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OUTDOOR UND FREIZEIT VOM ALLGÄU BIS NACH SÜDTIROL

FRÜHLINGSAUSGABE 2017

„WILDER KERLE“

AUF DEN SPUREN VON ANDERL HECKMAIR

TRAUMJOB IN DEN BERGEN FERIENREGION

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OUTDOOR HISTORY FJÄLLRÄVEN


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next stop nature eines der schönsten Dinge an der Natur ist, dass du sie auf deine ganz eigene Weise erleben kannst. Auf unsere Ausrüstung kannst du dich draußen verlassen. Manche unserer Produkte sind zu wahren Klassikern geworden. Andere sind auf dem Weg dahin. Zum Beispiel unsere Keb Trousers. Diese technisch fortschrittliche Hose wurde speziell

fürs Trekking in anspruchsvollem Gelände entwickelt. Sie hat die Auszeichnung „Beste Outdoor-Hose des Jahres“ bekommen und bewährt sich darüber hinaus jeden Tag aufs Neue in der freien Natur, wofür sie bei Trekkern auf der ganzen Welt beliebt ist. Das Design ist für den Einsatz in der Natur bestimmt und aus unserem eigenen, nachhaltigen G-1000 Eco gefertigt.

Egal, wer du bist und wohin du gehst – in dieser Saison bieten wir eine breite Auswahl an Hosen für alle, die die Freiheit der Natur auf eigene Weise genießen möchten.

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Den Spagat schaffen… Herzlich Willkommen zu unserer Frühjahrsausgabe. Obwohl, es ist zwar die Frühjahrsausgabe, jedoch liegt im Allgäu, in Tirol und den Südtiroler Dolomiten jetzt erst so richtig Schnee. Für unser Redaktionsteam bedeutet dies, den Spagat zwischen Winter- und Sommersport möglichst optimal für euch als unsere Leserinnen und Leser zu realisieren. Wir haben also wieder alles gegeben, um für euch einen schönen Winter-Block zu generieren und gleichzeitig so richtig Lust auf das Frühjahr zu machen. Wir waren zunächst auf Maschinen-, dann auf Natur-Schnee beim Skier und Stöcke testen, und haben uns bei einigen Langlaufrennen durch schöne Landschaften gequält. Mehr dazu findet ihr im Langlauf-Thementeil im Heft. Wir starten das Magazin aber mit einem interessanten Interview mit Witwe und Sohn von Anderl Heckmair zum Lebenswerk des Allgäuer Bergführer und Alpinisten. Der Job Bergführer beschäftigt uns auch in einer weiteren Reportage, in welcher es um den Reiz und die Herausforderung des Berufs geht. Imst kennen wir als Skiparadies im Winter. Was die Tiroler im Sommer so „drauf“ haben, lest ihr im Special der Wander- und Familienregion. Unser Radsport-Thementeil beschäftigt sich einerseits mit der „Suche nach dem Flow beim Biken“ und stattet andererseits dem kleinen, aber äußerst feinen Örtchen Tschiertschen in der Schweiz einen Besuch ab. Ein echter Geheimtipp. Aber lest am besten selbst und freut euch auf Winter und Frühjahr satt in der vorliegenden Ausgabe!

Viel Spaß beim Lesen! Euer Marcel Reiser Chefredakteur AKTIVimALLGÄU

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Biken

Wandern/Trekking 14

Ein „Wilder Kerle“: Anderl Heckmair

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Berg- & Skiführer: Beruf oder Berufung

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AiA im Gespräch mit... Extrembergsteiger Markus Pucher

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Finde den Flow. Warum Mountainbiken so glücklich macht

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Bike-Frühlingsgefühle in Südtirol

Frühlingserwachen entlang des letzten Wilden

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Schweizer Bergdorf lädt zum Stressabbau ein

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Der Weg ist das Ziel

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Bogners „fire on ice“ lässt grüßen

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Wo die Vielfalt wohnt – Ferienregion Imst

69 Regenerieren wie der Vizeweltmeister

Titelfoto: © Archiv Heckmair-Auffermann

BUCHTIPP: FLOW – WARUM MOUNTAINBIKEN GLÜCKLICH MACHT ? >>>> SEITE 50


Wintersport

Ferienregionen 70

Mit einem “Frischekick” in den Frühling

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Freizeitspaß am Bodensee

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Hotel-Tipps

Freizeitführer

2017

Unterkünfte

Rodelbahnen

Berg-/Skihütten

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Beim Sonnenskilauf kommen die Genießer zum Zug

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Stressfreies Pistenvergnügen

104

Ski-Trail: Interview mit Peter Schlickenrieder

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Langlauf Equipment im Test

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Frühsport mit Fanfaren

Freizeitbäder Sauna & Wellnes s Skischulen Bike-& Sportsh Bergbahnen/S

ops

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E T L A BEILAGE IN DIESER AUSGABE: FREIZEITFÜHRER 2017 Bergschulen

Fun & Family

Events

Fun & Action

Frühlingsausgabe 2017


OUTDOOR HISTORY

FJÄLLRÄVEN: Über 50 Jahre im Dienst der Natur Der 14 Jahre alte Åke Nordin machte sich 1950 zu einer Wanderung in die Berge auf. Da er mit dem Tragekomfort damals erhältlicher Rucksäcke nicht zufrieden war, konstruierte er kurzerhand ein eigenes Modell - mit neuartigem Holzrahmen zur besseren Lastenverteilung. Zehn Jahre später, im Jahr 1960, folgte schließlich die Gründung der Outdoor-Marke Fjällräven im Keller seines Wohnhauses in der nordschwedischen Stadt Örnsköldsvik. Der Wunsch, zeitlose, funktionelle und haltbare Outdoor-Bekleidung zu entwickeln und gegenüber Mensch, Tier und Natur verantwortungsvoll zu handeln, treibt die Marke bis heute an. Dem ersten Rucksack 1960 und dem ersten Zelt 1964 folgen bis heute zahlreiche Meilensteine des Unternehmens.

1974 Die Expedition Down Jacket Åke Nordin beschließt, nie wieder zu frieren. Seine Lösung besteht aus zwei Jacken, die zusammengenäht werden, um Wärmeverlust vorzubeugen und vor kaltem Wind zu schützen.

1968 Die Greenland Jacket Mit den Teilnehmern der Grönlandexpedition entwickelt Fjällräven seine erste Jacke. Eine Imprägnierung aus Bienenwachs und Paraffin, das sogenannte Greenland Wax, verleiht dieser ausgezeichnete funktionelle Eigenschaften. Das Gewebe erhält den Namen G-1000.

1966 Die Grönlandexpedition Eine Gruppe skandinavischer Alpinisten und Forscher reist, ausgestattet mit Zelten und Rucksäcken von Fjällräven, nach Grönland, um Gletscher zu erforschen – und ist begeistert von den Produkten.

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1978 Der Kånken Der Kånken wird entwickelt, um Schulkinder vor Wirbelsäulenschäden zu bewahren. Heute ist er ein Kultmodell und typisches Beispiel für erfolgreiches schwedisches Design.


OUTDOOR HISTORY

2013 Kajka mit Holzrahmen

1997 Fjällräven Polar Premiere für das Hundeschlittenabenteuer nördlich des Polarkreises, der ganz „gewöhnlichen“ Menschen ein unvergessliches, einmaliges Erlebnis in der Arktis ermöglicht.

2005 Fjällräven Classic Die jährlich ausgetragene, 110 Kilometer lange Wanderung entlang des Kungsleden in Schwedisch-Lappland findet zum ersten Mal statt.

Fjällräven stattet den Rucksackfavoriten Kajka mit einer innovativen, umweltfreundlichen Holzrahmenkonstruktion aus und reduziert so den ökologischen Fußabdruck im Vergleich zu einem Aluminiumrahmen deutlich.

2014 Einführung des Daunenversprechens Das Unternehmen führt mit dem Daunenversprechen einen einzigartigen, vollständig rückverfolgbaren und transparenten Herstellungsprozess für Daunen ein, bei dem größte Rücksicht auf das Wohlergehen der Tiere genommen wird.

2015 Eco-Shell

2016: Der Kånken erfindet sich neu

2013 The Fjällräven Way Die Marke verabschiedet mit “The Fjällräven Way“ umfassende, ehrgeizige Nachhaltigkeitsmaßstäbe als Richtlinie für ihr unternehmerisches Handeln.

Die schwedische Gesellschaft für Kunsthandwerk und Design stuft den Kånken als angewandte Kunst ein. Der Klassiker wird noch nachhaltiger: mit Rekånken führt Fjällräven einen Rucksack aus recycelten PET-Flaschen ein.

11 Aktiv im Allgäu

Fjällräven präsentiert eine neue Linie nachhaltiger Hardshell-Bekleidung, die ganz ohne umweltschädliche Fluorcarbon-Imprägnierung auskommt.

Die Natur und das Thema Nachhaltigkeit genießen bei Fjällräven schon immer einen hohen Stellenwert. Getreu dem Leitsatz von Åke Nordin „There must be a way“ strebt das Unternehmen ständig nach neuen Zielen - jüngstes Projekt ist eine transparente Produktionskette für Wolle mit eigenen Schafen in Nordschweden.


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TITELSTORY

Als Bergführer im Auftrag des Jugendherbergswerk mit Schulklassen der Jugendherberge Kornau unterwegs.

„Wilder Kerle“ Sein Bild ziert das Titelblatt dieser Ausgabe, in den Alpen war er bekannt wie ein bunter Hund. In Bergsteigerkreisen gilt er als einer der Besten seiner Zeit. Menschen, die ihn näher kannten, sind sich einig – ein ganz besonderer Alpinist und vor allem ein ganz besonderer Mensch, mit Ecken und Kanten, der sich für nichts und niemanden verbogen hätte, ein wilder Kerle - Anderl Heckmair.

Auf Expeditionen sorgte Heckmair rund um die Welt für die Sicherheit seiner Gäste. Hier am Mount Waddington in den USA.

Als ich 1972 auf die Welt gekommen bin, war Anderl bereits 66 Jahre alt. Und man Anderl Heckmair während der Erstdurchsteigung der Eiger-Nordwand.

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TITELSTORY In den Dolomiten führte er Gäste auf Wanderund Klettertouren.

Anderl an einer schwierigen Stelle in der Eiger-Nordwand.

war. Und genau dieses Glänzen zeigt mir, dass es Anderl Heckmair immer wieder in seinem Leben gelungen ist, seine unendliche Leidenschaft für die Natur und die Berge mit anderen zu teilen und seine Begeisterung weiter zu geben.

könnte sagen, seine besten und größten Leistungen lagen bereits hinter ihm. Doch bei Anderl Heckmair ist das anders. Denn bis ins hohe Alter ist er seinem Grundsatz „Es kommt beim Bergsteigen nicht auf die Leistung, sondern auf das Erlebnis an.“ treu geblieben. Aber woher kann ich als „junger“ Schreiber das sagen?

kann mir vorstellen, welch bleibendes Erlebnis es für die junge Elisabeth damals

Was kann man in einem erfüllten Bergsteigerleben noch mehr erreichen? Ja klar, man könnte zum Beispiel das „Letzte Problem der Alpen“ lösen und die Eiger-Nordwand Erstbegehen. Danach den Ruhm genießen und sich als prominenter Alpinist ein gutes Leben machen.

Auch die Vermittlung von botanischen und geologischen Kenntnissen gehörten für Anderl mit zum Beruf des Bergführers.

Der Name Heckmaier war und ist in meiner Familie stets präsent. Ist Anderl Heckmair Junior doch ein enger Freund meines Vaters. Zusammen haben sie schon viele Bergabenteuer erlebt und auch der Senior war immer wieder bei Unternehmungen dabei. Meine heute 77 jährige Mutter kann leider nicht mehr aktiv in die Berge. Aber erinnert sie sich an die Winterbegehung des Heilbronner Weges, unter der Führung von Anderl Heckmair, fangen ihre Augen an zu glänzen und ich

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TITELSTORY

Auf Initiative von Anderl Heckmair gründete sich der Berufsverband der deutschen Berg- und Skiführer. Engagiert war er bei den Treffen dabei.

n und -Mensch. Ein Gipfelschnäpsche Anderl war auch ein Genuss sein. egs n für ihn auch zum Unterw eine gemütliche Rast gehörte

Anderl Heckmair ist genau diese alpine Meisterleistung gelungen. In drei Tagen durchkletterten er und seine drei Kollegen im Jahr 1938 die 1.800 Meter hohe Eiger Nordwand. Eine alpine Glanzleistung auf die er sicher stolz war. Für Anderl aber nie ein Grund, sich damit in den Vordergrund zu drängen. Für einen Erlebnisbericht, bei dem es einem die Nackenhaare aufstellt, empfehle

ich seine Autobiografie „Anderl Heckmair: So war‘s“.

Während sich andere gute Bergsteiger an der Nordwand des Eigers die Zähne ausbeißen und das leider auch mit ihrem Leben bezahlen, macht sich Heckmair Gedanken, was bei deren Vorbereitungen nicht passt – alle anderen sehen die Nordwand als eine Felswand mit eisigen Stellen – Heckmair bereitet sich auf die Erstbesteigung einer Eiswand mit felsigen Stellen vor. In seiner Ausrüstung befinden sich 12-zackige Steigeisen, davon hatten viele Bergsteiger zu dieser Zeit noch nicht einmal gehört. Und genau

Mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen führte Heckmair auch Kinder und Jugendgruppen ans Bergsteiger heran.

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das scheint sein Erfolg zu sein. Er ist Realist und beobachtet genau – an die sechs Wochen verbringt er in einem Zelt am Fuße der Wand und kennt beim Einstieg wahrscheinlich jeden Griff in der Wand. Ich habe Anderl leider nie persönlich kennen lernen dürfen, aber dieser Mensch fasziniert mich, seit ich mit 22 Jahren sein handsigniertes Buch, das bei meinen Eltern auf dem Wohnzimmertisch lag, gelesen habe. Ich glaube, er war ein begnadeter Kletterer und auch das Skifahren lag ihm wohl im Blut. Heute lesen wir begeistert Geschichten von Ski-Bums, die den ganzen Winter dem Schnee nachrei-


TITELSTORY Ganze Familien zählten zu seinen Kunden, wobei die heranwachsenden Kinder nach und nach ans Bergsteigen herangeführt wurden. Hier bei einer Familientour über den Mindelheimer Klettersteig.

sen, um die besten Lines im Tiefschnee zu fahren. Bestens Ausgerüstet und mit modernen Fortbewegungsmitteln unterwegs am Rande der Zivilisation. Heckmair ist schon in den 1930ern ein SkiBum. Ohne Geld und Proviant im Rucksack steigt er auf Tourenski monatelang durch die Alpen, ist sich für keine Arbeit zu schade, bekommt dafür Kost und Logis auf den bekanntesten Touren-Hütten und kann so seinen geliebten Bergen ganz nah sein. Ohne Airbag-Rucksack und Lawinen-Pieps meistert er die heute bekannten Traum-Abfahrten der Alpen. Vielleicht mit viel Glück, ich glaube aber eher an seinen Instinkt und seine reelle Einschätzung der Situation. Wenn es zu heiß ist, wird umgedreht – der Weg ist das Ziel. Er lebt schon damals genau die Freiheit, nach der wir uns heute oft sehnen. Das Ausbrechen aus unserem von früh bis spät durchgetackteten Leben. Träumen wir nicht alle ab und an davon? Anderl ist aber kein Träumer, er ist ein Macher. Was er sich in den Kopf setzt, setzt er auch um. Und so ist er Ende der 60er Jahre die treibende Kraft bei der Gründung des VDBS, dem Verband Deutscher Berg- und Skiführer. Ein großes Anliegen ist Anderl dabei, Bergführer auszubilden, die ihren Gästen neben den alpinistischen Fähigkeiten auch die Schönheit der Natur nahebringen können.

Immer wieder erhält Heckmair Einladungen, bei Vorträgen von seinen Berg-Erlebnissen zu berichten. Anfangs etwas zögerlich und zurückhaltend, merkt er schnell, dass er auch hier Menschen für seine geliebten Berge begeistern kann. Einen seiner Vorträge verfolgt der Multimillionär Otto-Ernst Flick und ist so begeistert von den geschilderten Eindrücken, die man mit Geld wohl nicht kaufen kann, dass er Anderl als persönlichen Bergführer engagieren möchte. Jeder andere hätte wohl sofort freudig, mit DollarMit gutem Gespür für seine Kunden kam auch das Rasten und Ausruhen nie zu kurz. Er wollte keine Höchstleistungen herbeiführen, sondern tolle Erlebnisse vermitteln.

17 Aktiv im Allgäu


TITELSTORY Anderl im hohen Alter – die Son

zeichen in den Augen, auf das Geschäft eingeschlagen, doch nicht Anderl Heckmair. Viel wichtiger als das Geld ist ihm, dass er sich nicht für andere verbiegt und so macht er dem Multimillionär deutlich, dass am Berg alleine er das sagen hat und getan wird, was er anschafft. Flick ist einverstanden und engagiert Heckmair immer wieder für verschiedenste Touren und Expeditionen. Heckmair war ein Genussmensch. Das weiß ich von meinen Eltern, denn zu einem guten Glas Whiskey und einer guten Zigarillo konnte er selten nein sagen. Und einen lockeren Spruch oder eine Lebensweisheit, wie: „Alkohol, in Maßen genossen, ist selbst in größeren Mengen nicht schädlich“, hatte er stets parat. Aber als Genussmensch würde ich ihn auch bezeichnen, da er den Moment genießen konnte. Ihm war nicht der Gipfel wichtig, aber der Weg dorthin. Das bewusste erleben der Natur in all seinen Facetten. Egal ob schön oder wild. In unserer schnelllebigen Zeit nehmen wir uns doch oft gar keine Zeit mehr, diese Momente am Berg zu genießen, geschweige denn sie über-

ne genießend.

haupt zu erkennen. Schnell am Gipfel das Handy gezückt, ein Selfie geschossen um den Freunden zu zeigen, was man erlebt hat, ins Internet gestellt und flott wieder hinunter ins Tal. Keine Zeit mehr für Sonnenuntergänge, für Gespräche am Gipfelkreuz, für das Innehalten und um einfach nur die Ruhe zu genießen. Schade eigentlich! So langsam kommt mir ein Verdacht! Vielleicht war er gar kein so wilder Kerle, der Anderl? Sondern einfach nur ein begnadeter Alpinist, ein beobachtender Realist, ein Glückskind und ein lebensfroher Genussmensch! Text: Elmar Müller Bilder: Archiv Heckmair-Auffermann

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Outdoor-Karten-Ringbuch 3in1 Schwarzwald, Bayerische Alpen, Südtirol Die Outdoor-Karten-Ringbücher 3in1 beinhalten gebündelte Informationen zum Wandern, Fahrradfahren und zum Wintersport. Ein Ringbuch umfasst großflächig eine Region. Die einzelnen reiß- und wetterfesten Kartenblätter im GPS-genauen Maßstab 1:35 000 kann man dem Ringbuch entnehmen und in der Schutzhülle mitnehmen.

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WA N D E R N / T R E K K I N G

Traumjob in den Bergen EIN BLICK AUF DIE AUSBILDUNG ZUM STA ATLICH GEPRÜF TEN BERG- UND SKIFÜHRER BEIM VDBS

Die Berge sind deine Welt? Du liebst die alpine Herausforderung und lebst diese Passion bereits zu Fuß, am Seil oder mit zwei Brettern unter den Füßen? Schon einmal darüber nachgedacht, diese Leidenschaft zu deinem Beruf zu machen? Die Ausbildung zum staatliche geprüften Berg- und Skiführer öffnet dir die Türen zum vielleicht schönsten (Neben-)Job der Welt! Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen – der Beruf des Bergführers bringt eine hohes Maß an Verantwortung mit sich - muss erst eine rund dreijährige Aus-

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WA N D E R N / T R E K K I N G

bildung durchlaufen werden, die unter der Aufsicht der Technischen Universität München (TUM) steht und vom VDBS in Kooperation mit dem Bayerischen Staats-

ministerium für Unterricht und Kultus organisiert wird. Die praktischen wie theoretischen Lehrgangsinhalte basieren dabei auf der Ausbildungs- und Prüfungs-

ordnung für Fachsportlehrer im freien Beruf in Bayern (Bay.APOFspl). Während der Bergführerausbildung tragen die Teilnehmer den Anwärterstatus und werden als

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soziale und psychische Komponente. Ein gut ausgebildeter Berg- und Skiführer führt den Kunden nicht nur sicher durch das Gelände, er ist auch in der Lage, individuell auf ihn einzugehen und in Risikosituationen kompetente Entscheidungen zu treffen.

Ausbildungsdauer und Teilnahmebedingungen

außerordentliche Mitglieder im Verband geführt. Wer sich zum Bergführer ausbilden lassen will, muss bereits das überdurchschnittlich hohe Können eines Allrounders in Fels, Eis, Mix-Gelände und auf Ski mitbringen. Um zur Eignungsprüfung zugelassen zu werden, muss der Kandidat im Vorfeld einen umfangreichen Tourenbericht als Zeugnis seiner alpinen Erfahrung vorlegen. Im nächsten Schritt werden diese Fähigkeiten dann im Rahmen der Eignungsfeststellung überprüft.

sind Grundvoraussetzung, auf denen die Ausbildung in den verschiedensten Führungs- und Sicherungstechniken in Fels, Eis und Schnee aufbaut. Dazu zählt neben dem umfangreichen technischen Know-How und den entsprechenden körperlichen Voraussetzungen auch die

Denn das oberste Ziel der Ausbildung ist es, den Kandidaten bzw. Anwärter auf den verantwortungsvollen Beruf des Führens von Kunden am Berg vorzubereiten. Die dafür nötigen alpinen Fertigkeiten

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Die Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer beinhaltet eine Vielzahl an Lehrgängen, die entweder fix bzw. variabel aufeinander aufbauen. Diese Ausbildungsstruktur bietet somit mehrere Möglichkeiten für die individuelle Planung und Durchführung. Wer über die entsprechende Zeit verfügt, kann die einzelnen Lehrgänge, das Praktikum und die Prüfungen also entweder innerhalb von rund 2 ½ Jahren absolvieren oder die Dauer selbst bestimmen. Für die Zulassung zur eigentlichen Ausbildung müssen vorab erst verschiedene Eignungsfeststel-


MARMOLADA PRO OD

lungsprüfungen erfolgreich durchlaufen werden, um das persönliche Können sowie die alpinen Fähigkeiten am Fels sowie im Eis und auf Ski beurteilen zu können. Konnten die nötigen Voraussetzungen erfolgreich nachgewiesen werden, darf der angehende Bergführer die eigentlichen Ausbildungslehrgänge besuchen. Die Führungstechnik-Lehrgänge sind jeweils mit einer entsprechenden Lehrgangsprüfung und mindestens mit der Note „ausreichend“ abzuschließen. Das erfolgreiche Bestehen aller Lehrgangsprüfungen ist letztendlich die Zulassungsvoraussetzung für die staatliche Prüfung zum Berg- und Skiführer, die seitens der Technischen Universität München organisiert wird. Der Weg zum alpinen Traumjob ist also kein Zuckerschlecken – hast du jedoch die Ausbildung erfolgreich durchlaufen, dann bringt dieser Beruf wohl wie kein zweiter das hohe Privileg mit sich, anderen Menschen die Schönheit der Berge nahezubringen und im wortwörtlichen wie übertragenen Sinne Gipfelerlebnisse möglich zu machen.

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23 Aktiv im Allgäu


AIA IM GESPRÄCH

… t i m h c ä im Gespr …Extrembergsteiger Markus Pucher Autor: Andreas Leucht

Markus Pucher, Extrembergsteiger und Torre-Spezialist, durchstieg 2013 die „Ferrari“-Route am Cerro Torre free solo und schrieb damit Alpingeschichte. Gerade frisch aus Patagonien zurückgekehrt, machte er dort im August 2016 die erste Winterbegehung des Cerro Pollone und zugleich die erste Solobegehung dieses Gipfels überhaupt. Geboren am 15. Juni 1976 lebt der österreichische Allround-Alpinist und Extrem-Kletterer mit seiner Frau Tina und deren beiden Töchter Emily und Mia in Kärnten (Österreich). Auf der letzten Outdoor in Friedrichshafen, auf dem Stand der Marke Directalpine, hatte ich für AKTIVimALLGÄU die Ge-

legenheit, den sympathischen Kärntner Extrem-Alpinist und Ausnahme-Athleten Markus Pucher zu interviewen: AiA: Markus, wie kommt man darauf, so waghalsige Solo-Touren zu machen? Markus: Weißt Du, im Maltatal aufgewachsen, die Berge direkt vor meiner Haustüre, sammelte ich von frühster Jugend an Erfahrungen für einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Bergen und deren Natur. Und ich spürte wie lebendig und frei ich mich dort fühle. Dieses Gefühl hatte ich besonders stark, wenn ich alleine unterwegs war. Und da war auch immer eine spirituelle Komponente für mich. Mit dem Wunsch etwas Besonderes zu schaffen, etwas

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STECKBRIEF: • Name: Markus Pucher • Geboren: 15.06.1976, in Villach/ Austria • Beruf: Mountain Guide und Alpinist • Lieblings-Sport: Mountaineering, gemischtes Klettern, Arm-Wrestling • Persönlich wichtigstes OutdoorProjekt: Erste free Solo Besteigung des Cerro Torre • Lieblings-Spots: Patagonia und die Alpen • Lieblings-Saison: Winter, Herbst und Frühling, der Sommer ist zu heiß für mich. • Lieblings-Buch: Facebook • Lieblings-Musik: Rock, Pop • Lieblings-Essen und Getränk: Bratkartoffeln mit Rühreiern und Käse, Bier • Motto: Einfach ist das Schwierigste • Ideales Wochenende: Etwas mit meinen Mädels zu unternehmen, oder eine schöne alpine Route in den Bergen zu klettern. • Was mir an Direct Alpine gefällt: Ich mag deren Produkte und die Philosophie von Direct Alpine. Sie machen die beste Ausrüstung von Alpinisten für Alpinisten. • Wichtigste Direct Alpine Produkte: Devil Alpine Jacket, Devil Alpine Pants, Foraker, aber für mich ist jedes Equipment von Direct Alpine einzigartig! • Web: www.markuspucher.at


©Christian Pfanzelt Photography

Bleibendes, begann ich mich im Klettersport auf meine Stärken zu konzentrieren: schwierige Alleingänge unter extremen Bedingungen. AiA: Warum damals gerade der Cerro Torre in Patagonien? Markus: Hmm, der Cerro Torre sprang mir schon bei meinen Begehungen des Fitz Roy quasi ins Auge. Da siehst du nämlich genau rüber. Von da an entstand eine ganz besondere Beziehung zu dieser eindrucksvollen Granitnadel. Ich war Teil der Crew beim Film „Cerro Torre – Nicht den Hauch einer Chance“ mit David Lama und Peter Ortner. Im Januar 2013 gelang mir die erste Free Solo Begehung des Cerro Torre über die Ragni-Route…. AiA: Die Leser vom „AKTIVimALLGÄU“ Magazin interessieren sich sicher auch für den Menschen Markus Pucher. Du hast eine Familie. Wie gehen deine Partnerin

und deine Kinder damit um? Markus: Meine Frau, die Tina, kennt mich schon sehr lange und gut. Sie lässt mich so sein, liebt mich, so, wie ich bin und unterstützt mich, wo sie kann. Sie weiß einfach, wie wichtig das für mich ist. Und meine beiden Mädchen sind die absolut stärkste Motivation, gesund zurück zu kommen! AiA: Markus vielen Dank für das Gespräch, weiterhin viel Erfolg und bleib gesund. Markus Pucher vertraut bei seinen Projekten auf die Outdoor-Bekleidung der tschechischen Outdoor-Bekleidungsmarke Direct Alpine. Der Name Direct Alpine bedeutet direkter Weg zum Gipfel, zum gegebenen Zwecke, zur Vollkommenheit, ohne jegliche Abstecher, Umwege und Kompromisse - ein Hintergrund und eine Philosophie, die für Markus eine ebenso wichtige Bedeutung wie die Qualität der Produkte selbst haben.

25 Aktiv im Allgäu

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WA N D E R N / T R E K K I N G

Frühlingserwachen in der Naturparkregion Reutte

Während auf den Gipfeln noch Schnee liegt und in höheren Lagen winterliche Verhältnisse herrschen, blühen in den Tälern erste Frühlingsboten, wärmende Sonnenstrahlen scheinen auf die Haut und lassen Freude auf wärmere Monate aufkommen.

Entlang des letzten Wilden Auch entlang des Wildflusses Lech erwacht der Frühling. Einige Etappen des bekannten moderaten Weitwanderwegs Lechweg sind in der Naturparkregion Reutte bereits begehbar und laden dazu ein, Naturschätze auf einer Wanderung zu erkunden.

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WA N D E R N / T R E K K I N G

Ehenbichl und Höfen nach Wängle. In Höfen hat man die Möglichkeit, mit den Reuttener Seilbahnen ins Ski- und Wandergebiet Hahnenkamm zu gelangen, um dort einen atemberaubenden Ausblick auf den Talkessel von Reutte und die umliegende Bergwelt zu genießen.

Zum Beispiel auf dem Abschnitt Weißenbach-Wängle, wo Sie am Naturjuwel Riedener See vorbeikommen. Eine Runde um das Kalkquellmoor lohnt sich auf alle Fälle. Ein Naturlehrpfad gibt Auskunft

über die zahlreichen Besonderheiten des idyllischen kleinen Sees, wie z.B. über die seltene Libellenart Bilek’s Azurjungfer, die im Gebiet rund um den See beheimatet ist. Von Rieden geht es dann weiter über

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Von Ehenbichl aus lässt sich auch die Burgenwelt Ehrenberg erwandern. Vom Parkplatz beim im Winter geöffneten Skilift Waldrast geht es über die alte Römerstraße Via Claudia Augusta in die Ehrenberger Klause. Dort erwartet Sie das Info- und Besucherzentrum der Burgenwelt. Auch ein Mittelalter-Museum und eine Naturausstellung sind dort beheimatet. Von der Ehrenberger Klause aus geht es weiter in Richtung Ruine Ehrenberg. Neben einer Erkundungstour durch die alten Gemäuer können Sie dort auch Ihre Schwindelfreiheit auf der längsten Fußgängerhängebrücke der Welt, der highline179, unter Beweis stellen. Die 406 m lange Konstruk-


WA N D E R N / T R E K K I N G

im Frauenwald hausten. Allerdings waren sie sehr undankbar und gingen verschwenderisch mit ihrem Hab und Gut um. Eines Tages versank dann das Schloss mit seinen sündigen Bewohnerinnen im Grund, woraufhin dann der Frauensee an dieser Stelle entstand. Am Ufer des Frauensees befindet sich die gemütliche Frauenseestube, die hungrige und durstige Wanderer zur Einkehr lockt und mit verschiedensten kulinarischen Schmankerln verwöhnt. tion sorgt in schwindelerregenden 114 m Höhe für einen einmaligen Blick mit Kick. Auch auf dem Lechweg-Abschnitt Wängle-Pflach gibt es einiges zu entdecken: die malerisch gelegene Costarieskapelle und den von dort aus traumhaften Panora-

mablick beispielsweise, oder den romantisch gelegenen Frauensee und die naturkundlich einzigartige Pflacher Au. Um den Frauensee ranken sich zahlreiche Sagen und Mythen. Eine davon besagt, dass einst reiche Frauen in einem Schloss

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Die Pflacher Au ist ein Paradies für Vogelbeobachter. Ein 18 Meter hoher Turm ermöglicht einen grandiosen Überblick über die Tümpel und Stillgewässer der Pflacher Au. Dort können eine Vielzahl der in Tirol vorkommenden Brutvogelar-


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ten, darunter auch einige seltene Sumpfund Wasservögel, beobachtet werden. Ab 1. Mai bis Ende Oktober wird im Rahmen des Gäste Aktiv Card Programms jeden Freitag eine von einem kundigen Naturführer begleitete Wanderung „Auwald-Safari in Pflach“ angeboten. Die Aktiv Card bekommen Gäste der Naturparkregion Reutte ab einer Übernachtung bei ihrem Vermieter. Zahlreiche Angebote können damit kostenlos oder ermäßigt genutzt werden. Von Pflach aus führt der Lechweg über Pinswang auf der Fürstenstraße zu den Bayrischen Königsschlössern und weiter zum Lechfall nach Füssen. Dieser Wassernaturpark am Fuße des Hochgebirges und

die erlebbare Geschichte spiegeln sich in der über die letzten Jahre erarbeiteten und kürzlich präsentierten Positionierung der Naturparkregion Reutte wider.

Gäste Aktiv Card Um vor Ort nicht auf das eigene Auto angewiesen zu sein, können Sie bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu verschiedensten Ausgangspunkten entlang des Lechwegs fahren. Mit der Gäste Aktiv Card der Naturparkregion Reutte sogar kostenlos – ein verlängertes Wochenende in der Naturparkregion Reutte lohnt sich also auf alle Fälle! Neben den Busverbindungen ins Lechtal, Tannheimer Tal und nach Füssen können in der Nebensaison folgende Leistungen

genutzt werden: pro Übernachtung kostenlos 2 Stunden Baden in der Alpentherme Ehrenberg, kostenloser Eintritt ins Museum und die Naturausstellung in der Burgenwelt Ehrenberg. Ab 1. Mai 2017 kommen zu diesen Angeboten noch zahlreiche geführte Wanderungen und weitere Aktivitäten hinzu. Nähere Informationen erhalten Sie in den Tourismusbüros der Naturparkregion Reutte und unter www.reutte.com

Veranstaltungs-Highlight Sommeropening Mittlerweile zum dritten Mal wird mit einem spektakulären Event der Sommer in der Naturparkregion Reutte eingeläutet. Auch dieses Jahr wird zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag den 25. Mai in der Ehrenberger Klause wieder einiges geboten. Auf ein Neues beehren uns Piloten der Flying Bulls und bieten eine spektakuläre Flugshow dar. Ein buntes Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab – Sie dürfen gespannt sein und sich den Termin im Kalender schon mal vormerken. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung auf Sonntag den 28. Mai verschoben.

www.reutte.com

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Ankommen mit jedem Schritt WER IN DEN BERGEN ACHTSAM UNTERWEGS IST ANSTAT T MÖGLICHST SCHNELL AUF DEN GIPFEL ZU HETZEN, DER KANN DAS WANDERN AUF EINE GANZ NEUE ART ERLEBEN, DIE NICHT NUR GESUND IST, SONDERN AUCH GLÜCKLICH MACHT Text: Melanie Müller

Berge sind für die meisten von uns mehr als nur ein Spielplatz oder ein passender Ort fürs Workout. Wenn wir vom Gipfel in die Weite des Tals blicken, dann gewinnen wir oft auch Abstand zu dem Alltag „da unten“. Während wir einen Fluss beobachten, entsteht ein Gefühl dafür, was es heißt, sich von Hindernissen nicht aufhalten zu lassen. Und wenn wir müde sind von einem anstrengenden Alltag voller To-Do-Listen und bimmelnder Smart-

phones, dann tut es unglaublich gut, die Natur aufzusuchen – die herrlich unbeeindruckt ist von unserem Stress und hohem Tempo.

Florian Geis

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Dennoch kann es passieren, dass wir genau so in die Berge gehen wie wir arbeiten: Gipfelziele werden unter hohem Leistungsdruck „gemacht“ und abgehakt. Den Weg hinauf bekommen wir kaum mit, weil wir innerlich die Präsentation am nächsten Tag durchgehen oder den letzten Streit mit der Ehefrau. Und bevor wir wieder unten sind, sind wir gedanklich schon beim nächsten Projekt.

Thomas Schneider


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Den Autopilot mal ausschalten Für die einen mag das befriedigend sein, bei vielen stellt sich aber inzwischen eine Sehnsucht ein: Wir wollen nicht mehr dauernd im Autopiloten funktionieren, sondern ab und zu kurz durchatmen und im Moment ankommen – anstatt ruhelos weiter zu hasten. Einfach mal etwas tun, weil es schön ist und nicht irgendwie nützlich oder zielorientiert. Der Wanderführer und Meditationslehrer Thomas Schneider beschreibt es so: „Die Menschen wollen sich wieder mehr spüren. Denn wenn der rationale Geist das Kommando übernommen hat, dann geht alles andere dabei verloren – Gefühle, Körperwahrnehmung, Intuition. Und weil das Leben nicht alleine mit dem logischen Denken glücklich gelebt werden kann, sind die Menschen auf der Suche.“

Thomas Schneider bietet in seiner Schule „Wege zum Sein“ Achtsamkeits- und MBSR-Kurse (MBSR = Mindfulness-Based Stress Reduction) im Allgäu und im Kleinwalsertal an, die oft auch in der Natur stattfinden und mit Wandern kombiniert werden. Gemeinsam mit seinen Gruppen geht er einmal anders in die Natur: Das Ziel heißt nicht ankommen, sondern achtsam unterwegs sein. „Dabei kann es z.B. einfach mal darum gehen, die Natur wahrzunehmen – ohne gleich innerlich zu bewerten: Den Baum mag ich, den mag ich nicht, der ist schön, nicht schön. Einfach mal alles in Stille auf mich wirken lassen“, erzählt Thomas im Interview. „Dadurch können die Menschen tiefe Naturerfahrungen machen und sich beim Gehen mit dem Berg, aber auch mit sich selbst verbinden.“

31 Aktiv im Allgäu

Zudem bietet die Natur ein ideales Umfeld für Selbstreflexion oder Coaching-Prozesse. „Wir wählen immer wieder gezielt Naturkulissen aus, die gewisse psychische Anteile berühren“, so Thomas Schneider. „Man kann anders über Visionen nachdenken in der Weite der Berge. Ein Flusslauf berührt dich wieder auf andere Art. Die Leute berichten uns dann, dass sie dadurch zu stimmigen Antworten auf ihre Lebensfragen kommen.“

Achtsamkeit tut gut Das Interesse an Achtsamkeit und Wandern nimmt stetig zu. Da viele Studien inzwischen die enorm positive Wirkung auf Körper und Psyche belegen, wird das Thema gerade immer mehr zum Hype. Vom Manager bis zur Bäuerin – inzwischen interessieren sich viele für die Übungspra-


WA N D E R N / T R E K K I N G xis, die es uns erlaubt, etwas Ruhe in das sich ständig drehende Gedankenkarussell zu bringen. Viele nähern sich der Achtsamkeit in 8-wöchigen MBSR-Kursen, die der amerikanische Molekularbiologe und Meditationslehrer Jon Kabat-Zinn entwickelt hat. Er definiert die innere Haltung, die dabei angestrebt wird, so: „Achtsam-

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Gewebe, das viel isolierende Luft einschließt und dadurch schön warm hält. Zum anderen überzeugt das abriebfeste und strapazierfähige Stretch-Doppelgewebe. Es macht jede Bewegung mit und sorgt für eine überragende Passform. Die Hose sitzt perfekt.

Wandern und Outdoor-Aktivitäten machen das ganze Jahr über Spaß. Auch bevor der Frühling mit warmen Temperaturen nach draußen lockt, gibt es genügend Möglichkeiten, in der Natur unterwegs zu sein. Eine Nebelwanderung hat ebenso ihre Reize wie ein Schnee-Spaziergang, eine Schneeschuh-Tour oder eine Wanderung durch gefrorene Wälder. Das perfekte Einsatzgebiet für die Outdoor-Hose Herrmann für Männer bzw. Helga für Frauen von Maier Sports.

Darüber hinaus ist die Hose atmungsaktiv, auch trocknet sie dank dryprotec sehr rasch. Der Beinabschluss mit Kordelzug hält bei Bedarf den Schnee draußen und in den zahlreichen Taschen lassen sich viele Dinge sicher verstauen, die unterwegs schnell zur Hand sein müssen.

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WA N D E R N / T R E K K I N G keit bedeutet: Auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein, bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.“ Aber wie sieht das konkret aus: achtsam Wandern? Thomas Schneider erklärt es so: „Am Anfang gehen wir mit den Leuten mal wirklich langsam. Dabei leiten wir sie dazu an, bewusst ihre Füße zu spüren und wahrzunehmen, was ihr Geist eigentlich so macht. Bin ich jetzt hier in der Natur, bei den Bäumen, beim Atem bei mir? Oder schweife ich innerlich immer wieder ab? Der Geist liebt es, sich mit der Zukunft oder der Vergangenheit zu beschäftigen. Es geht also darum, zunächst zu merken, ob man überhaupt da ist und den Geist gegebenenfalls ins Hier und Jetzt zurückzuholen.“ Geübte können später auch beim schnellen Gehen achtsam bleiben. Wie so oft fällt es leichter, das zunächst gemeinsam mit anderen zu üben, berichtet Florian Geis, der als Meditationslehrer und Wanderführer ebenfalls für „Wege zum Sein“ tätig ist: „Die Gruppe hat ein-

Anz_Aktiv-i-Allgäu_Wi-Frühj-Cloud_9.1.17_zuRZ.indd 1

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fach eine besondere Kraft und trägt einen durch so eine Übungswoche.“

Nicht nur gesünder, sondern auch glücklicher Neben der vielen positiven Wirkungen, die das achtsame Unterwegssein in der Natur Studien zufolge auf den Körper hat, gibt es auch nachhaltige Effekte auf die Psyche: „Manche melden sich nach einem Seminar und sagen: Das hat mein Leben verändert“, erzählt Thomas Schneider. „Man lernt zu erkennen, was einen glücklich macht und was unglücklich – und wie man das selbst beeinflussen kann.“ Wer nicht von jedem Gefühl oder Gedanken sofort mitgerissen wird, erhält einen enormen Handlungsspielraum und eine neue Freiheit. Wenn wir die passende innere Einstellung haben, dann sind wir nicht mehr so davon abhängig, was im Außen geschieht. Das kann auch bedeuten, dass wir für unsere schönsten Bergabenteuer in Zukunft nicht mehr vom perfektem Wetter, idealen Verhältnissen und spektakulären Gipfeln abhängig sind. Klingt doch ziemlich gut.

09.01.17 12:22


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5. Oberstdorfer Fotogipfel: Outdoor ist Trumpf! NATURERLEBNIS, WANDERN UND FOTOGRAFIE VERSCHMELZEN BEIM HÖCHSTEN FOTOFESTIVAL EUROPAS Die Besucher in Oberstdorf erwartet ein abwechslungsreiches und spannendes Programm rund um das Thema Fotografie. Angefangen von Einsteigerworkshops, Fotowanderungen u.a. in der Breitachklamm und zum Fellhorn bis hin zu Fotoexkursionen zur Schanze, Outdoor-Portraitworkshops und Multicopter Video & Fotografie-Workshops. Ein Muss für Jedermann, der die Fotografie zur Leidenschaft hat.

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Oberstdorf ruft – und die Branche gibt sich ein Stelldichein in der südlichsten Gemeinde Deutschlands. Zum fünften Mal in Folge dreht sich vom 07. bis zum 11. Juni 2017 alles um die Fotografie. Das kommende Festival-Thema „Europa“ könnte aktueller nicht sein – und verspricht eine Vielfalt spannender Interpretationen.


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Wo die Vielfalt wohnt:

FERIENREGION IMST

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FERIENREGION IMST

Die Ferienregion Imst verführt mit ihrer zentralen Lage inmitten Tirols, ihrem ursprünglichen Charakter und einer beeindruckenden Naturkulisse. Umgeben von markanten Gebirgszügen sind die historische Kleinstadt Imst und ihre benachbarten Dörfer der ideale Ausgangspunkt für aktiven Genuss. Eine seltene Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten macht den Urlaub hier rund ums Jahr so richtig erholsam.

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FERIENREGION IMST

Jeden Tag Tiroler Berge: Wandern in der Ferienregion Imst

Der Weg zum Urlaubsglück führt in der Ferienregion Imst durch Wiesen, Wälder, Moor-, Ruhe- und Landschaftsschutzgebiete hinauf zu blühenden Almen und felsigen Gipfeln. 360 km markierte Wanderwege und die Imster Bergbahnen bieten Highlights für Familien, Genießer und routinierte Alpinisten. Beim Sommer-Aktivurlaub im Herzen Tirols kommt niemand um die Berge herum – warum auch? Schließlich steigen mit jedem Schritt nach oben Laune, Erholung und die wunderbare Aussicht. Hoch über der charmanten Bezirkshauptstadt Imst finden Wanderer ein ideales Terrain

für Touren aller Art, facettenreiche Bergerlebnisse und Einkehrmöglichkeiten in urigen Hütten und Almen. Die Imster Bergbahnen eröffnen auch Familien mit Kindern und weniger geübten Bergfreunden die Schönheit der alpinen Natur.

Panoramablick für Alle Von Hoch-Imst aus entschwebt man mit den Doppelsesselbahnen Untermarkter Alm und Alpjochbahn hinauf zu neuen Perspektiven auf 2.050 m Seehöhe. Auf der Panoramaterrasse SunOrama direkt neben der Bergstation tanken Ausflügler und Wanderer neue Energie mit Blick auf Imst und das Gurgltal. Gemütliche Sitz-

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gelegenheiten und Wohlfühlliegen animieren zum Seele-baumeln-Lassen. Auch auf der spektakulären Aussichtsplattform Adlerhorst, nur wenige Meter von der Bergstation entfernt, schwelgen „Flachländler“ wie erfahrene Bergfexe in Hochgefühlen. Grandiose Blicke ins Ruhegebiet Muttekopf und weit darüber hinaus laden zum Verweilen ein, während zahlreiche Wandermöglichkeiten zum Aufbruch locken. Etwa zur beliebten Drei-Hütten-Tour über den Drischlsteig zur Muttekopfhütte und über den wildromantischen Jägersteig hinunter zur Latschenhütte und zur Untermarkter Alm. Zum krönenden Abschluss folgt eine rasante Abfahrt mit


FERIENREGION IMST

dem Alpine Coaster, mit 3,5 kurvenreichen Kilometern die längste Alpen-Achterbahn der Welt. Ein idealer Tagesausflug für wanderbegeisterte Familien!

Gemeinsam zum Ziel Zur Talstation in Hoch-Imst gelangt man bequem mit dem Wanderbus-Service (mit Gästekarte der Ferienregion Imst kostenlos) oder nach einer wildromantischen Wanderung von Imst durch das Naturjuwel Rosengartenschlucht – auf

Wunsch auch mit kompetenter Führung. Von Montag bis Freitag begleitet Imst Tourismus nämlich interessierte Gäste zu den Highlights der Ferienregion. Der Tschachaun im Hahntennjochgebiet, eine Bergtour auf den Imster Hausberg Muttekopf (2.774 m), eine Fackelwanderung im Gurgltal, eine Weinwanderung, naturkundliche Wanderungen u.v.m. stehen auf dem abwechslungsreichen Wochenprogramm. Zahllose leichte und mittelschwere Wanderungen können aber auch problemlos auf eigene Faust unternommen werden.

39 Aktiv im Allgäu


FERIENREGION IMST

Höher, weiter, genussvoller Wer neben der richtigen Ausrüstung genügend Erfahrung, Kondition und Trittsicherheit mitbringt, findet in der Ferienregion Imst auch anspruchsvolle alpine Touren. Attraktive Ziele für Gipfelstürmer sind etwa der markante Tschirgant (2.370 m), das Sinnesjoch (2.273 m) oder die Felspyramiden auf der Vorderen Plat-

tein (2.562 m). Bei der Auswahl geeigneter Wanderziele steht Imst Tourismus gerne zur Verfügung. Weitwanderer queren die Region am Jakobsweg entlang des Inns oder nutzen die Ferien im Imst, um einige Etappen des “Adlerweges“ zu absolvieren. Tirols bekanntester Weitwanderweg führt über die Anhalter und die Hanauer

Hütte. Beim Geocaching steuern moderne Schnitzeljäger ihr Wanderziel mithilfe von GPS an. So sind etwa in der Rosengartenschlucht, auf Schloss Starkenberg, beim Alpine Coaster oder beim Imster Klettersteig kleine Schätze verborgen. Dermaßen motiviert, halten auch Kinder locker Schritt!

Eine Schmankerl-Hochburg als perfekter Einstieg in den Adlerweg Über 320 Kilometer verläuft der Adlerweg in der hochalpinen Bergwelt Nordtirols. Auf seinen 24 Etappen streift der Höhenweg auch die Ferienregion Imst. Hier gelangt man komfortabel via Imster Bergbahnen und Muttekopfhütte auf den beliebten Weitwanderweg.

Der Adlerweg spricht als hochalpine Route bergerfahrene Wanderer an, die ein besonderes Abenteuer entlang der malerischen Tiroler Gebirgsketten suchen. Der Wegverlauf gleicht der Silhouette eines Adlers, der mit weit ausgebreiteten Schwingen in den Lüften schwebt.

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Etappe 19 führt die Weitwanderer von der Anhalter Hütte über das Hahntennjoch sowie die Orte Pfafflar und Boden zur Hanauer Hütte. Dieser Abschnitt quert das Ruhegebiet Muttekopf, welches neben dem Schutz der Natur auch die Erholung in der freien Natur zum Ziel hat. Das


FERIENREGION IMST

frei. Der Weg führt weiter über den alpinen Drischlsteig und die Muttekopfhütte hinauf zur Muttekopfscharte.

Einmalige Kulinarik und Natur

Ruhegebiet erstreckt sich über 38 Quadratkilometer. Der überwiegende Teil dieser Landschaftsschutzzone liegt über der Waldgrenze in der alpinen Stufe des Hochgebirges. Verglichen mit reinen Kalkkaren ist die Vegetation hier üppiger und es wachsen viele seltene Alpenpflanzen.

Für diese Strecke lohnt es sich etwas mehr Zeit einzuplanen. Speziell die auf 1.943 Meter Seehöhe gelegene Muttekopfhütte sollte man keinesfalls auslassen. Hier erfahren Gäste eindrucksvoll, dass es sich auch auf alpinen Schutzhütten vorzüglich speisen lässt. Wirt Andreas Riml legt großen Wert auf regionale Produkte und frische Zubereitung. Der Hobby-Sommelier bietet seinen Gästen zudem zwischen 50 und 60 edle Weine an. Für eine geruhsame Nacht stehen 60 Schlafplätze bereit. Etwas oberhalb der Hütte wartet bereits ein weiterer Höhepunkt auf alle Weitwanderer: Im Zentrum des Ruhegebiet Muttekopf liegt die Seabrig-Hochebene auf einer Höhe von etwa 2.300 Meter. Ein ausgedehntes Wollgras-moor um einen kleinen See lädt zur nächsten Rast ein. Dieses Moor dürfte aus einem nacheiszeitlichen Karsee entstanden sein und wird von Schmelzwässern und Quellen gespeist. Derartig hochgelegene Moore sind in Tirol selten. Weiter führt die Zubringer-Route des Adlerweges auf die 2.630 Meter hohe Muttekopfscharte. Von hier kann in rund

Via Imst ins Gebirge Die charmante Kleinstadt Imst bietet sich als idealer Einstieg in den Adlerweg an. Genauer gesagt der Ortsteil Hoch-Imst, der am Fuße des gleichnamigen Ski- und Wandergebietes liegt. Die Talstation der Doppelsesselbahn ist bequem per Auto oder mit dem Wanderbus erreichbar. Alternativ empfiehlt sich die erlebnisreiche Tour durch die Rosengartenschlucht nach Hoch-Imst. Mit dem Lift gelangt man anschließend mühelos auf das 2.050 Meter hohe Alpjoch. Die Aussichtsplattformen SunOrama und Adlerhorst geben einen ersten Blick in die herrliche Bergwelt

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30 Minuten Gehzeit der Gipfel des Muttekopf (2.774 m) bestiegen werden oder der Abstieg Richtung Hanauer Hütte (1.922 m) erfolgen. Diese thront unter ihrem Hausberg, der Kogelseespitze, und ist zugleich das Ziel der 19. Etappe des Adlerweges.

Zehn Jahre Adlerweg Zum Jubiläum 2015 kehrt die alpine Route zu ihren Wurzeln zurück. In den vergangenen Jahren entwickelten sich neben der Original-Strecke immer mehr Teilabschnitte, die fernab vom ursprünglichen Weg liegen. Nun gilt als Adlerweg ausschließlich wieder die einst definierte Route über 24 Etappen von St. Johann in Tirol bis nach St. Christoph am Arlberg. Als weiteres Geburtstagsgeschenk an interessierte Weitwanderer erzählt seit heuer jede Etappe eine eigene Alpin-Geschichte. Nachzulesen im Starterpaket für Adlerweg-Wanderer oder im Internet unter www.tirol.at/adlerweg. Auf der Strecke durch die Ferienregion Imst erfährt man beispielsweise welche bemerkenswerte Person Namensgeber des Uhde-Bernays-Weges zur Hanauer Hütte ist. Das Rätsel warum auf den Auffahrten zum Hahntennjoch ohne Kreuzungsoder Baustellenbereich Ampeln zu finden sind, wird ebenso gelöst.


FERIENREGION IMST

Rosengarten-Schlucht

Naturjuwel im Stadtzentrum von Imst Schlucht auch Besucher blicken, die man hier gar nicht vermuten würde. „Alpine Pflanzen und Tiere steigen aufgrund der besonderen Bedingungen in der Rosengartenschlucht weit tiefer als es ihrer

Sie ist einzigartig in ganz Tirol – die Rosengartenschlucht von Imst. Das imposante Landschafts-Erlebnis ist für Besucher kostenlos zugänglich. Das 1,5 Kilometer lange Naturspektakel erstreckt sich rund 250 Höhenmeter hinauf bis nach Hoch-Imst. Bemerkenswert: Der Einstieg liegt mitten im Zentrum der

Stadt. Zehntausende Besucher wandern jährlich durch die Schlucht. Wie viele es genau sind, vermag niemand zu sagen. Denn der Eintritt ins Naturjuwel ist – angenehme Ausnahme im Zeitalter zunehmender Vermarktung – kostenlos.

Seltene Fauna und Flora Neben vielen Gästen lassen sich in der

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eigentlichen Verbreitung entspricht. Sogar der kalksteingraue, aber mit leuchtend roten Flügeln fast wie ein Schmetterling wirkende Mauerläufer brütet in der Schlucht. „Der Vogel ist selten und anspruchsvoll in seiner Brutplatzwahl“, sagt Biologin Kerstin Blassnig, die Schutzgebiets-Betreuerin des Landes Tirol. Sie gerät über die vielen biologischen Besonderheiten inmitten der Klamm selbst im-


FERIENREGION IMST mer wieder ins Staunen. „Das feucht kühle Klima fördert das Wachstum sehr vieler Farnarten und Moose. Die Vegetation ist für Schluchten typisch, das Zusammentreffen von Schlucht- und Hochgebirgspflanzen aber macht die Besonderheit der Rosengartenschlucht aus. Die Natur blieb hier praktisch ihrer freien Dynamik überlassen, man erblickt gewissermaßen ihr wahres Gesicht“, so Blassnig.

Alpen-Achterbahn als Zielpunkt Wer am Schluchtende in Hoch-Imst an-

langt, findet zwei weitere Highlights vor. Die Blaue Grotte, ein Zeugnis mittelalterlicher Bergbautätigkeit, und den Alpine Coaster, die rasante Alpen-Achterbahn für die ganze Familie. Daraus ergibt sich eine beliebte Kombination – zuerst Wandern und Natur genießen, dann im Schlitten

von der Untermarkter Alm hoch über Imst ins Tal flitzen. Kaum verwunderlich, dass

Ausflügler bis in den süddeutschen Raum dem Lockruf dieser Attraktion folgen.

Kraft schöpfen für Körper, Geist und Seele AN BESONDEREN PLÄTZEN DER FERIENREGION IMST Schöne Plätze gibt es viele. Doch nur einige wenige werden als Sehnsuchtsorte, als Kraftplätze bezeichnet und für ihre außergewöhnliche Schönheit und Ruhe geschätzt. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Ferienregion Imst in Tirol. Vitalität, Stärke und Selbstvertrauen werden von den Mühlen und Mühen des Alltags oft beansprucht. Da kommen Orte, die Kraft geben, die die Akkus wieder

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FERIENREGION IMST

aufladen und an denen die Gedanken schweifen können, genau richtig. In der Ferienregion Imst gibt es eine Vielzahl an solchen Kraftplätzen. Punkte auf der Tiroler Landkarte, die neben herrlichen Ausblicken und gemütlichen Sitzmöglichkeiten noch das gewisse Etwas bieten. So wie die Milser Au – der herrliche Grauerlen Auwald schafft hier wertvollen Lebensraum für seltene Tierund Pflanzenarten und wird dadurch für manch einen zur eindrucksvollen Erho-

lungsmöglichkeit. Ein beliebter Kraftplatz ist das wild-romantische Moorgebiet von Sinnesbrunn in Obtarrenz. Auf einer Höhe von 1.500 Metern Seehöhe steht ein kleines Wallfahrtskirchlein und eine heilsame Wasserquelle sprudelt vor sich hin. Die beinahe unberührte Wald- und Moorlandschaft von Sinnesbrunn ist von beeindruckender Schönheit. Am frühen Abend oder zeitig in der Früh bietet sich eine Wanderung zum Wetterkreuz oder zur Platteinwiese an. Belohnt wird der Wanderer mit einer wunderbaren Aussicht über

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die noch weitgehend erhaltene traditionelle Kulturlandschaft des Gurgltals. Und mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen, von denen er noch lange zehren wird. Ein weiterer besonderer Platz ist die St. Vigil-Kapelle in Obsaurs/Schönwies. Die kleine spätgotische Kirche ist unter Pilgern als einer der wichtigsten spirituellen Orte auf dem gesamten Jakobsweg bekannt. Die drei Saligen Fräulein, drei Frauenfiguren, wurden hier der Legende nach verehrt.


FERIENREGION IMST

Kraft tanken und über den Dingen stehen Kaltes klares Wasser, natürlicher Kneippteich, ringsherum die atemberaubende Bergwelt des Ruhegebiets Muttekopf – kurz gesagt Natur pur. Dort versteckt sich ein kleines Plätzchen – ein Ruhepol, ein Kraftplatz sondergleichen. Der Name ist unscheinbar und dennoch magisch. Murmeltiere pfeifen um die Wette, Steinböcke und Gämse jagen sich gegenseitig die steilen Felswände hinauf. Adler gleiten durch den strahlend blauen Himmel. Ein Kraftplatz, ein Ruhepol, der nicht weiter beschrieben werden kann, sondern hautnah erlebt und gefühlt werden muss. Seabrig nennt sich dieser Ort.

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FERIENREGION IMST

Die ultimativen Camps für Outdoor-Sportler Plan stehen actionreiche Erlebnisse und das Vermitteln von wertvoller Theorie (Hydrokunde, Seiltechnik, Fahrtechnik…) sowie praktischer Skills. Die Teilnehmer absolvieren dabei einzigartige Touren außerhalb des Standardangebots, die nur zu diesen Terminen durchgeführt werden. Professionelle Begleiter sind die ge-

Zusätzlich zur spektakulären Fülle von fast 40 sportlichen Highlights erweitert die AREA 47 heuer ihr Programm für lernwillige Abenteurer. Fans von Rafting, Canyoning und MTB Freeriding dürfen sich auf exklusive Camps freuen. Auf dem

Camp Termine Canyoning Basic Camp (15.05. – 19.05.2017) White Water Camp (22.05. – 26.05.2017) Girls Camp (08.05. – 12.05. & 18.09. -.22.09.2017) Canyoning Verticals Camp (10.09. – 15.09.2017) Two Wheels Camp (25.09. – 29.09.2017)

schulten Guides der AREA 47. Sportliche Mädls finden ihr Outdoor-Glück bei den Girls Camps mit Wakeboarding, Yoga, Rafting & Co.

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OUTDOOR

Canyoning I Rafting I Caving

CLIMBING

Hochseilgarten I Flying Fox I Mega Swing I Kletterwand I Boulder Cave

WATER AREA

Rutschenturm I Blobbing I Deep Water Solo I Cannonball I Water Ramp I Cliff Diving

WAKE AREA

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Die Glückswelle surfen WARUM MACHT UNS MOUNTAINBIKEN GLÜCKLICH? MÖGLICHERWEISE LIEGT ES DARAN, DASS WIR DABEI IN EINEN BESONDEREN ZUSTAND KOMMEN: FLOW. ABER WAS IST DAS EIGENTLICH GENAU UND KANN MAN FLOW ERZEUGEN? Text: Melanie Müller

Wenn du regelmäßig draußen unterwegs bist, dann kennst du diese Tage bestimmt auch, an denen alles so richtig gut fließt: Den Bürostress lässt man schon nach der ersten Kurve hinter sich, die schwierige Passage, an der du das letzte Mal abgestiegen bist, meisterst du mühelos – es macht sogar Spaß – und am Ende kommst du mit einem breiten Grinsen nachhause und kannst gar nicht glauben, dass du stundenlang weg warst. Klingt so, als wäre jener berühmte Zustand im Spiel, den wir uns alle möglichst oft wünschen: Flow. Wenn wir im Flow

sind, dann gehen wir so in einer Sache auf, dass wir alles andere vergessen – die Zeit, die Sorgen, uns selbst. Total fokussiert werden wir eins mit dem Berg oder dem Bike und empfinden eine tiefe Freude und Lebendigkeit. Häufig gelingen uns in solchen Momenten Dinge besonders gut und wir finden kreative Lösungen für Probleme. Im Buch „Flow – Warum Mountainbiken glücklich macht“ (siehe Buchtipp) heißt es: „Flow ist das völlige Aufgehen im Moment, wenn innere Motivation, äußere Herausforderung und eigenes Können im

Gleichgewicht sind.“ Hier finden sich bereits wichtige Hinweise darauf, was den positiven Ausnahmezustand begünstigt: Wir suchen uns eine Aufgabe, die uns

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LIMIT BIKES // optimal herausfordert. Mihaly Csikszentmihalyi – jener Glücksforscher, der dem Phänomen seinen Namen gab – formulierte es so: „Freude tritt an der Grenze zwischen Langeweile und Unsicherheit auf, wenn sich die Herausforderungen mit den Fähigkeiten des Menschen die Waage halten.“

An den Grenzen der Komfortzone Wenn du also bei einer nächsten Runde auf dem Bike dem Flow eine Chance geben willst, dann achte darauf, dich zu fordern – aber nicht überfordern. Auch wenn Flow gerade im Sport oft in den Zusammenhang mit Risiko gebracht wird: Wer sich zu weit aus der Komfortzone hinausbewegt, erlebt vielleicht einen Adrenalinkick – aber kommt nicht in den Flow. Das weiß auch Harald Philipp, Profi-Bikebergsteiger, Vortragsredner und Co-Autor des oben genannten Buches: „Es geht darum, gerade um Haaresbreite über deine Komfortzone hinauszugehen“, erklärt er im Interview. „Ich vergleiche das oft mit einer großen Seifenblase, in der man steht: Das Innere ist die Komfortzone und dieser zarte, regenbogenfarbene Rand – dort findet man den Flow. Gehst du zu weit raus, erwartet dich da Angst, Unfähigkeit und auch Gefahr. Es geht also um das Spiel mit der individuellen Risikoschwelle – und die liegt beim Experten woanders als beim Anfänger. Flow können aber alle auf dem Bike erleben.“ Neben äußeren Faktoren, wie z.B. dem passenden Schwierigkeitsgrad eines Trails, sind für Harald Philipp aber auch innere Faktoren entscheidend: „Nach einem besonderen Erlebnis neigen wir dazu zu denken: Wow, der Trail ist flowig! Aber wenn du den gleichen Weg am nächsten Tag nochmal fährst, macht er nicht das Gleiche mit dir. Es geht also auch um die richtige Motivation. Kontraproduktiv kann dagegen eine hohe Erwartungshaltung sein. Wenn ich denke: Das muss heute die beste Fahrt des Jahres werden – dann wird sie es garantiert nicht.“

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du das letzte Mal losgeradelt ohne die Höhenmeter oder den Trainingseffekt im Hinterkopf zu haben? „Viele sind so etwas wie „Wochenend-Warrior“, die mit dem selben Stress zum Mountainbiken gehen wie in die Arbeit“, so Harald Philipp. Für ihn ein absoluter Flow-Killer. „Es gibt da keine Checkliste zum Abhaken: Mach das und das – und dann kommt der Flow. Ich glaube, der beste Weg öfter diesen Zustand zu erleben, ist, sich zunächst Mußezeiten zu schaffen. Und dann fährt man einfach mal herum, lässt sich treiben, ohne Ziel – und kuckt was passiert. Ich halte Flow für eine sehr individuelle Sache und jeder muss daher für sich erforschen: Wo spür ich eine Resonanz? Was gibt mir wirklich was?“ In Sachen Flow können wir von jenen lernen, die noch genau wissen, wie man ganz und gar in einer Tätigkeit aufgeht: Kindern. Warum nicht einfach mal wieder mit dem Bike spielen? Neugier und Begeisterung sind zwei „Zutaten“, die Flow definitiv begünstigen.

„Flow wird erreicht, wenn wir ganz bei der Sache sind.“

Buchtipp: Harald Philipp/Simon Sirch: Flow – Warum Mountainbiken glücklich macht, Delius Klasing Verlag 2016

Und natürlich auch der Spaß an der Herausforderung. Tatsächlich belegen Studien, dass wir Menschen nicht am glücklichsten sind, wenn wir zuhause auf der Couch rumfläzen, sondern wenn wir lernen, entdecken und erleben, dass wir eine Situation meistern können. Zudem entfliehen wir in diesen Augenblicken der totalen Konzentration, dem ewigen Multitasken, dem Funktionieren müssen und dem dahinrasenden Tempo des Alltags. In diesem Sinne: Let it flow!

Petra Müssig gehört zu den besten Mental-Trainerinnen im Sportbereich in Deutschland. Die 3-fache Weltmeisterin und 13-fache Weltcup-Gesamtsiegerin im Snowboarden begleitet seit vielen Jahren Profisportler. Das Snowboard hat sie inzwischen gegen das Mountainbike ausgewechselt. In ihren Seminaren vermittelt sie auch Hobbysportlern, wie man „gehirnfreundlich“ lernt, Angst überwindet und möglichst oft in den Flow kommt. Im Interview erzählt sie unserer Autorin Melanie mehr darüber: AiA: Warum macht Mountainbiken so glücklich – und was hat das mit Flow zu tun? Petra: Flow kann neurobiologisch inzwischen gut erklärt werden: Es gibt diesen

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Mehr Flow erleben Es gibt kein Standardrezept für Flow – aber mit diesen Tipps könnte es klappen: • Suche dir eine Herausforderung, der du dich gewachsen fühlst. • Versuche dich während des Fahrens so gut wie möglich zu fokussieren. • Lass eine hohe Erwartungshaltung und Leistungsdenken zuhause. • Nimm Menschen mit, mit denen du auf einer Wellenlänge bist und die in etwa gleich viel können wie du. • Geh es doch einfach mal spielerisch an.

vorderen Teil des Gehirns, den präfrontalen Kortex, der u.a. verantwortlich ist dafür, dass wir vorausdenken, planen, uns sorgen. Im Flow kommen diese Areale etwas zur Ruhe. Umgekehrt kommst du nicht in den Flow, wenn du gerade intensiv mit Sorgen, Selbstzweifel etc. beschäftigt bist. Flow wird erreicht, wenn wir ganz bei der Sache sind, völlig konzentriert auf das, was wir tun. Wesentlich ist auch, dass diese Aufgabe für dich zu meistern ist – das heißt, die Anforderung darf nicht zu gering, aber auch nicht zu groß sein. Im konkreten Fall heißt das: Wenn du beim Mountainbiken wirklich Freude haben willst, dann solltest du dich schon ein bisschen herausfordern – aber es muss eine Aussicht auf Gelingen geben. Es darf nicht zu schwer sein.


BIKEN

AiA: Das heißt, ich kann Flow „fördern“, wenn ich eine passende Aufgabe wähle? Petra: Das heißt aber nicht, dass du etwas schon gut können musst: Flow kann auch entstehen, wenn du in kleinen Schritten auf ein größeres Ziel hinarbeitest. Aber wenn sich jemand zu große Schritte macht oder zu gefährliche Routen wählt, dann kommt er nicht in den Flow.

AiA: Welche Rolle spielt Angst beim Thema Flow? Und was kann ich tun, wenn sie auftaucht? Petra: Wenn jemand Angst hat, kann er nicht in den Flow kommen, weil dann im Gehirn das limbische System – genauer die Amygdala – aktiviert wird. Das ist aber ein Bereich, der kaum aktiv ist, wenn wir in den Flow kommen. Es ist also ein gegenläufiger Prozess.

AiA: Offenbar geht es auch um Konzentration. Kann man trainieren, sich zu fokussieren? Petra: Ja, es gibt dafür spezielle Techniken, wie z.B. das subvokale Training. Dabei kann man sich, während man etwas tut, bestimmt Selbstbefehle leise vorsagen und damit die Aufmerksamkeit auf das lenken, was man tun möchte. Das hilft, andere Dinge auszublenden.

Als Mountainbiker geht es dann darum, mit der Angst umgehen zu lernen. Das bedeutet nicht, sie „wegzumachen“. Sondern sich eine passende Herausforderung zu suchen und zu lernen, sich so fokussieren, dass die Angst nicht dominieren kann. Also z.B. indem ich mich beim Fahren auf meine Körperhaltung, den Weg oder meine Atmung konzentriere.

Diese Befehle sollten im technisch-taktischen Bereich liegen oder zumindest direkt umsetzbar sein. Eine Anweisung wie „Lächeln!“ wäre subvokales Training. „Gut drauf sein“ ist schwieriger – weil wie „macht“ man das? Fürs Mountainbiken gibt es zwei gute und konkrete Beispiele: „Schau auf den Weg“ und „Atme“.

AiA: Wie gut sind die Chancen auf einem Flowtrail in den gewünschten Zustand zu kommen? Zunächst bedeutet „Flowtrail“ ja erstmal, dass es ein Trail ist, den man flüssig – also „flowig“ – fahren kann. Deshalb sind die in der Regel nicht schwer. Wenn es darum geht, in den Flow-Zustand zu kommen,

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BIKEN dann kann ich empfehlen, den Trail zunächst ein, zwei Mal ganz langsam und vorsichtig durchzufahren. Das machen viele falsch: Die geben von Anfang an Vollgas, weil sonst irgendwer komisch kuckt oder sie hohe Ansprüche an sich haben. Aber wenn man mit Ruhe rangeht, dann wird es mit jedem Mal besser laufen und beim dritten oder vierten Mal ist man vielleicht im Flow, weil man dann ja schon weiß, was auf einen zukommt und wie man bestimmte Stellen meistern kann. AiA: In wie weit können andere, eine Gruppe zum Flow beitragen? Petra: Man weiß, dass beim synchronisierten Ausüben einer Tätigkeit gemeinsam mit anderen Menschen im Gehirn Zentren aktiviert werden, die Opioide ausschütten. Das ist genau genommen kein Flow – aber es erzeugt ein angenehmes Gefühl. Allerdings können nicht gelingende Beziehungen – also wenn es so etwas wie Neid gibt oder abwertende Kommentare– natürlich auch Flow verhindern. AiA: Ich weiß, dass du dich intensiv mit den Unterschieden zwischen Männern

und Frauen beschäftigt hast. Gibt es da hinsichtlich Flow auch Unterschiede? Petra: Rein neurobiologisch nicht. Aber man bekommt in unseren Kursen den Eindruck, dass sich gerade Frauen beim Mountainbiken sehr viele Gedanken machen und schnell an sich zweifeln, z.B. wenn ihre Partner schon besser fahren. Durch diesen Gedankenterror macht es dann auch wenig Spaß. Wobei sich auch Männer Sorgen machen, z.B. dass sie sich blamieren. Männer trauen ihrem Körper aber oft mehr zu, weil sie in der Regel einen höheren Anteil an Muskulatur und daher mehr Kraft haben. Frauen können die geringere Kraft mit Technik kompensieren, wenn sie sich unsicher fühlen. AiA: Hast du noch einen weiteren Tipp für unsere Leser? Gibt es noch etwas, mit dem sich die Menschen häufig die Freude am Fahren kaputt machen? Petra: Was sehr wichtig ist, ist der Umgang mit sich selbst. Der darf meist freundlicher, humorvoller, gelassener werden. Wir arbeiten da z.B. mit einer Übung die

„der ideale Coach“ heißt: Dabei versucht man mal mit sich so umzugehen, wie man mit seinem besten Freund/seiner besten Freundin umgehen würde. Das hilft vielen sehr! Und ansonsten empfehle ich, so oft wie möglich in den Flow zu kommen, indem man das fährt, was man kann und sich behutsam nach oben arbeitet – ohne Druck und ohne Stress. Danke für das Interview!

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BIKEN

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BIKEN

Saisonstart in Südtirol: Früh biked sich

Rund um Brixen © www.bikeandtrekking.nl (Jarno Schurgers)

Winterzeit bedeutet für eingefleischte Mountainbiker meist Saure-Gurken-Zeit. Insbesondere, wenn der Winter sich grau, saukalt und mit nur wenig Schnee zeigt. Und wenn das Bike einmal blitzblank geputzt im Keller steht, bleibt nichts anderes übrig, als vom Süden zu träumen und bei der ersten Gelegenheit das Weite und die Wärme zu suchen.

Gut, zugegebenermaßen nicht in ganz Südtirol. Denn mindestens bis Ostern drehen sich in vielen Regionen Südtirols, wie Kronplatz, Sexten, Gröden oder Alta Badia noch die Skilifte und auf den Pisten wimmelt es von Skifahrern und Snowboardern. Da möchte man fast nicht glauben, dass nur wenige Autostunden entfernt Mountainbiker in kurzen Hosen und T-Shirts durch die Gegend heizen.

Wenn es darum geht, das Weite zu suchen, liegt nichts näher als in den nächsten Flieger zu steigen. Warum auch nicht? Gerade die “Isla Bonita”, wie La Palma (Kanaren) oft genannt wird, ist von Mitte November bis Mitte Februar einfach perfekt für die radikale Winterflucht. Wer aber lieber auf dem Boden bleibt anstatt in den Flieger zu steigen, muss sich nur wenige Wochen gedulden und findet dann ab März, spätestens Anfang April, in Südtirol milde, sonnige Temperaturen und staubige Trail-Bedingungen bis auf 1.600 m Höhe.

So sieht man sich wieder! Alle Jahre wieder treffen sich im Frühling die Mountainbike-Enthusiasten in Latsch und Naturns. „Mittlerweile hat das fast schon Tradition”, weiß Matthias vom Sporthotel Vetzan. „Von einem Tag auf den anderen trudeln hier gut gelaunte Mountainbiker ein, die einfach froh sind alte Bekannte, Freunde und Gleichgesinnte zu treffen und gemeinsam zu biken.”

Wolfgang Watzke bei Naturns

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BIKEN Fühlt sich fast ein bisschen wie ein Klassentreffen an: Man erzählt sich von der vergangenen Saison, von Neuanschaffungen und von den Tourenplänen für den Sommer. „Die meisten wintermüden Mountainbiker haben Latsch auf dem Radar”, erklären uns Werner Ebner und Michaela Zingerle von den BikeHotels Südtirol, die Kooperationsgruppe, die 36 spezialisierte Hotels und 9 Bikeschulen vereint. „Aber auch andere Südtiroler Regionen haben einige Trümpfe im Ärmel.“ Alles klar. Und die wären? „Kohlern zum Beispiel ist legendär. Die Einheimischen rocken das Holterdiepolter den ganzen Winter über. Dann wären da die tretintensiven und deswegen umso lustigeren Montiggler-Trails. Auch Richtung Ritten oder Monte Roen gibt es einige sehr coole Touren, ganz zu schweigen von der Talseite vis-a-vis”, schwärmt Werner, gebürtiger Bozner und passionierter Ganzjahres-Mountainbiker. Als solcher kennt er Südtirol ganz genau und berichtet auch von lohnenden Abstechern im na-

Wolfgang Watzke oberhalb von Naturns

hen Eggental: „Im Eggental muss man genau wissen, wo es Mitte April schon gut zum Biken geht, sonst ist nach wenigen Kilometern schon Schluss. Außerdem haben viele Unterkünfte zu und öffnen erst wieder Anfang Juni. Es gibt aber einige BikeHotels, die schon Mitte April offen haben und ihre Touren so sorgfältig planen,

damit es keine bösen Überraschungen gibt.”

Planung gut, alles gut Für (positive) Überraschungen gut ist auch immer Alex Resch von der Goldenen Krone in Brixen. Erst im letzten Jahr hat er gemeinsam mit dem Südtiroler

www.marmot.eu | facebook.com/marmot.mountain.europe Klaus Fengler

Living the Adventure

Marmot ist erhältlich bei:

Sport Hilbrand, Kleinwalsertal T+M Sports, Blaichach

Nordwand Sports, Füssen Sport Kiesel, Oberstdorf


BIKEN

Tobias Woggon - Montesole Trail

Tappeiner Verlag ein Buch mit den 50 schönsten MTB-Touren rund um Brixen herausgebracht. Darunter auch einige, die durchaus schon im Frühling Sinn machen. „Die Kabinenbahn auf die Plose öffnet 2017 erst am 26. Mai. Bis dahin heißt es aus eigener Kraft Höhenmeter zu machen oder auf den Brixbike-Shuttle zurückzugreifen. Aber keine Sorge: Das Up- und Downhill-Verhältnis ist bei unseren Frühlingstouren mindestens ausgewogen!”

verspricht Alex, der gemeinsam mit den Hoteliers-Kollegen Helmut Tauber vom Taubers Hotel Unterwirt und Toni Überbacher vom Hotel Jonathan die Bikeschule Brixbike führt. „Zu dritt sind wir in der Lage, ein abwechslungsreiches Wochenprogramm anzubieten, in dem sich sowohl Könner als auch Genießer wiederfinden. Und natürlich ist dieses an die jeweilige Jahres-

Kurt Resch rund um Brixen

zeit angepasst”, versichert Toni, der wann immer es die Arbeit im Hotel zulässt, persönlich seine Biketouren guided. Kurzum: Um im Frühling anständig biken zu gehen, muss man nicht abheben und in den Urlaub fliegen. Die Anreise nach Südtirol reicht. Und vor Ort lässt es sich wunderbar von Ort zu Ort hoppen.

AIA-TIPPS:

Die eMTB Spezialisten Shutteln oder bis zur Erschöpfung aus eigener Kraft treten, ist nicht jedermanns Sache. eMountainbikes bieten Abhilfe und darüber hinaus immens viel Spaß. Zu den eBike Experten geht’s via: www.bikehotels.it/ebike-emtb

Bikemobil Card Für Mountainbiker und Radfahrer bietet Südtirol ganz spezielle Dienstleistungen. Mit der bikemobil Card könnt Ihr Südtirol mit Bus, Bahn und Leihfahrrad entdecken. Ganz ohne Stress und mit Fokus auf Kultur und Landschaft. Nähere Infos gibt’s unter: www.bikehotels.it/bikemobil-card

Frühlings-Trailhighlight Lucky 13 - kurz, knackig und ein Muss im Frühling und zum Aufwärmen für weitere Trailabenteuer im Frühling. Infos findet Ihr unter www.bikehotels.it unter dem Menüpunkt “Touren”.

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Backe backe Bikeurlaub! ls.it

Foto: Nathan Hughes

hote w w w.b ike

Nimm 45 bikebegeisterte Südtiroler, einen Sack voll Herzlichkeit und sagenhafte Ortskenntnis. Was dabei herauskommt? Der beste Bikeurlaub auf der Sonnenseite der Alpen!

„Bühne frei für erstklassigen Urlaub auf 2 Rädern! Von Frühling bis Herbst erwarten wir dich mit legendärem Trailzauber und himmlischem Genuss.“

„Wir leben da, wo andere Bikeurlaub machen und die feinsten Trailabenteuer erleben: am Vinschgauer Sonnenberg. Was soll ich sagen? Willkommen in meinem Daheim!“

Peter Eisenkeil

Matthias Tschenett

Vitalpina Hotel Waldhof | www.hotelwaldhof.it

Sporthotel Vetzan | www.sporthotel-vetzan.com

„Beim Biken mit Freunden und Gleichgesinnten geht mir einfach das Herz auf. Ich freue mich auf die neue Saison und auf deinen Besuch in Brixen!“

„Bei uns ist Mountainbiken Chefsache. D.h. ich bin mit auf Tour, wann immer es geht. Nicht weil ich muss, sondern weil es mir eine Riesenfreude macht!”

Alex Resch

Toni Überbacher

BikeHotel Goldene Krone | www.goldenekrone.com

Hotel Jonathan | www.hotel-jonathan.com


BIKEN

Tschiertschen:

Ruhig. Ungewöhnlich. Märchenhaft. SCHWEIZER BERGDORF LÄDT ZUM WANDERN, BIKEN UND ZUM STRESSABBAU Es ist schlicht eine andere Welt, in welche man eintaucht, wenn man von der nächst größeren Schweizer Stadt Chur den immer schmaler werdenden Straßen hinauf in die Berge folgt. Mitten in den Bergen liegt mit sensationellem Weitblick durchs Tal Tschiertschen, das ursprüngliche Schanfigger Dorf. Es ist der ideale Ferienort für sportlich und kulturell Interessierte und für Menschen, die einfach mal Ruhe vom Alltag suchen. Auf dem Spaziergang durchs Dorf sind wunderbar gepflegte Holzhäuser zu entdecken und

Aussichten ins Tal zu geniessen. Freundliche Begegnungen mit den Einheimischen gehören ebenfalls nicht zur Seltenheit. Eine dieser Einheimischen ist Andrea Raemy. Als sie 4 Jahre alt war, sind Andreas Eltern vom Unterland nach Tschiertschen gezogen. „Es ist ein Privileg in so einem sicheren, kleinen und so natürlichen Ort aufzuwachsen. Schon bald merkte ich,

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dass Tschiertschen ein spezieller Ort ist. Nur 10 km von der Hauptstadt Chur entfernt. Kein Verkehr und schon gar keine Kriminalität“, erzählt uns Raemy von ihrer Kindheit und Jugendzeit. Heute lebt sie in Afrika. Genauer in Lesotho. „Speziell seit ich in Afrika lebe, erkenne ich das Juwel in Tschiertschen. Solch ein Ort in solch einem Land wie die


BIKEN Schweiz gibt es nicht mehr so oft. Obwohl Tschiertschen ein Tourismusort ist, ist Tschiertschen nie mit Touristen überfüllt. Es ist der perfekte Ort, um sich vom täglichen Alltagsstress zurückzuziehen. Wenn man ein Outdoor-Fan ist, wird man hier glücklich werden. Mountainbiken, Wandern, Ausflüge in die Städte: alles ist möglich“, fährt sie fort. Die Rheinschlucht und viele Weingebiete Graubündens sind ebenfalls nicht weit entfernt. Kurzum: Ruhig. Ungewöhnlich. Märchenhaft. Tschiertschen ist ein echter Geheimtipp! Auch im Dorf ist die Geschichte spürbar: die zum Teil über 200-jährigen Holzhäuser, in der Strickbautechnik gefertigt, zeugen von Liebe zum Detail und mit ihren sorgfältig gepflegten Inschriften von grosser Gottesfürchtigkeit. Bäuerliche Geräte aus alten Zeiten scheinen jetzt dekorativ, lassen aber die harte Arbeit von damals erahnen. Übrigens: anstatt mit dem Auto, mit welchem Sie in ca. 20 Minuten von Chur im Bergdorf sind, lohnt sich eine Fahrt mit

dem Postauto. Die Abfahrtszeiten sind in Tschiertschen auf Schiffertafeln angeschrieben. Die Gastrobetriebe verwöhnen Sie mit Speisen aus einheimischen Produkten. Und in den Hotels und Pensionen finden Sie sicher eine Schlafgelegenheit. Den Stress des Alltags mal zu Hause und die Seele baumeln lassen, für das ist Tschiertschen bekannt.

Einige Geheimtipps gefällig? Bitteschön! Der Trail von der Hörnlihütte Arosa vorbei am Urdensee (siehe Bild unten) nach Tschiertschen ist - ob mit dem Bike oder zu Fuss - einfach beeindruckend! Bei einem Dorfspaziergang können Sie sich in den kleinen Läden oder direkt beim Bauern frische Produkte kaufen und so die ganze Vielfalt der Region erleben! Der „Alpenhirt“ produziert natürliches Trockenfleisch – wie dazumal der Urgroßvater. Hier werden Spezialitäten verkauft und kulinarische Ausflüge in Tschiertschen angeboten, wie zum Beispiel ein Besuch beim Bauern, um einmal selbst Kühe zu melken.

Erleben Sie Tschiertschen bei einem entspannten Urlaub live: www.tschiertschen.ch www.bbtschiertschen.ch

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BIKEN

Geheimtipp für Genießer EIN JAHR ROMANTIK HOTEL 4* THE ALPINA MOUNTAIN RESORT & SPA Das legendäre Romantik Hotel 4* The Alpina Mountain Resort & Spa in Tschiertschen gilt ein Jahr nach der Wiedereröffnung als echter Geheimtipp für Entspannung und kulinarischen Genuss. Das Haus aus 1897 mit 27 Zimmern und Suiten, zwei Restaurants, der stilvollen Alpina Bar und einem exklusiven SPA wurde im Stile der Goldenen Zwanziger Jahre, in denen das Hotel seinerzeit die Blütezeit erlebt hatte, liebevoll restauriert. Das 120-jährige Jubiläum des Hauses 2017 wird mit besonderen Events, Konzerten und kulinarischen Festivals gefeiert. Die Gastgeber Michael & Marlies Gehring möchten ihren Gästen Besonderes bieten: „Das Genusskonzept, sowohl kulinarisch als auch im Bereich Wellness und Natur, gepaart mit ehrlicher Gastfreund-

schaft, wird sehr gut angenommen. Wir haben in diesem Jahr auch viel zur Erweiterung unserer Serviceleistungen getan und konnten so kürzlich erfolgreich mit 4 Sternen klassifiziert werden.“

In der Kulinarik „from nose to tail“ Natur, Ursprünglichkeit und Tradition stehen in der Kulinarik im Mittelpunkt. Es wird ganz besonders darauf geachtet, dass regionale Bauern die Zutaten für die Menüs liefern. Für die Gourmetmenüs nach Schweizer Küche werden alte Kochtechniken neu entdeckt, um die Gäste mit neuen Kreationen und aussergewöhnlichen Geschmackserlebnissen zu überraschen. 15 Punkte Haubenkoch Antonino Messina und Slow Food Ambassador Lukas Pfaff zaubern inspirierende Gerichte mit verlockenden Geschmacksnoten auf den Tisch. Seit September 2016 bringt der neue Asia Koch Tony Leung asiatisches Flair in die Gourmet-Küche.

Sky Lounge für Genuss-Biker, Wanderer und Kulinariker Die neue Skylounge auf der Terrasse lädt zu einer Ruhepause ein, man geniesst die Sonne, den Blick auf die herrliche Bergwelt, ausgewählte Spezialitäten, guten Wein oder vielleicht auch ein Glas Champagner. Ein echter kulinarischer Geheimtipp ist da übrigens das «Alpina Gnusskäschtli», gefüllt mit regionalen Bündner Produkten wie Bündner Fleisch, Salsiz,

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Bergkäse und Aufstriche und ganz neu: Der „Alpina“ Burger!

Shan Spa für Momente der Ruhe Der Name des Spas sagt bereits viel über unsere Philosophie - es bedeutet aus dem Chinesischen übersetzt „die Bergnatur“. Heilkräuter aus der Bergwelt, Massagen, Kosmetik und asiatische Gesundheitsanwendungen, individuell auf die Bedürfnisse unserer Gäste abgestimmt, versprechen besondere Entspannungserlebnisse.

120 Jahre Alpina Das Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr kann sich sehen lassen. Neben dem regelmässigen Kulinarik-Genuss „Asian Monday“ findet die erfolgreiche Jazz & Dine Serie ihre Fortsetzung. Internationalen Jazzgrössen geben in stilvollem Rahmen unvergessliche Konzerte, begleitet von einem dreigängigen Genussmenü. Jeden Mittwoch um 17.00 Uhr gibt es im hauseigenen Weinkeller eine Weindegustation, die immer unter einem anderen Weinmotto steht. Dazu passend werden kleine Spezialitäten serviert. Romantik Hotel The Alpina Mountain Resort & Spa CH-7064 Tschiertschen GR / Switzerland Tel. +41 (0)81 868 80 88 welcome@the-alpina.com www.the-alpina.com - Anzeige -


BIKEN

Individuell und einzigartig ÜBERNACHTEN IN DER PENSION WEISSHORN: „HIER BEGINNT DEINE ZEIT !“

Seit 1908 als Übernachtungs- und Gastronomiebetrieb genutzt, hat die Pension Weisshorn in Tschiertschen nichts von ihrem ganz eigenen Charme verloren. Mitten im Dorfzentrum gelegen, bietet die Pension im Winter und Sommer einen optimalen Ausgangspunkt. Die Talstation ist nur 5 Gehminuten entfernt, zu Fuß und mit dem Bike können Sie Ihre Touren direkt von der Haustüre aus starten. Bernhard Raemy betreibt die Pension mit seiner Frau Ruth zusammen, und dazu mit ganz viel Herzblut. Für die Sommersaison sind Sie vor allem als Mountainbiker bestens im Weisshorn aufgehoben. Hier finden sich ein Waschplatz für die Fahrräder, ein Bike-Raum, Outdoor Fahrradständer, eine kleine

Werkstatt und ein Trockenraum. Beste Aussichten also für den Bikesport. 12 heimelige Zimmer - davon 4 ensuite und 8 Zimmer mit Etagenduschen – bieten perfekte Rückzugsmöglichkeiten. Jedes Zimmer ist individuell und einzigartig. Die Küche verwöhnt die Gäste mit hausgemachten Spezialitäten! Ob Spaghetti-Plausch oder Bündner Spezialitäten – Familie Raemy lässt sich für die Gäste stets was Besonderes einfallen. Mit Liebe und viel Aufwand wird das Essen für das Halbpensionsmenu hergestellt. A lá carte findet man im Weisshorn nicht: das 3-Gänge-Halbpension-Menü lässt aber keine Wünsche offen.

Ganz nach dem Motto: „Hier beginnt Deine Zeit!“

Pension Weisshorn Bernhard & Ruth Raemy CH-7064 Tschiertschen Telefon: +41 81 373 11 92 E-mail: info@weisshorn-tschiertschen.ch www.weisshorn-tschiertschen.ch

Get ready für`s Etappenrennen

MTB World Cup & Touren-Wochenende

Mit: Was: Wo: Wann:

Mit: Was: Wo: Wann:

Bike-Profi Daniel Gathof & dem Lesotho Sky Team Workshops und Ausfahrten rund um Training, Ernährung und Material. Tschiertschen @ Weisshorn Juli 2017

Weitere Infos: weisshorn-tschiertschen.ch/events/

Lesotho Sky Team Erlebe den MTB World Cup aus nächster Nähe und bike dabei selbst. Tschiertschen @ Weisshorn 7. - 9. Juli 2017

Weitere Infos: weisshorn-tschiertschen.ch/events/

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MTB EVENTS


BIKEN

Schnee, Bike und Spaß:

Bogners „fire on ice“ lässt grüßen Radsport und Winter ist ja schon etwas gegensätzlich, dennoch begleiteten wir unseren Allgäuer MTB Meister im Marathon, Daniel Gathof, heuer zum Snowbike Festival ins schweizerische Gstaad. Der Event geht in seine dritte Ausgabe und ist ein Etappenrennen auf Schnee. 2017 geht es für die Pros sogar um Weltranglistenpunkte, die ersten in der Geschichte des Sports, welche je auf Schnee vergeben wurden. Das Snowbike Festival sollte anfangs ein Wettkampf für reine Fatbikes sein, doch von diesem Konzept hat man sich verabschiedet, da das Fahren auf Schnee mit jedem Bike machbar ist. Das eine ist besser geeignet, das andere eben weniger gut. So war auch die Suche nach dem perfekten Material für Daniel ein wichtiges Thema im Vorfeld. Klar ist der Spaßfaktor wichtiger und der Event eine willkomme-

ne Abwechslung in der Vorbereitung auf den Sommer, aber mit den Weltranglistenpunkten stiegen Prestige, Konkurrenz und auch das Preisgeld. „Im letzten Jahr war ich mit einem Fatbike am Start und Platz drei nicht schlecht. Dennoch sah man, dass die Strecken auch mit schmaleren Reifen machbar waren und die rollen dann doch ein ganzes Stück besser auf festem Untergrund“, so Daniel zu seiner Wahl. Diese war ein sogenanntes Plusbike, für die Fachsimpler unter euch: Daniel fuhr einen Standard 29er Rahmen mit 650B Plusbereifung und ohne Federung. Vorne passte ein 3.0er Reifen rein und hinten ließ der Rahmen nicht mehr wie 2.8 zu. Mit dem Luftdruck konnte man so unter ein Bar gehen und an Grip sollte es nicht mangeln. Ein Prolog und drei Etappen standen auf dem Programm. Der Prolog mit 7,5km war

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genau richtig, um sich an den Schnee zu gewöhnen. Die folgenden Etappen hatten immer zwischen 30 und 35 Kilometer rund um Gstaad und das Saanenland zu bieten. Wer denkt, Daniel und Co waren hier nur auf Winterwanderwegen und im Tal unterwegs, der irrt. Winterwanderwege zwar ja, aber es ging auch auf Loipen, Schlittenwegen sowie der Skipiste rauf und runter. „Alle Wege wurden mit Pistengeräten extra präpariert. Jeder der schon mal als erstes auf Piste oder Loipe war, der weiß, dass der Untergrund dann hart, aber griffig, ist. Also auch mit dem Rad kein Problem“, so Gathof zu den Fahrten auf Schnee. Mit absolutem Kaiserwetter, wurden die Radsportler in der Schweiz wirklich verwöhnt und die Sonne im Gesicht machte die Kälte an den Füßen schnell vergessen. Eine Portion Wärmecreme oder zwei paar Überschuhe mussten daher schon sein, auch hatte


challenge yourself

Bilder © ZC Marketing Consulting

spätestens am zweiten Tag keiner mehr seine Radflasche im Halter stecken. Trinken und Essen war am Körper, denn ein Eis lutscht sich im Rennen wirklich schlecht. Zurück zur Material- und der Sinnesfrage des Snowbike Festivals. Aufgrund der Bedingungen mit wenig Schnee, fest komprimiertem Altschnee und extrem kalten Nächten, waren heuer die Fahrer mit einem normalen Bike klar im Vorteil. Klar, breite Reifen und Stollen mussten sein, aber ein Plus- oder Fatbike war kein Muss. Die beiden Varianten gaben zwar etwas mehr Sicherheit und Spaß, zählten aber nicht bei der Sekundenhatz. Wie es bei Neuschnee oder Temperaturen im Plusbereich ausgesehen hätte, weiß im Moment nur die Kristallkugel und das ist auch ein Fakt, welcher den Event so spannend macht. Keiner weiß oder kann sagen, was das perfekte Bike ist. Klar ist nur, Spaß hat man mit allen und es kommt vor allem auf die Ambitionen an. Und diese Ambitionen waren beim Vogter Mountainbiker ja doch nicht ohne und Daniel kam mit einer Top-Ten-Platzierung zurück ins schwäbische Allgäu. Alle Etappen beendete er unter den Spitzenfahrern und seine ersten Weltranglistenpunkte auf Schnee holte er mit einem siebten Rang. „Definitiv ein Erlebnis und eine tolle Abwechslung im Training, welche mir in Sachen Fitness und Fahrtechnik für den Sommer helfen werden. Besser wie jedes Trainingslager in Spanien und jetzt zuhause geht es gleich wieder auf die Loipe – dieses Mal mit den Ski und ohne Rad.“

Mehr unter: www.danielgathof.de und www.snowbikefestival.com

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www.sigmasport.com


BIKEN

Umbau für noch mehr Service und Auswahl ZWEIRAD LÄMMLE GLÄNZT ALS EINES DER GRÖSSTEN FAHRRADFACHGESCHÄF TE IM ALLGÄU Seit jeher gilt Zweirad Lämmle in Bad Grönenbach als eine der Top-Adressen in der Radbranche in Süddeutschland. Das liegt nicht nur, aber auch, am Unternehmergeist und der Vorreiterrolle, die Geschäftsführer Ernst Lämmle und sein Team einnehmen. Mit Beginn des Winters wurde das Fachgeschäft in Bad Grönenbach durch einen

Umbau nochmals stark erweitert und punktet nun in allen Bereichen als eines der größten Fahrradfachgeschäfte im Allgäu. Der Ausstellungsraum wurde deutlich vergrößert. Hier finden sich nun E-Bikes, Mountainbikes, Rennräder, Tourenräder und eine große Bekleidungsabteilung mit integriertem Store von Vaude und einem

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kleinen Café mit Sonnenterrasse. Die Werkstatt bei Zweirad Lämmle hat nun einen eigenen Eingang mit Annahmebereich, wo der Kunde sein Rad in Ruhe abgeben und den Top-Service bei Zweirad Lämmle genießen kann. Unterhält man sich mit Lämmle, wird eines schnell klar: hier wissen der Inhaber und sein gesamtes Team, von was sie sprechen, und der Kunde erhält die beste Beratung in allen erdenklichen Sparten der Radbranche.


„for women only“ – unsere Damen-Rennradabteilung! Einzigartig im Allgäu!

„Wir sind froh, dass wir unseren Kunden vom Rennrad über das Mountainbike bis hin zu E-Bikes ein wirklich breites und dabei für jeden Wunsch individuell passendes Sortiment anbieten können“, bringt es Lämmle auf den Punkt. Gerade bei E-Bikes ist Zweirad Lämmle die absolute Top-Adresse im Allgäu. „Wir haben eine große Auswahl im E-Bike-Bereich, optimale Testmöglichkeiten und stehen Ihnen vor, bei und nach dem Kauf gerne beratend zur Seite“, fasst Mario Werner zusammen. Getestet wird auch mit dem neuen Ergonomie- bzw. Vermessungszentrum von „ergotec“, welches das bereits vorhandene Body Scanning CRM ergänzt. Mithilfe von „ergotec“ ist es möglich, innerhalb 10 Minuten zu ermitteln, wie das Rad individuell richtig auf Sie eingestellt werden muss. Die richtige Rahmengröße, die Breite des Lenkers und des Vorbaus sowie ein perfekter Sattel beugen Schmerzen und Unstimmigkeiten beim Fahren vor.

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Nochmals deutlich ausgebaut wurde die - im Allgäu einzigartige - Damen-Rennradabteilung „only for women“. Die Damen erwartet eine riesige Auswahl mit einem der größten Rennrad-Sortimente in Süddeutschland.

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Wie im gesamten Fachgeschäft wurde auch im Damen-Rennrad-Bereich auf Qualität und Top-Hersteller geachtet. So sind Räder von führenden Marken wie Cannondale, Haibike, Stevens und Ghost erhältlich und werden vom Fachpersonal ganz individuell auf den Kunden abgestimmt.

Cannondale Synapse Disc Adventure Komplette Sram Rival 2 x 11 Schaltgruppe mit hydraulischen Scheibenbremsen, DT Swiss Laufradsatz und Komfort-Geometrie. statt 1.899,- EUR

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65 Aktiv im Allgäu

ÖFFNUNGSZEITEN MÄRZ – OKTOBER: Montag – Freitag: 10:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr Samstag 09:00 - 14:00 Uhr


BIKEN

„Hochzeitsreise mit deinem Bike“ Indischen Ozeans ist den Meisten wohl nur von Postkartenpanoramas oder der Hochzeitsreise bekannt. Doch ja, man kann hier auch Biken, und das gar nicht mal so schlecht. Nur fünf Kilometer hinter den Traumstränden beginnt ein Regenwaldschungel, der voll ist mit Pfaden und Trails.

STE FFE N T HU M U N D S E IN B ES O N D ER ES DATE M IT DE R „ S O U T HE R N T RO PI CAL CH A L L E N G E MAU R I T I U S“ Es gibt Rennen, die dir deine technischen Grenzen aufzeigen. Es gibt Rennen, bei welchen die Berge scheinbar nicht aufzuhören. Es gibt Rennen, bei welchen du dir den Allerwertesten abfrierst, bei anderen kollabierst du vor der Hitze und dann gibt es noch diejenigen Rennen, die du einfach nur genießen kannst.

Auch hier wird gekämpft, geschwitzt und getreten, bis die Beine voll Laktat sind und sich nicht mehr drehen mögen. Aber wir Sportler können ja auch unter der Herausforderung „WettKAMPF“ das Biken genießen. Eines dieser Rennen ist die Southern Tropical Challenge in Mauritius. Die kleine Insel im Südwesten des

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Der Boden ist durch die Temperatur auch nach einem nächtlichen Regenschauer schnell wieder hart und so kann man bedenkenlos mit den schnellen Rennreifen auf seine Tour gehen. Auch die Frage nach der optimalen Bekleidung ist schnell erörtert, „Kurz-Kurz“ ist hier 365 Tage im Jahr angesagt. Das Rennen selbst besteht aus vier Etappen, die alle keine unüberwindbare Hürde darstellen, aber auf Grund der Topographie und tropischen Hitze schon herausfordernd sind. Siegerzeiten von um die drei Stunden sind täglich zu erwarten, wobei die längsten Anstiege mit 1.000 Höhenmetern zu Buche stehen. Unser Profiteam ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS nutzte das späte Rennen in der Saison als Überbrückung zwischen den Wettkampfphasen. Du kannst nicht vier Monate nur trainieren und dann wieder auf Weltcup-Niveau starten. Unsere Profis haben das Rennen im Dezember genutzt, um mal wieder den Auspuff ordentlich durchzublasen und den Kör-


Von Profis getestet!

Ernähre dich für einen guten Fettstoffwechsel kohlenhydratarm, eiweißbetont und fettschlau. Lass immer wieder eine Mahlzeit ausfallen und gönne dir stattdessen eine Portion Level X.

Versorge dich mit wasserlöslicher Kieselsäure (z. B. mit Ackerschachtelhalm) und nimm in Phasen hoher Belastung Chonsamin und Kollatin.

Versorge dich bei langen sowie bei intensiven Einheiten mit Buffer, ultraGels, ultraBars und Gel-Chips. Um intensives Training noch besser zu bewältigen, kannst du dem Buffer zusätzlich AddOn Amino beimischen.

Versorge dich nach langen und moderaten Einheiten mit Refresher und bei intensiven sowie harten Trainingseinheiten mit Level X. Mit einer zusätzlichen Portion AddOn Amino lässt sich der Regenerationsprozess nochmals richtig beschleunigen.

Starter magenfreundliche Hafermahlzeit

Ackerschachtelhalm wasserlösliche Kieselsäure

ultraBar Kohlenhydrat-Molkenriegel

ChillSan Chili- & Gewürzlotion

ultraGel Energiegel mit Rhodiola

Refresher Molkeneiweiß, Zink, Selen und Magnesium

Kollatin Kollagenhydrolysat

Buffer Sportgetränk 3:1 + Natrium

Chonsamin Glucosamin + Chondroitin

Gel-Chip Sofortenergie

Level X Molkeneiweißkonzentrat mit Vitamin D Floratin Laktobakterien – 10 Mrd. probiotische Keime täglich

AddOn Amino Arginin

ultraPro die tägliche Portion Eiweiß

BASE

PROTECT

PERFORM

RECOVER


BIKEN

pern einen Kick für das eher monotone Training im Winter zu geben. Zudem ist es auch eine Belohnung für die Athleten, hier Rennen fahren zu können. Wir haben eine harte Weltcupsaison hinter uns, haben gelbe Trikots und WM-Medaillen eingefahren, da darf man ihnen auch solch eine Woche gönnen. Die teilweise vier Rennstunden täglich wurden mit einer für die Profis perfekten Unterkunft entlohnt, in welcher Sie sich perfekt für den kommenden Tag regenerieren konnten. Der Veranstalter bietet unterschiedliche Lösungen mit an, die vom Camp, über ein Hotel, bis hin zu luxuriösen Ferienwohnungen geht. Unser Profiteam war in Kooperation mit Villasvalriche in einer dieser Villen untergebracht und konnte die Vorzüge sichtlich genießen. Keine Frage, die drei, vier, fünf Stunden Wettkampf ist Kampf angesagt. Wir haben eine Startnummer am Lenker, sind alle Rennpferde und ein Karl Platt oder Ju-

lian Absalon machen nicht langsam, nur weil die Sonne scheint. Aber man muss sehen, dass es auch noch die restlichen 19 Stunden vom Tag gibt. Da bist du hier im Paradies, die Villa Valriche ist einfach großartig und ich kann nur jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen, hier mit seiner Familie herzukommen. Bei fast keinem anderen Rennen der Welt kannst du Rennen fahren und Familienurlaub so toll vereinen wie hier. Unser Franzose Rémi war in starker körperlicher Verfassung und konnte mit mir zusammen zwei Etappen gewinnen. In der Gesamtwertung bedeutete dies Platz zwei hinter dem fünffachen Cape-Epic Sieger Karl Platt vom Team Bulls. Eine falsche Entscheidung nach einem Reifenschaden an Tag zwei kostete uns wohl den Gesamtsieg. Hier fuhren wir die letzten vier Kilometer auf der Felge, anstatt den Schlauch zu tauschen. Dies kostete die entscheidenden fünf Minuten, die wir zwar noch verringern, aber nicht mehr komplett zurückerobern konnten. Aber

aus Fehlern lernt man. Wir lagen alleine in Führung und dachten wir sind schon näher am Ziel und verlieren weniger Zeit, wenn wir durchziehen, anstatt zu wechseln. Im Nachhinein sind wir schlauer, aber in Bezug auf Etappenrennen ist Bulls das beste Team der Welt und da darf man mit einem kleinen Fehler dann auch Zweiter hinter ihnen werden.

Race Facts: Southern Tropical Challenge • Stage-1 Timetrail: 13 km, 260 HM • Stage-2: 56 km, 1.60 0HM • Stage-3: 43 km, 1.400 HM • Stage-4: 45 km, 1.700 HM

Hotel Facts - Villas Valriche: www.villasvalriche.com • 400 square meters • 4 bedroom • 4 bathroom • infinity pool 

Mehr unter: www.rosevaujany.com

Neues aus dem Hause ultraSPORTS ultraPro LEMON COCOS High Protein Bar 50 %

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Neu aus dem Hause ultraSPORTS: ultraPro – der hochwertige Eiweißriegel mit vollen 50 Prozent Eiweiß ist der perfekte Snack für einen aktiven Tag. Er bietet eine Extraportion von 25 g Protein. Der neue Riegel mit Lemon-Cocos-Geschmack liefert hochwertiges Molkeneiweiß mit einem hohen Gehalt an wertvollen Aminosäuren. Er ist überzogen mit weißer, zuckerfreier Schokolade. Das besondere Extra ist der zugesetzte Kurkuma-Extrakt (95 mg Curcumin). Mit laktosefreiem Molkeneiweiß von grasgefütterten Weidekühen reiht sich der Riegel bei den Premiumprodukten ein. Der Riegel ist frei von Sojaprotein und kommt ohne Zuckerzusatz aus.

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BIKEN

Regenerieren wie der Vizeweltmeister SIMON GEGENHEIMER REGENERIERT IN WHIRLP OOLS VON AIDA Vor und nach dem Dehnen liege ich je 5 Minuten auf den Massagedüsen. Dies erwärmt und lockert die Muskulatur bis in die tiefen Muskelschichten. Der untere Rücken ist auf dem Bike nahezu die gesamte Zeit nach vorne gebeugt. Danach tut es für die Bauchmuskulatur und auch den Rücken gut, hier in die entgegengesetzte Richtung zu arbeiten.

Simon Gegenheimer ist Vizeweltmeister im Sprint, hat bereits Weltcupsiege, gelbe Trikots und etliche Nationalmannschaftseinsätze zu verbuchen, doch eines verspürt auch er noch: den Schmerz nach einer harten Trainingseinheit. Aktiv im Allgäu hat mit dem Profi vom Team ROSE Dehnung des hinteren Oberschenkels. Dabei sollten die Fußspitzen herangezogen sein und das Bein gerade bleiben. Dehnen ist keine Challenge, also nicht je weiter und härter, desto besser!

Vaujany fueled by ultraSPORTS gesprochen und durfte einen Einblick in sein spezielles Massage- und Dehnungsprogramm werfen. „Training ist wichtig, Training tut meistens auch weh, aber wirklich besser wird man in der Regeneration. Die Leistungssteigerung findet nicht während des Pedalierens statt, sondern in der Ruhephase danach. Wer besser regeneriert, kann auch schneller wieder trainieren und wird am Ende auch der schnellere Radfahrer sein. Dehnen ist bei mir für die angespannte und verhärtete Muskulatur ein wichtiger Ansatzpunkt, doch die harten Muskelpartien sind oft auch sehr empfindlich und es kommt schnell zu Verletzungen. Aus diesem Grund dehne ich nur unter „erleichterten Bedingungen“ für meinen Körper. Sprich, im warmen Wasser und mit Hilfe der Massagedüsen meines AIDA

Massagewhirlpool. Die Wärme lockert bereits den Muskel etwas und der Druck der Düsen wirkt wie eine Mikromassage für die einzelnen Körperpartien. Dies ist Unterstützung und Schutz zugleich. Ich hoffe meine folgenden Übungen helfen auch euch beim Regenerieren, dann sehen wir uns schon bald auf dem nächsten Trail.“ Euer Simon

Mehr Infos zu den Massagepools: www.aida-whirlpools.de

Abtasten nach harten Punkten. Hierbei fahre ich mit starkem, punktuellem Druck über die einzelnen Muskeln. Man spürt dadurch deutlich die Stellen mit einer Verhärtung. Hier muss nochmals nachgedehnt oder durch den Düsendruck massiert werden.

69 Aktiv im Allgäu


ALPENREGION

Mit einem „Frischekick“ in den Frühling 25 JAHRE SCHROTH-HEILBAD OBERSTAUFEN

Kurz vor Frühlingsbeginn feiert Oberstaufen im Allgäu ein einzigartiges Jubiläum: die staatliche Anerkennung als „SchrothHeilbad“ vor 25 Jahren. Einzigartig, weil sich kein anderer Kurort in Deutschland mit dem Prädikat Schroth-Heilbad schmücken kann. Und weil die „Original Oberstaufener Schrothkur“ in ihrer heutigen Form als einzigartig aktuelles Naturheilverfahren der traditionellen europäischen Medizin gilt.

Der Festakt zur 25-Jahrfeier findet am Freitag, 17. März, um 15 Uhr im Kurhaus statt. Eine musikalische Umrahmung und heitere Anekdoten über Schrothkur sorgen für einen kurzweiligen Nachmittag.

Frischekick-Gesundheitswochen mit (ent-)spannendem Programm Das ist aber nicht alles. Rund um das Jubiläum gibt es vom 11. März bis 9. April 2017

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ALPENREGION

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die „Frischekick-Gesundheitswochen“: Ein abwechslungsreiches Programm mit Impulsen und Angeboten rund um das Wohlergehen laden nach Oberstaufen ein. Die „Zutaten“ dafür können belie-

big gewählt werden. Schon einmal was von der „Zeitbombe Fettleber“ gehört? Spannende Vorträge zu Ernährung und Gesundheit stehen genauso auf dem Programm wie ein „gesunder AlphornBrunch“. Daneben gibt es geführte Schneeschuh- und Themenwanderungen in der Allgäuer Bergwelt, Angebote für Aqua Nordic Walking, Pilates oder Tiefengymnastik bis hin zu Ayurveda- und Kräuterkochkursen. Jeder kann sich sei-

nen Start in den Frühling ganz nach eigenem Belieben zusammenstellen. Alle Programmpunkte sind online buchbar und zu finden unter www.oberstaufen.de/frischekick. Auch die passende Unterkunft kann auf dieser Seite gebucht werden. Einige Gastgeber bieten zudem spezielle „Frischekick-Pauschalen“, die zusätzliche hausinterne Wohlfühlangebote beinhalten.


ERLEBNISBAD

Das Paradies für zwischendurch einem Solebecken wird durch ein Saunaangebot der Extraklasse ergänzt. Das Erlebnisbad Aquaria in Oberstaufen zählt ohne Zweifel zu den schönsten Bädern im süddeutschen Raum. Mit einem breit gefächerten Angebot kommt sowohl der “aktive“ als auch der “ruhebedürf-

tige“ Besucher voll und ganz auf seine Kosten. Die 1000-qm Wasserlandschaft mit 25 m Sportbecken, Außenbecken, 3- und 5-Meter Sprungturm, Wildwasserkreisel und

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Als einziges Bad in der Region bietet das Aquaria eine eigene Damen-Sauna-Abteilung mit Trockensauna, Biosauna, Dampfbad und Infrarotkabine. In der gemischten Sauna haben Sie die Auswahl zwischen


ERLEBNISBAD

haben wir jeden Freitag und Samstag bis 23.00 Uhr geöffnet.

Speziell für die aktiven Gäste offeriert das Aquaria jeden Mittwoch und Freitag-Vor-

mittag kostenlose Wassergymnastik. Am Montag-Abend und Dienstag-Vormittag wird Aqua-Nordic-Walking und am Donnerstag-Abend die sehr effektive Tiefengymnastik angeboten. Öffnungszeiten täglich von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr.

Neu ab Winter 2016/2017: Von November bis einschließlich März

73 Aktiv im Allgäu

Alles weitere finden Sie unter www.aquaria.de oder Sie informieren sich telefonisch unter 08386/93130.

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Trockensaunen bis zu 100°, Dampfsauna und Infrarotkabine. Der Außenbereich mit 2 Außensaunen beeindruckt mit einer grandiosen Aussicht auf den Hochgrat. Am allerschönsten wird der Aufenthalt nach einer gelungenen Berg- oder Skitour.


ALPENREGIONEN

© Hörnerdörfer

Urlaubsglück und Tiefschneeträume in der Heimat des Winters

Balderschwang gilt als wahres Winterparadies mit legendärer Schneesicherheit bis in den Frühling. Hier ist der Winter zuhause und auch Frau Holle kommt regelmäßig zu Besuch – im Gepäck jede Menge Schnee. Doch das ist nicht alles: Die Skigebiete und Langlaufloipen sind ein echter Geheimtipp für alle, die romantische Waldabfahrten, urige Hütten und familienfreundliche Preise abseits des überfüllten Ski-Zirkus suchen. Elf Lifte bringen Wintersportler auf die verschiedenen

Abfahrten, von leicht bis schwer. Der Schlepplift am Hochschelpen wurde erst 2016 durch eine neue und moderne 6-er Sesselbahn ersetzt und seit Neuestem wird auf einer ausgewiesenen Strecke mit Liftbeförderung auch mitten im Skigebiet mit viel Gelächter und Freude am wilden Ritt gerodelt.

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Der Naturpark Nagelfluhkette eignet sich zudem wie kaum ein anderes Gebiet im Allgäu für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Die Berge sind gut erreichbar, die Hänge nicht zu steil und


ALPENREGIONEN

die Aussicht ein Traum – ein perfektes Gebiet, um die Winterlandschaft im Einklang mit der Natur zu erleben.

Mitten in diesem Winterparadies liegt das Bio-Berghotel Ifenblick Naturliebhaber und Genießer finden hier ihr neues Lieblingshotel für einen märchenhaften Winterurlaub. Die erhöhte Lage des Hotels sorgt für einen traumhaften Blick auf die verschneiten Berge und

Doch das unbestrittene Highlight des Hotels ist das Genusskonzept mit erstklassiger, regionaler Bio-Küche und sogar einem vegetarischen und veganen Angebot zu jeder Mahlzeit. Neben dem Frühstücksbuffet sind das Mittagessen, hausgemachte Kuchen und ein vielfältiges Abendbuffet, sowie Softdrinks, Tee und Kaffee in der All-Inclusive-Light-Verpflegung enthalten. Die Biozertifizierung zielt aber nicht nur auf die Qualität der Lebensmittel und Getränke ab, sondern schließt auch nachhaltiges Wirtschaften und die Einhaltung strenger Umweltschutzrichtlinien mit ein.

75 Aktiv im Allgäu

Das Bio-Restaurant ist abends von Montag bis Samstag für Feinschmecker und Freunde der frischen und regionalen Küche geöffnet. Ein Abendessen in Buffetform inkl. 4 Gängen mit Fisch, Fleisch, vegetarischen und veganen Spezialitäten kostet 23,50 € pro Peron.

Bio-Berghotel Ifenblick Bianca Meyer e.K. Gschwend 49 87538 Balderschwang im Allgäu Tel: +49 (0) 8328 92470 E-Mail: info@berghotel-ifenblick.de www.berghotel-ifenblick.de

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Skipisten. Die gemütlichen Zimmer sind zum Wohlfühlen wie geschaffen und der Wellnessbereich mit großem Schwimmbad, Sauna und Infrarotkabine lädt nach einem Tag im Schnee zum Aufwärmen, Entspannen und Erholen ein.


FERIENREGION BODENSEE

Radeln vom Bodensee nach Oberbayern

DEUTSCHLANDS SÜDEN – VON WEST NACH OST Jede Radreise beginnt mit dem Wunsch nach Bewegung, mit der Sehnsucht nach echter Ruhe und viel Natur. Davon findet sich reichlich auf der achttägigen Radreise von Konstanz zum Starnberger See. Eine gute Grundkondition ist erforderlich, um die 325 Gesamtkilometer und die Etappen mit Blick auf die Allgäuer und Ammergauer Alpen zu bewältigen. Doch der unvergleichliche Zauber der Landschaft mit See- und Bergkulisse, saftigen Auen und bunt gesprenkelten Naturwiesen, urigen Weilern und märchenhaften Königsschlössern lässt den inneren Schweinehund andächtig verstummen.

man in Konstanz Zeit für Entdeckungen einplanen: Die Uni-Stadt steht für Lebenslust direkt am Wasser. Der Bodensee ist das bestimmende Element, das immer nahe Ufer ist liebste Flaniermeile der Einheimischen. Die quirlige 85.000-Einwohner-Stadt trumpft mit ihrer reichen Geschichte (inklusive der einzigen Papstwahl nördlich der Alpen) und der Blumeninsel Mainau auf. Von Konstanz aus geht es mit der Fähre nach Meersburg. Mittelalterfans besuchen hier die namensgebende Ritterburg. Auf dem Weg nach Friedrichshafen locken zahlreiche Weingüter zu einem Einkehrschwung.

Wasserkante und Kultur

Vom Fahrrad in die Lüfte

Bevor man sich aufs Rad schwingt, sollte

Friedrichhafen ist die Geburtsstätte des

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Zeppelins. Auch heute noch sind die imposanten Luftschiffe über dem Bodensee unterwegs und können während der Radtour sicherlich erspäht und fotografisch eingefangen werden. Wem beim Radfahren der Rückenwind fehlt, kann sich bei einer Pause im Dornier-Museum über Aufwind freuen. Das Flugzeugmuseum ist eines der Beliebtesten am See. Beim Lindauer Löwen im Hafenbecken angekommen, ist die erste Radetappe geschafft.

Unter weiß-blauem Himmel In Bayern geht es durchs Allgäu Richtung Oberstaufen weiter. Wer sich am Alpenpanorama satt gesehen hat, wirft einen konzentrierten Blick auf die Löcher im Käse (in der Schaukäserei Steibis kurz vor dem Zielort). Durch herrliche Täler


FERIENREGION BODENSEE Die Meersburg

GEWINNSPIEL AKTIVimALLGÄU verlost diese einwöchige Radreise für zwei Personen im Wert von knapp 550 Euro pro Person gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Radweg Reisen GmbH aus Konstanz. Im Gewinn enthalten sind alle Übernachtungen mit Frühstück, die Leihräder (die regulär nicht im Reisepreis inbegriffen sind) sowie der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel. Nähere Informationen zu Leistungen und Routenverlauf oder über den Radfuhrpark finden sich auf der Website www.radweg-reisen.com unter dem Buchungscode BY-KB7.

am großen Alpsee vorbei geht es weiter nach Immenstadt. Die bayerische Landschaft präsentiert sich hier wie aus dem Bilderbuch: inklusive satter Kuhweiden und barocker Kirchen. Am Tageszielort Nesselwang bringt eine Luftseilbahn Gipfelstürmer auf den 1.500 Meter hohen Alpspitz. Wer lieber auf dem Boden der Tatsachen bleiben möchte, bestaunt mehr als 2.500 bemalte und verzierte Eier im Ostermuseum.

Zur Teilnahme am Gewinnspiel einfach die Antwort auf folgende Frage per Email an die info@aia-magazin.de schicken. Im Betreff bitte das Kennwort BODENSEE nennen.

Gewinnspielfrage: In welcher Stadt endet die erste Radetappe der vorgestellten Reise? Wichtige Infos zum Gewinnspiel:

Vorbei an Ludwigs Vermächtnis

• • • •

Entlang der Radroute geht es weiter Richtung Füssen, vorbei an den Märchenschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Der letzte Rastplatz mit göttlichem Beistand ist die Wieskirche, Inbegriff des bayerischen Rokoko. Zum Ziel Starnberg geht es via Murnau durch eine eindrucksvolle Moor- und Seenlandschaft, die in der Badesaison besonders viel Spaß macht. Wer sich Zeit nimmt, den Zielort genauer zu erkunden, versteht schnell, warum sich die Reichen und Schönen und die ganz schön Reichen hier gerne ein Häuschen bauen.

Einsendeschluss ist der 01. April 2017 Teilnahme ab 18 Jahren Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden Tourstart: freitags oder samstags, von April bis Ende September. Die genauen Termine sind auf der Website von Radweg-Reisen einzusehen.

Zusatzinformationen zum Reiseveranstalter Radweg-Reisen: „Mit dem Rad unterwegs – Radreisen mit Kom-

Bilder © radweg-reisen.com

fort und Gepäckservice 2017“ – so lautet der Titel des neuen Hauptkatalogs von Radweg-Reisen. Er kann online kostenfrei angefordert oder im Web durchgeblättert werden. Der Katalog „Mit Rad und Schiff“ ist nur als Onlineversion verfügbar. Eine Notfall-Hotline erlaubt über den gesamten Reisezeitraum den schnellen Draht zum Konstanzer Anbieter: Sei es, um Änderungen im Tourenverlauf, Fragen zum Gepäcktransport zu klären oder um das gemietete Fahrrad auszutauschen. Ein ausgeklügeltes Standort- und Partner-Netzwerk sorgt dafür, dass dies ohne großen Zeitverlust geschieht.

Weitere Informationen: www.radweg-reisen.com

77 Aktiv im Allgäu


FERIENREGION BODENSEE

Die BodenseeErlebniskarte DAS URLAUBSTICKET DER VIERLÄNDERREGION

Ganzjährige Ferienerlebnisse in vier Ländern – in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein – bietet nur eine Destination: Der Bodensee. Mit der BodenseeErlebniskarte können ganzjährig bis zu 160 Ausflugsziele kostenfrei entdeckt werden.

Das Urlaubsticket für die Sommermonate Für jeden genau das Richtige. Die BodenseeErlebniskarte “Sommer“ gibt es für drei, sieben oder 14 aufeinanderfolgende Tage – damit kann das Urlaubsticket der Vierländerregion den individuellen Wün-

schen bestens angepasst werden. Die BodenseeErlebniskarten “Landratten“ und “Seebären“ bieten zu 160 Ausflugszielen freien Eintritt, darunter auch die Bodensee-Klassiker – das sind die Highlights unter den Ausflugszielen: der Affenberg und das Schloss in Salem, das Zeppelin Museum Friedrichshafen, das SEA LIFE Konstanz, die alte Burg Meersburg, das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, die Pfänderbahn Bregenz und die Säntis Schwebebahn Schwägalp. Die Variante “Sparfüchse“ gewährt bei den Bodensee-Klassikern rund 30% Nachlass – die Insel Mainau ist bei dieser Karte auch vergünstigt enthalten. Die Bodenseeschifffahrt ist in den Varianten “Seebären“ und “Sparfüchse“ inklusive.

nen, die auch in den kühleren Monaten den Gästen und Einheimischen ihr Angebot präsentieren. Abseits von Trubel und Hektik können von Mitte Oktober bis Ende März die Ausflugsziele in drei Ländern und einem Fürstentum besucht werden.

Bestens informiert Alle Informationen für den perfekten Erlebnisurlaub am Bodensee findest du im Bodensee Erlebnisplaner oder online auf www.BodenseeErlebniskarte.eu.

Die BodenseeErlebniskarte „Winter“ Die neue BodenseeErlebniskarte „Winter“ öffnet die Türen zu über 60 AttraktioBilder © Achim Mende

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FERIENREGION BODENSEE

Bad Waldsee – tut gut GESUNDHEITSZENTRUM WALDSEE-THERME Die Waldsee-Therme bietet Badevergnügen und Erholung pur. Die heißeste Quelle Oberschwabens liefert fluorid- und schwefelhaltiges Thermalwasser mit einer Temperatur von 65 °C, welches zum Baden auf angenehme 28° bis 37° C herab gekühlt wird. Über 720 m² Wasserfläche hat die lichtdurchflutete Badelandschaft. Therapiebecken, Entspannungsbecken, Wasserpilz und Whirlpools, im Freien kann man im Sportbecken seine Bahnen ziehen oder im großen Rundbecken mit Strömungskanal auf Sprudelliegen und an Massagedüsen relaxen. Weiter laden Aromadampfgrotte, Ruheräume und im Sommer die Liegewiese zur Entspannung ein. Mehrmals täglich findet freie Wassergymnastik statt und ab 20

Uhr ist bei meditativer Unterwassermusik träumen angesagt. Fitnesstraining im Wasser zum Kennenlernen mit Aquajumping und Aquabiking ist immer Samstag und Sonntag nach Anmeldung möglich.

Sauna- und Wellnesslandschaft Ende März 2017 eröffnet die neue Saunaund Wellnesswelt. Der Saunabereich bietet Dampfbad, Thermium, Soft-Sauna, finnische Sauna, eine große Aufguss-Sauna außen und einen naturbelassenen Saunagarten mit Thermalwasserbecken, altem Baumbestand und idyllischem Bachlauf. Im neuen Wellnessbereich kann man sich bei verschiedenen Day Spa-Angeboten oder ausgewählten Wellness-Treatments verwöhnen lassen. Neue Sauna- und Wellnesslanschaft

79 Aktiv im Allgäu

Gesundheitszentrum Waldsee-Therme Badstraße 16 | 88339 Bad Waldsee Tel.: +49 (0) 7524-941221 Fax: +49 (0) 7524-941129 info@waldsee-therme.de www.waldsee-therme.de Die Waldsee-Therme ist täglich von 9-22 Uhr geöffnet. Tag der offenen Tür in der neuen Sauna-und Wellnesslandschaft: Sonntag 26. März von 11 bis 17 Uhr

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Baden-Schwitzen-Wohlfühlen


FERIENREGION BODENSEE

Aktiv am Bodensee URLAUB IN DER BLAU-GRÜNEN FREIZEITARENA

Wandern und Radfahren, Baden und Segeln, Skijöring und Schneeschuhwandern – der Bodensee ist das perfekte Reiseziel

für alle mit Hummeln im Hintern. Actionreiche und überraschende Angebote in Deutschland, Österreich, der Schweiz

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Mit der richtigen Kopfbedeckung in den Outdoor-Frühling HOCHFUNKTIONELLE UND STYLISCHE KOPFBEDECKUNGEN ZUM SCHUTZ GEGEN SONNE, WIND UND WET TER Reversible Cap

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Das Reversible Cap von CHASKEE bietet eine große Atmungsaktivität, hohen Tragekomfort und einen hervorragenden UV-Schutzfaktor von 80. Pflegeleicht und waschbar bei 30 °C, ist das Reversible Cap mit seinem Neoprenschirm die ideale Kopfbedeckung für jede Art von Outdoor-Aktivitäten.

Mal Stirnband mal Mütze kann das Visor Snap Cap von CHASKEE schmal gefaltet als Stirnband oder ausgerollt als Mütze getragen werden. Mit einem hohen UVSchutz (UPF 60+) versehen, sorgt sein Sonnenschild für wohltuenden Schatten im Gesicht. Das atmungsaktive Snap Cap ist mit seinem hohen UV-Schutz ebenfalls hervorragend geeignet für Bergsteigen, Wandern, Laufen … und in vielen schönen, verschiedenen Farben und Designs für Damen und Herren erhältlich.

Egal, ob in den Bergen, bei einem gemütlichen Stadtbummel oder am Strand – Chaskee passt. Dafür sorgt auch der praktische Kordelzug, mit dem die Caps individuell angepasst werden können. Der besondere Gag: Die Caps sind beidseitig tragbar.

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FERIENREGION BODENSEE Mehr als des Müllers Lust Jakobspilger folgen der Muschel seit hunderten von Jahren auf zwei Routen durch die Bodenseeregion. Entweder über Bregenz und St. Gallen oder auf dem Schwabenweg durch Konstanz geht es via Einsiedeln weiter Richtung Santiago di Compostela. Auch auf über einem Dutzend Premiumwanderwegen auf der deutschen Seeseite ist der Weg das Ziel. Kinder werden auf Erlebnisspaziergängen (zum Beispiel auf dem Thurgauer Fabelweg) zu kleinen Wanderfans. Auf der Südseite des Sees locken Bergwandertouren immer wieder mit Bodenseeblick. Wer die Aussicht ohne Aufstieg will, fährt mit einer der zahlreichen Bergbahnen auf Pfänder, Säntis und Co.

Tour de Bodensee mit Bergetappen nach Wahl Der Bodenseeradweg ist eine der beliebtesten Fahrradrouten Europas. Ohne nennenswerte Steigung schmiegt sich der Weg ans Ufer. Je nach Fitness und Laune bewältigt man die Seeumrundung per E-Bike oder Rennrad, in kleinen Etappen oder kombiniert mit einer Mountainbike

Tour in die Alpen. Ein Gepäcktransport (nur im Uhrzeigersinn) macht das Treten leichter.

Planschbecken für Seepferdchen und Freischwimmer An unzähligen Badestellen und Strandbädern zeigt sich die Bodenseeregion von ihrer erfrischendsten Seite. 273 Uferkilometer umgeben den See, der sich immer wieder mit neuen Aussichten präsentiert. Am westlichen Bodensee taucht man mit Blick auf das nahegelegene andere Ufer in romantisch-idyllischer Atmosphäre ab. Am weiten Obersee erstreckt sich die Wasserfläche bis zum Horizont, an dem die Alpen sich je nach Lichtstimmung und Jahreszeit immer neu präsentieren. Wenn das Wasser lieber etwas kühler sein soll, bietet sich ein Besuch der Flussbäder an Rhein und Seerhein an. Am Bodensee ist nicht nur im Sommer Badesaison, in modernen Thermen kann man rund ums Jahr die Seele im Wasser baumeln lassen.

jährlich 1,2 Millionen Besucher Rosen, Dahlien und Tulpen. Der Spaziergang über die weitläufige Insel wird oftmals zur blumigen Fotosafari. Etwas schwerer einzufangen sind die Motive in Salem auf dem Affenberg. 200 Berberaffen leben hier völlig frei in einem 20 Hektar großen Waldgebiet und fressen zahmen Besuchern gratis ausgeteiltes Popcorn aus der Hand. Mit dem Rheinfall in Schaffhausen liegt der größte Wasserfall Europas, in der Bodenseeregion. Auf 150 Metern Breite stürzt der Rhein 23 Meter über die Felsen hinab. Wer nicht auf Augenhöhe staunen will, hängt sich in den Baumwipfeln des Adventure-Parks Rheinfall bei Wasserfallblick in die Seile.

Naturspektakel und Flauschtierfütterung Auf der Blumeninsel Mainau bestaunen

Hier gibt’s was auf die Ohren

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Mützen sind ein cooles Accessoire für Trendsetter. Möchte man aber unterwegs oder gerade auch bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten Musik hören, stören sie häufig. Und man steht bei kälteren Temperaturen vor der Entscheidung: Die Lieblingssongs mit frierendem Kopf hören – oder lieber warme Ohren haben ohne Gute-Laune-Sound? Mit Earebel ist das jetzt keine Frage mehr. Die stylischen Mützen und Stirnbänder sind perfekt sitzende und wärmende Kopfbedeckungen, die Musik in bester Klangqualität auf die Ohren bringen. Die Produktidee der Gründer Didi Hirsch und Manuel Reisacher aus Immenstadt überzeugte im VOX TV-Fomat „Die Höhle der Löwen“ auch den Investor und DS Produkte Geschäftsführer Ralf Dümmel. Mittlerweile bietet Earebel für die „Sport“ und „Lifestyle“-Varianten auch selbst entwickelte, auf Basis der ersten Kopfhörermodelle gefertigte BLUETOOTH® Kopfhörer, um den Musikgenuss ohne störendes Kabel perfekt zu machen. Earebel ist ab sofort im Handel oder unter www.earebel.de ab einem Preis von 39,99 EUR in verschiedenen Ausführungen und Designs erhältlich.

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81 Aktiv im Allgäu


TRENDS 2017

Triathlon Test: AMEO und SKINS BRINGT DICH EINEN KLEINEN SCHRIT T WEITER! IRONMAN-Weltmeister und Olympiasieger Jan Frodeno, Olympia-Silbermedaillengewinner und Freiwasserschwimmer Thomas Lurz

oder der Weltrekordhalter über 50 m Schmetterling, Steffen Deibler: Sie alle nutzen erfolgreich ein einzigartig neues Trainingsprodukt für das Schwimmtraining, den AMEO Powerbreather. Unser Actionteam-Mitglied Edwin Busse, der dieses Jahr im Juni seinen ersten

„Der SKINS Tri400 ist ein Super-Anzug! Optisch sehr sportlich ansprechend, technisch durchdacht und gut verarbeitet. Das erste Anziehen war aufgrund des straffen Schnitts etwas mühsam, aber speziell im Wasser ist die Passform perfekt, da bremst nichts. Die hinteren Taschen sind so verschlossen, dass sie sich beim Schwimmen nicht mit Wasser aufblasen und bremsen. Ich schätze es sehr, wenn diese Anzüge kleine Taschen auf der Rückseite haben. Ich nehme gerne auch bei Olympischen Distanzen etwas zu Essen, Gel, Riegel etc. mit. Das fehlt bei vielen Anzügen. Echt gelungener Anzug, sehr empfehlenswert. Ich habe das Gefühl, dass ich im Wasser besser und schneller schwimmen kann. Der Powerbreather steht dem in nichts nach. Für mich als Hobbysportler ist die etwas schwerere Atmung eine Umstellung. Nach einer Eingewöhnungsphase kommt man aber schnell klar. Da der leichte Gegendruck die Leistungsfähigkeit der Lungen verbessert, trainiere ich sehr gerne mit dem Powerbreather. Ideal ist das System für das Techniktraining. Du kannst dich optimal auf die Technik, Wasserlage, perfekte Aquadynamik, Schwimmzüge etc. konzentrieren. Beeindruckend ist wirklich, dass kein Wasser in das System eindringt. Egal ob ich eine Rollwende mache, oder beim Abstoßen lange unter Wasser bin. Das Ventilsystem funktioniert perfekt. Eine echte Bereicherung!“

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IRONMAN in Roth bestreitet, testete die Astronauten-artige Trainingsmaske und parallel auch einen neuen Einteiler von SKINS: den TRI400 Men‘s Compression Sleeveless Suit W Back Zip. Der Powerbreather von Ameo ist ein innovatives Sportgerät für Schwimmen, Triathlon und Tauchen. Egal wie lange und wie intensiv man schwimmt: der Powerbreather versorgt den Athlet immer optimal mit Sauerstoff, ohne dass Wasser eindringen kann. Er passt sich der Kopfform perfekt an, sitzt angenehm und vor allem sicher. Der Leistungsstand des Schwimmers ist dabei egal. Für Technik-, Kraftausdauerund Atemmuskulaturtraining eignet sich das innovative Trainingsgerät wie kein anderes. Durch eine spezielle Ventiltechnik dringt kein Wasser in den Schnorchel ein. Das störende Ausblasen des Wassers bei


TRENDS 2017

handelsüblichen Schnorchel entfällt so und der Schwimmer kann sich ganz auf seine Technik konzentrieren.

Folgende speziellen Features sorgen für den Erfolg des Powerbreathers: AMEO FRESH AIR SYSTEM

Schnelle Reaktionszeit des Ventils sowie flexible Anpassung an verschiedene Einsatzbereiche und Trainingsziele.

In Sachen Innovation und Performance steht der SKINS TRI400 Anzug dem Powerbreather in nichts nach. Der SKINS TRI400 Sleeveless Suit mit Reißverschluss hinten ist genauso robust und ausdauernd wie er sein sollte. Im Anzug ist die beste Kompressionstechnologie mit Hightech-Materialien verbunden, sodass der Athlet noch schneller ist.

EASY FIT AIR JUNCTION

Die Vorteile auf einen Blick:

Rasches Anlegen bei maximaler Passgenauigkeit und angenehmem Tragegefühl.

• Dynamisch, gradiente Kompression sorgt für die Optimierung der Kompressionsstufen für die jeweilige Aktivität, mit erhöhter Stützung und gesteigerter Sauerstoffzufuhr an die Muskeln für bessere Leistung • Das Triathlon-Chamois mit ElasticInterface®-Technologie bietet eine hohe Dichte und eine figurnahe Passform für perfekten Komfort • Schnelltrocknende Einsätze aus Silmy-Stoff für verbesserte

Innovatives 2-Wege-Trennsystem - für stets frische, sauerstoffreiche Atemluft und freie D-Tubes.

SPEED VENT

TWIST LOCK SYSTEM Komfortable Anpassung an die individuelle Kopfgröße.

D-TUBES D-förmiger Querschnitt für bequemen, sicheren Halt bei gleichzeitig optimiertem Luftstrom (innen) und Strömungswiderstand (außen).

Erhöhe deine Leistung! SKINS STELLT NEUE KOMPRESSIONS-TIGHTS K-PROPRIUM VOR SKINS, der Marktführer im Bereich Kompressions-Sportbekleidung, bringt mit seinen brandneuen langen K-PROPRIUM Tights für Damen und Herren eine weitere Innovation im Bereich Funktions-Sportbekleidung auf den Markt. Bei den K-PROPRIUM von SKINS, die ab sofort erhältlich sind, ist die weltweit beste Dynamic Gradient Compression kombiniert mit strategisch platzierten Proprioceptive Power Bands (PPBs), um Ermüdung entgegenzuwirken, das Verletzungsrisiko zu verringern und die Leistung durch erhöhte Propriozeption zu verbessern.

Unser AIA-Testurteil: sehr gut! Mehr unter: www.skins.net

83 Aktiv im Allgäu

• •

Strömungsdynamik und reduzierten Wasserwiderstand Die karbonverstärkten Einsätze an der Beininnenseite verringern die Reibung beim Laufen um bis zu 40 % Einsatz aus Memory MX an der Wirbelsäule für uneingeschränkte seitliche Bewegungen Anatomisch geschnitten für eine hervorragende Passform, ohne Falten zu schlagen Gefütterter Reißverschluss mit Feststellschieber und Schieberschutz, um Wundscheuern zu verhindern 50+ UV-Schutz Die bequemen, geklebten Säume schneiden nicht ein

AIA-Testredakteur: Edwin Busse Testprodukte: Ameo Powerbreather und SKINS Tri400 Suit Test-Area: Freiwasser; CamboMare Kempten


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3D BOW HUNTER BOGENSCHIESSEN: DAS ERLEBNISEVENT Sie genießen den Moment und wir planen alle Details auf den Punkt • • • •

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F U N + F A M I LY

Hoch hinauf - ganz einfach… …BEIM ALPSEESKYTRAIL IN BÜHL

Direkt neben dem AlpSeeHaus, einem speziellen Naturerlebniszentrum, in Immenstadt im Allgäu findet man einen Hochseilgarten der besonderen Art. Auf dem Alpsee Skytrail kann man auf drei Ebenen und einer Höhe von 3, 7 bzw. 11 Metern auf 42 verschiedensten Lauf-Elementen erfahren, wie es ist viel Luft unter den Füßen zu haben. Hier lassen sich Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Körperbeherrschung bestens auf die Probe stellen. Die Idee: Getreu dem Motto der Ferienregion „Berge für Einsteiger“, wurde der AlpseeSkytrail als Möglichkeit geschaffen, sich auf das Wandern und Bergsteigen einzustimmen. Durchwegs gut gesichert lassen sich hier die persönlichen, Wanderfähigkeiten für das alpine Gelände verbessern. Auf den wackeligen Balken und Seilen ergibt es sich von selbst, Konzentration zu üben, Erfahrungen zu sammeln und (Selbst-) Vertrauen zu entwickeln.

auch beweglichen Elemente balancieren möchte. Dank der abwechslungsreichen Routen sind Nervenkitzel, Spaß und Lerneffekt für jede Könner- und Altersstufe (ab einer Körpergröße von 1,20 m) garantiert! Das sichere System wird erst dann wieder ausgeklinkt, wenn man wieder am Boden ist und den Gurt abgibt. Nebenan im Kiddy-Parcours können Kinder von drei bis sechs Jahren unter der Aufsicht eines Erwachsenen das Kraxeln üben.

Erlebniswelt für Berg-Einsteiger Der „AlpseeSkytrail“ stellt eine Station des geplanten „Lern- und Erlebnisparcours“ dar, der in Bühl entstehen soll. Gemäß

dem Motto „Berge für Einsteiger“ haben die Bergsteiger-Neulinge hier die Möglichkeit, sich an möglichen Gegebenheiten auszuprobieren, bevor es um das Erleben und Bewältigen verschiedenster Situationen in luftigen Höhen im Gebirge geht.

Aktuelle Infos: www.alpseeSkytrail.de oder info@immenstadt-tourist.de Alpsee Immenstadt Tourismus GmbH Bühl | Seestraße 10 87509 Immenstadt i. Allgäu - Anzeige -

Sicherheit hat hier oberste Priorität. Wurde der spezielle Sicherungsgurt von einem Mitarbeiter mit der innovative Führungsschiene verbunden, kann man sich so „eingeklinkt“, frei im Höhenparcours bewegen und dabei auch selbst entscheiden, wie hoch man sich hinauf traut und wie anspruchsvoll man über die teilweise

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F U N + F A M I LY

Der Skyline Park 2017:

Neues Gelände, neue Attraktionen, neuer Fahr-Spaß und noch cooler ab. Und spätestens ab 2017 bietet kein anderer Freizeitpark derart coole Events an. Die bayerische Heimatverbundenheit gepaart mit internationaler Gastfreundschaft spiegelt sich zukünftig noch mehr im Park wider. Wichtiger Baustein wird die sensationelle Neuheit in der Saison 2017: bayerisch, gemütlich und dennoch Party – Das Allgäu-Open-Air beim Allgäu Skyline Park. Der inhabergeführte Familien- und Freizeitpark der Familie Löwenthal liegt direkt an der A96 zwischen München und Lindau und ist über die Ausfahrt Bad Wörishofen schnell und bequem erreichbar.

Die Alpen im Hintergrund, das Allgäu im Herzen: Der Allgäu Skyline Park ist das freizeit-touristische Tor zum Allgäu. Kein anderer Freizeitpark in Bayern liegt so nah an der Metropole München und an den Alpen und lässt sich in ein perfektes Ausflugswochenende integrieren. Kein anderer Freizeitpark in Bayern ist so weitläufig, besitzt so viele Fahrgeschäfte (mittlerweile über 60 Attraktionen) und deckt durch die Vielfalt dieser alle Altersklassen

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F U N + F A M I LY

Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.

Das alles macht den Allgäu Skyline Park zum besten Freizeitpark in Bayern. Die Fahrgeschäfte: • Sky Wheel: die höchste ÜberkopfAchterbahn Europas

ten nur wenige Freizeitparks. Der Skyline Park punktet zusätzlich noch mit einem im Eintrittspreis inbegriffenen Spaßbad und einer äußerst preiswerten Gastronomie. Nach so viel Spannung und Aufregung haben sich alle eine Pause verdient, auch in den Skyline Park Restaurants stehen die Familien im Vordergrund: Qualität,

Frische, Vielseitigkeit der angebotenen Speisen und das gute Preis-Leistungsverhältnis schonen den Geldbeutel, sind gesund und schmecken. Schon mehrfach wurde der Skyline Park dafür ausgezeichnet. Besonders beliebt: Das Skyline Park Frühstück für nur einen Euro – so gestärkt kann der Tag beginnen.

Die Events: Ein Park für die ganze Familie! Nicht nur durch die über 60 Fahrgeschäfte und Attraktionen bietet der Allgäu Skyline Park für jedes Alter die passende Abwechslung. Auch die Vielfalt der Events ist einmalig. Vom kinderfreundlichen Oster-Spaß, über das bunte Programm des Familienfestivals bis hin zur coolen Party bei Skyline Park bei Nacht oder beim Summer-Opening. Hier findet wirklich jeder ein Event nach seinem Geschmack. Auch das Programm in den Sommerferien beeindruckt mit Vielseitigkeit.

Mega-Neuheiten im Skyline Park: 7 auf einen Streich! 2017 wird der Allgäu Skyline Park die größte Erweiterung seit Bestehen verzeichnen

• Sky Dragster: stärkster MotorradCoaster der Welt • Spaßbad: einziges Freibad in einem deutschen Freizeitpark • Kids-Farm: preisgekrönte, liebevoll gestaltete Spielinsel im Bauernhof-Stil • Neue Wildwasserbahn: größte transportable Wasserbahn der Welt

Das Preis-Leistungsverhältnis: Soviel Freizeitspaß für so wenig Geld bie-

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F U N + F A M I LY macht richtig Freude und tut gut. Zum anderen legt Eigentümer Joachim Löwenthal Wert auf einen neuen Anstrich im bestehenden Park: „Wir erweitern unser Angebot durch moderne Attraktionen. Hierzu werden fünf weitere Fahrgeschäfte in den Kategorien, Kinderhits, Familienspaß und Adrenalin neu integriert.“ Zero Gravity - eine riesige Zentrifuge, bei der die Fahrgäste den Boden unter den Füßen verlieren. Durch die entstehenden Fliehkräfte werden die Fahrgäste an die Außenwände gedrückt und bleiben an diesen regelrecht kleben. Ein Fahrgeschäft für alle Fans von Action und Thrill!

können. Gleich sieben neue Fahrattraktionen werden den Park neu schmücken. Dabei werden sich die Neuerungen auf zwei Bereiche fokussieren: Zum einen entsteht auf einem 3 Hektar großen Gelände ein komplett neu angelegter Bereich. Das entspricht einer Fläche von 6 Fußballfeldern. Highlight wird hier der neue Sky Dragster sein, der erste Motorrad-Coaster der Welt, bei dem man die Geschwindigkeit selbst bestimmen kann. Der Sky Dragster ist eine Weltneuheit, die eigens und speziell für den Allgäu Skyline Park gebaut wird. Zugleich ist der Sky Dragster der erste Spike-Coaster und der stärkste Motorbike-Coaster der Welt. Maximales Freiheitsgefühl und echtes Motorradfeeling garantiert. Nur einen Katzensprung entfernt, thront die größte transportable Wasserbahn der Welt. Im Bergwerkstil ausgekleidet, nicht nur von der Größe mächtig, sondern auch dank über 20 Booten mit einer phantastischen

Kapazität. Abgerundet wird das neue Gelände von einem kleinen bayerischen Dorf mit Gastronomie sowie liebevoll angelegten Wegen und einem See mit Wasserfall. Zwischendurch die Seele baumeln lassen,

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High Fly - der Gigant unter den Riesenschaukeln und mit 33 m Höhe die größte Überkopf-Schaukel in einem deutschen Freizeitpark! Extremes 360°-Grad Fahrprogramm.


F U N + F A M I LY Kids Spin - mit seiner 90 m Schiene und der Drehung der Gondeln, der perfekte Einsteiger-Coaster für die kleineren Besucher. Sky Jump - völlig losgelöst geht es mit dem Bungee-Trampolin nach Lust und Laune immer höher. Mit dem richtigen Schwung gelingen auch Überschläge und Saltos. Vor allem Kinder begeistern sich am schwerelosen Körpergefühl. Kids Car - ebenso ein Einsteiger-Fahrgeschäft für die ganz Kleinen. Erzeugt durch die eingebauten Luftdruckzylinder ein wunderbares und gleichzeitig angeneh-

– natürlich gibt es alles – für einen Preis! Glückliche Kinder, zufriedene und entspannte Eltern – das garantiert ein Tag im Allgäu Skyline Park.

Auszeichnungen Das stetige Engagement des Allgäu Skyline Parks wurde bereits mehrfach in den Kategorien beste Gastronomie und bestes Preis-Leistungsverhältnis aus 60 in Europa getesteten Freizeitparks ausgezeichnet. Zudem erhielt der Skyline Park im Jahr 2015 für die neue Kinder-Attraktion „Kids Farm – einzigartige Bauernhof Spielinsel“, das Prädikat „besonders empfehlenswert für Kinder“ und erstmalig für 2016 die Auszeichnung „Top-Event“ für das legendäre Nachtevent - Skyline Park bei Nacht. mes, lustiges Kribbeln im Bauch. Genießen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie einen außergewöhnlichen und spannenden Tag im Allgäu Skyline Park. Hohe Bäume, dichte Hecken, Rasenflächen, viel Wasser und

kleine Biotope laden zum Verweilen ein. Obwohl der Park hinter jeder Kurve eine neue Überraschung bereithält, lädt er aber auch zum Entspannen ein. Lassen Sie den Alltag hinter sich und wählen Sie zwischen liebenswürdiger Nostalgie und atemberaubender Action und vielfältigen, neuen Kinderattraktionen

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Öffnungszeiten Saison 2017 01. April bis 05. November 2017 09.00 bis 18.00 Uhr

Öffnungszeiten und Ruhetage sowie weitere Informationen zum Park finden Sie tagesaktuell auf www.skylinepark.de


H O T E L -T I P P S

Bärentatzen im Schnee Schneeballschlachten, Rutschpartien und Schneeschuhwanderungen in dem Nationalpark Hohe Tauern. Winterurlaub für die ganze Familie bietet das Kinderhotel Benjamin im Kärntner Maltatal. Innehalten und sich ganz auf die Vielfalt und Schönheit der Natur einlassen. Das Kinderhotel Benjamin liegt abseits des „Ski-Rummels“ und verwöhnt seine Gäste mit „Kärntner Gemütlichkeit“. Aber nicht nur den sanften Winterurlaub kann man im Kinderhotel genießen, auch Action, Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz. Das Hotelmaskottchen Benjamin der Bär bringt die Kinder zum hoteleigenen kleinen Skihang, bei dem sich die Kinder im Skikurs bei den ersten Schwünge versuchen können. Während die Eltern das Frühstück in Ruhe genießen, sehen sie den Kleinen beim Üben der Kurven vom Restaurant aus zu. „Möchtest du heute lieber Skifahren oder nehmen wir an der Schneeschuhwanderung teil?“ möchte Mama Sabine wissen.

schuhwanderung leihen und so den Tag entspannt beginnen. Papa Michael startet mit dem Skibus ins nahegelegene Skigebiet Katschberg, während Sabine beschließt, die unberührte und verschneite Winterlandschaft im Nationalpark mit Pulverschnee und glitzernd gefrorenen Wasserfällen zu erkunden.

Professionelle Babybetreuung Auch die Kleinsten der Kleinen sind während der Urlaubstage im Kinderhotel Benjamin im Maltatal bestens versorgt. Eine Hebamme gibt gerne Tipps und Tricks bei Babymassagekursen weiter. Babys können so mit wenigen Handgriffen beruhigt oder entspannt werden. „Wir haben für Familien mit Kindern jeden Alters ein großes und vielfältiges Angebot zusam-

mengestellt. Langeweile kommt bei uns nie auf“, schmunzelt Chefin Kerstin Pirker. Am Abend erkunden die Kinder mit Benjamin dem Bären den Wald und spazieren mit selbstgebastelten Laternen auf den Spuren der Bärentatzen im Schnee zurück zum Hotel. Am offenen Kamin versammeln sich alle rund um Bär Benjamin und wärmen sich mit Kinderpunsch auf. Nach einem hervorragenden Abendessen mit regionalen, kulinarischen und gesunden Highlights fallen die Kleinen mit viel Vorfreude auf den nächsten Tag müde und überglücklich in ihr Bettchen.

Ski-Total-Familienangebot Das Angebot ist bis 05.03.2017 für 5 Übernachtungen inkl. Bio-Vollpension bereits ab € 1.018,- für 2 Erwachsene und 1 Kind

Im Hotel können sich die Gäste sämtliches Equipment für eine Schnee-

*** Kinderhotel Benjamin Familie Pirker Brandstatt 30 | A-9854 Malta Tel: +43 4733 362 E-mail: info@kinderhotel-benjamin.at Website: www.kinderhotel-benjamin.at

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(bis 6 Jahre) im Familienzimmer buchbar. Inkludiert sind neben 2-Tageskarten im Skigebiet Ihrer Wahl die Baby- und Kinderbetreuung, Glas Prosecco bei Anreise und ein Lunchpaket.


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„Schnee juchee!“

Rund um vital im Landauerhof

Dort wo sich Ruhe und Getümmel treffen, die Steiermark nur einen Steinwurf von Salzburg entfernt ist und Winterurlaub zum reinsten Vergnügen wird! Idyllisch gelegen mit 1001 Möglichkeiten – so lässt sich der „Vitale Landauerhof“ im Naturparadies Untertal in Schladming beschreiben. Das Hotel bietet die idealen Bedingungen für einen gemütlichen Winterurlaub mit der Familie oder Freunden. Skifahren, snowboarden, rodeln, langlaufen, relaxen und wohlfühlen – die Freiheit genießen und erleben mit dem Winterticket. Es gibt herrliche Strecken zum Winterwandern oder für eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten. Nicht weit entfernt in der

Zum Relaxen geht’s danach zurück in den Wellness-Bereich mit verschiedenen Saunen, Dampfbad, Solarium und Infrarotkabine. Eine Wasserbettmassage und Magnetfeldliege tun den strapazierten Muskeln gut. Edelweiß – Öl – Massage oder eine gepflegte Gesichtsbehandlung entspannen die Seele. Der Vitale Landauerhof macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Für das leibliche Wohl sorgt die Familie Graf durch eine besonders ausgewogene Küche mit regionalen Zutaten, kreativen Rezeptideen und hochwertigen Kräutern aus dem eigenen Garten. An der Hotelbar oder im gemütlichen Stüberl lässt man den Tag bei einem guten Tropfen ausklingen.

Eine Familie mit besonderen Gastgeberqualitäten Der Juniorchef ist auch der Betreiber der Landalm, eines über 300 Jahre alten Bauernhauses, das sich nur wenige Schritte, gegenüber des Hotels befindet. In diesem

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besonderen Haus wird Herzlichkeit groß geschrieben. Ein Sommelier kümmert sich persönlich um die Weinauswahl und die gemütlichen Räumlichkeiten sind für Feiern und Veranstaltungen zu mieten. Dem nicht genug betreibt die Familie Graf in Schladming das Hotelcafé sowie das Chalet Hubertus mit zusätzlichen Appartements. Sei es nun eine Unterkunft mit gutem Schlafkomfort, ein Restaurantbesuch in der Landalm oder exklusive Winterferien im Hotel. „Nehmen Sie sich einen kurzen Augenblick die Zeit und planen Sie mit uns Ihr Ferienglück in der Natur“, freut sich das gesamte Team auf Ihren Besuch. Kosten Sie unser „Skizuckerl“ im besten Skigebiet Österreichs: 7 Übernachtungen mit Halbpension inklusive 6-Tages-Skipass für Ski amadé, kostenloser Skibusverbindung, Benutzung des Wellnessbereichs und kuscheligen Bademänteln ab € 813 pro Person. **** Hotel Vitaler Landauerhof A-8971 Schladming Rohrmoos-Untertal Tel.: +43 (0)3687/61166 E-Mail: info@landauer.cc Website: www.landauer.cc

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WM-Stadt und Skimetropole Schladming ist man sofort mittendrin im Getümmel und auf den Pisten des beliebtesten Wintersportgebietes in Österreich. Auf 117 bestens präparierten Pistenkilometern, Rodelstrecken und Snowboardparks können sich Wintersportfans in allen Schwierigkeitsstufen nach Herzenslust austoben. „Wir sind dort, wo sich die Steiermark und Salzburg ,Schnee juchee‘ zurufen“, erzählt die Hausherrin und Ihre persönliche Urlaubsplanerin Bruni Graf.


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Schneemänner und Wasserrutschen Ein Familienurlaub im Winter: die Kinder fahren Ski oder toben sich im Rutschenparadies aus, die Eltern möchten relaxen und abends ein entspanntes Abendessen im Kreise der Familie genießen – das Idealbild eines perfekten Aufenthalts. Im ****S Hotel Seehof am Walchsee wird diese Vorstellung auch Wirklichkeit. Das Angebot des Hauses ist umfassend, vielfältig und obendrein noch nachhaltig. Gleich nach dem Frühstück geht’s hinaus in die verschneite Winterlandschaft am Walchsee. Vom aktiven Wintersportler, der die Kilometerrekorde am Zahmen Kaiser brechen will, über den Langläufer bis hin zum gemütlichen Schneeschuhwanderer oder Schneemannbauer – jeder findet hier das passende Winterprogramm. Sofern die Minusgrade im Außenbereich nicht jedermanns oder jedes Kindes Sache sind, bietet das Verwöhnhotel Seehof

die perfekte Alternative. Die hauseigene Seehof - Wassererlebniswelt bringt nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Die ultralange Riesenwasserrutsche und die einzigartige Trichterrutsche sowie die Halfpipe sind nur einige der Highlights von dem Erlebnisparcours. Wenn es einmal stürmt und schneit und es nicht auf die Piste geht, bietet das Aktivprogramm im Hotel jede Menge Fun und Action für die Kids: Tennis, Reiten, Billard, Indoor-Beachvolleyball, Tischfußball und vieles mehr. Danach noch ein gemeinsamer Aufguss in der Familien-Textilsauna. Spätestens jetzt ist es dann Zeit für ein erholsames Nachmittagsschläfchen – währenddessen können die Eltern in dem Wellness- & Spabereich eine kurze Auszeit genießen oder sich bei einer der zahlreichen Anwendungen verwöhnen lassen. Ob Massagen, Gesichtsbehandlungen, Bäder oder Packungen – hier bleiben keine Wünsche offen bevor es wieder erfrischt und munter zum Abendessen geht. Bei einem mehrgängigen Verwöhnmenü mit Köstlichkeiten vom Buffet genießen Sie ein entspanntes Dinner im Kreise Ihrer Liebsten. Sie möchten noch zu zweit ein Gläschen Wein nehmen? „Gerne haben wir Babyphones für die Kleinsten oder ein Abendprogramm für die Kids und Teens auf der Tagesordnung, sodass Sie auch noch ein paar Momente ohne die Liebesten genießen können“, hebt der Hotelchef Christian Münsterer noch als besonderes Extra hervor.

S(weet)uite Day´s: Das Pauschalangebot „S(weet)uite Day´s“

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ist im Zeitraum vom 01. März bis zum 15. Juli 2017 bereits ab € 625,- pro Person in der Luxus-Suite Residenz oder Luxus-Suite Familienresidenz für 5 Übernachtungen mit Halbpension buchbar. Alle Verwöhnhotel-Extras sowie ein Begrüßungssekt ist inklusive! Ein besonderes Extra: Kinder bis 6 Jahre schlafen im Zeitraum vom 05. März – 14. Juli 2017 kostenfrei im DZ-Zimmer der Eltern. ****Superior Hotel Seehof Familie Münsterer Münsterer Hotel GmbH GF Christian Münsterer FBNr. 228460/x Kranzach 20 A-6345 Kössen/Tirol Tel. +43 (0) 5374/5661 Email: info@seehof.com www.verwoehnhotels.com

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Urlaubszeit ist Familienzeit! Das Familienhotel Seehof im Tiroler Kaiserwinkl ist für Eltern und Kinder die ideale Urlaubsdestination.


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Auf Schneeschuhen ins Winterglück

Glitzernde, unberührte Natur, sanfte Hänge eingebettet in das Bergmassiv der Schladming-Dachstein Region und mitten drinnen, perfekt situiert das 4 Sterne Premium Wanderhotel Steirerhof. Kaum eine bessere Ausgangssituation für einen sanften Winterurlaub. „Als Premium Wanderhotel möchten wir natürlich unseren Gästen auch im Winter ein Wanderprogramm bieten. Dabei geht es mit den Schneeschuhen direkt vom Haus weg, Querfeld ein in die unberührte Natur, perfekt zum Abschalten und Herunterkommen“, so der Chef des Hauses Hannes Pitzer. Die Gäste des 4 Sterne Hotels Steirerhof genießen den kostenlosen Verleihservice von Schneeschuhen und Wanderstöcken direkt im Haus.

Schneeschuhwandern – der neue Trendsport für die Seele Das Schneeschuhwandern wirkt sich als gemäßigtes Ausdauertraining positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und beugt Bluthochdruck, Infarkten und Diabetes vor. Vor allem aber aktiviert es den Hormonhaushalt und fördert somit das Immunsystem, den Stressabbau und die Ausgeglichenheit. Wer also durch die atemberaubende Schneelandschaft rund um den Steirerhof stapft, der tut nicht nur seinem Körper Gutes, sondern sorgt auch gleichzeitig für seine seelische Entspannung und eine Prise Glücksgefühl.

Ausgepowert und hungrig nach mehr Zurück von einer anstrengenden und gleichzeitig entspannenden Outdoor-Aktivität geht es in das Reich der Sinne, der Wellness-Oase des Steirerhofs. Whirlpool, Sauna oder Massage sind die perfekte Regeneration für müde Muskeln. Ein knurrender Magen macht nun schon auf

die bevorstehenden Köstlichkeiten aufmerksam. Mit der Steirerhof ¾ Verwöhnpension gibt es neben einem ausgiebigen und gesunden Frühstücksbuffet, wo man sich auch ein Lunchpaket selbst zusammen stellen kann, wenn mal keine Hütte zum Einkehren auf dem Wege liegt, ein genussvolles 4-Gang Abendmenü. Ob vegetarisch-vollwertig, Naturküche oder nationale und internationale Spezialitäten – hier bleiben keine Wünsche offen. Ein spezieller Fokus gilt auch der Allergiker-Kost mit einer Bandbreite an laktosefreien Suppen oder Salaten bis hin zu glutenfreien und nussfreien Mehlspeisen. Ganz nach dem Motto „Ein glückliches Leben ist eine Sammlung unvergesslicher Momente“ werden die Eindrücke und Erlebnisse des Tages bei einem Gläschen Wein an der Hotelbar verarbeitet – die Vorfreude auf den nächsten Tag ist grenzenlos.

„Spezial-SchneeschuhWanderwoche“ 7 Nächte p.P. im Doppelzimmer ab 528 €, inklusive ¾ Pension, Nutzung der hauseigenen Wellness Oase und 5 geführten und betreuten Schneeschuhwanderungen (Mo-Fr) **** Wander-Vitalhotel Steirerhof Vorberg 6 A-8973 Pichl bei Schladming Telefon: +43 (0)6454 7372-0 Fax: +43 (0)6454 7480 E-Mail: office@steirerhof.at Website: www.steirerhof.at

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Die Natur spüren in der zauberhaften Schneelandschaft vor der Haustüre des **** Premium Wanderhotel Steirerhof in Schladming-Dachstein.


WINTERSPORT

Oberstdorf und Kleinwalsertal:

Premieren mit Verlängerung Spaß mit Mama © Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal Fotograf: Christian Seitz

BEIM SONNENSKILAUF KOMMEN DIE GENIESSER ZUM ZUG – UND SONNTAGS FAHREN KINDERN FREI Die moderne Zweiländer-Skiregion Fellhorn-Kanzelwand © Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal Fotograf: Michael Mayer

Das ist ein Winter der Premieren: Denn die Skigebiete Fellhorn/Kanzelwand, Nebelhorn, Walmendingerhorn-Heuberg-Ifen und Söllereck bescherten in dieser Saison nicht nur Schneespaß auf 130 Pistenkilometern, sondern mit mehr Schneesicherheit und der neuen Olympiabahn am Ifen, mit der neuen komfortablen Bieren-

Olympiabahn © Bergbahnen Oberstdorf/ Kleinwalsertal | Fotograf: Jennifer Tautz

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wangbahn am Fellhorn, Söllis Winterwelt im Familienskigebiet Söllereck und dem Gipfelrestaurant auf dem Nebelhorn vier Erstaufführungen der Extraklasse. Diese Premieren gehen nun in die Verlängerung. Schließlich ist die zweite Halbzeit des Winters die hohe Zeit der Genießer. Wenn


WINTERSPORT Nebelhorn Gipfelstation © Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal Fotograf: Jennifer Tautz

Familien-Skitag am Ifen © Bergbahnen Oberstdorf/ Kleinwalsertal Fotograf: Christian Seitz

der Winter langsam zum Endspurt ansetzt, hat das Skifahren im Frühling seinen ganz besonderen Reiz: aufgefirnte Pisten am Morgen, beste Bedingungen, viel Sonnenschein und Erholung pur – zum Beispiel auf einer der großen Sonnenterrassen der Skigebiete in Oberstdorf und im Kleinwalsertal. Und da ist noch die Sache mit dem frühen Vogel und dem Wurm. Wenn es freilich am Ifen wieder „Early Bird“ heißt, dann lassen sich die Skifahrer, die zeitig am Lift stehen, nicht mit Kriechtieren abspeisen. „Da muss schon ein gescheites Frühstück her“, sagt Thomas Vorholzer, der Gastro-Chef im Ifen-Restaurant „Hahnenköpfle“. In diesem Winter werden Frühaufsteher erstmals mit drei Frühstücks-Varianten belohnt. Vorher freilich lockt ab 7:45 Uhr der frühe Firn. Um die morgendlichen tollen Pistenverhältnisse

nutzen zu können, bieten die Bergbahnen ab 18. März 2017 bis zum Saisonende wieder diesen außergewöhnlichen Service. Dank der neuen Sechser-Sesselbahn geht es schnell hinauf ins Naturschnee-Paradies, das im talnahen Bereich durch die neue Beschneiungsanlage enorm an Schneesicherheit gewonnen hat. Dem frühen Hunger begegnen Thomas Vorholzer und sein Team nun mit einem köstlichen Trio: Zum einen klassisch – mit Rührei, Brot zum Kaffee. Zum anderen mit Müsli, Obst und Bioschinken. Und Auswahl Nummer drei, die etwas üppiger ausfallen soll, bleibt vorerst eine Überraschung. Die würde auch Gäste erfreuen, die sonst unerkannt blieben. Die Experten von Skiresort.de, dem weltweit größten Testportal von Skigebieten, kürten nach ihren Besuchen die Wintersportarena Fellhorn/ Kanzelwand zum Testsieger 2016 in der

Sonnenschein am Fellhorn © Bergbahnen Oberstdorf/ Kleinwalsertal Fotograf: Michael Mayer

95 Aktiv im Allgäu

Kategorie „Führendes Skigebiet bis 40 km Pisten“. Seit mittlerweile 18 Jahren gelten die jährlichen Testsieger-Auszeichnungen als der Branchen-Oscar. Obendrein gibt es für alle Wintersportler in den Skigebieten in Oberstdorf und im Kleinwalsertal zum Finale der Skisaison einen weiteren Grund zur Freude: Denn ab 5. März fahren wieder alle Kinder bis 16 Jahre bis zum Saisonende sonntags in Begleitung eines Elternteils frei. „Mit dieser bereits zur guten Tradition gewordenen Aktion wollen wir wieder allen Familien mit Kindern eine Freude bereiten“, erklärt Bergbahn-Chef Augustin Kröll. Die meisten Bahnen fahren bis zum 17. April bzw. bis in den Mai – je nach Winterfahrplan. Der Tanz in den Mai ist durchaus auch auf Skiern möglich.

www.das-hoechste.com


WINTERSPORT

Alter Charme - neuer Glanz DIE OSTLERHÜT TE IN PFRONTEN

einen neuen Weg deutlich angenehmeren Aufstieg mit festem Schuhwerk machen die Hütte aus.

Seit Anfang Januar 2016 ist Andrea Heiligensetzer die neue Hüttenwirtin auf der Ostlerhütte, die nach Umbau mit altem Charme und in neuem Glanz erstrahlt. Die großzügige Sonnenterrasse lädt zum

Entspannen ein. Hier kann man sich optimal vom stressigen Alltag erholen und die Seele bei einem unvergesslichen Panorama baumeln lassen. Saisonale und regionale Speisen bietet das familiäre Hüttenteam seinen Gästen. Mit selbstgebackenem Kuchen und Allgäuer Süßspeisen nach alten, traditionellen Rezepten schleicht sich die Hüttenwirtin in jedes Besucher Herz. Gemütliche Gasträume, Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 30 Personen und ein durch

Informationen zur Hütte • Waschbecken in den Zimmern • Dusche mit heißem Wasser gegen Aufpreis (2,00 €) • Matratzenlager und Familienzimmer • Anreise spätestens bis 17.00 Uhr • Tägl. wechselnde Tageskarte, auch vegetarisch

Packliste für einen Besuch auf der Ostlerhütte • festes Schuhwerk • Hüttenschlafsack (kleine Kissen und leichte Decken sind vorhanden) • Handtücher • Taschenlampe • Hausschuhe Weitere Informationen: Andrea Heiligensetzer Tel.: 08363.424 www.huette-mit-herz.de

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Ein herrlicher Rundblick auf das schöne Pfrontener Tal, die Allgäuer, die Tiroler und Schweizer Bergwelt gepaart mit Küchenschmankerl und tollen Übernachtungsmöglichkeiten: das alles bietet die Ostlerhütte auf dem Breitenberg in Pfronten.

Die Wanderzeit von Pfronten-Steinach beträgt ca. 3 Stunden. Bei Auffahrt mit der Breitenberg- und Hochalpbahn wird die Wanderzeit um ca. 2,5 Stunden verkürzt. Von der Gipfelstation des Sessellifts beträgt der Fußweg noch ca. 30 Minuten. Hierfür ist festes Schuhwerk Voraussetzung.


AIA MITTENDRIN

. . . n i r d n e mitt 60 Kilometer einzigartiges Erlebnis KAISER MAXIMILIAN LAUF SEEFELD 2017 Im Herzen der Alpen, genauer gesagt in der Olympiaregion Seefeld, startete der Kaiser Maximilian Lauf 2017. Das Rennen am Samstag im klassischen Stil über 60 Kilometer war Teil der Visma Ski Classics Langstrecken-Skiweltmeisterschaften und führte wie der Skating-Wettbewerb am Sonntag von Seefeld über Leutasch nach Unterleutasch und zurück in den Ort der FIS-Ski-WM 2019. Das Seefelder Visma Ski Classics Rennen war das Erste auf europäischem Boden im Jahr 2017, direkt nach dem Vasaloppet

Fotos: Magnus Östh

Herren gewann Nygaard ein spannendes Rennen im Sprint-Finish vor Tord Asle Gjerdalen und Stian Hoelgaard.

China. Die Rennstrecke gilt nicht umsonst als eine der Härtesten im ganzen Cup. Unser AIA-Team war Samstag als Reporter vor Ort und mischte sich am Sonntag unter die Teilnehmer des Skatings-Wettbewerbs. Die Strecke führte nach einigen schnellen und bergigen Kilometern in die Leutasch, wo die Läufer ein schöner und einfacher Streckenabschnitt erwartete. Die Verpflegungsstationen alle 10 Kilometer mussten gut genutzt werden, denn auf dem Rückweg wartete Richtung Wildmoos der zäheste Anstieg, bevor es wieder nach Seefeld in Richtung Ziel ging.

Am Sonntag machte Frau Holle eine Pause und so konnten sich die Teilnehmer etwas mehr selbst von der sensationellen Kulisse überzeugen. Auf der gleichen Strecke wie am Samstag ging es in freier Technik (Skating) auf die 60 Kilometer. Bei den Herren entschied abermals ein Zielsprint. Dieses Mal hatte Urban Lentsch (Österreich) die Skispitze minimal vor dem Schweden Johan Sandberg. Rang drei ging an den Deutschen Johannes Rohm. Bei den Damen siegte Sigrid Mutscheller aus Deutschland vor Josefine Wikberg und Liudmila Uzick.

Der Samstag war der Tag von Katerina Smutna und Andreas Nygaard. Und es war der Tag des großen Schneefalls, der das Rennen besonders hart machte. Bei den Damen entschied so der richtige Ski über den Sieg. Smutna und die Zweitplatzierte Astrid Oyre Slind starteten mit Steigwachs unter den Füßen und ließen der Konkurrenz keine Chance. Dritte wurde Britta Johannson Norgren. Bei den

Die Teilnehmer und auch unser Redaktionsteam zeigten sich begeistert von der Veranstaltung und der professionellen Organisation. 2018 soll eine 30-Kilometer-Strecke ins Programm aufgenommen werden. Wir bleiben dran!

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97 Aktiv im Allgäu


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WINTERSPORT

Jetzt noch anmelden Noch bis 5. März 2017 läuft die Austria Loppet Saion mit insgesamt acht Langlauf-Marathon-Veranstaltungen in Österreich. Teilnahmeberechtigt sind alle Alters- und Leistungsgruppen, da die Rennen in verschiedenen Klassen mit unterschiedlichen Distanzen stattfinden. Dadurch sprechen die Veranstaltungen Hobby- als auch Hochleistungssportler an und bieten eine perfekte Plattform für euch, um einmal den Reiz des Langlauf-Rennens selbst zu erleben. Wir stellen euch die letzten drei Veranstaltungen der Serie kurz vor! Also: ANMELDEN und MITLAUFEN!

Koasalauf in St. Johann in Tirol Vom 11. Bis zum 12. Februar 2017 findet der „Koasalauf“ am Fuße des „Wilden Kaisers“ in St. Johann in Tirol statt. Seit über 40 Jahren ist das Traditionsrennen Schau-

platz für Spitzenläufer, Weltmeister und sogar für Olympiasieger.

Infos und Anmeldungen unter: www.austrialoppet.at

3-Täler-Lauf in Achensee Am 26. Februar 2017 heißt es für Skater und klassische Langläufer ab in die drei Karwendeltäler. Nach seiner Wiederbelebung im Jahr 2010 ist der 3-Täler-Lauf wieder zu einem Highlight unter den Volkslanglaufbewerben geworden.

© Stefan Wolf

Ganghoferlauf in Leutasch Zum 47. Mal wird der Ganghoferlauf in Leutasch ausgetragen. Den Auftakt der zweitägigen Veranstaltung macht der Miniganghoferlauf am Samstag, dem 4. März 2017. Erwartet werden zahlreiche junge Langläufer im Alter von 3 bis 17 Jahren. Die klassischen Bewerbe auf 25 und 50 Kilometern finden am Veranstaltungssamstag statt. Am Sonntag, dem 5. März 2017 werden die Wettbewerbe im Skating ausgetragen.

© Courtesy of Black Diamond Equipment

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WINTERSPORT

Winterwandern und Langlaufen IM TANNHEIMER TAL KÖNNEN GÄSTE AUCH IM WINTER AUSSICHTSREICHE GIPFELTOUREN UND GEMÜTLICHE PANORAMAWEGE GENIESSEN

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Foto: TVB Tannheimer Tal/Marco Felgenhauer


WINTERSPORT

Foto: TVB Tannheimer Tal/Wolfgang Ehn

Das Tannheimer Tal verwöhnt seine Gäste mit einem abwechslungsreichen Wintersportangebot, einer traumhaften Natur, frischer Luft und viel Ruhe. Perfekte Bedingungen, die auch die Blogger Monika und Achim Meurer gerne genießen. Die offenen, weiten Talböden bieten auch das ideale Terrain für ausgedehnte Ausflüge mit den Langlaufskiern. Stolze 140 Loipenkilometer erstrecken sich über das Tannheimer Tal.

und eine Hütte zum Einkehren.“ Zum Einstieg bieten sich entspannte Spaziergänge an, wie etwa durch das Naturschutzgebiet zum romantischen Vilsalpsee oder der Schnitzerweg von Jungholz, Tirols erstem Kräuter Bergdorf, hinauf zur Stubental Alpe. Etwas mehr bergauf geht es auf dem Weg von Zöblen zum Berghotel Zugspitzblick, von dem aus der höchste Gipfel Deutschlands an klaren Tagen perfekt zu sehen ist.

Das Tannheimer Tal ist ein Winterwanderparadies. „Du hast hier ein ungewöhnlich großes Angebot“, lobt Achim Meurer, der zusammen mit seiner Frau Monika einen Blog betreibt und das ganze Jahr in den verschiedensten Urlaubsdestinationen unterwegs ist. 81 Kilometer geräumte Wanderwege ziehen sich durch das gesamte Tal. Für alle Genusswanderer gibt es schöne Routen unten im Tal. Wer höher hinaus will, fährt mit der Seilbahn zur Bergstation, von wo gemütliche Rundwege mit traumhaften Aussichten starten. „Das Neunerköpfle gehört für uns zu den schönsten Gipfeln“, verrät Monika Meurer. „Zum Winterwandern ist es einfach ideal. Du kannst mit der Bahn auf den Berg fahren, hast eine schönen, geräumten Weg mit fantastischen Aussichten

Hier werden Langlauf-Träume wahr

terbergbahnen inklusive“. Mit dem Ticket sind für Urlauber, die einen Mindestaufenthalt von drei Nächten gebucht haben, von Montag bis Donnerstag die Lifttickets inklusive. Davon profitieren nicht nur die Skifahrer, die dank des Tickets alle Gebiete besuchen können, sondern auch Wanderer, die kostenlos die vier Bergbahnen in Tannheim, Grän, Nesselwängle und Schattwald nutzen können.

Das Tannheimer Tal und Jungholz verwöhnt Gäste mit Ski- und Schnee-Erlebnissen. Um dieses in vollen Zügen auskosten zu können, gibt es vom 8. bis 25 Januar 2018 das neue Arrangement „Win-

Foto: TVB Tannheimer Tal/Marco Felgenhauer

Tourismusverband Tannheimer Tal Vilsalpseestraße 1 6675 Tannheim | Österreich Tel.: +43 (5675) 6220-0 Email: info@tannheimertal.com Web: www.tannheimertal.com

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Bekannt ist das Tannheimer Tal vor allem für seine bezaubernden Genussloipen. Ein Klassiker ist die 13 Kilometer lange Strecke von Tannheim mitten durch das Naturschutzgebiet zum Vilsalpsee. Etwas sportlicher ist die Rundloipe von Tannheim vorbei am schön gelegenen Haldensee über Nesselwängle bis zum Gaichtpass. Im Winter ist der See oft zugefroren und kann auch mit Langlaufski überquert werden.

Foto: TVB Tannheimer Tal/Wolfgang Ehn

101 Aktiv im Allgäu


WINTERSPORT

Skigebiete, die sogar Profis überzeugen STRESSFREIES PISTENVERGNÜGEN AUF 55 KILOMETERN IM TANNHEIMER TAL

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WINTERSPORT

Fotos: TVB Tannheimer Tal/Wolfgang Ehn

Im Tannheimer Tal hat jedes Dorf sein eigenes Skigebiet. Das bedeutet auf nur 16 Kilometern Länge verteilen sich hier sechs Skigebiete, die jede Menge Abwechslung versprechen. Kein Trubel und keine Hektik, dafür gemütliche Bergdörfer und Tiroler Gastfreundschaft – im Tannheimer Tal ist das kein Klischee, sondern Realität. Die Gäste können sich hier auf stressfreies Skivergnügen mit Angeboten für die ganze Familie freuen. Diese Bedingungen genießen auch die Einheimischen – darunter sogar ehemalige Profis, die bereits auf Skipisten in der ganzen Welt unterwegs waren. „Wir sind viele Jahre in der Welt unterwegs gewesen und haben riesige Skigebiete erlebt. Aber das Tannheimer Tal, das ist schon etwas Besonderes.“ Sabine Schädle war eine erfolgreiche Rennläu-

ferin, sechsfache Juniorenweltmeisterin. Ihr größter Erfolg war der zweite Platz im Ski-Gesamtweltcup der Damen 1990/91. Ehemann Thomas hat als Skitrainer schon auf der ganzen Welt gearbeitet – vom Arlberg bis nach Japan. Beide sind absolute Skiexperten. Die Pisten in ihrer Heimat schätzen sie heute mehr denn je: „Wir haben hier in unserem kleinen Tal sechs Skigebiete. Jedes hat seinen speziellen Charakter und jedes kannst du bequem erreichen“, schwärmt Sabine Schädle. Stressfrei Skifahren – das wollen nicht nur die Gäste im Tannheimer Tal, das lieben auch die Einheimischen. Ein großer Vorteil: Im idyllischen Hochtal gibt es keine überlaufenen Pisten oder lange Wartezeiten an den Liften. Die Atmosphäre ist nicht von Stress und Hektik, sondern von Winterromantik und Gelassenheit

103 Aktiv im Allgäu

geprägt. Hierzu passen auch die kurzen Wege.

Stressfrei Skifahren und Sparen Im Frühjahr lockt mit „Stressfrei Skifahren Tannheimer Tal“ ein Angebot. Dabei erhalten Urlauber, die in einem der teilnehmenden Gastbetriebe logieren, vom 12. März bis zum 2. April 2017, einen „3 in 5“-Skipass inklusive. Der Skipass ist an drei beliebigen von fünf Tagen gültig und bietet den Urlaubern jede Menge Planungsfreiraum. Ein weiteres Plus für Familien: Bei dieser Pauschale fahren Kinder (Jahrgang 2001-2010) gratis mit den Liften, sofern mindestens ein Eltern- oder Großelternteil eine Stressfrei Skifahren-Pauschale gebucht hat. Dazu gibt es je nach Gastbetrieb noch weitere Zusatzangebote wie Skikurse oder Leihausrüstung.


LANGLAUF

SKI-TRAIL: Einer der härtesten

Langlaufwettbewerbe der Alpen Bildnachweis: ARGE SKI-TRAIL/Marco Felgenhauer

stil überzeugen oder einfach dazu inspirieren und motivieren kann, sich neu zu entdecken. Auf diesem Weg ergibt es sich zwangsläufig, durch immer wieder neue (Grenz-)Erfahrungen mit sich selbst zu beschäftigen und damit weiterzuentwickeln.

Peter Schlickenrieder hat sich nicht nur als erfolgreicher Skilangläufer einen Namen gemacht, sondern ist heute eine anerkannte Institution als Experte, Berater und Testimonial in verschiedenen Sparten weit über den Sportbereich hinaus. AIA sprach mit dem Olympiasilbermedaillengewinner über den SKI-Trail Tannheimer Tal – Bad Hindelang. Herr Schlickenrieder, als ehemaliger Profi sind Sie schon unzählige Rennkilometer an unterschiedlichsten Orten gelaufen. Was macht speziell den SKI-TRAIL im Tannheimer Tal aus? Es gibt wohl wenige Veranstaltungen, wie den SKI-TRAIL, die mit so viel Streckenauswahl aufwarten können. Für den ersten Skilanglauf-Wettkampf im ganzen Leben oder als Herausforderung, einmal 60km mit Langlaufski zu schaffen. Für die Profis oder ambitionierten Ausdauersportler ist die 60km Skatingstrecke eine wunderbare Challenge und sicher einer der härtesten Langlaufwettbewerbe in den Alpen. Damit ist jeder 60km Finisher ein Sieger, wie jeder Teilnehmer, der an diesem verlängerten SKI-TRAIL-Wochenende ein Gewinner ist und wenn´s „nur“ die Motivation für den nächsten Step und für den SKI-TRAIL ist, die aufkommt.

Wie halten Sie sich persönlich im Sommer und Winter fit? Im Grunde wie als Leistungssportler mit Training für meine Hauptsportarten Skilanglauf und Skibergsteigen. Angefangen von Rennrad, Mountainbike bis Kraft- und Koordinations-, Balance-, Entspannungund Mentaltraining ist meine Schwerpunktsportart im Sommer Trail-Running. Lange Trainingseinheiten bis zu 10 Stunden in Ganzkörperbewegung sozusagen in klassischer Technik durch den Einsatz von Trail-Running-Stöcken sind einfach perfekt. Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit dem Trail Magazin auch die Traildays im Tannheimer Tal aus der Taufe gehoben. Ziel ist es, diese perfekte Trainingsform vor allem auch Einsteigern zu vermitteln. Erstmals werden die Traildays in diesem Frühjahr durchgeführt. www.tannheimertal.com/traildays Die lange Strecke im klassischen und freien Stil ist beim SKI-TRAIL doch eine Herausforderung. Wie bereitet man sich am besten auf einen Langlauf-Marathon – im Sommer und in der unmittelbaren Vorbereitung – vor? Natürlich mit langen Trainingseinheiten

Außer als TV-Experte reisen Sie als Markenbotschafter um die Welt. Was reizt Sie am „Leben nach dem Leistungssport“? Viele verschiedene Dinge tun zu können. Mit viel Freiheit Ideen zu entwickeln, wie man Menschen von einem glücklicheren Leben durch einen sportlichen Lebens-

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bereits im Sommer auf dem Rad, Bike oder per Trail-Running. Wem das Trainingswissen, die richtige Technik oder einfach die nötige Motivation dazu noch fehlt, der sollte sich am besten bei meinem Langlaufcamp jedes Jahr am letzten Dezemberwochenende einbuchen. Dort vermitteln wir über Vorträge und Technik-, Ausdauertraining in Kleingruppen mit meinem hochklassigen Trainerteam des „AusdauerNetzwerk“ all diese Fähigkeiten in Theorie und Praxis. www.peter-schlickenrieder.de/ langlaufcamp Gibt es spezielle Wachs- oder Equipment-Tipps vom Profi für ambitionierte Langläufer, die gern einen Skimarathon bestreiten möchten? Für diejenigen, die einen superschnellen Ski zum Skaten oder für die Laufflächenbehandlung ihrer Klassikski wollen, empfehle ich gerne den Wachsservice vor Ort. Für all diejenigen, denen das leidige Steigwachsen die Lust auf die klassische Diagonaltechnik verdorben hat, habe ich die Lösung parat. Mit den neuen „Skintec“ Ski von Salomon oder Atomic ist eine absolut sportliche Variante von Fellskiern auf dem Markt, die pflegeleicht und superschnell sind. Mit einem Salomon „Skintec“ (Fell) Ski habe ich beim Vasaloppet 2015 eine Top-100-Platzierung erreicht mit absolut minimalem Skipräparationsaufwand. Mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen. Und damit habe auch ich den Spaß an der Klassiktechnik wieder entdeckt. Danke für das spannende Interview.


AIA MITTENDRIN

. . . n i r d n e mitt Traumkulisse beim SKI-TRAIL Tannheimer Tal - Bad Hindelang 1.250 LANGLÄUFER WAREN BEIM VOLKSLANGLAUF IM HOCHTAL UNTERWEGS Traumhafte Bilder bleiben den Langläufern von diesem Wochenende in Erinnerung, denn das Tannheimer Tal präsentierte sich von seiner besten Seite: Bei strahlendem Sonnenschein traten rund 1.250 Langläufer in unterschiedlichen Distanzen an und erbrachten dabei sportliche Höchstleistungen. Mit dabei auch unser AIA-Actionteam. Vor allem die 60 km Distanz hat es in sich. „Zwar waren die Bedingungen optimal, doch 500 Höhenmeter auf der Langdistanz zu überwinden, das ist schon einen Hausnummer“, erklärt OK-Chef Michael Keller. „Gerade bei den letzten Anstiegen trennt sich dann die Spreu vom Weizen.“ Besonders erfolgreich waren in diesem Jahr die deutschen Teilnehmer. Den Sieg über die 60 km Strecke erkämpfte sich Tobias Rath (2:41:12). Auch der zweite

und dritte Platz gingen mit Sebastian Neef (2:42:14) und Manuel Sieber (2:42:43) nach Deutschland. An der zehnten Stelle klassierte sich der ehemaligen Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder (siehe Interview). Bei den Damen lief erneut die Seriensiegerin Sigrid Mutscheller (2:54:37) einem ungefährdeten Sieg vor Jessica Müller (3:03:31) und Barbara Häsch (3:12:24) entgegen. Das größte Feld war auf der 36 km Skating-Distanz unterwegs, aber auch die 19 km Variante findet immer mehr Anklang. Insgesamt waren es 600 Läufer bei den Skating-Wettbewerben. Am Samstag starteten 300 klassiche Langläufer in der Loipe. Auch hier bot sich ein phantastisches Bild, denn beim Start standen acht Heißluftballone Spalier.

105 Aktiv im Allgäu

Die Rennen wurden ebenfalls von deutschen Läufern dominiert – Max Olex aus Garmisch-Partenkirchen erreichte nach 33 km in einer Zeit von 1:33:05 das Ziel. Er war auch tags darauf über die 36 km Skating (1:31:40) erfolgreich. Den Damensieg über die über die 33 km klassisch sicherte sich Jessica Müller (1:51:02), auf der 13 km Distanz trugen sich Manuel Sieber (35:24) und Franziska Müller (42:24) in die Siegerliste ein. Müller konnte auch am Sonntag die 36 km Skating (1:44:19) für sich entscheiden. Seinen großen Auftritt hatte der Skinachwuchs beim MINI SKI-TRAIL. 150 Kinder und knapp 200 Nachwuchsläufer beim Technik Parcours verdeutlichen die Beliebtheit der grenzüberschreitenden Langlaufveranstaltung. Das ARGE SKITRAIL Team rund um Organisator Michael Keller kann auf ein rundum gelungenes Event zurückschauen: „Bestes Wetter, optimale Bedingungen und zufriedene Athleten – was will man mehr?“ Und die Zahlen sprechen für sich: Mit insgesamt 1.250 Langläufern ist die Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr wieder gestiegen. Alle Ergebnisse und weiteren Infos gibt es unter www.ski-trail.info.


LANGLAUF

Leicht, steif, schnell: Der Swix Triac 2.5 Es ist die Weiterentwicklung des Triac von Swix. Ein Stock, der schon seit seiner ersten Premiere aus den Weltcup-Rennen nicht mehr wegzudenken ist. LanglaufStars wie Petter Northug o der Biath-

lon-Ass Simon Schempp schwören auf den extrem leichten und steifen Swix Triac 2.5. Das AIA-Testteam durfte den Top-Stock in Training und bei Langlauf-Marathons testen und zeigte sich ebenfalls absolut überzeugt. Der Stock bringt im Vergleich zum 2.0 als Vorgängermodell nochmals verbesserte Eigenschaften mit sich: 1.

Das Gewicht wurde nochmals um 3 % reduziert. Damit wiegt der Stock nun 56 g/m 2. Der 2.5 bringt eine um 3 % erhöhte Steifigkeit und um 5 % verbessertes Pendelverhalten mit sich 3. Die Schlaufen wurden nochmals überarbeitet und sind nun noch besser haltbar Speziell durch die mit Carbon verstärkten Teller pendelt der Triac 2.5 spürbar besser als ähnliche Modelle auf dem Markt. Das patentierte Swix Triac-Tellersystem gibt es in drei unterschiedlichen Telleroptionen sowie mit austauschbarer Spezialspitze für Skiroller-Einheiten. Beim Wechsel wird lediglich eine Schraube geöffnet, die Spitze getauscht und die Schraube wieder fixiert. Dauer: wenige Sekunden. Das extrem leichte Gewicht des Stocks, den es in Längen von 135 bis 180 cm auf dem Markt gibt, geht dabei nicht zulasten von Steifigkeit oder Lebensdauer. Im Gegenteil: der Triac 2.5 punktet auch hier und kann so getrost als Trendsetter und Messlatte in Sachen Stöcke auf dem Markt betitelt werden. Der König unter den Stöcken.

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LANGLAUF

Equipment-Test Langlauf: Odlo & Rossignol

urteil zu den verschiedenen Produkten einzeln vor.

ROSSIGNOL X-IUM SKATING PREMIUM S1 LANGLAUFSKI Sicherlich, man muss eine gute Grundfitness mitbringen, um im Langlaufbereich durchstarten zu können. Das gilt für Anfänger ebenso wie für ambitionierte Hobbyathleten. Mit einer sehr guten Ausrüstung aber lässt sich die eine oder andere Sekunde gut machen, oder schlicht und einfach lockerer und mit mehr Spaß über die Loipen gleiten. Wir haben für euch Produkte zweier absoluter Top-Hersteller im Langlauf-Segment getestet. Rossignol zählt seit Jahren zur absoluten Spitze in Sachen Ski und Schuhe. Odlo setzt bei der Bekleidung Maßstäbe. Unser Chefredakteur Marcel Reiser nahm die Loipen mit dem Top-Material genau unter die Lupe und stellt euch sein Test-

„Der völlig neu konstruierte X-IUM PREMIUM SKATE S1 ist das Resultat der Zusammenarbeit von Rossignol und seinen Weltcup Athleten. Ein High-Performance-Skating-Ski für erfahrene, hochsportliche Langläufer und Weltklasse-Athleten“ – so preist Rossignol den schwarzrot-weißen Super-Ski, den ich unter den Füßen hatte, an. Und: ich wurde nicht enttäuscht. Der Ski hält absolut, was er verspricht. Die Kraftübertragung ist super und die Gleitzone sucht durch die extrem kurze Schaufel ihresgleichen. So macht Langlaufen Spaß. Die Version S1 ist für hohe Geschwindigkeiten und kalte Schneebedingungen entwickelt worden. Es gibt den Ski aber auch als S2 (Allrounder) und S3 (warme und nasse Schneebedingungen) Variante.

UVP: 529,99 Euro www.rossignol.com ROSSIGNOL X-IUM SKATING PREMIUM S1 LANGLAUFSKI Der X-IUM Premium Schuh von Rossignol

107 Aktiv im Allgäu

ist – wie zu erwarten – der perfekte Begleiter des X-Ium Skis. Er ist ultra-leicht und durch seine Carbonsohle und den Innenschuh unterstützt er die Kraftübertragung perfekt. Das äußere Schuhteil ist eng, flach und serviert dem Läufer ein einfaches, leicht kontrollierbares Laufgefühl. Die anatomisch geformte Manschette (100 % Carbon), die komplett mit Carbon umhüllte Fersenkappe und die gesamte Länge der Mittelsohle aus Carbon bieten Leistungsfähigkeit und Präzision auf höchstem Level. Das niedrigere Profil der Xcelerator-Sohle erhöht die Hebelkraft, während die nach unten verschließbare Fußbandage, doppelt so dichte Fersenstütze, thermoformbare Passform und asymmetrische Schnürung für eine präzise Passform sorgen, um ultimativen Komfort und Kontrolle zu gewährleisten. Ganz klar: Daumen hoch!

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transportiert die Feuchtigkeit zuverlässig nach außen und unterstützt jeden ambitionierten Läufer perfekt bei der Erreichung seiner Ziele.

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ven Einheiten auf der Loipe. Die Passform überzeugt durch modernen, klassischen Schnitt. Die winddichte Hose schützt die Beine vor kalter Luft und hält die Muskeln schön warm. Hinten leitet die Hose Schweiß und überschüssige Wärme ab. Die ergonomisch geformte Kniepartie sorgt für maximale Bewegungsfreiheit. Ein Alleskönner!

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Family Resort Carezza Ski PARADIES FÜR FAMILIEN UND GENUSSSKIFAHRER

sort.de“, dem weltweit größten Testportal von Skigebieten, als Testsieger 2016 in der Kategorie „Führendes Skigebiet bis 40 km Pisten“ ausgezeichnet wurde. Das Family Resort Carezza Ski (1182 m – 2337 m, www.carezza.it) punktet mit einem vielfältigen Angebot für die ganze Familie. Auf den 41 Abfahrtskilometern trifft man dabei oft auf Spuren des Zwergenkönigs Laurin, dessen Rosengarten beim gleichnamigen Felsmassiv der Erzählung nach für das berühmte Alpenglühen sorgt. So lernen schon die Kleinsten mit viel Spaß, Karussell und Hüpfburg einen guten Schwung und das richtige Verhalten auf den Skipisten. Im Kinderland an der Frommer Alm tauchen die Kleinen in den Kristallpalast ein. Mit dem modernen Seilzuglift, den einzigen seiner Art in Südtirol, geht es hinauf. Während der Nachwuchs bestens betreut wird, freuen sich die Großen auf die 7,6 Kilometer lange Talabfahrt, die vom höchsten Punkt des Skigebiets hinab ins Dorfzentrum von Welschnofen führt. Oder wie wäre es mit einer Abfahrt über die „Florian Eisath“-Trainingspiste? Der Südtiroler Skirennläufer ist in Carezza auf der Moser Alm zuhause und hat die 800 Meter lange Strecke mit 30 Prozent Gefälle selbst

konzipiert. Bis zu sechs Gruppen können jetzt nebeneinander Torlauf üben; eine Linie kann dabei, wie im Weltcup, eingeeist werden. Das nutzen auch internationale Spitzensportler. Wenn nicht gerade Stars hier trainieren, ist die Piste für alle Skifahrer frei gegeben. Egal ob Zwergerl-Land, Traumabfahrt oder Funpark – für den richtig guten Schnee unter Ski und Board sorgt Florians Vater, Georg Eisath persönlich. Denn der Präsident des Skigebietes ist Mitbegründer von TechnoAlpin, dem Weltmarktführer in der Beschneiungsanlagen-Produktion. Er wertet das Skigebiet jedes Jahr behutsam auf – und achtet dabei auf nachhaltige Energiesparmaßnahmen. Durch Optimierungen konnte der Verbrauch bereits um etwa 20 Prozent gesenkt werden. Dieses Jahr können sich Skifahrer gleich auf zwei neue Hütten freuen, die Südtiroler Schmankerl am Berg servieren: Auf die „Obertierscheralm“ bei der Bergstation der Kabinenbahn Welschnofen und auf die „Ochsenhütte“ an der Tschein Piste. Kein Wunder, dass Carezza Ski von „Skire-

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Tipp: Das neue Angebot Rodeln und Grillen Noch bis zum 3. April heißt es jeden Montag und jeden Mittwoch von 9 bis 16 Uhr schlemmen und rodeln, was das Zeug hält. Das frische Grillgut gibt es beim Restaurant Antermont bei der Bergstation der Kabinenbahn Hubertus. Danach kann man bis zu drei Stunden in einer der privaten Grillhütten auf der großen Sonnenterrasse um das offene Feuer sitzen und die reiche Auswahl an Fleisch, Würsten und Gemüse grillen. Für uriges Ambiente sorgen Schafsfelle, karierte Kissen und Stubenmusik – Platz ist für bis zwölf Personen. Frisch gestärkt kann man dann die drei Kilometer lange Rodelbahn so lange nutzen wie man will – bequem bergauf geht es wieder mit der Bahn. Das Angebot „Rodeln und Grillen“ kostet inklusive Grillgut, Rodelverleih bei Sport Lucy und Tageskarte 46,- Euro für Erwachsene und 14,- Euro für Kinder unter acht Jahren.

Nähere Infos hierzu findet ihr unter www.eggental.com


WINTERSPORT

AiA: Sie gelten als Institution in Sachen Beschneiung. Weshalb sind die „technischen Helfer“ bei der heutigen Wetterlage nicht mehr wegzudenken und was macht für Sie den Unterschied bei der Beschneiung aus? Georg Eisath: Nicht die Wetterlage macht die Notwendigkeit zur Vollbeschneiung aus, sondern die Ansprüche der heutigen Skitouristen. Nur wer glatte gleichmäßige Pisten hat, die jeden Tag frisch gefräst werden, ist noch konkurrenzfähig. Die Kunden, die im Durchschnitt kaum mehr als fünf Tage im Skigebiet bleiben, wollen Schneegarantie auf allen Pisten und dazu müssen diese perfekt gefräst und „gebügelt“ sein.

AiA: Auch Südtirol hat mit dem Problem der immer kürzeren Winter zu kämpfen. Wann ist Ihrer Meinung nach die beste Zeit, um nach Carezza zu kommen und wie sehen Sie die Zukunft des Wintertourismus? Georg Eisath: Die Skigebiete in Südtirol, welche entsprechende Beschneiungssysteme installiert haben, geben seit mehr als 20 Jahren Schneegarantie auf allen Pisten vom ersten Wochenende im Dezember bis Ostern bzw. Mitte April. Mit der Beschneiung haben wir diesen Standard erreicht. Somit kann man den Kunden „Urlaubssicherheit“ geben, dem Personal die Arbeitsplatzgarantie und auch die Businesspläne auf eine fixe Basis stellen. Wie es weiter geht? Ich spreche für die Dolomiten und die Alpen: Durch die Schneegarantie werden die Skigebiete das Angebot weiter verbessern und den Wünschen der Kunden anpassen. Wie in allen Sparten muss man sich umschauen

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und die richtigen Schritte machen, um den Wintersport weiterhin auf Niveau zu halten. AiA: Wann ist die beste Zeit nach Carezza zu kommen? Georg Eisath: Jeder Monat hat seinen Charme. Außerhalb der Ferienzeit kann man die top Pisten genießen und auf den Terrassen der Skihütten wird man besonders freundlich bedient. AiA: Wie sieht es bei all den Aufgaben und Tätigkeiten als Hotelier, Präsident des Skigebiets Carezza und Gründer der Marke TechnoAlpin mit Ihrer Freizeit aus? Bleibt da noch Zeit ihrem Sohn Florian beim Ski-Weltcup die Daumen zu drücken? Georg Eisath: Ich lebe so, wie sich das die Gäste wünschen: in einem schönen Hotel inmitten der perfekten Pisten, die jeden Tag super hergerichtet werden. Ich nutze jede freie Stunde, um mit den Skiern eine Runde zu drehen. Das ist mein Urlaub. Natürlich verfolge ich mit Begeisterung die Rennen von Florian. Ab und zu sehe ich mir auch ein Rennen vor Ort an. Immer wieder beeindruckend, welche Leistung die Athleten erbringen.

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AiA: Weshalb ist Südtirol aus Ihrer Sicht bei den Süddeutschen zum Skifahren so beliebt? Was macht den Reiz aus? Georg Eisath: Sicherlich ist die Sonnengarantie ein wichtiger Faktor. Dazu die Dolomiten mit ihren einzigartigen Formen und Zacken durch die man mit den Skiern fahren kann. Aber auch das alpin-mediterrane Flair zieht die Genießer an.

Voraussetzung für eine Top Piste ist ein perfekter technischer Schnee. Auch wenn Top Anlagen voll computerisiert sind, braucht es gute Schneeerzeuger, gutes Personal und sehr viel Erfahrung.

©by ottobock

Im Interview haben wir uns näher mit Georg Eisath über seine Südtiroler Heimat und den Winter-Tourismus unterhalten:


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Frühsport mit Fanfaren

Wenn eine Sonnenaufgangsfahrt die Seele in Schwingung versetzt – dann ist es die HochjochTotale in der Silvretta Montafon. Vor wenigen Minuten kämpfte ich noch mit meinem müden Ich. Meine Vorfreude auf den Tag hat gewonnen und ich kam pünktlich aus den Federn. Jetzt fiebern wir unberührten Pisten, leuchtenden Gip-

feln und wohltuender Ruhe entgegen – und der längsten Talabfahrt Vorarlbergs. Wir, das sind eine kleine Truppe von passionierten Skifahrern und unsere Guides Markus und Max. Es ist 7.20 Uhr. Noch halb dunkel. Wir steigen in St. Gallenkirch in die Gondel der Grasjoch Bahn und anschließend

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in die Hochalpila Bahn. Keiner weiß genau was uns erwartet. An der Bergstation angekommen, verstummen unsere Gespräche angesichts des atemberaubenden 360-Grad-Panoramas. Über 200 Berggipfel und 60 Dreitausender liegen uns zu Füßen. Markant ist vor allem der höchste Berg Vorarlbergs, der Piz Buin mit 3.312 Metern. Die ersten Sonnenstrahlen kriechen hinter den Bergen hervor: Spätestens in diesem Augenblick wird jedem klar, dass dies kein Mittwoch wie jeder andere wird. Weiß verschneite Berggipfel, der Sonnenaufgang und die einzigartige Morgenstimmung – man fühlt sich als würde einem das ganze Skigebiet alleine gehören. Schnell die Kamera rausholen und diesen perfekten Moment festhalten! Die Guides schenken Tee aus. Eine gute Idee. Das gibt uns die Gelegenheit, diesen Augenblick noch ein bisschen länger zu genießen.

Die ersten Schwünge auf leeren Pisten Danach wärmen wir uns auf. Schließlich will jeder fit sein für die rund zwölf Kilometer lange HochjochTotale. Die Abfahrt vom Alpilagrat – dem höchsten Punkt der Silvretta Montafon – bis hinab an die


WINTERSPORT

Dorfgrenze von Schruns bietet reichlich Abwechslung. Um das Gefühl der leeren und frisch präparierten Pisten noch besser auskosten zu können, werden wir nochmals in kleinere Gruppen geteilt. Nach den ersten Schwüngen gelangen wir durch das weite Seetal zum längsten Skitunnel der Welt, der durch den Fels auf die Nordseite des Berges führt. Hier hat man ebenfalls einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Bergwelt.

Da brennt der Oberschenkel Viele sind recht flott unterwegs. Unsere Skikanten streichen rhythmisch über die Rillen im Schnee. Beinahe lautlos. Auf Höhe der Hochjoch Bahn Bergstation beginnt dann die Serpentinenstrecke durch

den lichten Wald. Beim Schnetzerhang hat man nochmal einen atemberaubenden Blick über Schruns. Unten an der Hochjoch Bahn Talstation auf 730 Höhenmeter brennen dem ein oder anderen schon mal die Oberschenkel. Aber die Glücks-Fanfaren in unseren Ohren übertönen das alles.

Bergfrühstück zur Belohnung Erst jetzt nehmen die Lifte den offiziellen Betrieb auf und die restlichen Wintersportler eilen eifrig zur Bahn. Auch wir

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steigen ein. Es geht zurück auf den Berg. Die Abfahrt hat Appetit gemacht – auf Frühstück. Während alle anderen die Pisten stürmen wartet auf uns Frühaufsteher im Kapellrestaurant ein herzhaftes Bergfrühstück mit regionalen Köstlichkeiten. Ich gönne mir ein Montafoner Riebel aus der Gusseisenpfanne. In geselliger Runde und ganz entspannt endet ein ereignisreicher Morgen und beginnt ein perfekter Skitag. Autorin: Annika Hartmann Bilder: © Silvretta Montafon | Daniel Zangerl


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