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O glücklich, wer noch hoffen kann Spielzeit 2017/2018

Gerechtigkeit oder Wahnsinn?

Endspiel

Zuhause bei Innstettens

Wie Michael Kohlhaas in die Katastrophe steuert.

Ist das Ende ein Anfang oder doch nur ein Ende?

Wie eine Affäre das Leben verändert.


Grussworte

Dr. Aurelia Frick

Daniel Hilti

Werner Bachmann

Kulturministerin

Vorsteher der Gemeinde Schaan

Präsident des Aufsichtsrates des TAK

Der Auftakt in die neue Spielzeit des TAK könnte nicht besser in die heuti­ ge Zeit passen. Mit Michael Kohlhaas erzählt die TAK-Ei­ genproduktion die Geschichte eines Pferdehändlers in den frühen Jahren der Neuzeit. Weil die Obrigkeit ihn ungerecht behandelt, wird er zum ers­ ten Wutbürger der Geschichte, der sogar vor Mord nicht zurückschreckt. Eine Geschichte, die bewegt, aufrüttelt und sehr nachdenklich macht. Heinrich von Kleist schrieb den Text vor 1810, wohl nicht ahnend, dass der Inhalt des Buches über 200 Jahre später so aktuell sein würde.

Hoffnungen, Erwar­ tungen, der Wunsch, dass sich die Dinge zum Guten entwi­ ckeln, gehören zum menschlichen We­ sen. Sie sind das Le­ benselixir schlecht­ hin, denn – um es mit Hölderlin zu sagen – was wäre das Leben ohne Hoffnung? In der Spielzeit 2017/18 setzt sich das TAK unter dem Motto «O glücklich, wer noch hoffen kann» mit den verschiedensten Facetten des Begriffs «Hoffnung» auseinander. Mit dieser Themenwahl stellt das TAK im besten Sin­ ne des Wortes unter Beweis, dass es ein Volkstheater ist, das immer wieder Dinge aus unserem alltäglichen Leben aufgreift, reflektiert und zum Dialog einlädt.

Jeder Besuch im TAK ist ein Erlebnis. Ich freue mich sehr, dass das Programm von Thomas Spie­ ckermann so gross­ artig angenommen und äusserst po­ sitiv kommentiert wird. Ganz besonders freut es mich, dass das TAK auch das kul­ turelle Schaffen Liechtensteins nach aussen trägt: «Salome» spielte in der umliegenden Schweiz und in Vorarlberg.

Der neue Spielplan steht unter dem Leitsatz «O glücklich, wer noch hoffen kann». Wir hof­ fen ständig auf irgendetwas. Wir hoffen auf Sonnenschein, auf einen Lottosechser. Wir hoffen auf Kinder, auf gute Gesundheit. Wir hoffen auf das grosse Glück, auf hohes Alter. Wir hoffen darauf, irgendwann den Lauf der Dinge zu verstehen, zu wissen, auf was es wirklich im Leben ankommt. Mit Hoffnung bekämpfen wir die Angst, die Ungewissheit, so wie es auch der Philosoph Ernst Bloch in seinem berühmten Werk «Das Prinzip Hoffnung» beschreibt. «Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was erwarten wir und was erwartet uns?» Die Fragen, die Ernst Bloch stellt, versucht er mit einer «konkreten Utopie» für eine bessere Welt zu beantworten. Wir träumen noch immer von dieser besse­ ren Welt, von Frieden, von einem erfüllten und besseren Leben für alle Menschen. Die­ se Hoffnung treibt uns an. Ich freue mich auf die neue Theater-Saison und hoffe auf eine spannende Auseinandersetzung mit dem Thema, darauf dass das Theater Wünsche und Tagträume beflügelt, zum Nachdenken anregt und Möglichkeiten aufzeigt, wo die einen schon das Ende erwarten. Die Hoff­ nung kann ein Antrieb sein für neue Wege in Politik und Gesellschaft. Ein Weg zum Glücklichsein? Vielleicht. Ich freue mich auf jeden Fall auf den philosophischen Streifzug in der kommenden Theatersaison.

In gut ausgewählten Schauspielen, die im TAK-Programm einen prominenten Platz einnehmen, begegnen wir Hoffenden, die uns mit ihren Geschichten berühren. Und wie! Mit herausragendem Theater grosser Häuser, die zu den renommiertesten im deutschsprachigen Raum zählen, kommen wir in den Genuss anregender Unterhal­ tung, die viel Emotion und Esprit verspricht. Die Verbindung von TAK und SAL schafft mitten in Schaan eine einzigartige Theater­ atmosphäre, einen Ort der Kreativität und des befruchtenden kulturellen Austauschs. Wir dürfen uns auf eine begeisternde Spiel­ zeit, auf viele Höhepunkte und kulturelle Le­ ckerbissen des TAK Theater Liechtenstein freuen. Grossartige Inszenierungen, hoch­ karätige Ensembles und die Premiere der TAK-Eigenproduktion «Michael Kohlhaas» erwarten Sie! Ich wünsche Ihnen, geschätz­ te Gäste und Besucher, besinnliche, heitere und viele beglückende Momente in unserer Gemeinde.

Zu grossen Ehren ist das TAK in Deutsch­ land gekommen: «Schneewittchen», eine TAK-Koproduktion mit Theater Mummpitz aus Nürnberg, wurde 2016 für den Theater­ preis «Faust» nominiert. Nicht zuletzt war die TAK-Produktion «Gilgamesh» nach Berlin ins Neue Museum eingeladen. Der ausverkauf­ te Abend hat einen schönen Fussabdruck des Fürstentums in der Berliner Kulturszene hinterlassen. Die Jugendtheater-Produktion «Kain und Abel» ist beim renommierten King­ festival in Veliky Novgorod, Russland, auf ein sehr positives Echo gestossen. Prompt er­ hielt das Stück eine weitere Einladung nach Japan. Herzliche Gratulation! Die Aufführungen im TAK erhalten grossen Zuspruch. Persönlich hat mich in der letzten Spielziet insbesondere «Sturm» vom Burg­ theater beeindruckt, aber auch «Selbstbe­ zichtigung» mit der fantastischen Stefanie Reinsperger sowie das grossartige Stück «Terror», bei dem auch das Publikum zur Be­ teiligung aufgefordert wurde. Das Theater ist nicht nur ein Ort der Unterhaltung, sondern hat auch die Aufgabe, gesellschaftspoliti­ sche Themen anzusprechen. Das TAK-Foyer lädt mit seinen runden Tischen und der her­ vorragenden Bewirtung geradezu ein, solche Diskussionen vor und nach den Stücken zu führen. Ich schätze die Arbeit unseres TAK-Teams unter der hervorragenden Führung von Tho­ mas Spieckermann sehr und möchte an die­ ser Stelle einen grossen Dank aussprechen. Ich freue mich auf die neue Spielzeit unter dem Motto «O glücklich, wer noch hoffen kann»!


Editorial 2 Spielzeitthema 3

Inhalt

Schauspiel-Abo 4 Michael Kohlhaas 6 Endspiel 7 Interview: Das Prinzip Hoffnung 8 Transit 9 Geächtet 10 Clean City 11 Eine Sommernacht 12 Effi Briest 13 Interview: Liebe fühlt sich genau so an wie Hass 14 Wer hat Angst vor Virginia Woolf? 15 Nathan der Weise 16 Mein Kampf 17 Konzert-Abo 18 Mischa Maisky und die Russische Kammerphilharmonie 20 Yuja Wang und das Mahler Chamber Orchestra 21 Dresdner Kapellsolisten – Weihnachtskonzert 22 Khatia Buniatishvili und das Kammerorchester Basel 23 Fazil Say und das Luzerner Sinfonieorchester 24 Musikkollegium Winterthur und Iberacademy Orchestra 25 Marc Bouchkov, Kian Soltani und das Sinfonieorchester Liechtenstein 26 Dmitry Masleev und das SWR Symphonieorchester 27 Interview: Kian Soltani – zurück in der Heimat 28 Maria Stuarda, Luzerner Theater 29 Konzert 30 Konzert regional 31

Schauspiel + Literatur Schauspiel | Tanz TAK_Lounge | Literatur

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TAK_Music – JAZZ

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Helge Schneider 34 Tingvall Trio 36 Bill Frisell 36 Spiritual Standards 37 Silje Nergaard 37 Big Band Liechtenstein 38 triosence 38 TAK_Music 39 Pippo Pollina 39 Sugaray Rayford 39 Stiller Has 40 The Beauty of Gemina 40 Las Migas 41 Goitse 41 Vida! Argentino 42 Gaby Moreno 42 Kabarett + Comedy

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Oropax 44 Lorenz Keiser 44 Markus Linder 44 HG Butzko 44 Maria Neuschmid 44 Tricky Nicki 44 Chin Meyer 45 Stephanie Berger 45 Marco Rima 45

Rob Spence 45 Bodo Wartke 45 Konrad Stöckel 45 Bernhard Hoecker 46 Vince Ebert 46 Mathias Richling 46 Stermann und Grissemann 46 Django Asül 46 Beck und Biedermann 3 46 Jochen Malmsheimer 47 Erwin Pelzig 47 Giacobbo / Müller 47 Urban Priol 47 Starbugs 47 Barbara Balldini 47 Gerhard Polt und die Wellbrüder 49 Ingo Börchers 49 Gardi Hutter 49 Junges Publikum

50

Kinder 2+ Kinder 4+ Kinder 5+ 6+ Kinder 7+ 8+ Kinder 9+ 10+ Theater & Schule Junge Erwachsene

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TAK regional

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TAK Team 63 Tickets und Infos 64 Bestellkarten 65 Saisonkalender 71

Impressum Herausgeber Theater am Kirchplatz eG Reberastrasse 10, 9494 Schaan, Liechtenstein Intendant: Thomas Spieckermann Redaktion Jan Sellke, Thomas Spieckermann, Georg Biedermann, Martin Wettstein, Gabriele Villbrandt Kontakt theater@tak.li, +423 237 59 60

Design Leone Ming Est., Intensive Brand 9494 Schaan, Liechtenstein Layout bimedia 9470 Buchs, Schweiz Druck BVD Druck + Verlag AG, 9494 Schaan, Liechtenstein

Titelbild Das Titelbild zeigt das Graffiti «Hope», auch «Girl with a Balloon» genannt, des britischen Street-Art-Künstlers Banksy.


© Eddy Risch

EDITORIAL

Verehrtes Publikum, liebe Freundinnen und Freunde des TAK Ich freue mich sehr, Ihnen das neue Programm des TAK Theater Liechtenstein für die Spielzeit 2017/2018 vorstellen zu können. Wir haben in all unseren Sparten – im Schauspiel wie im Konzert, im Kinder- und Jugendtheater wie im Jazz, in der Weltmusik wie im Kabarett – Künstlerinnen und Künstler nach Liechtenstein eingeladen, die grösste Spielfreude und höchstes künstlerisches Niveau garantieren. Unter ihnen sind Weltstars der klassischen Musik wie Khatia Buniatishvili und Yuja Wang, Mischa Maisky und Fazil Say; Stars der Jazzmusik wie Bill Frisell und Silje Nergaard sowie einige der weltbesten Schauspieler/innen und Regisseur/innen wie zum Beispiel Bibiana Beglau, Michael Maertens und Nicholas Ofczarek, Martin Kušej und Dieter Dorn, in Aufführungen des Burgtheaters Wien, des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, des Residenztheaters München oder des Deutschen Theaters Berlin – um nur einige Bühnen an dieser Stelle herauszugreifen. Wir überreichen Ihnen das neue Programm des TAK in der Hoffnung, dass Sie darin Vorstellungen finden werden, die Ihr Interesse und Ihre Neugierde wecken. Bleiben Sie uns auch in der neuen Spielzeit gewogen. Im Namen aller Mitarbeiter/innen des TAK Theater Liechtenstein wünsche ich Ihnen eine interessante und vergnügliche, eine anregende, eine verzaubernde und packende Spielzeit 2017/2018. Herzlich Ihr

Thomas Spieckermann

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Hoffnung Hoffnung gilt als eine der stärksten und positivsten menschlichen Kräfte. Sie gehört seit jeher zu den Impulsen, die den Menschen antreiben, und sie zählt auch zu den göttlichen Tugenden – Glaube, Liebe, Hoffnung. Die Hoffnung richtet das menschliche Denken und Streben auf die Zukunft aus. Sie stellt der Realität eine Utopie entgegen. Man hofft auf Erfolg, Genesung, Glück oder auf eine friedliche Lösung von Konflikten, auf eine Welt, deren Grundwerte geachtet werden. Man hofft auf Besonnenheit und richtige Entscheidungen, oft auch einfach auf eine bessere Zukunft. Wann immer die Zeit, in die die Wünsche hineinprojiziert wurden, zur Gegenwart geworden ist, gibt es eine neue, eine weitere Zukunft, auf die die Hoffnungen neu ausgerichtet werden. Die zukünftige Zeit spendet immer Aussicht auf Besserung. Hoffnung leitet das menschliche Handeln und ist affirmativ: Sie bejaht das Leben durch ihre Überzeugungskraft. Hat man keine Hoffnung mehr, so droht Verzweiflung, Resignation und Depression. Die Hoffnung ist eine starke Kraft. Philosophen sehen sie als eine Grundkonstante des Menschen: «Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen», schreibt Ernst Bloch in seinem Standardwerk «Das Prinzip Hoffnung», das eigentlich «The dreams of a better life» heissen sollte – «Träume eines besseren Lebens». Im gesellschaftlich-politischen Denken wird aus der Hoffnung die Utopie. Die Utopie – im wörtlichen Sinne ein «Nicht-Ort» – beschreibt eine fiktive Gesellschaftsordnung, die nicht an reale politisch-soziale Rahmenbedingungen gebunden ist. Die Idee der sich weiterentwickelnden Welt, in der zuletzt das Unglück überwunden wird und eine Gesellschaft glücklicher Menschen zusammenlebt, deren Versorgung und deren Rechte gesichert sind, durchzieht nicht nur Thomas Morus’ «Utopia», sondern auch die Werke von Anton Tschechow und so vieler anderer Autoren der Literaturgeschichte. «O glücklich, wer noch hoffen kann». Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe überschreibt als Motto die Spielzeit 2017/2018 des TAK Theater Liechtenstein. Diese Worte stellen die Kraft der Hoffnung heraus und zeigen gleichzeitig auf, wie brüchig sie sein, wie leicht sie verloren gehen kann.

O glücklich, wer noch hoffen kann Der Rosshändler Michael Kohlhaas Den Figuren aus den Stücken unseres Spielplans können wir dabei zuschauen, wie sie sich eine andere Realität herbeisehnen, wie sie hoffen, dass sich ihr Leben und ihre Welt zum Positiven verändern wird. Einige werden Erfolge zu verzeichnen haben, andere verstricken sich in den Tragödien, die sie umgeben. Aber allen gemein ist der Kampf gegen ihr Schicksal, der Kampf gegen ihre Realität – genährt aus ihrer Hoffnung. Sie geben sich nicht zufrieden mit ihrem Leben, sie kämpfen für ihre Zukunft und für ihre Welt und sie geben nicht auf. Dabei begehen sie jedoch alle Fehler, die man begehen kann. Sie alle bleiben Menschen, die irren und suchen – und eben hoffen. Michael Kohlhaas, einem Pferdehändler im frühen 16. Jahrhundert, einem liebenden Familienvater, einem ehrlichen Menschen und einem sorgenden Arbeitgeber, wird Unrecht angetan. Seine Pferde werden ihm entwendet und zuschanden geritten. Seine Proteste führen zu nichts. Als Staatsbürger, der seine Rechte und Pflichten kennt, klagt er seinen Gegner, einen adeligen Junker, an. Sein Weltbild gerät in dem Moment ins Wanken, als weder die Gerichte noch die Landesherren ihm Gerechtigkeit verschaffen, ja, noch nicht einmal seinen Fall zur Kenntnis nehmen. Er nimmt den Kampf gegen die Autoritäten auf, «weil ich in einem Lande, in welchem man mich, in meinen Rechten, nicht schützen will, nicht bleiben mag.» Nachdem zuletzt sogar seine geliebte Frau bei einer Eingabe vor dem Landesfürsten niedergeschlagen und tödlich verletzt worden ist, bringt er seine Kinder ausser Landes, verkauft sein Hab und Gut, zahlt seine Knechte aus und beginnt einen beispiellosen Rachefeldzug.

Der Mensch in der Revolte Albert Camus hat über den Widerstand des Einzelnen gegen die Trägheit und die Gleichgültigkeit geschrieben. In seinem Essay «Der Mensch in der Revolte» brandmarkt er den Nihilismus, die Teilnahmslosigkeit, die apolitische Grundhaltung als «kollektive Pest» der Philosophie und der Politik. Der Mensch müsse sich widersetzen, könne Einfluss nehmen auf die gesellschaftliche Entwicklung, könne seine Kraft und seine Überzeugung nutzen. Auch bei Camus blitzt die Hoffnung also wieder auf. Wenn Michael Kohlhaas zuletzt in der Wartburg auf Martin Luther trifft, geht es um die Möglichkeit Frieden zu finden, im Kampf um die Gerechtigkeit die Menschlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Der Riss in der Welt schliesst sich in diesem Werk Heinrich von Kleists in letzter Sekunde noch einmal. «O glücklich, wer noch hoffen kann».

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«

O glücklich, wer noch hoffen kann, aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! Was man nicht weiSS, das eben brauchte man, und was man weiSS, kann man nicht brauchen. Faust 1, Vor dem Tor.

»

Schau spiel 4


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© Andreas Pohlmann


SchauspieL

Michael Kohlhaas Heinrich von Kleist

TAK Theater Liechtenstein Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wird im 16. Jahrhundert an einer Staatengrenze zum Entrichten eines neuen willkürlichen Zolls gezwungen. Als Pfand lässt er seine Zuchtpferde zurück, doch als er mit seinem Geld wiederkehrt, um seine Schuld zu begleichen, sind die Pferde zuschanden geritten, und der Graf verweigert eine Wiedergutmachung für den Schaden. Stattdessen jagt er Kohlhaas davon. Dieser beginnt für sein Recht zu kämpfen. Zunächst auf dem Rechtsweg, bis er erkennen muss, dass Intrigen der Mächtigen Gerechtigkeit verhindern. Als sogar seine Frau geschlagen und getötet wird, entwickelt sich Kohlhaas zum ersten «Wutbürger» der Geschichte. In einer wilden Racheorgie brennt er das Anwesen des Grafen nieder, verfolgt ihn und seine Helfershelfer erbarmungslos und reisst alle mit sich, die sich ihm in den Weg stellen. Regie: Tim Kramer Ausstattung: Gernot Sommerfeld Mit: Heiner Junghans, Philip Heimke, Jan Krawczyk, Christiani Wetter

TAK

«… weil ich in einem Lande, liebste Lisbeth, in welchem man mich, in meinen Rechten, nicht schützen will, nicht bleiben mag.» Michael Kohlhaas

SA 16.09.17, 20.09 Uhr PREMIERE und Saisoneröffnung FR 22.09.17, 20.09 Uhr EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr DI 31.10.17, Konstanz DO 02.11.17, Rapperswil MI 02.05.18 und FR 04.05.18, St. Gallen CHF 45, 40 | erm. 10

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Die Geschichte von Michael Kohlhaas ist einer der berühmtesten Texte der deutschsprachigen Literaturgeschichte. Vor allem aber ist sie in gleich mehreren Aspekten evident aktuell. Zum einen geht es um Grenzen, Zölle, Kontrollen, willkürliche Beschränkungen – um die Ohnmacht des Individuums angesichts staatlicher Strukturen, die anscheinend keine verlässlichen Regeln haben. Zum anderen geht es um die Frage, in welchem Ausmass Widerstand gegen offensichtliche Ungerechtigkeiten vertretbar ist. Kohlhaas verlässt die Ebene des Rechtsstaats und übt eine kriminelle Gewalt aus, die in ihrem Ausmass nicht zu rechtfertigen ist. Der Vergleich mit dem gegenwärtigen Phänomen der «Wutbürger», die sich von Staat und Politik nicht vertreten fühlen, die die Schranken von Recht und Gesetz nicht akzeptieren und Gewalt benutzen, um ihr Weltbild durchzusetzen, liegt auf der Hand.


Schauspiel

© Bernd Uhlig

«Mindestens so gut wie im französischen Original sitzt dem Stück die deutsche Sprache. Überhaupt sitzt hier alles. Großer Applaus.» Der Standard «So schön kann einem die Unmöglichkeit des Lebens begegnen.» Kronen Zeitung

Endspiel Samuel Beckett

Burgtheater Wien in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen Regie: Dieter Dorn Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose Licht: Tobias Löffler Dramaturgie: Hans-Joachim Ruckhäberle Mit: Joachim Bißmeier, Michael Maertens, Nicholas Ofczarek, Barbara Petritsch

Mit vier grandiosen Bühnenstars des Wiener Burgtheaters hat Dieter Dorn Samuel Becketts unverwechselbaren Klassiker des absurden Theaters für die Salzburger Festspiele 2016 und das Burgtheater inszeniert. Es ist eines der berühmtesten Bühnenpaare der Theatergeschichte: Schon zu Beginn verkündet Clov mit tonloser Stimme dem blinden und bewegungsunfähigen Hamm: «Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende.» Trotzdem machen beide weiter und spielen nach genau festgelegten Regeln ihr ritualisiertes Spiel. Konkrete Erinnerungen an Vergangenes mischen sich mit aktuellen Sticheleien der in Hass und Liebe verbundenen Figuren. Sie sind gefangen in einer mythischen Ordnung, aus der es für sie kein Entrinnen gibt. An diesem «absurden Theater» ist nichts absurd, aber alles menschlich. Beckett spielt in seinem Stück mit den Figuren wie auf einem Schachbrett einer apokalyptischen Welt die Dialektik von Herr und Knecht durch. Es ist ein Kampf um Liebe, um Berührung, Macht und die eigene Identität. Vielleicht ist es das Ende, vielleicht aber auch nur ein Spiel. Die Welt ausserhalb scheint tot, aber solange gespielt wird auf der Bühne, im Theater und im Leben, solange muss gelebt werden – wenn man nicht so stoisch wie folgenlos das Leben selbst als Sterben bezeichnet. Beckett treibt mit Entsetzen Scherz und ist als genuiner Clown ernst zu nehmen, ohne dass die Unterscheidung von Ernst und Spass noch alten Begriffen folgte.

SAL DI 03.10.17, 20 Uhr MI 04.10.17, 20 Uhr EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr DAUER: 2h 15m, keine Pause CHF 45, 40 | erm. 10

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Das Prinzip Hoffnung Es wird in hundert Jahren noch so spannend sein wie vor sechzig Jahren.

© Sebastian Reich

Wird es in hundert Jahren überhaupt noch Menschen geben? Ofczarek: Sicher, das Prinzip Hoffnung lebt auch in diesem Stück. Maertens: Das ist es, was das «Endspiel» so berührend macht: Bei aller Apokalypse gibt es immer die kleine Hoffnung auf einen Ausweg.

Michael Maertens Der Beruf hat die Burgschauspieler Nicholas Ofczarek und Michael Maertens Freunde werden lassen. Am Theater alt werden wollen sie trotzdem nicht. Im TAK stehen Sie demnächst in «Endspiel» wieder gemeinsam auf der Bühne.

Sie sind ein Bühnenpaar wie einst Gert Voss und Ignaz Kirchner, die ebenfalls «Endspiel» aufführten.(*) Was empfinden Sie dabei? Maertens: Am Anfang dachte ich, ich bin Voss und er ist Kirchner, dann war es wieder umgekehrt. Wir haben uns von Anfang an respektiert, aber ich habe jetzt das Gefühl, einen neuen Freund gefunden zu haben. Ofczarek: Ja, hast du. So eine gemeinsame Theaterbiographie hilft bei einem Stück wie «Endspiel» sehr viel.

Sie spielen Samuel Becketts modernen Klassiker «Endspiel» aus den Fünfzigerjahren. Wir scheinen gerade mehr in einer Endzeit zu leben als damals. Gewinnt das Stück an Aktualität? Nicholas Ofczarek: Es ist tatsächlich allgegenwärtig. Zu jeder Zeit. Michael Maertens: Absolut. Es ist unabhängig von jedem Tagesgeschehen. Vergänglichkeit, Tod und Liebe, das sind Themen, die immer aktuell sind, die uns angehen. Und das auf eine ganz geheimnisvolle, spannende, anrührende, gruselige Weise.

© Sebastian Reich

Nicholas Ofczarek

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Leben wir politisch in einem Endspiel? Ofczarek: Ich finde vieles heute bedrohlich. Wir lassen Populisten aufkommen, die keine Lösungen haben. Vielleicht wird man durch die Folgen des Brexits endlich sehen, was das für Blasen sind. Wir zahlen noch immer die Schulden des Hypo-Skandals, aber keiner erinnert sich mehr, wer daran schuld ist. Aber die anderen Parteien sind auch nicht gerade stark. Im Moment kann keine Partei mit Inhalten aufwarten. Wobei Kern zumindest ein Hoffnungsschimmer ist.

Beckett schrieb seitenlange Regieanweisungen. Wie spielt man diese? Ofczarek: Wir halten uns sehr genau daran, denn das Stück hat eine präzise Partitur. Das Ziel ist, diese Partitur so zu verinnerlichen, dass dann im Spiel der Moment der Freiheit entsteht. Maertens: Grosse Musiker fangen an frei zu sein, wenn sie die Partitur können. Und dann beginnt die eigentliche Emotion. So ist es auch hier: Eine geniale Komposition gibt uns Halt und Rückendeckung. Dazu kommt ein 80-jähriger, feiner, wacher, agiler, toller Beobachter, Regisseur Dieter Dorn, mit dem ich schon früher gearbeitet habe. Ofczarek: Ein Meister. Maertens: Ein grosses Geschenk der Salzburger Festspiele.

Diese Art Theater ist doch nicht mehr modern. Heute würde man zu Rollen eine ironische Distanz herstellen. Ofczarek: Ja, und somit das Publikum bevormunden. Aber das ist nicht mein Theater, das interessiert mich nicht. Es ist ein Spiegel unserer Zeit, dass die Form wichtiger als der Inhalt ist. Damit ist die Form inhaltslos geworden, und die Leute springen auf dieses Nichts an. Das Theater muss wieder zurück zum Inhalt gehen. Ich bin immer verstimmt, wenn mir suggeriert wird, wenn ich indoktriniert werde. Wenn mir das Theater vorschreibt, was ich lustig finden soll und wie ich etwas zu verstehen habe. Maertens: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass man es nicht moderner machen kann. Wenn man sich entschieden hat, Beckett zu machen und ernst zu nehmen, muss man ihm folgen. Was ist eigentlich Komik? Ofczarek: Es gibt zig verschiedene Arten von Komik. Aber wir treten hier nicht an, um Komiker zu spielen. Man darf nicht bewusst komisch sein, sondern muss so ernsthaft wie möglich in Situationen einsteigen. Maertens: Auch uns passiert es manchmal, dass wir etwas mit Ansage spielen. Aber dieses Stück macht es uns eigentlich sehr leicht, es ist so existenziell, verzweifelt und suchend, und trotzdem kommt die Komik hervor. Wir lachen ja gerne über das Unglück anderer, wie man bei Charlie Chaplin und Buster Keaton sieht. Das attestiert dem Menschen doch eine gewisse Grundbösartigkeit, oder? Maertens: Der Mensch ist böse. Ofczarek: Und Lachen ist Erkenntnis.

Nicholas Ofczarek wurde 1971 in Wien als Sohn des Opernsängerpaars Roberta und Klaus Ofczarek geboren. 1994 engagierte ihn Claus Peymann ans Burgtheater. Michael Maertens wurde 1963 als Sohn des deutschen Schauspielers Peter Maertens in Hamburg geboren und ist seit 2009 im Ensemble des Burgtheaters. Das Gespräch führten Heinz Sichrovsky und Susanne Zobl für die Zeitschrift «news» (17.07.2017)

(*) 1997 war die Burgtheater-Produktion «Endspiel» auch am TAK zu Gast, in der Regie von George Tabori mit Gert Voss und Ignaz Kirchner als Hamm und Clov.


Schauspiel

TAK

© Arno Declair

DI 21.11.17, 20.09 Uhr MI 22.11.17, 20.09 Uhr

Transit Anna Seghers

Deutsches Theater Berlin Regie: Alexander Riemenschneider Ausstattung: Katharina Kownatzki Musik: Tobias Vethake Dramaturgie: Meike Schmitz Mit: Thorsten Hierse, Wiebke Mollenhauer Live-Musik: Tobias Vethake

«Auf berührende und – ja – spannende Weise wird Anna Seghers’ Roman «Transit» in dieser Inszenierung lebendig. Der Text berauscht und überwältigt.» Theaterkritiken Berlin

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr DAUER: 1h 30m CHF 45, 40 | erm. 10

«Dieses Buch ist in Marseille entstanden, in den erwähnten Cafés, wahrscheinlich sogar, wenn ich zu lange warten musste, in Wartezimmern auf Konsulaten, dann auf Schiffen, auch interniert auf Inseln, in Ellis Island in den USA, der Schluss in Mexiko.» (Anna Seghers) Marseille im Sommer 1940: Am Rande des Kontinents stauen sich die Flüchtlingsströme. Tausende suchen einen Weg hinaus aus Europa, hetzen nach Visa und Transits und hoffen verzweifelt eine der wenigen Passagen nach Übersee zu ergattern. Unter ihnen ein junger Deutscher: Aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen und ausgestattet mit falschen Papieren strandet auch er in der überfüllten Hafenstadt. Hier verliebt er sich in Marie. Sie ist auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, von dem sie beim Einmarsch der Deutschen in Paris getrennt wurde. Eindrücklich schildert Anna Seghers das Chaos, das Warten, die Hoffnung und die Verzweiflung der Flüchtenden – den menschenunwürdigen Transitzustand, der auch heute für Millionen von Menschen bittere Realität ist. Die biographischen Erlebnisse der grossen deutschen Autorin Anna Seghers, die selbst vor den Nazis aus dem besetzten Paris zunächst nach Südfrankreich floh und dann nach Übersee emigrierte, bilden den Hintergrund ihres Romans «Transit». Sie kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zurück und lebte fortan in der damaligen DDR. Am bekanntesten wurde ihr Roman «Das siebte Kreuz», der 1944 in den USA von Fred Zinnemann verfilmt wurde. 9


Schauspiel

Geächtet Ayad Akhtar

Schauspielhaus Dortmund

«Regisseur Kay Voges sprengt in seiner Inszenierung die Grenzen des Edelboulevards!»

New York. Ein Apartment in der Upper East Side. Emily und ihr Mann Amir haben seine Kollegin Jory und deren Mann Isaac zum Dinner eingeladen. Alle vier sind gebildet, wortgewandt, geben sich aufgeklärt und kultiviert; ausnahmslos Umstände, die einen Konflikt um Religion unwahrscheinlich erscheinen lassen. Doch der Firnis ist dünn: Hinter den vier schimmernden Biographien stecken verschiedene Geschichten vom Ankommen in einer Einwanderungs-Gesellschaft, die den Aufstieg eines Jeden gegen Leistung verspricht.

Deutschlandradio Kultur

SAL DI 05.12.17, 20 Uhr MI 06.12.17, 20 Uhr EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr DAUER: 1h 30m

© Birgit Hupfeld

CHF 45, 40 | erm. 10

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Da ist Amir, erfolgreicher Anwalt für Wirtschaftsrecht, der sich als pakistanischstämmiger Muslim von seiner Religion losgesagt hat. Seine Frau Emily, weiss und protestantisch, ist eine von islamischer Kunst inspirierte Malerin und steht kurz vor dem Durchbruch – den sie Isaac, einem der wichtigsten Kuratoren der New Yorker Kunst-Szene, verdanken könnte. Isaac ist amerikanischer Jude und mit Jory, einer afroamerikanischen

Juristin und Kollegin von Amir verheiratet. Berufliches und Privates vermengen sich bei Salat und Brot und Wein – bis die Rede auf 9/11 kommt und von dort auf den Islam und Religion, später auf den Iran und Israel, Migration und Terrorismus. Am Ende ist nichts mehr, wie es war … «Geächtet», 2013 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet, ist ein bewegendes Stück Gegenwartsdramatik, komisch und tragisch zugleich, voll geschliffener Dialoge und einer feinen, bösen Ironie. Der Autor Ayad Akhtar, geboren 1970 in New York, wuchs als Sohn pakistanischer Einwanderer in den USA auf. Er schreibt für Theater, Film und Fernsehen. Sein Stück «Geächtet» wurde zum «Stück des Jahres» 2016 gewählt. Regie: Kay Voges Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch Kostüme: Mona Ulrich Video-Art: Mario Simon, Lucas Pless Musik/Komposition: Tommy Finke Licht: Sibylle Stuck Dramaturgie: Michael Eickhoff Mit: Björn Gabriel, Frank Genser, Bettina Lieder, Carlos Lobo, Merle Wasmuth


Schauspiel

© Geli Kalampaka

SAL

Clean City Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris

Onassis Cultural Centre Athen Mit Unterstützung des EuropolyProjekts des Goethe-Instituts In Zusammenarbeit mit der Alexander S. Onassis Public Benefit Foundation In Griechisch mit deutschen Übertiteln

MI 17.01.18, 20 Uhr EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr DAUER: 1h 20m CHF 45, 40 | erm. 10

Die rechtsextreme Partei «Goldene Morgenröte» will Griechenland von den Migranten «säubern». Diese Rhetorik greifen die griechischen Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris auf und fragen: Wer macht in diesem Land eigentlich sauber? Das waren in den 1980er Jahren Migranten aus den Philippinen, in den 90ern Migranten aus dem Balkan und dem ehemaligen Ostblock und seit 2000 vor allem Migranten aus Asien und Afrika. Reinigungskräfte der verschiedenen Einwanderergenerationen erzählen in «Clean City» von einer Arbeit, in der soziale Gegensätze alltäglich aufeinanderstoßen, und von Solidarität in Zeiten der Krise.

beim Theaterspektakel in Zürich, an den Münchner Kammerspielen und dem Théâtre de la Ville in Paris zu sehen. Die Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris haben bereits mehrere dokumentarische und auf biografischem Material basierende Theaterstücke geschrieben und inszeniert. Seit 2015 sind sie die künstlerischen Leiter der Experimentierbühne des griechischen Nationaltheaters in Athen.

In «Clean City» werden diese namenlosen Reinigungskräfte zu Hauptdarstellern: Fünf echte Putzfrauen aus Athen stehen auf der Bühne, Migrantinnen aus Albanien, Bulgarien, Südafrika, Moldawien und von den Philippinen. Sie sind geborene Entertainerinnen, offenherzig, selbstbewusst und mit viel Humor. Seit Jahren verdienen diese starken Frauen ihren Lebensunterhalt damit, den Dreck anderer wegzumachen, und nun erzählen sie uns von sich: von Familie, Heimat, geplatzten Träumen und wie man seine Würde behält. Und zwischendurch singen sie ausgelassen Schnulzen und tanzen mit Staubwedeln. Diese Frauen räumen auf – auch mit ihren und unseren Vorurteilen.

Im Rahmen von Europoly, dem europäischen Theaterund Filmprojekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Onassis Kulturzentrum Athen, Sirenos – internationales Theaterfestival Vilnius, Teatro Maria Matos Lissabon und Tiger Dublin Fringe.

Regie: Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris Ausstattung: Eleni Stroulia Musik: Panagiotis Manouilidis Lichtdesign: Eliza Alexandropoulou Video: Nikos Pastras Mit: Mabel Mosana, Rositsa Pandalieva, Fredalyn Resurreccion, Drita Shehi, Valentina Ursache

«Clean City» wurde erstmalig im Februar 2016 in Athen aufgeführt und eroberte von dort aus die Bühnen Europas. Das gefeierte Theaterstück war unter anderem schon 11


SchauspieL

«Greig spielt federleicht mit den schweren Fragen, die man sich immer mal wieder im Leben stellen sollte. Brillant.» Theater heute

Eine Sommernacht Ein Stück mit Musik David Greig / Gordon MacIntyre

TAK Theater Liechtenstein TAK DO 22.02.18, 20.09 Uhr SA 03.03.18, 20.09 Uhr SA 24.03.18, 20.09 Uhr EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr CHF 45, 40 | erm. 10

Eine Bar in Edinburgh. Helena, erfolgreiche Scheidungsanwältin, wird gerade mal wieder von ihrem verheirateten Liebhaber versetzt; Bob, ein unauffälliger Kleinkrimineller, wartet auf seinen nächsten Auftrag. Sie sind beide 35, und so wie es aussieht, halten im Moment das Leben oder auch diese Nacht nicht mehr viel für sie bereit. Kopfüber stürzen sie sich in einen alkoholisierten One-NightStand. Aber die grosse Liebe ist es nicht. Ein paar persönliche Katastrophen später kommt es zufällig zu einer Wiederbegegnung, aber unter anderen Vorzeichen: Helena hat gerade die Hochzeit ihrer Schwester gesprengt und Bob trägt eine Tüte mit 15.000 Pfund bei sich, die ihm nicht gehören. Aus einem gemeinsamen Nachmittag wird eine lange, seltsam-magische Mittsommernacht, in der sie das gesamte Geld der Mafia auf den Kopf hauen, literweise Alkohol auf den Strassen Edinburghs trinken, Bob die Gitarre seiner Träume kaufen und in einem Club zu esoterischen Erkenntnissen kommen. Und vielleicht, ganz vielleicht, ist es auch der Anfang einer Liebesgeschichte fürs 21. Jahrhundert.

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Regie: Patricia Benecke Ausstattung: Konstantina Dacheva Musik: Patrik Zeller Mit: Monika Wiedemer, Max Hemmersdorfer


Schauspiel

Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie Von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk Nach Theodor Fontane

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr DAUER: Mindestens 100m, aber nicht länger als 115m – bestimmt keine Pause CHF 45, 40 | erm. 10

Die Geschichte ist immer noch dieselbe, wie sie Theodor Fontane in seinem 1894/95 erschienenen Roman «Effi Briest» erzählt hat. Die 17-jährige Effi heiratet, von ihren Eltern gedrängt, den wesentlich älteren Baron von Innstetten. Jahre später entdeckt Innstetten, dass seine Frau eine flüchtige Liebesaffäre mit dem Major Crampas hatte. Es kommt – einem bereits als überholt empfundenen Ehrenkodex folgend – zu Duell und Scheidung. Effi wird gesellschaftlich und familiär isoliert. Sie stirbt im Haus ihrer Eltern. Sienknecht und Bürk spielen Fontanes Gesellschaftsroman nicht einfach nach, sie versetzen ihn in eine Radio-Live-Show, die hinter aktuellen Tele-Novelas nicht zurückstehen muss. Textpassagen aus dem Gesellschaftsroman verbinden sich mit den besten Radio-Hits, gesungen vom musikalisch starken Ensemble. Alle Register von Running Gags zu Sarkasmus, Slapstick und Parodie, werden in perfektem Timing gezogen, um aus Effis Geschichte eine geniale Unterhaltungsshow zu machen. Und dennoch bleiben die Geschichte, die Konflikte und die Stimmungen erhalten und berühren heute mindestens ebenso wie vor 120 Jahren. «Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie» war zum Berliner Theatertreffen 2016 eingeladen. Barbara Bürk und Clemens Sienknecht erhielten den Theaterpreis Hamburg 2016 in der Kategorie «Herausragende Inszenierung/Dramaturgie».

© Matthias Horn

SAL DO 22.03.18, 20 Uhr FR 23.03.18, 20 Uhr

«Ein wirklich genialer Kunstgriff von Regisseur Sienknecht.» Hamburger Abendblatt

Regie: Clemens Sienknecht, Barbara Bürk Bühne und Kostüme: Anke Grot Licht: Björn Salzer Dramaturgie: Sybille Meier Mit: Yorck Dippe, Ute Hannig, Markus John, Friedrich Paravicini, Clemens Sienknecht, Michael Wittenborn

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Schauspielen ist für Bibiana Beglau kein Spiel – auf der Bühne geht’s ums Sein. Das ist anstrengend, aber nur so macht es Spass. Für sie war’s damals Pech, für die Theaterwelt ein Glücksfall: Weil Bibiana Beglau bei der Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie ihre Mappe nicht fertig hatte, hat sie nicht bildende Kunst studiert, sondern Schauspiel. Seit drei Jahren reisst sie am Münchner Residenztheater das Publikum zu Beifallsstürmen hin mit ihrem körperlich expressiven, hochdramatischen Spiel. Bibiana Beglau geht stets an ihre Grenzen. Die Fachzeitschrift «Theater heute» kürte sie dafür zur Schauspielerin des Jahres. Wir trafen sie eine Woche nach der Premiere von Edward Albees Ehe-Psycho-Thriller «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?», in dem sie die selbstzerstörerische Martha spielt. Das Ehepaar Martha und George spielt grausame Spiele miteinander – Martha demütigt George vor Gästen, wo sie nur kann. Aber beide sind unauflöslich verbunden. Ist das nun Liebe oder Hass? Liebe fühlt sich tief innen genauso an wie Hass. Unsere Gesellschaft hat sich darauf verständigt, dass Liebe etwas Romantisches, Schönes, Gelöstes sei – sie sieht die Sache nie von zwei Seiten. Aber Liebe und Hass sind Ausschläge derselben Amplitude. Und ich erzähle auf der Bühne die Liebe in dem anderen Ausschlag. Die Beziehung hat aber durchaus etwas Sadomasochistisches. Martha hat die gesellschaftlich definierte Liebe von ihrem Vater nie kennengelernt, also dreht sie ihre Liebe um in Selbstzerstörung. Sie bindet sich an den Marterpfahl und läuft gleichzeitig als ihr eigener Zeremonienmeister drum herum. Wenn George am Schluss ihre Lebenslüge zerstört, will er sie damit vor sich selbst retten. Das ist eine grössere Liebesgeschichte als «Romeo und Julia». Denn bei Shakespeare geht’s eigentlich um zwei Clans, eingeschmolzen auf zwei Figuren. Bei Albee geht es um zwei Menschen mit einer inneren Verbindung, die beschlossen haben, 14

ein Mensch zu sein. Es gibt keine grössere Liebe als die zwischen Martha und George. Sie ist geprägt von einem tiefen Vertrauen. Denn das Spiel ist, dass es keine Spielregeln gibt. Nur uns erscheint das grausam, weil wir uns auf eine andere Konvention geeinigt haben. Das Stück ist 52 Jahre alt, hat aber kaum Patina angesetzt. Es ist irrsinnig gut, total perfekt. Nur halten viele es fälschlich für eine Screwball-Komödie. Aber wenn man sich als Schauspieler auf die Brillanz wirft, hat man’s verkackt. Das ist kein Unterhaltungsstück. Und Martin Kušej wollte den rohen Stoff.

Mit Comics kennen Sie sich gut aus. Mich interessiert die Form. Ich erkenne Graphic Novels als Kunstform und als Literatur an. Das ist eine bestimmte Sprache. Wobei ich nicht auf Superhelden stehe. Sie können sehr komödiantisch sein, spielen aber meist schwere Heldinnen. Warum? Es gibt Rollen, mit denen ich nichts anfangen kann. Zum Beispiel Gretchen – da versteh’ und glaub’ ich schon den ersten Satz nicht. Ich habe solche Rollen nie gespielt, weil ich mich zu sehr schämen würde. Auch als Anfängerin habe ich eben nicht die Salome gespielt, sondern deren Mutter Herodias. Oder in Ibsens «Gespenstern» die Frau Alving, und der Sohn war zwanzig Jahre älter als ich.

© Jeanne Degraa

Liebe fühlt sich genauso an wie Hass

Er hat schnelle Szenenwechsel mit nicht ganz schwarzen Blackouts inszeniert, man sieht, wie die Schauspieler sich neu postieren. Das hat manche Zuschauer gestört, weil dadurch Spannungsbögen gekappt werden. Ist es schwierig, so rasch von einer Szene in die nächste zu springen? Nein, Kušej hat das choreografiert wie einen Tanz. Wir sollen wie Schattenfiguren in einem feinen, schwarzen Spinnwebnetz auf die neuen Positionen gleiten. Wenn das bei der Premiere nicht so wirkte, müssen wir wohl noch genauer üben. Die abrupten Szenenwechsel sind bei Kušej ein Stilmittel: als ob man die Augen aufschlägt und ein neues Bild sieht. Die Blackouts sind auch ein Rahmen für die Szenen, so wie in Comics jedes einzelne Bild in einen Kasten gesetzt ist. Bei «Faust» haben einige an die ComicSerie «Sin City» gedacht, für mich war es eher «Black Hole».

Sie haben auch Preise für Ihre Film- und Fernsehrollen bekommen. Kommen Sie überhaupt dazu, selbst Kino und TV zu sehen? Beim «Tatort» kann man doch wunderbar bügeln! Da seh’ ich die Grausamkeit des Lebens und Sterbens, aber weiter weg und dadurch sanfter als die Grausamkeit des eigenen Alltagslebens mit dem Bügeln-Müssen. Ich bin deshalb kein Feind des Fernsehens, sondern finde es eine liebevolle Zuwendung ans Volksleben. Film macht das Leben leichter, nicht schwerer. Und es gibt grossartige Kinofilme wie «Wolfskinder» von Rick Ostermann, ein Meisterwerk mit grossen, künstlerischen Bildern und tiefen Seelenmomenten.

Sie sind Schauspielerin des Jahres – also derzeit die beste Deutschlands. Und behaupten trotzdem, die Schauspielerei sei nur Ihr Brotberuf? Die Schauspielerei ist echt zu anstrengend, wenn man sie nicht als Spass begreift. Ich kann ja nicht spielen – im Sinne von etwas vorspielen –, sondern vertrete immer eine Meinung. Auf der Bühne geht’s um den LiveMoment eines Seins – nur dann hat das Sinn. Da weiss man hinterher, warum einem die Knochen wehtun. Und wenn man scheitert, weiss man, woran: am eigenen Ausdruck. Interview: Gabriella Lorenz Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Münchner Feuilletons


Schauspiel

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Edward Albee

Residenztheater München /  Bayerisches Staatsschauspiel

© Andreas Pohlmann

Auf einem Spiegel in einer Bar in Greenwich Village hatte er die Worte entdeckt: «Who‘s Afraid of Virginia Woolf?» Eigentlich sollte der Titel seines neuen Dramas «The Exorcism» heissen. Und um eben eine solche Austreibung ging es Edward Albee bei seiner legendären Afterparty von Martha, George, Nick und Honey, die seit der New Yorker Uraufführung im Jahr 1962 als «Klassiker» gilt und als Schauspielerfest. Ohne Wissen ihres Ehemannes George hat Martha den neuen Biologieprofessor Nick und seine Frau Honey nach einem offiziellen Fest in ihr Haus eingeladen. George, Geschichtsdozent am hiesigen College, kennt die Gesellschaftsspiele seiner Ehefrau Martha nur zu gut. Als Tochter des Rektors besitzt sie Macht und Einfluss und liebt es, mit den Gefühlen anderer zu spielen. Doch an diesem Abend ist alles anders und das Spiel eskaliert. Bereits in seinen Inszenierungen «Die bitteren Tränen der Petra von Kant» und «Hedda Gabler» widmete sich Martin Kušej den düsteren Beziehungsspielen des gehobenen Bürgertums. Sein Interesse gilt den Schaukämpfen der modernen Gefühlswelt, deren Verletzungen sich tief in die Seelen und Herzen seiner Protagonisten wühlen, bis ins Mark.

SAL DO 26.04.18, 20 Uhr FR 27.04.18, 20 Uhr EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr Dauer: ca. 2 h, keine Pause CHF 45, 40 | erm. 10

Die «Faust»-Preisträgerin Bibiana Beglau wurde 2014 zur Schauspielerin des Jahres gekürt. Regie: Martin Kušej Bühne und Kostüme: Jessica Rockstroh Licht: Tobias Löffler Dramaturgie: Andrea Koschwitz Mit: Bibiana Beglau, Norman Hacker, Johannes Zirner, Nora Buzalka

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SchauspieL

Nathan der Weise Gotthold Ephraim Lessing

Staatstheater Mainz Regie: K.D. Schmidt Bühne: K.D. Schmidt / Christoph Hill Kostüme: Lucia Vonrhein Licht: Peter Meier Video: Christoph Schödel Dramaturgie: Malin Nagel Mit: Armin Dillenberger, Clemens Dönicke, Rüdiger Hauffe, Lilith Häßle, Martin Herrmann, Leoni Schulz, Johannes Schmidt, Anna Steffens, Murat Yeginer

«K.D. Schmidt hat den Klassiker ohne aktualisierende Hinzufügung zeitlos inszeniert – hat ihm so die aufklärerische Ursprungskraft gelassen – den Vorrang des Menschlichen vor jedweder Religion einzufordern.» Rhein-Zeitung

SAL DO 17.05.18, 20 Uhr FR 18.05.18, 20 Uhr EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr DAUER: 2h 45m – eine Pause

© Bettina Müller

CHF 45, 40 | erm. 10

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Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge: Der Jude Nathan verliert Frau und Kinder bei einem Brand. Christen haben das Haus angezündet. Dem Unbegreiflichen, der Trauer und der Wut begegnet der Kaufmann nicht mit Vergeltung, sondern mit einer guten Tat. Er nimmt die Waise Recha bei sich auf, ist ihr ein liebender Vater. Achtzehn Jahre später – und hier setzt Lessings Drama ein – brennt sein Haus wieder. Diesmal wird Recha von einem Tempelherrn aus den Flammen gerettet. Die Jüdin und der Christ verlieben sich ineinander. In dieser Zeit wird Nathan auch noch zum Sultan bestellt, der Antwort auf eine ganz bestimmte Frage haben will: Welcher Glaube ist der einzig wahre und richtige? Lessings humanistischer Appell an die Menschheit geht über den Aufruf zur Toleranz und zum friedlichen Nebeneinander der Religionen hinaus. Er ist vielmehr eine Aufforderung zum Diskurs und zur Beteiligung an der Suche nach Wahrheit. Führt der Glaube an Menschlichkeit zu einem Weg der sinnvollen Existenz? Ist es möglich, frei in Würde aus sich selbst heraus zu leben und zu entscheiden – selbst in aussichtslos scheinenden Situationen?


Schauspiel

Serdar Somucu

TAK

geboren 1968 in Istanbul, ist Schriftsteller, Kabarettist und Regisseur. Er inszenierte u. a. an den Schauspielhäusern in Bochum, Bremen und Oberhausen. Somuncu erhielt den Deutschen Literatur-Theater-Preis und den Prix Pantheon.

DI 07.06.18, 20.09 Uhr MI 08.06.18, 20.09 Uhr EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr CHF 45, 40 | erm. 10

Mein Kampf George Tabori

Theater Konstanz In einem Wiener Männerasyl wohnen der Koch Lobkowitz alias Gott und Schlomo Herzl, ein fliegender Buchhändler, der seine Memoiren schreibt. Ihre Kraft für den täglichen Überlebenskampf ziehen sie aus der philosophischen Betrachtung, theologischen Auslegung und vergnügten Dekonstruktion einer Welt, in der sie nicht viel zählen. Als ein junger, aus Braunau am Inn stammender Habenichts namens Adolf Hitler auftaucht, empfangen sie den neuen Mitbewohner freundlich. Und trotz Gottes alias Lobkowitz’ Bedenken umsorgt Schlomo Herzl den popelnden, deutlich bildungsfernen und völlig talentfreien Möchtegern-Kunstmaler aufopferungsvoll. Geduldig versucht er ihm Manieren beizubringen, Wortgewandtheit zu vermitteln und ihm die Angst vor der Zukunft zu nehmen. Doch seine Bemühungen fruchten nicht viel. Ausgestattet mit Herzls Mantel, einer neuen Frisur und den besten Ratschlägen wird der an Verstopfung leidende Antisemit an der Akademie der Schönen Künste abgelehnt, bemächtigt sich des Titels «Mein Kampf», unter dem Herzls Memoiren

erscheinen sollten, und erregt damit keinerlei Aufmerksamkeit – bis Frau Tod nach ihm sucht. Allerdings nicht, um Hitler den Garaus zu machen, sondern um ihn als «Naturtalent», als Täter mit Sense, als Würgeengel besonderer Grösse zu casten. George Taboris 1987 uraufgeführte Farce vereint scharfsinnige Komik, untröstlichen Weltschmerz und unbeirrbare Menschenliebe zu einem Porträt der Banalität des Bösen und setzt diesem wie nebenbei den Reichtum jüdischer Geschichte, Kultur und Rhetorik entgegen. George Tabori, 1914 geboren in Budapest, emigrierte 1935 nach London, arbeitete als Auslandskorrespondent in Sofia, Istanbul, Palästina sowie Ägypten. 1947 ging er in die USA, wo er als Drehbuchautor für Hollywood arbeitete, bevor er in den 70er Jahren nach Europa zurückkehrte, um hier einer der wichtigsten Theatermacher seiner Zeit zu werden. Er starb 2007 in Berlin. Regie: Serdar Somucu

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© Gavin Evans / Sony Classical

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Konzert

Mischa Maisky, Juri Gilbo und die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg Mischa Maisky  Violoncello Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg Juri Gilbo  Leitung

Mit seinen bald 70 Jahren vermag Mischa Maisky immer noch weltweit Begeisterungsstürme im Auditorium zu entfachen. Seinem vollendeten Cellospiel voll glühender Intensität und tiefgründiger Poesie kann sich kein Musikfreund entziehen. Der vielfache Familien­vater hatte keinen einfachen Start in seine Künstlerkarriere: 1948 in Lettland geboren, feierte er zwar schon früh in der damaligen UdSSR Erfolge und studierte sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky. Das bewahrte ihn allerdings nicht vor einem Jahr Arbeitslager, vermutlich, weil seine Schwester nach Israel auswanderte. Schliesslich gelang es ihm dank einflussreicher Freunde und Bewunderer, ebenfalls nach Israel zu emigrieren. Wenig später verlegte Maisky dann seinen Wohnsitz nach Brüssel, wo er heute noch wohnt.

© Hideki Shiozawa

Elgar – Serenade Tschaikowksy – Nocturne für Cello und Orchester Bruch – «Kol Nidrei» für Cello und Orchester Haydn – Sinfonie «La Passione» Haydn – Cellokonzert in C-Dur

Mischa Maisky sieht sich als «Romantiker» unter den Cellisten; emotionale Intensität gewichtet er höher als die von der Musikwissenschaft vorgegebene historische Aufführungspraxis. Perfekt passt dieses Spiel natürlich zu den Kompositionen von Peter Tschaikowsky und Max Bruch, beides Tonschöpfer romantischer Musik voller emotionalem Tiefgang. Aber auch Haydns geistreiches Cellokonzert entspricht dem zupackenden Spiel von Maisky. Mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung von Juri Gilbo verbindet Maisky eine erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit; 1990 in St. Petersburg gegründet, hat dieses Orchester grosse internationale Beachtung gefunden.

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Vaduzer-Saal, Vaduz MI 27.09.17, 20 Uhr CHF 90, 75, 50 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


Konzert

Vaduzer-Saal, Vaduz

© Norbert Kniat DG

MO 06.11.17, 20 Uhr CHF 90, 75, 50 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

Yuja Wang, Matthew Truscott und das Mahler Chamber Orchestra Yuja Wang  Klavier Mahler Chamber Orchestra Matthew Truscott  Konzertmeister Mozart – Ouvertüre zu «Don Giovanni» Beethoven – Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur Strawinsky – Pulcinella-Suite Beethoven – Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur

Yuja Wangs makellose Beherrschung des Instruments wird regelmässig als «verblüffend» und «übermenschlich» beschrieben. Sie wird für ihr technisch äusserst anspruchsvolles Repertoire gelobt, für ihr tiefes musikalisches Verständnis der Werke, aber auch für ihre frische, unverbrauchte Interpretation und ihre charismatische Bühnenpräsenz. 1987 in Peking als Tochter einer Tänzerin und eines Schlagzeugers geboren, erhielt sie bis zum Alter von sieben Jahren Unterricht zu Hause. Bereits ab neun Jahren gab sie erste Rezitals im Ausland und nach dem Studium am Konservatorium in Peking reiste sie mit 14 Jahren, von ungeheurer Wissbegier getrieben, alleine nach Kanada, um als jüngste Studentin überhaupt am Mount Royal Conservatory in Calgary aufgenommen zu werden. Im Anschluss wurde ihr ein Platz am renommierten Curtis Institute in Philadelphia angeboten. Stets extravagant gekleidet begeistert die Wahl-New-Yorkerin inzwischen weltweit Publikum und Presse. Rastlos reist sie von Metropole zu Metropole und erweitert ständig ihr Repertoire. Sie habe gar keine andere Wahl, denn «Bäume müssen Blüten oder Früchte tragen. Menschen müssen kreativ sein. Sonst gehen sie ein».

Umrahmt werden Beethovens Klavierkonzerte von Werken von Mozart und Strawinsky, der in seiner Pulcinella-Suite dem klassischen Ideal ein musikalisches Denkmal setzte. Wie die chinesische Pianistin, die sich inzwischen als Amerikanerin fühlt, strahlt auch das Mahler Chamber Orchestra Präzision und ewige Jugend aus – wurde es doch aus folgendem Grund erschaffen: 1997 erreichten einige Musikerinnen und Musiker des Gustav Mahler Jugendorchesters die Altersgrenze. Da sie weiterhin gemeinsam Musik spielen wollten, gründeten sie ein neues Kammerorchester. Dabei war ihnen Claudio Abbado, der Musikdirektor des Gustav Mahler Jugendorchesters, behilflich. Beim Festival International d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence 1998 hatte das neu gegründete Orchester seinen ersten grossen Erfolg, als es Mozarts Oper «Don Giovanni» aufführte. Insofern dürfte es doppelt reizvoll sein, zu Beginn des Konzertes die Ouvertüre zu dieser Oper zu hören.

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Konzert

Dresdner Kapellsolisten Festliches Weihnachtskonzert Dresdner Kapellsolisten Helmut Branny  Leitung Vivaldi – «Vier Jahreszeiten» Telemann – Konzert für zwei Hörner und Orchester Corelli – Weihnachtskonzert Telemann – Konzert für drei Trompeten, Pauken und Orchester

Es ist schon erstaunlich, wie Musik, die vor dreihundert Jahren geschrieben wurde, immer noch Licht, Farbe und Lebensfreude in die dunklen Adventstage bringen kann – besonders natürlich, wenn sie von den hochkarätigen Dresdner Kapellsolisten aufgeführt wird. Das mit dem ECHO Klassik geehrte Ensemble setzt sich aus Musikern der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie zusammen. Im Gegensatz zu anderen Orchestern ist den Kapellsolisten die gleichberechtigte Zusammenarbeit miteinander besonders wichtig: Selbst Helmut Branny, der Leiter des Ensembles, versteht sich als normales Orchestermitglied. In Antonio Vivaldis «Vier Jahreszeiten» können wir das ganze Jahr nochmals Revue passieren lassen, nicht nur im meteorolo-

gischen Sinn, sondern auch emotional: Vivaldi versteht es nämlich wie kein anderer, mit pulsierenden Rhythmen, beschwingten Melodien und hochvirtuosen Eskapaden die Gefühle herauf zu beschwören, die der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter hervorzaubern können. Arcangelo Corelli galt schon zu seiner Zeit als Klassiker und wurde bis nach England gespielt und bewundert; mit seiner vollendeten Ausgeglichenheit nahm er bereits die Eleganz von Mozart vorweg. Sein Weihnachtskonzert ist zur Adventszeit stets auf allen Kontinenten zu Hause. Georg Philipp Telemann, dessen Todestag sich 2017 zum 250sten Mal jährt, komponierte Musik, die bis heute eine jugendliche Neugier und Frische ausstrahlt. Seine Musik ist geprägt von einer schwungvollen Kreativität und lässt erahnen, wieso Telemann neben seiner ungeheuren Produktivität – er schuf in seinem langen Leben weit über tausend Werke – es auch noch schaffte, gleichzeitig Opernintendant, Jurist, Notendrucker, Botaniker und vielfacher Familienvater zu sein.

Vaduzer-Saal, Vaduz MO 11.12.17, 20 Uhr CHF 80, 60, 40 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

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KOnzert

Khatia Buniatishvili, Mario Venzago und das Kammerorchester Basel Khatia Buniatishvili  Klavier Kammerorchester Basel Mario Venzago  Leitung Schumann – Ouvertüre zu «Genoveva» Schumann – Klavierkonzert in a-Moll Schumann – Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur «Rheinische»

Die georgische Pianistin sprengt, wie Yuja Wang, den üblichen Rahmen des klassischen Konzertbetriebes. Sie sprüht vor Temperament, verfügt über eine atemberaubende Technik und vermag wie nur wenige, die poetischen Abgründe von Schumanns Musik zu ergründen. Sie ist schlicht und ergreifend ein Star – auf allen Bühnen dieser Welt, in der Presse und nicht zuletzt in den sozialen Medien.

Vaduzer-Saal, Vaduz DI 09.01.18, 20 Uhr CHF 90, 75, 50 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

Begleitet wird sie vom Kammerorchester Basel, das regelmässig in Vaduz zu Gast ist – aus gutem Grund: Dieser Klangkörper besticht nicht nur durch Musizieren auf allerhöchstem Niveau, sondern fällt immer wieder positiv durch eine eigenwillige, innovative Programmgestaltung auf. Dieser Abend zum Jahresbeginn steht ganz im Zeichen von Robert Schumann. Sein Klavierkonzert ist wohl das romantischste aller Konzerte überhaupt, voll glühender Leidenschaft und virtuosem Klavierpart. Und schwungvoller, mitreissender klingt keine Sinfonie als die in der heroischen Tonart Es-Dur gehaltene «Rheinische Sinfonie»: Verliebt, voller Ideen und mit einer neuen Kapellmeisterstelle, schrieb Schumann dieses Werk in kürzester Zeit auf einer einzigen Woge des Glücks.

© Warner Classics

Gespannt darf man auch auf das Dirigat von Mario Venzago, dem Grandseigneur der Schweizer Dirigierszene, sein. Venzago versteht es, besonders die romantische Musik mit tiefem Verständnis und Engagement zum Glühen zu bringen.

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Konzert

Fazil Say und das Luzerner Sinfonieorchester Fazil Say  Leitung und Klavier Luzerner Sinfonieorchester Mozart – Klavierkonzert Nr. 1 in F-Dur Bach – Dissonanzen-Sinfonie Say – Space Jump Haydn – Feuersinfonie Mozart – Klavierkonzert Nr. 12 in A-Dur

Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say entfacht sowohl mit seinen Kompositionen als auch mit seinem Klavierspiel wahre Begeisterungsstürme, jüngst auch in Vaduz. Der Wunsch nach einer Wiederholung eines Auftrittes von Say wurde vielfach geäussert, und so freut es uns, ihn abermals mit einem spektakulären Programm präsentieren zu können, das Fazil Say auch gleich selbst dirigiert. Vaduzer-Saal, Vaduz FR 23.02.18, 20 Uhr CHF 90, 75, 50 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

dern auch innovative Programmkonzepte, oft verbunden mit spannenden Experimenten. Im Alter von elf Jahren komponierte Mozart sein erstes Klavierkonzert, das nur sehr selten zu hören ist und hier in einem wunderbaren Spannungsbogen zu seinem berühmten Klavierkonzert in A-Dur steht, das 15 Jahre später entstand. Vom spektakulären Stratosphärensprung des Extremsportlers Felix Baumgartner liess sich Fazil Say zu seinem Klaviertrio «Space Jump» inspirieren: Nach einem für Say typischen, langsam wiegenden Beginn folgt der rhythmisch markant dargestellte Adrenalinrausch während des Sprungs und die sanfte Landung im gleissenden Sonnenlicht.

Das Luzerner Sinfonieorchester wird ihm dabei ein kongenialer Partner sein, hat es sich doch in den letzten Jahren einen Spitzenplatz unter den Orchestern der Schweiz erarbeitet. Dazu gehören nicht nur technische Brillanz und Musikalität auf höchstem Niveau, son-

© Marco Borggreve

Wilhelm Friedemann Bach war der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach und ging sowohl menschlich als auch musikalisch ganz eigene Wege. Eine Berliner Zeitung schrieb 1774 über seine Musik: «Alles was die Empfindung berauscht, Neuheit der Gedanken, frappante Ausweichungen, dissonierende Sätze …» Trotz seines überragenden Talentes konnte er nie so richtig Fuss fassen, obwohl er von seinen Zeitgenossen bewundert wurde.

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Auch Joseph Haydn lotete immer wieder musikalische Grenzen aus und hatte als Kapellmeister von Fürst Nikolaus Esterházy auch die Möglichkeit, seine Visionen klingende Wirklichkeit werden zu lassen. Die 59. Sinfonie hat einen dramatischen und überschäumenden Charakter und wurde deshalb schon bald nach ihrer Uraufführung 1768 «Die Feuersinfonie» genannt.


Konzert

Vaduzer-Saal, Vaduz MI 14.03.18, 20 Uhr CHF 70, 55, 40 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

Musikkollegium Winterthur und Iberacademy Orchestra Kolumbien mit Alejandro Posada Musikkollegium Winterthur Iberacademy Orchestra Kolumbien Alejandro Posada  Leitung Tobar – Serenata en Málaga für Streicher Villa-Lobos – Choros Nr. 6 Castellano – Santa Cruz de Pacairigua Márques – Danzón No. 2 Tovar – Kalamarí

Ein Projekt der Academia Filarmónica Iberoamericana, Medellín (Kolumbien) in Zusamenarbeit mit dem Musikkollegium Winterthur und der Stiftung Mozarteum Salzburg Unterstützt wird die Academia Filarmónica Iberoamericana durch die Hilti Foundation im Rahmen ihres Förderbereiches «Sozialer Wandel durch Musik».

Mexiko, Brasilien, Kolumbien – Musik aus drei Ländern, präsentiert in ungewöhnlicher Besetzung: Das renommierte Musikkollegium Winterthur side-by-side mit dem jungen «Iberacademy Orchestra» aus dem kolumbianischen Medellín. Im Jahr 2008 gründete das Philharmonische Orchester Medellín (Kolumbien) eine Akademie, deren Ziel es ist, jungen begabten Instrumentalisten, oft aus sozial benachteiligten Verhältnissen, ein Studium an der Universität zu ermöglichen und sie zusätzlich durch regelmässige Orchesterprojekte mit international tätigen Orchestermusikern und Solisten zu unterstützen – und zwar kostenlos. Zu den Gründungsmitgliedern gehört auch Roberto González Monjas, der Erste Konzertmeister des Musikkollegiums Winterthur, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die jungen Musiker solide auf ihren Beruf als Musiker vorzubereiten. 2015 entwickelte sich aus diesem Programm eine länderübergreifende Initiative, die heute als «Academia

Filarmónica Iberoamericana» auch begabte Musiker/innen aus anderen lateinamerikanischen Ländern integriert und so den Austausch zwischen den unterschiedlichsten Musikprojekten fördert. Das «Iberacademy Orchestra» ist der Botschafter dieses Programms bei regelmässigen Konzerten in Kolumbien und auswärts. Nun gastiert das junge Orchester in Europa – eine einmalige Gelegenheit, diese jungen, hochtalentierten Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit ihrem «Mentor», dem Musikkollegium Winterthur in einem fulminanten Konzert voller Energie und Spielfreude zu erleben.

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© Juventino Mateo / Nikolaj Lund

Konzert

Marc Bouchkov, Kian Soltani und das Sinfonieorchester Liechtenstein Marc Bouchkov  Violine Kian Soltani  Violoncello Sinfonieorchester Liechtenstein Stefan Sanderling  Leitung Sibelius – Violinkonzert in d-Moll Brahms – Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester

Vaduzer-Saal, Vaduz DI 17.04.18, 20 Uhr CHF 80, 60, 40 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

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Auch wenn die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte international ausgerichtet sind und zur Freude des treuen Abo-Publikums immer wieder die weltbesten Musikerinnen und Musiker auftreten lassen, spielt auch das regionale Musikschaffen in Liechtenstein eine wichtige Rolle, insbesondere, wenn es nun ein grosses Sinfonieorchester gibt, das auf einem beachtlichen Niveau spielt. Zu verdanken ist das nicht zuletzt dem Chefdirigenten Stefan Sanderling, der das Dirigieren buchstäblich im Blut hat; sind doch auch seine Brüder und sein Vater Dirigenten von internationalem Renommee. Der junge, vielversprechende Solist Marc Bouchkov hat sich ganz dem Ausdruck verpflichtet: Sein Geigenspiel ist nicht nur begründet auf einer umfassenden Kenntnis der Partitur, des historischen Kontexts und der Authentizität der Interpretation, er versteht seine Aufführungen auch als unmittelbare Vermittlung von Inhalten. Die Nähe des Geigenklangs zur menschlichen

Stimme ist für ihn Inspiration und Antrieb, Gefühle und Emotionen wiederzugeben und für die Zuhörer erlebbar zu machen. Und endlich ist es uns gelungen, ein Konzert mit dem hochbegabten jungen Cellisten persischer Abstammung, Kian Soltani, organisieren zu können. In der Region aufgewachsen, beeindruckt er, sobald er das Podium betritt, trotz seiner Jugend seit vielen Jahren auch das örtliche Publikum mit seinem vollendeten Cellospiel und seinem überragenden Charisma. Von Daniel Barenboim entdeckt und entscheidend gefördert, steht er am Beginn einer vielversprechenden internationalen Konzertkarriere. Sowohl Bouchkov als auch Soltani sind nicht nur versierte Solisten, sondern konzertieren auch regelmässig in Kammermusikformationen – und genau die Erfahrung dieses dynamischen Zusammenspiels wird benötigt, um das traumhaft schöne, aber anspruchsvolle Doppelkonzert von Johannes Brahms meistern zu können.


Konzert

Dmitry Masleev, Christoph Eschenbach und das SWR Symphonieorchester Dmitry Masleev  Klavier SWR Symphonieorchester Christoph Eschenbach  Leitung Rachmaninow – Klavierkonzert Nr. 3 in d-Moll Bartok – Konzert für Orchester

Dmitry Masleev trat als Gewinner des ersten Preises beim XV. Internationalen Tschai­kowski Wettbewerb 2015 nicht nur ins internationale Rampenlicht, sondern eroberte sich im Sturm die Begeisterung von Publikum, Jury und Medien. Die Neue Musikzeitung berichtete: «Eine geradezu ans Metaphysische reichende Musikalität zeigte sich da und verwandelte den Raum in eine Atmosphäre des Unwirklichen.» Bei der Beschreibung des kreativen Charakters Dmitry Masleevs merken Musik-Kritiker besonders die makellose Technik, die Brillanz, die Lyrik sowie die Ungezwungenheit seines Stils an.

Konservatorium unter Professor Mikhail Petukhov, sondern absolvierte auch ein Studium an der Internationalen Musikakademie am Comer See. Das Konzert steht unter der Leitung keines geringeren als Christoph Eschenbach. Der 77jährige Altmeister, dessen Mentor Herbert von Karajan war, kann auf eine vielseitige Karriere als Dirigent, Konzertpianist, Kammermusiker und Liedbegleiter zurückblicken. Bela Bartoks Jahrhundertwerk, das Konzert für Orchester, ist nicht nur bei Eschenbach, sondern auch beim SWR Symphonieorchester in den besten Händen, denn dieses ist auf die Musik des 20. Jahrhunderts spezialisiert. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Internationalen Bodenseefestival statt, dessen Artist in Residence Dmitry Masleev im Jahr 2018 ist.

Dmitry Masleev wuchs in Ulan-Ude, einer sibirischen Stadt zwischen dem Baikal-See und der mongolischen Grenze, auf und genoss nicht nur die Ausbildung am Moskauer

Vaduzer-Saal, Vaduz DI 15.05.18, 20 Uhr CHF 80, 60, 40 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

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1992 im österreichischen Bregenz in eine persische Musikerfamilie geboren, wurde Kian Soltani im Alter von 12 Jahren in die Klasse von Prof. Ivan Monighetti aufgenommen, bei dem er elf Jahre lang an der Musikakademie Basel studierte. Im Alter von 16 Jahren stand er zur Saisoneröffnung 2008/2009 auf der TAK-Bühne – damals spielte er klassische persische Musik auf der Schossgeige, gemeinsam mit seinem Vater Khosrow Soltani. Im selben Jahr stand er auch bei den Podium-Konzerten auf der Bühne, später dann nahm er an der internationalen Musikakademie Vaduz teil. Mittlerweile hat er sich auf der höchsten Ebene der neuen Cellistengeneration etabliert. Er spielte und spielt unter anderem mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Sir Neville Marriner, als Solist mit dem West-Eastern Divan Orchestra mit Daniel Barenboim als Pianist und Dirigent (Salzburg, Luzern, London, Berlin, Buenos Aires), die Erstaufführung des ihm gewidmeten Cellokonzerts von Reza Vali, mehrere Tourneen mit Anne-Sophie Mutter und vieles mehr. 2017 wird er mit dem Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. Was bedeutet für dich der Auftritt in Vaduz? Es ist immer etwas Besonderes für mich, quasi zurück in die Heimat zu kommen. Es ist zwar Liechtenstein und nicht Vorarlberg, aber für mich gehört die Region eigentlich zusammen. Ich habe auch sehr viel Zeit in Liechtenstein verbracht und zähle das auch zu meiner Heimat. Wie wichtig war die Begegnung mit Daniel Barenboim für dich? Die Begegnung mit ihm war unheimlich wichtig und unheimlich inspirierend. Ich habe so viel von ihm gelernt über Musik und die Heran­g ehensweise an Musik, die Art zu denken und zu arbeiten. Ich habe ihn in vielen, vielen Stunden in diversen Rollen erlebt, als Pianist, als Dirigent, aber auch in Gesprächen über ganz andere Themen als 28

Musik. Er ist wirklich eine Art Mentor für mich geworden und ich bin ihm sehr dankbar, dass er sein ganzes Wissen mit mir teilt. Wie bist du zum Cello gekommen? Mein Vater ist Fagottist, meine Mutter war Harfinistin, Cello war ihr Lieblingsinstrument und es war sicher gut, dass ich nicht dasselbe Instrument spiele wie meine Eltern. Mit vier Jahren hatte ich eine Probestunde und habe mich auf Anhieb mit dem Instrument wohlgefühlt. Das Besondere an dem Instrument ist, dass es – einmalig für ein Streichinstrument – fast alle Register spielen kann, sowohl Bass wie auch hohe gesangliche Stimmen. Das eröffnet sehr viele Farbschattierungen in einzelnen Stücken und auch im Ensemblespiel. Die Violine zum Beispiel spielt fast immer die Melodie, höchstens mal eine erste Nebenstimme, aber das Cello hat viel mehr Möglichkeiten. Manchmal ist es die Basslinie, und ich liebe Basslinien, ich finde das eigentlich die wichtigste Stimme, zumindest harmonisch. Es macht sehr viel Spass, das zu spielen und man nimmt Stücke auch anders wahr, wenn man sie von der Basslinie her betrachtet. Musik ist sehr oft auf Harmonien, die über den Bass laufen, aufgebaut. Ich glaube sogar, es wäre sehr «gesund» auch für jeden Geiger, mal die Basslinie zu spielen. Wenn man immer nur die Melodie spielt, versteht man nicht immer, was harmonisch eigentlich vor sich geht. Und (er schmunzelt) wenn es darum geht, wer das schönste Solo in einem Stück hat, dann ist das häufig auch das Cello. Das heisst, ich habe wirklich Glück mit dem Instrument. © Nikolaj Lundw

Kian Soltani – zurück in der Heimat

Vom Hoffen – Maria Stuart im Kerker Zweite Szene: Nr. 7 – Szene und Duett LEICESTER Wenn du mich liebst, so bleibe.’ MARIA Muss ich? LEICESTER Du musst hoffen. MARIA Von allen verlassen, überwältigt von furchtbarem Schmerz, bedrückt, niedergeschlagen, bleibt meinem Herzen keine Hoffnung. Zum Weinen bin ich verurteilt, zu ewigen Seufzern; nur deine Liebe kann die Schmerzen mir lindern. LEICESTER Nein, du darfst nicht verzweifeln. Sie ist grossmütig … MARIA Was kann ich hoffen? LEICESTER … dein Brief hat ihr Herz bewegt ... MARIA Was sagst du? LEICESTER … und aus ihrem Auge sah ich … MARIA Oh Himmel! LEICESTER … eine Träne fliessen. MARIA Was kann ich hoffen? Von allen verlassen, etc. Ihr Herz, ja, ihr Herz kenne ich zu gut! LEICESTER

In Vaduz wirst du unter anderem Brahms’ Doppelkonzert aufführen. Es ist für mich mit Abstand das schönste Doppelkonzert, das es gibt. Man sagt ja, dass Brahms es als Versöhnungsangebot an den Geiger Joseph Joachim komponierte, einen ehemaligen Freund, mit dem er im Streit lag. Daher ist es für mich eine Freude, ein Werk, das Freundschaft symbolisiert, mit meinem sehr guten Freund Marc Bouchkov spielen zu dürfen. Das Gespräch führte Martin Wettstein

Und doch wohnt auch Mitleid in jener Seele. MARIA Nicht für eine, die ihren Thron bedroht. LEICESTER Ja, ich versichere dich meiner Treue und Ehre; deinem Los wirst du entrinnen. MARIA All mein Hoffen, all mein Streben war, dich mir treu und gut zu wissen. Durch dich hoffe ich auf Linderung meines traurigen Loses.


Konzert

Letztjährige Operninszenierung «L’Italiana in Algeri», Luzerner Theater

Maria Stuarda Belcanto-Oper von Gaetano Donizetti In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Semiszenische Aufführung

Olof Boman Musikalische Leitung Benedikt von Peter Szenische Einrichtung Solistinnen und Solisten Chor des Luzerner Theaters Luzerner Sinfonieorchester Vaduzer-Saal, Vaduz MI 30.05.18, 20 Uhr CHF 80, 60, 40 | erm. 15 Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

Zwei Regentinnen stehen sich gegenüber – beide mit dem Anspruch, England zu regieren. Elisabeth, amtierende Königin von England, protestantischen Glaubens, und Maria Stuart, Königin von Schottland, Katholikin. Es kommt zum erbitterten Machtkampf. Umgeben von Männern, die an der Macht partizipieren wollen, werden das private und das öffentliche Leben zu Schlachtfeldern der Diplomatie.

«Maria Stuarda» ist eine semikonzertante Aufführung und damit eine Fortsetzung des neuen Aufführungsformats in der Vaduzer Weltklassik-Reihe: Während 2016/17 eine lebenslustige «Italienerin» in Rossinis komischer Oper ganz Algier (und Vaduz) verrückt machte, fristet jetzt Maria Stuarda ihre gezählten Tage im Gefängnis.

Zudem sind beide Königinnen in denselben Mann verliebt, Graf von Leicester. Es toben Leidenschaften, die sich in Gesang ausdrücken: Belcanto – sinnlich verströmende Wohllaute, dramatisch zugespitzte Arien, Gesangsartistik mit vorwärtsdrängenden, perlenden oder messerscharfen Tonkaskaden. Ein Sängerinnen-Fest. 29


Konzert

Karl Andreas Kolly Klavierrezital Werke von Chopin, Debussy, Albéniz, Matt

TAK MI 20.09.17, 20.09 Uhr CHF 40 | erm. 20

Lorenda Ramou – Images and sounds of Greece Werke von Xenakis, Mitropoulos, Constandinidis, Skalkottas und Dragatakis

Auf Einladung der Alexander S. Onassis Public Benefit Foundation tritt die griechische Pianistin Lorenda Ramou im TAK auf. Ramou hat in Athen, Paris, London und Boston studiert. Ihre Kreativität und ihr grosser Beitrag zur griechischen Musikszene haben sie mit regelmässigen Festivalauftritten in Europa, USA und Chile international bekannt ge-

macht. Im TAK präsentiert sie Komponisten, deren musikalisches Schaffen von traditioneller griechischer Musik und Tänzen sowie griechischen Land- und Meerlandschaften inspiriert ist. Als Weltpremiere erklingt eine Komposition von Yiorgos Vassilandonakis.

Ivana Gavric Klavierrezital

TAK SA 16.12.17, 20.09 Uhr CHF 40 | erm. 20

© Quentin Huys

Klavierkonzert

Haydn – Piano Sonata in F-Dur HXVI:23 Grieg – Slåtter op. 72 (selection) Chopin – 4 Mazurkas op. 24 Chopin – Scherzo No. 2 in b-Moll op. 31 Schumann – Kreisleriana op. 16

Die britische Pianistin Ivana Gavric hat sich mit ihren Interpretationen der Werke von Janacek, Liszt, Schubert und Grieg grosse Anerkennung erspielt. Die mehrfach ausgezeichnete Pianistin präsentiert ein Programm voller expressiver Romantik und poetischer Ausdruckskraft, welches sie zuvor bereits in der Londoner The Wigmore Hall spielte. Ivana Gavric ist Botschafterin von «Musicians Action International». Sie ist in Sarajevo geboren, in England aufgewachsen und lebt in Zürich. Sie ist mit dem Liechtensteiner Neurowissenschaftler und Arzt Quentin Huys-Gavric verheiratet. 30

Karl Andreas Kolly studierte Studium bei Hans Schicker in Zürich und in der Meisterklasse von Prof. Karl Engel in Bern. Er spielt Konzerte als Solist und Kammermusiker in ganz Europa, Asien und den USA und sein breites Repertoire ist auf über 90 CDs dokumentiert. Seit vielen Jahren leitet er eine Klavierklasse an der ZHdK. Neben Chopin und Debussy führen Auszüge aus Isaac Albéniz` hochvirtuoser Suite «Ibéria» zum Höhepunkt des Abends mit der Uraufführung von «Amanecer y adios», einem Werk des Liechtensteiners Alexander Matt.

Vaduzer-Saal, Vaduz DO 23.11.17, 20 Uhr CHF 40 | erm. 20


Konzert Regional

Chorseminar Liechtenstein Bach– «Nun danket alle Gott» (BWV 192) Kantate für Sopran und Bass Solo, Chor und Orchester Mendelssohn-Bartholdy – Sinfonie Nr. 2 in B-Dur op. 52 »Lobgesang» für 2 Soprane und Tenor Solo, Chor und Orchester

TAK DO 18.01.18, 20.09 Uhr CHF 40 | erm. 20

Franz Schubert: «Die Winterreise» Jürg Hanselmann Karl Jerolitsch Tenor

SAL SO 29.04.18, 17 Uhr CHF 40 | erm. 20

Die Konzerte des Chorseminars Liechtenstein haben in den vergangenen Jahren Massstäbe in der heimischen Chormusik gesetzt. Auch das Projekt 2018 verspricht ein grossartiges Konzerterlebnis.

Klavier

Franz Schuberts «Winterreise», diese erschütternde Liedfolge aus seinem letztem Lebensjahr, ist ein musikalisches Vermächtnis der ganz besonderen Art. Für viele ist es der grossartigste Liederzyklus der Musikgeschichte. Schubert selbst nannte ihn «einen Zyklus schauerlicher Lieder» und bekannte seinen Freunden gegenüber, denen er den Zyklus zum ersten Mal vortrug: «Ich bin neugierig zu sehen, was ihr sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war.» TAK SO 13.05.18, 11 Uhr Premiere Eintritt frei

Die Fahrstunde © Paul J. Trummer

Minioper von Nino Rota Libretto von Mario Soldati Regie und musikalische Leitung: Graziano Mandozzi Bühne und Kostüme: Dimitri

PodiumKonzerte TAK SO 21.01.18, 11 Uhr SO 04.02.18, 11 Uhr SO 18.03.18, 11 Uhr SO 29.04.18, 11 Uhr SO 13.05.18, 11 Uhr SO 10.06.18, 11 Uhr Eintritt frei

Die bekannte und renommierte Konzertreihe steht unter der Schirmherrschaft I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein und unter der künstlerischen Leitung von Maestro Graziano Mandozzi. Die Matinéekonzerte stellen hochtalentierte Nachwuchsmusiker/innen aus der Region vor. Als besonderes Konzert kommt Nino Rotas Mini-Oper «Die Fahrstunde» zu Aufführung.

In Zusammenarbeit von Podium-Konzerten und TAK Theater Liechtenstein entsteht eine Produktion besonders für Kinder und Jugendliche. Diese Inszenierung ist ein praktischer Versuch, eine Antwort auf die Frage zu geben: «Warum, anstatt zu sprechen, singt man in der Oper?» … Ein Melodrama in Miniatur? Ein musikalischer Sketch? Vielleicht haben die Autoren mit dem ironischen Untertitel «Idylle» das Richtige getroffen: eine katastrophale Lektion am Steuer mit einem unausweichlichen Crash und einer genauso unausweichlich tröstenden Umarmung. 31


Schauspiel | Tanz

Das vierte Reich

Misery Stück von William Goldman

Neil LaBute – Uraufführung

Nach einem Autounfall wird der verletzte Bestsellerautor Paul von der Einsiedlerin Annie gerettet. Alles scheint gut zu werden, denn Annie ist nicht nur Krankenschwester, sondern auch ein grosser Fan von Pauls Romanen. Als sie aber erfährt, dass Paul die Titelheldin seiner Romane, Misery, sterben lassen will, verblasst die anfängliche Hilfsbereitschaft und wird zum beängstigenden Psychospiel: Zuerst höchst subtil, dann immer offener lebt Annie ihre Bosheiten aus und Paul schreibt um sein Leben.

Der renommierte US-amerikanische Autor und Filmregisseur Neil LaBute – zuletzt auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt geworden durch die TV-Serie «Van Helsing» – hat für das TAK Theater Liechtenstein ein Stück geschrieben. Als Ausgangspunkt hat sich LaBute einen amerikanischen «Wutbürger» ausgesucht, der den Zuschauer in sein Wohnzimmer einlädt. Verstörend – gerade für europäische Zuschauer – erzählt er von seiner Sicht auf die Welt, die nicht gerade aus Fakten, sondern eher aus Fake News besteht. LaBute hat mit diesem Text einen aktuellen Kommentar auf die Entwicklungen in den USA geschrieben.

© Alan Ovaska

Nach dem Roman von Stephen King

Ein Psychothriller der Extraklasse. Der Roman von Stephen King ist ein wahres Meisterwerk und wurde vom Drehbuchautor und zweifachen Oscar-Preisträger William Goldman neu für die Bühne dramatisiert. TAKino MI 29.11.17, 20 Uhr MI 13.12.17, 20 Uhr MI 20.12.17, 20 Uhr

Regie: Fritz Hammel Mit: Katja Langenbahn, Andy Konrad

TAK Premiere: SA 16.09.17 im Rahmen der Spielzeiteröffnung

MI 10.01.18, 20 Uhr CHF 35, 30 | erm. 10

Variationen des Seins

In der vergangenen Saison berührte das Tanz­e nsemble des Luzerner Theaters mit dem feinsinnigen und magischen Abend «Die Kinder des Olymp».

Choreographie von Georg Reischl

SAL Di 23.01.18, 20 Uhr CHF 40, 35 | erm. 15

© Gregory Batardon

Luzerner Theater

In ihrem zweiten Gastspiel im SAL wird der Raum auf neue Art erfahrbar: Die Tänzer sind zum Greifen nah, direkt vor und neben den Zuschauern, und auch die musikalische Ebene bespielt den Raum: Der Schlagzeuger und Komponist Vincent Glanzmann integriert Alltagsgeräusche, die er ausserhalb des Theaters findet, in seine Komposition für Schlagzeug und elektronische Musik. Choreograph Georg Reischl möchte die Sinne sensibilisieren, sie schärfen und schulen. «Variationen des Seins» ist eine lustvoll angewandte Forschung über immer neue Konstellationen des Zusammenklangs von Tanz, Musik und Raum – nah dran, direkt und leiblich erfahrbar. Georg Reischl Choreographie Vincent Glanzmann Komposition und Live-Musik

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TAK_Lounge | Literatur

TAK_Lounge Die TAK_Lounge hat sich etabliert als Gesprächsformat, das den Horizont weitet: Ein Gast berichtet von wissenschaftlichen Forschungen, aus aussergewöhnlicher Berufspraxis oder von nicht alltäglichen Erlebnissen. Bislang waren in der Reihe unter anderem zu Gast: der Politiker Moritz Leuenberger, der Bergsteiger Peter Sprenger, der Paläoanthropologe Fritz Assmann, der Anwalt Ingo Lenssen, der Teilchenphysiker Peter Beck, die Intendantin Barbara Frei. Die Reihe wird in leicht veränderter Form fortgeführt, die Termine im Laufe der Spielzeit publiziert.

TAK-Foyer Termine folgen CHF 10 Freier Eintritt für Abonnenten

Literatur

© Stefan Kresser

Es ist gute Tradition geworden: Das TAK-Foyer ist sozusagen das «Haus» des Literaturhauses. Der Verein Literaturhaus Liechtenstein hat sich der Literatur fern dem Mainstream verschrieben, fördert Schriftsteller, veranstaltet Workshops, publiziert Texte und macht Literatur zugänglich: zum Beispiel über die Lesungen, die es gemeinsam mit dem TAK im TAK-Foyer veranstaltet.

Monika Helfer und Michael Köhlmeier lesen aus «Der Mensch ist verschieden». Die einzige antike Charakterlehre modern interpretiert: Helfer und Köhlmeier stellen einen bunten Reigen an menschlichen Charaktertypen vor. Fantasievoll und erfinderisch erzählt das Schriftstellerehepaar vom Kunstverliebten und dem Magenleidenden, vom Gewohnheitsmenschen, der Einsamen und der Eingebildet-Vergesslichen.

Spoken-Word-Kunst Die Berner Autorin Ariane von Graffenried performt aus «Babylon Park» und der Lyriker Rolf Hermann aus «Das Leben ist ein Steilhang». Lustvoller Sprechgesang und aberwitzige Kürzestgeschichten im Wechsel von Walliserdeutsch zu Berndeutsch oder Albanisch zu Hochdeutsch. TAK-Foyer DO 16.11.17, 20.09 Uhr CHF 15 | erm. 10

© Udo Leitner

TAK-Foyer DI 19.09.17, 20.09 Uhr CHF 15, | erm. 10

Weitere Lesungen im Frühjahr 2018 folgen. Bitte informieren Sie sich jederzeit und immer aktuell unter www.tak.li 33


TAK Music Helge Schneider Band-Tour 2018 – Das neue Programm Helge Schneider, geboren 1955, Jazzmusiker, Komponist, Multiinstrumentalist, Buchautor, Dramatiker, Schauspieler, Regisseur, Kabarettist, Filmemacher – es gibt kaum etwas, was das Ruhrpott-Urgestein der Unterhaltungsbranche nicht schon gemacht – und zum Erfolg gebracht hätte. Der musikalisch hochbegabte Schneider swingt, singt, jazzt, blödelt, improvisiert, attackiert und unterhält auf eine derart eigene und einmalige Weise, dass er seit 35 Jahren als Publikumsliebling in der halben Welt bejubelt wird. Ob solo als «singende Herrentorte» oder mit Band, «Helge» stürmte im Lauf seiner langen Karriere mache musikalischen und literarischen Charts. Seine Auftritte bei «Wetten dass …», in Schlingensiefs Filmen «Mutters Maske», «Der Opfergang» oder als Hitler in Dany Levis Film «Mein Führer» sind legendär.

SAL DO 25.01.18, 20 Uhr CHF 65, 55, 45 | erm. 30


© Dita Vollmond


TAK_music | Jazz

Tingvall Trio Das Tingvall Trio steht für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im Jazz aus Deutschland. Von der ungestümen Kiez-Band aus Hamburg hat sich das Ensemble zu einem der überragenden deutschen Exportschlager in seinem Genre entwickelt. So ganz nebenbei ist es ihnen dabei nicht nur gelungen, verschiedene Generationen anzusprechen, sondern vor allem auch ein junges Publikum für den Jazz zurückzugewinnen. Udo Lindenberg nannte den Pianisten Martin Tingvall den «Edvard Grieg des Jazz». Der Vergleich hinkt zwar, weil Tingvall Schwede ist – doch man versteht das Kompliment: Tingvall ist virtuos, unangestrengt, melodieverliebt, alles andere als verkopft und mit einem untrüglichen Gespür für Eingängigkeit gesegnet, wohlgemerkt ohne dabei in die Niederungen des Billigen abzugleiten.

© Steven Haberland

Neues Album erscheint am 04.08.17

Konzerte in mehr als 30 Ländern, der ECHO JAZZ als «Ensemble» und «Live Act» des Jahres, Jazz Awards in Gold für jedes einzelne ihrer Studioalben, Platz 1 der Jazzcharts, ja sogar hohe Platzierungen in den PopCharts – die Popularität der drei ist auf dem Niveau aktueller Popbands angekommen. Eine Woche nach dem Auftritt im TAK wird das Trio in der Elbphilharmonie zu hören sein.

© Jimmy Katz

Bill Frisell

Martin Tingvall Klavier, Omar Rodriguez Calvo Bass, Jürgen Spiegel Schlagzeug

TAK FR 27.10.17 20.09 Uhr CHF 40, 35 | erm. 15

Music for Strings

Bill Frisell ist einer der bedeutendsten Gitarristen der Gegenwart. Er entzieht sich einer klaren Jazz-Zuordnung und findet seine Inspiration im Jazz, Folk, Americana und Neuer Musik. John Zorn und Charles Ives, Aaron Copland oder Buster Keaton und Bob Dylan, urbaner Trash oder das American Songbook: Bill Frisell versteht es in genialer Weise, die Essenz der amerikanischen Erfahrung zu destillieren. Das beweist auch sein aktuelles Programm »Music For Strings«. In diesem fulminanten Ensemble entstehen im Zusammenspiel seelenvolle, folkige Melodien und Rhythmen. Im Mittelpunkt stehen Stücke seines Woody Guthrie-Projektes, mit dem er das Werk des US-amerikanischen Singer/Songwriters und dessen Folk- und Protestsongs würdigt. Dazu hat er sich eine hochkarätige »String-Band« an die Seite geholt: Die Violinistin, Sängerin und Songwriterin Jenny Scheinman spielte bereits mit Jason Moran, Nels Cline und Marc Ribot. Eyvind Kang arbeitete mit Wayne Horvitz und John Zorn und Cellist sowie Sänger Hank Roberts ist seit vier Jahrzehnten einer der gefragtesten Jazz-Cellisten überhaupt.

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Bill Frisell E-Gitarre Jenny Scheinman Violine Eyvind Kang Viola Hank Roberts Cello

TAK DI 07.11.17, 20.09 Uhr CHF 45, 38 | erm. 15


TAK_music | Jazz

Spiritual Standards

Markus Burger Klavier, Jan von Klewitz Saxophon

TAK DO 14.12.17, 20.09 Uhr CHF 30 | erm. 15

Silje Nergaard Eine Stimme mit zwei Gitarristen – wo diese ungewöhnliche Besetzung zunächst irritierte, hat sich längst Bewunderung ob der Musikalität und des unglaublichen Drives eingestellt. Die beiden hochkarätigen Gitarristen sind zusammen mit ihrer Frontfrau zu einem eigenständigen Markenzeichen geworden. Silje Nergaard wurde als eine der ersten norwegischen Sängerinnen zu einer Ga© Tany Pictures – Tom Tany

Pianist Markus Burger und Saxophonist Jan von Klewitz leben in den USA und sind längst ein wichtiger Bestandteil der internationalen Musikszene. Auf bereits drei Alben haben sie gezeigt, dass im kirchlichen Liedgut mehr steckt als der Soundtrack für Messen: nämlich jede Menge Potenzial für Jazz-DuoImprovisationen. Für die vierte Ausgabe von «Spiritual Standards» bearbeiten sie sakrale Songs aus Nordamerika, wie Thad Jones’ «A Child Is Born», «Ol’ Man River» oder «God Bless The Child» von Billie Holiday. Eine gelungene Gratwanderung, die sakrale Würde kultiviert, ohne den musikalischen Ideenreichtum hintanzustellen.

lionsfigur des modernen skandinavischen Pop-Jazz. Pat Metheny war massgeblich an ihrem Debut beteiligt und heute ist sie – 15 Plattenveröffentlichungen später – eine der ganz Grossen ihres Genres. Eine wundervolle Songschreiberin und Sängerin, der sanft perlende Balladen ebenso liegen wie die großen Nummern des American Songbook. Heimische Wiegenlieder sind genauso ihr Zuhause wie Knaller aus dem Rock und Pop. Was sie zusammen mit ihren beiden Gitarristen Håvar Bendiksen und Hallgrim Bratberg auf die Bühne bringt, ist eine prächtige Mischung aus Jazz, Funk, Pop, samtigen Balladen, skandinavischer Folklore, Gesangskunst und Fingerfertigkeit, präsentiert mit jeder Menge Spass und Spielfreude. Silje Nergaard Gesang, Keyboards, Hallgrim Bratberg Gitarre, Håvar Bendiksen Gitarre

TAK DO 01.03.18 20.09 Uhr CHF 45, 38 | erm. 15

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TAK_music | Jazz

triosence Tour «hidden beauty» Seit Entstehung der Band 1999 hat triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt, und auch im Ausland zählt sie mittlerweile zu den erfolgreichsten Jazz-Trios. So schreibt das japanische Swing Journal anlässlich ihres Debütalbums «First Enchantment» 2002 beispielsweise vom «Pianotrio, das unseren Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat». Im ihrem Tourplan stehen neben Deutschland Konzerte und Tourneen in den USA, Brasilien, Japan, Taiwan, Malaysia, Spanien, Norwegen, Türkei, Libanon und Albanien u. a. Über die Jahre hat die Band einen unverwechselbaren eigenen Stil entwickelt, den sie selbst als «songjazz» bezeichnet. Die melodiebetonte Mischung aus Jazz, Fusion, Folk und World Music überzeugt nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten. Am 31. März 2017 erschien das 7. Album von triosence, «hidden beauty», bei SONY Music, Okeh Records mit anschliessender internationaler CD-ReleaseTour.

TAK oder Burg Gutenberg SA 16.06.18

Bernhard Schüler Klavier, Omar Rodriguez Calvo Bass, Stephan Emig Schlagzeug

CHF 35, 30 | erm. 15

Big Band Liechtenstein In ihrer über 30jährigen Geschichte gastierte die Big Band Liechtenstein schon unzählige Male auf der TAK-Bühne und fühlt sich dort mittlerweile wie zu Hause. Oft brachte die Band hochkarätige Gäste mit. Internationale Jazz-Grössen wie Phil Wilson, Jiggs Whigham, David Angel, Lennart Axelsson, Bob Mintzer oder James Morrison haben mit dem Ensemble aus Liechtenstein zusammengearbeitet, das seit seiner Gründung von Bandleader Benno Marxer zu einem kompakten und soliden Klangkörper zusammengeschmiedet wurde. Auftritte in zahlreichen Ländern Europas und zwei Engagements am Jazz Festival Montreux unterstreichen den international renommierten Ruf der Band und beweisen, dass mit der richtigen Einstellung und konsequenter Aufbauarbeit Grosses möglich ist. Jazzfreunde dürfen gespannt sein, ob die Big Band Liechtenstein 2018 die TAKBühne «pur» oder vielleicht doch wieder mit einem Gast betreten wird. 38

CHF 35, 30 | erm. 15

© Schnigg Design

Liechtenstein – back at TAK

TAK SA 09.06.18, 20.09 Uhr


TAK_music

Pippo Pollina Il sole che verrà – Trio-Tournee Der sizilianische Liedermacher und charismatische Poet Pippo Pollina gilt als einer der besten und wichtigsten zeitgenössischen italienischen Musiker. Mit seinen politischen, gesellschaftskritischen Liedern steht er für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein und ist gleichzeitig ein Meister poetischer Balladen und gefühlvoller Arrangements. Nach dem sensationellen Geburtstagskonzert im Volkshaus Zürich, dem furiosen Abschluss der «Süden-Tournee» in der Arena Di Verona sowie dem grossen Konzert im Hallenstadion Zürich 2015 brachte er im Januar 2017 sein Album «Il sole que verrà» heraus, das wochenlang auf Platz 3 der Schweizer Album-Charts stand. Pippo Pollina Gesang, Piano, Gitarre Roberto Petroli Klarinette, Saxophon Michele Ascolese Gitarre TAK SA 23.09.17 20.09 Uhr CHF 40, 35 | erm. 15

Sugaray Rayford Nicht nur seine körperliche Präsenz ist fantastisch, auch seine Musik ist grandios. Sein musikalisches Spektrum reicht vom klassischen Delta-Blues eines Son House über den swingenden West Coast-Blues à la T-Bone Walker bis zum modernen funkigen Soul-Blues. Und seine gewaltige Stimme lässt einen die Songs nicht nur hören, sondern auf der Haut fühlen. Man hört Echos von Muddy Waters, Otis Redding oder Teddy Pendergrass.

Sugaray Rayford Gesang Gino Matteo Gitarre Drake Shining Keyboards Ralph Carter Bass Lavell Jones Schlagzeug Aaron Liddard Saxophon Giles Straw Trompete

Sugaray Rayford erlebte eine traurige Kindheit in Texas, in der ihm der kirchliche Soul und Gospel Halt gaben. Nach einem Umzug nach Kalifornien fand er Zugang zum Blues, gründete mit zwölf seine erste Band, startete ab 2010 solo durch und ist Frontmann der fabelhaften Mannish Boys. Direkt von den Aufnahmen eines Live-Albums im legendären Atlantis Basel reist er ins TAK. TAK SO 24.09.17 20.09 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15

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TAK_music

Stiller Has Endosaurusrex Lieder über das Glück und die Unmöglichkeit der Liebe, über die Sehnsucht nach den Helden der Kindheit, als man noch meinte, das Böse mit einem Peacemaker aus dem Weg räumen zu können. Über die Unmöglichkeit der Flucht aus der scheinbar sicheren, heimischen Wellnesszone. Bittersüss sind die Mundart-Verse, in denen das Bühnen-Unikum Endo Anaconda der Gesellschaft seinen Zerrspiegel vorhält. Seine Songs erzählen mit düsterer Wucht, aber auch mit Selbstironie und nuancierter Poesie vom Leben in einer komplizierten Welt und handeln von den Facetten des Lebens, die er samt ihrer Schattenseiten nicht nur aus Büchern kennt.

TAK

Endo Anaconda Stimme Andi Pupato Perkussion Boris Kleci ˇ c´ Gitarren, Tambura, Banjo Andreas Wyss Bass Roman Wyss Keyboards

SA 18.11.17 20.09 Uhr CHF 40, 35 | erm. 15

© Michael Schär

Mit vielen Preisen vom Salzburger Stier bis zum Deutschen Kleinkunstpreis dekoriert, hat sich Stiller Has längst zur legendären Rock-, Blues- und Vieles-Mehr-Band entwickelt. Statt auf musikalische und elektronische Spielereien setzen Stiller Has auf gekonnt gespielte Musik. Sie trägt auf kongeniale Weise Anacondas auf­ müpfige, wortgewaltige und raffinierte Songs. Authentisch singt Endo über das Leben und die Steine, die es einem in den Weg legt.

TAK SA 25.11.17 20.09 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15

Michael Sele Gesang, Gitarre, Keyboards Mac Vinzens Schlagzeug Andi Zuber Bass Ariel Rossi Gitarre

The Beauty of Gemina Acoustic Tour 2017 Sie sind durch ihre Rockkonzerte weltweit berühmt geworden. Ihre atemberaubenden live-shows an den grossen Musikfestivals, u. a. dem M’era-Luna Festival, Amphi Festival, dem WGT in Leipzig, haben die eigenwillige Goth- und Folk-Wave-Band zur «Speerspitze der internationalen WaveSzene» gemacht. Ihr charismatischer Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist Michael Sele wurde mit Nick Cave, David Bowie oder Dave Gahan verglichen. Nach mehr als zwei Jahren sind TBOG endlich wieder auf exklusiver Akustiktour. Als Special Guests sind mit dabei: Eva Wey (Violine), Raphael J. Zweifel (Cello) und Eyjólfur Porleifsson (Sax).

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Las Migas Flamenco Las Migas sind der Beweis, dass beim Flamenco nicht nur der Tanz, sondern auch die Musik weiblich sein kann. Las Migas lassen sich vom traditionellen Flamenco inspirieren, lassen ihn aber frisch und avant-garde klingen. Die in Barcelona lebenden Musikerinnen aus Andalusien und Katalonien bringen zwei Gitarren, eine Geige, eine Cajón, außergewöhnliche Stimmen und ihre gesammelten Erfahrungen in die Musik ein. Marta, Roser und Alicia kommen vom Flamenco und der klassischen Gitarre, Alba vom Fado, Jazz und Habaneras. Diese unterschiedliche musikalische Herkunft macht Las Migas faszinierend und zu einem gern gesehenen Gast auf den renommiertesten Bühnen Spaniens sowie auf Festivals in ganz Europa. Marta Robles Gitarre Alicia Grillo Gitarre Roser Loscos Violine Alba Carmona Gesang

TAK DI 28.11.17 20.09 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15

Goitse Irish Music 2009 gründeten fünf blutjunge musikalische Ausnahmetalente im irischen Limerick eine Band. Der Bodhrán-Spieler Colm Phelan, Banjo-Spieler James Harvey und Akkordeonist und Pianist Tadhg O’Meachair wurden alle gleich mehrmals auf ihren Instrumenten als All Ireland Champion ausgezeichnet. Bereits das Debütalbum wurde zu Erfolg. Auf ihrer aktuell dritten CD «Tall Tales and

Misadventures» fliessen die Erfahrungen von ihren Tourneen durch China, die USA, die Karibik und Europa hörbar mit ein. Goitse wurden bei den LiveIreland Music Awards zur «trad group of the year 2015» und bei den Chicago Irish American News Awards zur «Group of the year 2015» gekürt. Spätestens seit ihrem Auftritt auf dem renommierten Glastonbury Festival 2016 sind sie auf dem Olymp des Irish Folk angekommen. Goitse (gesprochen: gwi:cha) ist übrigens gälisch und bedeutet: «komm her». Dieser Aufforderung sollte man unbedingt nachkommen! Áine McGeeney Gesang, Violine Colm Phelan Schlagzeug, Perkussion James Harvey Banjo Tadhg Ó Meachair Piano, Akkordeon Conal O’Kane Gitarre

TAK SA 20.01.18 20.09 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15

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Vida! Argentino Tango-Show

© Archiv Theater Akzent

Feurige Tanz- und Show-Einlagen, mitreissende Live-Musik, lateinamerikanische Emotion pur: Nach dem großen Erfolg der «VIDA!»-Tour bringt die Produktion um das deutsch-argentinische Startänzerduo Nicole Nau und Luis Pereyra den Zauber und das Flair Südamerikas auf die Bühne.

Gaby Moreno Latin Singer/Songwriter Eine starke junge Frau, die sehr bestimmt von ihren Gedanken und Gefühlen, Sehnsüchten und Enttäuschungen erzählt. Selbstsicher und doch still singt sie von dem, was sie bewegt.

das «Latina Magazine» 2010 zum «Best New Latin Artist 2010». Es folgten mehrere Grammy-Nominierungen, bis ihr schliesslich im Duett mit dem Latin-Superstar Ricardo Arjona der endgültige Durchbruch gelang.

Elegante Harmonien, unerwartete Klangfarben und eine schlichte Instrumentierung vereinen sich auf wunderbare Weise und sorgen auf ihren Konzerten für große Begeisterung. Die Singer- und Songwriterin Gaby Moreno begeistert in ihren englisch- und spanischsprachigen Songs mit liebenswertem Charme. Nach Tourneen mit Tracy Chapman und Ani DiFranco, kürte sie

Wegen der ungewöhnlichen Kombination aus innerer Stärke und sanfter Stimme wurde die Nachwuchskünstlerin schon mehrfach mit Norah Jones und Rickie Lee Jones verglichen. Und der Stern schrieb: «Ihre Lieder trägt sie, an Norah Jones und Tori Amos erinnernd, so gelassen vor, als wüsste sie ganz genau: Sie wird keine Unbekannte bleiben.»

Gaby Moreno Gesang, Gitarre Martin Meixner E-Piano Kimon Kirk Bass Sebastian Aymanns Schlagzeug

TAK DO 03.05.18 20.09 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15

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Im Mittelpunkt der Show steht der Tango, der Tanz der Extreme zwischen Liebe und Hass, Mann und Frau, Leben und Tod: Tango ist Ekstase und hat doch klare Regeln und Strukturen – genau in dieser Spannung liegt seine unwiderstehliche Anziehungskraft. «Vida! Argentino» nimmt die Zuschauer aber auch mit in die Weiten Argentiniens, wo die sinnliche Zamba, die Vidala oder der rasante Malambo getanzt werden. Hypnotisches Trommelfeuerwerk trifft auf das treibende Klackern der Boleadoras, BandonéonKlänge mischen sich mit temperamentvollem Gesang. «Vida!» ist eine Liebeserklärung an Argentinien und an den Tango mit seiner Melancholie, seiner Eleganz und Erotik und seiner ursprünglichen Kraft. Für ihre authentische Repräsentation der argentinischen Kultur wurden Nicole Nau und Luis Pereyra 2012 mit dem argentinischen Kulturstaatspreis ausgezeichnet. SAL FR 02.03.18, 20 Uhr CHF 45, 40 | erm. 15


Š Udo Leitner

Kabarett &Comedy 43


© FOTO MARIO

© Riccardo Rossi

Kabarett & Comedy

Oropax

Lorenz Keiser

Markus Linder

Faden & Beigeschmack

Matterhorn Mojito

Ein Volker spinnt, Thomas ist häkelhaft. Schlau stickt schlecht. Dumm strickt gut! Brachial-filigrane Körper-Comedy und skurril-absurde Spontaneinlagen, dies ist das gute Gütesiegel des Chaos-Theaters. Alles ist grotesk, geistreich und sinnfrei zugleich und vor allem eines: sehr humorwoll. Oropax stehen wie immer für ein schamloses Feuerwerk der Kalauer.

Ein satirischer Willkommens-Apero in der neuen Welt. Einmal mehr redet Lorenz Keiser einen Abend lang über alles, was ist, was sein könnte und was noch kommen wird. Ein wichtiges Satire-Update für Ihr KomikBetriebssystem!

Best of … Highlights aus 8 Programmen

TAK FR 29.09.17, 20.09 Uhr CHF 40, 35 | erm. 20

TAK

Der legendären Kabarett-Dynastie der «Wühlmäuse» entstammend, hat sich der Blues-Man und Musik-Comedian vor allem im Westen Österreichs in mittlerweile acht Bühnenprogrammen einen Namen gemacht. Vielen ist er inzwischen auch als Pfarrer Anton «Little» Prinz in der ORF-Kult-Serie «4 Frauen und 1 Todesfall» bekannt. Liebevoll-schräges bis bös-skurriles Kabarett! TAK

DO 28.09.17, 20.09 Uhr

Datum folgt

CHF 50, 45 | erm. 30

© Felicitas Matern

CHF 35, 30 | erm. 15

HG Butzko

Maria Neuschmid

Tricky Nicki

Menschliche Intelligenz

Alt

HYPOCHONDRIA

oder: «Wie blöd kann man sein?» Butzko ist Dauergast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Träger des deutschen Kleinkunstpreises. Stets tagesaktuell kommt sein satirisch-politisches Kabarett ohne Gebetsmühlen und Moralpredigt aus.

Ganz plötzlich sind Vater oder Mutter alt geworden. Ist die Einweisung in ein Pflegeheim eine Option oder besser die osteuropäische Pflegerin? Oder tun sich bei der Pflege zu Hause ungeahnte Talente und Ausreden auf? Dem ernsten Thema widmet sich Maria Neuschmid gemeinsam mit Anna Neuschmid und Jörg Adlassnigg lustvoll, ironisch, böse und lieb, ganz die Wirklichkeit überzeichnend.

Als einer der besten Bauchredner zählt er zu den populärsten Entertainern im gesamten deutschsprachigen Raum: Seine charmante Kombination aus Bauchreden, interaktivem Entertainment, Comedy und international preisgekrönter Zauberkunst macht jeden seiner Auftritte – Abend für Abend, Show für Show – zu einem sehenswerten LiveErlebnis.

«Investigatives Kabarett» (Jury Deutscher Kleinkunstpreis) TAK FR 06.10.17, 20.09 Uhr CHF 35 | erm. 15

TAK TAK SA 04.11.17, 20.09 Uhr SA 28.10.17, 20.09 Uhr FR 12.01.18, 20:09 Uhr CHF 35 | erm. 15

44

CHF 35, 30 | erm. 15


© Felicitas Matern

Kabarett & Comedy

Chin Meyer

Stephanie Berger

Marco Rima

Macht! Geld! Sexy?

No Stress, No Fun!

Just for fun!

Kennen Sie Ihren Marktvorteil? Ist es Geld? Oder Macht? Oder sind Sie einfach nur sexy? Chin Meyer, der Kapitalismusversteher des Kabaretts, betrachtet in seinem neuen Programm das Instrumentarium der Mächtigen, die Machthaberei und was Macht mit uns macht. Er hinterfragt die allgegenwärtige Gier nach immer mehr Geld und das Streben nach Sexy-Selbstbestätigungs-WohlfühlKonsum.

Wer keinen Stress hat, düst am wahren Leben doch vorbei! Stress bis zum Burnout ist Programm. Beziehungsstress, Büro­stress und Verkehrsstress steckt man ja noch locker weg. Richtig deftig fährt erst der Freizeitstress ein: der ganze Entspannungsstress, Wellnessstress und Ruhestress. Damit beginnt erst der «Fun» des Lebens.

Ein Programm, das die besten Nummern aus seinem 37-jährigen Schaffen zeigt: «Wilhelm Tell», «Der Tafelmajor», «Erlkönig», «Pilleli und Zäpfeli» und natürlich mit «Fudi vo Geschter» auf eine kleine Schweizer Tournee! Ein bestof mit beliebten «alten Nummern», die nichts an Ausstrahlungskraft verloren haben – der Protagonist übrigens auch nicht!

TAK

SAL

FR 24.11.17, 20.09 Uhr

SA 02.12.17, 20 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

CHF 85, 75, 65, 44

TAK MI 08.11.17, 20.09 Uhr CHF 40, 35 | erm. 15

Rob Spence

Bodo Wartke

Konrad Stöckel

Mad Men!

Klaviersdelikte

Wie man mit AC/DC das Licht ausmacht

Rob Spence fegt in seinem neuen Programm «Mad Men» als Comedy-Hurrikan über die Bühne. Mit seinen Kapriolen wirbelt er die Welt durcheinander und reisst das Publikum von den Stühlen. Diesmal noch rasanter, farbiger, bunter. Im Galopp von Komik, Gestik und Mimik jagt ein Gag den andern.

Er ist der perfekte Gentleman-Entertainer. Seine Klaviersdelikte sind charmante Beobachtungen unseres Alltags und jener Komplikationen, die das zwischenmenschliche Miteinander aufwirft. Ob er Liebeslieder singt, rappt, Gedichte rezitiert, Samba tanzt oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielt: Sein facettenreiches Klavierkabarett in Reimkultur ist unterhaltsam, mitreissend und immer auf dem Punkt.

«Weltwunder» Konrad Stöckel ist Daniel Düsentrieb, MacGyver und Yps mit Gimmick in einer einzigen, genialen Gestalt. Völlig unerschrocken und mit totalem Körpereinsatz zeigt er weltwunderliche Experimente in verrückten Versuchsanordnungen, wissenschaftlich fundierte Tricks und viele verrückte Erfindungen. Für alle ab 8 Jahren. Wissenschaftscomedy für die ganze Familie!

TAK MI 13.12.17, 20.09 Uhr

TAK CHF 45, 38 | erm. 20

TAK FR 15.12.17, 20.09 Uhr CHF 45, 38 | erm. 20

FR 19.01.18, 19:00 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15 2 Erw. + 2 Kinder: CHF 75

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© Rafael Kroetz

© Guido Schröder

© Michael Zargarinejad

Kabarett & Comedy

Vince Ebert

Matthias Richling

So liegen sie richtig falsch!

Zukunft is the future

Richling 2018

Ob in der Sketchshow «Switch», bei «Genial daneben» oder in der «ProSieben Märchenstunde» – der 1.59 m grosse Comedian ist einer der beliebtesten deutschen Entertainer. Den deutschen Comedypreis erhielt er gleich mehrfach. Auf typisch hoeckereske Art widmet er sich den Denkstrukturen seiner Mitmenschen, dreht und wendet diese im Scheinwerferlicht, klopft ab, bohrt nach, analysiert – und hilft der Welt wie immer auf die Sprünge, natürlich nie auf direktem Weg.

Kann man überhaupt etwas Fundiertes über die Zukunft sagen? Der Diplom-Physiker und Wissenschaftskabarettist Vince Ebert behauptet: JA! Unsere Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit. Als Kinder glaubten wir an den digitalen Reisewecker, das Dolomiti-Eis und Hoverboards. Heute kommunizieren wir über Uhren mit Menschen auf anderen Kontinenten, essen in Algen gerollten rohen Fisch und Heino covert Rammstein. Das war nicht vorauszusehen!

Richling, der von vielen Kritikern als der beste Parodist der deutschen KabarettSzene gefeiert wird, bringt seine jüngsten Beobachtungen wie immer in literarisch anspruchsvolle Form. Niemand aus Politik und Show bleibt verschont. Dabei ist natürlich nicht nur das gesamte deutsche FührungsPersonal. Selbstverständlich werden auch die selbstherrlich regierenden Herren Donald Trump, Wladimir Putin und Recep Erdogan nicht verschont.

TAK

TAK

TAK

FR 26.01.18, 20.09 Uhr

SA 24.02.18, 20.09 Uhr

FR 02.03.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

CHF 40, 35 | erm. 15

CHF 45, 40 | erm. 15

© Udo Leitner

Bernhard Hoecker

Stermann & Grissemann

Django Asül

Gags, Gags, Gags! Das Stermann & Grissemann-Universum aus feiner Beschimpfung, Sinnsabotage und Selbstdemontage, Nonsense, bizarrer Parodie, Persiflage und Polemik erlaubt sich eine neue, nicht geahnte Ausdehnung. Gewohnt erstklassig flitzen die beiden, die «eigentlich zu gut für’s Fernsehen» (John Cleese) sind, durch den selbst gesteckten Gag-Slalom.

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und jetzt ist es richtig schön. Doch das Schöne ist: Eigentlich ist es schöner denn je. Also macht Django Asül weiter. Denn endlich kehrt Ruhe ein. Die Zeit der Ungewissheiten ist vorbei. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Bundesregierung hat die Implosion Deutschlands auf der Agenda. Und auch der Allerletzte hat kapiert: Europa gibt es nicht.

TAK

TAK

DO 08.03.18, 20.09 Uhr

SA 17.03.18, 20.09 Uhr

Letzte Patrone

Beck und Biedermann 3 Neues Programm Mit dieser Slapstick-Komödie folgt der dritte Streich. Durch ihr Stück «Einen Moment bitte!» wurden die beiden Liechtensteiner Schauspieler als Bühnentollpatsche bekannt, die durch geistreiche Schelmereien, pantomimische Raffinesse und ihr erfrischend uneitles Spiel überzeugen. TAK

FR 09.03.18, 20:09 Uhr CHF 45, 38 | erm. 20

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CHF 45, 38 | erm. 15

SA 14.04.18 Mi 18.04.18 Di 08.05.18 jeweils 20.09 Uhr CHF 35, 30 | erm. 15


© Agentur

Kabarett & Comedy

Erwin Pelzig

Giacobbo / Müller Late night - Live!

Dogensuppe Herzogin

Weg von hier – das neue Soloprogramm

Bei ihm feiern Wahnsinn und Sprachbegabung Urstände. Hier fordert eine kaskadische Wort-, Satz- und Gedankenflut die Zuhörer, zerebral voll auf der Höhe zu sein. Zumindest, wenn man verstehen will, was der Kabarettist uns sagen will. Und das sollten wir. Malmsheimers Beobachtungen sind so genau, sein Stil so geschliffen, dass kein Auge und keine Synapse trocken bleibt.

Frank-Markus Barwasser steht seit über 20 Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Von 1998 bis 2015 war er bei ARD und ZDF mit seiner satirischen Talkshow «Pelzig hält sich» zu sehen. Gemeinsam mit Urban Priol gab er bis 2013 den Gastgeber in der ZDFKabarettsendung «Neues aus der Anstalt». Nach «Pelzig stellt sich» ist «Weg von hier» Barwassers achtes Kabarett-Solo.

Giacobbo und Müller, immer noch unter dem selbstgewählten Ende ihrer Fernsehsendung leidend, haben ein Jahr gegen Fressattacken, Jugendlichkeitswahn und Kameraphobien gekämpft – umsonst. Das seelische Gleichgewicht kann nur mit dem Publikum wieder hergestellt werden. Und unter Anleitung des ambulanten Sendeleiters Dominique Müller und dem Sound des unter labiler Freundlichkeit leidenden Daniel Ziegler.

TAK

TAK

SAL

SA 21.04.18, 20.09 Uhr

MI 02.05.18, 20.09 Uhr

FR 04.05.18, 20 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

CHF 40, 35 | erm. 15

CHF 58, 52, 45 | erm. 45

© Axel Hess

Jochen Malmsheimer

Urban Priol

Starbugs

Barbara Balldini

gestern heute morgen

Die neue Show 2018!

best of

Nachdem das Energiebündel über 30 Jahre deutsche Geschichte bühnentauglich begleitet hat, lässt er Kabarettklassiker, die in all den Jahren entstanden sind, neu aufleben. Eingebettet sind sie in Priols Markenzeichen: Das tagesaktuelle Sofortverwursten irrster Irrungen und Wirrungen. Dabei schießt der Pointen-Cowboy des politischen Kabaretts stets locker aus der Hüfte und immer so schnell, wie es ihm der noch heiße Lauf der Geschichte ermöglicht.

Sie sind die Senkrechtstarter der Schweizer Show-Szene und sind seit Jahren international erfolgreich. Von New York bis Tokio haben sich die drei Komiker mit einer einzigartigen Mischung aus Tanz, Akrobatik und nonverbaler Comedy in die Herzen des Publikums gespielt. Gastspiele in über 30 Ländern, mehr als zwanzig TV-Shows und unzählige Preise sprechen für sich. Auf dem Festival von Monte Carlo wurden sie bereits vierfach ausgezeichnet.

Sie steht für Erotik, Aufklärung und Spass und ist mittlerweile die erfolgreichste Kabarettistin Österreichs. Als diplomierte Sexual­ pädagogin hat sie in punkto Erotik & Partnerschaft alles gesehen, gehört und/oder (selbst) erlebt: Sie kennt die Sehnsüchte und Probleme, unterdrückten Leidenschaften und ausgelebten Phantasien ihrer Mitmenschen aus erster Hand. Dieser Erfahrungsschatz macht sie zu einer der profundesten – und unterhaltsamsten – «SexpertInnen» Österreichs.

TAK

TAK

TAK

DO 24.05.18, 20.09 Uhr

SA 26.05.18, 20.09 Uhr

DI 29.05.18, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 15

CHF 40, 35 | erm. 15

CHF 40, 35 | erm. 15

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Wenn du eine Vision hast, hast du auch eine Zukunft. Willi Müller

Landstrasse 153, 9494 Schaan Niederlassung Unterland Haldenstrasse 5, 9487 Bendern www.bvd.li

M U Z T Z T E J W ER DEN SIE ! R E L T S N Ü K L BA L Einzelne Fussbälle individuell im 3D-Konfigurator gestalten und ab Auflage 1 bedrucken lassen, balleristo macht’s möglich! Jeder Ball sein Einzelstück.

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Kabarett & Comedy

Kooperation mit dem Schlösslekeller © Jan Merlin Friedrich

Seit vielen Jahren arbeiten Schlösslekeller und TAK Hand im Hand. Wir koordinieren Termine und veranstalten teils zusammen. Mit gemeinsamen Ressourcen veranstalten wir Gerhard Polt, den Grossmeister des Kabaretts, der auch Pate des Schlösslekellers ist. Ingo Börchers präsentiert sein aktuelles Programm im Herbst im Schlösslekeller, sein neues Programm dann im Frühjahr im TAK.

Kabarett &Comedy

Ingo Börchers

Hier wird ganz schön scharf geschossen, bissig, rotzfrech, derb. Wenn Gerhard Polt und die Wellbrüder zusammen auf der Bühne stehen, dann heißt es: Achtung! Denn hier wird gespottet, geschimpft und verhohnepiepelt. Musikalisch kommentiert werden Polts spitzzüngige, subversive Einlassungen zwischendurch immer wieder vom speziellen »Sound« der Wellbrüder.

Schnell noch ein Selfie geschossen, dann aber ab ins Fitnessstudio zur Selbstoptimierung: erfolgreich an der Marke «Ich» arbeiten. Was früher nur für Prominente galt, ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Zur gleichen Zeit sind Tausende von Menschen auf der Flucht und lassen ihre bisherige Identität hinter sich. Was geschieht da, wenn man nichts mehr hat, ausser sich selbst?

Spoerri Halle, Vaduz

TAK

SA 09.12.17, 20 Uhr

SA 28.04.18, 20.09 Uhr

Preise folgen

CHF 35 | erm. 15

Immer Ich – Das brandneue Programm!

© Susann Moser-Ehinger

Kooperation mit dem Alten Kino Mels

Gerhard Polt und die Wellbrüder aus’m Biermoos

Gardi Hutter So ein Käse Gardi Hutter braucht wenige Worte, weil ihre Bilder schon Geschichten erzählen. «So ein Käse» ist eine wundervoll poetische Fabel von der kleinen Wohlstandsmaus, der das Stück Käse nie gross genug sein kann. Es geht um Sein und Haben, um Konsum und Übersättigung, um Langeweile und Gier – aber wie immer bei Gardi Hutter weiss ihre Figur von gar nichts und geht mit ernster Sturheit auf die Katastrophe zu. TAK SO 21.01.18, 19 Uhr CHF 40, 35 | erm. 15 SA 20.01.18 Altes Kino, Mels www.alteskino.ch

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Illustration zu «Kaschtanka» von Maria Pfeiffer

Junges Publikum

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hr , 16 U .0 3 .18 10 U h r 5 2 O S 8, 6 .0 3 .1 MO 2 TA K

a tanke h c s sch Ka s ika li

mu e vo n E in e h ic ht c s e g s c h ow Zirku Tsc h e n o t n A mpit z r Mum te a e h T e rg Nürnb


Junges Publikum

Herr Eichhorn und der erste Schnee Figurentheater nach dem Bilderbuch von Sebastian Meschenmoser. Für alle ab 3 Jahren meinhardt&krauss&feigl, Stuttgart Wer kennt es nicht, das Warten auf den ersten Schnee im Winter? «Der Winter ist wunderschön», hat der Rehbock Herrn Eichhorn erzählt. «Es fallen Schneeflocken aus dem Himmel, und alles wird weiss.» Deshalb beschliesst Herr Eichhorn, in diesem Jahr auf die erste Schneeflocke zu warten. Kein leichtes Unterfangen für ein Eichhörnchen, welches gewohnt ist, einen Winterschlaf zu halten. «Aber der Winter lässt sich Zeit …» Gemeinsam mit Igel und Bär begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche nach der ersten Schneeflocke. TAK SO 17.12.17, 16 Uhr MO 18.12.17, 10 + 14 Uhr DI 19.12.17, 10 + 14 Uhr MI 20.12.17, 10 + 16 Uhr DO 21.12.17, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 Kindergärten/Schulen 8

HOLZKLOPFEN Eine Entdeckungsreise in eine Welt der hölzernen Klänge und Bilder. Für alle ab 2 Jahren

Ob als riesengrosser Baum oder kleiner Splitter, Möbelstück oder Papier – Holz umgibt uns ständig. In «HOLZKLOPFEN» untersuchen ein Puppenspieler und ein Percussionist auf variantenreiche, ganz nahe liegende wie überraschende Weise die Möglichkeiten, die das Material bietet. Sie erschaffen Figuren und Lebewesen, Situationen und Episoden, Gegenstände und Werkzeuge und nehmen die kleinen und grossen Zuschauer mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise in eine Welt der hölzernen Klänge und Bilder. TAK SO 27.05.18, 16 Uhr | MO 28.05.18, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten 8

© Vero Lespérat Hequet

HELIOS THEATER, Hamm

Zwischen Sternen fliegt der Staub Von Eveline Ratering. Für alle ab 4 Jahren TRIAD Theatercompany, Zürich Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein

M ist wie die Liebe Theater mit Bildern und Objekten. Für alle ab 3 Jahren Mila Baleva Den Farben ihrer Phantasie folgend entfaltet eine kleine Person eine erfrischende Palette von Sinneseindrücken, Licht und Klang. «M ist wie die Liebe» lädt die allerjüngsten Zuschauer/innen ganz ohne Worte mit ­S cherenschnitten, Klappbüchern, Malerei und Videoprojektion zu einer poetischen Reise ein, die von der Kunst Joan Mirós inspiriert ist.

Drei clowneske Experten begeben sich auf eine vergnüglich-poetische Reise in das Universum und in die Welt unserer Wahrnehmung. Wie Kinder suchen sie nach Antworten auf wichtige Sinnfragen. Wie weit ist unendlich und warum träumen die Menschen? Wie sind unsere Planeten entstanden? Auf alles haben die Drei eine Antwort. Doch im Laufe des Stückes geraten sie sich in die Haare und verlieren sich immer mehr in astronomischen Nebeln. Nur mit Hilfe der Kinder finden sie den Weg zurück auf den «sicheren» Boden der Realität. TAK SO 12.11.17, 16 Uhr (Premiere) | MO 13.11.17, 10 + 14 Uhr

TAK CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten / Schulen 8 SO 04.03.18, 16 Uhr | MO 05.03.18, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten 8

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Bühne trifft Engagement.

Das TAK veranstaltet jährlich eine Vielzahl an herausragenden Kulturevents für Jung und Alt. So viel Herzblut gehört unterstützt. Besonders auch das vielfältige und kreative Kinder- und Jugendprogramm. Wir sind stolz, einen Beitrag zum Liechtensteiner Kultur52 jahr

2017 zu leisten.


Junges Publikum Ein Loch ist meistens rund Objekttheater, fast ohne Worte, magisch und absurd-komisch. Für alle ab 4 Jahren florschütz & döhnert, Berlin Ein Loch ist meistens rund. Es wiegt nichts und hat keinen Namen. Aber es gibt immer eins irgendwo. Einfach so, ohne Grund. Man findet es in der Socke, im Käse und selbst in der Luft. Will man es anfassen, greift man ins Leere. Man kann es grösser oder kleiner machen, verdecken oder zustopfen. Doch es lässt sich niemals festhalten. Löcher sind geheimnisvoll. Ein klitzekleines Loch genügt, um zum Entdeckungsreisenden zu werden. TAK SO 11.03.18, 16 Uhr | MO 12.03.18, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten / Schulen 8

Cellosturm

© Thomas Ernst

Musiktheater für ein Familienpublikum ab 5 Jahren

Grimm & Co. Erzähltheaterreihe mit Katja Langenbahn für alle ab 5 Jahren TAK-Produktion

M o b il bar buch

Regie: Jacqueline Beck Bühne, Licht, Ton: TAK-Technik Mit: Katja Langenbahn

Oorkaan und Cello8ctet Amsterdam Eine Taube ist auf der Suche nach Freunden. Sie überfliegt Ozeane, Steppen, Dschungel und Wüsten und erlebt abenteuerliche Begegnungen mit seltsamen Wesen. Doch ein Freund ist nicht darunter. Bis sie vom Wind verweht und vom Sturm zerzaust völlig erschöpft in einer eisig kalten Gegend landet. Am Nordpol macht sie schliesslich eine unerwartete Entdeckung.

Amen und Aus Ein poetisches Stück, das sich zwischen Komödie und Thriller bewegt. Für alle ab 5 Jahren Nevski Prospekt, Gent Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein und Rotondes, Luxemburg Seit Jahrzehnten verbinden sich zwei alte Wissenschaftler in ihrem Atelier voller Maschinen und mathematischer Berechnungen mit dem Rest des Universums. Als eines Tages einer der beiden stirbt, bricht ihre wundersame wie kunstvolle Installation, von der sie ein untrennbarer Teil geworden sind, zusammen. Der Zurückgebliebene vermisst seinen Freund, seine Hilfe, seine Gesellschaft, aber vor allem seine Freundschaft. Er fasst den Beschluss, seinen verstorbenen Kollegen zurückzuholen. Mit dessen Hilfe versucht er, alles wieder so hinzubekommen, wie es einmal war. Aber das ist nicht so einfach, wie er dachte. TAK SO 05.11.17, 16 Uhr | MO 06.11.17, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8

TAK SO 29.10.17, 16 Uhr | MO 30.10.17, 10 Uhr CHF 25 | erm. 10 | Schulen 8

TAKino CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten / Schulen 8

© Ronald Knapp

© Jacqueline Beck

Der gestiefelte Kater SA 28.10.17, 16 Uhr (Premiere) DI 31.10.17, 10 Uhr Aschenputtel SA 17.03.18, 16 Uhr (Premiere) DI 20.03.18, 10 Uhr Des Kaisers neue Kleider SA 05.05.18, 16 Uhr (Premiere) DI 08.05.18, 10 Uhr

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Junges Publikum

SO 22.04.18, 16 Uhr MO 23.04.18, 10 Uhr CHF 20 | erm. 10 Schulen 8

© Katrin Schander

TAKino

Dreimal König Schauspiel für alle ab 5 Jahren TAK SO 28.01.18, 16 Uhr MO 29.01.18, 10 Uhr CHF 20 | erm. 10 Schulen 8

TheaterGrueneSosse, Frankfurt am Main

Die drei Räuber Ein wild musikalisches Theatererlebnis für alle ab 5 Jahren, frei nach dem Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer

König zu sein, das ist nicht nur ein Kinderwunsch. König zu sein, das bedeutet reich zu sein, bestimmen zu können, viel Spass zu haben, Respekt vom Volk zu bekommen und vieles mehr. König zu sein bedeutet aber auch Verantwortung zu übernehmen. Wer kennt schon die drückenden Albträume und Belastungen eines Königs? Wer weiss von seinen geheimen Wünschen und Sehnsüchten? Voller Poesie und Musikalität erzählt das Stück über drei Könige, die verschiedener nicht sein könnten, hin und her gerissen zwischen ihren Träumen und der Wirklichkeit.

theater fayoum, Maik Evers, Düsseldorf theater fayoum und Maik Evers verwandeln die Räuberbande in eine Rockband und ein altes Sofa in eine Spielfläche für all die geheimnisvollen Orte der Geschichte. Mit ungestümem Witz ergaunert sich diese Mischung aus Erzähltheater, Figurenspiel und Konzert die Bühne. Ein schräger Räuberspass, der nicht zuletzt Fragen nach sozialer Ungleichheit und dem Wert von Geld aufwirft.

Kaschtanka Eine musikalische Zirkusgeschichte von Anton Tschechow. Für alle ab 6 Jahren Theater Mummpitz, Nürnberg

Ein Familientheaterstück ab 6 Jahren ohnetitel, Salzburg Eine Puppenspielbühne wie aus alten Zeiten, die ein mit immer neuen Überraschungen angefülltes Eigenleben entwickelt, und die Tagebuchaufzeichnungen des achtjährigen «Papelucho» sind der Stoff für eine ansteckende Sprach- und Bildreise durch Phantasieabenteuer und handfeste Streiche. Immer spielen zwei Welten eine Rolle, die der Erwachsenen und die der Kinder, und sie prallen meistens aufeinander, was Papelucho in Erklärungsnot bringt und das kleine wie grosse Publikum zum Lachen. TAK SO 25.02.18, 16 Uhr | MO 26.02.18, 10 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8

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TAK SO 25.03.18, 16 Uhr | MO 26.03.18, 10 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8

© Rudi Ott

Papelucho

Die junge Hündin Kaschtanka verliert auf einem Spaziergang ihren Herrn, den Tischler Luka, und findet nicht mehr zurück nach Hause. Monsieur George, ein Zirkusclown und Dompteur, entdeckt sie auf der Strasse und nimmt sie bei sich auf. Kaschtanka lernt die fremde Welt des Zirkus kennen und wird Mitglied einer ungewöhnlichen Zirkustruppe. Zusammen mit Gänserich Iwan, Kater Fjodor und dem Schwein Chawronja bereitet sie sich auf das Leben einer Artistin vor. Als Iwan stirbt, muss Kaschtanka ihn bereits am kommenden Abend ersetzen. Doch da entdeckt sie ihr früheres Herrchen im Publikum …

«Kindern muss man das geben, was sich auch für Erwachsene eignet … Man muss nicht für Kinder schreiben, sondern es verstehen, aus dem, was bereits für die Erwachsenen geschrieben ist, das Richtige, das heisst echte Kunstwerke, auszuwählen.» (Anton Tschechow)


Junges Publikum

Die Kartoffelsuppe Von Marcel Kremer. Für alle ab 7 Jahren

Von Inèz Derksen & Christian Schönfelder. Für alle ab 8 Jahren HET LAAGLAND, Sittard

Heinrich der Fünfte

Als der junge Heinrich König von England wird, ist die Staatskasse leer, das Schloss renovierungsbedürftig und sein Volk hungrig. Er beschliesst, den König von Frankreich aufzusuchen, um mit ihm die Landesrechte

Eine humorvolle Reise für Über- und Tiefflieger zu längst vergessenen Sehnsüchten und Kindheitserinnerungen beginnt. Am Ende stösst die Expedition, wie kann es anders ein, auf Peter Pan, den Jungen, der nie erwachsen werden wollte.

CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8, 10

SAL, Schaan MO 11.12.17, 14 Uhr | DI 12.12.17, 10 + 19 Uhr CHF 25 | erm. 10 | Schulen 8, 10

SA 21.04.18, 18 Uhr

TheaterGrueneSosse, Frankfurt am Main

In den Phantasiereisen der Kindheit scheint alles möglich zu sein, man muss es sich nur vorstellen können! Für fünf Erwachsene, denen diese Gabe abhanden gekommen ist, beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Verunsichert betreten sie in Anzug und Kostüm die Bühne. Seit Wochen werden sie heimgesucht von seltsamen, fremden Träumen und Gedanken. Was aber noch viel ungewöhnlicher ist: Diese Träume hinterlassen wunderliche Gegenstände wie Murmeln oder Spielzeugdolche. Sie tauchen meist dann auf, wenn es die Empfänger am wenigsten gebrauchen können: unter Stress, bei der Arbeit, vor den Augen von Kollegen und Vorgesetzten. Und die Gegenstände wecken vage Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, an die Kindheit und wilde Abenteuer.

Man nehme: eine dicke Zwiebel, eine Stange Lauch, einige Möhren, Sellerie und natürlich Kartoffeln, einen Schauspieler und einen grossen Topf auf einem Herd, rühre kräftig um, lasse alles gut aufkochen und schmecke fein mit spannenden Geschichten ab. Heraus kommt ein im wörtlichen Sinne schmackhaftes Theatererlebnis. Domus, Schaan

Der Shakespeare-Klassiker neu erzählt. Für alle ab 8 Jahren

CHF 20 | erm. 10

neu zu verhandeln. Doch der König stirbt kurz nach Heinrichs Ankunft und hinterlässt eine Tochter: Cathérine. Noch bevor Heinrich das Herz von Prinzessin Cathérine und somit Frankreich erobern kann, taucht ein entfernter Verwandter Cathérines auf, der laut Vermächtnis die Staatsgeschäfte regeln soll. Ein erbitterter Streit entsteht über die Rechte an Frankreich, an dem Schloss und natürlich an Cathérine – ein Krieg bricht aus.

Nachtgeknister Von Mike Kenny. Für alle ab 8 Jahren

TAK

theater katerland, Winterthur

DI 24.04.18, 10 Uhr (in deutscher Sprache) und 14 Uhr (in englischer Sprache)

© Axel Gaube

Expedition Peter Pan

ndere B e s o lu n g eh f p Em für auch sene h c E r wa

© Joost Milde

TheaterGrueneSosse, Frankfurt am Main

Marie wohnt mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder François in einem kleinen Dorf. Der Vater muss allabendlich im Restaurant gegenüber kochen, die Kinder bleiben allein zu Hause. Doch was macht man, wenn man alleine ist, der kleine Bruder nervt und man nicht einschlafen kann? Man erzählt ihm und sich selbst eine Geschichte. Am besten eine, die lustig und spannend und etwas gruselig ist. Dabei verwandeln sich die Erlebnisse des Tages durch ihre Phantasie in wahre Abenteuer. Die Wohnung wird zur Geisterbahn, zur Menschenfresser-Küche oder zum Jahrmarkt, und um ein Haar gehen die beiden Kinder zwischen Realität und Fiktion verloren. TAK SO 14.01.18, 16 Uhr | MO 15.01.18, 10 Uhr CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8

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Junges Publikum Lulje – Tagebuch aus Anderland Von Eveline Ratering. Für alle ab 9 Jahren TRIAD Theatercompany, Zürich Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein Die 10-jährige Lulje muss Abschied nehmen vom Vertrauten. In ihrem Heimatland ist ein Krieg ausgebrochen. Mit ihren Eltern und dem älteren Bruder Valon reist sie zu einem Onkel in die Schweiz. Der Wechsel vom ländlichen Leben auf dem Hof der Grossfamilie in die städtische Zweizimmerwohnung von Onkel Dardan stellt die Familie vor vielfältige Herausforderungen. Das Abenteuer des Ankommens in «Anderland», wie sie die neue Heimat nennt, zeichnet Lulje auf einem Diktiergerät auf. Zu Beginn fällt es ihr schwer, neue Freunde zu finden. Erst als sie Frau Roos kennen lernt, die schrullige alte Operndiva, die eine geheimnisvolle Tasche mit Theaterkostümen hütet, beginnt sie ihr Leben in Anderland selbst in die Hand zu nehmen.

TAK DI 14.11.17, 14 + 18 Uhr CHF 20 | erm. 10 Schulen 8, 10

Herzwerk Von Eveline Ratering. Für alle ab 10 Jahren TRIAD Theatercompany, Zürich Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein und Theater Chur Was tun, wenn der Rabe, der am Fenster vorbeifliegt, spannender ist als die Matheaufgabe an der Wandtafel? Und wieso können sich manche so gut konzentrieren und haben auf jede Frage des Lehrers eine Antwort parat? Vier Forscher wollen es genauer wissen und wollen herausfinden, was Begeisterung mit Konzentration zu tun hat. Anhand von komplizierten wissenschaftlichen Experimenten und Selbstversuchen spüren sie Menschen auf, die sich mühelos und mit Freude stundenlang in eine Tätigkeit vertiefen. Eine sammelt Geräusche und sucht nach dem Klang der Welt, die andere spannt Fäden gegen das Vergessen. Einer hört, wenn das Holz richtig gewachsen ist und baut daraus Geigen, und ein anderer träumt vom Fliegen und gewinnt als Skispringer die Weltmeisterschaft.

TAK DO 16.11.17, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 Schulen 8, 10

schwarzweisslila Von Volker Schmidt. Für alle ab 10 Jahren

© Ani Antonova

new space company, Wien

TAK DI 06.02.18, 10 + 14 Uhr CHF 20 | erm. 10 Schulen 8, 10

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Lila, elf, ist bei ihrer Mutter aufgewachsen und hat ihren afrikanischen Vater nie kennengelernt. Ihre Mutter will nicht über ihn reden. Als die beiden in eine Kleinstadt ziehen, sind ihre Hautfarbe und ihr Vater DAS Thema ihrer neuen Umgebung: bei den neuen Klassenkolleg/innen, dem Automechaniker, bei dem Lila auf ihrem Schulweg vorbeikommt, sogar der Vater eines Mitschülers hat sehr genaue Vorstellungen, wie Afrikaner sind. Also macht sich Lila auf die Suche. Und trifft auf Basuro aus Ghana. Kann er ihr bei ihrer Suche helfen? Und was sucht Lila eigentlich genau? Ihren Vater? Eine Familie? Oder ihre eigene Identität? Mit Lila präsentiert Autor und Regisseur Volker Schmidt eine starke Mädchenfigur, die sich gegen Alltagsrassismus ebenso zur Wehr setzt, wie sie sich in ihrem privaten Umfeld Gehör verschafft und konsequent ihren eigenen Weg geht.


Theater und Schule Lesungen Klassiker im Klassenzimmer Kooperation von TAK Theater Liechtenstein und Theater Konstanz Regie / Bearbeitung der Fassungen: Oliver Vorwerk Mit: Thomas Ecke

10 Gründe, mit der Klasse ins Theater zu gehen •  Theater ist ein Kulturgut und Teil der   Allgemeinbildung •  Theater stärkt Schlüsselkompetenzen •  Theater öffnet Welten •  Theater ist kulturelle Bildung •  Theater ist ästhetische Bildung und   eine Schule der Wahrnehmung •  Theater ist ein Medium, das alle Sinne   anspricht •  Theater fördert die Gemeinschaft •  Theater ist Teil des Lehrplans •  Theaterspielen braucht Theatersehen •  Theaterkunst ist ein Kinderrecht

Wie spannend Schullektüre sein kann, zeigt der Schauspieler Thomas Ecke. Er kommt in die Schule und liest aus Klassikern der Weltliteratur. Aber auch zeitgenössische ­Bücher hat er im Gepäck. Lebendige Literatur, hautnah gesprochen, gewispert, gerufen, ­geweint, argumentiert, lamentiert, gezischt, gesungen, verlacht, gebrabbelt, geflüstert und gestikuliert. Deutschunterricht einmal anders.

Vermittlung und KonTAKt-Programm für alle Altersgruppen Auch in dieser Spielzeit stehen für Sie wieder interessante und spannende Angebote und Projekte zum Ausprobieren und Selbermachen, Kennenlernen und Entdecken bereit. Vermittlungsprogramme Eine intensive und lebendige Begegnung mit Kunstt- und Theaterschaffenden K A T Kon shop aus der Region als k Wor Vor- und Nachbereitung direkt im Schulhaus.

Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone Von Mark Haddon Ab 6. Schuljahr Tschick Von Wolfgang Herrndorf Ab 8. Schuljahr Steppenwolf Von Hermann Hesse Ab 10. Schuljahr Der goldene Topf Von E. T. A. Hoffmann Ab 10. Schuljahr

Termine nach Absprache Schulen CHF 10

Theaterpädagogischer Workshop mit einer Fachperson des jungen ang Vorh » « f THEATER’s liechtenstein au als Vor- oder Nachbereitung direkt im Schulhaus.

Die jungen Wilden TAK-Theaterclub für Kinder von 8 bis 12 Jahren Theater schauen, Theater bestaunen, beklatschen und hinterfragen, einen Theaterausflug machen, Theater­ macher/innen kennenlernen, über Theater reden und Theater mit allen Sinnen geniessen.

Partnerschulen Eine Schule, welche mit jeder Klasse mindestens einmal pro Jahr in ein professionelles Theater kommt, erhält ein Schulabo mit Ermässigung von 25 % auf alle im SchulLeporello angekündigten Vorstellungen sowie zusätzliche Dienstleistungen vom TAK. Weitere Angebote für Lehrpersonen Stückeinführungen und Nachgespräche Patenklassen Begleitmaterialien Theaterführungen KonTAKtpersonen-Treffen DO 14.09.17, 18 Uhr, TAK-Foyer Präsentation Spielplan 1. Semester für Kindergärten, Primarschulen und Weiterführende Schulen MI 17.01.17, 18 Uhr, TAK-Foyer Präsentation Spielplan 2. Semester für Kindergärten, Primarschulen und Weiterführende Schulen

Auch in dieser Spielzeit machen sich Kids auf, die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erkunden. Das Kennenlernen von verschiedenen Theaterfarben und -formen steht während der ganzen Spielzeit einmal im Monat auf dem Programm. 57


Junge Erwachsene

Herr Macbeth oder die Schule des Bösen Frei nach William Shakespeare Vorstadttheater Basel Für die Hexen ist es wieder einmal an der Zeit, gehörig im Topf des Bösen zu rühren! Nichts macht den vier Weibern mehr Spass, als mit den Menschen ihren grausamen Schabernack zu treiben. Denn: Mit den von Haus aus leicht verführbaren Erdbewohnern haben sie all zu oft leichtes Spiel. Herr Macbeth und seine Gemahlin gehören zur erwähnten Spezies und viel Hexenkunst ist bei den beiden nicht vonnöten, um in ihnen die Gier auf die Krone zu wecken. Ein grausamer Reigen schrecklicher Taten ist die Folge und der Hexen «Irrewirre» nimmt seinen Lauf. Die Schwarzkünstlerinnen freut’s, obwohl sie sich nicht immer einig sind, wohin und wieweit sie ihr abgründiges Spiel treiben sollen … Zusammen mit einer Brut Hexen gestatten wir uns einen Blick auf die böseste aller Geschichten der Weltliteratur und erfinden Shakespeares «Macbeth» neu als Gruselkrimi, vollgepackt mit Spannung, Scharfsinn und Witz! TAK MI 07.02.18, 19.30 Uhr + DO 08.02.18, 10.30 Uhr CHF 25 | erm. 10 | Schulen 10

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© Xenia Zezzi

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Junge Erwachsene ndere B e s o lu n g eh Empf für auch ne chse E r wa

Elephanten Von Julia Haenni Theater topoï:log, Zürich Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein und Fabriktheater Zürich Drei Schauspieler, zwei Männer und eine Frau, betreten den Bühnenraum und treffen wider Erwarten auf einen riesigen Elephanten. Keiner will wissen, wie der da hineingekommen ist, aber klar ist: Er kann kaum alleine hereingekommen sein. Türen und Fenster, alles noch intakt. Doch wer ist er und was will er? Wieso ist der hier? Wer hat ihn hereingebracht? Wo in der Regel aus einer Mücke ein Elephant gemacht wird, machen die drei Protagonisten aus dem Elephanten einen ganzen Mückenschwarm. Und die Mücken stechen, sie stechen wie das schlechte Gewissen. In «Elephanten» geht es um unseren oft hilflosen Umgang mit Schuld. Wird eine Schuld grösser, je mehr man sie ablehnt? Wann ist jemand schuldig, und gibt es die eine Wahrheit?

TAK DI 06.03.18, 19 Uhr MI 07.03.18, 10 Uhr CHF 25 | erm. 10 Schulen 10

«Like a Popsong» wurde 2015 mit dem Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet.

CHF 25 | erm. 10 | Schulen 10

TheaterGrüneSosse und Theaterhaus Ensemble Frankfurt

Silke Z. resistdance, Köln

«Like a Popsong» ist Performance, Tanz und Konzert, bei der die «mixed age»-Darsteller das Publikum in eine Welt voller Widersprüche entführen. Sie arbeiten an den Grenzen der Preisgabe von Persönlichem auf der Bühne – mal mit und mal ohne den Schutz theatraler und musikalischer Techniken.

TAK

Von Jean Anouilh

Tanzperformance

Jeder kann «berühmt» werden. Der Grad an Popularität und Beliebtheit, insbesondere in der virtuellen Welt der sozialen Netzwerke, misst sich an der Anzahl der Klicks und Likes. Was sind wir bereit zu tun, was wollen wir von uns preisgeben? Woran messe ich meinen Wert in der Gesellschaft? Steigt mein Wert, wenn ich mich sichtbar mache, meine Hüllen fallen lasse? Und wer bewertet und schützt mich?

MI 25.10.17, 20.09 Uhr, Premiere FR 26.10.17, 10 Uhr

Antigone

Like a Popsong

SAL, Schaan DO 18.04.18, 19.30 Uhr FR 19.04.18, 10.30 Uhr CHF 25 | erm. 10 Schulen 10

Antigone ist jung und sie hat eine Entscheidung getroffen: Sie wird ihren Bruder beerdigen, der im Kampf getötet wurde – obwohl König Kreon das bei Todesstrafe verboten hat. Er befiehlt, dass der Tote unbestattet liegen bleibt und zum Himmel stinkt. Denn Antigones Bruder war ein Aufrührer und der König muss die Ruhe im Land wieder herstellen und zeigen, wer der Stärkere ist. Doch Antigone widersetzt sich. Für sie ist das universelle Menschenrecht auf eine würdige Bestattung höher einzuschätzen als das Gesetz des Königs. Und nichts kann sie von ihrem Plan abbringen. Diese Tragödie ist eine der ältesten und berührendsten Geschichten der Welt und heute so aktuell wie nie, wo die ganze Welt dröhnt und tobt und stöhnt. In Rob Vriens’ Inszenierung spielen vier Frauen und vier Männer miteinander und gegeneinander. Alle sind Antigone, alle sind Kreon und sie stellen sich gemeinsam mit dem Publikum den drängenden Fragen: Was kann ich als Einzelner tun? Wo habe ich das Recht und sogar die Pflicht, nein zu sagen, auch wenn der Gegner übermächtig erscheint? Welche Auswirkungen hat mein Handeln? Ist das Leben nicht wichtiger als das Gesetz?

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ASSITEJ Liechtenstein vereint 47 Theater- und Kunstschaffende, Theaterinstitutionen, freie Theater und darüber hinaus Museen sowie Organisationen und Vereine, die sich im kulturellen Bereich für Kinder und Jugendliche engagieren.

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ASSITEJ Liechtenstein ist eines der 85 Zentren des ASSITEJ-Weltverbands. Schwerpunkte der ASSITEJ Liechtenstein: Nationale und internationale Vernetzung Kulturelle Bildung Frühkindliche Förderung Symposien, Fach- und Dialogveranstaltungen, Weiterbildungsangebote • Kinderkulturkalender «WUNDERTÜTA» • Artist in Residence • Koordination MUS-E in Liechtenstein

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TAK regional

U7 / U9 / THEATER trotzdem

Weiss wie Schnee … Ein integratives und Generationenübergreifendes Weihnachtsmärchen frei nach «Schneewittchen» der Gebrüder Grimm in Kooperation mit dem Heilpädagogischen Zentrum anlässlich des 50-jährigen Bestehens. Für alle ab 5 Jahren

Kinder schreiben Hoffnungsgeschichten Ein Schreibprojekt für Kinder ab 7 Jahren TAK-Projekt in Kooperation mit dem gmg-Verlag

Eigenproduktion junges THEATER liechtenstein Es spielen Kinder sowie Erwachsene mit und ohne geistige Behinderung gleichberechtigt auf der Bühne und zeigen ein berührendes Theaterstück. Konzept, Text, Regie, Spielleitung U9 und THEATER trotzdem: Beatrice Brunhart-Risch Spielleitung U7: Eveline Kaufmann Hasler Regieassistenz: Vanessa Büchel TAK MI 23.05.18, 19 Uhr (Premiere) CHF 20 | erm. 10 | Schulen 10

Auch in diesem Jahr sind Kinder und Schulklassen, die Freude am Schreiben haben, eingeladen, am Geschichtenwettbewerb teilzunehmen, der sich in der Spielzeit dem Thema «Hoffnung» widmet. Das TAK freut sich auf zuversichtliche, nachdenkliche, fröhliche, optimistische und wunderbare Geschichten, gerne auch mit einer Zeichnung. (Länge 1 bis 2 Seiten, handschriftlich oder digital als Word-Datei). Weitere Infos unter www.tak.li TAK MI 17.01.18 Abgabe der Geschichten und Zeichnungen MI 23.05.18, 18 Uhr Lesung und Buchpräsentation Eintritt frei

Theater Karussell Das ambitionierte Laientheater wird auch 2018 wieder eine neue Produktion erarbeiten. Welche und wann Premiere sein wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

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Wir kochen täglich frisch mit heimischen Produkten. Geniessen Sie à la carte oder wählen Sie aus zwei verschiedenen Mittagsmenüs. Unsere wöchentliche Menü-Übersicht finden Sie auf schaanerhof.li - oder melden Sie sich für unseren wöchentlichen Newsletter an und bekommen die Menüvorschläge direkt per Mail geschickt. Über unseren Newsletter nehmen Sie automatisch am monatlichen Gewinnspiel teil. (Backhenderl-Essen für 2 Personen).

Unser Restaurant hat täglich (ausser Samstag & Sonntag) für Sie geöffnet. Reservieren Sie jetzt einen Tisch!

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Für uns hat Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert – von der Herstellung unserer Produkte bis zur Altersvorsorge unserer Mitarbeitenden. Deshalb passt die VorsorgeQualität des Sozialfonds am besten zu uns. Wilfried und Edwin Wohlwend Wohlwend AG, Ruggell

Sozialfonds, Essanestrasse 152, 9492 Eschen, Telefon 00423 375 09 09, www.sozialfonds.li


TAK Team

Thomas Spieckermann Intendanz Hildegard Hasler  Kaufmännische Leitung Georg Biedermann  Leitung Kinder- und Jugendtheater Jan Sellke  Leitung Dramaturgie und Kommunikation Martin Hilti  Technische Leitung Patricia Lenherr  Künstlerisches Betriebsbüro Marie Ruback Presse Katarina Simic Marketing Gabriele Villbrandt  Kinder- und Jugendtheater Tamara Frick Vorverkauf/Kasse Andrea Guger Vorverkauf/Kasse Maria Wohlwend Vorverkauf/Kasse Evi Vallone Vorverkauf/Kasse Albi Büchel Requisite/Bühne Elmar Bösch Tontechnik/Bühne Simon Reuteler Tontechnik/Bühne Gabriele Manco Lichttechnik/Bühne Stefan Marti Lichttechnik/Bühne Johanna Schunko Gastronomie Brigitte Schwarz Reinigung/Gastronomie Robert Jungi Umgebungspflege Freie Mitarbeit Martin Wettstein Konzertdramaturgie Kurt Bislin Grafik 63


Der Vorverkauf Telefon: +423 237 59 69 E-Mail: vorverkauf@tak.li Büro: Neben dem Theater-Gebäude an der Reberastrasse 10, 9494 Schaan Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr

Die Abendkassen Jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung öffnen die Abendkassen. Dort sind wir während dieser Zeit auch telefonisch zu erreichen: TAK + 423 237 59 70 TAKino + 423 237 59 75 / 76 Vaduzer-Saal + SAL Schaan + 423 792 53 09

OnlineTickets Unter www.tak.li können Sie direkt Karten kaufen und mit Kreditkarte bezahlen. Ermässigte Karten können nicht online bestellt werden.

Vorverkaufsbeginn Am 21. August 2017 beginnt der Vorverkauf für die Vorstellungen der Saison. Online sind Karten bereits ab 1. Juli verfügbar: www.tak.li

Mindestalter Unsere Altersangaben sind nicht zufällig gewählt. Sie werden aufgrund des Inhaltes, der Theaterform, der Dauer oder der emotionalen Intensität eines jeden Theaterstückes definiert. Zu junge Kinder können sich langweilen, verängstigt werden oder das Bühnengeschehen missverstehen. Im Interesse Ihres Kindes und aller Zuschauer / innen bitten wir Sie, diese Altersangaben zu beachten.

Ermässigungen Karten zum ermässigten Preis gibt es für Schüler / innen, Berufslernende, Student / innen und IV-Bezüger / innen gegen Nachweis.

BusTickets Unsere Tickets, Abos und print@homeTickets gelten auch als Busticket für alle Busse der LIEmobil ab 3 Stunden vor der Vorstellung bis 3 Stunden nach der Vorstellung. Tipps zur Anreise finden Sie auf unserer Homepage.

Theater als Geschenk Ein Theatergutschein kann ganz einfach an der Abendkasse als Zahlungsmittel eingesetzt werden und ist zeitlich nicht begrenzt. So können die Beschenkten selbst darüber entscheiden, welche Veranstaltung sie sehen möchten. Und im schicken Design mit Geschenkumschlag sehen die Gutscheine auch hervorragend aus!

Änderungen Wir behalten uns Programmänderungen sowie Änderungen bei Preisen, Anfangszeiten und Spielorten aus wichtigen Gründen vor.

Die TAK-Abos Ihre Vorteile •  Abo-Rabatt: Je nach Umfang des Abos erhalten Sie bis zu 25% Rabatt auf den regulären Kartenpreis. •  Ihr persönlicher Platz ist für Sie reserviert. •  Das Abo ist Ihr Kultur-Terminkalender: Sie können frühzeitig planen und verpassen nichts, was Ihnen wichtig ist. •  Wir laden Sie zu besonderen Anlässen ein:   Probenbesuch bei Eigenproduktionen, freier Eintritt zur Technik-Show mit Blick hinter die Kulissen und freier Eintritt für alle Veranstaltungen der TAK_Lounge, der Gesprächsreihe mit interessanten Gästen Praktische Hinweise Rechtzeitig vor der ersten Veranstaltung senden wir Ihnen Ihren Abo-Ausweis für alle Veranstaltungen zu. Das Abo ist frei übertragbar. Falls Sie also einmal verhindert sind, können Sie entweder den Termin tauschen oder Ihren Abo-Ausweis an Bekannte, Verwandte etc. weitergeben. 64

Die Abonnements Schauspiel-Abos gibt es für 6 bis 10 Vorstellungen, Konzert-Abos für 6 bis 9 Konzerte. Im Kombi-Abo können Sie beliebig viele Konzerte und Schauspiele mischen, mindestens aber sechs Termine. Die Ermässigung richtet sich nach der Anzahl der Vorstellungen. Das Gönner-Abo Sie wollen die Konzerte besonders fördern? Das Gönner-Abo bietet die gleichen Termine wie das grosse Konzert-Abo, jedoch ohne Rabatt. Dafür ist Ihr Platz im Vaduzer-Saal in der ersten Reihe der Galerie immer reserviert. Passepartout Sie haben freien Eintritt zu allen TAK-Veranstaltungen, inkl. Vaduzer Konzerte. Ihr Sitzplatz ist vorreserviert, Sie müssen ihn nur spätestens 5 Tage vor der Vorstellung bestätigen.

TAK-Karte Sie haben freien Eintritt zu allen TAK-Veranstaltungen im TAK, TAKino und im SAL in Schaan. Vorreservierung und Bestätigung wie beim Passepartout. Halb-TAKs-Karte 50% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis zu allen TAK-Veranstaltungen im TAK, TAKino und SAL. Das Halb-TAKs zum Preis von CHF 185 ist ein persönlicher Ausweis mit Foto, nicht übertragbar und gilt ab Ausstellungsdatum ein Jahr. Verlängerung Die grossen Abos, der Passepartout und die TAK-Karte verlängern sich automatisch, wenn Sie nicht bis 31.07.17 kündigen. Für alle anderen Abos lassen Sie uns bitte bis zum 31.07.17 ihre neue Bestellung mit Stückauswahl zukommen. Soweit möglich halten wir unseren bisherigen Abonnent/innen ihren Wunschsitzplatz bis zu diesem Datum frei.


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Passepartout Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen pro Saison: CHF 1500 TAK-Karte Freier Eintritt zu allen TAK-Veranstaltung in Schaan pro Saison: CHF 950 Gönner-Konzert-Abo 1. Reihe Galerie für alle TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte pro Saison: CHF 750 Halb-TAKs Zur Bestellung senden Sie ein Passfoto per email: vorverkauf@tak.li ein Kalenderjahr gültig: CHF 185

Abonnemente

Meine Auswahl

 _____ 10er Schauspiel-Abo Abo-Rabatt 25%  _____ Preiskategorie 1  _____ Preiskategorie 2

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte  MI 27.09.17 Misha Maisky, Russ. Kammerphiharmonie  MO 06.11.17 Yuja Wang, Mahler Chamber Orchestra  MO 11.12.17 Dresdner Kapellsolisten, Weihnachtskonzert  DI 09.01.18 Khatia Buniatishvili, Kammerorch. Basel  FR 23.02.18 Fazil Say und Luzerner Sinfonieorchester  MI 14.03.18 Iberacademy und Musikkollegium Winterthur  DI 17.04.18 Marc Bouchkov, Kian Soltani, SOL  DI 15.05.18 Dmitry Masleev und SWR Symphonieorchester  MI 30.05.18 Maria Stuarda, Luzerner Theater

 _____ 8er Schauspiel-Abo Abo-Rabatt 20%  _____ Preiskategorie 1  _____ Preiskategorie 2  _____ 6er Schauspiel-Abo Abo-Rabatt 15%  _____ Preiskategorie 1  _____ Preiskategorie 2  _____   _____  _____  _____

9er Konzert-Abo Abo-Rabatt 25% Preiskategorie 1 Preiskategorie 2 Preiskategorie 3

 _____  _____  _____  _____

6er Konzert-Abo Abo-Rabatt 15% Preiskategorie 1 Preiskategorie 2 Preiskategorie 3

 _____  _____  _____  _____  _____  _____

Kombi-Abo Bitte wählen Sie beliebig viele Termine, mindestens aber sechs. Preiskategorie 1 Preiskategorie 2 Rabatt zwischen 10 und max. 25%

Schauspiele  SA 16.09.17  FR 22.09.17  DI 03.10.17  MI 04.10.17  DI 21.11.17  MI 22.11.17  DI 05.12.17  MI 06.12.17  MI 17.01.18  DO 22.02.18  SA 03.03.18  SA 24.03.18  DO 22.03.18  FR 23.03.18  DO 26.04.18  FR 27.04.18  DO 17.05.18  FR 18.05.18  DO 07.06.18  FR 08.06.18

Michael Kohlhaas TAK-Eigenproduktion Michael Kohlhaas Endspiel Burgtheater Wien Endspiel Transit Deutsches Theater Berlin Transit Geächtet Theater Dortmund Geächtet Clean City Onassis Cultural Center Eine Sommernacht TAK-Eigenproduktion Eine Sommernacht Eine Sommernacht Effi Briest Deutsches Schauspielhaus Hamburg Effi Briest Wer hat Angst vor V. Woolf? Residenztheater Wer hat Angst vor V. Woolf? Nathan der Weise Staatstheater Mainz Nathan der Weise Mein Kampf Theater Konstanz Mein Kampf

TAK_KonzertSchauspielAbo_2017_2018.indd 51

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Vorverkauf : Reberastrasse 10, 9494 Schaan Liechtenstein, T + 423 237 59 69, F + 423 237 59 61 vorverkauf@tak.li, www.tak.li Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr Abendkasse 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

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Kalender SO 05.11.17, 16 Uhr, TAK | Schauspiel 5+ Amen und Aus

MO 11.12.17, 14 Uhr, SAL | Schauspiel 8+ Expedition Peter Pan

MI 13.09.17, 18 Uhr, TAK-Foyer Spielzeitpräsentation 17/18

MO 06.11.17, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 5+ Amen und Aus

SA 16.09.17, 16 Uhr, TAK Spielzeiteröffnung 17/18

MO 06.11.17, 14 Uhr, TAK | Schauspiel 5+ Amen und Aus

MO 11.12.17, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Weihnachtskonzert, Dresdner Kapellsolisten

SA 16.09.17, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Michael Kohlhaas

MO 06.11.17, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Yuja Wang, Matthew Truscott und das Mahler Chamber Orchestra

September

DI 19.09.17, 20.09 Uhr, TAK-Foyer | Literatur Monika Helfer und Michael Köhlmeier MI 20.09.17, 20.09 Uhr, TAK | Klassik-Konzert Lorenda Ramou, Piano Rezital FR 22.09.17, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Michael Kohlhaas SA 23.09.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_ music / Singer/Songwriter Pippo Pollina SO 24.09.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Blues Sugaray Rayford MI 27.09.17, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Mischa Maisky, Juri Gilbo und die Russische Kammerphilharmonie DO 28.09.17, 20.09 Uhr, TAK | Comedy Oropax FR 29.09.17, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Lorenz Keiser SA 30.09.17, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Markus Linder

Oktober DI 03.10.17, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Endspiel  Burgtheater Wien MI 04.10.17, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Endspiel  Burgtheater Wien FR 06.10.17, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett HG Butzko MI 25.10.17, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel Elephanten TAK-Koproduktion DO 26.10.17, 10 Uhr, TAK | Schauspiel Elephanten TAK-Koproduktion

DI 07.11.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Jazz Bill Frisell MI 08.11.17, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Chin Meyer SO 12.11.17, 16 Uhr, TAK | Schauspiel 4+ Zwischen Sternen fliegt der Staub  TAK-Koprod. MO 13.11.17, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 4+ Zwischen Sternen fliegt der Staub  TAK-Koprod. MO 13.11.17, 14 Uhr, TAK | Schauspiel 4+ Zwischen Sternen fliegt der Staub  TAK-Koprod. DI 14.11.17, 14 Uhr, TAK | Schauspiel 9+ Lulje – Tagebuch aus Anderland  TAK-Koprod. DI 14.11.17, 18 Uhr, TAK | Schauspiel 9+ Lulje – Tagebuch aus Anderland  TAK-Koprod. DO 16.11.17, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 10+ Herzwerk  TAK-Koproduktion DO 16.11.17, 14 Uhr, TAK | Schauspiel 10+ Herzwerk  TAK-Koproduktion DO 16.11.17, 20.09 Uhr, TAK | Literatur Spoken Word Kunst SA 18.11.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Rock Stiller Has DI 21.11.17, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Transit  Deutsches Theater Berlin MI 22.11.17, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Transit  Deutsches Theater Berlin DO 23.11.17, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | Klassik-Konzert Ivana Gavric Piano Solo FR 24.11.17, 20.09 Uhr, TAK | Comedy Stephanie Berger

DI 12.12.17, 10 Uhr, SAL | Schauspiel 8+ Expedition Peter Pan DI 12.12.17, 19 Uhr, SAL | Schauspiel 8+ Expedition Peter Pan MI 13.12.17, 20 Uhr, TAKino | Schauspiel Misery MI 13.12.17, 20.09 Uhr, TAK | Comedy Rob Spence DO 14.12.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Jazz Spiritual Standards FR 15.12.17, 20.09 Uhr, TAK | Klavierkabarett Bodo Wartke SA 16.12.17, 20.09 Uhr, TAK | Klassik-Konzert Karl Andreas Kolly  Klavierrezital SO 17.12.17, 16 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee MO 18.12.17, 10 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee MO 18.12.17, 14 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee DI 19.12.17, 10 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee DI 19.12.17, 14 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee MI 20.12.17, 10 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee MI 20.12.17, 16 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee MI 20.12.17, 20 Uhr, TAKino | Schauspiel Misery DO 21.12.17, 10 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee DO 21.12.17, 14 Uhr, TAK | Figurentheater 3+ Herr Eichhorn und der erste Schnee

Januar

FR 27.10.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Jazz Tingvall Trio

SA 25.11.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Gothic Rock The Beauty of Gemina

SA 28.10.17, 16 Uhr, TAKino | Erzähltheater 5+ Grimm & Co – Aschenputtel TAK-Produktion

DI 28.11.17, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Flamenco Las Migas

DI 09.01.18, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Khatia Buniatishvili, Mario Venzago und das Kammerorchester Basel

SA 28.10.17, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Maria Neuschmid

MI 29.11.17, 20 Uhr, TAKino | Schauspiel Misery

MI 10.01.18, 20 Uhr, TAKino | Schauspiel Misery

SO 29.10.17, 16 Uhr, TAK | Musiktheater 5+ Cellostorm MO 30.10.17, 10 Uhr, TAK | Musiktheater 5+ Cellostorm DI 31.10.17, 10 Uhr, TAKino | Erzähltheater 5+ Grimm & Co – Aschenputtel TAK-Produktion DI 31.10.17, 20 Uhr, Theater Konstanz | Schauspiel Michael Kohlhaas  TAK-Produktion

November DO 02.11.17, 20 Uhr, Rapperswil | Schauspiel Michael Kohlhaas TAK-Produktion SA 04.11.17, 20.09 Uhr, TAK | Comedy Tricky Nicky

Dezember SA 02.12.17, 20 Uhr, SAL | Comedy Marco Rima SO 03.12.17, 18 Uhr, TAK | Schauspiel 5+ Weiss wie Schnee …  junges Theater liechtenstein Premiere | Weitere Termine siehe www.tak.li DI 05.12.17, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Geächtet MI 06.12.17, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Geächtet SA 09.12.17, 20 Uhr, Sporry Halle, Vaduz | Kabarett Gerhard Polt  Kooperation mit dem Schlösslekeller

FR 12.01.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Maria Neuschmid SO 14.01.18, 16 Uhr, TAK | Schauspiel 8+ Nachtgeknister MO 15.01.18, 10 Uhr, | Schauspiel 8+ Nachtgeknister MI 17.01.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Clean City DO 18.01.18, 20.09 Uhr, TAK | Klassik-Konzert Jürg Hanselmann und Karl Jerolitsch FR 19.01.18, 19 Uhr, TAK | Physik-Comedy Konrad Stöckel SA 20.01.18, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Irish Folk Goitse


Kalender SO 21.01.18, 11 Uhr, TAK | Junge Klassik Podium-Konzerte

SO 11.03.18, 16 Uhr, TAK | Objekttheater 4+ Ein Loch ist meistens rund

SA 28.04.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Ingo Börchers

SO 21.01.18, 19 Uhr, TAK | Clownstheater Gardi Hutter

MO 12.03.18, 10 Uhr, TAK | Objekttheater 4+ Ein Loch ist meistens rund

SO 29.04.18, 11 Uhr, TAK | Junge Klassik Podium-Konzerte

DI 23.01.18, 20 Uhr, SAL | Tanz Variationen des Seins (AT)  Theater Luzern

MO 12.03.18, 14 Uhr, TAK | Objekttheater 4+ Ein Loch ist meistens rund

SO 29.04.18, 17:00 Uhr, SAL | Klassik-Konzert Chorseminar

DO 25.01.18, 20 Uhr, SAL | TAK_music / Jazz / Comedy Helge Schneider

MI 14.03.18, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Musikkollegium Winterthur und Iberacademy Orchestra

FR 26.01.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Bernhard Hoecker SO 28.01.18, 16 Uhr, TAK | Musik und Theater 5+ Die drei Räuber

SA 17.03.18, 16 Uhr, TAKino | Erzähltheater 5+ Grimm & Co.: Der gestiefelte Kater TAK-Produktion

MO 29.01.18, 10 Uhr, TAK | Musik und Theater 5+ Die drei Räuber

SA 17.03.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Django Asül

Februar SO 04.02.18, 11 Uhr, TAK | Junge Klassik Podium-Konzerte DI 06.02.18, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 10+ schwarz-weiss-lila DI 06.02.18, 14 Uhr, TAK | Schauspiel 10+ schwarz-weiss-lila MI 07.02.18, 19.30 Uhr, TAK | Schauspiel Herr MacBeth oder die Schule des Bösen DO 08.02.18, 10.30 Uhr, TAK | Schauspiel Herr MacBeth oder die Schule des Bösen DO 22.02.18, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Eine Sommernacht  TAK-Produktion FR 23.02.18, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Fazil Say und das Luzerner Sinfonieorchester SA 24.02.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Vince Ebert SO 25.02.18, 16 Uhr, TAK | Schauspiel 6+ Papeluccho MO 26.02.18, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 6+ Papeluccho

März

SO 18.03.18, 11 Uhr, TAK | Junge Klassik Podium-Konzerte DI 20.03.18, 10 Uhr, TAKino | Erzähltheater 5+ Grimm & Co.: Der gestiefelte Kater TAK-Produktion DO 22.03.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Effi Briest  Deutsches Schauspielhaus Hamburg FR 23.03.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Effi Briest  Deutsches Schauspielhaus Hamburg SA 24.03.18, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Eine Sommernacht  TAK-Produktion SO 25.03.18, 17 Uhr, TAK | Musiktheater 6+ Kaschtanka MO 26.03.18, 10 Uhr, TAK | Musiktheater 6+ Kaschtanka

April

MI 18.04.18, 20.09 Uhr, TAK | Slapstick-Theater Beck & Biedermann 3

FR 02.03.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Mathias Richling

SA 21.04.18, 18 Uhr, Domus, Schaan | Schauspiel 7+ Die Kartoffelsuppe

DI 06.03.18, 19 Uhr, TAK | Tanzperformance Like a Popsong MI 07.03.18, 10 Uhr, TAK | Tanzperformance Like a Popsong DO 08.03.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Stermann & Grissemann FR 09.03.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Stermann & Grissemann

SA 05.05.18, 16 Uhr, TAKino | Erzähltheater 5+ Grimm & Co.: Des Kaisers neue Kleider TAK-Produktion DI 08.05.18, 10 Uhr, TAKino | Erzähltheater 5+ Grimm & Co.: Des Kaisers neue Kleider TAK-Produktion DI 08.05.18, 20.09 Uhr, TAK | Slapstick-Theater Beck & Biedermann 3 SO 13.05.18, 11 Uhr, TAK | Junge Klassik Podium-Konzerte: Die Fahrstunde DI 15.05.18, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Dmitry Masleev, Christoph Eschenbach und das SWR Symphonieorchester DO 17.05.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel - Abo Nathan der Weise  Staatstheater Mainz FR 18.05.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel - Abo Nathan der Weise  Staatstheater Mainz

DO 24.05.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Urban Priol

FR 20.04.18, 10.30 Uhr, SAL | Schauspiel Antigone

MO 05.03.18, 14 Uhr, TAK | Bildertheater 3+ M ist wie die Liebe

FR 04.05.18, 20 Uhr, SAL | Kabarett Giacobbo Müller

DI 17.04.18, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Marc Bouchkov, Kian Soltani und das Sinfonieorchester Liechtenstein mit Stefan Sanderling

FR 02.03.18, 20 Uhr, SAL | TAK_music / Tango Vida! Argentino

MO 05.03.18, 10 Uhr, TAK | Bildertheater 3+ M ist wie die Liebe

DO 03.05.18, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Latin Jazz Gaby Moreno

MI 23.05.18, 18 Uhr, TAK | Schreibprojekt Kinder schreiben Hoffnungsgeschichten

DO 19.04.18, 19.30 Uhr, SAL | Schauspiel Antigone

SO 04.03.18, 16 Uhr, TAK | Bildertheater 3+ M ist wie die Liebe

MI 02.05.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Erwin Pelzig

SA 14.04.18, 20.09 Uhr, TAK | Slapstick-Theater Beck & Biedermann 3

DO 01.03.18, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Jazz Silje Nergaard

SA 03.03.18, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel - Abo Eine Sommernacht  TAK-Produktion

Mai

SA 21.04.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Jochen Malmsheimer SO 22.04.18, 16 Uhr, TAK | Schauspiel 5+ Dreimal König MO 23.04.18, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 5+ Dreimal König DI 24.04.18, 10 Uhr, TAK | Schauspiel 8+ Heinrich der Fünfte DI 24.04.18, 14 Uhr, TAK | Schauspiel 8+ Heinrich der Fünfte  In englischer Sprache DO 26.04.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Wer hat Angst vor Virginia Woolf Residenztheater München FR 27.04.18, 20 Uhr, SAL | Schauspiel-Abo Wer hat Angst vor Virginia Woolf Residenztheater München

SA 26.05.18, 20.09 Uhr, TAK | Slapstick / Comedy Starbugs SO 27.05.18, 16 Uhr, TAK | Objektheater 2+ Holzklopfen MO 28.05.18, 10 Uhr, TAK | Objektheater 2+ Holzklopfen MO 28.05.18, 14 Uhr, TAK | Objektheater 2+ Holzklopfen DI 29.05.18, 20.09 Uhr, TAK | Kabarett Barbara Balldini MI 30.05.18, 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte Maria Stuarda  Oper von Gaetano Donizetti

Juni DO 07.06.18, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Mein Kampf  Theater Konstanz FR 08.06.18, 20.09 Uhr, TAK | Schauspiel-Abo Mein Kampf  Theater Konstanz SA 09.06.18, 20.09 Uhr, TAK | TAK_music / Jazz Big Band Liechtenstein SO 10.06.18, 11 Uhr, TAK | Junge Klassik Podium-Konzerte Sa, 16.06.18, 20 Uhr, Burg Gutenberg, Balzers, oder TAK | TAK_music / Jazz triosence


CLOV:

… Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende. «Endspiel», siehe Seite 7

Nicht doch, wer wird denn alle Hoffnung fahren lassen? Mit einem Abo geht es jetzt erst richtig los. Wählen Sie die schönsten Konzerte und Theaterinszenierungen, sparen Sie dabei und geniessen Sie jeden Abend.

Wir sehen uns ab dem 16. September 2017 im TAK. vorverkauf@tak.li  |  +423 237 59 69  |  www.tak.li


TAK Spielplan 17_18  

Die Saisonbroschüre des TAK Theater Liechtenstein enthält den gesamten Spielplan der neuen Saison.

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