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Thema Presseinformation Händlerverzeichnis

Uranos AG Neuigkeiten aus dem Reich der Mitte >> XCMG, die in Deutschland mit der URANOS AG vertreten ist, verbessert durch Einführung der neuen Kabine ihr Kernprodukt für den deutschen Markt, den Radlader ZL50G. Die bisher in Rohrrahmenbauweise ausgeführte Kabine wird ab 2009 gegen eine aus konturierten Blechplatinen gefertigte, selbsttragende Konstruktion ersetzt. Im Zuge der Überarbeitung der Konstruktion wird auch eine neue Lackieranlage in Betrieb genommen, die die Haltbarkeit und Optik der Maschine verbessert. Ferner wurde auf der TiefbauLive der Allradgader vorgestellt, der ab sofort bei den Uranos-Händlern für Vorführungen angefordert werden kann und eine sehr interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbsprodukten ist.

Der Grader kann mit Topcon oder Moba-Niveliertechnik ausgestattet werden und vefügt über einen modernen Rollenkettenantrieb der Hinterachsen und Ölmotorgetriebene Vorderräder. Er ist mit einem Cumminsmotor und Rexroth Lamellenbremsen ausgestattet und verfügt über eine extrem anpassungsfähige Schar mit 2-Zylinderkontrolle, die einen maximalen Böschungswinkel von 90° darstellen kann. Wie auch bei allen anderen XCMG-Produkten überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Maschinen weisen zwar nicht alle gängigen Komfortmerkmale auf, sind jedoch leistungsstark und zuverlässig bei einem sehr günstigen Einstandspreis (Uranos bietet den 6x6-Grader derzeit ab T€ 110) an. Strategisch sieht man bei XCMG den deutschen Markt als „Leitmarkt“ in puncto technischer Anforderungen an. Das Engagement in Westeuropa tritt neben den sehr erfolgreichen Markteintritt in Polen, wo im vergangenen Jahr über 300 Radlader sowie 20 Grader verkauft werden konnten. In der 3-cbm-Radladerklasse hat sich XCMG in Polen als Marktführer durchgesetzt. Maschinen mit über 15.000 Einsatzstunden beweisen den Kunden dort, daß die Technik ausgereift und funktional ist. Die Verbreitung

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der Maschinen sorgt derweil für einen gut funktionierenden Gebrauchtmaschinenmarkt, was bei der Markteinführung der Produkte in Deutschland ebenfalls als positiv zu bewerten ist. Insgesamt bleibt es spannend, wie sich der Baumschinenmarkt in Deutschland in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Rolle chinesche Anbieter spielen werden. So wie vor Jahren japanische und später koreanische Hersteller den westeuropäischen Markt für sich entdeckt und derweil sehr erfolgreich erschlossen haben, bleibt abzuwarten, wie sich die chinesischen Konzerne positionieren. In weiten Teilen des Globus hat sich Technik „made in China“ bereits fest etabliert – kaum noch ein Infrastrukturprojekt im Nahen Osten, Rußland oder Afrika, bei dem nicht auf chinesische Baumaschinen gesetzt wird. Fraglich ist, wann der dort enstandene Schwung den deutschen Markt erreicht und welche der vielen Hersteller aus dem Reich der Mitte sich durchsetzen.

Maschinen & Technik | August 2008  

Fachzeitschrift für Industrie-, Bau- und Kommunalmaschinen

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