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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt 4. Jahrgang · Nummer 44 Auflage 92.000 www.darmstaedter-tagblatt.de

Geplant: Auf die Mathildenhöhe zu Fuß oder mit Strom.

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Geändert: Ein neues Stadion doch nicht am Bölle.

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Genervt: Knortz mag keinen Facebook-Hype.

Gelungen: Humpen zum Datterich-Express-Jubiläum.

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Donnerstag, 3. November 2016

Gefordert: IHK Darmstadt diskutiert Flüchtlingsintegration.

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Von Susanne Király Mehr als 167.000 Wohnungseinbrüche gab es 2015 in Deutschland, wie das Bundeskriminalamt in seiner aktuellen Kriminalstatistik vermeldet. Das sind etwa 15.000 oder 9,9 Prozent mehr als noch im Jahr 2014. Oftmals nimmt die Zahl der Einbrüche zu, nachdem die Uhr auf die Winterzeit umgestellt ist. Dann wird es schon dunkel, wenn die Wohnungen noch leer sind. Das finden Langfinger recht attraktiv. Denn Einbrecher möchten nicht gesehen werden und niemanden sehen. Der Schock nach einem Wohnungseinbruch ist immer groß. Allein die Tatsache, dass Unbekannte die Privatsphäre verletzt und in persönlichen Dingen gewühlt hat, kann dazu führen, dass sich Einbruchsopfer eine neue Wohung suchen und umziehen, erzählt Kriminalhauptkommissarin Petra Hofmann. Sie leitet das Einbruchskommissariat des Polizeipräsidiums Südhessens. 0,8 Wohnungseinbrüche gab es 2015 pro Tag in Darmstadt, insgesamt 288 - 105 Taten mehr als noch im Jahr zuvor. „Dieser Anstieg hatte aber einen speziellen Grund“, berichtet Hofmann. „Rund hundert Taten gab es damals allein in Bessungen. Da war eine ganze Gruppe am Werk, die wir dann auch festnehmen konnten.“ Im Normalfall seien die Wohnungseinbrüche sonst eher gleichmäßig über ganz Darmstadt verteilt. 65 Pro-

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zent der Täter seien Einzel- Nachbarn sofort die Polizei täter, der Rest meist reisende verständigen, sobald ihnen etwas Ungewöhnliches aufGruppen. fällt. „Aufmerksame NachAufeinander barn sind die beste Vorbeugung gegen Wohnungseinaufpassen brüche,“ weiß Karl JungÜber die Hälfte der Woh- mann, Erster Polizeihauptnungseinbrüche konnte Pe- kommissar und Leiter der tra Hofmann und ihre Ab- Polizeilichen Beratungsteilung im vergangenen stelle. „Wir wünschen uns Jahr aufklären. „Eine su- wirklich mehr Wachsamper Quote, so gut sind wir keit und dass die Leute einoft nicht“, gibt Hofmann fach etwas aufeinander aufzu. „Das Schönste ist natür- passen.“ Leider würden sich lich, wenn wir den Täter di- viele Menschen nicht traurekt am Tatort festehmen en, die 110 zu wählen. Zum können“, sagt sie und ein Beispiel hätten sie Angst, bisschen funkelt der Jagd­ der Alarm könne unbegrüninstinkt in ihren Augen. So det sein und sie müssten den ein Zugriff gelingt meistens dann, wenn wachsame > Fortsetzung auf Seite 2

Symbol-Foto: Polizeipräsidium Südhessen

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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3. November 2016

„Es soll Spaß machen, zur Mathildenhöhe zu laufen“ Stadtplanung

Ambitioniertes Mobilitätskonzept für den Welterbe-Antrag

Von Susanne Király Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Welterbe-Bewerbung: Das Mobilitätskonzept und das Tourismuskonzept für die Mathildenhöhe. Beide wurden am vergangenen Donnerstag (27. Oktober) in der Sitzung der Magistratskommission Mathildenhöhe präsentiert. Vor allem das Mobilitätskonzept verspricht heiße Diskussionen in Stadtverordnetenversammlung und Bürgerschaft. Die Prämissen der UNESCO für das Mobilitätskonzept sind anspruchsvoll: Gute Erreichbarkeit mit gleichzeitigem Schutz der Welt­ erbestätte vor schädlichen Eingriffen durch motorisierten Individualverkehr. Recht einfach, wenn das Welterbe eine Pyramide ist und in der Wüste liegt. Für Darmstadt ist es „eine Herausforderung“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, „unser Weltkulturerbe liegt mitten in der Stadt.“ Und zwar in einer Stadt, in der Autofahren schon heute mehr Last als Lust ist. Besonders wenn sich während des Berufsverkehrs der halbe Ostkreis durch die Stadt schlängelt. Tempo 30 auf Spessartring und Fiedlerweg zwischen Dieburger Straße und Landgraf-Georg-Straße, keine PKW-Zufahrt zur Mathildenhöhe, weniger Parkmöglichkeiten am Mercksplatz - diese Vorschläge des Mobilitätskonzeptes werden sich die Darmstädter sicherlich sehr genau erklären lassen. Nor-

Diesen Parkplatz auf der Mathildenhöhe wird es so nicht mehr geben.

Foto: Arthur Schönbein

so Norbert Stoll. Nicht erst der Besuch der Künstlerkolonie, sondern schon der Weg dorthin soll zum Erlebnis des Besuches dazugehören. Besucher, die mit ihrem PKW anreisen, sollen zukünftig durch eine neue und deutliche Beschilderung die Darmstädter Parkhäuser anfahren, und von dort aus durch eine ringförmig geführte Shuttlebus-Linie auf die Mathildenhöhe gebracht werden. Norbert Stoll wünscht sich hier kleinere Elektro-Busse für etwa 18 bis 20 Personen. Dass die Straßen in unmittelbarer Nähe des Jugendstilensembles ausschließlich von Anwohnern erreicht und befahren würden, könne durch intensive Kontrollen, Anwohnerparken und Pollersysteme gewährleistet werden. Solche Maßnahmen hätten sich bereits in anderen Weltkulturerbestädten bewährt. Stoll betonte, „alles das sind erste Ideen, an denen man sich jetzt abarbeiten kann.“ Als nächstes würden nun die Reaktionen der Magistratskommission und die Rückmeldungen aus der Bürgerinformationsveranstaltung am 2. November aufgenommen, Änderungen in das Konzept eingearbeitet und daraus eine Magistratsvorlage erstellt. Norbert Stoll schloss seine Ausführungen mit dem Satz: „Am Ende wird Herr Schellenberg fragen, was kostet das alles?“ Diese Frage wird sich sicherlich nicht nur der Stadtkämmerer stellen. Und es wird nicht die einzige Frage bleiben.

Ein wichtiger Punkt des Konzeptes ist die Aufwertung des Ostbahnhofes als Eingangstor nach Darmstadt und als Startpunkt, um die Mathildenhöhe zu erreichen. Dort könne es einen Parkplatz für etwa 10 Reisebusse geben sowie eine Fahrrad- oder Pedelec-Vermietstation. Eben-

so einen Haltepunkt für einen Shuttlebus. Reisebusse sollen die Mathildenhöhe nicht mehr direkt anfahren und auch aus den Straßen der näheren Umgebung, wie der Wolfskehlstraße, herausgehalten werden. Neben dem Ostbahnhof kämen Bus­ parkplätze am Mercksplatz oder verschiedene Ausstiegsmöglichkeiten, zum Beispiel am Karolinenplatz, infrage. Fuß- und Radwege hinauf zur Mathildenhöhe müssten attraktiv und sicher sein. „Es soll Spaß machen, zu Fuß zur Mathildenhöhe zu laufen,“

Laternenfest

Rollhockey

Frauen-Power-Flohmarkt

Seit mehr als 30 Jahren laden die Kindertageseinrichtungen der Bessunger KinderWerkStadt und das Kulturzentrum Bessunger Knabenschule ein zu „Laternen, Glühwein und Martinsfeuer“. Treffpunkt für den Laternenumzug durch Bessungen ist um 17.30 im Hof der Knabenschule. Nach dem Umzug gibt es ein großes Lagerfeuer auf dem Spielplatz mit Glühwein für die Volljährigen und warmen Apfelsaft für die Kinder und Brezeln für Alle. Ende ist gegen 20 Uhr. DT

Im Europapokalspiel spielen die Krokodile vom RSC am Samstag (5. November, 20 Uhr) gegen Juventude Viana aus Portugal. Bereits um 17 Uhr steht das Spiel der Krokodilinnen gegen Düsseldorf an.  DT

■■Am Sonntag, 6. November 17.30 bis 20 Uhr, Bessunger Knaben-

■■Rollsporthalle Landesleis-

Die „Pitschedabber“ des Tanzsport- und Karnevalclub Eiche (KCE) veranstalten am Samstag (5.November) von 15 bis18 Uhr in der Eiche-Halle (Kronstädter Weg 12, 64295 Darmstadt) den 2. Frauenpower-Flohmarkt. Die ersten 33 Frauen erhalten ein Willkommensgetränk. Für 2 Euro Eintritt erwarten die Frauen über 50 Verkaufsstände, eine Sektbar, eine Cafeteria mit leckeren selbstgemachten Kuchen und Torten, ein Büchertisch und eine Kinderbetreuung von 15 bis 17 Uhr. DT

bert Stoll von der Abteilung Verkehrsentwicklung des Stadtplanungsamtes erklärte sie zunächst den Mitgliedern der Magistratskommission Mathildenhöhe. Quintessenz: Durch ein möglichst geringes Parkraum­ angebot in einer Kernzone rund um die Mathildenhöhe Autos fernhalten, dafür attraktive Fuß- und Radwege plus Fahrradvermietsystem schaffen und ein funktionales, auf Elektromobilität setzendes, ÖPNV-System mit Shuttle-Bussen einrichten. Stoll betonte, dass das Verkehrskonzept für die

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Mathildenhöhe gleichzeitig auch der Landesgartenschau im Jahr 2022 zugutekäme.

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Einbruchsrisiko – gute Vorbeugung ist oft simpel

Radio oder Licht angeschaltet blieben. Ganz wichtig sei auch, alle Fenster und Türen zu schließen, wenn man die Wohnung verlasse.

Aufmerksamkeit hilft „Die stabilste Haustür nützt nichts, wenn ich sie nicht richtig abschließe,“ wundert sich Karl Jungmann über so manche Nachlässigkeit. Von ausgeklügelter Technik, wie zum Beispiel Alarmanlagen hält er nicht so viel. „Stabile Mechanik ist viel wichtiger. Wenn die Einbrecher nicht nach spätestens drei Minuten in der Wohnung sind, dann geben sie meistens auf,“ so Jungmann. In Mehrfamilienhäusern sollten die Bewohner möglichst nicht auf jedes Klingeln hin die Haustür zu öffen, ohne zu wissen, wer das Haus betrete, warnt Petra Hofmann. In

nungen gehe es eher anonym zu, aber aufmerksames Verhalten könne auch hier viel helfen. Schafft es der Einbrecher dann doch in die Wohnung, bedient er sich meistens an Bargeld, Schmuck und Kommunikationstechnik. Wer zuhause Wertsachen aufheben will, die er nicht regelmäßig braucht, sollte in einen stabilen Tresor investieren. Das empfehlen auch Hofmann und Jungmann. Hilfreich sei es zudem, eine Wertsachenliste anzulegen und diese am besten noch mit Fotos zu dokumentieren, um im Fall eines Diebstahls den Schaden bei der Versicherung zu melden. Das macht es auch der Polizei einfacher, aufgefundene Beute den Besitzern zurückzugeben. „Wenn wir zum Beispiel an der A5 oder der A67 verdachtsunabhängige PKW- und Personenkontrollen machen - was glau-

* Stimmen aus dem Publikum: Im Tagblatt wird wieder einmal und mit vollem Recht auf die so gar nicht motivierte Erhöhung der Preise für Schweinefleischwaren hingewiesen und eine Rechtfertigung der Preissteigerung seitens der Herren Schweinemetzger erwartet. Auf eine solche dürfte der Herr Einsender lange warten. Man erinnert sich, daß vor mehr als zwei Jahren die Frage auch einmal das Stadtparlament beschäftigte. Damals wurde die Angelegenheit im Sozialpolitischen Auschusse der Stadtverordnetenversammlung verhandelt, oder die städtische Verwaltung hatte es für nötig und zweckmäßig gehalten, auch die Schlacht- und Viehhofsdeputation zuzuziehen, in welcher außer zwei Metzgermeistern noch der Obermeister der Metzgerinnung, der zugleich und noch bis Ende 1916, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung ist, Sitz und Stimme haben. Wenn die bei der Angelegenheit interessierten Metzgermeister und deren Innungsvorstand an dieser Beratung teilnahmen, so war nicht zu erwarten, daß dort etwas für die Bevölkerung Ersprießliches herauskomme, und deshalb ging die Sache aus wie das Hornberger Schießen. Die Nutzanwendung möge das hießige Publikum ziehen, wenn gegen Ende 1916 wieder gewählt wird.

Top Flop Darmstädter tun sich schwer, den Namen ihrer Stadt in einem Atemzug mit dem Wort Tourismus zu nennen. Nicht so Anja Herdel, Chefin der Darmstadt Marketing GmbH. Tourismus in Darmstadt sei ein beachtenswerter Faktor sagt sie. Und die Zahlen geben ihr recht. 10 Millionen Tagesbesucher kommen insgesamt im Jahr nach Darmstadt. Darunter immer mehr Kultur-Touristen. Warum sie gerade hierhier kommen? Besonders wegen der Mathildenhöhe mit ihrem einzigartigen Jugendstilensemble. Dabei sei die Mathildenhöhe, gemessen an ihrem Potenzial, derzeit noch „unterpositioniert“, so Herdel. Wenn die Künstlerkolonie bald den Titel Weltkulturerbe trägt, wird sich das ändern. Große Herausforderungen warten da auf Darmstadt, aber auch große Chancen - ideell und finanziell: Denn knapp die Hälfte der Tourismusumsätze bleibt bei Handel und Gastronomie. Bei allen Fragezeichen, die uns das Thema „Welterbe“ noch in die Augen schreibt, einfach mal ein Grund stolz zu sein auf unsere/n

Und sie fangen seltsamerweise auch alle mit einem B (wie Bann) an. Bäcker zum Beispiel. Will keiner machen, da muss man so früh aufstehen. Oder: Bundespräsident. Da gäbe es zwar Kandidaten, aber gesucht wird einer ohne eigene Meinung, der sich nicht so viel einmischt. Und: Baudezernent in Darmstadt! Da muss man nicht früh aufstehen, darf eine Meinung haben (sollte tunlichst zu der der Stadtregierung passen), aber die Stelle ist noch nicht ausgeschrieben?! Seit Februar dieses Jahres wurde gemunkelt, seit August ist bekannt, das Cornelia Zuschke Darmstadt verlässt. Mit der Neubesetzung lässt man sich jedoch Zeit. Es soll ja auch nur ein neues, teures Nordbad gebaut werden, eine neue, umstrittene Straßenbahntrasse, ein neues, viel größeres Berufsschulzentrum und ein neues (teures, umstrittenes, größeres) Stadion. Darmstadt braucht Wohnungen und anständige Straßen. Liebe Stadt, wir vom Darmstädter Tagblatt helfen gerne bei der Ausschreibung. Haben wir beim Lilien-Trainer auch gemacht. Und? Die Stelle ist wenigstens besetzt.

finden,“ erzählt Petra Hofmann. „Wenn die Stücke dokumentiert oder sogar in einer Datenbank gespeichert sind, erleichtert uns das die Arbeit erheblich.“

Hilfe für Opfer Auch wenn Fernsehkrimi und Wirklichkeit selten zusammen passen: Hier sind sich Leinwandpolizisten und Ferdinand Derigs einig: „Nach einem Einbruch nichts anfassen, nichts verändern und sofort die Polizei rufen. Die untersucht dann den Tatort erkennungsdienstlich und beginnt mit der Fahndung.“ Doch auch wenn der Täter geschnappt wird – die Opfer eines Wohnungseinbruchs leiden noch lange nach der Tat unter dem Erlebten. Für sie gibt es Hilfe beim polizeilichen Opferschutz oder der Hilfsorganisation Weißen Ring.

Beste Job-Aussichten für Absolventen der Hochschule Darmstadt Bei Deutschlands Personalchefs zählen der Hochschule Darmstadt (h_da) nach wie vor zu den Favoriten. Das teilte die Hochschule Darmstadt in einer Pressemitteilung vom 31. Oktober 2016 mit. Sie beruft sich dabei auf das aktuelle Hochschulranking 2016 des Magazins Wirtschaftswoche. Im bundesweiten Vergleich aller Hochschulen für Angewandte Wissenschaften belegen Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen der h_da Rang 5. Maschinenbau und Elektrotechnik kommen auf die Ränge 6 und 9. Für das aktuelle Hochschulranking der Wirtschaftswoche hat die Beratungsgesellschaft Universum 540 Personalverantwortliche von Unternehmen befragt. Aus einer Liste aller Hochschulen konnten sie diejenigen wählen, deren Absolventen und Absolventinnen ihre Erwartungen am meisten erfüllen. Pro Fach konnten sie mehrere Hochschulen nennen. Der Schwerpunkt des Rankings liegt traditionell auf wirtschaftsnahen Fächern wie Maschinenbau, Informatik oder BWL.DT

Ma(gne)t-hildenhöhe Es gibt Jobs in Deutschland, auf denen liegt ein Bann.

Darmstadt e.V. gespendet.

> Fortsetzung von Seite 1 wohnt wirkten, etwa indem einem Haus mit vielen Woh- ben Sie, was wir da alles so

Polizeieinsatz bezahlen. „Wenn Sie die 110 anrufen, kostet Sie der Einsatz ganz sicher nichts, es sei denn, Sie tun es mutwillig,“ sagt auch Ferdinand Derigs, Erster Polizeihauptkommissar und Pressesprecher des Polizeipräsidiums Südhessen. Nicht selten würden Nachbarn bei der Befragung durch die Polizei nach einem Einbruch erzählen, ihnen sei eine unbekannte Gestalt aufgefallen oder sie hätten Geräusche gehört. „Dann ist es aber zu spät, rufen Sie uns bei sowas bitte direkt an,“ appelliert Derigs. „Es hilft oft auch, Unbekannte im Haus zu fragen, was sie wollen und wen sie suchen,“ ergänzt Jungmann. „Einbrecher scheuen das, sie wollen nicht gesehen werden und sie wollen niemanden sehen.“ Daher sei es eine gute Sache, wenn Wohnung oder Haus be-

Zusammengetragen von Georgeta Iftode

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Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung

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Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Redaktionsleitung: Dr. Susanne Király (kir), Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Sandra Russo (sar) Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Das Urheberrecht von Gestaltung, Satz und Ausführung von Texten und Anzeigen liegt beim Verlag und darf nicht ohne Zustimmung verwendet oder kopiert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen wird jegliche Haftung ausgeschlossen, Kürzungen bleiben vorbehalten.

Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834 Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim

Erscheinungsweise wöchentlich, 92.000 Exemplare


DARMSTÄDTER TAGBLATT

3. November 2016

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Eine stolze Erfolgsbilanz mit einem Wermutstropfen

Der Meier der Woche: Norbert Meier weiß Bescheid, schließlich ist er bald seit bald vier Jahrzehnten im Profifußball unterwegs. Das Darmstädter Tagblatt präsentiert jede Woche einen Denkspruch des Lilien-Trainers.

Vereinspräsidium präsentiert starke Zahlen und wird wiedergewählt

Lilien Von Stephan Köhnlein Mehrere Millionen Euro Gewinn und ein überwältigendes Votum der Mitglieder bei der Wiederwahl des Teams um Vereinspräsident Rüdiger Fritsch. Alles könnte so schön sein bei den Lilien – wäre da nicht das leidige Stadionthema. Auch wenn derzeit keine Lösung in Sicht ist, gab es immerhin ein klares Bekenntnis zum Erhalt des Standorts Böllenfalltor. Präsident Rüdiger Fritsch machte es aus Tradition mal wieder anders. Zu Beginn seines Rechenschaftsberichts vor den Vereinsmitgliedern zeigte er auf dem Videobeamer eine Seite, auf der nur das Wort „Stolz!“ zu lesen war. Tatsächlich lieferte das Präsidium auf der ordentlichen Mitgliederversammlung aber auch reichlich Gründe, stolz auf den Verein und seine Leistung zu sein.

Wirtschaftlich besser denn je Während die Lilien das Geschäftsjahr 2014/15 in der 2. Liga noch mit einer schwarzen Null abgeschlossen hatten, gab es im zum 30. Juni 2016 abgeschlossenen Geschäftsjahr einen satten Gewinn von 6,89 Millionen Euro. Die Mitgliederzahl nähert sich der 8000. Die Werbeeinnahmen be-

„Die allermeisten unserer Jungs sind zwischen 20 und 30, also in den besten Jahren ihres Lebens. Da sollte man auch dementsprechend laufen könnnen, wenn es gefordert ist.“ ng einbaru minver Wartezeit! r e T it M e ert ohn garanti 2727270 0 0 Tel.: 08 v-hessen.de e www.tu

Stimmungsvoll - aber nicht mehr zeitgemäß: Das Stadion am Böllenfalltor.

trugen mit 8,2 Millionen Euro mehr als das Doppelte des Vorjahres, 491 Sponsoren unterstützen den Verein mittlerweile. „Der SV Darmstadt 98 steht heute sportlich und wirtschaftlich so gut da, wie noch nie in seiner Vereinsgeschichte“, konstatierte Fritsch. Entsprechend eindeutig fiel dann auch das Votum der 203 stimmberechtigten Mitglieder für das Präsidium aus. Neben dem 55 Jahre alten Wirtschaftsjuristen Fritsch wurden noch die beiden Vizepräsidenten Vol-

ker Harr und Markus Pfitzner, Anne Baumann (Finanzen) und Wolfgang Arnold (Vertreter der Amateurabteilungen) für die kommenden zwei Jahre im Amt bestätigt. „Kontinuität, Stabilität und Zusammenhalt“ müssten auch weiterhin die zentralen Werte des Vereins sein, sagte der Präsident. Denn finanziell stehe man mit einem Umsatz von 41,5 Millionen Euro noch immer weit hinter den Konkurrenten, ein etablierter Verein liege hier bei rund 100 Millionen Euro. „Wir sind weiter die

kleinste Wurst in der Wursttheke“, sagte er. Umfassendster Punkt des Abends in der Bölllenfalltorhalle war die Frage nach der Zukunft des wenige Meter entfernten Stadions. Nach dreieinhalb Jahren Planung ist seit Juli klar, dass am Böllenfalltor wegen baurechtlicher Hindernisse kein neues Stadion gebaut werden darf. Nun sucht der Verein nach anderen Lösungen an anderen Standorten. „Wir sind in einer absolut ersten Sondierungsphase“, sagte Fritsch. „Aber uns läuft die Zeit da-

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von.“ Es bestehe die Gefahr, eine historische Chance zu verpassen, um die Infrastruktur des Vereins zu verbessern. Doch unabhängig davon, wo der Verein in nicht absehbarer Zukunft seine Heimspiele austragen wird – der Standort Böllenfalltor mit den drei Trainingsplätzen soll erhalten bleiben. „Wir beabsichtigen nicht, den historischen Stammsitz an der Nieder-Ramstädter-Straße aufzugeben“, sagte Fritsch.

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Herbstbasteln mit Wellpappe Kreativ und ökologisch

Freizeit Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, kommen wieder öfter Schere, Klebstoff und die Fantasie zum Einsatz. Entspannte Bastelnachmittage am Wohnzimmertisch – mit Kindern oder ohne – gehören für viele zum Herbst wie das fallende Laub. Das Material bietet die Natur: Kürbisse, Kastanien, Blätter und Zweige sind ebenso beliebt wie Papier in vielen Farben. Und immer häufiger auch Wellpappe. Ob Lampion für den Laternenumzug, formstabiler Kürbiskopf für den Treppenabsatz oder dekorative Fensterlaterne in Tiergestalt – mit Wellpappe erhalten herbstliche Bastelarbeiten den besonderen Pfiff. Konturen und Muster lassen

Fensterdekoration aus Wellpappe. 

sich ebenso leicht mit einer Haushaltsschere ausschneiden wie bei Papier. Die einzelnen Bauteile sind gut zu verkleben, zusammenzustecken und zu bemalen. Der Vorteil: Wellpappe ist aufgrund ihrer Wellen­ struktur wesentlich stabiler

Foto: Verband der Wellpappenindustrie e.V./akz-o

als Papier. So hat man länger Freude an den kleinen Kunstwerken. Das Material bekommt man fast überall, oft bringt es der Paketbote sogar an die Tür: Fast alle Versandverpackungen, in denen Bücher, Schuhe und Tablets zu

uns nach Hause kommen, sind aus Wellpappe. Eine weiße Kiste eignet sich prima für die Herstellung einer bunt bemalten Kinderlaterne, der braune Karton hat bereits die passende Farbe für den Laternenigel. Noch etwas buntes Pergamentpa-

pier, fertig ist der Schmuck für die Fensterbank, der Kranz aus Wellpappenblättern für den Esstisch oder – gute Planung ist alles – der Pappstern für den Weihnachtsbaum. Und über die Zweitverwertung gebrauchter Verpackungen freut sich die Umwelt. Dabei ist Wellpappe besonders ökologisch. Sie besteht aus nachwachsenden Rohstoffen und wird in Deutschland vollständig recycelt. Laternen, Tischkränze und Christbaumschmuck aus Wellpappe gehören spätestens im Frühjahr ins Altpapier. Bis zum nächsten Herbst sind neue Verpackungen daraus geworden – mit neuen kreativen Einsatzmöglichkeiten beim Basteln. akz-o

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Der Datterich-Express auf Glühwein-Tour Tipp

Ticketverkauf für weihnachtliche Genusstouren gestartet

An sechs Tagen im Dezember geht der Datterich-Express auf weihnachtliche Glühwein-Tour. Die einstündigen Rundfahrten durch das festlich geschmückte Darmstadt bieten den idealen Rahmen, um mit der Familie, Freunden, Kollegen den Advent zu genießen und zu feiern. An Bord des nostalgischen Drei-WagenZugs mit den zeittypischen Schattenrissfiguren von Hermann Pfeifer sorgen heißer Glühwein und weihnachtliche Leckereien für das leibliche Wohl.

ReSales – Wir sind 2nd Hand!

Stadt Darmstadt erneuert die Straßendecke für Knotenpunkt Kirschenallee / Landwehrstraße / Mainzer Straße Die Evonik Industries AG plant, ab kommendem Mittwoch (16. November) die sanierungsbedürftigen Gleise, welche die Kirschenallee im Bereich der Kreuzung Mainzer Straße kreuzen, zu erneuern. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt gleichzeitig die schadhafte Asphaltdecke im Bereich Kirschenallee / Mainzer Straße / Landwehrstraße erneuern. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Zum Jubiläum gibts den „Datterich-Humpen“. Foto: HEAG Mobilo bis 23. Dezember andauern. Da die Umsetzung der Maßnahmen lich. Tickets gibt es ab sofort pe“ aufgelegt. Bedruckt ist Bord des Datterich-Express. sehr stark von den Witterungsim Vorverkauf im Kunden- der hochwertige Porzel- DT verhältnissen abhängt, kann zentrum der HEAG mobilo. lanbecher mit einem Foto es zu zeitlichen Verzögerungen

Wegen der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren bietet die HEAG mobilo die Glühwein-Touren wieder an sechs Tagen an. Die Fahrten finden statt am 1., 6., 8., 13., 15. und 20. Dezember und beginnen und enden an der Haltestelle „Kongresszentrum“. Abfahrt ist jeweils um 16.30 Uhr, Damit die Gäste in kleineren Gruppen zusammen sitzen, 18.00 Uhr und 19.30 Uhr. um die Fahrt gemeinsam zu Mit Platzreservierung erleben, beinhalten alle Tickets auch eine PlatzreserDie Tour-Tickets kosten vierung. inklusive Speisen und Ge2017 feiert der Dattetränke 14,00 Euro für Er- rich-Express sein 30-jähwachsene und 12,50 Euro riges Jubiläum. Zu diesem für Kinder. Auch alkohol­ Anlass hat die HEAG mobifreie Getränke sind erhält- lo einen „Datterich-Hum-

des Datterich-Express sowie den Schattenrissfiguren von Hermann Pfeifer. Mit der Text-Vignette „Gruß aus Darmstadt“ ist er auch ein schönes Darmstadt-Souvenir. Den „Datterich-Humpen“ gibt es ab sofort zum Sonderpreis von 5,00 Euro im Kundenzentrum der HEAG mobilo oder auch an

Info

Mit den Glühwein-Touren enden die Genusstouren in diesem Jahr. Weitere Informationen zum Datterich-Express gibt es im Internet unter www. heagmobilo.de – auch schon zum Fahrtenangebot im kommenden Jubiläumsjahr 2017.

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kommen. Der Verkehr in der Kirschenallee wird während der Arbeiten in Fahrtrichtung Norden aufrechterhalten. Der restliche Verkehr wird je nach Bauphase großräumig umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die Bushaltestelle „ Mainzer Straße“ in der Kirschenallee kann nicht angefahren werden. Hierfür werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Gehwege sind von der Baumaßnahme nicht betroffen und können von Fußgängern weiterhin genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Asphaltdecke belaufen sich auf rund 120 000 Euro. DT

Darmstädter Exkursionen Rundgang Vivarium Der Rundgang durch die Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium hat diesesmal das Schwerpunktthema Reptilien. Eine Anmeldung zur Teilnahme unter 06151 13-3391 ist erwünscht. Eintritt 4,50 Euro, für Kaupania Mitglieder frei. Treffpunkt ist vor der Zooschule.

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3. November 2016

Wir schaffen das! – Schaffen wir das? IHK Darmstadt diskutiert Integration von Flüchtlingen

Wirtschaft Von Susanne Király Rund 10 000 Flüchtlinge gibt es in Südhessen, die Hälfte sind jünger als 25 Jahre. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt ist eine Mammutaufgabe für Hessen und die Region RheinMain-Neckar. Wie diese Aufgabe geleistet werden kann, darüber diskutierten am Dienstag (1. November) Vetreter von Politik und Wirtschaft bei der IHK Darmstadt. Kaum ein Satz polarisiert derzeit die Gesellschaft mehr als der Wir schaffen das!-Appell der Kanzlerin. Schaffen wir das? Diese Frage über der Podiumsdiskussion bei der IHK Darmstadt war eher rhetorischer Natur. Und die Antwort: Wir müssen das schaffen! stand schon fest. Bülent Arslan, Geschäftsführer der Düsseldorfer Imap GmbH, einem Institut für kulturelle Management- und Politikberatung moderierte das Gespräch mit Axel Wintermeyer, Chef der hessischen Staatskanzlei und Koordina-

tor des Landes für Asyl- und Flüchtlingspolitik, Rosemarie Lück, Dezernentin für Flüchtlingsfragen des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Birgit Förster, Chefin der Arbeitsagentur Darmstadt und Thomas Koppe, Leiter der Berufsausbildung der Merck KGaA. Diskutieren die Integration von Flüchtlingen in den ArbeitsIn ihren einführenden markt: (v.l.n.r.) Axel Wintermeyer, Rosemarie Lück, Moderator Worten sagte Darmstadts Bülent Arslan, Birgit Förster und Thomas Koppe. IHK-Präsidentin Kristina Si-  Foto: Arthur Schönbein

nemus „Integration kann nur gelingen, wenn Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt gelingt.“ Insgesamt 30 Flüchtlinge habe die IHK an Firmen vermittelt. 430 Plätze für Ausbildungen und Praktika hätten südhessische Betriebe zur Verfügung gestellt. Von den Firmen wünscht sich Sinemus noch viel mehr solcher Angebote, von den staatlichen Stellen eine möglichst flächendeckende Erfassung beruflicher und sprachlicher Kompetenzen der Flüchtlinge schon in den Erstaufnahmelagern. Dass die Integration in den Arbeitsmarkt ein langer Weg ist, der eines langen Atems bedarf, wurde in der folgenden Diskussion

Südhessischer Arbeitsmarkt mit guten Zahlen „Dank des jährlichen Herbstaufschwungs und der guten Konjunktur, hat sich die Situation auf dem südhessischen Arbeitsmarkt im Oktober weiter verbessert. Wir sind optimistisch, dass diese Tendenz bis zum Wintereinbruch anhält“, betont Birgit Förster, „ Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt. Im Oktober waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt 19 550 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 485 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging damit von 4,7 Prozent zurück auf 4,4 Prozent. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit gibt es eine erfreuliche Tendenz: Die Anzahl arbeitsloser Jugendlicher reduzierte sich im Vergleich zum Vormonat um 9,7 Prozent auf 1 741. Die spezifische Arbeitslosenquote für diese Altersgruppe liegt bei 3,8 Prozent. 50 Jahre und älter waren im Oktober waren 6 681 Arbeitslose, 111 weniger als im Vormonat. Aus Hartz-IV konnten 248 Personen wieder eine Beschäftigung aufnehmen. DT

Gesucht: das Unwort des Jahres 2016 – Mitmachen! Bis zum 31.12.2016 können noch Vorschläge für das Unwort des Jahres 2016 eingesendet werden. Bisher sind schon rund 500 Einsendungen mit 350 verschiedenen Worten bei der sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres eingegangen. Bislang mehrfach eingeschickte Wörter sind Gutmensch, Rapefugee, Säuberung/Säuberungsaktion/ Säuberungswelle, Umvolkung, Biodeutscher, Flüchtlingsobergrenze, Flüchtlingsdeal sowie bedauerlicher Einzelfall und eine Armlänge Abstand. Die institutionell unabhängige und ehrenamtlich arbeitende Jury aus vier Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten wird in diesem Jahr durch die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ergänzt. Vorsitzende der Jury ist Nina Janich, Professorin am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft an der TU Darmstadt. Das Unwort des Jahres 2016 wird am 10. Januar 2017 um 10 Uhr auf einer Pressekonferenz an der TU Darmstadt verkündet. Es können Vorschläge aus der öffentlichen Kommunikation eingesandt werden, die gegen das Prinzip der Menschenwürde oder gegen Prinzipien der Demokratie verstoßen, die einzelne gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder euphemistisch, verschleiernd oder gar irreführend sind. Wichtig ist, dass die betreffenden Wörter und Formulierungen öffentlich geäußert wurden, eine gewisse Aktualität besitzen sowie der Äußerungskontext bekannt ist und von den Einsendern belegt wird. Die Häufigkeit der Einsendung eines Vorschlags spielt dagegen keine Rolle. DT

■■Infos unter www.unwortdesjahres.net Vorschläge an: vorschlaege@unwortdesjahres.net

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mehrfach betont. Grundlegend wichtig sei der schnelle und praxisnahe Erwerb von Sprachkenntnissen, so die einhellige Meinung. Unabdingbar und eine große Herausforderung sei es, den Flüchtlingen möglichst bald das deutsche Ausbildungssystem zu erklären, da es in den arabischen Ländern nichts Vergleichbares gebe, so Birgit Förster. Dabei helfe es sehr, parallel zum Aufbau der Sprachkompetenz Kontakte zu Firmen zu knüpfen, um frühzeitig Praktika anzubieten. Viele Flüchtlinge hielten sich mit Mitte 20 schon für zu alt, um eine Ausbidung zu beginnen, berichtete Rosemarie Lück.

Das läge auch daran, dass die Menschen in ihren Herkunftsländern eine sehr viel geringere Lebenserwartung hätten als hierzulande. „Das ist ein langer Weg,“ sagte Thomas Koppe. „Ich hoffe sehr, dass die jungen Leute die Geduld finden, sich darauf einzulassen.“ Merck habe derzeit eine Klasse von 12 Jugendlichen, von denen zumindest einige in einem Jahr mit einer Ausbildung beginnen könnten. Dass Flüchtlinge in naher Zukunft das Problem des Fachkräftemangels mildern können, sieht Koppe skeptisch. Es sei schwierig, Menschen, von denen die Mehrheit einen Schulabschluss

unterhalb des Hauptschulniveaus habe, schnell auszubilden. Birgit Förster berichtete, dass rund 40 Prozent der Flüchtlinge, die zur Darmstädter Arbeitsagentur kämen, Analphabeten seien. Axel Wintermeyer sprach dagegen von 10 bis 20 Prozent Analphabeten. Aus politischer Sicht, so Wintermeyer, sei es sehr wichtig, zwischen Flüchtlingen mit und ohne Bleibeperspektive zu unterscheiden und nur die zu fördern, die auch verlässlich hierbleiben würden. Die viel zu langen Asylverfahren würden das behindern. Durchschnittlich sieben Monaten müsse ein Flüchtling warten, bis er überhaupt einen Antrag stellen könne. Wintermeyer betonte, neben der Integration sei es genau so wichtig, Fluchtursachen zu bekämpfen. Hier engagiere sich Hessen aktuell mit der Errichtung eines Dorfes für Jesiden im Nordirak. Auch Merck hilft mit verschiedenen Projekten und „großem Engagement“, so Koppe, Menschen gar nicht erst in Fluchtsituationen zu bringen.

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Ausgabe 44/2016, erschienen am 3.11.2016