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Nr. 45, November 2010

Christen in bewegung ... ... von Meisterschwanden nach sibiu/Rum채nien ... ... Gestern unter der Dorflinde, heute im Facebook ... ... und immer im offenen dialog

Theologisch-Diakonisches Seminar Aarau


Rubriktitel

Editorial

Impressum

Redaktion und Layout Verena Müller-Eggenberger Eva Kesper-Wegelin André Kesper Elisabeth Widmer-Hunziker Rektorat Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner trägerverein Heiner Studer, Präsident gestaltungskonzept fortissimo : think visual, Wädenswil Druck Jordi AG, Belp, klimaneutral gedruckt Abonnement Jahresabonnement CHF 20.00/EUR 15.00 TDSinform erscheint 4x jährlich Postcheckkonten Schweiz: Aarau 50-1903-6 IBAN CH22 0900 0000 5000 1903 6 Deutschland: Hannover 188 10-300 IBAN DE29 2501 0030 0018 8103 00 BIC PBNKDEFF

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Inhalt

Herausgeber TDS Aarau Frey-Herosé-Strasse 9 CH-5000 Aarau Tel: +41 (0)62 836 43 43 Fax: +41 (0)62 836 43 42 E-Mail: sekretariat@tdsaarau.ch Web: www.tdsaarau.ch

impressum

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editorial

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Praktika 2010

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Aus dem Praktikum

Buchrezension

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Kolumne

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persönliche erinnerungen, teil IV

Bewegungsmelder

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Kurse am tds aarau

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finanzen

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Kennen Sie ...?

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gratulationen

agenda

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Editorial

Titelbild: Eva Kesper-Wegelin

Theologisch-Diakonisches Seminar Aarau Höhere Fachschule für Kirche, Diakonie und Mission

Christen in Bewegung Zusammen mit über 4000 andern Christinnen und Kastensystem), der in dritter Generation als Sklave Christen habe ich im Oktober in Kapstadt, Südafrika, lebt. einen internationalen Missionskongress besucht. Es Gottes Liebe setzt Menschen in Bewegung: Ins Facehat mich neu berührt, wie Gottes Liebe Menschen in book, nach Rumänien oder zu muslimischen NachBewegung setzt: barn. Davon können Sie in diesem TDSinform lesen. Eine Palästinenserin und ein Israeli kommen gemein- Ich möchte mich nicht nur als Pendler vom Wohn- zum sam auf die Bühne, weil das Evangelium von Jesus Arbeitsort bewegen. Ich möchte emotional nicht nur Christus sie verbindet und zur Friedensarbeit zwivon deprimierenden Bildern am Fernsehen oder erschen den Fronten verfeindeter Völker führt. Diese mutigenden Berichten in christlichen Zeitschriften Bewegung bedeutet allerdings, dass sich die Eltern bewegt werden. Vielmehr möchte ich nicht müde ihrer schämen. werden, mich in diakonischer Weise bewegen zu Ein Brasilianer macht sich in vergessene Dörfer seines lassen: hin zu andern Menschen, um ihnen mit dem eigenen Staats auf und teilt dort Gottes Liebe in Evangelium von Jesus Christus zu dienen (Diakonie Wort und Tat, inmitten von Dürre, Armut, Arbeits= Dienst). Ich möchte im Alltag ein Stück Hoffnung losigkeit, Kindsmissbrauch und Alkoholismus. Das und Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit, Wahrbringt ihm zwar kein Prestige, zudem ist es schwieheit und Liebe ausstrahlen sowie teilen. Diese Berig, für diesen Dienst die notwendige Unterstütwegung braucht Energie. Die unerschöpfliche und zung zu mobilisieren, aber er sagt: «Die Liebe Christi erneuerbare Energiequelle ist Gott selber, woran bewegt uns» (2. Kor. 5,14). mich mein Konfirmationsvers erinnert: «Welche der Im entkirchlichten Osten Deutschlands bewegen sich Geist Gottes bewegt, die sind Gottes Kinder» (RöMonat für Monat über 700 Jugendliche in einen Gotmer 8,14). tesdienst. Eine Inderin geht vor Gericht und erstreitet die Freiheit für einen Dalit (ein «Unberührbarer» im indischen paul kleiner, Rektor

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praktika 2010

aus dem Praktikum

aus dem Praktikum

Praktika 2010 Sozialpraktika Klasse II Fässler Regula Franziska

Blaues Kreuz 3008 Bern

Kurz Daniel

Evang.-ref. Kirchgemeinde 9000 St. Gallen / C

Hausherr Daniela

Stiftung Wendepunkt 5037 Muhen

Heiniger Ursula

Zentrum Artos 3800 Interlaken

Labora Tamara

Ref. Kirche Basel Stadt Thomasgemeinde 4055 Basel

Hunziker Barbara

Schweiz. Rotes Kreuz SRK 5000 Aarau

Leutwyler Stephan

Evang. Kirchgemeinde 9500 Wil

Lindegger Rebecca

Reformierte Kirche 4665 Oftringen

Papadopoulos Christos

Evang.-ref. Kirchgemeinde 8640 Rapperswil

Plattner Christine

Ref. Kirchgemeinde 5616 Meisterschwanden

Käser Béatrice Christiane Heilsarmee Open Heart 8005 Zürich Ott Christian

Heilsarmee Passantenhilfe und Sozialberatung 3007 Bern

Peter Daniel Schmid Markus

Schönenberger Carol J. Therapeutische Wohngemeinschaft Arche 3400 Burgdorf Senn Cornelia Passepartout 2502 Biel

Sievi Lukas

Wohnheim Felsengrund 9655 Stein

Suter Andrea

Chinderhuus Elisabeth 4600 Olten

Tâche Maria

NetZ4 Diakonie im Langstrassenquartier 8004 Zürich

Wieland Urs

Diakonische Stadtarbeit Elim, 4057 Basel

Gemeindepraktika Klasse III

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In eine andere Welt eintauchen

Reformierte Kirche 4805 Brittnau Evang.-ref. Kirchgemeide 4600 Olten

Wahlpraktika Klasse IV Baur Marcel Burri Claudia Burri Stefan

OMF International / ÜMG Mangshi / China

Diem Ruben

Oekum. Seelsorgedienst 4057 Basel

Frauenfelder Nina

Teenranch Rumänien 8427 Freienstein

Rieder Patrick

Reformierte Kirche 3322 Urtenen-Schönbühl

Adullam-Stiftung 4003 Basel Mosaic Church Pasadena CA / USA

Del Grande Annina

Evang.-ref. Kirchgemeinde 4600 Olten / Trimbach

Diem Salome

Ref. Kirchgemeinde 4852 Rothrist

Schenk Roman

BESJ, 8117 Fällanden

Eugster Tabea

Evang.-ref. Kirchgemeinde 8405 Winterthur-Seen

Tanner Tabea

Freie Evang. Gemeinde 4600 Olten

Keller Manuel

Ref. Kirchgemeinde 5000 Aarau

Zwahlen Kimberly

Navajeevan Bala Bhavan Vijayawada AP / Indien

Suhr, Samstagmorgen, 24. Juli 2010, 05.15 Uhr: Im Halbschlaf warte ich an einer düsteren Strassenecke darauf, dass ein Auto aus der Dunkelheit auftaucht und mich mitnimmt. Fünf Minuten später biegt das Auto um die Kurve, und los geht's zur Reformierten Kirche Meisterschwanden. Mein Praktikum beginnt. Glücklicherweise ist der Arbeitsbeginn um diese frühe Stunde allerdings eine einmalige Sache. Mittlerweile geniesse ich die Vorzüge der flexiblen Arbeitszeitgestaltung als Sozialdiakonin in vollen Zügen. Zur Kaffeepause hat es bis jetzt aber immer gereicht ...

geben, um sich als Bettler in Westeuropa durchzuschlagen. Es ist, zumindest materiell gesehen, nicht viel. Ich hoffe, dass wir den Kindern in Fofeldea trotz der Sprachbarrieren noch etwas mehr mitgeben können als die paar fröhlichen Stunden. Dass durch das Wissen um Gottes Liebe ganzheitliche Veränderung in ihren Leben geschehen darf, damit sie gerade auch in ihrer Heimat einer hoffnungsvolleren Zukunft entgegenblicken können. Zurück in Meisterschwanden, bewegen wir uns wieder in einer anderen Welt. Und doch sind solche Themen auch hier aktuell. Zum Beispiel ergab sich im Religionsunterricht mit Viertklässlern eine spannende Diskussion zur Entscheidung von Ruth, mit Naomi in ein fremdes Land zu ziehen und ihre Heimat zu verlassen. Im Rahmen meines Praktikumsprojekts finden Begegnungen mit genau solchen Menschen statt. Wöchentlich treffe ich mich mit einigen Asylantinnen und Asylanten und bringe ihnen etwas Deutsch bei, damit die Schweiz für sie ein Stückchen mehr zur Heimat werden kann. Ich finde es spannend, in diesem Praktikum mit so vielen verschiedenen Menschen unterwegs sein zu dürfen, mich von den unterschiedlichen Lebensumständen, in welchen sie sich befinden, herausfordern zu lassen und zu versuchen, ihnen Gottes Liebe näher zu bringen. Denn genau dies macht für mich Gemeinde aus: Vielfältigkeit an Gaben, Lebensumständen und Fragen, und in dieser Verschiedenheit einen gemeinsamen Grund, Jesus Christus. Ich freue mich, noch für weitere zwei Monate Teil dieser lebendigen Gemeinde hier in Meisterschwanden zu sein.

Allerdings hat sich das Aufstehen mitten in der Nacht für einmal gelohnt: Nach einer knappen Stunde in Meisterschwanden geht es nämlich gleich weiter. Mit sieben jungen Leuten der Gemeinde darf ich in eine andere Welt eintauchen und zwei Wochen in Fofeldea, 30 km ausserhalb von Sibiu in Rumänien, verbringen. In dem kleinen Dorf, welches fast ausschliesslich von Roma-Familien bewohnt wird, scheint die Zeit stillgestanden zu sein oder zumindest viel langsamer vorwärts zu gehen. Die Kinder sind jedoch auch hier lebhaft, voller Energie und verlangen unsere ganze Aufmerksamkeit. Mit Hilfe rumänischer Sozialarbeiter und Jugendlicher führen wir mit ihnen Kinderprogramme durch. Viele Kinder kommen ohne Frühstück im Magen zur kleinen Kirche im Dorf und freuen sich über das Konfi-Brot, welches sie jeden Morgen von uns erhalten. Nach einem richtigen Frühstück lässt es sich anschliessend besser singen, basteln, Bibelverse lernen, Geschichten hören und spielen. Bald bemerken wir allerdings, dass nicht nur die Ernährung Mängel aufweist. Der Umgang untereinander ist rau und ruppig, schnell wird geschrien und geschlagen. Schon letztes Jahr, in meinem Sozialpraktikum bei der Passantenhilfe in Bern, wurde ich bereits am ersten Arbeitstag mit Armut und Hoffnungslosigkeit der Roma konfrontiert. Ich erinnere mich, wie zehn Personen in unseren Büros standen und uns allen eine andere Geschichte erzählten, um ein wenig Essen und Geld zu bekommen. In Rumänien ist es spannend für mich zu erleben, was diese Menschen auf- christine plattner, Studierende Klasse III

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Buchrezension

das aktuelle Buch Praktische Anleitung zum christlich-muslimischen Dialog Buchrezension Werner Schatz: Streite mit ihnen auf die beste Art Religion & Kultur Verlag, Zell am Main: November 2009 Der christliche Theologe und pensionierte IslamBeauftragte der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt, Werner Schatz, legt ein herausforderndes Buch vor. Er versteht sein Werk mit dem Koranzitat (Sure 16, 125) auf dem Titel als Beitrag zu einem konstruktiven christlich-muslimischen Dialog. Dem Autor ist es ein Anliegen, die Unterschiede zwischen christlicher und muslimischer Glaubenslehre klar zu benennen. Gleichzeitig schält er die grosverstanden werden, verdeutlichen kann. Der Autor sen Übereinstimmungen heraus. Seine Botschaft: Es hält fest, dass «Sohn Gottes» im NT keine physische geht nicht um ein Gegen- oder Nebeneinander von Zeugung durch Gott bedeutet. Eine solche Zeugung Christen und Muslimen, vielmehr ist ein gemeinsalehnen auch Muslime ab. Die anschliessende Ausmer Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit möglich. legung der Sohnschaft wirft allerdings Fragen auf: Das Buch packt die heissen Eisen an: Trinitätslehre, Vor der Auferstehung sei Jesus Davids Sohn und Jesus Christus, Mohammed und die Propheten, Gedamit Mensch, nach der Auferstehung Gottes Sohn walt sowie Polygamie, wobei sich die Kapitel auch und Herr. Der Tod Jesu in seiner Heilsbedeutung für einzeln lesen lassen. Zu den verschiedenen Themen Christen wird klar herausgearbeitet, im Unterschied werden die christliche und muslimische Lehre darzum Koran, wo dieser Tod keine spezielle Bedeutung gestellt, dazu zahlreiche Bibel- und Koranverse zihat. tiert und erläutert. In der Einführung werden die Der Autor drückt sich nicht vor klaren Aussagen, an deResultate jeweils kurz präsentiert und danach ausnen man sich reiben kann. Beispiel: Das Kreuz sei für führlicher entfaltet und begründet. Dabei kommen Christen ein Zeichen der Versöhnung, für Muslime unterschiedliche Theologien im Christentum und ein Zeichen des Hasses. Schuld an diesem MissverIslam zur Sprache. ständnis seien die Christen wegen der Kreuzzüge. Der Religionswechsel in die eine oder andere Richtung Oder: Beide Seiten könnten Jesus und Mohammed bzw. die Einladung dazu (christliche Evangelisation als Propheten anerkennen (einige Christen haben und islamische Da’wa) oder der Zusammenhang mit letzterem sicher Mühe), aber beide Seiten hielvon Dialog und Mission sind nicht Hauptthemen ten ihren Propheten für eindeutig überlegen. Intedieses Buchs. Der beidseitige Absolutheitsanspruch ressant auch die Hinweise, dass Gott im AT auch wird gleich eingangs klar dargestellt und dann «in Ismael (den Stammvater der Araber) gesegnet hat starker Spannung» (S. 21) mit der Aufforderung zum (1. Mose 17,20); zudem haben Ismael und Isaak ihren Respekt gegenüber Andersgläubigen, sowohl in der Vater Abraham gemeinsam begraben (1. Mose 25,9) Bibel als auch im Koran, gesehen. und so zueinander gefunden. Der Autor sieht dies Die christliche Trinitätslehre sowie die Gottessohnals «Hinweis darauf, dass Christen und Muslime es schaft Jesu sind besondere Steine des Anstosses für ihnen bei aller Verschiedenheit nachtun sollten» (S. Muslime. Der Autor plädiert innerhalb der christli13). chen Theologien für diejenigen, die grössere Brü- Die Sprache des Buches ist gut verständlich. Das Ancken zum Islam ermöglichen. Hilfreich erscheint liegen des Autors scheint klar: Mut zu machen, mit die Betonung des Heils und der Heilsgeschichte dem Fremden und Andern das offene Gespräch zu bei der Dreieinigkeit: Jesus Christus als Gottes Ofpflegen und sich dadurch besser zu verstehen. Difenbarung zum Heil. So treten philosophische Ausalog und Verständnis verbinden und fördern ein sagen zur Wesenseinheit der drei Personen in den friedliches Zusammenleben, auch wenn man nicht Hintergrund. In beiden Religionen wirkt Gott durch mit allem einverstanden ist. sein Wort und seinen Geist. Diese Erkenntnis bildet eine gemeinsame Basis für einen Dialog, der die inhaltlichen Unterschiede, wie Wort und Geist jeweils paul kleiner 6

Kolumne

kolumne Die neuen Medien aufmischen Die alten Römer! Wie alle Herrscher wollten auch die damaligen Cäsaren die Reichweite ihrer Macht vergrössern. Sie taten dies, indem sie Strassen bauten. Und mit dem Strassennetz wuchs das Imperium. Und was taten die Christen? Sie nutzten die genau gleichen Strassen. Und so verbreitete sich über dieses Netzwerk das Evangelium im Nahen Osten, in Europa und bis weit in den Orient. Heute sind wir unbegrenzt vernetzt und können die neuen Medien genauso wirkungsvoll nutzen wie die alten Römer ihre Strassen. Digital, via Satellit, Kabel, Internet, Facebook, Youtube, mit Twitter und Blogs. 2,3 Mio. Schweizer/-innen haben bereits einen Facebook-Account. Facebook ist das, was früher die Dorflinde war. Man geht hin und unterhält sich. Über Belangloses und Wichtiges, über Aktualitäten oder Persönliches. Sogar die Wissensarchive werden vom Volk gestaltet. Zum Beispiel Wikipedia. Jeder kann mit seinem Wissen diese Enzyklopädie mitgestalten. Seit Mai 2001 sind so 1'133'000 Artikel in deutscher Sprache entstanden. Und wie heisst es im Kopftext von Wikipedia: Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen. Wir sind aufgefordert, uns einzumischen. Der vernetzte Christ kann heute mehr machen als je zuvor. Wenn wir wissen wollen, was Menschen über Christen denken, gehen wir am besten ins Internet. Wenn wir Menschen mitteilen wollen, was Christen wirklich denken, müssen wir alle Möglichkeiten der neuen Medien nutzen. Hat nicht Jesus schon seine Jünger gefragt: «Was sagen die Leute, wer ich bin?» Grossunternehmen sind mit ihren Infofahndern mit der genau gleichen Frage längst im Internet. Wenn wir also gefunden werden möchten, müssen wir mitgestalten und alle Chancen des viralen Marketings nutzen. Mitgestalten ist das Stichwort. Zum Beispiel bei Wikipedia. Rund 240 Autoren gestalten diese Seiten. Dabei gibt es kaum Christen, die ihre Themen lancieren und professionell einbringen. Warum eigentlich nicht?

verena birchler

Leiterin Kommunikation ERF Medien

? r e t t r i e ttwwitt ?

yyoouuttuubbee??

facebook?

BBlloogg??

XXIINNGG??

Kommentar Genial! Verena Birchler und ich haben uns nicht abgesprochen, aber sie muss gespürt haben, dass sie mir mit ihrer Themenwahl für die Kolumne aus dem Herzen spricht. Auch am TDS kommen wir in Zukunft nicht an den Social & Business Media vorbei. Im Gegenteil: Wir wollen sie aktiv und gezielt nutzen. Was bringen uns Facebook, Blog, Twitter und Youtube? Die sozialen Netzwerke werden in erster Linie als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Informationen, News, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen genutzt. Sie ersetzen in Marketing und Kommunikation zunehmend klassische Monologe durch sozial-mediale Dialoge. Vorteile sind dabei unter anderem Reichweite, einfache Zugänglichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Schnelligkeit und Flexibilität. Und was für uns als TDS besonders interessant ist: Wir kommen ins offene, inspirierende und bereichernde Gespräch mit Menschen, die sich für Bildung, Diakonie oder Theologie interessieren. Das von Verena Birchler erwähnte «Virale Marketing» bedeutet für uns nichts anderes, als dass wir auf verschiedenen neuen Kanälen auf sympathische Weise auf uns aufmerksam machen. Die Begeisterung für das TDS und seine Aus- und Weiterbildungsangebote soll «anstecken»! Schauen Sie doch einmal unverbindlich auf unserem neuen Blog vorbei: www.meintds.blogspot.com Um dort mit uns auszutauschen, müssen Sie weder Mitglied werden noch Eintritt bezahlen.

andré kesper , Marketing TDS 7


persönliche erinnerungen, teil IV

persönliche erinnerungen in 4 folgen Von Peter Henning, Autor der Festschrift «Glauben – Verstehen – Handeln» ... Hochzeit feiern ...

Teil IV: 2000-2010 einem Evangelium, das uns zwar nicht vor ProbleHilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Unterstützung, men, aber in Problemen bewahrt. Dass Gott denen Verständnis: Dies alles erlebte ich mit meinen Kinbesonders nahe ist, «die zerbrochenen Herzens dern im Trauerjahr nach dem Tod meiner Frau 1999. sind», haben wir konkret erlebt, und diese ErfahEinige Studentinnen wurden für die Kinder während rung lässt mich seitdem kritisch auf eine Frömdieser Zeit zu «grossen Freundinnen». In ihrer Freimigkeit reagieren, die von Gott ein problem- und zeit spielten sie mit ihnen, kauften Kleider ein oder leidloses Leben einfordert. Gerade das Thema «Gott machten interessante Ausflüge – das alles, um mich und Leid» im Unterricht und in Einzelgesprächen etwas zu entlasten. Die TDS-Gemeinschaft wurdiskutieren zu können, haben manche als wohltude für uns zu einem Ort erfahrbarer, mitleidender, ende Befreiung erlebt, nicht zuletzt deshalb, weil es tröstender und zupackender Barmherzigkeit. Bald gerne tabuisiert wird. fand sich auch eine Haushälterin, die mit Umsicht, Geschick und Hingabe an drei Wochentagen alles Unvergesslich bleibt unserer Familie, mit welcher Hingabe und Begeisterung das ganze TDS unter der Notwendige erledigte. Dadurch entstand nicht nur Leitung von Felix Studer und Dieter Kemmler 2001 eine bleibende Freundschaft mit ihr und ihrem Eheunsere Hochzeitsfeier ausrichtete, an der sich einimann, sondern auch eine Beziehung zum TDS, die ge hundert Bekannte und Freunde erleichtert daran darin mündete, dass sie Jahre später die Nachfolgemitfreuten, dass wir mit Anita Gross, die 15 Jahre in rin von Elisabeth Widmer in der Buchhaltung wurde. Bolivien tätig war, wieder eine vollständige Familie Die Arbeit am TDS beanspruchte mich wie gewohnt, wurden. Die biblische Weisheit: «Alles hat seine Zeit lediglich von auswärtigen Diensten und der Jahres... das Weinen und Trauern hat seine Zeit, und die Retraite war ich befreit. Das vierzigjährige Bestehen Freude und das Lachen haben ihre Zeit ...» hat uns im Mai 2000 mit dem ganztägigen, erlebnisorienam TDS oft begleitet und eine Sensibilität ausgetierten Fest im «Binzenhof» hat mir und den Kindern löst, die im gesamten Team bis heute anhält. besonders gut getan. Wir durften die Erfahrung maDas Jahr 2001 wurde auch sonst zu einem Jahr des chen, dass die Fähigkeit zur Freude zurückkehrte. Aufbruchs: Im Dozentenkreis erlebten wir als einAllerdings gab es speziell in diesem Jahr auch Studiegespieltes Team nicht ohne Wehmut den ersten Abrende, die in eine tiefe Glaubenskrise stürzten. «Wir schied: Giovanni Hohl trat nach 10 Jahren konstrukbeteten im «Binzenhof» monatelang wie die Welttiver Mitarbeit in den Ruhestand. Dank der Tatsache, meister – und Gott hat doch nicht geheilt!» war dadass er während längerer Zeit eine TDS-Absolventin mals eine Aussage, die mir unvergesslich blieb. Ich erfolgreich in seinen Fachbereich «Gemeindearbeit» erinnere mich noch gut an die langen Wanderuneingearbeitet hatte, erlebten wir seinen Rücktritt gen mit einem Studenten, der seine langwährende und den Wechsel zu Karin Curty-Grösser allerdings «Gottesfinsternis» regelmässig mit mir besprach, als organisch. Und endlich konnten wir Männer die bis hin zur Frage, ob er damit überhaupt am TDS erste Hauptdozentin in unserer Mitte begrüssen! bleiben könne. Da ich in der Trauerphase ähnliche Tiefen durchmachte, war meine Antwort klar: Wo Ein besonderes Erlebnis wurde die mit einem Vorstandsmitglied und einem Teilzeitdozenten erweiZweifel und Anfechtungen keinen Platz hätten, verterte Klausur auf Schloss Beuggen/Rheinfelden. löre ein theologisches Seminar seine Legitimation! Da sich durch die stark veränderte AusbildungsIch ermutigte ihn folglich zum Weiterstudium, und landschaft (Bologna-Reform) eine Angebotsanheute wirkt er als Gemeindepastor, überzeugt von

passung aufdrängte, waren konkrete Ergebnisse gefragt. Beeindruckend, wie wir ausgerechnet in den Bibelarbeiten zu Texten des Epheserbriefes eine überraschend einheitliche und auch theologisch begründete Sicht für das Erforderliche gewannen. Die Aktualität von Gottes Wort erwies sich wieder einmal als real erlebbar. Unsere Diskussionen und Erörterungen waren durchgehend vom geistlichen Blick auf Gottes kommendes Reich geprägt, das wir in unserer Gesellschaft mit einem ganzheitlichen «Dienst der Versöhnung» fördern wollten. Konkret wurde der Schritt zu einem modularisierten Ausbildungsangebot ab 2002/03 beschlossen: Das Vollzeitstudium sollte durch eine berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung in vier Fachbereichen ergänzt werden. In den folgenden Jahren haben wir in einem fruchtbaren Prozess unter Einschluss der Studentenschaft und einzelner externer Fachleute manches ausprobiert, verändert und modifiziert. Die kontinuierliche Evaluations- und Planungsarbeit hält bis heute an, weil in der Globalisierung von Gesellschaft und Kirche die einzige Konstante die permanente Veränderung ist. Zu den Anpassungen gehörte auch der Beginn des Masteraufbaustudiums. Unvergesslich bleibt mir mein Telefonanruf 2002 bei Bernhard Ott, dem Leiter des Europäischen Seminars der Mennoniten auf dem Bienenberg, welches seit kurzem ein von der Universität Wales akkreditiertes Masterstudium anbot. Meine Frage, ob wir als TDS daran teilnehmen könnten, wurde spontan bejaht. Nach wenigen Sitzungen konnte die Kooperation 2003 gestartet werden. Indem der Vorstand Paul Kleiner als Projektverantwortlichen beizog, erhielt das Rektorat im Ausbildungsbereich zum ersten Mal eine Unterstützung. Angesichts des kontinuierlichen Wachstums der Angebotspalette am TDS ein folgerichtiger Schritt, der 2006 mit der Schaffung des Konrektorats eine logische Fortsetzung erfuhr.

Das TDS wuchs in seinem fünften Jahrzehnt weiter: Als Hauptdozentin für Sozialdiakonie begann Anita Sieber Hagenbach ihre Tätigkeit, und Dieter Kemmler blieb trotz Pensionierung auf meinen Wunsch hin Mitglied des Dozierendenkonvents. Langsam reifte in mir das Anliegen, das Rektorat abzugeben und «nur» noch als Dozent zu arbeiten. Ich hatte schon vor seiner Rückkehr aus Angola den Eindruck, dass Paul Kleiner mein Nachfolger sein könnte. Bis zu seinem endgültigen «Ja» brauchte es allerdings mehr Zeit, als ich zunächst dachte. Öffentlich und in festlichem Rahmen gestaltete das TDS 2006 dankbar die Rektoratsübergabe in der Stadtkirche Aarau. Überraschend häufig wurden wir beide in der Zeit danach gefragt, ob das Nebeneinander von altem und neuem Chef unter einem Dach gut ginge, was wir mit Überzeugung bejahen konnten. Ich kann nur dankbar staunen, wie Gott die Bibelschule zu einem Seminar wachsen liess, das allen offen steht, die «mit Ernst Christen sein wollen» (M. Luther). Die vielfältige Herkunft aller Studierenden hat mir immer gefallen. Sie ist ein Ausdruck vom Reich Gottes, das unsere innerchristlichen Grenzen sprengt. Das TDS wurde für mich zu einem Modell, in dem wir alle miteinander «die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes» glauben, erfahren, einüben und ansatzweise praktizieren können. Über meine Pensionierung hinaus werde ich die Wege unserer TDS-Absolventen weiter interessiert beobachten sowie auf Wunsch persönlich begleiten. Sie ziehen göttliche Segensspuren in einer Welt, die Gottes Versöhnung und Gerechtigkeit dringend braucht! Eine Bilanz mit Einsichten für eine missionarischdiakonische Kirche folgt in der nächsten Nummer.

peter henning, Dozent und alt Rektor

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9 Gemeinsam weitergehen ...

... sich tatkräftig unterstützen ...

... Freude zurück gewinnen ...

... Abschied nehmen ...

... die Zukunft planen ...

... und Leidenschaft entwickeln!


Bewegungsmelder

@

dieBewegungsmelder neue klasse stellt sich vor

wegungsmelder BEWEGUNGSMELDER BEWeGUNGSMEL Das Motto dieser Ausgabe – Christen in Bewegung – drückt sich am TDS auch in personeller Hinsicht aus: Während die einen eine herausfordernde und bereichernde Zeit abschliessen und sich neuen Aufgaben zuwenden, kommen andere neu dazu und bringen frischen Wind nach Aarau. Und während die einen bleibende und wertvolle Spuren hinterlassen, machen andere sich daran, neue Wege zu beschreiten.

Wechsel im Lehrkörper

Verabschiedung von Verena Müller-Eggenberger

Neben der Pensionierung von Dozent und alt Rektor Peter Henning (s. TDSinform Nr. 44) und dem Eintritt seines Nachfolgers, Pfr. Christoph Schwarz (s. TDS- Per Ende Oktober 2010 hat Verena Müller-Eggenberinform Nr. 43), ergaben sich am TDS auf den Beginn ger ihre Tätigkeit am TDS beendet. Eines ihrer letzdes Schuljahres 2010/11 folgende Bewegungen: ten Projekte war die Planung der vorliegenden Ausgabe des TDSinform. • Simon Bosshard, der als Fachdozent Konfessionskunde sowie Religionskunde unterrichtet hat, wur- «Liebe Verena de auf Ende Schuljahr 2009/10 mit herzlichem Dank Von 1993–1997 hast du als Studierende die TDS-Schulfür sein Engagement verabschiedet. bank gedrückt. 10 Jahre später bist du nach Aarau • Susanne Bühler, TDS-Absolventin, hat ihre Tätigkeit zurückgekehrt, um während dreieinhalb Jahren als Mentorin für Unterrichtspraxis aufgenommen. insgesamt 18 Ausgaben des TDSinform zu verantWir haben sie mit guten Wünschen bei uns willkomworten. In dieser Zeit gabst du der Zeitschrift mit men geheissen. neuen, kreativen Elementen deinen eigenen Touch. Zum Abschluss hast du zudem die Aufgabe übernommen, unsere Jubiläumsanlässe im März und September 2010 fotografisch zu dokumentieren. Für die grosse Auswahl an Bildern, die das TDS wohl auch noch in 10, 20, … 50 Jahren erfreuen werden, sind wir dankbar. Das Jubiläumsjahr war bestimmt auch für dich ein Höhepunkt. Seit Ende Oktober 2010 bereicherst du freitags unsere Pausen-Runden leider nicht mehr. Für die Zeit der Zusammenarbeit, dein aktives Mitdenken, Mittragen, dich Einbringen sowie für dein grosses Wohlwollen unserer Institution gegenüber danke ich dir herzlich! Ich wünsche dir von Herzen Gottes Leiten und immer wieder Gelingen auf deinem weiteren Anita Sieber Hagenbach: Kunst am Bau im Treppenhaus des TDS beruflichen und persönlichen Weg.»

Ankündigung Auf Ende Februar 2011 wird Anita Sieber Hagenbach das TDS verlassen und sich ganz ihrer Tätigkeit als Künstlerin widmen. Wir bedauern diesen bevorstehenden Weggang sehr, sind aber von Herzen dankbar, dass wir mit Yolanda Sieber Emmenegger (trotz gleichen Nachnamens nicht verwandt) eine kompetente Nachfolgerin für die Fachbereichsleitung Sozialdiakonie gefunden haben. In der nächsten Ausgabe des TDSinform werden wir Anita Sieber gebührend würdigen und Yolanda Sieber vorstellen.

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maya loosli, Geschäftsführerin

marketing@tdsaarau.ch

Um unsere Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken und unsere Institution in der Bildungslandschaft sowie im kirchlichen und gesellschaftlichen Umfeld weiter zu vernetzen, haben wir uns entschieden, die Aufgaben in den Bereichen PR, Fundraising, Marketing und Kommunikation, die bisher von verschiedenen Mitarbeitenden wahrgenommen wurden, in einem 40%-Pensum zu bündeln. Eva Kesper-Wegelin, Grafikerin, und André Kesper, Texter/Konzepter, bringen neben ihrem Know-how in Unternehmenskommunikation und Werbung einen reichen Erfahrungsschatz aus pädagogischen und kirchlichen Arbeitsfeldern mit. Sie führen die Kommunikationsagentur A-words.ch Text & Design in Winterthur und betreuen die Arbeit am TDS auf unbefristeter Mandatsbasis.

«Ihr arbeitet seit vielen Jahren als Team zusammen. Was zeichnet euch aus?» Eva: «Die gemeinsame Lust, immer wieder Grenzen zu sprengen und Neues zu wagen. Und die Entscheidung, zwei unterschiedliche Begabungsprofile in gemeinsame Projekte zu investieren.» André: «Das gegenseitige Vertrauen. Auf dieser Basis können wir uns täglich motivieren, hinterfragen, aufbauen und begeistern.»

«Was darf das TDS Aarau von euch erwarten?» Eva: «Frische Ideen, Leidenschaft für Ästhetik und Design sowie viel Motivation, hochwertige Kommunikationsmittel zu gestalten.» André: «Strategien, um das TDS noch bekannter und beliebter zu machen. Und nach den Strategien auch deren Umsetzung ...» «Eva, als Gestalterin bringst du bestimmt ein geschultes Auge mit. Wofür lässt sich dein Blick begeistern?» «Ich liebe ästhetisches Design über alles. Ohne lange «Worauf freut ihr euch?» nachzudenken, fallen mir Raumgestaltung, Stoffde- Eva und André: «Neben der PR-Arbeit auf viele neue Beziehungen! Wir verstehen uns als Botschafter des sign sowie Kunst am Bau ein. Und in meiner TätigTDS und freuen uns darauf, in dieser Funktion viele keit als Grafikerin begeistert mich das Gestalten mit Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Unsere Bürotypographischen Elementen. Von der grossflächigen türe steht jederzeit offen (wenn wir nicht gerade Wandgestaltung bis zum kleinen Inserat.» unterwegs sind ...).» «André, dein Lieblingsinstrument ist das geschriebene «Als TDS-Team freuen wir uns sehr auf die zweifellos Wort. Wie bringst du es zum Klingen?» kreative Zusammenarbeit mit euch. Wir sind ge«Auch wenn Grossplakat, Statusmeldung im Facebook, spannt auf viele innovative Ideen und heissen euch Werbeflyer oder Jahresbericht natürlich komplett ganz herzlich willkommen.» verschiedene ‚Musikstücke’ sind: Die Leserinnen und Leser bringen das Wort zum Klingen, nicht der Schreibende. In diesem Sinn ist es das A & O des felix studer, Konrektor Texters, sich seine Zielgruppe möglichst realistisch vorzustellen.»

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kurse am tds aarau

«dies ist eine zumutung!» «Das ist eine Zumutung!» So drücken wir unseren Unmut aus, wenn uns jemand über die Grenzen des Zumutbaren hinaus beansprucht. Zumutungen können jedoch auch etwas positiv Herausforderndes haben: Eine Aufgabe weckt neue Gaben in uns, wir überschreiten alte Grenzen, stossen zu neuen Möglichkeiten vor. Aus «Zumutung» wird «Zutrauen»: Auch Gott mutet und traut uns etwas zu, sieht mehr Möglichkeiten in uns als wir selbst. Das TDS-Kursprogramm will Sie dazu anregen, Grenzen auszutesten. Mit unserem Kursprogramm wollen wir Ihnen optimale Rahmenbedingungen dafür bieten. Herzlich willkommen am TDS!

Auszug aus dem TDS-Kursprogramm 2010/11 I. Abend- und Samstagskurse 10 Weg der Stille Dr. phil. Felix Ruther, Studienleiter VBG, Präsident INSIST Dienstag, 23. und 30. November 2010, 19.30–21.30 Uhr

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15 Genesis 1–3 geistlich gelesen Dr. phil. Felix Ruther, Studienleiter VBG, Präsident INSIST Dienstag, 11., 18. und 25. Januar 2011, 19.30–21.30 Uhr

kurse am tds aarau

20 Wachsende Intimität – ein Tag für Ehepaare / Wir reden miteinander über alles – auch über Sex. Pfr. Dr. Christoph und Cornelia Monsch-Rinderknecht, Dozent im Master-Programm TDS/TSB, Christliche Lebensberaterin ICL Samstag, 5. März 2011, 9.15–16.00 Uhr

III. TDS-Dozierende kommen zu Ihnen

21 Frieden stiften im Zeitalter des Terrorismus Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner, Rektor und Dozent TDS Dienstag, 15. und 22. März 2011, 19.30–21.30 Uhr

35 Konkubinat – Scheidung – Wiederverheiratung Biblische Weisungen für die heutige Gemeindepraxis Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner, Rektor und Dozent TDS Zwei Abende, Verfügbarkeit nach Absprache

22 Ewiges Leben – oder/und Nirwana, Brahman? Pfr. Dr. theol. Dieter Kemmler, Dozent TDS Mittwoch, 23./30. März und 6. April 2011, 19.30–21.30 Uhr

11 Fünf Sprachen der Liebe Roger Schmidlin, Erwachsenenbildner SVEB, Berater BSL, Coach EAS i.A. Donnerstag, 25. November 2010, 19.30–21.30 Uhr

16 Die Postmoderne – eine logische (oder gar theologische?) Folge der Moderne? Pfr. Mag. theol. Peter Henning, Dozent 16–I.: Samstag, 15. Januar 2011, 9.15–16.00 Uhr 16–II.: Samstag, 26. Februar 2011, 9.15–16.00 Uhr 16–III.: Samstag, 19. März 2011, 9.15–16.00 Uhr

12 Erschöpfung als Spiegel unbewältigter Grundängste Felix Studer, lic. phil., Konrektor und Dozent TDS Freitag, 26. November und 3. Dezember 2010, 19.30–21.30 Uhr

17 Streben nach Vollkommenheit – Perfektionismus Monika Riwar, Theologin, Supervisorin BSO, Seelsorge & Beratung in eigener Praxis Samstag, 22. Januar 2011, 9.15–16.00 Uhr

13 Aufbaukurs Bühnenmoderation: Themen und Gäste optimal präsentieren. Ladina Spiess, Moderatorin Radio DRS 1 Samstag, 27. November 2010, 9.15–16.00 Uhr

18 So eine Zumutung! Johanna Siegrist, Erwachsenenbildnerin aweb, Supervisorin Dienstag, 15. und 22. Februar 2011, 19.30–21.30 Uhr

33 Halbjahreskurs Leiterschaft in der Gemeinde Karin Curty-Grösser, Dozentin TDS, Thomas Härry, M.A., Fachdozent TDS, und Team 21. Januar–10. Juni 2011, jeweils Freitag 7.50–12.10 Uhr (ausser während der Schulferien)

14 Öffentlichkeitsarbeit praktisch cnm (Cooperation neue Medien); Koordination: Karin Curty-Grösser, Dozentin TDS und Supervisorin Montag, 13. Dezember 2010, 8.40–16.55 Uhr, Dienstag, 14. Dezember 2010, 8.00–16.55 Uhr, Dienstag, 21. Dezember 2010, 8.00–12.10 Uhr

19 Römerbrief – Grundlagen eines gesunden Glaubens Monika Riwar, Theologin, Supervisorin BSO, Seelsorge & Beratung in eigener Praxis Mittwoch, 16. Februar, 2. und 9. März 2011, 19.30–21.30 Uhr

34 Halbjahreskurs Sozialwesen CH Anita Sieber Hagenbach, Dozentin TDS Mitte Januar bis Mitte Juni 2011; Montag und/oder Dienstag, jeweils am Morgen, mit Ausnahmen auch am Nachmittag (genaue Daten sind im Sekretariat erhältlich)

II. Jahres- und Halbjahreskurse mit Abschlussbescheinigung 32 Halbjahreskurs Gemeinwesenarbeit Der Kurs ist ein Wahlpflichtfach im 4. Studienjahr des TDS. Er findet mit mindestens drei externen Teilnehmenden statt. 21. Januar–10. Juni 2011, jeweils Freitag, 7.50–12.10 Uhr (ausser während der Schulferien)

TDS-Dozierende können nachfolgende Kurse je insgesamt 2–3-mal anbieten. Im TDS-Sekretariat, Tel: 062 836 43 43, E-Mail: sekretariat@tdsaarau.ch, erhalten Sie Kontaktadressen, um die Verfügbarkeit direkt mit den Dozierenden abklären zu können.

36 Was wir über die Ewigkeit wissen können Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner, Rektor und Dozent TDS Zwei Abende, Verfügbarkeit nach Absprache 37 Welchem Gott kann ich mich denn noch anvertrauen? Pfr. Mag. theol. Peter Henning, Dozent Drei Abende oder ein Tag (drei Einheiten). Verfügbarkeit nach Absprache: Wochen 2–26/2011. 38 Vom Nesthocker zum Luftakrobaten: Wie Kinder sich zu Jugendlichen entwickeln und wie wir sie dabei im Glauben stärken können. Felix Studer, lic. phil., Konrektor und Dozent TDS Drei Abende oder ein Tag (z.B. 9.00–17.00 Uhr). Verfügbarkeit nach Absprache: November 2010–Februar 2011 39 Kirche mit Profil – Herausforderungen für den Gemeindebau in postmoderner Zeit Karin Curty-Grösser, Dozentin TDS und Supervisorin Ein Abend, Verfügbarkeit nach Absprache.

Weitere Abend- und Samstagskurse sowie detaillierte Informationen zu allen Kursen finden Sie auf www.tdsaarau.ch

13


Finanzen

kENNEN SIE ...? / Gratulationen

SpendenBarometer

Kennen Sie ... ... Thomas Ott, Ausbildungs-Supervisor?

september 2010 Spenden Kollekten / Beiträge Baufonds Total

CHF CHF CHF CHF

28105.20 12949.55 300.00 41354.75

CHF CHF CHF CHF

13055.00 18369.60 120.00 31544.60

Bis 31.12.2010 fehlen uns noch CHF 166'000. Dürfen wir mit Ihrer Unterstützung rechnen? Herzlichen Dank!

oktober 2010 Spenden Kollekten / Beiträge Baufonds Total

Ergibt ein Total für beide Monate von

CHF

72899.35

spenden in euro Sept. / Okt.

EUR

80.00

in CHF

Jan

Feb

MÄr

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Soll

41667

83334

125001

166668

208335

250002

291669

333336

375003

416670

458337

500000

IST

38005

73255

106827

123646

146655

193266

240835

261241

302596

334141

Lebhaftes TDS Es bewegt sich täglich viel am TDS: Studierende, Dozentinnen und Dozenten, Verwaltungsangestellte sowie Kursbesucher/-innen und Referenten bringen Leben ins Haus. Neben dem TDS-Alltag werden unsere Räume extern vermietet und für Vorstandssitzungen und Gespräche oder von ehemaligen Studierenden für Intervisionstreffen benutzt. Auch unsere Kaffeepausen sind lebhafte Treffpunkte. Hin und wieder werden etwa Handwerker vom Verwaltungsteam zum Kaffee eingeladen, und es wird engagiert erzählt und diskutiert. Wir haben noch nie gezählt, wie viele Leute täglich am TDS ein- und ausgehen. Es sind viele! Ich bin gerne Teil dieser „TDS-Bewegung“ – in zweifacher Hinsicht: Zum einen bringen Menschen bzw. das gemeinsame Unterwegssein mit ihnen auf unterschiedlichste Art, Weise und Intensität Bewegung in mein Leben. Ebenso wie es die ruhigen Momente ohne Programm bei einer guten Tasse Tee oder alleine draussen in der Natur tun. 14

Zum anderen bin ich dankbar, durch mein Sein und meine Arbeit am TDS einen Beitrag leisten zu dürfen, dass sich Menschen, z.B. unsere Studierenden, von Gott zu einem weiteren – inneren oder äusseren – Schritt bewegen lassen. Damit die lebhafte Bewegung am TDS weiterhin möglich ist, sind wir auf Gelder angewiesen. Das TDS Aarau wird zu einem grossen Teil durch Spenden und Beiträge finanziert. Im ablaufenden Jahr benötigen wir in den letzten beiden Monaten noch CHF 166’000. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung können wir unser Spendenbudget von CHF 500’000 erreichen. Helfen Sie mit? Herzlichen Dank! Für die kommenden Advents- und Weihnachtstage wünsche ich Ihnen alles Gute. Herzliche Grüsse

maya loosli, Geschäftsführerin

Zunächst bedanke ich mich für die wohlwollende Aufnahme als Ausbildungs-Supervisor in den Lehrkörper des TDS auf Beginn des Studienjahrs 2008/2009. Sie war und ist für mich nicht selbstverständlich, umso mehr ich inzwischen x-mal zur Kenntnis genommen bin in der Jugend- und Familienarbeit tätig. Zu 40% habe, wie viele Frauen und Männer, die sich für das bin ich selbstständiger Coach/Supervisor, unter anTDS engagieren, dort eine Ausbildung absolviert haderem gehört das Mandat am TDS dazu. Ich berate ben. Diesbezüglich gehöre ich zu den Ausnahmen. Einzelpersonen und Teams im kirchlichen Kontext Mein erster Kontakt mit dem TDS geht auf das Jahr oder in andern Non-Profit-Organisationen. Wer 1978 zurück. Ich besuchte einen Informationstag mehr darüber erfahren möchte, darf sich gerne auf: für angehende Studierende, genauso wie am Diwww.creatio.ch ein Bild davon machen. akonenhaus in Greifensee. Letztlich führte mein Selbstständig Erwerbende müssen ihre Aufträge selWeg nach einer kaufm. Grundausbildung und einer ber akquirieren. Vor diesem Hintergrund habe ich CVJM-Laufbahn in der Abteilung Zurzach sowie im mich beim TDS gemeldet und Unterlagen eingeCVJM-Jugendzentrum Hasliberg aber an die Evanreicht. Zu jener Zeit hatte das TDS genügend Sugelistenschule Johanneum in D-Wuppertal, ein pervisorinnen und Supervisoren, doch schon wenitheologisches Seminar. Der dreijährige Lehrgang ge Monate später lud mich Paul Kleiner zu einem wurde dort durch ein Anerkennungs- und PraxisVorstellungsgespräch ein. Es mündete zu meiner jahr ergänzt. (Wer Lust hat, über den Gartenzaun zu grossen Freude in das heutige Mandat. Anlässlich schauen: www.johanneum.net) der 50-Jahr-Feierlichkeiten im März 2010 habe ich Nach der Rückkehr aus der «Fremde» im Jahr 1981 einiges über die Geschichte des TDS gehört und arbeitete ich als Jugendarbeiter in verschiedenen gelernt sowie die inspirierende Atmosphäre wahrKirchgemeinden der Zürcher Landeskirche. Kurz genommen. Vieles – etwa das geistliche Leben, die darauf bildete ich mich in Religionspädagogik für Hausgemeinschaft oder das intensive Studium – die Volksschule weiter, 2006 schloss ich am Institut erinnert mich ans Johanneum und verstärkt mein für angewandte Sozialwissenschaften in Bad Ragaz Wohlbefinden in der Arbeit am TDS. meine Ausbildung als Coach/Supervisor BSO ab. Heute arbeite ich zu 60% in der Kirchgemeinde Wetzikon ZH. Ich fungiere als Cevi-Coach, leite das Ge- thomas ott, Ausbildungs-Supervisor meindeaufbauprojekt «Generationenkirche» und

Herzliche Glückwünsche zur Hochzeit

zur Geburt

ab

Silvia Heckendorn & Ernst Spiess 4. September 2010 (Silvia studierte von 1994–1998 am TDS.)

e

Simon Elia

10. August 2010 Sohn von Murielle und Curdin Strasser mit Norina Aline (Curdin studierte von 2003–2006 am TDS.)

Sarah

29. Januar 2011 (Jeannine studierte von 2004–2007 am TDS.)

21. September 2010 Tochter von Susanne und Markus Haubenschmid mit Timon und Noemi (Markus studierte von 1999–2003 am TDS.)

Elisabeth & Stephan Leutwyler

Eline Yael

Jeannine Reithofer & Stefan Fischer

12. Februar 2011 (Stephan studiert 2008–2012 am TDS.)

23. Oktober 2010 Tochter von Nadine und Joel Keller mit Janina und Aaron (Nadine studierte von 2001–2004 am TDS.)

15


Mit Pfr. Dr. theol. Christoph Sigrist zum Thema: «Chancen der Diakonie» 22. Januar 2011

Begegnungswoche Seewis: 10.–14. Januar 2011

Barbara Schiffer-Ruch, Verantwortliche für die Adressverwaltung, Tel. 062 836 43 47 oder b.schiffer@tdsaarau.ch, nimmt Ihre Adressänderung gerne entgegen. Durch Ihre frühzeitige Meldung können Kosten eingespart werden. Herzlichen Dank!

Haben Sie uns Ihre neue Adresse gemeldet?

Für alle Interessierten: 24. Januar und 14. März 2011

Absolvententag

Weihnachtsferien: 24. Dezember 2010 – 7. Januar 2011

Winterferien: 7.–11. Februar 2011

Projekttage für alle Klassen: 21./22. Februar 2011

Intensivwoche Klasse IV: 7.–10. Dezember 2010

Spezialschnuppertage

Beginn Frühlingssemester: 14. Februar 2011

Studienbeginn Klasse IV: 6. Dezember 2010

Studienbeginn Klasse III: 17. Januar 2011

Frühlingssemester 2011

Herbstsemester 2010/11

Agenda

Adressberichtigungen bitte nach A1 Nr. 552 melden.

AZB CH-5000 Aarau 1

... und immer im offenen dialog

Theologisch-Diakonisches Seminar Aarau

... gestern unter der dorflinde, heute im facebook ...

... von meisterschwanden nach sibiu/Rumänien ...

christen in bewegung ...

Nr. 45, November 2010


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