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Konzert Schauspiel TAK_music 2019 /  2020 Abonnements


Impressum Herausgeber  Theater am Kirchplatz eG, Reberastrasse 10, 9494 Schaan, Liechtenstein Intendant  Thomas Spieckermann Redaktion  Marie Ruback, Jan Sellke, Thomas Spieckermann, Martin Wettstein Titelbild  «Eines langen Tages Reise in die Nacht», Theater Bonn © Thilo Beu Gestaltung  Leone Ming Est. | Layout bimedia wort | bild | ton  |  Druck BVD Druck +Verlag AG


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten Verehrtes Publikum Die Spielzeit 2019/2020 ist für uns eine besondere, denn das TAK feiert Geburtstag. Am 9. Januar 1970 fand eine Vorstellung des «Kabarett Kaktus» im Gebäude in der Reberastrasse statt, das sich ab da «Theater am Kirchplatz» nannte und in den folgenden Jahren unter Gründungsintendant Alois Büchel eine beispiellose Erfolgsgeschichte schrieb. Grund genug für uns mit Ihnen gemeinsam zu feiern. Und da wir ein Theater sind, tun wir das in erster Linie auf der Bühne. In unserem Abo-Programm haben wir besondere Highlights zusammengestellt: Die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte präsentieren die berühmten Wiener Sängerknaben, das Sinfonieorchester Basel, das belgische Nationalorchester und die deutsche Staatsphilharmonie. Im Schauspiel sehen Sie eine grandiose «Hamlet»-Aufführung, Nikolaus Habjan spielt «Böhm», das Deutsche Theater Berlin zeigt seine umjubelte «Vater»-Inszenierung und das TAK Theater Liechtenstein bringt eine internationale Koproduktion zum Thema Europa zur Uraufführung. Die TAK_music-Reihe versammelt die Fado-Künstlerin Carminho, die mehrfache Grammy-Gewinnerin Cécile McLorin Salvant und den begnadeten Jazzer Kyle Eastwood, Sohn von Clint Eastwood. Mit Jazz, Blues, Tango, Flamenco und den Sounds der Sixties ist auch in dieser Saison grosse Vielfalt geboten. Im Namen des Teams des TAK Theater Liechtenstein wünsche ich Ihnen eine eindrückliche neue Spielzeit. Bleiben Sie uns treu!

Ihr

Thomas Spieckermann, Intendant


© Balazs Borocz - Pilvax


Konzert


© Stéphane Gallois


Lise de la Salle Simon Gaudenz Jenaer Philharmoniker Lise de la Salle Klavier Simon Gaudenz Leitung Jenaer Philharmoniker George Enescu – Rumänische Rhapsodie Nr. 1 Sergej Rachmaninov – Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 Charles Villiers Stanford – Irish Rhapsody Nr. 1 George Gershwin – Rhapsody in Blue

In kongenialer Partnerschaft mit den Jenaer Philharmonikern unter der Leitung von Simon Gaudenz spielt sie gleich zwei der grössten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, Gershwins jazzige «Rhapsody in Blue» und Rachmaninovs teuflisch-virtuose «Paganini-Rhapsodie». Stimmigerweise umrahmt von zwei weiteren Rhapsodien, inspiriert von der irischen und rumänischen Volksmusik.

© Lucian Hunziker

Die junge französische Pianistin Lise de la Salle gehört seit längerem zu den international gefragtesten Konzertpianistinnen. Kritiker bescheinigen ihr ein «aussergewöhnliches Talent». Und tatsächlich ist ihre technische Brillanz, ihre tiefsinnige Poesie und ihre fast schon magische Bühnenpräsenz kaum zu überbieten.

Simon Gaudenz

Di 22.10.19 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 90, 75, 50, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


© www.lukasbeck.com


Wiener Sängerknaben Jimmy Chiang Wiener Sängerknaben Jimmy Chiang Kapellmeister Chormusik zur festlichen Einstimmung in die Adventszeit. Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Die Konzerttätigkeit der legendären Wiener Sängerknaben umfasst den ganzen Globus und reicht weit in die Vergangenheit: bereits 1296 wird ein Knabenchor in der Wiener Hofburgkapelle erwähnt. Vor gut einem halben Jahrtausend schliesslich verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof nach Wien. Damit war der Grundstein für die Wiener Sängerknaben gelegt. Über die Jahrhunderte zog der Hof Musiker wie Gluck, Mozart, Salieri oder Bruckner an. Franz Schubert, Joseph und Michael Haydn sangen im Chor. Bis Ende des Ersten Weltkrieges 1918 sang der Chor ausschliesslich bei höfischen Anlässen. Heute gibt es rund 100 aktive Wiener Sängerknaben zwischen neun und vierzehn Jahren, aufgeteilt auf vier Konzertchöre. Die Sängerknaben geniessen nicht nur selbst eine herausragende musikalische Ausbildung, sie geben auch in sozialen Projekten ihre Begeisterung für Musik weiter.

Jimmy Chiang

Mi 27.11.19 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 90, 75, 50, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


Š Michael Leis


Yaara Tal Andreas Groethuysen Yaara Tal Klavier Andreas Groethuysen Klavier Johann Sebastian Bach – Goldberg-Variationen 
 Bearbeitung für zwei Klaviere von Josef Gabriel Rheinberger In Kooperation mit der Internationalen Josef Gabriel Rheinberger Gesellschaft

Yaara Tal und Andreas Groethuysen sind ein Pianistenduo, das auf vielfältige Weise aus der Menge heraussticht. Mit Entdeckerlust und Enthusiasmus erarbeiten sie immer wieder Werke, die abseits des Mainstream-Konzertrepertoires liegen. Seien es Klavierbearbeitungen grosser Orchesterwerke oder Werke zu Unrecht vergessener Komponisten: Immer sind sie daran interessiert, Unbekanntes aufzustöbern und dem Publikum tiefere Einblicke in das Entdeckte zu vermitteln. Ganz in diesem Sinne werden sie in der Konzerteinführung in Vaduz Rheinbergers Bach-Bearbeitung vorstellen. Die um 1740 entstandenen «Goldberg-Variationen» stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. In vollendeter Meisterschaft lässt Bach italienische, französische und deutsche Traditionen in diesem Monumentalwerk ineinanderfliessen – intellektuelle Kanons, spielerische Quodlibets und innige Adagios wechseln sich in grosser Leichtigkeit ab.

Di 17.12.19 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 60, 50, 40, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


© Guido Werner Photography


Regula Mühlemann CHAARTS Chamber Artists Regula Mühlemann Sopran CHAARTS Chamber Artists Edvard Grieg – Peer Gynt Suite Nr. 1 Giuseppe Verdi – aus «Falstaff» Edvard Grieg – aus der Schauspielmusik «Peer Gynt» Jules Massenet – aus «Cendillon» Jacques Offenbach – aus «Hoffmanns Erzählungen» Edvard Grieg – Peer Gynt Suite Nr. 2 Wolfgang Amadeus Mozart – aus «Die Zauberflöte» Charles Gounod – aus «Roméo et Juliette» Eingebettet in Griegs grossartige Orchestersuiten tummeln sich auf der imaginären Opernbühne zarte Feen- und Wunderwesen wie die entrückte Solveig, die bis in den Tod ergebene Juliette, Olympia, eine bezaubernde, aber dennoch mechanische Puppe, das liebestolle Geister anrufende Ännchen, Aschenputtel in seiner Unschuld und die leidenschaftliche Königinnentochter Pamina. Regula Mühlemann verfügt über eine der schönsten Sopran-Stimmen der Gegenwart und ist nicht nur auf den grossen Opernbühnen, sondern auch im Konzertgesang und mit Liederabenden überaus erfolgreich. Gemeinsam mit den unkonventionellen und exzellenten Kammermusikern von CHAARTS entwarf sie dieses märchenhafte Programm, das Wolfgang Renz für grosses Kammerensemble kongenial instrumentiert hat. Mi 15.01.20 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 90, 75, 50, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


© Neda Navaee


Lars Vogt Ivor Bolton Peter Simonischek Sinfonieorchester Basel Lars Vogt Klavier Ivor Bolton Leitung Peter Simonischek Sprecher Sinfonieorchester Basel

Peter Simonischek ist seit 1999 Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien, langjähriger Darsteller des «Jedermann» bei den Salzburger Festspielen und Träger des Europäischen Filmpreises als «Bester Darsteller» für «Toni Erdmann». Er spricht einen eigens für dieses Konzert konzipierten Text von Alain Claude Sulzer zu Beethovens Ballett «Die Geschöpfe des Prometheus».

Ivor Bolton

© Xenia Hauser

Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. Auch als Kammermusiker, Dirigent, Festivalleiter und Musikvermittler ist er überaus aktiv. Vogt beeindruckte in Vaduz bereits durch seine tiefsinnige Auffassung von Beethovens lyrischem viertem Klavierkonzert. Für die Interpretation des heroischen fünften Klavierkonzerts wird er nun von einem der ältesten und zugleich innovativsten Orchester der Schweiz begleitet, dem Sinfonieorchester Basel.

© Benno Hunziker

Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 5 op. 73 in Es-Dur Ludwig van Beethoven – Die Geschöpfe des Prometheus op. 43, Text von Alain Claude Sulzer

Peter Simonischek

Di 11.02.20 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 90, 75, 50, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


© Felix Broede


Vassilis Christopoulos Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Vassilis Christopoulos Leitung Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Beat Fehlmann Moderation Hector Berlioz – Symphonie fantastique

Die «fantastische Sinfonie» in fünf Teilen von Hector Berlioz ist ein sensibles Porträt eines Künstlers. Es geht um die Liebe des Komponisten zu einer Frau, welche diese aber nicht erwidert. Die Geliebte erscheint musikalisch als idée fixe immer wieder aufs Neue, zuerst in einem leidenschaftlichen Traum, dann auf einem Ball, auf dem Lande, in einem Opiumrausch und schliesslich erscheint die Geliebte dem Musiker als Hexe auf einem Hexensabbat.

© Patrick Pfeiffer

Mit moderierter Einführung

Vassilis Christopoulos

Der erste Teil des Konzerts wird moderiert vom Komponisten Beat Fehlmann, der auch Intendant des Orchesters ist. Das Werk des Tonsetzers Berlioz wird so nicht nur in seiner inhaltlichen und musikalischen Handlung, sondern auch mit seinen musikhistorischen Bezügen und Besonderheiten der Instrumentierung offengelegt. Sa 07.03.20 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 90, 75, 50, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


Š Marco Borggreve


Sergei Babayan Yaron Traub Sinfonieorchester Liechtenstein Sergei Babayan Klavier Yaron Traub Leitung Sinfonieorchester Liechtenstein Ludwig van Beethoven – Ouvertüre zur Oper «Fidelio» Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15 Johannes Brahms – Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 73

Die Londoner Times pries ihn als «hinreissend erfindungsreichen Virtuosen», Le Figaro rühmte seinen «unvergleichlichen Anschlag, seine vollkommene Phrasierung und atemberaubende Virtuosität», Le Devoir aus Montreal formulierte schlicht: «Sergei Babayan ist ein Genie. Punkt.» Mit Yaron Traub ist höchstes künstlerisches Niveau ­garantiert: Wie bei ganz wenigen Dirigenten der Gegenwart verspürt der Zuhörer bei Yaron Traub den heiligen Ernst der grossen symphonischen Musik, gepaart mit einer ganz ursprünglichen Musizierlaune, die niemals aufgesetzt wirkt.

Jesús Ugalde

Er ist einer der grossen Pianisten unserer Zeit: Sergei Babayan, der 1989 als erster sowjetischer Künstler überhaupt einen Wettbewerb im Westen ohne Unterstützung des Staates gewann, ist heute einer der international wohl einflussreichsten Musiker, der mit grosser technischer Brillanz und mitreissender Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten geprägt hat. Yaron Traub

Di 07.04.20 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 60, 50, 40, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


© Gregory Favre / DECCA Classic


Nelson Freire Hugh Wolff Belgian National Orchestra Nelson Freire Klavier Hugh Wolff Leitung Belgian National Orchestra

Der brasilianische Pianist Nelson Freire bekam bereits im Alter von 3 Jahren Klavierunterricht, mit 5 Jahren, 1949, gab er sein Bühnendebüt. Als Auftakt seiner Pianistenlaufbahn gilt sein Erfolg beim internationalen Klavierwettbewerb in Rio de Janeiro 1957, wo er mit einem Klavierkonzert von Beethoven die Jury überzeugte. Die internationale Karriere begann kurz darauf mit Konzerten und Rezitals in den wichtigsten Häusern Europas, Amerikas, Südamerikas und Asiens.

© Caroline Talbot

Julia Adolphe – Dark sand, sifting light Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, op. 58 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 7 in A-Dur, op. 92

Hugh Wolff

Das Belgische Nationalorchester hat sich als vielseitiges Orchester einen Namen gemacht. Es überzeugt in seinen Programmen durch eine Kombination klassischer Meisterwerke mit herausragenden Kompositionen unserer Zeit. Inniger, poetischer und ergreifender kann Musik nicht erfunden werden, wie sie in Beethovens viertem Klavierkonzert erklingt. Während das Klavierkonzert von einer lyrischen Grundstimmung durchwoben ist, sprengt dann die siebte Sinfonie in dionysischem Rausch die Grenzen der Wiener Klassik.

Di 05.05.20 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 90, 75, 50, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


María de Buenos Aires Tango-Operita von Astor Piazzolla (Musik) und Horacio Ferrer (Libretto) William Kelley Musikalische Leitung | Cristina Castrillo Inszenierung | Sophie Köhler Bühne Ulrike Scheiderer Kostüm | David Hedinger-Wohnlich Licht | Mark Daver Choreinstudierung Julia Jordà Stoppelhaar Dramaturgie Solist/innen und Chor des Luzerner Theaters Luzerner Sinfonieorchester In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die einzige Oper des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla ist eine Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt Buenos Aires: Bohème, Magie, Tanz … Die Seele des Tangos erwacht und verwandelt den Konzertsaal in eine Plaza mitten in Buenos Aires. Mit den verführerischen Rhythmen des Tangos im Ohr folgen wir dem turbulenten Leben Marías – erschaffen an einem Tag, «an dem Gott betrunken war». Den Dichter Horacio Ferrer und Astor Piazzolla verband eine tiefe Freundschaft. Sie inspirierten sich gegenseitig zu künstlerischen Höhenflügen. Gemeinsam schufen sie «María de Buenos Aires» als Verkörperung des Tangos. Analog zu Marías Entwicklung in der Handlung durchlebt die Musik verschiedene Stile des Tangos, aber auch der klassischen Musik und des Jazz. Di 26.05.20 20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz  CHF 60, 50, 40, erm. 20 (*10) Konzerteinführung mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr


© Anna Maria Löffelberger


Schauspiel


IDENTITÄT EUROPA von Daniel Batliner (Liechtenstein), Clàudia Cedó (Spanien), Vedrana Klepica (Kroatien), Guy Helminger (Luxemburg), Dirk Laucke (Deutschland), Rebecca C. Schnyder (Schweiz), Csaba Székely (Rumänien), Andra Teede (Estland) Deutsch von Kerstin Daiber und Miriam Denger Uraufführung Eine Koproduktion von TAK Theater Liechtenstein, Deutsches Nationaltheater Weimar, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Ein Regisseur bekommt kurz vor einer Premiere einen Anruf, in dem ein Schauspieler seine Rolle zurückgibt; ein weisser Darsteller könne heute keine schwarze Figur mehr spielen. Warum Minderheiten in der Gesellschaft nicht abgebildet werden, wird er gefragt. Ein Familien­ vater erzählt seinem Sohn, der einen Aufsatz über die DDR schrei­ben muss, vom Leben im früheren Ostdeutschland, von Wertschätzung und Repression, von Solidarität und Miteinander. Eine junge rumänische Frau bekennt sich zu ihren ungarischen Wurzeln und verlässt ihre Familie. Ausserdem hadert Helvetia mit ihrem Hochzeitstermin und Europa erwacht verkatert nach einer langen Zeit des Feierns und stellt fest, dass alle ihre Liebhaber verschwunden sind und nur ihren Müll zurückgelassen haben. Acht Autorinnen und Autoren aus acht europäischen Ländern schreiben Texte über Europa heute. Ausgehend von der Frage nach der Existenz einer europäischen Identität und dem subjektiven Blick der Dramatiker auf das Leben auf dem Kontinent entsteht in einer internationalen Koproduktion von drei Theatern ein Parforceritt durch Europa – von Nord nach Süd, von Ost nach West, von innerhalb nach ausserhalb der EU.

Regie Katrin Hilbe und Rafael David Kohn Ausstattung Alexander Grüner Dramaturgie Beate Seidel und Jan Sellke Mit Thomas Beck, Krunoslav Šebrek, Christiani Wetter, Anna Windmüller Im Rahmen von «300 Jahre Fürstentum Liechtenstein»

Sa 14.09.19 Uraufführung Fr 27.09.19 Sa 23.11.19 19.30 Uhr, TAK  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung (ausser Premiere): 18.50 Uhr Weitere Vorstellungen im Deutschen Nationaltheater Weimar und im Théâtre des Capucins in Luxemburg


© Lupi Spuma


Böhm Paulus Hochgatterer Uraufführung Von und mit Nikolaus Habjan Schauspiel Graz

Karl Böhm (1894 –1981) war einer der grössten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, in dessen Leben der Umgang mit dem Nationalsozialismus eine zentrale Rolle spielte. Auf Fürsprache Hitlers wurde Böhm 1934 an die Semper­ oper in Dresden berufen, um Nachfolger eines Dirigenten zu werden, den das NS-Regime zum Rücktritt und zur Emi­gra­tion genötigt hatte. 1943 wurde Böhm Direktor der Wiener Staatsoper. 1945 entfernten ihn die alliierten Besatzungsbehörden wegen zu grosser Nähe zum NaziRegime aus dem Amt und belegten ihn mit einem Auftrittsverbot. Nach Ende der Besatzungszeit wurde er 1956 ein zweites Mal an die Wiener Staatsoper berufen. Der grossartige Puppenspieler und Regisseur Nikolaus Habjan beschäftigt sich in diesem umjubelten Soloabend mit der Figur Karl Böhms in seinen letzten Lebensjahren. In einer Seniorenresidenz, umgeben von Pflegern, ziehen seine Erinnerungen ihn zurück in Episoden seiner Lebensgeschichte. Eine dichte packende Reflexion über die Figur des Genies Karl Böhm und ein Portrait über das Altern, das Erinnern und das Vergessen eines alten Menschen. «Ein Hochleistungsakt: Puppenspieler Nikolaus Habjan widmet sich im Alleingang in 15 Rollen Karl Böhm.» Kleine Zeitung

Regie Nikolaus Habjan Regiemitarbeit Martina Gredler Bühne Julius Theodor Semmelmann Kostüme Cedric Mpaka Licht Thomas Trummer Dramaturgie Elisabeth Geyer Mit Nikolaus Habjan

Sa 05.10.19, 20.09 Uhr So 06.10.19, 18 Uhr TAK  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 05.10. um 19.30 Uhr, 06.10. um 17.20 Uhr Dauer: ca. 1 h 45 min, keine Pause


© H. Dietz Fotografie


Ring of Fire Ein Abend mit Musik von Johnny Cash Theater Hof

Johnny Cash (1932–2003) war einer der bedeutendsten Sänger und Songwriter der USA. Dem unermesslichen Erfolg als Musiker mit über 53 Millionen (!) verkauften Platten stehen furchtbare Alkohol- und Drogenexzesse gegenüber. Die Unterstützung und die Liebe der Sängerin June Carter, die seine zweite Ehefrau werden wird, helfen ihm, den Entzug zu schaffen.

Musikalische Leitung Michael Falk Künstlerische Gesamtleitung  Reinhardt Friese Bühne und Kostüme  Annette Mahlendorf Dramaturgie Thomas Schindler Mit Julia Leinweber, Volker Ringe

Cash ist mit seiner Musik trotz des Erfolgs ganz nah am Menschen geblieben: Seine Texte erzählen vom Leben der Underdogs, vom oft quälenden Alltag, aber auch von Liebe und Sehnsucht. Er war der erste Star, der in Gefängnissen aufgetreten ist und sich für die amerikanischen Ureinwohner eingesetzt hat. Die Schauspieler Volker Ringe und Julia Leinenweber gestalten diese Hommage als erzählendes Konzert. Gemeinsam mit ihrer mitreissenden Band decken sie das gesamte musikalische Spektrum von Cashs Musik ab, von den 1950er-Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. «If you aren’t gonna say exactly how and what you feel, you might as well not say anything at all.» Johnny Cash

Klavier Michael Falk Gitarre Oliver Schmidt Bass Ralf Wunschelmeier Schlagzeug Harry Tröger

Mi 30.10.19 20.09 Uhr, TAK  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 19.30 Uhr Dauer: ca. 1 h, keine Pause


© Arno Declair


Vater Dietrich Brüggemann Uraufführung Deutsches Theater Berlin

Ein junger Mann am Sterbebett seines Vaters. Der Vater ist auf der Schwelle – noch da und schon weg. Man kann noch mit ihm reden, vielleicht hört er es noch, aber er wird nicht mehr antworten. Der junge Mann schaut zurück auf sein eigenes Leben, schaut zugleich in seine eigene Zukunft.

Regie Dietrich Brüggemann Bühne / Kostüme Janja Valjarević Dramaturgie Joshua Wicke Mit Michael Gerber, Alexander Khuon

Die westliche Kulturgeschichte arbeitet sich seit Anbeginn an der Figur des Vaters ab. Das verwandtschaftliche Verhältnis dient dabei als Projektionsfläche für mal stabilisierende, mal erdrückende Autorität. Doch spätestens seit der Durchsetzung der Arbeitsteilung in der frühen Industriegesellschaft sind die viel beschäftigten Väter vor allem eins: abwesend – ob auf Arbeit, im Krieg oder auf hoher See. Was aber bedeutet die drohende, sehr konkrete Abwesenheit im Moment des Sterbens für die Biografie der Nachkommen? Welche Fragen hätte man noch stellen wollen? Welche Antworten gehen mit dem Tod des Vaters für immer verloren? Und wie viele Geheimnisse nimmt der Mann, der einen grossgezogen hat und der nun als Greis da im Bett liegt, eigentlich mit ins Grab?

Di 03.12.19 Mi 04.12.19 20.09 Uhr, TAK  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 19.30 Uhr Dauer: 1 h 30 min, keine Pause


Filmstill aus «Deux jours, une nuit»


Zwei Tage, eine Nacht Nach dem Film von Jean-Pierre und Luc Dardenne In einer Bühnenfassung von Martin Nimz Theater Konstanz

Die junge Mutter Sandra arbeitet in einer Firma für Solarmodule, deren Geschäfte zunehmend schlechter laufen. Um Personal abzubauen, lässt der Chef abstimmen: Entweder alle Mitarbeiter dürfen bleiben oder die junge Sandra wird entlassen, dafür erhalten alle Bleibenden eine Bonuszahlung von 1000 Euro. Viel Geld für die Industriearbeiter. Alle bis auf zwei Kollegen wählen die Bonuszahlung. Doch Sandra kämpft und erwirkt bei ihrem Chef, dass am nächsten Montag noch einmal neu abgestimmt wird. Nun bleibt ihr ein Wochenende, zwei Tage und eine Nacht, um für ihren Job zu kämpfen. Sieben Kollegen muss Sandra umstimmen, und auf ihrem Weg von Tür zu Tür wird deutlich, wie jeder einzelne auf ganz unterschiedliche Weise in einem wirtschaftlichen System gefangen ist, das Solidarität so gut wie unmöglich macht. «Zwei Tage, eine Nacht» verhandelt die grossen Themen unserer (Arbeits-)gesellschaft: Entsolidarisierung, die Verwandlung der Welt in ein einziges grosses Gewerbegebiet, die Dominanz der Erwerbsarbeit über das individuelle Leben. Und doch ist es auch eine geradlinige, packende Geschichte einer jungen Frau, die zunächst nur für ihren Arbeitsplatz kämpft und am Schluss sehr viel mehr erkämpft haben wird.

Regie Martin Nimz

Das Filmdrama «Deux jours, une nuit» der belgischen Brüder D ­ ardenne ist Vorlage für die Bearbeitung von ­Martin Nimz.

Mi 29.01.20 Do 30.01.20 20.09 Uhr, TAK  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 19.30 Uhr


© Anna Maria Löffelberger


Hamlet William Shakespeare Landestheater Salzburg

Der König von Dänemark ist tot. Claudius, sein Bruder, war nur allzu schnell bereit, die verwitwete Königin Gertrud zu heiraten und selbst den Königsthron zu besteigen. Seitdem geht nachts ein Geist um auf der Burg Helsingör, der dem verstorbenen König erschreckend gleicht. Er hat eine Botschaft für den jungen Prinzen und Thronfolger Hamlet: Es war Mord. Hamlet stellt sich zum Schein wahnsinnig, um die Hintergründe dieses Verbrechens aufzuklären. Mit den Mitteln des Theaters will er den Täter entlarven: Die Aufführung einer reisenden Schauspielertruppe soll den Brudermörder Claudius mit seiner eigenen Tat konfrontieren. Verfolgt vom Geist des Vaters und umgeben von falschen Freunden und echten Feinden ist Hamlet eingesponnen in ein dunkles Gefüge von Verstrickungen, in familiäre und gesellschaftliche Machtstrukturen, die eine schuldlose, selbstbestimmte Existenz unmöglich machen. Die Mischung aus Kriminal- und Liebesgeschichte und philosophischer Abhandlung über Sinn und Wert des Lebens hat dieses vieldeutige Stück Shakespeares (1564 – 1616) zu einem Schlüsselwerk der Neuzeit gemacht. «Wie Gregor Schulz den Hamlet spielt, figuriert, auslebt, in ihm leidet, ist ein Ereignis.» Kronen Zeitung

Inszenierung Alexandra Liedtke Bühne Raimund Orfeo Voigt Kostüme Johanna Lakner Musik Karsten Riedel Dramaturgie Friederike Bernau Mit Britta Bayer, Simon Buchegger, Genia Maria Karasek, Christoph Luser, Walter Sachers, Gregor Schulz, Hanno Waldner, Robert Zalmann

Di 18.02.20 Mi 19.02.20 19.30 Uhr, SAL, Schaan  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 18.50 Uhr Dauer: 2 h 15 min, inkl. Pause


© Thilo Beu


Eines langen Tages Reise in die Nacht Eugene O’Neill Theater Bonn

Ein einziger Augusttag enthüllt die ganze Tragik der Familie Tyrone: Der Vater, einst ein erfolgreicher Schauspieler, jetzt ein geiziger, verbitterter Grundstücksspekulant. Die Mutter, eine Morphiumsüchtige, die nach verworrenen Erklärungen sucht für den Tod ihres zweitgeborenen Kindes. Der ältere Sohn, ein Alkoholiker, der wie sein Vater Schauspieler werden wollte, aber daran scheitert. Und schliesslich der jüngere Sohn, ein Dichter, der mit Tuberkulose im Sterben liegt, was die Familie als leichte Sommergrippe abtut. Schon am Mittag wird im Sommerhaus die erste Flasche Whiskey geleert, alle geben sich gegenseitig die Schuld an der Familienhölle, verlieren sich im Rausch und im Verdrängen des allgegenwärtigen Scheiterns, jeder wird zum Verhängnis des anderen. Mit glänzenden Augen träumt die Mutter am Ende des Tages von einem harmonischen Dasein in vollkommenem Frieden, während ihr Mann und die beiden Söhne volltrunken der Nacht entgegendämmern. Der Nobelpreisträger Eugene O’Neill schrieb mit «Eines langen Tages Reise in die Nacht» über seine eigene Familie, eine tief tragische Geschichte, aber ohne irgendeine gewaltsame dramatische Handlung. Sein Drama ist ein messerscharfer Blick in die Psyche einer Familie und gleichzeitig eine Analyse über die Vergeblichkeit des amerikanischen Traums.

Inszenierung Martin Nimz Bühnenbild Sebastian Hannak Kostüme Jutta Kreischer Video Thorsten Hallscheidt Licht Sirko Lamprecht Dramaturgie Male Günther Mit Sophie Basse, Wolfgang Rüter, Gustav Schmidt, Sören Wunderlich, Sandrine Zenner

Di 10.03.20 19.30 Uhr, SAL, Schaan  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 18.50 Uhr Dauer: 2 h 50 min, inkl. Pause


© ?????


Werther nach Johann Wolfgang von Goethes Briefroman «Die Leiden des jungen Werther» (1774) Fassung von Brit Bartkowiak und Boris C. Motzki Staatstheater Mainz

Werther verliebt sich auf einem Tanzabend in Lotte. Doch Lotte ist mit Albert verlobt, der angenehm, aber langweilig ist. Werther will sich nicht in die Beziehung einmischen, zumal er glaubt, Lotte ohnehin mit seinen heftigen Gefühlen überfordert zu haben. Er zieht sich an den Hof eines Grafen zurück, aber das Hofleben langweilt ihn. Also kehrt er zurück und hofft auf einen Neuanfang mit Lotte, doch sie ist inzwischen mit Albert verheiratet. Stürmisch und leidenschaftlich verliebt, drängt sich Werther erneut in Lottes Leben. Er kann die Ehe nicht akzeptieren, an der Lotte festhält – eine ebenso spannungsgeladene wie ausweglose Situation. Goethes «Die Leiden des jungen Werther» war eine literarische Sensation: Der deutsche Roman eroberte die europäische Bühne, der Autor wurde zum Popstar. Werther wurde zur Identifikationsfigur für viele, vor allem junge Menschen, die sich in der damaligen politisch-sozialen Situation nach einem eigenen selbstbestimmten Leben sehnten und in ihrer bürgerlichen Existenz eingeengt fühlten: «Im Werther oszilliert nichts als das Verlangen.» (Hanns-Josef Ortheil)

Inszenierung Brit Bartkowiak Bühne Hella Prokoph Kostüme Carolin Schogs Musik Ingo Schröder Dramaturgie Boris C. Motzki

Mi 29.04.20 Do 30.04.20 20 Uhr, SAL, Schaan  CHF 45, 40, erm. 10 Einführung: 19.20 Uhr


7. SCHWEIZER THEATERTREFFEN in Chur und Liechtenstein Sieben künstlerisch herausragende Inszenierungen der Schweiz gebündelt zu einem Festival Ein Theaterfestival, das Graubünden und Liechtenstein miteinander verbindet Aufführungen aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin

Bereits zum siebten Mal findet das Schweizer Theatertreffen 2020 statt und zum ersten Mal wird es grenzüberschreitend sein. Das Theater Chur und das TAK Theater Liechtenstein haben sich zusammengetan, um das Festival gemeinsam in unserer Region auszurichten. Nach Winterthur, Genf, Lugano, Zürich und dem Wallis lädt eine Fachjury des Schweizer Theatertreffens die nominierten Inszenierungen des Jahres 2019 dieses Mal an den Alpenrhein ein. Die Jury des Theatertreffens sichtet ein Jahr lang Inszenierungen in der gesamten Schweiz – in allen Sprachräumen, in den grossen Sprechtheatern wie dem Schauspielhaus Zürich und dem Theater Basel ebenso wie in der freien Szene. Die sieben künstlerisch überzeugendsten Aufführungen reisen dann im Mai 2020 nach Liechtenstein und Chur. Im Jahr seines 50-jährigen Bestehens präsentiert das TAK ein Fest des Theaters für alle Besucherinnen und Besucher und ein besonderes Highlight für alle Freunde des Schauspiels. Die Auswahl der Produktionen, die auf dem Festival zu sehen sein werden, wird im Februar 2020 bekannt gegeben. TAK-Abonnent/innen erhalten vor dem offiziellen Vorverkaufsbeginn die Programminformationen und die Möglichkeit, Karten zu reservieren.

Mi 13.05.20 bis So 17.05.20  Programminformationen folgen im Frühjahr 2020


TAK music _


Š Mariana Maltoni


Carminho Fado

Kaum eine Sängerin verleiht dem Fado so viel Kraft, Leidenschaft und Tiefe wie die 1984 geborene Maria do Carmo de Carvalho Rebelo de Andrade, kurz Carminho, die als die grosse Erneuerin des Fado betrachtet wird. Carminho singt den Fado unverfälscht und individuell, traditionell und neu zugleich, inspiriert von portugiesischer Folklore und spanischen Einflüssen. Mit «Maria» präsentiert Carminho ihr fünftes und bisher persönlichstes Album, mit welchem sie nun auch auf Tour unterwegs ist. Auch wenn sie für ihre mit grosser Eindrücklichkeit unter die Haut gehenden Lieder nicht einmal Begleitung bräuchte, bringt sie in ihr Konzert eine exquisite Bandbesetzung mit traditionellen portugiesischen Gitarren, der Viola de Fado, Kontrabass, Pedal Steel und E-Gitarre, die sie selbst spielt, mit. Im Zentrum allerdings steht voll und ganz der Gesang, der bei Carminho ebenso traditionsgebunden authentisch wie zeitlos modern wirkt.

Carminho Gesang Flávio Cardoso Akustik-Gitarre Pedro Geraldes Pedal Steel Guitar Luis Guerreiro Portugiesische Gitarre Tiago Maia Akustik-Bass

Di 01.10.19 20 Uhr, SAL, Schaan  CHF 55, 48, 40, erm. 20


Š Mark Fitton


Cécile McLorin Salvant Jazz

Die 1989 in Miami geborene Tochter einer Französin und eines Haitianers studierte ursprünglich in Frankreich Barockgesang, als sie den Jazz für sich entdeckte. 2010 gewann sie die prestigeträchtige «Thelonious Monk International Jazz Competition» und innerhalb weniger Jahre überzeugte sie nicht nur Jazzkritiker, sondern erhielt mehrfach Grammys für das «best jazz vocal album» und zählt heute zu den profiliertesten Jazzsängerinnen der Welt.

Cécile McLorin Salvant Gesang Sullivan Fortner Klavier

Ihre Ausnahmestimme und ihr sicheres musikalisches Gespür verleihen ihr die Fähigkeit, sich in der Jazzgeschichte mühelos vorwärts und rückwärts zu bewegen. Mit einer sympathischen Mischung aus Coolness, Eleganz und Melancholie knüpft sie überzeugend an grosse Ladys des Jazzgesanges wie Billie Holiday oder Sarah Vaughan an. Ihr aktuelles Programm ist ein Klavier-Gesang-Duo mit ihrem langjährigen und kongenialen musikalischen Partner Sullivan Fortner. «Cécile McLorin Salvant ist der nächste große Superstar im Jazz – mittelfristig gleichzusetzen mit ihrem männlichen Kollegen Gregory Porter.» Deutschlandfunk Kultur Sa 09.11.19 20.09 Uhr, TAK  CHF 55, 45, erm. 20


Sugaray Rayford Blues

Körperlich zählt der Hüne schon zu den Grössten im SoulBlues, musikalisch steht er dem in nichts nach: Wenn Caron «Sugaray» Rayford (*Texas) seine Musik zelebriert, hört man die Songs nicht, sondern man fühlt sie. Sugaray hat einfach alles, was es für Blues auf höchstem Niveau braucht und kann auch noch Songs schreiben, die das Publikum mitreissen und ebenso tief unter die Haut gehen. Stilistisch beherrscht er das ganze Spektrum von Mississippi über Chicago und Texas bis zum modernen, funkigen Soul-Blues. Man hört in seinen Songs Echos von Muddy Waters, Otis Redding oder Teddy Pendergrass. Als Kind gab ihm der kirchliche Soul und Gospel Halt. Nach einem Umzug nach Kalifornien fand er den Zugang zum Blues und gründete mit zwölf Jahren seine erste Band. 2010 startete er solo durch und war daneben auch Frontmann der Mannish Boys. Inzwischen ist Sugaray Rayford ein gern gesehener Gastmusiker auf Festivals. Durch seine imposante Figur und seine eindrucksvolle Stimme überzeugt er jedes Publikum – und trotz seiner Grösse erinnern seine flüssigen und eleganten Tanzschritte an den legendären James Brown.

Sugaray Rayford Gesang Alastair Greene Gitarre, Gesang Drake Shining Keyboards, Gesang Aaron Liddard Saxophon Giles Straw Trompete Allen Markel Bass Lavell Jones Schlagzeug

Fr 15.11.19 20.09 Uhr, TAK  CHF 45, 38, erm. 20


Maren Kroymann «In my Sixties» | Oldies der 60er-Jahre

Im 6. Lebensjahrzehnt zu stehen ist für die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann kein Grund, wehmütig zurückzublicken. Ihre Karriere nimmt gerade noch einmal so richtig Fahrt auf. Mit ihrer TV-Sendung «Kroymann» schuf sie eines der intelligentesten Satire-Formate, das derzeit im deutschsprachigen Fernsehen zu entdecken ist und erhielt folgerichtig dafür den Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis und zahlreiche weitere Auszeichnungen.

Maren Kroymann Gesang Matthias Binner Klavier Ralf Lehmann Gitarre HD Lorenz Bass Marcin Lonak Schlagzeug

Die begnadete Sängerin präsentiert mit «In my Sixties» lustvoll und geistreich die grosse Musik der 60er Jahre, gespickt mit Erinnerungen an eine Jugend im provinziellen Tübingen. Diese Musik, die unerhörte Gefühle auslöste: erstes sexuelles Begehren, den Wunsch nach Hingabe, nach Leichtigkeit, nach Befreit-Sein. Die «Swinging Sixties« versprachen ein Leben, das bunter, wilder und schöner sein konnte als das der Eltern-Generation. Mit ihrer fabelhaften Band lässt sie Dusty Springfield, Bette Midler, The Mamas and the Papas, Manhattan Transfer, die Kinks und das Lebensgefühl der 60er wieder auferstehen. Fr 31.01.20 20.09 Uhr, TAK  CHF 45, 38, erm. 20


© Sylvain Gripoix


Kyle Eastwood Jazz

Jazz-Bassist Kyle Eastwood begeistert ein weltweites Publikum in zahlreichen renommierten Clubs und auf Festivals und ist ein mitreissender Live-Performer. Seit seiner Ankunft in der internationalen Jazz-Szene Mitte der 90er Jahre geht der Bassist seinen ganz eigenen Weg durch das Genre: In seiner Musik verbindet er den Jazz, mit dem er aufgewachsen ist, mit Anklängen aus Pop, Rock und Funk. Der Sohn der Kinolegende Clint Eastwood spielt mit der Begleitung seiner jungen Band einen direkten, lyrischen und melodischen Jazz, so traditionell wie zeitgenössisch.

Kyle Eastwood Kontrabass, elektrischer Bass Andrew McCormack Klavier Quentin Collins Trompete, Horn Brandon Allen Saxophon Chris Higginbottom Schlagzeug

Im September 2019 wird er sein neues Album vorstellen, auf dem er Filmsoundtracks in Jazzmanier arrangiert präsentiert. Einige dieser Stücke hat Kyle einst für Filme seines Vaters Clint komponiert, z. B. «Gran Torino» oder «Letters from Iwo Jima». Daneben stehen Werke von u. a. von Ennio Moriconne, Michel Legrand, Henry Mancini, die er auch in seinem Konzert in Schaan zu Gehör bringen wird.

Do 12.03.20 20.09 Uhr, TAK  CHF 55, 45, erm. 20


Š www.anasolinis.com


Antonio Lizana «Oriente» Flamenco & Jazz

Auf den ersten Blick haben Flamenco und Jazz nicht viel miteinander zu tun, aber wenn man eine Stimme hat wie Antonio Lizana und ein Instrument, das Saxofon, so virtuos beherrscht, und wenn sich beide Talente mit hoher Improvisationskunst und der Neugier auf gemeinsame Wurzeln unterschiedlicher Klangwelten verbinden – dann wachsen diese Welten auf das Verführerischste zusammen. Der Andalusier Antonio Lizana wurde innerhalb weniger Jahre zum Star im Nuevo Flamenco. Er wechselt mit Leichtigkeit zwischen Flamenco-Gesang und jazzigem Saxophonspiel und spielt in beiden Disziplinen exzellent. Es entsteht nicht nur eine wunderbare Symbiose von Wortpoesie und musikalischer Vielfalt, sondern es gelingt Lizana auch, Fans des Flamenco in den Jazz einzuführen wie auch umgekehrt.

Antonio Lizana Saxophon, Gesang Daniel Garcia Klavier Ruiz Machado Bass Shayan Fathi Schlagzeug José Maria Castaño Tanz

Als neue Farbe bringt er nun den Reichtum und die Schönheit arabischer Musik mit in seine musikalische Palette und präsentiert mit «Oriente» sein jüngstes Album. Special guest beim Konzert der gleichnamigen Tour ist der Flamencotänzer José María Castaño. Mi 06.05.20 20.09 Uhr, TAK  CHF 45, 38, erm. 20


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Beratung und Vorverkauf Ab Montag 26. August 2019 beginnt der Vorverkauf für die Vorstellungen der Saison. Für einige Veranstaltungen sind Tickets bereits ab 1. Juli 2019 online verfügbar: www.tak.li Telefon: +423 237 59 69 E-Mail: vorverkauf@tak.li Büro: Neben dem Theater­ gebäude an der Rebera­strasse 10, 9494 Schaan Öffnungszeiten: Mo bis Do: 14 bis 18 Uhr Fr: 9 bis 14 Uhr

Bestellung Bitte schicken Sie uns Ihre Bestellung bis zum 31. Juli 2019. Soweit möglich halten wir unseren bisherigen Abonnent/ innen ihren Wunschsitzplatz bis zu diesem Datum frei. Die grossen Abos, der Passepartout und die TAKKarte verlängern sich automatisch, wenn sie nicht bis zum 31. Juli 2019 gekündigt werden. Sie erhalten Ihren Abo-Ausweis rechtzeitig vor der ersten Veranstaltung per Post.

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