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Talblick Sommer 2014

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Unsere Berge und ihre Namen

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Über 65 Jahre Lift-Geschichte

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Gaumenfreuden im Tal

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· Das schönste Hochtal Europas.

· IHR GÄSTEMAGAZIN


klein praktisch besser 2

TALBLICK

Š Roman Hermann

Micro Vario Carbon


Den Almsommer im Rücken

Der Sommer im Tannheimer Tal bietet unzählige Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Freizeitvorlieben. Der tradi­tionelle Almabtrieb ist eine davon. Er gewährt Mitte September tiefe Einblicke in eine jahrhundertealte Tiroler Kultur. Das Tannheimer Tal sorgt zu jeder Jahreszeit für unvergessliche Naturerlebnisse und Momente in einer außergewöhnlichen Gebirgswelt. Gerade im Sommer lässt sich die Bandbreite der zahlreichen Möglichkeiten nach Herzenswunsch auskosten. Vom aktiven Bergsport-Trip bis zum erholsamen Wellness-Aufenthalt reicht das Angebot und sorgt für Entspannung von Geist und Seele. Wenn die warmen Sommermonate allmählich zu Ende gehen, kehrt wieder etwas Ruhe ein im Tal, bevor der Winter die Ski- und Schneefreunde in die Berge lockt.

schen im Tal mit einem großen Fest – und der Almsommer verabschiedet. In den warmen, heimischen Höfen verbringen die Tiere dann den kalten Winter, um im Frühsommer wieder hinauf ins Hochgebirge zu ziehen.

Ein prachtvolles Spektakel Der Almabtrieb in Tannheim gehört zu den prachtvollsten in der Gegend. Bis zu 700 Tiere erreichen den Ort nach dem Abtrieb von den insgesamt sechs Tannheimer Almen. Je nach Herdengröße kann die Verzierung des Viehs mit selbstgebastelten Kränzen aus Tannenzweigen, bunten Bändern, Alpenrosen,

Silberdisteln und Seidenblumen, Spiegeln und Glocken bis zu fünf Stunden dauern. Der Schmuck und die Festlichkeiten sind übrigens alles andere als unverdient: Auf ihrer Reise hinunter ins Tal überwinden die Kühe und Kälber bis zu 1 000 Höhenmeter. Doch nur wenn das Vieh auch gesund und vollzählig wieder zurückkehrt, werden die Tiere geschmückt. In diesem Jahr findet der Almabtrieb in Tannheim am 20.09. statt. Weitere Termine sind 13.09. in Jungholz, 14.09. in Nesselwängle, 19.09. in Haldensee und 19.09. in Schattwald.

Jahrhundertealte Tiroler Tradition Den Sommerausklang läutet Mitte September der traditionelle Almabtrieb der Kühe und Kälber herunter ins Tannheimer Tal ein. Für Gäste des Tals bietet die traditionelle Ankunft der Almherden, nach einem Sommer hoch oben in den Bergen, tiefe Einblicke in eine jahrhunderte­alte Tradition des Alpenlandes. Nach dem Almsommer kehrt das Vieh mit Blumen und großen Glocken geschmückt, begleitet von buntem Treiben zurück in seine Ställe. Begrüßt wird das Vieh von den Gästen und EinheimiTALBLICK

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Woher unsere Berge ihre Namen haben Es ist schon merkwürdig mit diesen Wegbegleitern, die sich da auf einer Wanderung zu uns gesellen. Egal, ob wir allein aufbrechen oder als Gruppe, ob wir Kinder dabei haben oder Freunde: Auf einmal sind sie da. Nehmen wir einmal die Route vom ­Haldensee hinauf zur Gappenfeld Alm. Kaum haben wir die ersten Kehren und um die hundert Höhenmeter hinter uns, kommt uns der erste von links entgegen. Er stellt sich nicht groß vor, zwei Silben müssen genügen:

2.068 Meter hoch ragt der einsame Riese in die Höhe, unverkennbar mit seinen mächtigen Felswänden, nur um weniges überragt von der 2

SULZSPITZE

die sich bald danach mächtig ins Bild schiebt. Schritt für Schritt ändert sich der Anblick der beiden, obwohl sie stumm und unbeweglich in ihrer Position verharren. Das Spiel von Licht und Schatten, die wandernde Sonne, die fliehenden Wolken zeichnen ihr Antlitz im Wechsel nur weniger Sekunden neu.

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LITNIS

Gerade die Stille des Tals, in der jeder Windhauch zu hören ist, der durch den Wald streicht, wo – je nach Jahreszeit – der Strindenbach mal munter, mal leise seine Melodie zum Takt unserer Schritte murmelt, öffnet einen besonders intensiven Zugang zu den ewigen Mächten der Berge. Lange vor unserer Zeit haben sie ihre Gestalt gefunden, über tausende von Jahren haben sie beobachtet und erspürt, wie sich ihnen Menschen nähern und wieder entfernen. Noch lange nach uns werden sie hier stehen und abwarten, wer diesen Weg noch gehen wird.

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Rechts zweigt der „Kässteig“ zur Strinden­ alpe ab, wir folgen weiter dem „Saalfelder Höhenweg“, der uns in einigen Kehren rasch Höhe gewinnen lässt – und immer wieder neue Blicke auf unsere felsigen Begleiter. Vorbei an der Strindenscharte und Gappenfeldscharte kommen wir zur Gappenfeld Alm und freuen uns über ein neues Panorama. Nach Süden zu liegt die Welt der Spitzen: ­ 3

SCHOCHENSPITZE LACHENSPITZE 5

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Gipfelnamen erzählen spannende Geschichten

STEINKARSPITZE

Denn es gibt „Lagenamen“, die sich sehr häufig an Form und Beschaffenheit orientieren, wobei oft ganz alte Worte und Begriffe im Spiel sind. Aber auch allgemeine Naturerscheinungen wie Witterung sowie die Pflanzen- oder Tierwelt und die Nachbarschaft zum Beispiel zu Flüssen werden zur Namensgebung herangezogen. Dazu kommen „Kulturnamen“ nach der wirtschaftlichen Nutzung wie zum Beispiel „Kälbelespitze“, die ihren Namen von den zweijährigen Rindern hatte, die unterhalb ihre Sommerweide genossen. Darüber hinaus gibt es noch „Besitznamen“ nach den Eigentumsverhältnissen sowie kultisch-mythische und religiöse Namen in Anlehnung an Märchen, Sagen und Traditionen der Menschen, die in der Nähe der Berge leben. In seltenen Fäl-

ROTE SPITZE

Drüben, jenseits des Vilsalpsees, der sanft im Mittagslicht schimmert, ragt die Welt der Hörner in den Himmel: 7

KUGELHORN



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RAUHHORN 9

Wer sich jetzt nicht nur die Zeit nimmt, die Blicke schweifen zu lassen, sondern auch seinen Gedanken Freiheit gibt, hat eine gute Gelegenheit zu rätseln, woher diese Berge ihre Namen haben. Vielleicht haben sie eine der Schriften von Eberhard Kranzmayer im Rucksack, einem der bekanntesten österreichischen Mundartund Namensforscher, der wie kein anderer den Titeln und Namen nachging, die zum Teil seit Jahrhunderten bestehen. Die von ihm gepflegte Wissenschaft der „Oronymie“ (vom griechischen „oros“, Berg, und „nomos“, Namen) erklärt die feinen Unterschiede.

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GEIßHORN

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len gibt es dann auch noch künstliche und gelehrte Namen, geprägt von Geographen und Bergsteigern sowie vom Fremdenverkehr. „Welcher Name schließlich in der Landkarte verzeichnet wird, legt übrigens – wie bei Straßennamen – stets die Gemeinde fest, auf deren Gemarkung sich ein Berg befindet“, sagt Johannes Fischer, Kartograph beim Deutschen Alpenverein. Nichts da also mit dem Recht des Erstbesteigers, „seinen“ Berg zu betiteln. Eher unwahrscheinlich aber auch, dass verdienten Bürgermeistern oder Sportgrößen die Ehre zuteil wird, dass sie nicht nur am Ort oder auf dem Stockerl ganz oben sind. Andererseits ist es auch nicht verboten, wenn sich eine Familie bei ihrer Wanderung mit „Namen für einen Tag“ die Zeit vertreibt. Genauso wie bei den sich ständig verwandelnden Wolken kann man natürlich auch den Bergen ganz persönliche Namen geben, während man entspannt um den Haldensee geht oder von der Krinnenalpe aus über den Alpenrosenweg wandert. Sieht dieser Höhenzug da drüben nicht aus wie Daisy, die Katze der Nachbarn? Schon ist das „Daisy­ jöchl“ geboren. Die dunklen Flecken auf dem spitzen Hang dort? Das „StracciatellaKar“. Der runde, baumlose Hügel mit einem Schnurrbart aus Sträuchern? „Opa GustlKopf“. Viele Bergnamen sind so entstanden, indem die Menschen, die in der Nähe wohnen, sie mit alltäglichen Beobachtungen verknüpft haben – auch im Tannheimer Tal.

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Hinter einigen der Namen verbergen sich auch heitere und kuriose Geschichten. So hieß die  10

KÖLLENSPITZE

nicht immer so.

In frühen Zeiten wurde sie „Metzenarsch“ genannt; irgendjemand mochte darin also das Hinterteil einer Dirne wiedererkannt haben. Als aber anno 1854 die Prinzessin Marie Friederike von Preußen das Jagdhaus auf dem Tegelberg bei Füssen besuchte und man ihr die umliegenden Gipfel erklärte, bediente man sich kurzfristig des Flurnamens „In der Kelle“ am Fuße des Berges, da der originale Name unpassend erschien. Wie gut, dass das „Hunds­arschjoch“ drüben bei der Vilser Alm ihren Blicken verborgen blieb, es durfte bis heute seinen Namen behalten. Ganz und gar nicht anstößig ist dagegen, was sich hinter dem­  11

„BSCHEISSER“

verbirgt,

der südlich von Zöblen und Schattwald 2.000 Meter hoch aufragt. Im Allgäuer Sprachraum bezeichnet man Berge, von denen oft Geröll abgeht als „Schiaßr“, als würden sie mit Steinen schießen.  12

EINSTEIN Der wiederum­hat mit dem gleichnamigen Physiker und Nobelpreisträger nichts zu tun. Die erste Silbe erklärt sich dadurch, dass er ohne unmittelbaren Nachbarn aufragt, also allEIN steht. Die zweite Silbe bezieht sich auf sein markantes, felsiges Gesicht, das zudem von einem auffällig viereckigen Gipfel gekrönt wird, das manchen an einen behauenen Stein erinnert. An ihm führt mit dem „Vater unser Weg“ auch eine für Geübte attraktive, für weniger Geübte angenehme Wanderroute vorbei, die nicht nur für die innere Einkehr taugt, sondern auch einen großzügigen Ausblick auf die Berge eröffnet, die das Tannheimer Tal umschließen.

winkeln entdecken. Die 20 Kilometer können auch etappenweise absolviert werden. Zurück zum individuellen Ausgangspunkt geht’s mit dem Wanderbus, der für die Inhaber der Gästekarte des Tannheimer Tals kostenlos ist. Eine Etage höher führt der Höhenweg Lohmoos mit weiten Aussichten auf die umliegende Bergwelt ab Tannheim in zirka zwei Stunden zum „Berghotel Zugspitzblick“ – mit freier Sicht auf Deutschlands höchsten Gipfel, der seinen Namen nicht von der Eisenbahn hat, sondern von den „Zügen“ genannten Rutschbahnen der Lawinen an seinen Hängen. Eine weitere gute Gelegenheit, eine große Zahl von Gipfeln und Gipfelnamen ins Visier zu nehmen, bietet sich auf dem  13 GAMSKOPF

Bis ins Mittelalter geht der Ursprung der  17

ROHNENSPITZE zurück. Damals bezeichnete man mit „Rohne“­einen Windwurf oder umgestürzten Baum. Manchmal sind es in der Tat lange und verschlungene Wege, die hinter das Rätsel seltsamer Bergnamen führen … Ach ja, da war ja auch noch die Litnis, der uns als erster begegnet ist. Sein Name könnte aus der Mundart kommen, vom Substantiv „Verlitt“ (abgeleitet von „verleiden“), was so viel wie Plage bedeutet. Mühselig war der Weg zu seinem Gipfel von der Strindenscharte her durch die wuchernden Latschenkiefern allemal.

unweit der Bergstation beim Füssener Jöchle. Von dort aus genießt man freien Blick, bei gutem Wetter mit Fernsicht bis nach München und bekommt durch den PanoramaInformator gleich die „Untertitel“ mit dazu.

Tipp: Für alle, die vor lauter Gipfeln den erklommenen Berg nicht mehr sehen, empfehlen wir die Urlaubs-App des Tannheimer Tals! Mehr Informationen unter www. tannheimertal.com oder durch Scannen des nebenstehenden QR-Codes mit dem Smartphone.

Was sich sonst noch an Außergewöhnlichem entdecken lässt? Der Name 4

 1 „ROTE FLÜH“

setzt sich aus zwei Namens-Komponenten zusammen: die Nagelfluh als das dominierende Gestein in diesem Tal der Alpen sowie das flammende Rot, in dem der Berg bei Sonnenuntergang über dem Tal leuchtet. Und der  15

Urlaubs-App – Android:

GIMPEL

gleich daneben? Haben den die kleinen Vögel getauft? Nein, sondern die Kelten, deren Wort comba für „Mulde“ der Alpe unterhalb des Gipfels den Namen gab.

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Beim

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SORGSCHROFEN

Tannheimer Gipfelwelt entdecken

Überhaupt: Entlang des Tannheimer Rundwanderwegs, der das ganze Tal durchquert, lassen sich Berge und Gipfel aus allen Blick-

weist der Name auf das steile, felsige­ – also „schroffe“ – Gelände hin, das den Wanderfreund erwartet.

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TT – Wandercup 2014

Was ist sonst noch geboten? Rahmenprogramm 29. Juni 2014 im Festzelt beim Feuerwehrhaus in Nesselwängle: Folgende Künstler und ­Musikgruppen treten auf: „Sigrid & Marina“ sind bekannte Künstlerinnen aus dem Salzkammergut und Sieger beim Grand Prix der Volksmusik 2007. www.sigrid-und-marina.at

„Mario & Christoph“

Bereits zum 15. Mal lockt der TT-Wandercup unzählige Bergfexe nach Tirol – mit dabei

sind als „Alpentrio Tirol“ viele Jahre überaus erfolgreich durch den gesamten deutschsprachigen Raum getourt und in allen TV-Sendungen präsent. www.marioundchristoph.de

ist auch das Tannheimer Tal. Am 29. Juni ist das Event in Nesselwängle zu Gast. „Die Zillertaler Mander“ Der Genuss der Tiroler Landschaft in geselliger Wandergemeinschaft ist beim alljährlichen TT-Wandercup der Tiroler Tageszeitung Programm. Seit 14 Jahren entdecken die Teilnehmer des aktiven Events über mehrere Wochenenden hinweg die landschaftliche Vielfalt der Region. Die Beliebtheit des TTWandercups spricht für sich. Rund 160.000

Berg- und Wanderfreunde nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit und erkundeten die schönsten Ecken Tirols. Am 29. Juni 2014 hält die beliebte Wandertour Einzug in das Tannheimer Tal und startet von Nesselwängle aus auf die umliegenden Gipfel, wo sich die herrlichen Almen um die Krinnenspitze herum ausgiebig genießen lassen.

sind derzeit das am meisten gefragte und gebuchte Duo im Land. www.zillertaler-mander.at

„Die flotten Tulfer“

Das Liftticket für Bergfreunde Um die Bergwelt des Tannheimer Tals auch von oben genießen zu können muss nicht immer ein schweißtreibender Anstieg nötig sein. Die vier Bergbahnen des Hochtals befördern Wanderbegeisterte ohne Anstrengung, dafür mit traumhafter Aussicht zu den Gipfeln. Mit dem Bergfreundschaft-Ticket können alle vier Seilbahnen – Wannenjochbahn in Schattwald, Tannheimer Bergbahn – Neunerköpfle, Füssener Jöchle in Grän, Krinnenalpbahn in NesselIMER TAL BERG TANNHE wängle – an fünf aufeinanderfolgenden Tagen für vier Fahrten genutzt werden. Das Ticket erhalten Sie bei Ihrem Vermieter für 25 Euro pro Erwachsenen und 3 Euro für Kinder bis 15 Jahre. Bei bis zu 40% Ersparnis macht das t af Bergfreundsch Bergerlebnis gleich noch mehr Freude. schaft ... echte Freund

TALBLICK

auf der Höh´

Routenbeschreibung: Familienroute: Bergstation Krinnenalpe – Nesselwängler Edenalpe – Gräner Ödenalpe – Nesselwängler Edenalpe – Almboden – ­Bergstation Krinnenalpe Expertenroute: Bergstation Krinnenalpe – Krinnenspitze – Gräner Ödenalpe – Nesselwängler Edenalpe – Bergstation Krinnenalpe Stempel – und Labestationen: Familienroute: Krinnenalpe, Nesselwängler Edenalpe und Gräner Ödenalpe Expertenroute: Krinnenalpe – Krinnenspitze (nur Stempelstelle), Gräner Ödenalpe und Nesselwängler Edenalpe

sind zwei junge aufstrebende Brüder, die ob ihrer Jugend beim Publikum besonders gut ankommen und am 18. Mai bereits ihre dritte CD-Produktion präsentieren. www.die-flotten-tulfer.at

„Riedberg Quintett“ – eine der besten Oberkrainer- und Tanzkapellen österreichweit! www.riedberg.com

Gehzeit: Familienroute: ca. 3 Std., Wegstrecke: 7,8 km, Höhenmeter im Aufstieg: 318 m, Höhenmeter im Abstieg: 322 m Expertenroute: ca. 3 Std., Wegstrecke: 6,5 km, Höhenmeter im Aufstieg: 486 m, Höhenmeter im Abstieg: 485 m

Weitere Informationen unter

Familienabschlussfest: Festzelt in ­Nesselwängle (Programm siehe Randspalte)

www.tannheimertal.com/ wandercup2014 7


Das ist der Gipfel! Für Wanderfreunde ist das Tannheimer Tal ein beliebter Startpunkt für Routen in die Höhen der Allgäuer Alpen. Kein Wunder, denn die Region hält für jeden Anspruch das Richtige bereit und sorgt für Hochgefühle bei den aktiven Ausflüglern. Wir haben für begeisterte und angehende Gipfelstürmer die Top-Bergspitzen zusammengestellt.

­Rohnenspitze Höhe: 1992 Meter über Adria Ort: Zöblen/Tannheim Besonderheit: Die deutsche G ­ renze verläuft am Fuß der S ­ üdflanke über das Zirleseck auf 1872 Metern. Name: von mittelhochdeutsch „rone“ für neuhochdeutsch „umgefallener Baumstamm“ Wanderrouten: Die einfachste Strecke führt von Zöblen durch das Pontental direkt zum Gipfelkreuz. Eine alternative Strecke bietet sich von Tannheim aus über die Via Alpina zum Zirleseck, das auch vom Ostrachtal über die Willersalpe oder vom Ponten aus erreichbar ist. Hier finden geübte Höhenmutige einen fortgeschrittenen Kletterweg direkt zur Rohnenspitze.

Sorgschrofen Höhe: 1636 Meter über Adria Ort: Jungholz Besonderheit: Auf dem Gipfel treffen vier Grenzlinien von je zwei österreichischen und deutschen Gemeinden zusammen (Bad Hindelang, Pfronten, Jungholz, Schattwald). Name: „Schrofen“ Begriff aus der Bergsteigersprache für steile, felsige, mit Gras bewachsene Umgebung Wanderrouten: Von Jungholz aus geht es direkt auf den ­Hauptgipfel. Geübte Bergwanderer nehmen vom Unterjoch aus den Umweg über den Nachbarberg Zinken.

Gimpel Höhe: 2176 Meter über Adria Ort: Nesselwängle Besonderheit: Seine typische Form erhält der Berg durch die sogenannte Gimpelmulde. Name: von keltisch „comba“ für neuhochdeutsch „Mulde“ Wanderrouten: Ab dem Gimpelhaus oder der Tannheimer Hütte führen verschiedene Kletterrouten mit 30 bzw. 100 Meter-Abseillänge ins weitere Höhenvergnügen.

Rote Flüh Höhe: 2111 Meter über Adria Ort: Nesselwängle Besonderheit: Das rot gesprenkelte Kalkgestein scheint bei ­Sonnenuntergang leuchtend rot. Vom Gipfel in vorderer Reihe bietet sich ein einmaliger Blick über das Tannheimer Tal. Name: mittelhochdeutsch „vluo“ für neuhochdeutsch „Felsen, Felsgipfel“ Wanderrouten: Die Rote Flüh ist über die ­Judenscharte mit dem Referenzberg Gimpel verbunden. 8

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© Werbe Blank

Aggenstein Höhe: 1986 Meter über Adria Ort: Grän Besonderheit: Direkt bei der Bad Kissinger Hütte auf 1788 Metern ü. A. gibt es einen Klettergarten. Name: Das Wort „Agge“ ist ein norwegisches Dialektwort aus dem Germanischen und bedeutet „Zahn, Zacke, S ­ pitze“ und beschreibt sehr schön die Form des Berges. Wanderroute: Vom Füssener Jöchle oder Grän/Lumberg aus führt eine einfach zu bewältigende Wanderroute über die Bad Kissinger Hütte zum Gipfel.

Wannenjoch/ Kühgundkopf Höhe: 1909 Meter über Adria Ort: Schattwald Besonderheit: Der „Schmugglersteig“ führt vom Wannenjoch zum Iseler Name: Stammt von der Wanne unter dem Joch. In einigen Karten auch als ­„Kühgundkopf“ bezeichnet. Wanderroute: Die fortgeschrittene ­Wanderroute beginnt in Schattwald und führt Wanderer durch das Stuibental zum Gipfel.

Geißhorn Höhe: 2249 Meter über Adria Ort: Tannheim Besonderheit: Höchster Berg im Tannheimer Tal; Kondition und Trittsicherheit sind Voraussetzung. Name: Als „Hörner“ werden Berge mit ­steiler Pyramidenform bezeichnet.

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Wanderroute: Die Tour startet am Vilsalpsee und läuft über die Vilsalpe und die Vordere Schaf­wanne oder über die Obere Roßalpe hinauf zum ­Geißhorn.

Attraktiv bei jedem Wetter

Weitere Infos zu den Wanderrouten im Tannheimer Tal finden Sie unter www.tannheimertal.com TALBLICK

Filminformationen Führungen mit Audiosystem gute Busverbindung Parkplätze am Eingang

Info-Telefon _ +49 (0) 83 22 / 48 87 tägl. geöffnet von 9°° bis 17°° Uhr

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Aus Freude an tragbaren Lösungen Das Fernglas und die Kamera, erfrischende Getränke und eine Brotzeit für unterwegs, der Extra-Pullover, wenn es abkühlt, Sonnenmilch, wenn es heißer wird – so ein Wanderrucksack füllt sich schneller als eine U-Bahn im Berufsverkehr. Damit sich Trägerin und Träger etwas leichter mit der Last auf ihrem Rücken anfreunden, kommt es weniger auf die Größe an als auf die Technik. Und dabei kommt die Luft ins Spiel. Nicht die frische, die wir auf den Pfaden zwischen Tal und Berg atmen, sondern jene, die zwischen Rucksack und Rücken zirkulieren darf.

Es ist jetzt 30 Jahre her, dass die Tüftler bei Deuter ein Tragesystem ersannen, das genau diesem Zweck dient: Die luftige Lösung von „Aircomfort“ mit dem gespannten Netz, das den Rucksack auf Abstand hält, gilt bis heute als einer der Meilensteine in der Entwicklung alpiner „Gepäckstücke“. Seit die ersten Wanderer ihre Erfahrungen begeistert mitteilten, zählt der Futura zu den beliebtesten Wanderrucksäcken. Man sieht ihn beim Gipfelbuch auf dem Neunerköpfle genauso wie auf dem Schmugglersteig in Schattwald. Er begegnet einem auf dem Adlerhorst genau10

so wie auf der Bergsta­tion vom Wannenjoch. Und er leistet seinen Trägern treue Dienste – heute auf der Tagestour entlang des Jungholzer Höhenwegs und morgen auf einem gemütlichen „Mehrtäger“ hinauf zur Landsberger Hütte und zurück nach Tannheim.

Den Blick nach vorne gerichtet

Kenner aus dem schwäbischen Gersthofen, wo das Arbeiten an Verbesserungen und Optimierungen niemals stillsteht. So wurde auch das Aircomfort-System über die Jahrzehnte kontinuierlich optimiert. Schließlich sagt schon der Name Futura, dass der Blick immer nach vorne gerichtet ist – für die Wanderer hier und die Rucksackforscher dort.

Warum hat sich Deuter als „tragfreudiger Begleiter“ einen so guten Namen machen können? Wer ein guter Wanderer ist, der bleibt in Bewegung. Das gilt auch für die Outdoor-

Die Tradition des Fortschritts hat über die Jahrzehnte fleißig Höhen- und Kilometer auf den Rücken unzähliger Wanderer gesammelt – und sie hat zudem zig Preise, Testsiege und TALBLICK


… und ein Modell der aktuellen Futura-Kollektion des Jahrgangs 2014.

Funktionsweise des Aircomfort-Systems

Auszeichnungen zusammengetragen. Die erfolgreichste, am häufigsten prämierte Kon­ struktion, das Aircomfort FlexLite System, wurde jetzt zum Jubiläumsjahr in die Futura Serie integriert. Das hat schon vor der Markteinführung die Fachwelt so begeistert, dass eine Jury aus Industrieexperten es mit dem OutDoor Industry Award 2014 ausgezeichnet hat.

Der Futura-Rucksack des Jahrgangs 1984 …

TALBLICK

Das neue Tragesystem macht die modernen Rucksäcke super beweglich und lässt den Rücken dank dreiseitiger Belüftung kräftig durchatmen. Die kleineren Modelle bekommen von Deuter eine besonders leichte Ausrichtung, während die mittleren Top­ loader mit der preisgekrönten DoppelrahmenKonstruktion auf optimale Stabilität bei minimalem Gewicht setzen. Dazu kommen die vorgeformten, anschmiegsamen Hüft­flossen, die den Tragekomfort perfekt machen. Damit man auf der Wanderung alles praktisch parat hat, bieten die Futuras zahlreiche, bestens organisierte Taschen. Dazu kommen unter anderem noch das Nasswäschefach und die Befestigungsschlaufen für die Trekkingstöcke. Sollte auf der Wanderung plötzlich ein überraschender Schauer aufziehen oder ein Wanderer ob der großartigen Bergpanoramen rund ums Tannheimer Tal in Freudentränen ausbrechen, schützt die integrierte Regenhülle.

Tipp: Den Futura gibt es als SL-Mo­delle in zwei zusätz­li­chen Größen, speziell auf die Ana­to­mie der Frauen zugeschnitten, sowie zwei ­Varianten für größer ge­wachsene Menschen. Mehr Informationen auch unter www.deuter.com Und wenn Sie erfahren und sehen wollen, was für eine Tages- und/ oder Mehrtagestour in den Rucksack sollte/muss/kann und wie er am besten zu packen ist, dann scannen Sie einfach den nachstehenden QR-Code mit Ihrem Smartphone: http://www. deuter.com/DE/de/ rucksack-tipps/packlisten-9196-811.html

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Der Fahrplan ist der Rhythmus seines Lebens Der Gräner Ambros Wötzer verkörpert ein halbes Jahrhundert Lift-Geschichte im Tannheimer Tal. Als erster hat er vor mehr als 65 Jahren den Skifahrern das Aufsteigen erleichtern wollen – ein Service mit Folgen.

Für das Mittagessen, pünktlich um zwölf, unterbricht Ambros Wötzer selbst ein Interview. Der Zeitpunkt, zu dem sich drei Gene­ rationen der Familie um den Tisch versammeln, ist heilig – und er ist untrennbar mit der Lebensgeschichte des 91-Jährigen verbunden. Denn es ist sein Name, der auf der Seitenwand jener Busse aufgemalt ist, die seit ­vielen, vielen Jahren im Liniendienst Menschen durchs Tannheimer Tal und die angrenzenden Regionen befördern. Und da ist ­Pünktlichkeit Trumpf. Dass Ambros Wötzer aber Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Grän ist, hängt mit einem anderen Verkehrsmittel zusammen. Mit Fug und Recht darf man ihn als den „Vater der Seilbahn“ im Tannheimer Tal bezeichnen. War er doch der erste, der eine solche Aufstiegshilfe errichtete und in Betrieb nahm, damals kurz nach dem Krieg. Selbst ein leidenschaftlicher

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Skifahrer, war er an einigen anderen Stellen in Tirol auf die hilfreichen Maschinen gestoßen und hatte dann beim Anblick mühsam den Berg hochstapfender Skifahrer den Entschluss gefasst: „So etwas brauchen wir auch.“

Erster Lift mit großem Einsatz 150 Meter lang war dieser erste Lift, ohne Bügel und dergleichen, nur mit Verdickungen alle paar Meter zum Festhalten. Hergestellt von einer Münchner Firma und mit einem wassergekühlten Motor versehen, forderte er von seinen Betreibern vollen Einsatz: „Wir mussten erst in der Früh am Lift Wasser erhitzen, um den Motor überhaupt betriebsfähig zu machen, bevor wir ihn dann mit der Handkurbel anwarfen.“ Als der Anfang gemacht war und die Nachfrage von Wintersportlern wuchs, weil sie den

Service schätzten, ersetzte bald ein zweiter Lift den ersten, an gleicher Stelle noch, an der schattigen Hangerter Gehre, südlich von Grän. Martina Schädle, die Wirtin vom „RotFlüh“, Sennereibesitzer Adalbert Guem und Ambros Wötzer, der sich mit dem schon Erreichten nicht zufrieden gab, hoben dafür eine gemeinsame Gesellschaft aus der Taufe. Die schneesichere Lage erwies sich zwar als praktisch, die verfügbaren Pisten allerdings als ungeeignet, um anspruchsvolle Skifahrer glücklich zu machen. Weshalb „wir uns trotz der Mühen, die eine Lage auf der Sonnenseite macht, auf die andere Seite des Ortes umgezogen sind“, berichtet Wötzer. Mit dem ersten Schachenlift begann die Entwicklung des ­Gräner Skigebiets, so wie es sich heute präsentiert – in der Dimension zu jener Zeit nur ansatzweise abzuschätzen. „Wir waren Pioniere auf diesem Gebiet.“ Heute ist der Ort stolz auf seine „Sonnenbergbahn“.

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letztlich führte. Denn die 8er-Seilbahn von Grän hinauf aufs Füssener Jöchle, im Jahr 1998 fertiggestellt – das ist Ambros Wötzers Lebenswerk. Mit leuchtenden Augen berichtet er von den Anstrengungen, die es kostete, die Träger für diese Bahn am Berg zu errichten. Unwegbares Gelände, mit normalen Transportmitteln nicht zugänglich: „Wochenlang sind die Hubschrauber geflogen!“

Immer in Bewegung Die Bilder im Album zeigen ihn schon als ­Rentner, der im Nebenberuf allgegenwärtig zwischen Tal- und Bergstation pendelt. „Es braucht Wissen und Begeisterung – und Geld“, merkt er an und erinnert daran, dass Grän, jahrzehntelang Vorreiter in der Liftlandschaft, dringenden Nachholbedarf hatte, um mit der Konkurrenz mitzuhalten, die ihre An­lagen schon modernisiert hatten. Für die wachsende Zahl von Winterurlaubern und Skisportfreunden war ein moderner Service mehr als geboten. Der alte Herr schmunzelt leicht, als er den Spitznamen des Vorgängerlifts preisgibt: „Früher hatten wir voller Stolz die längste Doppelsesselbahn Europas mit einer Fahrzeit von 25 Minuten annonciert. Jetzt hieß sie unter den Nutzern nur noch die „Gefrierfleischbahn“ und wir mussten die Fahrgäste oft mit Decken versorgen.“

Unzählige Bergurlauber und Alpinsportler haben Ambros Wötzer zu verdanken, dass er den ersten Lift ins Tannheimer Tal gebracht und so das Erklimmen der Gipfel erleichtert hat.

Um die Bedeutung dessen, was da geschah, richtig einzusortieren, muss man noch einmal ein paar Jahre zurückblicken – was der „23er“ Wötzer mit Präzision und Liebe zum Detail im Gespräch auch tut. Das Tannheimer Tal zu jener Zeit war eine „arme Gegend mit ein bisschen Landwirtschaft“, weit entfernt davon, als touristische Adresse nennenswerte Gewinne zu erwirtschaften. Die Kinder, wie der kleine Ambros auch, bekamen vier Jahre Volksschule mit auf den Lebensweg, den sie dann selbst zu entdecken hatten. Irgendwann fuhr er dann für den Vater, der einen der wenigen Traktoren besaß, diesen für Fuhraufträge durch das Tal, zum Beispiel bei Ausbesserungsarbeiten an der Schotterstraße zwischen Gaichtpaß und Schattwald. Sein erster Kontakt mit dem Transportgewerbe, der sich als sehr nachhaltig erweisen sollte.

wächst, aber kein Fahrzeug in der richtigen Größe am Markt ist, lässt er in einer Wiener Werkstatt kurzerhand einen VW-Transporter umbauen und mit einem Aufbau versehen. Ein besonderer Schatz auf dem Wohnzimmertisch, zur Ansicht für den Reporter herge­ richtet, zeigt, zu welchem Gipfel im buchstäblichen Sinn seine frühe Begeisterung für die Beförderung von Gütern und Menschen und sein Talent, Dinge in die Hand zu nehmen,

Dass bald danach auch noch die Schleppliftanlagen Jochalp- und Sebenlift oben auf der Nordseite des Füssener Jöchles abgetragen und durch eine neue kuppelbare 6-er Sesselbahn ersetzt wurden und zur Beschneiung der Abfahrt eine umfassende Anlage inklusive Speichersee für viele Millionen entstand, belegt deutlich die Größe und den Umfang des Plans, an dem dieser Mann federführend mitwirkte. Angesichts des Aufwands hält selbst Wötzer kurz inne und merkt an: „So etwas wäre heute nicht mehr machbar und finanzierbar.“ Was nicht heißen soll, dass ein Ambros Wötzer, wenn sich eine solche He­rausforderung noch einmal stellte, nicht Lust hätte, sich daran zu messen. In seinen Fahrplan würde es sicher passen.  Ulrich Pfaffenberger

Entlang der Straße seines Lebens stößt ein aufmerksamer Zuhörer immer wieder auf vermeintliche Kleinigkeiten, die zeigen, wie zielstrebig und mutig dieser Mann vorgegangen ist – und wie man seine Bemerkung verstehen soll: „Alles, was wir haben und werden wollten, mussten wir uns selbst schaffen.“ Aus den Resten alter Lkw hilft ihm sein Bruder, ein Fahrzeugmechaniker, den ersten Lkw nach dem Krieg zusammenzubauen. Als Jahre später die Nachfrage nach Bustransporten TALBLICK

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Tannheimer Tal Blick …


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Der Rad-Marathon ruft ins Tal Als beliebte Rennrad-Destination bietet das Tannheimer Tal vielfältige Möglichkeiten für Genusssportler und Genussfahrer. ­Absolutes Highlight der Saison ist der Rad-Marathon am 20. Juli, bei dem jährlich rund 1 600 Sportler an den Start gehen.

können sich die Sportler an ihrem Ehrgeiz und der Leistung der Marathon-Mitbestreiter messen. Hier ist Abwechslung garantiert – sowohl landschaftlich als auch bei den Schwierigkeitsstufen der Strecken. Für ausgiebige Rennradtouren in idyllischer Berglandschaft ist das Tannheimer Tal in Tirol ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, zum Beispiel ins benachbarte Allgäu, an den Bodensee oder in die Arlberger Alpen.

In den letzten Jahren hat sich das Tannheimer Tal als Rennrad-Destination etabliert. Auf insgesamt 2 500 Kilometern Radstrecke

Als beliebte Destination für Radsportler zieht das Tannheimer Tal auch in diesem Jahr wieder begeisterte Rennradfahrer magnetisch an. Ein ganz besonderes Highlight ist der Rad-Marathon am 20. Juli. Dabei zeigen die jährlich rund 1 600 ambitionierten Teilnehmer auf zwei unterschiedlichen Distanzen ihre Ausdauer und Leistung im Sattel. Auch Rad-Größen wie Marcel Wüst, ehemaliger deutscher Rad-Profi, oder der österreichische Ex-Profi Gerrit Glomser stellen bei dem Fahrradspektakel ihr Können unter Beweis.

Ein glücklicher Teilnehmer im Ziel

Kurzstrecke für Genussradler Die kürzere 130-Kilometer-Strecke ist für Marathon-Einsteiger und Rolleure bestens geeignet. Mit einem relativ geringen Höhenunterschied von 930 Metern bleibt hier den gemütlicheren Radfahrern noch ausreichend Atem, um die Landschaft zu genießen. Der Weg führt von Tannheim aus nach Pfronten im Allgäu und über Reutte und das Lechtal nach Holzgau. Hier machen die Marathonis kehrt und meistern auf dem Rückweg den Gaichtpass, mit 251 Höhenmetern der längste Anstieg der Route.

Anspruchsvolle Langstrecke Mit 230 Kilometern und einem Höhenunterschied von 2 940 Metern fällt die Langstrecke­ des Rad-Marathons im Tannheimer Tal schon etwas sportlicher aus. Ebenfalls von Tannheim aus geht es über Grän – Pfronten­ – Vils – Reutte zur ersten Hürde, das Hahntennjoch mit 1 894 Metern. Über Imst – Landeck – St. Anton fahren die Teilnehmer anschließend bergabwärts, bevor es dann den Arlbergpass, die Alpe Rauz und den Flexenpass wieder hoch hinauf geht. Nach einer kurzen flachen Strecke entlang dem Lech folgt dann kurz vor Routenende ein weiteres Streckenhighlight, der Gaichtpass.

Rennradwochen mit Marcel Wüst Wer bei dem sportlichen Programm an seiner Kondition zu zweifeln beginnt, ist vom 7. bis 15. Juni oder vom 14. bis 18. Juli gut aufgehoben im Tannheimer Tal. Beim Training mit dem ehemaligen Profi und TV-Radsportexperten Marcel Wüst können Teilnehmer die eigene Leistung noch weiter steigern und Feinheiten stärker herausarbeiten – unter professioneller Anleitung. Die gemeinsamen Ausfahrten finden in den drei Leistungsstufen „Racer“, „Hobbyradler“ und „Genussradler“ statt. Marcel Wüst

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Details zum Rahmenprogramm und dem Rad-Marathon am 20. Juli 2014 unter www.rad-marathon.at TALBLICK


Ein Laufvergnügen durchs Tal Für Läufer und Nordic Walker heißt es am Samstag, den 5. Juli: Schuhe an und los geht’s – wenn im Tannheimer Tal wieder der beliebte Seen-Lauf stattfindet.

Kaum ein Ort eignet sich besser für die körperliche Betätigung in freier Natur als das Tannheimer Tal mit seinen Seen, Wiesen und den umliegenden Gipfeln. Inmitten des schönsten Hochtals Europas lässt sich in idyllischer Landschaft und freier Natur nach Lust und Laune einer Bandbreite an sport­ lichen Aktivitäten frönen. Doch nicht nur für Bergsteiger und Höhenfans hält das Tal ­optimale Freizeitmöglichkeiten bereit. Für Läufer und Nordic Walker bietet die Gegend ein eindrucksvolles Wegenetz unten im Tal, das neben der Ertüchtigung auch für bleibende Eindrücke beim Läufer sorgt.

Seen-Lauf als unvergessliches Erlebnis

dem sportlichen Event ebenfalls nicht zu kurz. Für sie werden kürzere Kinderstrecken im Tannheimer Ortskern angeboten. Ob jedoch klein oder groß, kurz oder lang – eines ist jetzt schon sicher. Vor der unbeschreiblichen Kulisse der Tiroler Alpen wird die Teilnahme einfach für jeden zum unvergesslichen Lauf. Weitere Infos zum Start am 5. Juli 2014 unter www.seen-lauf.com

Ein ganz besonderes Lauf­ erlebnis im Tann­heimer Tal bietet der inzwischen schon traditionelle Seen-Lauf. Er findet dieses Jahr am 5. Juli statt und startet von Tannheim aus in zwei unterschiedliche ­Distanzen, eine 22,2 Kilometer lange ­Strecke und eine 10 Kilometer lange Strecke. Beide Routen führen die jährlich rund 1 000 Teilnehmer durch das malerische Naturschutzgebiet am Vilsalpsee. Die kleinen LaufFreunde kommen bei

spaß haben … im spannendsten Waldseilgarten der Region und im 3D Bogenparcours in einer Schlucht! • Klettern durch 8 abwechslungsreiche Parcours, spektakuläre Seilrutschen über den Wildbach • Permanent-Sicherungssystem „Upgrade“ – sicher und leicht bedienbar! • Bogenschießen auf 3D Ziele • Brotzeiten, Kuchen, Eis, Erfrischungsgetränke ... Unvergessliche Erlebnisse mit völlig neuen Erfahrungen!

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Schnell erreichbar – ca. 15 Minuten von Tannheim. Wir freuen uns auf Euren Besuch in Pfronten Kappel! Tel. +49 (0) 83 63 - 9 25 98 96 · waldseilgarten-hoellschlucht.de Bogenparcours Waldseilgarten Steinkugelmühle Schlafen im Baum TALBLICK

Eskimo-Wochenende

Trainings / Events

Alpin 17


Über 180 Seiten stark, im handschmeichelnden Einband, bis zum Rand gefüllt mit Geschichte und Geschichten, reichlich ausgestattet mit historischen Fotos und Illustrationen – so präsentiert sich die Chronik „100+ Jahre – Tourismus im Tannheimer Tal“. Entstanden ist das umfangreiche Opus anlässlich des Jubiläums, mit dem man 2012 der Gründung des Verschönerungsvereins Tannheim einhundert Jahre zuvor gedacht hatte – der ersten gemeinsamen

100 Jahre Tourismus im Tannheimer Tal · 1912 – 2012

Hundert Jahre voller Taten und Ideen www.tannheimertal.com

Initiative zur Ankurbelung vom Fremdenverkehr im Tal.

Nicht an vielen Orten im Alpenraum kann der organisierte Tourismus auf eine derart lange Geschichte zurückblicken. Vor diesem Hintergrund liefern die gesammelten Dokumente und Zeitzeugnisse zwischen den beiden kräftigen Buchdeckeln einen in dieser Form seltenen Einblick in Entwicklung, Wandel und Einfluss der Urlaubswirtschaft auf das Leben in den Gemeinden und in der Region. Man müsse sich die Dimension vor Augen führen, schreibt Dr. Gerhard Föger, Leiter der Tourismusabteilung des Landes Tirol in

seinem Vorwort: „Im Jahr 1912, der Geburtsstunde des Tannheimer Tourismus, ist die Titanic gesunken und hat Otto von Habsburg das Licht der Welt erblickt. Seit dieser Zeit wurde kontinuierlich Aufbauarbeit betrieben, mussten manche Rückschläge verkraftet werden und haben touristische Pionierleistungen weitblickender Akteure immer wieder das Tal bereichert, ja zur begehrten Urlaubsdestination geformt.“ Dabei erkennt er neben der Weitsicht auch den Realitätssinn der Verantwortlichen an: „Im Tannheimer Tal hat man die Bäume nicht ausgerissen,

nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.“ Man habe vielmehr die touristischen Kompetenzen mit Bedacht herausgeschält.

Ein wahres Schatzkästchen der Geschichte Wie vielschichtig die Entwicklung vor sich gegangen ist, davon hat Margit Banzer während der fast zwei Jahre, in denen sie im ganzen Tal das Material für diese Chronik zusammengetragen hat, einiges entdeckt. „Allein schon die vielen Protokolle sind ein

Ein wahres Schatzkästchen der Geschichte ist die Chronik „100+Jahre — Tourismus im Tannheimer Tal“. Um in die Geschichte des Tiroler Hochtales zurückzublicken, durchforsteten (von links) Geschäftsführer Michael Keller, Sepp Tauscher, Margit Banzer, Helena Bernhard, Walter Oberhuber und Bertl Huter zahlreiche Dokumente, Protokolle und Fotos.

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an Wissens- und Erzählenswertem. Begleitet von zahlreichen Abbildungen, die historischen Postkarten und Werbeplakate genauso zeigen, wie alte Ortsansichten oder Broschürentitel, macht dieses Buch eine wichtige Epoche im Leben des Tannheimer Tales sichtbar.

Ein ganzes Jahrhundert Tourismus im Tannheimer Tal – stolz präsentiert der Tourismusverband ­Tannheimer Tal die Chronik „100+ Jahre – Tourismus im Tannheimer Tal“.

Es ist zugleich aber auch eine Verneigung vor all jenen, die hart dafür gearbeitet und manches Hindernis überwunden haben, um ihre liebens- und lebenswerte Heimat Menschen zugänglich zu machen, die nicht länger „Fremde“ sein sollten. Oder, wie es Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, in seinem Beitrag formuliert: „Eine schöne ,Bühne‘ allein ist zu wenig. Diese professionell zu bespielen, ist die große Kunst – eine Kunst, welche die Tannheimer Taler meisterhaft beherrschen.“

wahres Schatzkästchen der Geschichte, in denen sich zeigt, mit wie vielen Gedanken und Ideen sich die Verantwortlichen im Tourismus hier befasst haben – und mit welchem klaren Blick sie die Möglichkeiten gesehen haben, die sich für alle Menschen und Betriebe hier daraus ergeben.“ Sie ist noch immer beeindruckt von der Offenheit, mit der sie von vielen Seiten bei ihrer Arbeit unterstützt wurde. „Ich weiß gar nicht, bei wem ich mit dem Bedanken anfangen soll für all die wertvollen Informationen, Hinweise und Materialien, die in dieses Buch eingeflossen sind. Da steckt noch Stoff für viele weitere Geschichten drin.“

Ein buntes Panoptikum an Wissensund Erzählenswertem Bei ihren Recherchen sei sie auf begeisterte Reaktionen in allen Gemeinden gestoßen. Davon künden die umfangreichen Berichte aus Grän und Schattwald, aus Zöblen und Nesselwängle, aus Tannheim und Jungholz. Aber auch das, was über Schützengilde und Rotes Kreuz, über das Bergrettungswesen und den Museumsverein, über den Theaterverein und die Liftanlagen sowie über viele andere Aspekte des täglichen Lebens in den Ortschaften und in der Talgemeinschaft an Geschichten zusammengetragen ist – all das verschafft dem Leser ein buntes Panoptikum

Die Chronik zum Bestellen Das Jubiläumsbuch „100+ Jahre – Tourismus im Tannheimer Tal“ ist vor Ort in allen Tourismusbüros des Tannheimer Tals sowie in Jungholz erhältlich. Selbstverständlich können Sie sich die Chronik auch an Ihre Heimatadresse senden lassen. Sie kostet 29,90 Euro inklusive Versandkosten (innerhalb der EU). Eine E-Mail mit Ihren Adressdaten an info@ tannheimertal.com genügt. Oder geben Sie den nebenstehenden Coupon ausgefüllt in einem der Tourismusbüros ab.

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Hiermit bestelle ich die Chronik: Name, Vorname

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Land, Postleitzahl, Ort

Datum, Unterschrift

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Wo es am besten schmeckt Im Sommer das Tannheimer Tal genießen – auch mit dem Gaumen ein müheloses Vergnügen. Wir unternehmen mit Ihnen wieder eine Wanderung durch die besten Küchen im schönsten Hochtal Europas (Folge 3). unvergessliche Momente, ob als Wanderer, Bergsportler oder Wellness-Urlauber. Für den vollends gelungenen Ausflug in die Tiroler Alpen dürfen natürlich auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz kommen. Dafür ist mit den zahlreichen Cafés, Gaststätten, Wirtshäusern und Hotels für jeden Gusto gesorgt. Vom Original Tiroler Kaiserschmarrn nach überliefertem Rezept bis hin zum Sterne-Gericht mit mediterranem Einschlag kommt für jedermanns Geschmack genau das passende Gericht auf den Tisch.

Der Sommer in den Bergen lässt die Seele atmen, den Geist zur Ruhe kommen und bietet zahllose Möglichkeiten für unvergessliche Erlebnisse in freier Natur – weit weg vom Alltag und seinen Aufgaben.

Der Genuss für die Sinne ist hier ebenso zu Hause wie das satte Grün der Tiroler Wiesen oder das heimelige Rauschen der Baumwipfel auf den Gipfeln. In der einmaligen Gebirgslandschaft erleben Besucher

Seit der Sommerausgabe 2013 ist die Talblick-Redaktion für Sie auf Tuchfühlung mit den einzelnen Küchen des Tannheimer Tals und geht mit Ihnen auf eine kulinarische Wanderroute. Wir stellen Ihnen die Küchen, Köche, Speisen und vieles mehr der einzelnen Häuser vor und zeigen Ihnen, wo es im schönsten Hochtal am besten schmeckt.

Eine runde Sache In der originalen Stube mit Holztischen und alten Wandvertäfelungen werden die Tiroler Schmankerl zum unvergesslichen kulinarischen Erlebnis. Das Menü ist dabei genauso traditionsreich wie das Haus selbst. Darunter finden sich viele vergessene Köstlichkeiten, denen das Küchen-Team um Küchenchef Stefan stets eine ganz besondere Note verleiht. Zu den beliebtesten Gerichten im Alpengasthof zur Post zählt das „Post­ pfanderl“, hausgemachte Für urige Gemütlichkeit nach original Tiroler Art gibt es heute nur noch wenige Anlaufstellen. Eine dieser Oasen alpenländischer Tradi­ tion findet sich in Schattwald im Tannheimer Tal – der Alpengasthof zur Post. Hier bietet sich den Besuchern ein ganz spezielles Flair, das aus der Kombination aus original erhaltenem Gasthof, unbeschreiblicher Lage und hochwertiger Küche entsteht. Bekannt als einer der letzten seiner Art ist der Gasthof ein echtes Unikat. 20

Käsespätzle mit zarten Schweinemedaillons an Pilzkräutersauce nach uraltem Rezept. Auch für die vegetarischen Gäste zaubern die Köche der Post Köstlichkeiten wie den Post „TRIS“Teller mit Schlutzkrapfen, Kasknödel, Krautspätzle und Käse auf den Tisch. Der Apfelpfannkuchen mit Gewürzzucker und Waldhonigsahnesoße rundet das Menü nach hauseigener Art mit einer süßen Note ab. An warmen Sommertagen lädt die Terrasse des Landgasthofs zur Post dazu ein, einen Eis­ becher draußen in der Sonne zu genießen. Die Verbundenheit zu Tradition und Kultur des Tannheimer Tals findet sich auch in der Zu­­ tatenliste der Speisen wieder. Die Geschäftsführer Wolfgang Ramp und Kathrin Tannheimer legen hier großen Wert auf Regionalität und beziehen Lebensmittel großteils unmittelbar aus der Region. TALBLICK


Gaumenschmaus und Bergidylle Was gibt es Schöneres, als am Fuße der Tiroler Alpen – abgelegen von Straßenlärm und inmitten schönster Berglandschaft – den Sommer zu genießen? Gerade in den warmen Monaten lassen sich im Tannheimer Tal Bergidylle und Natur­ erlebnis gut mit dem Praktischen verbinden – einer ausgezeichneten Mahlzeit der einheimischen Küche oder einer leckeren Eisköstlichkeit. Im Landgasthof Schuster in Nesselwängle sind Besucher des Tannheimer Tals für eine sommerliche Stärkung genau richtig. Der familiengeführte Gasthof bietet ein vielfältiges Potpourri an Tiroler Schmankerln und Spezialitäten an und lässt auch den süßen Gaumen nicht zu kurz kommen. Neben der Qualität der einzelnen Zutaten, bei denen das Inhaberehepaar Anni und Christian Schatz großen Wert auf Regionalität legt, ist auch die Zusammenstellung der Gerichte im Landgasthof Schuster eine Besonderheit. Zahlreiche Gäste und Freunde des Hauses kehren so immer wieder in den offenen Speisesaal oder das urige ­Tiroler Stüberl ein, für gemütliche Abende oder lustige Stunden.

Jeden Tag kreiert die Küche eine abwechslungsreiche Tageskarte. Dennoch gibt es auch einige feste Punkte im Menü, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Am Mittwoch gibt es beispielsweise eine ofenfrische Schweinshaxe mit Semmelknödel und Sauerkraut. Auch das bunte Salatbüffet sorgt bei Stammgästen wie Urlaubsbesuchern stets für kulinarische Hochstimmung. Absolutes Highlight der Küche ist jedoch die „Henkersmahlzeit“, die nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch ein begehrtes Fotoobjekt ist. Weitere Spezia­litäten des Hauses sind ein saftig gebratenes Steak auf offener Flamme sowie die „Black Tiger“ Riesengarnelen oder der rustikale Schubkarren.

Die beiden Wirtsleute Anni und Christian betreuen die Gäste mit Tochter Sophie in dem liebevoll eingerichteten Haus mit drei Sternen. Da die Versorgung der Gäste im Landgasthof Schuster eine wahre Herzenssache ist, steht der Inhaber hier selbst hinterm Herd und bringt seine Liebe zum Detail auf jeden einzelnen Teller. Dabei erhält er seit Jahren tatkräf­tige Unterstützung von Koch Christian, der bereits seine Ausbildung im Hause erfolgreich absolviert hat sowie dem langjährigen Barmann Michael. Gemeinsam sorgt das Team in dem malerisch gelegenen Gasthof für tollen Service und eine ausgezeichnete Küche, die zum Wiederkehren einlädt.

Ein Stück Tirol Alles begann im Jahr 1960. Damals übernahm Gerlinde Schädle (heute Mattersberger) – im Alter von gerade einmal 16 Jahren – das Gasthaus Engel von ihrer Tante Melanie ­Pflauder. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Koch Hermann Mattersberger, und den Kindern Gerold und Elke baute sie das Haus in den kommenden Jahren kontinuierlich aus und setzte ihre Visionen um. Dass das Ergebnis sämtliche Erwartungen übertroffen hat, zeigt der Erfolg des Hotels Engel. Das beliebte Wellnesshotel und Gasthaus im kleinen Dorf Grän erzielt immer wieder Rekorde mit ­seiner Bettenbelegung. Die hochwertige und abwechslungsreiche Speisenauswahl im à la Carte Restaurant „Engel’s Wirtshaus“, dem haubengekrönten

Restaurant „Pure Gourmet“ sowie dem Zweitbetrieb „s’UM und AUF“ an der Talstation vom Füssener Jöchle steht für die Werte, die das Hotel Engel seit jeher für seine Gäste lebt. Wie ein roter Faden ziehen sich einzigartiger Service und ausgezeichnete Qualität durch sämtliche Bereiche. Die OnlinePlattformen HolidayCheck und Trip­Advisor haben das Hotel mit seinen R ­ estaurants zu den beliebtesten der Region gewählt. Inzwischen zählt die Unternehmerfamilie um das Hotel Engel neun Köpfe. So vielseitig das Angebot des Hauses auch ist, in einem sind sich alle Familienmitglieder einig: Im kleinen „Gasthaus“ mit seinem kleinen „Wirtshaus“ ­finden die Inhaber immer wieder zu ihren ­Wurzeln zurück. Hier führt Haubenkoch ­Manuel Schillinger, der aus dem Allgäu stammt, seit 2009 die Küchenbrigade an. Er hat sich der Regionalität verschrieben und legt großen Wert darauf, dass auf der Speisekarte beispielsweise das Kalb vom heimischen Bauern „Lenzer“ oder das Schweinekotelett vom Zöbler Bauern „Käthrer“ sowie auch das

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Allgäuer Biolamm zu finden sind. Es ist jedoch nicht nur die besondere Küche von Manuel oder die familiäre Atmosphäre, die den „Engel“ und sein Wirtshaus so besonders machen. Auch die urigen gemütlichen Tiroler Stuben tragen zu dem ansprechenden Gesamtbild bei. Ein besonderer Tipp der Küche ist übrigens der Topfenstrudel nach Uromas Rezept, welcher heute von Angelika Besler aus der Patisserie zubereitet wird. Er lässt beim Besuch im Tannheimer Tal ein Stück Tirol ­Realität werden. 21


Über den Tellerrand hinaus der ganz feinen Champignonrahmsauce.“

Für unvergesslichen Hochgenuss im schönsten Hochtal Europas ist das Hotel Sägerhof in Tannheim zweifelsohne einen Besuch wert. Nicht nur mit Komfort, Atmosphäre und der ­Infrastruktur eines großen Hotels bei überschaubarer Bettenanzahl und familiärer Gastlichkeit sorgt das ****-Haus für einen vollendeten Aufenthalt im Tannheimer Tal – sondern genauso auch mit ausgezeichneter Küche. Für die Gäste des Hauses bereitet die hauseigene Küchenbrigade feinste à la

Carte-Speisen sowie eigene Menüs für die Hotelgäste zu. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Sous Chef, Chef Patisserie, Chef Tournant und Chef Entremenier kümmert sich Küchenchef Klaus Schuster um die kulinarische Verpflegung auf höchstem Niveau und bringt für diese wichtige Aufgabe langjährige Erfahrung in ****-Hotels mit ins Tannheimer Zentrum. Zu den Höhepunkten der Küche zählen die wöchentlichen Gala- und Feinschmeckermenüs, die immer sehr schnell ausgebucht sind. Der Küchenchef verrät außerdem sein persönliches Küchenhighlight: „Ich liebe den Sägerteller mit seinen gegrillten Medaillons, den Käsespätzle und

Die Bodenständigkeit des Sägerhofs zieht sich durch sämtliche Bereiche des Sterne-Hotels und findet sich nicht nur in der Küche wieder. Neben zwei freundlichen Speisesälen und einer echten Lechtaler Stube mit großem Kuppelofen und einer großen Standuhr beherbergt das Hotel Sägerhof die einzige wirkliche Tannheimer Stube des ganzen Tals. Sie wurde 1:1 nach dem Vorbild im Bayerischen Nationalmuseum gestaltet. Sie ist lebendige Geschichte und Ursprüng­lichkeit. Dass das Haus stets auch über den Tiroler Tellerrand hinausblickt, zeigt sich in der nachhaltigen Ausrichtung des Sägerhofs. Seit Jahren hat sich der Sägerhof dem Umweltschutz verschrieben, stellt ein Maximum an Energie zurück und auf LED um. Dabei steht in dem Best-for-People-Betrieb der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Der Erfolg dieses Rezepts zeigt sich seit Jahren in der Zufriedenheit der Gäste und Mitarbeiter.

Mit allen Sinnen Hotels steht Sohn Alexander Burkert am Herd und zaubert von dort aus kulinarische Freuden auf die Teller der Besucher. Er war bereits in mehreren Sterne-Küchen als Sous Chef tätig und besitzt langjährige Erfahrung für die hochwertige Kochkunst.

Das Berghotel Zugspitzblick versorgt seine Gäste neben einer ausgezeichneten Küche im echten Tiroler Wirtshaus mit einem atemberaubenden Panorama über das schönste Hochtal Europas. Genuss für alle Sinne steht somit ganz oben auf dem Menü und wird von der familiären Gastfreundschaft der Wirtsleute nur weiter verstärkt: Hier fühlt man sich gleich zuhause und es schmeckt gleich doppelt gut. Die Idee zum Wirtshaus ist neben der ursprünglich geführten Landwirtschaft entstanden. In der Küche des familiengeführten 22

Die Küche bietet Tiroler­ Köstlichkeiten mit mediterranem Einfluss, beispielsweise Spezialitäten wie Tiroler Leber, Brennsuppe, Kasknödel oder Wildgerichte. Auch Vegetarier kommen in den vier Stuben des Berghotels Zugspitzblick nicht zu kurz.

Neben der schmackhaften Auswahl achten die Wirtsleute des „Besten Wirtshauses 2014 in der Genussregion Tirol“ besonders auch auf die Frische und Regionalität der Speisen. Die Lebensmittel, die in dem Zöbler Haus in den Topf kommen, stammen aus der Region, von heimischen Bauern, dem eigenen Hof, den Genuss Regionen und anderen österreichischen Qualitätsbetrieben. Für diese Auswahl erhielt die Küche das AMA Gastrosiegel. Ob als Wanderer, Ausflugsgast, zum gemeinsamen Sonntagsessen mit der ganzen Familie oder für das gehobene Abendessen bietet das Haus für jedes Publikum genau das Richtige. Hier lässt sich das echte Tirol und die dazugehörige Küche mit allen Sinnen genießen.

Bekannt sind das Haus und seine Küche vor allem für den Kaiserschmarrn. Hier wird einer der besten der Region serviert – und wurde bereits von mehreren Zeitungen bis ins Saarland hinein gelobt. Der Geheimtipp der Küche sind übrigens die köstlichen Wildgerichte, die aus der Jagd Zöblen-Schattwald stammen, also direkt aus der Nachbarschaft, sowie zahlreiche feine Kuchen, Torten und Strudel. TALBLICK


Weitere Informationen und R ­ eservierungen bei den genannten Restaurants 11 A  lpengasthof zur Post Schattwald 21, Schattwald Telefon +43 (5675) 6601 info@alpengasthof-post.at

13 D  er Engel, Wellnesshotel Dorfstr. 35, Grän Telefon +43 (5675) 6423 post@engel-tirol.com

12 L andgasthof Schuster

14 Hotel Sägerhof

Nesselwängle 90, Nesselwängle Telefon +43 (5675) 8131 gasthof@schuster.co.at

15 B  erghotel Zugspitzblick Obere Halde 42a, Zöblen Telefon +43 (5675) 67690 post@zugspitzblick-tirol.com

Unterhöfen 35, Tannheim Telefon +43 (5675) 62390 hotel@saegerhof.at

In der nächsten Ausgabe ­besuchen w ­ ir für Sie: Hotel Jungbrunn, Tannheim; Almhotel Told, Grän; Gigge Hi, Tannheim; Gasthof Alpenrose, Zöblen; s’UM und AUF, Grän

1 bis 5 ­können Sie in der Tal­blick-Ausgabe 1/2013 nachlesen: 1 Hotel Sonnenhof 2 Hohenfels – das Landhotel 3 Gasthaus Morent 4 Café St. Leonhard 5 Café Käserstube 6 bis 10 können Sie in der Tal­blick-Ausgabe 2/2013 nachlesen: 6 Gasthof Köllenspitze 7 Traumhotel ...liebes Rot-Flüh 8 Hotel Schwarzer Adler 9 Berghotel Tirol 10 Landhotel Rehbach

Zu Tisch im Tal auf einen Blick

12 Nesselwängle

6

11

Haldensee

7

1

Grän

13

8 2 5 14 Tannheim

Schattwald Zöblen

4 Kienzen

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3 15

10

9 Jungholz

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Kräuter-Köstlichkeiten Ein Tal in und Handwerkskunst hellem Staunen Auf dem Kräuter- und Handwerkermarkt in Jungholz lassen sich am 3. August ­einmalige Eindrücke und hilfreiches Wissen sammeln.

Im malerischen ersten Tiroler Alpenkräuterdorf Jungholz findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal der alljährliche Kräuter- und Handwerkermarkt statt. Zu dieser Gelegenheit können sich die Besucher am 3. August 2014 zwischen 10 und 18 Uhr inmitten der Tiroler Alpen zu heimischen Kräutern – und ­wogegen sie gewachsen sind – infor­mieren und zahlreiche handgemachten Kräuter­produkte bewundern und erwerben. An mehr als 50 Ständen präsentieren die Aus­steller in der urigen Atmosphäre des ­Kräuter- und Handwerkermarkts die Unikate aus heimi­scher Produktion, darunter zahlreiche Kräuter-Köstlichkeiten, sowie selbstgefertigte, kreative Handwerkskunst. Das Angebot

reicht von Kräutern, Seifen und Tees über Gewürze, Kräuterbrot, Marmelade, Kräuterkäse und Honig bis zu dekorativen Gartenaccessoires, Töpferarbeiten, Flecht- und Filzarbeiten sowie köstlichen Leckereien. Bei der Anfertigung oder Zubereitung der einzelnen Waren lassen sich die Hersteller von den Besuchern gerne auch über die Schulter blicken. Neben der einzigartigen Warenauswahl bietet der Jungholzer Kräuter- und Handwerksmarkt ein buntes Rahmenprogramm mit spannenden Vorträgen, Führungen und musikalischen Beiträgen. Außerdem geben heimische Kräuterpädagogen im großen Kräutergarten neben der Jungholzer Kirche hilfreiche Tipps und teilen ihr Wissen zu der reichhaltigen Kräuterauswahl des Tannheimer Tals.

Wenn die Gipfel um das Tannheimer Tal zum Herz-Jesu-Fest in leuchtenden Flammen erglühen, bietet sich den Zuschauern eine unvergessliche nächtliche Gebirgskulisse. Am 28. und 29. Juni findet das LichtSpektakel in diesem Jahr statt und versetzt Besucher wie Einheimische im Tannheimer Tal und Jungholz aufs Neue in Staunen. Die Tradition des Herz-Jesu-Feuers entstammt aus der Zeit der napoleonischen Besatzung im 18. Jahrhundert und ist bis heute in ganz Tirol erhalten. Die Gründe für das lichte Schauspiel haben sich jedoch gewandelt. Ursprünglich waren die Feuer – Sägemehlsäcke in religiösen Formen wie Herzen oder Tauben angeordnet und in Flammen stehend – als stille Bitte um Beistand gedacht. Das beeindruckende Gebet richtete sich während der Besatzungszeit an das „Heiligste Herz Jesu“ und erhielt so seinen Namen. Dabei legten alle Tiroler das Gelübde ab, das Herz-Jesu-Fest künftig in jedem Jahr zu begehen. So sind die Herz-JesuFeuer noch heute ein beliebtes Lichtschauspiel, das die Bewunderer im Tannheimer Tal in helles Staunen versetzt, die Bewohner immer wieder aufs Neue mit Stolz erfüllt und ein Stück Geschichte zum Leben erweckt.

IMPRESSUM Sommer 2014 Herausgeber: Tourismusverband Tannheimer Tal, Michael Keller, Geschäftsführer, Vilsalpseestraße 1, A-6675 Tannheim Tel.: +43-5675-6220-0, Fax: +43-5675-6220-60 E-Mail: info@tannheimertal.com, www.tannheimertal.com Verlag: vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg Kleine Grottenau 1, D-86150 Augsburg Tel.: +49-821-4405-0, Fax: +49-821-4405-409 www.vmm-wirtschaftsverlag.de

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Objektleitung (es gilt die Anzeigenpreisliste 01/2014): Hans-Peter Engel, vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg, E-Mail: Hans-Peter.Engel@vmm-wirtschaftsverlag.de Redaktion: Ulrich Pfaffenberger, Kathrin Hansel, Martina Walz E-Mail: talblick@vmm-wirtschaftsverlag.de Grafik: Birgit Hradetzky, Iris Cvetkovic, Peter Besel (Bildbearbeitung) Fotos: Stefan Eisend, Günther Stummvoll, Ulrich Pfaffenberger, G1X Media, ARGE SKI-TRAIL, privat, TVB Tannheimer Tal, vmm, fotolia

Druck: Kessler Druck + Medien GmbH & Co. KG, Bobingen Erscheinungsweise: Zweimal jährlich, jeweils Sommer und ­Winter. Kostenlose Verteilung an Gäste im Tannheimer Tal, Direktversand an Stammgäste. Der Inhalt dieses Heftes wurde sorgfäl­tig er­ar­bei­tet. Dennoch über­neh­men Autoren, Heraus­geber, Redaktion und Verlag für die Richtigkeit von An­­­ga­ben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für even­­tuelle Druckfehler keine Haftung. Urheberrecht: Alle im „TalBlick“ abgedruckten Beiträge sind urheberrechtlich ge­schützt. Nachdruck oder ander­weitige Ver­wen­dung sind nur mit vorheriger Genehmigung des Herausgebers gestattet.

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Echte Allgäuer Geschichten Wie lassen sich Erfahrungen authentischer teilen als durch das ­Erzählen von Geschichten? Nichts vermittelt Erlebnisse unverfälschter und regt stärker zum Nachahmen an, als eine persönliche Berichterstattung. Genau zu diesem Zweck wurde der Allgäuer Alpenblog ins Leben gerufen – als Plattform zum Teilen von Erlebnissen und Tipps in und um die Allgäuer Alpen. Die beiden angrenzenden Regionen, Allgäu und Tannheimer Tal, haben sich zusammen geschlossen, um einen einfachen aber auch anregenden, ideenreichen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Einfach auf der Internetseite auf „Eigenen Beitrag verfassen“ ­klicken, einen Text erstellen und Bilder und/oder Videos hochladen. Als Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbands Tannheimer Tal und der Allgäu GmbH vereint der Allgäuer Alpenblog spannende Geschichten­ mit bereits erprobten Ausflugsideen in den Rubriken ­Radfahren, Wandern, Wellness, Kultur und Winter. Zum Durchklicken und Mitmachen lohnt sich ein Besuch – unter www.allgaeueralpen.com.

Erzählen und ab in den Urlaub! Die drei meist gelesenen Beiträge in unserem Allgäuer Alpenblog belohnen wir

mit einem Urlaub im Tannheimer Tal. Gewinnen Sie eine Bloggerreise ins schönste Hochtal Europas. Wir freuen uns, wenn dabei wieder eine spannen-

Der Ruf der Hirten Inmitten idyllischer Gebirgslandschaft verzaubern die Jungholzer Alphornbläser mit ihren einmaligen Klängen. Im Sommer touren sie durch das Tannheimer Tal.

Bereits seit den 1980er Jahren verzaubern die Jungholzer Alphornbläser die Region um das Tannheimer Tal mit den vollen Naturklängen, die sie ihren hölzernen „Bergtrompeten“ in freier Berglandschaft entlocken. In Tirol eher untypisch, setzen sich die Musiker als Mitglied der Euregio Alphorngruppe via salina aber auch über regionale Grenzen hinweg für die Kultur der Alphornbläser ein.

Das Instrument, das traditionell aus Holz gefertigt wird, symbolisiert die Landeskultur Österreichs und der Schweiz und versetzt das Publikum mit Stücken wie „Am Dorfrand“ oder „Hirtenruf“ in die ursprüngliche und einmalige Atmosphäre der Tiroler Berglandschaft. Aufgrund der fehlenden Löcher, Klappen und Ventile gibt das Alphorn nur die Naturtonreihe wieder – für einen abwechslungsreichen Tonumfang sorgen die Länge sowie der Durchmesser. Mit seinem langen Holzrohr und dem unteren gebogenen Ende ist der Klang des Alphorns unvergleichlich: durchdringend, warm und mit tiefen Resonanzen, die kaum ein anderes In­strument so wohltönend heraufbeschwört. Der volltönige und vereinnahmende Klang entfaltet sich gerade in

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de Geschichte für unseren Allgäuer Alpenblog entsteht. Wie oft ein Beitrag gelesen wurde ermitteln wir anhand der Klickraten über Google Analytics. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

der etwas höher liegenden Alpenlandschaft am intensivsten. Kein Wunder also, dass sich das Instrument in der Bergwelt entwickelt und gehalten hat. Früher diente es den Hirten weniger für musikalische Zwecke, sondern vielmehr als Nachrichtenübermittler zwischen den Gipfeln. Je nach Gelände ist der Ruf eines Alphorns bis zu zehn Kilometer zu hören. Die ironische Bezeichnung als „Alpenhandy“ ist also nicht ganz unbegründet. Heute ist das traditionelle Blasinstrument aufgrund seines wohligen, entspannenden Klangs längst nicht mehr nur bei Hirten beliebt. Der tiefe und beruhigende Ton des Alphorns verstärkt die Weite und Idylle der malerischen Gebirgswelt und sorgt bei seinem Publikum für eine meditative Stille und lässt die oft allzu schnelllebige Welt für einen kleinen Moment still stehen.

Termine der Jungholzer ­Alphornbläser für 2014: Dienstag, 27. Mai Tannheim Dienstag, 3. Juni Grän Dienstag, 10. Juni Nesselwängle Dienstag, 17. Juni Jungholz Dienstag, 24. Juni Schattwald Dienstag, 1. Juli

Zöblen

Vom 22. Juli bis 2. September spielen die Jungholzer Alphornbläser immer dienstags um 20 Uhr am Bischlaghang in Jungholz. 25


Termine Mai

August

01.05. Maibaumaufstellung in Jungholz

03.08.

18.05. Frühlingsfest der Kräuterfrauen in Jungholz 27.05.

Alphornbläser in Tannheim

29.05. Maifest der Musikkapelle­ Tannheim bei der Maria Hilf Kapelle, nur bei ­trockener Witterung 29.05. Maifest der Musikkapelle­Tannheim bei der Maria Hilf Kapelle

Juni 03.06.

Alphornbläser in Grän

07. – 15.06

Rennrad-Wochen mit Marcel Wüst Ausfahrten 07. – 10.06.2014 / Technik-Workshop 11.06.2014

10.06.

Alphornbläser in Nesselwängle

14.06. Einweihung Naturspielplatz Schattwald mit MK Schattwald und Bluatschink

Kräuter- und Handwerkermarkt in Jungholz

11.08. Kasperltheater in Tannheim 15.08. Hoher Frauentag und Almfest auf der Krinnenalpe mit den Bergstätt Musikanten 15.08.

Dorffest in Tannheim

21.08.

Konzert der Militärmusik Tirol in Schattwald

23.08.

Feierabend am Berg auf der Nesselwängler Edenalpe

September 01.09.

Kasperltheater in Tannheim

05. – 06.09.

Klassische 24-Stunden-Wanderung

06.09. 3. Tannheimer Musikantentreffen im Saal Tannheim 10.09. Klassisches Konzert in der Pfarrkirche in Tannheim 13.09.

Almabtrieb in Jungholz

14.09. Almabtrieb in Nesselwängle

17.06.

Alphornbläser in Jungholz

14.09. Hillclimb zum ­Füssener Jöchle

19.06.

Trödel Markt in Tannheim

17.09.

24.06.

Alphornbläser in Schattwald

27. – 28.06.

Klassische 24-Stunden-Wanderung

19.09. Almabtrieb in Haldensee

28.06.

Herz-Jesu-Feuer in Nesselwängle und Haldensee

29.06. Herz-Jesu-Feuer in Grän, Tannheim, Zöblen, Schattwald und Jungholz 29.06. TT-Wandercup in Nesselwängle im Wandergebiet Krinnenspitze

01.07.

Alphornbläser in Zöblen

04.07. 10. Musikantenhuagart im Festzelt in Nesselwängle 05.07.

Seen-Lauf Tannheimer Tal

13.07.

Trödel Markt in Tannheim

14. – 19.07 Ausfahrten und Workshops Rad-Marathon (Rahmenprogramm) 20.07. Rad-Marathon Tannheimer Tal (230 km u. 130 km Strecke) 22.07. Platzkonzert mit den ­Urndorfer Musikanten beim Felixé Mina‘s Haus in Tannheim

25.07. Jakobi am Dorfplatz in Haldensee 27.07. 14. Drei Hütten Rennen in Nesselwängle 31.07. Kasperltheater in Tannheim 22.07. –  immer dienstags um 20 Uhr 02.09. Alphornbläser in Jungholz am Bischlaghang 20.07. Rad-Marathon

26

19.09. Almabtrieb in Schattwald 20.09. Almabtrieb in Tannheim

Oktober 03.10. Gemütliche Unterhaltung mit der Illachtaler Stubenmusig auf der Krinnenalpe

Juli

05.07. Seen-Lauf

Talfeiertag

05.10.

Jahresgedenkmesse der Bergrettung Nesselwängle

November 15.11.

Cäcilienmesse – MK Grän

22.11.

Basar der MK Grän

Tanni Kinderclub 30.06 – 05.09.2014

Sommerliftbetrieb 2014 Grän 24. – 25.05. und vom 29.05. bis 01.11.2014 täglicher Liftbetrieb Nesselwängle 24.05. – 26.10. täglicher Liftbetrieb (bei niederschlagsfreier Witterung) Tannheim

 1.05. – 02.11. täglicher Liftbetrieb (Mai, Oktober und 0 November nur bei niederschlagsfreier Witterung)

Schattwald 29.05. – 01.06., 07. – 09.06., 14./15.06., 19. – 22.06., 28./29.06. und vom 05. Juli bis 12. Oktober 2014 täglicher Liftbetrieb (nur bei niederschlagsfreier Witterung) TALBLICK


Ab in die Baumkronen!

Erleben Sie die 8 Kletterparcours mit zwei Mega Seilbahnen an der Talstation der Krinnenalpbahn in Nesselwängle. Für Kids ab 6 Jahren, keine Anmeldung und Vorkenntnisse erforderlich.

TALBLICK

· T: +49 (0) 83 23 / 96 80 50

1302a002

www.kletterwald-tannheimertal.at 27


Talblick Sommer 2014  

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