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Februar 2012 | 03

Christen streiten nicht!

Ca mpus

BeWo: Alkoholschmuggel und Mordversuch!

Platt form

Sozialdiakon: «In unserer Kirche wird gestritten!»

Plenum

Ehemaliger TDS-Hausverwalter ins Gefängnis!

Zeitschrift des Theologisch-Diakonischen Seminars Aarau

Wenn doch?


Editorial | Impressum

bildung Diplomaus Dipl. Coach

SCA

zum Dipl. Individualpsychologischen Berater AFI

Unsere Ausbildungsphilosophie «Als Akademie vermitteln wir fundiertes Fachwissen über die Individualpsychologie und ihre Beratungsmethoden und bereiten die Studierenden optimal auf ihre neue Aufgabe vor. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, sie zu ermutigen und im Sinne der Individualpsychologie ganzheitlich als Menschen zu fördern und zu befähigen, damit sie ihrerseits Menschen fördern und beraten können.» Lernen Sie für sich selbst und Ihre zukünftigen Klienten die wohlwollende und ermutigende Psychologie Alfred Adlers kennen.

Urs R. Bärtschi: Seminarleiter, Laufbahnberater und Coach BSO

Vom ersten Seminartag an verfügen Sie über wirksame Coaching-Tools, die Sie beruflich und privat sofort anwenden können. Sie lernen unter anderem, eigene und fremde Stärken und Fähigkeiten zu erkennen, schwierige Mitarbeitergespräche professionell anzugehen. Dipl. Coach SCA Diese weiterführende Ausbildung qualifiziert für die Tätigkeit mit Einzelpersonen und Teams. Die Weiter­ bildung umfasst: Betriebs- und Wirtschaftsmediation, Teamcoaching, Laufbahncoaching, u. a. Verbands­ prüfung durch: Swiss Coaching Association SCA möglich. Nähe Flughafen Zürich Der Seminarstandort Glattbrugg ZH ist durch die eigene Autobahnausfahrt für den Privatverkehr ebenso gut erschlossen wie durch den ÖV.

Frieden bedeutet Gemeinschaft von zwei oder mehreren, die verschieden sind. Schalom: Wenn der andere mir im Weg oder in der Sonne steht. Schalom: Wenn mir fremde Ansichten und Überzeugungen entgegenkommen. Schalom: So entsteht Gemeinschaft. Meine Frau und ich sind verschieden. Wir könnten getrennt leben, dann wäre die Wohnung nach dem jeweiligen Geschmack aufgeräumt. Wir könnten uns streiten über das Heftchen, das schon drei Wochen herumliegt, oder das Messer, das schon wieder verräumt ist, obwohl es doch gerade nochmals verwendet wird. Manchmal tun wir das. Öfters gelingt uns Schalom: Frieden zwischen zwei unterschiedlichen Menschen, spannende und spannungsvolle Gemeinschaft. Das ist weder eine Einheit, wo ich sie oder sie mich aufsaugt, noch leben wir aneinander vorbei. Gott, der total anders ist als wir Menschen, bietet uns seinen Schalom an. Gemeinschaft ist möglich, manchmal anstrengend, manchmal beglückend. Angst kann der Freude weichen. Befremden macht Vertrauen Platz. Distanz wird zur Gemeinschaft, die reich macht. Wir grüssen mit „grüezi“, „hoi“ und „sali“. Warum nicht einmal fremdsprachig? Aber bitte nicht Englisch, sondern: Schalom – Friede sei mit dir!

Professionell. Praxisorientiert. Persönlich. Preiswert.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Schalom

4 Campus

Begegnungen am Hasliberg Alkoholschmuggel und Mordversuch!

10 L ounge

Konflikt und Harmonie in Kirchgemeinden

12 Plattform

Was, wenn ein Konflikt ausbricht? Kolumne: In unserer Kirche wird gestritten!

14 Plenum

Ehemaliger TDS-Hausverwalter ins Gefängnis! Kompetente Stimme am Telefon

16 Atelier

Frühjahrskurse

17 Office

Das Jahr 2011 im Rückblick

18 G alerie Absolvententag 2012

Glückwünsche Wir stellen vor: Rebekka Gloor

2 0 A gend a Februar–Mai 2012

Rektor TDS Aarau

Ruth Bärtschi Leiterin Akademie für Individualpsychologie

Akademie für Individualpsychologie GmbH Postfach 409 8424 Embrach +41 (0) 44 865 05 20 info@akademie-ip.ch www.akademie-ip.ch

3 Foyer

Foyer

Die Ausbildung entspricht der Qualitätssicherung der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung SGfB und ist von dieser anerkannt.

Inh alt Mit dem hebräischen „Schalom“ und dem arabischen „Salam“ grüssen sich Millionen von Menschen: Sie sagen einander Frieden zu und schauen sich in die Augen: Schalom! Etwas anderes wäre, hinter dem Rücken zu tuscheln oder die Faust im Sack zu machen.

Dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Dipl. Individualpsychologischen Beraterin AFI

Schalom

Impressum

Infos bei: Urs R. Bärtschi www.coachingplus.ch info@coachingplus.ch Tel. +41 (0) 44 865 37 73

Herausgeber: Theologisch-Diakonisches Seminar TDS Aarau, Höhere Fachschule für Kirche, Diakonie und Mission | Konzept: A-words.ch Text & Design, Winterthur | Redaktion: André Kesper | Grafik/Layout: Eva Kesper-Wegelin | Lektorat: Elisabeth Widmer-Hunziker | Druck: Mattenbach AG, Winterthur | Auflage: 4.200 Exemplare, viermal jährlich | Sekretariat: TDS Aarau, Frey-Herosé-Strasse 9, CH-5000 Aarau | Telefon: +41 62 836 43 43 E-Mail: sekretariat@tdsaarau.ch | Internet: www.tdsaarau.ch | Rektorat: Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner | Trägerverein: Präsident Heiner Studer Abonnement: CHF 20.00/EUR 15.00 pro Jahr | Inserate/Mediadaten: marketing@tdsaarau.ch | Titelbild: shutterstock | Postcheckkonto Schweiz: Aarau 50-1903-6, IBAN CH22 0900 0000 5000 1903 6 | Postcheckkonto Deutschland: Hannover 188 10-300 IBAN DE29 2501 0030 0018 8103 00 BIC PBNKDEFF meinTDS 2012 | 03

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Begegnungswoche 2012

Konfliktfähig oder harmoniebedürftig?

Begegnungen am Hasliberg Sind Harmoniebedürftige schwach, Konfliktfähige hingegen stark? Wer einen Konflikt mit

anderen vermeidet, löst dadurch einen Konflikt in sich selbst aus – stimmt das? Kommuniziere ich meine Bedürfnisse zu wenig oder fokussiere ich im Gegenteil zu stark auf meine eigenen Bedürfnisse? Diese und ähnliche Fragen stellten Studierende und Dozierende des TDS Aarau

Campus

vor spannende Herausforderungen.

Johanna Siegrist, Marcel Hauser und Dr. Felix Ruther

«

Wer sich und andere nicht mit schwelenden Konflikten zermürbt, kann sich dem Wesentlichen zuwenden.»

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Ist Harmonie in jedem Fall gut, und sind Konflikte grundsätzlich schlecht? Die BeWo bot ein breites Spektrum, um das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Johanna Siegrist, Marcel Hauser, Simon Tanner und Dr. Felix Ruther stellten und beantworteten in ihren Referaten weitreichende Fragen, die zum Nachdenken anregten. Es ging dabei etwa um den persönlichen Umgang miteinander, um verschiedene Konfliktarten in der Kirchgemeinde oder in der Mission und sogar um mögliche Zwiespalte zwischen Wissenschaft und Glauben: Müssen Schöpfung und Evolutionstheorie zwangsläufig einen Widerspruch darstellen? Hält ein Kreationismus, der sich wissenschaftlichen Erkenntnissen verschliesst, junge Menschen davon ab, sich auf den christlichen Glauben einzulassen? An Herausforderungen

mangelte es nicht, und im Abschlussgottesdienst leuchtete in der Josefsgeschichte auf, dass der Weg vom Konflikt zur Harmonie meist über schmerzhafte und gleichzeitig heilsame Versöhnungsprozesse führt. Sind wir nach der Begegnungswoche konfliktfähiger? Ja, falls wir uns sensibilisieren liessen, eigene Gefühle in Konfliktsituationen wahrzunehmen und zu benennen. Dies trägt dazu bei, Sachkonflikte nicht zu Beziehungskonflikten werden zu lassen. Dann ist Harmonie zwar nicht das höchste Ziel, aber eine sinnvolle Begleiterscheinung. Wer sich und andere nicht mit schwelenden Konflikten zermürbt, kann sich wieder dem Wesentlichen zuwenden. Und dies ist auch in der Gemeindearbeit eine wünschenswerte Sache. ■ Felix Studer, Dozent und Konrektor

Die BeWo

Jedes Jahr im Januar verbringen alle Studierenden und Dozierenden des TDS Aarau eine Begegnungswoche (BeWo) in den Bergen. Eines der Ziele ist dabei das gegenseitige Kennenlernen quer durch alle Klassen. Dies geschieht unter anderem beim gemeinsamen Nachtschlitteln, Theaterspielen, Basteln, Jassen, Singen und Feiern – diesmal übrigens im CVJM-Zentrum Hasliberg. meinTDS 2012 | 03

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Begegnungswoche 2012

Begegnungswoche 2012

auer g r e B n a J : h c u b h e Dr

Campus

Campus

Spannung(-en) statt Harmonie? Alkoholschmuggel, Mordversuch Vier Mafia-Clans um die Einwanderer Don Francesco Calzone, Spicy Mc Haggis, Um Lei Tung und Ab Zorbaloff bekämpften sich hinterlistig, während der Detektiv Eliot Melone versuchte, Licht ins dunkle Gewirr der Intrigen zu bringen ... Was weniger nach friedlicher Begegnungswoche in der herrlichen Berner Oberländer Bergwelt klingt als vielmehr nach Chicagoer Unterwelt, beschreibt das kreative Rahmenprogramm, welches die BeWoTeilnehmerinnen und -Teilnehmer in die «goldenen 20er» versetzte und vielfältige

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Gelegenheiten bot, die eigene Konfliktlust auszuleben! Ein von Studierenden geschriebenes und mit grossem Aufwand inszeniertes Theaterstück (Den Namen Jan Bergauer muss man sich merken!) begleitete durch die ganze Woche und sorgte für humorvolle Spannung. Einen wertvollen Beitrag dazu leistete die täglich erschienene «Chicago Tribune», welche rund um Alkoholschmuggel, Mordversuche sowie Banküberfälle zu allerhand spielerischen und ernsthaften Aktivitäten einlud.

Packendes Gemeinschaftserlebnis Mein persönliches BeWo-Highlight war die Gemeinschaft, die wir erleben durften. Während wir unter dem Studienjahr mit Aufgaben, Lernen, Arbeiten und Schreiben beschäftigt sind, hatten wir während der BeWo Zeit, uns besser kennen zu lernen, zu diskutieren oder zu spielen. Da spielte es keine Rolle, aus welcher Klasse wir waren, ob Dozent/-in oder Studierende/-r. Dieses Miteinander zeigte sich auch, als am Abschlussabend alle im 20erJahre-Look kamen. Mein Fazit: Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Offensichtliche und versteckte Talente Zum grossem Showdown kam es am Schlussabend: Die rund hundert Teilnehmenden wurden durch terminierte Rollenbeschreibungen in ein buntes Treiben rund um Mrs. Moe’s Bar, Chief Commissioner Gordon’s Polizeiwache, Martina Ospel’s Bank und Mindy Monroe’s Spielcasino einbezogen. Man wähnte sich nicht nur vom Kleidungsstil her um 90 Jahre zurückversetzt ... ■ Felix Studer, Dozent und Konrektor

Für mich begann das TDS-Jahr 2012 am 9. Januar mit dem Beginn der Begegnungswoche. Die fünf Tage, welche wir am Hasliberg verbrachten, vergingen wie im Flug, und die BeWo ging für mein Gefühl viel zu schnell vorbei. Nun ist es schon an der Zeit zurückzublicken: Was mich in dieser BeWo faszinierte, war wie viel Talent und Vielfalt im TDS steckt und in der BeWo sichtbar wurde. Einige zeigten ihr Talent beim Theater. Da wäre zum Beispiel der Autor, der das ganze Theater geschrieben hat, oder die

verschiedenen Schauspieler, welche ihre Rollen mit viel Kreativität spielten und so das ganze Theater zu einem einzigartigen Ereignis machten. Nicht zu vergessen die Kulissen, die das ganze Theater in die 20erJahre zurückversetzte. Die Band nahm uns mit in die Lobpreiszeiten, welche ich im Umgang mit dem Thema Konflikte als Insel der Ruhe erlebte. In den Workshops an den Nachmittagen stellten Studierende wie Dozierende ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Zeit zur Verfügung. In den Workshops wurde

gelacht, diskutiert, gespielt, getanzt und vieles mehr. Und wer weiss: Vielleicht wurden dort auch neue Begabungen entdeckt. Allerdings gab es auch viele Talente, die eher versteckt blieben, wie zum Beispiel die Fähigkeit, den Überblick über das ganze Organisieren und den ganzen Ablauf zu behalten. Oder das Schreiben und Überwachen von Listen und Ämtli- sowie Putzplänen. ■ Christina Fähndrich, Studierende Klasse II

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Begegnungswoche 2012

Chica

go

TC rib hu icnaego

Chicago Tribun e

D ie unab

hängige

B E WO -Z

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Tribune hängige

B E WO -Z

e itung

Die unabhängige BeWo-Zeitung

«Gäste am Hasliberg finden sich in einer grossartigen Berglandschaft wieder. Auf der

Sonnenterrasse, 350 Meter über dem Aaretalboden, lässt es sich freier atmen. Die Zeit

Mordversuch an Elaine Melone Auf die Tochter des bekannten Privatdetektivs Eliot Melone wurde gestern Abend geschossen. Der Anschlag ereignete sich um 22:00 Uhr im Büro des Privatdetektivs. Das Opfer liegt schwerverletzt im Krankenhaus und kämpft ums Überleben. Was machte Elaine jedoch um diese Zeit im Büro ihres Vaters? Eigentlich wohnt sie im Studentenheim der Universität, an der sie ihr Kunststudium absolviert. Jedoch sagen ihre Mitstudenten, dass sie bei den Vorlesungen oft nicht anwesend sei. Treibt Elaine etwa ein Doppelspiel?

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Auf Wiedersehen Hasliberg

Campus

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D ie unab

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Oder war sie gar nicht das wirkliche Ziel des Anschlags? Sollte etwa Melone das eigentliche Opfer sein? Denn der Privatdetektiv hat sich in letzter Zeit nicht nur Freunde gemacht. Durch seinen unermüdlichen Kampf gegen das organisierte Verbrechen hat er den verschiedensten Mafiabanden in Chicago erheblichen Schaden zugefügt. Werden sich die für ihre Gewaltbereitschaft bekannten Bosse nun rächen? Wird unsere Stadt nun von einer neuen Welle Verbrechen heimgesucht? Diese Frage beschäftigt zur Zeit wohl alle Bürger von Chicago.

läuft anders. Und nichts fördert echte Kreativität mehr als freie Zeit. Leute wie Albert

Einstein und andere kreative Forscher wussten: Wenn der Alltag nicht mehr stört, beginnen Ideen zu fliessen.» Auszug aus der Website cvjm-zentrum.ch

Das CVJM-Zentrum Hasliberg ist eine Oase, in der Hausteam und Koch alles dafür tun, damit sich die Gäste wohlfühlen.

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Entwicklungspotential Marcel Hauser hat am Theologisch-Diakonischen Seminar Aarau ein Studium als Sozialdiakon abgeschlossen und sich anschliessend zum Coach, Supervisor und Organisationsberater BSO

weitergebildet (siehe: www.hauser-beratung.ch). Am TDS Aarau ist er seit 1998 in der Ausbil-

dungssupervision tätig. Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus seinem Referat «Umgang mit Konflikt und Harmonie in Kirchgemeinden» anlässlich der TDS-Begegnungswoche 2012 am Hasliberg.

«

Entwicklungspotential

Man gerät sich auch in Kirchgemeinden meist bei Macht- und Geldfragen in die Haare.»

Spannungsfeld Gemeindeleben

Konflikt und Harmonie

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Konflikte analysieren Konflikte lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen: So spricht man bei unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen etwa von einem Interessenkonflikt (A möchte die Jugendarbeit verstärken, B die Seniorenarbeit.). Zudem kennen wir den Zielkonflikt (Wie wollen wir als Kirche wahrgenommen werden?), den Verteilungskonflikt (Wie gehen wir mit knappen Ressourcen um?), den Rollenkonflikt (Ich würde gerne Stellung beziehen, möchte aber niemanden verärgern.), den Strukturkonflikt (Vorstand greift wieder einmal in die operativen Dinge ein.) oder den Wertekonflikt (Was hält Gott von Mützen oder Rockmusik im Gottesdienst?).

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Jeder Konflikt hat das Potenzial, sich zu einem Beziehungskonflikt zu wandeln. Dann wird ein Sachproblem zu einem Beziehungsproblem, und statt unterschiedlicher Vorstellungen steht die andere Person im Vordergrund. Frühzeitig erkennen Grundsätzlich gilt: Je eher ein Konflikt erkannt wird, desto einfacher ist es, mit diesem fruchtbringend umzugehen. Der österreichische Ökonom Friedrich Glasl beschreibt sieben Eskalationsstufen: Die Stufen 1 bis 3 stehen unter den Überschriften «Verhärtung», «Polarisierung» und «Taten statt Worte». Während bei der Verhärtung die Konfliktparteien ihre jeweiligen Standpunkte deutlich machen und bei der Polarisierung noch stärker dafür einstehen und die Reizbarkeit zunimmt, möchte man auf der dritten Stufe seinen Gegner bremsen, um die eigenen Absichten durchzusetzen. Die drei Stufen haben gemeinsam, dass die Konfliktparteien noch darum bemüht sind, Lösungen zu finden. Die Stufen 4–6 heissen nach Glasl «Sorgen um Image», «Gesichtsverlust» und «Drohstrategien». Auf Stufe 4 wird das, was die Gegenpartei denkt und fühlt, als Negativform zum eigenen Sein empfunden, beim Gesichtsverlust ist der Vertrauensbruch bereits eingetreten, und man erwartet in erster Linie Negatives vom anderen. Unter dem Titel «Drohstrategien» nehmen das Gewaltdenken und das Gewalthandeln zu. In diesen drei Eskalationsstufen kommt es zu gegenseitigen Schuldzuweisungen. Ab der siebten Stufe («Vernichtungsschläge») geht es nur noch darum, dem

Gegenüber Schaden zuzufügen. Dieses Stufenkonzept kann uns dabei helfen, einen Konflikt bzw. dessen Stadium einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren. Harmonie- und Konfliktliebende Unter dem Gesichtspunkt, dass Konflikte zum üblichen Programm des Gemeindelebens gehören und dass erfahrungsgemäss nur wenige Veränderungen in Kirchen konfliktfrei über die Bühne gehen, lautet die entscheidende Frage nicht, wie wir Konflikte vermeiden könnten, sondern vielmehr, wie wir konstruktiv damit umgehen können. Hierbei kann es uns helfen, grundsätzlich zwischen zwei Gruppen von Menschen zu unterscheiden: Ich nenne sie die «Harmonieliebenden» und die «Konfliktliebenden» und überzeichne bewusst beide Typen, um die Unterschiede klar zu machen: Dem Harmonieliebenden sind schon Ansätze von Konflikten unangenehm. Sie bringen sofort Lösungsvorschläge, um das Konfliktfeld so schnell wie möglich zu verlassen. Sie müssen sich aber vor Augen halten, dass Konflikte die konstruktive Kommunikation fördern und helfen, Prozesse zu verbessern und Missstände aufzudecken. Menschen dieses Typs dürfen einen Schritt mehr wagen, weil daraus Wunderbares entstehen kann. Die Konfliktliebenden sprechen alles direkt und mit klaren Worten an. Sie wittern Ungereimtheiten schon von weitem. Sie sollten sich bewusst machen, dass Konflikte Geld und Zeit kosten und Beziehungen zerstören können. «C’est le ton, qui fait la musique», bzw. die Art und Weise kann entscheidend sein.

Konflikte lösen Nach Dr. Thomas Gordon gibt es drei Methoden, Konflikte zu lösen: «Ich bin der Chef, ich habe Recht!» Mit der ersten Methode gewinnt man Zeit und kann seine Meinung durchsetzen. Es entstehen allerdings meist Widerstand, Demotivation oder gar Resignation. Genau so einfach ist die zweite Methode: «Du hast Recht.» Auch hier gewinnt man Zeit und gibt sich sogar grosszügig. Man verliert dadurch aber Glaubwürdigkeit, und mit Sicherheit hat man keine nachhaltige Lösung gefunden. Die dritte Methode ist dagegen eine eigentliche Win-win-Situation: «Wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.» Diese Methode ist – vor allem beim ersten Mal – zwar etwas zeitaufwändiger, doch bringt sie nachhaltige Lösungen. Da alle Parteien ihre Vorschläge einbringen können, steigen das gegenseitige Verständnis und die Motivation. In einem ersten Schritt analysieren die Konfliktpartner die Sachlage. Sie äussern ihre eigenen Bedürfnisse und gehen auf die Standpunkte des Gegenübers ein. In einem zweiten Schritt sammeln sie – im Stile eines Brainstormings – verschiedene Lösungen, ohne diese zunächst zu bewerten. Dabei dürfen Gefühle angesprochen werden. Im letzten Schritt wird die Lösung ausgewählt, welche die grössten Vorteile sowie die kleinsten Nachteile für beide Seiten bietet. Wer davon ausgeht, dass sich jeder Mensch seine eigene Welt und Realität konstruiert und dabei massgeblich von persönlichen Wahrnehmungen, Gefühlen und Einstellungen beeinflusst wird und entsprechend nie wirklich objektiv sein

kann, erkennt sein eigenes Realitätsmodell als unvollständig und wird die Konfliktlösungsmethode 3 bevorzugen. Drittperson herbeiziehen Steckt man als Einzelperson in einem Konflikt, hilft es, mit einer Drittperson darüber zu sprechen. Sie kann möglicherweise aufzeigen, warum das Gegenüber einen anderen Standpunkt vertritt und dabei helfen, neue Aspekte zu entdecken. Wollen die Konfliktparteien gemeinsam eine Lösung finden, hilft es ebenfalls, eine dritte Person herbeizuziehen. Spätestens ab Eskalationsstufe 3 braucht es eine neutrale Person. Sie garantiert einen sachlichen und korrekten Ablauf der Konfliktlösung. Schlichtende Stellen in Landes- und Freikirchen Das Vorgehen bei Konflikten in Landeskirchen ist klar geregelt. So gibt es etwa in der Aargauer Kirche eine Schlichtungskommission, an die sich die Konfliktparteien wenden können. Der Prozess läuft relativ formal, und die Beziehungen zum Kirchenvorstand oder zur Kirchenpflege sind eher distanziert. Die Hürde, etwas anzusprechen, mag etwas höher als in Freikirchen sein. Diese haben oft weniger starre Strukturen. Dies hat den Vorteil, dass man Konflikte informell und somit leichter ansprechen kann – die Hürden scheinen kleiner, Entscheidungswege kürzer. Allerdings hängen die Lösungen stark von den Beziehungen zu den leitenden Personen ab. Meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Arbeitgebenden und Leitungsmitglieder sowohl in Landes- als auch in Freikirchen sehr darum bemüht sind, gute Lösungen

und Rahmenbedingungen für ihre Angestellten zu finden. Gebet Es fällt oft schwer, Menschen und Situationen genau einzuschätzen. Auch ich frage mich oft, wie ich gewisse Sachen ansprechen oder anpacken soll und welche Vorgehensweise in der jeweiligen Situation die richtige sein könnte. Die wichtigsten Impulse erhalte ich meistens im Gespräch mit Gott. Das Haupt der Gemeinde ist Jesus Christus. Er unterstützt uns dabei, Konflikte zu lösen. ■

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«Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo Motten und Rost sie zerfressen und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sammelt euch stattdessen Schätze im Himmel.» Matthäus 6,19–20 Wo selbstständig denkende und handelnde Persönlichkeiten, die immer wieder gemeinsam Ziele formulieren und neue Wege beschreiten müssen, aufeinander treffen, sind Konflikte an sich normal. Leider erlebe ich es allerdings kaum, dass es in kirchlichen Konfliktsituationen darum geht, Schätze im Himmel zu sammeln oder dass Menschen Jesus Christus kennen lernen. Auch in Kirchgemeinden gerät man sich meist bei Macht- und Geldfragen in die Haare. Als Berater schmerzt es mich, wenn ich miterlebe, wie durch unsachgemäss ausgetragene Konflikte sehr viel Zeit, Energie und Geld verpufft wird. Im Umgang mit dem Thema «Konflikt und Harmonie» haben christliche Gemeinden tatsächlich viel Entwicklungspotenzial.

Marcel Hauser, Sozialdiakon und Supervisor BSO

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Wichtige Impulse und Ideen erhalte ich immer wieder im Gespräch mit Gott.» meinTDS 2012 | 03

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Fachpersonen im Gespräch

Inputs

Was, wenn ein Konflikt ausbricht?

time:out 2012: Lass weg, was zu viel ist!

In unserer Kirche wird gestritten – und das ist gut so!

Simon Lerch ist dipl. Pflegefachmann, Coach und Supervisor und führt seine eigene Firma «Levada – Einzel-, Team- und Familienberatung» in Chur. Er

verfügt über langjährige Erfahrung in der stationären Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie. Simon Lerch ist verheiratet und baut neben seiner Berufstätigkeit als Pionier die Vineyard-Gemeinde Chur auf.

die Aktion «time:out» durch. Sie plädiert für einen bewussteren

Umgang mit sich selbst und lädt zu einer attraktiven Verlosung ein.

Konflikte als Entwicklungschancen

Plattform

Simon, der Duden definiert Konflikt unter anderem so: «eine durch das Aufeinanderprallen widerstreitender Auffassungen bzw. Interessen entstandene schwierige Situation, die zum Zerwürfnis führen kann». Was kann man tun, damit es nicht zum erwähnten Zerwürfnis kommt? Zuerst müssen wir uns von harmonischen und romantischen Gedanken lösen und der Realität ins Auge schauen: Wo Menschen aufeinander treffen, entstehen Konflikte – sie gehören zum Leben. Deine Frage bezieht sich wohl auf eskalierende Konflikte. Um das angesprochene Zerwürfnis zu verhindern, braucht es ein gutes Konfliktmanagement. Die entscheidende Frage ist, wie mit Konflikten umgegangen wird. Du hast das Konfliktmanagement angesprochen: Welche Interventionsmöglichkeiten bietest du als Coach und Familienberater an? Als Berater befasse ich mich mit Strategien und Lösungsansätzen, die meinen Klientinnen und Klienten einen konstruktiven Umgang mit Konflikten ermöglichen können. Je nach Situation und Umfeld (Familie, Organisation, Individuen, Gruppen

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Bei deiner Arbeit handelt es sich nicht um klassische Konfliktlösung ... Ja, ich spreche lieber von einer Konflikttransformation. Konfliktmuster sind umfangreich und fordern für eine lösungsorientierte Bearbeitung eine Konfliktdiagnose. Diese hilft mir, das Konfliktverhalten zu erfragen oder zu erkennen. Gelingt es nicht, einen sich anbahnenden Konflikt konstruktiv zu lösen, ist die Gefahr gross, dass der Konflikt eskaliert und wir die Kontrolle verlieren. Bei dieser Praktik braucht es klare Regeln. Ich hole mir deshalb die Erlaubnis der Konfliktparteien ein, bei Regelbruch wirkungsvoll einzugreifen. Dazu gehört unter anderem auch, dass ich zwischen den Parteien einen fairen (zeitlichen) Ausgleich in der Anhörung schaffe sowie Schutz für beide Seiten biete. Wie stehst du zur Aussage, Konflikte seien Entwicklungschancen? Ist diese Vorstellung nicht absurd? Nein. Konflikte können Probleme, Fehler oder Irrtümer an die Oberfläche bringen sowie Potenziale, Kreativität und Innovationen freisetzen. Das kann zu einer Qualitätsverbesserung führen. Andrerseits bergen Konflikte auch die Gefahr von Lähmung, Motivationsverlust und Frustration. Genau da setzt das Konfliktmanage-

Die Anmeldung zur Aktion erfolgt via www.timeoutschweiz.ch.

Hier stehen auch eine Ideenmappe mit Anleitungen zum Thema

sowie das Kartenset «101 Tipps für ein gesundes Leben» zur Verfügung.

ment an: Es soll einen fruchtbaren Beitrag zu einer förderlichen und letztlich nutzbringenden Konfliktkultur leisten. Erlebt ein erfahrener Coach und Familienberater selbst auch Konflikte? Ja, sicher. Auch ich bin ein Mensch mit Eigenarten, mit Ecken und Kanten. Durch den konstruktiven Umgang mit meinen eigenen Konflikten habe ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. ■ Das Gespräch führte André Kesper.

Levada Einzel-, Team- & Familienberatung

«Ein sechswöchiger Verzicht auf ein Konsumgut wie Alkohol, Süssigkeiten, Kaffee, Tabak oder auf eine Alltagsgewohnheit wie Handy, MP3-Player, Internet oder Auto kann befreiend wirken und öffnet Raum für Neues. Die moderne Interpretation der Fastenzeit lässt Jugendliche und Erwachsene erleben, was noch Genuss und was zur lästigen Gewohnheit geworden ist.» (Blaues Kreuz, Projektleitung time:out)

Schwieriger umzugehen als mit Kritikern ist mit jenen, die nicht mehr streiten, sondern resignieren, sich zurückziehen oder gar aus der Kirche austreten, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind. Selbst Jesus hat sich mit bisweilen harten Worten für eine Sache eingesetzt. Wie hat er seine Feinde in Matthäus 23 genannt? «Ihr Schlangen! Ihr Natternbrut!» Die Evangelien zeigen, dass auch seine Nachfolger heftig miteinander streiten konnten. Mir gefällt vor allem Apostelgeschichte 15, wo die Rede von «Zwietracht» und «nicht geringem Streit» ist. Die Folge jenes Streits war eine Reise nach Jerusalem, um sich bei den Aposteln und Ältesten Rat zu holen. Und dort habe man sich erneut «lange gestritten» – um dann verlauten zu lassen: «So haben wir einmütig versammelt beschlossen [...] es gefällt dem Heiligen Geist und uns [...].» Wenn ein Streit also hart, aber fair geführt wird, scheint tatsächlich der Heilige Geist durch ihn wirken zu können.

Plattform

usw.) analysiere ich Konflikte gerne nach dem Modell der Konflikteskalation des österreichischen Ökonomen Friedrich Glasl: Mit zunehmender Tiefe führt das Modell vom konstruktiven «Win-win» über «Winlose» bis zu «Lose-lose». Die Analyse der jeweiligen Eskalationsstufe erlaubt mir, die geeignete Interventionsmethode zu finden.

Vom 26. Februar bis 7. April 2012 führt das Blaue Kreuz zum 28. Mal

Auch wir Reformierten streiten. Mal gerne, mal weniger gern – aber auf jeden Fall oft. Gewisse Menschen haben an jeder K i r c h g e m e i n d e v e rsammlung etwas auszusetzen. Manchmal verletzt mich das. Aber im Nachhinein muss ich mir meistens eingestehen, dass das gut so ist, denn: Kritische Menschen können auf Missstände hinweisen, die man in der teilweise zu harmoniebedürftigen Kirche gerne übersieht. Vielleicht wird bei uns sogar zu wenig gestritten. Vielleicht, weil ich schnell beleidigt reagiere, anstatt die Thematik sachlich anzuschauen. Eigentlich wünsche ich mir mehr Streit – harten, aber fairen Streit. Das zeigt, dass uns die Sache etwas wert ist.

Sind Sie bereit für den nächsten Streit? Rémy Beusch, Sozialdiakon, Rothrist

erfrischende Supervision Levada Levada

Einzel-, Team& Familienberatung Einzel-, Team& Familienberatung

Simon Lerch Simon Lerch Reichsgasse 25 Reichsgasse 25 CH - 7000Chur Chur CH-7000

079 941 42941 80 42 80 079 info@levada.ch info@levada.ch levada.ch levada.ch

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Bewegung im TDS-Team

Perlen am TDS

Wechsel in der Hausverwaltung

trum für (potenzielle) Studierende und Mitarbeitende sowie freundliche Beraterin für

pondenz. Susanne Spahr arbeitet seit dem 18. April 2005 am TDS Aarau. Ihre Markenzeichen sind ihre Kreativität und ihre Begeisterung für Sonnenschein und Schokolade.

zum Tragen: Unterhalt und Reinigung der Liegenschaften, Organisation der Diplomfeier, Putznachmittage der Studierenden, Fassaden-Renovation unserer Gebäude, überschwemmte Keller, nicht funktionierende Heizungen, steckengebliebener Lift oder abgestürzte Computer – und zwischendurch auch beim Bestellen von Geburtstagstorten oder einem Schwatz mit der Nachbarschaft. Lieber Marcel, an Begegnungen mit Menschen und Dynamik im Team mangelte es dir nicht. Die gleiche Vorfreude wie vor gut fünf Jahren wünsche ich dir nun für deine neue Arbeit in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg. Danke herzlich für deinen äusserst kompetenten und immer angenehmen Einsatz fürs TDS und für uns! ■

Künstlerisches und kommunikatives Flair

Kompetente Stimme am Telefon

Maya Loosli, Geschäftsführerin

Plenum

Plenum

ges und farbiges Tätigkeitsfeld. So ist sie unter anderem flexibles DienstleistungszenKursbesucherinnen und Kursbesucher und betreut Agenda, Administration und Korres-

Marcel Schmid als Vollzugsangestellter nach Lenzburg Marcel Schmid kam im November 2006 als Hausverwalter ans TDS Aarau. Im TDSinform, Ausgabe November/Dezember 2006, schilderte er, worauf er sich am TDS am meisten freue: «Ich bin ein Beziehungsmensch, und deshalb freue ich mich auf die Begegnungen mit den verschiedenen Menschen, die im TDS ein- und ausgehen. Aber vor allem freue ich mich auf mein künftiges Team.» Marcel Schmid verantwortete alle Aufgaben rund um unsere Liegenschaften und hatte einerseits die Zimmer für den TDS-Unterricht bereitzustellen und andererseits den Auftrag, unsere Räume möglichst optimal zu vermieten. Dabei hatte er immer wieder Knacknüsse wie Doppelbelegungen zu managen und konnte zwangsläufig nicht immer alle Wünsche erfüllen. Marcels Allrounder-Fähigkeiten kamen bei vielfältigen Alltagsarbeiten

Susanne Spahr führt am TDS Aarau das Sekretariat und bearbeitet damit ein vielseiti-

Marcel Schmid verlässt das TDS Aarau nach 5-jährigem Wirken. Susanne Spahr führt am TDS Aarau das Sekretariat.

Stefan Bröhl von der Post ans TDS Aarau Das TDS Aarau konnte den Nachfolger von Marcel Schmid aus einer Reihe guter Bewerbungen auswählen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Stefan Bröhl. Er bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit und ist am 1. Februar 2012 bereits erfolgreich gestartet. Stefan Bröhl stellt sich im Kurzinterview selber vor: Stefan, in welcher Funktion warst du zuletzt tätig? Ich arbeitete mehr als zehn Jahre bei der Schweizerischen Post: Im Paketzentrum Härkingen war ich für den ganzen Bereich «Security & Safety» zuständig. Dazu gehörten Arbeits- und Betriebssicherheit sowie Ermittlungen von Straftaten wie Diebstahl oder Vandalismus. Was hat dich zum Wechsel motiviert? Im Hinblick auf mein zehnjähriges Dienstjubiläum hatte ich den Wunsch, mich beruflich nochmals zu verändern. Mit der Zeit reifte der Wunsch, mich in einem christlichen Umfeld zu betätigen. Ich sah

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das Stelleninserat des TDS Aarau, und nach dem ersten Kontakt mit Marcel Schmid und Maya Loosli wusste ich: Das ist es! Wer sind die wichtigsten Personen in deinem Leben? Jesus Christus steht an erster Stelle in meinem Leben. Und natürlich meine Familie: meine Frau Isabelle und meine beiden Söhne Yannick (15) und Fabian (13). Eine wichtige Rolle nehmen zudem die Verwandtschaft und meine wertvollen, einzigartigen Freundschaften ein.

Lieber Stefan, wir wünschen dir weiterhin ein erfolgreiches Einleben am TDS Aarau und in deiner Alltagsarbeit viel Befriedigung. ■ Die Fragen stellte André Kesper.

Wo trifft man dich in deiner Freizeit an? Wer mich sucht, schaut am besten bei mir zu Hause nach. Wenn ich nicht dort bin, bin ich wahrscheinlich mit unserem Hund unterwegs. Worauf freust du dich im Blick auf deine neue Arbeitsstelle besonders? Auf die neuen Herausforderungen und auf inspirierende Begegnungen.

Stefan Bröhl freut sich auf seine Arbeit am TDS Aarau.

Susanne, wie viele Telefongespräche führst du an einem durchschnittlichen Arbeitstag? Meistens zwischen zehn und zwanzig. Gibt es ein besonders lustiges Gespräch, das dir in Erinnerung geblieben ist? Lustige Gespräche gibt es immer wieder: Als ich mich einst wie gewohnt mit «TDS Aarau, Susanne Spahr» meldete, dachte der Anrufer, er habe versehentlich den Supermarkt SPAR angerufen und wollte gleich wieder aufhängen – was ich zum Glück noch verhindern konnte. An Unterrichtstagen gleicht das TDS-Sekretariat einem Bienenhaus. Woher nimmst du deine Energie, mitten im lebhaften Kommen und Gehen fröhlich zu arbeiten? Das Kommen und Gehen gehört doch zu einem Sekretariat. Am Morgen lege ich den Tag mit den bevorstehenden Aufgaben bewusst in Gottes Hand. Mit IHM dann auch den ganzen Tag «on-line» zu sein, ist ein fester Anker im Tagesgeschehen. Wenn es sehr turbulent ist, hilft es, tief durchzuatmen, Prioritäten zu setzen und humorvoll zu bleiben.

TDS steht für Theologisch-Diakonisches Seminar. Welche drei Eigenschaften deines Arbeitsplatzes könnten die drei Buchstaben T, D und S ebenfalls beschreiben? T wie Team: Ich schätze die unkomplizierte Zusammenarbeit innerhalb des Verwaltungsteams sowie mit den Dozierenden. Das gemeinsame Unterwegssein erlebe ich als grosse Bereicherung und als Geschenk. D wie Drucker: «Der Drucker macht nicht, was ich will. Kannst du mir helfen, Susanne?» So klingt es ab und zu aus dem Flur. Oft reichen ein paar Instruktionen, manchmal müssen aber nur ein paar eingeklemmte Papiere aus dem Drucker befreit werden. S wie Studierende: Ich freue mich über die vielfältigen Kontakte mit unseren Studierenden. Während der Ausbildungszeit bin ich Anlaufstelle für Fragen verschiedenster Art, gebe Studienbestätigungen ab, helfe beim Lesen und Interpretieren des komplexen Stundenplans, verabreiche Kopfwehtabletten oder spreche vor Prüfungen Mut zu. Diese Begegnungen sind wahre Farbtupfer im Alltag.

Kürzlich bin ich von dir mit wundervollen Karten beschenkt worden. Ist das künstlerische Gestalten für dich ein Ausgleich zur Arbeit oder sogar ein heimlicher Berufswunsch? Zurzeit ist es ein Hobby und ein guter Ausgleich. Ich schaue mir gerne schöne Landschaften, Gegenstände und Kunst an. Es fasziniert mich, dies fotografisch festzuhalten und mit den Sujets zu spielen. Wenn sich andere Menschen über meine Aufnahmen freuen, motiviert mich das natürlich. Ich weiss, dass du gerne hin und wieder einen spannenden Krimi liest. Welches Buch liegt zurzeit auf deinem Nachttisch? Im Moment ausnahmsweise kein Krimi, sondern «Das Leben, nach dem du dich sehnst» von John Ortberg und «Engel im zweiten Lehrjahr» von Eveline Hasler. Welches Vorhaben möchtest du unbedingt einmal in die Tat umsetzen? Ich möchte eine Schokoladenfabrik besichtigen (lacht). ■ Das erfrischende Gespräch führte Eva Kesper. meinTDS 2012 | 03

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Weiterbildung am TDS

Spendenbarometer Locker einen Kurs nach Wahl besuchen oder zielstrebig das «TDS-Portfolio in

Gemeindemitarbeit» erwerben: Mit dem Kursprogramm 2011/12 ist beides mög-

Finanzen: Rückblick auf den Abschluss 2011

lich. Belegen Sie zudem das spannende neue Fach «Gemeinwesenarbeit» als

Spendenstand 2011: Danke!

Kurs bei Ihnen vor Ort.

Liebe Spenderin, lieber Spender Liebe Freunde des TDS Aarau

Weiterbildung oder sprechen Sie mit den TDS-Dozierenden über einen mobilen

Auszug aus dem Kursprogramm 2011/12 Abend- und Samstagskurse

16 Ich bin anders – du auch! Monika Riwar, Theologin, Supervisorin, Fachdozentin TDS Samstag, 3. März 2012, 09.15–16.00 Uhr

30 Halbjahreskurs Gemeinwesenarbeit (GWA) Paul Baumann, Gemeinwesenarbeiter NDS FH, dipl. Organisationsentwickler und Coach (ias), Fachdozent TDS Sieben Montagnachmittage, 13.30–16.55 Uhr: 5./12./26. März, 23./30. April, 7./14. Mai 2012

Mobile Kurse

17 Mein Glaube – Spiegel meines Gottesbildes Pfr. Christoph Schwarz, Dozent TDS Dienstag 13./27. März, 3. April 2012, 19.30–21.30 Uhr

Die nachfolgenden Kurse können je insgesamt 2–3-mal angeboten werden. Im TDS-Sekretariat erhalten Sie Kontaktadressen, um die Verfügbarkeit direkt mit den Dozierenden abklären zu können.

18 «In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden.» (Joh. 16,33) Pfr. Dr. theol. Dieter Kemmler, Dozent TDS Mittwoch, 21./28. März, 4. April 2012, 19.30–21.30 Uhr

31 Gott – Allah – Krishna – Zeus: Weisen alle auf denselben Gott hin? Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner, Rektor und Dozent TDS Zwei Abende, Verfügbarkeit nach Absprache

19 Veränderungsprozesse gestalten Karin Curty-Grösser, Dozentin TDS und Supervisorin Samstag, 31. März 2012, 09.15–16.00 Uhr

32 Petrus und die christliche Identität heute Pfr. Dr. theol. Paul Kleiner, Rektor und Dozent TDS Zwei Abende, Verfügbarkeit nach Absprache

Das vollständige Kursprogramm kann im TDS-Sekretariat bestellt werden und steht zudem auf der Website www.tdsaarau.ch als PDF zur Verfügung.

33 Kirche mit Profil – Herausforderungen für den Gemeindebau in postmoderner Zeit Karin Curty-Grösser, Dozentin TDS und Supervisorin Ein Abend, Verfügbarkeit nach Absprache

35 Erschöpfung als Spiegel unbewältigter Grundängste Felix Studer, lic. phil., Konrektor und Dozent TDS Ein Abend, zwei Abende oder ein Halbtag, Verfügbarkeit nach Absprache

525'000

400'000

300'000

200'000

100'000

Herzliche Grüsse Maya Loosli, Geschäftsführerin PS: Wer sich für ein Legat interessiert, um auf diese Weise das Evangelium weiterzutragen, dem stellen wir gerne unseren entsprechenden Flyer zu.

Stand Ende Jahr 2011 in CHF

Stand Januar 2012 in CHF

Spenden Kollekten/Beiträge Baufonds TOTAL

Spenden Kollekten/Beiträge Baufonds TOTAL

TOTAL Legate Fehlende Spenden bis Ende Jahr 2011 Eingegangene Spenden bis Ende Jahr 2011

357'300 105'700 1'300 464'300

Office

Atelier

15 Begeistert leben: Mit Römerbrief 8 im Glauben wachsen Thomas Härry, M.A., Fachdozent TDS, Redakteur und Autor Freitag, 24. Februar, 2. März 2012, 19.30–21.30 Uhr

Neues Studienfach mit Teilnahmemöglichkeit

Alle Jahre wieder: Als TDS Aarau benötigen wir jedes Jahr von neuem einen grossen Spendenbetrag, um unserem Ausbildungsauftrag und unseren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Und ebenfalls ist es jeweils so, dass sich die Höhe des Spendenbarometers erst Ende Dezember bzw. Anfang des Folgejahres zeigt. Ich bin dankbar für die grosse Anzahl von über 520 Einzelspenderinnen und -spendern, Institutionen und (Kirch-)Gemeinden, die uns in den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres rund CHF 165‘000 haben zukommen lassen. Rund ein Drittel der eingegangenen Spenden sind also im November und Dezember überwiesen worden. Ebenfalls danke ich den Kantonalkirchen sowie der Reformier-

ten Landeskirche des Kantons Aargau für ihre finanzielle Unterstützung. Das Barometer zeigt, dass wir das Spendenziel um 12% verpasst haben. Trotzdem kann ich aus vollem Herzen „Danke!“ sagen: Über CHF 80'000 sind als Legate bei uns eingegangen. Dieser schöne Zusatzbetrag, der nicht budgetiert war, ermöglicht einen positiven Abschluss der Gesamtrechnung 2011. Danke an alle, die uns im 2011 mit Spenden, Kollekten und Beiträgen unterstützten! Vergelt's Gott! Der Jahresbericht 2011 kann übrigens ab Mitte Mai auf dem Sekretariat bezogen oder via Webseite www.tdsaarau.ch heruntergeladen werden.

37'700 4'800 100 42'600

81'100 60'700 464'300

Kurs 21: Kurswoche Jugendarbeit Die Kurswoche findet von Samstag, 4., bis Samstag, 11. August 2012, im CVJM-Zentrum Hasliberg statt. Sie beinhaltet, je nach Qualifikation, die J+S Lagerleiter- oder Lagermitarbeiterausbildung (Lagersport/Trekking). Neben der Sportfach-Ausbildung mit viel praktischer Anwendung werden auch Themen wie «Visionen für die Jugendarbeit» oder «Lagerpsychologie» bearbeitet. Bitte Sonderprospekt anfordern (ab Februar erhältlich). Die Kursteilnehmenden besuchen den Kurs gemeinsam mit einer TDS-Klasse. Voraussetzung zur Teilnahme bilden entweder eine pädagogische Ausbildung oder eine J+S-Leiteranerkennung I (Stufe Mitarbeiter/-in). Referierende sind Matthias Spiess, Nicole Widmer-Voramwald, Andy Jecklin und Team

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Wiedersehen am TDS Aarau Rund 50 Absolventinnen und Absolventen des TDS Aarau haben

am Samstag, 21. Januar 2012, ein fröhliches Wiedersehen mit ihrer

Ausbildungsstätte gefeiert. Der erfahrenste Teilnehmer hatte sein Studium in Aarau vor 45 Jahren (!) abgeschlossen, die jüngsten

Frauen und Männer wurden vor einem halben Jahr frisch diplomiert.

Wir gratulieren ... zur Geburt Jana Irina 7. Oktober 2011 Tochter von Anja und Sascha Friedrich mit Gian und Elin (Sascha studierte 2000–2004 am TDS Aarau.)

Erinnerung, Austausch, Weiterbildung

Joasch 24. Oktober 2011 Sohn von Franziska und Patrick Liechti mit Josia und Joscheva (Franziska, früher Habegger, studierte 2003–2006 am TDS Aarau.)

Absolvententag 2012

Anja Zoé 31. Oktober 2011 Tochter von Debora und Thomas Mauerhofer mit Joel Noah (Debora, früher Furrer, studierte 2004–2007 am TDS Aarau.)

G alerie

«

Thema hinein: Wie gelingt es, dass Christen sich weder stromlinienförmig in die Gesellschaft einfügen, noch selbstbezogen ihr eigenes Süppchen kochen, sondern vielmehr zu einem faszinierenden «Brief Christi» (siehe 2. Korinther 3,3) werden? Der Referent plädierte dafür, sich den realen Themen, welche die Menschen beschäftigen, anzunehmen und die «christliche Sprache» auf ihre Verständlichkeit hin zu überprüfen. Wer an den Grundbedürfnissen der Gesellschaft vorbeirede und sich auf die Definition von «Gut und Böse» beschränke, laufe Gefahr, unverstanden zu bleiben. Rohner nannte Einsamkeit («Ich möchte geliebt werden.»), die Sinn-

Gleichwie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibt in meiner Liebe.» Johannes, 15,9

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meinTDS 2012 | 03

frage («Ich will für etwas da sein.»), innere Leere, Versagen, emotionale Wunden sowie Ängste rund um Vergänglichkeit als zentrale Themenbereiche. Es gelte, zwischen Anpassung und Absonderung eine Sprache zu definieren, die einerseits authentisch, andrerseits dem Menschen und seinen Problemen zugewandt sei. Am besten beschreibe dies die Formulierung Jesu in seinem Gebet (siehe Johannes 17), die ausdrücke, dass Christinnen und Christen «in der Welt, aber nicht von der Welt» seien. ■ André Kesper

Im Gedenken Mattia Bedetti, 1949–2011 Mattia Bedetti studierte 1975–1978 am TDS Aarau und arbeitete von 1988 bis 2011 als Sozialdiakon in Zürich Industriequartier. Er verstarb am 23. November 2011 und hinterlässt seine Ehefrau sowie drei erwachsene Kinder.

Mattia Emanuele 22. November 2011 Sohn von Carmela und Ruedi Kümin-Guagliardi mit Elisa und Elena (Ruedi studierte 1996–2000 am TDS Aarau.) Benaja David 24. November 2011 Sohn von Damaris und Samuel Meyer (Samuel studierte 2007–2010 am TDS Aarau.)

zur Hochzeit Manuela Siegrist und Thomas Fischer 21. April 2012 (Manuela studiert 2010–2014 am TDS Aarau.)

... und stellen vor : Rebekka Gloor, TDS-Absolventin Rebekka, auf der Website deiner aktuellen Arbeitgeberin habe ich folgendes Zitat von dir gelesen: «Mein Ziel ist es, mit Jugendlichen in ihrem Alltag unterwegs zu sein und sie mitzunehmen auf den spannenden Weg mit Gott.» Wie machst du das? Indem ich da bin, wo die Jugendlichen sind. Daher trifft man mich zum Beispiel auf Facebook oder beim Kebab-Take-away im Dorf. In Gesprächen mit Jugendlichen gebe ich ihnen Anteil an meinen Erlebnissen mit Gott und kann ihnen so verdeutlichen, dass uns Gott durch unseren Alltag begleitet. Welcher Arbeitstag 2011 ist dir in besonderer Erinnerung geblieben? Die Kirchgemeindeversammlung im Mai, als eine 17-Jährige in die Kirchenpflege gewählt wurde. Oder ein Jugendgottesdienst im Dezember, als ein Jugendlicher vorne auf der Bühne erzählte, wie er sein Herz für Gott geöffnet hat.

Du hast am TDS Aarau ein Vollzeitstudium absolviert und das Diplom als Sozialdiakonin erworben. Was macht diese Ausbildung einzigartig? Die Mischung aus Theorie und Praxis sowie die Echtheit der Dozierenden. Sie reden nicht nur über den Glauben, sondern leben ihn auch wirklich. Du entwickelst dich beruflich weiter und wirst im kommenden Jahr deine Diplomausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin abschliessen. Inwiefern ist dies die ideale Ergänzung deiner Kompetenzen? In der Ausbildung habe ich gelernt, meine Stärken und Schwächen realistisch wahrzunehmen und mich und meine inneren Abläufe besser zu verstehen. Dies führt dazu, dass mein Verständnis für die Menschen und ihre Nöte gewachsen ist. Tiefgehende und nachhaltigere Gespräche werden möglich.

G alerie

Ilan David 1. November 2011 Sohn von Mirjam und Simon Gisin mit Salina (Mirjam, früher Gasser, studierte 2006–2008 am TDS Aarau.)

Auf dem Programm standen ein gemütliches Mittagessen, reger Austausch sowie ein Einblick in die aktuellen Projekte am TDS Aarau. Zunächst wurden die Teilnehmenden allerdings durch ein fundiertes Referat zum Nachdenken, Reflektieren und zum persönlichen Engagement herausgefordert: Roger Rohner, seit 17 Jahren Pfarrer in der Gellertkirche Basel, zeigte auf, wie christliches Profil für Menschen lesbar wird. Nachdem Sabine Woodtli im Namen des Rats der Absolventinnen und Absolventen die Teilnehmenden gut gelaunt begrüsst hatte, nahm Pfarrer Roger Rohner die Zuhörerschaft gleich mitten ins brisante

Glückwünsche | Portrait

Wobei entspannst du dich am besten: bei einem guten Essen mit Freunden, mit einem spannenden Roman oder bei sportlichen Aktivitäten? Ein gutes Essen mit Freunden ist für mich reinste Wellness. Herzlichen Dank für das unterhaltsame Gespräch. ■ Das Gespräch führte André Kesper.

Rebekka Gloor, TDS-Absolventin meinTDS 2012 | 03

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Verein TDS Aarau ■ Mitgliederversammlung Freitag, 11. Mai 2012, 19 Uhr, am TDS Aarau Alle Mitglieder erhalten eine persönliche Einladung.

Montag, 12. März 2012, 07.45 Uhr. Weitere Infos auf der Website www.tdsaarau.ch

Spezialschnuppertag am TDS Aarau

■ Für alle, die ihr Talent ausbilden möchten:

Barbara Schiffer, Verantwortliche für die Adressverwaltung, Tel. 062 836 43 43 oder b.schiffer@tdsaarau.ch, nimmt Ihre Adressänderung gerne entgegen. Durch Ihre frühzeitige Meldung können Kosten eingespart werden. Herzlichen Dank!

Haben Sie eine neue Adresse?

Damit wir meinTDS zum günstigen Posttarif für Zeitschriften versenden können, erheben wir eine Abonnementsgebühr. Eine Spende gilt automatisch als Bezahlung des Abos. Auch im Mitgliederbeitrag ist das Abo inbegriffen. Für baldige Überweisung des Abo-Beitrags von CHF 20.-/EUR 15.- sind wir Ihnen dankbar. Allen, die das Abo bereits bezahlt haben, danken wir herzlich.

meinTDS-Abonnement 2012

17.–20. Mai 2012

■ Auffahrtsbrücke:

12. Mai 2012

■ Tagesretraite Klasse III:

(Klasse IV: Diplomreise): 16.–20. April 2012

■ Studienwoche

Studienjahr 2011/12 ■ Frühlingsferien: 6.–13. April 2012

AGENDA

Adressberichtigungen bitte nach A1 Nr. 552 melden.

AZB CH-5000 Aarau 1

Zeitschrift des Theologisch-Diakonischen Seminars Aarau

Ehemaliger TDS-Hausverwalter ins Gefängnis!

Plen u m

Sozialdiakon: «In unserer Kirche wird gestritten!»

Platt form

BeWo: Alkoholschmuggel und Mordversuch!

Ca mpus

Christen streiten nicht!

Wenn doch?

Februar 2012 | 03

meinTDS  

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