Page 1

November 2021 | Nr. 42 | Magazin des TDS Aarau, Höhere Fachschule Theologie, Diakonie, Soziales

Wenn Meinungen trennen Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen in der Kirche Praktika Besuch im Gemeinde­ praktikum Jubiläen Seit 20, 10, 10 und 5 Jahren am TDS Aarau

MEINUNGEN Bereichernd oder trennend?


EDITORIAL Durch Begegnungen beweglich bleiben

Wie gehen Sie mit kontroversen Meinungen um? Versetzt Sie ein angekündigter Meinungsaustausch zu einem diversen Thema in kribbelige Vorfreude oder ergreifen Sie lieber die Flucht und suchen das Weite vor unvermeidlich unfruchtbaren Diskursen? Oder sehen Sie einfach ein grosses leeres Fragezeichen vor sich, da Sie noch gar keine Meinung zum angekündigten Thema haben? Unsere Welt ist voll von Meinungen, Meinungsbildungsprozessen, Diskussionen über Meinungsfreiheit, Meinungsverschiedenheiten, persönlichen Meinungen und öffentlichen Meinungen – oft befruchtend und trennend zugleich. Und wir alle mittendrin.

Kathrin Hunn-Vogler, Konrektorin TDS Aarau

Die Kirchengeschichte ist voll von gelingenden aber auch vielen verheerenden Beispielen, wie mit Meinungsverschiedenheiten umgegangen wurde. Wie kann in der Kirche und in der Gesellschaft ein wertschätzender, fruchtbarer Meinungsaustausch stattfinden? Erwin Weibel formuliert fünf Leitsätze zum Schutz einer Gemeinschaft vor Spaltung und Streit (ab Seite 4). Das Quäker-Kontinuum kann helfen, einen kontroversen Meinungsaustausch ganz praktisch respektvoll umzusetzen (Seite 6). Ein gemeinschaftsfördernder Meinungsaustausch bedingt die Bereitschaft, die dargelegten Gründe des Gegenübers anzuhören, auch wenn sie noch so fremd erscheinen, und ein Stück Weg mit ihm zu gehen. Studierende sind in ihren Praktika immer wieder eingeladen, in eine ihnen nicht vertraute Welt einzutauchen und sich herausfordern zu lassen (ab Seite 8). In dem ich mich und meine Bedürfnisse in Themen und Standpunkte immer wieder hinterfrage, bleibe ich beweglich. Jesus hat sich durch Begegnungen mit Menschen in seiner Haltung herausfordern, sich manchmal auch «umstimmen» lassen (siehe Matthäus 15, 21–28). So lassen Sie uns Jesus folgend «vorwärtsstolpern»: engagiert für die Menschen und ihre Würde und fokussiert auf alles, was inkludiert, Leben spendet und Frieden stiftet. Oder, wie Ignatius von Loyola sagte: Tun, «Was je mehr hilft», um mehr Liebe zu erlangen. Eine gesegnete Lektüre wünscht Ihnen

2

meinTDS 2021-4


I N HALT THEMA

Wenn Meinungen trennen

ZUM TITELBILD

4

Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen in der Kirche. Von Erwin Weibel

Ü B E N F Ü R DA N A C H TDS-Studierende im Praktikum

8

Sozial-, Gemeinde- und Wahlpraktika

Neues erfahren und anstossen

10

Besuch im Gemeinde­praktikum

A M T D S A A RAU Weiterbildung 14 Absolventinnen und Absolventen 15 Nachqualifikation Gemeindeanimation HF Tag der Absolventinnen und Absolventen Zwei Klasse-IV-Studenten unter­ halten sich über eine spannende Frage im TDS-Unterrichtsmodul «Missionstheologie». Die Diskus­ sion verlief wohl eher bereichernd als kontrovers, auch wenn Körper­ haltung und Gesichtsausdruck auf ein engagiertes Gespräch schlies­ sen lassen.

Jubiläen 16 Seit 20, 10, 10 und 5 Jahren am TDS Aarau

Gratulationen 18 Neue Mitarbeiterin im Hausdienst 18 Spenden, Impressum

19

Agenda 20

meinTDS 2021-4

3


WENN MEINUNGEN TRENNEN Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen in der Kirche

Dreht sich die Erde um die Sonne? Darf man Mäntel mit Knöpfen versehen? Dürfen Ungetaufte das Abendmahl nehmen? Manche Fragen führten im Verlauf der Kirchengeschichte in christlichen Gemeinschaften zu grossen Konflikten und Spaltungen. Rückblickend lösen viele Streitfragen Kopfschütteln oder zumindest ein Schmunzeln aus. Unterschiedliche Überzeugungen haben auch heute ein grosses Konfliktpotential. Wie können wir in unseren kirchlichen Gemeinschaften weise mit ihnen umgehen? Erwin Weibel formuliert fünf Leitsätze zum Schutz einer Gemeinschaft vor Spaltung und Streit. Von Erwin Weibel

Leitsatz 1: Wir gewichten den Fortbestand einer Gemeinschaft höher als den Anspruch, dass es nach unserer eigenen theologischen Überzeugung «richtig» zu und her geht. Die Frage, unter welchen Bedingun­ gen ein Mensch in eine versöhnte Beziehung zu Gott eintreten könne, forderte die Urgemeinde heraus. In Apostelgeschichte 15 wird dieser Konflikt beschrieben. Die Juden­ christen aus Jerusalem vertraten die Überzeugung, dass Nichtjuden Christen werden konnten, aber nur über den Weg, dass sie zuerst Juden würden. Das bedeutete, das Gesetz

4

meinTDS 2021-4

des Moses und alle jüdischen Vor­ schriften einzuhalten. Durch dieses Tor kämen alle zum Glauben, einen zweiten Weg gäbe es nicht. Auf der anderen Seite standen Paulus, Barnabas und Glieder der Gemeinde aus Antiochia. Sie vertraten die Mei­ nung, dass das ganze Evangelium auf dem Spiel stehe, wenn man von den Heiden erwarte, zuerst Juden zu wer­ den. Es gelte, diese so anzunehmen, wie Gott die Zöllner und Sünder annimmt: bedingungslos. Nach einer heftigen Debatte und grossem Aufwand entschieden sie sich für einen Kompromiss. Er

machte es beiden Seiten möglich, aufeinander zuzugehen. Er wirkte für die Neubekehrten schützend und belastete die Mission nicht übermäs­ sig. Dieser Entscheid dokumentierte die Bereitschaft der Kirche, … • ... die eigene Freiheit zum Wohl der Gemeinschaft einzuschrän­ ken («Barnabas/Paulus-Frak­ tion») und • ... die eigene theologische Überzeugung zum Wohl der Gemeinschaft zurückzustellen (Judenchristen der Jerusalemer Gemeinde).


Dieser Kompromiss wurde allerdings nur in einigen wenigen Gemeinden umgesetzt.1 Leitsatz 2: Im Zentrum der Auseinandersetzung über unterschiedliche Überzeugungen steht nicht, wer «recht» hat, sondern, was dem Frieden und dem Aufbau der Gemeinde dient. Einander annehmen, wie Gott es tut, hat erste Priorität. In Römer 14 wird von einem Konflikt berichtet. Es geht um zwei Fragen: Ist es richtig, bestimmte Tage im Ka­ lender als bedeutsamer zu erachten als andere? Ist es richtig, Fleisch zu essen, das Götzen geweiht ist? Von der Sache her vertritt Paulus die Meinung, dass das Hervorheben bestimmter Tage nicht nötig sei. Ebenso wenig müsse ein Christ auf dieses Fleisch verzichten – er könne auch so Gott ehren. Interessant ist seine Argumentation denen gegenüber, die es anders sehen und die Fragen «gesetzlicher» beurteilen. Ihm ist wichtig, dass niemand die anderen aufgrund ihrer Überzeugung nicht annimmt, sie richtet oder auf sie herabsieht. Er er­ innert scharf daran, dass hier gegen Gott gehandelt würde. Denn Gott nimmt beide an: den, der keinen Unterschied zwischen den Tagen macht und den, der alles Fleisch isst! Ferner zeigt Paulus auf: Jemanden zu einer Handlung gegen seine Über­ zeugung zu verleiten bedeutet, ihn zur Sünde zu verleiten. ZWISCHENFAZIT: Sowohl in Apostelgeschichte 15 als auch in Römer 14 scheint mir, dass der Erhalt der Gemeinschaft und des Friedens innerhalb der Gemein­ schaft primäre Bedeutung hat – vor der eigenen Überzeugung. Interessant in diesem Zusammen­ hang scheint mir auch, wer bei unterschiedlichen Meinungen als klärende Instanz wirken soll: Die Gemeinschaft der Glaubenden nämlich. Sie soll klären, wenn eine

Haltung oder eine Handlung eines Einzelnen so schwerwiegend ist, dass die Gemeinschaft zumindest temporär nicht mehr gegeben ist (vgl. Matthäus 18). Doch auch hier

gen uns darum gegenseitig auf dem Weg der Nachfolge. In diesem Sinn verstehen wir uns nicht als gegen­ seitige Grenz-Polizisten, sondern als Menschen, die einander ermutigen

Unsere gelebte Ethik sucht den Mittelpunkt, nicht die Grenze. liegt der Fokus darauf, den Einzelnen für die Gemeinschaft zu gewinnen. Und: Unsere Entscheidungen sollen dazu dienen, dass die Verwundbaren und die «Neulinge» auf dem Weg der Nachfolge (die «Kleinen», wie Jesus sie in Matthäus 18 nennt) unsere Hilfe und Unterstützung bekommen. Leitsatz 3: Im Zweifelsfall wollen wir uns in Richtung Barmherzigkeit irren. Dass wir als Gemeinschaft in einer pluralistischen Welt bestehen kön­ nen, basiert auf einem gemeinsamen Fundament. Es beinhaltet, wie wir unterschiedliche Ansichten in ethi­ schen Fragestellungen handhaben wollen. In unserer Gemeinde haben wir acht solche Haltungsprinzipien gemeinsam definiert. Zwei davon will ich hier erwähnen: 1. Unsere gelebte Ethik sucht den Mittelpunkt, nicht die Grenze2. Eine gesetzesorientierte Ethik benutzt Grenzen, um zu definieren, wer dazugehört und wer nicht. Wir hin­ gegen versuchen zu definieren, was der von Gott gegebene Mittelpunkt, der biblisch-ethische «Idealzustand» ist, den Gott uns zu unserem Besten vorgibt und der Teil der guten Nach­ richt ist. Unsere Ethik soll dazu bei­ tragen, Jesus ähnlicher zu werden. Wir alle sind seine Lehrlinge, die auch nach einem Scheitern wieder neu anfangen dürfen. Wir ermuti­

und herausfordern auf dem Weg, Jesus ähnlicher zu werden. 2. Wir unterscheiden zwischen einer biblischen (Ideal-) und einer gelebten (Real-)Ethik. Gottes Weisung will uns Menschen zu dem hinführen, was ganz und gar gut für uns ist. Das versuchen wir mittels biblischer Ethik zu beschreiben. Die gelebte Ethik, unsere ethische Realität, steht aber meistens in einer Spannung zur biblischen Ethik. Gott zieht uns zu seinem Ideal-Konzept hin, und dahingehend wollen wir lehren (Idealethik). Dabei sind wir uns bewusst, dass unser Misstrauen uns manchmal im Weg steht. Leitsatz 4: Wir entscheiden uns fortwährend für ein weiches Herz. Seit Tausenden von Jahren scheitert die Menschheit immer wieder an ihrer Hartherzigkeit. Diese verur­ sacht grosse Nöte – sei Erwin Weibel ist TDS-Absolvent und wohnt mit seiner Familie in Dotzigen. Er ist seit 23 Jahren Pastor (Teilzeit) in der Evangelischen Täufergemeinde (www.etg-diessbach.ch) und freiberuflich tätig als Coach, Supervisor (u. a. am TDS Aarau) und Organisationsberater (www.eweibel.ch).

meinTDS 2021-4

5


Ein hartes Herz will nicht mehr zuhören, weil es seine Überzeugung nicht ändern will. es in der Politik oder in unserer Gesellschaft. Und doch lernen wir daraus nur wenig. Äusserer Druck bewirkt in den wenigsten Fällen eine Gesinnungsänderung. Ich glaube, Gott weiss, dass sich das versteinerte Herz eines Menschen nur von innen heraus verändern kann.3 Das Herz ist im hebräischen Denken sowohl das Organ des Verstehens wie auch des Wollens. Wenn Gott uns ein neues Herz gibt, dann ist damit gemeint, dass er uns ein Herz schenkt, das zu neuem Handeln wil­ lig ist. Ein Herz, das will, was er will. Sich ein weiches Herz zu erhalten heisst aus meiner Sicht, dass ich mir die Haltung des Hörens bewahre: • Hören auf Gott, wie er sich uns (z. T. vielfältig) in Wort und Tat in der Bibel zeigt • Hören auf meine Mitmenschen/ Mitglaubenden (Ansichten, Ängste, Überzeugungen, Motive, etc.)

Jesus fordert uns auf, «die andere Backe hinzuhalten», «eine zweite Meile zu gehen». Man kann daraus folgern, dass der Weg von Christen nicht gegen den Widerstand geht, sondern mit dem Widerstand. Jesus spricht sogar davon, seine «Feinde» zu lieben: «Ich aber sage euch, liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.» (Matth. 5,44) Auch hier wird letztlich betont, dass der Erhalt der Gemeinschaft wichtiger ist als die gemeinsame Überzeu­ gung. Von Richard Blackburn habe ich gelernt, dass dies gerade im Konflikt ein Verhalten gemäss Jesus ist: Nahe bleiben (ich weigere mich, auf Distanz zu gehen); wahr bleiben (ich stehe zu meiner Überzeugung, bleibe aber hörend und lernbereit); Liebe üben (ich bleibe beharrlich freundlich und diene). Diese Haltung verneint jedoch nicht Leitung an und für sich. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament zeigt: Leitungsmacht wird innerhalb einer kirchlichen oder staatlichen Gemeinschaft anvertraut.

• Hören auf mich (was sind meine Motive, Ängste etc.)4 Ein hartes Herz hat seine Entschei­ dung schon getroffen. Es weiss, was richtig und falsch ist. Es will nicht mehr zuhören, weil es seine Überzeugung nicht ändern will. Eine andere Sichtweise anzuhören scheint ihm sogar gefährlich zu sein. Überhaupt ist es oft von Ängsten und Sorgen bewegt (vergleiche Matthä­ us 6). Leitsatz 5: Leitungs-Gewalt jeglicher Form ist kein Mittel, um eine Überzeugung durchzusetzen. Die eingesetzte Leitung ist befugt, Autorität im Rahmen ihrer Kompetenz zum Wohl der Gemeinschaft auszuüben.

6

meinTDS 2021-4

1 Ich bin dafür und werde mitmachen.

2

3

Ich bin dafür Ich bin dafür. und bin bereit, zu unterstützen.

ZUM SCHLUSS Inmitten der Konfliktbearbeitung von Paulus in Römer 14 findet sich eine der knappsten Definitionen zum Reich Gottes: «Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im (Heiligen Geist.» (Vers 17). Ich mei­ ne, das ist besonders beachtenswert. Bei aller Unterschiedlichkeit sollten wir nie ausser Acht lassen, um was es primär in unseren Gemeinschaften und Kirchen geht: Nicht ums Essen und Trinken, ums Impfen oder nicht Impfen, sondern um Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist!

1 Vgl. Timothy J. Geddert, Verantwortlich Leben, 181 ff (2016). 2 Quelle: ETG Diessbach, ... 3 Hesekiel 36,26f: «Ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben. Und ich werde euch meinen Geist geben, damit ihr nach meinem Gesetz lebt und meine Gebote bewahrt und euch danach richtet.» 4 Meine Wahrheit ist immer auch subjektiv und geprägt von meiner Geschichte.

4

5

6

Ich bin ­dagegen, bin aber bereit, zu unterstützen.

Ich bin ­dagegen.

Ich bin ­ agegen und d versuche, andere davon zu überzeugen.

zulassen

ablehnen

unterstützen

verhindern ja nein

ja

Enthaltung

Das Quäker-Kontinuum (Erklärung auf S. 7)

nein


Nicht die Grenzen, sondern die Mitte suchen Der Hintergrund der «fünf Leitsätze» von Erwin Weibel ist ein Anlass in seiner Gemeinde. Die Gemeindeleitung lud ein zu einem «Stammtisch», wo neben gemütlichem Zusammensein, Essen und Trinken auch der Umgang mit unterschiedlichen Überzeugungen thematisiert wurde. Im Folgeanlass plante Erwin Weibel, das Gehörte nun konkret auf die Frage mit unterschiedlichen Ansichten zur Corona-Thematik zu beziehen, als Übungsfeld für weitere Themen, die «in der Luft liegen». Im Vorfeld sprach Matthias Ackermann mit ihm.

Du planst, das «QuäkerKontinuum» (siehe Abbildung auf S. 6) anzuwenden. Kannst du es uns erklären? Es ist eine Hilfe für einen Prozess bei einer Entscheidung, welche die gan­ ze Gemeinde betrifft. Das Schema zeigt sechs Grade von Übereinstim­ mung in einer Sache. Ich werde die Gemeindeglieder auffordern, sich bewusst zu werden, wo sie stehen. Ich lade alle ein, ihre Position im Kreis der Anwesenden offenzulegen. Dann möchte ich den Dialog mit an­ ders Positionierten in Gang bringen: Warum stehst du dort? Was bräuchte es, damit du dich einen Schritt nach links bewegen könntest? Was ist dabei das Ziel, der Nutzen? Einen Umgang zu finden mit unter­ schiedlichen Überzeugungen. Schon das Offenlegen der eigenen Position ist für eine Gemeinschaft förderlich. Der Dialog soll helfen, Personen mit unterschiedlichen Positionen nicht als Feinde zu sehen. Es braucht den Willen jedes Einzel­ nen in einer Gemeinschaft. Den Willen, ehrlich und transparent zu sein. Die eigene Meinung vor Gott loszulassen. Bereit sein, dass Gott eventuell sogar eine Veränderung meiner Meinung zum Wohl der Ge­ meinschaft initiiert.

Welches sind Hindernisse in einem Konsens-Findungsprozess? In unserer Gesellschaft herrscht das Postulat: Ich und meine Über­ zeugungen sind wichtig und müssen beachtet werden (… sonst verlasse ich die Gruppe). Diese Haltung ist natürlich hinderlich. Von Seiten der Kirche ist eine (zu) hierarchische Struktur und eine «Richtig-oderfalsch-Kultur» ebenfalls nicht förder­ lich. Welches ist die Rolle der Leitung? Die Leitung spielt eine sehr gros­ se Rolle. Sie muss bereit sein, den Aufwand zu betreiben, Menschen für den Dialog zu gewinnen, ihnen nachgehen, sie verstehen wollen. Nicht einfach rasch eine E-Mail schreiben, «und wenn du nicht willst, lass es halt sein …» Sie muss die Sicht haben und ausstrahlen: Wir brauchen einander. Die Pluralität in unserer Gemeinschaft darf sein. «Nicht die Grenzen, sondern die Mitte suchen» – dies ist ein Haltungsprinzip eurer Gemeinde. Kannst du ein Beispiel nennen?

Christen werden. Ganz in der Mitte geht es um eine versöhnte Mensch­ heit, um Frieden (Shalom) – unter den Menschen, mit sich selber, mit Gott und seiner Schöpfung. Ich wünsche mir, dass wir als Kirchen diesem Shalom, der uns im Himmel erwartet, schon auf der Erde mit erster Priorität dienen. Welche Resonanz erwartest du auf den bevorstehenden Anlass, wo du den Umgang mit unterschiedlichen Ansichten am Beispiel der CoronaDebatte einübst? Es ist ein Versuch, ein Schritt, sich konkret und positiv mit anderen Ansichten auseinanderzusetzen. Der Ausgang ist offen. Leute, welche die Meinung der Leitung teilen, finden es vielleicht nicht nötig, zu kommen. Leute, welche kritisch gegenüber un­ serer Haltung stehen: Fühlen sie sich angesprochen, eingeladen, ihre Be­ denken zu teilen? Werden sie ihren Standpunkt offenlegen? Werden wir als Gruppe einander zuhören und verstehen wollen? Ich hoffe es, und bin zuversichtlich.

So wie ich die Bibel verstehe, geht es im Reich Gottes nicht um die einheitliche Überzeugung bezüg­ lich Fleisch essen, Corona, ja nicht einmal in der Frage, wie Menschen

meinTDS 2021-4

7


ÜBEN FÜR DANACH Sozialpraktikum, Klasse II Das Sozialpraktikum absolvieren sowohl die Vollzeit- als auch die berufsbegleitend Studierenden im Sommer/Herbst ihres zweiten Studienjahrs. Nico Baumann

Novizonte, Tagesstrukturplätze für Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen, Kriens

Alan Bosshard

Christliches Sozialwerk HOPE, Baden

Alena Lea Bucher

Lea de Luca Jennifer Dönni

8

meinTDS 2021-4

SILEA aareBrügg, Arbeit für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, Thun

Katja Gumilar

Netz4, Sozialdiakonisches Werk der EMK, Zürich

Tabea Gyger

Stiftung Töpferhaus, Betreutes Wohnen und Arbeiten, Kreativatelier, Aarau

Louis Holzer

Cevi Region Basel

Kind.Jugend.Familie (KJF), Liestal

Yvonne Hunziker

Stiftung Ancora-Meilestei, Therapie, Wohnen, Arbeit und Ausbildung, Wil SG

Sonnenburg, Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Suchtproblemen, Weinfelden

Dominik Minder

Streetchurch, Ref. Kirche Zürich


Mischa Müller

Stiftung Weizenkorn, Soziales Unternehmen, Münchenstein

Michaela Vetsch

Philippe Niklaus

WG neuewelt für Menschen mit psychischen Schwierigkeiten, Münchenstein

Andreas Schlegel

Stiftung Wetterbaum, berufliche und soziale Integration, Frauenfeld

Nadia von Arx

Noe Siegfried

Passepartout, Bildung, Freizeit, Begegnung, Biel

Renate Stucki

Sonnhalde, Kleinheim für Kinder und Jugendliche, Wynigen

Manuela Wäfler

Tim Widmer

Eliane Würmli

Wohnheim Felsengrund, Blaues Kreuz, Stein SG Stiftung Wendepunkt, Sozialunternehmung, Rothrist Passantenheim der Heilsarmee, niederschwelliges Schlaf-/ Wohnangebot, Bern Wohn- und Arbeitsintegration Bernhardsberg, Oberwil BL Chrischtehüsli, Anlauf- und Beratungsstelle, Zürich

Gemeindepraktikum, Klasse III Das 18-wöchige Gemeindepraktikum absolvieren alle Vollzeitstudierenden im dritten Jahr ihrer Ausbildung. Melanie Graber

Evang.-Ref. Kirchgemeinde Davos Platz

Laurence Swoboda

Isabel Helfenstein

Evang.-Ref. Kirchgemeinde Olten

Jaël Tomamichel

David Nägele Tim Reifler Corinne Stalder

Ref. Kirchgemeinde Mühleberg

Ref. Kirchgemeinde GontenschwilZetzwil

Evang. Kirchgemeinde Kreuzlingen

Pedro Vaz Rodrigues

Ref. Kirche Illnau-Effretikon

Evang.-Ref. Kirche St. Gallen C

Tiana Joy Vöhringer

Ref. Kirchgemeinde Köniz, Niederwangen

Evang.-Ref. Kirche RorbasFreienstein-Teufen

Wahlpraktikum, Klasse IV Das 8-wöchige Wahlpraktikum ermöglicht Vollzeitstudierenden, ein Berufsfeld kennenzulernen, das sie besonders interessiert. Ursula Eichenberger Rahel Haag Benjamin Hunziker

GPMC, Gemeinschaft von Christen, Thun

Simea Leuenberger

Vereinigung Freier Missionsgemeinden, Steffisburg

Ref. Kirche Oftringen

Andreas Schindelholz

Evangelischer Diakonieverein Athen, Altersheim Koroneos

Heilsarmee Aargau Süd, Reinach

meinTDS 2021-4

9


NEUES ERFAHREN UND ANSTOSSEN Besuch im Gemeinde­praktikum

Astrid Schatzmann begleitet die Klasse-III-Studierenden in ihrem Gemeindepraktikum. Ende Oktober besuchte sie Tim Reifler und dessen Praktikumsbegleiter Daniel Bertoldo in der Reformierten Kirche St. Gallen C. Matthias Ackermann reiste mit Astrid in die Ostschweiz und schildert seine Eindrücke im folgenden Bericht.

«Ich rege die Studierenden an, ihr Praktikum so zu wählen, dass nicht alles vertraut ist.» Astrid beschreibt auf der Hinfahrt den langen Weg zum Gemeindepraktikum. Schon ein Jahr im Voraus müssen die Studie­ renden Kirchgemeinden fürs Prakti­ kum anfragen. Dazu haben sie eine Liste zur Verfügung mit Kirchen, wel­ che in früheren Jahren auch einen Praktikumsplatz angeboten haben. Sie können aber auch von sich aus auf die Suche gehen. Aber eben: «Ich möchte, dass sie ihren Horizont erweitern! Viele engagierten sich in ihrem kirchlichen Leben schon in der Jugendarbeit. Ihnen empfehle ich vielleicht einen Schwerpunkt in Altersarbeit oder in der Sozialen Arbeit. Oder sie kennen die dörfliche Kirchgemeinde, nicht aber die städti­ sche. Auch rate ich ihnen, die Region zu wechseln.»

10

meinTDS 2021-4

ZIELE FORMULIEREN, KOMPETENZEN ERWERBEN Das Aufgleisen des Praktikums fordere die Studierenden bereits heraus. «Sie müssen die Kriterien an die PA (Praxisausbildnerinnen, Pra­ xisausbildner) kennen, sie müssen mit der Stellensuche bereits ein Jahr vor dem Praktikum beginnen, wegen dem Budget der Kirchgemeinden. Und sie müssen sich bereits mit dem Ziel des Praktikums befassen.» Die­ ses bestünde daraus, fünf Kompeten­ zen zu erwerben bzw. zu erweitern: Fachkompetenz, Methodenkompe­ tenz, Sozialkompetenz, Selbstkom­ petenz und Spirituelle Kompetenz. «Für die einen ist es eine Herausfor­ derung, termingerecht das Prak­ tikum geplant zu haben. Viele tun sich schwer, ihre Ziele im Voraus zu formulieren, bevor sie die Umstän­

de des Praktikums kennen.» Astrid Schatzmann ermutigt dann, Ziele – z. B. in Sozial- und Selbstkompe­ tenz – unabhängig von der konkreten Situation zu formulieren: Wie will ich mich selber organisieren? Was möchte ich mir in Bezug auf die zwi­ schenmenschlichen Beziehungen vornehmen? SICH HINEINGEBEN – SICH ABGRENZEN Im vorbereitenden Unterricht sei auch Zeitmanagement ein grosses Thema. «Die meisten Studieren­ den sind sich nicht gewohnt, ihre Arbeitszeit selbst zu gestalten. Das Gemeindeleben mit unterschied­ lichen Einsatzzeiten ist eine Heraus­ forderung. Sie müssen die Balance finden: Sich hineingeben – und sich abgrenzen», so Astrid Schatz­ mann. Sie nennt die Aufgaben,


«Unsere Angebote, die Kirchenkultur und die Situation müssen sie aber zuerst kennenlernen.» Praktikumsbegleiter Daniel Bertoldo über die Studierenden beim Eintritt ins Praktikum.

welche die Studierenden innerhalb des Praktikums umsetzen müssten: Eine Gemeindeananalyse (ange­ lehnt an die «Situationsanalyse» aus den Modulen Sozialraumanalyse und Organisationssoziologie); ein Projekt planen und durchführen mit Einbezug von Freiwilligen (gelernt im Modul Projektmanagement); kirchlichen Unterricht erteilen; zum Schluss einen Praktikumsbericht schreiben. Aber auch ganz praktische Tipps gibt Astrid den Studierenden mit: «Worauf achte ich beim Einstieg? Wie mache ich mich bekannt?» Das Praktikum soll Begegnungen mit ver­ schiedenen Arbeitsfeldern in einer Kirchgemeinde (Diakonie, Gremien­ arbeit) und Begegnungen (Pfarr­ personen, Angestellte, Freiwillige) enthalten. Auch die PA müssen sich vorbereiten für ihr Praktikum. «Dazu lade ich sie im Vorfeld zu einem Tref­ fen ein. Ich erläutere ihren Auftrag: Begleitung, die Lernziele im Blick haben, Fördergespräche, Qualifika­ tion.» Die Studierenden kommen wäh­ rend des Praktikums vier Mal zu einer Supervision ans TDS Aarau. «Dort können sie über ihre Heraus­ forderungen reden, hören, wie es ihren Mitstudierenden geht und sie

klären Fragen mit einer sonst nicht am Praktikum beteiligten Beratungs­ person.» Welches sind die Ziele des anste­ henden Praktikumsbesuchs? «Damit bringen wir der Kirchgemeinde Wertschätzung entgegen. Das Ge­ spräch mit dem Praktikanten zeigt noch besser als beim Supervisions­ tag, wie es läuft. Fragen können be­ antwortet werden. Für mich ist auch Vernetzung ein zusätzlicher Gewinn. Und: Bei einem Konflikt kann man allenfalls die Kurve kriegen.» Das käme zwar eher selten vor, doch er­ mutige sie die Studierenden immer,

Astrid Schatzmann ist Mitglied des Konvents des TDS Aarau. Sie leitet den Fachbereich Gemeindearbeit und begleitet in dieser Funktion die KlasseIII-Studierenden in ihrem Gemeindepraktikum.

sich sofort zu melden, falls sich ein Konflikt anbahnen würde. ZU BESUCH IM PRAKTIKUM Tim Reifler wohnt in Basel und ist in der Gellertkirche beheimatet. Für sein Praktikum hat er die reformierte Kirche St. Gallen C angefragt. Zwar auch eine Stadt-Kirche, jedoch «tra­ ditioneller und mit weniger Aktivi­ täten, welche aus der Gemeindebasis entstehen, wie z. B. Hauskreise», so Tim. Seine Arbeit hier enthält zwei Schwerpunkte, die ihm aus seinem bisherigen Engagement nicht ver­ traut sind: Kirchliche Sozialarbeit und Arbeit mit Seniorinnen und

«Ich rege die Studierenden an, ihr Praktikum so zu wählen, dass nicht alles vertraut ist.» meinTDS 2021-4

11


Tim Reifler ist Student der Klasse III und absolviert gerade sein Gemeindepraktikum in der Reformierten Kirche St. Gallen.

«Ich blühe auf, wenn ich etwas selber machen kann – auch wenn es mich mehr kostet.»

Senioren. Tim wird durch den So­ zialdiakon Daniel Bertoldo begleitet. Dieser ist seit seinem Abschluss am TDS Aarau vor 20 Jahren in St. Gallen tätig. Im Praktikumsgespräch beschreibt Tim Reifler das Hineinwachsen in seine Aufgaben. Die kirchliche Sozialarbeit bietet eine Anlaufstelle für Hilfsbedürftige: «Bei den Gesprä­ chen war ich zuerst Zuhörer, später konnte ich mich auch einbringen oder Teile des Gesprächs überneh­ men – im Dabeisein von Daniel. Unterdessen führe ich Gespräche selbständig.» Dabei ginge es um Wohnungs- oder Jobsuche sowie finanzielle Unterstützung. «Ich blühe am meisten auf, wenn ich etwas selber machen kann – auch wenn es mich mehr kostet», so Tim Reifler. In einem Seniorengottesdienst hat er das Abendmahl geleitet, in einem nächsten wird er die Predigt über­ nehmen. Auch hier sei ihm nach und nach mehr Verantwortung überge­ ben worden. Praxisausbildner Daniel Bertol­ do fügt hinzu: «Die Studierenden kommen mit ihrem Teilwissen aus der Ausbildung oder ihrer Erfah­ rung. Das ist sehr wertvoll. Unsere Angebote, die Kirchenkultur und die Situation müssen sie aber zuerst kennenlernen. Gerade unsere Sozial­ arbeit ist langsam aufgebaut worden und nun sehr professionell aufge­ stellt.» Das habe aber lange gedauert. Zuerst seien sie bei der städtischen Sozialarbeit nicht ernst genommen

12

meinTDS 2021-4

worden. Das habe sich erfreulicher­ weise geändert. DEN RHYTHMUS FINDEN Auf die Herausforderung Zeitma­ nagement angesprochen meint Tim: «Ich habe Freude am selb­ ständigen Arbeiten, aber es ist auch eine Herausforderung.» Er musste einen guten Rhythmus finden. Sein Arbeitsweg dauert je eine Stunde, einige Termine des Praktikums finden abends statt. Und privat reise er übers Wochenende heim nach Basel, habe einige private Termine und Aufgaben. «Ich war Brautführer an einer Hochzeit. Und im Frühjahr heirate ich selber. Ich muss mich gut organisieren.» Das breite Angebot der Kirche St. Gallen macht es Tim nicht leicht: «Ich möchte schnell mal irgendwo mitmachen. Mich zu beschränken fällt mir schwer.» Astrid Schatzmann betont, dass gerade dies ein gutes Übungsfeld sei für später: «Dann hast du keinen Daniel an dei­ ner Seite. Also betrachte das Prakti­ kum als Übung im Zeitmanagement, reflektiere deinen Umgang damit und erwähne deine Schlüsse im Praktikumsbericht!» WORT & TAT – TIMS PROJEKTARBEIT Zum Finden eines passenden Pro­ jekts hat sich Tim gefragt: Was kann ich einbringen aus meiner Kirchen­ kultur, aus meiner Erfahrung, als mein Anliegen? Entstanden ist ein Anlass mit dem Titel «Wort und Tat». Tim sagt dazu: «Ich möchte die An­ wesenden einladen zu einer frucht­

baren Gottesbeziehung. Ich werde einen Input halten, danach werden wir uns in Gruppen austauschen und uns fragen, wie wir das Gehörte kon­ kret in den nächsten zwei Wochen umsetzen können. In einem An­ schlusstreffen halten wir Rückschau. Ich werde vielleicht anstossen, sich regelmässig in Kleingruppen zu treffen, welche in dieser Kirche noch nicht etabliert sind.» FÖRDERN UND BEWERTEN Auf die Zusammenarbeit zwischen Praktikant und Praktikumsbegleiter angesprochen meint Tim: «Sie ist sehr eng – und sehr angenehm. Das ist mir sehr wichtig – ich bin men­ schenorientiert …» Die Treffen sind fix eingeplant: Am Mittwoch eine Besprechung zu dritt im Sozialdi­ akonie-Team, am Freitag findet ein Rückblick und Ausblick zu zweit statt. Zudem sind zwei oder drei Mal während des Praktikums sogenannte Fördergespräche vorgesehen. Darin geht es um Selbst- und Fremdwahr­ nehmung, Ziele und Entwicklungs­ schritte. Die umfassende Schluss­ bewertung führt dann auch zum Promotionsentscheid. Das Prakti­ kum muss bestanden werden, um das Studium am TDS Aarau fortset­ zen zu können. Auf Tims Entwicklungsschritte an­ gesprochen, meint Daniel Bertoldo: «Tim ist grundsätzlich gut mit seinen Zielen unterwegs. Ich vertraue darauf, dass er sie im Hinterkopf hat.» Astrid hakt nach: «Wie steht es konkret um deine Spiritualität? Die Ziele im Hinterkopf haben ist gut. Aber bringe sie auch immer wieder konkret in deinen Fokus, damit sie wirklich präsent bleiben.» Übers Ganze gesehen ist Daniel Bertoldo sehr zufrieden mit seinem Praktikanten: «Ich war eine Woche in den Ferien – und habe festgestellt, dass Tim alles im Griff hatte. Er ist sehr offen, getraut sich, ins kalte Wasser zu springen, Neues auszu­ probieren.» ...


INSERAT

indern K n e d iche nsErmögl e eine glaube Kirch che! o W deiner e d stärken

musicalcamps

Anmeldung der zur Camp m motivieren n i K itarbeit z. B. er selber im en od

Frühling (13 - 20 J.), Sommer/Herbst (9 - 13 J.)

sportcamps Sommer (9 - 15 J.)

adonia.ch/anmeldung Werde Konzertveranstalter der Adonia-Teens-Tour 2022 Drei Gründe, ein Adonia-Teens-Konzert zu organisieren: 1. Durchschnittlich 350 Besucher – so erreichst du die Öffentlichkeit! 2. Durch dein Engagement förderst du eine wichtige christliche Kinder- und Jugendarbeit und die Verbreitung der biblischen Botschaft. 3. Der finanzielle und zeitliche Aufwand für die Organisation eines AdoniaKonzerts ist überschaubar.

2. Staffel ab 1. Advent 2021 Songs, biblische Geschichten, Spiele, Bastelideen, Back- oder Kochtipps, etc.

Noemi Mauch teens@adonia.ch 062 746 86 43

adonia.ch/kidstv

adonia.ch/veranstalter

Swiss Praise, Vol. 4 mp3

adoniashop.ch

adoniashop.ch Versandkostenfrei ab CHF 45.–

18 internationale Worship-Hits in Schweizer Mundart! Swiss Praise, Vol. 4 – Mundartworship Wieder überträgt Adonia das internationale Worship-Repertoire ins Schweizerdeutsche. Wie in jeder Ausgabe von Swiss Praise wurden die Tonarten so gewählt, dass die Lieder für die ganze Gemeinde gut singbar sind. Die Sänger haben zudem beim Einsingen darauf geachtet, dass die Melodie exakt den Noten im Liederheft entspricht. «Swiss Praise» eignet sich somit nicht nur für das Hören, Mitsingen und Nachspielen zu Hause, sondern auch für Bands und Musik-Teams in Kirchen und Gemeinden als zeitgemässe Repertoire-Ergänzung, die mitten ins Herz geht! CD | A129701 | CHF 29.80, ab 10 Ex. 25 % Liederheft | A129702 | CHF 16.80 Playback-CD | A129703 | CHF 35.–

meinTDS 2021-4

13


WEITERBILDU NG

-H

st

e

he

e r we r b

n

en

eit

er

ow

Pe r s ö nl ic hk

lv

w

o

be

Kn

Die Bi

fe

sti

TDS-Kurse mit erstklassigen Referentinnen und Referenten. www.tdsaarau.ch/kurse

GOD’S GLOBAL GOALS

GOD’S GLOBAL GOALS STOPARMUT KONFERENZ 2022

STOPARMUT KONFERENZ 2022

SA 26. MÄRZ + SAVERTIEFUNGSWOCHE 26. MÄRZ + VERTIEFUNGSWOCHE

14

meinTDS 2021-4

SAVE DATE SAVETHE THE DATE

ge

n


NT E LV O S B A D N U N E N ABSOLVENTIN

EN

Start der Nachqualifikation Gemeindeanimation HF Am Freitag und Samstag, 29./30. Ok­ tober 2021 fanden die ersten beiden Unterrichtstage am TDS Aarau statt. 24 Teilnehmende möchten zusätz­ lich zu ihrem Diplom in Sozialdiako­ nie auch das Diplom in Gemeinde­ animation HF erwerben. Sie haben das TDS vor 2020 abgeschlossen. Einige Stimmen aus dem ersten Kurstag: «Meine Motivation für die Nachqualifikation ist der staatlich anerkannte Abschluss in Gemeindeanimation HF. Inhaltlich freue ich mich auf das Themenfeld der Sozialraumanalyse, weil wir im Zusammenschluss unserer neuen Kirchgemeinde herausgefordert sind.» (Beat Hartmann, Sozialdiakon Ref. Kirche Furttal, Schulpflegepräsident und Gemeinderat Regensdorf )

«Ich habe unglaublich gern am TDS mit anderen studiert und freue mich darauf, mich hier in diesem Setting weiterzubilden. Der staatlich anerkannte Berufstitel in Gemeindeanimation HF kann mir längerfristig neue berufliche Türen öffnen.» (Audrey Bigall, Sozialdiakonin Ref. Kirche St. Gallen, Religionslehrerin) «Wichtig ist es für mich, Wort und Tat auf unterschiedliche Weise zusammenzubringen. Ich möchte den Abschluss in Gemeindeanimation HF machen, um eine Horizonterweiterung, neue Impulse und mehr Werkzeuge für meine Leidenschaft zu erhalten: die Arbeit mit Randgruppen in unserem Sozialraum.» (Daniela Hausherr, Sozialdiakonin Ref. Kirche Birr) Die 24 Teilnehmenden werden sich während 14 bis 20 Tagen verteilt auf

– E H C IR K R E D T F N U K ZU ? T F N U K U Z R E D E KIRCH ristlichen ch er d g n ru ie is al it V eR Wo eine ansetzen muss te eu h n te af h sc n ei em G ürr

Mit Dr. theol. Walter D

TAG DER ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN 22. JANUAR 2022

12 bis 18 Monate zu theoretischen Inputs und zu praxisbezogenen Vertiefungen im TDS Aarau treffen. Dazu kommen Selbststudium mit Literatur und Leistungsnachweise (Sozialräumliche Analyse, Projekt­ arbeiten mit Reflexionsbericht). Geleitet wird die Nachqualifikation von Christian Peyer (Stab Rektorat). Fachverantwortung trägt TDS-Kon­ rektorin Kathrin Hunn-Vogler.


J U B I LÄEN Von Christoph Schwarz, Rektor

Fachkompetenz, Humor, Zuverlässigkeit, Vielfalt Urs Güdel ist seit 20 Jahren Dozent am TDS Aarau. Am 1. August 2001 begann Urs Güdel sein Engagement als Dozent am TDS Aarau – unmittelbar nach dem Ab­ schluss als Sozialdiakon am TDS. Im Jahr 2007 schloss er zudem ein Mas­ terstudium ab. Über die vergangenen 20 Jahre wirkte er in unterschied­ lichen Pensen in verschiedenen Mo­ dulen – seine Vielseitigkeit ist eines seiner Markenzeichen. Ich zähle auf:

Im Bereich Katechetik unterrichtet Urs sowohl in der Didaktik und (Reli­ gions-)Pädagogik; sprachlich fördert er die Studierenden in Deutsch und Griechisch; sowohl Einführung in Entstehung und Auslegung der Bibel gehören zu seinem Repertoire wie auch Lerntechnik und Arbeits­ organisation. Bei den jährlichen Projekttagen steuert er jeweils zwei Workshops bei: Eine Umsetzung des Themas für die Katechetik und ein biblischer Zugang mit der Methode Bibliolog. Sein Unterricht zeichnet sich aus durch kreative methodischdidaktische Vielfalt und grosse Praxisnähe. Diese speist sich aus seiner 20-jährigen Berufserfahrung als Sozialdiakon und Katechet in der reformierten Kirche im Kanton Bern.

Zudem begleitet Urs Studierende bei ihren Diplomarbeiten und als Praxis­ ausbildner in der Berufspraxis. Lieber Urs, mit viel Flexibilität und enorm hohem Engagement gehst du schon seit 20 Jahren durch die vielfältigen Entwicklungen der TDS-Ausbildung treu mit, bildest dich vielfältig weiter, gestaltest Andachten und lässt persönliche Interessensgebiete wie z. B. die Archäologie einfliessen. Wir gratulieren dir herzlich zum Jubiläum und danken dir für die grosse Bereicherung, die du fürs TDS bist, mit deiner Fachkompetenz, deinem Humor, deiner Zuverlässigkeit und Vielfalt.

Weckt die Lust auf die biblischen Texte Stefan Wenger ist seit 10 Jahren Dozent am TDS Aarau. Am 1. Oktober 2011 startete Stefan Wenger als Dozent am TDS Aarau. Zunächst unterrichtete er das Modul «Exegetische Übungen im Neuen Testament», seit 2017 zusätzlich auch noch das Modul «Bibelkun­

de Altes Testament». Zusätzlich begleitet er auch jedes Jahr Studie­ rende bei ihrer Diplomarbeit. Mit seiner Leidenschaft für die Bibel und seiner grossen Fachkompetenz in seinen Modulen weckt er durch den Unterricht bei unseren Studierenden Freude und Lust auf die biblischen Texte. Aus dem Unterricht entstand auch sein Buch «Reise durch das Alte Testament. Eine theologische Bibel­ kunde», welche jetzt die Grundla­ genlektüre für seine Module bildet. Lieber Stefan, deine Liebe zur Bibel, deine wissenschaftliche Beschäftigung

16

meinTDS 2021-4

mit ihr und deine aktive Gemeindearbeit sind eine tolle Kombination für spannenden, horizontweitenden und in die Tiefe gehenden Unterricht, der auch viele Impulse zum geistlichen Wachstum beinhaltet. Wir gratulieren dir herzlich zum Jubiläum und danken dir für dein zuverlässiges, gründliches und speditives Wirken am TDS, für dein Interesse an den Studierenden und deine vielen Pausengespräche, wo du dir Zeit nimmst für individuelle Fragen von Studierenden zum biblischen Wort.


Türöffnerin, Fachfrau, Teambereicherin Yolanda Sieber Emmenegger ist seit 10 Jahren Leiterin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Mitglied des Konvents des TDS Aarau. Am 1. Februar 2011 übernahm Yolanda Sieber Emmenegger die Lei­ tung des Fachbereichs Soziale Arbeit am TDS Aarau und wirkt seither im Konvent des TDS mit. Ihr Fachbe­ reich erlebte in diesen Jahren grosse Entwicklungen: Der neu integrierte Abschluss Gemeindeanimation HF brachte einen Ausbau sozialfach­ licher Inhalte mit sich, welchen Yolanda massgeblich mitkonzipierte, plante und umsetzte. Hier konnte sie ihr fundiertes Fachwissen aus der Sozialen Arbeit sowie neu erworbe­ ne Kenntnisse aus der Soziokultur einbringen. Sie tauchte ein in die Netzwerke der Soziokultur in der

Schweiz und vertritt dort heute aktiv die Anliegen des TDS Aarau. Mit ihrer Kreativität und Leiden­ schaft gestaltet sie spannende Unterrichtsstunden (z. B. im Modul «Professionelle Beziehungen und Prozesse»), wo die Studierenden wichtiges Rüstzeug für ihre Sozial­ praktika und spätere Berufstätigkeit erhalten. Sie pflegt gute Kontakte zu vielen Institutionen im Bereich der Sozialen Arbeit und wirkt so als Tür­ öffnerin für die Sozialpraktika.

für deinen grossen Einsatz im TDS, dein humorvolles Mitwirken im Team, dein sorgfältiges Begleiten von Studierenden, dein fröhliches Mitgestalten der TDS-Gemeinschaft!

Liebe Yolanda, wir gratulieren dir herzlich zu deinem Jubiläum! Danke

Kommunikation mit Kreativität und Tiefgang Matthias Ackermann verantwortet seit 5 Jahren die Öffentlichkeitsarbeit des TDS Aarau. Am 1. Januar 2016 übernahm Mat­ thias Ackermann in einem 50 %-Pen­ sum die Öffentlichkeitsarbeit des TDS Aarau. Seither wirkt er kreativ und kompetent in den vielfältigen Kanälen heutiger Kommunikation wie Homepage, Social Media, MailNewsletter, Medienmitteilungen und Printmedien wie Fundraisingbriefe, Prospekte, Flyer und – als wichtiger Schwerpunkt – unserem vierteljährli­ chen Heft meinTDS. Darin berichtet er über das bunte Leben im TDS und verleiht dem Heft in den themati­ schen Artikeln erfreulichen Tief­ gang. Sein persönliches Interesse an TDS-Themen und seine gestalteri­

schen, fotografischen und textlichen Kompetenzen bilden eine fruchtbare Kombination. Nicht nur das aktuelle Layout des meinTDS, sondern auch das neue Signet der Schule wurde von Matthias gestaltet. Mit Freude unterrichtet er zudem einige Lektio­ nen im Kommunikations-Bereich und er bereichert den Studienalltag mit seinen dezent eingebrachten, aber umso wertvolleren musikali­ schen und liturgischen Fähigkeiten.

prägst, und für deine menschenfreundliche, aufmerksame und ruhige Art, mit der du auch nach innen ins Team und in die Gemeinschaft der Studierenden so positiv wirkst.

Lieber Matthias, wir gratulieren dir herzlich zum Jubiläum und danken dir für deine vielfältige Arbeit, mit der du das Gesicht des TDS nach aussen

meinTDS 2021-4

17


N E R E I L U T A WI R GR HOCHZEITEN

G E B U RT E N

LETIZIA MELEK BISCIARA & PEDRO VAZ RODRIGUES 2. Oktober 2021 in der ref. Kirche Winterthur Seen. Pedro studiert 2019–2023 am TDS Aarau.

JOAN 17. August 2021 Sohn von Debora und Silvan Wey mit Elia. Silvan studierte 2011–2015 am TDS Aarau.

Neue Mitarbeiterin im Hausdienst

Sara HagenbachPascual Garcia trat am 1. September die Stelle im Hausdienst des TDS Aarau an.

Sara Hagenbach-Pascual Garcia ist in Mexico City aufgewachsen und hat dort eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Eines ihrer liebsten Hobbies war das Kochen. In die Schweiz kam sie vor acht Jahren und erhielt hier die Chance, eine zweijährige Ausbildung in einem mexikanischen Restaurant zu absol­ vieren: «Ich konnte hier mein Hobby zum Beruf machen – habe jedoch nicht Deutsch gelernt, weil ich von spanisch Sprechenden umgeben war», schmunzelt sie. Über den Tipp einer Bekannten ist sie dann

18

meinTDS 2021-4

auf die frei werdende Stelle am TDS aufmerksam geworden. «Ich dachte zuerst, ich wäre Mitarbeiterin in einer grossen Kantine.» Unterdessen geniesst sie das eher ruhige und klei­ ne Umfeld des TDS Aarau. Ihr gefällt es, dass sie vielseitig arbeitet: Putzen, Kaffee bereitmachen, Kontakt mit den Studierenden – auf Deutsch! Sara wohnt mit ihrer 19-jährigen Tochter in Windisch. In ihrer Frei­ zeit bewegt sie sich gern, sei es im Fitnesscenter oder in in der Natur. «In den Bergen kann ich mich richtig entspannen. Mich körperlich zu betätigen und dann die Aussicht zu geniessen macht mich glücklich!» Wir wünschen dir, Sara, weiterhin ein gutes Einleben bei uns und freuen uns über deine helfenden Hände und dein fröhliches Lachen! Matthias Ackermann

LILLY JENNA 7. Oktober 2021 Tochter von Simona und Jonathan Rüegger mit Joas Jonathan. Simona (ledig Bhend) studierte 2013–2017 am TDS Aarau.


SPEN DEN

Ermutigt in den Jahresendspurt

Liebe Freunde des TDS Aarau Liebe Spenderinnen und Spender Der Blick in die Monatsauswertung zeigt: Unregelmässige Spenden­ eingänge zeichnen das laufende Jahr aus. Der Spendenstand ist trotz dieser Schwankungen recht erfreu­ lich: Exakt 66 % der budgetierten Spenden sind bisher eingegangen (Stand Ende Oktober). Sie dienen zur Finanzierung der Ausbildung, unseres Betriebs und der Löhne. Für diese Unterstützung und Ermutigung danken wir herzlich! Bis Ende Jahr fehlen uns CHF 159'100 – ein Drittel des Budgets! Ich bin zuversichtlich, dass wir diesen Endspurt dank Ihrer Unterstützung schaffen können. Danke für jede Spende, ob klein oder gross. Durch Ihren finanziellen Beitrag ermöglichen Sie, dass wir unsere Ausbildung weiterhin in gleicher Qualität anbieten können – auch den kirchlich-theologischen Teil, welcher nicht staatlich subventio­ niert ist. Bestens ausgerüstet dienen Absolventinnen und Absolventen Menschen in Kirchen und am Rand der Gesellschaft.

Maya Künzle, Geschäftsführerin TDS Aarau

IMPRESSUM

Darlehen oder die Berücksichtigung des TDS Aarau durch ein Legat sein. Nehmen Sie bei Interesse unverbind­ lich mit mir Kontakt auf.

HERAUSGEBER: TDS Aarau. Höhere Fachschule Theologie, Diakonie, Soziales SEKRETARIAT: TDS Aarau, Frey-Herosé-Strasse 9, CH-5000 Aarau, +41 62 836 43 43, www.tdsaarau.ch sekretariat@tdsaarau.ch

Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen für 2022!

LEITUNG: Pfr. Christoph Schwarz, Rektor TRÄGERVEREIN: Ueli Frey, Präsident REDAKTION: Matthias Ackermann, Felix Studer

Herzliche Grüsse

GRAFIK/LAYOUT: Matthias Ackermann LEKTORAT: Felix Studer DRUCK: Koprint AG, Alpnach Dorf AUFLAGE: 3'800 Exemplare, viermal jährlich ABONNEMENT: CHF 20.–/EUR 15.– pro Jahr INSERATE/MEDIADATEN: sekretariat@ tdsaarau.ch; tdsaarau.ch/inserieren

PS: Ihre Spende wirkt doppelt: Sie befähigt Berufsleute und bringt sie zu den Menschen in den Kirchen, auf den Strassen, in sozialen Institutionen. Herzlichen Dank!

BILDNACHWEIS: TDS Aarau SPENDENKONTO PostFinance AG PC-Konto Nr. 50-1903-6 IBAN CH22 0900 0000 5000 1903 6 (Für EUR siehe tdsaarau.ch/spenden)

Eine weitere Möglichkeit der Unterstützung könnte ein zinsloses

Spenden ans TDS Aarau sind steuerabzugsfähig. ZERTIFIKATE/GÜTESIEGEL:

Stand Ende Oktober 2021 in CHF 500'000

0. Speichern unter … Spendenziel 2021 1. Daten eingeben 2. Zahlen: TheSans Spenden plain 9 Fehlende 3. 'Apostrophe einfügen: bis Ende 2021 500000

400'000

480'000 159'100

300'000

Fehlende Spenden bis Ende Oktober 2021

53'700

200'000

Eingegangene Spenden bis Ende Oktober 2021

320'900

100'000 0

Einzelspender 239'500 1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12

Kirchgemeinden/ Firmen/Institutionen 81'400

meinTDS 2021-4

19


AGEN DA STU DIUM Praktika (siehe S. 10–16) Klasse II (Vollzeitstudium): Sozialpraktikum bis 12. Dez. 2021 Klasse III (Vollzeitstudium): Gemeindepraktikum bis 12. Dez. 2021 Klasse IV: Wahlpraktikum/Diplomarbeit bis 28. Nov. 2021 Weihnachtsferien vom 18. Dez. 2021 bis 9. Jan. 2022

SCH N U PPERN www.tdsaarau.ch/schnuppern 062 836 43 43 Spezialschnuppertage jeweils Dienstagnachmittag am » 7. Dezember 2021 » 1. Februar 2022 » 1. März 2022 Individuelle Schnuppertage von September bis Mai

TDS-Begegnungswoche in Seewis vom 10. bis 14. Januar 2022 zum Thema «Macht (den Unterschied)». Mit den Referenten Lukas Amstutz und Konrad Meyer.

K­­ U RSE www.tdsaarau.ch/kurse | 062 836 43 43 Das macht Sinn – mit der Bibel vertraut werden In vier Jahren durch die Bibel Philipp Hendriksen, Thomas Härry

Entspannt und authentisch auf der (digitalen) Bühne Ladina Spiess 8. Jan. 2022, 9.15–16.00 Uhr

Der Brief an die Epheser 25. Nov. 2021, 19–21 Uhr

Das etwas andere Liebeslied Monika Riwar 23. Feb. / 2. März 2022, 19–21 Uhr

Der Brief an die Kolosser 9. Dez. 2021, 19–21 Uhr Der Brief an die Philipper 20. Jan. 2022, 19–21 Uhr Die Briefe an die Thessalonicher 24. Feb. 2022, 19–21 Uhr Die sieben Ich-Bin-Worte Dieter Kemmler 15./ 22./29. Nov. 2021, 19–21 Uhr

Die Kunst, Freiheit zu leben Matthias Wenk 26. Feb. 2022, 9.15–16.00 Uhr Bibelverständnis zwischen Fundamentalismus und Beliebigkeit Felix Ruther 5. März 2022, 9.15–16.00 Uhr Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat Peter Henning 12. März 2022, 9.15–12.30 Uhr

A­­ N LÄSSE Tag der Absolventinnen und Absolventen Sa, 22. Januar 2022 Mit Dr. theol. Walter Dürr

StopArmut-Konferenz 26. März 2022, Aarau | stoparmut.ch Das TDS Aarau ist im Trägerkreis/OK vertreten.

Worauf sollen wir hören? Worauf sollen wir hören, sag uns worauf? So viele Geräusche, welches ist wichtig? So viele Beweise, welcher ist richtig? So viele Reden! Ein Wort ist wahr.

Wohin sollen wir gehen, sag uns wohin? So viele Termine, welcher ist wichtig? So viele Parolen, welche ist richtig? So viele Strassen! Ein Weg ist wahr.

Wofür sollen wir leben, sag uns wofür? So viele Gedanken, welcher ist wichtig? So viele Programme, welches ist richtig? So viele Fragen! Die Liebe zählt. Lothar Zenetti (1926–2019)


Millions discover their favorite reads on issuu every month.

Give your content the digital home it deserves. Get it to any device in seconds.