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Unseren Mandanten steht ein persönlicher Berater als Partner zur Seite, der die Bedürfnisse seiner Mandanten genau kennt und individuell und intensiv betreuen kann. Trotz unserer Größe und internationalen Ausrichtung gehören der persönliche Bezug und die Verwurzelung in der Region zu unserer Unternehmensphilosophie. Hier im Bild die Geschäftsführer (v. l. n. r.) Peter Rucker, Dr. Simone Jäck, Dr. Johannes A. Huber, Thorsten Waibel, Thomas Vogl, Christian Slabon und Christian Plötz.

Das Familienheim richtig vererben Wohneigentum ist verbreitet. Vielen Familien gehört ihr gemeinsam bewohntes Haus selbst. Die Wunschvorstellung, eine Immobilie irgendwann an die eigenen Kinder weiterzugeben, besteht ganz selbstverständlich. Gerade das ist aber nicht immer leicht: Bei mehreren Nachkommen stellt sich die - häufig sehr emotionale - Frage, wer das Familienheim irgendwann bekommen soll. In Abhängigkeit vom weiteren Vermögen kann sich daraus schnell eine Gerechtigkeitsdebatte innerhalb der Familie ergeben. Eltern tun daher gut daran, sich frühzeitig mit der Thematik zu befassen und diese je nach Situation ganz offen im Familienkreis zu diskutieren. Dabei darf auch die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Übertragung auf die nächste Generation nicht aus den Augen gelassen werden. Die in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Immobilien- und Baupreise sowie das in manchen Regionen beschränkte Angebot an Immobilien und Baugrundstücken hat die Problematik sicherlich nicht einfacher gemacht. Und bei alldem spielt auch noch die Steuer eine Rolle: Gerade wenn Immobilien einen hohen Wert haben - und sei es nur, weil der Wert für Grund und Boden gestiegen ist, müssen steuerliche Rahmenbedingungen unbedingt berücksichtigt werden.

Steuerfrei verschenken oder vererben In Deutschland unterliegen Zuwendungen unter Lebenden oder von Todes wegen der Erbschaft- und Schenkungsteuer, sofern die vom Verwandtschaftsgrad abhängigen Freibeträge überschritten sind. Immobilien werden dabei mit einem Wert angesetzt, der in etwa dem Marktwert entspricht. Je nach Lage und Größe des Familienheims hat eine Übertragung daher durchaus auch steuerliche Bedeutung. Freibeträge bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer Ehegatten Kinder und Enkel, wenn das Kind verstorben ist Enkel Eltern und Großeltern bei Erwerben von Todes wegen In allen anderen Fällen Hinweis: Alle zehn Jahre werden die Freibeträge von neuem gewährt und können daher bei entsprechender Gestaltung mehrfach genutzt werden.

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500.000 EUR 400.000 EUR 200.000 EUR 100.000 EUR 20.000 EUR

Besonders großzügig wird die (auch teilweise) Schenkung eines Grundstücks an den Ehegatten gehandhabt, soweit dieses zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird. Eine solche Schenkung ist nämlich gänzlich steuerfrei. Ein Verbrauch von Freibeträgen wird vermieden. Die Steuerbefreiung sieht kaum Restriktionen vor und wird mehrmals - zum Beispiel bei Wechsel der Familienwohnung - gewährt. Grundvermögen kann so zwischen Ehegatten ohne schenkungsteuerliche Nachteile verschoben werden. Eine geschickte Vermögensverteilung zwischen Ehegatten kann eine optimale Ausnutzung der Freibeträge innerhalb der Familie gewährleisten. Verfügt zum Beispiel ein Ehegatte über den wesentlichen Teil des Vermögens und reichen die Freibeträge der nachfolgenden Generation insgesamt nicht aus, sind gut durchdachte Gestaltungen gefragt. Erfolgt zunächst eine Schenkung an den anderen Ehegatten, sind weitere Freibeträge nutzbar. Idealerweise löst die Vermögensübertragung zwischen den Ehegatten selbst keine Steuer aus - was unter anderem durch eine begünstigte Übertragung des Familienheims ermöglicht wird. Auch für den Erwerb durch den Ehegatten von Todes wegen kennt das Gesetz eine Steuerbefreiung für das Familienheim. Allerdings ist diese deutlich restriktiver ausgestaltet: So muss der Erblasser die Wohnung bis zu seinem Tod auch tatsächlich bewohnt haben und der Erwerber muss diese für weitere zehn Jahre selbst nutzen. Ausnahmen bestehen nur, wenn zwingende Gründe gegen Selbstnutzung sprechen. Aus erbschaft- und schenkungsteuerlicher Sicht ist eine lebzeitige, schenkweise Übertragung des Familienheims auf den Ehegatten dem Erwerb von Todes wegen vorzuziehen. Nach den gleichen Grundsätzen wird auch bei Übertragung auf Kinder im Todesfall eine Steuerbefreiung gewährt. Eine steuer-

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