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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

4. Jahrgang · Nummer 24 Auflage 92.000

www.darmstaedter-tagblatt.de

Donnerstag, 16. Juni 2016

rheilngt siecnh! NEU eiisnchA u a en loh Vorb

Jubeln: Der Lange Ludwig hat Geburtstag.

Helfen: Das Rote Kreuz informiert über Wohnen im Alter.

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Lernen: Ein neuer Studiengang an der TU Darmstadt.

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Spielen: Angebot der Stadt in den Sommerferien.

Feiern: 15 Jahre Sozialarbeit an der Adelung-Schule.

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Norbert Meier von A bis Z Lilien

Was Sie schon immer über den neuen Cheftrainer des SV 98 wissen wollten

Von Stephan Köhnlein Norbert Meier ist neuer Coach des SV Darmstadt 98. Der 57 Jahre alte Meier blickt auf eine bewegte Karriere als Spieler und Trainer zurück. Bei den Lilien lautet seine Mission jetzt Klassenerhalt. Die wichtigsten Fakten zum neuen Übungsleiter: A wie Anfänge Meier wird am 20. September 1958 in Reinbek bei Hamburg geboren, spielt in der Jugend unter anderem beim FC St. Pauli. Die ersten Jahre bei den Senioren ist er für den ASV Bergedorf 85 aktiv, bevor er mit 21 Jahren zu Werder Bremen wechselt. Norbert Meier.  B wie Bremen Bei Werder Bremen zählt Meier als offensiver Mittelfeldspieler zusammen mit Rudi Völler, Thomas Schaaf oder Uwe Reinders unter Trainer Otto Rehhagel zu den Stützen der erfolgreichen Mannschaft in den 80er Jahren. C wie Champions League In der europäischen Königsklasse hat Meier nie gespielt – weil sie erst zum Ende seiner Laufbahn eingeführt wurde. Für Bremen ist er jedoch vier Mal im Vorläuferwettbewerb Europapokal der Landesmeister am Ball. D wie Düsseldorf Von 2008 bis 2013 trainiert Meier Fortuna Düsseldorf, schafft mit der Mannschaft 2009 den Aufstieg in die 2. Liga und erreicht 2012 über die Relegation die Bundesliga. Dort steigt die Mannschaft nach einem Jahr wieder ab. Meier und der Verein trennen sich einvernehmlich. E wie Ehrungen Meier wird 1983 als Bremens Sportler des Jahres ausgezeichnet. 2012 wird er zusammen mit Manager Wolf Werner zum „Düsseldorfer des Jahres“ im Bereich Sport gewählt. F wie Fach Mit Holger Fach, dem sportlichen Leiter der Lilien, spielt Meier 1991/92 bei Borussia Mönchengladbach. Im DFB-Pokal unterliegt sie im Finale gegen Zweitligist Hannover 96 im Elfmeterschießen, wobei Fach den

V wie Vertrag Meier hat bei Darmstadt einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Ähnlich wie sein Vorgänger Schuster wurde er aus einem laufenden Vertrag herausgeholt, R wie Relegation ähnlich wie Schuster hatAn die Entscheidungs- te er noch zuvor erklärt, seispiele um Auf- und Ab- nem Verein treu zu bleiben. stieg hat Meier gemischte Erinnerungen. In der Sai- W wie Wunder son 2011/12 schaffte er mit Wenn man in Darmstadt Düsseldorf den Aufstieg in an Meier denkt, fällt natürdie Bundesliga. Zwei Jah- lich sofort das Wunder von re später stieg er mit Armi- Bielefeld ein, bei dem die Linia Bielefeld in der Relegati- lien 2014 sensationell den on aus der 2. Liga ab – gegen Zweitliga-Aufstieg schaffDarmstadt 98. ten. Aber auch Meier hat für Wunder gesorgt, führte etwa S wie Speditionskaufmann Fortuna Düsseldorf von der Nach dem Fach-Abitur 3. Liga in die Bundesliga. lernt Meier Speditionskaufmann – doch eigentlich ha- X wie Mister X be er schon damals nur FußWährend die Lilien bei ball im Kopf gehabt, wie er den vorangegangenen Traispäter verrät. nern Kosta Runjaic, Jürgen Seeberger und Dirk SchusT wie Tore ter mehr oder weniger überFür Werder erzielt er 66 raschende Entscheidungen Bundesliga-Tore, ein Po- fällten, wurde Meier schon kal-Tor und sieben Tore kurz nach Schusters Abgang in den europäischen Ver- als einer der Topkandidaten einswettbewerben. In Glad- gehandelt. bach folgen noch zwei weitere Bundesliga-Tore. Y wie YouTube Auf der Videoplattform im U wie Umbruch Internet gibt es zahlreiche Viel wird davon abhän- Clips mit Meier, angefangen gen, wie es Meier gelingt, vom legendären Kopfstoß die von Dirk Schuster ge- bis zu besagtem Interview. formte Mannschaft zu erreichen und zugleich die Ab- Z wie Zukunft gänge von Stammspielern Auch in der kommenden zu kompensieren. Saison geht es für Meier und die Lilien nur um den Klassenerhalt. sige Erfahrung im Profifußball“, sagt Holger Fach. Zudem sei Meier einer, „der nicht gleich umfällt, wenn ihm der Wind ins Gesicht bläst“.

entscheidenden Elfmeter verschießt. G wie Gladbach Meier spielt von Februar 1990 bis Sommer 1992 in Gladbach. Bereits als Spieler übernimmt er zusätzlich das Traineramt bei der A-Jugend, von November 1997 bis März 1998 ist er Cheftrainer des Bundesliga-Teams.

Foto: Arthur Schönbein

die schwärzeste Stunde meines Fußballerlebens“, sagt er später. L wie Linksfuß Der nur 1,73 Meter große Meier war enorm dribbelstark und ein begnadeter Linksfüßler.

M wie Meister Immerhin einmal wird Meier mit Werder Bremen H wie Heimspiel-Meier Meier wird als Bundes- Deutscher Meister – in der ligaspieler 111-mal ausge- Saison 1987/88. wechselt, häufig in Auswärtsspielen, was ihm in N wie Nationalmannschaft Für die NationalmannBremen den Spitznamen Heimspiel-Meier einbringt schaft spielt Meier von 1982 und ihn 1986 die WM-Teil- bis 1985 16-mal und erzielt nahme kostet. Begründung zwei Treffer, beide beim 4:2 von Teamchef Franz Be- gegen Jugoslawien am 7. ckenbauer: Der Meier spielt Juni 1983. Zudem steht er im Aufgebot der Nationalauswärts nie. mannschaft bei der Fußball-EM 1984 in Frankreich. I wie Interviews Es gibt einige legendäre Interviews mit Meier – so O wie Otto Auf die Frage, wie viel rät er unter anderem einem jungen Reporter, nicht so von seinem Ex-Trainer Otviel im Internet unterwegs to-Rehhagel in ihm stezu sein, sondern sich lieber cke, antwortete er einmal: „Das ist wie bei der Kineine Freundin zu suchen. dererziehung. Es gibt Sachen, die man von den AlJ wie Jupp Bundestrainer Jupp Der- ten übernimmt, und Sachen, wall holt 1982 Meier in die die man bewusst anders Nationalmannschaft. Unter macht.“ ihm bestreitet er die meisten P wie Privatleben seiner Länderspiele. Meier ist Vater einer Tochter und eines Sohnes, der K wie Kopfstoß Mit seinem Kopfstoß ge- immerhin in der Verbandsgen den Kölner Profi Al- liga Fußball spielte. Im März bert Streit Ende 2005 geht 2013 gibt Meier nach 30 JahMeier als Trainer des MSV ren Ehe die Trennung von Duis­burg in die Fußballge- seiner Frau Sieglinde beschichte ein. Nach dem Stoß kannt. lässt er sich theatralisch fallen. Er wird beim MSV ent- Q wie Qualifikation lassen und mit einem drei„Er verfügt durch seine monatigen Berufsverbot Laufbahnen als Spieler sovom DFB bestraft. „Es war wie als Trainer über eine rie-

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16. Juni 2016

Bürgermeister Reißer bleibt im Amt Politik Von Susanne Király 90 Minuten lang beschäftigte die „Causa Reißer“ am Dienstag (14.) nochmal die Darmstädter Stadtverordnetenverammlung. Am Ende der Diskussion standen eine deutliche Ablehnung des Abwahlantrages und der Rücktritt Helmut Kletts von seinem Mandat und dem Amt des Fraktionsvorsitzenden. Das Verhalten des Darmstädter Bürgermeisters und Ordnungsdezernenten Rafael Reißer (CDU) im Vorfeld des Fußball-Derbys SV Darmstadt 98 gegen Eintracht Frankfurt am 30. April hatte in den vergangenen Wochen für politische Aufregung gesorgt. Politiker von SPD, Uwiga und FDP hatten Reißer vorgeworfen, dass er das Aufenthaltsverbot für Fans der Frankfurter Eintracht in Darmstadt auch

Abwahlantrag scheitert – Helmut Klett (Uwiga) legt Mandat nieder dann noch aufrechterhalten hatte, nachdem das Darmstädter Verwaltungsgericht diese Verfügung als rechtswidrig eingestuft hatte. Nun diskutierten die Stadtverordneten diese Angelegenheit nochmals in Abwesenheit des Betroffenen. Für die SPD erklärte Michael Siebel, seine Fraktion habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Reißers Verstoß gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes habe nicht zur Deeskalation der Lage beigetragen. Auch habe Reißer seinen Fehler nicht eingesehen, sondern in der letzten Sitzung eine „misslungene Rechtfertigungsrede ohne hinreichende Einsicht“ gehalten. Deutlich schärfer wurde Helmut Klett (Uwiga). Er hatte schon kurz nach dem Derby den Rücktritt des Bürgermeisters gefordert. Reißers Vorgehen sei „ungeheuerlich“ und verletze die

„Grundfesten unseres Zusammenlebens“. Klett warf dem Bürgermeister massiven Rechtsbruch plus anhaltende sture Ignoranz vor, die Überschätzung seiner Fähigkeiten und fachlichen Kompetenzen, sowie die fehlende Bereitschaft eigene Fehler zu erkennen und einzugestehen. Da der Bürgermeister einen Diensteid auf die Verfassung geleistet habe, sei in seinem Handeln unter Umständen auch ein Straftatbestand zu erkennen. Klett findet, der Oberbürgermeister hätte Reißer sofort entlassen müssen. Für die FDP forderte Leif Blum, Reißer das Ordnungsdezernat zu entziehen, da er aufgrund persönlicher und fachlicher Bildung dafür nicht geeignet sei. Kerstin Lau (Uffbasse) nahm der Diskussion die Schärfe und betonte, Reißers Entscheidung „war nicht gut und nicht klug, aber kein

Rechtsverstoß“. Sie kündigte an, einer Abwahl nicht zuzustimmen. Yücsel Akdeniz (Grüne) nannte den Abwahlantrag nicht verhältnismäßig. Roland Desch (CDU) attestierte Reißer, er stünde voll und ganz für rechtsstaatliches Handeln. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) ergriff mit sehr emotionalen Worten Partei für seinen Magistratskollegen. Vor dem Hintergrund einer „verrohten und rücksichtslosen Fanszene“ habe es Reißer nicht zulassen wollen, dass in der Stadt gewalttätige Fans zuerst andere Fans mit Füßen treten und dann im Stadion randalieren, wie kürzlich während der Europameisterschaft in Frankreich geschehen. Natürlich habe Reißer in seinem Bestreben die Stadt zu schützen, Fehler gemacht. „Heute wissen wir, dass wir vieles hätten besser machen können,“ so

Partsch, der auch eine persönliche Erklärung Reißers verlas, der darin eingestand, „in schwieriger Entscheidungssituation das Beste für die Stadt zu machen, einen Fehler gemacht zu haben.“ Reißer sei aber ein sehr guter Ordnungsdezernent und es sei auch seiner Arbeit zu verdanken, dass Darmstadt die sicherste Großstadt in Hessen sei. Der Abwahlantrag scheiterte mit 42 Nein- gegen 20 Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen. Vier Stadtverordnete hatten nicht abgestimmt. Helmut Klett, der bereits am 4. April angekündigt hatte, Mandat und Ämter zurückzugeben, sollte Reißer als Bürgermeister im Amt bleiben, legte in Folge dessen sein Mandat als Stadtverordneter und damit auch den Fraktionsvorsitz von Uwiga sowie seinen Sitz im Aufsichtsrat des Bauvereins nieder.

Stadtparlament: Aktuelle Stunde zu sexuellen Belästigungen am Schlossgrabenfest – Stadtverordnete erteilen AfD-Aussagen deutliche Abfuhr Die Fälle sexueller Belästigungen während des Schlossgrabenfestes 2016 waren das Thema einer von der AfD-Fraktion beantragten Aktuellen Stunde in der Stadtverordnetenversammlung am 14. Juni. Insgesamt hatte es bei der Darmstädter Polizei 26 Anzeigen wegen sexueller Nötigung und Beleidigung gegeben, gegen drei Pakistanis wurde Strafanzeige erstattet; die Vorfälle hatten bundesweit Schlagzeilen gemacht. Die AfD monierte, es habe sowohl direkte Hilfe für die betroffenen Frauen gefehlt als auch eine entsprechende Polizeipräsenz als Vorkehrung „für diese nicht aus heiterem Himmel auftretenden Vorfälle“. Siegfried Elbert (AfD) verlangte vor den Stadtverordneten eine Entschuldigung des Magistrats bei den betroffenen Frauen. Unter deutlichen Unmutbekundungen zahlreicher Stadtverordneter räumte Elbert zwar ein, dass es sexuelle Belästigungen auch durch deutsche Männer gebe „aber sie tun es nicht in großen Gruppen und nicht in einem fremden Land.“ Das Problem der sexuellen Belästigung in der vorgefallenen Art und Weise werde „verniedlicht“,

so Elbert, der hinzufügte, die „Umerziehung zu Werten“ dauere ewig, eine Wortwahl, die Michael Siebel (SPD) scharf als „Terminologie aus dem Dritten Reich“ kritisierte. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) erteilte jeglicher Gewalt gegen Frauen, Mädchen und Jungen eine entschiedene Absage. Es mache keinen Unterschied, „ob ein Mann aus anderen Ländern oder aus Deutschland komme“, man solle hier nicht „nach Ausländern und Einheimischen“, sondern „nach Tätern und Nichttätern“ unterscheiden. Akdeniz verwies auf das „Netzwerk Gewaltschutz“, das rund um die Uhr „höchst professionelle“ Hilfe biete. Bürgermeister Reißer (CDU) nannte es „eine Unverschämtheit“, dass die AfD das Sicherheitskonzept angreife. Gerade weil man sensibilisiert gewesen sei, habe es zusätzliche Sicherheitskräfte gegeben, weshalb drei mutmaßliche Täter auch direkt festgenommen worden seien. Karin Wolff (CDU) verwahrte sich dagegen, dass die AfD die sexuellen Belästigungen am Schlossgrabenfest

mit der Silvesternacht von Köln verglichen würden. Wer das tue „sei nur noch peinlich“. Mit der geplanten Verschärfung des Sexualstrafrechts würden Übergriffe, die früher als „Grapschen“ noch als Kavaliersdelikt gegolten hätten, in Zukunft auch bestraft. Diese Entwicklung dürfe jedoch nicht gegen Migranten instrumentalisiert werden. Barbara Förster-Heldmann (Grüne) sagte, hinter sexuell motivierten Übergriffen auf Frauen stecke eine Geistes­ haltung, der man mit keinem Sicherheitskonzept beikommen könne. An die AfD gerichtet: „Sie vermischen! Die Geisteshaltung, die dahinter steckt, macht mir noch zusätzlich Angst. (...) Sie nutzen einen Straftatbestand, um ein anderes Thema, das bei Ihnen latent ist zu bedienen.“ Als sehr unpassend wurde allgemein die Frage von Jürgen Barth (Uffbasse) an die AfD empfunden: „Wollen Sie jeden jungen Afghanen, der einem Mädchen an den Po packt, abschieben?“ Aus den Reihen der AfD war Bejahung zu hören. Uffbasse-Fraktionsvorsitzende Kerstin Lau distanzierte sich von Barths Worten. kir

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Neu-York, 14. Juni. Das demokratische Wahlprogramm enthält als einen der wichtigen Punkte eine Vorkehrung gegen die „Dumping-Gefahr“, d.h. also gegen die Möglichkeit, daß der amerikanische Handel und die Industrie durch ruinöse Konkurrenz ausländischer Industrien gefährdet werde. Um dem vorzubeugen, sieht das Programm höhere Zölle für den Fall vor, daß fremde Länder versuchen sollten, ihre überschüssige Produktion nach Amerika zu senden. Im übrigen sind auf die Zollfrage bezügliche Programmpunkte im allgemeinen weniger klar und deutlich als in früheren Wahlkampagnen. Es wird jetzt lediglich ziemlich vage von der Notwendigkeit gesprochen, die Zollsätze zu ändern, um den sich ändernden allgemeinen Verhältnissen auf den Weltmärkten Rechnung zu tragen. Indessen, so führt das Programm aus, sollte das erst nach einer gründlichen Untersuchung durch eine sorgsam zusammengefaßte Tarifkommission vorgenommen werden. Sport. Am 2. Pfingstfeiertag konnte der „Darmstädter Fußballverein 1912“ wieder manchen schönen Erfolg erzielen. Der F-K Britannia Gräfenhausen ließ auf seinem Sportplatze Pokalspiele abhalten. Schon am frühen Morgen waren die verschiedenen Läufer aller Klassen anwesend, um schon da ihr ganzes Können zu zeigen, und so konnte der Läufer Fritz Müllmerstadt zwei erste Preise erringen, und zwar im 100 m, sowie im 200 m Lauf. Außerdem ließ es sich die durch die Einberufungen sehr geschwächte erste Mannschaft des D.F.B. auch nicht nehmen, an den nachmittags um 1 Uhr stattfindenden Fußballspielen (Sechserkampf) mitzuwirken, wo sie unter sehr starker Vertretung zahlreicher Vereine den dritten Preis in der Klasse A errang.

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Jede Fußball-Mannschaft braucht Typen oh-

ne Scheu, die auch mal Klartext reden. Das gilt für Darmstadt 98 ebenso wie für unsere Nationalmannschaft. Lukas Podolski war es, der am Dienstag eine Debatte beendete, die auch bei uns in Südhessen durch Facebook und Co. geschwappt war und den Blick auf das Wesentliche verstellte. Eine Debatte, die sich eben nicht um die Leistung des Teams drehte, sondern um Jogi Löws zupackende Art in der eigenen Hose. Klartext-Poldi in der offiziellen Pressekonferenz zu Löws Handspiel: „Ich denke, 80 Prozent von euch – und ich – kraulen sich auch mal an den Eiern. Von daher ist alles gut.“ Thema beendet.

Darmstadts längster Großherzog hat Geburtstag Geschichte

Vor 175 Jahren wurde der Grundstein zum Langen Ludwig gelegt

Von Susanne Király Unübersehbar erhebt sich die rote Sandsteinsäule auf dem Luisenplatz. „Ludwigsmonument“ – so heißt sie offiziell im Reiseführer. Wer aber in Darmstadt nach dem Ludwigsmonument fragt, dürfte in ratlose Gesichter gucken. Wo „Langer Ludwig“ oder „Langer Lui“ stehen, weiß hingegen jeder. Beflaggt zum Heinerfest oder festlich beleuchtet in der Adventszeit ist der Lange Ludwig ein Anker im Darmstädter Menschengetümmel. Und er feierte Die Grundsteinlegung 1841.  am 14. Juni den 175. Jahrestag seiner Grundsteinlegung im Jahr 1841. tag präcis ¾ auf 10 Uhr Mor„Gut vorbedacht – schon gens die Gegend um den halb gemacht“, weiß der Monumentsplatz, die von Volksmund. Und das wuss- da auf den Markt führende ten vor 175 Jahren auch die Straße, die Ludwigs-, SchulOrganisatoren der Grund- und Kirchstraße und der steinlegung des Langen Ludwigsplatz für alles FuhrLudwig: werk theilweise bis zu BeenIm „Allergnädigst privile- digung der Feierlichkeiten gierten Darmstädter Frag- geschlossen. (...) und Anzeigeblatt“, dem VorWenn gleich für Fußgänläufer des Darmstädter Tag- ger diese Gegenden nicht blatts, erschienen am 12. Ju- geschlossen werden, so ni 1841 in Vorbereitung der muß doch die eigentliche „Feierlichen Grundsteinle- Fahrstraße ganz frei gelasgung des Ludwigs-Monu- sen werden, damit die Züge ments“ folgende (in Auszü- nicht gehindert sind. Ebenso gen zitierte) „Benachrichti- darf Niemand den mit einer gung und Bitte an das Pub- Barriere eingeschlossenen, licum“: vor dem Großherzoglichen „Zur Vermeidung mögli- Palais und dem alten Canzchen Unglücks und Unord- lei-Gebäude liegenden Platz nung werden nächsten Mon- betreten.“

Quelle: Stadtarchiv Darmstadt

Am Tag der Grundsteinlegung, dem 14. Juni 1841, wäre Großherzog Ludwig I., der mit der Säule Geehrte, 88 Jahre alt geworden. Ob er sich über sein Denkmal gefreut hätte? Einerseits ja, denn es waren Darmstädter Bürger, die den Anstoß zum Bau des Monumentes gaben. Andererseits vielleicht auch nein, denn das Denkmal erinnert an ihn als den Mo­narchen, der die erste Verfassung des Großherzogtums von Hessen und bei Rhein erließ und zeigt ihn als fünfeinhalb Meter hohe Bronzestatue mit der Schriftrolle der Verfassung in der rechten Hand. Verfassung, Gewaltenteilung, gar Mitbestimmung

des Volks – das hielt Ludwig I. für modernen Kram. „Was Recht und Staat? Bin ich nicht souveräner Herr? In mir ist alles Recht und der ganze Staat,“ so soll er einmal gesagt haben. Der 1815 gegründete Deutsche Bund hatte jedoch in Artikel 13 der Bundesakte die jeweiligen Landesherren aufgefordert, für ihre Länder Konstitutionen zu erlassen. Damit sollte Recht und Gesetz in Staatsangelegenheiten verankert und den Bürgern eine – noch sehr begrenzte – Teilhabe an politischen Prozessen ermöglicht werden. Im Dezember 1820 stimmte Großherzog Ludwig I. den Ausarbeitungen seiner Minister zu und unterzeichnete die Verfassung. Dass Ludwig – oder Ludewig, wie er sich seit der Erhebung vom Landgrafen zum Großherzog 1806 nannte – bei den Darmstädtern äußerst beliebt war, hing weniger mit der Verfassung zusammen, als mit seiner langen Regierungszeit von vierzig Jahren und seinen kulturellen Aktivitäten. Er öffnete die großherzogliche Bibliothek und die großherzoglichen Kunstsammlungen für das Volk, er baute das Hoftheater und erweiterte die Stadt. Dass sich die Dankbarkeit in Form des Langen Ludwig erst 1837 mit dem Spendenaufruf für das Denkmal zeigte, kam nicht von ungefähr. In den poli-

tisch unruhigen Zeiten des Vormärz, wie die Zeit zwischen 1830 und 1848 bezeichnet wird, war es eine gute Gelegenheit, die Bindung der Bevölkerung an Staat und Herrscherhaus zu festigen.

Klingelingeling Sind Hessens Wanzen wahnsinnig geworden? Der Radiosender FFH hat aufgedeckt: Eine Weichwanzen-Art, die sich normalerweise nur von Pflanzen ernährt, geht plötzlich massenhaft auf Menschen los. Ein Veggie-Insekt als Blutsauger: In Hessen häufen sich die Fälle, auch Tagblatt-Fotograf Arthur Schönbein ist ein Wanzen-Opfer. Experte Dr. Wolfgang Dorow vom Senckenberg-Institut kann sich das Phänomen nicht erklären, will weiter forschen. Er rät gegebenenfalls zum Arztbesuch. Das „Darmstädter Tagblatt“ verlangt in Anlehnung an den Spruch „Schuster, bleib bei Deinen Leisten“:

172 Stufen nach oben Gut drei Jahre nach der Grundsteinlegung wurde der Lange Ludwig am 25.8.1844 feierlich enthüllt und mit einem dreitägigen Fest eingeweiht. Architekt Georg Moller hatte das insgesamt 39,15 Meter hohe Denkmal als dorische Säule gestaltet, die auf einem rechteckigen Sockel steht, der sich wiederum auf einem flachen dreistufigen Podest erhebt. Über der Aussichtsplattform in 30 Meter Höhe ragt die 5,45 Meter hohe und über fünf Tonnen schwere Bronze-Statue des Großherzogs auf. Sie entstand nach dem Entwurf des Bildhauers Ludwig Schwanthaler, der auch die Bavaria auf der Theresienwiese in München geschaffen hat. Über eine Treppe mit 172 Stufen, die über eine Falltür neben dem Monument zugänglich ist, erreicht der Besucher die Aussichtsplattform. Der Lange Ludwig ist zumeist am ersten Samstag im Monat sowie während des Heinerfestes und anderer Feierlichkeiten geöffnet.

Flop

Wanze, bleib bei Deiner Pflanze

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király (kir), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Lohse (Comic), Walter Schwebel (wsw), Sandra Russo (sar), Carl Toff Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.)

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

16. Juni 2016

Neue Gleise für den Luisenplatz Verkehr

Einschränkungen ab kommenden Samstag (18.)

Viele Kunden von Heagmobilo müssen sich von diesem Samstag (18. Juni) an auf Einschränkungen einstellen. Grund: Das Unternehmen erneuert auf dem Luisenplatz die Gleise - und muss deshalb einige Routen verkürzen oder Bahnen durch Busse ersetzen. Betroffen sind mehrere Linien. Heag Mobilo erneuert die Gleise am Haltepunkt 1 (Linien 3 und 9 Richtung Schloß) auf einer Länge von zirka 40 Metern. Die Arbeiten dauern laut einer Mitteilung von Samstag (18. Juni) bis einschließlich Mittwoch (22.). Die Gleise in diesem Abschnitt stammen noch aus dem Jahr 1953 und sind somit über 60 Jahre alt, betont das Unternehmen. Von der Baumaßnahme sind neben den Straßenbahnlinien 3 und 9 auch mehrere Buslinien betroffen. Während die Straßenbahnlinien 3 und 9 lediglich am Samstag und Sonntag auf Busverkehr umgestellt werden, werden der AirLiner, die Stadtbuslinien F und H sowie die Regionalbuslinien 673, 681, 682 und 684 von Samstag bis Mittwoch umgeleitet, damit sich das Pflaster im Haltestellenbereich ausreichend setzen kann.

Schloß wird in dieser Fahrtrichtung an die Haltestelle „Holzstraße“ vor das Justus-Liebig-Haus verlegt. Am Luisenplatz halten die Linien Richtung Hauptbahnhof an Platz 3 (Linie K Richtung Willy-Brandt-Platz) und Richtung Kranichstein beziehungsweise Oberwaldhaus an Platz 4 (Linie 4, Richtung Willy-BrandtPlatz). Beim AirLiner entfällt die Haltestelle „Kongresszentrum darmstadtium“. Fahrgäste werden gebeten, auf den Luisenplatz auszuweichen.

Regionalbusse: Kein Halt am Mathildenplatz

Babbelkurs: Um Norbert Meier den Einstieg in Darmstadt zu erleichtern, erklären wir hier, was der Lilien-Fan sagt – und was er damit meint. Heute:

„Gude! Machste am Samstach Mittach aach enaus?“ „ Hallo, wie geht es Dir! Hast Du am Samstag um 15:30 Uhr auch vor, das Spiel des SV Darmstadt 98 im Merck-Stadion am Böllenfalltor anzuschauen?“ Täglich Spargel schlemmen - noch bis 26. Juni

Wegen Bauarbeiten ist der Luisenplatz einige Tage lang nur mit Bussen befahrbar. Auch die Regionalbusli Foto: Arthur Schönbein nien 673, 681, 682 und 684

ziehungweise Böllenfalltor eine Umleitung durch den Citytunnel. Dadurch entfallen in dieser Fahrtrichtung die Haltestellen „Schloß“ und „Schulstraße“. Die Busse halten jedoch an der Ersatzhaltestelle „Hügelstraße/Volksbank“ in der Hügelstraße. In Fahrtrichtung Luisenplatz werden beide Haltestellen regulär angefahren. Am Luisenplatz ändern sich die Haltepunkte der Linien: Richtung Hauptbahnhof beziehungsweise Griesheim fahren sie an Platz 3 Geänderte Abfahrt am (wie Linie K Richtung WillyLuisenplatz, Haltestellen Brandt-Platz) ab, Richtung Böllenfalltor beziehungs„Schloß“ und weise Lichtenbergschule an „Schulstraße“ entfallen Platz 4 (wie Linie 4 Richtung Willy-Brandt-Platz). InfoDie Ersatzbusse der Lini- teams der Heag mobilo unen 3 und 9 fahren in Rich- terstützen Fahrgäste beim tung Lichtenbergschule be-

Umstieg an den geänderten Haltepunkten. Auf der Linie 9 werden zudem mehrere Haltestellen – wo die Straßenbahngleise von Bussen nicht befahren werden können – an den Fahrbahnrand verlegt. Die Haltestellen „Merck-Stadion“, „Hochschulstadion“ und „Herdweg“ befinden sich in der Nieder-Ramstädter Straße am Fahrbahnrand. Die Haltestelle „Otto-Hesse-Straße“ wird an den Fahrbahnrand der Rheinstraße verlegt, die Griesheimer Haltestellen „Flughafen“, „Sankt Stephan“, „Kantstraße“, „Wagenhalle“ und „HansKarl-Platz / Am Markt“ an den Fahrbahnrand der Wilhelm-Leuschner-Straße. Die Haltestelle „Mozartturm“ wird in den Zweifalltorweg an die Fernbushaltestelle

verlegt, die Haltestelle „Maria-Goeppert-Straße“ in die Robert-Bosch-Straße auf Höhe des ESOC. Die Haltestelle „Waldfriedhof“ kann von den Bussen der Linie 9 nicht angefahren werden. Ersatzweise können Besucher des Friedhofs von ca. 8.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr einen Shuttle-Bus nutzen, der im 30-Minuten-Takt zwischen der Haltestelle und dem Darmstädter Hauptbahnhof (Platz 20, Haltepunkt des AirLiners) verkehrt. Die Fahrradmitnahme und der Kauf von Fahrkarten sind in den Bussen des Ersatzverkehrs nicht möglich. Die Linien F und H fahren von Samstag bis Mittwoch stadtauswärts ebenfalls eine Umleitung durch den Citytunnel. Die Haltestelle

werden umgeleitet. Die Haltestelle „Mathildenplatz“ entfällt, ersatzweise halten die Busse in Richtung Ostbahnhof an der Haltestelle „Willy-Brandt-Platz“. In Fahrtrichtung Hauptbahnhof entfallen keine Haltestellen. Am Luisenplatz halten die Linien in Richtung Ostbahnhof an Platz 2 (Linie K Richtung Schloß), in Richtung Hauptbahnhof an Platz 3 (Linie K Richtung WillyBrandt-Platz). Die Bauarbeiten finden am Wochenende von 6 Uhr morgens bis in die Abendstunden statt. Von Montag bis Mittwoch wird von 6 Uhr bis 18 Uhr gearbeitet. Die Fahrpläne der umgeleiteten Linien sowie des Schienenersatzverkehrs stehen in Kürze auf www.heagmobilo.de zum Download bereit. DT

Die beste Technik kann menschliche Zuwendung nicht ersetzen Gesellschaft

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DRK-Symposium zeigt Perspektiven für das Wohnen im Alter auf

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Von Georgeta Iftode Es gab sie, die Zeiten, in der sich die Alten der Gesellschaft keine Sorgen um ihren Lebensabend machen mussten. Man blieb einfach im Kreise der Familie. Diese Zeiten sind für viele längst vorbei. Und was nun? Gemeinnützige Organisationen, die Städte und auch privatwirtschaftliche Unternehmen machen sich Gedanken darüber, wo und wie Ältere ihren Lebensabend verbringen können. So auch beim Symposium, das anlässlich des Jubiläums „30 Jahren Hausnotruf des DRK Darmstadt“ vergangene Woche veranstaltet wurde. Zum Thema „Selbstbestimmt zu Hause Leben – das Wohnen der Zukunft“ zeigten Experten verschiedene Perspektiven auf. Darmstadts Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) lobte die Angebote für Ältere in den Stadtteilen. Die Stadt müsse „die Infrastruktur schaffen, dass Ältere solange im eigenen Wohnraum leben wie möglich.“ Dabei sei wichtig, Ältere nicht als homogene Gruppe zu betrachten. Es gebe kulturell und politisch aktive, reichere Ältere sowie sozial isolierte und ärmere. Man müsse sich die einzelnen Lebensbedingungen

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Dr. Steffen Frischat (ENTEGA AG), Dr. Gregor Wehner (Vorsitzender DRK), Barbara Akdeniz (Sozialdezernentin), Felix Schäfer (Haus und Grund), Jürgen Frohnert (Geschäftsführer DRK) Dr. Christian v. Malottki (Institut für Wohnen und Umwelt).  Foto: Arthur Schönbein

anschauen, „um die Rahmenbedingungen zu steuern“, so die Grünen-Politikerin. Vor allem Initiativen wie Nachbarschaftshilfen und Runde Tische in Eberstadt und Kranichstein lobte Akdeniz. Christian von Malottki beschäftigt sich mit dem demografischen Wandel und dem „Wohnen der Zukunft“ beim Institut für Wohnen und Umwelt Darmstadt. Er beobachtet, dass „wir älter, weniger und bunter werden.“ Die Lebenserwartung sei statistisch gestiegen, aber die Pflegebedürftigkeit nicht, so der Experte. Ältere wohnten zu 90 Prozent zuhause und blieben in der

Wohnung, in der sie lange gelebt haben. Einen anderen Blickwinkel auf das Thema hatte der Bereichsleiter „Energieeffizienz und Lösungen“ der Entega, Steffen Frischat. Er plädierte für ein „Ökosystem für Ältere“, das durch die Verbindung verschiedener digitaler und technischer Lösungen aufzubauen sei. Die Technik sei inzwischen soweit, dass man per Smartphone seine Heizung zuhause ein- und ausschalten könne. Es gebe Stifte für Parkinson-Kranke, die ihnen das Schreiben ermöglichen. Man müsse die Technik so verbinden, dass sie es den Menschen möglich ma-

che, auch im hohen Alter zuhause wohnen zu können. Rechtliche Aspekte sprach der Geschäftsführer von „Haus und Grund Darmstadt“, Felix Schäfer, an. Er betonte, dass die Lebensqualität der Älteren an die geistige und körperliche Fitness geknüpft sei. Bei geistiger Beeinträchtigung sei man rechtlich nicht mehr geschäftsfähig und somit von anderen abhängig. Bei körperlicher Beeinträchtigung, die im Alter durchaus eintreffen könne, müsse man dafür sorgen, dass man barrierefreie Räume schaffe. Das sei aber nicht immer ganz einfach: Mieter müssen sich mit Vermietern ei-

nigen. Auch Eigentümer in einer Hausgemeinschaft haben mitunter kein leichtes Spiel, sagt der Experte. Der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Darmstadt, Jürgen Frohnert, fasste die Dienstleistungen zusammen, die das DRK älteren Menschen anbietet. Frohnert: „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Das DRK verkauft keine Geräte, sondern die Dienstleistung dahinter.“ Deswegen seien bei der Erstausstattung mit einem Hausnotruf-Gerät Sozialpädagogen dabei. Fest steht: Die beste Technik kann die menschliche Zuwendung nicht ersetzen.

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Das Weiterstädter Spargel- & Grillfestival begrüßt am Sonntag, 19. Juni, ab 11.30 Uhr Swen Poth. Die Musik des Solokünstlers lebt von dessen humorvoller Authentizität: Im Zusammenspiel von Gitarre und Gesang erzählen seine Lieder – mal ernst, mal lustig und immer sympathisch ehrlich – kleine und große Geschichten aus dem Leben. Um 14 Uhr wird Woody Feldmann das traditionelle Spargelwettschälen moderieren.  DT

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Mit ihrer prächtigen Blüte in umfassender Farbpalette ist die Geranie bereits seit Jahrhunderten ein beliebtes Pflanzenschmuckstück für den Außenbereich. In diesem Jahr zeichnet Pflanzenfreude den pflegeleichten Gartenblüher mit dem Titel „Balkonpflanze des Jahres“ aus. Als Neuling in der Outdoor-Oase sichert sich der farbenfrohe Hibiskus den Titel „Terrassenpflanze des Jahres“. Wegen ihrer Wandelbarkeit und ihrer pflegeleichten Art ist die Geranie in diesem Jahr die „Balkonpflanze des Jahres 2016“. Das Farbrepertoire ihrer Blüten reicht von unschuldigem Schneeweiß über Orange bis hin zu leuchtendem und tiefdunklem Rot sowie Pink, Violett und Lila. Die ersten Exemplare ihrer über zweihundert verschiedenen Arten wurden bereits um 1600 von Südamerika nach Europa eingeführt. Heute ist der Gartenblüher in unseren Breiten ein gern gesehener Balkonbewohner und punktet zweifellos durch eine unkomplizierte Handhabung. Im Fachhandel wird zwischen Hängegeranien, stehenden Geranien und Edelgeranien unterschieden. Vor allem Hängegeranien sind für eine üppige Bepflanzung von scheinbar vor Blüten überquellenden Balkonkästen bekannt. Die Geranie kann aber auch ganz edel als schwebendes Blühwunder für sich alleine stehen. Einzeln in helle, hängende Blumentöpfe gepflanzt, setzt sie präzise Farbakzente auf dem Balkon. Der Sommer begrüßt als „Terrassenpflanze des Jahres“ den bunten Hibiskus. Seine Blüten werden bis zu zwölf Zentimeter groß und ziehen in Farben wie Rot, Orange, Gelb, Violett, Rosa oder Weiß die Aufmerksamkeit ganz auf sich. Ursprünglich kommt die Gartenpflanze aus Südostasien, seine mehreren Hundert Arten wachsen aber auch in anderen tropischen Gebieten der Welt. Leider fristet die Gartenpflanze in unseren Breitengraden oftmals nur ein domestiziertes Dasein und ist als Terrassenbewohner zu Unrecht noch wenig bekannt. Daher wurde der Blüten-Exot zur „Terrassenpflanze des Jahres 2016“ gekürt. In der Pflege ist der Hibiskus unkompliziert – ebenso ein wichtiges Kriterium für die Auswahl seines Titels. Weitere Informationen und Pflegetipps zu Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf der Seite www.facebook.com/diepflanzenfreude.akz-o

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Der Lauftreff Eberstadt hat im „Ernst-Ludwig-Saal“ mit zahlreichen Gästen sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Jochem Fornoff blickte auf seine 40-jährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender und Leiter des Lauftreffs zurück. In seiner Begrüßung und Ansprache rief er in groben Zügen nochmals all das in Erinnerung, was in den vergangenen vier Jahrzehnten seit Gründung des Lauftreffs geschehen war. Der Treff startete am 29. Mai 1976. Aus relativ kleinen Anfängen, die sich zunächst auf das reine Laufgeschehen beschränkten, entwickelten sich im Laufe der Jahre weitere sportliche Aktivitäten: Zusätzliche Laufveranstaltungen, wie „Lauf in den Frühling“, „Lauf in den Herbst“ und später auch der „Silvesterlauf“ kamen hinzu. Beteiligungen an überregionalen Laufevents wie „Trimm-Trab ins Grüne“, „Laufabzeichen“ oder „Hutzellauf“ ergänzten das Programm. Jochem Fornoff stellte weiterhin fest, dass zahlreiche Aktivitäten außerhalb der sportlichen Betätigungen das spezifische Profil des Eberstädter Lauftreff prägten. Zahlreiche Gratulanten zeigten sich begeistert von den vielfältigen Aktivitäten, die sich beim Eberstädter Lauftreff während der vergangenen 40 Jahre entwickelt haben. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries betonte in ihrem Grußwort, dass sie auf eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte dieses Lauftreffs hoffe. Die Organisatoren des Lauftreffs hatten noch eine besondere Überraschung vorbereitet: Sie führten einen Videofilm vor, kreiert von Werner Bach, der die Geschichte des Lauftreffs mit zahlreichen Dokumenten und Bildern seit 1976 lebendig werden ließ. DT

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

16. Juni 2016

Saturn-Markt Darmstadt feierte am 9. Juni große Wiedereröffnung nach Totalumbau

Pünktlich um 6 Uhr am 9. Juni öffneten sich die Türen des Darmstädter Saturnmarktes am Ludwigsplatz für das Publikum. Zwei Monate lang wurde Darmstadt’s Technik-Paradies Nr. 1 bei laufendem Verkaufsbetrieb komplett umgebaut. „Mit dem Umbau haben wir uns auf neueste Produktentwicklungen eingestellt, die wir nun optimal präsentieren können. Zudem wollten wir durch die Auffrischung des Ambientes auch die Kundenzufriedenheit weiter steigern”, erklärt Manuel Graf, Geschäftsführer und Miteigentümer des Darmstädter Saturn-Marktes. Davon können sich die Kunden gleich am Eingang überzeugen: am Eingang wird man auf einer elektronischen Anzeigetafel von den Mitarbeitern des Marktes begrüßt. Ein offenes, helles und schickes Ladendesign lädt zur Erkundung des Marktes ein. Aktuelle Techniktrends sind großzügig und informativ auf eine Sonderfläche arrangiert. Neuer Maßstab im Service Innovativ ist auch die elegante Kundentheke links im Eingangsbereich des Marktes. Hier sind die Bereiche Kasse, Information und Service sowie die Abholung der Online-Bestellungen zusammengefasst, was für die Kunden den Vorteil hat, Laufwege und damit Zeit zu sparen. Diesem Konzept folgt auch die Ansiedlung des neuen Service „Sofortreparatur“ direkt im hinteren Teil des Erdgeschosses neben der Smartphone-Abteilung, die mit 250 qm zu den größten in der Saturnwelt Deutschlands zählt. Hier küm-

mern sich die permanent anwesenden Technik-Profis sowohl um defekte Geräte als auch um die schnelle Hilfe bei der Inbetriebnahme neu erworbener Handys, Tablets, Notebooks oder beispielsweise Kameras und Fernsehgeräte. Das Sofortservice-Angebot umfasst unter anderem Display- und Akkutausch sowie das Aufbringen von Schutzfolien und das Aufspielen der Daten vom alten auf das soeben neu erworbene Smartphone. Saturn Darmstadt: größer, schöner, vielfältiger Ein ausgiebiger Bummel durch die verschiedenen Etagen zeigt, dass nichts geblieben ist wie es war, immer mit dem Ziel das Einkaufserlebnis zu verbessern und neue Technik-Innovationen bestmöglich zu präsentieren. Zu den Highlights gehört die neue Hi-Fi-Abteilung, in der ein professionelles Bose-Studio dem aktuellen Trend zu Multiroom-Soundanlagen entgegenkommt. Mobile Bluetooth-Lautsprecher und eine großzügige Präsentation von Kopfhörern erhalten dem Trend gemäße Aufmerksamkeit. Neu ist auch eine Präsentation von Schallplattenspielern als Must-Have für ambitionierte Hi-Fi-Fans. Diese können auch gleich in der Etage darüber in die wesentlich vergrößerte Vinyl-Tonträgerwelt eintauchen. Hier, in der Tonträger- und Video-Abteilung wurde ein Konzept verwirklicht, das nicht die Abspieltechnik, sondern der Film- oder Musikgenuss im Vordergrund stellt: so sind jetzt Blue-Ray und DVD-Titel nicht mehr

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getrennt sondern nebeneinander platziert. Adventure World für innovative Freizeitprodukte Ein absolutes Highlight ist die neu konzipierte „Adventure World“, die dem Freund von innovativem Freizeitspaß als erster der Saturn-Märkte in Deutschland die Möglichkeit gibt, alles auszuprobieren was gerade an hipper Freizeit-Technik aktuell ist. Hier werden Trendprodukte wie die app-gesteuerte Anki-Overdrive-Autorennbahn, E-Bikes und Hoverboards sowie Drohnen präsentiert. An einem speziellen Drohnenflugsimulator kann man die Fähigkeiten der Wunschdrohne direkt ausprobieren. Auf professionellen Gamer-Stühlen darf es sich der Freak ab 14 Uhr bequem machen und die neuesten Spiele gleich ausprobieren. Auch bei Haushaltsgeräten und Elektrokleingeräten stimmt die neu gestaltete Einrichtung auf ein besonderes Einkaufserlebnis ein. Eine große Kaffeewelt, die Fotoabteilung mit klassischen Kameras und Actioncams sowie eine große Staubsaugerabteilung runden das Konzept ab. „Mit dem Umbau haben wir uns auf neueste Produktentwicklungen eingestellt die wir nun optimal präsentieren können. Zudem wollen wir durch die Auffrischung des Ambientes die Kundenzufriedenheit weiter steigern”, führt Manuel Graf, sichtlich stolz auf des Ergebnis der Umgestaltung, aus. Der Saturn-Markt am Ludwigsplatz in Darmstadt ist geöffnet von Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr.  Text/Toto: ww

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Finale der SoccaDuell-Meisterschaft in Darmstadt

Das Finale der „SoccaDuell-Meisterschaft Darmstadt“ 2016 ist am vergangenen Freitag, 10. Juni, zu Ende gegangen. Am Finale des Dribbelwettbewerbs haben neun Fußballmannschaften mit mehr als 150 Nachwuchskickern aus Darmstadt und Umgebung teilgenommen. Insgesamt sorgten rund 800 Besucher neben dem Merck-Stadion am Böllenfalltor für eine schöne Finalkulisse. Mit der Unterstützung des Volkswagen Autohaus Wiest ist es gelungen, die Fußballvereine aus der Region zusammenzubringen. Die schnellsten Dribbler waren: F-Jugend: Elias Lowis (DJK SSG Darmstadt) E-Jugend: Sankara Dantse (TSG Darmstadt)

D-Jugend: Levin Schneidmüller (SKV Rot-Weiß Darmstadt) B-Jugend: Pascal Dinyer (RSV Pfungstadt) Die Mannschaftswertung konnten in der jeweiligen Kategorie die DJK SSG Darmstadt (F-Jugend), die TSG 1846 Darmstadt (E-Jugend) und die SKV Rot-Weiß Darmstadt (D-Jugend) für sich entscheiden. Sie sicherten sich damit den Gewinn von Trainingsball-Sätzen. Außerdem wurden neun komplette Trikot-Sätze von Jako mit einem Trikot-Sponsoring vom Volkswagen Autohaus Wiest Darmstadt an alle teilnehmenden Vereine übergeben.  DT/Foto: Arthur Schönbein

Gebärden-Café

Heag mobilo: Der H-Bus soll pünktlicher werden – Haltestelle Siemensstraße entfällt in einer Richtung Das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo will die Pünktlichkeit auf der Buslinie H verbessern – und hat deshalb eine Haltestelle gestrichen, deren Anfahrt besonders viel Zeit kostet. Um die Pünktlichkeit der Linie H zu verbessern, fahren die Busse die Haltestelle „Siemensstraße“ seit Sonntag (12. Juni) nur noch in Richtung Innenstadt an. Stadtauswärts in Fahrtrichtung Kesselhutweg entfällt die Haltestelle, da die Busse bei der Fahrt über die Siemensstraße bisher aufgrund starken Verkehrs an Kreuzungen häufig lange warten mussten und es so zu Verzögerungen kam, teilt das Unternehmen mit. DT

Der Verein Menschenskinder heißt im Gebärdencafé alle Besucher herzlich willkommen. Unter den vielen Sprachen der Welt gibt es auch viele Gebärdensprachen. Das Gebärden-Café möchte zeigen, wie wir mit unseren Händen und Gesten auf deutsch kommunizieren können.  DT

■■So., 19. Juni von 10 bis 12 Uhr im Café der Kita Menschenskinder, Siemensstr. 3a. Bitte anmelden bei anna-maria.wall@ hotmail.de.

Regional: Kultur, Sport, Unterhaltung

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Wir sind ein mittelständisches Logistik- und Transportunternehmen und suchen zum nächstmöglichen Termin zur Verstärkung unseres Teams am Standort Biebesheim

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Zuschriften bitte an Dr. Alexandra van der Piepen, Figline-Valdarno-Ring 9, 64319 Pfungstadt, Tel. 06157/80 79 23, jvdp@dr-vanderpiepen.de

Was erwarten wir von Ihnen: * Berufserfahrung in der Logistikbranche wünschenswert * Flexibilität, Konzentrationsfähigkeit und Teamfähigkeit * Bereitschaft zur Schichtarbeit / Nachtdienst

Der Magistrat der Stadt Pfungstadt stellt ein 2 Erzieherinnen/Erzieher (Teilzeit je 30 Stunden) für die Kindertagesstätte Spatzennest zum Aufbau einer Waldgruppe. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie unter www.pfungstadt.de

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Freitag, 24. Juni

Norwegisches Lachsfilet mit Dillrahmsoße, Blattspinat und Salzkartoffeln Kartoffel-Möhren-Kichererbseneintopf mit oder ohne Bockwurst und Baguette

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Thaiboxer: „Ziele setzen und erreichen. Box dich durch“.

Vor 15 Jahren startete an der Bernhard-Adelung-Schule die „Schulsozialarbeit“. Dieses Jubiläum wird am 23. Juni von 9.45 bis 11.15 Uhr in der Schulmensa in Kooperation mit der Stiftung Strahlemann e.V. gefeiert. Hierzu werden Oberbürgermeister Jochen Partsch, Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Anne Korbach erwartet, die Projektleiterin Schulsozialarbeit im Sozialraum Innenstadt-Nord, sowie alle bisherigen Schulsozialarbeiterinnen an der BAS. Hinzu kommt ein besonderer Gast: Die eigentliche Feier besteht an diesem Vormittag aus einem Workshop für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen. Geleitet wird dieser von Mikel Eich, Thaibox-Weltmeister im Schwergewicht 2008, Jugendcoach

Die Bernhard Adelung-Schule.

Foto: Arthur Schönbein

und Leiter des Jugend­ treffs „Kosmos“ in Frankfurt-Sossenheim sowie Schulbotschafter der Strahlemann-Stiftung für Motivations- und Sozialkompetenztraining bei der Hinführung zur Ausbildungsreife. Sein Motto: „Ziele setzen und erreichen. Box dich durch“. Deutschlandweit bekannt geworden ist Mikel Eich durch die Doku „Mädchengang“ (RTL II), in denen er straffällig gewordenen Mädchen durch ein intensives

Antigewalt-Training Wege zurück in die Gesellschaft aufzeigt. Er selbst flog schon in der 2. Klasse zum ersten Mal von der Schule und glitt früh in das kriminelle Milieu Frankfurts ab. Als er 180 Sozialstunden wegen Körperverletzung im Jugendhaus „Kosmos“ in Frankfurt-Sossenheim ableisten muss, trifft er auf den Kickboxtrainer Hüseyin Ayvaz. Dieser vertraut Mikel und entfacht in ihm den sportlichen Ehrgeiz, Weltmeister werden zu wollen. Mi-

Noch freie Plätze bei Darmstädter Ferienfreizeit

kel trainiert zielstrebig und diszipliniert, feiert sportliche Erfolge und erreicht schließlich 2008 sein großes Ziel, er wird Weltmeister im Schwergewicht. Auf dem Weg dorthin entdeckt er die Jugendarbeit für sich, wird Kickboxtrainer, holt Schulabschlüsse nach, besucht die Fachschule für Sozialarbeit und schließt ein Fernstudium zum sozialpädagogischen Berater ab. Mikel Eich wird Leiter des Jugendtreffs, Stadtteilbotschafter von Frankfurt-Sossenheim und engagiert sich über die Grenzen Frankfurts hinaus in Antigewalt-Projekten. Heute ist er Vorbild für viele Jugendliche. Seine Botschaft lautet: „Gewalt ist sinnlos und selbst heftige Niederlagen bieten immer die Chance zu einem Neubeginn. Ich bin der lebende Beweis, da unten rauskommen zu können“. DT Naturerlebnistag

Auftragsnummer: 240402

Kinder lernen in Lindenfels demokratische Prinzipien

Freizeit Für die Ferienfreizeit der Stadt Darmstadt vom 18. Juli bis 7. August in Lindenfels gibt es noch freie Plätze: „Spielerisch Verantwortung übernehmen und dabei die Prinzipien demokratischen Miteinanders zu lernen – das ist die pädagogische Intention der Albert-Schweitzer-City. Die Ferienfreizeit wird vom Verein KuBuS in Kooperation mit der städtischen Kinder- und Jugendförderung organisiert und bietet noch einige Plätze für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren“, erläutert Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz.

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Spaß bei den Ferienspielen.

Wer denkt, in der Kinderstadt rund um das Albert-Schweitzer-Haus herrsche Chaos, täuscht sich. Darauf achten die gewählte Bürgermeisterin oder der gewählte Bürgermeister mit dem Personal der Stadtverwaltung, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung über das spielerische Konzept. Für Ordnung und Sauberkeit auf dem schönen Gelände des Albert-Schweit-

zer-Hauses sorgt der Trupp von Kindern geführten Bäckerei ein leckeres Hefeteilder Firma „Sauberzauber“. chen oder ein Stück Pizza Kids verdienen sich gönnen zu können oder das Spielgeld anderweitig einzu„Albertinos“ setzen. Aber auch Mitarbeiter der Sollte es aus Geldnot doch Post, der Schreinerei oder mal zu einem Banküberfall des Arbeitsamtes sind un- kommen, sind die jungen erlässlich. In ihren Jobs ver- Polizisten gleich zur Stelle. dienen sich die jungen Teil- Im Kletter- oder Schwimmnehmer „Albertinos“, um verein können die Mädchen sich damit in der ebenfalls und Jungen ebenfalls Spaß

haben. Dass auch die Tiere des Albert-Schweitzer-Hauses gut versorgt werden, ist für alle Teilnehmer selbstverständlich.

Spielerisch die Erwachsenenwelt erfahren „Seit vielen Jahren bieten diese Freizeiten den Teilnehmerinnen und Teilneh-

mittelnden sozialen Prozessen, wie etwa Wahlen und Demokratie oder wirtschaftlichen Zusammenhängen, wie Arbeitslosigkeit oder Angebot und Nachfrage. Ein weiteres Ziel ist es, Kinder zur Mitwirkung an gesellschaftlichen Prozessen und zur Übernahme von Verantwortung anzuregen“, so Akdeniz weiter. Die Albert-Schweitzer-City I gibt es vom 18. bis 24 Juli. Die Albert-Schweitzer-City II folgt vom 25. bis 31. Juli und die Albert-Schweitzer-City III vom 01. bis 07 August. Insbesondere in der zweiten und dritten City-Woche sind noch einige Plätze frei. Die Kosten betragen pro Woche 140 Euro mit Archiv-Foto: Arthur Schönbein Übernachtung und Verpflegung und können auf Antrag mern viel Spaß und zahl- bezuschusst werden.  DT reiche Gelegenheiten, neue Freunde zu finden. Darüber hinaus wird den Kindern ermöglicht, die alltäglichen Lebensprozesse der Informationen und AnErwachsenen spielerisch meldeformulare gibt es bei zu erfahren. Die umfassen- der Kinder- und Jugendde Spielwelt vermittelt den förderung der WissenKindern Erfahrungen und schaftsstadt Darmstadt, hautnahe Erlebnisse mit an- Telefon: 06151/13-2485,Fax: sonsten schwer verständli- 06151/13-4403 oder E-Mail: chen oder schwierig zu ver- freizeiten@darmstadt.de.

Info

Seit zehn Jahren, immer an einem Sonntag vor den großen Ferien, bietet das Netzwerk Naturpädagogik Darmstadt Kindern aller Alterstufen einen Erlebnistag rund um die Natur mit Barfußpfad, Bogenschießen, Basteln, Lagerfeuerküche, Märchenzelt und Vielem mehr. Wegen begrenzter Parkmöglichkeiten wird empfohlen, mit dem Fahrrad zu kommen oder mit dem Bus 672 oder K55/K56. DT

■■So., 19. 6 von 10.30 bis 17.30 Uhr. Jugendhof Bessunger Forst, Aschaffenburgerstr. 183-187, www.naturpaedagogik-darmstadt.de

Aktionstag für Kinder „Wir malen unser Tier-T-Shirt“. Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren können sich im Zoo Vivarium wieder unter pädagogischer Anleitung Textilien mit tierischen Motiven verschönern und so ein individuelles Kleidungsstück anfertigen. Bitte achten Sie auf zum Malen geeignete Kleidung. Treffpunkt ist an der Zooschule. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 06151/133392 wird gebeten. Die Kosten betragen 10 Euro. DR

■■Am Sonntag, 19. 6., von 13 bis 17 Uhr. Zoo Vivarium, Schnampelweg 5

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Ausgabe 24/2016, erschienen am 16.Juni 2016