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magazin f端r schule und studium

FLORIAN

BARBARA WACHTER

lebt mit neuem Herz

spricht vor der UNO

BASTIAN WERNER jagt St端rme und Gewitter GRATIS

UNSER GESCHENK: DIE NEUE TANGOAGENDA Seite 34

JANN KESSLER

schafft es mit seiner Maturaarbeit ins Kino


«Unsere Schülerinnen und Schüler gestalten die Zukunft»

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auftakt Bastian Werner, 22, aus Mühltal, hat ein aussergewöhnliches Hobby: Seit seinem 14. Lebensjahr jagt er als «Storm Chaser» Gewitterzellen. Für dieses Bild war er 19 Stunden im Auto unterwegs, «dank Adrenalin und Glücksgefühlen immer voll konzentrationsfähig». Bastian: «Über den Vogesen hatten sich spätabends neue Gewitterzellen entwickelt, diese waren stark und frisch. Um 2 Uhr nachts konnten wir nochmals zwei weitere Gewitterzellen abfangen. Als wir um 5 Uhr endlich wieder Zuhause ankamen, bildete sich noch einmal eine Gewitterzelle, das ist das abgebildete Foto.» Eine ganze Reihe von Bastians aussergewöhnlichen Bildern findest du auf Seite 64.

4


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inhalt

topstory 15

MULTIPLE SKLEROSE

Vom Kampf um den eigenen Körper

report 46 WASSER

Wasser trinken und Wasser geben

48

KLUGE KÖPFE

Ganz schön smart

52 CHINAREISE

Young Professionals – eine Erfahrung fürs Leben

40

reportage 18 FLÜCHTLINGE

Unsere neuen Nachbarn

21

YOUTH REP «I now give the floor to Switzerland»

interview 30 TRANSPLANTATION

Kleiner Mann, grosses Herz

40 LESBISCH

LESBISCH Sie waren nur gute Freundinnen – bis plötzlich mehr daraus wurde. Anna spricht über ihr Coming-out.

«und dann haben wir uns geküsst»

wettbewerb 34 TANGO-AGENDA

Hol dir die tango-Agenda

MULTIPLE SKLEROSE Seine Mutter hat «Multiple Sklerose». Über dieses Schicksal hat

comic

Jann Kessler als Maturaarbeit einen Dokumentarfilm gemacht.

56 KAKTUS

Dieser schaffte es sogar in die Kinos!

Doro

15

kurzgeschichte 38 FLUG

Für den letzten Moment

42

ALTER MANN Ersichtlich

44 PARTY

Verloren

essay 61 HOFFNUNG

Alles dunkel und finster

kolumne 24 KOMPLIMENTE

Frauen sind anders – Männer auch

porträt 36 SINGER-SONGRWITER Nik

50 STUDIUM

Zuerst die Praxis

58 FOTOPORTRÄT Das bin ich

foto 4

BLITZ UND DONNER Auftakt

26 SCHNAPPSCHUSS Snapshot

28 U-BAHN

FLÜCHTLINGE

64 STORMCHASER

In den Nachrichten hört man

Farbenspiel im Untergrund Schlusspunkt

umfrage

zwar viel über Flüchtlingsströme, aber irgendwie schien

12 32

Nur eine Frage

das weit weg. Bis in unserem

Alines YouTube-Top Ten

Quartier ein Asylzentrum in Betrieb

10 42

aufruf

genommen wurde.

impressum

8

18


SINGERSONGWRITER Nik ist 20 Jahre alt und liebt die Musik. In seinen

36

Seit vielen Jahren leidet Janns Mutter an Multipler Sklero-

tiefgründigen Songs drückt

se. Als sie nicht mehr sprechen kann, setzt er sich vermehrt

er vor allem eigene Gefüh-

mit ihrer Krankheit auseinander. In der Hoffnung, mehr zu

le aus. Seine Songs sollen

erfahren, macht sich der 18-Jährige auf die Suche nach

die Zuhörer berühren und

anderen Menschen, die mit MS leben. Dadurch begegnet

nachdenklich machen.

ihm Bernadette, die immer noch lacht, obwohl ihr nicht mehr so oft danach zu Mute ist. Luana, die sich ermutigende Worte auf den Arm tätowieren lässt. Er trifft auf Melanie, die einen wortreichen Schutzwall um sich herum aufbaut. Oliver, der seine Kräfte im Alltag gezielt einteilen muss. Graziella, die versucht, die Normalität aufrechtzuerhalten. Und er begegnet Rainer, der aus eigenem Willen aus dem Leben scheidet. Jann macht aus persönlicher Betroffenheit einen vielschichtigen Film, der vor den schwierigen Fragen ebenso wenig zurückweicht wie vor den schönen Momenten des Lebens. Der Film ist seine Maturaarbeit, doch in Wirklichkeit ist er viel mehr. Seine filmische Auseinandersetzung mit dem Thema wird an den Solothurner Filmtagen und danach in ganz vielen Kinos gezeigt. In tango schreibt Jann

YOUTH REP

über eine der aussergewöhnlichsten Maturaarbeiten der

Die Stimme des Vorsitzenden hallt

letzten Jahre. Du findest seinen Bericht auf Seite 15.

durch den Saal. Als «Youth Rep» ist

Barbara Wachter ist eine der offiziellen Schweizer «Youth

Barbara Wachter nach New York gereist,

Reps». In dieser Funktion ist sie nach New York gereist, um

um vor der UNO-General-versammlung im

vor der UNO-Generalversammlung zu sprechen und mit

Namen der Schweizer Jugend zu sprechen.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon zu sprechen. Auf Seite 21 schreibt sie über ihre Anliegen und ihre Erfahrungen als Schweizer «Youth Rep». Beteilige auch du dich bei tango! Wir veröffentlichen im Printmagazin oder auf www.tango-online.ch dein Projekt, deine Kurzgeschichte, deine Fotos! Mache mit bei unseren Rubriken «Meine YouTube-Top Ten», «Nur eine Frage …»

TRANSPLANTATION Miriam Bednarz und Joke Benitz haben mit Florian gesprochen, in dessen Brust ein neues Herz den Takt vorgibt.

Wenn du eine Idee hast, so schreibe uns ein Mail. Wir freuen uns über alle, die uns erfrischende Texte oder spannende Themen anbieten! Jeder Beitrag wird im Team intern besprochen, jedes Mail wird einzeln beantwortet – auch wenn es manchmal etwas dauern kann … Wir

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und «Frauen sind anders – Männer auch».

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umfrage Diese Umfrage stammt von Gowranga Thambimuthu, 19, aus Studen. Sie besucht das Gymnasium Biel-Seeland, liebt

NUR EINE

TV-Serien und Erdbeeren und könnte sich vorstellen, Mathematiklehrerin zu werden.

Fabian Schürch, 18 Austesten, wie sich Gel auf einer Glatze anfühlt.

Was tust du, wenn du am Morgen mit einer Glatze aufwächst?

Olivier Cathrein, 19 Olivia Blösch, 19

Ein Cap anziehen.

Mich fragen, was zum Teufel ich letzte Nacht gemacht habe.

Naomi Dubler, 18 Alle Orte bereisen, die auf meiner «Bucket List» stehen.

Florence Hofmann, 18

Mein Zimmer renovieren.

Ida Juric, 18 David Probst, 17 Eine Louis Vuitton-Tasche kaufen. 12

In Dönerbuden investieren.


FRAGE …

Lucien Dreyer, 20 High Heels und sex on the beach.

Was tust du als Erstes, wenn du einen Tag lang eine Frau/ein Mann bist?

Bilal Ben Brahim, 19

Jessica Lanz, 19

Nachforschen, was Frauen zu zweit auf dem Klo tun.

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Kim Wijler, 19 Einen Blinden fragen, ob er mir sein Handtuch leiht.

Oliver Strässler, 18 Ich tue, was ich tun muss und bediene mich in der nächsten Garderobe.

Angela Fühmann, 18

Den Duschvorhang als Kleid benutzen.

13


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topstory

VOM KAMPF UM DEN EIGENEN KÖRPER Meine Mutter hat «Multiple Sklerose». Über dieses Schicksal habe ich als Maturaarbeit einen Dokumentarfilm gemacht. Jann Kessler

M

ama sagt, sie spüre ihr linkes Bein nicht mehr. Sie hinkt, ist immer müde. Sie mag nichts

mehr tun. Mama musste ihren Beruf aufgeben. Ich kann sie überhaupt nicht mehr verstehen. Mama macht mir Angst. Ist dieser Mensch wirklich Mama?

Mama hat Multiple Sklerose. Seit einigen Jahren kann sie nicht mehr sprechen. Mama erhielt die Diagnose, als ich fünf Jahre alt war. Seit ich etwa zehn bin, habe ich versucht, MS und die Veränderungen meiner Mutter zu verdrängen, zu ersticken in vielen Hobbys, insbesondere Filmprojekten. Das ging lange Zeit ganz gut. Aber vor einigen Jahren habe ich realisiert, dass mich die-

15


vom kampf um den eigenen körper

mein Film soll zeigen, dass die Würde eines Menschen über allem steht.

se Situation immer stärker

als eine der letzten Filmauf-

belastete. Ich musste etwas

nahmen, schlafend filmen

verändern, um mich wei-

wollte, bin ich nachts ins

terentwickeln zu können. In

Pflegeheim gegangen. Doch

diese Zeit fiel auch der Auf-

bei meinem Besuch um 22

trag, ein Thema für die Ma-

Uhr war sie hellwach! Ich

turaarbeit zu bestimmen.

fragte sie, ob sie sich nicht

Nach einigem Ringen habe

schlafend

ich mich dazu entschieden,

Und tatsächlich: Sie hat den

das Filmemachen zu nut-

Kopf zur Seite gelegt und

zen, um die Erfahrungen

die Augen geschlossen. Ich

mit MS zu verarbeiten und

weiss nicht, ob sie das wirk-

mich zumindest damit zu

lich bewusst gemacht hat

konfrontieren.

oder einfach müde wurde,

könnte.

Mama kann sich nicht

aber für mich fühlte es sich

mehr äussern, also auch

in diesem Moment einfach

keinen Filmaufnahmen zu-

richtig an, sie zu filmen und

stimmen. Das verunsicherte mich zu Beginn. Ich wollte meine

Familiengeschichte

aus dem Film ausklammern und habe über mein Umfeld nach anderen MS-Betroffenen gesucht. Ich habe

Lange habe ich versucht, MS und die Veränderungen meiner Mutter zu verdrängen, zu ersticken.

mich für sechs Menschen entschieden, die nun Teil

16

stellen

diese Geschichte auch in die Öffentlichkeit zu tragen.

Mir ist es wichtig, dass die eigene Geschichte nicht dominant ist, weil ich mit diesem Film die verschiedenen Aspekte von MS zeigen möchte. Mit angemessenem Respekt

gegenüber

allen

meines Filmes geworden sind. Es folgten weitere

porträtierten Personen versuche ich, den Zu-

Besuche ohne Kamera und lange Gespräche.

schauer möglichst tief in die einzelnen Schick-

Ausführlich habe ich mit dem Pflegeper-

sale hineinzuziehen und Verständnis entstehen

sonal und mit meiner Familie diskutiert, ob die

zu lassen. Dabei habe ich versucht, auch vor

Geschichte Mamas, aber auch mein eigenes Su-

schwierigen Themen wie dem Tod nicht zurück-

chen, nicht Teil des Filmes werden soll. Ich habe

zuweichen. Rainer, einer der MS-betroffenen

das Gefühl, dass es für Mama so stimmt, wenn sie

Protagonisten, scheidet mit Hilfe der Sterbehil-

nun Teil dieses Filmes geworden ist. Als ich sie,

feorganisation «Exit» aus dem Leben. Die Kame-


Die Maturaarbeit war die Chance, die Erfahrungen mit MS filmisch zu verarbeiten.

ra bleibt praktisch bis zum

Der Film soll zeigen,

letzten Atemzug im Raum.

dass die Würde eines Men-

Ich finde es wichtig, auch

schen

die Frage nach der eigenen

Menschen, die krank sind,

Endlichkeit ohne ethische

erfüllen viele unserer «An-

Scheuklappen zu führen.

forderungen»

Wer entscheidet darüber,

können sie ihre Würde er-

unter welchen Umständen

halten? Wie können wir ihre

über

allem

nicht.

steht.

Wie

ein Leben lebenswert ist? Ich bin überzeugt, dass

Würde stärken? Wie gehen wir mit Menschen

es ganz wichtig ist, sich über das eigene Ende Ge-

um, die nicht dem allgemeinen Leistungsideal

danken zu machen. Und da gehört aktive Sterbe-

entsprechen? Mein Film soll helfen, die eigenen

hilfe aus meiner Sicht dazu. Mama hat sich nie

Wertevorstellungen zu hinterfragen. Im besten

dazu geäussert, auch nicht darüber, wie lange

Falle schafft er Verständnis und zeigt: Es gibt

man sie künstlich am Leben halten soll. Und nun

auch Qualitäten, die nicht an Leistung gebunden

kann sie es nicht mehr. Diese Ohnmacht ist nicht

sind.

einfach auszuhalten.

Im Film versuche ich, mit dieser Ohnmacht, aber auch mit der damit verbundenen Wut, irgendwie umzugehen. Zu akzeptieren, was nicht mehr geändert werden kann, aber drohende Verluste nicht kampflos hinzunehmen. Dass es Men-

TANGO FACTS MULTIPLE SCHICKSALE

schen gibt, die auf derart positive Weise mit die-

Jann Kesslers Dokumentarfilm wurde an den Solothurner

ser Situation umgehen können, hat mich tief be-

Filmtagen und danach in vielen Schweizer Kinos gezeigt.

eindruckt und geprägt. Ich bin sehr gewachsen an diesem Projekt und den Erfahrungen, die ich dadurch gemacht habe. Ich bin extrem dankbar

Beachte auch facebook.com/MultipleSchicksale oder www.ms-film.ch

dafür, dass aus der Maturaarbeit nach etwa 2000 Stunden Arbeit ein 85-minütiger Film geworden ist, der in vielen Kinos gezeigt wurde. Jann Kessler, 20, hat die Kantonsschule Frauenfeld besucht und nun ein Zwischenjahr eingelegt. Danach will er studieren, ist sich aber betreffend Studienfach noch unschlüssig. Sicher ist: Er wird weitere Filme drehen. «Das ist die Sprache, in der ich mich am Intensivsten ausdrücken kann.»

17


reportage

Unsere neuen Nachbarn, die Asylbewerber In den Nachrichten hört man viel über Flüchtlingsströme, aber das schien weit weg. Bis in unserem Quartier ein Asylzentrum in Betrieb genommen wurde. Seraina Schönenberger

W

ein

Doch eigentlich machte ich mir viel

Auch im Asylzentrum gibt es

Schreiben im Briefkas-

zu viele Sorgen. Die Asylsuchenden

eindrückliche Momente. Ich weiss

ten liegt, in dem mit-

waren äusserst dankbar und fragten,

jetzt, dass Geschichten über Famili-

wann wir wiederkommen.

en, die all ihr Geld zusammenlegen,

enn

unerwartet

geteilt wird, dass man bald hundert neue Nachbarn bekommt und noch

Natürlich ist auch noch heute vie-

damit jemand nach Europa kommen

dazu solche, die weder Deutsch spre-

les nicht perfekt: Die Asylsuchenden

kann, nicht einfach nur erfunden sind.

chen noch aus einer westlichen Kul-

haben kein Geld, um ein Deutschbuch

Manchmal sind auch die kleinen Mo-

tur stammen, ist einem schon etwas

zu kaufen, also arbeiten wir mit losen

mente eindrücklich. Beispielsweise,

mulmig zumute. Doch zum Glück ent-

Blättern. Und wenn wir immer am

wenn beim Kochen ein Ei zu Boden

schieden sich ganz viele Menschen im

Mittwochabend um 18 Uhr ins Zent-

fällt und ein Eritreer dann sagt: «Viel

Quartier, hilfsbereit zu sein.

rum kommen, müssen wir die Leute

Geld, viel Geld.» In diesen Momenten

zusammensuchen, weil Pünktlichkeit

realisiere ich, wie selbstverständlich

nicht ihre Stärke ist.

für uns doch alles ist …

So begannen meine Nachbarin Tanja, meine Schwester Daria und ich schon bald, mit den Kindern der

Inzwischen sind weitere Aktivi-

Flüchtlinge zu spielen. Es war zwar

täten entstanden: Meine Mutter und

Seraina Schönenberger, 18, aus Burgdorf,

manchmal nicht so einfach, vor allem

manchmal Daria spielen am Samstag

steht vor der Matura und möchte vielleicht

wegen den Verständigungsschwierig-

Basketball mit den Asylsuchenden,

Humanmedizin studieren. Sie mag es, sich bei

keiten, aber die Kinder freuten sich

während meine Kollegin Sophie und

schlechtem Wetter unter der Bettdecke zu

immer sehr, wenn wir auf sie zuka-

ich einmal wöchentlich Volleyball mit

verkriechen und sie liebt es, beim Lesen neue

men.

ihnen spielen. Sie spielen grossartig,

Welten kennen zu lernen.

Später fingen wir an, den Erbeizubringen.

Spass! Das Klischee, dass Afrikaner

Als ich die erste Deutschstunde vor-

lebensfroh sind, hat sich eindeutig be-

bereitete, dauerte dies ewig. Ich wuss-

wahrheitet. Ich weiss, dass viele von

te nicht, wie gut die Asylsuchenden

ihnen kein einfaches Schicksal haben,

Deutsch sprachen, ich wusste nicht,

und es ist schön zu sehen, wie sie sich

wie viele kommen – ja, ich wusste

entspannen können und Freude am

nicht, ob überhaupt jemand kommt …

Sport haben.

wachsenen

18

sie haben Freude daran, es macht

Deutsch


Das Klischee, dass Afrikaner lebensfroh sind, hat sich bewahrheitet. 19


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Ostsc

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«I NOW GIVE THE FLOOR TO SWITZERLAND»

reportage

Die Stimme des Vorsitzenden hallt durch den Saal. Als «Youth Rep» war ich nach New York gereist, um vor der UNO-Generalversammlung im Namen der Schweizer Jugend zu sprechen.

Barbara Wachter

I

st es überhaupt möglich, als Jugenddelegierte eine so vielfältige Grup-

pe wie die «Schweizer Jugend» zu vertreten? Es beschäftigte mich, dass ich zu wenig darüber wusste, was Jugendliche in der Schweiz tatsächlich umtreibt. Deshalb beschloss ich, vor meiner Reise nach New York im Rahmen der landesweiten Jugendaktion «72 Stunden» eine «Tour de Suisse» zu unternehmen. Vier Tage lang reiste ich durch die ganze Schweiz und sammelte auf der Strasse die Anliegen und Wünsche der Jugendlichen ein.

Ziemlich nervös sass ich auf meinem Sitz, links von mir Schweden, rechts Syrien.

Ich war richtig überrascht, wie viele Jugendliche in globalen Massstäben denken. Der Eindruck verfestigte sich, dass sich unsere Generation durchaus bewusst ist, welche Herausforderungen in den nächsten Jahrzehnten auf unsere Welt zukommen. Wir wissen genau, dass wir uns in Zukunft mit den Konsequenzen heute getroffener

21


I now give the floor to sitzerland

Entscheidungen auseinanderzusetzen haben.

In den nächsten Tagen traf ich unzählige Akteure, diskutierte, hörte

Aus den vielen Statements der Ju-

zu, mischte mit. Dabei zählt das Tref-

gendlichen verfasste ich einen offenen

fen mit dem Generalsekretär der Ver-

Brief, und mit diesem im Gepäck reis-

einten Nationen, Ban Ki-moon, zu den

te ich ins Bundeshaus nach Bern, wo

ganz besonderen. Es war ein starkes

ich die Anliegen den

Parlamen-

tarierinnen

und

Parlamentariern präsentierte. Nun

Ich war bereit für die grosse Reise.

fühlte ich mich

Zeichen und eine spannende

Be-

gegnung, die ich so schnell nicht mehr

vergessen

werde.

bereit, die Aufgabe als Sprachrohr der

Es war faszinierend, diese schil-

Jugend bei der UNO wahrzunehmen.

lernde, uns oft fern scheinende UNO

Ich war bereit für die grosse Reise.

so hautnah zu erleben. Im Sicherheits-

Gleich am ersten Tag erwartete

rat zu beobachten, wie die Veto-Mäch-

mich in New York meine erste Aufgabe. Ich hielt die Eröffnungsrede der Schweiz. Bereits seit dem frühen Morgen sass ich – ziemlich nervös – auf dem Sitz, links von mir Schweden, rechts Syrien, bis es dann am späten Nachmittag endlich soweit war. Es waren stolze Momente, als die Jugenddelegierten sprachen. Ein frischer, emotionaler Wind, hoffnungsvoll und engagiert, wehte durch den Saal.

Gleich am nächsten Tag folgte ein weiterer Höhepunkt: Ich organisierte ein sogenanntes Arbeitsfrühstück. Über 50 Junge tauschten sich über das von mir gewählte Thema aus, die Rolle der Männer im Prozess der Gleichstellung. Ich bin überzeugt, dass wir die Männer an den Tisch holen müssen, um ernsthaft Fortschritte machen zu können. Lohnungleichheit oder Unterrepräsentation der Frauen in Politik und Wirtschaft gehören nämlich genauso bekämpft, wie Vaterschaftsurlaub oder gleiches Rentenalter einzuführen sind. Stereotypen und Rollenbilder werden erst dann eliminiert, wenn wir zulassen, dass die Gleichstellung alle Bereiche unserer Gesellschaft erreicht.

Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

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TANGO FACTS YOUTH REP Für das Projekt «Youth Rep» werden jedes Jahr drei Jugendliche gewählt, die die Schweizer Jugend auf internationalem Parkett vertreten und die Aufgabe haben, die Jugendlichen im Inland für die Vereinten Nationen zu sensibilisieren. Hierzu organisieren sie Projekte, führen Workshops oder Exkursionen durch, machen Schulbesuche und präsentieren das Projekt und ihre Arbeit bei ver-

te ihre Hände zur Abstimmung erhe-

und bestärken mich in dem, was ich

ben. Den Blick aus dem obersten Stock

tue. Denn es ist Zeit, den Blick dezi-

über Manhattan schweifen zu lassen.

diert in die Zukunft zu richten. Dazu

Durch die geschichtsträchtigen Gänge

zählt auch, der Jugend die Entschei-

zu eilen und sich immer aufs Neue da-

dungsmacht über ihre eigene Zukunft

Mehr Informationen zum Projekt findest du unter

ran zu erinnern, was man gerade Ver-

zu geben.

www.youthrep.ch. Solltest du weitere Fragen

schiedenen Gelegenheiten. Eine Langversion dieses Textes findest du auf www.tango-online.ch/lesen/162

haben, kannst du auch direkt mit Barbara Kontakt

rücktes erlebt.

Die Brückenfunktion zwischen

aufnehmen (barbara.wachter@youthrep.ch).

Jugend und Diplomatie hat mir wäh-

Willst du auf dem Laufenden bleiben, was die

rend dieses abenteuerlichen Jahrs als

Youth Reps in der Schweiz und bei der UNO

«Youth Rep» die Gelegenheit gegeben,

alles machen? Dann folge ihnen auf Facebook

viele inspirierende Menschen mit un-

(Youth Rep) oder Twitter (@swissyouthreps).

terschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund kennenzulernen. Die Meinungen, Wünsche und Träume der Jugendlichen geben mir dabei den Antrieb für mein Engagement

Barbara Wachter, 21, aus Langenthal, ist überzeugte Globetrotterin und engagiert sich in einem Jugendorchester und der Pfadi. Für ein Praktikum auf der Schweizer Botschaft zieht sie nun in die Welt der Gerüche, Farben und des Lärms: nach Indien.

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kolumne

Männer sind anders Jonathan findet, Frauen können einfach keine Komplimente annehmen. Liebe Selin Wer mag schon keine Komplimente? Genauso wichtig ist es, ein nettes Kompliment anzunehmen, höflich danke zu sagen und vielleicht

Jonathan Sutter, 18, aus Herisau, besucht die Kantonsschule Trogen. Er liebt es, Gitarre zu spielen und in Plattenläden herumzustöbern.

noch etwas Schmeichelndes zurückzugeben. Da wir nun Spielregeln geklärt haben, können wir uns nun denjenigen zuwenden, die diese Regeln missachten: den Frauen! Täglich sind Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. Tatort eines beliebten Spiels mit dem Namen «Ich bin so hässlich, beweist mir das Gegenteil!». Gepostet wird ein stark bearbeitetes Bild eines weiblichen Teenagers und ein Kommentar, in dem man das eigene Aussehen bemitleidet. Gott sei Dank haben solche Mädchen dann Freundinnen, die sie mit aufmunternden Kommentaren und tol-

Warum soll man euch überhaupt mit Komplimenten den Hof machen? len Emojis aus dem Dreck ziehen. Doch warum kann man nicht einfach höflich danke sagen und muss danach noch mit der anderen Person darüber streiten, wer nun die Schönere ist? Da fragt man sich natürlich, was solche Komplimente noch wert sind. Und wir Männer fragen uns ernsthaft, warum man(n) überhaupt mit Komplimenten den Hof machen soll? Darum: Macht es doch einfach wie wir Jungs: Wir bedanken uns bei Komplimenten ganz cool mit «Merci, Bro».

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Frauen auch

Selin findet, die Komplimente der Männer sind einfach nur … plump.

Selin Alan, 19, aus Niederteufen, besucht ebenfalls die Kantonsschule Trogen. Sie mag den Duft von frisch gemahlenem Kaffee und wünscht sich, die innere Ruhe zu finden.

Ach, Jonathan Nun mal schön langsam und der Reihe nach: Wie sollen wir Frauen denn Komplimente von euch Jungs annehmen, die in keinem Zusammenhang mit uns stehen? Eure immer gleichen und auswendig gelernten Komplimente kennen wir ja langsam … Komplimente sollten eigentlich nur gemacht werden, wenn sie aufrichtig gemeint sind. Die Komplimente, die wir von euch bekommen,

Seid doch einmal ein bisschen kreativ!

reduzieren uns stets auf das Aussehen, da fühlen wir uns einfach nicht ernst genommen. Seid doch einmal ein biss-

chen kreativ, wir wollen individuelle Komplimente hören! Zwar ist das Kompliment «Du bist wunderschön» nett gemeint, doch nicht bei jeder Frau ist wirklich alles wunderschön. Sagt uns doch, was an uns so besonders ist. Konzentriert euch auf Dinge, die man nicht sofort sieht. Doch selbst gut gemeinte Komplimente bringen nichts, wenn sie übertrieben vorgetragen werden. Komplimente muss man sich verdient haben – grundlose Komplimente erwecken den Anschein, dass die ganze Show einfach bei jeder Frau abgezogen wird.

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foto

Lenin

Schnappschuss

Russland, 1917: Wenige besitzen über unermesslichen

Reichtum, während viele in bitterer Armut leben. Lenin, dessen Statue in St. Petersburg thront, verteilt nach seiner Machtübernahme das Land an die Bauern und verfolgt seine Gegner. Heute, 15 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, steht er immer noch da, während das moderne Russland wieder Milliardäre und Bettler hervorbringt.“

Natalie von Riedmatten, 19, aus Winterthur, besucht die Kanti Büelrain. Sie liebt es, im Meer zu surfen und Katzen zu knuddeln.

Lieblingsnummer

Das Bild entstand in meinem letzten Jahr als Artistin

beim Basler Jugendzirkus Basilisk. Es zeigt einen Kraftakt am Chinesischen Mast. Eine meiner Lieblingsnummern, über die ich jedes Mal staune.“

Miriam Planta, 18, aus Basel, liebt die leicht gespannte Haut nach dem Schwimmen im Meer. Und sie wünscht sich einen Zeitumdreher, damit sie Zeit für alles und jeden hat.

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Entenfamilie

Eigentlich wollte ich nur ein paar langzeitbelichtete Fo-

tos schiessen, als mir plötzlich diese Entenfamilie durchs Bild lief.“

Aleksandar Novoselac, 17, aus Trimbach, hasst Stress ohne Grund. Und er mag es, interessante Menschen und Landschaften auf die Speicherkarte seiner Kamera zu bannen.

Sonnenuntergang Jana Leu, 17, aus Hagendorn, liebt laute Musik, lange Nächte, fremde Küsste und wünscht sich eine lange, lange Reise.

Eine lange Autofahrt, mir war langweilig, die Kame-

ra zur Hand. Nun habe ich die Sonne im Griff.“

Sende dein DEIN BESTES FOTO und die Geschichte dazu als E-Mail an redaktion_tango@hotmail.com und erhalte

Fr. 50.– Honorar

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foto

farbenspiel im untergrund tobias theiler hat im zürcher hauptbahnhof und in der münchner u - bahn fotografiert . Tobias Theiler Mit 16 Jahren begann ich mich für Fotografie zu interessieren und mir mein gesamtes fotografisches Wissen selbst zu erwerben. ich lege viel Wert auf eine spannende Bildgestaltung und überlasse nichts dem Zufall.

Der U-Bahnhof Marienplatz ist die am meisten genutzte Haltestelle im ganzen Netz der Münchner U-Bahn. Hier hielt ich mich eine Stunde auf, um aus

Die U-Bahn-Haltestelle Westfriedhof in Mün-

verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. Mehr-

chen. Für diese Langzeitbelichtung brauchte ich

mals versuchte ich im richtigen Moment abzudrücken,

unzählige Versuche, bis es gelang, zwei gleich-

doch dann bog schon wieder eine Person um die Ecke …

zeitig einfahrende U-Bahnzüge zu fotografieren und endlich auch keine Person im Bild stand …

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Langzeitbelichtung auf einer Rolltreppe im Z端rcher Hauptbahnhof.

Tobias Theiler, 22, aus Arbon, liebt den Geruch von frischem Regen im Sommer. Er hasst Radiosender, die stets die gleiche Musik spielen. Er w端nscht sich, die Welt mit der Kamera auf dem R端cken zu bereisen und dabei neue Kulturen kennen zu lernen.

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interview

KLEINER MANN, GROSSES HERZ In Florians Brust gibt ein neues Herz den Takt vor.

Miriam Bednarz und Joke Benitz

«S

chuhe aus und bitte hier die Hände desinfizieren. – Florian, du

hast Besuch!» An der Tür empfängt die Mutter des 14-jährigen Florian Rittemann die Besucher und führt sie in sein Zimmer. Florian ist klein für sein Alter, nur knapp 1 Meter 35. Bis vor Kurzem litt er an einer Fehlbildung der grossen Arterien. Durch die Unterversorgung seiner linken Herzklappe war Florians Körperkreislauf stark beeinträchtigt. Doch dann kam eine glückliche Nachricht: Ein neues Herz

WIE WAR DAS VOR DER TRANSPLANTATION?

SO EINE KRANKHEIT WIRKT SICH BESTIMMT AUF DIE PSYCHE AUS. WIE BIST

war gefunden. Die Operation verlief

Ich war komplett kaputt, jede

erfolgreich und Florian verbrachte ei-

kleinste Aktivität war viel zu anstren-

Ich bin ein sehr positiver Mensch.

nige Monate im Spital. Jetzt ist er wie-

gend. Wanderungen mit meiner Fami-

Ich denke immer: «Das wird schon

der zu Hause und geht sogar zu Schu-

lie waren zum Beispiel nur mit Buggy

irgendwie gehen!» Ich habe einfach

le. Im Interview erzählt der 14-Jährige

möglich. Alles wurde sehr schnell an-

immer versucht, das Beste daraus zu

über seine Krankheit, seine Zeit in der

strengend.

machen.

DU MIT DER SITUATION UMGEGANGEN?

Reha und seine Pläne für die Zukunft. WURDEST DU SCHNELLER KRANK? HALLO FLORIAN, WIE GEHTS?

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Das kam dann eher nach der Trans-

HATTEST DU VIEL UNTERSTÜTZUNG VON FREUNDEN UND BEKANNTEN?

Gut! Ich bin sozusagen noch im Auf-

plantation, weil ich Tabletten nehmen

Meine Freunde haben mir in der

bautraining und bin schon viel aktiver

muss, damit mein Körper das fremde

Schule sehr geholfen, zum Beispiel

als unmittelbar nach der Operation.

Organ nicht abstösst. Morgens stehe

wenn ich erschöpft war und der Nach-

Ich spiele Fussball und fahre Fahrrad.

ich immer um acht Uhr auf und muss

mittagsunterricht

dann pünktlich die Tabletten nehmen,

haben sie mir das Schulmaterial ge-

sonst wird es lebensgefährlich.

tragen. Meine Verwandten sind eben-

anstand,

dann


TANGO FACTS Eines von hundert Babys wird mit einem Herzfehler geboren. Um Kindern wie Florian zu helfen, muss man nicht viel tun. Jeder kann auf www.transplantinfo.ch eine Spendekarte ausfüllen. Ein kleiner Aufwand, der viel bewirken kann. Lies hier ein weiteres Interview mit Forian auf www.tango-online.ch/lesen/157.

DEIN NEUES HERZ IST ETWAS

GLAUBST DU, DASS DU DURCH DIESES

ZU GROSS, MACHT DAS EINEN

EREIGNIS REIFER GEWORDEN BIST ODER

UNTERSCHIED? Nach der Operation lag ich

Das ist schwierig zu beantworten.

mein Brustkorb war noch offen,

Meine Eltern sind jahrelang mit mir

weil das Herz nicht genug Platz

von einem Arzt zum anderen gerannt,

hatte. Dann bin ich auf 20 Kilo ab-

und es hiess immer; «Nein, wir kön-

gemagert und bei jedem Pumpen

nen nichts machen, das geht nicht.»

des Herzens hat mein ganzer Kör-

Und dann haben wir endlich eine

per gezuckt. Mittlerweile hat sich das

Ärztin gefunden, die mir dann helfen

Herz meiner Grösse angepasst, und

konnte. Ich habe einfach mehr erlebt

jetzt wächst es ganz normal mit mir

und durchgemacht als andere in mei-

mit.

nem Alter.

HUNGSWEISE DEIN HERZ?

haben mich unterstützt.

WELCHE PLÄNE HAST DU FÜR DIE ZUKUNFT?

Das weiss ich nicht. Die Familie des

Zunächst will ich grösser werden,

Spenders darf man erst nach zwei bis

meine Klassenkameraden sind teil-

drei Jahren kennenlernen, falls sie es

weise zwei Köpfe grösser als ich. Und

überhaupt will. Das ist alles total an-

dann will ich Medizin studieren. Ich

onym.

möchte Kardiologe werden und eine Familie gründen, ganz normal eben.

gebraucht habe, und wenn ich krank war, sind sie einfach gekommen und

HAST ALS ANDERE 14-JÄHRIGE?

erst einmal fünf Tage im Koma,

WIE ALT WAR DEIN SPENDER BEZIE-

falls immer da gewesen, wenn ich sie

EINE ANDERE EINSTELLUNG ZUM LEBEN

WIE IST DAS GEFÜHL, MIT EINEM «FREMDEN» HERZ ZU LEBEN? Am Anfang war es seltsam, zu wis-

WIE WAR DAS, ALS DU ERFAHREN

sen, dass ich jetzt ein anderes Herz im

HAST, DASS EIN HERZ AUF DICH WARTET?

Körper habe, aber ich habe mich dar-

Das war ein Freitag, ich kann mich

an gewöhnt. Es ist nicht wie ein Stein

sogar genau an die Uhrzeit erinnern.

im Schuh oder so, sondern ganz nor-

Wir waren auf der Rückfahrt von ei-

mal. Das ist jetzt mein Herz.

nem Klassenausflug. Mein Papa rief an; «Flo, du darfst jetzt nichts mehr essen. Ich hole dich vom Bahnhof ab. Das Herz ist da!» Ich fühlte erst einmal Schock, dann Freude, dann hab ich angefangen zu weinen, weil alles zusammenkam. Ich war überwältigt, die Angst kam dann erst später in der

Joke Benitz,20, (links) hasst Ungerechtigkeit, liebt Pudding und wünscht sich Erfolg im Leben. Miriam Bednarz, (rechts) 19, möchte Physiotherapeutin warden. Sie liebt Kartoffelbrei und wünscht sich, dass die Menschen ganz allgemein mehr zusammenstehen.

Chirurgie.

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umfrage

ALINES TOP TEN Platz

Aline Bachmann, 17, aus Brittnau, besucht die Kanti Zofingen. Sie mag Schoggi, Sommer und Musik. Und sie hasst es, Gegenstände zu verlieren.

Darf er das?

10

Ein skandalös guter Komiker ist Chris Tall. In seinem «Darf er das?»-Programm vermittelt er uns, dass es viel eher Rassismus ist, nicht über Randgruppen zu lachen. (6:50 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

Getrocknete Bananen

Old, but gold: «10 vor 10» denkt sich nichts Böses und interviewt Coop-Kunden. Kurz nach der Ausstrahlung wird die kuriose Antwort einer alten Frau ein Internet-Klassiker, über den sich jeder amüsiert. (0:34 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

I LOVE this song

Lennon und Maisy singen das Lied für die Naturaplan-Werbung. Ein leichter Song mit Gänsehaut-Feeling. (3:18 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

Grosse Emotionen

Lindsey Stirling spielt auf ihrer Geige und tanzt dazu. Das muss man gesehen haben! (3:38 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

Kreative Zeitreise im Auto

Drei Mädchen performen zu Hits der Vergangenheit. Dabei schlüpfen sie dank aufwändigem Make-up perfekt in die Rollen der Künstler. (3:30 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

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HAST DU LUST, DIE NÄCHSTE YOUTUBE-TOP TEN ZU ERSTELLEN? Dann schreibe ein kurzes Bewerbungsmail an redaktion_tango@hotmail.com und erhalte

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Ein überaus begabter Poetry-Slammer ist Nico Semsrott. Er ist der depressive unter den Poeten und verkauft Unglückskekse. (5:34 Minuten)

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Sam Tsui bringt uns mit seiner soften Stimme einen Sommer voller Erinnerungen zurück. Der YouTube–Star produzierte ein Medley mit allen Sommerhits 2014. Zusammen mit dem gelungenen Video sind seine Covers ein Ohrenschmaus. (3:42 Minuten)

Y IN E S O U T U B

O

Sommer in einem Lied

ER

AL

Little Girl On Fire

Niemand erwartete ihre wahnsinnige Stimme, als die achtjährige Chelsea aus dem Kanton Aargau die Bühne betritt. (5:47 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

Witzige Magie mit Zach King

Der YouTube-Star aus den USA verblüfft mit seinen aufwändig bearbeiteten Vines. Diese postet er regelmässig auf sozialen Netzwerken um seine Fans zu amüsieren. Die Besten Vines 2015 findet ihr hier. (3:24 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

Die Besten des Acapellas

Wer Pentatonix sieht, glaubt nicht, dass sie kein Playback benutzen. In ihrem berühmtesten Video führen sie uns durch die Musikgeschichte und beginnen im 11. Jahrhundert. (4:28 Minuten) www.tango-online.ch/lesen/159

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Vollschreiben

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spannende Ausbildungsangebote und Studieng채nge


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tango plus 2016 / 01

«Mein Leben gähnt mich an, wie ein grosser weisser Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.» Georg Büchner (1813-1837), deutscher Schriftsteller


tango plus 2016 / 01

Vollschreiben Ein weisses Blatt. Unzählige davon hast du bereits beschrieben. Zu Beginn deiner Schulzeit mit kindlicher Freude und Leichtigkeit, gegen Ende deiner schulischen Karriere dann und wann auch mit Motivationsproblemen. Im übertragenen Sinn sitzt du jetzt wieder vor einem weissen Blatt. Denn nun kannst du die nächste Seite deiner eigenen Geschichte beschreiben. Mit der gymnasialen Matura, der BMS oder der Fachmatura stehen dir unzählige Möglichkeiten offen. Du kannst bestimmen, wie sich die Handlung, dein Leben, entfalten soll. Möchtest du ein Studium in Angriff nehmen? (Aber welches? Und wo?) Liebäugelst du mir beruflicher Praxis? (Aber wie? Und mit welchem Ziel?) Wäre ein Auslandaufenthalt (Wo? Wie lange?) , ein Praktikum (Warum?) oder ein Sozialeinsatz (Wofür?) sinnvoll? Eine Menge Fragen stellen sich, das Blatt will vollgeschrieben werden … Mit tango plus wollen wir dir einige Ausbildungs- und Studienangebote vorstellen und dir so etwas helfen. Damit der letzte Satz auf deinem Blatt lautet: «Ich habe den richtigen Entscheid getroffen.»

Viel Glück wünscht dir

Titelbild: ranplett, istock

Dein tango-Team

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tango plus 2016 / 01

Universität St.Gallen (HSG) Als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten in Europa bieten wir Studienabschlüsse auf höchstem internationalem Niveau an. Praxisnähe und eine integrative Sichtweise prägen unsere Ausbildung und unterstützen das einzigartige Konzept der HSG.

Im Jahre 1898 gegründet, bilden wir heute rund 8’000 Studierende in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht und Sozialwissenschaften sowie Internationalen Beziehungen aus. Mit Erfolg: Die HSG ist laut aktuellen Rankings eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas. Für die ganzheitliche Ausbildung auf höchstem akademischem Niveau erhielten wir mit der EQUIS- und AACSB-Akkreditierung internationale Gütesiegel. Informationstage an der HSG - Donnerstag, 24. März 2016

Gelebte Internationalität

- weitere Daten folgen

Die Internationalität unterstützen wir mit Studierenden und Dozierenden aus verschiedenen Ländern aller

Anmeldung und Programm: www.infotag.unisg.ch / infotag@unisg.ch Bachelor-Programme: - Betriebswirtschaftslehre (Deutsch und Englisch)

Kontinente, weltweit 180 Partneruniversitäten und der Mitgliedschaft in internationalen Netzwerken. Seit dem Herbstsemester 2013 kann auch das Bachelor-Studium in Deutsch und Englisch gestartet werden. Damit unterstreichen wir unsere internationale Ausrichtung. Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Jahres (Assessmentjahr), welches komplett in Deutsch oder Englisch absolviert werden kann, können die Majors in Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und International Affairs in einer flexiblen Mischung aus englischer und deutscher Sprache studiert werden.

- Volkswirtschaftslehre (Deutsch und Englisch)

- Internationale Beziehungen (Deutsch und Englisch)

- Rechtswissenschaft - Rechtswissenschaft mit Wirtschaftswissenschaften

Ganzheitliche Ausbildung Unsere Studierenden lernen, kritisch zu denken, verantwortungsvoll zu entscheiden und flexibel zu handeln. Mit diesen Fähigkeiten und mit einem integrierten Verständnis können sie nachhaltig Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Unsere Studierenden engagieren sich zudem stark in den rund 130 studentischen Vereinen und Initiativen.


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Universität Luzern – vielfältig und persönlich Dank dem persönlichen Umfeld und direktem Kontakt zu den Dozierenden bietet die Universität Luzern ihren rund 2800 Studierenden optimale Lern- und Arbeitsmöglichkeiten an einem einzigartigen Standort.

Die Universität Luzern ist die jüngste und kleinste Universität der Schweiz. Mit ihrem Fächerangebot aus den Bereichen Kultur- und Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft, Gesundheit und Theologie bietet sie vielfältige Möglichkeiten für ein zukunfts- und gesellschaftsorientiertes Studium. An der Universität Luzern sind die Studierenden mehr als eine Nummer. Sie haben einen Namen, weil hier nicht 10‘000 und mehr Studierende eingeschrieben sind, sondern weniger als 3000. Dadurch entsteht eine persönliche Atmosphäre, die das Lernen und Arbeiten erleichtert. Das gilt auch für den neuen Bachelor Wirtschaftswissenschaften, der im Herbst 2016 startet. Übersicht Studiengänge www.unilu.ch/bachelor www.unilu.ch/master

Alle Lehrveranstaltungen finden im Universitätsgebäude direkt an der Luzerner Seebucht statt. Dieses

Fragen zum Studium? Studierende geben Auskunft www.facebook.com/UniLuzernZukunft

Die Professorinnen und Professoren der Universität Luzern haben den Ehrgeiz, den Studierenden quali-

Master-Infoabend Dienstag, 15. März 2016 www.unilu.ch/masterinfo

rinnen und Professoren erbringen hervorragende Leistungen in der Forschung, die den Studierenden neue

Master-Woche Kultur- und Sozialwissenschaften 14.– 18. März 2016 www.unilu.ch/master-ksf

zwischen verschiedenen Konfessionen und Religionen, zwischen Zeiten und Kulturen, zwischen Philoso-

Kontakt Universität Luzern Frohburgstrasse 3, Postfach 4466 6002 Luzern, Tel. +41 41 229 50 00 info@unilu.ch, www.unilu.ch

steht unmittelbar neben dem Bahnhof und hinter dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Die berühmte Luzerner Altstadt erreicht man innert weniger Minuten. tativ hochstehende Lehrveranstaltungen zu bieten. Statt in überfüllten Hörsälen wird in Luzern in kleinen Seminarräumen unterrichtet, so dass ein direkter Kontakt mit den Dozierenden möglich ist. Die ProfessoImpulse verleihen. Ein besonderes Merkmal der Universität Luzern ist ihr Streben nach Vernetzung: Sie schafft Verbindungen phie, Politik, Recht und Wirtschaft. Auch international ist die Universität Luzern gut vernetzt. Über das Swiss-European Mobility Programme ist sie mit rund 70 europäischen Universitäten verbunden, mit rund 30 Universitäten ausserhalb Europas bestehen Partnerschaftsabkommen, die Auslandsemester ermöglichen. Absolventinnen und Absolventen der Universität Luzern haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ehemalige Studierende der jüngsten Schweizer Universität arbeiten heute in verantwortungsvollen Positionen in Wirtschaft, Verwaltung und in Non-Profit-Organisationen.


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Universität Liechtenstein – Gut zu wissen Die Universität Liechtenstein empfängt Studierende mit einem einzigartigen Umfeld, direktem Kontakt zu Lehrenden und einer persönlichen Atmosphäre.

Vernetzt: Die Universität Liechtenstein entspricht schweizerischen Qualitätsstandards, bietet ein europaweit herausragendes Betreuungsverhältnis und ist international bestens vernetzt. Dass die Universität aussergewöhnliche Angebote bereithält, zeigen innovative Lehrkonzepte, das ausgezeichnete Betreuungsverhältnis (1:12 Dozierende/Studierende) und der direkte persönliche Kontakt zu Dozierenden. Der Campus der Universität ist ein ganz besonderer Ort. Er bietet grosszügigen Freiraum für Ausblicke, die weit • 800 Studierende aus über 30 Ländern • Persönliches, internationales Lernumfeld • Top-Betreuungsverhältnis 1:12 (Dozenten/Studierende) • Lehre, Forschung und Praxis vernetzt • Spannender Standort mit besten Chancen

über den Alltag hinausgehen. Die Universität steht auch jenen Interessierten offen, die ihre fachlichen Kompetenzen erweitern wollen oder eine neue berufliche Herausforderung suchen. Die Weiterbildungsprogramme werden in jenen Fachbereichen angeboten, die zu den Kernkompetenzen der Universität gehören: Finanzdienstleistungen, Entrepreneurship, Recht, Steuern, Wirtschaftsinformatik sowie Architektur und Raumentwicklung. An der Universität Liechtenstein werden folgende Studiengänge angeboten: Bachelorstudiengänge

Masterstudiengänge

Kontakt:

• Architektur

• Architecture

Universität Liechtenstein, Vaduz

• Betriebswirtschaftslehre mit unterschiedlichen

• Entrepreneurship

Telefon +423 265 11 11

Vertiefungsrichtungen in:

• Finance

info@uni.li, www.uni.li

- International Financial Services

• Information Systems

- International Management and Entrepreneurship

Doktoratsstudiengänge

- Information Management and

• Architektur und Raumentwicklung

Information Technology

• Wirtschaftswissenschaften

International: Internationalität ist eine entscheidende Stufe auf der Leiter nach oben. Begegnungen mit Studierenden und Lehrenden aus aller Welt. Vielfältige Austauschprogramme fördern eine persönliche und fachliche Weiterentwicklung an einer der 80 Partneruniversitäten in 38 Ländern.


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Dein Studium in einer internationalen und persönlichen Umgebung – USI Die USI Università della Svizzera italiana zählt rund 3000 Studierende und bietet so eine familiäre Atmosphäre. Mit über 60% ausländischen Studierenden und Dozierenden ist sie zudem die internationalste Universität der Schweiz. Neben der renommierten Akademie für Architektur bietet die USI Studiengänge, die in ihrer Form schweizweit einzigartig sind.

Die USI Università della Svizzera italiana wurde 1996 gegründet und bereichert als zweitjüngste Universität die Schweizer Bildungslandschaft. Die Universität besteht aus vier Fakultäten, die sich auf zwei Standorte verteilen: Architektur in Mendrisio – Wirtschaft, Kommunikationswissenschaften und Informatik in Lugano. Insgesamt zählt die USI um die 3000 Studierende aus über 100 verschiedenen Nationen, womit auf beiden Campus eine Vielzahl von Kulturen und Sprachen vereint werden. Unterrichtssprache im Bachelor ist Italienisch, mit Ausnahme des Bachelors in Informatik, der komplett auf Englisch unterrichtet wird. Die Mehrheit der Masterstudiengänge hingegen wird auf Englisch geführt. Schweizweit einzigartiger Studiengang in Kommunikation Der Bachelor in Kommunikationswissenschaften bietet als einziger im Universitätspanorama der Schweiz Infotage

eine umfassende, interdisziplinäre Ausbildung mit der Möglichkeit der Spezialisierung in den drei Berei-

Es werden verschiedene Infotage im Herbst

chen Unternehmenskommunikation, Kommunikation und Medien oder öffentliche Kommunikation. Das

und Frühling organisiert.

breitgefächerte Studium bildet flexible Fachleute mit solidem akademischem Hintergrund aus, die optimal

Genaue Daten und Anmeldung:

auf Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kommunikation vorbereitet sind.

www.opendays.usi.ch Ein Architekturstudium mit reicher Tradition und lebendiger Gegenwart Kontakt

Auch der Bachelor in Architektur zeichnet sich durch ein besonderes Studienprogramm aus, das den prak-

USI Servizio Orientamento

tischen Teil des Entwurfs mit historisch-humanistischen sowie technisch-wissenschaftlichen Fachberei-

orientamento@usi.ch

chen verbindet und dafür eine fünfjährige akademische Ausbildung plus Praktikumsjahr vorsieht. Kern

058 666 47 95

des Studiums bilden die von weltbekannten Architektinnen und Architekten geleiteten Ateliers, wobei die Studierenden eine kritische Umsetzung der theoretischen Kenntnisse in die Praxis lernen.

Internet www.bachelor.usi.ch www.master.usi.ch


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FHS St.Gallen Bildung, die gross und stark macht Bildung ist vergleichbar mit Nahrung. Wer sich richtig ernährt, kann über sich hinauswachsen, stärkt seine Fähigkeiten und tut etwas für ein erfülltes Leben. Diejenigen, die sich bilden, bereiten sich mit Wissen auf die Herausforderungen der Arbeitswelt vor. Bildung an der FHS St. Gallen befähigt die Studierenden dazu, das zu tun, was sie tun wollen.

Jeder ist, was er isst. Bildung ist Identifikation und prägt den Menschen. Die Ausbildung sagt etwas über das Individuum, ist ein Teil von dem, wer man ist und sagt etwas über die Fähigkeiten. Ein Abschluss ist ein bedeutendes Etappenende auf dem Weg des lebenslangen Lernens. An der Fachhochschule St.Gallen erhalten die Studierenden Wissensnahrung. In den Themenfeldern Gesundheit, Soziale Arbeit, Betriebsökonomie und Wirtschaftsingenieurwesen studieren sie das Gebiet, in dem Kontakt FHS St.Gallen Hochschule für Angewandte ­Wissenschaften Rosenbergstrasse 59, Postfach 9001 St. Gallen, Switzerland Telefon +41 71 226 14 00

sie fit sein wollen. Im Studium verbindet sich die Theorie einer akademischen Ausbildung mit ausgeprägter Praxisorientierung: Die Studiengänge der FHS St.Gallen vermitteln vielseitiges Wissen und praktische Fähigkeiten, die gegenwärtig und zukünftig eine hohe Bedeutung haben. Studentinnen und Studenten lernen nicht nur, wie etwas gemacht werden kann, sondern auch wieso. Gerade selbständiges Denken und Eigenverantwortung stehen bei der FHS St.Gallen im Zentrum jedes Studiums. Die Fachhochschule befähigt, Ideen weiter zu entwickeln, Lösungen zu optimieren, im Berufsleben Aufgaben zu erfüllen, zu hinterfragen und für Auftraggebende, Kunden oder Patienten die optimale Leistung zu erbringen.

Internet

An der FHS St.Gallen erlernen die Studierenden, was sie brauchen, um zu helfen und zu bestimmen, um

www.fhsg.ch/bachelor

zu wissen und zu tun, um Pläne zu schmieden und Personen mitzunehmen. Der Bachelor-Abschluss un-

bsc@fhsg.ch

terstützt dabei, Karriere zu machen, einen Schritt weiter zu gehen, in einer Position zu arbeiten, in der die Absolvierenden etwas bewegen können – als Manager, Pflegefachfrau, Sozialarbeiter oder Wirtschaftsingenieurin. Arbeitgebende wissen, dass FHS Absolvierende mit ihrem Abschluss Fähigkeiten haben, mit denen sie als produktive, zuverlässige und engagierte Arbeitnehmende einen wertvollen Beitrag in der Arbeitswelt leisten können. Die Qualität, welche die FHS St.Gallen in ihre Studiengänge steckt, steckt in den Absolventinnen und Absolventen. Die FHS St.Gallen ist keine riesige und anonyme Bildungsinstitution. Die Grösse ist ein Teil ihrer Stärke. Die FHS St.Gallen ist menschlich und persönlich. Sie kann individuell und flexibel auf den Bedarf und die Bedürfnisse der Studierenden eingehen. Die Klassen sind so klein, um jeden Einzelnen zu fordern und zu fördern, aber gleichzeitig so gross, damit sich die Studierenden gegenseitig inspirieren können.


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Nächste Informationsanlässe Bachelor of Science FHO in Betriebsökonomie Mittwoch, 23.03.2016 Bachelor of Science FHO in Pflege Donnerstag, 14.04.2016 Donnerstag, 12.05.2016 Bachelor of Science FHO in Sozialer Arbeit Donnerstag, 26.05.2016

Die FHS St.Gallen übernimmt Verantwortung. Die Fachhochschule ist überzeugt, dass wirksames Lernen gezielte Unterstützungsmassnahmen von Dozierenden erfordert, damit die Studierenden eine ausreichende Wissensbasis erwerben. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Vernetzung in Gesellschaft und Wirtschaft legt die FHS St.Gallen grossen Wert auf eine umfassende, aber zielgerichtete Bildung. Anstelle möglichst viel zu lehren, lehrt die FHS St.Gallen genau das Richtige. Die Fachhochschule will die Studierenden nicht nur auf zukünftige berufliche Tätigkeiten vorbereiten, sondern sie auch zu Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität befähigen. Dies wird unter anderem in fachbereichsübergreifenden Fächern vermittelt und dank dem neuen, modernen FHS-Campus ist der Kontakt mit Studierenden aus anderen Fachbereiche garantiert. Bachelor-Studierende lernen an der FHS St.Gallen, wie man mutig auf neue Themen zugeht. Bachelors werden ausgebildet, Tatsachen ins Auge zu sehen und sie kennen Methoden, um schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ein Bachelor lernt, Verantwortung zu tragen und Menschen sicher zu führen. Diese Verantwortung übernehmen sie bereits im Studium, denn sie werden nicht gefüttert. Von Bachelor wird erwartet, dass sie selber zum Löffel greifen und auch mitbestimmen, was sie zu sich nehmen. Die FHS St.Gallen erwartet von den Studierenden, dass sie ein hohes Mass an Eigenverantwortung für den Lernprozess und Lernerfolg übernehmen. Sie sollen das eigene Lernen selbst steuern und kontrollieren. Denn

Bachelor of Science FHO in Wirtschaftsingenieurwesen Mittwoch, 13.04.2016 Weitere Informationen und Anmeldung zum Informationsanlass unter www.fhsg.ch/infoanlass. Studiengänge Bachelor-Studiengänge • Betriebsökonomie General Management, International Management, Wirtschaftsinformatik • Pflege Management, Public Health, Clinical Nursing • Soziale Arbeit Sozialarbeit, Sozialpädagogik • Wirtschaftsingenieurwesen

die alte Binsenwahrheit hatte Recht: Studierende lernen nicht für den Lehrer, die Eltern oder den Professor, sondern fürs Leben. Genauso isst man auch nicht für den Koch.

Konsekutive Master-Studiengänge • Corporate/Business Development • Wirschaftsinformatik • Soziale Arbeit Professions- und Methodenentwicklung • Pflege Chronische Krankheiten


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FFHS – Fernfachhochschule Schweiz Studieren, wann und wo Sie wollen! Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bietet als eidgenössisch anerkannte Fachhochschule berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungen an. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Fernstudium sind wir die führende E-Hochschule der Schweiz und eine Alternative für all jene, die Berufstätigkeit, Familie und Studium kombinieren möchten.

DIE «BLENDED LEARNING»-METHODIK Die FFHS wendet in sämtlichen Studiengängen die «Blended Learning»-Methodik an. Diese innovative Ausbildungsform kombiniert die Vorteile des E-Learning mit jenen des traditionellen Unterrichts.

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FACE-TO-FACE Unterricht im Regionalzentrum

LERNEN, ÜBEN, ANWENDEN Theorie & Praxis

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JOB UND STUDIUM UNTER EINEM HUT! Das Studienmodell der FFHS ist ganz auf die Bedürfnisse von Berufstätigen ausgerichtet und ermöglicht ein weitgehend zeit- und ortsunabhängiges Studium. • Selbststudium 80% Die FFHS stellt vor Semesterbeginn alle relevanten Lehrmaterialien und das Login zur Online-Lernplattform zu. Gemäss vorgegebenem Lernplan werden nun die Etappenziele selbständig erarbeitet. Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) Zürich – Basel – Bern – Brig Tel.: +41 27 922 39 00 Fax: +41 27 922 39 05 info@ffhs.ch www.ffhs.ch

Mittels Lernplattform bleiben die Studierenden während dem Selbststudium virtuell mit den Dozierenden und Mitstudierenden verbunden. Verschiedene Formen von E-Learning-Technologien wie Online-Tests, Foren oder Einsatz von Multimedia erleichtern das effiziente Erarbeiten bis zum nächsten Treffen mit der Klasse. • Face-to-Face-Unterricht 20% Alle zwei Wochen am Samstag oder wöchentlich am Montagabend treffen sich die Klassen zum Face-to-Face-Unterricht. Dieser findet im FFHS-Regionalzentrum der eigenen Wahl in Zürich-Regensdorf, Basel, Bern oder Brig statt. In kleinen Lerngruppen wird das im Selbststudium erworbene Wissen und Können unter Anleitung der Dozierenden vertieft und konkret angewendet. ANERKANNTE ABSCHLÜSSE Die FFHS ist eine offizielle vom Bund anerkannte Fachhochschule. Alle Studiengänge führen zu gesamtschweizerisch und international anerkannten Abschlüssen. ZULASSUNGSBEDINGUNGEN - Berufsmatura - Gymnasiale Matura mit einjähriger Berufspraxis - Diplom einer höheren Fachschule - EFZ mit Aufnahmeprüfung für Bachelor Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen


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Bachelor of Science (BSc) - BSc Betriebsökonomie Vertiefungen Accounting, Controlling & Taxation, Finance & Banking, General Management, HRM oder Marketing & Communications - BSc Wirtschaftsingenieurwesen Vertiefungen Produktionsmanagement oder strategisches Ressourcenmanagement - BSc Wirtschaftsinformatik Vertiefungen E-Business, Wissensmanagement oder Informationssicherheit - BSc Wirtschaftsinformatik / Digital Connected Society Schwerpunkt digitale Medien und Web 2.0 - BSc Informatik Vertiefungen Data Science, Enterprise Computing oder Informationssicherheit - NEU: Praxisintegriertes Studium (PiBS) Informatik Innovatives Studienmodell nur für Gymnasiasten (Berufseinstieg & Studium kombiniert) - BSc Ernährung & Diätetik Erster berufsbegleitender Bachelor in Ernährung in der Schweiz - Passerellen für HF-Absolventen/innen Einstieg in höhere Semester der BSc gleicher Fachrichtung

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ZHAW – Von der Hochschule in die Berufswelt.

Die ZHAW ist eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. An den drei Standorten Winterthur, Zürich und Wädenswil sind rund 11 600 Studierende in 27 Bachelor- und 16 konsekutiven Masterstudiengängen eingeschrieben. Weitere Informationen zu den Studiengängen: www.zhaw.ch/studium Kontakt: Tel. +41 58 934 71 71, info@zhaw.ch www.zhaw.ch www.facebook.com/zhaw.ch www.twitter.com/zhaw

Wählen Sie ein Bachelorstudium an der ZHAW für Ihr Berufsziel im Bereich ... … Bauwesen:

-- Energie- und Umwelttechnik

… Mensch und Organisation:

-- Architektur

-- Informatik

-- Angewandte Psychologie

-- Bauingenieurwesen

-- Maschinentechnik

Departement Angewandte Psychologie

Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen

-- Systemtechnik

… Naturwissenschaften und

… Gesundheitswesen:

-- Wirtschaftsingenieurwesen

-- Ergotherapie

School of Engineering

-- Gesundheitsförderung und

… Kommunikation:

Prävention -- Hebamme -- Pflege

Regelmässige Infoveranstaltungen: www.zhaw.ch/infoveranstaltungen-studium

-- Verkehrssysteme

-- Physiotherapie Departement Gesundheit

… Ingenieurwesen: -- Aviatik -- Elektrotechnik

-- Angewandte Sprachen -- Kommunikation Departement Angewandte Linguistik

Facility Management: -- Biotechnologie -- Chemie -- Facility Management -- Lebensmitteltechnologie -- Umweltingenieurwesen

… Management:

Departement Life Sciences und Facility Management

-- Betriebsökonomie

… Sozialarbeit:

-- Wirtschaftsinformatik

-- Soziale Arbeit

-- Wirtschaftsrecht

Departement Soziale Arbeit

School of Management and Law

«Stehen bleiben: es wäre der Tod. Nachahmen: Es ist schon eine Art von Knechtschaft. Eigene Ausbildung und Entwicklung: Das ist Leben und Freiheit.» Leopold von Ranke (1795-1886), Historiker


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Mit der Matura zur Karriere im Gesundheitswesen Für Schulabgängerinnen und -abgänger mit gymnasialer Matur, Fach- oder Berufsmatur bietet das Departement Gesundheit der ZHAW die Bachelorstudiengänge Ergotherapie, Hebamme, Pflege, Physiotherapie sowie Gesundheitsförderung und Prävention an.

Infoveranstaltung Bachelorstudiengänge – Ergotherapie

Bachelorstudiengang Ergotherapie: Menschen unterstützen, die in ihrer Handlungsfähigkeit

– Hebamme

eingeschränkt sind und sie zu gezielten Tätigkeiten anleiten.

– Pflege – Physiotherapie

Bachelorstudiengang Hebamme: Werdende Mütter und ihre Familien beraten und begleiten:

– Gesundheitsförderung und Prävention

von der Schwangerschaft über die Geburt bis zu Wochenbett und Stillzeit.

Freitag, 1. April 2016, 18–20.30 Uhr Bachelorstudiengang Pflege: Menschen jeden Alters versorgen, auf ihre physischen, psychischen Mehr Informationen unter:

und sozialen Bedürfnisse eingehen und in komplexen Pflegesituationen innovative Lösungen entwickeln.

www.zhaw.ch/gesundheit Bachelorstudiengang Physiotherapie: Individuelle Behandlungskonzepte erarbeiten und damit die Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer von Patientinnen und Patienten verbessern. Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention: Projekte und Programme konzeptualisieren und umsetzen, die der Gesundheit bestimmter Bevölkerungsgruppen zugutekommen.

Studieren an der ZHAW in Wädenswil Ein Studienabschluss in den zukunftsorientierten Bereichen der Life Sciences Disziplinen oder in Facility Management eröffnet den Absolventinnen und Absolventen vielfältige und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz wie auch im Ausland.

Bachelor-Studiengänge: - Biotechnologie - Chemie - Lebensmitteltechnologie - Umweltingenieurwesen - Facility Management Kontakt ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Life Sciences und Facility Management 8820 Wädenswil Tel. 058 934 59 61 studiensekretariat.lsfm@zhaw.ch www.zhaw.ch/lsfm facebook.com/zhawlsfm youtube.com/zhawlsfm

Das Departement Life Sciences und Facility Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) befindet sich in Wädenswil am Zürichsee, 20 Minuten mit dem Zug von Zürich entfernt. Über 1500 Studierende besuchen die fünf Bachelor- und zwei Masterstudiengänge. Eine individuelle Betreuung durch Dozierende und Assistierende ist gewährleistet. Die Hochschule verfügt über moderne Labor- und Technologieräume und bietet durch die einmalige Lage im Grünen eine anregende Lehr- und Lernatmosphäre. Das Studium an einer Fachhochschule bereitet die Studierenden praxisorientiert auf anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten vor. In Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Behörden, Verbänden und anderen Forschungsinstituten führt die ZHAW anwendungsorientierte Forschung durch und erbringt Dienstleistungen für Dritte. Die enge Zusammenarbeit mit externen Auftraggebern sichert den Technologietransfer zwischen Hochschule und Praxis, woraus nachhaltige Impulse für die Lehre hervorgehen.


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Berner Fachhochschule BFH – Das Beste, was die Zukunft zu bieten hat. Die Berner Fachhochschule vereint ein breit gefächertes Angebot unter einem Dach: An sechs Departementen vertiefen Studierende ihr Wissen in den verschiedensten Bereichen – von Physiotherapie über Architektur bis hin zu Musikpädagogik oder Lebensmitteltechnologie. Wer an der BFH studiert, kann dies interdisziplinär und in einem internationalen Kontext tun.

Die Berner Fachhochschule BFH vereint sechs Departemente unter einem Dach und bietet insgesamt 29 Bachelor-, 21 Masterstudiengänge sowie zahlreiche Weiterbildungsangebote an. Wer sich für ein Studium an der BFH entscheidet, erhält also die Chance, interdisziplinär zu arbeiten und seine Studienrichtung auch mal aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten. Standorte sind Bern, Burgdorf, Biel, Zollikofen und Magglingen. Einzigartig, praxisnah und weltoffen Einige Studiengänge der BFH sind in der Deutschschweiz oder gar schweizweit einzigartig – so beispielsweise die Bachelorstudiengänge in Sport, Agronomie, Forstwirtschaft, Holztechnik, Automobiltechnik, Ernährung und Diätetik sowie Literarisches Schreiben und Medizininformatik. Die BFH nutzt dabei ihre Mehrsprachigkeit (deutsch, französisch, englisch) als BrüKontakt

ckenschlag zwischen anderen Kulturen. Dies führt zu einer bereichernden Mischung von Studierenden

Berner Fachhochschule

aus anderen Kantonen und Ländern. Kooperationen mit Institutionen im Ausland ermöglichen den Stu-

Falkenplatz 24

dierenden zudem Austauschphasen an ausländischen Partnerschulen. Eineinhalb bis zwei Jahre dauern-

3012 Bern

de konsekutive Masterstudiengänge, die auf den Bachelorstudiengängen aufbauen, vermitteln zusätzlich

T +41 31 848 33 00

vertieftes und spezialisiertes Wissen.

www.bfh.ch office@bfh.ch

Lehre und Forschung vereint

Das Studium an der BFH vereint Lehre und anwendungsorientierte For-

schung. Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden entweder im Auftrag von Praxispartnern oder www.facebook.com/bernerfachhochschule

selbstständig im Hinblick auf die Bedürfnisse des Marktes und der Arbeitswelt erbracht. Dabei arbeitet

www.twitter.com/bfh_hesb

die BFH eng mit Wirtschaftsunternehmen, öffentlichen Institutionen, Kulturschaffenden und Kulturbetrieben sowie Verwaltungsstellen zusammen. Die Studierenden befassen sich mit den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen von Semester- und Diplomarbeiten. Häufig entwickeln sich daraus marktfähige Produkte – namentlich in Kooperation mit Wirtschaftspartnern und Spin-off-Firmen. Forschung und Entwicklung sind innerhalb der BFH in rund zwanzig strategischen Schwerpunkten konzentriert.


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Hochschule Luzern – studieren mit direktem Bezug zur Praxis Lust auf ein praxisnahes Studium? Dann ist ein Bachelor an der Hochschule Luzern, der theoretisches und anwendungsorientiertes Wissen vereint, das Richtige für Sie.

Technik & Architektur, Wirtschaft, Informatik, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik: In den Bachelor- und Master-Studiengängen unserer sechs Departemente hat praxisbezogenes und interdisziplinäres Arbeiten einen hohen Stellenwert. In Projekten wenden Sie Ihr theoretisch erworbenes Wissen an. Oft arbeiten Sie an Fragestellungen, für die Unternehmen und Institutionen konkrete Lösungen suchen. Zudem üben Sie sich in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Studierenden anderer Fächer. Diese Fähigkeit wird vermehrt im beruflichen Alltag gefordert. Die meisten Studiengänge lassen sich nicht nur in Vollzeit, sondern auch berufsbegleitend oder in Teilzeit absolvieren. Dies ermöglicht Ihnen die Kombination von Studium und Beruf bzw. Familie. Die Hochschule Luzern ist die Fachhochschule

Verschiedene Zugangsmöglichkeiten

der sechs Zentralschweizer Kantone und verei-

Die Bachelor-Studiengänge der Hochschule Luzern richten sich an Personen mit Berufsmatura, gymnasi-

nigt die Departemente Technik & Architektur,

aler Matura oder einem vergleichbaren Abschluss. Abgängerinnen und Abgänger von Gymnasien treten

Wirtschaft, Informatik, Soziale Arbeit, Design

mit einem Jahr Arbeitserfahrung in einem dem Studiengang entsprechenden Beruf in der Regel prüfungs-

& Kunst sowie Musik. Rund 5’900 Studierende

frei in die Hochschule Luzern ein. Bei der Suche nach einer passenden Praktikumsstelle sind wir gerne

absolvieren ein Bachelor- oder Master-Stu-

behilflich. Im künstlerischen und musikalischen Bereich gelten besondere Zulassungsbedingungen.

dium, knapp 4’400 besuchen eine Weiterbildung. Die Hochschule Luzern ist die grösste

Kultur, Sport, Wohnen und Karriereberatung

Bildungsinstitution in der Zentralschweiz und

Für die Bedürfnisse ausserhalb des Studiums bieten Luzern und Umgebung eine lebendige Kultur- und

beschäftigt über 1’500 Mitarbeitende.

Ausgehszene sowie eine wunderschöne Natur. Der Hochschulsport Campus Luzern offeriert ein grosses Sportangebot. Günstigen Wohnraum vermittelt der Verein Studentisches Wohnen. Weiter umfasst das

Weitere Informationen gibt es unter:

Campus-Angebot eine Kinderkrippe, die Hochschulseelsorge und eine psychologische Beratung. Der Ca-

www.hslu.ch

reers Service der Hochschule Luzern unterstützt Sie beim Einstieg ins Berufsleben.


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Spiele mit tango Spiele gegen einen Partner Samurai-Sudoku. Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1–9. Jede Zahl darf in jeder Spalte, jeder Zeile und in jedem Quadrat nur einmal vorkommen! Wer ist schneller fertig? 5

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Gestalterischer Vorkurs: Grundlage für den Bachelor Der Gestalterische Vorkurs der Hochschule Luzern – Design & Kunst ist eine qualitativ hochstehende Grundausbildung und unentbehrliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium im Bereich Kunst und Design. Er bietet Zeit und Raum, individuellen Leidenschaften nachzugehen und Orientierung für die Studienwahl zu gewinnen.

Anmeldeschluss Vorkurs für 2017/18: 28. November 2016 Weitere Informationen gibt es unter www.hslu.ch/vorkurs www.hslu.ch/design-kunst Kontakt: Hochschule Luzern – Design & Kunst Gestalterischer Vorkurs

Im einjährigen Gestalterischen Vorkurs entscheiden sich die Studierenden für die Spezialisierung ihrer gestalterischen und künstlerischen Fähigkeiten. Die Wahlmöglichkeiten weisen auf die Bachelor-Studienrichtungen Kunst & Vermittlung, Camera Arts, Digital Ideation, Graphic Design, Illustration, Animation, Video, Objektdesign, Textildesign, XS Schmuck oder Innenarchitektur hin. Die Vorkurs-Studierenden recherchieren und bearbeiten eigenständig Projekte. Dozierende verschiedener Disziplinen unterstützen sie dabei: sie vermitteln Fachwissen und beraten bei der Gestaltung von Arbeitsmappen und Dossiers für die Bewerbung zum späteren Bachelor-Studium. Vorkurs-Jahresausstellung Jedes Jahr präsentieren die Studierenden des Gestalterischen Vorkurses ihre Arbeiten in einer Ausstellung. Die nächste findet unter dem Titel «Ausbrechen» vom 17. bis 21. Mai 2016 am Standort Sentimatt

Sentimatt 1/Dammstrasse

1/Dammstrasse in Luzern statt.

6003 Luzern

Werkschau Bachelor und Master An der Werkschau der Hochschule Luzern – Design & Kunst werden die Abschlussar-

+41 41 248 61 05 sonja.buschauer@hslu.ch

beiten vorgestellt. Die nächste Diplomausstellung ist vom 24. Juni bis 3. Juli 2016 in der Messe Luzern zu sehen. Info-Tage: Einblick ins Angebot Studieninteressierte können sich an den Info-Tagen ein Bild vom Studienangebot und den Werkstätten der Hochschule Luzern – Design & Kunst machen. Der nächste Termin ist am 25./26. November 2016.

FHNW Hochschule für Wirtschaft: International, praxisorientiert, zentral Deutsch-, englisch- und französischsprachige Bachelor-Studiengänge in Management und Wirtschaftsinformatik.

Informationsveranstaltungen Erkundigen Sie sich an einer unserer Informationsveranstaltungen über Ihr zukünftiges Studium: www.fhnw.ch/wirtschaft/studium

Haben Sie eine Berufsmatura oder gleichwertige Ausbildung und möchten künftig als Finanzchef, Personalverantwortliche, IT-Manager oder Marketingverantwortliche arbeiten? Möchten Sie in einer inter-

Je nach Studiengang findet der Unterricht im

nationalen Atmosphäre studieren und ein Auslandsemester an einer unserer über 130 ausländischen

Campus Basel oder einem der neuen Campus in

Partneruniversitäten absolvieren? Oder Ihre Marktchancen durch den Abschluss eines englischsprachi-

Brugg-Windisch oder Olten, jeweils in unmittel-

gen Studiums erhöhen? – Dann könnte eine Ausbildung an der Hochschule für Wirtschaft FHNW genau

barer Nähe des Bahnhofs statt.

das Richtige sein. Unsere Absolventinnen und Absolventen gelten bereits nach kurzer Einarbeitungszeit

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

als kompetent und sind wegen ihrer praxisorientierten und international ausgerichteten Ausbildung sehr begehrt.

Kontakt

Unsere Bachelor-Studiengänge:

Fachhochschule Nordwestschweiz

-- Betriebsökonomie (deutsch, Vollzeit oder berufsbegleitend)

Hochschule für Wirtschaft

-- Business Administration (englisch, International Management, Vollzeit oder

Riggenbachstrasse 16, 4600 Olten

berufsbegleitend)

Tel 062 957 22 55, info.wirtschaft@fhnw.ch

-- International Business Management (englisch, französisch und deutsch, Vollzeit)

www.fhnw.ch/wirtschaft

-- Wirtschaftsinformatik (deutsch, Vollzeit oder berufsbegleitend) -- Business Information Technology (englisch, Vollzeit oder berufsbegleitend)


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HSR Hochschule für Technik Rapperswil Studieren Sie an der HSR, und die Zukunft reisst sich um Sie.

Praxisorientierte Studiengänge in Voll- oder Teilzeit Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet Ihnen in den Fachbereichen Technik/IT und Architektur/Bau/Planung acht Bachelorstudiengänge an:

Lernen Sie die HSR kennen: Dozierende und

- Bauingenieurwesen

- Landschaftsarchitektur

- Elektrotechnik

- Maschinentechnik | Innovation

- Erneuerbare Energien und Umwelttechnik

- Raumplanung

- Informatik

- Wirtschaftsingenieurwesen

Studierende präsentieren Ihnen unsere acht

Mit einem Bachelorstudium an der HSR erreichen Sie einen international anerkannten Hochschulabschluss,

Bachelorstudiengänge, den Campus und be-

der Sie für verantwortungsvolle Positionen in der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand qualifiziert.

antworten Ihre Fragen. Besuchen Sie uns – wir freuen uns auf Sie! www.hsr.ch/infotag

Persönliche Atmosphäre Fächerübergreifende Lehrveranstaltungen und Praktika fördern den persönlichen Austausch zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen und den Lehrpersonen. Die attraktive In-

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frastruktur mit den Labors und Versuchsanlagen in den Instituten bilden die Basis für ein praxisorientiertes

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Studium. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die HSR eine intensive Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand, an

Kontakt

der die Studierenden aktiv teilnehmen. Der Campus direkt am Zürichsee, das neue Studentenwohnheim

HSR Hochschule für Technik Rapperswil

sowie die unmittelbare Nähe zur Altstadt und zum Bahnhof Rapperswil runden die Attraktivität der HSR ab.

Oberseestrasse 10, CH-8640 Rapperswil T +41 (0)55 222 41 11 office@hsr.ch www.hsr.ch www.facebook.com/hochschule.rapperswil

Zulassung Voraussetzung für ein Bachelorstudium ist eine Berufs- oder Gymnasialmatur. Gleichzeitig ist eine abgeschlossene Berufslehre in einem mit der gewünschten Studienrichtung verwandten Gebiet oder ein entsprechendes einjähriges Praktikum notwendig. Die HSR unterstützt Absolventinnen und Absolventen einer gymnasialen Matura auf Anfrage bei der Suche nach einem Praktikum. Dauer und Beginn Ein Vollzeitstudium inklusive Bachelorarbeit dauert in der Regel sechs Semester, beim

INNOVATIVE HOCHSCHULE –

Teilzeitstudium verlängert sich die Studiendauer. Das Studium startet jeweils im September in der Kalen-

ERSTRANGIGES KOMPETENZZENTRUM

derwoche 38. Sie können sich bis zum 30. April anmelden. Die Semestergebühr beträgt 1000 Franken.


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Pädagogische Hochschule Luzern – für eine praxisnahe Ausbildung Sie möchten als Lehrperson Wissen vermitteln, Neugierde wecken und die Zukunft mitgestalten? An der PH Luzern erhalten angehende Lehrerinnen und Lehrer in einem wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Studium das nötige Rüstzeug, um erfolgreich ins Berufsleben starten zu können.

Nächste Infoveranstaltungen: 8. März 2016, 17.15 Uhr, BIZ Luzern 20. April 2016, 18.30 Uhr, Uni/PH-Gebäude beim Bahnhof Luzern www.phlu.ch/infoveranstaltungen

Hoher Praxisbezug An der PH Luzern erwerben Sie im Studium unterrichts- und schulbezogenes Wissen und entwickeln vom ersten Semester an in Praktika berufliche Fähigkeiten. Durch enge Beziehungen zu

Die Studiengänge im Überblick: - Bachelor-Studiengang Kindergarten/Unterstufe - Bachelor-Studiengang Primarstufe - Master-Studiengang Sekundarstufe I - Master-Studiengang Schulische Heilpädagogik

Kooperations- und Praktikumsschulen in der ganzen Zentralschweiz umfasst der Praxisbezug 30 % der

- Lehrdiplom Sekundarstufe II (Geschichte, Sport, Deutsch, Englisch, Französisch, Geografie und Mathematik)

möglichkeiten können Sie sich ein individuelles fachliches Kompetenzprofil aneignen. Sie geniessen aber

Kontakt: PH Luzern Pädagogische Hochschule Luzern Pfistergasse 20, Postfach 7660 , 6000 Luzern 7 T 041 228 71 11, www.phlu.ch, kanzlei@phlu.ch

Ausbildung. Studieren im Herzen der Zentralschweiz Die Studiengänge der PH Luzern sind so angelegt, dass Ihre Stärken, Ihre pädagogischen und fachlichen Interessen zum Zuge kommen: Durch verschiedene Wahlauch die Vorteile einer schönen Stadt: Luzern bietet Ihnen in einer grossartigen Landschaft viele kulturelle und sportliche Aktivitäten. Studieren ohne gymnasiale Matura Sie interessieren sich für ein Studium an der PH Luzern, verfügen jedoch nicht über eine gymnasiale Matura? Je nach Vorbildung können Sie sich über ein erweitertes Aufnahmeverfahren Zugang zu den Ausbildungsgängen erarbeiten. Die PH Luzern bietet Vorbereitungskurse für die Studiengänge Kindergarten/Unterstufe, Primarstufe und Sekundarstufe I an.

«Gut erzogen zu sein ist heutzutage ein grosser Nachteil. Es schliesst einen von so vielem aus.» Oscar Wilde (1854–1900), irischer Schriftsteller


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Als Lehrerin oder Lehrer die Zukunft gestalten Wenn Sie sich für eine Laufbahn als Lehrerin oder Lehrer entscheiden, wählen Sie einen anspruchsvollen, attraktiven und gesellschaftlich wichtigen Beruf. Es gibt kaum ein dynamischeres Berufsfeld als die Schule.

Pädagogische Hochschule FHNW Studiengänge auf allen Stufen:

Die Pädagogische Hochschule FHNW bildet Lehrpersonen für alle Stufen aus – vom Kindergarten bis zum

• Vorschul- und Primarstufe

Gymnasium – sowie Fachpersonen in den Bereichen Sonderpädagogik und Logopädie.

• Primarstufe • Sekundarstufe I

Starker Praxisbezug Das Studium an der Pädagogischen Hochschule FHNW ist praxisbezogen und gleichzeitig

• Sekundarstufe II

wissenschaftsorientiert. In der Bachelor-Phase haben die Berufspraktischen Studien mit den Praktika, Reflexions-

(Maturitäts- und Berufsschulen)

seminarien und Mentoraten ein besonderes Gewicht. Die Pädagogische Hochschule bildet Sie zu Praktikerinnen

• Sonderpädagogik und Logopädie

und Praktikern aus. Die Studiengänge schliessen mit einer schweizweit gültigen Lehrbefähigung und mit einem

Standorte:

möglichkeiten offen steht.

Basel, Brugg-Windisch, Liestal, Solothurn Mehr Informationen zum Studienangebot und den Laufbahnoptionen als Lehrperson:

www.fhnw.ch/ph

Bachelor- oder Master-Abschluss ab, womit Ihnen auch eine akademische Laufbahn mit diversen Anschluss-

Flexibel und teilzeitlich studieren Für viele Menschen sind die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Studium und Beruf, Betreuungsaufgaben sowie Aktivitäten in anderen Lebensbereichen relevant. Die Pädagogische Hochschule FHNW bietet flexible und teilzeitliche Studienlösungen an. Die Studierenden entscheiden individuell, in welchem Semester sie wie viele Veranstaltungen besuchen. Das Studium lässt sich an einem Standort der PH absolvieren, es können aber auch Angebote der anderen Standorte genutzt werden.

Pädagogische Hochschule Schwyz – Persönlich lehren lernen

Arbeiten Sie gerne mit Kindern und Jugendlichen? Möchten Sie die Schule der Zukunft mitgestalten und stärken? Dann lassen Sie sich an der Pädagogischen Hochschule Schwyz (PHSZ) zur Lehrerin oder zum Lehrer für Kindergarten-Unterstufe oder Primarstufe ausbilden, und erleben Sie Lernen in seiner ganzen Vielfalt.

Studiengänge: - Bachelor Kindergarten/Unterstufe - Bachelor Primarstufe - Weiterbildungen und Zusatzausbildungen für Lehrpersonen Einblick ins Studium: 11. März 2016, 8.15 bis 13.00 Uhr Kontakt: Pädagogische Hochschule Schwyz Zaystrasse 42 CH-6410 Goldau T +41 41 859 05 90 www.phsz.ch, info@phsz.ch

Die PHSZ bietet die Bachelor Kindergarten-Unterstufe und Primarstufe an und zeichnet sich durch eine persönliche Lernatmosphäre aus. Mit den rund 350 Studierenden ist der Kontakt mit Mitstudierenden und Dozierenden intensiv. Kurze Wege und direkte Ansprechbarkeit garantieren Ihnen eine optimale Studienbegleitung. Zudem wird eine lebendige Hochschulkultur gepflegt. Werden Sie eine gefragte Lehrperson Die berufspraktische Ausbildung hat an der PHSZ einen besonders grossen Stellenwert. Bereits vom 1. Semester an lernen Sie die Arbeit in den Schulklassen kennen. Das 5. Semester gibt Ihnen einen besonderen Blick in Ihren zukünftigen Beruf. Im Langzeitpraktikum unterrichten Sie während 15 Wochen an zwei Tagen pro Woche an einer Klasse. Durch die kontinuierliche Begleitung von Schülerinnen und Schülern behandeln Sie Themen wie der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten, Disziplin, integrativer Unterricht, Eltern- und Teamarbeit oder Selbstmanagement. Das Studium an der PHSZ bildet zur Klassenlehrperson mit breiter Lehrbefähigung und gestärkten Klassenführungs-kompetenzen aus. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten eine Unterrichtsbefähigung für alle Fächer ihrer Zielstufe, wobei eine Fremdsprache abgewählt werden kann. Mit der breiten Fächerwahl sind Sie für den Berufseinstieg bestens gerüstet.


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Bachelor-Studium am Puls der Wirtschaft Studiere an der grössten ausschliesslich berufsbegleitenden Hochschule im Bereich Wirtschaft der Schweiz. Direkt beim Hauptbahnhof Zürich. 60 bis 100 Prozent Arbeitstätigkeit möglich.

Bachelor-Studiengänge • Betriebsökonomie (Business Administration) - Major in Banking & Finance - Major in General Management - Major in International Business (in Englisch) • Kommunikation (Business Communications) • Wirtschaftsinformatik (Business Information Technology) Melde dich zum Infoabend oder persönlichen Beratungsgespräch an.

Mit einem berufsbegleitenden Studium in der Wirtschaftsmetropole bleibst du beruflich am Ball und kannst Gelerntes gleich in deinem Unternehmen anwenden, verdienst Geld und machst während oder nach dem Studium den nächsten Karriereschritt. Höchste Vereinbarkeit von Beruf und Studium: Ein Arbeits-

Nähe zu den Studierenden: Kleine Klassen ermöglichen

pensum von bis zu 100 Prozent ist möglich (Betriebsöko-

eine persönliche Betreuung während deines Studiums.

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tango plus 2016 / 01

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Das PWA-Wirtschaftsprogramm Sie haben eine Matura und suchen eine Alternative zum Studium? Sind Sie wirtschaftsinteressiert? Wollen Sie gerne schnell in die Praxis? Motiviert, endlich «richtig» zu arbeiten? Bereit, Verantwortung zu übernehmen?

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Die Kaderschule Zürich bietet zusammen mit mehr als 30 Partnerfirmen mit dem PWA-Wirtschaftsprogramm eine praxis-

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Wie funktioniert das Programm? Im 6-monatigen Schulteil wird Ihnen alles Nötige für den Arbeitsalltag vermittelt. Sie

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zösisch ein DELF Diplom. Im Anschluss an die Schule folgt ein 18-monatiges Praktikum bei einer unserer Partnerfirmen.

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Zum Abschluss der Postmaturitären Wirschaftsausbildung erhalten Sie das Diplom «Wirtschaftsfachfrau/-mann Kaderschule Zürich». Nach beendeter Ausbildung steht Ihnen eine Festanstellung bei Ihrer Praktikumsfirma oder ein Studium an einer Fachhochschule offen.

Weg nach oben für Maturanden Nicht alle Gymnasiasten zieht es nach der Matura an eine Uni oder an die ETH. Für Maturanden, die ein Flair für die Praxis haben, bietet sich «Way-up» an. Der Bildungsgang führt zu einem anerkannten Berufsabschluss und öffnet den Weg für ein Studium an einer Fachhochschule.

Anmeldeschluss Vorkurs für 2017/18: «Way-up» ist in den folgenden Berufen möglich: · Automatiker/in · Elektroniker/in · Informatiker/in · Konstrukteur/in · Mediamatiker/in • Polymechaniker/in Kontakt: Swissmem Pfingstweidstrasse 102 8037 Zürich +41 384 41 11 www.way-up.ch

Wer praktische Fähigkeiten und theoretisches Wissen kombiniert, ist auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt. Um diesem Profil entsprechen zu können, ist für Maturandinnen und Maturanden der Bildungsgang «Way-up» besonders geeignet. «Way-up» ist eine verkürzte zweijährige Lehre, die eine praktische Grundausbildung und fachtheoretischen Unterricht an der Berufsfachschule kombiniert. Nach ihrer Ausbildungszeit besitzen die Absolventen einen vollwertigen Berufsabschluss und können als Fachkraft in die Berufswelt einsteigen. «Way-up» macht zusätzlich den Weg «nach oben» frei. Anstatt direkt in den Beruf einzusteigen, können Absolventen auch prüfungsfrei an eine Fachhochschule gehen. Dieser Zugang ist für Gymnasiasten zwar auch mit einem einjährigen Praxisjahr möglich. Doch die Vorteile von «Way-up» liegen auf der Hand: Mit dem Zusatzjahr erwerben Absolventen zusätzliche praktische Erfahrungen, die später beim Studium helfen, und haben gleichzeitig ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Sack. Für viele Maturanden sind dies klare Gründe, um sich für «Way-up » zu entscheiden.


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Eurocentres – Weltweite Sprachaufenthalte Seit über 60 Jahren bietet Eurocentres hochwertigen Sprachunterricht zu fairen Preisen an. Heute erstreckt sich unser Kursangebot auf sieben unterrichtete Sprachen, in mehr als 35 Schulen weltweit. Unsere modernen und zentral gelegenen Sprachschulen bilden den idealen Rahmen für einen gelungenen, lehrreichen Aufenthalt.

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AKAD College – in Schule und Beruf erfolgreich sein Gymnasiale Matura, Berufsmatura, Passerelle oder Handelsschule. Alle Abschlüsse sind in unserer Teilzeitschule möglich. Detaillierte Lernpläne führen Dich durch den Lernstoff. Je nach Wunsch mit oder ohne Unterricht.

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Gymnasiale Matura Wenn die Universität oder die ETH Dein Traum ist, dann führt das Gymnasium direkt zum Ziel Deiner Träume. Wir bieten mehrere Lehrgänge an, mit unterschiedlich grossem Unterrichtspensum. Das Ziel bleibt das gleiche: die Matura.

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abgeschlossen hast – bei uns kannst Du ohne Eintrittsprüfung in die BM eintreten. Wir haben verschiedene BM-Typen,

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Passerelle Mit der BM an die Universität oder ETH? Das geht, wenn Du die Passerelle abschliesst. Berufstätig bleiben und die Passerelle in einem Jahr absolvieren. Handelsschule Hast Du keine Lehrstelle gefunden oder noch keinen Lehrabschluss? Dann bist Du bei uns richtig. Wir bieten Dir vom Bürofachdiplom VSH zum Handelsdiplom VSH bis zum Lehrabschluss alles an. Von der Vollzeithandelsschule bis zum reinen Selbststudium ist alles möglich bei uns.

Neue Perspektiven für die Laufbahn Die Heftreihe «Perspektiven: Studienrichtungen und Tätigkeitsfelder» vermittelt einen vertieften Einblick in die verschiedenen Studienmöglichkeiten an Schweizer Hochschulen (Universitäten, ETH, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen).

Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB produziert im Auftrag der Kantone und mit Unterstützung des Bundes Berufsinformationsmedien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen der Kantone.

In jedem Heft werden Studienrichtungen und deren Tätigkeitsfelder umfassend und auf attraktive Weise in Wort und Bild vorgestellt. Gegliedert in die vier Kapitel «Fachgebiet», «Studium», «Weiterbildung» und «Beruf» werden alle wichtigen Informationen zum Studium vermittelt, Hintergründe thematisiert sowie Studierende und Berufsleute nach dem Studium porträtiert. Antworten zu Fragen wie: «Worum geht es in der Studienrichtung? Wo kann das Fach studiert werden? Was sind die Berufsperspektiven nach dem Studienabschluss?» werden erörtert. Ergänzend dazu erhalten die Leserinnen und Leser praxisbezogene Einblicke: Einerseits, indem Berufsleute aus ihrem Alltag berichten – andererseits werden Studierende porträtiert, die sich gegenwärtig im Studium befinden. Die Heftreihe «Perspektiven: Studienrichtungen und Tätigkeitsfelder» besteht aus insgesamt 48 Titeln und wird im Vierjahresrhythmus aktualisiert.


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UBS Schliessen Sie bald die Matura ab oder haben bereits einige Semester Studienerfahrung? Wir suchen junge Talente wie Sie, die motiviert sind, Neues zu lernen.

Nach der Matura Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen (BEM) Haben Sie die Matura oder eine dreijährige Handelsmittelschule, welche vom Bund oder einem Kanton anerkannt ist, erfolgreich abgeschlossen oder haben Sie bereits einige Semester Studienerfahrung hinter sich? Wir bieten Ihnen eine fundierte 18-monatige Ausbildung mit hohem Praxisbezug an. Während Ihrer Ausbildung absolvieren Sie drei Praxiseinsätze. Davon mindestens 12 Monate im Kerngeschäft des Bankwesens, wo Sie unsere Kunden bezüglich Kontoprodukten, Zahlungsverkehr, Krediten und Anlagen beraten. Nach Absolvieren der Ausbildung erhalten Sie das von der Schweizerischen Bankiervereinigung zertifizierte Diplom «Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen». Möchten Sie mehr über den Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen bei uns erfahren? Unter ubs.com/check-in erhalten Sie einen vertieften Einblick in die Ausbildung.

IT-way-up Sind Sie Absolvierende oder Absolvierender der Kaufmännischen Grundbildung mit Berufsmaturität oder einer vom Bund anerkannten Maturitäts- oder Handelsmittelschule? Die 24-monatige IT-way-up Ausbildung ermöglicht Ihnen den Wechsel in die IT-Welt. Nach einer siebenmonatigen Grundausbildung werden Sie direkt in Projektteams mitarbeiten. Dadurch erweitern Sie nicht nur Ihr Fachwissen, sondern erlernen auch die Vorgehensweise in Projekten. Sie schliessen die Ausbildung mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis «Informatikerin/Informatiker» ab. Informieren Sie sich unter ubs.com/check-in über die Ausbildung. Übrigens: Die Computerwelt ist nicht nur Männersache! Wir freuen uns auch über Bewerberinnen.


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Während oder nach dem Studium Internship Haben Sie bereits vier Semester an der Uni oder Fachhochschule abgeschlossen und interessieren sich fürs Bankgeschäft? Ein 10-wöchiges Summer Internship oder ein 3- bis 6-monatiges Internship sind der ideale Weg, wichtige Arbeitserfahrungen zu sammeln und Ihre Karriere zu starten. Dies ermöglicht Ihnen, mit den erfolgreichsten Experten aus der Branche zusammenzuarbeiten und von ihnen zu lernen. Vom ersten Tag an werden Sie ins Arbeitsleben integriert und tragen zu unserem Erfolg bei. Sie werden das Finanzgeschäft von Grund auf kennenlernen und täglich die einzigartige Arbeitskultur erleben. Alle Infos und offenen Stellen finden Sie unter ubs.com/graduates.

Graduate Talent Program (GTP) Haben Sie Ihr Studium mit einem Bachelor oder Master abgeschlossen? Nach dem Studium gibt es interessante Einstiegsmöglichkeiten bei uns. Unser Graduate Talent Program dauert 18 Monate und ist der Start in eine erfolgreiche Karriere. Vom ersten Tag an werden Sie ins Geschäftsleben integriert, arbeiten mit kompetenten Experten zusammen und erleben wie unser Business funktioniert. Neben dem on-the-job Lernen, erhalten Sie eine fundierte Ausbildung über die Finanzmärkte, über unsere Produkte sowie über unser Kerngeschäft. Rotationen in verwandte Bereiche sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Programms, denn so lernen Sie unser Geschäft ganzheitlich kennen. Daneben werden Sie auch Networking Anlässe, businessübergreifende Kurse und andere Veranstaltungen besuchen, an denen Sie Mitarbeiter aus allen Bereichen der Bank treffen. Informieren Sie sich unter ubs.com/graduates und lernen Sie mehr über unser Graduate Talent Program. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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Versicherungsassistent/-in VBV – dein Ticket für eine steile Karriere Suchst Du den direkten Berufseinstieg in eine vielseitige Branche mit tollen Aufstiegsmöglichkeiten? Dann ist die trainee-orientierte Ausbildung zur/zum Versicherungsassistent/-in VBV genau das Richtige.

Mit dem Lehrgang zum Versicherungsassistenten / zur Versicherungsassistentin VBV bietet die Versicherungsbranche jungen Menschen mit der Basisqualifikation einer Maturität eine einzigartige Chance: • Einstieg in die Berufswelt in nur 18 Monaten • Praktische Ausbildung on-the-job, Theorie in der Schule • Begleiteter Lernprozess • Ausbildungsentschädigung über die ganze Lehrgangsdauer Zielpublikum für diese praxisorientierte Aus-

• Attraktive Anschlussmöglichkeiten

bildung sind Absolvent/-innen einer gymnasia-

• Vielseitige Jobs in einer spannenden Branche

len Maturität, einer Lehre mit Berufsmaturität oder einer Handelsmittelschule mit Berufs-

Während der Ausbildung lernst Du die Versicherungswelt von Grund auf kennen. Du arbeitest in meh-

maturität (HMS plus). Sie dauert 18 Monate

reren Bereichen und wirst mit ganz unterschiedlichen Aufgaben vertraut gemacht. Von Anfang an wirst

und startet jeweils im September. Die Aus-

Du ins Team integriert, sei es im Verkaufssupport, im Schadendienst, in der Produktentwicklung oder auf

bildung zum/zur Versicherungsassistent/-in

einer Generalagentur. In der täglichen Arbeit eignest Du Dir wichtige Methoden-, Sozial- und Selbstkom-

VBV basiert auf dem Blended-Learning-Ansatz,

petenzen an. In der Versicherungswirtschaft dreht sich alles um Menschen und Risiken; das macht die

d.h. es gibt eine Selbstlernphase, eine Präsenz-

Arbeit so abwechslungsreich.

phase in der Schule (1-2 Tage pro Monat) und eine Transferphase, in der das Gelernte mit der

Mit dem brancheneigenen Bildungssystem stehen Dir nach dem Abschluss ganz viele Weiterbildungs-

Praxis verknüpft wird.

und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Zum Beispiel die Höhere Fachschule Versicherung, die Dich zum/ zur diplomierten Versicherungswirtschafter/-in HF qualifiziert. Oder Du entscheidest Dich für den Bachelor in Betriebsökonomie mit der Vertiefungsrichtung Risk & Insurance. Mit der Basisausbildung zum/zur Versicherungsassistent/-in VBV legst Du den Grundstein für eine vielversprechende Laufbahn. Weitere Informationen findest Du unter www.vbv.ch/Nachwuchsentwicklung/Versicherungsassistent/in VBV.


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Das Praktikum bei der Zürcher Kantonalbank – Der Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen BEM Sie suchen eine Alternative zu einem Studium? Sie wollen Ihrem Berufsleben einen Erfolg versprechenden Startimpuls geben? Sie könnten sich vorstellen, in einer Bank zu arbeiten, sind initiativ und lieben Teamwork? Dann ist unser BEM-Praktikum das Richtige für Sie!

Das BEM-Praktikum Ein Berufseinstieg für Mittelschulabsolventen bei unserer Bank ist wie eine Initialzündung für Ihre Zukunft und bildet eine solide Basis für Ihre Karriere. Erfolg im Beruf baut jedoch nicht allein auf Fachkenntnissen auf. Bei Ihrer zukünftigen Tätigkeit geht es in erster Linie um Menschen. Kundinnen und Kunden erwarten eine fachlich kompetente und menschlich angenehme Beratung. Und mit Ihren künftigen Kolleginnen und Kollegen werden Sie anspruchsvolle Aufgaben zu lösen haben. Haben Sie noch Fragen? Wir sind für Sie da.

Der Lehrgang

Zürcher Kantonalbank

Der Lehrgang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen einer eidgenössischen Maturität oder einer

Personal Nachwuchs

kantonalen Handels- bzw. Wirtschaftsmittelschule. Die Alterslimite liegt bei 25 Jahren. Sie haben sich

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während Ihrer schulischen Ausbildung ein solides Allgemeinwissen erarbeitet. Damit können Sie in unse-

www.zkb.ch/mittelschulabsolventen

rer Bank schon einiges für sich in Bewegung setzen. Was und wie wird Ihnen während 18 Praktikumsmonaten gezeigt. Sie lernen die Abläufe in einer Filiale kennen und nehmen von Anfang an aktiv am Arbeitsalltag teil. Parallel dazu besuchen Sie das CYP, um sich die bankfachlichen Grundkenntnisse anzueignen. Der erfolgreiche Abschluss Ihrer Ausbildung wird durch die Schweizerische Bankiervereinigung anerkannt und durch das Diplom «Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen BEM» gekrönt.


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«Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln.» Herbert Spencer (1820-1903), engischer. Philosoph und Sozialwissenschaftler


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Als Polizist bei der Kantonspolizei Basel-Stadt: Eine faszinierende Tätigkeit im Dienst der Gesellschaft Er spricht fünf Sprachen und hat die Berufsmaturität absolviert. Seit März 2015 macht Christian Bonafede eine Ausbildung bei der Kantonspolizei Basel-Stadt. Am Polizeiberuf faszinieren ihn die grosse Abwechslung und die ständigen Herausforderungen.

In der Ausbildung bei der Kantonspolizei Basel-Stadt hat Christian Bonafede bereits viel Spannendes erlebt.

Ein Beruf mit zahlreichen Zukunftsperspektiven.

«Abwechslungsreich, herausfordernd und spannend.» So beschreibt Christian Bonafede (25) die Faszination des Polizeiberufs. «KeinTag gleicht dem anderen: Diese Erfahrung konnte ich bereits während meiner einwöchigen Stage machen. Meiner Meinung nach ist der Beruf des Polizisten wie ein Schmelztiegel für viele verschiedene Berufsgattungen», schwärmt Bonafede. Kriminalkunde und Schwimmtrainings Im März 2015 hat er die Polizeischule bei der Kantonspolizei Basel-Stadt begonnen. «Dieses Jahr hat mich sehr geprägt. Ich konnte sehr viele neue Erfahrungen sammeln und mir ein allgemein fundiertes Wissen aneignen», sagt der angehende Polizist. Als Höhepunkte zählt er neue Kenntnisse in der Kriminalkunde auf – und die Schwimmtrainings im Pool, im Fluss und im See, «wo Kantonspolizei Basel-Stadt Kontakttelefon rund um die Ausbildung Telefon

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man seine persönlichen Grenzen besser kennenlernt». Völlig neu, aber sehr spannend sei für ihn der Umgang mit Waffen gewesen. Christian Bonafede stammt aus Baden (AG). Nach einer KV-Lehre hat er die Berufsmaturität abgeschlossen. «Durch die Empfehlung eines Berufsberaters habe ich eine Infoveranstaltung der Kantonspolizei Basel-Stadt besucht.» Kurz darauf hat er beschlossen, sich dem anspruchsvollen Auswahlverfahren zu stellen. «Tja, und jetzt bin ich da», meint er mit einem Schmunzeln. Urbanes Umfeld, räumliche Nähe Dass er als Italiener mit C-Ausweis ohne Schweizer Pass im Kanton Basel-Stadt eine Chance bekam, hat ihn besonders gefreut. Ebenso wie die optimale Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen: «Man hilft sich gegenseitig bei der Arbeit, auch als Neuling wird man

polizei.bs.ch/karriere facebook.com/Kantonspolizei.Baselstadt. Karriere

respektiert und integriert.» Ihm gefallen auch das urbane Umfeld der Stadt und die räumliche Nähe bei der Polizeiarbeit. «Ich spreche fünf Sprachen und finde es schön, dass ich diese Kenntnisse im Beruf einbringen kann. Ich hatte immer schon einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und stelle mich gern in den Dienst der Gesellschaft.» Momentan absolviert Christian Bonafede die interkantonale Polizeischule in Hitzkirch, die insgesamt elf Monate dauert. Danach vertieft er das angeeignete Wissen während fünf Monaten im Ausbildungszug, bevor er für ein ganzes Jahr auf einer Polizeiwache tätig sein wird. Zum Abschluss der insgesamt dreieinhalbjährigen Ausbildung arbeitet er ein Jahr beim Alarmpikett. Zahlreiche Zukunftsperspektiven «Nach der Ausbildung zum Polizeigefreiten stehen zahlreiche Möglichkeiten offen», erklärt Tobias Burkhard, Leiter Rekrutierung bei der Kantonspolizei Basel-Stadt. In Frage kommen zum Beispiel Spezialformationen wie der Einsatzzug, der Fahndungsdienst, die Diensthundegruppe oder die Sondereinheiten. Innerhalb der Kantonspolizei kann man auch aber zur Kripo oder zur Verkehrspolizei wechseln. Angesichts dieser Perspektiven sieht Christian Bonafede seine Zukunft sehr positiv. Bei welcher Einheit er in zehn Jahren arbeiten will, weiss er jetzt noch nicht. «Ich möchte vorerst meinen Abschluss erlangen und weitere Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen sammeln. Danach wird mir die Entscheidung sicher leichter fallen.»


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«Bildung heißt eigentlich immer Charakterbildung.» Bernhard Bueb, (*1938), Theologe und Pädagoge


GEWINNE MIT TANGO EINEN EINTRITT IN DEN EUROPA-PARK FÜR DICH UND VIER FREUNDE!

Der Puls rast, das Adrenalin schiesst in die Adern, das Herz pumpt wie verrückt: Der 73 Meter hohe Silver Star hat es in sich. Wenn dir das nicht reicht, kannst du auf der Wasserachterbahn Atlantica SuperSplash auf den Spuren portugiesischer Seefahrer wandeln, mit dem Matterhornblitz um die Ecken zischen oder dich mit dem blue fire-Megacoaster powered by Gazprom in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultieren. Seit 2012 lockt die neue 40 Meter hohe Holzachterbahn Wodan-Timburcoaster, die mit zwei weiteren Bahnen des Parks verbunden ist. Gigantisch!

Beantworte unsere Quizfrage und gewinne für dich und deine Freunde einen unvergesslichen Tag im Europa-Park, dem beliebtesten Freizeitpark von einer Million Schweizer.

WIE HEISST DER 14. EUROPÄISCHE THEMENBEREICH, DER DIESES JAHR IM EUROPA-PARK ERÖFFNET WIRD? A Irland B Island C Schottland D Lappland Sende das Lösungswort an redaktion_tango@hotmail.com. Einsendeschluss ist 30. Juni 2016. Der Gewinner wird ausgelost und direkt benachrichtigt.

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porträt

NIK Singer-Songwriter Nik liebt die Musik. Berühmt zu werden, ist ihm aber nicht das Wichtigste.

Nicolas Burri

D

ie Inspiration für seine Texte findet er vielerorts. So kann der Nachhauseweg nach dem Ausgang nachts

um vier oder ein verregneter Sonntag ebenso inspirierend sein wie ein strahlend schöner Nachmittag am See. Die verschiedenen Stimmungen der Umgebung beeinflussen seine Gedanken und geben ihm Ideen für seine neuen Songs. In diesen drückt er vor allem eigene Gefühle aus. Seine Texte sollen die Zuhörer berühren und nachdenklich machen.

Tom Odell ist sein grosses Vorbild. Ausdruck verleiht er seiner Musik durch das Zusammenspiel zwischen Klavier und Sologesang. Der Sänger und Songwriter Tom Odell, der wie Nik bereits im Kindesalter Musik zu machen begann, ist sein grosses Vorbild. Odell ist bekannt geworden mit seinem Song „Another Love“, in dem er nur mit seiner Stimme und einem Instrument auftritt. Einfache, ursprüngliche Musik, die ganz ohne technische Hilfsmittel auskommt, begeistert Nik. Einfachheit verlangt Perfektion.

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Mainstream steht definitiv im Gegensatz zu seiner Persönlichkeit. Trotzdem hört er, besonders wenn er unterwegs ist, selber auch viel und gerne Musik aus der Steckdose. Wobei er sich öfters mal eine Ruhepause davon gönnt, um den Kopf von den „Alltagsliedern“ frei zu haben und den eigenen Ideen und Melodien Freiraum zu geben.

In seiner Zukunftsplanung spielt Musik eine wichtige Rolle. Neben dem Abschluss seiner Berufsausbildung möchte er weiterhin seine eigenen Lieder schreiben und die passenden Melodien dazu natürlich selber komponieren. Sobald er wieder etwas mehr Zeit hat, möchte er eine EP seiner besten Lieder aufnehmen.

Nik kann sich gut vorstellen, in kleineren Lokalen und Pubs live aufzutreten. Dabei bekannt und berühmt zu werden, ist ihm aber nicht das Wichtigste. Vielmehr ist es sein Traum, mit und durch seine Musik frei leben zu können. Denn Erfolg bedeutet für ihn, ohne Geldsorgen und mit einer Arbeit, die ihn erfüllt und begeistert, das Leben bestreiten zu können. Die Freude an der Musik möchte er dabei auf keinen Fall verlieren.

TANGO FACTS NIK Lust, mit Nik in Kontakt zu treten? Hier geht’s direkt zu seinem Facebook-Profil: Oder: Suche auf Facebook nach «Nik Eidenbenz».

Nicolas Burri, 20, aus Zollikon, liebt Fotografie und Design, hasst aber schlechte Werbung.

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kurzgeschichte

FÜR DEN LETZTEN MOMENT

Jula Brunner Alles geschieht nur einmal, aber dieses eine Mal für immer. Henry Miller

A

ls ich klein war, habe ich

nach einiger Zeit wird mir bewusst,

ist zu sehen … nirgends. Und nur ganz

mir

gewünscht,

dass diese Landschaften, Städte und

langsam wird mir klar, dass es gar kei-

immer

fliegen zu können. Ich bin

Menschen mein Leben sind. Alles,

nen Ausgang gibt. Der Zug wird nie

nicht mehr klein, doch fliegen will

was ich sehen kann, ist mein Leben.

mehr aus dem Tunnel herausfahren.

ich immer noch. Also bin ich hier, am

Ich sehe mein ganzes Leben nochmals

Und ich auch nicht.

höchsten Punkt dieser Stadt. Und ich

an mir vorbeiziehen – eigentlich ein

wage den Schritt. Erst falle ich … eine

schönes Leben ...

Sekunde … zwei Sekunden … Der Fall kommt mir wie eine Ewigkeit vor.

Als ich klein war, habe ich mir immer gewünscht, fliegen zu können.

Eine Weile sehe ich all dem zu –

Jetzt bin ich nicht mehr klein, doch

beobachte mein Leben, nur diesmal

fliegen will ich immer noch. Und ich

Ich spüre, wie

konnte es, ich konnte fliegen … Jetzt

mich die Schwer-

kann ich es nicht mehr, ich kann gar

kraft

hinunter-

zieht, bis irgendwann die Schwerelosigkeit siegt und ich nur noch fliege.

ERST NACH EINIGER ZEIT WIRD MIR BEWUSST, DASS DIES MEIN LEBEN IST.

nichts mehr. Nicht mehr fliegen und nichts mehr fühlen. Doch das war es wert. Es war es wert, alle Gefühle für diesen einen, allerletzten und unbeschreiblichen Flug aufzugeben.

Ich schliesse meine

38

Augen und fliege. Wie lange, weiss ich

von aussen. Auf einmal sehe ich ganz

nicht. Ich weiss nur, dass ich fliege, –

weit in der Ferne ein hohes Gebäu-

und es ist das beste Gefühl, das ich je

de. Ganz oben auf der Spitze sitzt ein

verspürt habe.

Mädchen. Ich sehe ihr konzentriert

Als ich meine Augen wieder öff-

zu, wie sie langsam aufsteht und den

ne, fliege ich nicht mehr. Jetzt sitze

entscheidenden Schritt ins Ungewisse

ich in einem Zug. Ich bin ganz allein

wagt … Dann verschwindet der Zug in

in diesem Zug, also schaue ich aus

einem Tunnel und ich sehe gar nichts

dem Fenster. Draussen sehe ich Land-

mehr, hier drin ist es rabenschwarz.

schaften, Städte und Menschen, alles

Man sieht nichts, weniger als nichts.

kommt mir seltsam bekannt vor. Erst

Es ist ein langer Tunnel, kein Ausgang

Jula Brunner, 14, aus Basel, besucht das Gymnasium Kirschgarten. Sie liebt den Duft des Regens.


*

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interview

«... und dann haben wir uns geküsst» Sie waren nur gute Freundinnen – bis plötzlich mehr daraus wurde. Interview: Helene Ehmann Anna* und Emma*, beide 18, sind

dammt ehrlich. Irgendwann kam von

wann war einfach klar, ich mach mein

seit drei Monaten zusammen, gehen

ihr: «Sag mal, würdest du jemals et-

Ding, und was die anderen denken,

auf dieselbe Schule und machen bald

was mit mir anfangen?» Das war für

kann mir egal sein.

ihren Abschluss. Anna hat sich bereit

mich erst mal eine seltsame Situation.

erklärt, über die Beziehung und die

Wir haben uns an dem Abend intensiv

aktuelle Situation zu sprechen.

verabschiedet, also umarmt, halt an-

KANNST DU MIR ERZÄHLEN, WIE IHR EUCH KENNEN GELERNT HABT? Wir kennen uns schon seit sieben Jahren, da wir auf dieselbe Schu-

WIE WÜRDEST DU DEINE SEXUELLE ORIENTIERUNG DEFINIEREN?

ders irgendwie. Es knisterte zwischen

Bisexuell. Durchtrainierte Män-

uns. Na ja, daheim habe ich schlecht

nerkörper haben schon etwas an sich!

geschlafen, weil ich so viel nachge-

Nur dieses Macho-Gehabe kann ich

dacht habe und ich mich wohl verliebt

nicht ausstehen. Andererseits gibt es

hatte.

ja auch Tussis. Der Charakter zählt!

le gehen. Irgendwann hat sich eine

Ich habe sie dann angeschrieben

Freundschaft entwickelt. Emma war

und um ein Treffen gebeten. In die-

aber seit jeher mit ihrem damaligen

sen Tagen hatte ich ein riesiges Kud-

Ja. Wenn auch relativ spät. Zu-

Freund zusammen, deshalb habe ich

delmuddel in mir zu bekämpfen auf-

nächst habe ich es meiner besten

nie ernsthaft über etwas anderes als Freundschaft nachgedacht. Das wäre mir

auch

seltsam

vorgekommen.

Dann haben sich die beiden aus heiterem Himmel getrennt, und ich war für sie da, als es ihr richtig schlecht ging. Was dann kam, ist mir immer noch ein bisschen unangenehm.

Sag mal, würdest du jemals etwas mit mir anfangen?

HAST DU DICH GEOUTET?

Freundin erzählt, sie hat alles von Anfang an mitbekommen und stand immer voll hinter mir. Dann den anderen Freunden, von denen ich aber auch vorher wusste, dass sie offen reagieren würden. Na ja, dann kam die Familie: Bei Papa war es schon eine riesige Überwindung. Als es raus war, wusste ich

UNANGENEHM? WAS IST PASSIERT?

grund ihrer noch frischen Trennung

aber, es war die richtige Entschei-

Kurze Zeit nach ihrer Trennung

und natürlich, weil sie ein Mädchen

dung, und es hat gut getan. Er war

habe ich gemerkt, dass ich sie ir-

ist! Kurz danach kamen die Sommer-

aufgeschlossen und hat gesagt, es

gendwie toll finde. Sicher war ich

ferien. Sie hat mir geschrieben, dass

sei gut, wenn es mich glücklich

mir damals noch nicht, aber ich habe

sie mich vermisse und dass es für sie

macht und dass er immer voll

gemerkt, dass es zwischen uns nicht

auch mehr als Freundschaft sei.

hinter mir steht. Meine Mama

mehr so ist wie vorher. Ich habe mir

Wir haben uns dann in den Ferien

vor allem Schuldgefühle gemacht,

getroffen. Irgendwann lagen wir ne-

war wie erwartet ziemlich irritiert. Ich glaube, dass

weil ich mir dachte, es steht mir nicht

beneinander auf einer Wiese. Ich hat-

sie es zuerst nicht so

zu, sie kurz nach dem Ende einer so

te tausend Schmetterlinge im Bauch,

ernst genommen hat.

langen Beziehung daten zu wollen.

und dann haben wir uns geküsst.

Sie meinte nur: «Es gehört dazu, dass man alles einmal

WIE KAM ES ZUR HEUTIGEN BEZIEHUNG? Wir waren im Sommer zusammen

40

WAS WAREN DEINE GEDANKEN UND GEFÜHLE, ALS KLAR WURDE, DASS DU EINE FRAU LIEBST?

auf einer Geburtstagsparty. Sie hatte

Zuerst habe ich mir gedacht: «Was

ein bisschen zu viel getrunken, und

sagen die anderen dazu? Wie wird das

wenn sie betrunken ist, ist sie ver-

in der Schule werden?» Aber irgend-

ausprobiert.»


INWIEWEIT SCHRÄNKT IHR EUCH IN EURER BEZIEHUNG IN DER ÖFFENTLICHKEIT EIN? In der Schule tun wir so, als wäre nichts. Ein Vorteil ist natürlich, dass man sich trotzdem in gewisser Weise nahe sein kann. Bei zwei guten Freundinnen kommt man nicht so bald auf die Idee, dass es da um mehr geht als um Freundschaft. Sieht man ein Mädchen und einen Jungen häufiger

Helene Ehmann, 18, liebt Ringelsocken, Sommersprossen, Weintrauben mit Käse und wünscht sich, Neuseeland, wo sie sich gerade aufhält, wäre etwas näher an Zuhause.

zusammen, wird hingegen sofort getratscht.

TANGO ONLINE «Zwei Schülerinnen. Ein Paar. Eine Geschichte» – Lies auf www.tangoonline.ch/lesen/161 ein ausführliches Interview mit dem gleichgeschlechtlichen Liebespaar Selina und Anne.

41


impressum rubrik

kurzgeschichte

Verlag, Redaktion, Anzeigen tango magazin für schule und studium Postfach 2133 9001 St. Gallen Telefon 076 513 28 57 redaktion_tango@hotmail.com www.tango-online.ch

Mitarbeitende dieser Ausgabe Selin Alan Aline Bachmann Miriam Bednarz Joke Benitz Jula Brunner Nicolas Burri Ruth Cortinas Helene Ehmann Mara Fehrenbacher Lara Howald Jann Kessler Jana Leu Damian Nussbaumer Aleksandar Novoselac Miriam Planta Salome Reuss Regula Schmid Seraina Schönenberger Jonathan Sutter Tobias Theiler Natalie von Riedmatten Barbara Wachter Bastian Werner Christa Wüthrich

ERSICHTLICH «Sei gegrüsst. Hast du die Freude gesehen?» – «Suchten Sie nicht letzte Woche noch die Angst?» Samira Thomen

S

o lange ist der Tag noch gar nicht her, an dem ich den seltsamen Mann getroffen

habe. Seltsam, weil er mit völlig unbeteiligtem Gesichtsausdruck durch die schmale Gasse vor unserem Haus geirrt war, in einer Hand eine schwarze Ledertasche.

Auch ich strolchte durch die Gassen, eigentlich auf dem Nachhauseweg von der Schule, wollte aber nicht

Gestaltung

zu schnell daheim angelangen. Ich

Moni Rimensberger schwarzefeder.ch

hatte eine schlechte Note im Gepäck.

Bilder

te, fragte ich höflich, ob er etwas su-

Titelseite Vladim Guzhva, 123rf S. 8 Wiliam Perugini, 123rf Viktor Gladkov (Koffer), 123rf S. 24 George Mayer, 123rf S. 30/31 f79.de/istock S. 35 Spectral, 123rf S. 40/41Volodymyr Mylytchuk, 123rf S. 60 Zeber, 123rf S. 61 Sabphoto, 123rf

Druck AVD Goldach Sulzstrasse 10 9403 Goldach

Auflage 26‘000 Exemplare

Abonnement Einzelausgabe: Fr. 5.– Jahresabonnement: Fr. 10.–

Erscheinungsweise halbjährlich (15. März / 15. September)

Redaktions- und Anzeigenschluss 15. Februar / 15. August

Als ich den Weg des Mannes kreuzche.

«In der Tat», antwortete er und

nicht gesehen, mein Kind?» Hinter mir

hob seine schwarze Melone grüssend

stand der Mann immer noch stumm

von der Glatze – «ich suche die Angst.»

und starr auf der Stelle, die Melone

«Die Angst?», wiederholte ich

auf dem Kopf, die Tasche in der Hand.

mit geweckter Neugier. Bestätigend

Sein Spiegelbild war im Fensterchen

nickte der Mann.

der Tür zu sehen.

«Hier wohnt keine Frau Angst»,

«Gefühle kann man nicht seh-

sagte ich bedauernd und deutete mit

en», erwiderte ich trotzig, denn mir

einer Hand auf unser Mehrfamilien-

wurde der Herr zunehmend unheim-

haus. Darauf lachte der Mann laut

lich, mein Herz begann zu rasen.

auf, dieses Lachen erreichte aber die

«Schönen Tag.» Ich riss die Tür auf

Augen nicht. «Keine Frau Angst, son-

und rettete mich ins Innere des Hau-

dern die Angst. Das Gefühl.»

ses. «Danke», hörte ich den Mann hin-

«Wie meinen Sie das?», erkun-

ter mir noch sagen.

digte ich mich verwirrt, erhielt aber

Eine Woche später sah ich den

keine Antwort. In der Erwartung,

Mann erneut in unserer Gasse hin und her stiefeln, die Tasche in der

«Ich suche die Angst.»

Hand, den Hut auf dem Kopf. Eigentlich hatte ich ihn schon vergessen. «Tag», meinte ich rasch, die Haustür

42

das Ende des Gesprächs erreicht zu

im Blick. «Sei gegrüsst. Hast du die

haben, stieg ich die wenigen Treppen-

Freude gesehen?» – «Suchten Sie nicht

stufen bis zur Tür empor und kramte

letzte Woche noch die Angst?» Er habe

meinen Schlüssel hervor. «Hast du sie

sie gefunden, antwortete er.


seinen Mund geöffnet hatte, um etwas zu sagen. «Männer wie Sie ziehen in Verhandlungen gegen Mädchen wie mich immer den Kürzeren.» Er sollte verschwinden. Mehr wollte ich nicht.

«Keineswegs. Ich möchte deine Zeit auch nicht lange beanspruchen.

«Gefühle kann man nicht sehen», erwiderte ich. Aber ich suche die Wut.» – «Gehen Sie

«Wenn Sie das meinen, was

in die Politik, da gibt’s genug Wut»,

man empfindet, wenn einem etwas

grummelte ich und entschwand ins

gefällt, dann kann ich nur wiederho-

Haus. «Danke», klang es mir nach.

len, dass man die Freude nicht sehen

Am Fusse des Treppenhauses

kann. Gefühle kann man nicht sehen.»

gefror ich zur Statue. Mich nervte die-

In diesem Moment trat eine Nachba-

ses ewige Bedanken für nichts. Auch

rin aus dem Haus, bunt angezogen mit

wenn ich wusste, dass man möglichen

Anorak in Grün und Schal in Pink,

Spannern nicht ohne erwachsene Hil-

Schuhe in Gelb und Sonnenbrille in

fe ins Gesicht schauen sollte – zumin-

Blau. Der Schal war ein Geschenk

dest nicht in meinem Alter – drehte ich

von mir gewesen, für meine Lieblings-

mich um, öffnete die Tür. Noch immer

nachbarin. Erfreut, dass sie ihn trägt,

stand der Mann in der Gasse, Tasche

schob ich einen Fuss in die Tür, bevor

in der Hand, Hut auf dem Kopf. «Wie-

sie zufiel. «Schönen Tag», knurrte ich

so bedanken Sie sich andauernd?» –

zum Mann hin gewandt zu. «Danke»,

«Weil ich durch dich die Gefühle

rief er, wie er das letztes Mal getan

gefunden habe, die ich sehen woll-

hatte. Krachend schloss sich die Tür

te. Gefühle kann man nämlich doch

hinter mir.

sehen.» Dann lupfte er seine Melone,

Wieder eine Woche später fand

verneigte sich galant und marschierte

ich den Mann nun schon zum dritten

seine Tasche schwenkend die Gasse

Mal vor unserer Tür herumlungern,

hinunter.

Tasche und Hut, wie die letzten beiden

Die Woche darauf war die Gasse

Treffen. «Ich kann Sie wegen Belästi-

leer, als ich von der Schule nach Hause

gung anzeigen», drohte ich, sobald er

spurtete.

TANGO ONLINE Samira Thomen hat als 14-Jährige bereits den 250-Seiten-Fantasy-Roman «Der Planetenmacher» veröffentlicht. Zudem betreibt sie die Webseite www.woerterzauber.ch». Lies die Kurzgeschichte «Das Kind aus Glas» von Samira auf www.tango-online.ch/lesen/160.

Samira Thomen, 15, aus Niederweningen, besucht die Kantonsschule in Bülach. Sie liebt Schokolade in allen erdenklichen Formen sowie den Geruch von Büchern. Und Sie wünscht sich einen Tag zwischen Samstag und Sonntag – oder zwei …

43


kurzgeschichte

Verloren

Hilflos sass ich im Schneidersitz vor meinem Kleiderschrank. Was sollte ich nur anziehen? Es war Freitag. Regula Schmid

I

ch stand auf und griff nach ei-

er mir zu. «Ich liebe dich auch.» Wir

Schritten nach vorne und kniete neben

ner Hose und einem lockeren

küssten uns noch einmal. Er griff

ihn hin. Ich sah alles verschwommen,

Top. Mit den Kleidern ging ich

nach meiner Hand und zog mich von

und als die erste Träne auf sein Shirt

den anderen weg.

tropfte, merkte ich, dass ich weinte.

ins Bad, um zu duschen und mich zu schminken. Zum Glück musste ich erst

Wir traten nach draussen auf

Ich wollte ihn zu mir drehen, als mich

um halb acht bereit sein, sonst hätte

den Balkon, wo ein paar andere Leute

zwei Hände nach hinten zogen. «Du

es mir nie gereicht. Ich liess mich aufs

standen. Es war noch kälter geworden.

musst ihn so liegen lassen.» Ich er-

Bett fallen und checkte mein Handy.

Da meine Jacke irgendwo im Haus lag,

kannte die Stimme meines Freundes.

verschränkte ich meine Arme. Simon

Er schloss mich in seine Arme. Nach

«Baby, ich bin um sieben Uhr bei

einigen Sekunden

dir.» Hektisch blickte ich auf meine

zog mich näher

Armbanduhr. Mist, es war bereits

zu sich, um mir

fünf vor! Schnell stand ich auf und

warm zu geben.

griff nach meiner Tasche. Ich ging

Dann

nach unten und schnappte mir meine

er aus seinem

Jacke. Kalte Luft schlug mir entgegen.

Sweatshirt und

Schnell schlüpfte ich in meine Jacke.

reichte es mir.

Wieso musste der Sommer auch schon

«Ich will dich niemals verlieren.» Er

Kurze Zeit später kam der Kran-

wieder vorbei sein?

schaute mich mit glasigen Augen an.

kenwagen, und zwei Sanitäter rann-

Das

schwarze

schlüpfte

«Sie steht unter Schock», hörte ich sie sagen.

drückte weg

ich

und

ihn

drehte

mich wieder zu Simon. Ich griff nach seiner Hand und hielt sie fest.

Auto meines

«Das wirst du nicht», antwortete ich.

ten die Treppe nach oben. Sie mach-

Freundes stand bereits da. Ich rannte

Er legte seine Hände um meinen Kopf

ten irgendwelche Dinge und zwangen

über die Strasse und öffnete die Türe.

und küsste mich wieder. Nachdem wir

mich, seine Hand loszulassen. Eine

Meine Tasche warf ich auf die Rück-

uns noch eine Weile geküsst hatten,

Frau kam zu mir und fragte mich,

bank, dann setzte ich mich auf das

gingen wir wieder nach drinnen. Si-

was passiert sei. Ich starrte sie an. Ich

schwarze Lederpolster. Er beugte sich

mon stellte sich zu den anderen, wäh-

hatte kein Wort verstanden von dem,

zu mir rüber und küsste mich lange.

rend ich mich zur Toilette begeben

was sie gesagt hatte. Sie fasste nach

Dann lächelte er mich an. «Hey.» Ich

musste.

meinem Handgelenk, um den Puls zu

lächelte zurück und küsste ihn noch einmal kurz.

Als ich mich setzte, spürte ich, wie taub sich mein Kopf anfühlte.

spüren. «Sie steht unter Schock», hörte ich sie sagen.

Es war unglaublich, wie schnell

Ich durfte auf keinen Fall noch mehr

Nach fünf Minuten trugen sie Si-

die Zeit vergangen war. Bald waren

trinken. Als ich wenige Minuten spä-

mon aus dem Haus. Er starb noch auf

wir zwei Jahre zusammen. Ich konn-

ter wieder nach draussen trat, hatte

dem Weg zum Krankenhaus. Er hatte

te mir das Leben nicht mehr ohne ihn

sich irgendetwas geändert. Niemand

mich nicht verloren, aber ich ihn.

vorstellen. Er machte mich so glück-

tanzte mehr, alle redeten aufgeregt

lich, ohne es überhaupt zu versuchen.

durcheinander und strömten nach

Nach wenigen Minuten erreich-

oben. «Schnell, einen Notarzt!», schrie

ten wir das Haus meiner besten Freun-

jemand.

meine

Regula Schmid, 18, besucht das Berufsbil-

din, das schon übervoll war. Ich sah so

Schritte. Als ich oben an der Treppe

Ich

beschleunigte

dungszentrum Fricktal in Rheinfelden. Sie

viele Leute, die ich viel zu lange nicht

ankam, machten mir die Leute plötz-

wünscht sich ein Leben, über das es sich zu

mehr getroffen hatte. Auch Simon hat-

lich Platz. Ich hatte das Gefühl, ich

schreiben lohnt.

te ich seit einer gefühlten Ewigkeit

müsse erbrechen. In meinem Kopf

nicht mehr gesehen. Ich blickte in

drehte sich alles, und als die Musik

seine strahlenden Augen. Er beugte

stoppte, war die plötzliche Stille uner-

sich zu mir und ich legte ihm meinen

träglich. Ich ging langsam nach vorne

Arm um den Hals. Dann küssten wir

und als ich jemanden am Boden liegen

uns. Er roch nach Bier und Wodka. Als

sah, blieb ich stehen.

er sich wieder von mir löste, strahlte

Unter tausend anderen hätte

er mich an. «Ich liebe dich», flüsterte

ich ihn erkannt. Ich ging mit schnellen

44


45


report

WASSER TRINKEN UND WASSER GEBEN Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Rund eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Lasst uns daran etwas ändern. Jan Miotti und Damian Nussbaumer

U

nsere Organisation «Was-

installateurInnen

ser für Wasser» (WfW)

sind uns besonders die Zusammenar-

wurde 2012 von den Brü-

beit mit lokal verankerten Organisa-

dern Lior und Morris Etter in Kriens

tionen sowie die Unterstützung von

gegründet. Auf einer gemeinsamen,

nachhaltigen, finanziell selbsttragen-

mehrmonatigen Reise durch verschie-

den Projekten wichtig. Die aus dem

dene Länder, unter anderem Indien,

subventionierten Verkauf von Was-

Indonesien und Thailand, wurden sie

ser generierten Einnahmen werden

immer wieder mit dem Thema Was-

zur Wartung und Instandhaltung des

ser bzw. der Diskrepanz zwischen

eigenen Wasserkiosksystems verwen-

der Wasserversorgung in der Schweiz

det. Die Ausbildung von qualifizierten

und der restlichen Welt konfrontiert. Das Motiv zur Gründung von WfW war der Drang, dieser Ungleichheit entgegenzuwirken.

Die Wahl des Projektlands

Sambia

gab

aus

sich

er-

seiner

speziellen Ausgangslage. Sambia weist vergleichsweise

grosse

ausbildet.

Dabei

Wir möchten in der Welt etwas bewirken und was bei uns im Überfluss vorhanden ist, an andere weitergeben.

Verkauf des Leitungswassers fliesst zu 100% in unsere Projekte in Sambia. Andererseits unterstützen uns Firmen, Behörden und Büros aus der Privatwirtschaft sowie dem öffent-

Wasservorkommen auf. Doch der unzureichende Ausbau der

Fachkräften liefert das nötige Know-

lichen Dienst. Diese Unternehmen

Infrastruktur sowie der Mangel an gut

how, um unter anderem Problemen

schenken in ihren Büroräumlichkei-

ausgebildeten Fachkräften vermögen

wie der Versickerung von qualitativ

ten Leitungswas-ser aus WfW-Karaf-

die Lücke zwischen generellem Was-

hochwertigem

fen aus und spenden monatlich einen

servorkommen und effektiver Wasser-

beugen.

versorgung eines einzelnen Haushalts

Trinkwasser

vorzu-

Betrag, der je nach Wunsch in unsere

In der Schweiz setzen wir unsere

Tätigkeit in der Schweiz, in unsere

Idee mit breiter Sensibilisierung für

Projekte in Sambia oder in die beiden

Hier setzt die Tätigkeit von WfW

das Thema sowie langjährigen Part-

Segmente fliesst. Zusätzlich statten

ein. Einerseits initiieren und finan-

nerschaften um. Einerseits arbeiten

wir alle unsere Partner mit Informati-

zieren wir den Bau von Bohrlöchern,

wir mit Gastronomiepartnern aus

onsmaterial über die allgemeine Was-

Leitungssystemen und Wasserkios-

der ganzen Schweiz zusammen, die

serproblematik sowie die spezifischen

ken andererseits unterstützen wir

ihr Leitungswasser in WfW-Karaffen

Tätigkeiten von WfW aus.

eine lokale Berufsschule, die Sanitär-

ausschenken. Der Ertrag aus dem

nicht zu füllen.

46


dass soziales Engagement gerade in einem derart

privilegierten

Land wie der Schweiz eigentlich eine Selbstverständlichkeit stellen sich

sollte,

kann

gesellschaftlich

zunehmend

Diese Form des Spendens und

dar-

normali-

sieren und etablieren.

TANGO FACTS WASSER FÜR WASSER Bist du jünger als 100 Jahre und interessiert

der Sensibilisierung ist in den Alltag

Bist auch du interessiert, an ei-

integriert und erreicht somit das Be-

nem anderen Ort Wasser fliessen zu

«Wasser für Wasser» mitzuwirken? Dann

wusstsein der Schweizer Konsumge-

lassen?

informiere dich genau hier:

sellschaft in direkter Art und Weise.

daran, in irgendeiner Form bei

www.wasserfuerwasser.ch/support

Damit ist nicht primär das Bewusstsein gegenüber der Situation in Sambia gemeint. Wir wollen aufzeigen, dass die unüberbrückbare Distanz zwischen der Schweiz und Entwicklungsländern eine scheinbare ist. Die vermeintliche

Machtlosigkeit

soll

aufgebrochen und Möglichkeiten der Mitwirkung bewusst gemacht werden. Gleichzeitig wird dem Spenden

Damian Nussbaumer, 25, aus Steinhausen, liebt Eis, Schnee und Glacé.

durch die Integration in den Alltag

Er hasst verschmutztes Wasser und wünscht sich … na, was wohl?

die Aussergewöhnlichkeit genommen.

Jan Miotti, 23, aus Luzern, liebt den Duft von frisch gemähtem Gras im

Der Gründungsgedanke von WfW,

Sommer.

47


report

Jungforscher mit cleveren Ideen – wir stellen einige der von «Schweizer Jugend forscht» prämierten Projekte vor. CAROLE SCHÖPFER, 19, NICOLAS IMSTEPF, 19, und JOSEF IMOBERDORF, 19, aus der Berufsfachschule Oberwallis entwickelten eine Methode, mit der man die Wasserhärte kinderleicht bestimmen und somit die Waschmittelmenge optimal dosieren kann. Die Methode lässt sich patentieren.

Dass Japaner Grüntee lieben, ist bekannt. Dass sie länger leben auch. Kann es also sein, dass der Grüntee bzw. seine einzelnen Inhaltstoffe die durchschnittliche Lebenserwartung verlängern?

CHRISTIAN KAUFMANN, 19, vom Gymnasium Kirchenfeld, kann das zwar nicht beweisen, aber er machte den Versuch mit Fruchtfliegen. Ergebnis: Diejenigen Insekten, die Zugang zu Grüntee hatten, lebten deutlich länger!

48


Übergewicht stellt ein zunehmendes Problem in der modernen Gesellschaft dar.

NOEMI KRETSCHMER, 20, und JASMIN INEICHEN, 19, aus der Alten Kantonsschule Aarau untersuchten, ob Bodyweighttraining eine gute Methode ist, um Fettreduktion und Magermassenzuwachs zu erzielen. Während 14 Wochen absolvierten ihre Kameradinnen dreimal pro Woche ein Bodyweighttraining. Und tatsächlich: Es nützt!

TANGO FACTS SCHWEIZER JUGEND FORSCHT Hast du in der Schule oder in der Lehre eine Arbeit verfasst, die du mit viel Motivation weiterverfolgen möchtest? Oder beschäftigst du dich in deiner Freizeit leidenschaftlich mit einem Thema, das du wissenschaftlich vertiefen möchtest? Dann ist der Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» genau das Richtige für dich. Melde dich bis Ende Oktober unter www.sjf.ch an.

Können wir einen eigenen Rennski bauen? Die begeisterten Skifahrer und Schreiner ANDREAS

DOBLER, 21, und DANO WALDBURGER, 21, vom BBZ Herisau, wollten es genau wissen. Nach Planung am Computer, Materialbestellung und einer Bauzeit von 15 Stunden kam es zur Testfahrt. Der eigene Ski begeisterte durch sein ruhiges Fahrverhalten und seiner enormen Spannung.

49


porträt

ZUERST DIE PRAXIS – DANN DAS STUDIUM Was machen nach der Matura? Ich habe mich für ein Praxisjahr entschieden. So konnte ich im Herbst an einer technischen Fachhochschule mein Studium beginnen. Kein einfacher Entscheid, doch er hat sich gelohnt.

50


Lara Howald

T

mich

her. Während zehn spannenden Mo-

ein Lego-Spielzeug, während man ei-

schon lange. Bereits als

naten konnte ich in die verschiedenen

nem Mädchen eine Puppe schenkt.

Kind habe ich mein Velo

Abteilungen der Firma schauen, was

Bei mir Zuhause hat mich mein Vater

selber geflickt. Darum war es klar,

mir bei der Studienwahl sehr half. Im

immer mitgenommen, wenn es etwas

dass ich nach der Kanti ein techni-

Herbst begann ich mit dem Studium

zum Flicken gab. Darum fühle ich mich

sches Studium beginnen wollte. Aus-

der Systemtechnik.

in der Technik sehr wohl. Vielleicht

echnik

fasziniert

schliesslich Theorie büffeln ist aber

Wenige Frauen in meinem Alter

schreckt es Frauen ab, dass die techni-

nicht so meine Sache, darum schielte

wollen in einem technischen Beruf ar-

schen Berufe meist in einer «Männer-

ich in Richtung Fachhochschule: Dort

beiten. Die Gründe dafür liegen wohl

welt» stattfinden. Damit hab ich kein

ist der Unterricht vom ersten Jahr an

bereits in der Kindheit: Ein Bub erhält

Problem, ich bin mit Brüdern aufge-

mit konkreten Projekten verbunden.

Nach einem zweimonatigen Crashkurs an der Hochschule für

wachsen. Aber ein paar potentielle Arbeitskolleginnen mehr, das fände ich schon toll.

Technik FHNW in Brugg-Windisch begann ich mit dem Betriebspraktikum bei der Firma Fraisa in Bellach bei Solothurn. Das Unternehmen stellt Präzisionswerkzeuge u.a. für die Uhrenin-

Lara Howald aus Lohn-Ammansegg hat die Kantonsschule Solothurn

dustrie und die Medizinaltechnologie

besucht und studiert Systemtechnik (Automation) an der Hochschule für Technik FHNW in Brugg-Windisch.

51


report

Eine Erfahrung fürs Leben Als frisch gebackene Lehrabgänger erhalten wir von unserem Arbeitgeber «Bystronic» die Möglichkeit, Berufserfahrungen in China zu sammeln.

Von links: Nico Lüthi, Tim Leuenberger, Pablo Frei, Raphael Zahnd

17.August– Explosion im Hafen von Tianjin Im Hafen von Tianjin kommt es während der Nacht zu einer schweren Explosion. In den nächsten Tagen wird klar, dass am Unglücksort giftige Chemikalien in überhöhter Menge gelagert worden sind. Wieviel davon nach den Lösch- und Bergungsarbeiten in das Grundwasser gelangt sein könnte, bleibt zunächst unklar. Unser Arbeitgeber Bystronic bezahlt vorsichtshalber jedem Angestellten in Tianjin eine Ration von fünf Litern Wasser pro Tag.

Am chinesischen Produktionsstandort von Bystronic arbeiten wir als Konstrukteur (Tim), Anlagen- und Apparatebauer (Nico), Polymechaniker (Pablo und Raphel) während sechs Monaten an der Entwicklung

Weil wir nicht wissen,

und Produktion von Laserschneidanlagen und Biege-

ob das Trinkwasser

maschinen mit. Unsere Erlebnisse als «Young Professio-

aus der Leitung

nals» haben wir in Tagebucheinträgen festgehalten.

verunreinigt ist, kaufen wir Wasser in

10.August – Erste Begegnungen in China

Flaschen.

Als wir den Flughafen Peking verlassen, wird uns klar,

28. September – das rohe ei

wie heiss die nächsten Tage in China sein würden. Ein

Bei einem Workshop tüfteln wir an einer Teamübung.

Fahrer bringt uns zu unserer Wohnung in Tianjin. Dort

Dabei müssen wir eine Schutzkonstruktion entwickeln,

wartet schon unsere Haushälterin, die uns gleich bekocht.

die ein rohes Ei beim Sturz aus acht Metern Höhe vor dem Zerbrechen schützt. Für diese Konstruktion dürfen wir nur 20 Strohhalme und ein Stück Klebeband verwenden.

Gut versorgt: Unser erstes Mittagessen in Tianjin. Wie schützt man das rohe Ei vor dem Zerbrechen?

52


28.September – Arbeiten im Team Im Team haben wir uns schnell daran gewöhnt, Englisch zu sprechen. Das erleichtert den Austausch bei im Team ist kollegial, jeder hilft jedem. Schwierig sind

18.November – Programmierkurs für unsere chinesischen Kollegen

nur die chinesischen Namen. Wir werden wohl noch

Unsere chinesischen Kollegen benutzen verschiedene

ein paar Wochen brauchen, um uns alle einzuprägen.

Programmiersprachen für ihre Maschinensysteme, die

Die Chinesen sind sehr aufgeschlossen und neugierig. Sie

auch wir beherrschen. Die Programmiersprache

möchten erfahren, wie unser Leben in der Schweiz ist.

«Heidenhain» beherrschen sie jedoch nicht. Deswegen

allen Fragen und Gesprächsthemen. Die Stimmung

geben wir unseren Kollegen einen Programmierkurs. Der Ablauf des Kurses besteht darin, dass wir zu Beginn jeder Sitzung ein paar Dinge erklären und wichtige Details vorstellen. Danach kommt der Übungsteil. Der Workshop ist ein voller Erfolg!

20.Oktober – Unsere Freizeit in Tianjin Unsere Freizeit hier verbringen wir unterschiedlich. Da es jetzt kälter wird, bleiben wir auch mal im Apartment. Ab und zu gehen wir nach Feierabend auch in eine Bar.

Nach dem Programmieren am PC zeigt eine Simulation, ob alle Prozessschritte korrekt ablaufen.

23.November – Unterstützung bei der Arbeit In der Schlosserei fehlen Massformen und verschiedene Werkzeuge, mit denen die Arbeit vereinfacht werden kann. Aus diesem Grund helfe ich meinen chinesischen Kollegen dabei, die benötigten Massformen zu designen. Ich zeige ihnen auch, wie sie bestimmte Arbeitsschritte optimieren können. Tim beim Billard.

Nahe unserer Wohnung haben wir sogar ein OutletCenter gefunden. Als wir einen Lego-Verkaufsladen entdecken, werden bei Pablo Kindheitserinnerungen wach und er kauft sich einen Bausatz.

Nico kann seine Kollegen mit Verbesserungsvorschlägen unterstützen.

Pablo hat Lego wiederentdeckt.

Ich zeige meinen chinesischen kollegen, wie sie bestimmte arbeitsschritte optimieren können. 53


GR

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Am Hauptbahnhof

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Himalaya-Trekking mit ungewissem Ausgang

Carlo Schmid

laurin KrauSz hat’s geschafft

Wie Sarah Bär im tansanischen Waisenhaus anpackt

Oliver Kirsch Multitalent

- und Studi

antwortet Max Frisch

LaBiu

Giada Berini trampt durch Alaskas Wildnis

Watoto Wetu

Nordkap retour

Damian Isler

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01.2011

r Schweiz

Der Pokerspieler hat den coolsten Nebenjob

Tiziana Gees

ein Monat mit asylsuchenden

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Natalie Hunziker

Mario FuchS hat’s getan

Mathias Jordi Solarracer

Stefan Huber Am Ziel

Jan Scherrer Snowboarder

Down Under

02.2013

Phänomenaler Mundart-Reggae

baut ein fliegendes Boot

verteilt Schuhe in Rumänien

Pipe and Powder

Phenomden

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Am Puls

Raphael Stierli rappt für Thailands Kinder

Elena Möschter

Auf Spurensuche im Waisenhaus

Sammle originelle

FUSSBALL, FITNESS, FREIZEIT Männer sind anders – Frauen auch

SCIENCE ROCKS

Innovative Ideen, spektakuläre Erfindungen

EXPERIMENT

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Leben ohne Handy, Facebook, Instagram

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Xavi alloca


eine erfahrung fürs leben

16. Dezember – Ausflüge in unserer Freizeit Wir unternehmen einige Ausflüge, beispielsweise nach Peking oder nach Shanhaiguan. Am Bahnhof von Shanhaiguan finden wir einen Taxifahrer, der uns

wir hatten die Möglichkeit, ein grossartiges land kennenzulernen.

während des ganzen Wochenendes herumfährt. Mit einer Übersetzungs-App auf dem Smartphone können wir uns gut verständigen. Wenige Autominuten ausserhalb von

18. januar – zurück in der Schweiz

Shanhaiguan grenzt die Chinesische Mauer an das Meer.

Während sechs Monaten haben wir viele interessante und

Ein Anblick, der uns sehr beeindruckt.

spannende Erfahrungen sammeln können. Jeder von uns würde diese Chance wohl wieder ergreifen, denn neben wertvollen beruflichen Erfahrungen hatten wir auch die Möglichkeit, ein grossartiges Land kennenzulernen.

Das Ende der Chinesischen Mauer bei Shanhaiguan.

Die Stadt Xi’an besitzt eine fast vollständig erhaltene

Unsere Haushälterin Ma

Stadtmauer. Mit einer Gesamtlänge von über 13 Kilo-

Hong würden wir gerne

metern umschliesst sie die Innenstadt. Auf der 12 Meter

nach Hause mitnehmen.

hohen Mauer können Besucher Fahrräder mieten. Diese Gelegenheit nutzen wir für eine zweistündige Velorundfahrt. Zu Fuss hätten wir wohl eine Ewigkeit

TANGO FACTS

gebraucht …

YOUNG PROFESSIONALS Der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Bystronic führt jährlich das Austauschprojekt «Young Professionals» durch. Dabei erhalten Lehrabgänger die Möglichkeit, Berufserfahrungen in China zu sammeln. Am chinesischen Produktionsstandort der Bystronic in Tianjin arbeiten sie während sechs Monaten an der Entwicklung und Produktion von Laserschneidanlagen und Biegemaschinen mit. Lies die Langversion des Tagebuchs auf www.tango-online.ch/lesen/158.

Die Stadtmauer von Xi’an umrunden wir mit dem Velo. GEWINNE

EINE REISE NACH

DUBLIN

BONJO FASHION Mit 17 meine eigene Firma

MATURAARBEIT

Und das sind die vier 20-jährigen «Young Professionals» (von links nach rechts): Raphael Zahnd, 20, aus Herzogenbuchsee («Ich mag Herausforderungen»),

Was ist Glück?

Nico Lüthi, 20, aus Steinhof («Ich wünsche mir einen Shelby GT 500 Eleeanor»), Tim Leuenberger, 20, aus Hindelbank («Ich hasse es, nicht genug Schlaf zu bekommen») und Pablo Frei, 20, aus Halten («Ich liebe Skateboarden»).

55


comic

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Ruth Cortinas aus Z端rich hasst Haare, die am Mantel haften und mag es, ihre Venusfliegenfalle zu f端ttern.

57


Basil Wanner, 18

3. Lehrjahr Landschaftsgärtner

porträt

Mein Pfadihemd begleitete mich durch meine Pfaderzeit, was mit vielen tollen Erinnerungen verbunden ist. Nun bin ich seit drei Jahren Leiter und lerne dadurch viel Wichtiges für das ganze Leben.

Fussball

ist schon

seit meiner Kindheit extrem wichtig. Ich bin ein grosser FC Basel-Fan und spiele selbst aktiv.

Meine CDs bedeuten mir sehr viel, denn ich liebe Musik und ich kaufe mir oft die CD, um Musik bewusst zu hören und auch als Wertschätzung.

Meine Drumsticks sind alle sehr abgenutzt, denn mir macht es Spass, richtig laut und wild auf meinem Schlagzeug zu spielen. Das befreit mich und ich kann meinen Emotionen freien lauf lassen.

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Meine Tasche

Das Springseil

Die Louis Vuitton-Tasche habe ich mir

benutze ich mehrmals die Woche jeweils

während meiner Lehre gekauft. Sie führt

am Abend, um mich fit zu halten und

mir vor Augen, was ich geleistet habe. Sie

danach erschöpft ins Bett zu fallen.

passt zu allem und zu allen Gelegenheiten.

Meinen rosaroten Teddy

alles. Es ist wie ein Schloss, in dem ich al-

besass ich schon als Kind. Er erinnert

len meinen Gedanken nachgehen kann.

Mein Bett

liebe ich über Mara Fehrenbacher, 18, aus Schaffhausen,

mich an meine unvergessliche Kind-

besucht die Berufsschule für Gestaltung in

heit mit meiner Familie und deshalb

Zürich. Sie liebt Pizza, Instagram-Likes und den

würde ich mich nie von ihm trennen.

Bündner Dialekt.

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essay

Alles dunkel und finster Salome Reuss*

A

lles in meinem Leben scheint doch gut

zu

laufen:

Schule,

Familie,

Freunde. Sogar in der Liebe gibt es

Fortschritte. Doch ich werde gequält von meinen Gedanken. Ich bin ihr Opfer, sie beherrschen mich, zerstören alles. Mein Glück, meine Lebensfreude, mein gesamtes Leben.

Ich fühle mich allein. Ich bin allein. Alle lachen, sind fröhlich. Auch ich lache. Doch niemand weiss, was wirklich in mir vorgeht. Niemand sieht meinen Kampf mit mir selbst. In mei-

Am liebsten würde ich verschwinden. Ein-

nem Innern ist alles dunkel und finster. Schwarz.

fach weg. Für immer. Meine Gedanken machen

Schmerz.

mich fertig, treiben mich in den Ruin. Ich bin müde. Müde vom Denken, müde von der

Ich bin müde vom Denken, müde von der Dunkelheit.

Dunkelheit. Ich halte das nicht mehr aus. Ich senke den Kopf, schliesse langsam meine Augen.

Doch dann höre ich eine sanfte Stimme. «Du schaffst das!», flüstert sie mir zu. Ich erkenne sie. Es ist die Hoffnung, meine Hoffnung. «Du hast es bis jetzt auch immer geschafft!» Soll ich ihr

Glauben schenken? Oder ersticke ich lieber an meinen Gedanken, die mir die Luft wegschnüren? Ich weiss es nicht.

Nun höre ich die Stimme, die direkt in mein Ohr schreit: «Kämpfe! Du schaffst das! Gib nicht auf ! Sei stark! Hör auf mich!» Etwas in mir regt sich. Es ist klein, aber es ist da. Innerlich spüre ich ein Licht. Klein, aber warm, hell und stark. Es wird die Dunkelheit vertreiben. Ich weiss es.

Es wird ein langer Weg werden und es wird Rückfälle geben. Es wird Zeiten geben, in denen sich die Wolken vor die Sonne schieben und sie verdecken. Aber ich weiss auch, dass diese vorbeiziehen werden. Salome Reuss*, 16, besucht die Kanti Schaffhausen. Sie wünscht sich, alle schönen Momente im Leben festhalten zu können und hasst aufgewärmtes Risotto aus der Mikrowelle.

Ich werde es schaffen. Ab jetzt. Leise, so dass mich niemand hören kann, flüstere ich zurück: «Danke Hoffnung. Danke, dass du mich nicht aufgibst.»

* Name von der Redaktion geändert

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schlusspunkt

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Bastian Werner, 22, ist als «Storm Chaser» stets auf der Jagd nach Gewittern. «Mein Wissen über Meteorologie habe ich mir aus persönlichem Interesse an Gewittern und Stürmen angeeignet. Immer dabei sind neben der Kameraausrüstung diverse Zugänge zu Wetterdiensten, über die ich mir Livedaten der Unwetter einhole.» Ein besonders eindrückliches Bild von Bastian findest du auf Seite 4.

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