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Februar 2021 | Nr. 39 | Magazin des TDS Aarau, Höhere Fachschule Theologie, Diakonie, Soziales

Gleichwertig, gleichwürdig, selbstbestimmt Dr. Oliver Merz «Ihr seid der Wahnsinn!» Die Begegnungs­ woche des TDS Aarau Den Tod über-denken Dr. Stefan Wenger am Tag der Absolventinnen und Absolventen

DA ZUGEHÖREN


EDITORIAL Einschliessen und Aus­ schliessen: hochaktuell

Eben behandelten wir mit unseren Studierenden das Thema Inklusion (Seiten 4–13). Hinter uns liegt ein Jahr, welches diesbezüglich alles Bisherige auf den Kopf stellte. Die Schweiz – wie andere Länder auch – versucht, das Virus auszuschliessen (Containment-Strategie). Dabei wird noch so manch anderes ein- und ausgeschlossen: • Ausgeschlossen von externen Kontakten wird, wer potentiell das Virus weitergeben könnte (Quarantäne). • Ausgeschlossen werden alle von zu viel Nähe. • Ausgeschlossen werden zu kritisch Christoph Schwarz, Nachfragende vom öffentlich akRektor TDS Aarau zeptablen Diskurs. • Eingeschlossen sind viele in ihren Ängsten bezüglich Krankwerden oder Fremdbestimmung. • Ausgeschlossen werden Menschen von ihren Verdienstmöglichkeiten … «Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.» – so definiert die WHO Gesundheit. Hat das aktuelle Vorgehen dieses Gesundheitsverständnis noch im Blick? Dass schwere Krankheitsverläufe verhindert werden sollen, ist verständlich und richtig. Fraglich wird mir persönlich mittlerweile das Ausmass der Einschränkungen. Sie haben u. a. zur Folge, dass Ängste und Depressionen um 50 % zunehmen. Eine grosse Aufgabe steht vor uns: die Inklusion der vielen Einsamen und Verängstigten. Diakonie wird Wege suchen müssen, diesen Menschen wieder Gemeinschaft und Zugehörigkeit zum ganzen Leben zu ermöglichen. Ich bete darum, dass wir als Gesellschaft über unser Verständnis von Gesundheit ins Gespräch kommen; und als Christen über ein biblisches Verständnis von Shalom. Mögen wir aus einer Angstorientierung wieder in eine Hoffnungsorientierung finden. Mögen wir fähig sein, einander zuzuhören – auch bei emotionalen Themen und mit unterschiedlichen Standpunkten. Und mögen wir von der Virusbedrohung mit allen ihren Folgen erlöst werden. Herzlich,

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ZUM TITELBILD

I N HALT T H E M A : DA Z U G E H Ö R E N

Gleichwertig, gleichwürdig, selbstbestimmt4 Dr. Oliver Merz

«Meine Transparenz wirkt inklusiv» 8 Oliver Merz im Interview

A M T D S A A RAU «Ihr seid der Wahnsinn!»

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Die Begegnungswoche 2021

Den Tod über-denken

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Dr. Stefan Wenger am Tag der Absolventinnen und Absolventen «Inklusion» war das Thema der diesjährigen Begegnungswoche. Als kreative Verarbeitung verfassten alle Studierenden einen Beitrag auf einer A5-Fläche Papier oder Stoff. Sie sollen zu einer «TDS-Inklu­ sionsflagge» zusammengesetzt und am TDS Aarau aufgehängt werden.

Zirkuswagen bringt Kirche zu den Menschen16

Das Titelbild war der Beitrag von Klasse-IV-Studentin Julia RüthyScheuner. Sie betitelte es mit «Viel­ falt leben und lieben».

Gratulationen, Nachruf

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Spenden, Impressum

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Projektmarkt

Nachqualifikation «Gemeindeanimation HF»

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Weiterbildungsangebote20

Agenda24

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GLEICHWERTIG, GLEICHWÜRDIG, SELBSTBESTIMMT Dr. Oliver Merz

Oliver Merz referierte an der Begegnungswoche des TDS Aarau. Der vorliegende Fachartikel fasst sein Anliegen einer inklusiven Gesellschaft und Kirche zusammen. Er erschien 2020 in der Info-Zeitschrift von Glaube und Behinderung unter dem Titel «Dazugehören» (www.gub.ch).

Es war im Jahr 1998, an einem trüben Herbsttag. Ich hatte einen Termin bei Prof. Dr. Jürg Kesselring, einem aus­

Oliver Merz ist Theologe und promovierte 2015 in Praktischer Theologie an der Universität von Südafrika (UNISA) in Pretoria. Unter anderem arbeitet er als Gastdozent und Referent sowie freier Mitarbeiter von Glaube und Behinderung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Diversity/Vielfalt, Inklusion und Teilhabe in Kirche und Gesellschaft sowie Religion, Spiritualität und Gesundheit bzw. Krankheit und Behinderung. Er wohnt mit seiner Familie in Thun. www.oliver-merz.ch

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gewiesenen Schweizer Neurologen. Ich stand vor dem Abschluss meines theologischen Grundstudiums. Die Seminarleitung und der Kirchenver­ band thematisierten die Frage, ob ich trotz meiner Krankheit Multiple Sklerose (MS), einer chronischen neurologischen Erkrankung des zentralen Nervensystems, für den Pfarrberuf geeignet und tragbar sei. Meine berufliche Zukunft stand also auf dem Spiel. Wie würde der Spezia­ list auf diese Frage antworten? Seine Antwort war: Trotzdem geeignet und tragbar! Ich war sehr erleichtert! Kurze Zeit später trat ich meine erste Stelle als Pfarrer an. Inzwischen lebe ich seit 30 Jahren mit MS und arbeitete trotzdem fast 20 Jahre volloder teilzeitlich als Pfarrer. Seitdem ich 2015 doktoriert habe, konzentrie­ re ich mich zunehmend auf For­ schungs- und Bildungsaufgaben.

Das Thema Inklusion ist für mich nicht nur Forschungs- und Lehr­ gegenstand. Ich verbinde damit eine tägliche Erfahrung und mitunter eine grosse Herausforderung. Mein Beispiel bestätigt aber auch, dass Inklusion gelingen kann. Im öffent­ lichen Leben bei uns in der Schweiz ist von Inklusion noch relativ wenig die Rede, in aller Munde ist dagegen das Wort Integration. Entsprechend entgegnen mir Gesprächspartnerin­ nen und -partner hierzulande nicht selten «Inklu... was?», wenn ich das Thema anspreche. Die Unterschei­ dung von Inklusion und Integration ist im deutschsprachigen Raum noch nicht abgeschlossen.


INKLU... WAS? – AUF DEM WEG ZU EINER INKLUSIVEREN GESELLSCHAFT Der ehemalige deutsche Bundesprä­ sident, Richard von Weizsäcker, sagte 1993 in einer denkwürdigen Rede zur Inklusion von Menschen mit Beein­ trächtigung in der Gesellschaft unter anderem: «Es ist normal, verschie­ den zu sein. Es gibt keine Norm für das Menschsein. Manche Menschen sind blind oder taub, andere haben Lernschwierigkeiten, eine geistige oder körperliche Behinderung – aber es gibt auch Menschen ohne Humor, ewige Pessimisten, unsoziale oder sogar gewalttätige Männer und Frauen.» Diese Aussage über die Vielfalt und Verschiedenheit aller Menschen bringt uns geradewegs zum Kern von Inklusion. Inklusion (von lat. «in­ clusio», dt. in etwa Einschluss oder Einschliessung) kann als richtungs­ weisendes Ziel verstanden werden, das über einen politischen und sozialen Prozess erreicht werden soll. Alle Menschen sollen unabhän­ gig ihrer jeweiligen Voraussetzung und Lebensumstände gleichwertig, gleichberechtigt und selbstbestimmt wohnen, sich bilden, arbeiten und am öffentlichen Leben teilhaben können. Die Unterschiedlichkeiten und persönlichen Bedürfnisse wer­ den als gegeben vorausgesetzt. Wo es nötig ist, soll die Gesellschaft für die bessere Teilhabe von Betroffenen besorgt sein, Rahmenbedingun­ gen entsprechend anzupassen und individuelle Assistenzmassnahmen bereitzustellen, zum Beispiel für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen.

«Mein Beispiel bestätigt, dass Inklusion gelingen kann.» Oliver Merz

und anschlussfähige Gesellschaft, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen soweit möglich einzugehen hat. Internatio­ nal fusst Inklusion auf den Men­ schenrechten, beziehungsweise auf einzelnen Konventionen, insbeson­ dere dem «Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behin­ derungen» der Vereinten Nationen (UNO) aus dem Jahr 2006. Die Schweiz beruht ihrerseits auf ziemlich inklusiven Grundlagen. Zum Beispiel lesen wir bereits in der Präambel der Bundesverfassung: «Im Namen Gottes des Allmächti­ gen! Das Schweizervolk und die Kan­ tone, in der Verantwortung gegen­ über der Schöpfung, (...) im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der

Einheit zu leben, (...) und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung: (...).» Einheit in Vielfalt, Rücksicht auf die Möglichkeiten und Grenzen jedes Einzelnen – Inklusion pur, ist man versucht zu sagen. Dass wir zunehmend von Inklusion statt Integration reden, heisst nicht, alles sei neu. Nichtsdestotrotz muss auch die Schweiz noch viele Anstrengun­ gen unternehmen, damit Menschen mit Beeinträchtigung sowie weitere besonders verletzliche Personen und Gruppen in den zentralen Lebensbereichen (Wohnen, Bildung, Arbeit, Kultur, Freizeit) möglichst umfassend dazugehören können. Zugegeben, wir werden vom Ziel, Inklusion zu erreichen, herausgefor­ dert, stossen dabei sogar an Grenzen und werden es vielleicht nie vollstän­

Vieles von dem, was mit Inklusion erreicht werden soll, deckt sich mit dem, was die Schweiz in der Vergan­ genheit mit Integration angestrebt hat, aber nicht alles. Integration setzt stark bei der Unterstützung und Veränderung der Betroffenen an, die es möglichst gut in Bildung, Arbeit und anderen Bereichen einzugliedern gilt. Inklusion legt den Fokus mehr auf eine veränderte

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dig erreichen. Das sollte uns aber nicht dazu verleiten, das Mögliche zu unterlassen. Wir sind im Gegenteil unabhängig davon angehalten, auf das Ziel einer inklusiveren, gerech­ teren Gesellschaft hin unterwegs zu bleiben und uns von den Problemen nicht entmutigen zu lassen. INKLUSION IN BIBEL UND THEOLOGIE Inklusion wird häufig als ein ureige­ nes Thema der Christenheit bezeich­ net, auch wenn wir in der biblischen Tradition noch kein ausgereiftes Konzept im heutigen Sinne finden. Wer sich in der Bibel und der Theo­ logie auf die Suche nach inklusiven Aussagen macht, wird aber schnell fündig. Ich belasse es an dieser Stelle bei kurzen Streiflichtern. Bereits die Dreieinigkeit Gottes deutet geheim­

Beeinträchtigung – Gottes Eben­ bild in sich und sind zur Gemein­ schaft mit ihrem Schöpfer und den anderen Geschöpfen bestimmt (Gen 1,26+27). Alle Menschen sind gleich­ wertig und gleichberechtigt, zum Beispiel: «Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.» (Gal 3,28, Zürcher Bibel 2007) In Jesus unterstreicht Gott seine inklusive Mission. Er sucht, was be­ ziehungsweise wer verloren ist und bezieht sie oder ihn wieder in die Gemeinschaft mit ihm ein. Es erstaunt darum nicht, dass auch das Miteinander der Christen in der Kirche mit sehr inklusiven Worten beschrieben wird, beispielswei­ se: «Denkt zum Vergleich an den

So verschieden die Menschen sind, tragen doch alle – mit und ohne Beeinträchtigung – Gottes Ebenbild in sich und sind zur Gemeinschaft bestimmt. nisvoll eine Einheit in Differenz beziehungsweise Verschiedenheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist an (Matth. 28,19). Gott steht selbst auf der Seite der Ausgegrenzten und Schwachen und stellt sich gegen die Ungerechtigkeit: «Denn er [Gott] steht dem Armen zur Rechten, dass er ihm helfe von denen, die ihn ver­ urteilen.» (Ps 109,31, nach Luther­ bibel 2017) So verschieden die Menschen sind, tragen doch alle – mit und ohne

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menschlichen Körper! Er stellt eine Einheit dar, die aus vielen Teilen besteht; oder andersherum betrach­ tet: Er setzt sich aus vielen Teilen zusammen, die alle miteinander ein zusammenhängendes Ganzes bil­ den. Genauso ist es bei Christus.» (1 Kor 12,12, Neue Genfer Übersetzung 2011). Dass Christen verschieden sind, ist also grundsätzlich von Gott gewollt und eine nötige Ergänzung. Dass sich Gott den Menschen barm­ herzig und liebevoll zugewendet hat, ist das Modell für den christli­

chen Lebensstil. Die ersten Christen haben wohl einiges davon begriffen, als sie innerhalb und ausserhalb von ihren Gemeinschaften auf einen gerechten materiellen Ausgleich und barmherzige Solidarität bedacht waren (Apg 2,44+45). UNTERWEGS ZU EINER INKLUSIVE(RE)N KIRCHE Soweit so gut. Was für andere bib­ lische Ideale gilt, ist bei Inklusion nicht anders. Was gelebt wird, das zählt! Ganz ehrlich, spätestens da fangen die Herausforderungen an. Wie meine eigene Forschungstätig­ keit und diejenige meiner Kollegin­ nen und Kollegen bestätigt, sind die Probleme bei der Inklusion von Menschen mit unterschiedlichen Be­ einträchtigungen in der Kirche ähn­ lich wie in der Gesellschaft; leider, ist man versucht zu sagen. Nicht selten verschärfen beispielsweise einseitige theologische Ansichten zu Heilung, Krankheit und Behinderung sogar das Leid der Betroffenen. Kirchen haben den Anspruch, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen Hilfestellung und Hei­ mat zu bieten. Wie können Kirchen aber inklusiver werden, sodass sich auch Menschen mit schwierigsten Lebensumständen dazugehörig und nicht ausgegrenzt fühlen? Zu aller­ erst braucht es eine empathische, einfühlsame Gemeindekultur und Atmosphäre, in der viel Offenheit für die Verschiedenheit lebt. Um das zu erreichen, müssen Kirchen und ihre Mitglieder häufig ihre eigene Haltung und theologischen Über­ zeugungen überdenken und wo nötig überarbeiten. Das braucht manchmal auch Mut. Vertrauen, Wil­ le, Bereitschaft, Ausdauer und eine gewisse Flexibilität und Kreativität von allen Beteiligten sind weitere wichtige Faktoren, um Barrieren (nicht nur architektonische wie Treppenstufen und dergleichen) zu überwinden. Wir als Betroffene müssen unsere Bedürfnisse auch offen mitteilen und nicht stillschwei­ gend erwarten, dass schon jeder und jede merkt, was wir brauchen, um


am Gottesdienst teilnehmen oder sonstige Angebote der Kirche nutzen zu können. Auch wenn ich durch­ aus ein gewisses Verständnis für durchgestylte kirchliche Events habe, letztlich zählt in erster Linie, ob sich alle daran so beteiligen und zum Wohl der Gemeinschaft einbringen können, wie sie es möchten und es ihnen guttut. Gottesdienste für Menschen mit Beeinträchtigung sind ja schön. Besser wäre es aus Sicht von Inklusion, gottesdienstliche Feiern gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen vorzubereiten und durchzuführen. Eine solche Gemeinschaft zu werden, in der sich möglichst viele Menschen beteiligen können, bedeutet, bewusst mitein­ ander unterwegs zu sein, im Wissen, dass wir Fehler machen werden, aber daraus auch lernen können. UND JETZT? Inklusion fordert nicht nur die Ge­ sellschaft heraus, sie ist auch eine Anfrage an die Kirchen und christ­ lichen Organisationen. Nehmen wir die inklusiven biblischen Leitli­ nien an und machen uns auf den Weg! Oder sind wir Kinder unserer leistungs- und erfolgsorientierten

MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN ODER MENSCHEN MIT BEEINTRÄCHTIGUNG? Die beiden Begriffe sind keine Synonyme, sondern legen das Augenmerk auf verschiedene Aspekte. Beeinträchtigung: Irgendetwas funktioniert nicht, wie wir es gewohnt sind. Beispiele: Ich kann nicht sehen. Ich kann nicht hören. Ich kann nicht gehen. Ich verstehe komplizierte Sprache nicht. Ich habe Platzangst. Behinderung: Die Beeinträchtigung führt zu einer Ausgrenzung und/ oder Stigmatisierung. Weil ich Liederfolien nicht lesen kann, kann ich nicht mitsingen. Weil niemand

Zeit, in welcher der oder die Starke dominiert und Schwache und Be­ dürftige selber schauen müssen, wo sie bleiben? Bei Inklusion geht es nicht zuletzt um die Glaubwürdigkeit der Kirche. Ich schliesse wiederum mit einer denkwürdigen Aussage aus der besagten Rede von Richard von Weizsäcker, die das Geschriebene

Gebärdensprache spricht, kann ich mich nicht am Gespräch beteiligen. Weil es Treppen hat, kann ich nicht in die Kirche gelangen. Weil die Predigt kompliziert formuliert ist, verstehe ich sie nicht. Weil die Türen während dem Gottesdienst geschlossen werden, gehe ich nicht hin. Solange eine Beeinträchtigung noch zu Behinderungen führt, brauchen wir bei Glaube und Behinderung den Begriff «Menschen mit Behinderungen», sofern wir nicht explizit und nur die Beeinträchtigung meinen.

treffend zusammenfasst: «Was im Vorhinein nicht ausgegrenzt wird, muss hinterher auch nicht eingeglie­ dert werden.» Diese Einsicht weist nicht nur der Gesellschaft, sondern auch der Kirche und letztlich uns allen den Weg. 

INKLUSION KONKRET: TRISOMIE 21 UND KIRCHE Frage eines Studenten: «In unserer Kirche hat es ein Kind mit Trisomie 21. Es stört ab und zu den Gottesdienst. Die Gemeinde stösst sich daran. Was könnte ich tun?» Antwort von Oliver Merz: «Du könntest die Eltern des Kindes er­ mutigen, sich mitzuteilen. Sie sol­ len ihre Wünsche in Bezug auf die Situation bei der Gemeindeleitung deponieren. Eine Möglichkeit wäre es, die Situation des Kindes und der Familie in einem Gottesdienst zu thematisieren, z. B. in einem Inter­ view mit den Eltern.»

Oliver Merz wird an der BeWo 21 von Moderatorin Sina Begni vorgestellt. «Berge oder Strand?» Oliver Merz: «Beides. Ich liebe die Weite – die Weite der Berge und die Weite des Meeres.» Oliver Merz ist auch musikalisch und gestalterisch aktiv.

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«MEINE TRANSPARENZ WIRKT INKLUSIV» Oliver Merz im Interview

Aus Oliver Merz’ Artikel und Referaten wird ersichtlich, wie nahe bei ihm Beruf, Forschungsthema und Lebensthema sind. Das Gespräch mit Oliver Merz unterstreicht dies: Das Fachliche und das Persönliche greifen ineinander. Oliver Merz beschreibt die Auswirkungen seiner Krankheit Multiple Sklerose auf seine Biografie und seinen Umgang damit. Matthias Ackermann stellte die Fragen.

Oliver, wie fühlst du dich nach drei intensiven Tagen am TDS? Gut. Ich liebe den Ausbildungsbe­ reich. Ich sehe die nächste Genera­ tion vor mir. Menschen, die in ein paar Jahren aktiv im Beruf sind. Ich verschenke mich gerne an (zukünf­ tige) Verantwortungsträger. Meine Anliegen klingen an beim TDS. Wie viele nicht Betroffene kenne ich das Krankheitsbild von MS kaum. Wie und wann ist es bei dir ins Leben eingetreten? Mit 19 hatte ich unter anderem starke Lähmungserscheinungen. Im Spital Aarau wurde MS schliess­ lich diagnostiziert. Man wusste damals noch wenig über die Krank­

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heit, und ich wurde mindestens in der Anfangsphase oft nicht ernst genommen. Ich wurde zuweilen als Simulant hingestellt, insbesondere im medizinischen Umfeld. Es ist ein Geschenk, dass diese Erfahrung mich nicht verbittert gemacht hat. Dir sieht man heute die Krankheit nicht an. Du bist nicht im Rollstuhl und bist mehrere Stunden präsent. Ja, das ist für mich ein Geschenk und Wunder. Die Lähmungserschei­ nungen waren nie mehr so stark wie in den ersten fünf Jahren. Aber ich muss weiterhin mit einigen «stillen», unsichtbaren Symptomen leben. Diese werden je nach Umständen, Wetter, Stress etc., stärker. Da sind bspw. schmerzhaftes Kribbeln am

ganzen Körper, Empfindungsstörun­ gen, Taubheit an den Extremitäten. Diese Symptome sind zwar nicht oder nur punktuell beeinträchti­ gend, aber doch sehr unangenehm. Schlimmstenfalls hinke ich wieder leicht oder kriege meine Arme bzw. Hände und Beine nicht ganz unter Kontrolle. Die tägliche Verarbeitung verbraucht Energie, die budgetiert sein will. Punktuell ist wohl auch meine kognitive Leistungsfähigkeit und Konzentration limitiert, was aber auch mit dem Älterwerden zu tun hat. Schliesslich muss ich meine Leistungskurve möglichst gut beachten, d. h. vorausschauende Planung und Kräftemanagement sind sehr wichtig. Die Grenzen muss ich akzeptieren.


Kognitive Limiten? Aus deinem Lebenslauf entnehme ich eine Unmenge an (Berufs-)Diplomen. Du hast eine Lehre als Dekorationsgestalter absolviert. Du hast zwei theologische Grundstudienabschlüsse, zwei Masterabschlüsse und bist Doktor in Theologie. Wie weit hat deine Beeinträchtigung deine berufliche Laufbahn behindert – oder geprägt? Der Ausbruch meiner Krankheit fiel in die Schluss- und Prüfungsphase meines Erstberufs als Dekorations­ gestalter (heute Polydesigner 3D). Obwohl ich ein guter Lehrling war: Wegen meiner Krankheit war eine erfolgreiche Schlussprüfung ob­ jektiv gesehen fast unmöglich. Der erste starke Schub war noch nicht abgeklungen. Ich budgetierte für die LAP bewusst nur die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit und ging entsprechend zur Mittagszeit wieder nach Hause. Dass ich die Prüfung trotzdem mit einer guten Note, sogar über einer 5, abschloss, grenzt an ein Wunder. Natürlich prägten mich solche Er­ fahrungen. Ich empfand, dass Gott mich trotz allem durchträgt. Ich sah, dass ich trotz allem etwas erreichen kann – mit Gottes Hilfe. Wie kamst du zur Theologie? Aufgewachsen in einer Reformierten Kirchgemeinde liess ich mich kurze Zeit vor dem ersten Schub bewusster auf den christlichen Glauben ein. Mein Pfarrer gab mir bereits in den Teenagerjahren zu überlegen, ob ich nicht Pfarrer werden sollte. Weitere Personen rieten mir unabhängig davon ähnlich. Eigentlich wollte ich Grafiker werden. Doch die Krank­ heit und die Impulse von aussen brachten mich ins Nachdenken über meine Berufspläne. Schon vor der Erkrankung be­ schäftigten mich viele tiefe Fragen ans Leben. Dass ich als gläubiger Mensch trotzdem derart zu leiden hatte, verstärkte diesen Umstand. Ich

suchte nach Antworten, verschlang Buch um Buch, hörte viele Referate, tauschte mich intensiv mit Gleich­ altrigen aber vor allem mit reifen Erwachsenen aus. Andere sahen meine Sehnsucht nach geistlichem Tiefgang. In der lokalen und über­ regionalen kirchlichen Jugendarbeit wurde mir denn auch rasch Ver­ antwortung übertragen. Schliesslich nahm die Überzeugung zu, dass Gott mich einen anderen Weg führen möchte. In meiner Familie gab es zu der Zeit kaum Akademiker. Der Weg über die Universität schien mir so was von weit weg. Man hätte mich in dieser Zeit wohl stärker dazu ermutigen sollen. Ich schaute mir viele Ausbil­ dungsstätten an, u. a. auch das TDS Aarau und machte einige Monate lang ein Praktikum im Diakonenhaus Greifensee. Es resultierte schliesslich ein sehr unkonventioneller Stu­ dienweg, der sich Schritt für Schritt

Dein Lebenslauf zeigt dich als methodischer Generalist rund um dein Kernthema. Wie gehst du um mit der Fülle an Mandaten und Anstellungen? Wie mit Absagen und Verlust von Stellen? Wieweit hängen sie mit deiner Krankheit zusammen? Objektiv wird mir gesagt, dass ein solcher Weg zu einer akademischen Laufbahn gehöre. So baue man seine Positionierung auf. So gesehen habe ich unglaublich viel gelernt in den letzten Jahren. Mein Netzwerk ist entsprechend national und interna­ tional vielfältig und breit gefächert. Aber eben, die ständigen und mehr­ heitlich unvorhergesehenen bzw. frühzeitigen Stellenwechsel waren auch kräftezehrend. Ich verlor in den letzten zehn bis zwölf Jahren öfters die Stellen, mehrmals wegen man­ gelnder Finanzen. Einmal liessen sich die Arbeitsbedingungen nicht flexibel genug gestalten. Für meine

«Mich beschäftigte, dass ich als gläubiger Mensch trotzdem derart zu leiden hatte.» entwickelte. An jeder Weggabelung ermutigten mich Menschen, die nächst höhere Ausbildungsstufe an­ zupeilen. Heute bin ich sehr dankbar für die sehr vielfältigen Impulse und Prägungen, die mir dadurch zuteil­ wurden. Zwischen und während deinen Ausbildungen hast du pastoral in verschiedenen kirchlichen Umfeldern gearbeitet, hast geforscht zum Thema Inklusion und verwandten Themen, hattest Lehraufträge und Mandate in verschiedenen Ausbildungsstätten, Kirchen, Institutionen und Organisationen.

Konstitution wünsche ich mir ein stabiles berufliches Standbein, eine Teilzeitstelle oder mindestens ein grosses Mandat. Das wäre auch aus medizinischer Sicht empfohlen. In deinem Berufsweg erlebst du Siege und Niederlagen. Du lebst mit einer gewissen Unsicherheit. Wie versöhnt oder verbittert bist du im Rückblick oder mit deinem aktuellen Setting? Im Rückblick: Ich bin nicht verbittert – Gott sei Dank. Die Kündigungen geschahen nie aufgrund eines Zer­ würfnisses. Im Gegenteil: Ich lege

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grossen Wert auf geklärte Beziehun­ gen und konnte jeweils im Guten ge­ hen. Die vielen guten Kontakte und die anhaltende Zusammenarbeit mit ehemaligen Arbeitgebern unter­ streichen das. Aktuell bewegt mich aber die Frage schon sehr: Wann und wo finde ich eine Anstellung mit einem genügend hohen Pensum auf meinem Gebiet, das mir erlaubt, beruflich ein wenig «sesshaft» zu werden? Du hattest mit deiner Frau und einem Team zusammen eine Kirche aufgebaut und rund 13 Jahre geleitet. Du konntest dort dein Lebensthema Inklusion umsetzen, einbringen, verwirklichen. Wie kam es dazu? Was konntest du verwirklichen?

Was ich später empirisch erforschte, bestätigte sich bereits in unserer eigenen Gemeinschaft: Eine in­ klusive Kultur wird stark von den Verantwortlichen mitgeprägt, oder eben auch nicht. Dass ich mit meiner gesundheitlichen Situation trans­ parent umging, wirkte inklusiv. Men­ schen, die selber ihre Hypotheken, ihre schwierigen Lebensumstände mitbrachten, fühlten sich angezogen. Dadurch handelten wir uns natürlich als Gemeinschaft auch überdurch­ schnittlich viele Schwierigkeiten ein. Es brauchte viel Weisheit und da und dort auch Klarheit, damit einzelne Personen mit ihren Geschichten nicht die ganze Gemeinschaft ge­ fährdeten. Es war insgesamt eine sehr intensive aber auch erfüllende und lehrreiche Zeit.

«In jener Zeit begann ich, neu an die lebensverändernde Kraft der christlichen Gemeinschaft zu glauben.» Ich war damals als Pastor in einer traditionellen Freikirche angestellt. In einem mehrjährigen Prozess und nach vielen Gesprächen wurde uns klar, dass wir aus dem traditionel­ len Pfarralltag aussteigen sollten. Uns schwebte eine Gemeinde oder Gemeinschaft vor, die wir selbst von Anfang an mitprägen können. Rasch tat sich dann eine Türe auf und wir zogen nach Thun um. Wir gründeten also eine neue Gemeinschaft, die Teil einer ökumenischen Erneuerungs­ bewegung wurde.

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Im Rückblick kann man sicher sagen, dass wir vielerorts der Zeit voraus waren. Was wir heute im kirchlichen Feld an Innovationen sehen, haben wir damals schon mehrheitlich ver­ sucht. Wir führten als kleine Kirche z. B. Benefizkonzerte in öffentlichen Bars durch und sammelten dabei für soziale Projekte der Stadt. Die Nöte waren gross, aber wir erlebten auch Gottes Wirken stark. An unseren An­ lässen nahmen phasenweise mehr Menschen ohne Kirchenbezug teil als reife Christen. Wir wollten dort

sein, wo uns Gott hinsendet. Das waren häufig komplett säkularisierte Umfelder. In jener Zeit begann ich, neu an die lebensverändernde Kraft der christlichen Gemeinschaft zu glauben. Welcher Umstand beendete das Projekt oder deine Leitung dort? Wo steht diese Kirche heute? Zum einen lag es daran, dass ich mich nach meiner Promotion beruf­ lich fokussieren musste. Zudem wurde die inklusive Kultur der Ge­ meinschaft durch eine überdurch­ schnittlich starke Zunahme von Be­ suchenden und Mitarbeitenden mit unterschiedlicher sexueller Orien­ tierung stark strapaziert. Anderswo nicht mehr erwünscht und toleriert, wurden wir für einige zum Ort der letzten Hoffnung. Dieser Umstand war zwar gewissermassen eine logi­ sche Folge des bisherigen inklusiven Gemeindeweges. Er brachte uns aber an Grenzen. Wir hatten vieles theologisch zu klären und aufzu­ arbeiten. Dieser Prozess ist bis heute nicht abgeschlossen. Ich und wir alle haben noch viel zu lernen, sind aber gewillt dazu. Weil sich zum nötigen Zeitpunkt keine geeignete Nachfolgeregelung umsetzen liess, entschieden wir uns, die Gemeinschaft vorerst formal «herunterzufahren». Wir lösten den Verein auf, trafen uns aber weiterhin informell und hielten Ausschau nach Möglichkeiten. Heute ist die Ge­ meinschaft eine offizielle «Fresh-X», eine Erneuerungsgemeinschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz. Das gibt uns den nötigen Halt, um uns weiterzuentwickeln. Der Ausgang ist ungewiss, aber Gott wird auch über dieser Ungewissheit stehen. 


«IHR SEID DER WAHNSINN!» Die Begegnungswoche 2021. Von Matthias Ackermann

Die jährlich stattfindende Begegnungswoche hätte das TDS Aarau im bündnerischen Seewis verbracht. Sie ist die einzige Gelegenheit für ein paar Tage Lern- und Lebensgemeinschaft abseits des Studienalltags. Aus bekannten Gründen konnte sie nicht in dieser Form durchgeführt werden. Doch die «digitale Ausgabe der BeWo» war mehr als nur eine Notlösung.

DREI MAL PLANEN Das BeWo-Team setzt sich jeweils aus sechs Studierenden und einem Konventsmitglied zusammen. «Wir mussten die BeWo drei Mal planen», so Manuela Nufer, Studentin der Klasse III und Vorsitzende des BeWoTeams. Zuerst wurde davon ausge­ gangen, dass die BeWo normal – also in Seewis – durchgeführt werden kann. Die zweite Version war eine BeWo in Aarau unter Anwesenheit aller Studierenden. Im November wurde klar, dass die BeWo im Fern­ unterricht durchgeführt werden würde. Das ergab nochmals eine total neue Ausgangslage für die Vor­ bereitungen.

NEUE ERFAHRUNGEN MIT VIDEOÜBERTRAGUNG Wie kann unter diesen Bedingungen Begegnung und so etwas wie Lager­ stimmung aufkommen? Das Team liess sich von den Einschränkungen nicht beirren. Im Gegenteil: Manuela Nufer berichtet von einem Tiefpunkt in der Vorbereitungszeit. Über ihre Teamkollegin sagt sie: «Katharina hat uns motiviert, uns noch einmal von Neuem reinzugeben. Sie hat uns auf­ gezeigt, dass die Durchführung eines online Events für das ganze TDS eine Chance und ein Lernfeld sein kann.» Man entschied sich, die erlaubte Gruppengrösse von fünf Personen auszuschöpfen. Der Nachmittag sollte dazu dienen, sich in sog. Regionalgruppen zu treffen. Dabei wurde einerseits das Morgenreferat

praktisch umgesetzt. Andererseits konnten für eine Challenge Punkte gesammelt werden – analog etwa zu einer «Lagerolympiade». Wesentlich war auch die Idee des Studios: «Wir wollten ein Zentrum des Geschehens aufbauen», so Samuel Zaugg. In einem Klassenzim­ mer wurde ein professionelles Studio mit zwei «Bühnen» aufgebaut. Für die Technik wurde Luca Zanotti von der Klasse III mit ins Team geholt. Die technische Umsetzung liess sich sehen: Zwei professionelle Kameras für unterschiedliche Einstellungen; eine Gesamtaufnahme des Studios wurde während den Randzeiten ohne Ton mit einem iPhone einge­ blendet; zwei kabellose Mikrofone konnten auch in ein Headset um­ gewandelt werden. Die Moderation

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und die Referate wurden per Video live übertragen, Gruppenarbeiten wurden per Zoom organisiert. Die Regie managte diese Wechsel gut eingerichtet mit ihrer Soft- und Hardware. Luca Zanotti dazu: «Mein ursprüngliches Equipment für Film­ projekte musste nur mit wenigen Zu­ satzelementen wie Fernbedienung und Adapter ergänzt werden, um ein gutes Livestream-Set-up zusammen­ zustellen.» STIMMUNG IM STUDIO So kam doch so etwas wie Live-Stim­ mung auf, die sich auch auf die 100 Bildschirme in den Wohnungen der Studierenden übertrug. Samuel Zaugg und Sina Begni moderierten mit Charme und Witz. Katharina Metz gestaltete einen geistlichen Input zum Einstieg: «Bei Gott sitzen alle am Tisch, niemand ist ausge­ schlossen.» Das Lied «Come to the table» unterstrich diese Botschaft. Die Interaktion mit den Zuhörenden fand immer wieder statt: Kommenta­ re konnten im Live-Chat abgegeben, Fragen mit Slido gestellt werden. TEAM-EINSATZ MIT MEHRWERT Für das BeWo-Team ging die Arbeit am Nachmittag weiter. Sie werteten aus, besprachen sich mit dem Refe­

renten. Sie sichteten die Ergebnisse der Regionalgruppen: Berichte aus den Aufträgen zum Thema, Videos als Beweise der Challenges – zur grossen Aufheiterung des Teams. Dieses war jeweils bis tief in die Nacht beschäftigt. Das gemeinsame Projekt, das gegenseitige Aushelfen, Unterstützen, Klären, Entscheiden und Vorbereiten schien die Truppe zusammenzuschmieden. Jedenfalls wurde das Gelingen der BeWo zum Abschluss gefeiert. Christian Peyer beschenkte das Team mit je einer Frucht. Sie symbolisierte das, was jedes Teammitglied auf seine Art in die Vorbereitung hineinbrachte. Umgekehrt dankte das Team auch den Studierenden, welche für die Challenge-Beiträge keinen Aufwand scheuten: «Ein riesen Kompliment an euch: Ihr seid der Wahnsinn!»

konie-Praxis. In der Austauschzeit regte er zur Reflexion an. Das Thema wurde sozusagen auf den Boden der Sozialdiakonie gebracht. Die Fragen gingen an die Substanz: «Was würde dich persönlich motivieren, dir bisher fremde Menschen in deiner Kirche willkommen zu heissen und zu integrieren?» Oder: «Wo bleiben Grenzen und Hindernisse stehen, welche weiterhin Menschen aus­ schliessen? In deiner Kirche? Bei dir selber?» Die BeWo machte auf jeden Fall Mut, sich einzusetzen für eine vielfältige und inklusive Kirche. Ein Gradmes­ ser dafür könnte folgende Aussage sein. Oliver Merz zitiert den schotti­ schen Theologen John Swinton: «Um dabei zu sein musst du da sein. Um dazuzugehören musst du vermisst werden.» 

INKLUSION GEHT AN DIE SUBSTANZ An drei Vormittagen referierte Oliver Merz zum Thema Inklusion. Er verstand es, gesellschaftliche und theologische Aspekte mit persön­ lichen Erfahrungen weiterzugeben (siehe Artikel und Interview auf den Seiten 4–10). Am Donnerstag erzählte Remy Beusch über inkludie­ rende Projekte aus seiner Sozialdia­

«Um dabei zu sein musst du da sein. Um dazuzugehören musst du vermisst werden.» John Swinton

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Blick ins Studio während Merz

einer Live-Übertragung

des Referenten Oliver

ni und Samuel guten Morgen!» Sina Beg «Einen wunderschönen au Aar TDS am dio beim Moderieren im Stu

Zaugg

4 der BeWo 21 von ch» – Einstieg zum Tag «Schubladen sind praktis en das Schubladisiegeg ie rap The he e biblisc Chrigi Peyer. «Gibt es ein als Bedürftige*r vor ber Sel ie! dir ist die Therap ren? Das JA von Gott zu andere Menschen als Fundament, auf dem ich Gott zu kommen ist ein n.» kan würdig sehen gleichwertig und gleich

ezu Hause aus von Youtub dierende gemütlich von o-Team BeW das nd sta Während der/die TDS-Stu elt, chs we m-Gruppenarbeit n, Live-Übertragung zur Zoo g, Gedanken, Informatio Unterhaltung, Begrüssun z: l sat vie Ein im mit ... los ten sen fast pau ozenten, Einrich n, Begleitung der Gastd Aufnahme, Moderatio e! rm Cha Hingabe, Kreativität und

lusive»: «Warum Slam «Inklusion – All Inc Jasmin Graber im Poetry mende Grenzen wim sch er Namen geben? Ver müssen wir allem imm einsortieren? Ein s öglich abheben? Und alle passen. Eins für einfrieren, uns schnellstm rein ht nic die , und eins für die sen’.» Regal für Normalitäten las en uss eins für ‘wen wir dra die Systemerwählten und

g. Viel Aufbau- und Vor : Die BeWo ist auf Sendun ion Akt in a Luc und Chrigu ohnt! geleistet. Sie hat sich gel bereitungsarbeit wurde

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B A D N U N E N N I T N E V L O S B A R E D G TA

DEN TOD ÜBER-DENKEN Ca. 80 TDS-Absolventinnen und -Absolventen «trafen» sich in einem Zoom-Meeting zum diesjährigen Tag der Absolventinnen und Absolventen. Stefan Wenger wurde gebeten, über die «postmortale christliche Heilsexistenz» Auskunft zu geben. Der TDS-Dozent untersuchte mit den Teilnehmenden alle relevanten Texte des Neuen Testaments: Nicht ganz leicht verdauliche Nahrung, aber doch im Grundton Hoffnung vermittelnd. Im folgenden Text fasst Matthias Ackermann das Referat zusammen. Die ungekürzte Fassung befindet sich auf unserer Homepage.

Im ersten Teil des Referats lässt Ste­ fan Wenger Paulus zu Wort kommen:

und das Ziel christlicher Existenz sei das Sein bzw. das Leben mit Christus.

Wir wollen euch aber, Geschwister, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird Gott ebenso auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. (1. Thess. 4,13–14)

Weitere Paulustexte betonen Gottes neuschaffende Kraft: «Der Auferste­ hungsleib kann allein aufgrund von Gottes neuschaffender Kraft erhofft werden; die postmortale Auferste­ hung wird eine leibliche sein», so Stefan Wenger. Er erwähnt weiter das «Entrückungserlebnis» von Paulus, den «dritten Himmel», den Pau­ lus mit dem Paradies identifiziere. «Paulus verbindet die Paradies-Vor­ stellung konsequent mit der Chris­ tusgegenwart.»

Der Text vermittle die grundsätzliche Gewissheit, dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt. Die Hoffnung

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Stefan Wenger zitiert weiter zwei Paulusstellen, die das Sterben im Licht des Lebens in Christus aus­ loten: Sei es nun, [dass] wir leben, sei es, [dass] wir sterben, wir sind des Herrn. (Röm. 14,8b) Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn. (Phil. 1,21) Stefan Wenger führt aus: «Obwohl Paulus keine konkreten Angaben über das Leben nach dem Tod


BSOLVENTEN «Leben und Tod sind lediglich verschiedene Erscheinungsweisen für das von Gott in den getauften Glaubenden angelegte ewige Leben.» macht, wird deutlich, dass er mit einer besonderen Form des Gebor­ genseins in Christus rechnet. Damit ist kundgetan, dass die Identität des Menschen nicht ausgelöscht wird. Aber wie Gott diese Identität durch den Tod hindurch festhalten wird, bleibt hier verborgen.» Und: «Weil Christus das Leben ist, darum schliessen sich das Leben und der Tod für den Glaubenden nicht mehr gegenseitig aus, sondern sie sind le­ diglich verschiedene Erscheinungs­ weisen für das von Gott durch den Heiligen Geist in den getauften Glau­ benden angelegte ewige Leben.» DAS BILD VOM GROSSEN TISCH Jesus benutzt in Lukas 13,29–30 das Bild vom Tisch im Reich Gottes: Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Süden und sich zu Tisch legen im Reich Gottes. Und siehe, es sind Letzte, die Erste sein werden, und es sind Erste, die Letzte sein werden.

Stefan Wenger erläutert: «Im Glauben an Christus bzw. sein Wort dürfen Menschen die Gewissheit haben, in Gottes Reich zu gehen und mit Gott und den Glaubenden aus aller Welt Tischgemeinschaft zu pflegen. Lukas kritisiert jedoch diejenigen, die sich des Heils sicher wähnen, sich aber nicht wirklich für die Gemeinschaft mit Gott entschei­ den. Sie werden von Gottes Reich ausgeschlossen sein.» Stefan Wengers Fazit: «Die eschato­ logische Hoffnung des NTs kann auf eine konkrete Zielvorstellung hin gebündelt werden: auf die (unmittel­ bar) postmortale menschliche Heils­ existenz in der uneingeschränkten Gegenwart Christi. Diese Hoffnung bezieht ihre Berechtigung aus der leiblichen Auferstehung Christi und aus dem den getauften Gläubigen anvertrauten Zeugnis des ihnen in­ newohnenden Geistes Gottes. Diese Texte [...] können jedoch nicht mehr als zu Thesen motivieren, die zur

Stefan Wenger, Dr. theol., Dozent am TDS Aarau

weiteren Reflexion einladen wollen. Und doch sind sie Glaubenszeugnis­ se, die eine Hoffnung vermitteln, die das irdische Dasein des Menschen überdauert und den postmortalen menschlichen Heilsraum füllt. Diese Hoffnung aber ist begründet.»  Alle Bibelübersetzungen von Stefan Wenger

RELEVANT FÜR DIE SOZIALDIAKONIE? Andy Schindler, TDS-Absolvent im 2017, erlebt Fragen über das, was nach dem Tod kommt, in seinem Beruf als Lokalpfarrer der EMK: «Ich begleite Menschen in meiner Gemeinde im Älterwerden. Wenn nun ihre Kräfte nachlassen, kommen Unsicherheiten und Fragen auf. Das Referat erweiterte mein Wissen und bestätigt mich in meinem Auftrag, Trost zu spenden und die Hoffnung zu vermitteln, dass wir nach dem Tod in Gottes Reich sein werden.»

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T K R A M T K E PROJ ZIRKUSWAGEN BRINGT KIRCHE ZU DEN MENSCHEN Projektmanagement: Ein Modul im ersten TDS-Jahr. Es beinhaltet 60 Lektionen Unterricht. Die Studierenden setzten mit einem Projekt die Theorie in die Praxis um. Meistens geschieht dies in der Kirche oder Institution der berufsbegleitend Studierenden. Von Matthias Ackermann

Im «Projektmarkt» Anfang Januar wurden die abgeschlossenen Pro­ jekte den Studierenden der ersten Klasse vorgestellt. Die Idee dahinter: Die Klasse-I-Studierenden können Erfahrungen aus erster Hand hören und neben den Dozierenden auch von ihresgleichen lernen. ZIELE, UMSETZUNG, FAZIT, TIPPS Die Präsentation begann jeweils mit den Zielen: «Mit der Gamenight wollte ich kirchenferne Jugendliche ansprechen.» «Die lange Nacht der Kirchen will die Ökumene stärken.» «Mit dem Kerzenziehen bot sich uns die Gelegenheit, als Kirche im Quar­ tier präsent zu sein.» Mehrmals er­ wähnt wurde der Begriff «Partizipa­ tion» – eine Schlüsselmethode in der Gemeindeanimation. Die Zielgruppe und deren Wünsche und Bedürfnisse wurden meist von Anfang an mitein­

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bezogen, oft schon bei der Auswahl des Projekts. Es folgte ein kurzer Bericht über den Ablauf des Projekts. Einige konnten aufgrund der Covid19-Einschränkungen nicht durchge­ führt werden. Dann wurde kurz ein Fazit formuliert: «Das Projekt diente der Vernetzung von uns als Kir­ che mit der lokalen Jugendarbeit.» «Durch die Online-Variante konnten wir nicht nur Kinder, sondern auch deren Eltern mit unseren Jesus-Ge­ schichten erreichen.» Die Vielfalt und Begeisterung wirk­ ten sichtlich motivierend auf die nachrückenden Studierenden. Es wurde aber auch ersichtlich, wieviel Arbeit und Zeit ein Projekt nach dem «TDS-Leitfaden» kostet. Umso hilf­ reicher die konkreten Tipps, welche weitergegeben wurden:

› Die Vorgaben vom TDS Punkt für Punkt abarbeiten, dann geht nichts vergessen › In grossen Teams: Vorab ent­ scheiden, nach welcher Methode bei Meinungsverschiedenheiten entschieden wird (auch dazu gibt es aus dem Unterricht von Philipp Frei einen Leitfaden) › Alle Meilensteine einplanen! Generell genug Zeit einplanen › Die Zusammenstellung des Teams ist ein wichtiger Prozess. Daraus ergeben sich viele Res­ sourcen. Von den insgesamt 17 Projekten gibts auf der folgenden Seite Einblicke in deren vier.


TABERNACLE Jugendliche werden mit Informa­ tionen dauerberieselt. Der HandyGeneration möchte Jasmin Graber in ihrem Projekt eine Alternative bieten: Eine Begegnung mit Gott in einer gewissen Abgeschiedenheit. Dazu plante sie gemeinsam mit Tim Reifler ein Wochenende in einer

ZIRKUSWAGEN Wie kommt die Kirche näher zu den Menschen? In der reformierten Kir­ che Dielsdorf kam man auf die Idee, einen Bauwagen zu einem mobilen Kirchen-Allzweckraum umzubauen. Das daraus entstandene Zirkuswa­ gen-Projekt zog sich über mehrere Monate hin. Unzählige Freiwillige halfen, den Wagen zu renovieren. Stefan Maag ist angestellt in eben­ dieser Kirchgemeinde und studiert am TDS Sozialdiakonie und Gemein­ deanimation HF. Der Zirkuswagen bot sich ihm an für sein TDS-Projekt. Zusammen mit TDS-Studentin Isa­ bel Helfenstein führte er den Jugend­

BEATCAMP Ein Hiphop-Album in 72 Stunden? Dies das ambitionierte Ziel von TDS-Student Andreas Dölitzsch für sein TDS-Projekt. Abgesehen von der Endproduktion (Mixen und Mas­ tern) gelang es: «All Songs written and produced in one weekend» – so stehts auf der Plattenhülle. Andreas alias ND Light ist Mit­ arbeiter beim HipHop Center Bern. Dieses ist «ein subkulturorientiertes Zentrum mit dem Ziel, Interessierte bei der selbstständigen Umsetzung ihrer Aktivitäten in der HipHop-Kul­

TOGETHER TDS-Studentin Martina Kloter plant ein Jüngerschaftsprogramm mit dem Ziel, junge Leute aus der Kirche aus­ zurüsten, wie sie ihre Beziehung zu Gott im Alltag praktisch pflegen und gestalten können. Der Fokus soll an

Hütte im Baselbiet. Zielgruppe sind Jugendliche aus der Jugendarbeit ihrer Kirche. Jasmin arbeitet als Sozialdiakonin in Ausbildung in der Kirchgemeinde Thomas in Basel. Das Angebot konnte leider nicht statt­ finden.

bautag am Zirkuswagen durch. 13 Jugendliche packten mit an unter der Anleitung von Handwerkern. Sie isolierten, befestigten die Dampf­ bremse und bemalten Wagenräder und Deichsel. Zum Abschluss wurde im Zirkuswagen der Film «Butterfly Circus» gezeigt. Anschliessend gabs einen Austausch beim Lagerfeuer – mit gerösteten Marshmallows. Fazit: «Der Zusammenhalt unter den Teenagern wurde gestärkt und der generationenübergreifende Aus­ tausch gefördert – ein Anfang zur Etablierung des Zirkuswagens als Begegnungsort.»

tur zu unterstützen». Es ist Teil der AKiB (Arbeitsgemeinschaft Christli­ cher Kirchen in der Region Bern). «Ein Ziel des Wochenendes war es, auch Frauen anzusprechen. Im Gegensatz zu früheren Beatcamps waren diesmal tatsächlich drei Frau­ en dabei», erwähnt Andreas. Die Medienpräsenz war gross: Über das Camp berichteten zwei Lokal­ zeitungen und diverse Kulturportale. «Beatcamp Vol. 3 – Unity» kann man z. B. auf Spotify hören und kaufen.

fünf Abenden jeweils auf ein «Werk­ zeug» zur Vertiefung der Beziehung zu Gott gerichtet sein: Gebet, Lob­ preis, Bibellesen, auf Gott hören und Ausdauer und Gemeinschaft.

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INSERATE

Som let z Sommerl/et te Plät me HzeterbP ze r/H slätt2z erb e02 st 2 1 021

ste e b l h o w s Da wohl bneisstfeür erleb f!ür CDaamsp s i n b e r l e r d e mepine Kin er! Cam d meine Kin

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1 Woche • biblisches Musical • zwei bis vier öffentliche Aufführungen • Spiel, Spass, Freundschaften mit dem• christlichen • Frühling (13 - 20 J.), Sommer/Herbst (9 - 13 J.) 1• auseinandersetzen Woche • biblisches Musical zwei bis vierGlauben öffentliche Aufführungen • Spiel, Spass, Freundschaften • auseinandersetzen mit dem christlichen Glauben • Frühling (13 - 20 J.), Sommer/Herbst (9 - 13 J.)

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1 Woche • Fussball und Unihockey • Carfahrt zum Turnier gegen andere Camps • auseinandersetzen dem christlichen • Sommer (9 - 15 J.) 1• Finalturnier Woche • Fussball und Unihockey •mit Carfahrt zum TurnierGlauben gegen andere Camps • Finalturnier • auseinandersetzen mit dem christlichen Glauben • Sommer (9 - 15 J.)

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Wieder überträgt Adonia das Mundartworship internationale Worship-Repertoire Wieder überträgt Adonia das ins Schweizerdeutsche. Wie in jeder internationale Worship-Repertoire Ausgabe von Swiss Praise wurden die ins Schweizerdeutsche. Wie in jeder Tonarten so gewählt, dass die Lieder Ausgabe von Swiss Praise wurden die für die ganze Gemeinde gut singbar Tonarten so gewählt, dass die Lieder sind. Die Sänger haben zudem beim für die ganze Gemeinde gut singbar Einsingen darauf geachtet, dass die sind. Die Sänger haben zudem beim Melodie exakt den Noten im Liederheft Einsingen darauf geachtet, dass die entspricht. «Swiss Praise» eignet sich Melodie exakt den Noten im Liederheft somit nicht nur für das Hören, Mitsingen entspricht. «Swiss Praise» eignet sich und Nachspielen zu Hause, sondern somit nicht nur für das Hören, Mitsingen auch für Bands und Musik-Teams in und Nachspielen zu Hause, sondern Kirchen und Gemeinden als zeitgemässe auch für Bands und Musik-Teams in Repertoire-Ergänzung, die mitten ins Kirchen und Gemeinden als zeitgemässe Herz geht! Repertoire-Ergänzung, die mitten ins Herz geht! | CHF 29.80, ab 10 Ex. 25 % CD | A129701

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Titelliste

> Bahnbrächer (Way Maker) Titelliste >> Begägne mir nomal (Here Again) Bahnbrächer (Way Maker) >> D'Güeti vo Gott (Goodness of God) Begägne mir nomal (Here Again) >> D'Reis (The Journey) D'Güeti vo Gott (Goodness of God) >> De Säge (The Blessing) D'Reis (The Journey) DiniSäge Liebi(The (Deine Liebe) >> De Blessing) >> Du (You Say) Diniseisch Liebi (Deine Liebe) >> Eifach guet(You (Einfach Du seisch Say) gut) >> Geniale Gott(Einfach (Such an Awesome God) Eifach guet gut) >> Gräber zu Gärte (Graves into Garden) Geniale Gott (Such an Awesome God) Gwagti zu Liebi (Reckless >> Gräber Gärte (GravesLove) into Garden) Herr, duLiebi bisch(Reckless guet (You Are Good) >> Gwagti Love) >> Höchschte König (King Kings) Herr, du bisch guet (YouofAre Good) >> Mini Hoff nig läbt (Living Hope) Höchschte König (King of Kings) >> Nur Minidu Hoffnig läbt (Living Hope) Ruum >> Nur dufür dich (Make Room) So liebtfürGott So Room) Loved) >> Ruum dich(God (Make >> Uf (BuildSo MyLoved) Life) So dich liebt baue Gott (God > Uf dich baue (Build My Life)


Nachqualifikation «Gemeindeanimation HF» Mit der Nachqualifikation das staatlich anerkannte Diplom in «Gemeindeanimation HF» erlangen und gleichzeitig bedeutende Impulse erhalten für Kirchenentwicklung im 21. Jahrhundert: Ein echter Mehrwert! Die praxisorientierte Weiterbildung vermittelt wichtige Kompetenzen für die Entwicklung des Sozialraumes und die partizipative Gestaltung der Teilhabe Einzelner und von Gruppen am gemeinschaftlichen Leben. Die Nachqualifikation «Gemeinde­ animation HF» richtet sich exklusiv an diplomierte Absolventinnen und Absolventen des TDS Aarau. Sie verbindet wissenschaftlich fundier­ te Theorie und Praxisorientierung durch eine konkrete Anwendung im eigenen Arbeitsfeld der Ge­ meindeanimation und führt nach erfolgreicher Absolvierung zum staatlich geschützten Berufstitel «Dipl. Gemeindeanimator/-in HF». Die Weiterbildung besteht je nach Diplomierungsjahr aus einem oder zwei Modulen. Grundanliegen der Gemeindeani­ mation HF ist die Verbesserung des sozialen Zusammenlebens im Ge­ meinwesen. Typisch für diesen Beruf ist die anbietende, aufsuchende und präventive Arbeit im Sozialraum. Ziel ist es, Einzelne und Gruppen zu aktivieren und zu befähigen, am ge­ sellschaftlichen und gemeinschaft­ lichen Leben teilzunehmen und dieses mitzugestalten. Als zentrale Werkzeuge werden unter anderem die Sozialraumanalyse sowie die integrale Projektarbeit vermittelt und konkret angewendet. Die Nach­ qualifikation will aufbauend auf der Kompetenz der Kursteilnehmenden Sozialdiakonie mit Gemeinwesen­ arbeit in Berührung bringen. Darüber hinaus setzen Haltung und Methodik der Gemeindeanimation HF wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Kirchenentwicklung

im 21. Jahrhundert. Kirche wird sich entwickeln in unterschiedlichsten Netzwerken von Menschen und an neuen Orten in Stadt und Land. Kirchgemeinden werden gefordert sein, aus einem zweifachen Hören zu leben – dem Hören auf Gott und dem Hören auf ihren Kontext. Christoph Schwarz, Rektor

NACHQUALIFIKATION «GEMEINDEANIMATION HF» Abschluss Die Nachqualifikation führt zum staatlich anerkannten Titel «Dipl. Gemeindeanimator/-in HF», aufbauend auf dem bereits vorhandenen TDS-Diplom der Kursteilnehmenden und ihrer gemeindeanimatorischen Berufserfahrung. Zielgruppe Die Nachqualifikation richtet sich an Absolventinnen und Absolventen des TDS Aarau (ab Diplomierungsjahr 1992), die über gemeindeanimatorische Berufserfahrung von mind. 2 Jahren verfügen.

Durchführungsort TDS Aarau Kosten › Modul 1 «Gemeindeanimation HF» (TDS-Diplome 2010–2019): CHF 3500.– (14 Studientage) › Modul 1 «Gemeindeanimation HF» und Modul 2 «Soziale Arbeit» (TDSDiplome 1992–2009) CHF 4900.– (20 Studientage) Weitere Infos Detailliertere Informationen gibt ein Factsheet auf unserer Website: www.tdsaarau.ch/nachqualifikation

Dauer › Oktober 2021 bis Oktober 2022: Modul 1 «Gemeindeanimation HF» › Januar bis März 2023: Modul 2 «Soziale Arbeit»

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G N U D L I B R E WEIT Christliche Soziale Arbeit in einer multireligiösen Gesellschaft Fragen – Herausforderungen – Chancen Am 19. März wird die zweijährlich stattfindende CSA-Fachtagung vom letzten Jahr nachgeholt. Sie widmet sich der Multireligiosität im Kontext einer christlichen Sozialen Arbeit. Sie findet digital statt und wird vom TDS Aarau mitveranstaltet. Ein muslimischer Jugendlicher in einem Jugendheim möchte in den nächsten Wochen den Fastenmo­ nat Ramadan einhalten und des­ halb tagsüber auf Mahlzeiten und Getränke verzichten. Können oder müssen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen diesem Wunsch nachkommen und worin liegt ihre Verantwortung in der Begleitung? Ist das Ausdruck seiner Glaubens­ entwicklung, seiner Identitätssuche oder vielleicht doch nur eine Provo­ kation der pädagogischen Mitarbei­ tenden? Menschen mit unterschiedlichs­ ten Religionen sind in den letzten Jahrzehnten zunehmend Teil der Gesellschaft und damit auch Teil der Sozialen Arbeit geworden. Das hat in der Gesellschaft grundsätzliche politisch-philosophische Fragen ausgelöst zur Stellung der Religion in der Öffentlichkeit, die bis heute kontrovers diskutiert werden. In der Sozialen Arbeit stehen wir vor der Herausforderung, dass wir trotz offe­ nen Fragen Entscheidungen treffen und handlungsfähig bleiben müssen. Im Wissen, dass Religion und Kultur oft eng miteinander verwoben sind, fokussieren wir an dieser Tagung be­ wusst auf die religiösen Fragen und

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Themen. Dabei sollen die entstehen­ den Fragen insbesondere auch aus einer christlichen Sicht reflektiert werden: Inwiefern sind wir als christ­ liche Fachpersonen fähig und bereit für den Dialog mit Menschen aus

anderen Religionen? Welche Haltung gegenüber anderen Religionen (Ängste, Neugier, …) leitet uns darin? Und welche Kompetenzen braucht es für eine religionssensible christ­ liche Soziale Arbeit?

CSA-FACHTAGUNG

Durchführung Digital

› Shadja Hussein, Bachelor in Sozialer Arbeit, Heilsarmee Flüchtlingshilfe › Markus Giger, Pfarrer VDM, theologischer Leiter streetchurch

Zielgruppen Fachpersonen aus sozialen Institutionen und der Sozialdiakonie

Workshops, Weitere Infos und Anmeldung (bis 5. März 2021) www.christliche-soziale-arbeit.ch

Was will die Tagung? Christliche Fachpersonen befähigen, professionelle Beziehungen und Arbeitsfelder religionssensibel zu gestalten.

Veranstalter Höhere Fachschule für Sozialpädagogik (HFS) Zizers; Höhere Fachschule für Sozialpädagogik ICP, Wisen SO; Höhere Fachschule TDS Aarau; Stiftung Heilsarmee Schweiz; Christliche Institutionen der Sozialen Arbeit (CISA)

Datum Freitag, 19. März 2021

Referentinnen und Referenten › Boris Eichenberger, Theologe, Gemeindeleiter und Dozent › Kathrin Hunn, Sozialarbeiterin (lic. phil. I), Dozentin TDS Aarau

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CAS Grundfragen Christlicher Existenz Am TDS Aarau startet im September 2021 der nächste Kurs des Lehrgangs «Grundfragen christlicher Existenz». Die CAS1-Weiterbildung wird vom Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft der Uni Fribourg angeboten. Studienleiter ist Stefan Wenger, der am TDS Aarau AT-Bibelkunde und NT-Exegese unterrichtet. Nach zwei Durchgängen in Biel wird ein dritter am TDS Aarau stattfinden. Für TDS-Absolventinnen und -Absolventen ist die Teilnahmegebühr um 10 % reduziert. Einige der Dozierenden haben auch schon am TDS unterrichtet: Prof. Dr. Gregor Emmenegger (Ehemann von Konventsmitglied Yolanda Sieber Emmenegger), Prof. Dr. Ralph Kunz, Dr. Martin Brüske (unterrichtet am TDS Ethik). WORUM ES GEHT Das Ziel dieses Lehrgangs ist die reflektierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des christlichen Glaubens. Dabei soll es nicht nur um

die theoretische Vermittlung thema­ tischer Sachverhalte gehen. Viel­ mehr soll auch ein praktischer Bezug des christlichen Glaubens in persön­ lichen, beruflichen und gesellschaft­ lichen Lebensfeldern thematisiert werden. Der Zusammenhang von Theorie und Praxis ist ein zentrales Anliegen dieses Lehrgangs. WER KANN TEILNEHMEN? Der Lehrgang richtet sich an alle interessierten Personen. Es besteht

die Möglichkeit, den Lehrgang als CAS-Diplom zu belegen. Wer dies tun möchte, muss mit der Anmel­ dung ein Bachelor-Diplom oder eine äquivalente Qualifikation ausweisen können. Weitere Infos: www.glaubeundgesellschaft.ch 1 Certificate of Advanced Studies

STIMMEN AUS DEM CAS – GRUNDFRAGEN CHRISTLICHER EXISTENZ Ich erlebe den CAS als eine einmalige Gelegenheit, um über die grundlegenden Themen des eigenen Glaubens Rechenschaft abzulegen. Worauf vertraue ich? Wer ist Jesus Christus für mich? Welche Auswirkungen hat das auf mein Leben? Und dies gilt nicht nur für die Teilnehmenden. Auch die Vortragenden kommen im Dialog mit den Studierenden nicht darum herum, eindeutig Stellung zu beziehen.

Ich reise extra aus Berlin an, weil in diesem CAS genau die Fragen behandelt werden, die mich beschäftigen. Ich finde es spannend, dass wir in diesem Kurs einerseits tiefer in die theoretische Frage nach der christlichen Existenz eintauchen können und dabei gleichzeitig die aus dieser Reflexion hervorgehende Praxis ins eigene Leben implantieren können. Ursula Krenz (Teilnehmerin aus Berlin)

Prof. Dr. Gregor Emmenegger (Dozent)

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N E R E I L U T A WI R GR G E B U RT E N

JONAH NIKITA 6. März 2020 Sohn von Tamara und Dimitri König. Tamara (ledig Labora) studierte 2008–2012 am TDS Aarau.

MELINA 14. November 2020 Tochter von Esther und Daniel Schmid. Esther (ledig Schindler) studierte 2012–2015 am TDS Aarau.

MISCHA SIAN 19. Dezember 2020 Sohn von Naemi und David Froese mit Joah Immanuel. David studiert 2017–2021 am TDS Aarau.

WI R TRAU ERN URSULA VERENA SARTORIUS-BLANKART 1929–2021

Am 2. Januar ist Ursula Sartorius ihrem vor Kurzem verstorbenen Ehe­ mann Willi Sartorius in ihre himmli­ sche Heimat gefolgt. Ursula Sartorius begleitete in ihrer liebevollen und einfühlsamen Art die Gründungs­ jahre des TDS Aarau. Aber weit darüber hinaus unterstützte sie als Beterin mit wachem Interesse die

Entwicklung der Schule, mit be­ sonderer Freude auch darüber, dass einer ihrer Enkel diese Ausbildung absolvierte. Mit grosser Dankbarkeit erinnere ich mich an ihre wohltuen­ de Gastfreundschaft, wenn meine Frau und ich uns in anspruchsvollen TDS-Zeiten immer mal wieder für ein verlängertes Wochenende in

Klosters bei Willi und Ursula erholen durften. Die TDS-Gemeinschaft wird das Ehepaar Sartorius stets in ehrender und dankbarer Erinnerung behalten. Felix Studer

StopArmut-Konferenz wird online in neuer Form durchgeführt. Die Themen Wasser und globale Gerechtigkeit sind so aktuell wie noch selten. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser – auch für die Hygiene – hat durch Corona an Wichtigkeit gewonnen. Und die Krise zeigt und verschärft auf dramatische Weise globale Ungleichheiten. Eine Kon­ ferenz kann jedoch nicht wie gewohnt stattfinden, sondern wird neu online gestaltet. Die Online-Konferenz erstreckt sich von einem Start-Event am Samstag 13. März am Morgen, bis hin zu einem Abschluss-Event am Weltwassertag dem Montag 22. März. So sollen die geplanten Inhalte zum Thema «Wasser – Durst nach Gerechtigkeit», welches durch die Corona-Krise noch an Bedeutung gewonnen hat, noch mehr Personen zugänglich gemacht werden. In der Woche vom 15.–19. März finden täglich Workshops statt. Zu den verschiedenen Anlässen kann man sich einzeln anmelden: www.stoparmut.ch/konferenz-2021/ Das TDS Aarau ist Partner und leitet einen Workshop.

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SPEN DEN SEHR DANKBAR FÜR 97 %

Liebe Freunde des TDS Aarau Liebe Spenderinnen und Spender Nach einem guten ersten Halbjahr brachen die Spenden ab Sommer 2020 ein. Erst im November ging’s wieder aufwärts. Bis Ende Jahr kamen CHF 466‘100 an Spenden zu­ sammen – 97 % unseres budgetierten Spendenziels.

Maya Künzle, Geschäftsführerin TDS Aarau

IMPRESSUM

Wir sind erleichtert und dankbar! Danke allen Spenderinnen und Spendern, (Kantonal-)Kirchen, Firmen und Institutionen, welche zu diesem Resultat beigetragen haben.

Herzliche Grüsse

Trotz staatlichen Subventionen sind wir für den kirchlich-theologischen Teil weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen – herzlichen Dank für Ihren Beitrag!

PS: Im Januar starteten wir mittelmässig. Das Spendenziel für 2021 bleibt bei CHF 480’000. Danke für Ihre Investition in unsere Studierenden!

HERAUSGEBER: TDS Aarau. Höhere Fachschule Theologie, Diakonie, Soziales SEKRETARIAT: TDS Aarau, Frey-HeroséStrasse 9, CH-5000 Aarau, +41 62 836 43 43, www.tdsaarau.ch sekretariat@tdsaarau.ch LEITUNG: Pfr. Christoph Schwarz, Rektor TRÄGERVEREIN: Ueli Frey, Präsident REDAKTION: Matthias Ackermann, Felix Studer GRAFIK/LAYOUT: Matthias Ackermann LEKTORAT: Elisabeth Widmer-Hunziker DRUCK: Koprint AG, Alpnach Dorf AUFLAGE: 3’900 Exemplare, viermal jährlich

Stand Ende 2020 in CHF 500'000

1. Daten eingeben Spendenziel 2020 2. Zahlen: TheSans plain 9 3. 'Apostrophe einfügen: 500000 Fehlende Spenden

400'000

bis Ende 2020

Eingegangene Spenden bis Ende 2020

300'000

480'000 13'900 466'100

200'000

Einzelspender

100'000

Kirchgemeinden/ Firmen/Institutionen118'200

0

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347'900

ABONNEMENT: CHF 20.–/EUR 15.– pro Jahr INSERATE/MEDIADATEN: sekretariat@ tdsaarau.ch; tdsaarau.ch/inserieren BILDNACHWEIS: TDS Aarau SPENDENKONTO PostFinance AG PC-Konto Nr. 50-1903-6 IBAN CH22 0900 0000 5000 1903 6 (Für EUR siehe tdsaarau.ch/spenden) ZERTIFIKATE/GÜTESIEGEL:

9 10 11 12

Stand Ende Januar 2021 in CHF 500'000

1. Daten eingeben Spendenziel 2021 2. Zahlen: TheSans plain 9 3. 'Apostrophe einfügen: 500000 Fehlende Spenden

400'000

bis Ende 2021

480'000 465'100

300'000

Fehlende Spenden bis Ende Januar 2021

25'100

200'000

Eingegangene Spenden bis Ende Januar 2021

14'900

100'000 0

Einzelspender 1

2

3

4

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9 10 11 12

12'000

Kirchgemeinden/ Firmen/Institutionen2'900

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AGEN DA STU DIUM

K­­ U RSE

Projekttage «Familie» Für alle Klassen 22. bis 23. Feb. 2021

www.tdsaarau.ch/kurse | 062 836 43 43 Die Kurse finden im Fernunterricht oder am TDS Aarau statt.

Frühlingsferien 10. bis 25. April 2021

Mit der Bibel vertraut werden In vier Jahren durch alle Bücher des Alten und Neuen Testaments Mit Ph. Hendriksen und Th. Härry Nächste Daten: 25. Feb., 25. März, 26. April, 17. Mai, 31. Mai 2021

Diplomreise (Klasse IV) noch unklar Abschlussprüfungen 14. bis 25. Juni 2021 Gruppendynamikwoche (Klasse I) 21. bis 24. Juni 2021 Gruppendynamikwoche (Klasse II) 26. bis 29. Juni 2021 Sommerferien/Praktika ab 26. Juni 2021

SCH N U PPERN www.tdsaarau.ch/schnuppern 062 836 43 43 Schnuppernachmittage Interessierte sind eingeladen, Dozierende und den (Fern-) Unterricht am TDS Aarau kennenzulernen. Die nächsten Daten: » 16. Februar 2021 » 16. März 2021 » 6. April 2021 » 27. April 2021 jeweils am Dienstagnachmittag

Werte, Weltanschauungen, Scham und Ehre – ein Blick hinter die Kulissen fremder Kulturen Johannes und Barbara Müller, Sa, 27. Feb. 2021, 9.00–17 Uhr Einführung in die lösungsorientierte Gesprächsführung Andreas Benz, Coach Mi, 3. und 10. März 2021, 19–21 Uhr Pilgern ist ein Abbild des Lebens Markus Da Rugna (Pfarrer EMK), Walter Wilhelm (Pfarrer EMK) Di, 9. und 16. März 2021, 19–21 Uhr «Glaubst du noch oder denkst du schon?» Dr. Felix Ruther Fr, 12. März 2021, 19–21 Uhr Die Gleichnisse Jesu in der sozialen Dimension unseres Lebens Pfr. Dr. theol. Dieter Kemmler Mo, 22. und 29. März, 19–21 Uhr

Inklusion – all inclusive? Inklusion: Sie ist personifiziert in Gottes Sohn – die tragende Vision? What would Jesus do? All Inclusive – der gedeckte Tisch lädt ein, ein Teil zu sein. Teil sein, frei sein an einer Tischgemeinschaft, die geprägt ist durch seine ungehinderte Einheit. Einheit wird nur dann möglich, wenn die Verschiedenheit ihren Platz erhält. Ohne Falten gibts gar kein Entfalten. Entfalten … Ich glaube, Jesus ruft auf zu einer Zukunft, in der jeder ein Recht hat auf ein Mitgestalten. Alles, was er will, ist dein Herz, und darin wohnen, damit du erkennst: Du bist das Licht. Das Licht in der monotonen Dunkelheit dieser Weltzeit. Dazu berufen, in Echtzeit zu leben, beleben und zu lieben: unsere Vielfalt in der Menschheit. Ich entscheide mich, bewusst zu sagen: Gott ist das Wort, das Wort ist bei Gott und er definiert jeden Namen.

Wasser – Durst nach Gerechtigkeit StopArmut-Konferenz (online) 13. bis 22. März 2021

Aber egal wie viele Namen uns versuchen zu rahmen und nicht stumm zu kriegen sind:
Ich höre laut ein Ja und Amen über meinem und jedem anderen kostbaren Namen.

Christliche Soziale Arbeit in einer multireligiösen Gesellschaft Fachtagung (online) 19. März 2021

Auszug aus dem Poetry Slam von Jas­ min Graber, Klasse II, an der Begeg­ nungswoche 2021 des TDS Aarau

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meinTDS Feb. 2021  

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