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© Bilder: Heimatstyl / www.berg8.de

Es sollte ein ‚gscheid‘s‘ Haus werden. Solide und dauerhaft wie ein altes Massivhaus. Ökologisch und wohngesund wie ein reines Holzhaus. Energiesparend, aber mit einfacher Technik. Modern, aber ohne nach Jahren wie ein überholter Trend zu wirken. Und bezahlbar. Also hat der Architekt Stephan Gilbert ein Solches entwickelt. Da er auch gelernter Schreiner und nebenher noch Energieberater ist, ist ein Holzhaus herausgekommen, massiv, sparsam und ökologisch. Jetzt wird es serienmäßig hergestellt. Die Firma HEIMATSTYL in Halblech entwickelt und erstellt die Häuser schlüsselfertig oder als Selbst-Ausbauhaus. Gebaut werden die Häuser zusammen mit Handwerksbetrieben aus dem Allgäuer Umland. Dabei werden hauptsächlich Baumaterialien und Ausstattungen aus der Region verwendet.

Scheinbare Gegensätze ergeben auch in der Architektur ein harmonisches Bild. Außen im traditionellen ‚Alpin-Styl‘ - innen offen und hell - und dennoch gemütlich. Große Verglasung im offenen Essbereich, ein Luftraum bis in den Dachstuhl, eine urige Lounge als Wohnstube. Die Küche mit zentraler Kochinsel und Frühstückstresen. Das Bad wird erweitert zum Familien-WellnessBereich mit Empore und Gartenblick. Die effizient ausgetüftelten Grundrisslösungen können dennoch weiter auf persönliche Bauherrenwünsche angepasst werden. Weitere Information: HEIMATSTYL GmbH & Co. KG An der Breite 2 | 87642 Halblech Tel.: 08368 212 99 84 info@heimatstyl.de | www.heimatstyl.de

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Das Konzept ist so innovativ wie ausgereift: Bewährte Baustoffe und Technologien werden durch intelligente Lösungen optimiert. Zum Beispiel der Wandaufbau: Der gute, alte Baustoff Holz wird beim HEIMATSTYL Haus wie eine robuste Hightech-Klimamembrane aufgebaut: Massives Kreuzlagenholz für die soliden Wandscheiben, eine Kerndämmung aus reinen Holzfasern und eine diffusionsoffene Schutzschicht aus Holzfaserplatten. Die Fassade ist wahlweise aus Lärchenholzlattung oder aus nachhaltigem Silikatputz. Diese Massivholz-Bauweise ist im Vergleich zum verbreiteten Holzständerbau deutlich haltbarer und gegenüber dem modernen Ziegelhaus natürlicher

und klimafreundlicher. Genauso effizient wie solide ist die Haustechnik. Mit 3,- € / Quadratmeter im Jahr kann das Haus beheizt werden. Mit ausgereifter Wärmepumpen-Technologie und Energie ‚aus eigenem Anbau‘: einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Diese lädt auch einen Batteriespeicher, so dass Netzstrom-Bezug bei Nacht verringert wird. Im Jahresdurchschnitt ist das Haus fast autark und CO2-neutral. Wer es rustikaler mag: Zusätzlich kann mit Scheitholz- oder Pelletofen zugeheizt werden - optimal abgestimmt auf das Gesamtenergiekonzept.

WD Herbstausgabe 2015  
WD Herbstausgabe 2015  

3. Quartal 2015