane Einfälle und Lösungen umzusetzen. Frau A. meint: „Konstantin ist zuvorkommend, höflich und immer schon zu Stelle, bevor man ihn darum bittet. „

Wir sind Ausbildungsbetrieb! Die Ausbildung dauert 3 Jahre in Vollzeit und 4 Jahre in Teilzeit (berufsbegleitend). Voraussetzung für die Ausbildung ist eine abgeschlossene, zehnjährige allgemeine Schulbildung und eine gesundheitliche Eignung. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Anerkennung und einem bundesweit anerkannten Berufsabschluss ab. Die Ausbildung in der Altenpflege soll die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. 3


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL April 2007 – Was für ein Monat! Heutzutage könnten wir davon nur träumen! Gleich zwei zukünftige Mitarbeiterinnen hatten sich entschieden, Teil unseres Teams zu werden. Und sie sind immer noch da! Im April dieses Jahres feierten Simone und Sibylle ihr zehnjähriges Firmenjubiläum. Es ist morgens um 5,30 Uhr, noch ein wenig neben mir stehend, stapfe ich die Treppe zum Büro hoch. Ich habe noch nicht einmal die Tür erreicht, da ertönt schon ein herzliches Lachen. Simone ist da und gleich verfliegt der Rest meiner Müdigkeit. Eigentlich kann ich mich überhaupt nicht daran erinnern, sie in den vergangenen zehn Jahren schon einmal schlecht gelaunt erlebt zu haben. Allein dafür gebührt ein dickes Dankeschön. Ob es ihre Anwesenheit bei einer Feier ist, ein Beitrag in der Teambesprechung oder eine praktische Vorführung in einer Weiterbildung ihr Humor ist einfach erfrischend. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen ihrer täglich zuverlässigen Arbeit, ist sie bei Klienten und Kollegen gleichermaßen gern gesehen. In Ihrer Funktion als Inkontinenzbeauftragte kann sie Ihnen jederzeit beratend zur Seite stehen, weiterhin sorgt sie dafür, dass Ihre Tablettenboxen immer wieder neu befüllt werden. Und falls Sie sich noch erinnern, es war Simone, die unserer Zeitung einen Namen gegeben hat. Wir bedanken uns für ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Hilfe und wünschen uns weiterhin eine fröhliche Zusammenarbeit.

Mai 2014

März 2014

4

Juni 2012 September 2010

Juli 2014

Januar 2015


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL Obwohl sie in Berlin die Arbeitsstelle vor der Türe hätte, nimmt sie zweimal täglich eine dreiviertel Stunde Fahrweg in Kauf, um bei uns zu arbeiten. Oft kommt sie auf den letzten Drücker angebraust, dennoch ist sie ist die Ruhe in Person und wird es sich nie anmerken lassen, dass sie es eilig hat. Sibylle hat mir einmal gesagt, sie liebt es, in dieser Firma, in diesem Team zu arbeiten, weil sie sich hier frei entfalten und ihre Ideen einbringen kann. Ihre Vielseitigkeit und Flexibilität ermöglichen es, dass sie in ganz verschiedenen Bereichen eingesetzt werden kann und man dabei immer ihre Freude an der Tätigkeit spüren wird. Sei es die Umsetzung neuer gesetzlicher Regelungen, die Durchführung von Fasching oder Sommerfest, die Ausführung der geplanten Hilfen bei Ihnen zu Hause, die Unterstützung bei Betriebsprüfungen, sie hat Unmengen von Ideen und Organisationstalent und versucht stets, das Bestmögliche zu erreichen. Sie ist besorgt um Sie und möchte, dass es Ihnen zu Hause gut geht. Egal was es ist, ein Tipp zur Ernährung -auch bei uns haben Haferschlumps und Grünkram mittlerweile einen festen Platz im Kühlschrank gefunden- oder zu einem Pflegeprodukt, eine Möglichkeit sich anders zu bewegen, besser zu schlafen oder sich an kleinen Dingen zu erfreuen, sie hat immer einen liebevoll gemeinten Rat dabei. Als Qualitätsbeauftragte ist Sibylle maßgeblich an der Entwicklung unserer Firma beteiligt und führt leitende Tätigkeiten aus. Auch in diese Zeitung steckt sie viel Energie hinein. Für all das können wir uns nur bedanken und möchten noch einige Jahre zu unserer jährlichen Feier mit leckeren Cocktails und üppiger Tischdeko verwöhnt werden.

August 2014

März 2012 September 2010

September 2010

März 2012

5


» TEAM LEBENSHILFE AKTUELL Was ich schon immer mal zum Thema meine schönste Urlaubserinnerung sagen wollte… Nur wer fragt, erhält Antworten... und Ihre Antworten haben uns überrascht, erfreut und geben uns und vielen Anderen die Möglichkeit von Ihren Erfahrungen zu lernen und in Ihre Gedankenwelt einzutauchen.

Danke!

Wir waren mit den Kindern immer viel draußen und intensiv in der Natur. Das war uns wichtig. Wenn es den Kindern gut ging, waren auch wir glücklich. Es hat immer viel Spaß gemacht, mit der Familie im Urlaub zu sein. Frau F. 93 Jahre

Oh, das kann ich gar nicht sagen. Wir waren jedes Jahr mindestens einmal im Urlaub. Es war immer sehr schön! Meistens sind wir ans Wasser gefahren und sehr oft waren wir an der Ostsee. Ich bin nun mal eine Wasserratte. Frau P. 86 Jahre

An die Ostsee sind wir gerne gefahren. Von der Arbeit aus hatten wir die Möglichkeit eine Unterkunft zu bekommen. Es waren von dort nur ein paar Meter zum Strand. Das war natürlich auch für die Kinder wunderschön. Abends haben wir alle zusammen gegrillt und gegessen. Wir hatten dort eine so schöne Zeit. Frau S. 85 Jahre

Ich bin viel gereist, Mallorca, der Bodden und der Garda See. Da war es schön, wir konnten den See, die Altstadt und die Berge beäugen von unserer Ferienwohnung. Aber das schönste war Mallorca. Der Strand war schön, das Restaurant wurde neu eröffnet. Aber die Deutschen und die Engländer haben übertrieben, dadurch ist der Ballermann nicht mehr der, der er mal war. Auf Mallorca haben wir das erste Mal einen großen Eisbecher gegessen, der war lecker. Frau P. 81 Jahre

Zu DDR- Zeiten war ich in Luisenthal in Thüringen, ich habe die Bobbahn in Oberhof besucht. Es war die erste Reise ohne Kinder. Frau L. 85 Jahre Ich war 1968 in Sotchi, das Klima war herrlich und die Pflanzen subtropisch. Ich war mit meiner Tochter da, damals war sie 15. Frau S. 93 Jahre

Ich habe schon einiges von der Welt gesehen, viele Länder bereist und Städte besichtigt. Das waren alles großartige Erlebnisse. Auf den Fahrradtouren, habe ich gemerkt, wie viele wunderschöne und sehenswerte Regionen es direkt vor der“ Haustür“ gibt. Jede Art Urlaub zu machen hat seinen Reiz und bietet auf verschiedenen Ebenen intensive Erlebisse. Sibylle

Mein schönster Urlaub war in der Schweiz mit meiner Tochter. Meine große Schwester wohnt dort seit 1955 mit meinem Schwager und ihren Kindern und seitdem ich selbst Geld verdiene, fahre ich sie jedes Jahr besuchen. Wir gehen viel wandern und spielen mit den Kindern. Früher sind wir zweimal im Jahr gefahren, im Sommer und im Winter. Frau A. 66 Jahre

Ich fahre seit 40 Jahren jedes Jahr an die Ostsee, mit meinem Mann, meiner Tochter und dem Enkelkind. Wir hatten eine eigene Ferienwohnung und waren immer am Strand oder Eis essen. Einen Sommer haben wir einen Wal gesehen, er ist Richtung Stralsund abgehauen. Einmal waren wir am Bodden, da wurde die Serie „Hallo Robbie“ gedreht und der Seehund hat mich geküsst. Frau M. 78 Jahre

6

© ThomBal / Fotolia.com


» PFLEGE AKTUELL

WAS IS(S)T GESUNDE ERNÄHRUNG INTERVIEW TEIL 2 In der letzten Ausgabe haben wir bereits mit 2 Experten zum Thema Ernährung gesprochen. Heute können Sie sich mit der Fortsetzung und dem Abschluss der Themenreihe beschäftigen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß, Sie werden sicherlich ein paar Anregungen für sich finden können. Nun zur dritten Interviewpartnerin. Marina ist Fachärztin für Kinderheilkunde und Naturheilverfahren. Schwerpunkte in ihrer Praxis sind Entwicklungsdiagnostik, Prävention, Vorsorge und all das basierend auf naturheilkundlicher Ganzheitsmedizin. Sie arbeitet natürlich hauptsächlich mit Kindern, aber stellt all ihr Können selbstverständlich auch in den Dienst Erwachsener. Aus Ihrer jahrelangen Erfahrung und den Ergebnissen Ihrer Analysen, wie gut versorgt mit allen "notwendigen Nährstoffen“ sind Ihre Patienten? Egal wer zu mir kommt, die Ergebnisse von Blutund Urinuntersuchungen und Zellanalysen (Haarwurzelanalysen) zeigen große Mängel, u.a. von Selen, Zink oder Vitamin D bei ca. 95% aller Getesteten. Bei kleinen Kindern geht es meist noch, aber umso älter die Menschen, umso größer die Mängel. Sicher auch durch die Umweltbelastungen, die dem Körper zusetzen und bedingt dadurch, dass die Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Darm) nicht mehr ganz so gut funktionieren, je älter man wird. Es gibt natürlich einige Ausnahmen, das sind zumeist Menschen, die schon von bestimmten Firmen Vitalstoffe auf natürlicher Basis einnehmen. Die wenigsten wissen leider, was sie tun können, um Ihren Körper gut zu versorgen.

Welche allgemeinen Auswirkungen hat das auf den Körper? Die Auswirkungen sind zum Teil sehr unterschiedlich und hängen ab von der jeweiligen Konstitution und dem Alter. Probleme mit der Verdauung, in die ein oder andere Richtung, Karies an den Zähnen oder Zahnausfall, schlechtes Schlafen, nachts zur Toilette gehen zu müssen, Hauterscheinungen wie Hautausschläge, -veränderungen und –flecken, weniger Kraft (wenn man die Treppe nicht mehr so gut hoch kommt), angeschwollene Gelenke, Augen und Hände und nicht mehr so gut beweglich zu sein, sind nur einige erste Symptome. Je älter ein Mensch wird, desto mehr lassen Stoffwechsel-, Entgiftungs- und Verdauungsvorgänge nach und das merken wir alle. Die allgegenwärtige Übersäuerung des Körpers (verursacht auch durch ungeeignete Ernährung) sorgt u.a. dafür, dass die Enzyme nicht mehr so gut arbeiten und das hat Auswirkungen auf die Gesundheit. Säuren verschlechtern den Stoffwechsel stark und das macht Erkrankungen möglich. Es gibt ja auch Autoren, wie Andres Jopp zum Beispiel, der in seinem Buch „Risikofaktor Vitaminmangel“ sagt, dass 70% aller Erkrankungen ernährungsbedingt sind. Was empfehlen Sie Ihren Patienten in Bezug auf die Ernährung? Immer sehr viel Gemüse essen, egal in welchem Alter, einen Teil roh, den Rest gedämpft/gedünstet. Dabei gehen die Nährstoffe nicht so ganz verloren. Der Anteil an Gemüse, Kräutern, Salaten und Obst sollte 80% am Tag betragen. Das ist meine Meinung. Die anderen 20% bestehen daraus, dass ei-

7

© maxsol7 / Fotolia.com


» PFLEGE AKTUELL

© Dušan Zidar / Fotolia.com

nige auch Fleisch und Fisch essen, manche essen Brot. Es gibt inzwischen aber auch viele, die darauf verzichten, weil sie merken, dass der Darm das nicht so gut verträgt. Ach ja und Süßes, das gehört ja auch zum Leben dazu. Wenn man Fleisch isst, lieber helles Fleisch essen und dann nicht mehr abends. Ein jüngerer Mensch kann das vielleicht noch verdauen, aber ein älterer nicht mehr. Es bleibt im Darm liegen und das merkt man dann am nächsten Morgen, wenn man benebelt und fertig wach wird. Essen Sie Fleisch, Obst und Süßes eher einzeln und in kleinen Mengen. Nur bis zum frühen Nachmittag und möglichst nicht gemischt mit Brot oder anderen Kohlehydraten. Das geht so in die Richtung der Idee mit Trennkost. Das ist für den Magen deutlich besser zu verarbeiten. Das bedeutet also Eiweiße und viele Kohlenhydrate in Kombination vermeiden. Fleisch mit Gemüse oder Gemüse mit Kartoffeln/Nudeln/Reis… Süßes am Abend setzt eher an, auch würde ich nicht empfehlen abends Nudeln, Brot, etc. zu essen. Da sind eher Gemüse, Brühe, Eintöpfe und gedämpftes Gemüse mit Olivenöl zu empfehlen. Und am Abend geht die Verdauung langsam schlafen, man sollte also nicht so spät essen, möglichst vor 18:00 Uhr. Am Morgen essen wie ein Kaiser, zum Mittag wie ein Edelmann und am Abend wie ein Bettelmann. Das ist eine gute Faustregel für die Menge an Nahrung zu den Mahlzeiten. Gutes Kauen ist wichtig, denn alles andere belas-

8

© mahey / Fotolia.com

tet den Verdauungstrakt. Das merkt man dann an den Bäuchen, an nicht geformten Stuhl, der auch deutlich riecht und daran, dass man viel Papier verbraucht. So sieht man, dass der Darm nicht in Ordnung ist und man da unterstützend arbeiten müsste. Ältere sollten auch mehr Suppen und Eintöpfe essen, dann aber trotzdem alles langsam im Mund zergehen lassen, bevor sie es runterschlucken, damit der Verdauungstrakt nicht so viel Arbeit hat. Auch sollten Dinge wie Hirse und Buchweizen wieder öfter auf dem Speiseplan stehen. Früher wurde das viel häufiger gegessen. Grundsätzlich empfehle ich die Bioernährung zu kaufen, wenn man es sich leisten kann. Es geht darum Nahrung zu kaufen, die viele Nährstoffe enthält. Nicht vielen ist bekannt, wie groß die Unterschiede zwischen Obst/Gemüsen und anderen Produkten aus Bioläden im Gegensatz zu normalen Supermärkten sind. Genauso groß sind die Unterschiede wenn man Vitalstoffe kaufen will. Es gibt synthetische, die vom Körper nicht so aufgenommen werden und natürliche, die aber in Apotheken nicht unbedingt verkauft werden. Im Grünzeug sind viele Nährstoffe drin, die wir brauchen und vieles wächst direkt draußen. Brennnessel, Giersch, Löwenzahn, Spitz- und Breitwegerisch für Smoothies, Gänseblümchen für den Salat. Noch ein Wort zu Mikrowellen, die gehören auf den Schrott! Das können Sie wirklich schreiben. Sie zerstören die Nährstoffe und die Struktur der Zellen in den Lebensmitteln. Es geht nicht darum, Massen zu essen, es geht darum, kleine Portionen mit höherer Qualität zu sich zu nehmen.


» PFLEGE AKTUELL Kann man durch eine konsequente Umstellung der Ernährung Einfluss auf bestehende Erkrankungen nehmen? Na klar, man kann seine Gesundheit deutlich beeinflussen mit einer besseren und gesünderen Ernährung. Das heißt wirklich den Anteil von Gemüse deutlich zu erhöhen. Viele versuchen es mit viel Obst, weil sie Gemüse nicht gerne essen, aber das ist für den Darm gar nicht so gut. Essen Sie saisongerecht. Ich finde es auch wichtig zu erwähnen, dass die Regulationsmechanismen im Körper auch davon abhängig sind, wie gut man schläft. Zu spät ins Bett gehen ist für die Entgiftungsorgane nicht gut, am besten ist es gegen 22:00 Uhr schlafen zu gehen und auch das Licht zu löschen. Wenn man morgens aufwacht, sollte man das Gefühl haben, gut ausgeschlafen zu sein. Wer das Gefühl nicht hat, sollte schauen, ob das Bett gut steht und es ggf. auch umstellen. Wer nicht gut und erholsam schläft, kann auch nicht gesund werden, denn gut schlafen heißt, dass der Körper gut entgiftet und die notwendigen Reparaturprozesse laufen. Wer mit seinen Gelenken zu tun hat (Rheuma) oder auch mit Harnsäure (Gicht) sollte kein Fleisch essen, da ist der Konsum eher ungünstig. Dann orientieren Sie sich lieber mehr auf Fisch. Sie können auch mal einen neuen Weg gehen, z.B. mit einem Arzt, der sich mit naturheilkundlichen Verfahren auskennt. Eine höhere Nährstoffdichte in gesunder, ökologischer Nahrung ist gut für die Zellen.

Wenn Ihr Auto liegen bleibt und Sie es abschleppen lassen, dann begibt sich die Werkstatt auf Fehlersuche, überall am Auto. Das ist meist langwierig und kostspielig und wahrscheinlich kommt keiner so schnell auf die Idee zu schauen, ob sie noch Kraftstoff im Tank haben bzw. den richtigen. Das ist ein schönes und verständliches Bild und dann weiß ein Jeder auch, dass man sich um hochqualitative Nahrung selber kümmern muss. Das macht keiner für einen, das kann man nur selber machen. Fangen Sie einfach an, sich damit zu beschäftigen. Herzlichen Dank an alle drei Interviewpartner, für diese vielen Informationen und wichtigen Impulse. Heidi Riebel Heilpraktikerin / ganzheitliche Ernährungsberaterin www.deinheilpraktiker.berlin kontakt@deinheilpaktiker.berlin www.meinheilpraktikerblog.wordpress.com Steffi Angermann Ernährungsberaterin www.mybalancer.de info@mybalancer.de Marina Decker Fachärztin für Kinderheilkunde und Naturheilverfahren www.kinderarzt-reinickendorf.de

© pressmaster / Fotolia.com

9


» RÜCKBLICKE

Im Mai 2014 eröffnete Robert Dahl, Geschäftsführer des Familienunternehmens Karls sowie der Enkel von Firmengründer Karl Dahl, sein fünftes Erlebnis-Dorf in Elstal kurz vor den Toren Berlins. Seitdem begrüßt die landwirtschaftliche Erlebniswelt jährlich bis zu 1 Millionen Besucher. Wie bei allen Karls-Projekten dreht sich auch in Elstal alles um die Erdbeere! Egal ob im Bauernmarkt mit seinen Erdbeer-Accessoires, bei den Spiel-Abenteuern oder in den verschiedenen Manufakturen – die süßen Früchtchen spielen im ganzen Erlebnis-Dorf die Hauptrolle. Wie zum Beispiel in der Marmeladenküche, in der die Erdbeeren wie bei Oma daheim eingekocht und in einen leckeren Brotaufstrich verwandelt werden. Das passende Brot dazu gibt es gleich nebenan in der Holzofen-Bäckerei, die noch ganz traditionell mit ausgesuchten Zutaten und ohne Zusatzstoffe täglich frische Brote und Brötchen backt – und natürlich auch leckere Kuchen und Erdbeer-Törtchen. Wenn es etwas zum Naschen sein soll, geht es ab in die Bonbon-Manufaktur. Hier verwandeln sich Erdbeere, Kirsche & Co. vor den Augen der Besucher zu süßen Zuckerstangen und Motiv-Bonbons, denn in den gläsernen Manufakturen kann beim gesamten Herstellungsprozess über die Schulter geschaut werden. Aber auch der Spielspaß kommt bei Karls in Elstal nicht zu kurz. Auf der Traktorbahn, bei der die Kleinen und Großen mit einem echten Traktor auf Schienen durch das Erlebnis-Dorf tuckern, dreht sich alles um das Bauernhof-Leben. Wen das alles kalt lässt, der ist bei der Eiswelt an der richtigen Adresse. Denn das ganze Jahr über (von Dezember bis Oktober) lädt Europas größte Eisfiguren-Ausstellung mit ihren imposanten Eisbauten und filigranen Schnee-Figuren. Quelle: www.karls.de

10


» RÜCKBLICKE

Es locken die süßen Früchte

Sabine S.

© Karls

Unser Treffpunkt an diesem Samstag war die Tankstelle in Stolpe. Von dort fuhren wir mit drei Autos nach Elstal in Berlin. Das Ziel war diesmal Karls Erdbeerhof. Wir wollten uns den Sommer mit seinen süßen Früchten schmecken lassen. Als wir am frühen Nachmittag am Parkplatz ankamen, war dieser mit Autos schon gut gefüllt. Gemeinsam mit den erlebnishungrigen Insassen konnten wir auf dem Gelände die Angebotsvielfalt entdecken. Trotz der Größe des Innenhofes war es inmitten der Menschenmenge nicht immer einfach für uns, den Überblick zu behalten und den Hinweisschildern zu folgen. Nach einem kleinen Rundgang durch die bunte Einkaufswelt haben wir ein Plätzchen an der frischen Luft gesucht und konnten uns dort, wie sollte es auch anders sein, ein riesiges Stück, sehr leckere Erdbeertorte mit extra viel Schlagsahne munden lassen. Das bunte Treiben um uns beobachtend, ließen wir uns dazu ein Tässchen Kaffee schmecken. Nachdem wir gemeinsam ein paar Kleinigkeiten zum Mitnehmen kauften, darunter natürlich frische Erdbeeren und Marmelade, traten wir nach mehr als 2 Stunden, voller neuer Eindrücke, die Rückfahrt an.

© Karls

© Karls

© Karls

© Karls

11


» VORSCHAU Auflösung unseres Rätsels der Frühlingsausgabe U M W E I G

E I R E N K R E I N E GU T E L N E

K L R C I E F L MA T T L S P P U A T T T V O E F ON K N E

B D H P B E I N A H E F A O E T E N G A U D E T U N K E N D L A D E L L L E N E T E G GR A N R S P E I S E P O T A N D C A P R T E T A N K EM

Es war wieder soweit. Ein sehr charmanter Kolle-

D ge hat den Gewinner aus der Lostrommel gezogen. I Sommer, Sonne, Sonnenschein und einen schöN A A B

nen Abend mit bunten Accessoires, das wünschen wir Frau Behle, der Gewinnerin des Rätsels aus der Frühjahrsausgabe. Passende Gute- Laune- Dekorationen waren schnell gefunden und so konnten wir ihr eine fröhliche Überraschung bereiten. Frau Behle war über unseren Besuch sehr erfreut und erzählte, dass sie erst gar nicht teilenehmen wollte. Dank einer Kollegin hat sie sich dann aber überzeugen lassen.

E I Vielen Dank Ihnen allen, für Ihre rege Teilnahme an S unserem Rätselspaß und vielleicht, ziehen wir ja im August genau Ihren Namen aus dem Topf. Viel Glück!

Vorschau Unsere nächsten Ausflugsangebote* August Samstag, 19.08.2017 Dampferfahrt Berlin Samstag, 27.08.2017 IGA (Internationale Gartenausstellung) Marzahn September Samstag, 16.09.2017 Tier-, Freizeit- und Saurierpark Germendorf Samstag, 30.09.2017 Kremserfahrt Oktober Samstag, 21.10.2017 Oberhavel Bauernmarkt oder Baumwipfelpfad Beelitz November Samstag, 18.11.2017 Sternwarte Berlin Dezember Samstag, 03.12.2017 Liebenberger Weihnachtsmarkt

In der kommenden Ausgabe Silver Surfer - Senioren im Internet 12


» UNTERHALTUNG glauben, vermuten

pädagogischer Auftrag; Professur

Gewürz-, Heilpflanze

4 Seeräuber

knechten

Inselstaat im Pazifik

Bund, Zusammenschluss

Eingang; Vorspeise (franz.)

australischer Laufvogel

Wort der Ablehnung

anfangen, in Angriff nehmen

weibliches Bühnenfach

2 Mutter (Kosename)

Muse der Liebesdichtung japanischer Reiswein Einspruchsrecht, Einspruch

jap. Form des Ringkampfs

Stadt in NRW, am Hellweg

Beingelenk

starrköpfiger Widerstand

Schiffskoch ruhelos, rastlos

8

in höherem Maß, größerer Menge kleiner Küstenfisch

Vorbedeutung

5

Insel vor dem Golf von Neapel

Fluss durch Florenz Nutzfisch, Kaviarlieferant

nordische Währungseinheit

© olevoro / Fotolia.com

3

mittellos; bedauernswert

kurzes Ballettröckchen

Wüste in Innerasien

schnelles Kraftfahrzeug

Nasszelle, Feuchtraum

Abk.: Landesversi- Turncherungs- gerät anstalt

schwarzer Kohlenstoff

Segelbefehl

betrunken (ugs.)

Landstreitkräfte

Platz, Stelle

7

6

Und so geht´s:

auf sich zu

artig, gehorsam

1

Maulesel

spitzer Dorn an Laufschuhen germanische Gottheit

Bindewort

1

2

Feingebäck

3

4

5

6

7

8

Senden Sie uns das Lösungswort bis zum 20.08.2017 zu. Aus allen richtigen Einsendungen wird ein Gewinner ermittelt und mit einer kleinen Prämie beschenkt.

Bilder Rätsel: Finden Sie die 7 Unterschiede?

13


Team Lebenshilfe GbR

Tel. 03303 502056 Fax. 03303 212370

Sperlingsweg 13 16547 Birkenwerder

info@team-lebenshilfe.de

Wir helfen Ihnen bei der Erhaltung Ihrer Selbstständigkeit und Lebensqualität!

Barrierefrei und Altersgerecht

Türverbreiterungen Rollstuhlrampen Treppenlifte

Sichern Sie sich jetzt bis zu

€ 4.000,- Zuschuss

pro Person! Pflegestärkungsgesetz

Bodengleiche Duschen Badewannen mit Tür Altersgerechte WCs

Kostefrei anrufen unter:

0800 - 367 67 42 87

EMPORHAUS Baumanagement GmbH, Parkstraße 3a, 16540 Hohen Neuendorf

aus allen Netzen!

www.pfl egebox.de

NICHTS AN SICH IST GUT ODER SCHLECHT. ERST DAS DENKEN MACHT ES SO... © WILLIAM SHAKESPEARE

www.team-lebenshilfe.de

Ausgabe 10  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you