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DAS OUTDOOR MAGAZIN FÜR DAS ALLGÄU UND DIE ANGRENZENDE BERGWELT

HERBSTAUSGABE 2015

VIEHSCHEID IM ALLGÄU GELEBTE TRADITION

GENUSSWANDERN IM TANNHEIMER TAL TRAUMHAFTE AUSSICHTEN UND SPANNENDE TOUREN

BERGABENTEUER IM KLETTERSTEIG

AIA-TIPP:

BIKE-TOUREN AM ACHENSEE

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Tradition steht hierbei 체ber allem und so ist das Allg채uer Braunvieh auch ein Markenzeichen f체r das Allg채u.

>>>> MEHR DAZU AB SEITE 10


Zwischen wasserdichten Schlafsäcken und beheizbaren Handschuhen Wasserdichte Schlafsäcke, leichte Funktionsbekleidung, prachtvolle und designverliebte Zelte oder beheizbare Handschuhe: die Aussteller auf der OUTDOOR-Messe in Friedrichshafen präsentierten im Juli die neuesten Produkte und Innovationen der Outdoor-Branche. Mitten drin die Crew von AKTIVimALLGÄU, die für Sie die absoluten Trends vor Ort genauer unter die Lupe genommen hat. Unsere Herbstausgabe ist vollgepackt mit spannenden Outdoor-Themen. Wir widmen uns dem im Allgäu traditionellen Viehscheid, der im Herbst viele Gäste aus Nah und Fern in die Gemeinden lockt. In einer ausführlichen Reportage stellen wir zudem den Achensee als Bike-, Wander- und Wellness-Revier vor und zeigen alpines Klettern, Genusswandern und Rennradfahren im Tannheimer Tal. Unsere 4-teilige Serie zum Mountainbike-Team ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS geht in die zweite Runde. Dieses Mal haben wir die Teammanagerin ein gesamtes Weltcup-Wochenende begleitet und tolle Einblicke abseits der Rennstrecke erhaschen können. Unser Themenbereich Fun&Family ist randvoll mit Tipps und Ideen für aktive Ausflugsziele und interessanten Berichten rund um die Trends „Geocaching“ und „Discgolf“. Kleiner Ausblick: Ende August sind wir auf der EUROBIKE… es bleibt also spannend im Outdoor-Bereich. Viel Spaß beim Lesen! Marcel Reiser Chefredakteur

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POP-PILOT速 SEASIDE BLOSSOMS BCN,LIS, MRS,VCE


Klettern

Wandern 14

Der „Luftige Grat“

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Rund um den Ifen und den Gottesacker

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„Indian Summer“ am Achensee

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Im Tannheimer Tal die Seele baumeln lassen

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Steinadlerwanderung

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Klettersteiggehen – die wichtigsten Tipps

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Der Mindelheimer Klettersteig

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Klettersteigrouten in den Oberstdorfer Bergen

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Neue Haken braucht die Wand

KEEN UNEEK GOLD AWARD OUTDOOR 2015 >>>> SEITE 83 GEWINNSPIEL: RUGGEAR RG 600 >>>> SEITE 45

IMPRESSUM

Titelfoto: © Fotolia.com

P OLE MEDIA VERLAG Thomas Sonnenmoser & Bernhard Thannheimer GbR Bahnhofstr. 8 | 87435 Kempten Tel.: 0831 540219-0 info@aia-magazin.de Fax: 0831 540219-99 www.aia-magazin.de   Geschäfts- und Verlagsleitung: Thomas Sonnenmoser Tel.: -15 ts@aia-magazin.de Bernhard Thannheimer Tel.: -11 bt@aia-magazin.de Redaktion / Vertrieb: Bernd Götz Uschi Thannheimer Gabi Unglert Gernot Prange Gerrit Böhm

Tel.: -12 Tel.: -16 Tel.: -17 Tel.: -13 Tel.: -0

bg@aia-magazin.de ut@aia-magazin.de gu@aia-magazin.de gp@aia-magazin.de gb@aia-magazin.de

Chefredakteur: Marcel Reiser

Tel.: -18

Layout: Bettina Thannheimer

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Bankverbindung: IBAN: DE69 7335 0000 0515 1199 64 SWIFT-BIC: BYLADEM1ALG Jahresabo: Preis pro Ausgabe:

15,60 € (4 Ausgaben) 3,90 €

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung. Der Verlag übernimmt keine Haftung für unaufgefordert eingesandte Manuskripte, daher besteht auch kein Anspruch auf Ausfallhornorar. Mit den Autorenhonoraren gehen die Verwertungs-, Nutzungs- und Vervielfältigungsrechte an den Verlag über, insbesondere auch für elektronische Medien (Internet, Datenbanken, CD-ROM).


Fun + Family

Alpenregionen 10

Viehscheid – gelebte Tradition

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Eggental mit neuem Flowtrail

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Bike-Abenteuer am Achensee

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Berge sind viel zu schön, um sie zu versetzen

OPM O.D.L GABEL VON DT SWISS >>>> SEITE 61

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Abenteuer im Tal des Drachen

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Barfußwandern – zurück zum Ursprung des Laufens

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Der Erlebnisweg im Pitztal

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Geocaching – finde den Schatz!

E T L A SHARP END SHELL >>>> SEITE 42

Herbstausgabe 2015


ALPENREGIONEN

© Tourismus Bad Hindelang

Viehscheid im Allgäu: gelebte Tradition Wenn alljährlich im September die Rinder von den Allgäuer Bergwiesen wieder ins Tal getrieben und auf den Marktplätzen feierlich den Besitzern übergeben werden, erlebt die gesamte Region eines der traditionsreichsten Brauchtümer: den Viehscheid. Tradition steht hierbei über allem und so ist das Allgäuer Braunvieh auch ein Markenzeichen für das Allgäu. Es ist gesund und schön,

hat Charakter und seiner gesellschaftlichen Stellung gemäß gewisse Vorrechte. Das Rindvieh hat im Allgäu die ältesten Rechte, und die gilt es auch in der Hektik des 20. Jahrhunderts zu respektieren. Die Alpen oder Almen sind wichtige Orte bei der Viehhaltung. Sie sind Bergweiden inklusive einer Hütte für die Hirten bzw. Ställen für das Vieh. Diese werden nur während der Sommermonate bewirtschaftet.

© Jonathan Besler

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ALPENREGIONEN

© Tourismus Oberstaufen

Das Wort Alpe ist eine Umschreibung des Begriffes „Bergweide“. Im bajuwarischen Gebieten wird der Begriff „Alm“ benutzt. Die Bedeutung dieser beiden Begriffe ist aber identisch. Etwas Spezielles ist eine Sennalpe. Sie ist eine Alpe, auf der Kühe gehalten werden, deren Milch direkt vor Ort zu Käse verarbeitet wird. Der Senn ist ein Hirte, der sich außer um die Betreuung des Viehs auch um das „Käsen“ also die Herstellung von Käse direkt auf der Sennalpe kümmert. Auf der Weide tragen die Rinder für gewöhnlich sogenannte Schellen. Eine Schelle ist eine große, aus Blech gefer-

tigte Glocke, die in verschiedenen Größen erhältlich ist. Beim Alpabtrieb wird ein Rind besonders festlich mit einem Kranz geschmückt. Das sogenannte Kranzrind wird allerdings nur dann so festlich geschmückt, wenn während des Sommers kein Unfall am Berg passiert ist. Der Scheidplatz ist in jeder Ortschaft der Ort, an dem die Herden nach dem Alpabtrieb zunächst hingetrieben werden. Der Hirte „scheidet“ - sprich trennt - das Vieh dann aus der Menge und jeder Bauer bekommt sein Vieh

© Tourismus Bad Hindelang

© Tourismus Bad Hindelang

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11 Aktiv im Allgäu


ALPENREGIONEN zurück. Rund 30.000 Rinder werden so wieder zurück zu ihren Bauern gegeben. Das große Volksfest ist nicht nur für die Landwirte ein Highlight, sondern vor allem für Gäste, die aus Nah und Fern auf die Scheidplätze strömen. Im Frühjahr wurde das Weidevieh auf die Hochweiden der Allgäuer Alpenlandschaft getrieben. Das Jungvieh wächst innerhalb der drei Monate natürlich schnell heran und wird am Tag des Viehscheid von den Bauern und

Besuchern seit dem frühen Morgen erwartet. Glockengeläut und Hufschlag begleiteten den Einzug der Herden. Diese Form des Alpabtriebs gibt es nur in den Allgäuer Alpen und die Festzelte sowie Verkaufsstände und Jahrmarktbuden sind voll gefüllt. Den Abschluss des Viehscheids bildet nach alter Tradition die Auszeichnung der besten Hirten mit Kuhschellen.

© Jonathan Besler

Markt und Viehscheid-Termine 2015 06.09.2015

Missen

11.09.2015

Oberstaufen

12.09.2015

Maierhöfen

18.09.2015

Wertach

10.10.2015

Oberstdorf

24.10.-26.10.2015

Kempten

16.11.2015

Wangen

29.11.2015

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WA N D E R N

Alpin Luftiger Grat

Manuel Andrack: „Warum Premiumwandern?“

Zu den schönsten Aussichtspunkten inmitten des Naturparks Nagelfluhkette führt Dich der „Luftige Grat“. Bergerfahrung und Trittsicherheit sind auf diesem Weg Voraussetzung! Nach bequemem Aufstieg mit der Hochgratbahn führt der bestens ausgebaute Weg zunächst entlang des Grats, verlässt diesen bei der Falkenhütte und führt über abwechslungsreiches Alpgelände hinab zum Lanzenbach. Von dort geht es wieder hinauf bis zur Bergstation des Imberghauses und mit der Bahn hinab. Die Nagelfluhkette ist eine Welt für sich. Sie ist Lebensraum zahlreicher geschützter Tiere und Pflanzen. Hier leben Alpendohlen, Kolkraben, Steinadler und Birkhühner ebenso wie zahlreiche „Rindviecher“, schließlich sind wir mitten im Alpgebiet. Viele der Alphütten sind bewirtschaftet und laden zur Einkehr ein.

„... Premiumwandern, muss es immer Premiumwandern sein? Das höre ich in letzter Zeit öfter. Um es direkt zu sagen: das ist eine selten dämliche Frage. Natürlich MUSS man nicht Premium wandern, es gibt auch abseits der prämierten Qualitätswege genug wanderbare Wege auf der Welt. Premium ist ganz einfach ein Angebot, ein Angebot für den Wanderer, eine Qualitätsgarantie. Man könnte mit der gleichen Berechtigung fragen, ob es denn immer ein Essen beim Drei-SterneKoch sein müsse. Nein, natürlich nicht, aber es ist doch schön, dass es Bewertungen gibt, an denen man sich orientieren kann. Und die dem Wanderer Wege, Regionen, Highlights am Weg zeigen, die er ohne den Premiumwege-Planer vielleicht nicht gesehen hätte ...”

Kurz bevor der Weg oberhalb der Falkenhütte den Grat verlässt, lädt ein Aussichtsplateau zur Rast ein. Der Blick nach Westen gibt bei guter Sicht ein eindrucksvolles Panorama frei: von den nahen Bergen des Bregenzerwaldes in Österreich über das wuchtige Säntis-Massiv in der Schweiz, den Bodensee mit seinen Wein-

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und Obstgärten, bis hin zum Milch- und Käseparadies Oberschwaben und dem Westallgäu. Manchmal reicht die Fernsicht bis zum weit entfernten Schwarzwald und der Schwäbischen Alp. Das Allgäu liegt im Herzen eines der abwechslungsreichsten Natur- und Kulturräume in Europa, dies wird hier deutlich. Die Allgäuer waren


WA N D E R N

Bilder: Oberstaufen Tourismus

durch den „Blick nach Westen“ schon seit jeher aufgeschlossen gegenüber neuen Entwicklungen und Innovationen. Zwischen Hochgrat und Eineguntkopf führt der Weg direkt über die höchsten Berge der Nagelfluhkette. Steil gestellter Fels bildet an zahlreichen Stellen einen spitzen, von Wind und Wetter ausgesetzten Grat. Die Lebensbedingungen sind hier extrem, vor allem im Winter. Umso erstaunlicher ist, dass auch hier Überlebenskünstler unter den Pflanzen ihren Platz finden. Besonders auffallend ist die Silberwurz, lateinisch auch Dryas genannt. Sie ist eigentlich eine arktische Pflanze und nach der letzten Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren, bei uns auf den Bergen „hängen geblieben“.

Heute überdecken Ihre Polster den Nagelfluhfels und sorgen für zahlreiche weiße Farbtupfer, etwa zur Blütezeit im Juli oder auch anschließend, wenn die großen fadig-buschigen Samenstände reif werden. Der Name Silberwurz kommt übrigens von der silbrig-weißen Behaarung der Blattunterseiten, ein Schutz gegen zu

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viel Wasserverlust, wenn die grelle Bergsonne direkt auf die Pflanzen scheint. Achtung: Nach ergiebigen Niederschlägen ist die Überquerung des Lanzenbaches nur erschwert möglich! Parkmöglichkeit und Ausgangspunkt: Hochgratbahn


WA N D E R N

Wandern in der Naturparkregion Reutte Die Landschaft der Naturparkregion Reutte ist überaus vielfältig. Der Wechsel von Bergen und Tälern, Bächen und Seen, Wiesen und Wäldern macht diese Region unverkennbar. Jede Jahreszeit hat ihre Reize und Eigenheiten. Ländlicher Charme und städtisches Flair geben der Region im Vitalen Land eine besondere Note. Familien sowie Aktiv- und Genussurlauber tanken hier nach Herzenslust neue Energie – meist bei einer ausgiebigen Wanderoder Bergtour.

Wanderparadies Hahnenkamm Die Hahnenkammbahn Höfen (8er Einseilumlaufbahn) bringt Sie in wenigen

Minuten in eines der schönsten Höhenwandergebiete Tirols. Gutbürgerliche Küche und hausgemachte Kuchen im Panoramarestaurant runden eine gelungene Wanderung ab. Ein besonderes Erlebnis ist der alpine Barfußwanderweg mit 18 Stationen zum Entspannen. Auch ein Startplatz für Paraglider steht an der Bergstation zur Verfügung.

Barfußwanderweg Über die Hahnenkammbahn Höfen erreicht man einen Bergpfad von insgesamt 1 km Länge auf dem kein festes Schuhwerk benötigt wird. Über saftiges Weidegebiet in der sogenannten „Mulde“ oder „Joch-

halde“ führt der Weg zur Höfener Alm, wo neben der Terrasse eine Fußwaschmöglichkeit eingerichtet ist. Abwechslung bieten 18 Stationen, an denen sinnliche Wahrnehmung und Geschicklichkeit für unbeschwerten Spaß „auf freien Füßen“ sorgen. Interessante Texte, die Körper, Geist und Seele ansprechen, machen die Besucher auf die besonderen Möglichkeiten der Wahrnehmung beim Barfußwandern aufmerksam. Es gibt keine festgelegte Wegführung zwischen den auf Sichtweite angeordneten Stationen -- man bewegt sich in einem Areal von blühenden Almwiesen, die sich weithin zum Barfußwandern eignen.

Wandervorschläge Die Bergstation der Hahnenkammbahn Höfen ist ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen zu verschiedensten Almen und Hütten. Beispielsweise sind die Lechaschauer Alm und die Schneetal Alm in unter einer Stunde erreichbar. Zur Musauer Alm, Tannheimer Hütte, Gehrenalpe und zum Gimpel Haus geht man weniger als 3 Stunden. Die Otto Mayer Hütte sowie die Füssener Hütte erreicht man nach ca. 3 Stunden Gehzeit ab der Bergstation.

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WA N D E R N

VERANSTALTUNGEN HAHNENKAMM UND ALMEN UND HÜT TEN Schmankerlwochen im Panoramarestaurant Hahnenkamm 25.07.-16.08.2015: Käse von Freunden 22.08.-06.09.2015: Rund um den Pilz 12.09.-27.09.2015: Schmankerl am Berg 03.10.-26.10.2015: Herbsterwachen

Sonnenaufgangsfahrten: 09.08.2015: Auffahrt mit der Hahnenkammbahn ab 5:30 Uhr, Panoramafrühstück im Panoramarestaurant Hahnenkamm, Almfrühstück auf der Höfener Alm 13.09.2015: Auffahrt mit der Hahnenkammbahn ab 6:30 Uhr, Panoramafrühstück im Panoramarestaurant Hahnenkamm, Almfrühstück auf der Höfener Alm

Hoher Frauentag, 15. August 2015: Musikalische Unterhaltung | Höfener Alm Bergmesse auf der Lechaschauer Alm mit Diakon Toni Moser, anschließend Unterhaltung mit d’r Bader-Musig: 11:00 Uhr Hoher Frauentag auf der Gehrenalpe mit Musik ab 10:00 Uhr

Almfest auf der Schneetal Alm: 21.08.2015 ab 11:00 Uhr: mit Pfronter Alpensound und Tiroler Almkost

Hahnenkammfrühschoppen: 23.08.2015 ab 10:30 Uhr im Panoramarestaurant Hahnenkamm

Frühschoppen auf der Gehrenalpe: 30.08.2015 ab 10:00 Uhr mit der Oim Summa Musi aus Mittenwald

Bergmesse auf der Schneetal Alm

Nach einer gemütlichen Einkehr in einer der Almen und Hütten hat man dann die Möglichkeit, die Wanderung fortzusetzen oder wieder zurück zur Bergstation zu gehen. Details zu Wandermöglichkeiten ab den Almen und Hütten finden Sie im Almen- und Hüttenführer 2015 des gesamten Außerferns der in sämtlichen Tourismusbüros erhältlich ist.

Aktiv Card Mit der Gäste Aktiv Card der Naturparkregion Reutte profitieren Gäste schon ab einer

mit Diakon Gerhard Hartmann, anschließend Almfest mit der Musikkapelle Weißenbach, 06.09.2015 ab 11:00 Uhr

Almabtrieb Höfener Alm: 12.09.2015, Start: 9:00 Uhr Höfener Alm, 13:00 Uhr an der Talstation der Reuttener Seilbahnen

Frühschoppen mit Musik auf der Lechaschauer Alm, 20.09.2015

Weißwurst-Frühschoppen auf der Gehrenalpe mit Musik, 20.09.2015 ab 10:00 Uhr - Änderungen vorbehalten -

17 Aktiv im Allgäu

Übernachtung von zahlreichen kostenlosen und vergünstigten Leistungen. Täglich kostenlos mit der Seilbahn ins Wanderparadies Hahnenkamm, täglich gratis 2 Stunden Baden in der Alpentherme, Besichtigung des Museums „Dem Ritter auf der Spur“ und der Naturausstellung „Der letzte Wilde“, wechselnde geführte Aktivitäten – mit dieser Karte kommt sicher keine Langeweile auf.

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WA N D E R N

Es war einmal... …ein armer Mann, der kam auf eine schöne, sonnige Alpe mit grünen Wiesen, auf denen duftende Kräuter blühten. Da er Hunger hatte, bat er den Bauern um etwas Schmalz. Der Bauer, durch seinen Reichtum geizig und hartherzig geworden, reichte ihm einen Topf, der unten mit Kuhmist und nur oben mit Milch gefüllt war. Kaum hatte der arme Mann die Alpe verlassen, versank diese mit Mensch und Vieh in eine Steinwüste, dem heutigen Gottesacker.

Die Sage gehört zu den vielen Geschichten der Kleinwalsertaler Bevölkerung, die sich rund um den Ifen und den Gottesacker ranken. Der Ifen hat für die Bewohner des Kleinwalsertales eine besondere Bedeutung, mit Ehrfurcht sprechen sie von dem Berg, der so ganz anders aussieht als die majestätischen Berggipfel, die das Kleinwalsertal umgeben. Stoisch thront die 1,6 Kilometer lange, sanft nach Süden abfallende Bergplatte über dem Tal, gewaltig und mystisch ist ihre Ausstrahlung, das Antlitz von jeder Seite spektakulär und unterschiedlich. Bei meiner Ankunft im Kleinwalsertal zeigt sich das außergewöhnliche Profil des Berges eingerahmt von violetten Wolken, als

wolle er mir zurufen: Ich bin etwas Besonderes, komm selbst und schau es Dir an! Genau das tue ich mit Bergführer Ernst Haller, der den Ifen wie seine Westentasche zu kennen scheint. Ernst erzählt mir beim Aufstieg von der Ifenhütte zur Bergstation Hahnenköpfle einige geologische Besonderheiten des Kleinwalsertals. Dass es hier drei Gesteinssedimente auf kleinstem Raum gibt: Das Widdersteinmassiv und die Schafalpköpfe aus dem Trias, das Walmendingerhorn und die Kanzelwand aus dem Jura und den Ifen und Gottesacker aus der Kreidezeit. Aha. Ob ich mir das merke? Ja, denn Ernst erzählt Schritt für Schritt mehr. Mit jedem Schritt meint man, dem Berg ein bisschen

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näher zu kommen, seine Besonderheit zu spüren. Sein Aussehen zu verstehen, die spezielle Abfolge mit Stufenlandschaften, Canyons und ebenen Stellen, die durch drei Überwürfe im Berg entstehen. Der Ifen als Kunstwerk der Alpen – entsprechend wird er von den Talbewohnern und Wanderern geachtet. Wer auf dem Ifen und dem nach Nordosten abfallenden Gottesackerplateau wandert, hat nicht die Gipfelbesteigung im Fokus. Er genießt die Struktur des Berges mit seiner einmaligen Geologie und der dramatischen Landschaft. Das tue ich auch, wenngleich das Wandern jetzt doch mehr Klettern gleicht. Die Beine alleine reichen


Gottesackerplateau Der Gottesacker ist eine urtypische Karstlandschaft mit empfindlichen hydrologischen Verhältnissen (Versickerungen, Klüfte, Höhlen, Karstquellen) und einer einmaligen geologischen Kombination von durchlässigem Schrattenkalk und wasserstauendem, kalkarmem Flysch. Die Spalten (Karren oder Schratten) entstehen durch Spuren von Kohlensäure im Regenwasser, die den Kalk auflösen. Sie bilden Abflüsse in Naturschächte und Dolinen, von wo aus das Wasser in ein unterirdisches System von Höhlen und Klüften fließt und später in großen Karstquellen (Sägebach, Wäldelebach und Aubach) im Tal wieder zutage tritt. Das größte hydrologische Naturwunder der Region ist jedoch eine Estavelle – vermutlich die größte im Alpenraum. Bei Niedrigwasser verschwindet der Schwarzwasserbach mit bis zu 500 l/s in dieser Höhle, fließt unterirdisch auf einer 600 bis 1.000 m langen Strecke, um dann in mehreren Quellen wieder zutage zu treten. Bei Hochwasser allerdings steigt der Wasserspiegel dieser Höhle, bis sie überläuft, zur Quelle wird und bis zu 4000 l/s schüttet. Das Biotop Ifen-Gottesacker-Oberes Schwarzwassertal ist bedeutendes Rückzugsgebiet bedrohter Tierarten wie Auer-, Birk- und Haselwild, Sperber, Stein- und Alpenschneehuhn, Steinadler, Uhu, Turmfalke, Wasseramsel, Kreuzotter ... Die bemerkenswerte pflanzliche Artenfülle setzt sich aus Pflanzen der alpinen Stufe, Bergwälder, Trockenrasen und Feuchtgebiete zusammen. mir nicht mehr aus, um mich sicher zu bewegen. Jetzt müssen die Hände mithelfen, um nicht auf dem steinigen Untergrund auszurutschen. Kaum zu glauben, dass ich hier vor fünf Monaten im tiefen Schnee Ski gefahren bin, ohne diese Kraterlandschaft zu erahnen! Ohne zu wissen, welche spitzen, scharfkantigen


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Rillen unter mir versteckt waren. Eine ungute Vorstellung! Aber Ernst beruhigt mich: auch der Schnee ist am Ifen anders, machmal liegt er doppelt so hoch wie auf vergleichbaren Höhenmetern. Dadurch ist eine Einebnung im Steinfeld möglich, die Spalten werden überdeckt. Durch den Wind, der hier oben bläst, wird dann – wie beim Sand in der Sahara – der Schnee verändert und dadurch auch die Landschaft. Soll heißen: der Gottesacker im Winter schaut ganz anders aus als im Sommer. Kein Wunder, dass ich mich nicht erinnern und orientieren kann, wo ich im Winter auf Skiern abgefahren bin… Bleiben wir beim Äußeren: Sein Aussehen verdankt der Berg dem zum Helveticum

gehörenden Schrattenkalk aus der Kreidezeit. In Millionen von Jahren haben Niederschläge, Geologisch-botanische Führung auf das Gottesacker-Plateau Eis- und Schneeschmelze tiefe Furchen und Klüfte – die sogenannten Karren – aus dem Schrattenkalk gelöst. So entstand eine bizarre Karstlandschaft - ein zerklüftetes, steinernes Meer - das auf den ersten Blick grau und leblos aussieht. Wer aber wie wir zwischen den Karren wandert, wird eines Besseren belehrt: die Vegetation am Ifen und Gottesacker ist alles andere als eintönig. Die Blumenpracht ist aufgrund der vielen Mulden und Rillen und der unterschiedlichen Licht- und Temperaturverhältnisse besonders vielfältig. So blühen Frühlings-, Sommer- und Herbst-

blumen, die normalerweise in drei Jahreszeiten wachsen, in der Karstlandschaft neben- und miteinander. Schon wieder etwas Einzigartiges – zumindest für mich. Auch unterm Gottesacker ist was los, erklärt Ernst. Das Innenleben des Plateaus ist äußerst bewegt, und vor allem tiefgründig. Das Wasser, das durch Spalten und Klüfte tief in den Kalk hinein versickert, hat zahlreiche Karsthöhlen geschaffen, manche sind bis zu 77 Metern tief. Wer zum Beispiel in der imposanten Breitachklamm wandert, wird Wasser aus dem Gottesacker rauschen hören. Der Berg hinterlässt fast überall seine Spuren…. Text: Doris Schober Fotos: Kleinwalsertal Tourismus eGen

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Alpine Trek: Hoch hinaus zum Jack Wolfskin Shooting Sentiero Alpino Bregaglia – allein der Name dieses Weges löst schon Sehnsucht aus. Vier Tage lang stellten sich das Foto-Team und mehrere Models für ein Jack Wolfskin Shooting unzähligen Höhenmetern, steilen Klettersteigen und dem launischen Alpenwetter. Arturo, ein alter Bergführer aus dem Dorf Soglio, hatte die Gruppe eingeladen, seine Lieblingstour zu gehen. Mit unserem Ziel, den Bergen des Bergell, im Blick heißt uns Arturo mit einem Kaffee willkommen. Es dauert nicht lange, da breitet er Karten und alte Fotos vor uns aus und hört nicht mehr auf zu erzählen. Als er die Tour vor mehr als 40 Jahren zum ersten Mal ging, war er gerade erst 21 Jahre alt. Bevor wir starten, verrät er uns noch den besten Platz für die erste Nacht. Wir lassen die Albigna-Hütte hinter uns zurück und steigen noch weiter zu einem kleinen Bergsee auf, der von schroffen Felsspitzen umgeben ist. Schnell ist das Zelt aufgebaut. Als der Sonnenuntergang kommt, sagt keiner mehr ein Wort. Nur Wind weht leise zwischen den Felsen hindurch. Als die Gipfel

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im Abendrot glühen, wissen wir was Alberto mit „Lieblingsplatz“ meinte. Wir stehen früh auf, bringen das überflüssige Gepäck zur Seilbahn und beginnen den Klettersteig. Ein Blick zurück in die nebelige Tiefe und das Adrenalin schießt uns in die Adern, treibt die Mundwinkel unwillkürlich nach oben.


WA N D E R N

Dann wird der Nebel dichter, ein ungemütlicher Wind kommt auf und peitscht uns ein paar Schneeflocken ins Gesicht. In der Ferne ein dumpfes Grollen. Das Gewitter war eigentlich für die Nacht angekündigt. Wir beschleunigen unsere Schritte, um rechtzeitig über den Grat zu kommen.

Sie empfängt uns mit Wärme, Schweizer Gastlichkeit und selbstgebackenem Brot.

Als wir das Schneefeld erreichen, reißt der Himmel auf. Erleichterung! Die Wolken geben den Blick auf das Tal frei. Was für ein Ausblick! Gerade fängt es wieder an zu regnen als wir am Fuß des Hangs unser Tagesziel, die Sciora-Hütte, erblicken.

Nach einem schier endlosen Weg abwärts, erst über Feld, dann über Grasmatten, kommen wir am späten Nachmittag auf der Sasc Furä Hütte an. Das Quellwasser ist eiskalt. Doch für uns gibt es gerade nichts Schöneres.

Der Abstieg am nächsten Tag führt uns über die Gletschermoräne. Bei stabilerem Wetter gehen wir Schritt für Schritt bergab.

23 Aktiv im Allgäu

Wir nehmen uns vor, Arturo auf dem Rückweg noch einmal zu besuchen, um ihm zu danken. Er hat nicht übertrieben, als er uns von „seinen Bergen“ vorschwärmte.


WA N D E R N

WANDERN, SCHLEMMEN, SICH VERWÖHNEN LASSEN – DER TIROLER ACHENSEE IST EIN WAHRES PARADIES FÜR GENIESSER UND NATURLIEBHABER . BESONDERS IM HERBST

„Indian Summer“ am Achensee Die Natur erstrahlt in den schönsten Farben, die Luft ist glasklar, die Berge sind zum Greifen nah: Wenn der „Indian Summer“ am Achensee Einzug hält, geraten Genießer und Naturliebhaber gemeinsam ins Schwärmen. Die Gipfel von Rofanund Karwendelgebirge, die den größten See Tirols umgeben, locken im Herbst

nicht nur mit einmaligen Ausblicken, sondern auch mit traditionsreichen Hütten, auf denen sich der Wirt gern einmal dazu setzt, wenn Gäste ihren Kaiserschmarrn oder ihre Jause verzehren. Bis Anfang November sind die Bergbahnen am Achensee in Betrieb. Wer mag,

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gondelt bequem nach oben. Etwa mit der Karwendel-Bergbahn auf den Zwölferkopf, auf dem die Gleitschirmflieger abheben und den Himmel bei guter Thermik stürmen. Ein wenig zuschauen, dann vielleicht auf der urigen Bärenbadalm einkehren, die nach einer halben Stunde erreicht ist. Weiter geht’s über den Tun-


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nelweg – einen romantischen Pfad, der teilweise in den Fels hineingehauen ist – wieder zum Ausgangspunkt.

fall: Einfach auf einer der Wellnessliegen Platz nehmen, das Panorama genießen und die Zeit vergessen.

Eine der schönsten Touren beginnt an der Bergstation der Rofanseilbahn – und hier bei Bedarf sogar mit einem kleinen Abenteuer: Im Skyglider AirRofan werden die Passagiere wie in den Fängen eines überdimensionalen Metall-Adlers rückwärts nach oben zum Gschöllkopf gezogen, dann startet der „Sturzflug“, bei dem bis zu 85 km/h erreicht werden. Adrenalin pur und komplett ungefährlich. Nach diesem Kick führt der Weg abwärts zur Dalfazalm, die mit köstlichen Kasbroten lockt. Nächste Station ist der Dalfazer Wasser-

Und sich für den nächsten Tag vielleicht schon einmal die Gramaialm vornehmen: Von Pertisau aus legen Gäste mit dem Rad, zu Fuß oder auch mit dem Nostalgiebus die sieben Kilometer bis zum Talschluss zurück, wo das Sonnjoch (2457 m) als höchster Berg der Region steil aufragt – und der Alltag unendlich weit weg ist. Besonderer Tipp: Der festliche Almabtrieb am 18. September. Bunt geschmückt und blank geputzt werden die Kühe, begleitet von viel Volksmusik, dann auf den Marsch Richtung Heimatstall geschickt.

25 Aktiv im Allgäu

Oder wie wär’s mit einem Ausflug in längst vergangene Zeiten? Die ersten Sommerfrischler nämlich kamen vom Jenbach im Inntal aus mit der Dampf-Zahnradbahn hinauf, die seit 126 Jahren unermüdlich im Einsatz ist und europaweit als älteste ihrer Art gilt. Selbstverständlich sind die Fahrpläne auf die Achenseeschifffahrt abgestimmt, mit der Gäste unverzüglich ihre Panoramareise am Tiroler Meer fortsetzen können. Empfehlenswert: Ein Zwischenstopp auf der urigen Gaisalm, die als einzige in Österreich nur per Schiff oder zu Fuß zu erreichen ist. Wer am Achensee Urlaub macht, kann sich jeden Tag neue Erlebnisse gönnen.


WA N D E R N

Die Region, die als „Tirols Sport & Vitalpark“ firmiert, bietet mehr als 50 Sportarten – von Reiten über Golfen bis hin zum Segeln oder Kite-Surfen. Absolut trendig: Ein Spaziergang übers Wasser mit dem Stand Up Paddleboard, das zusammen mit einem wärmenden Neoprenanzug ausgeliehen werden kann.

Anschließend locken die Spa-Anlagen der hervorragenden Wellnesshotels. Ganz besonders wohltuend sind Bäder und Massagen mit Tiroler Steinöl. Das wird am Achensee und nur am Achensee gewonnen und bündelt die heilsamen Kräfte des Urmeeres und jede Menge Schwefel. Wer mehr darüber erfahren möchte,

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schlendert durch das liebevoll gestaltete Steinöl-Besucherzentrum „Vitalberg“ in Pertisau.

Über den Achensee Der Achensee ist mit einer Länge von fast zehn Kilometern der größte See Tirols. Um ihn herum gruppieren sich die Orte

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Achenkirch, Maurach, Pertisau, Steinberg und Wiesing mit ihren insgesamt rund 7.442 Einwohnern. Neben zahlreichen Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich gibt es eine große Auswahl an gemütlichen Ferienwohnungen und Pensionen.

Die Karte für alle Fälle Die Achensee Erlebniscard macht’s möglich: Mit der Rofanseilbahn in Maurach und der Karwendel Bergbahn in Pertisau nach oben starten, mit den Dampfern der Achenseeschiffahrt auf Tirols größ-

eineS DeR SCHÖnSTen WanDeRgeBieTe TiRolS 150 KM SPazieR- UnD WanDeRWege veRSCHieDenSTe SCHWieRigKeiTSgRaDe

360° PanoRaMa aUSSiCHTSPlaTTfoRM aM gSCHÖllKoPf | flUgSPaSS MiT 80 KM/H, 650 M lÄnge UnD 200 M HÖHenUnTeRSCHieD

27 Aktiv im Allgäu

Telefon: + 43 5243 5292 | Mail: info@RofanSeilBaHn.aT WWW.RofanSeilBaHn.aT


WA N D E R N

tem See kreuzen, mit Europas ältester Dampf-Zahnradbahn auf einen Nostalgietrip von Jenbach nach Maurach gehen und in der Achenseer Museumswelt in Maurach, den Swarovski Kristallwelten Wattens, dem Heimatmuseum Sixenhof

in Achenkirch, dem Tiroler Steinöl Vitalberg in Pertisau oder im Notburga-Museum in Maurach eine Zeitreise unternehmen. Und das alles, so oft man will. Die Achensee Erlebniscard ermöglicht sieben Tage lang Urlaubs-Abenteuer zum Kom-

plettpreis von 62 Euro. Kinder bis zum Alter von 15 Jahren zahlen die Hälfte, für unter 6-Jährige ist die Card gratis. Weitere Infos: www.achensee.com Bildrechte: Achensee Tourismus

Wie erreicht man seine persönlichen Ziele im Sport? Warum ist ein guter Fettstoffwechsel wichtig für die Gesundheit und die sportliche Leistung? Wie kommt man ohne Verletzungen und Krankheitsausfälle durch die Saison? Wie wird man auf den Punkt zum Wettkampf topfit? Das neue Buch von Dr. Wolfgang Feil und Friederike Feil* beantwortet zentrale Fragen zu Training und Ernährung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Basis bildet die F-AS-T Formel, die steht für: Fettstoffwechselaktivierung, allgemeine Stabilität und Topleistung. Es geht darum, mehr Fett zu verbrennen, das Immunsystem zu stärken und Sehnen und Gelenke zu kräftigen. Das Buch ist ein Nachschlagewerk für Profis, Ambitionierte und Hobbysportler: Was sollte man vor einem intensiven Training

noch essen? Wie verliert man ein paar extra Kilos? Welche Regenerationstipps bringen einen schnell wieder auf Trab? Schon wenn man 60 bis 80 Prozent der Tipps in diesem Buch umsetzt, fällt das Training leichter, hat man mehr Energie im Alltag, wird weniger krank und fühlt sich von Tag zu Tag und leistungsfähiger, versichern die Autoren. *Gemeinsam betreut das Duo im Bereich Ernährung und Nährstoffe viele Top-Sportler (Olympiasieger, Weltmeister, Bundesligisten, deutsche Meister…). Zudem gehört Friederike Feil zu den besten Extrem-Hindernisläuferinnen in Deutschland.

Dr. Wolfgang Feil und Friederike Feil: Die F-AS-T Formel: Was erfolgreiche Sportler anders machen Forschungsgruppe Dr. Feil, Tübingen 2014, 195 S, 19,95 €, ISBN 978-3-00-046070-8

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ACHENSEE

Sie kommen als Gast und gehen als Freund im 4-Sterne Superior SPA & PARK Hotel der Wiesenhof

Der Wiesenhof – das Achensee Hotel mit Tradition. Vor 100 Jahren ein urtirolerisches Bauernhaus in der Mitte des Dorfs Pertisau, heute ein gediegenes 4-Sterne Superior SPA & Park Hotel für alle Generationen. Aktivurlaub bei uns bedeutet unerwartete Glücksmomente – im Sommer wie im Winter. Das Wiesenhof Badehaus mit 25 m Sportbecken ist das größte Schwimmbad am Achensee und bietet aktives Badevergnügen bei jedem Wetter. Im hauseigenen Reitstall können Sie „das Glück der Erde“ bei Ausritten, Kutschenfahrten oder beim Wiesenhof Ponycamp hautnah erleben. Darüber hinaus bietet die traumhafte und vielfältige Naturkulisse direkt vor der Haus-

türe für jeden Geschmack etwas: Ob Golfen auf Tirols ältestem 18-Loch Platz in Pertisau, Wandern auf 450 km gepflegten und markierten Wanderwegen von sanft flach bis hin zu anspruchsvoll auf 2.500 m, Laufen oder Nordic Walking auf 26 Laufstrecken aller Schwierigkeitsgrade mit einer Gesamtlänge von fast 170 Kilometern, Mountainbiken auf Forstwegen und Singletrails mit kernigen Anstiegen und rasanten Abfahrten, mit dem E-Bike entlang des Achensee, in die Karwendeltäler oder auf der Via Bavarica Tyrolensis, Motorradfahren, Segeln, Rudern, Tretboot fahren, Kiten, Windsurfen, Schwimmen im glasklaren Achensee mit Trinkwasserqualität, Langlaufen auf über 200

29 Aktiv im Allgäu

bestens präparierten Langlaufkilometern, Alpinskiurlaub mit rund 30 Seilbahnen und Liften und 50 Pistenkilometern oder Skitourengehen in einem der beliebtesten Tourengebieten in Tirol. Zu zweit, allein oder mit der ganzen Familie: Aktivurlaub im Wiesenhof, ist immer eine Reise wert. Der Wiesenhof Haus Nr. 9 A-6213 Pertisau am Achensee Tel. +43 5243 52460 Fax +43 5243 524648 Email: info@wiesenhof.at www.wiesenhof.at


WA N D E R N

Beim Genusswandern im Tannheimer Tal die Seele baumeln lassen TRAUMHAF TE AUSSICHTEN UND SPANNENDE TOUREN FÜR DIE GANZE FAMILIE Das idyllische Tannheimer Tal im Norden Tirols bietet auf nur 16 Kilometern Länge alle Zutaten für erlebnisreiche und vielseitige Wanderausflüge. Gemütliche Promenaden im Tal, herrliche Höhenwege, romantische Bergseen, interessante Themenwege, das größte Gipfelbuch der Alpen und 31 Almen und Hütten mit regionalen Spezialitäten warten hier auf

Bergliebhaber. Beim „Wandern auf drei Ebenen“ hat der Gast die Wahl zwischen entspannten Spaziergängen bis hin zu sportlichen Aufstiegen.

Ebene eins: Uferpromenaden und romantische Spaziergänge Das Tiroler Hochtal ist bekannt für sein „Wandern auf drei Ebenen“. Dabei bieten die unteren beiden Etagen pures Genusswandern in vielen Variationen: Unten im

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Tal locken entspannte Wege vorbei an historischen Bauernhöfen und kleinen Kapellen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Tour am Ufer des Haldensees oder einem Ausflug zu Fuß oder mit der Pferdekutsche zum einsamen Vilsalpsee?

Ebene zwei: faszinierende Höhenwege und das größte Gipfelbuch der Alpen Auch so kann Genusswandern aussehen: Mit der Bahn geht es den Berg hinauf, wo ein traumhafter Höhenweg mit einer


WA N D E R N terwegs gibt es elf Stationen mit interessanten Informationen zur Bergwelt und als besonderes Highlight das größte Gipfelbuch der Alpen. Ganz andere Erlebnisse bietet der Schmugglersteig vom Wannenjoch zum Iseler. Wo früher heimlich

grandiosen Aussicht wartet. Über sanfte Höhenunterschiede und kurze Anstiege führt der Weg zu gemütlichen Hütten, schönen Gipfeln und interessanten Sehenswürdigkeiten. Ein eindrucksvolles

Beispiel dafür ist der 9erlebnisweg. Die Wanderung beginnt bei der Bergstation der 8er-Gondelbahn Neunerköpfle in Tannheim. Un-


WA N D E R N

Waren über die Grenze transportiert wurden, können die Gäste heute in die Rolle der Schmuggler oder Zöllner schlüpfen und müssen unterwegs entsprechende Aufgaben erfüllen.

Ebene drei: anspruchsvolle Touren für Alpinisten Wem Genusswandern nicht genug ist und es lieber sportlich mag, für den geht es hoch auf die dritte Ebene. Dort locken

Touren für erfahrene Alpinisten wie etwa der Aufstieg zum 2.249 Meter hohen Gaishorn, dem höchsten Berg im Tannheimer Tal, oder Gipfeltouren auf die 2.111 Meter hohe Rote Flüh und den 2.176 Meter hohen Gimpel.

Bergbahn und Badespaß ohne Aufpreis Der perfekte Schlüssel für unvergessliche Bergerlebnisse ist das neue Ticket „Sommerbergbahnen inklusive“. Es öff-

net nicht nur die Tore zu den Bergbahnen zum Wannenjoch, zum Füssener Jöchle, auf das Neunerköpfle und zur Krinnenalpbahn, sondern auch zu dem Freibad „Wasserwelten am Haldensee“. Mit dem Ticket kann der Gast während des gesamten Aufenthaltes im Tal jede der vier Bahnen einmal pro Tag zur Bergund Talfahrt nutzen und am selben Tag auch zeitlich unbegrenzt den Badespaß genießen. Wer in einem der teilnehmenden Gastbetriebe logiert, erhält das Ticket gratis. Fotos: TVB Tannheimer Tal

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WA N D E R N

STEINADLERWANDERUNG: unterwegs zum König der Lüfte Zu den besonderen Tierarten der Allgäuer Alpen gehört der majestätische Steinadler. Der imposante Vogel mit Flügelspannweite bis 2,20 Meter hat im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen wichtige Rückzugsgebiete gefunden. In einem Adlerrevier lädt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) jeweils Samstags von Mai bis September in Hinterstein zu regelmäßigen Führungen ein. Hier kann man ohne die Adler zu stören unter fachkundiger Begleitung mit Fernrohren und ein wenig Glück den faszinierenden Großvogel und seine Nachbarn erleben - ein Erlebnis für die ganze Familie! Start ist jeweils an der „Adlerhütte“ direkt neben dem Giebelhaus mit der End-

haltestelle des Giebelhausbusses. Im Innenbereich befindet sich ein kleiner Ausstellungsraum mit dem Schwerpunkt „Steinadler“ und verschiedenem Informationsmaterial. Im Außenbereich ist ein Ecoboard aufgebaut – eine multimediale Tierstimmentafel, mit der man die Rufe der typischen Alpentiere kennen lernen kann. Über den LBV oder die Gästeinformation Bad Hindelang ist die Broschüre zum LBV-Naturerlebnisweg „Unter den Schwingen des Adlers“ erhältlich. Der 3,5 Kilometer lange Weg von der Giebelhütte ins Bärgündeletal ist familienfreundlich und eignet sich für jedermann mit etwas Kondition. Aufgrund der

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WA N D E R N

Wegbefestigung ist er auch mit leichtem Schuhwerk begehbar. Für die Variante Rückweg über die Bärgündelealpe ist festes Schuhwerk erforderlich. Obwohl die reine Gehzeit ca. 1,5 Stunden beträgt, sollte man mehr Zeit mitbringen und gerade auch mit Kindern Pausen einplanen. Für die Teilnahme an der „Wanderung ins Reich des Steinadlers“ ist eine Anmeldung jeweils bis Freitag 12.00 Uhr bei der Tourist Information Bad Hindelang unter der Tel.: +49 8324 8920 oder direkt beim Landesbund für Vogelschutz unter der Tel.: +49 8331 901182. Bildrechte: Henning Werth | Wolfgang B. Kleiner

Keinen Flügelschlag verpassen MIT NIKON ERLEBNISOPTIK DEN STARS DER NATUR AUF DER SPUR Klein ist es und erstaunlich leicht: Das wasserdichte, robuste Outdoor-Fernglas PROSTAFF 7S von Nikon gehört im Bereich der 30 mm-Objektive derzeit zu den Besten in der Kompakt-Klasse. Das ergonomisch-griffige Fokussierrad lässt sich kinderleicht einstellen, so dass die Motive blitzschnell erfasst werden können. Bildqualität von herausragender Brillanz macht das komfortable Seherlebnis perfekt. Tatsächlich steckt in dem handlichen Fernglas Präzisionsoptik allererster Güte. Denn Nikon führt – als einziger Kamera- und Linsenhersteller weltweit – den gesamten Fertigungsprozess von optischem Glas selbst durch und garantiert damit eine konstant hohe Qualität.

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Unser Fazit: Das Nikon PROSTAFF 7S ist ein leistungsstarkes Kompakt-Fernglas und ein idealer Begleiter für Wanderer und Naturfreunde.

35 Aktiv im Allgäu


KLETTERN

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Klettersteiggehen DAS PERFEKTE BERGABENTEUER Tipps und Tricks rund um das Klettersteigmaterial sowie die nötigen Anforderungen vermittelt. Kursinhalte sind unter anderem: Einweisung und Erhalt der Klettersteigausrüstung, Materialkunde, die häufigsten Bedienungsfehler, Knoten, Einhängen/ Umhängen vom Klettersteigset, richtiges Gehen und Steigen im Klettersteig sowie Wettergefahren.

Patrick Jost, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer vom Hindelanger Bergführerbüro, verrät die wichtigsten Tipps: Ausrüstung:

Das Klettersteiggehen, eine Spielart des Bergsteigens, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Damit die ersten Schritte in das Steigen im versicherten Fels auch wirklich sitzen, empfiehlt sich die fachmännische Begleitung eines Bergführers. Nach einem Kurs besitzt der Klettersteiggeher die Grundkenntnisse um sich in einen größeren Klettersteig in den Alpen zu wagen. Mit dem Wissen und Können eines Bergführers, werden die nötigen

Dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnenschutz, Wetterschutzjacke, Tagesrucksack (mit Trinken und Proviant, Handschuhe, Mütze, Mobiltelefon für den Notruf, Wechsel T-Shirt), feste knöchelhohe Bergschuhe, Klettersteigset bestehend aus einem Klettersteigdämpfer und zwei Klettersteigkarabiner, Brust-/Sitzgurt und Helm.

Verhalten bei Gewitter: Bei der Tourenplanung bereits im Vorfeld den Wetterbericht einholen und auf Gewitterwarnung achten evtl. eine Ausweichtour einplanen. Bei auftretendem Gewitter möglichst schnell vom Grat entfernen und sich von metallischen Ge-

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genständen weit genug entfernen. Falls markierte Notabstiege vorhanden sind, diesen folgen. Ein Gewitter auf einem Klettersteig bedeutet allerhöchste Gefahr für Leib und Leben, man befindet sich in solch einer Situation direkt auf einem großen Blitzableiter.

Tipps zum Begehen von Klettersteigen: Ungeübte sollten einen Klettersteig nicht ohne Bergführer oder einen im Klettern geübten Begleiter gehen und sich durch diesen sichern lassen. Auf Klettersteigen bewegt man sich entlang von Stahlseilen und beim Überwinden höherer Felsstufen über Leitern. Der Kletterer kann sich mit seinem Klettersteigset an den Stahlseilen sichern. Bei jedem Fixpunkt wird ein Karabiner ausgehängt und dahinter wieder eingehängt, danach folgt der zweite Karabiner so dass zu keinem Zeitpunkt die Sicherungskette unterbrochen wird. Der Kletterer kann gesichert am Fels klettern oder die Stahlseile als Hilfe benutzen. Um sein Ziel kraftsparend und sicher zu erreichen, bewegt man sich am besten ruhig und vorausschauend. Steinschlag wird oft durch Unachtsamkeit anderer Personen verursacht. Deshalb sollte man selbst jeden Schritt konzentriert setzen und beim ein- und aushängen der Karabiner auf lockeres Gestein achten. Kur-


KLETTERN ze ungesicherte Felspassagen erfordern vom Begeher sicheres Klettern im leichten Fels. Wer sich unsicher ist, sollte in Begleitung eines Bergführers oder eines erfahrenen Begleiters sein. Eine gute Tourenplanung und Einschätzung des persönlichen Können sind die Grundvorrausetzung für ein schönes Erlebnis im Gebirge mit viel Freude und Spaß.

Geführte Klettersteigtour Unter fachmännischer Begleitung eines Bergführers, der sich über Wege, Wetter und Tourenmöglichkeiten auskennt, können Sie sich bei den umliegenden Bergschulen führen lassen. Während der Haupttourenzeit bietet das Hindelanger Bergführerbüro geführte Touren und Kurse an. Infos unter www.bergschulen.de oder Tel: 08324/953650

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37 Aktiv im Allgäu


KLETTERN

GRENZGANG mit Christian Wittig von Hanwag

Zerklüftete Felsen, ausgesetzte Kletterpassagen und abwechslungsreiche Felsformationen - ein Gratgang auf der deutsch-österreichischen Grenze. Der Mindelheimer Klettersteig ist ein Allgäuer Klassiker mit Panorama-Garantie. Manche sprechen von einem der schönsten Klettersteige der Nordalpen. Über eine Länge von fast fünf Kilometern führt der Eisensteig durch hochalpines Gelände über die Gipfel der drei Schafalpenköpfe zwischen Kleinwalsertal und dem Allgäuer Hauptkamm. Unter uns liegt die Fiderepasshütte im Morgengrauen. Der Tag wird kalt werden. Wir sind sehr früh aufgebrochen, kein Mensch ist zu sehen, nur die schwache Rauchsäule über dem Hüttenka-

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KLETTERN

min zieht ruhig und unbewegt vom Wind steil in den blass-blauen Morgenhimmel. Meine Hände greifen nach der ersten Stufe, der Stahl der Treppe ist noch eiskalt von der Nacht. Jetzt ist Konzentration angesagt, jeder Schritt muss sitzen. In die Windstille des Morgens mischt sich jetzt nur das Klicken der Klettersteig-Sets. Über zahllose Leitern, Treppen und Trittstifte geht es weiter durch steiles Felsgelände. Als wir den ersten Gipfel erreichen, geht die Sonne auf. Zeit für eine Pause und eine Tasse heißen Tee. Es ist Juli, trotz-

dem ist noch überall der Frost der letzten Nacht zu sehen. In weiten Teilen verläuft der Weg direkt auf dem Grat. Die Schlüsselstelle des Mindelheimer Klettersteigs ist zwar nur mit dem Schwierigkeitsgrad C gekennzeichnet, trotzdem sollte der Steig aufgrund seiner Länge nicht unterschätzt werden. Das Wetter ist stabil, wir lassen uns Zeit. Bald passieren wir die spektakuläre Leiternbrücke und den Zackengrat. Abenteuer pur. Selbst erfahrene Klettersteiggeher kommen hier voll auf ihre Kosten.

Als wir nach vier Stunden purem Klettersteigerlebnis den Ausstieg erreichen, erwartet uns noch eine Überraschung. Direkt unterhalb der letzten Leiter sitzt ein Steinbock, der nicht die geringsten Anzeichen von Scheu zeigt und sich überhaupt nicht für uns interessiert. Nach einigen Fotos wird es ihm jedoch langweilig und genauso wie wir macht er sich auf den Weg in Richtung Tal. Ein paar Kilometer sind es noch, aber unsere Gedanken sind schon in der Gaststube der Mindelheimer Hütte angekommen. Bilder sagen mehr als tausend Worte trifft hier wohl absolut ins Schwarze… Autor: Christian Wittig (Hanwag)

39 Aktiv im Allgäu


KLETTERN

DAS HÖCHSTE: unterwegs auf den Klettersteigen an Kanzelwand und Nebelhorn

Wie die Profis klettern — wo könnte das schöner und spannender sein, als im felsigen Hochgebirge? Hier finden Bergund Naturfreunde ihre sportliche Herausforderung, aber auch faszinierende Eindrücke und Ausblicke. Die Bergbahnen Oberstdorf / Kleinwalsertal bieten mehrere attraktive Klettermöglichkei-

ten. Etwa mit dem beliebten „Klassiker“ Hindelanger Klettersteig am Nebelhorn sowie dem sportlich ausgerichteten „2-Länder-Sport-Klettersteig“ oder dem Einsteigerklettersteig „Walsersteig“ an der Kanzelwand. Mit den Bergbahnen gelangt man schnell und bequem zu den Ausgangspunkten der Klettersteige.

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AKTIVimALLGÄU hat für Sie eine kleine Auswahl zusammengestellt: Der „2-Länder-SportKlettersteig“ an der Kanzelwand / Walsersteig Der Steig erfreut vor allem geübte Kletterer und Bergsteiger. Steile Aufschwünge, Quergänge mit atemberaubenden Tiefblicken, eine Seilbrücke und anspruchsvolle Kletterpassagen fordern über eine Länge von ca. 550 m in der senkrechten Wand sowohl Kondition als auch die richtige Technik. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Ausrüstung werden selbstverständlich vorausgesetzt.


KLETTERN

2-LÄNDER-SPORTKLETTERSTEIG • Schwierigkeitsgrad: C–D (schwierig bis sehr schwierig) • Länge: 550 m; Durchgangszeit: ca. 90 bis 180 Minuten

KLETTERSTEIG-WALSERSTEIG • Einsteiger-Variante • Schwierigkeitsgrad: B (mäßig schwierig) • Länge: 200 m; Durchgangszeit: ca. 30 bis 60 Minuten

Der Hindelanger Klettersteig am Nebelhorn Dieses Kletter-Dorado präsentiert sich auch als landschaftliches Highlight, eröffnet es doch beeindruckende Rundblicke von der Zugspitze bis in die Schweizer Zentralalpen, den Allgäuer Hauptkamm sowie in die Talebenen des Allgäus. Der Hindelanger Klettersteig erfordert Übung, Trittsicherheit, absolute Schwindelfreiheit sowie Erfahrung und Sicherheit im alpinen Gelände. Die günstigste Zeit zur Begehung des Steiges ist von Juni bis Oktober. Wo notwendig, ist er mit Stahlseilen, Haken und Leitern nach Klettersteignorm gesichert. Schwierigkeitsgrad: C–D (schwierig bis sehr schwierig)

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Neue Haken braucht die Wand IM KLET TERGARTEN BEI BAD HINDELANG WURDE VIEL VERBESSERT Klettern hat Tradition im Allgäu. Und die Anzahl der Anhänger dieses Sports wächst kontinuierlich. So entstand in unserer Region in den letzten Jahrzehnten eine größere Anzahl an Klettergärten mit Schwierigkeiten von Anfängerniveau bis hin zu Kletterproblemen für die Profis. Aber inzwischen sind die Absicherungen zum Teil in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. Dies heißt zwar nicht, dass Klettern dort plötzlich unsicher ist. Aber es sei doch an der Zeit, Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, so Vertreter der IG Klettern und Bergsport Allgäu.

140 Routen in allen Schwierigkeitsgraden Deshalb nahmen sich die IG Klettern und lokalen Erschließer insbesondere eines der größten Gebiete vor: „Weihar“ genannt und bei Hindelang-Oberjoch gelegen bietet

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es mit rund 140 Routen in allen Schwierigkeitsbereichen ein breites Betätigungsfeld. Nach einer Bestandsaufnahme rückten die Sanierer erstmals mit umfangreichem Werkzeug an. Da seien nicht nur Sanierungsmaßnahmen an den Sicherungen nötig gewesen, sondern auch Verbesserung der Wege und Standplätze unterhalb der Routen, sagt Maxi Klaus, Vorsitzender der IG Klettern. 25 aktive Helfer bauten unzählige Podeste, ebneten ein, schnitten Büsche und holzten aus - in Absprache mit den Grundstücksbesitzern. Gleichzeitig rückten die Kletterer mit sieben Bohrhämmern und zwei Akkuflexen den Routen zu Leibe, entfernten altes Material, setzten neue Bohrhaken und statteten die Routen mit modernen Umlenkern aus. Es sei die Philosophie, den Charakter der Routen zu erhalten, so die Allgäuer Sanierer. Nur dort, wo Abstände der Sicherungen ein zu großes Gefahrenpotenzial aufzeigten, wurden ein oder zwei Haken


KLETTERN ergänzt. Die IG Klettern weist klar darauf hin, dass Klettern ein eigenverantwortlicher Sport ist und jeder selbst einschätzen muss, ob er den Anforderungen einer Route gewachsen ist. Bleibt die Frage: Wer finanziert das Ganze eigentlich? Bisher sei alles Material von den Erschließern privat gekauft worden, antwortet Harald Röker, selbst Erschließer, Kletterer und Kletterbuchautor. Das Ganze ist also ein enormer Einsatz für die kletternde Allgemeinheit. Umso schöner, dass durch die Firmen Austrialpin und Bolt Products die Sanierungsarbeiten unterstützt wurden. Beide gaben ordentliche Rabatte und Austrialpin sponserte ein Drittel des Materials sogar vollständig. Die lokalen Alpenvereinssektionen leisteten einen finanziellen Beitrag und der Rest wurde aus der Vereinskasse der IG bestritten. Einige Tausend Euro kamen da gleich mal zusammen, die zu stemmen sind. „Wir sind froh um jedes Mitglied, das mit seinem Beitrag unterstützt“, sagt Maxi Klaus. Mit knapp 200 Mitgliedern ist bisher nur ein kleiner Teil der Allgäuer Kletterer in der IG organisiert - Tendenz

steigend. Die Arbeit am Oberjoch ist noch lange nicht beendet. Aber die Rückmeldungen sind ausnahmslos gut. Ein Ansporn weiter zu machen. Bilder: Kristian Rath

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43 Aktiv im Allgäu


KLETTERN

Steile Wände, mächtige Gipfel und romantische Bergseen IM TANNHEIMER TAL WARTEN SPANNENDE BERGTOUREN AUF ALPINISTEN UND KLET TERER Das Tannheimer Tal im Norden Tirols besticht durch seine Vielseitigkeit: Bergsteiger und Kletterer finden hier viele reizvolle Routen und können sich an drei Klettersteigen austoben. Dazu überzeugt das idyllische Hochtal nahe der Bayerisch-Tiroler Grenze mit besten Rahmenbedingungen für stressfreie. Ein Klassiker für ambitionierte Bergfreunde und ein Muss für jeden Alpinisten im Tannheimer Tal ist die Drei-Seen-Tour. Sie wurde 2009 von den Lesern deutscher Fachmedien zur beliebtesten Bergwandertour in Österreich gewählt. Die Route startet an der Talstation der Neunerköpf-

lebahn bei Tannheim. Von dort aus führt sie über den Gipfel des 1.862 Meter hohen Neunerköpfle auf dem Saalfelder Höhenweg zur Strindenscharte und weiter über die Schochenspitze zur Landsberger Hütte und vorbei am Bergsee Lache. Hier genießt man einen traumhaften Blick auf den Traualpsee und Vilsalpsee, von dem es über die Gappenfeldalm oder die Usseralpe zurück nach Tannheim geht. Ein Höhepunkt für jeden Bergliebhaber ist die Besteigung der Leilachspitze, die mit 2.274 Metern der höchste Gipfel im Tannheimer Tal ist. Dabei kann man sich

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KLETTERN

zwischen Routen vom Vilsalpsee über die Landsberger Hütte oder von Rauth mitten durch das stille Birkental entscheiden. Spektakuläre Touren, für die es alpine Erfahrung braucht, sind auch der Aufstieg zum Gipfel des 2.249 Meter hohen Gaishorns von Tannheim über die untere Roßalpe und der Weg von Nesselwängle hinauf zum 2.111 Meter hohen Gipfel des Roten Flühs oder des 2.176 Meter hohen Gimpels.

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Mit seinem 4.5“ großen RugDisplay-Glas und dem 1.3 GHz Quad Core Prozessor ist das RugGear RG600 der ideale Begleiter für Outdoor-Aktivitäten. Egal bei welchen Witterungsverhältnissen – dieses Smartphone ist nicht nur resistent gegen Wasser, Staub und große Temperaturschwankungen, sondern übersteht auch problemlos einen „Sturz“ aus 2 Metern Höhe.

Willst auch du unterwegs nicht auf ein vielseitiges Smartphone verzichten, dass den härtesten Bedingungen stand hält, dann mach jetzt mit bei unserem Gewinnspiel: Teilnahme bis 01. Oktober 2015 auf unserer Facebook-Seite: Werde Fan der AKTIVimALLGÄU Facebook-Seite und like den RugGear Gewinnspiel-Post. Schreibe uns über die Kommentar –Funktion des Posts warum gerade du das robuste Smartphone unbedingt brauchst. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird am 05. Oktober auf unserer Facebook-Seite bekannt gegeben und benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Die speziellen Features für den Outdoor-Einsatz. IP68

Wasserdicht: 30 Min. bis zu 2 m Tiefe, staubdicht, geschützt vor Mikropartikeln

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von -20 °C bis 60 °C

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4,5“ (11,43 cm) RugDisplay-Glas Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 854 Pixeln

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KLETTERN

Spannende Routen für Kletterer aller Leistungsklassen Auf Kletterer warten viele spannende Routen mit herrlichem Bergpanorama in absolut ruhiger Lage. Ob Genusskletterer oder anspruchsvoller alpiner Mehrseilrouten-Kletterer – hier ist für jeden Geschmack etwas geboten. Neben der 2.246 Meter hohen Köllenspitze und der 2.146 Meter hohen Gehrenspitze stellt vor allem die 700 Meter hohe Nordwand des Gimpels eine echte Herausforderung dar. Auch die 1.965 Meter hohe Läuferspitze zählt zu den besonders beliebten Zielen in Alpinistenkreisen. Darüber hinaus bietet das Tannheimer Tal drei Klettersteige an der Lachenspitze, Rote Flüh und Köllenspitze.

Herbstliche Farben im Tannheimer Tal Es ist die beste Zeit für Wandertouren – im Herbst verwandelt sich das Tannheimer Tal in eine stimmungsvolle Landschaft voller warmer Farben. Rund 300 Kilometer Wanderwege auf drei Etagen bietet das Tannheimer Tal insgesamt. In dieser Jahreszeit sind die Höhenwanderungen auf dem Füssener Jöchle oder dem Neunerköpfle besonders reizvoll. Oben warten herrliche Panoramawege, die dank des Seilbahnbetriebs bis Anfang November genutzt werden können. Fotos: TVB Tannheimer Tal

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„Denken ist wundervoll – wundervoller ist das Erlebnis”

...GREIFEN HERZ, HAND UND VERSTAND INEINANDER , LERNEN WIR MÜHELOS DAZU UND MACHEN SCHÖPFERISCHE FORTSCHRIT TE ALLEINE SOWIE AUCH IM TEAM gespannt sein, wie wir diese so wichtige Maßnahme mit Leben füllen. Einseitigkeit und Disbalancen verursachen Schwächen. Mit allen Sinnen da zu sein, möglichst unterschiedliche Fähigkeiten auszubilden und das „GANZE“ im Blick zu behalten. Das formt Dich.

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Alpspitzbahn in Nesselwang AM NESSELWANGER HAUSBERG ERWARTET SIE DIE ERSTE KOMBIBAHN DEUTSCHLANDS MIT EINEM ANGEBOT FÜR JUNG UND ALT. LASSEN SIE SICH BEI EINER FAHRT VON DER LANDSCHAF T UND DEM BLICK AUF UNENDLICH VIEL GIPFEL VERZAUBERN.

Neben erlebnisorientierten Veranstaltungen unterhalten wir eine Sommerrodelbahn, zahlreiche Skiliftanlagen, Snowboardparks die erste deutsche Kombibahn über zwei Sektionen sowie die schnellste Zipline Deutschlands, den AlpspitzKICK. Mit den Kombibahnen I und II geht es hinauf zur Bergstation auf über 1500m. Schon beim Ausstieg benötigt man etwas Zeit um all die Eindrücke aufnehmen zu können und entdeckt mit jedem Blick etwas Neues. Das Panorama von Tegelberg über die Zugspitz auf all die Zacken und die mächtigen Felswände der Allgäuer Alpen lassen Ruhe beim Betrachter einkehren – einfach atemberaubend. Wer den Gipfel der Alpspitz in Angriff nimmt (in ca. 45 Minuten von der Bergstation aus zu erreichen) wird mit einem grandiosen 360° Grad Rundumblick belohnt. Von

sanften Hügellandschaften über die mächtige Felswand der Zugspitz bis hin zu Hochvogel und Grünten reicht die Sicht. Aber auch der Blick in die tiefere Etage lohnt sich. Das geschäftige Treiben in Nesselwang mit seinem dominierenden Kirchturm fasziniert genauso wie die in Richtung Süd-Ost liegenden Königsschlösser oder die unzähligen kleinen Seen im Voralpenland.

Wandertourten für alle Konditionsstufen. Die Alpspitze bietet abwechslungsreiche Wandertouren mit herrlichen Ausblicken für alle Konditionsstufen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten einen Nachmittag an der Alpspitz zu verbringen. Fragen Sie einfach unser Personal an der Kasse oder an den Bergstationen. Wir halten Informationsbroschüren und Tourenvorschläge für Sie bereit und helfen Ihnen bei der richtigen Routenwahl gerne weiter.

Kinder wollen toben, tollen und spielen. Unser kleiner Streichelzoo an der Mittelstation bietet Kindern ein spannendes

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Abenteuer. Ein Ziegenbaby auf dem Arm zu halten oder mit einem kleinen Lamm zu schmusen sorgt bei Kindern für ein unvergessliches Erlebnis. Groß und Klein sind eingeladen unsere Tiere im Streichelzoo zu streicheln, beobachten und füttern (geeignetes Futter halten wir vor Ort bereit). Unser Gehege ist artgerecht gestaltet und bietet den Tieren auch eine genügend große Rückzugsmöglichkeit. Auf Ihren Besuch freut sich Hase, Lämmlein und Co. Kinder unter 6 Jahre fahren an unseren Kombibahnen gratis.


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Sommerrodelbahn – durch 13 Kurven und einen Tunnel ins Tal flitzen. Unsere Rodelbahn bietet mit 1000 Meter puren Spaß. Durch 13 Kurven und einem Tunnel wird ins Tal gesaust. Action und jede Menge an Fahrspaß ist garantiert. Kinder ab 3 Jahren können bequem im Doppelsitzer bei Mama oder Papa mitfahren. Ein Freizeitspaß für die ganze Familie, dem keiner widerstehen kann. Übrigens wird bei jeder Fahrt durch einen Zeitmesser die Geschwindigkeit für alle sichtbar

gemessen. Erleben Sie eine flitzige und flotte Fahrt durch die Allgäuer Bergwelt.

In jeder Gondel finden bis zu sechs Personen Platz, maximal 10 Gondeln können angemietet werden.

AlpspitzKICK – Nervenkitzel mit 130km/h.

Gleitschirmfliegen

Der AlpspitzKICK ist nur etwas für Standfeste: In zwei Sektionen geht es an einem Drahtseil insgesamt 1,2 Kilometer talabwärts. Dabei werden Geschwindigkeiten bis zu 130 Stundenkilometer erreicht. Start ist an der Bergstation auf rund 1.500 Metern Seehöhe nahe der Alpspitze. Mit Helm und mit sicherem Gurtzeug ausgestattet, sausen Adrenalinjunkies zum Lande-Tower. Nervenkitzel mit einem Höchstmaß an Sicherheit.

Gleitschirmfliegen an der Alpspitz heißt den Boden nach ein paar Schritten unter den Füßen zu verlieren um die Allgäuer Landschaft aus der Vogelperspektive zu erleben und Spaß zu haben. Wie die Bergdohlen sind wir unterwegs und was vorher noch riesengroß war, wird zur Spielzeuglandschaft! Ganz egal ob als Tandempassagier oder mit dem eigenen Schirm, Gleitschirmfliegen ist eine faszinierende Sportart mit vielen Facetten.

Gondeling

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite: www.alpspitzbahn.de

Schweben und Schlemmen über Nesselwang. Haben Sie schon einmal in einer Seilbahnkabine ein 4-Gänge-Menü genossen? Eine Gondelfahrt mit Dinner für Sie und Ihren Liebsten oder auch einen ganzen Betriebsausflug. Vom Weißwurstfrühstück über die deftige Bayerische Brotzeit bis hin zum 4-Gänge-Menü werden alle Gäste kulinarisch verwöhnt. Wir bauen für Sie die benötigten Gondeln um, schmücken diese bei Bedarf nach Wunsch und bieten Ihnen ein Rahmenprogramm an.

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Alpspitzbahn GmbH & Co. KG Alpspitzweg 5 | 87484 Nesselwang Tel: 0 83 61 12 70 | Fax: 0 83 61 12 30 E-Mail: alpspitzbahn@alpspitzbahn.de - Anzeige -


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verbringe sozusagen den ganzen Winter beim Training im Monoski und mein großes Ziel ist die Teilnahme bei den Paraolympischen Spielen in Pyeon Chang 2018.“

Felix Brunner: Outdoor auf Rädern „MEINE LEIDENSCHAF T SIND DIE BERGE UND DER BERGSP ORT IM SOMMER SOWIE IM WINTER . ICH LIEBE BERGSTEIGEN, KLET TERN, SKIFAHREN UND DAS AKTIVE LEBEN.“ Und dann, im Alter von 19 Jahren verunglückte Felix Brunner auf einer Bergtour. Beim Eisklettern stürzte er 30 m in die Tiefe und so begann ein neuer Lebensweg für den 19-jährigen. Nach 13- monatigem Aufenthalt auf der Intensivstation , über 60 Operationen und Koma fand er den langen Weg zurück in die Normalität.

„Das habe ich durch meine innere Kraft geschafft. Mein Motto- Gebe niemals auf! Danach lebe ich. Bisheriger Höhepunkt in meinem neuen Leben war im Sommer 2013 die Überquerung der Alpen, als erster Rollstuhlfahrer, mit einem Handbike. Meine zweite Leidenschaft gilt dem Skirennlauf. In dieser Saison konnte ich mich in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom für den Europacup qualifizieren. Ich

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Felix Brunner engagiert sich seit 2014 als Botschafter der BWA Bayerische Akademie für Werbung und Marketing in München. Er repräsentiert die Aus- und Weiterbildungsakademie um somit die Menschen mit Behinderung zu ermutigen in Sachen Karriere etwas zu erreichen, ob in der Sportbranche oder eine andere, für Marketing- und Kommunikationsexperten bietet sich eine enorme berufliche Bandbereite. Ich will vor allem Menschen mit Behinderung motivieren, an sich und ihre Fähigkeiten zu glauben und sich nicht ausbremsen zu lassen. „Mentale Kraft überwindet Täler, führt zum Gipfel und leitet über den Horizont hinaus“

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„I am an Ironman!“

Kevin Garwood und sein Sohn Nicholas treiben ambitioniert Sport. Sehr ambitioniert. Sie bestreiten Triathlon-Wettbewerbe, am liebsten die anspruchsvollsten: Ironmans. Und das, obwohl der 15-jährige Nicholas zerebrale Kinderlähmung hat. Der Anblick ist unglaublich: Tausende von Schwimmern stürzen sich gleichzeitig in den Ozean. Mittendrin sieht man einen orangeroten Fleck. Es ist ein kleines Kajak mit einem Passagier, dessen Arme voller Energie und Schwung durch die Luft rudern: Nicholas Garwood. Das Boot wird von einem Schwimmer gezogen: Kevin, der Vater von Nikki. Das Team Garwood bestreitet heute zum zweiten Mal den Ironman Südafrika.. Nikki ist 15 Jahre alt. Er hat eine spastische Form der infantilen Zerebralparese, auch zerebrale Kinderlähmung genannt. Und er hat einen Vater, dessen Traum es war, mit seinem Sohn zusammen Sport zu treiben. Früher dachte er: Was kann ein kleiner Junge mit Handicap schon machen, sei er auch noch so voller Energie und Lebenslust wie Nikki? Er kann nicht alleine gehen und stehen, die Koordi-

nation seiner Arme und Beine ist stark eingeschränkt. Ein Internetvideo, in dem der Amerikaner Dick Hoyt mit seinem behinderten Sohn an einem Triathlon-Wettbewerb teilnimmt, brachte Kevin auf die richtige Spur: „Bis dahin hatte ich nicht nur das Handicap meines Sohnes einfach akzeptiert, es war, als hätte ich mir selbst ein Handicap auferlegt“, erzählt er. Kevin zeigte seinem Sohn das Video. Nikki war Feuer und Flamme.

echter Teamplayer – er ist ein Bekannter in der Szene, er und sein Vater sind beinahe Stars. „Radfahren ist für mich der härteste Teil“, erzählt Kevin. „Wir haben hart trainiert. Aber wir müssen natürlich auch deutlich mehr Gewicht als die anderen die Berge hochschieben“, grinst er. „Genau das ist die Herausforderung dabei.“ Die Berge haben es diesmal besonders in sich: Die Radroute beinhaltet zwei lange Anstiege.

Das Team Garwood stieg mit einem Mountainbike mit Anhänger ins Training ein, was jedoch extrem unkomfortabel war. Vor vier Jahren entdeckte Kevin dann das ideale Bike: Das Tandem Pino des deutschen Herstellers Hase Bikes. Bei diesem „Teambike“ sitzt der Captain hinten. Der vordere Sitz ist ein Liegesitz, so dass auch Menschen mit Handicap dort sitzen können. Die Beine von Nicholas werden sicher angeschnallt. „Durch die Kombi von Liegesitz und Sattel sind wir uns sehr nahe. Ich kann während der Fahrt mit Nikki reden und merke schnell, wenn er irgendetwas braucht.“ Man merkt den beiden an, dass sie eine enorm enge Beziehung haben. Der Junge ist nicht nur ein

Hinter einer Kuppel taucht das Team Garwood auf. Sofort fangen die Zuschauer an, die beiden anzufeuern. Sie haben schon aufgeholt. Aber am Ende reicht es nicht: Das Team ist zehn Minuten über dem Limit. Nikki weint hemmungslos, ist nicht mehr zu beruhigen. Kevin ist gefasst. „It’s okay“, sagt er immer wieder, „we tried it!“

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Nikki wird länger brauchen, um sich zu beruhigen. Aber einmal mehr wurde gezeigt, wozu echte Teams fähig sind. Und wie glücklich Menschen mit und ohne Handicap zusammenleben können. Mehr Infos unter www.hasebikes.com


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Der neue Bulli ab sofort bei Seitz

leistungsstarken Motoren, agilem Fahrwerk und modernem Infotainment - machen den Charakter des neuen Bulli aus.

Fans haben darauf gewartet: seit einigen Wochen ist die sechste Generation der erfolgreichen, in Hannover produzierten T-Baureihe beim Handel. Wesentliche technische Neuerungen sorgen für mehr Sicherheit, verbesserten Komfort und mehr Fahrdynamik bei gleichzeitig geringeren Verbrauchswerten (ab 5,5 Liter!) und niedrigeren Einstiegspreisen. Heute findet in Deutschland, Österreich und Schweiz die Markteinführung statt. Der Bulli von Volkswagen Nutzfahrzeuge ist in Form und Konzeption einzigartig: hohe Sitzposition für beste Übersichtlichkeit, maximales Platzangebot auf kompakten Abmessungen – diese seit Generationen bewährten Eigenschaften kombiniert mit besonders sparsamen wie

Ob als Transporter, Caravelle oder Multivan, der Bulli ist ein Design-Klassiker mit bewährten Eigenschaften. Entsprechend behutsam wurde er modernisiert, ohne seinen Charakter in ein Van-artiges Konzept zu verändern. So bleibt auch die neue T-Generation sofort erkennbar. Designer und Techniker haben ebenfalls im Innenraum einen weiten Bogen gespannt und hochwertige Interieurs für beide T-Varianten entwickelt: Betont praktisch bei den Transporter-Versionen – besonders edel und individuell beim Multivan, entsprechend den Anforderungen der unterschiedlichen Kundengruppen. Die neuen Motoren sind stärker und um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer sparsamer. So startet für die EU6-Märkte eine komplett neue TDI-Motoren-Generation, die auf den werksinternen Namen „EA288 Nutz“ hört. Die TDI-Motoren leisten (1.968 cm3) mit 62 kW / 84 PS, 75 kW / 102 PS, 110 kW / 150 PS und 150 kW / 204 PS. Auf Seite der Benziner steht gleichfalls ein 2,0 Liter großer Vierzylinder im Programm. Er leistet entweder 110 kW / 150 PS oder 150 kW / 204 PS. Über die gesamte Baureihe sparen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff gegenüber der Vorgängergeneration. Alle Euro5- und Euro6-Motoren verfügen serienmäßig über ein StartStopp-System. In Summe konnte so der

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Verbrauch durchschnittlich um 15% Prozent reduziert werden. Der Transporter mit 75 kW begnügt sich mit nur 5,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer (entsprechend 145 g CO2/km), selbst der stärkste Bulli (150 kW TDI) konsumiert nur 6,2 Liter auf 100 Kilometer. Besonders beliebt ist derzeit das exklusiv zur Markteinführung angebotene zweifarbige Sondermodell „Generation SIX“ an. Es basiert auf dem Multivan Comfortline und ist um exklusive Ausstattungsumfänge bereichert, die es erheblich aufwerten. Exklusiv sind weiterhin optional insgesamt vier Zweifarblackierungen mit farblich abgestimmten Dekorelementen in der Schalttafel sowie 18 Zoll große Leichtmetallräder „Disc“ im Retrodesign in zwei unterschiedlichen Farbgestaltungen erhältlich.  Die attraktiven Preise liegen dabei bei einigen Modellen sogar deutlich unterhalb der vergleichbaren Vorgänger-Versionen. So beginnt die Preisliste beim Transporter bei 23.035 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer für 62 kW-TDI/Euro5), der Einstieg in die Welt des Multivan beginnt bei 29.952 Euro für den Multivan Conceptline mit 62 kW-TDI (inkl. Mehrwertsteuer Euro6). Der bisherige Startline wird durch den aufgewerteten Trendline zum Preis von 34.301 Euro (brutto) ersetzt.  www.autohaus-seitz.de


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Michael Martin mit neuem Programm in der bigBOX Allgäu PLANET WÜSTE KOMMT AM 07.01.2016 | BEGINN 19.30 UHR Die Erde ist ein Wüstenplanet. Nahezu die Hälfte der Landoberfläche wird von heißen und kalten Wüsten eingenommen. Grandiose Landschaften und verblüffende Anpassungsleistungen von Pflanzen, Tieren und Menschen machen die große Faszination dieser Extremzonen aus. Fünf Jahre war der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin weltweit unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. Auf fast 40 eigens für dieses Projekt durchgeführten Reisen und Expeditionen durchquerte er die Weiten des Eises und der Wüsten – mit dem Motorrad, mit Hundeschlitten, auf Kamelen, mit dem Helikopter oder auf Skiern. In seiner Multivisionshow nimmt Michael Martin seine Zuschauer nun mit auf eine faszinierende Bilderreise vom Nordpol bis zum Südpol und umrundet dabei viermal die Erde. Am 07.01.2016 findet diese um 19.30 Uhr in der bigBOX Allgäu statt.   Das im Herzen Kemptens gelegene bigBOX HOTEL wurde im Oktober 2013 eröffnet. Es verfügt über 124 Zimmer und 15 Tagungsräume. Das öffentliche Hotel-Restaurant „musics“ bietet eine kreative,

qualitativ hochwertige Küche mit regionalen Produkten und internationalen Einflüssen. Ein besonderes Highlight ist die Dachterrassenbar „topSEVEN“. Vom siebten Stock aus genießen die Besucher einen atemberaubenden Blick auf die Allgäuer Alpen und die Stadt Kempten. Der direkte Anschluss an die Veranstaltungshalle bigBOX Allgäu bietet Konzertbesu-

chern einen besonderen Komfort: Sie können direkt vom Hotel ins Foyer der Halle gelangen. Wartezeiten am Einlass oder an der Garderobe entfallen somit. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf www.bigboxhotel.de!

Verlosung: Wir verlosen 2 Tickets für die Michael Martin Multivisionshow am 07.01.2016 inkl. Abendessen im Restaurant „musics“ vor der Veranstaltung (Bitte ab 17 Uhr einplanen) und Übernachtung im bigBOX HOTEL inkl. Frühstücksbuffet am Morgen nach der Veranstaltung. Teilnahme und nähere Infos findet ihr auf der AKTIVimALLGÄU Facebook-Seite.

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BIKEN

Taffe Frau in der Männerdomäne KERSTIN THUM IST TEAMMANAGERIN BEI „ROSE VAUJANY FUELED BY ULTRASP ORTS“

Das Mountainbike-Profiteam „ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS“ ist von außen betrachtet eine professionelle Radsport-Equipe, wie jede andere im Weltcup-Zirkus. Aber bereits bei einem kurzen genaueren Blick hinter die Kulissen fallen zwei Besonderheiten auf. Das Team hat sich nämlich nicht auf eine Disziplin konzentriert, sondern startet mit den insgesamt 6 Fahrern in Cross-Country, Marathon, bei Etappenrennen, im Sprint, Downhill und bei der Enduro-Worldserie. Und – Besonderheit Nummer 2 – die Aalenerin Kerstin Thum behauptet sich in der Männerdomäne als Teammanagerin und hat als eine der wenigen Frauen auch entscheidende Vorteile die zum Teamerfolg beitragen. Wir von AKTIVimALLGÄU haben Kerstin Thum während einer Weltcup-Woche begleitet und erhielten exklusive Einblicke. Bevor wir uns dem Tagesablauf einer

Team-Managerin in der Weltcup-Woche widmeten, konnten wir eines sofort feststellen. Beim Team ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS fühlen sich alle wohl und bilden eine richtige kleine Familie, in der auch gemeinsam gekocht und die Freizeit verbracht wird. Sensibilität hat „Familienoberhaupt“ Thum ins Team gebracht, wobei es natürlich an einem Weltcup-Wochenende auch viele Situationen gibt, wo Resultate zählen. Das fängt beim Teammanagermeeting des Weltverbands UCI an und endet bei recht banalen Dingen, wie Ersatzlaufrädern, die in die Tech-Zone transportiert werden müssen oder dass man auch mal der Mechaniker-LKW eingeparkt werden muss, wobei eine Frau einfach körperlich an gewisse Grenzen stößt. Da Kerstin Thum aus ihrem ‚normalen‘ Beruf heraus als Controllerin in einem Aalener Unternehmen Geradlinigkeit gewohnt ist, macht Sie die kleinen körperlichen Defizite aber mit Organisationstalent und durchdachten Strategien wett. „Inzwischen kann ich alle Dinge gut abwägen und ich denke, dass das Meiste schon reibungslos funktioniert“, so die Teammanagerin. Das Weltcupwochenende beginnt meist bereits am Mittwochabend. Die Hotels,

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Transfers oder Flüge für die ausländischen Fahrer des Teams sind Monate zuvor gebucht und es steht nun die Anreise zum Rennort an. Das Team startet nicht nur bei Events in Europa, sondern auch in den USA, Australien, Lateinamerika oder Asien, wobei vom Einreisevisa bis zum Zelttransport die länderspezifischen Besonderheiten zu beachten sind. Am Donnerstag kümmert sich Kerstin Thum um die Akkreditierungen und den Aufbau der Team-Area, während die Fahrer die Strecke inspizieren. Beim abendlichen Meeting werden alle wichtigen Abläufe besprochen und Informationen ausgetauscht. Am Freitag stehen vor allem die Vorbereitungen von Essen und dem Abendprogramm auf Thums Liste. Das Team vertraut auf die Produkte von ultraSPORTS und hat in dem Nährstoffexperten Dr. Wolfgang Feil einen wichtigen Ansprechpartner zur Hand (siehe auch nachfolgendes Interview). Das Teammanager-Meeting am Samstag läutet dann die heiße Phase ein. Thum kümmert sich um die kompletten Abläufe am Renntag, denn die Sportler müssen ei-


BIKEN nen Transfer zum Hotel haben, die passenden Bike-Setups, perfekt verpflegt und individuell betreut werden. „Jede Kleinigkeit kann das Rennpferd-Sportler aus seiner Konzentration werfen und das kostet auf Weltcupebene Sekunden, Positionen und letztendlich Geld“, so Thum. Sobald am Sonntag der Rennstart erfolgt ist, behält Kerstin Thum am Streckenrand den Überblick und versorgt die Sportler mit wichtigen Informationen. Inzwischen kann die 35-Jährige ein Fahrerfeld analysieren, sieht wer einen müden Gang drauf hat und wer bald attackieren wird. „Das hat schon ein wenig Zeit gekostet, vor sechs Jahren schaute ich mit meinem Mann auch noch Straßenrennen wie Paris-Roubaix oder die Tour im TV an und sah nur 200 strampelnde Verrückte. Aber mit der Zeit kennt man die Fahrertypen und weiß, dass nach dem schrägen Kopf, der dicke Gang, die Fahrfehler und letztendlich der Einbruch kommt“, so die Teamchefin zu ihrem Job an der Seitenlinie. Zieleinlauf bedeutet kurze Besprechung und Versorgung der Presse mit Berichten und Bildern, die oftmals schon auf der Heimreise erstellt und dann am Montagmorgen rausgegeben werden. Dort – am Montagmorgen – hat Kerstin Thum dann circa 50 bis 60 Stunden Zeit. Normale Arbeit, Wäsche, Einkauf, Putzen: diese Dinge werden in den paar Stunden erledigt. Zu viel Stress? „Nein“, antwortet Kerstin Thum. „Sicherlich ist immer viel los, allerdings macht das Ganze ja auch Spaß, man erlebt sehr viel und ein erfolgreiches Rennwochenende gibt einem viel zurück. Man muss auch das Gute schätzen lernen und nicht viele Menschen durchleben solch großartige und emotionale Momente wie wenn man mit seinem Team einen Weltcupsieg einfährt.“ Und über mangelnden Erfolg können sich die Thums und das ganze Team so überhaupt nicht beklagen. In den vergangenen Jahren blieb es nicht bei einem emotionalen Moment, denn Steffen Thum holte gleich zwei Mal den Gesamtsieg bei der Marathon World Serie. Simon Gegenheimer wurde Deutscher Sprintmeister und holte gar zwei Weltcupsiege. Kerstin Thum war immer hautnah dabei. Und hat mit Sicherheit großen Anteil an den Erfolgen.

Simon Gegenheimer

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BIKEN

Der Körper als leistungsbringender Faktor DOPPELINTERVIEW MIT STEFFEN THUM UND DR . WOLFGANG FEIL Die Profis des Team „ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS“ vertrauen auf das Fachwissen von Dr. Wolfgang Feil, einem der führenden Nährstoffexperten in Deutschland. Steffen Thum konnte mit der Hilfe Feils viele nationale und internationale Erfolge einfahren. Wir sprachen mit Beiden über Ernährung allgemein, Rennernährung und Gewichtsmanagement. Herr Thum, Sie arbeiten schon lange mit Herrn Dr. Wolfgang Feil und seinen ultraSPORTS-Produkten zusammen. Was macht die Arbeit aus? Ja, Wolfgang begleitet mich seit 15 Jahren und genau da setzt schon der wichtigste Punkt an. Unser Ziel besteht nicht darin, den Körper für ein Rennen auszubeuten, sondern es soll ein gesundheitsbewusster, langzeitorientierter Ansatz im Vordergrund stehen. Eine Sportlerkarriere entwickelt sich über Jahre, Jahrzehnte hinweg und da muss man auf seinen Körper als leistungsbringenden Faktor auch achten. Das ist wie bei einem guten Dieselmotor, wenn du ihn pflegst, immer brav den Ölstand prüfst, dann läuft auch ein Oldtimer noch wie eine Eins und lässt dich nie im Stich. Herr Dr. Feil: Der Profi Steffen Thum ist also für sie auch der Langzeittest schlechthin? So kann man es sagen, denn ich kenne Steffens Körper seit er ein Teenager war. Wir haben gemeinsam mit ihm den Aufstieg vom Landeskader in die Nationalmannschaft bis hin zum zweifachen Weltcup- Gesamtsieger durchlebt. Man kann also absolut behaupten, dass jede Muskelfaser, mit der Steffen seine Siege errungen hat, aus guter und ausgewogener Sporternährung hervorgegangen ist. Herr Thum: Wie stimmen Sie Ihre Ernährung konkret auf anstehende Ziele ab? Das hängt stark vom Ziel ab und so kann mein BMI über das Jahr hinweg auch enorm schwanken. Auf flachen Kur-

Dr. Wolfgang Feil, einer von Deutschlands angesehensten Nährstoff-Experten Steffen Thum, Mountainbike-Profi, vertraut seit Anfängen seiner Karriere auf Tipps von Dr. Wolfgang Feil

sen mit vielen Antritten brauchst du Power in den Oberschenkeln um jeden Preis und auf einem Kurs wie bei der Marathon-Weltmeisterschaft in den Dolomiten, wo’s 5.000 Höhemetern in unter 5 Stunden zu absolvieren gilt, da sollte kein Gramm zu viel an dir sein. Da mussten wir natürlich vorher etwas Gewicht machen, denn bei solch einem Rennen schaden selbst Muskeln, wenn sie an der falschen Stelle sind. Herr Dr. Feil, wie kann ein Sportler Gewicht reduzieren, ohne dabei wichtige Muskulatur zu verlieren? Der Schlüssel heißt: Fette und Eiweiße. In meinem Buch die FAST-Formel haben wir genau diese Herangehensweise zum sinnvollen Gewichtsmanagement beschrieben. Die Sportler trainieren dabei nahezu ohne Kohlenhydratzufuhr und ernähren sich stattdessen mit viel Gemüse und mit gesunden Fetten aus Fisch, Nüssen und Ölen. Parallel dazu ist darauf zu achten, dass ausreichend Eiweiß vorhanden ist, um speziell im muskulären Bikesport die Interaktion der diversen Muskelgruppe aufrecht zu halten. Herr Thum, wie sieht Ihre Verpflegung vor einem Rennen und dann im Rennen konkret aus?

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Vor dem Wettkampf fülle ich 30 Stunden lang meine Speicher auf. Es bringt nichts tonnenweise Nudeln zu essen, sondern ausgewogen und leicht. Ein bisschen Lachs mit Kartoffeln und zum Nachtisch Kakao mit Gewürzen kommen da auf meinen Tisch. Im Rennen selbst setze ich voll und ganz auf Sport- und Wettkampfernährung. Im 30 Minutentakt Gels und im 60 Minutentakt Riegel sind die Mischung, die mein Magen verkraftet und mir ausreichend Energie für die Langstrecke liefert. Herr Dr. Feil, was macht die Produktlinie von ultraSPORTS auch im Vergleich zu anderen Produkten so interessant für Sportler? Wir haben den Ansatz das System Körper gesünder und dadurch effizienter zu machen. Ich selbst bin Sportler, meine Tochter, mein Sohn, die ganze Familie treibt bei uns Sport und wir möchten das auch noch in vielen Jahren tun. Wir zeigen mit unseren Athleten wie Steffen, dass unsere Produkte nicht nur gut schmecken oder dich für ein Rennen pushen, sondern dir helfen auf ein höheres Level zu gelangen. Wir versuchen analog zu den Profis auch die Kunden im Amateurbereich in der Versorgung von Energie und Nährstoffen im Training wie im Wettkampf so zu unterstützen, damit sie sich auf das Wesentliche, den Sport an sich, konzentrieren können.


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BIKEN

Bikerparadies Eggental:

Neuer Flowtrail in Carezza

T IP P

ka n n m an ta in b ik e C ar d M it d er M o u n in en b ah n d ie Li ft e K ab an ei n em Ta g n Pr ed az zo , K ab in en b ah Wel sc h n o fe n r je ei n e t G ar d o n è fü u n d Se ss el lif u ch en ra en . So m it b A u ff ah rt n u tz m ar te er fü r d ie La M o u n ta in b ik ge zi n n u r ei n e ei U m ru n d u n g Eu ro , n le se n e za h 15 h ac w Er . te H äl ft e, Ta ge sk ar – 16 Ja h re n d ie K in d er vo n 8 st en lo s. ko 8 Ja h re n si n d u si ve .) K in d er b is zu kl in o u n ta in b ik es (Tra n sp o rt M

Radtransport mit dem Lift, Bike-Hotels, ein GPS-Tourenportal und traumhafte Routen vor gigantischer Dolomiten-Kulisse: Das Südtiroler Eggental, nur 20 Minuten nördlich von Bozen, bietet beste Rahmenbedingungen für einen perfekten Mountainbikeurlaub. Neu in diesem Sommer ist der 4,4 Kilometer lange Flowtrail im Carezza-Gebiet. Zentral an der Kabinenbahn Welschnofen gelegen und mitten im Unesco-Welterbe bietet er viel Fahrspaß – egal ob als Abschluss einer grandiosen Rundtour oder so oft hintereinander, wie man will. Der neue Flowtrail im Carezza-Gebiet beginnt unter der Frommer Alm auf 1740 Metern am Fuße des Rosengartens und führt 4,4 Kilometer lang durch das kleine idylli-

sche Nigertal bis zur Talstation der Kabinenbahn Welschnofen. „Der wellige Verlauf durch Wälder und Wiesen mit einem durchschnittlichen Gefälle von elf Prozent bei 500 Höhenmetern lässt Achterbahn-Feeling aufkommen“, erklärt Egon Seehauser, Präsident des Tourismusvereins Welschnofen. Mit seinen über 45 Anliegern und Steilkurven, den kleinen Brücken und 20 Sprüngen sowie bis zu 70 Meter lange „Northshores“ bietet der Trail alles, was ein Bikerherz begehrt. „Die vielen spielerischen Elemente können aber nicht nur von Profis gemeistert werden.“ So viel Fahrspaß wie möglich in allen Schwierigkeitsgraden, das ist generell das Motto im Südtiroler Eggental. Sanfte Almen und schroffe Felsen, resche Anstiege im alpinen Gelände oder kinderfreundliche Umrundung eines Gebirgsmassives – Mountainbiker finden alles für ihre Traumtour. Doch nicht nur die landschaftlich einmalige Lage inmitten des Unesco-Welterbes der Dolomiten macht das Biken zum Erlebnis, auch die perfekten Rahmenbedingungen wie genau auf die Bedürfnisse der Radler eingestellte Hotels in allen Kategorien, Verleihstellen,

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Biketaxis und kundige Guides. Ein Teil der Höhenmeter kann sogar bequem per Lift absolviert werden, damit die Tour direkt unter den majestätischen Gipfeln startet. Die vielen Aufstiegshilfen und Ausweichrouten über Forstwege machen es möglich, dass auch Familien und weniger Trainierte sich an eine der knackigen Touren heranwagen können. Wie wäre es z. B. mit der Umrundung des Latemar-Gebirges? Der Klassiker ist eine Traumtour für alle, die dem mächtigen Gebirgsstock mit dem Mountainbike ganz nahe kommen möchten. Fährt man die Runde im Uhrzeigersinn, kann sie dank Bahnunterstützung


BIKEN ohne große Anstiege auch von Einsteigern und Kindern problemlos als Ganztagestour bewältigt werden. Die Bike-Saison im Eggental geht, dank des milden, sonnigen Klimas, bis Oktober.

Über das Eggental Das Eggental mit seinen sieben Orten beginnt direkt an der Autobahnausfahrt Bozen Nord. Wanderer haben im Angesicht des Unesco-Welterbes der Dolomiten mit Rosengarten, Latemar und Schlernmassiv 530 Kilometer markierter Wege zur Auswahl. Unter besonderem Schutz stehen die Naturparks Schlern-Rosengarten und die Bletterbachschlucht. Alle Gemeinden des Eggentals haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben – der Strom für die Liftanlagen kommt von erneuerbaren Energieträgern. Die 6400 Gästebetten verteilen sich auf 13 Hotels im 4-Sterne-Bereich und zahlreiche weitere, ausgezeichnete Unterkünfte für unterschiedliche Ansprüche. Weitere Infos: www.eggental.com

DT SWISS setzt neue Maßstäbe in Sachen Suspension OPM O.D.L . (OPEN-DRIVE-LOCK) : DIE WAHL DER PROFIS DES ROSE VAUJANY FUELED BY ULTRASP ORTS TEAM Sie ist die Wahl der Profis des ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS Team für die härtesten Rennen und die schnellsten Rundenzeiten. Die OPM O.D.L Gabel von DT Swiss verfügt über superleichte Magnesium-Tauchrohre und das Hochleistungs O.D.L Dämpfungssystem. Diese Komponenten drücken das Gewicht auf super-leichte 1570 g.

Weitere Features: • neues 3-stufiges Dämpfungssystem (O.D.L) • „Open“ Mode für steinige Trails • sportiver „Drive“ Mode für maximale Effizienz am Berg und auf sanfterem Gelände • komplett geschlossener „Lockout“ Mode für Asphalt und den finalen Zielsprint • einstellbar in der Standard Version an der Gabel oder steuerbar mit dem zusätzlichen „Remote Lever“ vom Lenker aus • verfügbar in 26“,27,5“ & 29“ Preis: 859,00 Euro • Federweg 100/120/130/140/150mm www.dtswiss.com

61 Aktiv im Allgäu


BIKEN

Bike-Abenteuer am Achensee

Bild: Achensee Tourismus

RUND UM TIROLS GRÖSSTEN SEE FINDEN ANFÄNGER , FORTGESCHRIT TENE UND CRACKS ABWECHSLUNGSREICHE TOUREN, TRAILS UND GARANTIERT TRAUMHAF TE AUSBLICKE 1, 2, 3 – Bike am Berg? Am Achensee auf jeden Fall. Die Region rund um Tirols größten See zählt zu den Top-Mountainbike-Revieren der Alpen und überzeugt mit einem Wegenetz von rund 250 Kilometern. Viele Touren führen auf breiten Forstwegen, schmalen Schotterpisten und kniffligen Singletrails zu den schönsten Plätzen und Aussichtslogen. Bei der Routenplanung hilft die interaktive Karte (maps.achensee.com), in der alle Strecken inklusive GPS-Daten und 3D-Ansicht hinterlegt sind.

Eine Karte braucht Markus Entner schon lange nicht mehr. Der 27-jährige Pertisauer ist im Sommer so oft es geht auf dem Bike unterwegs und kennt wirklich jeden Winkel seiner Heimat. Seine Gäste nimmt der Junior-Chef des Hotels Pfandler gerne mit. Mit Anfängern und wenig Routinierten fährt er zur Feilalm im Karwendelgebirge, die vom Örtchen Pertisau am Südufer des Achensees in gut einer Stunde zu erreichen ist. „Mit dem richtigen Tempo

sind die 400 Höhenmeter auch für Neulinge gut zu schaffen“, erklärt Markus, der an der Bundessportakademie in Innsbruck seine Ausbildung zum Mountainbikeguide absolviert hat. „Die Aussicht von der Alm ist immer wieder faszinierend.“

Hinab geht der Blick ins Karwendeltal nach Pertisau, über das Tiroler Meer hinweg und wieder rauf zu den Spitzen des majestätischen Rofangebirges. Wer sich satt gesehen und Kondition für 200 Höhenmeter übrig hat, gibt noch einmal Zug auf die Kette und strampelt auf den Feilkopf (1562 m). „Mountainbiken ist einfach mein Sport“, schwärmt Markus Entner. Am AchenBild: Erwin Haiden

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BIKEN

Bild: Achensee Tourismus

see schätzt er die breite Tourenpalette, die für Anfänger, Fortgeschrittene und Cracks zur Verfügung steht. „Von der Feierabend-Runde mit wenigen Anstiegen bis zur anspruchsvollen langen Tour durch die alpine Gipfelwelt habe ich hier einfach alles.“ Nicht immer müssen seine Zweirad-Exkursionen an einem Gipfelkreuz enden. Seine Lieblingstour führt zum Beispiel immer um den Berg herum. Eigentlich sind es sogar drei Berge: Hinterunutz, Hochunutz und Vorderunutz. Von Achenkirch verläuft die als schwarz gekennzeichnete Route zunächst auf Forstwegen in Richtung Köglalm, auf der die Hüttenwirte immer eine Jause oder auch ein „Schnapserl“ in petto haben. Noch kurz den Blick auf die Seekarspitze (2053 m) genießen und weiter geht’s mit brennenden Wadeln bis zum höchsten Punkt, dem Kögljoch. Die anschließende Abfahrt über den Trail zur Schönjochalm und dann durch das Schönjochtal bis nach Steinberg am Rofan zählt für ambi-

tionierte Mountainbiker zu den absoluten Highlights mit hohem Fun-Faktor. Ein Feierabend-Klassiker ist die Fahrt auf die urige Bärenbadalm, die hoch über Pertisau thront. In 1,5 Stunden sind die 535 Höhenmeter der mittelschweren Tour gut zu schaffen und mit ein bisschen Glück hat die Hüttenwirtin Martha Mantinger noch ein Stück von ihrem legendären Käsekuchen übrig. Was es garantiert immer gibt, ist die grandiose Aussicht über den gesamten Achensee und auf das gegenüberliegende Rofangebirge, das gemeinsam mit dem Karwendelgebirge das Tiroler Meer wie einen Fjord umschließt. Um ihn herum gruppieren sich übrigens die fünf Orte Achenkirch, Maurach, Pertisau, Steinberg und Wiesing, die nicht nur mit

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Bild: Erwin Haiden

hervorragender Hotellerie, sondern auch mit über 50 verschiedenen Sportmöglichkeiten glänzen: Vom Wandern und Klettern über Golfen, Schwimmen und Radeln bis hin zum Kitesurfen, Segeln und Paragliding. Das weiß auch Markus Entner zu schätzen, der für jeden seiner Gäste noch immer das perfekte Freizeitprogramm gefunden hat. Weitere Informationen: www.achensee.com


BIKEN

Im Tannheimer Tal kommen Rennradfans voll auf ihre Kosten ABWECHSLUNGSREICHES TOURENANGEBOT UND PERFEKT ABGESTIMMTER SERVICE

Mitten in den Bergen und mitten in einem dichten Netz von traumhaften Radstrecken – das Tannheimer Tal lässt die Herzen von Rennradfans höherschlagen. Das Tiroler Hochtal gehört zu den Top-Destinationen, wenn es um Rennradtouren in den Alpen geht. 22 ausgewiesene Strecken mit insgesamt 2.500 Kilometern,

ein Radmarathon der Spitzenklasse mit prominenten Teilnehmern und 16 Gastbetriebe, die sich auf Radsportler spezialisiert haben, gehören zum Angebot der Region. Dies überzeugt Profis wie Hobby-Athleten gleichermaßen. Die Ex-Profis Marcel Wüst und Gerrit Glomser sind bereits langjährige Stammgäste des malerischen, 16 Kilometer langen Hochtals. Auch die „Österreich Radrundfahrt“, die „Bayern Rundfahrt“ und die „Deutschland Tour“ haben hier schon gastiert. Doch was macht das schönste Hochtal Europas so begehrenswert für Rennradfahrer? Zum einen die zentrale Lage, nahe dem Allgäu und unweit der Königsschlösser – von dort aus eröffnen sich herrliche Strecken Richtung Allgäuer Alpen, Lechtaler Alpen und Arlberg. Zum anderen ist es die Vielfalt der Touren: von verschwiegenen kleinen Nebenstraßen für Insider bis hin zu Klassikern des Radsports.

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BIKEN

Der Rad-Marathon 2016: Strecken für jeden Geschmack und jedes Leistungsniveau

Guter Service vor und nach der Tour: Die 16 rennradfreundlichen Gastbetriebe

Am Sonntag, 24. Juli 2016 findet der alljährliche Rad-Marathon Tannheimer Tal statt. Mit der Kombination aus schönen Straßen und eindrucksvoller Kulisse zählt er zu den schönsten Langstreckenveranstaltungen in den Alpen. Neben der 85 Kilometer Route für Marathon-Einsteiger und der 130 Kilometer langen Variante gibt es noch die Königsdisziplin mit 224 Kilometern und 3.300 Höhenmetern. Vom Tannheimer Tal führt die Strecke ins Oberallgäu, über den Riedbergpass in und durch den Bregenzerwald, dann über den Hochtannbergpass in das Lechtal und über den Gaichtpass zurück ins Tannheimer Tal. Auch dieses Jahr werden Marcel Wüst und Gerrit Glomser wieder mit von der Partie sein.

Die Hoteliers im Tannheimer Tal wissen wie man Radsportler-Augen zum Strahlen bringt: Im Hochtal gibt es 16 rennradfreundliche Gastbetriebe – von der gemütlichen Privatpension bis zum komfortablen 4-Sterne Hotel mit feinem Wellnessangebot. Diese Spezialisten bieten viele kleine und große Annehmlichkeiten, auf die der Radsportler Wert legt.

Familienspaß auf zwei Rädern: vormittags radeln, nachmittags baden Nicht nur die ambitionierten Radler finden im Tannheimer Tal ein perfektes Angebot. Dort warten auch gemütliche Radwege mit sanften Höhenunterschieden und vielen interessanten Sehenswürdigkeiten neben der Strecke – ideal für einen Familienausflug. Dazu gehören Touren zum romantischen Vilsalpsee, nach Rehbach oder zum Kletterwald. Fotos: TVB Tannheimer Tal

TEASI goes Tourismus DIE FREIZEIT-NAVIS ALS VERLEIHGERÄTE ZUM RADFAHREN, WANDERN UND PADDELN Die wenigsten machen sich schon vor Reiseantritt Gedanken zu Rad- und Wandertouren oder Ausflugsmöglichkeiten in ihrer Urlaubsregion, sondern erwarten sich diese Infos von den touristischen Anbietern vor Ort. Hier knüpfen die TEASI Freizeit-Navigationsgeräte an, die sich durch ihre Funktion TEASI TOUR optimal im touristischen Bereich einsetzen lassen. TEASI TOUR beschreibt die Möglichkeit, am PC

erstellte Touren mit individuell gesetzten POIs, Bildern und Texten zu unterlegen und diese direkt auf den TEASI-Geräten darzustellen. Perfekt für Fahrrad- und Bootsverleihstationen: Neben Fahrrad, eBike oder Kanu können Sie Ihren Gästen TEASI als Orientierungshilfe an die Hand geben und die schönsten Touren der Region aufspielen. Diese Haustouren kann der Verleiher individuell gestalten und sogar touristische Partner wie Hotels, Tourismusbüros oder Restaurants als POIs einbinden. Durch den Verleih von TEASI-Geräten fühlen sich Urlauber rundum betreut und werden schnell zu Stammgästen. Dabei muss sich der Nutzer nicht einmal auf eine Aktivität beschränken: TEASI vereint die Profile Fahrrad, Wandern, Ski und Boot in einem Gerät und navigiert zuverlässig durch ganz Europa.

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Du betreibst einen Fahrrad- oder Bootsverleih und möchtest TEASI als Verleihgerät mit anbieten? Melde Dich unter: info@teasi.eu

Mehr Infos unter www.teasi.eu


TRENDS

Sieben Plätze, fertig, los. DER NEUE BMW 2ER GRAN TOURER Der BMW 2er Gran Tourer vervollständigt die BMW 2er Reihe mit einem funktionalen Fahrzeug, geprägt von großzügigem Platzangebot, Vielseitigkeit und Flexibilität. Außen sorgen die kurzen Überhänge für ein dynamisches Aussehen, der lange Radstand und die hohe Dachlinie für ein geräumiges Interieur. Der hochwertige

Innenraum bietet neben einem großen Gepäckraum auch eine Vielfalt an Sitz-, Verstau- und Transportmöglichkeiten. Für einen aufregenden Alltag und komfortable Touren: Mit seinem großzügigen Gepäckraum, Sitzplätzen für bis zu sieben Personen und unzähligen Verstau- und

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Ablagemöglichkeiten passt sich der BMW 2er Gran Tourer allen Komfortbedürfnissen an. Dabei ist er nicht nur intelligent, sondern gibt mit seinen athletischen Formen und drehfreudigen 3- und 4-Zylindermotoren mit BMW TwinPower Turbo Technologie eine durchaus sportliche Figur ab.


BMW 2er Gran Tourer

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Freude am Fahren

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Damit Sie auch mit einer großen Familie nicht auf Fahrfreude verzichten müssen: unser neuer BMW 2er Gran Tourer. Dynamik und BMW typisches Design treffen auf ein flexibles Raumkonzept: Vielfältige Ablagemöglichkeiten, verschiebbare Fondsitze sowie eine optionale dritte Sitzreihe ermöglichen es, den großzügigen Innenraum ganz und gar Ihrem Familienalltag anzupassen. Ebenso praktisch: Mit unseren BMW Service Inclusive Paketen* sparen Sie langfristig. Vereinbaren Sie eine Probefahrt mit unserem BMW 2er Active Tourer oder unserem neuen BMW 2er Gran Tourer.

Zahlreiche innovative Technologien unterstützen Sie während der Fahrt auf vielfältige Weise und garantieren Komfort und Sicherheit auf höchstem Niveau. So können Sie sich auf das Wesentliche fokussieren – unbeschwerte Fahrfreude. Das Panorama-Glasdach eröffnet faszinierende Ausblicke und lässt viel Licht in den Innenraum, was diesem ein besonders großzügiges und offenes Ambiente verleiht. Sollte die Sonneneinstrahlung zu intensiv sein, kann das Sonnenschutzrollo einfach stufenlos elektrisch geschlossen werden. Mit seiner Schiebe- und Hebefunktion vorne bietet das Panorama-Glasdach zusätzliche Möglichkeiten der Innenraumbelüftung. Wird das Glasdach in die Lüfterstellung gebracht, wird das Rollo für den notwendigen Luftaustausch automatisch nach hinten gefahren. Über integrierte und automatisch ausfahrende Windabweiser bleibt die Fahrt trotz geöffneten Dachs angenehm windgeschützt. Mit einem Kofferraum voller Badesachen ganz entspannt ans Meer fahren oder mit Wanderschuhen im Gepäck zu den höchsten Bergen kurven. Einfach mit viel Platz und Komfort den Urlaub schon bei der Anreise genießen - der neue BMW 2er Gran Tourer ist das perfekte Ferienauto für die ganze Familie.

67 Aktiv im Allgäu

* BMW Service Inclusive Paket: 3 Jahre/40.000 km. Weitere Informationen finden Sie unter www.bmw.de/serviceinclusive. Gilt nur bei Leasing eines neuen 2er Gran Tourer oder Active Tourer.

Leasingbeispiel: BMW 214d Gran Tourer 7-Sitzer BMW Service Inclusive Paket für 3 Jahre/40.000 km Monatliche Leasingrate: Fahrzeugpreis: 29.250,00 EUR Leasingsonderzahlung: 2.925,00 EUR Laufzeit: 36 Monate Laufleistung p. a.: 10.000 km

289,00 EUR

Nettodarlehensbetrag: 27.282,68 EUR 3,99 % Sollzinssatz p. a.*: Effektiver Jahreszins: 4,06 % Gesamtbetrag: 13.329,00 EUR

Kraftstoffverbrauch innerorts: 4,8 l/100 km, außerorts: 3,9 l/100 km, kombiniert: 4,2 l/100 km, CO2-Emission komb.: 111 g/km, Energieeffizienzklasse: A. Zzgl. 695,00 EUR für Zulassung, Transport und Überführung. Ein Angebot der BMW Bank GmbH. Stand 05/2015. Fahrzeug ausgestattet mit Schaltgetriebe. * gebunden für die gesamte Vertragslaufzeit

Wir vermitteln Leasingverträge ausschließlich an die BMW Bank GmbH, Heidemannstr. 164, 80939 München.

Lindauer Str. 115-117 87435 Kempten Tel. 0831-56401-0 Fax 0831-56401-16 Firmensitz www.bmw-fink.de

Im Engelfeld 6 87509 Immenstadt Tel. 08323-9665-0 Fax 08323-9665-30 Firmensitz

Sonthofener Str. 22 87561 Oberstdorf Tel. 08322-94061-0 Fax 08322-94061-29


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Naturparkinformationszentrum AlpSeeHaus Durch den Bau des AlpSeeHauses vor mittlerweile 4 Jahren hat die grenzüberschreitende Naturparkregion rund um die Nagelfluhkette ein modernes Besucherzentrum bekommen. Mensch und Natur und vor allem Menschen in der Natur sind zentrales Thema des spannend gestalteten Gebäudes direkt am Alpsee. Im Haus bekommt jeder,

der draußen aktiv sein möchte, die nötigen Informationen. Hierbei geht es v.a. um die Berge des Naturparks Nagelfluhkette, also alles westlich der Iller und um die der Ferienregion Alpsee-Grünten, also die sanfteren Allgäuer Vorberge, auch „Berge für Einsteiger“ genannt. „Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, dass die Menschen draußen etwas

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darüber erfahren, wie unsere Landschaft funktioniert, was die Besonderheiten sind und auf welche störempfindlichen Tierarten sie besonders achten können“ sagt Rolf Eberhardt, der Leiter des Naturparks. Im Besucherzentrum im AlpSeeHaus geht es somit auch ganz stark um die Lebewelt der Region. Tiefe Einblicke gibt die Ausstellung „Natur mit anderen Augen sehen“


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im Obergeschoß. Sie wird durch Informationen rund um ein verantwortungsvolles Verhalten draußen in der Natur ergänzt. Es werden Tipps für die Tourenplanung gegeben und Gebiete vorgestellt, in denen besonders störempfindliche Tiere, wie das Birk- oder Auerhuhn, vorkom-

men. „Wir bitten die Menschen, dort nicht rein zu gehen. Wir haben uns viel Mühe gemacht, gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein naturverträgliche Skitour- und Schneeschuhrouten auszuarbeiten. Es gibt in unseren Bergen ein riesiges Tourenangebot, auch abseits dieser sensiblen Gebiete. Da ist für jeden was dabei“ sagt Rolf Eberhardt.

lung „Natur mit anderen Augen sehen“ im Obergeschoß kostet für Erwachsene 3,50 €, Kinder bis 16 Jahre sind frei.

Öffnungszeiten sind: April bis Oktober: täglich 10 – 17 Uhr November bis April: Sa, So und Feiertage geschlossen

Informationen zum Besucherzentrum und zum Naturpark unter: www.nagelfluhkette.info

Das AlpSeeHaus ist zentraler Informationspunkt für alle Fragen rund um ein verantwortungsvolles Verhalten in der Natur. Hier sind alle Informationen zur Kampagne „Dein Freiraum. Mein Lebensraum. Verantwortungsvoll in der Natur unterwegs.“ zusammengefasst. Mehr auch unter www.freiraum-lebensraum.info.

Das Haus ist – gemeinsam mit der Grafenälpe im Ostertal – zudem Stützpunkt der Naturpark-Junior-Ranger und der Naturpark-Partnerschulen. Hierzu dient in erster Linie das Außengelände im Landschaftspark am Alpsee. Neben einer artenreichen Schulwiese, einem direkten Wasserzugang und einem großen Abenteuerspielplatz für Kinder, ergänzen ein Boulderfels, eine Slackline und weitere Körpererfahrungsstationen das Freizeitangebot im sog. AlpSeePark. Der Besuch des AlpSeeHauses ist kostenlos. Der Besuch der Ausstel-

Verantwortungsvoll in der Natur unterwegs. freiraum-lebensraum.info


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Abenteuer im Tal des Drachen: Familienurlaub in der Wildschönau BEI STAUDAMMBAUEN, GOLDWASCHEN UND ALMBESUCHEN WIRD DIE NATUR DES TIROLER HOCHTALS ZUM ABENTEUERSPIELPLATZ Schon die Fahrt mit der nostalgischen Bummelbahn ist ein Erlebnis: Gemächlich setzt sie sich in Bewegung und bringt die Kids zur Schönanger Alm. Zunächst wird an der Wildschönauer Ache das professionelle Equipment zum Goldwaschen ausgepackt. Mit Hosentaschen voller Nuggets wandern die jungen Glücksritter anschließend zu Käse-König Johann, der sich in seiner Schaukäserei bereitwillig wie

ein Tilsiter mit Fragen löchern lässt. Die Antworten können die jungen Urlauber bei einem Picknick verdauen, bevor es am Nachmittag wieder zurückgeht. Der Almausflug ist eines von vielen Abenteuern im Drachenclub, dem Sommerferienprogramm der Wildschönau. Vom 13. Juli bis 11. September können Kinder zwischen 5 und 14 Jahren das Hochtal der Kitzbüheler

BESONDE

R E R T IP P : D ie W ild sc h ö n au G äs te Er le b n is C ar d gi b t es fü r je d en Ü b er n ac h tu n gs ga st gl ei ch b ei d er A n m el d u n g, u n d zw ar u m so n st . In d er K ar te si n d G ra ti sl ei st u n ge n w ie d ie N u tz u n g d er Be rg b ah n en , ge fü h rt e Wan d er u n ge n , Ei n tr it te fü r M u se en , Sc h w im m b ad u n d Te n n is p la tz eb en so in b eg ri ff en so w ie d ie ko st en lo se Te iln ah m e am K in h in au s er h al te d er p ro gr am m . D ar ü b er n U rl au b er za h lr ei ch e Ver gü n st ig u n ge n b ei Fr ei ze it ak ti vi tä te n in d er W ild sc h ö n au .

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LIMIT BIKES DEIN BIKE SHOP IN BURGBERG Alpen an fünf Tagen die Woche auf spannenden Ganztages-Exkursionen erkunden und dabei jede Menge über das Leben auf der Alm und die bäuerlichen Traditionen erfahren.

In unserem Bike Shop erwarten euch 450 qm Radlandschaft mit allem, was das Radsportler-Herz begehrt. Vom E-Bike bis zum Rennrad ist bei uns alles vertreten. Schaut bei uns vorbei und entdeckt unsere Vielfalt.

„Meist sind es die ganz einfachen Dinge, die Kinder faszinieren“, weiß die Holländerin Lous van Eyk, die einst zum Skifahren in die Wildschönau kam und jetzt schon seit über zehn Jahren den Drachenclub leitet. Zu ihren persönlichen Lieblingsausflügen gehört die Exkursion zum Schatzberg. Mit der Gondel geht’s hinauf zur Mittelstation, die unweit der Stelle liegt, an der einst eine Goldquelle sprudelte. Auch wenn der Zwerg vom Schatzberg sie schon zu Urzeiten unter einem riesigen Felsbrocken verborgen hat und der Wildschönauer Drache die Quelle sicherheitshalber noch heute bewacht, werden Mutige hier immer wieder fündig. Lous van Eyk weiß natürlich besonders gut, wo es sich zu suchen lohnt.

WIR FREUEN UNS AUF EUCH

EuerLimit Bikes Team

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Ein ganz besonderes Highlight im Drachenclub ist die Lamawanderung. An der Seite der treuen Fellknäuel unternehmen Ferienkinder einmal pro Woche eine Trekking-Tour durchs

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Sonthofener Straße 2 // 87545 Burgberg Tel: 08321/8 05 39 32 // E-Mail: info@limit-bikes.de Öffnungszeiten: Mo – Fr 9:00 – 18:00 Uhr // Sa 9:00 – 12:00 Uhr Besuch uns auf: www.limit-bikes.de

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Wappentier der Wildschönau, das die Besiedlung des Hochtals überhaupt erst möglich machte. Denn zu Zeiten des Urmeeres war hier nur Wasser – bis der Drache einmal wütend mit seinem Schwanz um sich schlug, der Fels zerbarst und das Wasser über die Kundler Klamm abfließen konnte. Übrigens: Wenn der Drachenclub am Wochenende Pause macht, ist die faszinierende Schlucht ein lohnendes Ausflugsziel.

Hinweis: Das Kinderferienprogramm der Wildschönau richtet sich an 5- bis 12-Jährige und findet vom 13. Juli bis 11. September jeweils montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zu zahlen sind ggf. lediglich Transfers, Eintritte und Mittagessen.

Weitere Informationen: www.wildschoenau.com

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Hochtal. Oder wie wär’s zur Abwechslung mal mit einer Partie Minigolf? Nach dem Spiel am Vormittag besuchen die Kinder das Bergbauernmuseum z’Bach, wo so mancher beim Brotteigkneten ordentlich ins Schwitzen kommt. Und dann der Fantasie freien Lauf lässt, wenn’s ans Formen geht. „Herzbrote, Pyramiden und Schlangen – das hatten wir alles schon“, so Lous van Eyk. Gebacken wird übrigens im traditionellen Steinofen, der draußen auf dem Feld steht. Warum der draußen steht? Lous von Eyk und ihr Team lassen sich immer wieder gern mit Fragen bombardieren und erzählen die Geschichte und Geschichten der Wildschönau. Apropos: Der Name Drachenclub stammt vom


ZIRBENPARK

DAS FAMILIEN-ERLEBNIS IM PITZTAL

Das Zirben-Abenteuer mit Pitzi & Gratsch … hochzeiger.com

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Discgolf - eine Alternative zum klassischen Golfsport

Was ist Discgolf? Discgolf ist ein erholsamer Sport für jedermann, ganz gleich welcher Altersklasse, Könnerstufe oder welchen Geschlechts. Discgolf ist gleichermaßen spannend für Freizeitsportler als auch für Spieler mit Wettkampfambitionen. Discgolferfairness, das Gruppenerlebnis in der freien Natur und das kommunikative Miteinander sowie der sportliche Vergleich stehen bei der Sportart Discgolf immer im Vordergrund.

Die Entstehung Frisbee Golf, bzw. Discgolf ist eine von zehn Disziplinen im Frisbeesport und hat seinen Ursprung in den USA. Anfang der 70er Jahre verband man das Prinzip Golf mit Kunststoff-Wurfscheiben und es entstand der erste fest installierte Discgolf-Kurs in Oak-Groove, Kalifornien. Nachdem der Amerikaner Ed Headrick

einen Fangkorb mit Metallketten als offizielles Ziel für Discgolf erfand, trat die Sportart ihren Siegeszug. Heute ist dieser Sport weltweit in der PDGA in derzeit 28 Ländern organisiert.

Die Spielidee Beim Discgolf geht es darum, einen Hindernis-parcours mit möglichst wenigen Würfen zu durchspielen. Dabei wird immer von dort aus weitergespielt, wo die Scheibe zuletzt liegegeblieben ist, selbst wenn die Position ungünstig ist (unter einem Baum, in einem Gebüsch, in einer Strafzone, etc.). Alle Wurfversuche, die ein Spieler je Spielbahn benötigt, werden am Ende einer Spielrunde zusammengezählt. Sieger ist, wer am Ende die geringste Gesamtwurfanzahl erreicht hat. Gespielt wird mit verschiedenen Scheiben, wobei jede Art

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eine andere Flugeigenschaft vorweist. Kategorisiert wird in Driver, Midrange und Putter.

Driver Die Weitwurfscheibe für den ersten Wurf, um möglichst viel Distanz zu überbrücken. Diese Scheiben sind sehr aerodynamisch aber auch instabil. Das heißt, sie kippen bei schwachen Würfen stark seitlich ab.

Midrange Auch Annäherungsscheiben genannt. Mit ihnen kann man wesentlich stabiler werfen aber trotzdem noch gute Reichweiten erzielen. Mit Midrange-Scheiben ist auch ein Puttversuch gut möglich.

Putter Die stabilste Scheibe von allen. Allerdings auch mit der geringsten Reichweite. Sie


F U N + F A M I LY Länge der Spielbahnen variiert zwischen 60 und 250 Metern und schließt alle nur denkbaren Geländeformen mit ein.

Was kostet Discgolf?

werden für den letzten Wurf in den Korb verwendet. In der Regel werden die letzten 10 bis 20 Meter zum Korb mit dem Putter geworfen.

Die wichtigsten Spielregeln • Alle Spieler werfen nacheinander vom Abwurf aus ab. • Danach wirft immer derjenige zuerst, dessen Scheibe am weitesten vom Zielkorb entfernt liegt. Gespielt wird solange, bis alle ihre Spielscheiben im Zielkorb platziert haben. • Es wird immer von dort aus weitergespielt, wo die Scheibe zuletzt liegengeblieben ist, auch wenn sie sich dabei in einer ungünstigen Position befinden sollte. • Der Spieler mit dem besten Ergebnis startet bei der nächsten Bahn als erster. • Alle Mitspieler bleiben aus Sicherheitsgründen hinter dem werfenden Spieler zurück. • Man darf immer nur dann werfen, wenn man sich versichert hat, dass die Spielbahn frei ist (Schutz vor Mensch, Tier und Natur). • Die Natur ist unbedingt zu schonen. Pflanzen und Gegenstände des Parcours dürfen unter keinen Umständen mutwillig beschädigt werden (bei offiziellen Turnieren bedeutet dies eine Disqualifikation)

Soziologische und Kommunale Aspekte • Discgolf fördert positive Eigenschaften, wie innere Ruhe und Gelassenheit, Konzentration, koordinierte Bewegung, Zielstrebigkeit und rücksichtsvolles Mit- und Nebeneinander (Mitspieler, Spaziergänger, Jogger, Tier und Pflanzenwelt). • Discgolf ist ein sportliches Spiel für Jung und Alt, und somit auch eine ideale Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie. Die Anlage und Instandhaltung eines Parcours verursacht nur geringen Aufwand und minimale Kosten und ist ein nicht unerheblicher Beitrag zum nachhaltigen Wirken einer Kommune. • Mit geringen Mitteln kann die Jugendarbeit einer Kommune erweitert werden und ggf. deren Attraktivität als Fremdenverkehrsort gesteigert werden (sanfter Tourismus). • In Regionen unter 800 m Meereshöhe ist nahezu ganzjähriger Spielbetrieb möglich.

Der Discgolf-Parcours Discgolf-Kurse bestehen aus 9, 12, 15 oder 18 Spielbahnen. Sie werden zumeist in Parkanlagen, auf Freizeitflächen, Nah- und Erholungsgebieten oder in Waldrandgebieten angelegt und stehen jedem Spieler in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Die

Stabiles Schuhwerk , eine Hose und ein T-Shirt hat vermutlich jeder im Schrank. Ein Starterset mit drei Scheiben kostet etwa 25 Euro, transportable Körbe für ca. 150 Euro. Dann kann es auch schon losgehen! Wem das zu teuer ist, der kann auch improvisieren. Ein Rundholz (Durchmesser 10 cm) in den Boden hauen, den imaginären Korb in einer Höhe zwischen 80 cm und 130 cm markieren und versuchen, das Holz in dieser Markierung zu treffen. Fertig!

Organisation in Deutschland Die Discgolfer und Discgolferinnen sind im Deutschen Frisbeesportverband e.V. (DFV e.V.) organisiert. Jedes Jahr werden Deutsche-, Europa- und Weltmeisterschaften durchgeführt. Weltweit gibt es zurzeit ca. 4.000 fest installierte Kurse (ca. 80 davon in Deutschland, Tendenz steigend). Autor: Markus Mossig | www.discgolfclub.de Bildrechte: Discgolfpark.net


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Barfußwandern:

Zurück zum Ursprung des Laufens

Barfußwandern gilt als die wieder entdeckte, natürlichste Art und Weise der Fortbewegung. Als Menschen wurden wir dazu geboren, ohne Schuhe zu laufen. Wer ab und zu bewusst barfuß geht, weiß, wie sich das anfühlt. Aber es ist nicht nur angenehm, sondern hat auch einige entscheidende gesundheitliche Aspekte: Orthopäden und Kinderärzte sind sich weitestgehend einig, dass Barfußlaufen nicht nur das gesunde Wachstum von Kindern fördert. Auch für Erwachsene ist es sehr wichtig, viel auf nackten Sohlen zu gehen. Viele Muskeln im Unterfußbereich

verkümmern sehr im Laufe der Jahre. Das kann zu Haltungs- und Rückenproblemen führen.

können. Und schließlich rückt man auch Schweißfüßen zu Leibe, wenn man ihnen möglichst oft „freien Ausgang“ gewährt.

Beim Gehen ohne Schuhe müssen sich die Füße auf verschiedene Unebenheiten und Beläge einstellen, wodurch Bänder, Sehnen, Nerven und Muskeln gefordert werden, und der gesamte Bewegungsapparat profitiert. Fehlt die natürliche Beanspruchung, verliert das Fußgewölbe seine Stütze. Die Folgen sind Hohl-, Platt- oder Spreizfüße, die schon in jungen Jahren zu Schmerzen und Haltungsschäden führen

In einer Gesellschaft, in der alles auf Leistung und Tempo abzielt, bedeutet das Barfußwandern aber auch die Zurückeroberung der Langsamkeit. Und die hat in heutigen Zeiten fast schon eine therapeutische Bedeutung: Einmal den ganzen Termindruck des Alltags vergessen und abtauchen in die Zeitlosigkeit eines ausgedehnten Streifzugs durch die unberührte Natur. Der Weg ist das Ziel aber wohl auf kaum eine andere Fortbewegungsart trifft das so zu wie auf das Barfußwandern. Dem Wanderer gelingt auf beispiellose Weise, Vorwärtsschreiten und Verharren miteinander zu verbinden. Eine Gemächlichkeit, für die ansonsten kein Platz mehr zu sein scheint. Und eine Freiheit, die man sich seiner gestressten Seele zuliebe ruhig mal öfters nehmen sollte. Zu einer Tour aufbrechen, wie man auf die Welt gekommen ist - nämlich barfuß -, erfreut sich unter Wanderern immer größerer Beliebtheit. Das schöne Gefühl, Sand und Lehm, Moos und Gras, Laub und Holz unter den bloßen Sohlen zu

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spüren, erinnert dabei unweigerlich an die eigene Kindheit. Und allein das ist doch schon ein Grund sich wieder mal barfuß auf den Weg zu machen. Nicht umsonst haben die Tourismusverbände die letzten Jahre immer mehr Barfußpfade und Kneippanlagen mit Parcours eröffnet. Sogar deutsche Barfußwandertage gibt es schon, dieses Jahr bereits der fünfte. Und wann machen Sie sich ohne Schuhe auf den Weg? Sollten Sie unsicher sein, wo und wann man gehen kann, schließen Sie sich doch einer geführten Tour an. Wolfgang Hiller aus Immenstadt ist einer der wenigen Guides, der für alle Altersgruppen und Schwierigkeitsgrade Touren im Allgäu anbietet.

„Zauberhafte Bergseen“ ist ein Wanderführer für die ganze Familie mit 25 Touren-Vorschlägen zu 34 Bergseen in den Allgäuer - und Lechtaler Alpen. Weitere 10 Touren sind in Kurz-Übersicht im Buch. Zusätzlich ein Gutschein über eine geführte halbtägige Schneeschuh-Tour im Wert von 26,- Euro. Das Buch hat 96 Seiten, viele farbige Seen-Motive und enthält auch wissenswertes zum Allgäu und Lechtal. Alle Seiten sind in hochwertigstem 200 gr. schwerem Foto-Brillant-Papier. Das Buch kostet in Deutschland 12,99 als Taschenbuch-Ausgabe in den Maßen: 12 x 19 x 1 cm. In Österreich 13,40 €. Als E-Book in Deutschland 6,99 € Erhältlich in allen Buchhandlungen in Deutschland und im Internet bei Amazon.de, Hugendubel.de, Bod.de, Thalia.de

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Tief einatmen und mit allen Sinnen genießen:

Der neue ZirbenPark am Hochzeiger DER ERLEBNISWEG AN DER MIT TELSTATION IM PITZTAL IST EIN GESAMTKUNSTWERK UND BIETET ÜBERRASCHENDE EINUND AUSSICHTEN RUND UM DIE „KÖNIGIN DER ALPEN“ Schon seit man denken kann, schützt der Zirbenwald das Pitztaler Dörfchen Jerzens vor Lawinen- und Murenabgängen. Er schmiegt sich ans Hochzeigergebirge und gehört zu den schönsten Beständen Tirols. Doch die zähe Kiefernart mit ihrem unverwechselbaren Duft kann weit mehr: Sie beruhigt den Herzschlag, fördert die Entspannung und den tiefen Schlaf – und tut einfach gut. Wer das hochalpine Gewächs mit allen Sinnen genießen möchte, besucht den neuen „ZirbenPark Erlebnisweg“ an der Hochzeiger-Mittelstation. Ein Rundweg, der sich als Gesamtkunstwerk in die Natur am Berg einfügt und auf einem Kilometer überraschende Entdeckungen rund um die „Königin der Alpen“ ermöglicht. Weil der Weg kaum Höhenunterschiede aufweist, ist er auch für Kleinkinder geeignet. Sie können hier

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ihren Forscherdrang ausleben, während Erwachsene entspannt genießen. „Jeder folgt seinem eigenen Antrieb“, erklärt Hansjörg Wohlfarter, Vorstand der Hochzeiger Bergbahnen. „Wir haben uns für ein emotional-intuitives Orientierungssystem entschieden, das ohne den herkömmlichen Schilderwald auskommt und führen mit einer Geschichte spielerisch über den Erlebnisweg.“ Die Protagonisten sind Pitzi, das heißgeliebte Maskottchen des Tals, und der Tannenhäher. Denn ohne den Vogel geht gar nichts. Schließlich lebt er in einer symbiotischen Beziehung mit der Zirbe. Er sammelt die Nüsse und versteckt sie so gut, dass er selbst nur zwei von dreien wiederfindet. Aus dem Rest keimen viele neue Schösslinge – und der Bestand ist gesichert.


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„Weil Pitzi lieber essen als verstecken mag, können Kinder dem Tannenhäher helfen, die Nüsse von Pitzi fernzuhalten“, beschreibt Wohlfarter eine der zahlreichen Aktionen. An anderer Stelle können Besucher selbst Zirbenholz hobeln und sich mit den Spänen auch den Duft in einem Leinensäckchen mit nach Hause nehmen. Zwischendurch locken das Zirbenwasser und der Zirbensprung ins frische Heu. Höhepunkt für alle, die Kind geblieben sind, ist der Erlebnisturm in Zirbenzapfenform – mit einer zwölf Meter hohen Aussichtsplattform und einer 16 Meter langen Röhrenrutsche. Wer mag, gibt im Zirbenzirkel noch sein Bestes und relaxt anschließend in der Zirbenrast mit einmaligem Blick von der Kaunergratgruppe über den Arlberg bis zu den Lechtaler Alpen. Doch auch die Stationen des ZirbenParks selbst heischen um Aufmerksamkeit. Ein einheimischer Bildhauer hat echte Kunstwerke geschaffen. Das Portal zum Park etwa – eine vier Meter hohe Skulptur, die

den Zirbenbüschel mit seinen fünf Nadeln darstellt. „Ein einzigartiges Symbol – denn nur die Zirbe hat diese fünf Nadeln“, erklärt Wohlfarter.

drei (im Zeitraum von vier Tagen) 55 Euro. Insgesamt stehen am Hochzeiger 100 Kilometer markierte Wanderwege zur Auswahl. www.hochzeiger.com

Nach dem Streifzug durch den ZirbenPark können Gäste im Zeigerrestaurant an der Mittelstation einkehren. Hier gibt es Spezialitäten wie „Zirben-Zipferl“ (belegte Brote in spezieller Form und mit eigener Rezeptur), Zirbensuppe und natürlich auch Zirbenschnaps. Wer Mitbringsel sucht, wird im Zirben-Shop fündig. Noch mehr Zirbe gefällig? Dann bietet sich ein Besuch in der Zirbenausstellung in Jerzens an.

Über das Pitztal

Bahnbetrieb am Hochzeiger Die Hochzeiger Gondelbahn ist bis 18. Oktober täglich in Betrieb. Erwachsene zahlen 17 Euro für Berg- und Talfahrt, Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren 6 Euro. Wer die Gletscherpark Card hat, mit der alle Bahnen der Region genutzt werden können und es bei zahlreichen Bonus- und Kulturpartnern Ermäßigungen gibt, fährt gratis. Die Gletscherpark Card kostet für

79 Aktiv im Allgäu

Das Pitztal gilt als eines der schönsten und wildesten Seitentäler der Ostalpen. Es liegt zwischen Ötztal und Kaunertal und besticht durch familiäre Atmosphäre ebenso wie durch die Abgeschiedenheit seiner Bergwelt. Wer mag, erkundet die intakte Natur zu Füßen des höchsten Tiroler Gletschers (3440 m) auf eigene Faust oder schließt sich geführten Wanderungen an, die den ganzen Sommer über angeboten werden. Bei zahlreichen Festen sind Kultur und Brauchtum hautnah spürbar. In den vier Gemeinden Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard leben insgesamt 7400 Einwohner.

Weitere Infos: Tourismusverband Pitztal Tel. +43 (0) 54 14 86999 www.pitztal.com


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Finde den Schatz beim Geocaching! ES SCHULT DIE ORIENTIERUNG UND FÖRDERT DIE TEAMBILDUNG: IMMER MEHR MENSCHEN ENTDECKEN IHRE FREUDE AM GEOCACHING

Unter tiefhängenden Ästen pirschen zwei Gestalten in Kapuzenjacken und festen Schuhen durchs feuchte Gras, inspizieren unauffällig einen alten Baumstamm mit tiefen Einkerbungen. Kurze Zeit später kommen sie wie zufällig wieder vorbei. Ihr Blick wandert diesmal nicht nur nach unten, sondern nach oben in die Baumkrone. Ob dort der Cache in einem Astloch verborgen ist, das Versteck, das sie unbedingt finden wollen? Nach außen geben sie sich cool. Bevor sich einer von ihnen an den dicken Ästen ein Stück nach oben hangelt, wird abgewartet, bis andere Wanderer weitergezogen sind – die

Stelle soll schließlich geheim bleiben, um weiter als Cache – gesprochen „Kesch“, als Versteck, zu dienen. „Da wird der ursprüngliche Jagdinstinkt geweckt“, sagt Timo Walter – erfahrener Outdoor-Guide und Sportler sowie seit mehr als 13 Jahren GPS-Experte und Trainer im Garmin-Kompetenz-Team, der als Coach schon vielen modernen Schatzsuchern die Koordinaten für die Suche vorgegeben hat. Er zeigt ihnen auch, wie sie dabei ein GPS (Global Positioning System) – Gerät als Hilfsmittel richtig einsetzen können. Geocaching verlangt von

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den Suchern, dass sie sich Orientierung im fremden Gelände verschaffen. Das ist dort besonders schwierig, wo es wenige markante Punkte gibt, in einem großen Waldgebiet ebenso wie im Watt oder in der Wüste. Timo Walter ist überzeugt davon, dass sich die wachsende Fähigkeit, sich Orientierung zu verschaffen und den richtigen Weg zu finden, auch in andere Lebensbereiche hinein positiv auswirkt: das heißt, dass Geocaching darin schult, sich in einer neuen Situation einen Überblick zu verschaffen. Ein weiterer Vorteil: Kaum einer denkt beim Geocaching noch an die liegengebliebene Arbeit oder das bevorstehende Meeting. Denn das Gehirn ist vollauf beschäftigt. Die Handhabung des GPS und die spielerische Jagd nach dem selbst gesteckten Ziel fordern volle Konzentration. Am Ende winkt kein Gold, sondern meist ein kleiner wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch und eventuell kleine Tauschgegenstände befinden.


EINFACH INS ABENTEUER eTrex® Touch 25 / 35

Dank vorinstallierter TopoActive Karte Europa und Tausenden von Groundspeak Geocaches wird jeder Ausflug zu einem echten Outdoor-Erlebnis. Die intuitive Bedienung, das helle und kontrastreiche 2.6“ Touchscreen Display machen das papierlose Geocaching kinderleicht für die ganze Familie. Darum ist der eTrex® Touch das neue Navigationsgerät für große und kleine Abenteuer. Bis bald im Wald! garmin.de

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Lindauer Straße 112 . 87439 Kempten (Allgäu) . www.sportbuck.com


F U N + F A M I LY Weltweit begeistern sich seit der Jahrtausendwende immer mehr Menschen für Geocaching, das besonders in skan-

dinavischen Ländern ein beliebter Volkssport geworden ist - früher zog man mit Kompass, Planzeiger und Papierkarte los, heute mit einem elektronischen GPS. In Workshops von ein bis zwei Tagen vermitteln Trainer wie Timo Walter Einzelnen und Gruppen von zehn bis fünfzehn Personen grundlegende Kenntnisse zur Anwendung des elektronischen Wegweisers und zeigen den Teilnehmern, wie sie sich draußen mit diesem Hilfsmittel zurechtfinden. Dabei werden wasserdichte und stoßfeste GPS-Geräte mit langer Batteri-

elaufzeit verwendet. Gebucht wird Timo Walter von Profis, etwa Rettungshundeführern, genauso wie von Firmen, die Mitarbeiter oder Kunden zu einem besonderen Erlebnis einladen wollen – draußen in der Natur, abseits gut beschilderter und ausgetretener Pfade, ohne der Natur zu schaden, dafür gibt es beim Geocaching einen eigenen Kodex. Spaß machen kann die Suche überall, besonders aber im unwegsamen Gelände, etwa in Hochgebirgsregionen. Geocaching zum Kennenlernen gibt es als Angebot zum Beispiel in der Region des Nebelhorns bei Oberstdorf im Allgäu. Der Hamburger Trainer Timo Walter schwärmt aber genauso von Touren in den Mittelgebirgen wie zum Beispiel dem Harz mit kniffligen Aufgaben, die etwa zu einem unter Tage gelegenen Cache führen und am Abend mit einem Wild-Ragout-Essen unterm Sternenhimmel. Sich im Freien zu orientieren und spielerisch einem Ziel nachzujagen, trage sehr zur Teambildung und zu einem positiven Gruppengefühl bei, meint der Trainer. Autorin: Hedwig Gafga | Bildquelle: Garmin

MATT: Headband im Design von Catalina Estrada Wer seinen Kopf effektiv schützen will, dabei aber nicht auf ein stylisches Outfit verzichten möchte, für den sind die Headbands des spanischen Markenherstellers MATT im Catalina Estrada Design genau die richtige Wahl. Die elastischen Headbands sind sehr widerstandsfähig und bieten aufgrund der hohen Verarbeitungsqualität und des doppelt gelegten Stoffs einen Tragekomfort vom Feinsten. Die Headbands gibt es in zwei Qualitäten (Sommer/ Winter) und zahlreichen Designs.

Produkt-Tipps fürs Geocaching Fjällräven: Karl Zip-Off Trousers

UVP: 19,95 € | www.kopfueber.net Chaskee: Reversible Cap Das Reversible Cap von der Marke Chaskee bietet eine große Atmungsaktivität, hohen Tragekomfort und einen hervorragenden UV-Schutzfaktor von 80. Pflegeleicht und waschbar bei 30 °C, ist das Reversible Cap mit seinem Neoprenschirm die ideale Kopfbedeckung für jede Art von Outdoor-Aktivitäten. Egal, ob in den Bergen, bei einem gemütlichen Stadtbummel oder am Strand – Chaskee passt. Dafür sorgt auch der praktische Kordelzug, mit dem die Caps individuell angepasst werden können. Der besondere Gag: Die Caps sind beidseitig tragbar. UVP: 29,95 € | www.kopfueber.net

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Die Karl Zip-Off Trousers ist eine komfortable und robuste Trekking-Hose aus gebürstetem, weichem und geräuscharmem G-1000® Silent mit Zip off-Hosenbeinen. Dank ungekürzter Beinlänge lässt sich die Hose individuell anpassen. Vorgeformte Knie sorgen für großen Tragekomfort und beste Bewegungsfreiheit während insgesamt 7 Taschen genügend Stauraum für die essentiellen Dinge bieten, die man schnell zugänglich am Körper tragen möchte.

UVP: 139,95 € www.fjallraven.de


EQUIPMENT LED LENSER: SEO 7R

KEEN: UNEEK Drei Jahre Forschung und Entwicklung haben eine handgefertigte Sandale entstehen lassen, die anders ist alles, was man bisher gekannt hat. Hinter dem Hingucker-Look in starken Farben steckt eine Konstruktion, die so einfach wie genial ist: Zwei runde oder flache Schnüre werden durch Zunge und Sohle durchgezogen und haben einen frei beweglichen Knotenpunkt. Dadurch kann sich der Schaft ganz flexibel an den Fuß anpassen und gibt diesem damit einen perfekten Halt, unterstützt durch die leichtgewichtige PU-Zwischensohle. Ein vorgeformtes Mikrofaser-Fußbett, das Schnellzugschnürsystem und ein weicher Mikrofaser-Fersenriemen gewähren ganztägigen Komfort. All das bei einem Gewicht von nur rund 250 Gramm.

Das Topmodell der LED LENSER® SEO-Serie ist aufladbar, fokussierbar und bietet beeindruckende 220 Lumen Leuchtkraft und 130m Leuchtweite. Besonders innovativ ist die automatische Dimmung in Abhängigkeit des reflektierten Lichts. Blickt man beispielsweise zwischendurch mal auf die Karte, muss man die Lichtintensität nicht manuell verringern. Ein Sensor erkennt das reflektierte Licht und dimmt automatisch, um Blendeffekte zu vermeiden. Die SEO 7R vereint in einem zeitgemäßen Design die besten Funktionen der Serie und ist durch ihren wieder aufladbaren Akku zudem kostensparend im Betrieb. Ein abnehmbares, waschbares Kopfband und ein extrem geringes Gewicht von 105g stellen einen sehr hohen Tragekomfort sicher, zusätzlich ermöglicht der schwenkbare Kopf ein flexibles Einsetzen der Lampe.

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Leatherman: WAVE

Fjällräven: Övik 3 in 1 Jacket Eine warme, strapazierfähige Winterjacke, die sich in der Übergangszeit in zwei leichtere Jacken verwandeln lässt. Die Innenjacke mit Kunstfaserfüllung kann herausgezippt und separat getragen werden. Auch die Außenjacke aus wind- und wasserabweisendem G-1000® Eco (recyceltes Polyester und Bio-Baumwolle) gibt separat getragen eine gute Figur ab. Perfekt geeignet als vielseitige Alltagsjacke, die sich auch auf Outdoor-Touren bewährt. Auf der Innenseite ist die Jacke mit Mesh ausgekleidet. Die Innenjacke ist aus anschmiegsamem Recycling-Polyamid gefertigt und mit der Kunstfaserfüllung G-Loft Supreme gefüttert, die sich wie Daune anfühlt und selbst in feuchtem Zustand noch mit hervorragender Wärmeleistung überzeugt. Die wind- und wasserabweisenden Eigenschaften von G-1000® lassen sich einfach durch Imprägnieren mit Greenland Wax verstärken, gleichzeitig wird auf diese Weise die Lebensdauer des ohnehin robusten Materials weiter verlängert.

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Das Leatherman® WAVE ist das beliebteste Leatherman-Tool und berühmt für seine von außen zugänglichen Klingen. Beim letzten Update wurde es zudem mit größeren Messern, einer stärkeren Zange, längeren Drahtschneidern und arretierbaren Klingen und Werkzeugen ausgestattet. Insgesamt 17 Werkzeuge, welche unter höchster Präzision und aus hochwertigem Edelstahl gefertigt wurden, sind am WAVE zu finden. So wird jede Zange und jede Klinge einem Extremtest unterzogen, um sicherzugehen, dass Sie eine einwandfreie Qualität erhalten. Das WAVE überzeugt durch extreme Robustheit und Langlebigkeit, weswegen auch hier die 25 Jahre Garantie von Leatherman gelten. Die Feststellmechanik verhindert ein versehentliches Schließen der Werkzeuge während der Benutzung.

UVP: 129 € | www.leatherman.de

Natural-fresh: Insektenspray incognito Das Spray incognito wurde 3 Jahre hintereinander zum besten Insektenspray Englands gewählt und ist nun auch in Deutschland erhältlich. Es wirkt gegen alle Arten von Mücken, Zecken und Bremsen. Das Spray ist für Allergiker und Kinder ab 3 Monaten geeignet. Es kann sowohl auf die Haut, als auch auf die Kleidung aufgetragen werden. Dabei kommt es ohne DEET oder andere Pestizide aus. Die incognito Produkte sind als vegane Produkte registriert und zu 95 % recycelbar. Ideal für alle die draussen unterwegs sind, egal ob zum Wandern, Joggen, Radfahren, Klettern, Shoppen oder Gärtnern.

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83 Aktiv im Allgäu


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Ist die Jagd für jedermann geeignet? Welche Voraussetzungen brauche ich? Welche Rolle spielt die Jagd in der heutigen Gesellschaft? Die Jagd hat derzeit wieder einen recht hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Aber nicht wie früher, um gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen, sondern um sozusagen Heimat zu erleben. Jagd bedeutet Bodenständigkeit, Ursprünglichkeit, Natürlichkeit. Das zeigen die vielen jagdlichen Accessoires auf Kleidung, Stoffen, Geschirr und im Dekobereich. Jagd charakterisiert das natürliche Leben auf dem Land. Die Mehrzahl der Jäger

Wenn Sie sich entscheiden, den Jagdschein zu machen, sollten Sie auf jeden Fall einen engen Bezug zur Natur haben und sich gerne draußen aufhalten, bei jedem Wetter. Neben der Liebe zu Natur, Pflanzen und Tieren sind vor allem Zuverlässigkeit, Ehrenhaftigkeit und Selbstdisziplin wichtige Voraussetzungen, schließlich führen Sie auf der Jagd eine Waffe. Sie sollten vorsichtig, aber nicht überängstlich sein, denn Sie sind viel allein im Wald oder in einsamen Bergregionen unterwegs, und Sie müssen handfest zupacken können. Auf die Jagd gehen bedeutet sehr viel Handarbeit im Revier oder auch beim Bergen und Auswaiden eines erlegten Stückes. Außerdem soll-

ten Sie viel Geduld und eine Portion Gelassenheit mitbringen. Ja und schließlich müssen Sie die Jägerprüfung bestehen und vorher natürlich einen Jagdkurs besuchen. Wenn es um die Jagd geht, gibt es einige Negativ Stimmen in der Bevölkerung. Können Sie uns erklären, warum die Jagd wichtig ist? Jagd ist wichtig, weil sich der Jäger intensiv um sein Revier kümmert. Er weiß, was dort alles „kreucht und fleucht“ und leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zum Erhalt von Lebensräumen. Jagd ist wichtig, weil sie Wald, Feld und Wild in ein ausgewogenes Verhältnis bringt. Und nicht zu vergessen: Jagd liefert uns ein hochwertiges Lebensmittel.

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heute gehen auf die Jagd, weil sie die Natur lieben und weil sie abschalten wollen vom Berufsalltag und einen Ausgleich dazu suchen. Die gesellschaftliche Anerkennung spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Warum haben Sie sich für die Jagd entschieden? Ich finde es faszinierend, die Schöpfung in ihrer Großartigkeit sozusagen hautnah zu erleben, wenn ich draußen bin. Tiere sind uns mit allen Sinnen weit überlegen, sie zeigen uns, wie unvollkommen wir sind. Außerdem finde ich es großartig, dass ich mir mein „Essen“ selbst erlegen kann. Das in der Natur gewachsene Fleisch ist ein echter Genuss. Gertrud Helm, Jägerin aus Leidenschaft Bilder und Text: Bayerischer Jagdverband e.V.


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WAS IST CALLIGRAPHY YOGA?

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Calligraphy Yoga ist ein fließendes 3D-Bewegungssystem, das die Öffnung der drei Hauptkreisläufe im menschlichen Körper bewirkt: Blutkreislauf, Nerven- und Verdauungssystem. Calligraphy Yoga beinhaltet leistungsstarke Prinzipien und Elemente aus Tai Chi, Qi Gong, chinesischer Calligraphy-Praxis und Yoga. Mit Calligraphy Yoga Training wird der Körper “gespannt” und geschmeidig wie ein Gummiband.

Master Yang ist der Gründer des Calligraphy Yoga und verfügt über eine 45 jährige Erfahrung in der menschlichen Bewegungskunst.

Dieses Gefühl wirkt auf die Energiekanäle, Sehnen, Bänder und Faszien, beschleunigt die Freisetzung von Energie und öffnet. Die Muskeln lernen, sich durch kraftvolle Bewegungen zu entspannen. Durch die Öffnung der Energiekanäle wird der Körper schneller ohne mehr Muskelkraft.

Seine ersten Lehrer waren sein Vater und Großvater, die eine 400 Jahre alte Tradition der Kampfkunst an ihn weitergaben. Er lernte in den Shaolin- und Wudang-Tempeln von hoch qualifizierten Lehrern, wie Hai Deng und einem alten taoistischen Mönch, die ihm das Wissen über Ying & Yang-Balance, Energiearbeit, Wohlbefinden und Langlebigkeit vermittelten. Nach vielen Erfahrungsjahren entstand in Master Yang eine tiefe Kenntnis des menschlichen Körpers und er entwickelte seinen eigenen Stil der Bewegungskunst.

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V I TA L

Entspannung für das Mutter-Tochter-Gespann

Es ist eine wunderbare Zeit und doch wird sie oft so stiefmütterlich behandelt. Der Herbst strahlt eine mächtige Ruhe aus und schenkt uns dabei die farbenfrohesten Ausblicke. Er ruft uns regelrecht auf zu entspannen! Wieso sollten wir uns dem verwehren? Ab ins Wellness Wonderland Kleinwalsertal!

Mutter ist die Beste Nun werden wahrscheinlich einige Töchter Einspruch erheben (und das ist auch gut so!), aber: Ich habe die weltbeste Mutter. Ich gehe stark davon aus, dass mich umgekehrt meine Mutter für die weltbeste Tochter hält. Aber es schadet sicher nicht, wenn ich meiner Wertschät-

zung Ausdruck verleihe und ein besonderes Geschenk mache. Für mich ist der Herbst die Zeit des Reflektierens, eine Zeit, in der ich die Dinge bewusster wahrnehme und Revue passieren lasse. Eben die Erntedankzeit auch im Privaten. Wie sage ich meiner Mutter danke? Ich bin keine Tochter, die am Muttertag Blumen und Pralinen schenkt – und meine Mutter ist auch keine Mutter, die sich darüber freuen würde. Das Schönste ist für uns beide sicherlich, gemeinsam Zeit zu verbringen. Und das sehr gerne in Verbindung mit einem besonderen Erlebnis, das wir teilen können und an das wir uns gemeinsam erinnern werden. Aber beim Theaterbesuch kann man sich nicht un-

terhalten, beim Stadtausflug herrscht überall Trubel. Ich will aber Zeit für uns beide. Zeit, zur Ruhe zu kommen, Zeit in Ruhe zu reden und zu genießen. Zeit für Wellness.

In Ruhe bewegen, in Ruhe genießen „Wellness?“ Die weltbeste Mutter guckt ihre Tochter verwundert an. Die Freude über die gemeinsame Auszeit ist riesig, aber mein Wellness-Vorschlag überrascht sie – was wiederum mich nicht überrascht. Wir sind beide sehr aktiv und umtriebig. Doch die Verwunderung wandelt sich rasch in Begeisterung, als ich das Ziel Kleinwalsertal bekannt gebe: „Super Idee! Bewegung und Entspannung. Perfekt!“ Sie hält kurz inne und trifft es dann auf den Punkt: „Wir lassen uns verwöhnen und können uns in Ruhe bewegen!“ Ihr Strahlen lässt mein Herz hüpfen. Ja, ich bin sicher die weltbeste Tochter! Im Sommer will man nicht rasten. Die Tage sind lang, die Natur in voller Blüte und wir so viel und so lang wie möglich aktiv. Dann lässt die Kraft der Sonne nach, der Körper fährt herunter und wünscht sich Regeneration. So schaltet auch mein wuseliges Wesen einen Gang zurück. Ich fahre sogar langsamer ins Kleinwalsertal hinein. Wenn ich es im Sommer oder Winter ins Tal schaffe, dann drängelt es mich im-

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V I TA L mer auf den Berg und in den Schnee. Jetzt rollern wir mit Fuß vom Gas und mit Blick hinauf in das bunte Spiel unten und die bereits weißen Gipfel oben. Und wir merken: Auch das Kleinwalsertal kommt jetzt zur Ruhe. So still und entspannt habe ich es noch nie gesehen. Die Einheimischen erleben offensichtlich ihre Genusszeit. Weniger Touristen-Trubel bedeutet mehr Zeit für Freunde und Familie. Da passen wir Beide doch wunderbar dazu.

Die Kraft der Natur Es raschelt das Stroh, als wir ins Bett steigen. „Piekst das Heu?“ fragt meine Mutter zweifelnd. Nein, es ist ganz sanft. Das Heu dient aber nicht als Unterlage für unser Nachtlager. Es ist unsere wohlige Ruhestätte nach dem Heubad, das wir soeben in der bronzenen Kaiserwanne genossen haben. Wir befinden uns im Paradies. Wortwörtlich, denn das Wellness-Areal im Hotel Erlebach trägt den Namen „Garten Eden“. Wir dürfen eintreten. Stress und Hektik müssen draußen bleiben. In dieser Landschaft kann man die Seele baumeln lassen, den Körper warm betten, mit den

Füßen im weichen Sand spielen oder sie beim Kneipp-Gang beleben. Und man kann sich natürlich von dem Eden-Team verwöhnen lassen. Expertin Katja führt Gespräche, hört zu und hört aus – und stimmt ihre Massagen und Behandlungen dann ganz individuell auf jeden ihrer Gäste ab. Sie knetet meine Radlerbeine, sie löst die Nackenverspannungen meiner Mutter und lockert alle Muskeln so, dass wir beide sie gerne mit nach Hause nehmen möchten. Katja erklärt uns auch die Wirkung der Öle, die zum Einsatz kommen. Und sie erzählt, dass sie allesamt (wie auch die Lotionen) vom Erlebach-Team selbst hergestellt werden: „Wir ziehen los und sammeln die Kräuter direkt hier bei uns im Tal. An der Naturbrücke wachsen besonders saftige Brennnessel und am Fuße des Widdersteins gibt es eine Wiese voller Johanniskraut und Arnika. Hier steckt also die Kraft des Tals drin.“ Und wir glauben es ihr sofort – schließlich bekommen wir es am eigenen Leibe zu spüren. Am nächsten Tag führt uns Katja zu einer beeindru-

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91 Aktiv im Allgäu


V I TA L ckend mächtigen Bronzeschale. Hier hat das frische Heu für unser bevorstehendes Kaiserbad nun stundenlang vor sich hin geköchelt. Jetzt dürfen wir einsteigen und danach in das bereits erwähnte Strohbett, das so gar nicht stichelt.

Kraftspender Kleinwalsertal Nach dem Aufenthalt in der wohligen Wanne sind wir eigentlich tiefenentspannt, doch als wir uns in das duftende Heu legen, sind wir ein wenig aufgezwir-

belt. Wir kichern und es kommt wie es kommen muss: Es gibt eine kleine Heuschlacht. Mutter und Tochter albern herum wie zwei kleine Mädchen. Dann kuscheln wir uns brav hinein in das Heu, das sich ruckzuck aufwärmt. Unser Atem wird rhythmisch und ruhig – und wir schlafen ein. Wie ein Baby schlafe ich neben meiner Mutter. Wann hatten wir das letzte Mal einen solchen Moment der Mutter-Tochter-Vertrautheit? Der Ausgelassenheit und der Geborgenheit?

Ob im Heu, beim Genuss der feinen, regionalen Küche oder auf unseren Wanderungen: Das Mutter-Tochter-Gespann entspannt sich und wird gleichzeitig stärker. Auf Tour ist unser Blick in die Natur besonders aufmerksam. Vielleicht auch weil die Ablenkung fehlt, denn uns begegnen kaum Menschen. Ich bleibe stehen. Das Tal wirkt so souverän und stolz. Als wüsste es, was es zu bieten hat. Welch wunderschöner Kraftspender. Ich hake mich bei meiner Mutter ein und denke mir, dass diese Auszeit im goldenen Herbst für uns beide Gold wert ist. Oder mehr: Sie ist einfach unbezahlbar – und absolut wiederholenswert. Tex: Sissi Pärsch / Fotograf: André Tappe

Wohlfühlen am Logenplatz von Riezlern

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Zeitlos elegant in alpiner Atmosphäre und das mitten im Herzen von Riezlern – so präsentiert sich das Hotel Jagdhof. Für Sie bedeutet das, genießen, relaxen und entspannen in wunderbarem Ambiente. Und durch die zentrale Lage unseres Hauses sind Sommer wie Winter viele Freizeitangebote fußläufig sehr gut zu erreichen. Egal ob Bergbahnen, Skilifte, Wanderwege, Schwimmbad – bei uns bleiben keine Wünsche offen.

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Walserstraße 27 A-6991 Riezlern

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Berge sind viel zu schön, um sie zu versetzen!

Österreich erwandern und dabei die schönsten Fleckchen entdecken - die Gruppe der Premium Wanderhotels beweist, dass sich Österreichs Bergwelt nicht nur kulinarisch genießen lässt. Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen, pflegte schon Johann Wolfgang von Goethe zu sagen. Inmitten der herrlichen österreichischen Alpenlandschaft gelegen, bieten die fünf als Familienbetrieb geführten Premium

Wanderhotels der Viersternkategorie einen unvergleichlichen Service rund um das Wandern. Mindestens fünf geführte Wandertouren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und mit abwechslungsreichem Programm werden wöchentlich angeboten. Dafür stehen hoteleigene, geprüfte Bergwanderführer zur Verfügung, die die Gäste betreuen und das Programm ganz individuell auf die Wandergruppen abstimmen. Natürlich steht es jedem frei, seine Wanderungen auch indi-

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viduell zu gestalten. Für die Sicherheit im alpinen Gelände ist bestens gesorgt. Die geschulten Wanderführer – oft sogar die Hotelchefs persönlich, die im Übrigen alle diese Ausbildung absolviert haben, nehmen sich für jeden Hotelgast gerne Zeit, um die schönsten Routen sowie ihre Insidertipps zu verraten und ihre Gäste auch mit entsprechender Ausrüstung auszustatten. Zum gemeinsamen Konzept der Premium Wanderhotels gehört selbstredend, dass die Gäste am Wanderpro-


ALPENREGIONEN wenn heimelig anmutender Zirbenholzduft die Nase kitzelt und der Vitaminbrunnen herrlich frische Säfte spendet. Zudem warten die Küchenchefs mit der gesamten Bandbreite der österreichischen Schmankerln auf und verstehen es aufs Beste, die Gaumen müder Wanderer kulinarisch zu verwöhnen und dafür zu sorgen, dass sie sich wie zu Hause fühlen. Auch wird besonderer Wert auf die Regionalität der verarbeiteten Produkte gelegt und teilweise kommen diese noch aus der hoteleigenen Landwirtschaft. Mehr Österreich geht wohl nicht.

gramm der jeweils anderen Hotels teilnehmen können. Ihnen steht somit eine einmalige, abwechslungsreiche Auswahl an geführten Genuss- und Erlebniswanderungen zur freien Verfügung. Highlights wie die Morgenwanderung zum Almfrühstück oder die Kräuterwanderungen mit einer ausgebildeten Heilkräuterpädagogin sind ein unvergessliches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Zusätzlich stehen noch eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten wie Nordic Walking,

Geocaching-Schatzsuche, Frei- und Hallenbäder, Tennisanlagen, Golfplätze, Radverleih oder auch Fun- und Actionparks für die ganze Familie direkt in den Hotels oder der näheren Umgebung zur Verfügung.

Genuss und Entschleunigung So schön das Wandern auch ist, irgendwann werden auch geübte Wanderfüße müde und möchten sich entspannen. Energietanken fällt wohl nicht schwer,

Nachdem man die herrliche österreichische Landschaft mit allen Sinnen erkundet hat, gibt es nichts Schöneres für Körper, Geist und Seele, als sich bei einem Saunagang oder einem Bad im Whirlpool der liebevoll gestalteten Wellness- und Spa-Bereiche zu erfrischen, über die jedes Premium Wanderhotel verfügt. Anschließend werden noch die müden Glieder massiert, denn der Muskelkater sollte einen schließlich nicht davon abhalten, sich am nächsten Tag erneut zu Fuß in die Bergwelt zu begeben.

Nähere Infos zu den Premium Wanderhotels – Österreich unter www.premium-wanderhotels.at

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ALPENREGIONEN

Das Bergsteiger-Hotel „Grüner Hut“ DER TREFFPUNKT AM DORFPLATZ IN HINTERSTEIN Seit der Eröffnung im Juni dieses Jahres heißt das Bergsteiger-Hotel „Grüner-Hut“ in Hinterstein seine Gäste herzlich Willkommen. Das neue und modernisierte Haus ist die ideale Anlaufstelle für einen Urlaub inmitten der Allgäuer Berge. In den neuen Zimmern und dem gemütlichen Wirtshaus mit Biergarten erwartet die Gäste ein alpines Ambiente und eine Kombination aus Alt und Neu. Das Highlight des Hauses ist der 12,50 Meter tiefe Brunnen direkt vor der Rezeption.

gesorgt. Ob verschiedene Varianten von Bergfladen (Flammkuchen), Kässpatzen in 4 Versionen, oder Roastbeef vom Grill sowie Saubuckl ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Mehrbettzimmer Mit insgesamt vier Mehrbettzimmern bietet das Bergsteiger-Hotel eine kosten-

Wirtshaus und Biergarten Der nach Süden ausgerichtet Biergarten am neu gestalteten Dorfplatz in Hinterstein lädt ein, um den Tag nach einer anstrengenden Berg- und Radltour noch einmal Revue passieren zu lassen oder gleich den nächsten Trip in die Allgäuer Alpen zu planen. Auch für das leibliche Wohl ist mit einer großen Auswahl an regionalen Speisen und Getränken bestens

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günstige Übernachtungsmöglichkeit für 6 bis 8 Personen. In den Zimmern wird klassisch in Etagenbetten geschlafen und jeder Schlafplatz verfügt über ein eigenes Licht, eine Steckdose zum Aufladen von Handy, Kamera oder GPS. Die sanitären Anlagen, für Damen und Herren getrennt, befinden sich auf der


Doppel- und Familienzimmer Die komfortablere Urlaubs-Variante sind die gemütlichen Doppelzimmer mit modernem Bad – hier lässt es sich im Urlaub aushalten. Teilweise haben die Zimmer Balkon Richtung Süden oder Westen. Ausgestattet mit einem Doppelbett, Schrank, Flat-TV und Duschbad sowie freiem Zugang zum WlAN laden sie zum Verweilen ein. Das Familienzimmer im Hotel Grüner Hut bietet Platz für bis zu 4 Personen. Das Zimmer hat 2 separate Schlafräume und

Dusche sowie WC sind ebenfalls getrennt. Zur Verfügung stehen ein Doppelbett und zwei Einzelbetten.

Action und Bergsport Mit den ortsansässigen Partnern von baWILDria – Kanuschule-Rafting-Canyoning und dem Hindelanger Bergführerbüro bietet das Hotel fast alles an, was in den Oberallgäuer Bergen Spaß macht. Ein individuelles Programm für einen aktiven Urlaub kann vorab mit dem Team des Berghotels Grüner Hut geplant werden. Das nahegelegene Skigebiet in Oberjoch bietet mit seinen neuen Sesselliften den passenden Rahmen für sportliche Skiabfahrten im Winter und das Beste ist – der kostenlose Skibus fährt direkt vorm Haus ab.

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HUT Group GmbH Talstraße 97 87541 Bad Hindelang Tel.: 08324 43 89 876 Fax: 08324 43 89 877 info@bergsteiger-hotel.de www.bergsteiger-hotel.de

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Etage im Flur. Außerdem verfügen die Mehrbettzimmer über freies WlAN. Der großzügige Balkon im 1. Obergeschoss kann gemeinschaftlich mit genutzt werden.

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