TANZSCHULE - Das Businessmagazin für die Tanzbranche *Ausgabe 4*

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Das Businessmagazin für die Tanzbranche AUSGABE 4 | FEBRUAR 2019

MERCHANDISE Lohnt sich das?

BUSINESS-TAG Über 20 Ideen für Ihre Tanzschule

SPORTSAAL BERLIN

Interiordesign für Tanzschulen


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NEUE PERSPEKTIVEN – GESTALTEN MIT GLAS Flexibilität ist alles – gerade im Eventbereich Mit dem Trennwandsystem Variflex gestalten Sie Räume schnell und komfor tabel genau nach Bedarf. Eine Vielzahl von Elementtypen und Oberflächen garantieren eine perfekte Verbindung von Funktionalität und Design. Die Kombination mit Variflex GlasElementen ermöglicht eine Raumteilung mit großer Offenheit und gleichzeitigem Schallschutz – für störungsfreie Parallelveranstaltungen in einer hellen, großzügigen Atmosphäre.

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LIEBE KOLLEGINNEN & KOLLEGEN AUS DER TANZWELT, In dieser Ausgabe blicken wir mal wieder ein bisschen über den Tellerrand: Wir haben einen ganz besonderen Fitnessclub in Berlin im Porträt, dessen Ambiente durchaus auch als Anregung für eine Tanzschule dienen kann. Wer über eine Umgestaltung der eigenen Räume nachdenkt, findet hier sicherlich Inspiration. Des Weiteren haben wir Bloggerin Stefi Schmid sowie die Buchautoren Andrea Lienhart und Nils Hafner angesprochen, da sie alle in ihren Beiträgen und Büchern spannende Themen behandeln, die auch im Tanzschulgeschäft eine wichtige Rolle spielen. Ihre aufschlussreichen Gastbeiträge finden Sie auf den Seiten 16, 26 und 52. Ich hoffe, dass auch die vierte Ausgabe Ihnen wieder ein bisschen Freude bereitet – und vielleicht sehen wir uns ja beim Euro Dance Festival vom 05. bis 10. März 2019 im Europa-Park zum Austausch und Gespräch. Herzliche Grüße Zu Ihrer Information Ab 1. April 2019 lautet unsere Adresse Schwarzwaldstr. 43 in 79117 Freiburg.

Ihr Matthias Blattmann Geschäftsführer

UNSER BÜRO

KONTAKT

Gutmann Media Kaiser-Joseph-Str. 270 79098 Freiburg Mo - Fr von 12.00 - 18.00 Uhr

Tel. 0761 383 77 908 Fax 0761 383 77 929 info@gutmann-media.com www.gutmann-media.com

IMPRESSUM Herausgeber: Gutmann Events GmbH und Co. KG Kaiser-Joseph-Str. 270 | 79098 Freiburg | T. +49 (0) 761 383 77 901 | F. +49 (0) 761 383 77 929 Email: redaktion@gutmann-events.de | Internet: www.gutmann-events.de V.i.S.d.P: Matthias Blattmann, Hans Schmidt-Brinkmann Layout & Fotos: Catalina Muñoz Cano, Valentin Behringer, www.shutterstock.com, www.freepik.com | Druck: flyeralarm GmbH

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ALLES MUSS ICH SELBER MACHEN!

Wer kennt das nicht – Aufgaben erteilt, in den Urlaub gefahren, zurück gekommen und nichts ist passiert. Oder als schöne Alternative: Das Falsche ist passiert. Der erste Gedanke, der einem durch den Kopf schießt: Ist das denn so schwer? Wenn man nicht alles selber macht, wird das nichts. Die wichtigen Sachen kann ich einfach nicht abgeben! So gut sich das Aufregen im ersten Moment auch anfühlt – es ist eine Sackgasse. Wir können nicht alles selber machen, denn wir würden damit unseren Handlungsradius massiv einschränken. Jeder Mensch verfügt über ein gewisses Zeitkontingent und selbst die Forschung konnte uns bisher keine 25. Stunde am Tag herbeizaubern.

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» Suchen Sie nach Lösungen und nicht nach Problemen. «

Es muss also Möglichkeiten geben, Aufgaben so zu verteilen, dass sie wie gewünscht ausgeführt werden. Damit kommen wir zu einer leidvollen Erkenntnis: Der Fisch stinkt vom Kopf.

Dagegen können wir jetzt mit 1.000 Argumenten ankämpfen – hilft leider alles nichts. Auch nach 14 Seminaren, 31 Ratgebern und drei Beratungscoachings zum Thema Unternehmensführung werden Sie bei dieser Frage immer die gleiche Antwort erhalten: Suchen Sie nach Lösungen und nicht Blattmann nach Problemen.

Betrachten wir das große Ganze: Wenn Carl Benz vor über 125 Jahren alles selber gemacht hätte, dann wäre Mercedes sicher nicht zu einer der bedeutendsten Automobilmarken der

von Matthias

Welt geworden. Seine Jahresproduktion wäre mit viel Fleiß auf maximal vier bis fünf Autos angestiegen. Die restlichen zig Millionen Fahrzeuge pro Jahr wären nicht auf der Straße gelandet. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Laut Experten gibt es immer wieder ähnliche Strukturen, die zur Aussage »alles muss ich selber machen« führen. Der Klassiker: Aufgaben werden nicht klar kommuniziert. Als ChefIn stehen einem alle aktuellen Informationen zur Verfügung, die zur Lösung einer Aufgabe beitragen können. Das beinhaltet mitunter einen jahrelangen Erfahrungsschatz. Auf diesen können MitarbeiterInnen aber oftmals nicht zugreifen. Somit werden simple Aufgaben nicht wunschgemäß erfüllt. Einfaches Beispiel: »Herr Müller, gehen Sie bitte ins Lager und stapeln Sie alle Stühle zum Versand. Die müssen noch heute alle per DHL nach Hamburg zur Reparatur. Ich muss schnell weg und bin bis morgen nicht erreichbar«. Herr Müller geht ins Lager und macht die Stühle versandfertig. Nach zehn Wochen, die Stühle sind alle neu gepolstert, geht der Chef ins Lager. Neben den »neuen« Stühlen stehen noch vier »alte«. Wütend geht er zu Herrn Müller und möchte eine Erklärung haben, wie das denn wieder passieren konnte. Erklärung: Der Chef hat die Stühle damals selber gekauft.


Er weiß, dass es 250 waren. Herr Müller ist aber erst seit einem Jahr in der Firma und hatte sich nicht gewundert, dass nur 246 im Lager standen. Es hat ihm auch keiner gesagt, dass die restlichen vier gerade zu diesem Zeitpunkt auf der Messe waren. Dieses Beispiel soll verdeutlichen, was an vielen Stellen im Unternehmen passiert. Informationen werden nicht kommuniziert. Je mehr Aufgaben und Informationen auf dem Tisch der Führungskräfte landen, desto weniger

werden sie diese kommunizieren und weitergeben können. Das passende Stichwort ist keine neue Erkenntnis. Es nennt sich »delegieren« und ist ein aufwendiger Prozess, der tatsächlich von der Geschäftsführung erledigt werden muss. In der Regel lassen sich alle Prozesse abgeben,

wenn diese gut beschrieben werden. Dazu gehört mitunter der Unterricht. Die Aussage: »Ich unterrichte einfach am besten, das werden die Azubis nie richtig lernen. Denen fehlt das Gespür und außerdem bin ich der geborene Entertainer, das hat man oder auch nicht.« Das mag sogar alles stimmen, aber dann werde ich als Unternehmer nicht weit kommen. Erfolgreich sind diejenigen Menschen, die es schaffen, eine Aufgabe oder Vision klar zu beschreiben und ihre Belegschaft dazu befähigen, diese umzusetzen.

Erfolgreich sind diejenigen Menschen, die es schaffen, eine Aufgabe oder Vision klar zu beschreiben und ihre Belegschaft dazu befähigen, diese umzusetzen.

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DER MODERNE

TANZ

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Sie renovieren Ihre Tanzschule oder bauen sogar neu? Dann überlassen Sie nichts dem Zufall, schon gar nicht beim Herzstück Ihres Unternehmens, dem Tanzboden. In den letzten Jahren haben sich bereits zahlreiche Tanzschulen für einen unserer Vinylböden entschieden. Folgende Vorteile bringt ein solcher Boden mit sich: Günstiger Preis, hervorragende Optik, hohe Belastbarkeit und optimale Reinigungsmöglichkeiten.

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EURO DANCE FESTIVAL 6 Tage, 30 Tänze, 170 Coaches, 600 Workshops

Tanzen in seiner ganzen Vielfalt. Das Euro Dance Festival 2019 findet vom 5. – 10. März im Europa-Park in Rust statt. Wir haben für Sie einen Tag in Bildern zusammengefasst. Mehr Informationen und Anmeldung auf www.euro-dance-festival.com

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Die Tänzerinnen und Tänzer können ihren individuellen Stundenplan aus über 600 Workshops zusammenstellen. Jedes Tanzpaar darf auf dem Festival noch spontan entschieden, welche Kurse es von Standard über Latino, Swing bis Discofox besuchen möchte.

Um das Festival-Erlebnis abzurunden und die Workshops entspannt genießen zu können, bieten die 4-Sterne Erlebnishotels des EuropaParks die optimale Übernachtungsmöglichkeit. Nach einem tanzreichen Tag können die Muskeln im Wellnessbereich wieder gelockert werden. Der Marktplatz bietet während der gesamten Festival-Zeit mit Verkaufs- und Informationsständen die Möglichkeit zum Shoppen und Genießen.

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Um die Mittagszeit werden während des Workshop-Programms im Foyer des EP-Dome warme Gerichte und Snacks für den kleinen und großen Hunger sowie Getränke angeboten.

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Neben dem Angebot im Dome-Bereich bieten auch die Restaurants der Hotels eine vielfältige Auswahl an Mittag- und Abendessen.

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Die Festival-Tage werden von einem abwechslungsreichen und spektakulären Abendprogramm abgerundet. Genießen Sie ein hochklassiges Showprogramm mit Darbietungen der besten Tanzshows weltweit.

Vor, während und nach den Shows haben Sie auf einer Vielzahl von verschiedenen Tanzflächen Zeit für Ihr eigenes Tanzvergnügen – und können so das neu Gelernte direkt aufs Parkett bringen.

Von Mittwoch bis Samstag finden jeden Abend ab Mitternacht in der Hotel-Bar »Colosseo« die berühmten After-Show-Partys statt.

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ERFOLGREICH

MIT SENIOREN Tanzen ist gesund und macht glücklich! Diese Erkenntnis ist mittlerweile tief im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert und insbesondere Frauen in fortgeschrittenem Alter entdecken das Tanzen zunehmend für sich. Für Anbieter von Tanz- und Fitnesskursen birgt diese

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WICHTIGE ZIELGRUPPE MOVITA® ist speziell auf die Bedürfnisse und den Lifestyle von Frauen ab 55 Jahren ausgerichtet. Es erschließt eine zahlungskräftige, klar definierte Zielgruppe, die in den kommenden Jahren immer größer wird.

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ECHTER KUNDENNUTZEN MOVITA® greift den aktuellen Zeitgeist auf und verbindet zielgruppengerechtes Fitnesstraining mit dem Bedürfnis nach Individualität und Geselligkeit. Die Teilnehmerinnen fühlen sich rundum wohl und spüren schon nach der ersten Stunde positive Effekte. Eine bessere Kundenbindung gibt es nicht!

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FUNDIERTE AUSBILDUNG MOVITA® lebt von einer gezielten Nutzenkommunikation sowie einer bewusst gesteuerten Emotionalisierung der Teilnehmerinnen. In der Ausbildung lernen Ihre TrainerInnen in zwei Tagen alle wichtigen Bausteine des Konzeptes kennen und erhalten umfangreiches Hintergrundwissen.

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Situation ein enormes Erfolgspotential – wenn Sie bereit sind, neue Wege zu gehen und das richtige Konzept haben! An genau dieser Stelle setzt das Tanzund Fitnessprogramm MOVITA® an. Es wurde speziell für Tanzschulen und Stu-

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ONLINEPORTAL FÜR TRAINER Im MOVITA®-Mitgliederbereich werden regelmäßig Video-Updates veröffentlicht. So sind Ihre TrainerInnen immer mit frischen Inhalten für alle Phasen einer MOVITA®-Stunde versorgt und sparen wertvolle Zeit bei der Unterrichtsvorbereitung.

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NEUE IDEEN FÜR IHRE TANZSCHULE Zum Auftakt des Euro Dance Festivals treffen sich am Dienstag, dem 5. März 2019, Tanzschulinhaberinnen und Tanzschulinhaber und aus ganz Europa. Der Business-Tag wurde 2018 neu aufgelegt. Getreu der Maxime »Der Austausch von Wissen und Ideen bringt nicht nur Umsatz, sondern spart auch Geld und Zeit« steht der Netzwerkgedanke im Vordergrund. Ihre Investition? Drei Stunden Zeit und einmalig 99 Euro pro Person (falls Sie ein Festivalticket haben ist der Business-Tag bereits mit inbegriffen). Der Abend beinhaltet, neben einer spannenden Keynote, Impulspräsentationen in kurzer Folge (insgesamt ca. 90 Minuten). Hier werden Ihnen die neuesten Trends für die Tanzschulbranche 2019 vorgestellt. Im Anschluss findet ein Meet & Greet mit Ideengebern, Industriepartnern und KollegInnen statt. | Diese Highlights stehen auf dem Programm 1. Die Buchautorin Julia F. Christensen »TANZEN IST DIE BESTE MEDIZIN« ist mit einer Keynote live vor Ort 2. Die ersten 100 angemeldeten Personen erhalten eine exklusive Führung im neuen Wasser-Erlebnis-Resort des Europa-Parks (Wasserpark & Hotel Kronasar) sowie Zugang zur 17.20 UhrEinheit beim Euro Dance Festival 12

3. Über 20 Ideen und Produkte, die für Tanzschulen interessant und wichtig sind, werden in einer kurzen Impulspräsentation vorgetragen 4. Im Anschluss: Meet & Greet Party zum Netzwerken

» Der Austausch

von Wissen und Ideen bringt nicht nur Umsatz, sondern spart auch Geld und Zeit « Auch der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen kommt an diesem Abend nicht zu kurz. In den letzten Jahren haben sich aus den Gesprächen schon so manche große Ideen entwickelt. | Kosten und Anmeldung Der Business-Tag ist in Ihrem Festivalticket bereits mit inbegriffen. Kostenpunkt ohne Festivalticket: 99 Euro pro Person inkl. Getränke. Anmeldungen möglich bis zum 15.02.2019 an janina.artmayer@ tanzschule-gutmann.de

Datum Dienstag, 05. März 2019 Programm | 16.00 Uhr: Führung | 17.20 Uhr: Besuch Workshops Euro Dance Festival | 19.00 Uhr: Keynote und Ideenund Produkte-Präsentation | Im Anschluss: Austausch und Party


Über 20 Ideen und Produkte für Tanzschulen

Live vor Ort: Buchautorin Julia F. Christensen

Exklusive Führung durch das neue Europa-Park Resort

Meet & Greet Party zum Netzwerken

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Nein, ES TUT MIR NICHT LEID Ãœber die Unart, sich zu oft zu entschuldigen

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ANDREA LIENHART Die Autorin Andrea Lienhart lebt in Freiburg und arbeitet als Managementtrainerin und Coach in namhaften Unternehmen. Fehler sind menschlich. Wo sie geschehen sind, wirkt eine aufrichtige, von Herzen kommende Bitte um Verzeihung Wunder, sie drückt Respekt und Wertschätzung aus. Vorausgesetzt, die Entschuldigung ist aufrichtig und freundlich. Denn ein halbherziges »Sorry« ist nicht überzeugend und bewirkt daher auch nichts. Am besten sollte eine Entschuldigung von Angesicht zu Angesicht erfolgen, nicht zwischen Tür und Angel, und nur in Ausnahmefällen auf schriftlichem Wege: Ein aufrichtiger Blick und der passende Tonfall verleihen einer Entschuldigung deutlich mehr Gewicht, als geschriebene Worte. Was geschehen ist, ist geschehen und sollte weder heruntergespielt werden, noch auf Andere oder auf unglückliche Umstände geschoben werden. Stattdessen braucht es ein klares und deutliches Eingeständnis des eigenen Fehlers. Entschuldigungen sind manchmal aber auch fehl am Platz. Zum Beispiel während einer Diskussion: »Es tut mir leid, aber hier muss ich Ihnen widersprechen« oder »Entschuldigung, das ist nur meine Meinung ...«. Mit solchen falschen Entschuldigungen machen wir uns unnötig klein. Entschuldigungen setzen voraus, dass wir tatsächlich einen Fehler zu

verantworten und Schuld auf uns geladen haben. Daher heißen sie so. Wenn sie jedoch zu einem automatischen Verhaltensmuster geworden sind, bringen sie eine Situation in Schieflage und führen lediglich dazu, dass wir als unsicher und inkompetent wahrgenommen werden. Zum Beispiel: Eine Führungskraft muss mehreren Mitarbeitern kündigen. Ihr selbst widerstrebt diese Maßnahme zwar, doch sie ist betriebsbedingt zwingend erforderlich und sie hat keine andere Wahl. In solch einer Situation wird die Führungskraft nicht um Verzeihung bitten. Das wäre sogar ein Zeichen von Schwäche. Sie wird die Maßnahme jedoch gut erklären müssen und sie wird Mitgefühl zeigen.

Ihr aktuelles Buch »Souveräner Umgang mit schwierigen Zeitgenossen« ist im Haufe-Verlag erschienen. Informationen unter: www.lien-art.de www.andrea-lienhart.de

Anleitung und fühlen uns manchmal richtig überfordert. Auch diese Situation (wer kennt sie nicht?) verlangt nicht nach Entschuldigungen – denn von Schuld kann auch hier keine Rede sein.

Wenn uns jemand eine Entschuldigung abverlangt, obwohl wir uns keines Fehlverhaltens bewusst sind, ist es unangebracht, um des lieben Friedens willen nachzugeben; eine eingeforderte Entschuldigung kann zudem niemals authentisch sein. Auch für Gefühle müssen wir uns nicht entschuldigen. Gefühle sind nicht richtig oder falsch, sondern angenehm oder unangenehm. Zum Beispiel: Wir sind an einem neuen Arbeitsplatz, brauchen noch viel 17



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RÄUME VARIIEREN AUF DIE KOMFORTABLE ART Horizontal oder vertikal – Trennwände von Dorma Hüppe können auch zur Decke öffnen Tanzschulen, die ihren Gästen täglich ein abwechslungsreiches Programm bieten, müssen flexibel reagieren können. Mal ist der große Saal gefragt, mal soll es auf der Fläche kleinere Parallelveranstaltungen geben. Die Trennwandsysteme von Dorma Hüppe ermöglichen vielfältige, intelligente

Lösungen, um Räume permanent an veränderte Nutzungen und Gruppengrößen anzupassen. Es gibt eine große Auswahl an Elementtypen und Oberflächen für praktisch jede Anwendung – sowohl schalldämmend als auch transparent.

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Vollautomatisch horizontal: Variflex und Variflex Glas Je komplexer die Anforderungen, desto mehr punktet Variflex mit der großen Variabilität, der technischen Raffinesse und der Vielfalt der Systemkomponenten. In der Kombination aus Glas- und blickdichten Elementen können multifunktionale Räume mit großer Offenheit und hohem Schallschutz realisiert wer-

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den. Mit der vollautomatischen Steuerung ComfortDrive mit moderner BUS-Technologie erfolgt die Bedienung schnell und komfortabel auf Knopfdruck. Vollautomatisch vertikal: Skyfold Skyfold ist die innovative vertikale Trennwand von Dorma Hüppe, die sich komplett in den Deckenbereich

öffnet. Sie ist platzsparend und benötigt keine Führungs- oder Laufschienen. Skyfold bietet einen hervorragenden Schallschutz und lässt sich mit der vollautomatischen Steuerung komfortabel, zuverlässig und sicher verfahren. Nicht selten gibt es spontanen Applaus, wenn die Trennwand wie ein Bühnenvorhang hoch- oder runtergefahren wird.

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Checkliste MARKETING RAN ANS LOGO! TEIL 2 Die Diskussion um ein neues Logo kehrt in regelmäßigen Abständen auf den Tisch der Geschäftsführung zurück. Man müsste, sollte, könnte es doch mal ändern. Ist das wirklich wichtig, kommt deswegen ein Kunde mehr? Wir haben drei Profis gefragt, wie sie die Logos der Tanzschulen bewerten und welche Empfehlungen sie der Branche geben würden.

PIKTOGRAMME Viele Tanzschulen verwenden Piktogramme, die ein Tanzpaar oder eine Tanzfigur zeigen. Ist das zu empfehlen? Aus psychologischer Sicht ist ein Piktogramm sinnvoll, denn alle, egal ob Kleinkinder, Menschen mit Sehschwäche oder gar Analphabeten, verstehen auch ohne Worte, worum es geht. Dagegen spricht, dass ein Piktogramm das Angebot einer Tanzschule nicht sinnvoll abdeckt. Breakdance und Standardtanzen sind nur schwer mit

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einer Grafik unter einen Hut zu bringen. Ein Hip Hopper findet die Tanzschule sofort uncool, wenn ein Tanzpaar im Logo zu sehen ist. Das »fräst« sich ins Unterbewusstsein – dagegen ist kein Kraut gewachsen. Ein älteres Paar wird sich kaum in einer Tanzschule melden, die einen Solotänzer im Logo hat. Ein weiteres Minus ist aus meiner Sicht, dass Piktogramme ein bisschen aus der Zeit gefallen sind. Logos mit Tanzpaaren oder Ballerinas wirken fast immer verstaubt und genau das möchten Tanzschulen ja umgehen.

NO-GOS Was sollte ich beim Design vermeiden? Viele FirmeninhaberInnen verkünsteln sich sehr beim Logo. Heraus kommen oftmals filigrane und mehrfarbige Designs. Bei der Anwendung entstehen dann Probleme, die nicht bedacht wurden. Wird das Logo bspw. sehr klein gedruckt, dann kann man nichts mehr erkennen. Mehrfarbigkeit führt oftmals zu Aufpreisen, wenn es um den Druck von Zeitungsanzeigen oder Werbeartikeln geht.


GOS Was macht ein gutes Logo aus? Ein gutes Logo ist schlicht, wirkt auch in Graustufen oder Schwarzweiß und hat einen Wiedererkennungswert. Wenn Schriften ins Spiel kommen, ist es ratsam eine seltene oder gar eigens gestaltete Schrift zu nutzen. In der Championsleague spielen Logos, die den Namen des Unternehmens spielerisch aufgreifen. All diese Merkmale vereint zum Beispiel das Logo von Apple.

FEEDBACK Wie kann ich herausfinden, wie mein Logo wirkt? Das ist ganz einfach – lassen Sie 10 bis 20 Menschen befragen, die Ihre Tanzschule nicht kennen. Diese Befragung dürfen Sie nicht selbst machen, denn sonst werden die Meinungen beschönigt. Sie können jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis beauftragen, der Ihr Logo beispielsweise auf Facebook zur »Bewertung« freigibt. Das Feedback kann weh tun, aber nur so erfahren Sie, wie es um die Wirkung Ihrer Firma steht.

vor allem: »Hallo, wir haben uns neu aufgestellt und unsere Leistung verbessert!« Das ist auch der Grund, warum gerade große Marken alle zehn Jahre kleine Veränderungen an ihrem Design vornehmen. Immer unter dem Aspekt: »Seht her, wir erfinden uns ständig neu!«

WIRKUNG KOSTEN Wie wichtig ist ein gutes Logo? Was kostet ein neues Logo? Das Logo ist die Visitenkarte jedes Unternehmens. Viele unterschätzen seine Wirkung vollkommen, denn ein Logo sagt mehr als tausend Worte. Alle Attribute, die der Betrachtende empfindet, übertragen sich unterbewusst automatisch auf dessen Wahrnehmung des Unternehmens. Wirkt das Logo billig oder altbacken, dann wird es ganz schwer sich anders zu positionieren.

Ein Design wird bei seriösen Agenturen ab ca. 1.000 Euro angeboten. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die Deutsche Bahn hatte beispielsweise für das sogenannte »Refresh« seinerzeit 100.000 DM bezahlt – dabei wurden nur die Farben rot und weiß getauscht. Der Grund für den hohen Preis ist allerdings weniger das Design, sondern vielmehr das Know-How der Agentur. Diese berät umfangreich, welche Auswirkungen die Designänderungen bewirken können. Ein neues Logo sagt

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ICH SAG »CAPTAIN« ER SAGT »WHAT?« Über Sprache im Kundenmanagement

Hier bitte nix ins Meer werfen!

So richtig habe ich die Bedeutung von Sprache im Kundenbeziehungsmanagement erst an Bord einer Fähre verstanden. Ich war auf dem Weg von Deutschland nach Dänemark über die Ostsee, als mein Blick gedankenverloren an einem Schild hängen blieb: »Die Überbordgabe von Abfall ins Meer ist verboten.« Moment mal. Was will mir die Fährgesellschaft Scandlines damit sagen? Glücklicherweise näherte sich gerade deren Angestellter. Führungskraft, Mitte 50, schwarze Hose, weißes Hemd, drei goldene Streifen auf der Schulter. Ich sach: »Käpt‘n?« Er sacht: »Was?« Ich sag: »Was heißt das auf dem Schild denn?« Er sagt: »Ja, min Jung, Du sollst hier nix ins Meer werfen!« Ich sag: »Ja, dann schreibt das doch!«

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Und genau hier liegt eines der Kernprobleme in der Beziehung. Verstehen sich die Beziehungspartner nicht, sind die Spielregeln, die der Anbieter durchsetzen möchte, für den Kunden nicht klar, und er wird sie nicht akzeptieren können. Folglich haben Kunde und Anbieter unterschiedliche Erwartungen aneinander. Dieser Sachverhalt ist beiden selbst überhaupt nicht klar (Stichwort: unbewusste Inkompetenz). Es wird also spätestens bei einer Abweichung von Erwartung und Realität zu Konflikten kommen, bei denen sich im schlimmsten Fall herausstellt, dass der Kunde gar nicht verstanden hat, was der Anbieter ihm verkauft hat. Genau das haben die Kollegen von McKinsey & Co. im Jahr 2006 herausgefunden: In einer Untersuchung stellte sich heraus, dass 72 Prozent aller befragten Kunden, die eine Kapital-Lebensversicherung abgeschlossen hatten, essentielle Fragen zu dem von ihnen gekauften Produkt nicht beantworten konnten. Darunter solche wie: »Bei Eintritt welcher Risiken zahlt die Versicherung eigentlich?«, »Wer profitiert im Ereignisfall?«, »Wann wird das Kapital zurückgezahlt?«, »Wie verzinst es sich während der Laufzeit?« Summa summarum hatten also 72 Prozent der Kunden keinen blassen Schimmer, was sie da gekauft hatten. Und nun frage ich Sie, liebe Leser, folgendes: Wie ist denn die Einstellung des Kunden zu diesem Unternehmen, wenn hier der ernste Fall der Leistungspflicht einzutreten droht und sich Fragen ergeben? Wären Sie nicht auch erst einmal verunsichert, weil Sie nicht genau wissen, was Sie gekauft haben? Reagiert das Unternehmen falsch und versucht, diese Unsicherheit auszunutzen, ergibt sich nachhaltige Verärge-

rung. Kein Wunder, dass man sich mit juristisch korrekten Formulierungen in Verträgen unzufriedene Kunden züchtet. Die Informationsökonomik beschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit derartigen Problemen. Hier spielen verschiedene Eigenschaften von Produkten und Dienstleistungen eine Rolle. So sind Versicherungsleistungen von einem hohen Grad an Vertrauenseigenschaften geprägt. Der Kunde kann weder vor noch (zu einem großen Teil) nach dem Kauf beurteilen, wie gut die gewählten Produkte tatsächlich funktionieren. Umso mehr erfordern solche Produkte eine klare und dadurch nachvollziehbare Kommunikation, um Erwartungen zu bilden. Viele Branchen haben angesichts niedrigster Wachstumsraten und drastisch gesunkener Kundenloyalität erst vor einigen Jahren angefangen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Spannenderweise hat damit auch gerade jene Industrie begonnen, der McKinsey vor zehn Jahren das schlechteste Zeugnis ausgestellt hatte: die Assekuranz. Vorreiter ist die Ergo Versicherungsgruppe. Sie arbeitet seit 2011 an ihrer Klartext-Initiative. So wurde sämtliche Kundenkommunikation systematisch in Hinblick auf Verständlichkeit überarbeitet und agil (sic!) getestet. 2016 wurde Ergo vom TÜV Saarland mit der Note »gut« für verständliche Kommunikation ausgezeichnet. Dieses Beispiel können sich ja nun quasi alle Firmen im Bereich Finanzdienstleistungen, Telekommunikation oder im Industriegütersektor zu Herzen nehmen. Und vielleicht sogar Transportunternehmen. Das würde dem Käpt’n meiner Fähre sicher auch gefallen.

| Was lernen wir daraus? Unternehmen müssen dringend verstehen, wie ihre Kunden denken und sprechen. Und dann müssen sie diese Sprache erlernen. Sprache ist eine Conditio sine qua non für funktionierende Kundenbeziehungen. Wenn der Kunde sie nicht versteht, entstehen unterschiedliche Erwartungen, die zu Konflikten führen.

ÜBER DEN AUTOR Prof. Dr. Nils Hafner ist Experte für den Aufbau von Kundenbeziehungen. Er ist als Professor, Autor und Keynote-Speaker tätig und berät Geschäftsführungen und Vorstände mittlerer und großer Unternehmen in ganz Europa zum Aufbau von Unternehmenskompetenzen im Kundenmanagement. Im Januar 2018 erscheint sein Buch »Die Kunst der Kundenbeziehung« im Haufe-Verlag in der zweiten Auflage. Anhand von 60 unterhaltsamen und einprägsamen kleinen Geschichten zeigt der Autor auf, was man als Führungskraft wissen sollte, um Kundenbeziehungen aufzubauen, auszubauen und nachhaltig zu sichern. Dabei ist Hafners Zielgruppe der »ruhende Manager«, der sich vor dem Schlafengehen »nur noch eben schnell fortbilden möchte«. Jede Geschichte beinhaltet eine wissenschaftliche Quelle zum Weiterlesen und endet mit einem klar formulierten Ratschlag für ein besseres Kundenmanagement.

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Mit seinem Programm war Carsten Fenner neben den zahlreichen Engagements in Tanzschulen für große Unternehmen wie z.B. REWE Touristik, SONY und CAPAROL im Einsatz, mehrfach für den WDR, RTL und ProSieben im TV präsent. Der Kalender für 2019 ist bereits gut gefüllt, aber vielleicht ist Ihr Wunschtermin ja noch frei. Planen Sie jetzt. Lassen Sie sich ein Angebot erstellen.

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Magie - Hypnose - Quickchange Illusionen - Gedächtnistraining - Seminare

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HISTORY OF DANCE


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Der Kölner Zauberkünstler, Hypnotiseur und Tanzlehrer Carsten Fenner verpasst seiner erfolgreichen QuickChange Show »Magic meets Dance« ein hochwertiges Upgrade. | Was ist neu? Wir üben gerade neue spektakuläre Illusionen ein, die auch David Copperfield im Repertoire hat, arbeiten mit den Weltrekordhaltern im QuickChange zusammen und verpassen unserer Show durch neue Kostüme, neue Choreos und neue Musik einen modernen Look. | Was unterscheidet Euch von anderen Künstlern & Tänzern? Wir bieten die einzige Show im deutschen Markt, die auf magische Weise die Themen »Tanzen«, »Kostümwechsel« und »Magie« aufgreift. Die neue Show wird wieder 100% auf die Belange eines Tanzschulpublikums angepasst: Sie wird bunt, visuell, mitreißend und interaktiv. Sie erfüllt alle Erwartungen für Auftritte auf Bällen oder Tanzschulveranstaltungen und ist wieder umringt von Zuschauern vorführbar. Und durch das Thema »History of Dance« wird das Programm für alle Tanzschulen hochinteressant. | Was hast Du noch im Repertoire? Selbstverständlich kann man weiter unsere Erfolgsshow »Magic meets Dance – Fashion Surprise« buchen. Mit dieser Show haben wir das Euro Dance Festival 2018 eröffnet, den Intako und Intako open gespielt und wurden dafür als Künstler des Jahres mit dem goldenen Künstlermagazin ausgezeichnet. Daneben gibt es natürlich weiterhin meine Hypnoseshows, die insbesondere beim Schülerpublikum hervorragend ankommen, meine Seminare sowie ein neues abendfüllendes Programm voller Magie. Für fast jedes Budget kann ich so eine hochwertige Show anbieten.

Das sagen Kunden & Zuschauer | Peter Gade Tanzschule Ring3, Hamburg Das war hochspannend! Unsere Jugendlichen hatten so viel Spaß!

| Joachim Llambi Chef-Juror der RTL Show Let’s Dance Schnell, schneller, Fenner! Tanzsport trifft Magie. Großartig!

| Jörg Riemer Tanzschule Riemer, Hamburg Wir hatten Magic meets Dance im CCH im tief verschneiten Winter. Carsten war trotzdem da. Es war eine coole Show und es hat echt Spaß gemacht! Kann ich nur weiterempfehlen.

|Markus Schöffl ADTV Trendscout Ich habe es ja nicht geglaubt. Der Junge hat es echt drauf. Ich kann Carsten Fenner mit seiner Hypnoseshow in allen Facetten nur tief aus ganzem Herzen weiterempfehlen.

| Thomas Zimmermann Tanzschulen Lepehne-Herbst, Bonn Wir hatten Carsten Fenner bei uns zu Gast. Alle Vorurteile bezüglich Showhypnose haben sich verworfen. Das war Stimmung, es hat allen Spaß gemacht und alle waren fasziniert. Ich empfehle: Nehmt Showhypnose mit Carsten Fenner.

| Matthias Blattmann Tanzschule Gutmann, Freiburg Die Show ist ein absolutes Highlight in unserem Jahreskalender und wir buchen Carsten jedes Jahr aufs neue für unsere große Halloweenparty.

| Christoph Möller TWS München Der Harry Potter des Verbands!

| Hans Reinhard Galke Weltmeister Professional Latein Did you see this show? Unbelieveable!

| Sebastian Bruno Tanzschule Nuzinger, Heidelberg Carsten hat nicht nur unsere Jugendlichen, sondern definitiv auch das gesamte Team begeistert und unsere Erwartungen übertroffen.

| Katja Scheffler Tanzschule Stroh, Darmstadt Wir haben Carsten Fenner bereits drei Mal für unser Showprogramm gebucht – Es ist grandios und einfach WELTKLASSE! Mit Carsten Fenner bucht man neben dem sensationellen Programm absolute Professionalität, Zuverlässigkeit und Perfektion ab dem ersten Kontakt. 29


Der Unternehmerverband für Tanzschulinhaber.

GEMEINSAM STARK. Selbständige Tanzschulinhaber stehen hoheren Anforderungen gegenüber, die oftmals weit über die Vermittlung von Tanzschritten und guter Unterhaltung hinaus gehen. Dies kostet viel Zeit und Energie. Die Deutsche Tanzschulinhaber Vereinigung e.V. (DTIV) hilft, aufwendige Verwaltungsarbeit deutlich zu reduzieren und unterstützt mit geldwerten Vorteilen: GEMA-RAHMENVERTRAG INFORMATIONS-NETZWERK AUS- & WEITERBILDUNGEN Deutsche Tanzschulinhaber Vereinigung e.V. (DTIV) Gymnicher Haupstraße 60, 50374 Erftstadt, Telefon (02235) 68 95 18 Dietmar Buermann, 1. Vorsitzender der DTIV e.V., c/o Tanzschule Ars Vivendi Jägerstraße 16, 52525 Heinsberg-Dremmen, Telefon (02452) 25 364


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Übersichtliches Größenordnungsmodell


Jede Beschwerde ist eine Chance auf Kundenbindung

BESCHWERDEMANAGEMENT Was muss ich mir gefallen lassen? Was geht zu weit? 32


Sie laufen vor Wut rot an. Ihr Pulsschlag liegt bei 180. Wenn Sie könnten, dann würden Sie jetzt am liebsten handgreiflich werden oder der unverschämten Kundin wenigstens mal so richtig den Marsch blasen! Was fällt der eigentlich ein?!

bringt Sie jetzt nur in noch größere Not und verärgert den Geschädigten noch mehr. Entschuldigen Sie sich mit Worten und mit Taten.

Unter uns – wer kennt dieses Gefühl nicht, insbesondere wenn KundInnen haarsträubende Forderungen haben? Im tiefsten Innern kennen Sie die Lösung: Es hilft nur Gelassenheit, denn mit Wut im Bauch treffen Sie keine sinnvollen Entscheidungen.

Die Klassiker sind Situationen wie: Ein Mitarbeiter hat sich missverständlich geäußert und der Kunde fühlt sich beleidigt oder nicht ernst genommen; die Kursinhalte entsprechen nicht der Erwartung; die anderen Teilnehmenden sind rücksichtslos.

» Wie kommt

Zeigen Sie Verständnis und hören Sie dem Kunden zu. Auch hier gilt der Grundsatz: ernst nehmen und handeln. Lieber mal ein Glas Sekt ausgeben oder eine Freikarte spendieren. Das tut nicht weh.

eine Beschwerde eigentlich zustande? «

Wie kommt eine Beschwerde eigentlich zustande? Wer sich mit dieser Frage auseinandersetzt, kann für sich wichtige Erkenntnisse erlangen, denn ein Kunde hat aus seiner Sicht natürlich einen wichtigen Grund, sich bei Ihnen zu melden. Es gibt drei Kategorien von Beschwerden: Nr. 1 | Die Schuld liegt bei der Tanzschule Beispiele sind hier: Der Kurs ist ohne Vorankündigung ausgefallen, auf der Homepage stehen falsche Angaben, das Haltbarkeitsdatum der Getränke ist abgelaufen, die verkauften Sitzplätze überbucht. Hier sollten Sie nicht sparen und großzügig handeln. Jede Rechtfertigung

Nr. 2 | Die Schuld ist nicht zuzuordnen

Ist es ein strukturelles Problem, dann erklären Sie Ihre Gedanken und legen offen dar, wie es zu solchen Situationen kommen kann. Ein Beispiel: Die Tanzfläche ist zu voll bei der Party. Wenn 200 Menschen zu einer Veranstaltung kommen, dann ist die Fläche immer zu klein für einen ausgreifenden Tanz. Hierfür gibt es keine Lösung. Naheliegend ist dann, den Spieß umzudrehen und den Kunden zu fragen: Wie würden Sie als TanzschulinhaberIn das Problem lösen? Schnell merken die KundInnen dann, dass es gar nicht so einfach ist, Personalkosten, Miete und Nebenkosten bei einem Eintritt von vier oder fünf Euro zu decken. Nr. 3 | Die Schuld liegt beim Kunden Wer nicht mehr tanzen kann oder möchte, der will am liebsten seinen

Vertrag schnell loswerden. Das Gefeilsche um Kündigungsfristen kennen wir alle. Hier lohnt sich der Blick auf andere Branchen, denn bei der Frage von Vertragsmodalitäten zeigen sich immer mehr Firmen kulant. Netflix, Spotify und andere Unternehmen sind zu Vertragslaufzeiten von einem Monat übergegangen. Warum? Zum einen weil der Kunde träge ist und gar nicht, wie oft befürchtet, kündigt, und zum anderen, weil die Hemmschwelle niedriger wird, ein Angebot zu buchen, wenn die Vertragslaufzeit kürzer ist. Der Erfolg gibt diesen Firmen Recht und auch die ersten Tanzschulen sind mit Erfolg umgestiegen. Wer dies nicht als Lösung sieht, sollte trotzdem dem Kunden ein bisschen entgegenkommen. Es handelt sich um einen Konflikt, den der Kunde anzettelt und rein psychologisch möchte er jetzt nicht als Verlierer dastehen. Sollte also die Laufzeit noch vier Monate betragen, dann geben Sie ein bisschen nach.

Es gilt der wichtige Grundsatz: Jede Beschwerde ist eine Chance auf Kundenbindung, denn genau in diesen Situationen zeigt sich das wahre Gesicht einer Firma. Egal wie schlimm der Fehler war, der entstanden ist – mit einer unerwarteten Entschädigung können Sie ein Wow-Erlebnis schaffen und im besten Fall wird der Kunde den Sachverhalt und die positive Lösung sogar weitererzählen.

von Matthias Blattmann 33


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STEFAN HEINEMANN Fitness ist für mich das Gefühl, mir und meiner Gesundheit einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen und mich vom Alltagsstress abzukoppeln. Mein Club ist für mich etwas Besonderes, weil ich mir hier als Fitnessstudiokunde und Innenarchitekt einen optischen Traum erfüllt habe, indem ich erstmalig ein Studio aus der Kundenperspektive erschuf. Weg von der ewigen Funktionalität und hin zum Ambiente mit hohem Wohlfühlfaktor. Ich wünsche mir für die Fitnessbranche mehr individuelle Boutique Studios mit verrücktem Interieur Design.

LERNEN VON DER FITNESSBRANCHE

Ein neuer Insider-Fitnessclub macht von sich reden und kann als Musterbeispiel dienen, wie sich Tanzschulen zeitgemäß einrichten können. Im Mittelpunkt steht der Kunde, der sich in einem modernen Ambiente wiederfindet, welches durch warme Grundfarben und originelle Accessoires überzeugt. Das Konzept und die Ideen zum Interieur stammen vom Betreiber Stefan Heinemann persönlich. Insiderclub im Herzen Berlins body LIFE Club des Monats: SPORTSAAL, Berlin Das Berlin der 1920er Jahre ist durch die kürzlich in der ARD angelaufene Fernsehserie »Babylon Berlin« in aller Munde. Der SPORTSAAL Berlin versprüht ebenfalls den Charme der 1920er Jahre, gepaart mit modernem Ambiente. Inhaber Stefan Heinemann 36

ist Seiteneinsteiger; er hat ein Premiumstudio aus der Kundenperspektive errichtet mit vollem Erfolg, prominenten Kunden und ungewöhnlichen Studiobewohnern. Der Berliner Kurfürstendamm ist nicht nur eine weltbekannte Bummelmeile, sondern auch die hektische Lebensader der Stadt. Der direkt am Boulevard gelegene SPORTSAAL gibt einem schon beim Betreten das Gefühl, in

eine andere Welt einzutreten – fernab der Hektik einer Hauptstadt. »Mir war schnell klar, dass ich das Studio der Umgebung und dem Flair anpassen und somit das Berlin der 1920er Jahre abbilden möchte«, sagt Stefan Heinemann. Der Innenarchitekt und Inhaber eines Einrichtungshauses in Berlin war selbst über zehn Jahre lang Personal-Training-Kunde, bis in ihm der Entschluss reifte, selbst eine Trainingsmöglichkeit zu schaffen.


Der SPORTSAAL liegt direkt am Kurfürstendamm

| Breites Angebot Der Stil der zwanziger Jahre zeichnet sich unter anderem durch die freigelegten Ziegelsteine an den Wänden aus. Durch das Studio zieht sich edles Holz, das dem SPORTSAAL einen modernen Touch verleiht. Der einladende Loungebereich am Eingang des Studios glänzt größtenteils durch originales Mobiliar aus den 1920er Jahren, wie Stefan Heinemann erwähnt. Weitere Accessoires hat der Inhaber in seiner dem Unternehmen zugehörenden Tischlerei selbst angefertigt. Ein echter Hingucker auf der Trainingsfläche sind die Kronleuchter, die ebenfalls eigens angefertigt wurden. Das Trainingskonzept liegt in der persönlichen Betreuung. »Wir haben eine Personal-Training-Quote von 85 Prozent«, sagt Stefan Heinemann. Als Fundament der Betreuung gilt im SPORTSAAL das funktionelle Training.

Belegt werden kann dies dadurch, dass fast so viele Trainer wie Trainierende auf der Fläche sind. Zudem wird darauf geachtet, dass die Fläche nicht zu voll ist, damit die Kunden in Ruhe und ungestört trainieren können. »Eine gewisse Anonymität ist uns wichtig. Wir halten uns extra in der Öffentlichkeit zurück und wollen eine Art Insiderclub sein«, beschreibt der Inhaber die Ausrichtung seines Studios, das komplett auf Werbung verzichtet. Der Bartagame ist das Wappentier des SPORTSAALs

Im kommenden Frühjahr eröffnet der SPORTSAAL einen Outdoorbereich, um das Training noch abwechslungsreicher zu gestalten. Für die nötige Entspannung nach dem Training bietet das Studio Massagen, einen Ruheraum und eine Sonnenbank an. Zum SPORTSAAL gehört außerdem ein Kursraum, in dem unter anderem Yoga stattfindet. Das Studio verfügt aber auch über eine hauseigene Kampfkunstschule, in der Wing Tsun unterrichtet wird. Physiotherapie und Osteopathie runden das Angebot ab. | Das Mitgliedschaftsmodell »Wir bieten ausschließlich Mitgliedschaften an, die mit einer Kündigungsfrist von acht Wochen jederzeit kündbar sind«, sagt Stefan Heinemann. Das Ziel sei es, dass die Trainierenden nur kommen sollen, wenn sie auch wirklich wollen. Großen Wert legt der Inhaber auch auf die persönli37


che Nähe in seinem Studio. »Wir sind eine große SPORTSAAL-Familie und alle werden gleichbehandelt, egal ob Bundespräsident a.D., Schauspieler, Richter oder normaler Angestellter«, berichtet Stefan Heinemann über seinen Kundenkreis. Allgemein ist dem Inhaber das Thema »Umfeld« sehr wichtig; so hat er beispielsweise seinen ehemaligen Personal Trainer zum Saalleiter des SPORTSAALs ernannt und sein ehemaliger Kampflehrer betreibt die Kampfkunstschule.

Assoziation zum Kampfsport«, sagt Stefan Heinemann über die Echsen, die auch das Wappentier des Studios sind. | Fazit Der SPORTSAAL ist ein gestalterisches Highlight – nicht umsonst wird das Studio auch für Filmproduktionen ausgewählt. Aber auch das Konzept und die Qualität des Trainings machen den SPORTSAAL zu einer der Top-Adressen für Premiumfitness in Berlin.

Eine innige Beziehung pflegt der Inhaber auch zu den Bartagamen, die direkt am Eingang des Studios untergebracht und vom Ku‘damm aus zu begutachten sind. »Sie sehen aus wie kleine Drachen – das ist ein wenig die

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SPORTSAAL Berlin www.sportsaal.com www.facebook.com/ SportsaalBerlin www.instagram.com/ sportsaal_com

Der SPORTSAAL ist ein gestalterisches Highlight – nicht umsonst wird das Studio auch für Filmproduktionen ausgewählt. Aber auch das Konzept und die Qualität des Trainings machen den SPORTSAAL zu einer der Top-Adressen für Premiumfitness in Berlin. Max Fischer

Das Konzept Positionierung: Premiumstudio | Beschreibung: Der SPORTSAAL ist ein Premiumstudio in Berlin, das im Stil der 1920er Jahre errichtet wurde. Der Trainingsschwerpunkt liegt auf Personal Training. Zum Angebot gehören außerdem ein Outdoorbereich, eine Sauna, ein Solarium, verschiedene Kurse sowie eine Kampfkunstschule. | Schwerpunkte: Personal Training | Zielgruppen: »35+«, die ungern allein trainieren, und »45+« als Reha nach Erkrankungen.

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Bild 1 | D ie Trainingsfläche des SPORTSAALs in Berlin Bild 2 | D er Kamin sorgt für exklusive Atmosphäre Bild 3 | D er Physiobereich im Untergeschoss des Studios Bild 4 | D er stylishe Loungebereich mit Mobiliar aus den 1920er Jahren

4 Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen von der Fachzeitschrift BODY LIFE – den Experten aus der Fitnessbranche (body LIFE 11/2018). Das Magazin enthält zahlreiche interessante Informationen, die auch für die Tanzbranche relevant sind. Weitere Infos unter: www.bodylife.com 38


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MERCHANDISE Lohnt sich das?

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Jede Tanzschule wird irgendwann mit der Frage konfrontiert, ob sich der Verkauf von Merchandise-Artikeln lohnt oder nicht. Wir haben verschiedene Aspekte beleuchtet und zusammengefasst. Merchandise-Artikel haben immer sehr viel mit Identifikation zu tun. Manche Marken haben es geschafft, eine so genannte Fan-Base zu generieren. Diese Menschen sind treue Anhänger und zeigen dies auch ihrer Umgebung. Manche Unternehmen sind geradezu Kult geworden, wie beispielsweise »Harley Davidson«. Hier gibt es nicht wenige Kunden, die sich sogar das Logo tätowieren lassen. Tanzschulen verfügen auch über solche treuen Mitglieder, allerdings wird sich kaum jemand ein Logo von Tanzschule Müller, Schneider oder Schmidt auf seinem Körper verewigen lassen. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn nicht jede Stelle und nicht jeder Träger eines Tattoos spiegelt vielleicht die Unternehmensphilosophie wider. | Welche Artikel eigenen sich?

1. Die Artikel sollten nicht über die Tanzschule, sondern über die Gastronomie oder ein anderes Unternehmen verkauft werden, denn Tanzschulen unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Sobald allerdings größere gewerbliche Gewinne erwirtschaftet werden, infizieren diese Einnahmen den gesamten Betrieb und auch auf Kurshonorare muss dann Gewerbesteuer abgeführt werden. Das ist derzeit nicht ganz so tragisch, weil auch die Gewerbesteuer mit der Einkommenssteuer verrechnet werden darf, aber die Gesetze können sich schnell ändern. 2. Am Ende des Jahres muss eine Inventur durchgeführt werden. Werden viele Artikel gelagert, dann kann das Zählen und Erfassen der Bestände viel Zeit in Anspruch nehmen. Jeder Inhaber und jede Inhaberin sollte sich die Frage stellen, ob sich der Aufwand letztendlich lohnt. | Wer kauft die Produkte? Das Wort »Tanzschule« ist leider nicht besonders positiv besetzt, auch wenn sich daran gerade viel ändert.

Erfolgreiche Produkte sind deshalb derzeit entweder in Szenetanzschulen oder im Bereich Solotanzen zu finden. Wer seine Kunden begeistern kann, der erhält natürlich jede Der Verkauf von Produkten Menge Werbung, denn »infiziert« die Tanzkurse T-Shirt-Träger sind ja quasi kostenlose Plamit Gewerbesteuer katsäulen.

Die Klassiker sind sicherlich T-Shirts, Caps, Mützen, Jacken, Turnbeutel oder Kaffeetassen. Zwei Punkte sind beim Thema Merchandise-Artikel zu beachten.

| Tipps Es gibt im Internet Anbieter, die Shirts, Jacken oder Caps mit Logo der eigenen Tanzschule über einen Shop direkt verkaufen. Die Tanzschule erhält zwar pro Artikel nur einen kleinen Gewinn, spart sich aber Lager- und Inventurkosten. Es kann sich durchaus lohnen, günstige Artikel für besondere Anlässe zu verschenken. Wer eine Weihnachtsaufführung macht, der kann den Tänzerinnen und Tänzern als Dank zum Abschluss beispielsweise eine coole Mütze statt des obligatorischen Weihnachtsmanns schenken. Mützen gibt es ab ca. drei Euro und die Freude darüber ist sehr groß, denn es ist ein nachhaltiges Geschenk mit Nutzen. | Fazit Reich wird man mit Merchandise-Artikeln sicherlich nicht. Wer sich wenig Arbeit machen möchte, der lässt den Verkauf über einen Internetanbieter steuern. Ein größeres Engagement muss gut durchdacht werden: Habe ich genügend Lagerfläche? Wer sortiert die Sachen laufend und managt das ganze Verkaufsgeschäft? Ab einer gewissen Größenordnung gibt es einen schönen Marketingeffekt, insbesondere dann, wenn mehrere hundert Menschen als Markenbotschafter mit dem Tanzschullogo herumspazieren. 41


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Spiegels von ca. 1 - 1,5 kg/m2 sowie seine Unzerbrechlichkeit ermöglichen eine sehr einfache Montage und ein breites Einsatzspektrum. Des Weiteren behält der Folienspiegel, dank seiner hohen Thermostabilität, auch bei direkter Sonnen- und Scheinwerfereinstrahlung sein verzerrungsfreies Bild. Zudem zieht der Folienspiegel aufgrund seiner geringen statischen Ladung kaum Staub und Schmutz an. Sollten Brandschutzauflagen eine Rolle spielen, kann der Folienspiegel auch hier mit der Brandschutzklasse B1 überzeugen.

| Haltbarkeit der Folienspiegel | Aufbau und Fertigung der Folienspiegel

| Die Vorteile des Folienspiegels Der Folienspiegel ist zu 100% verzerrungsfrei und weißt keinerlei Doppelbild auf. Das geringe Gewicht des 44

die in einem gesonderten Verfahren über einen verschweißten Aluminiumrahmen gespannt wird. Durch die besondere Beschaffenheit der Folie sowie die spezielle Fertigungsweise erhält der Spiegel sein 100% verzerrungsfreies Spiegelbild. Auf Wunsch wird in den Rahmen eine aluminiumverstärkte Rückplatte aus Polyurethanschaum eingesetzt, die zum Schutz des Spiegels dient. Für den Sport- und Tanzbereich wird diese Variante empfohlen, da der Spiegel dadurch robuster ist und leichter zu reinigen.

Jeder Folienspiegel wird in Handarbeit auf Maß in der Münchner Werkstatt gefertigt. Der Spiegel besteht aus einer speziell metallisierten Polyesterfolie,

Der Folienspiegel hat kein Ablaufdatum und behält auch nach vielen Jahren seine einwandfreie Qualität. Es kommt immer auf die Handhabung und das Einsatzgebiet an. Dabei ist der Spiegel unempfindlich gegenüber


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Druck, nur spitze Gegenstände oder Fingernägel könnten dem Spiegel gefährlich werden. Sollte einmal Reparaturbedarf bestehen, muss kein neuer Spiegel gekauft werden, sondern es gibt die Möglichkeit, den Rahmen für 30% des Kaufpreises neu beziehen zu lassen.

den Transport vorteilhaft und sollte ein Spiegel einmal beschädigt werden, muss nicht die gesamte Spiegelwand ausgetauscht werden. Die einzelnen Spiegelelemente können durch Verbindungsklammern oder Montageschienen Stoß an Stoß an der Wand befestigt werden, wodurch auch sehr große Spiegelwände möglich sind.

| Spiegelgrößen und Preise Da jeder Folienspiegel individuell nach Kundenwunsch und auf Maß gefertigt wird, kann generell jede beliebe Größe herstellt werden. Aufgrund der Folienbreite ist jedoch eine Grenze von 200 cm gegeben. Hinsichtlich allgemeinem Handling wird eine max. Länge von 800 cm empfohlen. Es hat sich jedoch als sinnvoll erwiesen, größere Spiegelwände in einzelne Elemente zu unterteilen. Das ist sowohl für die Montage als auch

Der Preis pro Quadratmeter liegt ca. zwischen 70 – 100 Euro, je nach Größe der Spiegel und Auftragsvolumen. | Flexibilität ist gefragt? Den Folienspiegel gibt es auch für den mobilen Einsatz Den Folienspiegel gibt es auch als mobilen Rollständer für den flexiblen Einsatz. Somit kann der Spiegel ganz individuell genutzt und bewegt werden. Der Spiegelrollständer ist in drei ver-

schiedenen Ausführungen und Größen erhältlich: als einfacher Rollständer mit festem Spiegel, als einfacher Rollständer mit schwenkbarem Spiegel und als dreiteiliger Rollständer mit zwei klappbaren Spiegelelementen. Die Preise sind hier abhängig von Modell und Größe des Rollständers. Sie variieren zwischen 430 – 880 Euro. | Lieferzeiten des Folienspiegels Generell kann mit einer Lieferzeit von ca. zwei Wochen nach Bestellung gerechnet werden. Jedoch ist es immer abhängig von der Auftragslage, dem Auftragsvolumen und der Dringlichkeit. Dank des erfahrenen und motivierten Teams von SECO SIGN musste bisher noch kein Auftrag aus Zeitgründen abgesagt werden. 45


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TANZSCHULE – Das Businessmagazin: Die Tanzschule Schwebach ist seit einem Jahr Anwender der Dancecloud. Thomas, du bist ja bekannt für deine langfristige Planung und Strategie und dein Tanzschul- Neubau in Wien gilt mittlerweile als Leuchtturmprojekt in Österreich. Warum hast du dich letztlich für die Dancecloud entschieden? Thomas Schwebach: Überzeugt hat uns die zukünftige Entwicklungsperspektive und das junge, motivierte Team rund um Benjamin Völk. Begeistert sind wir von der Cloud-Technologie: keine aufwändige Server-Infrastruktur oder VPN bei mehreren Standorten nötig, das spart Kosten und Zeit. Wir schätzen die verlässlichen Supportzeiten, die umfangreichen Hilfeseiten innerhalb der Dancecloud und die Funktionsvielfalt: Kundenverwaltung, Unterrichtsprogramm, Gastrokassa, Self-Checkin, Web-Schnittstellen, Gutscheinshop und Ticketing. 50


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TdB: Eine Software-Umstellung ist ja immer mit Aufwand und Kosten verbunden. Wie hast Du den Einführungsprozess der Software geplant? Was waren die wichtigsten Faktoren für eine gelungene Umstellung? TS: Erstens: Sei offen für veränderte Arbeitsabläufe in der neuen Software. Wir haben vieles frisch durchdacht und bemerkt: So geht es genauso und oft sogar besser. Zweitens: Lass Dir genug Zeit, mach einen Zeitplan mit Zwischenschritten und verteile die Arbeit im Team. Bei allem war das Team stark eingebunden, was die Akzeptanz deutlich erhöhte. Drittens: Such Dir befreundete Tanzschulen, welche die Dancecloud bereits einsetzen. Da gibt es viel abzuschauen und gute Ideen zu holen. TdB: Die Dancecloud bietet ja seit Kurzem ein Ticketing Modul an und Du gehörst gemeinsam mit der TS Keller in Berlin, TS Oliver und Tina in Leipzig, TS Hippmann in Wels (AT) und TS Horn in Linz (AT) zu den Business-Angels, die diese Lösung ermöglicht haben. Was waren Deine wichtigsten Beweggründe hier Geld zu investieren und die Entwicklung voranzutreiben? TS: Zuerst einmal hat es große Freude gemacht mit diesen innovativen Tanzschulen gemeinsam in ein sehr nützliches Programmmodul zu investieren. Langfristig wird die Verbindung Kundendaten mit Ticketing große Vorteile bringen. Außerdem ist das Ticke-

ting-Preismodell der Dancecloud sehr fair und als Tanzschule spart man im Vergleich zu den großen Portalen deutlich bei den Ticketing-Gebühren. TdB: Du hast mittlerweile das Ticketing schon mehrmals in der Praxis getestet. Wie sind Deine Erfahrungen? TS: Ticketing ist heikel: Wenn bei einem großen Ball bei Verkaufsstart plötzlich hunderte Gäste online Tickets kaufen wollen, muss es trotzdem schnell und fehlerfrei funktionieren. Das Dancecloud-Ticketing hat von Anfang an problemlos funktioniert, was uns beeindruckte und seither viel Zeit im Office spart! Beim letzten Event hatten wir die neue Eingangskontrolle mit Scanner im Einsatz: extrem schnell und professionell beim Entwertungsvorgang. TdB: Du benutzt auch erfolgreich die Gastro-Kassa mit der Möglichkeit, dem Kunden Getränkeguthaben aufzubuchen. Hat sich der Umsatz dadurch gesteigert? TS: Durch das integrierte Tanzcafe ist der Gastro-Umsatz bei uns ein wesentlicher Einnahmenbereich. Die Einführung der Getränkepakete in drei Größen fand erst vor zwei Monaten statt. Dennoch findet nach dieser kurzen Zeit bereits ein Viertel der Umsätze über die Kundenkarte statt. Die Vorteile sind groß: für den Gast deutlich bequemer, für uns ein beschleunigter Verkaufsvorgang, weniger Bargeld in der Kassa und offensichtlich »hemmungslosere

Konsumentscheidungen« um es mal so zu formulieren. Die Umsatzwirkung ist bereits absehbar. TdB: Wie wichtig findest Du im Allgemeinen die Automatisierung von wiederkehrenden Abläufen für Deine Tanzschule? Kannst du durch den Einsatz der Dancecloud Vorgänge vereinfachen und damit Personal für wichtigere Aufgaben freistellen? TS: Die Kundenverwaltung ist das Rückgrat unserer Digitalisierungsstrategie hin zu einer möglichst fokussierten, professionellen Tanzschule. Für mich ist die Kern-Dienstleistung die persönliche Betreuung der Gäste im Tanzunterricht, das wird noch lange kein Roboter besser schaffen. Alles andere rundherum soll im Idealfall einen Zusatzumsatz generieren (Gastro, Ticketing, etc.), aber möglichst digital und automatisiert ablaufen, besonders die Administration im Hintergrund. Die Verbesserung passiert in kleinen Schritten und Details, als Beispiel die neue digitale Unterschrift der Dancecloud, die unnötige Papierverträge ersetzt und damit Arbeitszeit spart. TdB: Die wichtigste Frage zum Schluss: Würdest Du die Dancecloud Deinen KollegInnen empfehlen? TS: Ja, ganz eindeutig. www.dancecloud.at office@dancecloud.at +43 (0) 732 997108 51


VON DER LEUCHTKRAFT DES DRANBLEIBENS

und wachsenden Rüben Wir schreiben das Jahr 2014, es ist Sommer und ich bin zu Besuch in Süddeutschland. Mein Papa hat den Grill angeschmissen und will darauf ein ganzes Hähnchen auf einer mit Kräutern und Bier befüllten Bierdose für mehrere Stunden rösten lassen. Während der Vogel auf dem Grill ist, blickt mein Vater mich interessierst mit seinen großen Augen an und fragt mit tiefer Stimme: »Töchterchen wie geht’s?« Ich platze los: »Ich liebe was ich tue, ich gebe mir viel Mühe, aber das mit dem Geld… das ist immer knapp!« Er schweigt für einen Moment und denkt nach – dann antwortet er: »Hast Du schon jemals etwas von Warren Buffet, dem Orakel von Omaha gehört?« Ein Orakel, denke ich mir, das klingt irgendwie kurios. Er erzählt von Warren Buffet, dass dieser ein besonders gutes Gespür fürs Geschäft hat, hohe Gewinne

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macht und diese aber immer wieder guten Zwecken zukommen lässt. »Mit glücklichen Kunden ist noch nie ein Geschäft gescheitert«* sagte Warren Buffet einmal. Gut gesagt Herr Buffett, doch was, wenn man zu wenig Kunden hat? Was macht man da? Wie komme ich an Kunden ran? Was tun wenn einem das Geld eben nicht zufließt? Eine Situation für die Zwickmühle! Ein Buch von Warren Buffet und ein Schaumbad wurden mein bester Freund in dieser Zwickmühle, denn von Herrn Buffet konnte ich viel lernen. Die Ratschläge, die mir ein paar Leute gaben, wie »mach einen anderen Job nebenher um Geld zu verdienen« oder ähnliches ließen mich immer ärgerlicher werden. Meinem Papa war es immer wichtig, dass ich glücklich bin! Es ging nie darum wieviel man hat – wichtig für

ihn war, dass seine Liebsten zufrieden sind. Zufrieden machte mich das allerdings nicht, was zu machen was ich nicht will. Ich wollte Inhalte teilen die wertvoll waren, nach Prinzipien orientiert, für die Praxis anwendbar und alles bitte mit einer Prise Leichtigkeit. Ich investierte in mich. Ich fing an zu bloggen, beschäftigte mich mit Newslettern, las Business Bücher, investierte in eine neue Homepage, in ein Logo, ging auf Konferenzen, … »Unsere Welt ist voller Möglichkeiten.«* Ich arbeitete viel – um die 80 oder mehr Stunden die Woche – ich nahm mir viel Zeit und Geld um Dinge auszuprobieren! Der Kontostand war nach wie vor mau. Ich war fix und foxi! »Wenn man sich in einer Grube befindet, ist das Wichtigste mit dem Graben aufzuhören.«* Ich hörte auf mit Volldampf durch das eigene Leben zu düsen.

* Meine Warren Buffett Bibel – Erfolgreich denken lernen – Die Grundsätze des Starinvestors von Robert L. Bloch, 2016 erschienen im S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main


Ich hielt inne, starrte vor mich hin – wieder einmal in der Badewanne. Ich kam zu dem Schluss ich brauche Hilfe, ich bin ein Künstler und habe zu wenig Ahnung von diesen Businessdingen. Ich gönnte mir eine Unternehmensberatung und lernte viel darüber wie authentisches Marketing geht, was der Kunde braucht, bekam die für mich richtigen Literaturtipps und last but not least lernte ich, dass der Kunde sieben mal an der Zahl über ein Event informiert werden muss. »Allem Talent und Anstrengungen zum Trotz – einige Dinge brauchen Zeit. Niemand kann innerhalb eines Monats ein Kind hervorbringen, indem er neun Frauen schwängert.«* Also hieß es warten… eine Eigenschaft die ich als Dozentin & Tanzpädagogin wohl besonders gut haben sollte – habe ich auch… für meine Schüler.

Ich weiß mittlerweile wie Prozesse funktionieren und kann gerade deshalb zurückkehren zum intuitiven Arbeiten. Ich nehme mir Zeit für Entscheidungen und verbinde mich mit dem was ich möchte und nicht mit dem was gut wäre. Es war ein langer Weg des Dranbleibens und mir Unterstützung zu suchen für meine Idee, die mich heute nach wie vor zum Leuchten bringt, war definitiv die beste Entscheidung die ich je gefällt habe. Denn die Rüben wachsen und ich kann langsam aber sicher ernten.

STEFI SCHMID CLMA (Certified Laban Movement Analyst), studierte Musical mit dem Schwerpunkt Tanz in Berlin. Sie liebt es, zu lernen, besucht Tanzarchive auf der ganzen Welt und teilt ihr Wissen und ihre Liebe zur Kreativität in ihrer Kindertanz Ausbildung, ihren Fortbildungen und auf ihrem »Tanze wild und frech« Blog. www.stefischmid.de

Aber nicht für mich, doch nur weil ich an den Rüben ziehe, wachsen die ja bekanntlich auch nicht schneller. Ich bin nicht das Orakel von Omaha geworden, aber zufrieden, so wie mein Papa sich das gewünscht hat. Ich liebe was ich tue und biete großen und kleinen Menschen eine Spielwiese voller Kreativität mit ihrem eigenen Körper.

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SCHADET BLAUES LICHT UNSEREN AUGEN? Risikofaktor LED in Tanzschulen

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dringt blaues Licht fast ungefiltert bis in die Netzhaut vor. Versuche haben gezeigt, dass dieses energiereiche Licht Sehzellen bei Ratten absterben lässt. »Die Datenlage ist klar. Blaues Licht bewirkt auch beim Menschen etwas«, sagt Prof. Dr. Strauß. Es könne der Einstiegsmechanismus zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD) sein, die unbehandelt zu starken Sehschäden bis hin zur Erblindung führt. Bei der AMD sterben Sehzellen der Makula, dem schärfsten Ort unseres Sehens, ab – und das irreparabel. | Blaues Licht als Risikofaktor

Zimmerlampen, Computer- und Handybildschirme oder Autoscheinwerfer – lichtemittierende Dioden (LED) sind in unserem Alltag weit verbreitet. Energiesparsam und langlebig – aber auch schlecht für unsere Augen? Für Netzhautforscher Prof. Dr. Olaf Strauß von der Berliner Charité ist klar, dass das blaue Licht einen Risikofaktor darstellt. Der Unterschied von LEDs im Vergleich zu anderen Lichtquellen liegt im hohen Anteil an blauem Licht. Anders als zum Beispiel UV-Licht

Strauß erklärt: »Die AMD ist eine multifaktorielle Erkrankung. Das heißt, verschiedene Einflüsse spielen hier eine Rolle.« Dazu zählen Umweltfaktoren wie Rauchen, genetische Vorbelastungen, Alter, aber eben auch blaues Licht. Dieses verstärkt die natürliche Entstehung des Stoffwechselprodukts Lipofuszin. Durch seine jahrzehntelange Anreicherung kommt es zum Absterben der Sehzellen. Je mehr Lipofuszin, desto höher die Gefahr, an einer AMD zu erkranken. Interessant für den Experten wären deshalb epidemiologische Studien verschiedener Berufsgruppen: »Menschen, die zum Beispiel in Montagehallen arbeiten und den ganzen Tag stark weiß leuchtenden LEDs ausge-

Dieser Artikel wurde von der mhplus Betriebskrankenkasse zur Verfügung gestellt.

setzt sind. Hier kann ich mir einen direkten Schaden gut vorstellen.« | Filter und Tageslicht nutzen Für jedes Auge gilt: Die Belastung möglichst gering halten. Das Lichtspektrum von LED-Zimmerlampen beispielsweise wurde dem des Sonnenlichts angepasst, das bedeutet wärmeres und gesünderes Licht. Was ist aber mit Handy- und Computerbildschirmen oder Fernsehern? »Die Dosis ist entscheidend«, erklärt der Netzhautforscher. Auch wenn die Alltagsbeleuchtung nicht zwangsläufig zu einer AMD führen muss, betont Strauß den Risikofaktor. | Sein Tipp »Handy und Computer mit einem Blaulichtfilter umstellen und nicht im dunklen Raum auf Bildschirme sehen. Außerdem regelmäßig raus in Freie gehen. Das ist sicher eine gute Idee.« Auch Brillengläser, die blaues Licht herausfiltern, nützen. Zuhause am besten warmweiße LEDs einsetzen, ideal sind die unter 3.000 Kelvin. Strauß: »Jedem Risiko, dem man sich nicht bewusst aussetzen muss, kann man aktiv begegnen.«

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