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FEBRUAR 2015 | 15

Lounge

Plenum

Galerie

Pfarrerin Sabrina Müller anlässlich der Begegnungswoche 2015 über beziehungsorientiertes Kirchesein

Frischer Wind am TDS Aarau: im persönlichen Gespräch mit Rektor Pfr. Dr. Paul Kleiner

Absolvententag 2015: Teilnehmerrekord und Schätze aus dem Epheserbrief

Zeitschrift des Theologisch-Diakonischen Seminars Aarau


www.ostmission.ch

ES GIBT HOFFNUNG FÜR DIESE WELT, WEIL ES GOTT GIBT!


Foyer

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Editorial:

Kirchenglocken als «Fresh Expressions of Church»?

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Agenda Frühjahr:

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Campus: BeWo 2015

Als TDS-Gemeinschaft in den Bergen statt im Klassenzimmer

März bis Juni 2015

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Lounge: «Fresh Expressions»

Pfarrerin Sabrina Müller über ihre Doktorarbeit und die Church of England

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Plenum:

Zwischen Theologie, Beruf und Privatleben: im Gespräch mit Rektor Pfr. Dr. Paul Kleiner

Galerie: Absolvententag

Teilnehmerrekord und Schätze aus dem Epheserbrief

Galerie:

50%-Fragebogen mit TDS-Absolventin Verena Schweizer-Linder

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Liebe Leserin, lieber Leser Sie halten gerade die neue Ausgabe des meinTDS in der Hand. Eine Ausgabe, die sich intensiv mit dem Thema «Fresh Expressions of Church» («Kirche erfrischend anders») beschäftigt. Lassen Sie sich auf den folgenden Seiten ein auf unterschiedliche Statements, Analysen und Annäherungen zu «Fresh Expressions». Welche Erfahrungen haben Sie schon damit gemacht? Viel Spass beim Schmökern!

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Office: Spendenstand

Eine schwarze Null auf Ende 2014

Atelier:

Bildungsreise oder Jugendarbeit oder beides?

meinTDS 2015  | 15  INHALT  3


Foyer

HERZ L ICH WILL KOM «FRESH EXPRESSIONS»

An gewissen Orten in der Schweiz sind Kirchenglocken ein Stein des Anstosses: Sie machen für manche Leute zu viel Lärm. Für andere sind sie der Inbegriff von Kirche, von Tradition, von Heimat. Der Stundenschlag gibt Orientierung, und das Geläut – wie kann man das als Lärm bezeichnen?!

Seit Jahrhunderten haben Kirchen in unseren Breitengraden Glocken. Es gab eine Zeit, da waren sie eine Art «Fresh Expressions of Church»: eine sehr neue und ungewohnte Form von Kirche-Sein und Kirche-Leben. Im siebten und achten Jahrhundert wurden die Glocken in Mitteleuropa den Kirchengebäuden beigefügt – vorher wurden über dreihundert Jahre lang die Gebäude ohne Glocken betrieben. Und in den ersten dreihundert Jahren der Kirchengeschichte versammelten sich die Kirchen vor allem in privaten Häusern und es gab kaum spezifisch dafür errichtete Bauten.

Die Glocken wurden damals nicht eingeführt, weil sie eine Hilfe für kirchenferne Menschen waren, zum Glauben an Jesus Christus zu finden und diesen Glauben, in ihr eigenes Leben integriert, auszudrücken. Insofern entsprechen sie nicht der heutigen Definition von «Fresh Expressions of Church». Ich vermute aber, dass sie für einen Bauer in der Schweiz um 800 genau so fremd waren, wie es heute eine neue Form von Kirche für die Menschen um sie herum ist. Für Kirchenferne und Kirchengewohnte sprengen diese neuen Ausdrucksformen von Kirche die gewohnten Vorstellungen, seien diese nun lieb gewonnen oder abgenutzt. Ich will mich auf jeden Fall freuen, wenn Menschen Jesus Christus begegnen und dann zusammen mit andern ihr Leben von diesem Herrn und Heiland bestimmen lassen. Wie auch immer ihre Zusammenkünfte aussehen, ob mit oder ohne Glocken, Gesangbuch und «Amen» am Ende der Predigt.

Pfr. Dr. Paul Kleiner, Rektor

4  EDITORIAL  meinTDS 2015  | 15


Agenda

Studienjahr 2014/15 ▲

Tagesretraite Klasse III

11. März 2015 ▲

Ostern

3.–6. April 2015 ▲

Studienwoche

(Klasse IV: Diplomreise) 13.–17. April 2015 ▲

Mitgliederversammlung

Dienstag, 12. Mai 2015, 19 Uhr, am TDS Aarau Alle Mitglieder erhalten eine persönliche Einladung.

Frühlingsferien

6.–10. April 2015 ▲

Verein TDS Aarau

Auffahrtsbrücke

14.– 17. Mai 2015 ▲

Weitere Termine Fachtagung «Wachsen im Leiden» Resilienz – Entdecken von Widerstandskräften

Donnerstag, 4. Juni 2015, 10 bis 16.30 Uhr Online-Anmeldung: gub.ch/fachtagung-2015

Unterrichtsschluss Klassen II–IV

5. Juni 2015

Spezialschnuppertag am TDS Aarau ▲

Für alle, die sich für ein Studium interessieren

Montag, 23. März 2015, 7.45–12.15 Uhr Zudem kann bis Mai jeden Montag- und Donnerstagmorgen individuell geschnuppert werden. Infos im TDS-Sekretariat sowie auf der Website: tdsaarau.ch

meinTDS-Abonnement 2015 Damit wir meinTDS zum günstigen Posttarif für Zeitschriften versenden können, erheben wir eine Abonnementsgebühr. Jede Spende gilt automatisch als Bezahlung des Abos. Auch im Mitgliederbeitrag ist das Abo inbegriffen. Für eine baldige Überweisung des Abo-Beitrags von CHF 20.–/EUR 15.– sind wir Ihnen dankbar. Allen, die das Abo 2015 bereits bezahlt haben, danken wir herzlich.

meinTDS 2015  | 15  TERMINE 5


Campus Fotos: Christina Mäder

Studierende treffen sich ausserhalb des Klassenzimmers

BEGEGNUNGSWOCHE 2015 Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema, Gespräche, Spiel und Spass in der Region Seewis GR: Wie jedes Jahr haben sich die Studierenden des TDS Aarau in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien in den Bergen getroffen, um abseits des Schulzimmers intensiv Zeit miteinander zu verbringen. Das Thema der Begegnungswoche hiess «Fresh Expressions». Dazu wurde Pfarrerin Sabrina Müller als Referentin eingeladen. Sie hat vor Kurzem ihre Doktorarbeit zum Thema «Fresh Expressions of Church»

6  BEGEGNUNGSWOCHE  meinTDS 2015  | 15

verfasst und konnte so einiges von ihren Analysen und Erfahrungen weitergeben. Zwischendurch konnten die Studierenden in Gruppenarbeiten ihre eigenen Einschätzungen und Beobachtungen austauschen. In der Begegnungswoche wird aber nicht nur zugehört und gelernt, es geht auch darum, sich klassenübergreifend kennenzulernen. Das gesellige Beisammensein wurde durch sportliche Aktivitäten sowie gemeinsames Worshippen ergänzt. Sharon Kesper


Campus meinTDS 2015  | 15  BEGEGNUNGSWOCHE 7


Plattform

Kolumne

NICHT TUN, SONDERN SEIN! Seit über 20 Jahren (er-)finde ich neue, frische Ausdrucksformen von Kirche. Nur habe ich diese nie als «Fresh Expressions of Church» verstanden. Für mich sind das schlicht an den Moment und die Menschen angepasste Formen und Ideen, die helfen, den Glauben mit anderen zu teilen.

Glaube Behinderung und

Fachtagung

«WACHSEN IM LEIDEN» RESILIENZ – ENTDECKEN VON WIDERSTANDSKRÄFTEN «Glaube und Behinderung» lädt am 4. Juni 2015 zu einer Fachtagung ein. Das Thema «Wachsen im Leiden» wird aus medizinischem, psychologischem und seelsorgerlichem Blickwinkel beleuchtet. Auf dem Programm stehen nebst Referaten von Pfrn. Monika Riwar (Fachdozentin TDS Aarau), Dr. med. Samuel Pfeifer sowie Prof. Dr Gerd Nagel neun verschiedene Workshops. Das TDS Aarau ist Partner der Fachtagung. Datum: Donnerstag, 4. Juni 2015, 10.00–16.30 Uhr Tagungsort: Campus Sursee Infos: Sämtliche Infos inkl. Flyer-Download und Online-Anmeldung finden Sie auf gub.ch/fachtagung-2015

9 Workshops, u. a. mit Peter Henning und

Thomas Härry

8  KOLUMNE meinTDS 2015  | 15

Da lag es natürlich auf der Hand, dass ich mich in meinem Studium intensiv mit dem dringend notwendigen Change Management der Kirchen auseinandergesetzt habe. Ich habe dabei festgestellt, dass die Kirche, wenn sie wirklich einen frischen Eindruck hinterlassen will, ganz neu gedacht werden muss. Aber fangen wir von vorne an: Jede (neue) Christin und jeder (neue) Christ ist aus meiner Sicht eine «Fresh Expression of Church». Noch nie gab es jemanden wie Sie. Noch nie hat jemand so geglaubt und gelebt wie Sie. Noch nie hatte jemand genau diesen Freundeskreis und diese Hobbys. Egal, welche Leidenschaft und welcher Job Sie motiviert: In Ihrem Umfeld sind Sie die «Fresh Expression of Church». Zu theoretisch? Als Bluesliebhaber und Diakon bewege ich mich in selbstverständlicher Art und Weise in der Bluesszene. Hier habe ich Freunde, hier habe ich eine grosse Leidenschaft und hier bin ich als Bluesdiakon eine «Fresh Expression of Church». Wo ist Ihr Ort? Das ist nicht immer ganz einfach. Da tut es gut, eine Gemeinschaft zu haben, die mitträgt, mitreflektiert, mitbetet sowie Krisen mitdurchsteht, und gleichzeitig unterstützt, ermutigt und finanziert. Zurück zu den «Fresh Expressions of Church» innerhalb der organisierten Kirche. Für mich wäre das eine neue Form von Kirche, die Raum schafft, damit jeder als «Fresh Expression» in der Welt leuchten kann. Eine Kirche, die weniger die eigenen Angebote im Fokus hat, sondern vielmehr das Unterstützen der Christen in der Welt. Anders formuliert: Wenn die Menschen individuelle und an ihren Kontext angepasste Formen finden, um Gott und den Menschen zu dienen (Gottes-Dienst), ist es die Aufgabe der organisierten Kirche, diese Formen zu fördern, zu stärken und möglich zu machen. Nochmal anders formuliert: Nicht «Fresh Expressions» machen, sondern «Fresh Expression» sein. Reto Nägelin ist Bluesdiakon und Bluesberater (www.retonaegelin.ch) sowie Autor des Buchs «Kirchen, die Menschen mögen» (2011).


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Falls Sie jemanden kennen, der seine Berufung leben möchte und sich für den ebenso vielseitigen wie spannenden Beruf «Sozialdiakon/-in» interessiert, machen Sie bitte auf die Schnuppermöglichkeiten aufmerksam. Danke.

Am TDS Aarau können Interessierte noch bis Ende Mai jeden Montag oder Donnerstag individuell schnuppern. Einfach das Sekretariat anrufen – 062 836 43 43 – und einen persönlichen Termin vereinbaren.


Lounge

Pfarrerin Sabrina Müller über beziehungsorientiertes Kirchesein

«REISST DIE TÜREN AUF!» Die diesjährige Begegnungswoche am TDS Aarau war dem Thema «Fresh Expressions of Church» gewidmet (siehe Seiten 6 und 7). Hauptreferentin war Pfarrerin Sabrina Müller, die im Oktober 2014 ihre Doktorarbeit zum Thema «Fresh Expressions of Church» beendet hat. Sabrina Müller ist zurzeit Pfarrerin in der reformierten Kirche in Bäretswil. Ausserdem hat sie momentan die Leitung der Spurgruppe «Fresh Expressions Schweiz» inne. Sabrina, kannst du mir den Begriff «Fresh Expressions» kurz erklären? Also zuerst einmal ist es mir wichtig, dass es «Fresh Expressions of Church» heisst. Es geht um einzelne Kirchen, welche stark in der Beziehung mit Menschen stehen, das heisst, sie werden im Kontext der Menschen aufgebaut. Dort, wo es Menschen hat, will man Kirche sein. Fünfzig Prozent der «Fresh Expressions of Church» werden von Freiwilligen geleitet. Dabei geht es nicht darum, möglichst grosse Kirchen aufzubauen. Die Durchschnittsgrösse beträgt derzeit 43,7 Personen. Was ist das Ziel dieser «Fresh Expressions of Church»? Das Ziel unterscheidet sich nicht von den Zielen der traditionellen Kirche. Es geht also darum, das Reich Gottes gegenwärtig und zukünftig in der Welt zu leben. «Fresh Expressions of Church» haben ein stark missionales Bewusstsein. Ausserdem geht es darum, Menschen zu begleiten. 10  INTERVIEW meinTDS 2015  | 15

Kannst du mir etwas über den Ursprung erzählen? Die «Fresh Expressions of Church» haben ihre Anfänge vor 20 Jahren in der Church of England genommen. Eine offizielle Legitimation gibt es dort aber erst seit 2004. Es war eine Bewegung von unten: Freiwillige, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone sowie weitere Pioniere haben «einfach mal irgendwo» angefangen. Sie haben gesehen, dass es an gewissen Orten keine Kirchen gibt und haben sich gesagt: Wir bauen hier «Kirche» (dabei geht es nicht um ein Gebäude) mit den Menschen auf. Die Church of England reagierte zuerst verunsichert, wollte diese Entwicklung jedoch beobachten. Die Landeskirche hat gemerkt, dass sie mit einem grossen Teil des Volkes nicht mehr im Dialog steht und dass die «Fresh Expressions of Church» zur Förderung dieses Dialogs beitragen. So hat die traditionelle Landeskirche in England die neue Bewegung letztlich integriert. Seitdem setzt sie auf das Modell einer «Mixed

Economy» («kirchliche Biodiversität»). In England gibt es nun schätzungsweise 3’000 «Fresh Expressions», 1’000 davon wurden bereits erfasst. 80 Prozent der Menschen, die in «Fresh Expressions» sind, wären sonst in keiner Kirche und können als kirchenfern bezeichnet werden. Nach diesem Erfolg wird in vielen Kirchen weltweit diese innovative Bewegung als Inspiration und Anregung aufgenommen. Apropos weltweit: Seit wann sind «Fresh Expressions» auch in der Schweiz präsent? Die erste Studienreise haben wir 2011 gemacht. Anschliessend hat die Bewegung in vielen Denominationen angefangen zu spriessen. 2012 haben wir dann die erste gemeinsame Konferenz gemacht. Wer war dort beteiligt? Wer sind die Motoren in der Schweiz? An der genannten Konferenz waren die methodistische Kirche, das IGW, die re-


Das heisst, man ist untereinander gut vernetzt? Ja, wir streben Vernetzung sowie Ressourcen- und Erfahrungsaustausch an. Die grösste Austauschplattform bei uns sind Facebook und freshexpressions.ch («Fresh Expressions Schweiz»). Wir streben jedoch nicht nur Vernetzung auf nationaler Ebene an, sondern auch in Europa und darüber hinaus. Letztes Jahr war ich an der International Conference, wo sich Menschen aus 20 verschiedenen Nationen mit dem Thema befassten. Am runden Tisch, der das nächste Mal im März 2015 stattfindet, laden wir Praktikerinnen, Praktiker und Interessierte ein, diskutieren gemeinsam und schauen, wie wir die Bewegung in den unterschiedlichen Denominationen weiter fördern können. Du hast vor Kurzem eine Doktorarbeit an der Uni Zürich zum Thema «Fresh Expressions of Church» verfasst. Was war dein Hauptfokus dabei? Mein Hauptfokus war die Ekklesiologie von «Fresh Expressions»: Was ist das Verständnis von Kirche und Mission? Ich habe qualitativ geforscht, das heisst, ich habe viel beobachtet und Interviews geführt. Ich war die letzten vier Jahre etwa zwanzig Mal in England und habe viele «Fresh Expressions of Church» besucht. Als ich mit meiner Arbeit angefangen habe, gab es noch nicht viel Theorie, deshalb wollte ich einen theoretischen Hintergrund generieren. Was war dein persönliches Interesse an diesem Thema? Ich fand es sehr spannend, dass Landeskirchen, die eigentlich als veraltet und träge gelten, solche Veränderungen wagen. Ausserdem war ich immer interessiert an unterschiedlichen Kirchenbewegungen. Ich beobachte und analysiere gerne. Und was hast du bei deinen Beobachtungen herausgefunden? (lacht) Naja, um dir das zu erklären, bräuchte ich ungefähr 600 Seiten. Aber ich kann ein paar spannende Dinge hervorheben.

Zum Beispiel habe ich gemerkt, dass das Dialogangebot eine grosse Rolle spielt. Die Menschen sind zusammen unterwegs. Ausserdem heisst es nicht «New Expressions», sondern «Fresh Expressions»: Die «Fresh Expressions of Church» sind fest mit der Tradition verbunden und bringen diesen Schatz von Tradition in einen Kontext, und daraus entsteht Innovation. Das heisst, sie sind nicht losgelöst, sondern verwurzelt, suchen aber trotzdem unterschiedliche Kommunikations- und Dialogmöglichkeiten. Das Verständnis von Kirche bei den «Fresh Expressions of Church» ist ein beziehungsorientiertes Verständnis und ist nicht an das Gebäude der Kirche oder an Gottesdienste gebunden. Die Kirche wird über Beziehungen definiert. Das hat Erzbischof Williams auch so formuliert: «Kirche passiert, und zwar dort, wo sich Menschen um den auferstandenen Jesus Christus versammeln.» Die Kirche ist also nicht etwas Statisches, Kirche lebt und bewegt sich. Bist du selbst eine Persönlichkeit, die gerne Neues, Frisches hat? Ja, ich denke, das ist eine grosse Stärke und gleichzeitig eine Schwäche von mir. Ich habe gerne Veränderungen und Lebendigkeit. Ich baue sehr gerne Dinge auf, aber wenn ich sie dann aufgebaut habe und es läuft, dann gebe ich sie sehr gerne ab. Ich habe immer Tausende von Ideen, aber kann nie alle umsetzen. Hast du eine Idee, welche Rolle Kirchen in der neuen Bewegung spielen könnten? Kirchen können «Fresh Expressions» fördern, indem sie ihre Leute inspirieren und sagen: «Geht und baut Kirchen auf!» Ich finde, jede Kirche sollte sich bewusst sein, dass sie eine Mission hat. Die «Mixed Economy» sagt, dass beides Raum haben soll: das traditionelle Gestalten von Kirche und «Fresh Expressions of Church». Beides ist gleich viel wert. Kannst du Beispiele aufzählen, wo «Fresh Expressions of Church» in der Schweiz existieren? Ich habe selbst eine: «good thoughts». Da lade ich ein paar Frauen zu mir nach Hause ein, wir essen zusammen, aber entdecken auch Gott in uns. Bekannt sind mir ausserdem die «metall church» in Bern, das Restaurant «Spielfalt», ebenfalls in Bern, das «Sonntagszimmer» in Basel, Venue sowie eine Kampfsportschule. Es gibt wahrscheinlich mehr «Fresh Expressions of Church», als wir denken, aber wir Schweizer bezeichnen halt nicht alles als Kirche ...

Lounge

formierte Landeskirche Zürich inkl. der Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer beteiligt. In der Spurgruppe von «Fresh Expressions Schweiz», die 2011 entstanden ist, sind mittlerweile auch die katholische Kirche und die Chrischona vertreten. Es geht darum, Gruppen zu bilden, den gemeinsamen Dialog zu suchen und miteinander zu reden, statt theologische Kriege zu führen.

«

Kirche passiert, und zwar dort, wo sich Menschen um den auferstandenen Jesus Christus versammeln.» Braucht es denn bestimmte Voraussetzungen, um sich als Kirche bezeichnen zu können? In England gibt es Standards. Gewisse Dinge müssen erfüllt sein, damit es eine «Fresh Expression of Church» ist. Sie muss zum Beispiel missional, kontextuell, lebensverändernd und ekklesial sein. Ausserdem sollte jede «Fresh Expression» eine eigene Identität haben. Dazu gehören ein Name und eine Leitung. Und man muss sich mindestens einmal im Monat treffen. Ausserdem darf es nicht das Ziel sein, die Menschen zurück in die traditionelle Kirche zu holen. Gibt es in Bezug auf «Fresh Expressions of Church» Grenzen, die man beachten sollte? Es gibt theologische Grenzen. Die Church of England orientiert sich ganz klar am Glaubensbekenntnis. In der Schweiz sind viele Kirchen bekenntnisfrei. Dort stellt sich dann die Frage, woran man sich festhält. Ich finde es wichtig, dass man sich als «Fresh Expression» mit einem Verband verknüpft und sich in ein Kirchensystem einordnet. Wir sollten uns bewusst sein, dass wir in einer 2000-jährigen Tradition stehen und mit dieser verbunden sind. Deshalb ist es wichtig, in Kontakt mit den Kirchen weltweit, aber auch im nahen Umfeld zu sein. Dazu gehört, dass man sich in Frage stellen und herausfordern lässt. Am Schluss meiner Dissertation habe ich übrigens den neuen Papst zitiert: «Reisst die Türen auf, geht raus zu den Menschen. Mir ist lieber, wenn sich eine Kirche die Hände dreckig macht, draussen ist und Fehler macht, als dass sie sich hinter der Türe verschanzt.» Das Gespräch mit Pfarrerin Sabrina Müller führte Sharon Kesper.

meinTDS 2015  | 15  INTERVIEW 11


Plenum

«DAS LEBEN IST ZU KURZ, UM ZWEITKLASSIGEN WEIN ZU TRINKEN.» Zeitmanagement, Leadership und aktuelle Fragen der Ethik: Pfr. Dr. Paul Kleiner, Rektor des Theologisch-Diakonischen Seminars Aarau, streift im Gespräch mit meinTDS berufliche, persönliche sowie theologische Themen. Lieber Paul, während wir das neue meinTDS vorbereiten, ist es draussen kalt, vor unserem Bürofenster tanzen Schneeflocken. Was bedeutet der Winter für dich? Tee trinken und auf wärmere Tage warten oder Schlittelplausch und Schneespaziergänge? Wenn das Wetter schön ist, gehe ich gerne in den Schnee. An langen Abenden zünde ich auch gerne Kerzen und Lichter an. Die Kälte stört mich nicht so sehr und erinnert mich eher daran, wie privilegiert ich bin mit einer warmen Wohnung und einer guten Winterjacke.

Apropos lange Abende: Wenn du täglich 3 Stunden geschenkt bekommen würdest, wo würdest du mehr investieren? Zwischendurch würde ich gern etwas mehr lesen – es gibt so viele interessante Bücher. Auch wäre es schön, mehr Zeit in Beziehungen zu investieren: mit Menschen und Gott. Wahrscheinlich würde ich auch etwas mehr arbeiten, denn vieles in meinem Beruf tue ich gern. Sicher müsste ich etwas mehr schlafen, wenn der Tag länger wäre. Die drei Stunden wären wohl schnell aufgeteilt. 12  PORTRÄT  meinTDS 2015  | 15

Was muss geschehen, damit du am Ende eines Arbeitstages zufrieden bist?

Beflügelnd sind Begegnungen, die mich entweder inspirieren oder bei denen ich merke, dass mein Beitrag hilfreich war. Eine «To-do»Liste mit vielen abgehakten Punkten gibt mir auch Befriedigung.

Als Rektor des TDS Aarau bekleidest du eine Führungsfunktion. Kannst du deine persönliche Sicht von Leadership in einen Leitsatz packen?

Letzthin habe ich mir gerade so einen Satz aufgeschrieben: «Als Rektor möchte ich die Institution (mit Dozierenden, Studierenden, Strukturen und Prozessen) zu Gottes Ehre leiten und im Blick auf unser Ziel, Menschen für den sozialdiakonischen Dienst auszubilden, zeitgemäss weiterentwickeln.»

Welcher Teil deiner Arbeit begeistert dich am meisten?

Da fällt es mir schwer, eine Antwort zu geben. Vermutlich ist es die Vielseitigkeit: Einerseits Lehren im Schulzimmer sowie Studierende begleiten, andererseits die breite Leitungstätigkeit mit


Plenum Planung und Organisation, Vernetzung und Besprechungen. Es ist wie ein Zusammensetzen von vielen Puzzleteilen zu einem Ganzen – und da kann mich sogar ein unscheinbares oder mühsames Teilchen begeistern: nicht an und für sich, so alleine und isoliert, aber als notwendiges Teil für das grosse Bild.

Eine deiner Kernkompetenzen ist die Ethik. Mit welchen Fragen konfrontierst du deine Studierenden im Ethikunterricht? Möglichst mit den Fragen, die sie schon mitbringen – und das sind viele ... Besonders am Herzen liegen mir Gerechtigkeitsthemen. Ganz entscheidend ist für mich aber, nicht nur bei ethischen Fragen oder Diskussionen stehen zu bleiben. Am Ende jedes Themenfelds steht die Frage: Was spezifisch fördert gutes Handeln? Es ist zu wenig, gute Haltungen, Werte oder Entscheidungen zu reflektieren; das Nachdenken über das gelingende Leben (= Ethik) soll zu einem besseren Leben beitragen.

Gibt es derzeit ein gesellschaftliches Thema, das dich als Ethiker besonders beschäftigt? Wenn ja, mit welcher Fragestellung würdest du dich in die Diskussion einbringen?

Ich nenne zwei: ¡¡ Einmal die ganze Debatte um Ausländer/-innen. Da scheint es mir aus politisch-ethischer Perspektive wichtig, einerseits der Versuchung des Populismus und der Emotionalisierung zu widerstehen, andererseits Fragen der Identität oder Heimat mit positiven sowie dynamisch-entwicklungsoffenen Inhalten zu bearbeiten. ¡¡ Dann die Thematik Suizidbeihilfe bzw. Autonomie und Würde beim Sterben. Hier scheint mir, die Diskussionen verliefen bisweilen zu oberflächlich. Ich versuche, immer wieder auf die grundlegende Erkenntnis zurückzukommen, dass der Mensch ein Individuum in der Gemeinschaft ist: Als Beziehungswesen gehören Freiheit und Abhängigkeit, sich tätig einbringen und sich einfügen bzw. Geschehenes annehmen zum Gesamtpaket.

nem ökumenischen Treffen. Einer der reformierten Pfarrer kommentierte mit dem Spruch «Das Leben ist zu kurz, um zweitklassigen Wein zu trinken» den ausgezeichneten Tropfen aus dem katholischen Weinkeller. Er blieb mir bis heute und fordert mich immer wieder heraus: Prioritäten setzen, leben und nicht gelebt werden, das Erstklassige anstreben, mich nicht ausfüllen lassen vom Erstbesten, die wahre Freude suchen.

Dieses Heft befasst sich mit «Fresh Expressions». Inwiefern weht auch am TDS Aarau ein frischer Wind?

Die Studierenden bringen immer frischen Wind. Jedes Jahr begeistert und fordert uns eine neue Klasse mit neuen Ideen und Erfahrungen. Am TDS Aarau haben wir bewusst Räume für studentische Beteiligung und Mitgestaltung geschaffen. Ein frischer Wind weht auch in der Entwicklungsabteilung: Wir arbeiten an einer grösseren Lehrplanrevision. Ab Sommer 2016 soll der staatlich anerkannte Bildungsgang «Gemeindeanimation» in unser Sozialdiakonie-Diplom integriert werden. Dadurch erhoffe ich mir, dass unsere Studierenden noch besser befähigt werden, innovativ und mutig unsere sich schnell wandelnde Gesellschaft sozialdiakonisch mitzugestalten.

Zum Schluss drei Sätze, die du vervollständigen darfst:

¡¡ Mein eindrücklichstes Erlebnis am TDS Aarau war, ... … dass wir einmal in den letzten drei Tagen vor Anmeldeschluss zehn Anmeldungen für die Diplomausbildung erhielten. ¡¡ Am nächsten freien Tag möchte ich unbedingt ... … etwas mit meiner Frau unternehmen. ¡¡ Mein nächster Kino-Film ... … wird einer in der Sparte Comedy, Thriller, oder «Nischenkino» sein. «Des hommes et des dieux» habe ich leider verpasst.

Das Gespräch mit Paul Kleiner führte André Kesper.

Du hast die Headline für das Interview selbst bestimmt. Möchtest du dein Statement noch etwas ausführen? In meinem Lernvikariat vor knapp dreissig Jahren war ich an ei-

Neu im Hausdienst: Bernhard Keller Unser langjähriger Hauswart Yonnas Tseggai reduzierte sein Arbeitspensum am TDS Aarau, um mehr Zeit für seine Funktion als Pastor der eritreischen Gemeinde zu gewinnen. Für die frei gewordenen 20 % im Hausdienst konnten wir mit Bernhard Keller auf Anfang 2015 eine geeignete Person anstellen. Er wird jeweils am Mittwoch am TDS Aarau arbeiten und je nach Bedarf in den verschiedenen Liegenschaften unterwegs sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen ihm auch an dieser Stelle einen erfolgreichen Start. Maya Loosli, Geschäftsführerin meinTDS 2015  | 15  PORTRÄT 13


Galerie

ABSOLVENTENTAG 2015 Mit Dieter Kemmler aus der Fülle schöpfen

Wenn das Foyer am TDS Aarau förmlich aus allen Nähten platzt, Kaffeeduft durch die Räume zieht und der Lärmpegel ungeahnte Höhen erreicht, ... dann ist Absolvententag! Am Samstag, 17. Januar 2015, stand dieses Highlight einmal mehr auf der TDS-Agenda. Das Thema: «Gesegnet mit jedem geistlichen Segen: Schätze aus dem Epheserbrief für das persönliche Leben und die Gemeinde». Nebst den Referaten prägten fröhliches Wiedersehen und angeregter Austausch den beliebten Anlass.

Als Martin Rindlisbacher vom Rat der Absolventinnen und Absolventen um 9.30 Uhr die Teilnehmenden begrüsste, waren diese begeistert in Gespräche vertieft. Trotz des nasskalten Wetters herrschte bereits eine lebhafte und vergnügte Stimmung, und mit 138 Gästen hatte der Absolvententag erneut eine neue Rekordmarke gesetzt. Die humorvolle Einleitung von Martin Rindlisbacher bewegte die Anwesenden schliesslich doch noch dazu, ihre Gespräche auf die Pausen zu verschieben und sich auf die Stühle zu setzen, die bis zum letzten besetzt waren. Der Epheserbrief sei vollmundig, was ihn dazu berechtige, mit einem Bissen Gipfeli im Mund zu sprechen, meinte Rindlisbacher, und erntete dafür einen lauten Lacher. Dann begrüsste er mit einem grossen Dankeschön den Referenten des Tages: Pfarrer Dr. Dieter Kemmler ist seit 35 Jahren Dozent am TDS Aarau und nahm die Ehemaligen während der nächsten Stunde mit auf eine Reise voller persönlicher Erfahrungen.

Schätze aus dem Epheserbrief Das erste Referat widmete sich dem Thema «Jeder geistliche Segen – im persönlichen Leben. Gottes unerschöpfliche Kraft wirkt in uns». Dabei stellte Dieter Kemmler die grösste Kraft ins Zentrum, die es auf dieser Welt gebe: das Erbarmen. «Ich habe viele Gründe, über die Barmherzigkeit zu staunen», meinte er, und erzählte von drei persönlichen und bewegenden Situationen, in denen er auf das Erbarmen Gottes gestossen sei. Die Zuhörer waren sehr berührt, als der Referent berichtete, wie er einmal mit hohem Fieber ins Flugzeug steigen musste und dann auf wundersame Weise einen Businessplatz bekam und sich so während des Fluges ausruhen konnte. Ausserdem hatte er nicht nur einen ruhigen, angenehmen Sitznachbarn erhalten: Es war ein Mitchrist, der spontan für ihn betete. So wurde Dieter Kemmler nach ein paar Stunden Flug völlig genesen von seiner Frau empfangen. Diese und weitere Erlebnisse aus Kemmlers

Leben packten die Absolventinnen und Absolventen, und als nach einer Stunde eine kleine Pause eingeläutet wurde, freute man sich schon auf weitere Geschichten des Theologen. Das zweite Referat stand unter dem Titel «Jeder geistliche Segen – im Leben der Gemeinde. Nicht Magersucht, sondern Fülle charakterisiert den Leib Christi». Im Anschluss an die Referate informierte Rektor Pfr. Dr. Paul Kleiner die Besucher über aktuelle Entwicklungen am TDS Aarau. Am Ende des Vormittags konnten es die meisten nicht mehr erwarten, bei einem Mittagessen im Aarauerhof weiter zu plaudern und von den Lebens- und Berufswegen der ehemaligen Mitstudierenden zu hören. Sharon Kesper

«

Das Erbarmen ist die grösste Kraft, die wir in der Welt haben.» Dieter Kemmler

Martin Rindlisbacher ist Mitglied des Rates der Absolventinnen und Absolventen.

Dieter Kemmler, Dozent am TDS Aarau, war Hauptreferent am Absolvententag 2015.

14  ABSOLVENTENTAG  meinTDS 2015  | 15


Galerie

«

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat. » Epheser 1,3

meinTDS 2015  | 15  ABSOLVENTENTAG 15


Galerie

Wir gratulieren ELEONORA NAIRA 29. Oktober 2014 Tochter von Tabea und Simeon Eugster Tabea, ledig: Schaetzle, studierte 2008–2012 am TDS Aarau. JEREMY 13. November 2014 Sohn von Christa und Viktor Schuwey mit Elia Christa, ledig: Winzenried, studierte 2009–2013 am TDS Aarau. NOAH LIAN 8. Dezember 2014 Sohn von Barbara und Philipp Nussbaumer mit Aliya Lea und Yarah Elina Barbara, ledig: Eggimann, und Philipp studierten 2005–2008 am TDS Aarau.

Bild: Tiom Peyer

NOÉE LEANNE 18. Dezember 2014 Tochter von Karin und Markus Hoffmann mit Til Liam und Yann Lyel Karin, ledig: Gerber, studierte 2000–2004 und Markus studierte 1999–2003 am TDS Aarau.

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13 Mein Motto Uns ist nicht das Paradies auf Erden versprochen, dafür aber, dass Jesus bei uns ist, bis ans Ende der Welt. Also «nid ufgäh gwinnt».

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8 ck? Mein Traum vom Glü

m, was ich habe. Ich bin zufrieden mit de ck. Das empfinde ich als Glü

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ne, stimm denen ich früh begin n ein, mit e h c s n Wenn ich e M e ich spät, eg auf die e. Beginn rd e w Arbeitsw n e vo r d e n Tag arbeit se Kaffee s a T r am an diesem e in e teo -Livec mich mit it der Me m nd e setze ich s si s e ie n Berg r un d g e n schönste ie D Fernsehe . e rg e )) . in die B rländer ;den Blick rner Obe e B ie d h natürlic

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meinTDS 2015  | 15  EHEMALIGE 17


Atelier

Auszug aus dem Kursprogramm 2014/15

ABEND- UND SAMSTAGSKURSE 14 Spiritualität im Älterwerden – «Die längste Reise ist die Reise nach innen.» (Dag Hammarskjöld) Susi Lüssi, Leiterin Alterszentrum Klus Park in Zürich, dipl. Gerontologin Ü Samstag, 14. März 2015, 9.15–16 Uhr

BILDUNGSREISE

15 Eine Freude, die nie vergeht. Der Philipperbrief – eine Auslegung (fünf Abende zum Preis von dreien) Pfr. Dr. theol. Dieter Kemmler, Dozent TDS Aarau Ü Montagabende, 23. und 30. März, 20. und 27. April sowie 4. Mai 2015, 19–21 Uhr

19 TDS-Bildungsreise nach Cornwall auf den Spuren von J.Wesley im Südwesten Englands (von Bristol bis Land's End) Anita und Peter Henning, Pfr. Mag. theol., alt Rektor TDS Aarau Ü Freitag, 8. Mai, bis Samstag 16. Mai 2015 Prospekte sekretariat@tdsaarau.ch, Anmeldung info@edelline.ch

16 Es gibt einen Weg! Teil 2: Selbstführung für Leitende Thomas Härry, M.A., Fachdozent TDS Aarau und Buchautor, Referent für Theologie, Gemeindebau und Leiterschaft Ü Samstag, 28. März 2015, 9.15­–16 Uhr

20 Kurswoche Jugendarbeit Andi Bachmann-Roth, Katja Nilsen, David Blatter und Team Ü Samstag, 1., bis Samstag, 8. August 2015

Noch einige Plätze frei!

In der Kurswoche Jugendarbeit werden neben der Sportfachausbildung auch Themen wie «Visionen für die Jugendarbeit» oder «Lagerpsychologie» erarbeitet. Der Sonderprospekt ist bereits erhältlich und kann angefordert werden.

18  KURSPROGRAMM  meinTDS 2015  | 15


Office

SPENDENBILANZ 2014 Danke! Liebe Freunde des TDS Aarau Liebe Spenderinnen und Spender Mit einer beinahe punktgenauen Landung können wir das Spendenjahr 2014 abschliessen: Fehlten uns Anfang Dezember noch CHF 170‘000 in Bezug auf das budgetierte Spendenziel, sind es per Ende 2014 noch etwas mehr als 3 Prozent oder rund CHF 18‘000. Dank zwei (unerwarteten) Legaten wurde bezüglich Spendenziel aus einer roten Null eine schwarze Null. Dafür sind wir von Herzen dankbar! Allen TDS-Freunden, Absolventen, (Kirch-)Gemeinden, Kantonalkirchen, Firmen und Institutionen sage ich herzlich «merci» für ihre Spenden, Beiträge und Kollekten. Danke für jegliche Form von Unterstützung und ein weiteres gemeinsames TDS-Jahr! Aufgrund dieses Spendenergebnisses rechne ich auch mit einem guten Ergebnis in der Gesamtrechnung. Die Jahresrechnung 2014 gibt Auskunft darüber und kann zusammen mit dem Jahresbericht 2014 ab Ende Mai 2015 auf dem TDS-Sekretariat bezogen oder via Homepage tdsaarau.ch heruntergeladen werden. Es berührt mich immer wieder von Neuem, zu sehen, von wie vielen Seiten wir Wohlwollen und Unterstützung erfahren, und wie sich das Spendenkässeli, das per 1. Janaur unweigerlich auf null gestellt wird, während eines (neuen) Jahres abermals zu füllen beginnt. In diesem Sinne danke ich Ihnen auch bereits wieder für die Gelder, die wir im Januar 2015 verbuchen durften. Herzliche Grüsse

Maya Loosli, Geschäftsführerin TDS Aarau

Stand Ende Jahr 2014 in CHF Einzelspenden/Baufonds Kollekten/Beiträge Spenden Firmen/Institutionen TOTAL

530'000

369'600 133'600 8'600 511'800

100'000

Sekretariat: TDS Aarau, Frey-Herosé-Strasse 9, CH5000 Aarau, sekretariat@tdsaarau.ch, +41  62  836 43 43, tdsaarau.ch Leitung: Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner, Rektor Trägerverein: Heiner Studer, Präsident KONZEPT: Werbestadt AG, Winterthur REDAKTION: Sharon Kesper, André Kesper GRAFIK/LAYOUT: Romaine Ceppi, Eva Kesper-Wegelin LEKTORAT: Elisabeth Widmer-Hunziker DRUCK: Mattenbach AG, Winterthur AUFLAGE: 4.000 Exemplare, viermal jährlich ABONNEMENT: CHF 20.–/EUR 15.– pro Jahr

18'200

INSERATE/MEDIADATEN: sekretariat@tdsaarau.ch

Legate

49'200

BILDNACHWEIS: Shutterstock Christina Mäder TDS Aarau

Stand Ende Januar 2015 in CHF

200'000

HERAUSGEBER: Theologisch-Diakonisches Seminar TDS Aarau, Höhere Fachschule für Kirche, Diakonie und Mission

Fehlende Spenden bis Ende Jahr 2014

400'000

300'000

Impressum

Einzelspenden Kollekten/Beiträge Spenden Firmen/Institutionen TOTAL

28'300 18'200 2'600 49'100

Fehlende Spenden bis Ende Jahr 2015

480'900

Fehlende Spenden bis Ende Januar 2015

0.00

Eingegangene Spenden bis Ende Januar 2015

POSTCHECKKONTO SCHWEIZ: Aarau 50-1903-6 IBAN: CH22 0900 0000 5000 1903 6 EUR-KONTO: Neue Aargauer Bank Konto: 0882-440718-92 IBAN: CH71 0588 1044 0718 9200 0 BIC: AHHBCH22XXX

49'100 meinTDS 2015  | 15  SPENDENBAROMETER/IMPRESSUM  19


IHR IDEALER KONFERENZORT beim Bahnhof Aarau Foyer und Aula bieten Platz für 150 Personen. Vier Klassenzimmer eignen sich für Sitzungen, Workshops und Gruppenarbeiten. Internet und technische Kommunikationsmittel sind selbstverständlich. Wir freuen uns auf Sie!

Moderne In frastruktur Helle, einlad ende Räume Cafeteria

Adresse Theologisch-Diakonisches Seminar Aarau Frey-Herosé-Strasse 9 CH-5000 Aarau

Kontaktdaten Telefon: +41 62 836 43 45 Telefax: +41 62 836 43 42 E-Mail: haus@tdsaarau.ch Internet: www.tdsaarau.ch

Preise und weitere Infos Preise, Hausordnung und ein Online-Reservierungsformular finden Sie auf unserer Website tdsaarau.ch unter «Räume zum Mieten».


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