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WÖCHENTLICHE GRATISZEITUNG Zeitung für Darmstadt

Spielt: Irith Gabriely verbindet Menschen mit Musik.

4. Jahrgang · Nummer 2 Auflage 92.000

Sichert: Bahnen bekommen Absperrbänder.

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Steigt: Der Preis für Immobilien in Darmstadt zieht an.

Schreit: Immer mehr Babys werden in Darmstadt geboren.

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Bleibt: Sandro Wagner mit Bekenntnis zu den Lilien.

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Liebe und Pfui-Wörter im Staatstheater Kultur

Donnerstag, 14. Januar 2016

Bad Nauheimer Straße 4 64289 Darmstadt Tel. 06151 3600 - 300 Fax 06151 3600 - 350 info@heagwohnbau.de www.heagwohnbau.de

Inklusion auf der Bühne: Theaterlabor präsentiert „Vielleicht Liebe Vielleicht“

Von Georgeta Iftode Was passiert eigentlich, wenn man den jungen Südhessen Justus mit seinem Down-Syndrom darum bittet, sich auf die Bühne des Darmstädter Staatstheaters zu stellen und mal rauszulassen, was für ihn Liebe bedeutet. Umarmt er Kollegen aus seiner Theatergruppe, die auch ein geistiges oder körperliches Handicap haben? Herzt er Profi-Schauspieler, die ebenfalls Teil des Stücks sind? Wird er den sexuellen Aspekt von „Liebe“ in den Vordergrund schieben, rhythmisch in die Hände klatschen und dazu immerfort „Ficken“ rufen? Oder liebkost er den Schal seines Lieblingsvereins in der Fußball Bundesliga?

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Das Theaterlabor INC. Hinten von links: Stefanie Habicht (Inklusionsassistenz), Johannes Maier, Justus Schultz, Nadja Soukup (Künstlerische Leitung), Max Augenfeld (Regie), Jürgen Dresenkamp, Mario Krichbaum, Frederik Freber (Technik), Anka Hirsch (Musik), Martina Zirngast (Ausstattung). Vorne von links: Christian Mürle, Leona Meißner (Assistenz), Heidi Seidl, Chantal Was ist Liebe? Wie packt Wolfraum, Christine Ortwein (Produktionsleitung), Amelie Hoffmann (Assistenz), Esin Öz, Norma Gonzales, Martina Karch, eine Theatergruppe vol­ Jungyeon Kim (Choreographie), Alisa Kunina Foto: Arthur Schönbein

ler Lebenslust, eine Grup­ pe aus geistig und körper­ lich behinderten Laiendar­ stellern sowie Profischau­ spielern, dieses Thema an? Das Darmstädter Tagblatt durfte bei den Proben da­ bei sein und prophezeit: Wenn das Theaterlabor INC („inklusiv“) das Darmstäd­ ter Staatstheater aufmischt, wird das Publikum seinen Spaß daran haben und ein positives Erlebnis mit nach Hause nehmen. Lange Zeit hat unsere Ge­ sellschaft Menschen mit geistiger Beeinträchtigung eine eigene Sexualität oder gar die Fähigkeit zum Lie­ ben aberkannt. Was für ein Unsinn. In Darmstadt geht

das Theaterlabor in die Of­ fensive und beweist das Ge­ genteil. In Kooperation mit der Lebenshilfe Dieburg stellt INC seit 2011 Theater­ projekte mit geistig und kör­ perlich beeinträchtigten Laien sowie Profischauspie­ lern auf öffentlichen Bühnen auf die Beine. Mit großem Erfolg. Jonas Zipf als Brückenbauer Was vor fünf Jahren als theaterpädagogisches Pro­ jekt mit Texten von Kafka begonnen hat, gipfelt an die­ sem Freitag (15. Januar) in einem Liebesstück, das im Staatstheater uraufgeführt

wird. Der ehemalige Schau­ spieldirektor Jonas Zipf ha­ be ihre Arbeit gesehen und dem Theaterlabor angebo­ ten, das Stück „Vielleicht Liebe Vielleicht“ im Staats­ theater aufzuführen, so die Projektleiterin und Schau­ spielerin Nadja Soukup. Die Grundidee des Ensembles ist, „als solches ein State­ ment zu sein“, betont Sou­ kup. Für diejenigen, die beim Begriff Liebesstück Sha­ kespeares „Romeo und Ju­ lia“ vor Augen haben, wer­ den überrascht sein. Die hier angesprochene Liebes­ geschichte stellt kein klassi­ sches Theaterstück dar, son­

dern die Idee von und die Empfindungen über Liebe aller beteiligten Darsteller – und zwar authentisch und mit wenigen dramaturgi­ schen Eingriffen. Zwar spre­ chen die Profischauspieler Literaturtexte nach. Die Lai­ enschauspieler spielen aber sich selbst und ihre Verliebt­ heitsvorstellung.

Wann ist man verliebt? Ein Aha-Effekt folgt dem nächsten. Schon beim Büh­ nenbild. Man fragt sich als Zuschauer, was ein belie­ biger Warteraum am Flug­ hafen mit Liebe zu tun hat? Und der Glücksautomat, der

irgendwo in der Ecke steht, aus dem die Musik ertönt und das Bühnen-Gesche­ 54. Rhein-Mainisches Gardetreffen hen führt? Die Antwort150814_Darmstadt-Darmstaedter-Tagblatt_91x55x3_Indd.indd der 1 Produktionsleiterin Nadja Soukup kommt prompt und leuchtet ein: „Die Idee kam im Gespräch mit den Kol­ legen und zwar, dass Lie­ be ein utopischer Raum ist, der sich im Inneren abspielt. Wir können das Glück nicht greifen, es passiert uns, egal wie sehr wir uns drum be­ mühen. Es ist nicht greifbar. Man ist verliebt, dann geht es einem ganz gut und nach einiger Zeit sucht man schon etwas Neues. Demnach > Fortsetzung auf Seite 2

Tickets gewinnen: Kerners Kochshow – Sechs Starköche erstmals gemeinsam live auf einer Bühne Kerners Kochshow zählte zu den meistgesehenen Kochsendungen im Deutschen Fernsehen. Jetzt kommt das beliebte TV-Format erstmals auf die Bühne: Am 29. Januar 2016 treffen sich sechs Starköche auf Einladung von Johannes B. Kerner in der Festhalle Frankfurt zu Deutschlands größter Kochshow. Wenn Alfons Schuhbeck, Johann Lafer, Alexander Herrmann, Cornelia Polet­ to, Nelson Müller und Kol­ ja Kleeberg an den Start und an den Herd gehen, um

in Teamarbeit ein originel­ les 5-Gänge-Menü zu kre­ denzen, sind unterhaltsame Showeinlagen vorprogram­ miert. Der Wettbewerbs­ gedanke wird in Kerners Kochshow nicht fehlen und die Zuschauer bekommen eine Menge Tipps aus Meis­ terhand. Spontaneität, Spaß und Spannung sind garan­ tiert, wenn das Publikum in Aktionen, Spiele und Expe­ rimente einbezogen wird. Beim Kochen mit der Crè­ me de la Crème der deut­ schen Fernsehköche darf natürlich probiert werden! Auf der Bühne und im Fo­

Fastnachtsumzug der Darmstädter Karnevalvereine, befreundeter Vereine und Musikgruppen durch die Darmstädter Innenstadt. Der Zug beginnt in der Elisabethenstraße, geht an der Karstadt-Ehrentribüne vorbei, über den Ludwigsplatz, die Ludwigstraße und endet an der Otto-Berndt-Halle, in der auch anschließend der Manöverball stattfindet. Ausrichter ist die TSG 1846 Darmstadt e.V. Abt. Karneval.  DT/Archiv-Fotos: Arthur Schönbein So, 17. Januar um 14 Uhr. Weitere Infos auf www.darmstaedter-karneval.npage.de

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yer warten außerdem weite­ re Überraschungen auf alle Liebhaber der kulinarischen Genüsse. Karten gibt es ab unter Tel.:  06073 722740, zum Ausdrucken unter www.s-promotion.de und an allen bekannten Vorver­ kaufsstellen. DT Das Darmstädter Tagblatt verlost für die Veranstaltung am 29. Januar 3 x 2 Karten. Einfach eine Mail an gewinnen@darmstaedtertagblatt.de mit den vollständigen Kontaktdaten bis zum 19. Januar schicken und mit ein wenig Glück einen leckeren Abend gewinnen.  Viel Glück!

14.08.15 12:06

Regional: Kultur, Sport, Unterhaltung


DARMSTÄDTER TAGBLATT

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14. Januar 2016

Klarinettistin verbindet Religionen mit Musik Irith Gabriely: „Wir sind alle Geschwister aus einer Familie“

Stadtgesicht Von Susanne Király

Sie spielt für muslimische Flüchtlinge Weihnachtslieder und tanzt mit ihnen zu Klezmermusik, eine aus dem Judentum stammende Volksmusiktradition. Musik für die Menschen machen – das ist das Lebensmotto von Irith Gabriely. Und mehr als das: „Ich fühle mich dazu berufen, mit meiner Musik die Religionen zu verbinden“, sagt die in Haifa/Israel geborene Klarinettistin. So zu Verständigung und Integration beizutragen, ist für sie ein klares „Muss“. Eins, dem sie sich gerne Musik für Menschen als Lebensmotto.  stellt. „Wir müssen die Flücht­ linge unbedingt in unse­ re Kirchen und Synagogen einladen und ihnen zeigen, wer wir sind und was unse­ re Kultur ausmacht, in die sie sich integrieren werden. Wenn wir das jetzt nicht ma­ chen, stehen wir in abseh­ barer Zeit vor einem Prob­ lem.“ Und so lädt Gabriely regelmäßig Alteingesessene wie Neuankömmlinge zum „Trialog der Weltreligionen“ ein, wo Musik von der Klas­ sik über Klezmer bis hin zu orientalischen Stücken er­ klingt. Gerne musiziert sie da­ bei mit Partnern wie dem Michelstädter Organisten Hans-Joachim Dumeier und dem Aleviten Abuseyf Kinik. Das Thema Integration sieht Irith Gabriely ganz prag­ matisch. „Christen und Ju­ den gehören zu Deutschland und auch der Islam wird zu Deutschland gehören, es wird uns gar nichts anderes

übrigbleiben, als das zu ak­ zeptieren. Wir sind doch al­ le Geschwister aus einer Fa­ milie“, sagt Gabriely. „Angst habe ich nur vor religiösem Fanatismus“, fügt sie hinzu. Dem könne man nur durch unaufhörliches Kennenler­ nen im Rahmen klarer Re­ geln begegnen.

Klarinette in die Hand gedrückt Irith Gabriely ist ei­ ne zierliche Frau mit lan­ gen schwarzen Haaren, ei­ ne Künstlerin, die mit bei­ den Beinen auf dem Boden steht. Warmherzigkeit und Lebensfreude strahlt sie aus. Und sie ist durch und durch Musikerin. Am Anfang ihrer Karriere stand der beschei­ dene Wunsch nach einem länglichen Stoffbeutel, wie ihn die Kinder in der Hand trugen, die die kleine Irith durch ihr Fenster in Haifa auf dem Weg zur Schule be­

obachtete. So einen Stoff­ beutel wollte sie auch, und damit kam sie zu ihrem ers­ ten Instrument, einer Block­ flöte. Denn das war es, was in den Beuteln steckte. Als sie acht Jahre alt war, drückte der Musiklehrer ihr eine Klarinette in die Hand. „Und ich konnte sofort spie­ len, irgendwie habe ich das wohl in den Genen“, erzählt Gabriely. Nach dem Musik­ studium in Tel Aviv wurde es ihr zu eng in Israel und sie ging nach Deutschland. Ohne Sprachkenntnisse und ohne Vorbehalte wegen der deutschen Vergangenheit. „Ich war nicht so interessiert an Geschichte, für mich war das alles vorbei“, erin­ nert sich Gabriely und gibt zu: „Eigentlich bin ich sogar traurig, dass ich nicht hier geboren und aufgewachsen bin.“ Deutschland habe ihr Freiheiten und Entwick­

Foto: Hannelore Anthes

lungsmöglichkeiten gege­ ben, für die Israel zu klein gewesen sei. Gewöhnen musste sie sich erst an die deutsche Pingeligkeit. „Aber ich mag das, mir tut das gut“, sagt Gabriely, die des­ wegen auch Instrumente, Mundstücke und Blätter nur aus deutscher Produktion und Handarbeit bezieht.

Klassik und Klezmer Nach Darmstadt kam Irith Gabriely 1978 als Erste Kla­ rinettistin am Staatsthea­ ter. Seitdem ist Darmstadt zu ihrer Heimat geworden und die Freunde, die sie hier gefunden hat, zu ihren „Wahlgeschwistern“. Doch es ist nicht Iriths Art bei et­ was stehen zu bleiben. Über den Horizont springen und etwas Neues ausprobieren, ist ihre Devise. So verließ sie 1995 den sicheren Ha­ fen des festen Engagements und widmet sich seitdem ih­

rem Klezmer-Ensemble Colalaila und ihren ver­ schiedenen Projekten wie „Church meets Synagogue“. Europaweit feierte sie damit Erfolge. „Beim Staatstheater aufzuhören, war ein guter Entschluss“, findet Gabriely rückblickend, auch wenn sie ihre Orchesterzeit nicht mis­ sen mag: „Es war eine ganz tolle Zeit auf einem musi­ kalisch sehr hohen Niveau“, erinnert sie sich. Und sie gibt zu, dass der Klassik ih­ re eigentliche, ganz persön­ liche Liebe gilt: „Die Musik von Schostakowitsch und Richard Strauß, das ist so meine Welt.“ Aber Irith Gabriely ver­ folgt mit ihrer Musik ein Ziel und das heißt: Menschen zusammenbringen und un­ terhalten. Das gelingt ihr eben mit der ganz speziel­ len Mischung aus Klassik und Klezmer, aus Jazz und orientalischer Folklore, aus jüdischen Witzen, gemein­ samem Singen, Tanzen und Schunkeln. „Berge kom­ men nicht zusammen, aber Menschen“, so lautet ein jü­ disches Sprichwort. Und Irith Gabriely hilft, dass das wahr wird. Dass Menschen in ihren Konzerten nicht nur räumlich zusammenkom­ men, sondern auch inner­ lich.

Das stand vor 100 Jahren in dieser Zeitung Zusammengetragen von Georgeta Iftode

Die heftigen Stürme, die gestern auch hier in Darmstadt wüteten, erstreckten sich auf fast ganz Deutschland und hatten schwere Störungen im Telephon- und Telegraphen-Verkehr zur Folge. Der Drahtverkehr mit Berlin war fast den ganzen Nachmittag bis spät abends völlig unterbunden. Es sind deshalb viele Nachrichten ausgeblieben, da weite Umleitungen erfolgen mußten. Aus die­ sem Grunde gelangte auch der österreichisch-un­ garische Tagesbericht erst sehr spät nach hier und konnte nicht mehr durch Anschlag bekannt gege­ ben werden. Hagelschäden. In bezug auf Hagelschäden ist un­ ser Großherzogtum seit dem höchst ungünstigen Sommer von 1911, wo der Schaden den gewaltigen Betrag von 1 088 919 Mk. erreichte, sehr glimpflich weggekommen. Nach der neuesten Veröffentli­ chung in den Mitteilungen der Großh. Hessischen Zentralstelle für die Landestatistik stellte sich im Jahre 1914 der Gesamtschaden nur auf 107 603 Mk. gegenüber 512 385 Mk. im 25jährigen Durch­ schnitt. Das Jahr 1912 hatte 343 272 Mk. und 1913 128 738 Mk. Schäden zu verzeichnen. Die Kreise Darmstadt und Erbach, Bensheim, Heppenheim, Groß-Gerau, Mainz, Oppenheim und Worms blie­ ben im Jahre 1914 gänzlich verschont. Immerhin war auch in diesem Jahre ein nichtversicherter Schaden von 64 753 Mk. zu verzeichnen, also rund drei Fünftel des Gesamtschadens. Hieran nimmt der Kreis Alzey, als der am schwersten betroffene, mit 20 400 Mk. teil.

Top

Info „Klassik trifft Jazz“ mit Irith Gabriely und Jazz Saxophonist Daniel Guggenheim Sonntag, 24.1.2016, 17.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge in Pfungstadt (Hillgasse 8) Weitere Termine unter: www.irith-gabriely.com

Zusammengestellt von der Tagblatt-Redaktion

Er ist und bleibt einfach ein Fuchs. Wie Lili­

en-Coach Dirk Schuster das mit dem Winter-Trai­ ningslager wieder eingefädelt hat - überragend. Wir erinnern uns an letztes Jahr: Jede Menge Wasser von oben (in Form von Schnee), quasi unbespielba­ re Trainingsplätze, Bölle-Bedingungen. Was folg­ te: Eine überragende Rückrunde, Aufstieg in die Bundesliga, Fußball-Märchen. Und 2016? Schuster flüchtet vor den in Darmstadt mittlerweile akzep­ tablen Trainingsbedingungen in die Türkei. Denn dort gibt es (zumindest zum Auftakt): Jede Menge Wasser von oben (in Form von Wasser), quasi unbe­ spielbare Trainingsplätze, Bölle-Bedingungen. Was das für die Rückrunde bedeutet?

Liebe und Pfui-Wörter im Staatstheater Kultur

Inklusion auf der Bühne: Theaterlabor präsentiert „Vielleicht Liebe Vielleicht“

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ist Liebe auch eine Reise. Dann kam der Bühnenbild­ nerin Martina Zirngast die Idee mit dem Flughafen. Der Warteraum soll das Warten auf das symbolisieren, was in der Liebe passieren soll.“ Bei der Entstehung des Stücks wurde nichts vorge­ geben. Soukup: „Wir haben versucht, die Vorstellungen und Texte von unseren Kol­ legen mit Beeinträchtigung eins zu eins zu übernehmen. Unsere Figuren haben wir drum herum gebaut. Wir wollten weg von der Textlas­ tigkeit, weg von einer Dres­ sur.“ Und so entstand ein Faszinosum aus Liebesbil­ Martina Karch (links) und Alisa Kunina. dern, das ein klassisches Theaterstück nicht hergibt. auf die Welt kam, ist Paris, wollten nicht in die Falle wo er mit einer Frau im Ho­ tappen, ja keine Pfui-Wörter Keine Scheu vor tel sitzt und alle möglichen zu verwenden, weil wir mit Leckereien isst, das Höchs­ Menschen mit Beeinträch­ Pfui-Wörtern te in der Liebe. Chantal, die tigung arbeiten. Das ist die Als es darum ging, eine kleinwüchsig ist und Ma­ Realität, dass beim Thema Liebeserklärung zu verfas­ thematik nicht so recht ver­ Liebe manchmal auch sol­ sen, fiel Justus sein Fußball­ steht, hat ein Liebesgedicht che Begriffe benutzt wer­ verein ein. Soukup: „Liebe an ihren Schwarm geschrie­ den.“ Die Darsteller hat­ ist für ihn, den Fußballschal ben und trotz ihrer ausge­ ten die Wahl ihre Synony­ von „Eintracht Frankfurt“ prägten Schüchternheit vor me fürs „Ficken“ zu nennen. hochzuhalten, dabei zu sin­ dem Publikum rezitiert. Sie Während Chantal Koitus gen und ihn zu küssen. Das sei auch die Einzige von den dazu sagt, wird bei der Cho­ ist seine große Liebe. So Kollegen mit Beeinträchti­ reografin Jungyeon, „der groß, dass er nicht mehr gung, die literarische Tex­ Hering mariniert“. runter ging.“ Und weiter: te spricht, weil sie sich Tex­ Warum sich die Produk­ „Auch Martinas Tanz; diese te schnell merken kann, so tionsleiterin Nadja Soukup weichen, kleinen Bewegun­ Soukup. und ihr Ehemann und Re­ gen mit dem schweren Kör­ In diesem Liebesallerlei gisseur Max Ackfeld dem per, fand ich sehr beeindru­ durfte auch das Pfui-Wort schwierigen Thema „Lie­ ckend.“ Für Christian, der „Ficken“ nicht fehlen. War­ be“ auf diese Weise widmen, mit dem Down-Syndrom um eigentlich? Soukup: „Wir klingt einfach. Soukup: „Lie­

Flop

In Schuster we trust! Darmstadt ist gefragt, erfolgreich, sexy. Die Wirt­

schaft pulsiert, auch unsere Universität wirkt wie ein Magnet. Coole Menschen, die Dinge anpacken und etwas erreichen wollen, ziehen in unsere Stadt. Das ist toll, ein Erfolg. Aber auch dieser Erfolg hat seinen Preis. Sogar im Wortsinne: Die Immobili­ enpreise explodieren. Geld ist billig, die Nachfrage groß. Laut Wirtschaftsministerium schoss der Preis für eine neue Eigentumswohnung in Südhessen in den letzten fünf Jahren von 2750 auf 3700 Euro pro Quadratmeter in die Höhe. Im Norden von Hessen galoppieren die Preise nur halb so schnell.

Christian Mürle. 

be beschäftigt uns alle. Au­ ßerdem sind wir in der Lie­ be, beim Tanzen oder in der Musik alle gleich. Es ist nicht wichtig, ob ich rechnen kann oder nicht.“ Auf die Frage, ob es schwieriger ist, ein Theaterstück mit geistig und körperlich beeinträch­ tigten Kollegen zu spielen, erzählt Soukup begeistert: „Ich finde die Kollegen mit Beeinträchtigung viel kre­

Schaffe, schaffe, Häusle baue

Fotos: Arthur Schönbein

ativer, viel authentischer. Die haben vieles, wofür wir Schauspieler ringen. Wenn sie traurig sind, dann sind sie traurig. Dann ist es egal, ob Premiere ist, oder nicht. Wir brauchen als Profis viel mehr Geduld, weil sie ei­ gentlich diejenigen sind, die die Bälle geben. Wir müssen sehr präzise sein, damit sich die anderen mit ihrer Spon­ tanität, darin bewegen.“

Info Premiere von „Vielleicht Liebe Vielleicht“ ist am 15.01. um 20 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt. Karten kosten zwischen 10 und 18 €, Tickets und weitere Termine unter www.staatstheater-darmstadt.de. Weitere Infos zum Theaterlabor: www.theaterlabor-darmstadt.de

Herausgeber: Klaus-Jürgen Hoffie, Helmut Markwort, Horst Vatter

IMPRESSUM Verlag: Marktplatz Medien GmbH&Co KG Geschäftsführer: Ulrich Diehl (V.i.S.d.P.) Marktplatz 3 64283 Darmstadt Anzeigenberatung: Uwe Bock: 0 61 51 – 49 30 834 u.bock@darmstaedter-tagblatt.de Anzeigengestaltung: Yannicka Russo (Grafix Medien) Kontakt Redaktion: Telefon: (0 61 51) 159 14 69 redaktion@darmstaedter-tagblatt.de Marktplatz 3, 64283 Darmstadt Telefon 0 61 51 – 49 308 34 info@marktplatz-medien.de Vertrieb: 0 61 51 – 49 30 834

Redaktion: City-pix Ltd. / Arthur Schönbein (as) Anke Breitmaier (ab), Georgeta Iftode (geta), Susanne Király (kir), Stephan Köhnlein (ko), Ingo Krimalkin Loh­ se (Comic), Walter Schwebel (wsw), Sandra Russo (sar) Bildredaktion, Layout: Arthur Schönbein (City-pix Ltd.)

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Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Erscheinungsweise wöchentlich, Dudenstraße 12 – 26, 68167 Mannheim 92.000 Exemplare


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14. Januar 2016

Lebensgefährliche Übersteiger: Bahnen bekommen Absperrbänder HEAG mobilo zieht Konsequenzen aus tödlichem Unfall

Verkehr

Um Fahrgäste zusätzlich vor der Gefahr beim verbotenen Übersteigen der Straßenbahnkupplung zu warnen, wird die HEAG mobilo flexible Absperrbänder zwischen ihren Straßenbahntrieb- und Beiwagen anbringen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Nach einem tödlichen Un­ fall auf dem Luisenplatz vor fast einem Jahr brachte das Darmstädter Verkehrsun­ ternehmen als erste Sofort­ maßnahme Warnaufkleber an den Fahrzeugen an und gab parallel ein Gutachten zur Sicherheit seiner Stra­ ßenbahnen in Auftrag, des­ sen Ergebnis jetzt vorliege, so das Unternehmen in ei­ ner Mitteilung.

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Darmstadt meldet höchste Geburtenrate seit 1966 Gesellschaft

Alexander und Sophie die beliebtesten Namen

In Darmstadt sind im Jahr 2015 so viele Babys auf die Welt gekommen wie seit 1966 nicht mehr. Das vermeldet das Darmstädter Standesamt. Beliebteste Vornamen waren Alexander und Sophie.

Ein Absperrband soll Übersteigen verhindern. 

ne umsetzbare Konstrukti­ on gibt, die Menschen effek­ tiv daran hindert, über die Kupplung zwischen Trieb­ wagen und Anhänger zu steigen.“, erläutert HEAG mobilo-Geschäftsführer Mi­ „Im Laufe des Frühjahrs chael Dirmeier. werden zunächst an einzel­ Absperrbänder als nen Fahrzeugen oberhalb der Kupplung, auf einer Hö­ Appell an Fahrgäste he von 80 Zentimetern, fle­ Zu diesem Ergebnis kom­ xible signalrote Absperr­ bänder zwischen Trieb- und me auch das jetzt vorliegen­ Beiwagen getestet, die ein de Gutachten, das die HEAG Übersteigen der Kupplung mobilo gemeinsam mit den erschweren sollen“, heißt Straßenbahnbetreibern in es in dem Papier. Nach und Frankfurt und Kassel in Auf­ nach sollen dann sämtliche trag gegeben hatte. Es bestä­ Bahnen damit ausgerüstet tige die aktuell gültige Risi­ werden. „Es muss aber je­ koeinschätzung für die Stra­ dem klar sein, dass es kei­ ßenbahnen des Darmstädter

Verkehrskonzerns, wonach es keine Konstruktion ge­ be, die ein Überklettern der Kupplung zwischen Triebund Beiwagen effektiv ver­ hindere und gleichzeitig kei­ ne weiteren Risiken berge. Die Technische Aufsichts­ behörde beim Regierungs­ präsidium (RP) Darmstadt habe bislang keine Aufla­ gen zur Sicherung des Kupp­ lungsbereichs gemacht, da ihr das finale Gutachten noch nicht vorgelegt wur­ de, so HEAG mobilo. Das RP habe den Verkehrsbe­ trieben aber freigestellt, ent­ sprechende Maßnahmen zu ergreifen. „Die Bänder sind wie auch unsere ande­ ren Präventivmaßnahmen

Insgesamt wurden in Darmstadt im vergangenen Jahr 4 030 Kinder geboren, teilt die Stadt auf ihrer In­ ternetseite mit. Davon wa­ ren 1 962 Neugeborene Mäd­ chen, was einem Wert von 49 Prozent entspricht sowie 2 068 Jungen, ein Wert von Foto: Arthur Schönbein 51 Prozent.

Die meisten Geburten vor allem ein Appell an un­ sere Fahrgäste, sich nicht in im Februar Gefahr zu begeben“, erklärt Matthias Kalbfuss, Vorsit­ Bei der Auswahl der Vor­ zender der Geschäftsfüh­ namen legten sich die Eltern rung der HEAG mobilo. bei den Mädchen am häu­ figsten auf Sophie (79), Ma­ Sicherheitstrainings in rie (67) und Sophia (41) fest. Bei den Jungs führt wie be­ Grundschulen reits im vergangenen Jahr Der Verkehrskonzern Alexander (41) vor Leon (39) veranstaltet seit mehr als und Maximilian (38), heißt zehn Jahren jährlich rund es in der Mitteilung. 60 Sicherheitstrainings für Die meisten Eltern gaben Grundschulklassen, in de­ ihrem Nachwuchs dabei nur nen ebenfalls auf die Risiken einen Vornamen (2278), vie­ beim Übersteigen der Kupp­ le jedoch auch zwei (1598). lung hingewiesen wird. Ob Drei Vornamen (138) und die Absperrbänder auch mehr als drei Vornamen (16) langfristig genutzt werden, sind deutlich weniger häu­ entscheidet sich nach Ende fig vergeben worden. Inter­ der Testphase. DT essant ist, dass ausgerechnet

Immobilienpreise in Südhessen ziehen weiter stark an Wirtschaft Bei leicht rückläufigem Verkaufsvolumen steigen die Immobilienpreise im Süden Hessens weiter an und stagnieren im Norden. Dies geht aus der an diesem Freitag vorgelegten Trendmeldung der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) hervor. Nach ersten Hochrechnungen haben im Jahr 2015 landesweit rund 61 000 bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen ihre Eigentümer gewechselt (2014: 63 796 Kaufverträge).

Hohe Nachfrage wegen extrem niedriger Zinsen gen im Erstverkauf von 2 750 auf 3  700 Euro pro Quad­ ratmeter. Damit lagen die jährlichen Preissteigerun­ gen in den letzten fünf Jah­ ren durchschnittlich bei et­ wa drei Prozent für Bauplät­ ze, fünf Prozent für Einfami­ lienhäuser und sieben Pro­ zent für Neubau-Eigentums­ wohnungen. Wohnungen im Martinsviertel.

Foto: Arthur Schönbein

gebrochen“, kommentierte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir in einer Pressemit­ teilung seines Hauses. „Ein wesentlicher Grund für die hohe Nachfrage nach wert­ haltigen Immobilien in den Ballungsräumen dürften die historisch niedrigen Ka­ „Der Druck auf den Im­ pitalmarkt- und Hypothe­ mobilienmarkt ist in weiten kenzinsen sein.“ Die meis­ Teilen Hessens weiter un­ ten Transaktionen sowie die

höchsten Grundstücks- und Immobilienpreise registrier­ ten die Gutachterausschüs­ se in der südlichen Landes­ hälfte, heißt es in der Mel­ dung. Wohnbaugrundstü­ cke verteuerten sich dort seit 2010 von 270 auf 310 Eu­ ro pro Quadratmeter, frei­ stehende Einfamilienhäu­ ser von 259 000 auf 324 000 Euro, Eigentumswohnun­

Wertschätzung per Knopfdruck In der nördlichen Landes­ hälfte legten Einfamilien­ häuser und Eigentumswoh­ nungen (Neubau) mit zwei beziehungsweise drei Pro­ zent nur halb so stark zu wie im Süden. Datenquel­ le der Trendmeldung seien die von den regionalen Gut­ achterausschüssen anhand der tatsächlich realisierten

Baby-Boom in Darmstadt.

Foto: Arthur Schönbein

im kürzesten Monat des Jah­ res, dem Februar, die meis­ ten Kinder beurkundet wur­ den (432), gefolgt von den Monaten Oktober (419) und April (403). Bürgermeister Reißer als zuständiger Dezernent für das Standesamtwesen ist glücklich über die Zahlen: „Die Zahl der Neugeborenen

im Jahr 2015 bestätigt wie bereits in den vergangenen Jahren den Trend zu anhal­ tend hohen Geburtenzah­ len in der Wissenschafts­ stadt. Ich freue mich da­ her, dass sich auch im Jahr 2015 wieder viele Paare da­ zu entschieden haben, ihren Nachwuchs in Darmstadt auf die Welt zu bringen“, so Reißer.DT

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Besonderes Konzept Infoabend der Sabine-Ball-Schule

und notariell beurkundeten Kaufverträge anonymisiert erfassten Preise. Die aktualisierten Daten für Wohnimmobilien wer­ den bereits bei der laufen­ den Fortschreibung des Im­ mobilien-Preis-Kalkulators (IPK Hessen) berücksichtigt. Über den IPK können Eigen­ tümerinnen und Eigentü­ mer sowie Kaufinteressier­ te individuelle Schätzun­ gen einzelner Objekte per Knopfdruck erhalten. „Da­ mit leisten die Gutachter­ ausschüsse einen wesent­ lichen Beitrag zur Trans­ parenz des Immobilien­ markts“, teilt das Ministe­ rium mit. Das aktualisier­ te Online-Produkt steht den Nutzern ab Mitte Januar 2016 gebührenpflichtig auf www.hessen.de zur Verfü­ gung.DT

Darmstadt - Die überdurchschnittlichen Abschlüsse der Abiturienten und der Realschüler unterstreichen seit Jahren die Konzeption, das individuelle Lerntempo der Schüler zu berücksichtigen und dennoch auf anspruchsvollem Niveau zu arbeiten. Zudem fördern die an der Schule gelebte Wertschätzung eines jeden Einzelnen und die Vermittlung der christlichen

Werte die Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz, die Grundlage für den beruflichen Erfolg bilden. Die Schulleitung lädt alle interessierten Eltern für Freitag, 15. Januar, um 19 Uhr zu einem Informationsabend ein, um sich über das gesamte Leistungsspektrum der Schule zu informieren. Weitere Infos: www.sabine-ball-schule.de

Keine Lotto-Millionäre aus Darmstadt Wirtschaft Hesssen Lotto hat im vergangenen Jahr rund 643,4 Millionen Euro eingenommen. Das geht aus ersten vorläufigen Hochrechnungen der hessischen Lotteriegesellschaft hervor. Damit stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 8,6 Prozent. Pro hessischem Kopf bedeutet das statistisch gesehen einen Einsatz in Höhe von 105,58 Euro (Vorjahr 97,24). Darmstädter wurden 2015 allerdings nicht zu Lottomillionären.

105,58 Euro Einsatz pro Kopf – Lotto Hessen zieht vorläufige Jahresbilanz ten zusammen nur ein Plus von 3,5 Prozent und ein ProKopf-Umsatz in Höhe von 88,90 erzielt werden. Hessen ist damit das tipp-freudigste Bundesland, teilt die Gesell­ schaft mit.

Nach wie vor setzen die Hessen dabei am liebsten auf das 1956 in Hessen ein­ geführte Traditionsprodukt 6aus49. Jeder zweite Euro wurde 2015 hier ausgege­ ben, insgesamt 330,4 Millio­ nen Euro und damit 4,4 Pro­ zent mehr als 2014. Genau wie im Vorjahr stieg auch Bundesweit wird von allen in diesem Jahr der Jackpot Landeslotteriegesellschaf­ bei 6aus49 nur dreimal auf

gewann am 8. August den mit 13 744 011,90 Euro ge­ füllten Jackpot. Zwanzigmal erzielten hessische Tipper im Jahr 2015 (Stand 30.12.2015) sechs Richtige, zwei da­ von mit passender Super­ zahl. Lotto Hessen machte dabei im Jahr 2015 bislang acht Hessen zu Millionä­ ren. Sie erzielten zwischen 1,0 und 13,7 Millionen Euro bei den Lotterien 6aus49 (6 mal) und der GlücksSpira­ le (2 mal) und stammen aus den Landkreisen Frankfurt, Main-Taunus, SchwalmEder (2 mal), Offenbach, Wiesbaden, Rheingau-Tau­



Foto: Arthur Schönbein

über 20 Millionen Euro an, was insbesondere Gelegen­ heitstipper anzieht. Den höchsten Gewinn er­ zielte ein Tipper aus Berlin: Im Juli 2015 knackte er den mit 33  832  008,60 Euro ge­ füllten Jackpot im Allein­ gang. Den höchsten hessi­ schen Gewinn erzielte eine Familie aus Wiesbaden: Sie

nus und Main-Kinzig. Von den Umsätzen der hessi­ schen Lotteriegesellschaft profitiere seit der Gründung im Jahr 1949 das Gemein­ wohl, teilt die Gesellschaft mit. Auch im Jahr 2015 konnte Lotto Hessen hierfür 133 Millionen Euro (Vorjahr: 122,5) zur Verfügung stellen. 45,9 Millionen Euro erhielt der Sport, 32,3 Millionen die Kultur, 30,0 Millionen wur­ den sozialen Projekten zur Verfügung gestellt und 24,7 Millionen gingen an die Denkmalpflege. Die hessi­ schen Tipper erzielten eine Gewinnsumme in Höhe von 319 Millionen Euro. DT

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Wilde Kerle. Wilde Tiere. Wilde Kämpfe. Film Von Martin Krauß

schon immer gelebt! Und sie sind auserwählt, die Nach­ Das Kinojahr 2016 punktet folger der echten, inzwi­ mit vielen Höhepunkten schen erwachsenen Wilden auf der Leinwand für Groß Kerle zu werden. Dann er­ und Klein. Das Darmfahren die Jungen, dass der städter Tagblatt hat zum Dicke Michi das Wilde Kerle Jahreswechsel zehn Filme Land zerstören will, wenn es - allesamt für die ganze nach Ablauf einer Frist keine Familie - aufgespürt, die neue Mannschaft gibt, die man 2016 im Kino gesehen die Mannschaft der Galakti­ haben muss. schen Sieger schlagen kann. Jetzt müssen sie eine Mann­ schaft werden und das Wil­ Egal ob „Star Wars: Rouge de Kerle Land retten. One“, das Spin-Off zu „Harry „The Jungle Book“ Potter“ oder das nächs­ te „Ice Age“-Abenteuer, die (Kinostart: 14.04.2016) Filmstudios zünden im Jahr 2016 ein Feuerwerk der Viel­ Mit mehr als 27 Milli­ falt und holen dabei viele onen Kinozuschauern in beliebte Helden wieder zu­ Deutschland zählt „Das rück auf die Leinwand. Wir Dschungelbuch“ zu den er­ stellen zehn Filme vor, die folgreichsten Disney Ani­ Groß und Klein 2016 im Ki­ mationsfilmen und feiert schon lange Kult-Status. no gesehen haben müssen. Nun kommt, basierend auf „Die wilden Kerle 6 - Die dem zeitlosen Bestseller von Rudyard Kipling und inspi­ Legende lebt“ (Kinostart: 11.02.2016) riert von Disneys Animati­ onsfilm, „The Jungle Book“ Die nächste Generation ist ins Kino - als fantastisches bereit: In „Die wilden Ker­ und spektakuläres Live-Ac­ le - Die Legende lebt“ tre­ tion-Abenteuer. Bis auf Mo­ ten sieben neue, unerschro­ gli sind alle Bewohner des ckene Helden gegen den Di­ Dschungels bis ins kleins­ cken Michi und die Galak­ te Detail naturgetreu ani­ tischen Sieger an. Leo, sein miert. Disney erzählt damit kleiner Bruder Elias, Finn, die Geschichte um den Wai­ Joshua, Oskar und Matze senjungen, der von einem spielen, sie wären die Wil­ Wolfsrudel aufgenommen den Kerle. Als ein Unbe­ und aufgezogen wird, neu kannter mit schwarzer Au­ und setzt dabei auf die im genklappe den Jungen eine Trend liegende 3D-Technik. Landkarte übergibt, die ih­ Disney verspricht ein Wie­ nen den Weg zum Teufels­ dersehen mit Moglis stren­ topf zeigt, merken sie: Sie gem Mentor Panther Baghi­ sind mittendrin im Wilde ra, dem lebensfrohen Bä­ Kerle Land, hier haben sie ren Balu und dem furchter­

Filme, die man 2016 im Kino gesehen haben muss regenden Tiger Shir Khan. Auch König Louie ist mit da­ bei.

„Angry Birds - Der Film“ (Kinostart: 12.05.2016) Auf einer einsamen In­ sel leben außschließlich glückliche, flugunfähige Vö­ gel - zumindest fast. In die­ sem Paradies gehören Red, ein Vogel mit der Neigung zu cholerischen Wutaus­ brüchen, der blitzschnel­ le Chuck und der unbere­ chenbare Bombe schon im­ mer zu den Außenseitern. Doch als die Insel eines Ta­ ges von mysteriösen grünen Schweinchen besucht wird, kommt die Stunde der Au­ ßenseiter. Sie müssen her­ ausfinden, was die Schwei­ ne im Schilde führen. - Sony Pictures bringt mit „Angry Birds - Der Film“ einen Ani­ mationsfilm auf die Lein­ wand, der sich an den be­ liebten Game-Apps der „An­ gry Birds“-Reihe orientiert.

Szene aus „Star-Wars: Rouge one“. 

lich den Verrückten Hutma­ cher, der aber nicht mehr er selbst ist – er hat sein Mehr­ sein verloren. Um ihn zu ret­ ten, schickt die Weiße Kö­ nigin Alice los, nach der Chronosphäre zu suchen, einer Metallkugel im In­ neren der Großen Uhr, von der alle Zeit ausgeht. Auf ih­ rer Reise in die Vergangen­ heit trifft Alice auf Freunde - und Feinde - in verschie­ denen Stadien ihres Le­ „Alice im Wunderland – bens. Es ist ein gefahrenvol­ Hinter den Spiegeln“ (Ki- ler Wettlauf mit der Zeit, um den Verrückten Hutmacher nostart: 26.05.2016) zu retten, bevor sein letztes Alice Kingsleigh hat die Stündlein geschlagen hat. letzten Jahre damit zuge­ „Ice Age – bracht, in die Fußstapfen ih­ res Vaters zu treten und über Kollision voraus“ die sieben Weltmeere zu se­ (Kinostart: 07.07.2016) geln. Wieder zurück in Lon­ don findet sie einen magi­ Scrat stößt bei seiner end­ schen Spiegel und kehrt in losen Jagd nach der uner­ die fantastische Welt von reichbaren Nuss in neue Di­ Unterland zurück. Dort trifft mensionen vor. Er wird ins sie auf alte Bekannte: das Universum katapultiert, wo Weiße Kaninchen, Absolem, er versehentlich kosmische die Grinsekatze und natür­ Kettenreaktionen auslöst, in

Foto: Lucas Film Ldt.&TM / Disney Enterprises

deren Folge die Gefahr be­ steht, dass sich die Ice AgeWelt verändert oder gar zer­ stört wird. Sid, Manny, Die­ go und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ih­ re Heimat und begeben sich auf eine Reise durch exoti­ sche Länder mit vielen neu­ en schillernden Charakte­ ren.

„Burg Schreckenstein“ (Kinostart: 27.10.2016) Er soll aufs Internat. Die Nachricht trifft den elfjähri­ gen Stephan (Maurizio Ma­ gno) wie ein Vorschlagham­ mer. Nicht nur, dass sich sei­ ne getrennt lebenden Eltern dauernd streiten, jetzt er­ öffnet ihm seine Mutter Me­ lanie (Jana Pallaske) auch noch, dass sie ihn auf ein In­ ternat in die alte Burg Schre­ ckenstein stecken wollen, in der Hoffnung, dass sich Stephans Noten verbessern. Doch die Schreckensteiner Jungs entpuppen sich kei­

nesfalls als Streber. Ottokar (Benedict Glöckle), Mücke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwal­ ze (Chieloka Nwokolo) neh­ men Stephan nach anfäng­ lichen Differenzen in ihren Rittergeheimbund auf und dann geht der Internatsspaß erst richtig los! Die Jungen von Burg Schreckenstein sind nämlich auf Kriegsfuß mit den Mädchen vom be­ nachbarten Internat Rosen­ fels. Der Concorde Filmver­ leih bringt im Oktober 2016 die beliebte Internatsrei­ he „Burg Schreckenstein“ nach einer Vorlage des Au­ toren Oliver Hassencamp auf die Leinwand. Mit dabei sind auch die Schauspieler Henning Baum (als Direk­ tor Rex) und Harald Schmidt (als Graf der Burg).

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ (Kinostart: 17.11.2016)

Mit „Phantastische Tier­ wesen und wo sie zu fin­ den sind“ bringt „Harry Pot­ ter“-Autorin J.K. Rowling ih­ re magische Welt wieder auf die Leinwand. Im Herbst 2016 startet die neue Film­ reihe, mit der die britische Autorin auch ihr Debüt als Drehbuchautorin gibt. Der Film ist dabei von dem Lehr­ buch inspiriert, das Harry Potter und seine Freunde auf der Zauberschule Hog­ warts studiert haben. Aller­ dings spielt die Handlung des neuen Abenteuers 70 Jahre vor Harry Potters ers­ tem Hogwarts-Lehrjahr. Die Hauptfigur ist der fiktive Au­ tor und Zauberzoologe Newt Scamander (gespielt von Ed­ die Redmayne). „Phantasti­ sche Tierwesen und wo sie zu finden sind“ kommt als 3D-Film ins Kino.

„Star Wars: Rouge One“ (Kinostart: 15.12.2016) Viel ist über „Star Wars: Rouge One“ bisher noch nicht bekannt. Disney hat jedoch den Starttermin ge­ nannt. Der Film wird ei­ nes von mehreren Spin-offs zur neuen „Star Wars“-Tri­ logie. Vermutlich wird sei­ ne Handlung zwischen Epi­ sode III und IV angesiedelt sein. Es gibt erste Hinwei­ se, dass eine Gruppe von Re­ bellen im Zentrum des „Star Wars“-Films stehen wird. Darauf deutet auch das Foto hin, dass Lucas Film / Dis­ ney Enterprises bereits ver­ öffentlicht hat.


DARMSTÄDTER TAGBLATT

14. Januar 2016

Seite 5

Wagners Bekenntnis – Warten auf Verstärkungen Die Personalplanung der 98er für die Rückrunde

Lilien Von Stephan Köhnlein

Die Tagblatt-Kolumnistin: „Luise - Platz!“

Ohne Neuzugänge haben die Lilien ihr Trainingslager in Antalya/Lara in der Türkei absolviert. Und am Ende standen Trainer Dirk Schuster sogar noch weniger Spieler zur Verfügung als zu Beginn.

Frisbee-Spaß auf dem Oberfeld Die kleine Luise (Platz!) ist das jüngste Redaktionsmitglied des „Darmstädter Tagblatt“. Das Jack-Russell-Mädchen schreibt eine wuffige Kolumne über alles, was ein kleines Hundeherz in Darmstadt bewegt. Heute geht es um ein neues Kult-Spielzeug, das Luise auf dem Oberfeld quasi Purzelbäume schlagen lässt: Ihr seht mich heute in Sorge. Habe ich Alzheimer? Oder einfach nur eine Konzentrationsschwäche? Bin ich schon so vergesslich geworden oder einfach nur ein hundekindlicher Schussel? Der Reihe nach. Ich habe ein neues Lieblingsspielzeug. Es ist wunderschön blau. Hat was von einer fliegenden Untertasse. Hat schlappe drei Euro gekostet. Und ver­ wandelt neuerdings jede Gassirunde auf dem Oberfeld in Darmstadt in ein Sportevent. Einfach stark, die Fris­ bee-Scheibe, die Frauchen mir gekauft hat. Frauchen wirft. Ich jage / wetze / hechle / düse / fliege hinterher. Am schönsten ist es, wenn die Scheibe weit auf den Acker raus segelt. Dann habe ich auch noch “meinen” Bodenbelag und den besten Grip unter den Pfoten. Voller Leidenschaft spiele ich dieses Spiel – bis zu genau dem Moment, in dem ich ein anderes Hunde­ kind rieche / höre / sehe. Was dann passiert? Dann katapultiere ich mich mit einem Raketenstart aus dem Acker heraus und tolle mit dem neuen Spielkameraden herum. Und die Fris­ bee-Scheibe bleibt, wo sie ist: In irgendeiner Mulde und schaut den Kartoffeln beim Wachsen zu. Auch, weil Frauchen keine Lust hat, durch den Schlamm zu waten. Die Frage ist nun: Wie viele Leben hat so eine Fris­ bee-Scheibe? Sind es sieben, wie bei einer Katze? Fakt ist: Bis dato haben wir den Frisbee noch immer gefun­ den. Jeden Tag aufs Neue habe ich ihn irgendwo ent­ deckt im Feld. Und – Thema Alzheimer – bin jedes Mal wieder so ausgeflippt vor Freude, als hätte ich noch nie zuvor in meinem Leben eine Frisbee-Scheibe besessen. Schau Frauchen – eine Frisbee-Scheibe! Sie ist blau!! Wie schön!!! Kannst Du werfen, mit mir spielen???!!! So lange jedenfalls, bis das nächste Hundekind kommt und sich die Geschichte wiederholt… Ich wünsche mir jedenfalls, dass sich die Geschichte noch ganz häufig wiederholt. Solange ich Spass habe, ist mir auch die Sache mit dem Alzheimer egal. Entschei­ dend ist natürlich, dass alle Darmstädter Bauern Be­ scheid wissen: Irgendwo in Euren Feldern liegt ab so­ fort immer die blaue Frisbee-Scheibe von Luise (Platz!). Denkt daran, wenn ihr demnächst wieder mit Euren Treckern raus tuckert! Wer die Scheibe aus Versehen unterpflügt, der bekommt es mit mir zu tun und in die Wade gebissen. Und wusstet Ihr, dass ich beim Waden­ beissen die Viertelblut-Taktik anwende? Das heisst, dass der Gebissene ein Viertel seines Bluts verliert.

Angreifer Sandro Wag­ ner plagt sich mit Sprungge­ lenkproblemen, musste das Trainingslager abbrechen, um sich von einem Spezia­ listen in Deutschland unter­ suchen zu lassen. Offensiv­ mann Jan Rosenthal reiste „aus privaten Gründen” vor­ zeitig ab. Wann beide wieder zur Verfügung stehen, ist of­ fen. Immerhin sieht es bei Wagner und Rosenthal nicht nach einem Abschied von den Lilien in der Win­ terpause aus, über den zu­ letzt eifrig spekuliert wur­ de. Wagner, an dem angeb­ lich englische Klubs inter­ essiert sein sollen, erklär­ te, er sei erst ein halbes Jahr in Darmstadt. „Es wäre zu früh zu gehen. Wir haben ja noch eine Aufgabe.” Ro­ senthal ist abgereist, weil er sich um ein krankes Fa­ milienmitglied kümmert. „Er hat unsere volle Unter­ stützung”, versicherte Trai­ ner Dirk Schuster im Sport­ magazin „kicker”. So spricht man normalerweise nicht über einen Stammspieler, der sich mit Abschiedsge­ danken trägt.

Sandro Wagner, rechts, nach seinem Tor zum zwischenzeilichen 2:2 Ausgleich gegen Borussia Mönchengladbach. Links im Bild Jan Rosenthal.  Foto: Arthur Schönbein

schaftsteil: der Offensive. Für die vorderste Front ste­ hen damit nur noch Domi­ nik Stroh-Engel und „To­ ni” Sailer zur Verfügung, die zwar in der 3. Liga das Traum­a ngriffspaar des Teams bildeten, aber schon in der 2. Liga nicht mehr zum unumstrittenen Stamm gehörten und auch in der Bundesliga bislang nicht ge­ rade Angst und Schrecken Ausfälle in der Offensive beim Gegner verbreiteten. Lediglich Sailer verbuchte in Aber die beiden Ausfäl­ der Hinrunde einen Treffer. le treffen die Lilien in ih­ Schuster hat erklärt, dass rem empfindlichsten Mann­ er dem vorhandenen Kader

eine Weile dauern. Schuster verwies darauf, dass die Li­ lien im Poker um Spieler ge­ gen viele andere Clubs nicht mithalten könnten und man deswegen wohl erst zum En­ de des Wintertransferfens­ ters am 1. Februar zum Zuge kommen werde.

Verstärkung für links Auch für die linke Ab­ wehrseite, auf der bislang weder Junior Diaz noch Fa­ bian Holland überzeugen konnten, sucht der Verein noch eine Verstärkung. Eher

unwahrscheinlich ist ei­ ne interne Lösung mit Mi­ chael Stegmayer, der eben­ falls gelernter Linksvertei­ diger ist, zuletzt bei Schus­ ter aber ganz wörtlich au­ ßen vor war. Sollte ein wei­ terer Außenverteidiger kom­ men, hätte Stegmayer drei Konkurrenten vor der Nase. Dann läge ein Wechsel na­ he – und das gilt bei entspre­ chenden Angeboten sicher auch für die in der Hinrun­ de ebenfalls chancenlosen Benjamin Gorka, Yannick Stark, Sandro Sirigu und Mi­ lan Ivana.

Der Schuster der Woche:

„Du denkst, als Wissender zu kommen, bist aber ein völliger Idiot.” Aus wenig ganz viel machen - Dirk Schuster hat es geschafft. Das „Darmstädter Tagblatt“ präsentiert jede Woche einen Ausspruch des Lilien-Trainers für ein glückliches, erfolgreiches und erfülltes Leben - oder einfach nur zum Schmunzeln.

Auch eine Bauern-Weisheit habe ich erfunden: Wer über Luises Frisbee rattert, später keine Ernte mehr ergattert!

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Podiumsdiskussion: Was ist krank im Krankenhaus? Ein neues Krankenhausstrukturgesetz soll am 1. Oktober dieses Jahres in Kraft treten: Die Gewerkschaft Verdi nimmt dies zum Anlass, schon jetzt über die Kommerzialisierung in den Krankenhäusern zu diskutieren. Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 21. Januar, 17 Uhr im Hans-Böckler-Haus in der Rheinstraße 50 statt.

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Es müsse vor allem um die Versorgung der Patienten gehen und nicht um Profite, so der Veranstalter der Diskussion, zu der folgende Teilnehmer zugesagt haben: Rainer Greunke (Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft), Dr. Peter Hoffmann (Städtische Kliniken München), Nadja Rakowitz (Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte), Dr. Daniela Sommer (MdL, SPD), Philipp Meyer (Krankenpfleger und Bezirksjugendvorstand von Verdi). wsw

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Die Stadt Darmstadt muss 27 Bäume fällen und setzt im Zeitraum vom 15. Januar bis 29. Februar die Säge an. Dieser notwendige Schritt ergebe sich aus den gesetzlich vorgeschriebenen Baumkontrollen an den 39 000 Straßen- und Parkbäumen im Stadtgebiet. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sei die Stadt verpflichtet, den städtischen Baumbestand regelmäßig zu kontrollieren. Insgesamt fallen 27 Bäume der Säge zum Opfer. Sie seien bereits bei Kontrollen im vergangenen Jahr als abgestorbene, absterbende oder nicht mehr stand- oder bruchsichere Bäume erfasst, schreibt die Stadt. Bis Ende Februar sollen die Arbeiten erledigt seiun. „Die anschließende Wurzelstockrodung und die Herstellung der Baumgruben für die Ersatzpflanzungen sollen bis Ende April abgeschlossen sein“, heißt es in der städischten Mitteilung. Mit den Ersatzpflanzungen will das Grünflächenamt im Herbst/Winter 2016/2017 beginnen. Während der Arbeiten könne es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. DT

zwar vertraue, zugleich die Augen aber nach Verstär­ kungen offenhalte. Mehr­ fach fiel in den vergange­ nen Tagen dabei der Na­ me Alexander Gorgon. Mit dem Rechtsaußen von Aus­ tria Wien sei sich der SVD bereits einig, hieß es in di­ versen Medienberichten. Schuster räumte vergange­ ne Woche zwar ein, dass der Name in Darmstadt bekannt sei, bekannt sei, es jedoch noch keinen Kontakt gege­ ben habe. Ohnehin könnte es bis zu Neuverpflichtungen noch

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DARMSTÄDTER TAGBLATT

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Mittwoch, 20. Januar

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Donnerstag, 21. Januar

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Bei klarem Himmel zu sehen: Der Mond und die Wintersternbilder über Darmstadt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucher werden gebeten auf dem Waldparkplatz nach dem Haus „Auf der Marienhöhe 61“ zu parken und von dort den asphaltierten, etwa 5 minütigen Fußweg zur Sternwarte zu nehmen.

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Cheryl ist 43 Jahre alt, Single und arbeitet seit Ur­ zeiten in einer Firma, die Sternwarte auf der Ludwigshöhe. Nur bei klarem Himmel. Selbstverteidigung als Fit­ ness vermarktet. Sie steckt weitere Infos: www.vsda.de voller Neurosen, himmelt Darmstädter Rathaussturm einen 20 Jahre älteren Kol­ legen an und kultiviert aller­ hand Marotten. Räume betritt sie grund­ sätzlich mit den Ohren zu­ erst, weil sie diesen Körper­ teil von sich am vorteilhaf­ testen findet, sie besitzt nur

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Christliche Privatschule mit Grundschule І Realschule Ι Gymnasium, Hilpertstr. 26, 64295 Darmstadt Tel. 06151-292020, eMail: kontakt@fcsd.de

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A R O S A A U S T E R R E F F

T U K E L T U M F T E R U L P M U T L L F A K T K A V O T D E L T A

16 02  

Ausgabe Nummer 2/2016, erschienen am 14.Januar