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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Gesammelt: Unsere Freizeittipps für die Feiertage.

4. Jahrgang · Nummer 51 Auflage 92.000

Gefunden: Barbara Boczek soll Cornelia Zuschke folgen.

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Gewählt: Koehler nach Klein der neue Heinerfestpräsident.

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www.darmstaedter-tagblatt.de

Gedacht: Schweigeminute auf dem Weihnachtsmakrt.

Gewünscht: Knortz für eine schönere grüne Welle.

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Weihnachten

Erfahrung und Kompetenz, das A & O bei der Immobilienverwaltung.

Dieses Jahr und sein Ende verlangen nach einem großen Wunschzettel

Eigentlich war ein Text mit unseren Weihnachtswünschen unter der Überschrift „Fröhliche Weihnacht überall“ ja schon längst fertig. Dann steuerte ein islamistisch verblendeter Mörder am Montag einen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Für bisher zwölf Menschen endete ein gemütlicher Bummel zur Adventszeit mit dem Tod, viele mehr bliebem mit, teilweise sehr schweren, Verletzungen zurück. Auf einmal ist der Terror ganz nahe, viel näher als bei den Anschlägen in Paris, Nizza und Brüssel. Besonders nahe auch für uns Darmstädter, denn zahlreiche Lilienfans waren im Vorfeld des Spieles gegen Hertha BSC bereits am Montag nach Berlin gefahren, um in der Hauptstadt ein paar schöne Tage zu verbringen. Unter ihnen auch unser Online-Redaktions-Chef und Fotoredakteur Arthur Schönbein. Wie andere Darmstädter hatte er kurz vor dem Anschlag noch am Breitscheidplatz einen Glühwein getrunken. Zum Glück ist niemandem aus unserer Stadt etwas passiert. Nach dem furchtbaren Geschehen des Montagabends gab es verschiedene Reaktionen. Es gab Besonnenheit und Fürsorge. Menschen rückten zusammen, Freunde, Bekannte, Verwandte wollten sich se-

gend bedürfen. Und wann, wenn nicht zu Weihnachten, können wir mal so richtig unbescheiden sein und einen ganz langen Wunschzettel schreiben? Als Kinder haben wir uns doch auch vieles gewünscht. Nicht immer hat sich alles gleich erfüllt - aber der Wunsch ist der erste Schritt, überhaupt etwas zu bekommen.

Die Berliner Gedächtniskirche. Das Bild entstand kurz vor dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz.  Foto: Arthur Schönbein

hen, sprechen, voneinander lesen. Es gab aber auch Schuldzuweisungen und Häme, wo eigentlich Trauer hätte sein sollen. In Berlin blieben am Dienstag die Weihnachtsmärkte aus Respekt vor dem schrecklichen Geschehen und seinen Opfern geschlossen. Andernorts waren sie geöffnet. Und das zu recht. Denn die stärkste und beste Reaktion auf den Anschlag ist das „Wir machen weiter wie bisher“ und das „Jetzt erst recht“. Wir feiern Advent und Weihnachten wie bisher, wir gehen zur Kirmes,

auf Konzerte, tragen kurze Röcke, trinken Alkohol, lachen, singen, küssen und genießen das Leben. Passieren kann überall etwas, hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Das ist der Preis der Freiheit, die wir lieben und schätzen.

Gesundheit und Frieden Weihnachten lieben und schätzen wir besonders. Es ist eine schöne Zeit. Oftmals eine Zeit mit Stress und tausend Dingen, die am besten geichzeitig erledigt werden müssen. Aber eben auch

eine Zeit der Freude und Beinnlichkeit, eine Zeit des Lichtes und der Liebe. Und: Weihnachten ist die Zeit des Wünschens. Ab einem gewissen Alter wünschen viele Menschen sich und anderen nur noch Gesundheit, und der Welt Frieden. Das sei das Wichtigste. Wie unendlich wichtig das ist, haben wir am Montag gesehen. Aber, und gerade nach diesem Jahr 2016, gibt es noch viel, viel mehr, was wir uns wünschen können, sogar wünschen müssen. Vieles, dessen wir Menschen überall auf der Welt wirklich drin-

Und deshalb wünschen wir uns zu diesem Weihnachtsfest aus vollem Herzen natürlich Frieden und Gesundheit, aber eben auch noch vieles mehr, was unser Leben besser und reicher macht: Vernunft und Weisheit, Fröhlichkeit und Humor, Mitgefühl und Geduld, Gerechtigkeit und Barmherzigeit, Großzügigkeit und Liebe, Schönheit und Poesie, Märchen und Wunder. Das sind große Wünsche, zugegeben. Aber die Hoffnung, dass sich Wünsche erfüllen, dürfen wir nie aufgeben, und schon gar nicht zu Weihnachten. Angesichts des Anschlags von Berlin haben wir uns gefragt, ob wir Ihnen nicht nur friedliche, sondern auch fröhliche Weihnachten wünschen dürfen. Wir sagen: Ja, wir dürfen! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, friedliche und fröhliche Weihnachten. Verbringen Sie die Weihnachtstage so, dass Sie hinterher aus vollstem Herzen sagen können. Schön war’s! Herzliche Grüße Ihr Darmstädter Tagblatt

„Wir werden die Punkte nicht mit Schönspielerei holen“ Lilien

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Friedliche Weihnacht’ überall!

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Kapitän Aytac Sulu im großen Tagblatt-Interview – Teil 1

Seit vier Jahren spielt der in Heidelberg geborene Deutsch-Türke inzwischen für die Lilien. Mit Tagblatt-Autor Stephan Köhnlein sprach der 31 Jahre alte Mannschaftskapitän über Taktik, Teamgeist und Trainersuche und verriet, was er von Pep Guardiola als Darmstadt-Coach halten würde.

gut tun würde. Und es freut mich natürlich, dass der Ramon da Gänsehaut bekommt. DT: Worauf legen Sie dabei besonders Wert?

Führungsspieler: Aytac Sulu mit starker Leistung im Spiel gegen Freiburg. Foto: Arthur Schönbein

Darmstädter Tagblatt (DT): Herr Sulu, Interims- einen alten Fuchs so in Waltrainer Ramon Berndroth lung? hat gesagt, Ihre Ansprachen in der Kabine sind so mit- Aytac Sulu (AS): Da gibt reißend, dass er Gänsehaut es kein Geheimrezept. Ich bekommt. Wie bringt man übe vorher nicht. Das ist

AS: Das kann man so nicht sagen. Das ist jedes Spiel etwas anderes. Manchmal frage ich mich auch selbst, was ich gesagt habe (grinst).

DT: Meinen Sie, Sie können nichts Geplantes, nichts Ge- die Mannschaft damit pusspieltes. Das kommt einfach hen? aus der Emotion heraus. Es ist das, was ich denke, wo- AS: Da ist jeder Spieler anvon ich glaube, dass es der ders. Manche Spieler brauMannschaft vor dem Spiel chen das, andere nicht, neh-

men es aber gerne mit. Es ist aus meiner Sicht aber sehr förderlich für die Mannschaft, wenn der Kapitän nochmal alle zusammentrommelt und etwas sagt, damit der letzte Biss, die letzte Aggressivität da ist, wenn man auf den Platz geht. Ich würde es als Trainer genauso machen. DT: Der Mannschaftskreis nach dem Spiel war über Jahre hinweg ja auch Zeichen für die Geschlossenheit, den Teamgeist. In dieser Saison hat die > Fortsetzung auf Seite 2

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Wir wünschen allen Kunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und danken für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen. Geflügel Petersen • Tel. 06652—73133 Drei Tage fahren, einen Tag zahlen An Heiligabend fahren Bus und Bahn auch abends und spät nachts, denn die NightLiner sind für Fahrgäste bis etwa 2.30 Uhr unterwegs. Hinzu kommt noch ein finanzielles Schnäppchen, denn der RMV bietet seinen Kunden wieder das beliebte Weihnachtsangebot an: Vom 24. bis 26. Dezember gelten RMV-Tages- und Gruppentageskarten bis zu drei Tage zum Preis von einem. Tageskarten mit Gültigkeit am 24. Dezember gelten an allen drei Feiertagen im jeweils gewählten Gebiet. Wer seine Tageskarte erst am 25. kauft, kann diese noch am 26. Dezember nutzen.DT

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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22. Dezember 2016

Stadtparlament beschließt Haushalt 2017 Opposition erreicht Streichung der Mittel für die Darmbachoffenlegung

Politik Von Georgeta Iftode Das Stadtparlament hat den Haushalt 2017 und den Nachtragshaushalt 2016 mit einer Mehrheit der grün-schwarzen Koalition sowie der Wählervereinigung Uffbasse beschlossen. Ein sichtlich zufriedener André Schellenberg (CDU) präsentierte einen Haushaltsüberschuss von 15,3 Millionen Euro für das laufende und 6,3 Millionen Euro für das kommende Jahr. Der Stadtkämmerer sprach von einer „sehr, sehr guten Entwicklung“ im Ergebnishaushalt beider Jahre. Die erwarteten Überschüsse seien gegenüber den ersten zwei Haushaltslesungen noch gestiegen und ermöglichten den Abbau der städtischen Kassenkredite, so Schellenberg weiter. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann betonte: „Eine solide Haushaltspolitik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunalpolitik“. Denn bereits dreimal in Folge sei es dem Magistrat nun gelungen, einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt zu erzielen. Und das, obwohl sehr viel für die Instandsetzung von Schulgebäuden und die Kinderbetreuung ausgegeben werde, wie ihr Parteikollege Yücel Akdeniz erklärte. CDU-Fraktionschef Hartwig Jourdan sagte:

Schwarze Zahlen sichern der Darmstädter Stadtregierung einen entspannten Jahreswechsel.  Foto: Arthur Schönbein

„Dieser Haushaltsentwurf macht uns stolz.“ Vor allem, weil in Sachen Straßen- und Schulbausanierungen sowie Wohnungsbau sehr viel getan werde. Weniger begeistert zeigte sich die Opposition und der Kooperationspartner der grün-schwarzen Regierung, Uffbasse, die den Haushalt harsch kritisierten. Jürgen Barth (Uffbasse) bemängelte in seiner satirisch angehauchten Haushaltsrede die Investitionsplanung, die seiner Meinung nach überzogen sei. Barth: „Wer mit so vielen Millionen um sich schmeißt, setzt sich dem Verdacht aus, nicht einen Ergebnishaushalt zu verwalten, sondern eher einen Erlebnishaushalt.“ Trotz scharfer Kritik stimmten die Uffbasser letztlich zu und

äußerten die „Hoffnung, dass den grün-schwarzen Mandatsträgern zwischen all diesen Projekten nicht plötzlich die Luft ausgeht.“ Kritik kam auch vom SPD-Fra k t ions vorsit zenden Michael Siebel. Die Gewerbesteuereinnahmen seien in den letzten drei Jahren „atemberaubend“ gestiegen. Siebel an die Adresse der Koalition: „Bei dieser Einnahmesituation einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen, das hätte jeder hingekriegt.“ Der Kämmerer habe aber kein einziges Wort über den Schuldenabbau gesagt, so Siebel weiter und zitierte den Datterich: „Bezahlen, wenn man Geld hat, ist keine Kunst: Aber zahlen, wenn man keins hat, das ist eine Kunst, lieber Mann, die

ich erst noch lernen muss.“ Auch die Kostensteigerungen bei Großprojekten, wie dem Nordbad, sind der SPD ein Dorn im Auge. Siebel warf der grün-schwarzen Stadtregierung vor: „Aber auch der Woog und andere Baumaßnahmen sind aus dem Ruder gelaufen, weil in der Planung ungenau gearbeitet wurde.“ Mit mehreren Anträgen versuchte die SPD, ihre Vorstellung eines gerechten Haushaltes durchzusetzen. Ohne Erfolg. Eine Mehrheit aus grün-schwarzer Koalition und den „Uffbassern“ lehnte die Anträge, etwa für ein Sozialticket, höhere Zuschüsse für den sozialen Wohnungsbau, Schulkinderbetreuung und Schulsozialarbeit, ab. Sven Beißwenger (FDP) lobte den ausgeglichenen

Ergebnishaushalt: „Das ist schon eine Leistung vom Herrn Schellenberg.“ Dennoch sei es für die FDP nicht nachvollziehbar, warum die Neuverschuldung im Finanzhaushalt um 144 Millionen Euro ansteige, obwohl die derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen so günstig seien. Karl-Heinz Böck (Linke) biss sich am Haushaltsposten „Darmbach-Offenlegung“ fest. Würde das Projekt umgesetzt, so bedeute das eine Erhöhung der Abwassergebühren, die vor allem die Mieter belasten würde. Mit einem gemeinsamen Antrag von SPD, Linke, FDP und Uwiga gelang es der Opposition mit den Stimmen der Wählervereinigung Uffbasse sämtliche Mittel (2,2 Millionen Euro) für das Projekt aus dem Haushalt für 2017 zu streichen. Für ihren Antrag, die Gewerbesteuer zu erhöhen, fand die Linke keine Mehrheit. Auch der Antrag der Wählervereinigung Uwiga, 400.000 Euro zusätzlich für die Pflege der städtischen Brunnen im Haushalt einzustellen, wurde abgelehnt. Die AfD kritisierte die Finanzpolitik der Stadt ebenfalls. Fraktionsvorsitzender Siegfried Elbert warf der Stadt vor, zu viel auszugeben und plädierte für Einsparungen im Sozialhaushalt. Außerdem ist die AfD der Ansicht, dass der Magistrat Klientelpolitik betreibe.

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Der Kampf gegen den Junggesellen in Frankreich. Die Erfolglosigkeit aller bisherigen Bemühungen, um die Bevölkerungsabnahme in Frankreich zu steuern, hat einen Pariser Leser des L’Oeuvre so sehr erbittert, daß er dem Blatte den folgenden Vorschlag einer Kriegserklärung an die Junggesellen sendet, der wegen seiner Drastik kurz wieder gegeben sei: „In dieser Zeit der Kriegssteuern müssen wir vor allem den Junggesellen belasten, der ein Luxusartikel im schärfsten Sinne des Wortes ist. Am besten wäre der folgende Plan: „Der Junggeselle vom 25. Jahre ab hat jährlich 500 Francs Strafe zu zahlen. Wenn er sich mit 30 Jahren noch immer nicht zur Ehe hat belehren lassen, ist er ins Gefängnis zu stecken, um dort über sein unpatriotisches Verhalten nachzusinnen. Und wenn er schließlich auch mit 40 Jahren sich noch nicht zur Heirat entschlossen hat, möge die Regierung ihn auf gesetzlichem Wege nach der französischen Strafkolonie in Guyana verbannen.

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Dass Universitäts-Professoren nicht gerade schlecht

verdienen oder arm sind, dürfte bekannt sein. Dass Professoren, wenn es gute Professoren sind, Forschung und Lehre in gleichem Maße ernst nehmen, sollte viel bekannter sein. Dass Professoren, genauer gesagt ein Professor der Technischen Universität Darmstadt, ihrer Alma Mater einen Millionenbetrag für den Bau eines 1000 Quadratmeter großen Institutsgebäudes spenden, ist jedoch eine Sache, die eher selten passiert. Eine „großartige Geste“ nannte TU-Präsident Hans Jürgen Prömel die Spende. Der edle Spender Thomas Weiland wiederum bedankte sich mit einem tollen Bekenntnis: „Die TU Darmstadt hat mir die Möglichkeit gegeben, ein großes Institut aufzubauen und über einhundert Doktoranden und Doktorandinnen erfolgreich zur Dissertation zu führen. Das ist für mich die schönste Aufgabe, die ich mir vorstellen kann.“ In dem alten Studentenlied „Gaudeamus igitur“ heißt es in Strophe 4: „vivant professores“. Wir sagen in freier Übersetzung:

„Wir werden die Punkte nicht mit Schönspielerei holen“ Lilien

Kapitän Aytac Sulu im großen Tagblatt-Interview – Teil 1 schaftskreis führt?

> Fortsetzung von Seite 1 auf dem Platz. Das waren

wieder die Jungs, vor deMannschaft ihn nicht mehr nen sich die anderen Manngezeigt... schaften gefürchtet haben, die keinen Zweikampf geAS: Da hat jeder Trainer scheut haben, die giftig, die seine eigene Philosophie. gallig waren. Aber über die Vergangenheit möchte ich nicht groß reden. DT: Wie konnte es denn Über den Mannschaftskreis passieren, dass diese Tugensollten wir allerdings schon den verloren gegangen sind? nachdenken. AS: Der Trainer damals DT: Was läuft denn seit der (Norbert Meier) hatte seine Trennung von Norbert Mei- eigene Philosophie mit mehr er unter Interimscoach Ra- Gewicht auf dem Spielerimon Berndroth anders? schen. Das war unter dem Strich nicht so von Erfolg geAS: Er lebt uns mit Dimo prägt. Wir wussten, dass die (Wache, Torwarttrainer) Vorgaben vom Trainer umund Kai (Schmitz, Assis- zusetzen sind. Das haben tenztrainer) etwas vor, was wir versucht. Ob es gut war uns die vergangenen drei oder nicht, haben dann anJahre ausgezeichnet hat. Sie dere beurteilt. machen die einfachen Sachen, die Darmstadt stark DT: War die Mannschaft zu gemacht haben. Sie beleben offensiv ausgerichtet? Sie die Tugenden wieder, die haben ja zum Beispiel nach zuletzt ein stückweit verlo- dem 1:2 in Mainz die Defenren gegangen sind. Schon sive kritisiert... das Spiel in Freiburg hat gezeigt, dass wir auf dem rich- AS: Ja, das war meine Meitigen Weg sind. Da stand ei- nung. Wir haben den Gegne ganz andere Mannschaft nern zu viele Räume gelas-

Der Berndroth der Woche: Dirk Schuster und Norbert Meier sind Geschichte, die Tagblatt-Rubrik mit dem Trainer-Spruch der Woche nicht. Interimsweise hat Ramon Berndroth übernommen – und der braucht sich mit seiner Weisheit nicht zu verstecken. Außerdem spricht er im Gegensatz zu seinen Vorgängern fließend Hessisch:

„Wir müsse alle Dinge weglasse, die wir net könne. Da sinn mer noch lange net am Ende.“

Aytac Sulu, nach dem Spiel gegen Freiburg.  Foto: Arthur Schönbein

im Soll. Dann kam das Pokal-Aus gegen den Viertligisten Astoria Walldorf und danach hat die Mannschaft nicht mehr gewonnen. War das Pokal-Spiel der entscheidende Knick?

sen, die Gegner – nicht nur Mainz – sind zu oft in Situationen gekommen, die für uns gefährlich waren. Es darf bei uns nicht, der Fall sein, dass die Gegner so viele Torchancen haben. Und wenn das öfter vorkommt, macht man sich gerade als Kapitän seine Gedanken. Dann fällt einem auf, dass man zu offen agiert hat, nicht kompakt genug verschoben hat oder die Räume preisgegeben hat. Gleich in Freiburg hat man das Gegenbeispiel gesehen. Obwohl das Team spielerisch enorm stark ist, sind die Freiburger nur ein Mal spielerisch vor unser Tor gekommen. Das zeigt, dass ich damals nicht ganz falsch lag.

AS: Man darf ja nicht vergessen, wie der Sieg gegen Wolfsburg zustande gekommen ist. Wolfsburg war nach dem Platzverweis früh in Unterzahl, wir sind mit dem fälligen Freistoß in Führung gegangen. Wir wussten schon, dass das Spiel sehr positiv für uns gelaufen ist und waren gewarnt. Aber dann kam trotzdem unsere schlechte Phase. Ich glaube nicht, dass man das an einem Spiel festmachen kann.

DT: Nach dem 3:1 gegen Wolfsburg Ende Oktober lag das Team rechnerisch

DT: Was muss der neue Trainer denn mitbringen – außer dass er den Mann-

wieder

ein-

AS: (grinst) Er muss sich auf jeden Fall mit den Gegebenheiten identifizieren, die Darmstadt stark machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass – auch wenn das jetzt sehr weit hergeholt ist – ein Pep Guardiola zu Darmstadt passen würde. Es muss schon einer sein, der die Möglichkeiten der Mannschaft anerkennt. Auch wenn er natürlich seine eigenen Akzente setzen wird. Aber ich glaube nicht, dass er eine komplett neue Ausrichtung umsetzen muss. Das haben wir im Sommer zum Teil versucht. Aber es hat nicht so funktioniert. Wir werden die Punkte in der Bundesliga sowieso nicht mit Schönspielerei holen, sondern mit Kampf, Leidenschaft und Zusammenhalt. DT: Sind die Spieler und besonders Sie als Kapitän irgendwie in die Trainersuche eingebunden? AS: Bis jetzt nicht. Wir sind ja auch Spieler und müssen unsere Leistung auf dem Platz abliefern. Wenn ich gefragt werde, werde ich natürlich meine Meinung sagen. Aber es ist nicht so, dass wir im ständigen Austausch mit dem Präsidenten stehen.

■■(In Teil zwei des Tagblatt-Interviews spricht Sulu unter anderem über seine Zukunftspläne und Hessisch-Kenntnisse. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe)

Flop

Hoch soll er leben! Hans Mohrmann, Kandidat der AfD für die Wahl

zum Darmstädter Oberbürgermeister hat eine spannende Vita und einen - sagen wir mal interessanten Sinn für Humor. Auf Mohrmanns öffentlichem Facebook-Profil war bis vor kurzem zu lesen, Frauen in der Politik seien alles „Heulsusen“. Sein Plädoyer an die Damen der Schöpfung: „In der bösen feindlichen Außenwelt laßt bitte uns die Sache regeln.“ Dann wurde der Post gelöscht. Seine Aussagen seien doch nur reiner Sarkasmus gewesen, so der AfDler in einem neuen Post vom 20. Dezember. Geneigte Leser verstünden das, ungeneigte nicht. Frauenfeindlich sei er überhaupt nicht, da könne man seine Frau und die Töchter fragen. Aber Frau Merkel habe nun mal das Land mit Krisen überzogen und so habe sein Post einen „bitterernsten Hintergrund“. Aha. Was ist jetzt Sarkasmus, was ist Wahrheit? Wahrscheinlich sind wir zu ungeneigt, um das zu beurteilen. Wie Mohrmanns Sinn für Humor bei den Wählern ankommt, werden wir am 19. März wissen. Bis dahin jedenfalls finden wir das alles

Nicht so lustig

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Redaktionsleitung: Dr. Susanne Király (kir), Sabine Beil, Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic) Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834 Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim

Erscheinungsweise wöchentlich, 92.000 Exemplare


DARMSTÄDTER TAGBLATT

22. Dezember 2016

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Weihnachtsprogramm in Darmstadt Tipps für alle, die während der Feiertage nicht zuhause bleiben wollen

Freizeit Zusammengestellt von Susanne Király

Am 24. Dezember haben die Geschäfte und zahlreiche Restaurants noch bis gegen 14 Uhr geöffnet. Wer schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen hat, kann das im Café Da Carlo am Luisenplatz feiern, wo zwischen 12 und 15:30 The Heiligabend: Die Darmstädter Weihnachtspyramide. Barbers live spielen. Das Heiligabendprogramm beginnt in den Kirchen mit den nachmittäglichen Christvespern. Zuvor laden die Paulusgemeinde um 15 Uhr und die Stadtkirchengemeinde um 16:30 zu ihrem traditionellen Turmblasen ein. In der evangelischen Pauluskirche schließt sich an das Turmblasen der Familiengottesdienst mit Krippenspiel um 15:30 an. Krippenspiele gibt es auch in zahlreichen weiteren Kirchengemeinden Darmstadts, unter evangelisches-darmstadt.de sind alle diese Gottedienste aufgeführt. Die katholische Kirche St. Elisabeth bietet um 19 Uhr eine Christmette in spanischer Sprache an. Zur festlich-musikalischen Christmette lädt die Stadtkirchengemeinde um 23 Uhr ein. Die Darmstädter Kantorei und Solisten singen die erste Kantate des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach.

te, hat nur eine begrenzte Anzahl an Restaurants zur Auswahl. Geöffnet ist aber am 24. zu den üblichen Öffnungszeiten das persische Spezialitätenrestaurant Shiraz in der Dieburger Straße, ebenso wie das Djadoo am Viktoriaplatz mit seinen Leckereien aus dem Mittleren Osten. Auch das mongolische Grillrestaurant Khan begrüßt ganztägig seine Gäste. In Griesheim hat das Restaurant Waldschlösschen von 17 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. In allen Lokalitäten wird eine Reservierung empfohlen.

Weniger besinnlich wird es am 24. Dezember im halbNeun Theater, wenn das Komiker-Duo Kabbaratz sein weihnachtliches Kultprogramm zeigt: „Ich find’s so schön, wenn der Baum brennt.“ Um 19 Uhr ist Einlass, um 20:30 beginnt das Stück, das auch am Abend des 25. Dezembers zu sehen ist. Im Tanzclub HuckeWer am 24. Dezember bein heißt es Heiligabend nicht zu Hause essen möch- ab 22 Uhr „Saturday‘s Fi-

Foto: Arthur Schönbein

nest - Weihnachtsspecial“. Zum Eintrittspreis von 7 Euro gibt es House, R‘n‘B und Classics mit DJ 2 Tuff Dee. Merry Christmas wünscht ab 22 Uhr auch der Musikpark A5. Jeder Gast, der eine Christbaumkugel mitbringt, erhält bis 24:00 Uhr 10 Euro Freiverzehr auf die Karte gebucht. Weiteres Partyprogramm gibt es auf der Webseite partyamt.de. Einen besonders feierlichen Beginn des ersten Weihnachtsfeiertages am 25. Dezember bietet um 10 Uhr das Hochamt in der Kirche St. Ludwig, wenn Kirchenchor, Orchester und Solisten Mozarts Krönungsmesse erklingen lassen. Portugiesischsprachige Christen sind um 11:30 zu einer Heilige Messe in St. Elisabeth eingeladen. Von 11 bis 17 Uhr hat am 25. Dezember das Hessische Landesmuseum geöffnet, wo es für Groß und Klein immer viel zu entdecken gibt. Ebenfalls auf Besucher wartet auch das Vivarium; es kann von 9 bis

Geschenk-Tipp: Darmstadt-Kalender „Lichtstimmungen 2017“ Vollmond über dem Hauptbahnhof, der Rosendom in voller Blütenbracht, Schafe auf den Streuobstwiesen – all das findet sich im Darmstädter Jahreskalender des Fotografen Peter Henrich. Viele Motiven aus unterschiedlichen Sichtweisen und in verschiedenartigen Lichtstimmungen – eine farbenfrohe Geschenkidee - nicht nur für alle DarmstadtFans. Der Kalender ist in verschiedenen Formaten (DIN A3 / A4) bei Darmstädter Buchhandlungen (Hugendubel, Schlapp, Thalia, Büchergilde) und unter www.hen-foto.de erhältlich. DT

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Der SV Darmstadt 98 in der Fußball-Bundesliga – das sei wie mit einem Holland-Rad bei der Tour de France anzutreten, hat Vereinspräsident Rüdiger Fritsch einmal gesagt. Nach 34 Etappen hat dieses Holland-Rad zur Überraschung aller jedoch nicht nur das Ziel erreicht, sondern auch noch ein paar Tagessiege eingefahren. Von dieser unglaublichen Geschichte handelt dieses Buch.

Spieltag für Spieltag, Tor für Tor und Punkt für Punkt wird die Geschichte eines der größten Außenseiter seit Bestehen der Fußball-Bundesliga erzählt – emotional und fachkundig aufgeschrieben und packend fotografiert. Trainer, Präsident und die eingesetzten Spieler, aber auch das marode-kultige Stadion finden in dem Buch ihren wohlverdienten Platz. Und natürlich dürfen auch die Fans nicht fehlen, allen voran Johnny, Darmstadts wohl bekanntester Anhänger, der während der Saison gestorben ist und ohne den die Geschichte der Lilien eine andere wäre.

■■Erhältlich im Darmstädter Buchhandel und auf www.lilienbuch.de

NUR DER SPORTVEREIN

NUR DER SPORTVEREIN Tagblatt-Fotograf Arthur Schönbein und Autor Mit dem SV Darmstadt 98 durch die Saison 2015 / 16 Stephan Köhnlein haben die Bundeligasaison 2015-16 der Lilien in dem hübschen Buch „Nur der Sportverein – Mit dem SV Darmstadt 98 durch die Saison 2015/16” in Wort und Bild festgehalten. Ein ideales Weihnachtsgeschenk, nicht nur für alle Lilien-Fans.DT

Mit dem SV Darmstadt 98 durch die Saison 2015 / 16

Geschenktipp: „Nur der Sportverein“

NUR DER SPORTVEREIN

Mit dem SV Darmstadt 98 durch die Saison 2015 / 16

Text: Stephan Köhnlein Foto: Arthur Schönbein

Silvester-Ball 2016 beim Blau-Gold Casino Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für Partnerin oder Partner braucht oder vielleicht auch für gute Freunde, kann noch für den Silvesterball beim Blau-Gold-Casino Darmstadt Karten erwerben. „Casino“ heißt das Motto in diesem Jahr. Eine großartige Veranstaltung, um das Neue Jahr zu begrüßen. Neue Zeiten: Einlass ist in diesem Jahr ab 18 Uhr, die Veranstaltung selbst beginnt um 19 Uhr, der Ball endet um 2 Uhr. Zum Tanz spielt wieder, wie im vergangenen Jahr, die hervorragende Band „Cabrio - Music for

Dancing“ aus Worms. Darüber hinaus wird ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Der Eintritt inkl. Sektempfang, Gala-Buffet und allen Getränken an diesem Abend (außer Spirituosen) beträgt 90 Euro. Für eine sichere Hin- und Heimfahrt sorgen die ganze Nacht die Straßenbahnlinien 4 und 5, Haltestelle Eissporthalle, also direkt vor der Haustür. Parkplätze stehen auf dem großen Parkplatz vor dem Nordbad zur Verfügung. DT

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Es gibt nur einen Weg zum richtigen Beruf: Deinen eigenen! Termine bei der Berufsberatung vereinbaren unter: T: 0800 4 5555 00

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17 Uhr besucht werden. Große Oper bietet um 18 Uhr das Staatstheater Darmstadt mit Giuseppes Verdis Oper Rigoletto. Auch am Zweiten Weihnachtsfeiertag lädt St. Ludwig um 10 Uhr zum Hochamt ein, diemal in lateinischer Sprache und begleitet von gregorianischen Gesängen. Das Hessische Landesmuseum hat wieder von 11 bis 17 Uhr geöffnet, das Vivarium von 9 bis 17 Uhr und das Museum Künstlerkolonie von 11 Uhr bis 18 Uhr. Wer sich lieber sportlich betätigen oder einfach ausspannen möchte, kann sich zwischen 10 und 22 Uhr gemütlich ins Jugendstilbad zurückziehen oder in der Zeit von 8 bis 15 Uhr im Nordbad die Weihnachtsgans abtrainieren. Märchenhaft wird es ab 16 Uhr im Staatstheater Darmstadt, wo im Großen Haus Engelbert Humperdincks Kinderoper Hänsel und Gretel gezeigt wird. Gospelklänge ertönen hingegen ab 17 Uhr

in der Eberstädter Christus- Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen kirche beim Weihnachts- an Weihnachten und zum Jahreswechsel konzert des Gospelchores; Die Bibliotheken können von der Eintritt ist frei, es wird Ein bisschen kulturelle oder Dienstag (27.) bis Freitag (30.) lediglich um eine Spen- sportliche Betätigung wähde gebeten. Gospels und rend der Weihnachtsfeiertage zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Spirituals gibt es auch um oder zwischen den Jahren ist 18 Uhr im Gemeindezent- ein guter Plan! Hier ein Überrum der evangelischen Kir- blick, was wann geöffnet hat. Während der Weihnachtsferien, von 22. Dezember 2016 bis 6. chengemeinde DarmstadtJanuar 2017, bleibt die FahrEberstadt-Süd in der Strese- Mathildenhöhe mannstraße 1. Hier lädt die An Heiligabend (24.) und am 1. bibliothek in der Garage. Ab Gemeinde zu einem Gottes- Weihnachtsfeiertag (25.) sowie Dienstag (10. Januar) fährt sie dienst mit Weihnachtslie- an Silvester (31.) und am Neu- ihre Haltepunkte wieder zu den gewohnten Zeiten an. Die Leihdern aus aller Welt. Große jahrstag (1. Januar 2017) bleifristen wurden entsprechend und kleine Leute können ei- ben das Museum angepasst. gene Liederbücher und ihre Künstlerkolonie und der MuLiedwünsche mitzubringen. seumsshop geschlossen. Am 2. Nordbad In der Paulusgemeinde er- Weihnachtsfeiertag (26.) könDas Nordbad hat an den Weihklingt ab 17 Uhr Johann Se- nen das Museum Künstlerkonachtsfeiertagen Samstag (24.) bastian Bachs Weihnachts- lonie und der Museumsshop und Sonntag (25.) geschlossen. oratorium mit den Kanta- von 11 Uhr bis 18 Uhr besucht Am Montag (26.) ist das Bad ten I-VI. Tickets dafür gibt werden. von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. es ab 16,60 Euro. Bereits Bis Freitag (30.) können dann zum zweiten Mal findet am Vivarium die Badegäste zu den regulären späten Nachmittag des 26. Das Vivarium bleibt an HeiÖffnungszeiten schwimmen. Dezember gegen 17:30 die ligabend (24.) und an SilvesAm Samstag (31.) sowie am stimmungsvolle Weihnacht- ter (31.) geschlossen. Am 1. Neujahrstag, 1. Januar 2017, sandacht „Weihnachten am und am 2. Weihnachtsfeiertag Feuer“ an der Grillhütte des (25./26.) sowie am Neujahrstag bleibt das Nordbad geschlossen. Bezirkvereins Martinsvier- (1. Januar 2017) öffnet der Tier- Ab 2. Januar öffnet das Bad zu tel (BVM) in der Kastani- park von 9 Uhr bis 17 Uhr. Kas- den regulären Öffnungszeiten. enallee statt. Sie ist eine ge- senschluss ist jeweils eine StunDas Bezirksbad Bessungen ist meinsame Veranstaltung de vor Schließung. von Samstag (24.) bis Mittwoch der umliegenden Kirchen(28.) geschlossen. Das Bad gemeinden, die sich auf ei- Stadtbibliothek kann von Donnerstag (29.) bis nen Fackel-Sternmarsch Die Stadtbibliothek sowie Freitag (30.) zu den regulären in Richtung Bürgerpark in die Stadtteilbibliotheken in Öffnungszeiten besucht werden Bewegung setzen. Die Ab- Eberstadt und Kranichstein und bleibt von Samstag (31.) marschzeiten aus der Mar- bleiben in der Zeit von Samstin-Luther-, Thomas-, Philip- tag (24.) bis Montag (26.) sowie bis Mittwoch (04. Januar) geschlossen.DT pus- und Michaelsgemein- am Samstag (31.) geschlossen. de und der Pfarrei St. Elisabeth sind in den jeweiligen Gemeinden zu erfragen. Der BVM kredenzt Glühwein, Kinderpunsch und PlätzRegional: Kultur, Sport, Unterhaltung chen.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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22. Dezember 2016

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Bunte Mischung bei Gewinnern der ENTEGA Vereins­ aktion – NourEnergy zum Darmstadt-Sieger gekürt

Tipps für ein gutes Raumklima

Beschlagene Fenster sind ein typisches Phänomen der Herbst- und Wintermonate. Wenn feuchtwarme Raumluft auf die kalte Scheibe trifft, kühlt sie sich am Fenster ab und ein Teil der darin enthaltenen Feuchtigkeit kondensiert auf der Scheibe. Betroffen sind vor allem Dachfenster, die der aufsteigenden Luft eine größere Angriffsfläche bieten als senkrechte Fassadenfenster. Dagegen helfen können bewussteres Lüften und Heizen. Am besten heizt man die komplette Wohnung kontinuierlich und gleichmäßig auf eine Temperatur von etwa 21 °C. So wird vermieden, dass die warme, feuchte Luft in kühlere Räume wandert, und stattdessen dafür gesorgt, dass die Wärme in den Wänden richtig gespeichert wird. Wer tagsüber die Heizung ausschaltet oder die Raumluft auf weniger als 15 °C herunterregelt, findet am Abend eine ausgekühlte Wohnung vor. Wird dann die Heizung wieder aufgedreht, erwärmt sie zunächst nur die Raumluft, aber nicht die Außenwände und Fenster. Diese bleiben kühl und bringen die im Raum befindliche Luft-

Der Energiedienstleister ENTEGA hat die Gewinner seiner Vereinsaktion, bei der regionale Vereine die Öffentlichkeit über ihre Projekte abstimmen lassen konnte, bekannt gegeben. „Die Anzahl an eingereichten Projekten hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen und die Gewinner zeigen die bunte Mischung und Vielfalt im Vereinsleben in der Region auf. Die Unterstützung von Vereinen aus der Region ist für uns von großer Bedeutung, denn wir sind hier fest verwurzelt und aktiver Partner vieler Vereine“, fasst der sichtlich zufriedene ENTEGA-Geschäftsführer, Thomas Schmidt, die Aktion zusammen.

An die Raumluft abgegebene Feuchtigkeit sollte aus dem Raum gelüftet werden.  Foto: Velux Deutschland GmbH/akz-o

feuchtigkeit zum Kondensieren – auch eine ideale Bedingung für Schimmelbildung. Zudem sollten die Fenster in der kalten Jahreszeit drei bis fünf Mal am Tag für etwa fünf bis 15 Minuten geöffnet und im Optimalfall für Durchzug gesorgt werden. Dadurch wird die beispielsweise beim Kochen, Duschen oder auch durchs Atmen an die Raumluft abgegebene Feuchtigkeit direkt nach draußen befördert und durch frische Außenluft ersetzt.

Fenster automatisch schließen Dabei helfen können automatische Dachfenster. Mit einer Funksteuerung lassen sich dann regelmäßige kurze Lüftungsintervalle ganz einfach einstellen, sodass sich die elektrisch betriebenen Fenster automatisch nach Zeitplan

öffnen und schließen, ohne dass sich jemand darum kümmern muss. Sorgen vor plötzlich einsetzendem Regen sind unbegründet: Ein Regensensor sorgt dafür, dass sie sich von selbst schließen. Wer schon Dachfenster besitzt, hat die Möglichkeit, diese mit einem Solar-Nachrüst-Set von Velux nachträglich zu elektrifizieren – und das sogar, ohne dass Kabel verlegt werden müssen. Für Bauherren, die den Luftwechsel besonders energieeffizient sicherstellen wollen, hat Velux zudem mit „Smart Ventilation“ einen Fensterlüfter für Dachfenster mit Wärmerückgewinnung entwickelt. Das nachrüstbare Zubehör wird am Dachfenster montiert und sorgt dafür, dass die Wärme nicht mit der abziehenden Raumluft verloren geht, sondern zu 76 Prozent zurückgewonnen wird.akzo

Für die Region Darmstadt konnte NourEnergy die Wahl der Öffentlichkeit für sich entscheiden. Der Verein wird die Fördersumme in Höhe von 2 500 Euro für Projekte des nachhaltigen Klimaund Umweltschutzes verwenden. Der Zweitplatzierte, der Tierschutzverein Freundeskreis BrunoPet wird die 1 500 Euro Unterstützung für die Verbesserung der Zustände in rumänischen Tierheimen verwenden, wo hingegen die Fußballabteilung der SG Arheilgen ihre durch Platz 3 erzielten 1 000 Euro in einheitliche Vereinskleidung und die Förderung der Trainer beim Erwerb der DFB-Lizenzen investieren möchte. Nach Angaben des Unternehmens haben rund 600 Vereine an dem Online-Wettbewerb aus den Bereichen Sport, Kultur, Kunst, Umwelt, Soziales und Wissenschaft teilgenommen. Über den gesamten Aktionszeitraum konnten seit Anfang September mehr als 4 Millionen Seitenaufrufe und rund 500 000 abgegebene Stimmen ermittelt werden. Insgesamt hat die Vereinsaktion ein Gesamtvolumen von 30 000 Euro. Die offizielle Preisverleihung findet Ende Januar statt. Aus Gründen der Chancengleichheit wurde die Aktion in die sechs Regionen Bergstraße, Darmstadt, Mainz, Odenwald, Rheinhessen und Ried unterteilt, wobei in jeder Region drei Gewinner ermittelt wurden. Diese erhalten nun einen Betrag von bis zu 2 500 Euro für das zuvor eingereichte Projekt.DT

■■Die 18 Gewinnervereine sind mit Angabe und Vorstellung ihrer Projekte unter www.entega.de/vereinsaktion aufgelistet. Zu den Gewinnern zählen sechs Tierschutzvereine, sechs Sportvereine, jeweils zwei Vereine aus dem Bereich Pädagogik und Kultur, ein Verein der sich mit Klima-/Umweltschutz beschäftigt und eine Organisation der Rettungshilfe.

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

Grüne und bekennenden Radfahrerin

Politik Von Susanne Király

Politik Stadtreparatur ben.“

Wohl ab Februar 2017 wird das Baudezernat der Stadt Darmstadt wieder besetzt sein. Am Montag (19. Dezember) präsentierte sich die Architektin Barbara Boczek auf der Kreismitgliederversammlung der Grünen. „Ein außerordentlicher Glücksfall“ sei die freie Stelle in Darmstadt für sie, sagte Boczek, die derzeit noch Vorsteherin der Orts- und Regionalplanung im Kanton Bern ist. Die Frage, ob Boczek umgekehrt auch ein Glücksfall für Darmstadt sein wird, lockte nicht nur Grüne, sondern auch gespannte Vertreter von Koalitionspartner CDU und Kooperationspartner Uffbasse ins Hoffart-Theater zur Vorstellung der lang ersehnten Nachfolgerin von Cornelia Zuschke. Seit ihrem Weggang im August war das Darmstädter Baudezernat verwaist. Die Findungskommission, bestehend aus Oberbürgermeister Jochen Partsch, Yücel Akdeniz, Barbara Akdeniz, Jürgen Deike und Hildegard Förster-Heldmann hatte in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit etwa zehn Kandidaten geführt. „Am Schluss ging dann alles rasend schnell“, so Förster-Heldmann. Fündig wurde die Kommission in Bern bei einer Kandidatin mit Grünen-Parteibuch und viel Darmstadt-Kenntnis. Für Barbara Boczek wiederum ist Darmstadt eine Rückkehr zu ihren Wurzeln: Geboren in Frankfurt und aufgewachsen in Kahl am Main absolvierte sie nach dem Abitur zunächst eine Tischlerlehre und studierte anschließend Architektur an der Technischen Universität Darmstadt (TUD), wo sie im Jahr 2006 promoviert wurde. Auslandssemester führten sie zwei Jahre nach Glasgow und Paris.

zu

betrei-

Als dringendes Thema nannte Barbara Boczek den Wohnungsbau. Hier sei es wichtig, für alle Bedürfnisse Wohnraum zu schaffen. Darmstadt habe dafür aber aufgrund der zahlreichen Konversionsflächen gute Voraussetzungen. Auch die Auflösung des Sanierungsstaus bei Schulen und Plätzen „packe ich jetzt sehr gerne an“, sagte die designierte Baudezernentin. Die bekennende Radfahrerin erklärte, im Zuge des stetigen Wachstums der Stadt müsse möglichst viel Verkehr auf den öffentlichen Personennahverkehr und das Fahr­ rad verlagert werden. Viel Applaus bekam sie dabei für ihren Vorschlag, Radfahrern an Ampeln Vorrang zu gewähren. Ein Barbara Boczek soll Baudezernentin werden.

In Darmstadt arbeitete Bozcek im Stadtplanungsbüro von Wolfgang Christ und gründete dann ihr eigenes Büro, Topos. Als Stadtplanerin war sie in Darmstadt unter anderem an den Projekten Weststadt, Bahnhofsumfeld und Lichtwiese beteiligt. Daneben war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TUD tätig, an verschiedenen Hochschulen hatte sie Lehraufträge. Boczeks Wunsch, kontinuierlich für eine Stadt zu arbeiten, führte sie in die Hauptstadt der Schweiz. In Bern war sie zuerst Abteilungsleiterin des Amtes für Grünraumgestaltung, später wechselte sie zum Kanton. „Nach sechs Jahren Schweiz möchte ich jetzt wieder zurück nach Deutschland,“ sagte Boczek, die in Darmstadt immer eine Wohnung hatte, um Freundschaften und Kontakte zu pflegen. Fachliche Erfahrung, Verwaltungs- und Führungskompetenz bringe sie mit, sowie eine gute Kenntnis von Verfahren der Bürgerbeteili-

Partnerschaft mit San Antonio

wichtiges

Anliegen

Foto: privat ist Barbara Boczek auch

die Bürgerbeteiligung, mit gung, die in der Schweiz ei- der sie in den vergangenen viel höheren Stellenwert nen sechs Jahren intensive Erfahrungen gesamhabe als hierzulande. melt hat. „In der Schweiz Besonders die nachhalti- spielt das eine viel größege Stadtentwicklung liege re Rolle als hier, aber auch ihr am Herzen, so Boczek, hierzu hat sich seit 2011 die mit Blick auf den grü- der Wind in Darmstadt genen Oberbürgermeister und dreht. Ein guter Austausch die grün-schwarze Koaliti- mit den Bürgern ist mir sehr on hervorhob, dass sich seit wichtig,“ betonte Boczek 2011 in Darmstadt viel ge- und formulierte zum Abtan habe. „Ich habe den Ein- schluss ihrer Vorstellung druck, dass ich hier Hand- den Wunsch, „dass wir gelungsspielraum habe,“ freut meinsam Darmstadt nachweiterentwickeln.“ sich Boczek auf ihr neu- haltig es Amt. Sie begrüßt, dass Boczeks Auftritt kam gut im Baudezernat die Berei- an. Das zeigte auch die Frache Stadtentwicklung, Ver- ge aus dem Plenum an die kehr und Grünflächen ge- Adresse des Magistrats: Wie bündelt sind, da diese the- die Stadtregierung es denn matisch zusammengehör- regeln wolle, dass die Deten. Boczek betonte, dass zernentin diesmal länger sie Stadtentwicklung ger- bliebe? Diese Frage müsne unter ästhetischen Ge- se an den Oberbürgermeissichtspunkten stellen wür- ter weitergegeben werden, de, denn „was schön ist und antwortete Hildegard Försgefällt, wird gepflegt und ist ter-Heldmann. Der musste langlebig, das wiederum ist die Antwort vorerst schuldie Voraussetzung für Nach- dig bleiben, da er sich haltigkeit.“ Dazu gehört für noch auf einer Sitzung der Boczek auch „das eine oder Darmstadt-Dieburger Nahandere nicht so gelungene verkehrsorganisation DadiBauwerk umzugestalten und na befand.

Todesstrafe in Texas löst hitzige Debatte aus

Am zweiten November hatte der Darmstädter Magistrat die Begründung einer Städtepartnerschaft mit San Antonio in Texas beschlossen. Wer davon ausgegangen war, dass die Zustimmung der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung jetzt nur noch eine Formalie sein würde, hatte sich gründlich geirrt. Die Diskussion im Stadtparlament am vergangenen Donnerstag (15. Dezember) erweckte das Gefühl, die künftige Partnerstadt läge in einem demokratisch zweifelhaften Staat. Die Gegner der Partnerschaft begründeten ihre Ablehnung hauptsächlich mit der Todesstrafe, die vor allem im Bundestaat Texas immer noch gang und gebe sei. Texas sei einer der Bundesstaaten, in dem die meisten Todesstrafen verhängt würden, argumentierte die Fraktionsvorsitzende von Uffbasse, Kerstin Lau und sagte: „Rache entspricht keinem demokratischen Verständnis.“ Außerdem habe die Todesstrafe in den USA einen „rassis-

tischen Anschlag.“ Denn die Mehrheit der zur Todesstrafe Verurteilten seien Afroamerikaner. Daher würden die Uffbasser gegen diese Städterpartnerschaft stimmen und zwar „als Statement gegen die Todesstrafe.“ An San Antonio gewandt erklärte Lau: „Solange Ihr die Menschenrechte mit Füßen tretet, könnt Ihr nicht unsere Partner sein.“ Jürgen Deike (Grüne) beschwichtigte: „Wir stimmen nicht für oder gegen die Todesstrafe ab. San Antonio ist nicht die USA.“ Im Hinblick auf die Entwicklungen in der Türkei müsste man dann auch die Partnerschaft mit Bursa kündigen, so der Abgeordnete. Man müsse vielmehr die demokratischen Kräfte in den jeweiligen Ländern unterstützen und nicht von vorneherein Nein zu einer Partnerschaft sagen. Deike warnte: „Es ist echt eine Chance, sich lächerlich zu machen.“ Er forderte die Stadtverordneten vielmehr auf: „Ich bitte Sie, für diese Städtepartnerschaft und gegen die Blamage für dieses Haus

Stellenmarkt

Ein Antrag der SPD, die Thematik zu überdenken und den Antrag erneut einzubringen, wurde abgelehnt. Nach der hitzigen Diskussion stimmten die Stadtverordneten in einer von der SPD beantragten namentlichen Abstimmung, mit 39 Ja- zu 30 Nein-Stimmen und bei einer Enthaltung mehrheitlich für die Städtepartnerschaft mit San Antonio.  geta

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zuzustimmen.“ Oberbürgermeister Jochen Partsch warb darum „dem Wunsch der Freunde aus San Antonio nach einer Städtepartnerschaft nachzukommen.“ Die Stadt sei zwar viel größer als Darmstadt aber für eine Kooperation „prädestiniert“. Zum einen sei es eine multikulturelle Stadt und zum anderen passe auch das wirtschaftlich-wissenschaftliche Profil zu Darmstadt. San Antonio sei das Zentrum für Weltraumund Satellitentechnik in den USA. Es sei jetzt der „richtige Moment die Partnerschaft einzugehen“, so Partsch, der betonte: „Wir können nur davon profitieren.“

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Barbara Boczek soll Baudezernentin werden

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Wolfgang Koehler (64) ist neuer Vorsitzender des Darmstädter Heimatverereins und damit auch Heinerfest-Präsident. Er tritt die Nachfolge von Hans-Joachim Klein (74) an, der den Verein seit 2009 führte und das Heinerfest mit echtem Darmstädter Charme repräsentierte. Klein blickt auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück. Er und sein Team erhielten Bewährtes und setzten dennoch neue Akzente. Beispielsweise die Integration des Stadtkirchplatzes, wissenschaftliche Angebote während des Heinerfestes, das Kleine Heinerfest für Kindergärten und Behinderteneinrichtungen, den Heinertreff im Schlossgraben und die Ausweitung des Kulturprogramms mit „Heiner klassisch“ in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt. Auch wirtschaftlich, so bilanziert Klein, stünde das Heinerfest, eines der vielfältigsten

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Innenstadtfeste Deutschlands, auf solidem Fundament. Das Votum für den von Klein als Nachfolger vorgeschlagenen Wolfgang Koehler, geschäftsführender Gesellschafter der Darmstädter Privatbrauerei, erfolgte einstimmig. „Das Heinerfest ist mir seit meiner Kindheit eine Herzenssache“, so Koehler vor den Mitgliedern des Heimatvereins. Er wolle als Teamarbeiter das Heinerfest weiter voranbringen. „Für

mich steht nicht im Vordergrund, auf dem Heinerfest Bier zu verkaufen – das Heinerfest ist für mich viel, viel mehr“, griff der neue Heinerfest-Präsident etwaigen Spekulationen vor. Neu im Vorstand des Heimatvereins ist als Nachfolger Koehlers Felix Hotz (40) aus der Comedy Hall. Er habe sich als einer der Hauptinitiatoren des „Spirwes“, des erstmals 2016 verliehenen Darmstädter Mundart-Prei-

Foto: Darmstädter Brauerei

ses, sehr um den Heimatverein verdient gemacht habe, so Klein und Koehler. Ganz auf „Little“ Klein verzichten müssen die Heiner aber nicht. Er wird sich im Frühjahr des kommenden Jahres zur Wiederwahl als Vorsitzender des Fördervereins „Darmstädter Heiner“ stellen. Das 67. Darmstädter Heinerfest wird wie gewohnt am ersten Juliwochenende, vom 29. Juni bis 3. Juli 2017 in der Darmstädter Innenstadt gefeiert. DT

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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22. Dezember 2016

Moment mal! von Sabine Beil

Glitzer me softly

In Geschmacksfragen waren die alten Römer ja ziemlich locker drauf. „De gustibus non est disputandum“ (Über Geschmack lässt sich nicht streiten) verkündeten sie – und fertig. Doch die hatten gut reden. Damals gab es ja auch noch nicht all das gigantomanisch auf die Nerven gehende Zeugs, das uns heute behelligt, verfolgt, ja geradezu heimsucht. Laden wir doch einfach so einen alten Feingeist auf Zeitreise ins Hier und Jetzt ein. Und zeigen ihm das teils unglaubliche Geglitzer zu Weihnachten. LED-Lampen mit dem Potenzial, OPs auszuleuchten. Discoartig aufzuckende Dekostrahler. Blau tröpfelnde Licht-Eiszapfen. Aufblasbare Riesenschneemänner, die in adipösen Ausmaßen bedrohlich auf Garagendächern herumwanken. Was läuft da aus dem Ruder? Steckt womöglich nachbarschaftliche Rache dahinter? Für ganzjährig ertragene Unbill? Wegen des Klarinettenübens des Nachwuchses? Für herangewehte Grillschwaden? Nicht rechtzeitig rausgebrachte Mülltonnen, blöd geparkte Autos, zu früh gemähten Rasen? Oder dient die Dekorationswut schlicht der Vertuschung eines Minderwertigkeitskomplexes: Je höher, größer, bunter, desto besser. Greller die Lichtlein nicht blinken? Was würde nun der alte Lateiner tun? Sich einfach nur wundern? Sich im Stillen ärgern, jeden Tag ein bisschen mehr? Würde er zu Mitteln der Sabotage greifen? Nachts heimlich Kabel kappen, Luft rauslassen, bunt blinkende Rentierschlitten aus dem Garten verschwinden lassen? Oder gar den Nachbarn anzeigen wegen nächtlicher Zwangsbestrahlung? Sicher ist: De-gustibus-mäßig wäre er nicht mehr ganz so tiefenentspannt. Vielleicht würde er gewissen Straßenzügen eine einheitliche Deko vorschreiben, wie es in manchen Städten zum Wohle des Auges bereits der Fall ist. Wir jedenfalls wünschen uns für alle künftigen Weihnachten eine Variation des alten Spruchs. Wie wäre es mit: „Der Geschmack des einen sollte den anderen nicht belästigen“. Damit wären wir schon einen Riesenschritt weiter.

Unseren Kunden und Freunden des Hauses wünschen wir ein geruhsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr.

Gesichter vom Weihnachtsmarkt Teil 4/4 - Wir alle

Advent Am Montag, kurz nach 20 Uhr, war ein Lastwagen mitten in die Menschen gefahren, die sich zwischen den Buden des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz neben der Kaiser-Wilhelm-Gedächtsniskirche einen gemütlichen Adventsabend machen wollten. Am Dienstag erklang auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt „Fröhliche Weihnacht’ überall“, gespielt von der Bläserklasse der Mar t in-Niemöller-Schu le Riedstadt. Dann verloschen um 18 Uhr in Darmstadt und deutschlandweit die Lichter. Musik, Lachen und Gespräch verstummten. Während einer Schweigezeit von drei Minuten gedachten die Besucher des Darmstädter Weihnachtsmarktes mit Kerzen in den Händen des schrecklichen Geschehens in Berlin, der 12 Todesopfer und der zahlreichen Verletzten. Danach ging das Weihnachtsmarkttreiben weiter. Die Menschen griffen wieder nach Punsch, Waffeln

Die Kerzen des Gedenkens der Darmstädter an Berlin. 

und Pommes und stellten ihre Kerzen neben der großen Weihnachtspyramide auf dem Marktbrunnen ab. Jede dieser Kerzen steht für ein Gesicht vom Weihnachtsmarkt. Gleich ob Schausteller oder Gast, alle waren vereint im Schweigen, alle sind vereint im Feiern. Sie alle geben dem Weih-

nachtsmarkt ein Gesicht. Das Rentnerpaar, das schon seit 50 Jahren eine Thüringer Wurst im Brötchen isst, das Kleinkind, das gebannt den Spielzeugstand betrachtet, die trinkfesten Studenten mit Glühweinbecher, die Musiker, die sich auf ihren Auftritt auf der Weihnachtsmarktbühne freuen, die unermüdlichen Gastgeber in

Foto: Susanne Király

ihren Ständen – sie alle sind Gesichter des Weihnachtsmarktes. Ebenso die Polizisten, die, mit Maschinenpistolen bewaffet, bei dem bunten Treiben einen Eindruck der Sicherheit vermitteln. Während der Andacht in der Darmstädter Stadtkirche im Anschluss an die Schweigeminute stellte Kirchen-

Frohe Weihnachten JUWELIER SULTAN

Wir haben vom 23.12. – 6.1.17 geschlossen! Ab 9.1.17 sind wir wieder für Sie da!

präsidente Volker Jung die Frage: „Können wir bei diesem schrecklichen Geschehen überhaupt Weihnachten feiern?“ Unsere Gesichter des Weihnachtsmarktes sagen dazu ganz klar „Ja“ und das tat der Kirchenpräsident auch. Denn Weihnachten zu feiern bedeutet, das Leben und das Licht zu feiern.  kir

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Zum Jahresende danken wir für die gute Zusammenarbeit und

wünschen ein frohes Fest und ein Floristik • Fleurop • Grabpfl ege u. Grabgestaltung Floristik • Fleurop • Grabpflege u. Grabgestaltung AnsprechendeTrauerbinderei • Trendfl oristik Ansprechende Trauerbinderei • Trendfloristik erfolgreiches 2017.

Blumen - Hunleth 64293 Darmstadt • Am Waldfriedhof 64293 Darmstadt • Am Waldfriedhof 21 u.2122u. 22 Tel. 06151 / 82 46 24 • Fax. 06151 / 82 44 03 Tel. 06151 /Inh. 82Thorsten 46 24 •Kappes Fax. 06151 / 82 44 03 Inh. Thorstenmail: Kappes • mail: blumen@hunleth.de blumen@hunleth.de

Heiligabend 8 – 13 Uhr + 25. Dez. 10 – 12 Uhr geöffnet.

Wir haben Betriebsferien vom 23.12.2016 – 08.01.2017 Kälte - Klima - Wärmepumpen GmbH

Horst Fabritius & Christian Kürschner Römerstraße 20 · 64560 Riedstadt · Tel.: 06158/975097 www.hermesdorf-klima.de

Einen guten Rutsch, viel Glück, Liebe, Gesundheit und Wärme wünscht Ihnen Ihr Heizungs-Team

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Nummer 51/2016, erschienen am 22.12.2016

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